Indiana Tribüne, Volume 7, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1883 — Page 2
Dndiana Hriöüne.
FSgliche- und Sonntagsausgaös. Ofssce: I30O.Marhlaudstr. Indianapolis, Ind.. 21. September '63. Der Pariser. Einem Eorresvondenten deS San Francisco Chronicle" war seitens einer Leserin des BlattcZ der Vorvurs gemacht worden, dak e? sich in seinen Vriesen aus Paris allzuhSusig solche? Aus drücke bediene, wie : eine echte Pariser Novelle", oder eine wesentlich Parisec .Tragödie. Die Leserin wollte wissen, ob denn der Pariser so verschieden von dem Franzosen sei. Ich könnte diese Frage mit dem Ausspruche deS jünge ren Duma beantworten, erwidert hier aus der Correspondent, daß der Pariser ein Wesen ist, das Gott besonders ge schaffen hat, um Ausländer nicht wissen zu lassen, was sie von einem Franzosen denken sollen." Doch ich. thue daS nicht. Vor nicht langer Zeit erschien ein Buchlein unter dem Titel: DaS kleine Brevier deS Parisers". Darin ist der Pariser desinirt als ein Einfaltspinsel im Gewände eines Skeptikers" und die Pa riserin als eine wunderbare Pupve, die ein Costüm, eine Phrase und eineKrank' beit für jedes LebenSverhältniß hat." Juleö Claretie, der eine echte Pariser" Feder schwingt, sagt, daß der Pariser und alles Parisische aus Contrasten zusammengestellt, aus Mosaik gemacht und mit Widersprüchen aufgesüttert ist. Das eigentlich Charakteristische des Parisers ist seine Augenblicks - Eingebung. El läßt sich bald von einer großen Oper, bald von einem Blut und SchauerMelodrama fortreißen, von den aller verschiedensten Ideen, von Gemälden, die unter sich die größten Contraste ausweisen, von einer Bildsäule reinster Jormcnschönheit'und von einem Assen, der mehr als teuflisch häßlich ist. Er ist gutmüthig und wild zugleich. Ein haldes Hundert Leute eilen Jemandem zv Hilse, der aus der Straße verletzt vorden ist; zwanzigtausend Männer und Frauen jubeln, -wenn Jemand in die Seine geworfen wird, den irgend ein Kerl mit der nöthigen Energie als Verräther bezeichnet hat. Der Pariser, der nicht an. Gott glaubt und Alles bezweifelt,' glaubt dennoch an Polizeispione, und aus diese und die Deutschen wirst er seinen ganzen Haß. Was der rothe Lappen für den Bullen ist, sind .die inoucliards" und die Jesuiten für den Pariser. Trotzdem ist dieser Pariser, besonders wenn er der Arbeiterclass: angehört, vertrauensvoll wie ein Kind und argwöhnisch wie ein Geizhals. Er haßt das Königthum und benimmt sich brutal in Gegenwart von Aristokraten, aber in den Vorstadt Theatern vergießt er Thränenmeere über ein Stück, in dem Könige, Königinnen und Edelleute die Haupt-Leidenspersonen sind. Der Pariser des Salons und der Boulevards ist aber nicht viel weniger vertrauensvoll und skeptisch, als sein proletarischer Bru der. Claretie erzählt, daß er einst im Theater den Gründer des Figaro" wie ein Kind weinen sah, weil der Held de! Stückes dieKönigin nicht au dem Tem ple-Gefängniste zu retten vermochte. Ich kann den Anblick nicht ertragen rief der alte Roy'alist aus. Arme Marie Anoinette! Und wenn ich mich er innere, daß diese verdammten Nepubli kaner" Dann trocknete er plötzlich seine Augen und murmelte : Aber roaZ für ein Esel ich bin ! Bei dlledem würde sie heute gerade so schlecht daran sein. wenn sie entwischt wäre, als sie jetzt ist, weil sie nicht entwischen konnte." Tausend Artikel könnten über die Pariser und das Parisische geschrieben werden, ohne den Gegenstand sonderlich aufzuhellen. Man muß selbst herkommen und einfach durch die Straßen, die CaseeS, die Clubs, Theater und Restaurationen bummeln. Es ist Paris, das Tod durch Dynamit über alle Aristokraten ausspricht und dann über BalletTänzerinnen verrückt wird. Es ist Paris, das sich heute auf den Boulevards drängt, um einen .lächerlichen Aufzug von Wäscherinnen zu verherrlichen und morgen in Massen zu Victor Hugo läuft, um ihm Blumen zu seinem Geburtstage zu bringen. Voltaire's Ausruf: O, Pariser, ihr tanzt niemals besser, als aus den Leichen eurer Brüder", ist noch heute so wahr, als damals. Es ist. schwer zu sagen, ob der Pariser mehr Laster, als Tugenden hat. JttdlsczcS2hoss:?tyum. Die Verwicklungen mit Frankreich sind es nicht allein, welche gegenwärtig in China und, wenn auch in geringerem Grade, in Japan, die öffentliche Aufmcrksamkeit in Anspruch nehmen. In Yokohoma hält sich seit Wochen der Ra-. jah von Johore zu seinem Vergnügen auf, der nicht nur einer der reichsten ostindischen Nabobs ist, sondern auch von der britischen Regierung einen bedeutenden Jahresgehalt sür Abtretung seiner ehemaligen Souveränitätsrechte bezieht und dem eine Art königlicherEhrenbezeugungen erwiesen werden. Der Rabob schlägt ein Heidengeld todt und wird sowohl von den vornehmsten japanesischen Familien, als von den angesehenen Ausländern setirt. Mitte vor! gen Monats nun wurde in Tokio das Leichenbegängniß dcs verstorbenen japanesischen Staatsministers Jwakura mit größtem' Pompe begangen. .Aus dem ganzen Reiche waren die höchsten Würdenträaer . ziusammenaettrSmt. um an . . demselben 'Theil - zu nehmen.' Wenige ' . m 5 r 1. r i . ..' V . - Tage vor. oem Vegraonizze oruaie oer Rajah. von.Johote gegen den japänesi schen Staithalter in Jokohama den Wunsch aus, sich ebenfalls an der Pro cession zu betheiligen und bat um Aneisung eines seinem Range entsprechenden Platzes. Er erhielt durch Vermittlung des Botschafters von .Tokiodie
t höfliche Anlwort, dc& sein? Einreibung
in Die Pceceion in tfolge fernes yoyen langes eine Abänderung des gesamm ten CcremonielZ nothwendig machen würde, daß hierzu die Zeit zu fuq sei und daß man daher auf seine osficielle Theilnahme an den Bestattungsfeierlichleiten verzichten müsse. Die Eitelkeit des Rajay war hierdurch empfindlich verletzt; natürlich war bei der ganzen Angelegenheit völlige Dlecretion seitens des tattdailers uns leiner Veamien beobachtet worden. De? Rajad ader veranstzltete für den Tag des Begrab. mi5 erntn großartigen Ausstug nacy Tokio oder Jcdo, der durch eine Eisen bahn mit Yokohama verbundenen, unrv . gefähr 20 engt, nceiien von ugicrcm. entfernten Hauptstadt von Jpan. Unter fc:n von dem Najah nur zu einem ,Picnic" eingeladenen Gasten befanden sich der Admiral und mehrere Ossiciere der zur Zeit im Hafen von Yokohama vor Anker liegendenAbtheilung der amerikanischen Flotte und der Commandant . . rr C!i!rX des einzigen vor: ironuninen ouniigcn Kanonenböte?. In Tokio begab sich die in gewöhnlichen Toiletten erschienene Gesellschaft unter Führung deS Rajah nach dem Vegräbnißplatze und nahm auf der dort für die Theilnehmer an der Procession errichteten Tribüne Platz. Hierdurch wurde nist nur oas 2p?o gramm der Begräbnißfeierlichkeiten nicht unwesentlich gestört, sondern die dieBor schristen der Etikette aus's Peinlichste beobachtenden Japanesen fühlten sich auch dadurch m hohem öraoe. verleg, daß der Rajah und seine Gäste nicht ein mal in Festkleidung erschienen waren. Sämmtliche sowohl in Yokohama als in Tokio sür die Ausländer und für die Eingeborenen erscheinenden Zeitungen beurtheilen das tactlose Austreten des Aasah in den schälssien Ausdrücken. Äerltumöete Bacterien. Dcr große, wenn auch mitunter etwas chauvinistische Forscher Pasteur hat be kanntlich nachgewiesen, daß die von Eh renberg zu den Jnfusionstbieren gerechnete Gattung einfachster Organismen, welche die Wissenschaft Bakterien nennt, nicht nur vielen organischen Zersetzungen eigenthümlich, sondern auch im Stande ist, derartige Zersetzungen zu erzeugen und sonach bestimmte KranlheilSsormen herbeizuführen. Zuerst hat Pasteur eigenthümliche Bakterien im Blute milz brandiger Rinder entdeckt, dann beim Typhus und bei konstitutioneller SyphU lis in den Blutkörperchen nachgewiesen, bei der Cholera in den Darmentleerungen und im Darminhalte der Leichen constatirt. Weitere Forschungen haben zur Entdeckung von Bakterien bei dem Vorhandensein der Hühnercholera, dcr Tollwuth der Hunde, des Typhus der Pferde und der Tuberkulose der Menschen gesührt, und man kann es beinahe als die allgemein angenommene Ansicht der neuesten medicinischen Wissenschast bezeichnen, daß die Bakterien nicht nur die regelmäßigen Begleiter der betr. Krankheiten, sondern auch die Erreger, mithin also die Trager des Contagiums oder Ansteckungsstosfes, wenn nicht der letztere selbst sind. Gegen diese ganze Theorie tritt gegenvärtig der praktische Arzt, Dr. Gregg in Bussalo, N. I., der es bis jetzt zu einer Leuchte der medicinischen Wissenschast unseresWissens noch nicht gebracht hat, mit großer Entschiedenheit in die Schranken. Er will durch vielfache Ver suche nachgewiesen haben, daß Vacterien in jedem Blute ausnahmslos vorhanden sind. Hierbei mache es keinen Unterschied, ob die betr. Person krank oder gesund, ob das Blut zur Zeit der Unter fuchung ganz srlsq gewesen fei oder sich schon im Zustande beginnender oder vor geschrittener Zersetzung befunden habe. Das Mikroskop weije stets nach, daß alles und jedes Blut Bakterien enthalte. mithin als Erzeuger einer krankhaften Beschaslenheit, oder auch nur als Erzeugniß einer solchen nicht angesehen werden könne. Dr. Gregg geht noch weiter. Ehrenberg rechnete die Bakterien zu den In fusionsthieren, gegenwärtig stellt man dieselben in's Pflanzenreich, und zwar in besten niedrigste, den Pilzen anzureihende Gruppe. Gregg behauptet, dieselben seien nichts anderes als mikroskopisch kleine Theilchen von Faserstoff oder Fibrin. Nach den gründlichen Versuchen, die Pasteur und andere französische, deutsche, amerikanische und englische Forscher mit dem Brüten, der Entwickelung und fabelhaften Vervielfältigung der Bakterien gemacht haben, erscheint die Annahme als geradezu unerhört, daß dieselben nicht organische Lebewesen, sondern Theilchen eines unorganischen Stosse sein sollen. Sollte Dr. Gregg im Stande sein, die Begründung seiner Theorie viffenschastlich nachzuweisen, so müßte, die Wissenschaft nach neuen Ent stehungsursachen der Krankheiten, wenigstens vieler derselben, suchen. ' Wir glauben indessen zu sehr an die Jntelligenz bewahrter Forscher, als dah wir den bisher in größeren Kreisen nicht be kannten Arzt vorläusig sür etwas anderes halten könnten, als sür einen Don Quixote, der seine Lanze an einer wissenschastlichea Festung solidester Grundläge zersplittert. Ein Geistlicher für Leichenver' brennung. 3 der religiösen Monatsschrift Princeton Review" tritt ein Geistlicher, der Reverend John D. Beugleß, ent schieden für die Leichenverbrennung ein. und zwar widmet er einen großen Theil seiner Schrift der sogenannten religiösen Seite der Frage. Er glaubt mit Recht, daß die Geistlichkeit die heftigste Gegnerin der Verbrennung ist, und greist sie daher mit theologischen Waffen an. Jhren Haupieinvand, daß nämlich durch den Aescherungsproceß der Glaube an die leibliche Auserstehung zerstört werden wurde, beantwortet er solgendermaken : .Angenommen, daß die Lehre von der buchstäblichen Auferstehung des Körper?
richtig ist, tastn man wohl anmhmen,5'nM ist,so.lange
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leiSt k nS de di7mme zu sammlln ikiqi ,k,n murvr, v,e lvuir zu ,ummr, und ,u beleben, wenn sie durch Feuer v ... n . ,er,,ö, un,,, z """". TZZ Äa(Äj nflß)n e&UteÜ$Sw Wl"J!M bichname userstehen ,u lassen, ms wird dann au; den Märtyrern, die um d., Maubens illen ...brann. w.d.n NNv i Rcv. Aeugleß hält eS für eine Pflicht der Geistlichkeit, die für die Lebenden zu sorgen hat, energisch die Leichenverbren nung zu befürworten. Wollen sie sich auf die Bibel berufen, so werden sie sin den. daß Saul und seine drei Söhne verbrannt wurden.' Doch die Hauptsache ist und bleibt, daß die Beerdigungsmethode die Quelle vieler Krank heiten und Epidemien ist. Wie Pasteur uno ocq oewiezen oaoen, weroen vie Krankheittteime im Blute verstorbener Menschen oder Thiere nicht zerstört, sondern durch Würmer an die Oberfläche, ourcy oen egen in oas ueuwai er gebracht un nmnrn mxitt rtrci a N'remR. " "' "".J 5'.??'." rlfiJnml- ?i setzliche Krankwt ausbreiten. Die Pest, nanÄCtC'Cn-tPsnb durch Umschaufeln von Gräbern, m deer. v..c.ti;.m mn oi,r cAf, vw u. ouu or ren vearaven vroen waren ; eoen v rnistand d:e Cholera 185 in London Umgrabung eines ,m Jahre ic0a ange- . . . . legten Cholera - Bearabnißplatzes, und 1853 tmWt in New Orleans daS L be Slew uiviuivMiv owv Leichen am gelben Fieber gestorbener :pciuncn ncyiuuci uuiuui ivuicti. 1 v:.c. m.k.:..-.. r.nX . fis W VVtVVlilMtUUVk IIIV llIVHt VM, rl I Wfc üir nA mt n ?mis Mal M mrt m vrvv m m mr mw wmwmm - ' im - ' - LandwirtyschastlicheS. Zucker. Fast von der ersten Beste delung unseres Landes an sind Versuche gemacht worden, die Bevölkerung mit m . m m Jzaer zu verforaen. der im Lande elb t aewaüfen und beraestellt ist. Zahlreiche und ausgedehnte Ahornwälder luden i . " . -. t. m - oazu ein, aus oem alle oer aume Zucker und Siruv zu aew'innen. Dttler Baum liefert im Verbältnik zu der Arbeit, die er beansprucht, mehr Zucker, wie irgend eine andere Pflanze.- Die rasche Zerstörung der Bestände wird lndeffen dieser Produktion bald ein Ende bereiten. Während deS lektenKrieaes wurde aus den Stengeln des Maises Zucker aewonnen und blerm t e n Bersuck er m m ms mr . Seit Jahren wird aus Wasiermelonen Zucker und Sirup, hergestellt, jedoch nur dann, wenn eine andere Verwendung der Früchte nicht vorhanden ist, und in . großem Maßstabe wird diese Art der Zuckeraewinnuna nie betrieben werden. Wiederholt wurden kostspielige Versuche gemacht, den Anbau derZucker .IC -: t"f. v t r . - luven rinzuiuoren uno aus innen Juaer herzustellen. Der großartige und vortheilhafte Betrieb dieser-Industrie in 0 ...iCxr.w cv ! jr v ' m r v' jvtuiu)iuuv, xranlreiq UNS iklUßiano wurde unfern Landwirthen in glänzenh.tt AisStuHnniH hA. (Ts i KntbuNastisck- 9nfr "hirfstnhtP wwiwnuimiii uvk uuiii uiiuuit. dkttitS. hnh wir iAt nur nNn itnfrn Zuckerdedärf selbst decken, sondern große Massen nach Europa ausführen würden.' Den Farmern wurde versichert, daß sie IC O V r V r r. r . .. lyr xano aus itmt anoere 2u$eie I vortbeilbaft bemirtbsckasten könnten, als wenn sie Zuckerrüben zogen. DaS Capi-i tab wendete sick der Erricktuna" von Zuckersiedereien ziu. aber die aeträumte! yerrlichkett wollte nicht lommen,und zur Zeit giebt eS nur noch eine unbedeutende ffabrik im Lande, die Runkelrüken,ucker verstellt. v - ' - . Seit ,wan,i Zahrin bat man knf .Mftr.n .s! OHUIVU VttVIl IlljU WUtVIlJ WH , che in dem Klima unserer mittleren unt) W:. A.s.i. m,.. .VMU,.. WU.VI bVVVfcH,
w der egt worden. Wa einheitlicher A ' , TV röiS-. sie in einer orthodoz-kirchlichen Zeitschrist Betreff Karpfenzucht folgende M. . i....:. m S.?;; theilungen : Am 15. April d. I. etzte
i.'Vi.VlHfilf li mti MiulU)k vv I
nemrr, oer fcyon yunoert Jayre voryer jer ore ijtiaje regelmäßig mii u.??n gemacht worden ist. Auch diese Experi- abfüllen; sobald solche in das Wasser mente waren jedoch nickt erfolgreich, i geworfen werden, streiten sich die Kar
lich das Sorghum oder die indianische 'Vw "aVJ .V Hirse schien allen Ansprüchen, die man' brennen ansingen. Sobald Erster Seran .ine Zucker liefernde Pflan e stellt, zu "nt 3. C. Jorgenson, sowie Sergeant
entsprechen. Der Ausbruch des Krieges fitufinftiftte nn K.N Anknu d.s.lk?n. jedoch' lediglich vorübergehend. ' Vo drei Jabren wurde das Interesse für :.r. snn -i.r.t m-:ixl uitit w tun iiiu vcicut. -ouutiuicu derselben wurden eingesührt, von denen Zucker gewonnen wurde, der von dem I,.,nA........ . - ltlUltlM UUV tllUJ 1U U ( erschkidV r. Da, Ackerbaubureau fÄ-"Ä Ä-fe arbSg'Ä! Pflanze wurden gegründet. Die eisten von ihnen sind wieder eingegangen und im vorigen Jahre haben nur noch'zwei, eine am Rio Grande, N. I., und die andere in Ehampaign, Jll., Geschäfte von einiger Bedeutung gemacht. In diesem Jahre lauten die Berichte über hu rnte von den mtmntn mitnmnm bestellten Ländereien ungünstig. Trotz - aller Anstrengungen sind wir in Betreff der Gewinnung deS Zuckers auS Sorghum noch nicht welter, als wir vor dre' Jahren waren. Zuckerfabriken können nur mit Aussicht auf Erfolg betrieben werden, wenn ihnen aenüaendes Material zurVerfügung steht, und einem vergrößerten Anbau des letzteren steht die Unsicherheit des Ertraoes im Weae. Selbst abgesehen aber von diesem be deutenden Risiko haben manche Fabriken selbst ,n solchen Jahren schlechte Geschäfte gemacht, m denen die Ernte gut war. ' ; - : . - - c . .c.- ... ' v n.r 1 ,:V "n 1 K ü . v,;. n ;rfX7:k"..-"Ä7... ten und Bezirken an die Bundes Fischereicommission eingesandten .Ve MUfthll mtM m.mm U U mJ LII MJ k a. m-M m, mm mJ m mm 9m Amt - M m. LA rUhtt ist nnNi. sli nhtr d,n deutschen Karpsen. Geradezu bevundernöwerth M das Wachsthum, welches derselbe im Süden entwickelt. Der Fisch ' '
Ilö mßt sind. I.yk gifrämg uöd
V' m''''. ''. lnaebetlkt, in erner Art Halbsch as zu. c?e?n leikck ist nick,, ka kein m, tZa. 1-tln t)'lij I nini so I!IN. wie 003
je ge un kier Forellen. Fluß, und See. nerNckern e lckieden unaern aus .s''Sch. d Weißftiche aber .5 $ RÄÄ8l! SÄ irnlÄ !"ie' bnnrn dieZdmchan, nich. Wfe4&Wttffi
Äi4 nta fefe und d " ? r?e n tL.u I W Hen''nch?hS ein n8 nntfÄ mit vTClni iimN fÄnti ' gen des Jahres mit Wasser und können im Frubjahre mit der Karpsenbrut be setzt werden. Die letztere kann im Herbste am leichtesten bezogen und tranSportirt und den Winter über in Wassersössern, aus deren Boden sich ein paar Zoll Schlamm btsinden, im Keller usbewabrt werde
stniiA baueö und der Industrie der genannten i. L i" iÄ Nation enthält. Preise zum Gesammt.M .Ä url.Aen, voli 55000 werden für hervor-
Teichen sind d Feinden, den Schildkröten, Wasser schlangen, Moschusratten. Fischottern, Fröfchen und Waffervögeln weniger aus gesetzt, als in Gewäsiern, welche die Na tut aebildet bat er Fischerei-Commissär des Staates ebt folgende Anweisungen für ste anleVnst mb ÄcrpfcnleiW. Ein Theil muß möglichst tief W ; befindet sich us dem Boden des in den sich die Fische während ihres Winterschlafes ein,0 genügt eineTiefe von fünf Fuß an der tiefsten Stelle. Kann ' ' jL? in ' 5, ,,: frt ' " " braucht das Wasier an den tie sten Stel z.. P:nmni cv& cftx ... mw um M k. & ai k . m. mv m m. lA m m i4 m m M m u i-& u mj Ll j im. des Platzes und der Qtm bt. dickes sollte man neben den " mnflfP mrh,n entlich die landschaftliche Schönheit berücksichtigen. Ein wesentlicher Vortheil der Teiche besteht darin, daß man Winter Ei? au? ihnen entnehmen f luuu a fyt O O u s r V ?? fl Der Farmer L. Jones bei Ruell. ich in ein kleines natürliches Wasserloch von 18 Fuß Durchmesser und 1 Fuß Tiese drei Karpsen. ie 5 Zoll lang, die ich in einem Faste in meinem Keller überwintert hatte und die sich m einem höchst dürftigen Zustande befanden. Am 24. August schöpfte ich das Wasserloch m m I. & P rW mf -4 aus uns ans, oas aue orei iil,aze i vi Zoll lang geworden waren und 1 bis Psund wogen. Ich Halts die Karpsei, I , v ... tL r -r . . . : -. 1 1 . ao uno zu mi vaicc öm1letzten April d. I. erhillt ich auf Ansuchen von der Bundes. Fischerei commission zwanzig arvsen, iz bs 2 lang. D-si sce'.ch in einen !ü?,st angelet, .icy, oer en . "heil eineS'' zroß und 8 F. tlf w '.r eu letzteren .ch Ansang öuf. mn bgelasten ms; aSe 20 Flsche woz?n l j ms 2 und oas toiiici. Sti wui f t pfen um dieselben, w:e die Schweine sich daS Futter abzujagen suchen. Ich glaube, di.ß in zehn Jahren jeder Farmer seinen Karpfenteich hat, der ihm wenigstens die Fische liefert, die er sür das eigene Haus braucht. Dieselben lasten sich in Fisch. kästen sehr leicht zum Gebrauch vorräthig halten, doch muß man auch in diesen sür - . n . ( X f - C.a.m W ! eine ege otyman luigc. mu m den Fischkästcn kann man die Thiere .gn Zeit zu Zeit süttern,.doch fressen i. r i ! rii:-i.. ( . i. ..: clCCiocn n;i -uhiki ivli iy i rr... ?iim Das Neue S Ä U lz OS N g-G e l'fc des Staater JainoiZ enthalt seine Strafbestimmungen sür Uebertreter, ist also bestimmt, ein todter Buchstabe zu TlrSlri i"-""" sriniaen braven Sold a ten in Neu.Mexico läßt der commandi rende General im Fort Wmgate in ei ncm UM crlastenen Tagesbefehle fol gende Anerkennnng zu Theil weroen : Am 23. August schlug wahrend eineS deftigen Gewitters der Blitz in den i ' " . . , .i ?cawaorons - zcorral uno suyr l oen i . ' Schwadrons - BorratySraum. wofeiv l stch dttl Kisten mit Patronen, eine Im 1 l . M , e cr -1. Platz, und zwei Mit scharfen Patronen befanden, von denen sofort eine Menge 'f ... ,mtm . VI. n..fH.,?,,-,ff.t rvWIB?VT kob Frank (alle Dttl von Schwadron s 4 6aoaamc.nc8:mcnii) erblickten, drangen sie m den VorrathS räum und truaen alsdann die brennen- . m i in v ' cvitj:. .I Patronenltsten Ker welches daneben stand hinaus Die e That ruhigen, überlegten Muthes V st. fft . V. .VI.-i Vt intPu? ""Äh" SSSSLi ?n braven . n ,ur Jx ohsches .Benehmen seinen Dank auS und ordnet an, daß dieser' Befehl ihnen mit angemeffenerFeierlichkeit verlesen werde." Außerordentlich vernünf tig handelte ein Mädchen in Kentucky, weiqrs vie ,yr ngrlragruc Zungen ManneS mit dem Bemerken zu rückwies, daß es ihrern Vater schon jetzt I K . Ä ff m T mi Z Mmm, m CV A ammmm m.1 m m um m mm iiwer genug ,aur, uumuic tu nayren. ' I n S t. P a u l, M itt n., wurdet. rortge Woche zwn deutfche Fuhrleute. dre jeder eine Frau und zwei mder hm terlaffen, durch einen Blitzstrahl aetödtet. ES waren Hermann Pilgrim, 32 Jahre, und Thomas Nuske, 36 Jahre alt. Sie waren bei der Anlage einer Straße beschästigt und hatten sich, das Aufladen ihrer Wagen erwartend, aus eine kleine iErhoyung gefetzt, alö der Strahl nieder fuhr. Pilgrim wurden ut und Stle fel abgeriffen und die Kleider zerfetzt und Nuöke ,n gleicher Welse zivaerrchtet. nur db ih statt der S.i.se. bl, die Sah " adgerWn uurden. Jn Newport, Conn., hat eine wohlbekannte junge Dame Namens Ca lyarlne zoin, es iur nolllwenvig geyal I , ,9 AM . m mm . . T t le. k rhren Sommerausenthalt sich ne Villa für tzö00,000 zu bauen und su.r die Möbkrung derselben die Kleinig- . " . twh 4 f tm a. äm. . . mm, . . tT - keit von NS0,000 auszugeben
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.r.bschiedet stch mi, folgenden Woi.en g keinkn Leiern ist Kilte dak S?v ' ! i- -l UIt' 0as Nedacteure. die itV.i Stellungen aukae t ' o V1 ' "? T 5'"!' fut "nj V 2tiliinytn und 9t ... , . . ienen valvlgu naqzuiommen, ZttjkNl gen, denen wir schulden, müsien warten." Am 18. d. M. ist in Vinton in Jndianer-Territorium eine Ausstel lung der CherokeeS eröffnet worden, welche lediglich Erzeugnisse des Ack?rbetrage von $000 werden für herv ragende Stiftungen ertheilt. Wettfahrten und Nennen, sowie Jndianerspiele, tänze und -scheingksechte werden veran staltet. Zahlreiche Häuptlinge' anderer Jndianerstämme erden die Ausstellung besuchen und Ansprachen halten. J.n Glendive, Mont.. kostet mmf älfVm mf ,t ,m mW m. eme lleme zmanermeione .öo. vrcr kleine Aepsel 25 Cent?, ein kleines Glaö Bier 25 Cents und alle anderen Artikel im Verhältnisse. Ein Vierteldollar ist die kleinste Münze, die sich im Verkehre befindet. Im Garten des Gen. G i !- man Marston in Exeter, N. H., hat dieser Tage ein schwärmender Bienenschwärm einen starken Hornisienschwarm aus seinem Baue vertrieben und von letzterem Besitz ergriffen. Das 114 Jahre alte Hol y bau? des Gen. Chardler in Winthrop, Me., wurde kürzlich auf Walzen und Rädern eine halbe Meile forlbewegt und auf neuem Grunde aufgesetzt, ohne daß sich auch nur der geringste Riß oder eine sonstige Beschädigung, an dem Bauwerke zeigte. In B a u l d e n, C o l., hatten dieser Tage die Farmer den mehrfacher Pserde- und RinderdiebstShle längst verdSchtigen GoldSworthy auf der That ertappt und beschlossen, ihn zu lynchen. Ueber die zu wählende Todesart besragten sie die Frau ihres Gefangenen, die von ihrem Manne schon feit längerer Zeit getrennt lebte, von demselben vielfach auf's Grausamste mißhandelt worden ist, und aus Scheidung geklagt hat. Die Frau bat nicht nur, ihrem Manne das Leben zu schenken, sondern drohte auch Jedem mit gerichtlicher Verfolgung, der sich an seinem Leben vergreifen würde. Goldswocthy wurde dem Gerichte übergeben. Die 12jahrigen Zwillingssöhne des Cjpt. Alexander in CopperaS Cove in Texas hüteten kürzlich eine Schafheerde ihres Vaters, als der eine derselben von einer Klapperschlange in den Zeigefinger der rechten Hand gebissen wurde. Sein Bruder schlachtete sofort ein junge? Schaf und steckte den Unterarm des Knaben in den geöffneten Unterleib dieses Thieres, wo er verblieb, bis letzteres völlig erkaltet war. Der Bin hat nicht die geringste Krankheits Erscheinung Hervirgerufen und ein hinzugezogener Arzt erklart, dies sei ledig lich der Klugheit und schnellen Ent schlossenheit des Bruders zu verdanken. D e m A d o n i s" I o h n E. Healy in Albany, N. P., einem berüchtigten Don Juan und Mädchensänger, wurde von einem seiner Opfer vorige Woche eine Flasche Vitriol in's Gesicht gegossen, daß letzteres fürchterlich verbrannt ist und die Augen wahrscheinlich sür immer verloren sind. Von den 4 Brieftauben, die vorige Woche von Washington, D. C., nach Bridgeport, Conn... geflogen sind, haben die beiden schnellsten durchschnittlich 3,183 Fuß in der Minute zurückgelegt; die beiden anderen, die kurz nach ihnen anlangten, sind noch keii'e G Monate alt. ES ist dies das o sie Mal, daß ein Versuch mit so jungen Thier:n gemacht worden ist. In denVuchten und an den Küsten von Virginien bereiten sich die AusternrSuber auf die Wiederholung ihrer Freibeuterzüge gegen die Austernbänke vor. In Gair. esvi lle, Ga., leben männliche Zwillinge, die sich mit weiblichen Zwillingen verheiratet haben. Sie 1 wohnen neben einander, haben ihre Hau ser und Gärten völlig gleich eingerichtet, und sie sowohl, als ihre Fraue.i kleiden sich völlig gleich. Jede Familie hat ein Kind, beide stnd von gleichem Alter und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Die Leute leben in größter Einigkeit und daS ist ihr Glück, denn die Ähnlichkeit ist jo groß, daß Jedes aus Kosten deS Andern dumme Streiche machen könnte.. Vom Auslande. In Metz herrscht gegenwärtig starke Aufregung unter den französtsch gesinnten Einwohnern wegen de? vom Statthalter angeordneten Auslösung eines der vornehmsten dortigen Klubs, des Ctercle litteraire et du commerce". Vor ca. 60 Jahren rgurde der Cercle Union" gegründet, welcher eine klerikale Richtung hatte. Als sich unterRapoleonIll .die freiheitlichenJdeen zu regen ansingen, erstand im Cercle da commerce" ein Konkurrenzverein, der eine freiheitliche Tendenz verfolgte. Nach dem Kriege reduzirte sich die Mitgliederfchast beider Gesellschasten so, daß vor ca. Jahreösrist eine Fusion stattfand, anläßlich welcher der immerhin aus ca. 200 Mitgliedern bestehende .Cercle liNeraire et du comnierce,, sein Local sür 10.000 Fr. restauriren ließ. Dem Cercle gehörte an, vaS nur irgendwie aus der einheimischen Bevölkerung respektabel war, und eS steht fest, daß, wenn er auch kein politischer Verein war, doch die ElsaßLothringen und Frankreich bewegenden TageSfragen sehr lebhaft dort besprochen uurden. Auch daS Wahlmärisest und der Brief deS Herrn Antoine mur den, wenn auch nicht im Cercle selbst rediairt, so doch vorher dort gelesen und ' korrigirt, was vielleicht einer von den
Gründen gewesen sem mag, die den Statthalter zu seiner Versügung bestimten. Die Art, wie in Lernberg zum Beispiel das Gesuch eines im Dienste des griechisch-katholischen Consistoriums stehenden Ruthencn um eine Unterstützung erledigt wird, schildert die Gazetta Narodowa"in folgend?? humoristischer Weise. Der Petent überreicht sein ruthenisch verfaßtes Gesuch dem Consistorium, das darüber ruthenisch verhandelr und hieraus nach gepflogenen Erhebungen die ruthe nische Bittschrift mit einer deutschen Begutachtung der Statthaltern vorlegt. Um die aus de? ruthenifchen Bittschrift mit einer deutschen Begutachtung sich ergebenden Daten festzustellen, übermit telt die Statthaltern diese beiden
Schriftstücke der Polizeidirektion mit der polnisch abgefaßten Weisung, von der Wahrheit der Angaden sich zu uoerzeuaen. Die Polittidirektion liest nun das rnthenische Gesuch, die deutsche Begut achtung und den polnischen Auftrag und sendet hierauf nach Erledigung des Auftrags die Akten mit einem polnisch abgesaßtenVericht der Statthaltern zurück. Die Statthalterei bewilligt'nunmehr die Unterstützung und verständigt hievon das griechisch-katholischeConsistorium in deutscher Sprache, weist aber aleich,eitia in polnischer Sprache den gewährten Bei trag der de? Landeskasse an, wahrend das Consistorium den Petenten von dem Erfolge in ruthenifcher Sprache in Kentnik setzt. Dieser schreibt die Quittung deutsch, das Consistorium drückt ein ru thernsches Siege! darauf, der Beamte der Landskasse zahlt und fchweigt mit polnischer Beredsamkeit, und dem Man ne ist geholfen. . Pa ris-Ischias So betl. telt sich die Wohlthätigkeitö-Zeitung oder, richtiger gefagt, die Broschüre, wel che daS Comite dcr Pariser Presse zu Gunsten der verarmtenBewohnerJschiaS herausgegeben hat. DaS . Titelblatt zeigt den GeniuS der Hoffnung, welcher eine schmerzgebeugte Gestalt tröstet, die von Grabkleuzen umgeben ist. DaS reich' ausgestattete Hest weist eine Reche prächtiger Illustrationen und Skizzen auf, zu welchen die hervorragendsten Künstler Frankreichs ih ren Stift hergeliehen. Auch die be rühmtesten Schriftsteller des Landes fanden sich mit Feuilletonö-Original' . Aufsätzen ein, un das Unternehmen zu fördern. .An der Spitze schreitet Ernst Renan einher, '.oelcher folgendermaßen beginnt : Sie verlangen von mir einen Leitartikel über die Barmherzigkeit ; über diefeö-Thema diScutirt man nicht; es ist das Einzige, das klar und außer Zweifel liegt.- Ihm schließt sich Alexander Dumas an, der alle literarische Form überflüssig erklärt, wo der Tod eine so furchtbare Beredsamkeit entwi' ckelte. Er bricht dann in die Klage aus : War eS Sodom, Gomorrha, welches zu Grunde ging? WaL hatten diese armen Inselbewohner v.rbrochen ? Man dars nicht zu lange über die unersorschlichen Rathschlüsse der Vorsehung nachgrübeln, ' wenn man nicht vom Zweifel angenagt werden soll? Der einzige Trost liegt in Brüderlichkeit...." Henri Rochefort benützt den A'.laß, um sich gegen die Palüste zu ereifern. Er erzählt, daß er nach seinem Bade-Aufenthalt in Numea bekanntlich der Ort seiner Deporttion nach den Sandwich.Jnseln ging, die stark von Erdbeben heimgesucht werden und deshalb keine steinernen Häuser, sondern Holz- uud Strohhütten aufweisen, in denen die Bewohner nicht so sehr geführoet sind. .Warum hat Frankreich keine Vulcane ? fragt er bitter, wir würden dann nicht so viele Riesenhotklz und mehr bescheidene Hütten haben : UN' sere sociale Lage märe eine andere; wir würden keinen Krach, keinen Bankerott erleben, der sür uns das Erdbeben von (Islfslmirfinlst ift " Richt den unwichtigsten Theil der Wiener Ausstellung bilden die medicinischen Instrumente, ein Gebiet, aus dem dieEleklricität vorzugsweise b?rufen scheint. Außerordentliches zu leisten. Die Fülle unendlich seiner Instrumente, deren die Hand des Opera teurs bedarf, ist in letzter Zeit sehr vervollkommnet worden.' Als ein Beispiel für die Feinheit der Apparate sei ein Telephöri erwähnt, das durch eine Leitung mit einem kleinen Hammer in Ver bindung steht, welcher auf dem herzen .'ines Frosches, dessen Brustdkcke geöffnet 1 ruht. Durch das Telephon vernimmt man deutlich die Bewegung der innere Organe. I nl v e r w i h e n e n Früh jähr sind aus der Umgegend von Gotha einige hundert Personen nach denSand-wich-Jiseln ausgewandert. Von denselben hat einer j. tzt einen Brief nach der alten Hkimalb geschrieben, aus welchem daS G;rt. Tazbl.- Näheres mittheilt. Danach hat jede Familie ein Haus, be stehend auS Stube, Kammer. Küche und Veranda ehalten. Die Bstten seien mit schönen wollenen Decken versehen und mit weißen Voihängen umgeben., die zum Schutz gegen die MokquitoS dienen. Das Land, das die Einwänderer erhielten, liege nabe den Häusern nd sei schon urbar. Tbee und Kaffee könne man viel trinken, Bier und qeistigf Getränke gebe lL nicht. Die Fahrt hat von Ende Fr-ruar bis 27. April gedauert; während derselben wurden 29 Kin. )er geboren nd si-.d 46 Personen si sterben. UeberdieSonntagSver. erdnung in Westpreußen wird gemeldet: Jn Thorn stnd eine Menge Kaufleute. Restaurateure ,e. angezeigt morden, daß sie des Sonntags zwischen 9 und 11 Uhr Vormittags und 2 bis 3 Uhr Nachmittags in ihren Läden bez. Restaurationen, obschon dieselben nach der Straße zu vorschriftsmäßig geschlossen waren, Waaren verkaust resp. Getränke verabfolgt haben. In Danzig wird mit ahnlicher Schärfe vorgegangen. Die baldige Herbeiführung einer endgiltiqen richterlecken Entsckeiduna über die Reötsbei fiändigkeit derartiger Verordnungen erscheint daher auch für Westpreußen drin nh fm?iinStnrtfi VIV t tl M .p.
