Indiana Tribüne, Volume 6, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1883 — Page 2

Indicms Hriöüne. FSgNche- und Sonntagsausgsök. Ofsicc: ISV O.Marylandstr.

Indianapolis, Ind., 18. September '63. Ncucr Chartte-Noa. rrs.L i - i v.- o sro cvr? ? n vcrni i.uiiuii, uc o. u wus. i die Umgebung des Städtchens Harrison unweit Boone, Ja., in wildester Aufregung, und zwar in Folge des unerklärllchen VerschwindenL des 2ziährigen Töchterchens de5 angesehenen Farmers John Ahrens. Daö Kind ' befand sich seit einigen Tagen bei seinen in der Nähe wohnenden Großiltern, Herrn und Frau Topher.irn Weichbilde von Dodge zu Besuch. Am erwähnten Tage, Vormittags 11 Uhr wollse die Großmutter einige Kartoffeln aus dem Garten holen, deren sie für das Mittagsessen be durste; sie sagte dem Kinde. eS solle sich einstweilen aus die HauSschwelle sehen und gab ihm zur Unterhaltung eine Handvoll Haselnüsse, sowie einen hölzernen Hammer zum Aufklopsen derselden. Während die alte Frau mit dem Ausmachen der Erdäpsel beschüstigtwar, hörte sie, wie das Kind Großmutter." rief. Sie raffte die Kartoffeln in einen Korb zusammen und lief nach dem Hau se. Das Kind war verschwunden. Kein Rufen brachte Antwort. Die Frau durchsuchte Hau und Hof und Garten ohne Erfolg. Gegen Mittag kehrte ihr Gatte vom Felde beim, beide dehnten ihr Suchen in die Umgebung ans und später am Nachmittage begab sich der alte Topher in die Nachbarschaft und machte daö Verschwinden des Kinde bekannt. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht und gegen 59 Männer suchten am Abend und die ganze Nacht hindurch die Gegend ab. Am Sonntag früh erhöhte sich die Anzahl der Manner, die zu Pserde und zu Fuße nach verschiedenen Richtungen hin gleichzeitig Feld und Wald durchstreiften aus 300. In gleich umfassender Weise wurden die Nachforschungen cm Montag, Dienstag und bis Mittwoch Nachmittag sortgesetzt. Der Vater des Kindes hatte sich mit seinen Freunden natürlich gleich nach der ersten Kunde von dem Verluste rastlo an der Suche betheiligt. Während die ganze Umgegend auf den -Bei nen war, wurde nur eine einzige "verdächtige Person aufgegriffen und zwar ein Tramp, der durch sein scheucS,ängstlicheZ Wesen und gleichzeitig durch die frechen Antworten, die er gab, Argwohn erregte. EZ wurde vorgeschlagen, den Kerl so oft hintereinander an einem Seile aufzuziehen, biZ er den Aufenthalt de Kindes entdecken würde, der Kerl wies jedoch schließlich nach, dos; cr am Samstage nicht in der Umgebung von Dodge gewesen sei, und so mußte man' ihn lausen lassen. Die Mutter und Großmutter des Kindes waren inzwischen zu einer alten Frau in dem Dorfe Marsia gegangen, die in der dortigen Gegend im Rufe einer Hellseherin steht. Diese hatte daZ Aeußere und Innere der Wohnung einer deutschen Arbeiterfamilie auf das Ge naueste beschrieben, in der sich daZ Kind befunden habe, aus de? es jedoch bereits wieder entfernt worden sei. Da? HauS und seine Bewohner wurden leicht ausgefunden, die Befragung der letzteren, allgemein geachteter und respectabler Leute, ergab aber nicht den geringsten Änhalt für deren Betheiligung oder Mitwiffenschaft an dem Verbrechen. Der Vater des Kindes hatte gleich im Anfange demjenigen $50 versprochen, der aus eine Spur, die zur Entdeckung führt, leiten würde. Diefe Belohnung wurde unter Mitwirkung der CountyBehörde auf $500 erhöht und es ist die Rede davon, daß sie auf $1000 gesteigert werden soll. Einen Fluß giebt es in der Umgebung von Dodge nicht und zwischen dem Rufe, den die Großmutter vernahm, und deren rascher Rückkehr nach dem Hause sind kaum zwei Minu ten vergangen, so das es unmöglich ist. dajj das Kind weggelaufen sei und sich verirrt habe od;r verunglückt sei ; alle Brunnen, Cisternen und Aborte der ganzen Umgebung sind aus daö Sorg fälligste durchsucht worden. Verkäuferinnen. Von einer tüchtigen und leidlich be zahlten Verkäuferin, sagte neulich ein eifahrener Geschäftsmann wird heut zutage sehr viel verlangt. Sie muß ru hia und gesetzt und zuverlässig, lebhaft und ausmerlsam, entgegenkommend und unnahbar, höflich und liebenswürdig sein. Geduld ist eine der am höchsten geschützten Eigenschasten, nie darf das leichteste Strrnrunzeln, em einziger un freundlicher Blick, ein kaum wahrnchm bares Kräuseln der Lippen den ost so berechtigten Unmuty verrathen. Schönheit ist in jedem Berufe eine der mächtigsten Empfehlungen, welche die Natur ihren Lieblingen mit auf denWeg gegeben ht, aber obne die angefübrten Eigenschasten ist fie für eine Verkäuferin fast Werthlos, und man kann in allen großen Geschäften beobachten, daß die bestbezahlten Verkäuferinnen keineswegs die schönsten oder hübschesten sind. Die weiblichen Kur.den losten sich durch das hübsche Aeußere eine Verkäufers mehr bestechen, als die männlichen durch daöjenige einer Verkäuferin. Rabcner'Z Wort : Rhiviz machen Leute", könnte man bei dem Verkaufe der sogenannten Damen - ConscctlonZartilel in Leute machen Kleider" verwandeln. In dieser Branche glebt .es Verlausermnen, dl icdes Kleidungsstück so anzulegen und zu tragen verstehen, daß es sie vortresf Iich kleidet. Diese Geschicklichkeit wird am besten bezahlt, scheint aber ange boren zu sein und setzt eine regelmäßige Figur, keineswegs aber Schönheit vor aus. Mit ihrem Rathe darf eine Verkäufe rin blos zur Hand sein, wenn sie darum gefragt wird, und dann gereicht ihr der i

I ernte Geschmack,

den sie bekundet, sehr I r .-!. ;ur Eiplkyiuna. den schwieriguen Geschasien geholt der Verlaus - von Damenhüten und in diesem Artikel ist das Urlheil der Verkäuferin am meisten maßgebend. Die meisten Damen ent scheiden sich schneller für die Auswahl eines Atlasnn'.itels, der Hunderte kostet, als für diejenige eines Hutes, der noch lange richt den zehnten Theil kostet. m m Tt? Nittg der ZZreunvin. Fräulein Wert; von New York hat einen Theil des Sommers bei der ihr btsreundeten FamilieReynolds in Sherman U7.weit Horn-dalc, Penn., verlebt. In New ?)ork lebte ihreJugendfreundin, mit der sie einen lebhasten Briefwechsel unterhielt. - Am 16. August schrieb die Freundin, daß sie unwohl sei, sich aber bald zu erholen hoffe. Am 1. dss. Mon. Abends gegen 10 Uhr saßen die Familie Reynolds und Frl. Wertz um den run den Tisch im Wohnzimmer, letztere mit einer Handarbeit beschäftigt. Plöhlich sprang ein massiver, goldener Ring, den sie am Finger trug, mit einem schrillen Geräusche, das von allen im Zimmer Anwesenden gehört wurde, auseinander. Der Ring ist ein Geschenk meiner Freundin, sagte Frl. Werh es wird ihr doch nichts zugestoßen sein." Die Uebnaen lächelten m der Bemer kung und suchten dem Gaste jede Be fürchtung auszureden. Der letztere war tete mehrere Tage mit Ungeduld aus chrichten von der Freundin und reiste nach New 9)orl zurück. Hier erfuhr die junge Dame, -daß ihre Freundin um dieselbe Stunde gestorben sei, -da das Rlnglein entzwei gesprungen. Ein Poe tischcö Zusammentreffen, da an einzelne Episoden in Eöthe's Wahlverwandt ichaften" erinnert. GUi anerlkauisSler Revolutionär. öcrr 3coü Winans, ein früherer Bewohner Baltimore'S, bat in lehter Zeit lemlich viel von sich reden gemacht. Der Mann hat nämlich Geld, und da er dasselbe in den Ver. Staaten nicht an ständig" verzehren zu können glaubt, so cgab er sich nach England. Doch auch dort fehlte ihm die Anerkennung", die cr nach seiner eigenen Ansicht zu bean pruchen hat. Sem bewegliches 'Vermögen wurde von der aus ihren Grundbesih stolzen britischen Aristokratie nicht genug angebetet; man behandelte ihn. mit anderen Worten, als gewöhnlichen Gelcvrohen. Dies verdroß natürlich den großen Winans, aber als Amerika ner lien er es nicht m dem Belorusse bewenden, sondern sonn mit elfindenItm Geiste über die Mittel nach, durch die er sich die ersehnte Anerkennung ver chasscn könne. Besagter erfinderischer Geist lien ihn auch wirklich 'nicht im Stiche : Herr WinanS aus Baltimore hatte eine große Idee. Bekanntlich ist dem Herzen des bnü scheu Aristokraten nichts theurer als der vport. Der Besitzer ausgezeichneter Rennpferde steht daher höher in seiner Achtung als der Besitzer der gediegensten wilzen chastllchen iienntnme und der Eigenthümer guter Jagdgründe sitzt auf der allerhöchsten Vproe der gesellschaft lichcn Leiter. Jagdgründe also beschloß Herr Winans auS Baltimore um jeden Preis zu crwerben,und zwar nicht in den sclsengcblrgen oder in den unabsehbaren Ebenen seine plebejischen Vaterlandes, sondern Mitten im romantischsten, am meisten aufgesuchten Theile von Schott land. Dort oben im Hochgebirge fand sich auch gar bald ein Laird, der sein er lragarmeS Gut gegen eine unverhältniß mäßig liberale Pachtsumme an Herrn Winans auS Baltimore abzutreten ge neigt war. Der hochgeborene schottische Laird konnte ohne Geld mit der.: nichts ansangen, was dem amerikanischen Shoddy das höchste Gluck auf Erden schien. undLetzterer wiederum wollte daö Gut ia nicht wegen des landwlrthschaft lichen Werthes, sondern nur als Jagd gebiet pachten. So kam der Handel zu Stande. Seine ursprünglichen Absichten stets .im Auge behaltend, ging der neue Lord Shoddy sofort daran, von seinem Pacht gute alle plebejischen Spuren zu vertil gen. Die armen Leute, bit auf den Hügeln einige Schase gezüchtet und im Thale etwas Getreide und Kartosfeln gezogen hatten, mußten gehen. WmanS kündigte ihnen ihre Pachtcontracte und vertrieb sie von der Stätte ihrer Geburt. Welches Aecht hatten auch diese Men imen, gerade oa leven zu wollen, wo Herr Winans aus Baltimore einen Park anzulegen wünschte? Freilich hatte der Amerikaner in seiner Heimath dasselbe vergnügen genietzen rönnen, oyne sned llche Hirten und Bauern von der ihnen so theueren Scholle zu vertreiben, doch es ging ja Niemanden etwas an, welche bestimmte stelle der Geldsack Mensch . itt -t: . sc c-t-i.; - uuzuiouylei! ciicuc. kli (Oigic uori genö nur dem Beispiele eingeborener Lords, des Herzogs von Argyll z. B. und des Herzogs von Sutherland. Auch diese hatten zuerst Felder in Schastris ten verwandelt und die Bauern verjagt; als ihnen die Schafzucht nicht mehr ge winnreich genug schien, hatten sie auch die Hirten gehen heißen. Winans schloß sich diesen Herren an. hochland'Lichtungen hatte einst eine Londoner Zeitung ausgerufen, sind wohlfeil erworben, wenn man die Erho lung inBetracht zieht, die sie überarbeite ten englischen Staatsmannern gewäh ren.-' Winans aus Baltimore war kein überarbeiteter und überhaupt kein Staatsmann war er doch nicht einmal Alderman von Baltimore gewesen; er war, wieder mit den Worten eines Londoner Blattes zu reden, nur einersolgreicher Krämer, ein aufgeblasener Shoddyist, dessen Ehrgeiz es war, sich über seine Genossen zu. erheben, indem er Pacht an einen schottischen Bettel adligen bezahlte." Sein Eindringen in das geheiligte Gebiet der erbangesessenen Aristokratie wurde daher allerseits als colossale Frechheit aufgefaßt, indessen er hatte bezahlt uud durste bleiben. Nach und nach beruhigten sich selbst die aristokratischen Zeitungen über den Eindring

linq, Und Winans aus Baltimore halte I ruvv r ft i. I

lerne agogrunoe. ajie ariiien uno Bauern, die er vertrieben, waren auZgewandert, vielleicht nach seiner eigenen Heimath, vielleicht nach Australien. Wer . . b r . vt -m n kümmerte ncy wener um Llei.es Paa ? Merkwürdigerweise war der Muster Amerikaner mit seinen Errungenschasten. noch nicht zufrieden. Sein" Gut liegt. wie gesagt, in einer hochromantischen sende von Sommertouristen bildete. Herr WinanL auS Baltimore konnte nicht einsehen, weshalb diese Besucher sich umsonst in den Parks und FeldhühnerMooren sollten amüsiren dürfen, die 1 1 f a Cbi a v fZt aTXa (a Af i C aUa ci hui u uyunnu vyuut vtjuyu yui. Er ließ daS garlze Gut einhegen und bestellte außerdem Wildhüter, die alle Touristen von semem Gebiete sortweisen mußten. Die Einhegung konnten ihm zwar seine weniger bemittelten Nachbarn " jc. om:iv.i..i. r v nicyl naqmacyen, uoer vnoyuler nno da oben billig zu haben, und in Folge - rr . u ..Va V. C l ociicn rouiut vumuiti eine uct schönsten Gegenden Schottlands dem erholungöbedürstigen Publikum voll ständig verschloffen. Jetzt regte sich die öffentliche Meinung-. Daß Winans Hirten und Bauern bon der Scholle vertrieben hatte, konnte man ihm nach. m r O . W l A4 seyen, aver oaß er es wagre, geouoeleLeute an romantischer Schwärmerei zu verhindern, das war ein unverzeihliches Verbrechen. Sogar von - der Kanzel herab ward das neue System verdammt, f!jt v: o:. ..v nr:,Q.-. angeviicu wm uic Mumien uuu uuyu ter durch auuenzerer verooroen uno . 4. M 4. I lyre grauen uno ocyier ourcy oie Shoddyiten und deren Besucher gänzlich demoralistrt werden. Herr Winans aus enit . t.i RX .st t. w.-s..z! I oammoic i)ui ui cuui ituutuiiu när erwiesen. Sein Versahren hat mehr als irgend etwas anderes dazu beigetra gen, daß allen Ernstes die Wieder erschließung der schottischen Hochlande für die Cultur gefordert wird. Auch die trr r. crc:i ....... VS.r engiijcgen 'aiö?uuciuHc yuuui Forderung bereits Ausdruck gegeben. Viermal gehängt. James Watts auS Falmouth in Eorn. wallis, der westlichsten aller englischen Grafschaften, welcher dieser Tage in New Aork landete, ist erst ein angehender Dreißiger, hat aber schon ein wunderbar bewegtlö Leben hinter sich. Er erzählte dasselbe auf der Ueberfahrt mehreren von den übrigen Passagieren. Mm Vater war em Segelmacher und betrieb auichuürn einen kleinen Handel mit Segeln und Tauwerk; nach dem ich die Schule verlassen, erlernte lch ebenfalls das Gewerbe emes Segelma chers. Unweit Falmouth fallen die Fel fen steil gegen das Meer ab und aus den i. vorstebenden Klivven baben Tausende von SeevSaeln ibre Niltvläke. Äu ibnen ließen wir jungen Burschen UNS an Sei'

zevlrgsgegeno, die von satter tocotr, letzten 200

vogg unoamley otajimict) ververrircht mantenielder

worden ist und das Nelfeziel vieler Tau- ick auf eines

len herab und die Einsammlung der dem Tooe meines aiers vor. -Eier gewährte uns ausregende Unter reiste nach Fallmouth, v.-rsilberte mein baltuna und brachte ein hübsches Ta- Erbe, ging nach London, verwundete in

schengeld. Einst hatte ich mich nach den Klippen begeben, aber die'Gesährten, die ebenfallS dahin kommen wollten, nicht . rr v r r t . t annekrnnen. nrn vete noie mim eoen "dw" n - iill - - um den eisernen Bol,en. den wir m die sem Zwecke in den Boden getrieben hat ten. schlang das andere Ende desselben in einer Schleise unter den Armen um Brust und Rücken und kletterte an dem t ! c rr . a ern rx-.".-i. c x. QINUU. JiJUS ÜCU 1UJUUIIC UUJ so zusammen, daß ich kaum athmen 1 - . :x 01 - - lonnic, ira gewann un iimm -out 1 r. c- 1' v t vl ihrnnrr ttIt fur n?n Iinren iCiiu und I lockerte da Seil : in diesem Augenblick? ariffen mick ein naar aroke Möven mi Flügelschlägen und den Schnäbeln an, ich suchte mich derselben mit einer Faust ,1, rwkbr,n. fäfikt mit hem nderen Arme die Augen, und das Seil schlüpste über die Arme und schnürte mir den rech, ten Oberarm und den Hals zusammen, ich vermochte noch einen schwachen Schre'. rAviiAnK m,n m.. UUSU4Wpill VUllll tVUIIV ikV.U Jwuntsein und mit dem iunaen'Leben schien es am Ende. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf dem Rasen : meine Kameraden hatten mich hinausgezogen. ?!abre später scklua ick einen Ein paar meiner Gesäbrten. der miü mit dem er. wöhnten eisernen Bolzen angegriffen batte. mit einem Knüvvel todt. Der Richter sehte in seiner Schlußansprache den Geschworenen ausdrücklich auöemanoer, oav em oor cylag uno evemueu Nothwehr vorliege; aber der Obmann war der nächste Verwandte des Todten, die übrigen Mitglieder der Jury standen zu der emfluvreichen Familie desselben m nayen Beziehungen und der Wayr spruch lautete auf Mord: der Richterbe deckte sein Haupt mit dem schwarzen Barette! und sein Urtheil endete mit den c. ci jt.r..c. 4 i.v.o r:rjc uctuiiiuc vuiuwucicu jcuc cuyiiuycu Todesurtheils : und Gott sei Ihrer tzseele gnaorg.-- Urtyett tu etnen Sturm von Unwillen hervor und , f . , . f f. em ?lt Tausenden von Unterschristen bedecktes Gnadengesuch an die Kömgm wurde dem Justizmmlster überreicht, Trope kam der Tag der Hmnchtung heran,.lch stand unter dem Galgen, hatte die weche ttappe über dem Gesichte und ... n 1.1. v -1 1

ich wieder zu mir kam. Als ich hing, bic Handelskammer von New York erwar em Telegramm eingetroffen, wel- r... .:. m i h?.fr

lk?L meldet-, dafe i(f in fnfi nfiMn rv n ' v i. r WV" chwerentterkers begnadigt sei, man hatte r v , . , fw . , , , , , vttifx Ins AifniihH tinn M. MI. 4 l.it.t. XI mZCX S"":: ,u..u,uu,k. ow. w fSngnisse hatte ich es gut, der Director kannte die Umstände meiner Berurthei lung, beschäftigte mich mit schriftli chen Arbeiten und ließ mich den jüngeren Gefangenen Unterricht ertheilen. 4iiibitiuj ii4Uiintl. Für einen entladen Gefangenen ist n ßnrtlsltiS k, n. 5Iifrti". nnh mp n SBoterTal ...r.if U.ta aaa rzx rtn vää5.ik ickm gehe w dii'weit Welt, m d e n biide?er Mensch und der Segen des Himmels wird mit Dir sein." Ich ging nach dem av der anten 5assnnna.wa da. mali die Diamanten-Gräberei in ibre Blütbe stand. 5lck kaufte ein kleines WtM V I Gebiet, auf dem mir daS ausschließliche'

Recht zustand, nach Diamanten zu sü i... rr . o nur t . . .". n : . i , :

cnen. was vsiua oeguujugie mia), naen anderthalb Jahren befand ich mich, noch Verkauf meines Claim" im Besitze von 3,000 und reiste unter mannichfachen lt....i . V nrr cm.lt . jf tt . vioenieuern cic öw dienen natu ap Town, um dort em Geschäft zu grün den. Leicht verdient ist leicht verthan. Der Spielteufel erfaßte mich und mit den begab ich mich in die Diazuruck. Nunmehr mußte Anderen Claim aeaen einen Antheil an den gewonnenen Edelsteinen arbeiten. Nicht weit von unserer Grube betrieb ein alter Holländer einen Handel mit Spiritussen und sonstigen Bedürf. nisten der Diamantengräber. Gretchen. r . r . jf.i . V r w 51 Iklne einzige ocyler, war oas lzuozcyene Mädchen Hunderte von Meilen in der Runde, denn ste war das einzige. Sie wurde zum großen Aerger dcö Alten mein Schatz. Eines Nachmittag? saß ich mit Gretchen in einer Ecke des Ladens. . ' . . 12 oder 14 anvere eule aus der vcach barschast tranken Schnaps, als plötzlich . s . t w ? ? . -v oer Aile lies : 'lir seytt ein lielner izt derbeutel mit Diamanten, die bat kein anderer als der James gestohlen.- Mir erstarrte daS Blut in den Adern, ich sprang auf. aber der Alte schrie : .VisU tirt seine Jacke, dort hängt ste am Na Die Diamanten wurden in der . . . . . Jacke gesunden und eine Jury, die sich sofort bildete, verurtheilte mich zum Tode. Wegen meiner bevorzugten Stelluna rn Gretchen war ich allaemein oe. haßt. Zwei Stunden wurden mir ge .., . . , r . . 0 wayrk, oumu lcy micy aus oen z.00 vor bereiten könne und zu die em Behufe . 1 tranken mir meine Nlchter wacker zu. Nach Ablauf der Zeit wurde ick unter ei. nen Baum geschleppt und an einem über kx, n t r- c etnen ui gemorsenen sseue in ote yJye gezogen. Vergeblich hatte ich mich nach Gretchen umgesehen und erkundigt, sie toor verschwunden und ich glaubte, der Alte habe sie irgendwo eingesperrt. DaS wackeee Mädchen war nicht un r . r r igaug geroqen, es war in eine oenaqharte Diamantengrube gelaufen und hatte die dort arbeitenden Leute aufge fordert, mir zu Hilfe zu kommen. Diese lagen bereits im Hinterhalte, als man mich hängte, wollten sich aber den Spaß, wemgpen oen oer .nriaziung Mitanzusehn, Nicht entgehen lasten, und brachen erst h:rvor nachdem man mich aufgezogen hatte Schnell war ich herabgelassen und bcscett, die Stimmung wendete sich gegen den alten Holländer und dieser wäre gehängt worden, wenn eS nicht GretchenS Thränen und meine Bestellungen verbindert hälten. In den rächst. n Tagen sagte mir G reichen : J h Hilde Dich lieb, w:e cinen. aber zu . nr t m c:neni ar.iunoicen vermögen onna idu doch nie, wir nüssen uns trennen, ich aeiraihe e'rnni anen LandSmann, der 1 . r , , , , , , schon seine 80wbeljammen hat. Wieder kehrte ich nach Cape Town zurück und sand dort die Nachricht von einer Keilerei einen Polizisten und wurde für sechs Monate in's Gefängniß geschickt. Hier hängte ich mich in meiner m . Ti !ii.sfl O V zucniLcmumi cmiri& eines uu uciu u 1 ß Strobsacke gedrehten Strickes am Fen stergitter, wurde von einem Ausseher noch lebend abgeschnitten und wegen ver suchten Selbstmordes mit einem weiteren Jahre Gesängniß bestraft. Jetzt will ich i rui r. jt .n. .i.H, UICIU UU llil VlUlUlVll"" ""luujiii. m. ..,7 A0M IN stllö. v Aon N a t 0 n i li Eo lsax Co., N. M.. ist nachtrögl'ch ein Block bitu minöser Kohle der 9.000 Psund wiegt, aus die Drittel.Centennial-Ausstellung in Santa Je geschickt worden. Das Lager, auZ dem der Block kommt, wird als außerordentlich machtrj bezeichnet, hiermit ist die Kohlensrage sur New Mexico gelöst und nachgewiesen, daß das Territorium lowobl Antbracit als I . Weichkshlen in Uebttflusse besitzt Nachfolgende Anzeig e eines weißen Bewohners von Oglethrpe, Ga., erinnert an die Zeiten der Sklave rei : .Entlaufen die 18iährige Farbige ffannv Cook. die ich von ihrer Mutter für daS ganze Jahr gemiethet habe, jedermann ist gewarnt, das Madchen in Arbeit zu nehmen, oder lhm Unterkunst zu gewahren. Bei W i n d s 0 r. N. C., I e 0 t em Herr der Schöpsung, der erst 20 Jahre alt ist, aber schon. 19 Mal verlobt war. tzz spricht nicht für den jugendlichen Er oberer, daß er noch nicht von emer em zig. Schönen, die er schnöde verlassen, aus Scbadenersak verklagt worden ist. Wenn übriaenS in Windior die Erobe runaen so leicht sind, so sollten alte I . . . X. '.. .. v i Junggeeuen lyre sommeraussillgr oa hinrichten. Bekanntlich hat derPräsi v,M u&Ufon l5mmiMttn von Will VW1V VII HIHM Sachverständigen mit der Untersuchung y... . ,u beaultraaen. ob die von den Regierungen von Deutschland, Oes jeich und Ungarn beliebte Behaup ng7 unter den amerikanischen cklneinen kämen - Krankbeiten wie L ' !m..fx i: ..v tzommi mon innoriqzag zu ringen unu fj m m.f den bekanntkn T,tkiK , v . ,. I I . . ' . . . Pros. Chandler geeinigt. Dieser Ge, uhrit w d e ihm eben iicü tu uder tragende Stellung annehmen. JmStaateNevYork ist die Zeugenhaft abgeschafft. Die Großgeschvorenen konnten soeben acht wichtige val , . rn rr " , . ?K mä mii B tt icht an dem n sondern da. ran, daß dasselbe noch wenig bekannt lst Leute erst wissen, dah die ? W " in genhast gtha ten werden können wird 7'Ä?'ugen mcht sehlen. Das Geed bezeichnet emen erfreulichen Fortschritt. Der BttrlebSdlrector der New, Yott,.EeMalMn, Toucay,b

sichlür'seinen Privatgebrauch einen fei-

senbahnwagen bauen lassen, der äußer lich durch nichts ausgezeichnet ist und die Nummer .247" trägt, in seiner inneren Einrichtung aber als das praktischste be zeichnet wird, das je in dieser Branche hergestellt worden ist. Die erste Abthei lung enthält daö Arbeitszimmer mit - Schreibvulten für den Director und dessen Secretär, Bücherschränken und emer Art Tafel zur Ausbreitung von Karten und Plänen. Hieran stößt das Schlaf und das Ankleidenmmer des Direktors, dann ein Speisezimmer, eine ' Küche mit vollständiger Einrichtung, em Schlascaum für den Secretär und den Koch und ein Ankleidezimmer mitWascheinrichtungen für dieselben. Der ziemlich 70 jährige Charles R. King in Hartford, Conn. hat während seines, von ungetrübter Gesundheit begünstigten Lebens 22 ver schiedene Gewerbe erlernt und ist noch heute in jedem derselben Meister. Der vielseitige Mann ist : Hufschmied, Bauschreiner, Möbelschreiner. Schissszim mermann, Kalsaterer,Glafcr, Glasfchlei fer, Schuhmacher. Sattler, Mühlen bauer, Schlosser, Drechsler, Verfertiger mathematischer und optische? Jnstru mente, Stellmacher, Modelltischler,Uhr macher, Küser, Wagenbauer, Gärtner undpeciell Blumenzüchter, Former für Eisengießereien, Klempner, Gürtler, Großvater, Gatte, Vater und Mensch, aber viel zu vernünftig, als daß er ne benbei auch Temperenzler sein konnte. Ueber El Paso in Texas wird gemeldet, daß die Unterhandlungen zwischen Juh, cronimo und den beiden anderen Häuptlingen der Apachen sich zerschlagen und die mexikanischen Trup pen Besehl erhalten haben, gegen dieZndianer vorzugehen. In den Ortschaften JanoS, Casas Grandes und Corvalites herrscht ungeheure Aufregung und Bestürzung unter der ausschließlich mexikanischen Bevölkerung. De r Far mer Henry Harris bei Merrywether, Ga., erzählte schon seit längerer Zeit seinen Nachbarn, daß lauf seinem Lande mehrere Ochsenfrösche lebten, die ihm seine Hühner und Enten wegfräßen, wurde aber natürlich gebührend ausgelacht. Neulich bemerkte er eine eigenthümliche Ausregung unter den Enten auf seinem Teiche und bemerkte hinzuspringend, wie eine Ente, allerdings eine ganz junge, sich dagegen wehrte, unter das Waste? gezogen zu werden. Henry patschte in den Teich, zog die Ente heraus und mit ihr einen iiesigen Frosch, der den Fuß und das Bern der Ente bis zum Oderschenkel verschlungen hatte. Er konnte Frosch und Ente seinen ungläubigen Nachbarn noch zusammenhängend und lebendig produciren, doch llaroen beide Thiere bald darauf. Die Frau eines Cigarren machers in Brooklyn, N. Z)., ist mit einem Freunde durchgebrannt und hat ihrem Gatten abfolut nichts in der Wob nung zurückgelassen, als ein paar alte Hosen und einen Papierkragen; selbst daS bischenSteinkohlenvorrath, das vorHanden war, hat sie verkauft. Das unter der Presse be findliche Buch: Die Blauen und die Grauen" hat eme mterestante Entstebung. Die Methodistenprediger Garrish von Bangor, Me., und Hutchiston I von Frederlcksburg, Ba., machten auf einer in letzterem Staate stattfindenden 'Conferenz von Geistlichen ihrer Kirche ihre Bekanntschaft. Ein Band der Freundschaft schlang sich bald um Beide und sie entdeckten, daß sie nicht nur Beide den letzten Krieg und zwar Garrish in der nördlichen und Hutchisson in der südlichen Armee mitgemacht hatten, sondern daß sie sich auch in jeder einzelnen Schlacht, an der sie Theil genom men, feindlich gegenüber gestanden hatten. Ein gut Theil Kriegsgeschichte setzte sich aus ihren Mittheilungen, sich gegenseitig ergänzend, zusammen. Sie beschlossen den gemeinschslllch durchlebten Theil des Kriege gemeinschaftlich zu bearbeiten und die Frucht dieser Tha tigkeit ist das erwähnte Buch. In Canada verbietet ein Gesetz, daß Candidaten sür irgeid welche öffentliche Aemter die Slimmgeber lractiren. Wegen Uebertretung desselben wurde dieser Tage die Wahl eines Herrn Fauquicr zum Parlamentsmitgliede sür den Bezirk Muskoka für ungiltig erklärt, und der letztere wurde aus die Zeit von acht Jahren für unfähig. erklärt, ein öfsentllches Amt zu bekleiden. Auf den Friedh ö fen in u nd bei Sacramento, Cal., ist seit elf Iahren kein einziges Grab in der vorgeschriebenen Tiefe hergestellt worden. VeiCedärKeyS inFlorida wurdr eine grüne Schildkröte gefangen, die 600 Pfund vieat. Vom Auslande. Auf der elektrischen Ans stellung zu Wien stnd manche interestar.te Dmge rn der kleinen ltalienischenAbthel lung zu finden. Prösestor Ravaglia aus Ravenna hat ein Sicherheitsschloß aus gestellt, welches die aleichzeitigeEröffnung aller Thüren eines Theaters im Falle eines Brandes oder anderweitigerGcfahr zum Zwecke bat, und bietet alle Merk male der größten Einfachheit, verbunden mtt der größten Lelchtlgkelt der Anwen duns. Dieses Sicherheitsschlok ist durch auS praktisch construirt und sichert die Funktionen in jedem Bedarfsfalle. Einen zweiten sehr nützlichen Apparat führt uns Professor Ravaglia in seinem yydrometroaraph vor. Dies aut erdachte Instrument übermittelt auf auto matischem Wege allen Telegraphensta tionen, denen es angefügt . ist, die Be Zeichnung, um wie viele Meter und Zentimeter die Wässer der Flüge, von welchen man eme ueberschwemmung ve fürchtet,, über die Normalhöhe gestiegen sind, und ermöglicht es, daß man in der Landes- oder Provinzhauptstadt stets ."t l cm rr . . n fVf r r? . uoer oin zaeriano auersZsiue unier richtet ist. Es genügt diessalls die Be rührung des Tasters an dem angefügten Morfe'schen Apparat, um den Wasser stand den der yydrometograph anzeigt, M " 9 W 0 V M End

iich stellt der genannte Prosessor auch ein

Feuerstgnal aus, welches sich von den bisher bekannten Signalen dadurch vor theilhaft unterscheidet, daß der Apparat lediglich bei einem wirklichen Brande funktionirt, nicht aber, wie dies bisher der Fall war, bei einfacher stärkerer Er hihung, welche auf andere Ursachen zu rückzuführen ist. Der schon durch die Phyllox.ra so tief geschädigte französische Wembau wird nun auch vom Mehlthau ; heimgesucht. Aus dem Süden und Osten des Landes lausen Nachrichten em, nach welchen diese verwüstende Krankheit große Ausdehnung gewinnt und die eben erst von den Verheerungen durch die Reblaus sich erbolenden Anpflanzungen ergreist. Die Krankheit wird zuerst an den Traubenblättern sichtbar, die siü aus der unteren Seite mit einer dünnen gewebeartigen Haut überdeckt zeigen, der rohen Baumwolle ziemlich ühnlich,wäh' rend auf der unteren Blattseite eine Anzahl röthlicher Flecken entstehen. Die Blätter verdorren bald und fallen ab. Dann erscheinen schwarze Flecken aus den Trauben und diese letzteren zehren ab, , wie von der Sonne vertrocknet; die Ernte ist dann verloren. Als die ersten Symptome der Brandflecken des MehlthauS sichtbar wurden, glaubte man,daß daS Uebel nur lokaler Art in den wasserarmen Weinbergen sei, aber seit kurzem werden auch zahlreiche, der in jeder Beziehung vorteilhaft situirten Pflanzungen angesteckt, selbst solche, die theilweise durch künstliche Ueberschwemmung, theils durch Verpsropsung mit amerika Nischen Neben von der NeblauS gerettet worden waren. Was diese letztere anbelangt, so ist ihre Herrschast bei Wei tem noch nicht zu Ende. Einer vom Ackerbauministerium soeben veröffent lichten Statistik zufolge ,-rstreckt sich das Gebiet der Phylloxera gegenwärtig von Osten nach Westen, vom Mittelmeer bis zum Ocean. Im Ganzen hat die Krankhelt von 24,090,284 Hektaren Be. sitz genommen ; davon stnd 12.741,117 Hektaren theils nahezu, theils ganz zer stört, und 11,340,167 Hektaren stehen unter Behandlung, resp, haben daselbst die Versuche zur Vertilgung der Reblaus noch kein entscheidende? Resultat ergeben. Einer der S che i kh S, der Gharbie Mudirieh in Egypten, der, wie gar viele seines Ranges, weder lesen noch schreiben kann, wurde vor einiger Zeit zu einem Dorfältesten gerufen, um besten Tod zu constatiren.. Bei seiner Ankunst im Hause des Verblichenen zeigte man ihm die Leiche, die Verwand tenunterbreiteten ihm das Todes'Eerti stcat, worauf er einem von ihnen sein Siegel (Clietm) übergab, dessen Ab druck dem Todtenschein Giltikeit ver leihen sollte. Visher ging Alles in Richtigkeit; der Scheikh gerieth aber in nicht geringes Erstaunen, als er den Todten stch plötzlich erheben und ruhig seine Gliedmaßen gebrauchen sah. Die Verwandten schienen darod sehr erstaunt und lobten und priesen Allah, der durch ein Wunder den theuren Todten dem Leben wiedergegeben hytte. Aber drei Tage nach dieser wunderbaren Wieder belebuna wurde der Scheikh gewahr, daß er das Opfer eines rassinirten Betruges geworden, denn der Abdruck seines Sie gels (der in Egypten die Stelle der Na mensierligung veririli) war uau au dem Todtenschein auf einem Wechselan gebracht worden, sur denen Betrag er nun hastbar war. Der Schluß der Af faire spielt stch demnächst vor Gericht ab. Aus Brasilien liegen Nachrichten vor, welche die Auswande rungslustigen wohl abzuschrecken geeig net sein dursten. Nach Brasilien sind rm Jahre 1882 genau 25.815 Personen ein gewandert darunter 1538 Deutsche, 239 sriäneer, 10.5G2 Italiener. 249 Fran zosen. 3739 Spanier, 93C9 Portugiesen und 230 Anaehörkae verschiedener Na tionalitaten. Dr. Blumenau. der Schöpser ccc . gleichnamigen blühenden Kolonie, beabsichtigt, nachdem die brasi lische Negierung den im Staatsdienst Ergrauten zwar mit Lob, aber ohne Penston aus seiner Stellung als tfolo lnemrector entlasten hat, demnächst eine Reise nach Deutschland anzutreten. Fast alle deutsch'brastlianischen Zeitun gen klagen darüber, daß, obwohl so sehr viele Deutsche im Lande lebten, von de nen doch Berichte und Ausmunterungen nach Weulschland gelangten, dennoch blos englische Kapitalisten sich des loh ncnden Elsenbahnvaues, des Mmenbe triebeS und aller öffentlichen Arbeiten von größerer Bedeutung bemächtigten. Die Pf. 3 1 g." bringt auS dem Zigeunerleben in der Psalz unter Anderm folgende ergötzliche Episode : Südlich von der Madenburg liegt die sogenannte Thalmühle, deren früherer Besitzer spät Äbends eine Truppe ZigkU' , ner aufnimmt, bewirthet und beherbergt. Ein alter S,all dient alsSchssaal. Da - plötzlich zu Mitternacht entsteht Lärm und schreckliche Lamentation unter dem heidenvolke. Der Müller sieht nach und die steinalte Großmutter war gestor ben und bereits in einen Bretterkasten eingesargt. Man bat den Müller dringend, doch die Leiche bis etwa gegen Bergzabern zu sahren. Dort wollte man ste begraben. Der Müller scsb, so leicht die Gäste loS zu werden, scannte an und brachte die Leiche wohin man wollte. Als er srüh Morgens heim kam, fehlte das größte Mastschwein;, er hatte es selbst sortgesahren. P e st, 30. Aug. Die Exckste erfuh. ren trotz der gestrigen strengen Regie rungLverfügungen heute Nacht in dem ganzen insurgirten Gebiete argeWieder holungen. In Szentpeter wurde ein jüdischer Kusmann geplündert und im Handgemenge mit Meuterern erschlagen. In Soejtoer, das schon dieser Tage arg heimgesucht wurde', gab es erneute wüste Tumulte. In Szentjakab und Szilagy wurden heute Vormittags am Tage jü dische Einwohner geplündert, in letzterem Dorse der Ortsvcrsteher im Gedränge niedergeschlagen. Die Ortschaft Beze redy wurde bis aus wenige Gehöste nie dergebrannt.