Indiana Tribüne, Volume 6, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1883 — Page 2

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IlöiaiUt üllllUUUieonftcuctton, bcr nötßcn Alphabet

w I f, ms JB FSgllHe- und Konntagsausgaöe. Qfiltt: IStt Q.Marklandttr. Indianapolis, Ind., 17. September '83. 9Tcue Schriftsatz-Maschin.. Der ElsindungSgeist hat schon seit Jahren sein Hauvtquartier in Amerika aufgeschlagen. Unter den zahlreichen rjlnoungen aber, die unser Patent 'D " 0 wfc Vkk VilHlvui5. 4..5. ...... o .:i ... o.: r.(A. I ans BiMriVK! Inn, aus, welcye vemmmt scheinen, ganze Zweige der Industrie in neue Bahnen zu lenken. Einige derselben bewähren sich in der PrariS, andere verschwinden wieder und lassen im besten Falle die Erin-

bureau in Thätigke t etzen, von den ver. 7" ..: besserten Mäusefallen bis zu den schon so ebenso flwS mt l i ben Z tun gen und äußerst vielfältig vorhandenen Vorrich- f u bjc ""3 " tifnnn .nJ ohh.T w Kil. letzt noch den bisherigen Satz beibehal.

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nerung an einen originellen Gedanken, ,u"" "V, nul an eine geistreiche Spielerei zurück. Zu Lltcn 6omcturcn 0bCr sonstige Abanden gX Xnhi ßrfinh,mst;n ftr derungen rornehmen. Vorausgesetzt,

den Epoche machenden Erfindungen der Neuzeit scheint die einer Maschine eines Herrn Merritt H. Dement in Chicago zu gehören, für welche derselbe Patentrechte in den Ver. Staaten und soeben tWHIVH MV VbVfcll .... . ' . I in (t1ftlrtH vttlftTnT rnnfniifi I .s Ä k S2 GKn,T nii hr, nr KnhZ lu Sckwieriakeiten an kämkfen mrz. 4.v.fc tiiuk Vfc veglichen Lettern, sondern mit aneinan. der gereihten Alphabeten ; sie besteht . AMtftUfcMl UU3 LhllkUk WLUUL JAiLLff L Lil L 11L t Cylinder, die sich vermittels irgend einer bewegenden Kraft 250 bis ZOOmal in der Minute um ihre Axen drehen. Das Rad oder die Scheibe enthält in Stempelform die verschiedenen Buchstaben und sonst erforderlichen Zeichen, die auS ge härtetem Stahl hergestellt sind. Im Cylinder sind bewegliche Stifte ange bracht, die sich durch einen auf sie wir senden Druck gleichförmig herauSschie den und alödann zurückspringen. Dieser Druck wird durch Hebel ausgeübt, die mit einer Claviatur in Verbindung ste. hen und ähnlich arbeiten, wie die HSmmerchen emes Pianos, oder die Stlmpe.! der soenanntkn rni?mri,r lr allgemein bekannten Apparate, die in vielen Geschästen im Gebrauche sind, Wird durch den Druck auf eine Tuste dkr (ITnhisltitr &t1t Anr,f nf,n frt hrrld pt !nn (3;rJfn ,.S M.,:.V V. tiiv. k UM9 yuyn oderPapiermache an der bet-.Ttelle gegen öen Bucdstaben auf dem Rade, welcker den seiner Form entsprechenden Eindruck ns -htn Pirfifn firhn.f.rinrtw frtff .i. vvvviiiutii vi An diesen Eindruck fügt sich derjenige des nächsten gewünschten Buchstaben, sobald der durch einen Druck aus die entsprechende Taste vorgeschobene Stist sich iUr hi.?,m f,,Ks. itm jedem Buchstaben den ihm zukommenden W r Vkll LA j UIU I1UUL t& U L I11LUL1. U. l Naum zu geben, haben die Stifte ver schiedene Breiten, sodaß naturlich em breiterer Stist aeaen daS .W" als ce .. gen das .I drückt u. f. w. Bei einiger Uebung kann man mittels des Apparates in der Minute 500 Buchstaben oder sonstige Zeichen in die entsprechenden 1 - T Streisen eindrücken. Die so gewönne nen ersten Ab- oder richtiger Eindrücke dienen als Correcturbogen; die Satz fehler, die sich vorfinden, werden vorge merkt und in einem zweiten Abdrucke mv vivu ,-iivvv vwmuv I netfiffiift. ffiini ,il,n nn Absätze, die ausgelassen wurden, lassen sich ebenso leichtaber schneller .einschal. 4. nia s,k.,. Smfirt MM Vfc. V VWUV.UV k.UWVV. ffnhi ;n Q;r hiV "vv jvu v v iiiv smftrt,s fr ,rMT h? S5..;p. wv', v wv.w. v mui wfc wufvivv vorbandenen BerbindunaZsiriSe ebenso ,;nn,?,'i5? w; UWM, wwsallnae 5ne in seinem Mknkklbakkn v. wendet. . Äeiaen die Streiken, die ck sa leicht wie Druckschrift lesen lassen, den Text correct, so werden sie in die Form v--o - I w - - - y I " gebracht und alödann mit flusngem Me tall auZgegossen. Die Platten, die man au? diese Weiie ernält. kommen in der mLi 9R;r UiM I.VK. miiv. vv vit i die Druckformen mit dem gewöhnlichen Satze und können sowohl für die ge. Ähnlichen, als für Cylinderpressen gebraucht werden Hören wir, 'in welcher Weise sich der Erfinder vielleickt etmaS all, zuver. sichtlich über den Werth seiner Ma. schine ausspricht. Heute noch steht in du ganzen culti' virten Welt de? Setzer über seinen Kas ten gebückt, entnimmt die kleinen metal lenen Lettern ihren Jachern, stellt sie der Reihe nach m seinen Winkelhaken und r.Ai F,., vAM. a x ..t:.c.i ' hiiv " iiutyuii.i it cui iuu UUIC (U haben, wieder in ihre Fächer zurück. Diese zeitraubende und anstrengende Arbeit entspricht nicht mehr dem Fortschritt aus fast allen anderen Gebieten der menscklicken s-bätiakeit. Se'.t h,nni inst tnhr,n f,tt di, WtnMUit einer Maschine, welche dem. Menschen diese Arbeit abnimmt. Die verschiede. nen Versuche, die in dieser Beziehung aemackt worden sind, baben sick damit . w Unsitten QfHfri; fifSi... bebakten und nur das Äusammenseken derselben der Maschine zuzuweisen, 5V,erbei wird wenia an Keschwindiakeit der Aibeitslelstuna gewonnen, das Ab. Unm nickt nur'nicht ersvarr. sondern uS ra,.n ptifr'mtYi .mn hi Qitfrtmmensetzung der Lettern durch die Maschine complicirtcr ist. als durch die ' . . . ' Hand, und die Anschanung und Abnut iuna ves isanes ntai vermiesen, vie 4. ? Jt ? V Vh. neue Maschine erfordert nur die verschie denen Alphabete in je einmaliger NeprS sentaion der Buchstaben und Zeichen, und daS Ablegen koirnt gänzlich in Wegfall. Ein Schristseker von Durchschnitts Geschicklichkett setzt mit der Hand 1.000 Wortein 5 Stunden und dedals 1j Stunden, dieselben wieder abzulegen : ein Arbeiter an der neuen Maschine kann (lli 4t'1 w" " HJIM tHIIII mit Leichtigkeit 25.000 Worte in acht Stunden setzen oder vielmehr in die be. schriebenen Streisen eindrücken. Fünf oder sechs männliche öder weibliche Ar. beiter erden in Zukunft die sür eilt große tägliche Zeitung ersorderlichenForen. welche den bisherigen Satz vertre ten, herstellen können Hierzu, wird cSj

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nur cutnlo melcr Mafchmen ..v n v.. AliAiSfHtiH .i .es f unu iU4i ui.1 uur uiciwunu vcptiun ,in,Z hfrMffntfcmslfcm flrinrn 'ItmmfrS t4rVpMMp hürfen. Eine grobe tägliche Zeitung hat jetzt an tzerlohnen wöchentlich bis $2,500 zu bezahlen, in Zu I M . . 4. 5 ? IV. l'a mnii weroen ouic oyne nur uu diö $;00 betragen, und zu dieser Ersparniß tritt diejenige an Anschaffung und Ab nühung der Lettern hinzu. Die stahler nen Buchstabenformen meiner Maschine sind viel dauerhafter als die beweglichen Typen, sie werden weniger abgenutzt und die Kosten des GusieS der Platten sind unbedeutend. . Bei der Herstellung r- r ri v . rC-t. IC. 1.1-11 JL. - r? . ZCXl uluiiCn. Mit meinet Maschine kann ein Arbei . Jm , nAA rc,-; s.s;s. bequem M rtlg n Strebn zu Gußfo men venm.gt , werkönnennd m anderer Arbett jeder Ardeiter erhält einen Lohn von 25 -m . ff V - . tzenls nunoiicy, 0 wuroe eine einung, die einem Satze von 1,000 EmS eni spricht, 5 Cents an jeden der beiden Ar- , " . n (laittv rtlt.r Wfct.v .vi.vti Ör. Dement ist von Profession Ste noatQpi), hat oro&e Reisen unternommen und ist während der letzteren als Corresvondent für verschiedene Zmun " , . " p nxit gen thätig gewesen. Er beabftchtigt, dehusS Herstellung semer Maschinen eme Fabrik errichten und so werden wir v . . bald Näheres darüber erfahren, ob sich dieselben als practisch herausstellen. Vor der Hand brauchen sich die Herren Setzer noch reme Sorgen zu machen. Moderne Erzleyuugßdeflrevung:. Alle Bewegungen im Punkte der Er Ziehung verfallen von einem Extrem in'S andere, von einer Theorie in die andere. l.dai stets Gesahr für die Vernachlüsst. Sung gerade der Hauptsache vorhanden wa ," uer or,iql uno Jurull Haltung wird man n neuesten Bestre. "ungen auf diesem Gebiete die Anerken "ung mcht versagen können. Nachdem erzulande, ,m Norden wenigsten?, für eulroefen i so viel, wenn nicht mehr ZkthaN ttOrdtN ist, NUk ,kgendw0 M btt Welk, prust man natürlich auch die i, n r. n ac r v a t ruchte tlnes SyfleknS..auf daS man so '"U" v m Sanzen Lande zu der Ansicht gekom en. Daß die herrschende Unterrichts , , t a r " n l ' ?ethode ihren Zweck nicht ersullt, wei besten Smne deS Wortes mcht "Ach genug ich. Sie ist vorwiegend f die Ausbildung deS KopfeS gerichtet und vernachlässigt da? Herz und die . " . - " " yand. Die Familie und der Kampf um's Dasein sollen das Werk der Schule fortskk'n und vollenden. Viele ZSa i. r- r- r "nßc jn0 in oergaiaucg in o giuaavon guten und verltänvigen Ollern angeleitet zu werden, viele haben ü?urliche Talent, die Ausdauer und blc Gelegenheit, außerhalb der Schule IM Xftilld L. . U (lUl((ll, Ul(ClUC nu UlCICIl C( säumte, doch eine sehr große Anzahl von Knaben und Madchen verläßt die Lehr anstalten ohne genügende Bildung in moralischer, intellectueller und praktischer n V . fc. - n Beziehung und kann die. Lücken Niemals ausfüllen Diese : bilden die Classe, die ' ' 11 SS 1 I, , t Pf V brechen getrieben wird, well sie die ei iwia ttusnu(ui, vic uuuiiu uui Okl if'i. rfl V X. L m . v gentllchen Beweggründe Nicht kennt, die i . cy . . r w . ds Verbrechen verabscheuuvgswürdig 1 machen. pf. . , r , Dientstehung einer solchen Classe in 3 UN JU VerHuten, it btl große Alls gäbe de? modernen ErziehungswesenS. Jedes Zeltalter hat eine Räthsel , lö sen, und daS angeführte Problem ist erst unserer . Ze:t und besonders unserem Lande eigen. Zum ersten Mal in der Geschichte sind Staat und Volk vollstän v 1 ' x i. i c n T. ir f bl V?-5 'Vft1-?? ?uÄr in entlicher Bestandtheil des Staates, uf desien Entwickelung er emen großen fluß ausüben kann. Desgleichen v?d aueö bic ßefcnfdr)aftti5cn S8ert)att. Mt. vollkommen umgestaltet worden. Es giebt keine abgeschloffenen Kasten und Stände, die Zünfte sind mit dem Handwerk erloschen und Jedermann hat aus eigenen Jüken zu stehen. Leistet er nichts, so schadet er nicht nur sich selbst. sondern dem Staate, der Gesammtheit. Die Sachlage stellt sich dem unbesan m..t . x. " r. w " w .r t... : i crenen rooamirr in Dar. oqr oqb. mag r. , 5 . . . , ! Schule, d. h. die hinter, ihr stehende Gesellschast hlnstchtllch der Erzlehung zu n verabsckümt. überhaupt gar nicht "ha xoxib. Ob ti wünschenSwerth lst, den Schwerpunkt von der Familie und der Werkstätte m eine öffentliche Anstatt zu verlegen, kommt mcht mehr Betracht. Thatsächlich fehlt m. einer Zerlegenden Anzahl von Fällen die häusliche sowohl, wie die . gewerbliche rzteuung. Wle Bäter. durch Nah rungSsorgen fortwährend in Anspruch genommen, haung sogar den ganzen ?-ag ylNvur0) von lyrer Wohnung ent lernt, können sich ihren Kindern nicht genugend vlömen, OlC Mutter sind, so ntit die wenig bemittelten Classen in S stif0'j)lLit.lf.?t!leni c Mehrheit, durch häusliche Ge. l4tlf M X.O A.ltMVTt AM fCS.1 ff.... !C w" '"uung rer ErziehungSpflichten verhindert. Von der Erlernung ' sogenannter häuslicher Arbeiten, selbst des Kochen, ist bei einer sehr großen Anzahl von Mädchen eben sowenig dle Rede, wie die Knaben in der Werkstatt ihres Vaters GeschickliS keit im Gebrauche von HandverkSzeugen mt ft t& ft. Ä m crroiiocn rönnen. Wenn oas eme, wie das andere wieder ermöglicht werden soll, so muk die Schule die Gelegenheit bieten. Die geistige Ettiehuna maa der I ii'fX 4 pk.altlschen l vorangehen oder nachfolgen. wie die Pädagogen eö sür gut befinden, aber aus alle Fälle muk die gewerbliche Ausbildung in ngriff genommen wer den. Hiervon hängt das Wohl der Ge sellfchaft ab. Namentlich in den Ver. Staaten treten immer wieder Männer in den Vordergrund, die in ihrer Ju gend aus der Farm oder in der Werk

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Italic ltoer ßeorcjeitct unb erfl fpa-1 ter in Lehranstalten geistig vervollkomm. I

net haben. Fast alle hervorragenden Leute aus den verschiedensten Gebieten Mirfn ,.s sin Wirtin. Onnffmf rück. An den Vortheilen einer prakti. schen Erziehung zu zweifeln, wäre aus diesen und vielen anderen in die Augen fallenden Gründen mehr als thöricht. ffatnnfc itnfMrr Wslttnn nn.s - .V. v4 w uwiuu werden, daß sie nicht lange theoretistrt ..-vc. .1 f4.v.L v.i m:xi!.. ... unu pcturni, luiiucju vu vuajiiac K,r ns hfm des hmfiifA, ?n,rsucheL zu sinken ' bemüht ist. Daher feblt es bereits weder an iimfofftnKrn ftian-n. nock an kZnle!t,n.-n &Arun it aämlicken Umaestaltuna unsere Kr. ziehungSwesenö. In Boston, der im Sckulwe en noch imnuc kettenden ame. lim der Ankavnuna ?ine 5ns,?tk ?,;t.Nni,Zt ?9,n m?s 'V"' Ö k MtlW thatkräftige Unterstützung gesunden, Supt. Hgar von Salem läßt in der Normalschuleden Gebrauch von Zim mermannS- und Tischlergeräthen lehren, ysnw-;sn im WM, tnirS fnn Int,?.. len Müdckensckulen ertbeilt. und in mehreren sogar auch Unterricht im Kleivermachen und Kochen. Die bahnbrechende Handsertlgkeits'Schule derWash ington Universität in St. LouiZ hat sich derartig bewährt, daß in Chicago und vielen anderen Städten bereits ähnliche Anstalten errichtet werden. Bis jetzt wirk die Remenuna röktenlkeil nA von Privatleuten gefördert, doch toud -" o--o n h v ' i sie ohne Zweisel bald einen maßgebenden Kinfs..v mif ha a f f c n 1 1 ! en &rimL wesen gewinnen. AuS den heranwach, w" i ' " i ----- -7 - i enden Knaben und Mgdkben mvk etm nützlicheres gemacht werden, als eine . - V w WM M mm W Wm, -mr wmmy w 9W WWW W J V 4W 1 ITiafi sckleckt besoldeter Srnreiner. einseitiger Ladendiener und mechanischer Fabrikarbeiter. Eine Erziehung, die Ük dit Massen bestimmt ist und den unktien ekensmen kan neun ,knteln der Zöglinge nicht berücksichtigt, paßt nicht zu dem obersten Gxund eZe der Rkvndlik - I Eines Desptrsdo's Liebt. Der alte Je l".der unter ou em Na- . . . m nr men an der ganzen Grenze von Texa? . ä." -, c nrv n oerannie Besperaoo J'sserson lluer,iil den Wunden, dle er im Kampfe Mit der Polizei in Mon::rey, m Mexico, oavon mimt ofl.lM & . m Q'aK V miiuucji, icucu. jvii auu hu 11 Folge der nöihig gewordenen Amputairt w ....N .in i.nh h?r fferf pen. Vor Jahren . gehörte Jess den Rangers an, e ner Art Miliz, welche in v:. o-v ... .N. del, da? damals dort zusammenströmte, einigermaben ausrecht erhielt und dle Ansiedler vor den Angriffen der Kd mnnfas itnh Pihnn.nhirtner häufet.

rikanischen Stadt, haben die Vorschläge lge irgeno einer unvr umaii , in des Superintendenten Seaver Hinsicht- Tennessee bringt der Acker zwischen 25

Er war in einer kleinen Niederlassung land, Or., ein Beamter deS Nachlassenstkrt hu rntih n nrtä ?an,knsk- schastSgerichtS m London m England

eine Anzahl Sirenen und Häzardspiel aus die yirten in der weiten Umgebung grobe Anziehung übte. Dortbin kam aus St. Louis ausnahmsweise eine wirklich schöne und nicht über 25 Jahre alte Blondine,die bald als die St. Louiser Sally weit und breit im Lande be. kannt war. Gleich in der ersten Nacht nach ihrem Eintreffen sührte ihre Eoqueterie den Tod eines ihrer Bewunde. . ' . . rr ?irft tff hriiht Wf n hn unglückliche Geschöpf, siel demselben aber dadurch lästig, daß er ihre Gunstbezeu gungen keinem Anderen gönnte. Eines Abends hatte Sally wieder zwei ihrer . - . Bewunderer dermaßen gegen einander nUkt nk hr hn Werner ,N ö"jrr "iJ r 0 0 und auf seinen Nebenbuhler anlegte, DaS Mädchen fiel dem Kerl in den Arm und bat ihn nicht zu schießen, eS wolle ibm aebören. Der 5irt sckleuderte Salln von Nck. dak sie in eme Ecke Noa .. ------ - - - und auS einer Wunde in der Schläfe blutend bewußtlos liegen blieb. iin.A w .tr: j(. x. .11. k. ÄÄe gleich darauf durchbohrte eine Kugel aus 5ttH'S NiNole sein Kebirn. Der hfet nm da klntend? N?d?n n tr Bß wvw w tMf dasselbe in eine der Hütten im Hose, die . . ' . " ' . . jenen Lymphen als Wohnungen dien ten. Ist ein Unglück passtet?' fragte ßnith als Vit wieder anrn R?wi,kts,in kam. und ..sie sind beide todt lautete 1 . ' . . Jeff'S Antwort. Todt, schon wieder ,wei todt und um meinetwillen, ck will Dir treu sein. Jeff. nimm mich zu Dir, ich MU-Dl danken, ich will 'tttf Sklavin sein ?k,ff hmthtt nm nächsten Tage Sally in seine Wohnung und beide lebten scheinbar glücklich, und da? Weib hielt sein Versvrechen. Nach mehreren Jahren starb Sallv. und Jeff gab ihr auf dem Todtenbette das Versprechen keine geistigen Getränke mehr zu sich zu nehmen. Er errichtete auf ih rem Grabe einen Leichenstein, in den er die Worte: "Little Queen" meißelte, und auch er hat sem Versprechen gehalten. Aus seinen ferneren LebenSlaus hatte dies den einzigen Einfluß, daß er fortan alle seine Verbrechen in nüchter. nem Zustande beging, während früher .. Q'lt.if V mmimiUmrt AH . Amiim C.!m. im yiu wniwni uu, uuuuuy UnmSßigkeit zu schreiben war. Erdnüsse. In diesen Tagen beginnt auch eme Ernte, die sür vier unserer Staaten von großer Bedeutung ist, nämlich die der Erdnüsse oder knolligen Platterbsen pcjaimts oder eartlinuts. Dieme! sten dieser Früchte werden zur Zeit in Virginien. Tennessee, Nord Earolina und Mississippi gebaut und in den HanV . f .l.j.i V.A ICl Cf) V .. i! vci muiuii, vvui i4 4iuuutiiü im ganzen Süden nicht gerade unbedeutend, Als die wohlschmeckendsten dieser Nüsse gelten die in Kansaö wachsenden, doch decken dieselben noch nicht ganz den hei mischen Verbrauch. Die virginischen Erdnüsse haben .den größten Handels werth und verdanken rneS dem Farmer Nixon, welcher im Pflücken, . Sortiren v cnw-jl . V..r.fL. im. uno ;ociyuucu ucticiucii eine .neue zrcc thode 'ingesührt hat. Aus daö Sortiren v m . rr - v u .u.uir:x. i r . t der Rüste wird namentlich in Ansehung der Farbe.ühnliZe Sorgsalt verwen

2e das Sortiren der Cigarren., Das Wach thum er Nüsse hangt gänz. ,

üü" T-K Yi v" ab, welcher leicht, trotzdem aber ich und feucht sein muß; an den Ufern der iäWtc auStreienbcn Saunb Slüffe edeihen die Fruchte am üppigsten. Der Handel mit diesen BodenerzeuLNltten begann erst im .Jahre 1870 und rnmmt seit 1874 alljährlich an Umsang zu. - . r i AuS Tennessee werden dieselben in 5af. s,n ,1t ,e n. aus den anderen der atm 0- - - . nannten Staaten zu je 4 Bushels verspickt. Der Anbau saugt den Boden in HHem Grade aus und aus diesem Grunde sind nur aus Strecken, aus dc en sich alljährlich Schlamm ablagert. regelmäßige und reiche Ernten zu erwar"IÖÖ M HB" ouyz DurchschnittS-Ertrag angesehen werden . . CT r . m , können, und der Preis schwankt zwischen 76 Cents und pro Bushel. Be. ocuicnoc uriöhc hu spuui ken, 10 Cents sur den Bush el ; der Bo OCN wird ähnlich wie bei der artonel ernte umgepflügt, und das Pflücken wird fast ausschlieklich von Kindern be sorgt. 9 mm mm . . d. m Zwischen Mitte uctooer unv dem 1. November kommen die ersten Früchte m den Markt; im Suden werden dieselben blos roh, ,m Norden meist geröstet gr 3? Bete Zustande sind sie am zuträglichsten und selbst großeQuan . . . . . x ..e .: i . ci x iaiTÄ min! n nopm Hades der Verdaullchkelt. Der Veri- ..x. '.n. v f.!...- O.t-. .-rx rau? , , vcn o' "i4un ll gewll,en, üb uü vyeram nung von aus oen iuncn euren oas IC - rr . a A M MA tf-Z Sm, A M V A U a a ' ' . M m oc cre jci uu uui turnen olle verdrängt worden. Die Frucht wurde auS Asrika eingeführt und fuhrt lm uoen oq qruir vrrlrvrnr r. Zeichnungen : sround-veas, pindere und ßooheva Der Bushel Erdnüsie w egr yuno. 1 iBcniguniiiffl kett der Schalen besteht dann, daß die ... r.-t-L l-.T-V!- 1 uiocn viz ocllr&uu uicuwuiuig lauge widerstehen ; sie sind daher als Dünge Mittel m chemischer Hinsicht von keinem. daaeaen. um zerklelnert den Boden me I " . . . . . - ckamsch loaer und ourchlä sig.zu eryal ten, von großem Werthe. I " Vom Jnlanve. I ' 1 c. u.e:cc. ,.. e.. L $ n 1 ff S j - ?"!n' y - befinden sich zur Zelt drei arbige Pastoren. Ehebruch, Strafen raub und Einbruü lauten die Anklagen, wchwW ?der .,zk r"''' vergangen haben, yuhnerdlebstahl wlrd Predigern in Kentucky mk, werd, Z7 v7 T";V"8V: . O, D l e s e k T g e l st l N P 0 r t ltni 2emcCn bc8 !ürn ÄbeIbP s",in oynuvenv vland angelangt. Der letztere hatte kurz vor seinem Tode em Test, ent errlchtet und m solchem nicht nur über das in feinen Händen benndllche bewegliche Vermöge sondern auch über Grundeigenthum in Oregon miWerthe von ,Z40,000 versugt. Dieses Testament mub von der Nachlaßbehörde Cf Ar W V A l in Honiano anciianni i9HDcn uu ciihlische Gesetz schreibt aber vor. daß kein er,Qt emen vor oem,eioen errlqieren un amcn au icmcui c, fernen lassen darf. AuS diesem Grunde I ri. ? m i . v. o.r.rXa ia. muvle ein eamirr es cnauicu ricktS mit dem Testamente die Reise UN I V n rv iv t p ternehmen ; es ist dies der erste Fall, daß oas a.?,wmei eines amKiionw c so weiten Weg i zurückleget .mußte. .Kunstwhlsky- lst dle neueste 1 rf . t ti : ;ri rt: rrungen qa,r vrs amttttani,q,c sindunaSaeisteS : derselbe wird zur Zei in MemphiS,Tenn., angeblich aus nichts und Wasser hergestellt, und der Erfinder " "i " . . Der Wirthöverein lNBuf falo. N. N. hat. .um den unerträglichen rn Denunciationen emer Temperenzclique. Iv?. r je rr:i: 0 ca.cA.M ic vimzen wiuim nennt, zu steuern, auf Rath semeS An walteS. des Staatssenator Titus, be schlössen, dir strenge Durchführung des 1 m . .r.i rf K V ra . onniagsgrirßrs, i'utf schSsten. em chlleßllch El en- und Str. ßenbahnen. gegenüber zu erzwingen und m olesem Jweae v,. 000 aufgebracht. Das Spionlrsystem. welches von dem genannten Reformver. eme geübt wird, soll vor den gemeinsten Mitteln nicht zurückfchreaen. I n V o r t S m o u t h, N. H.. ist soeben eine Eule gestorben, die sich 83 Jahre im Besitze emer und derselben Fa rnilie befunden hat. Sie wurde am 22 Februar 1800 bei Newdorn, N. C., von dem Urgroßvater des letzten Besitzers ge sangen und war damals eben nuzge ge worden. Der Pastor JameS Affleik, oer mit 20 Söhnen und 1 Tochter ge. ,egnet ist, hat sich im Frühjahre bei Kim 1 .IV.. V rt.... C. ai., nieoergeiaen uno ano oe .egt. Er sagte neulich zu einem Nachklar : Es scheint mir, daß ich mit meinen 10 Söhnen als Farmer viel besser vor IärtS komme, denn als Pastor In der Nähe'von Troy, N. lausen zwischen Petersburg Junc . . n . w n m fi Non und Hoostck die Troy & Boston .nd fcoofac Tunnel & Western Eisen oahnen eine Strecke parallel und nur wenige Fuß von einander getrennt ne beneinander her. In einer der letzten Nächte besuhr ein eingelegter Frachtzug der Troy d Boston-Bahn diese Strecke , n!jt. CW! JLi PTk - r i . in 0XUQ)cr jvicmung. Zver ocomoiio sührer hörte plötzlich die Dampspseis einer ibm entgegenkommenden Locomo tive, erblickte im nächsten Augenblicke daS blendende Licht am Vordertheile derselben und hörte das Donnern eines heranbrausenden Zuges. Er sowohl. als fern College auf dem anderen Zuge gab das Signal zum Bremsen, aber die . ? j . m r r. ... eniegicn rcmjcc sprangen von ccjorn Zügen herab. Die Maschinisten blieben r m.n v tv. rn. r auf ihren Posten und beide Züge fuh

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. Uno 100 VUiveiS, 1U UHR 4 O JÜQZl9 ais

Unser Dollar- stammt be--

kanntlich von dem deutschen Thaler" und niederländischen Daler" ab; in Deutschland wurden die ersten Thaler 1520 geprägt. Im Handel, wurden sie nach London verbreitet, haben aber in England das alte Münzsystem niemals verdrängt. Shakespeare läßt Macbeth, der 500 Jahre vor ihm lebte, von zehn aulend Dollars sprechen, die ihm der norweaische König Sweno geliehen. In den Ver. Staaten wurde der Dollar durch Gesetz vom 2. April 1792 gesetzlich emgesührt ; ihn und mit demselben das Decimalsystem nach Amerika gebracht zu haben, ist eines der größten Verdienste Jkffersonö. Eine Zeitung in Marion, Ala., schimpft auf die Ratten, die in die. sem Jahre nicht einmal warten, bis der MaiS eingeheimst ist, sondern an den Stengeln hmausklettern und die Kolben ausfressen. Der 66 jährige Samuel B Herro. der kürzlich die Ausstellung in seiner Vaterstadt LulSville, Ky., besuch, te. ist der erste Weiße, der in dieser Stadt geboren wurde ; er wohnt gegen wärtig in Scott Co., Ind. In Florida spannt sich eine natürliche Brücke über den Fluß Santa Je und zwar da. wo dieser die Grenze zwischen den CountleS Bradford und Columbia bildet. Bei ungewöhnlich hohem Wafferstande ist ste von Wasser Überdeckt und vermittelt dann als Furth das Kreuzen des FlusseS. Der Handelskammer iu New York ist ein Bericht 'unseres G'neralconsuIS l Constantinopel und unser? Consularaaenten m Mytelene m der Türkei in Abschrift zugefertigt word-n, auS dem hervorgeht, daß die vielfache Verfälschung deS amerikanischen PetroleumS diesen immer noch bedeutenden Handel in der Türkei, Syrien und Trust vollend? zu vernichten droht; derselbe hat bekanntlich bereit? unter dem Mit bewerbe des in Rußland gewonnenen Petroleums zu leiden. Die größte Summe auf sein Leben hat Hamilton Diöton in Phila delphia,Pa.,.verfichert; dieselbe beträgt, natürlich bei verschiedenen Gesellschaften. $.000,000. Der Mann muß hübsches Geld verdienen, um die Prämien bezahlen zu können. Das Protokollbuch imBureau deS CountyclerkS in Barnwell, S. C., beginnt mit einem Protokolle vom 17. Oct. 1776. welches über die Ver. Handlungen bei Organisation des Countyzerichts Winton Co. berichtet Die Kootenei Indianer gewinnen an einem unbekannten Platze nicht weit von sand Point in Jdaho monatlich sür 500 Goldstaub durch AuSmaschen. Vie hüten sich natürlich, den Plc tz m verrathen und die Nachsor 'chungen verschiedener weiter Abentenrer sind bisher erfolglos geblieben. Bor zwei Jahren entdeckte SZev. Josiah Bean in Edgecomb, Me., der ein bedeutender Mineralog ist, in der Umgegend desStädtchenS ein werth volles Lager Glimmer oder MarienglaS und die Ausbeutung desselben ist für die Besitzer der Grundstücke eine Quelle deS Wohlstandes geworden. Jetzt hat ver selbe Herr Lager von Feldspath aufge funden, der bekanntlich als Zusatz zur! tr . etr 'n w Porzeuanmaue von Weriy in: uno zur Politur des Porzellans gebraucht wird, hierdurch sind viele völlig unfruchtbare Grundstücke verthvoll geworden; die Gewinnung der Tonne Feldspath kostet bei Edgecomb nicht ganz $4 00 und der selbe wird je nach Qualität mit $6.00 bis $9.00 verkauft. Vom Ausland. Die klerikale .Cobl. VolkSzrg." vertheidigt einen Wetterpro pheten, Dr. Overzier, der in letzter Zeit mit seinen Prognosen wenig Ehre ein legte, in folgender origineller Weise: .Man glaubt, daran spöttische Bemer kungen anknüpfen und da? ganze Sy stem OverzierS in'S Lächerliche ziehen zu dürfen. Allein dem ist nicht so. Seit einigen Wochen trat ein Factor mitbe stimmend ein für die Gestaltung der Wit erung, den Dr. Overzier unmöglich in seine Berechnungen hineinziehen konn te das gemeinsameGebet vieler Tausende, die aus Anre gung und Anordnung ihrerBischöse um zünftige Witterung zum Himmel flehten. Diesem Gebete, daö ist unsere Ueberzeu gung, haben wir den günstigen durchaus unerwarteten Umschwung in der Witte rung zu verdanken, den freilich kein Ge lehrter vorhersagen konnte." . - Ein e englischeCapitali gengesellschast hat daS Eiland von Ca prera für drei Millionen Lire angekauft, nachdem eS die italienische Regierung abgelehnt, der Familie Garibaldi.däsür eine Million zu bezahlen. Ein b re m er HandlungS Haus hatte die Initiative zur Gründung einer deutschen Colonie im Namoqua lanoe ergrissen, von welcher zungst m auswärtigen Blättern die Rede war. Die deutsche Colonie Angra Pequena liegt nördlich, von der Capcolonie an der Westküste AsrikaS. Aug. Einwald, ein Asrikareisender, welcher die Südspitze deS schwarzen Kontinents kennt, berichtet der .Magdeb. Ztg.", daß die Erwerbung dieses Landes durch Deutsche nach seiner Ansicht keineswegs als eine glänzende oder erfreuliche angesehen werden kann. da die klimatischen Verhältnisse derselben äußerst schlecht sind. Fast in keiner Stelle seines Tagebuches .finden sich so viele Jammertaze verzeichnet, als diese nigen waren, in denen er iene Strecke durch Calvinia und Groß'Namaqualand durchzog ; dnn in denselben glich seine oft der Berzvemung nahe Netsegeleu sehast mehr einen wandernden Lazaret. Im Innern der Bucht von Angra Pe quena ist das Land nur spärlich' von Hottentotten bevölkert, - einem trägen. beimtückischen und dieblschen Stamme. Oefillch von Bethanien wird die Gegend sebr ilaü und sandia und erscheint zur! Cnlliöirunz wenig geeignet. DaS Land ' ' ist nassnrn nnird von beißen Qin

den durchweht, welche daö Gesühl der beginnenden Seekrankheit verursachen. Nach der Ansicht des Reisenden könnte der größte Vortheil sür den Ansiedler noch durch Tauschhandel erzielt werden, welcher aber, wenn er mit der jetzigen Bevölkerung der Umgegend getrieben werden soll, auch nicht von Bedeutung sein kann. , Ueber spiritistische Sitzungen in Braunschweig war im Braunschm. Tageblatt" ein Artikel er schienen, durch welchen sich zwei der Spiritisten beleidigt fühlten. Jene klagten den Verfasser desArtikelS, Herrn Rieman, an. Derselbe wurde jedoch in

allen Instanzen freigesprochen. AuS dem Urtheil ist folgende Motivirung mittheilenswertb : Wenn der Ange klagte dle Anhänger des SplntlSmuS, namentlich die Theilnehmer der fr. Sitzungen, als lklchtgläublge Personen, welche, obwohl sie Verstand und Jntklli c . . ' : i - . tm.".t. - t Uwij uiicii, um kittigli :viuyc, uu sehr einfache Weise sich dupiren lassen und trotz ihnen gegebener Aufklärungen an ihrem Glauben festhalten, charakteri sirt, wenn er eS als unglaublich bezeich net, daß m unserem aufgeklärten Jahrhundert, nachdem schon so viele - ucebien entlarvt wen, es immer noch Leute gebe, die an . diesen Spuk glauben und ihr schweres Geld opfern, um sich an diesem Schwindel zu erbauen,, und wenn er dann die Frage auswirft, ob eö nicht an der Zeit fei, daß die Behörden einem solchen Unsug gegenüber einschrei ten, so überschreitet er . auch mit diesen Redewendungen nicht die Grenzen der erlaubten Kritik. Dagegen ist nicht zu verkennen, paß durch die fr. Kritik die Privatkläger in den Augen Vieler lächerlich gemacht waren. Allem deS halb erfüllt diese Kennzeichnung nicht einmal .in objektiver Beziehung den Thatbestand einer Beleidigung. Je manden a!S einen bis zur Lächerlichkeit leichtgläubigen, leicht zu dupirenden Menschen zu schildern, ist nicht schlecht c5 f v - r YIN Uis eine nunogeoung anzulegen, welche bei gesunden Ehrbegriffen die all' gemeine menschliche oder - bürgerliche Ehre beeinträchtigen, köINte. Frankfurt a. M., 26. August. In dem Prozesse gegen diejenigen, wel che sich vom Militär befreiten, und die jenigen, welche zu diesem Zwecke Mili tärbeamte bestochen haben sollen, sind 17 Zeugen vorgeladen, darunter einige aus Wiesbaden, durch welche die Bestechung deS Militärarztes Dr. Hennicke nachge wiesen werden soll. Außerdem kommt noch ein Dr. Bemmer, Oberstabsarzt in Hanau, und ein College von ihm in Kiel, Dr. Meyer, in Betracht. Dr. Liebmann, der frühe? in Mainz wohnte, dann nach Wiesbaden übersiedelte und sich jetzt inFrankreich, von seinen Renten lebend, aufhält, scheint die Seele der ganzen . Affaire und die GugerheimS, Stern Gärtner, Ten Bergh, sowie ein durchgegangener Agent aus Homburg v. d. Höhe nur seine HelserLhelser geyp . sen zu sein. Kaiserslautern (Pfalz), 29. August. Der Stadtrath hat die Aus. führung des auf 160.000 Mark veran schlagten städtischen Schlachthauses be schlössen. Bei Ludwigshafen hat sich v... om(MAHM OT. anx.i.. . : . u tfiuuuiuiui utyu4 uuiicii um gicc im Rhein ertränkt. Im Alter von 60 Jahren ist hier der bekannte Drechslerraciicc unv zuKl jicniicr ziouis von . : n . t . i & Mi - : r m. . Fletfchbem, Spros einer alten Frank furter Patrizierfamilie gestorben. Die Familie war im 30jährigen Kriege aus Frankfurt vertrieben worden, weil sie fest am Katholizismus hielt und hatte sich in der Pfalz niedergelassen. Louis v. Fleifchbein wär in PirmafenS gebo ren, seit vielenJahrenaber hier ansässig. Nachdem er ein bedeutendes Vermögen worden, führte er den Adelstitel wieder seiner Kinder halber, nachdem er die Jerechtlgung dazu gerichtlich nachgevie , UUlll. Unter o e m ')l a m e n sj üxm rophon" hat sich Fr. K; Dürr in München einen sür den Lokalverkehr bestimm ten Fernsprecher Patentiren lassen. Der selbe soll die Eigenschaft besitzen, ohne Hilfe der Elektricität den Schall auf eme Entfernung von 34 Km. ebenso deutlich zu übertragen, wie die biöheri gen Telephone. Die Schallwellen wer oen hier durch den Leitungsdraht selbst übertragen, welcher bekanntlich bei elek krischen Telephonen eine nur passive Rolle spielt. Der etwa 1 Mm. starke Draht befleht aus 20 sehr feinen einzel nen Drähten aus einer. Kupfer-, Zinn und N'ckellegirung. Der sehr billige Fernsprecher soll, nach der .Versicherung oes Erfinders, den Ton, seldst wenn er 12 Meter vom Trichter entfernt gegeben wird, sehr rasch und deutlich oermit teln. DaS direkte Sprechen gegen den Apparat ist unvöthig. WÜTzburg. 27. August. Vorder Strafkammer wurde heute g'gen den 60 Jahre alten Schäfer Joses Weimer von Wenkheim in Baden wgen Majestätsbeleidigung' verhandelt. Derselbe . rai sonnirte in angeheitertem Zustand, als er am 17. Juni d.J. von hier nach Lahr fuhr, im Bahnvaggon über die jetzigen Zeiten; bei , dieser Gelegenheit will er gesagt haben, daß die Pieußen srüher immer nur ron ihre juten Kenig- ge sprachen hätten. Im Coupe nebenan sitzende Bauernleute . und ein Reisender aus München glaubten abcr zu verste hen, Weimer habe den König von Bai 'ern Juden'Künig. genannt, und forderten deshalb einen mitfahrenden Gen dar zur Verfolgung des Majestät? beleidigerö aus. Der Gendarm sorderte nun in Karlstadt den Weimer zu? Na mensnennunq aus; dieser bestritt jede Absicht einer MajestätSbeleidigung und bot dem Gendarm 25 Pf. für ein Maß Bier an, wenn er" ihn in Ruhe lasse. Darin erbl'ckte der Gendarm einen Be stechungöversuch, und wegen diese? und wegen MajistütSbeleidigung stand denn heute Weimer vor Gericht. Der Staat? anmalt beantragte eine Gesammtgefäng nMrasc vonö Monaten und 15 Tagen. Der Gerich:shof vertagte indeß die Sache bis zur Klarstellung durch den als Zeu ! gen zu ladenden Reisenden auS Mün öen. j

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