Indiana Tribüne, Volume 6, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1883 — Page 2
7
QS;rr CtTM (;rttt 0IIUUUIU ptumti. JägstSe vab SonntaczsansgaSe. Ofc 10 Ö Mnrywndstr. Indianapolis. Ind., 12 September '33. DaA gelbe F ber. Eine Specialdepesche an den in Ntw luna der Bundeöflotte 13 neue Erkran kungen am gelben Fieber, darunter 7 mit tödtlichem Auögange, vorgekommen find. -Unter den letzterepesin.dkn sich der Jnspcctor der Lootsendoote, Charles Grady, zwei weiße und dnnMge Matrofen. Der lebte Brief eines UnterosficierS der Marine Station bei Pen sacvla macht laut derselben Zeitung fol gende Angaben : Da? Marine-Mini perium verhält sich Der hier suSgebroche nen Seuche gegenüber ziemlich gleichgil tig. Wiederholtes Vorstellungen über die Lage der Dinge hier sind an dasse! be gelangt, ohne daß bisher auch nur für die erforderliche ärztliche Hi'.fe ge tfirnt Ynrhn wr, YNZ? itt .0...... vi' O" i I " D ,r W V r w r -m -w m auöbarren. so lanae der Dien eS ver. tnnn. nUr yr Mut, tt mk stttsull. t,m,rn d,nn S,kn,? iflniiA nur sine ' V VG,, llfnn Stunde vor der heimtückischen Krankheit' sicher. Als die heiße Jahreszeit verlies vnh ,,?n, simir hr Srnnkk.Zt rmUt un Zleiate. alaubten wir sbon. für die.! ses Jahr der furchtbaren Gefahr entgan r . rr gen zu fein. Die größte Sorgfalt wm. de den Baracken und sonstigen- Gebäu. den gewidmet. Dr. Oven, der Arzt der Station, besichtigte unsere Wohn räume, Betten und Wäsche aus das Sorgfältigste und fand alles in vortreffV lichem Zustande. Es schien unmöglich. daß die Krankheit Eingang in die ta tion finden könne. Am 12. August kam 4 arftö Si i i Vi nxi T.CL.nt KWKöskW. noch, vag der Mann am gelben Lieber J6!SL6S?,"'SÄS Tage jedoch erklärte Dr. Omen die Krankheit für das gelbe Fieber und zwei Tage später war der Mann todt. Sein Bett und die Kleider, die er getragen. md. titfernt ba Zim.k. m dem "f m8"f'!rS: f r S SfÄb k ÄinÄ: k?In?.Ä tXZit ,fr,ZZl?r "SSLS' .Ä"..''!111'11 c?'?". ÄÄ md. untttOuaranlIne gepellt und der r.g.lmk,g. Dienst snipendirt. iw M j fw . n M . W Am 10. nugui! ciiranne nnier cinjiger Arzt Dr. Omen, undliunmehr war die Station ohne Arzt. Er hatte noch oerluqr rau uns moer naq oem Osten zu schicken, war: aber , durch die unvermeidliche Quarantäne hieran ver hindert worden. Der pflichtgetreueArzt erlag der Krankheit und schon am näch. sten Tage starb seine Frau. Der Tod der letzteren wurde vor den vier Kindern geheim gehalten und um Mitternacht mußten wie die Leiche der Mutter durch das Schlafzimmer der Kinder tragen. Schon als Dr. Owen'S Krank! heit eine Form angenommen hatte, die: iede Hoffnung aus einen günstigen Ver lauf ausfchloß, war derpractlsche Arzt Dr. HargiS von Pensacola als Arzt für die Station mit einer Bezahlung von N00 täglich angestellt voroen. Am 23. Aug.starbenFredoie.der ültesteSohn des Dr. Qven und Zahlmeister Brown: dieauSFrau und drei Töchtern beste hende Familie .des letzteren erkrankte ebenfalls. Lieutenant Whlpple wurde von einem Freunde aus Pennsacola, Dr. Bosso, der in die Station-kam, be oanoeu; oer isicrer genas,- aver ver Arzt starb. Als EndeAugust sind aus der Station 30 Erkrankungen und 15 Todesfälle vorgekommen, ian gtauvr yier äuge mem, oap 01c raniyell ourcy einen kleinen Schleppdampfer der Regierung eingeschleppt worden ist, welcher ' den flTCfhr irnifAin hn fostnt.t OD gkVM. .VlUVIlfcU ui" ringlon und Welsen und Pensacola ver Miilette. Der letziere- war so bedeutend und so wenig controlirt, daß sich die, Qfsiciere der Station, wenn sie letztere vertießen, nicht dieses Dampfers.sondern eines besonderen Bootes bedienten. Schon Anfang Juli hatte Dr. Owen den Cömmänoanien der Station auf die Gefahr dieses nicht überVPhtenVer kelzrö aufmerksam gemacht, seine Worte hatten aber 'keine Beachtung gefunden.Cin paar Tage 'vor seiner Erkrankung bemerkte derselbe Arzt: JnWashington kümmert sich kein Vcensq um uns, am liebsten ist es ihnen, wenn sie gar nichts von unS hören." Äenn ich recht unter richtet bin, sind in der Bundeshauptstadt zwanzig Marineürzte stationirt,die .jo gut toie mchls zu thun .haben, wäh . reno eS bei uns an.einigermßen auZ- . reichendem Personale sehlt.- Der hiesige Civilarzt opfert sich auf, aber die Kraft eines scanne? ist nicht ausreichend, alles zu thun. Die beiden Aerzte, die be reitS gestorben sind, waren gesunde und lräslige Männer in ihren bestenJahren." , Nach, den neuesten telegraphischen Nachrichten hat daS gelbe Fieber in der Jlottenstatlon bei Pensacola ungeheuer an Ausdehnung gewonnen und wurdenendlich in Washington umsassende Maßregeln zur Bekämpfung der Seuche , er griffen. ' ; . ' Kspssteuer für Einrsanderer. Wie wir schon wiederholt erwähnten, bezahlte die Cunard DampsböotGesell schast dak durch ein-CengreßaeZeb sestae setzte Kopsgeld von ö0. Cents sür jeden ! Einwanderer nur unter Protest an den Hasencollektr Robertson und leitete ge gen denselben eine Klage auf Zurück erlangung von als Betrag VeS ,in dieser SJeise bezahlten Kopfgeldes I
n,. 4. i
dns .sn,. ,)t Steuer aus Men chen lege. Ferner wurde behauptet, da? Gesetz bestehe nicht zu Recht, eil S im Widttspruche mit - , . ,T- - . . . . bestehenden staalsoertragen je,. Aus . diesen beiden Gründen wurde die Rück. .,.. W hnn W CRnfrfnf iinr bezahlten Steuerbeträge gefor. v, . UCll. i
Namens des ZollcollektorS wurde g ?..?? -ll FZ gen die Klage geltend gemacht, daß das . letzte klrchenpoltt.sche Gesetz wlederholt fragliche .Gesetz durchaus constitutionell angedeutet daß das Gesetz nur mit Erund, wenn vielleicht mit einzelnen aubnch deS Papstes in Kraft treten ' .. V fXnn vS.w Vlil ,4l
n derselben, daß die anläßlich deö vor. - Nvlhnt. AM.agS ausgeworlenen Fra. den wurden. Die Klage wurde damals . , . . ,'..'-,5,,,s,n dLs,nlk n in htm noTiham 5?alle e!n Urtftil an Gunsten des Settagten gefällt werden. ' In der erwähnten Entscheidung ist bereitS .mit .Recht hervorgehoben, daß die Abgabe nicht eine Kop steuer im Sinne , des Art; 1, Sect. 9 der Verfassung, ' sondern eine den Dampsschlffgesellfchaf. ! en, welche die Einwanderer hierher ' ' ' ' ' . . . - .e. n; v ottnan, auicmgxc iniacouDc uno 9 m , M Pl ff als solche constitutionell ist. Dafür, doK Gi fttze, Uttchk ttUhtt abgeschlok nen Vertrügen widersprechen, trotzdem . mt tF t -Recht bestehen, sprechen viele fluhere richterliche Entscheidungen. Gegen diese Entscheidung wird die Dampfbost'Ge sellschaft aller Wahrscheinlichkeit nach-die App:llation an daS Oberbundesgericht ergreum. ' Die Ablresung der BundeSschuld. Die Verwendung eines Verhältniß. mäßig kleinen Theiles des Ueberschusses im Schatze zur Abtragung der össentli x.. frjL..fv .:.ti v m rn cm wm m r ' , " v 1 SIÄÄIS: zuhalten und einer spateren Generation Ktzz.. Da, w SÄffl 3ä& .1 r.z. ic t,; 'Un L SSTB äS-ffi , ' ..s. J-.t exl,, die Aeremlaten Staaten hätten, ohne y V VVffc V V 14s 4 V ft Vft ft V daß man sich in diesen Ländern irgend I k-t ntTirnnd S?a Rft.nlfSA. GAulX itiwt S" , 7 1 Ir llMdig .ich ig . . 'l!ren. ein. db n u d.z Schlüffe und Nalhschlögkn des .rwshnl.n BIt. l.S zu gelangen brauch,.- Darau,, daß der Schlendrian .nropsischer Einrkch. ,gm und BervlwngSsIemt - .ine e.h.bliche V.rminderunz dir Staa. r schulden verhindert, folgt nicht, daß die N?r. Staate. kr N,lk? h, RebellionökriegeS keine Schuld von Be. lang hatten, eine Bürde tragen müssen, welche sie mit Leichtigkeit von sich ab schütteln können. Der Vortheil oer Ab iragung der Schuld äußert sich nicht bloß in dem Wegsalle der Zinsen, sondern auch in der Hebung deö Credits, Wenn jemals wieder eine Verwicklung entstehen sollte, durch welche dieses Land ge,uraen wäre, sich ,ur Wehre xu fet. zen. so würde es den nöthigen uervus reruin Lerenäarum ohne Schwierig reit zu niedrigem Zinsfüße austreiben können. Dies würde ohne Zweisel nicht mög. lich fein, wenn das Land miteiner be mtS vorbandenen alten Sckuld in den K.ica ainae. DaS lanasame tsmc in der Abtragung der ßchuld ist unter kei nem Gkslckl!svunkte vortdeilbait. Wer Keld im Uebttttuk bat. htathi"iint Dummheit, wenn er Schulden begeben läßt, die er verzinsen muß. Die World" behauptet nun, daß der Ueberschuß in dem Bundesschatze nur durch das künst. liche Mittel eines hohen Tarifs und bo her Bundessteuern hergestellt wird. Sie will don einem auf diese Weise erzeug. ten Ueberschuß nichts wissen, sondern sie vrmgt daraus, daß die Zölle und Steu ern, welche auf' unserem Jmporthandel und unserer helmischen Industrie lasten, abgeschafft werden sollen. Dieses Ver langen findet wohl venig Gehör, bei den Republikanern selbstverständlich nicht und bei den Demokraten ebensowenig. ES hat sich in letzter Zeit bis zur un trüglichsten Evidenz herausgestellt, daß die demokratische Partei von einer Zer trümmerung des ProtectivsystemS nichts wissen will. Ein gebranntes Kind spielt nichk gern, mit dem Feuer und daS Jahr 1880 mit de demokratischen Freihan delSanlauf ist noch in zu guter Erinne rung.- Es ist " Möglich und zugleich vünschenöverth. daß der nächsteCongreß weitere Zollreformen einsühre. Aber diese werden keineswegs von der Bedeu rung sein, wie die Worfd sie imSinne hat. ' Der Ueberschuß wird fortbestehen, wenn auch eitt'veyig reduzirt und, wenn er doch einmal-vorhanden, ist und bleibt es die klügste Politik, ihn zur Vermin derung der Schuld und der Zinsenlast zu verwenden. - ' ' - (N.J.- Ztg.) Der firQMQc ttampf in Preuße. Nachdem die preußische Regierung in ihren direkten Verhandlungen mit dem päpstlichen Stuhle auch nach dem Erlaß deö neuen Kirchengesetzes zu einen zu sriedenstellenden Compromisse nicht ge langt ist, hat sich dieselbe bekanntlich an die Bischöfe gewendet und dieselben mit rührender Höflichkeit, ersucht, sich doch gefälligst übe? die Modalitäten der prak tischen Handhabung genannten kirchen politischen Gesetze äußern zu wollen. Die-Bischöfehaben pro Form eine Conserenz abgehalten-bregar nicht. nöthig gewefen wäre, da daZ Resultat derselben von Anfang 'an festend. Sie erklärten, die Entscheidung leöiglich in die Hände des Papstes legen zu müssen, und so ist eingetreten, vaS Herr Windt .horst -dem Cultusminister Herrn von Goßle? laut und beutlich wiederholt im Abgeordnetenhause erklärt Hai: das ganze Gesetz kann nur mit EttaubniH
gen bereits in einem von Edye & S3ol uw imuui uu wie oevle. swarna kens gegen denselben Beklagten in ' Lugwch aber den freundschast. meiner Fahrt, der Waz rnrft?r Ypm llchen Rath : .Lesen S.e einmal genau und der Conducteur va
des Papstes ,n Kraft treten, Viun rann I
vrs juuijuc in iuii neun, yiiin rann die Regierung allerdings an die ftffent liche Meinung appelliren undJedermann 1 . 5 vnäcklgtett der Kune die Bestlgung der seelsorgerlschen Noth hindere ; da? thut M h in cvif in tt viiiniTi nnriiivn nnvi vnw nta i i vVv en, und man wech mit velchem Erfolg. DüK eS so gekommen lst, kann übrtÖ3 nicht überraschen. Der genannte uuVk" K, iiiuuiuiituntii um in icuicu m.v. t-1 v.- mC. vr r . ' . cn . v . . ... . .. yano.ungen gqiauen rour n. 1 A IfTimi m X , . Hlalin! V U h I . Reden nach, da werden Sie einige nnHHtlH! !a rTi VJf I imum, wit Ute vsuiuc jiuj vielleicht veiter entwickeln könnte." In Zl 'Reden m wiederholt auSgesproW bj jfe" tfK5K; wv"öuhb vjvi. "j" -b!ng geglaubt hat, den Weg der selbst, "inolgen I'öouug oeicyrellen zu können sg sieht ne sich durch die Tactik k. lTI(AMnnfnln h ti.it Sili der Ultramontanen jetzt eines Besseren belehrt. ' Die einzige Katzen-Over in der Welt-. In Chicago hat Signor Guuo Farnanl, vormals Parforce tfWaffi1 n?Ä u nnnlJ Ll ÜZZ ;??: Quintette zu singen, mit denen er dem nächst e ne Kunstrei e an treten wird. Die mjJL- 'z-.'. ,.x Primadonnen, Tenöre und Bässe sind entsprechend coflumirt, und die Bor träge derselben sollen eine so urkomische Wirkung machen, daß der Impresario auf zahlreichen Besuch seiner Concerte rechnet. ,,L ä m m t x . swiiti tt!t All. st? htm Susan ? - Ist das ganze Leben von Ansang bis Ende etwa Anderes als ein Spiel Hängt nicht unser Glück oder Ung'ück lediglich davon ad, daß w!r die Chancen, die sich uns bieten zu benutzen verstehen, m?; hUn un knliä.n N,irtnkn ! MUV HVIIMfll -W.. Sntr, bi ttiiThn &reenia. tkn hns z-Zs.,n n htn dsckkede. nen Börsen zu beschönigen, welche keine V ' . Ahnung davon haben, daß die Ardett nicht nur ihren in Geld ausgedrückten Lohn sindet, leider sehr häufig nicht den verdienten. sondern daß sie eS auch ist, die uns innerliche Befriedigung und Freude gewährt : welche m dem Be sitze den einuaen Wertb und in dem Streben nach rasch und mühelos erwor benem Reichihume den einzigen vernüns .tigen.Zweck des Lebens erblicken. Derartige Ansichten liegen . unserer Zeit im Blute? mitunter aluckrn alle Spekulationen und wersen solche Ge vlnne av. da derientae als Narr er scheint, der sich für einen bescheidenenLohn im Schweiße seines Angesichts abplagt; daß gerade die unbedeutendsten, veracht lichsten, erbärmlichsten .Menschen aus Leute, die ihren Kenntnissen, ihren solid betriebenen Geschäften, ihrer Hände Ar beit den Lebensunterhalt verdanken wol len, mit Verachtung herabsehen. Aber die Zeiten ändern sich und die rasch aus geblähten Existenzen verkommen in dem Schmutze, rn den sie gehören. Die Börse ist ein unentbehrliches In siitut und die Geschäftsleute, welche ihr Beruf dahin führt, mögen ihre Chancen benutzen. Wer aber die heutige Börse - ffflf C f t auen oenen aegenuoer, vie . rnwi ge schastlich zu ihr gehören,mit einer Spiel Hölle vergleicht, thut ihr entschieden zu viel Ehre an. In der Spielhölle ist es, trotz aller dort herrschenden Gaunerei und Spitzbüberei, doch wenigstens nicht M AB A V A mm i JA tM 2 Afl st m W M.M unuüiju uimiüHiiiv, uu uiiu zu rmmuz zu gewinnen, aus der Börse liegt aber kf f V Ist vleie unmogilchleu ?ur aue oletemgen vor, die nicht-derusSmäßig und andau ernv mit ihr m Berblndung stehen. Man M heutzutage so oft gezwungen, die BerwSsserungen von Actiencavitalien u erwähnen, durch welche die' Banderbilt, k , . fti 1. vWV C M....I v)ouio uns Anoerr iyre oem Bvilk (.n(f.M.M (n)!IT!MiM kM.tt.Jt uvttmwin iimüin wcicyiijuii haben, alle die Leute,die für ihr sauer erworbenes Geld verthlose Papier stucke eingetauscht haben, gehören nicht oen eigentlichen Börfenkreiien an, Zon dern stehen diesen fern. WaS vom Ac tienmarkte, gilt von dem Producten markte in ganz demselben Umfanae. Wenn die PetroleumMagnaten ein be imXXHlJLm CTi.l-. S.. CVfT. 4uiuiL( öicigc vuct uuucii wit Oelpreise in Scene setzen, haben alle die lenigen, die nicht zum Ringe gehören, nicht etwa die Gelegenheit, mit ihrem Gelde zu gewinnen oder zu verlieren, sondern sich begeben sich.' sehenden AugeS m eine Falle, aus der sie unter allen Umständen als geschorene Lämmer zu rückkehren. Die Börse iii Allen aeoenüber. die nicht völlig zu ihr, gehören, nicht. ein Platz für wirkliche Spekulation, sondern sür alle Nicht-Börsianer. eine Anstalt, in der sie ohne jede Möglichkeit eines Ge vinntS Haare lassen müssen. Man wende nicht ein, daß man sich der Ver itkt rf . - en i r . im Militllng reeuer Vorlen'calier veolenen könne. Gewiß giebt es Sensale, welche ihre Gefchaste genau so ehrlich besorgen, wie irgend ein reeller Geschäftsmann in s.- ra .r jl ntim r. n x.
uiiunu vycjiyuiiöjacigcn, oicjc gtocn iu 'Zlnoior, ,onn., eniieolgen u) oic aber mit der Vermittlung von Gefchäf Farmer der Murmelthiere. welche dort ten für Leute, die der Börse fern stehen, durch ihre große Anzahl beträchtlichen gar nicht ab und warnen dieselben höch Schaden anrichten, in der Weife, daß sie stens, sich die Finger zu verbrennen. Papiersäcke mit Pulver füllen. ZündDie große Masse unscrupulöser Makler schnüren von drei bis vier Fuß Länge an aber steht kein Haar breit höher, als. die ihnen befestigen, die Säcke in die Höh
Schlepper sür eine Splelbölle. Wer nicht berusSmäßig zur Börse gehört, sollte dieselbe scheuen wie daS Feuer. Nuf dem Olraßendahnvagen. .Warum brauchen Sie Ihre Peitsche niüt aeaen diese Rangen V fragte die IkrTageder PaffagiertineS Strafen
vahnwaaens ven 'Kutscher desselben.
neben dem er gerade stand. Der Con ducteur war im Innern des Wagens beschästigt und eine Anzahl Jungen un terhielt sich damit, unmittelbar vor den Pserden über die Geleise zu lausen, auf t die Hintere Platsorm zu springen, an dem Strang, der nach der Signalglocke , führt, zu reißen und sonstige Allotria zu , treiben, die dkn Kutscher zur Verzweiflung treiben mußten. Ich schlage nie wieder ein Kind," antwortete der Rasse Unser, ein schon ültllcher Mann, nie wieder, und wenn e3 die übermüthigen Jungen noch toller treibt. Ich habe anders gedacht, meine and lst und wen ich treffen will, den treffe Aber seyen Sie, :ch hade eine . rung gemacht und die vergesse ich ; und wenn ick bundert ?labre alt' , ' . . i weroe. or ungefaqr zwn Jayren lrlem V ! - O .... JC -' T T - Atf I ? " 'S?.??. i0."; ye am nopiiulle ;en war fast leer r abaestieaen, um die uns entgegen kommende Car zu er. . a o..C V. c!x cr t - a. öail?n. WUIOCr ÖINICICN JüiailÖICI verübten 5 oder 6 Jungen allerh Jungen allerhand Unfug. Die Pferde gingen im Schritt, J ourq oen aa0cn ao oic ungrn lprangen naimiiig oo, vevor iaj iynen einen Denkzettel anhängen konnte. Nur auf v'r unttren &iut m mmxmin von vielleicht sieben Jahren. Warte, fT rT M s..f. V X i - IX. V (Xf... Du Duckmäuser, dachte ich, und schlug den Jungen über den Rück. Erließ sich von d:r Car herabgleiten und sah mich von. der Straße aus mit einemBlick an, der mir durch Mark und Bem gmg. fZlrt Tft 1nf1t& Al.CtAlA. Vt. Hlnus MoTfc Ich wollte den Burschen anrasen, er w.r CAftn 's nh n bZu;?'"; s MZrZ7 ninnnit , Seitenwege Hinüber mehr gewankt, als gegangen. Das Gesicht kam mir nicht aus dem Gedanken, bei jederFahrt hoffte ich, daß ich es wieder erblicken möchte. Am zweiten Nachmittag darauf mußte ich fast an derselben Stelle halten. Bor meinem Wagen stand ein KinderLei chenwagen, der aus irgend welchem Grunde nicht vorwärts konnte. Ich schlang die Zügel um die Bremse und l ei . -t. x t. trx. v- Ciilieg 00, UM nam oer ur Slye ver Äll' zsgerung zu sehen. Am Leichenwagen vorübergehend, wars ich durch dle Glasscheiden desselben einen Bllck auf den en Sarg und durch dle GlaStasel uoer oem cn? cnannic den. den lch geschlagen hatte. Das selbe 1 i - f. , , bubsche. aber bleiche Kmderantlch. die aroßen Augen, die mich so vorwurssvoll angeblickt hatten, geschlossen. Ich hatte I V .u t te. JL L 14 a 1 m XA oen a mi wvi u& tcy, aver unnm wuroc nu cni setzlich weh um' Herz. I h erfuhr spä ter, daß sich daö Kmd an dem Tage, alö ich es schlug, während mein Wagen ge rade stand, schon krank auf die untere Stufe der Platsorm gesetzt hatte, um so leichter die elterliche Wohnung zu erre. chen. Er war todtmatt zu yauje an gekommen, seine Mutter hatte, als sie ihn entkleidete und in'S Bett brachte, den Striemen bemerkt, der über den Rücken lief ; der Knabe hatte erzählt, was ihm widerlabren war. und die Mutter ver wünscht och heute den Kutscher, der 10)U10 vag luc xicouiih iuu ciucui blauen Streifen über den Rücken in den Sarg gelegt werden mußte. Sehen Sie, mein Herr, seit jener Zeit schlage ich keinen Jungen mehr, und wenn sie ek noch toller'treiben." Vom Inland. Ein schrecklicher Kinder mord wird aus Walkhamston beiLondon, m der canadischen Provmz Ontario.ge meldet. Ein Sckmied NamenS Gould w. 2G Safire alt. kebrte am Abend von der Arbeit heim und trat, .anschei I . - end in sebr verdriek mer Stimmung n das Zimmer, wo seine Frau, die vor einer Woche mit Zwillingen nieder'ge kommen war, im Bette lag. Er ersuch te die Wärterin, sich zu entfernen, da er Einiges mit seiner Frau zu besprechen 7 L. k k X. . M vave. June lraeno elwas qlimmes , ahnen, ging die Frau in den hinter 8 " . - dem Hauie gelegenen Garten, wo nacy einigen Minuten ihre Aufmerksamkeit durch daS Ueberflrömen des Wasserbe bälterS erreat wurde: sie eilte in das kiauS. um die Urkacke des WasserauS laufs zu ergründen, hob den Deckel der " - . ,r,i Elsterne aus und war enlier, an ne in Iw rar w w r i n T! u V -. V oerieioen cic orci aiiciicn lnoer es Gouldstone'schen Ehepaares ertränkt fand. Mit zitternden Händen zog sie die armen Kinder heraus, die offenbar nur einige Minuten im Wasser gelegen batten. iab aber, da daS Leben entsto hen und keine Rettung mehr möglich sei. 5in diiiem Augenblicke lcbluaen entfett liche Hülferufe aus dem , Zimmer der I w . . -N. . N -lli -V!. Azoaznerin an lyr yr, ic ein uic Treppen hinauf, findet aber die Zim merthüre von innen vkrschlossen; ein Nachbar kommt zu Hülse, und ihren vereinten Anstrengungen gelingt es, die Thüre zu sprengen und sich Eingang in das Äimmer ,u verschaffen, wo sich in zwischen ein surchtbareS Drama abge spielt hatte. Gouldstone hatte den beiden SSualinaen. welche die beklagenS werthe Frau in ihren Armen hielt, mit einem Hammer die Schädelknochen eingeschlagen. DaS Blut strömte auS klaffenden Wunden über den Busen der unglücklichen Mutter.' DaS eine Kind war eine Leiche, das andere athmete noch fi..jr. C.C . Iuu, unv ur vrnvi U'IU Tode verfallen. Gouldstone war. feit der Geburt der Zwillinge tiesfinnig. In der Umgebung von East . . .. iia? n v . len der Thiere placiren, die.'.AuSgänge gut mit Erde verstopfen und die Zünd schnüren anzünden. Die sich bei der Explosion des Pulvers entwickelnden Gase füllen den ganzen Bau der Mur mellhiere an, so daß dieselben, ersticken. Vor zwei Jahren kam ein .grüner- Deutscher in das Haus eines deutschen, Farmkr.S..in,C5eUCo. M.,,
und sragte,'ob er sich nicht em paar Tage !
dort aushalten könne; er sei aus dem Wege nach New Jork, aber schwach un ermüdet; er habe kein Geld, erwarte aber täglich eine größere Summe von einem reichen Onkel in Sumatra. Al les, was der Fremde bei sich trug, be, stand in einem Violinkasten. Die Far mersleute gewährten ihm Obdach und am nächsten Morgen war er erkrankt. Die Frau des Farmers pflegte ihn auf's Beste und der Gast erwies sich während seine? Genesung als ein so liebcnswürdiger und gebildeter Mann, daß ihn seine freundlichen Wirthe gern noch länger behielten. Seine Bioline erhei terte manche Stunde. Ein ganzes Jabr blieb der Fremde, als im August v.J. eine Depesche von Sumatra eintras, er solle sosort dahin abreisen, da? Reise geld sei bei einem Bankdause in New Dork anpemiesen". Der .Farmer beglei tete den Minn, der ,hm ein Freund ge worden.war. nach Nen, Z)ork. Dieser Tage traf ein Brief aus Sumatra b:l dem Farmer ein, der einen Wechsel über $10,000 und die Nachricht enthielt, der ehemalige armeTeusel sei durch den Tod seines Onkels zum Millionär geworden und bitte, die gedachte Summe als Zei chen seiner Dankbarkeit sür die ihm erwiesene Güte freundlich anzunehmen. Ein Erpreßzug näherte sich dieser Tage mit einer Geschwindigkeit von dreißig Meilen in der Stunde der Station Coshocken bei Philadelphia, als der Locomotivsührer ungesähr 100 JdS. vor der Maschine einen Mann neben den und mit dem Kopse aus einer der Schienen uegen sah. Derselbe mach te auf j'de mögliche Weise Lärm, setzte die Lustbremse in Thätigkeit, steuerte zurück, aber die Maschine stand erst.nachdem der Kuhsänger den Kopf des Man neS eine kurze Strecke vor sich her ge schoben hatte. Der Conducteu? und der Maschinist sprangen hinzu und fan den zu ihrem nicht' geringen Erstaunen einen Mann, der ruhig schlief. Nach heftigem Schütteln wachte er . auf und rief : .So laßt mich doch, ich will ja nur em blöchen schlasen. Nachdem . auf die gefährliche Situation, in der er sich befunden, aufmerksam gemacht worden war, brummte er nur : Der Zug hätte auch etwa? früher anhalten können .und qing ohne ein einziges Wort deS Dan keS feines WegS, Der . Conducteur meinte : .Wenn der Kerl auf dem Gipfel eines der Vulcane auf Jiva eingefchla ken gewesen wäre. so . wäre er bet der Eruption desselben auch nicht aufze wacht." Der 13j ührige Mo se S S t.an' ton' in Paterson, N. Z, die einzige stutze einer verlttmeten Mutter und mehrerer kleiner Geschwister, arbeitete in einer Färberei, wo vor einigen Tagen ein Fäiber. Namens P. McGuire, an gestellt wurde. Der Knabe erregte durch irgend welche Veranlassung das Uebel wollen des neuen Arbeiters und beide hatten einen Streut mit einander. An demselben Tage stand Stanton vor einer großen Bütte mit heißer Lauge. Der brutale Unhold näherte sich leise von hinten, hob den Knaben in die Höhe und schleuderte den Hilflosen in die dam pfende ätzende Flüssigkeit. 'Während de übrigen in der Färberei beschäftigten Leute den unglücklichen Jungen aus der Bütte zogen, bewerlstelllgte McGulN seine Flucht, und der Polizei gelang es noch, nicht, feiner habhaft zu werden. Der. Knabe ist auf beiden Augen erblin det, leidet entsetzliche Schmerzen und die eigene Mutter betet um seine Erlösung durch den Tod. Wir sollten denken, in einem solchen Falle müsse auch der ge wissenhafteste Arzt die Euthanasie bis auf'ö Aeußerste treiben. ' . Es galt bisher für un mög lich, KoUbriS im Käsig zu halten, Frau Ci M. Russell, die Matrone deS Hun tington Memorial Home für bejahrte Damen in Norvich, Conn., hat jedoch 17 Stück in mehreren Käsigen vertheilt, die sich in der Gefangenschaft ganz wohl zu befinden scheinen. Mehrere derselben fliegen der Dame auf die Hand, und picken Sirup auS einem Kasscelöffel, den sie ihnen vorhält. Sie fliegen auch frei im Zimmer umher und kehren von selbst in die Käfige zurück.die Nester enthalten, bieder Natur täuschend nachgeahmt und von Frau Russell angefertigt sind. Die reizenden Thiere werden mit Sirup, Zuckerwasser und gesaabtem Rindfleische gefüttert, daö mit Wusscr einen dün .,en Brei bilde); der letztere vertritt die Znsectennahrung. an welche die Vögel gewöhn sind. ...-In j d.n KZfiL wird außerdem täglich ein frischer Strauß blühender Blumen gestellt und die Ko libriS stehen in derselben Weise vor den welchen der Blüthen, die Flügel schwin zend, daß man sie kaum sehen kann, wie Ze dieS im Freien gewohnt sind. om RUAtanve. -D er russische Schriftftel. ler und Redakteur de Petersburger .Nouoje Wremja- Ä. Burenin bringt in seinem Blatte folgende . gefangene Verhöhnung Victor Hugo'S : .IS gebe für JSchia zehn Kopeken. Die Kalo strophe Ischias ist mehr als die Katastropbe Ischias. ES ist eine Katastrophe der Welten. Der Ocean gräbt einen Abg'und. Kcrrack Tausende von Menschen sind verschlungen. Jehntau send sind ohne Obdach und Nahrung. Strecken wir die Hand aus. Geben wir. AlexiS SchaSminoff zehn Kope ken. Victor Hugo, zehn Kopeken. ES sind bereits zwanzig Kcpiken. Zwei machen vier. Vier acht. Acht sechzehn. Ich bin ausgeregt. IS schicke mein Scherflein. Gras AlexiS SchaS msnosf." --Die Chronik der Leben digbegrabenen ist un einen , Fall reicher geworden. Eine JzuerSfeau in TolkS, in Galizien, erkrankte Ende August an GeburtSwehen: Trotz der hülse der derbeigerusenen Hebamme konnte daS Kind nicht geboren werden, und verfiel die Wöchnerin in Frlge der auSgepan denen Schmerzen und Anstrengungen in den Schei.-.tod. Sie wurde von den An7.tbSri7.:n für todt sietaUen und ein ütfcrztum endaraufflZlgendigonn
tag auf dem Kirchhofe -zu Wesenberg begraben zu werden. . Ehe der Sarg am
Sonntag vom Trauerhause zur Beerdr gung in die Kirche' abg'sahren wurde,' öffnete man denselben, u.id dabei machte ein alte? Mütterchen die Entdeckung.daß die Magengegend der Todten warm war. Sie theilte dies den Anwesenden mit, doch man ließ diese Beobachtung mit der den Landleutcn eigenen Gleich giltigkeit unberückstchligt. Der Sarg wurde aus den Wagen gehoben, nach landesüblicher Unsitte setzten sich einige Mann aus den Deckel und die Lsiche wurde nach der Kirche zu Wesenberg ge bracht. Nachdem die Leiche eingesegnet und der Sarg au? der Kirche getragen und auf den Wagen gesetzt worden war, um auf den etwa zwei Werst von der Stadt entfernten Kirchhof gebracht zu werden, bemerkten einige Trauergast:, daß der Deckel des Sarges sich hob. Ohne der' Ursache dieser Erscheinung nachzuspüren, meinten einige , von den Anwesenden, die Leiche sei gsqollen" und darum, hebe sich der Sargdeckel. Stricke sollten herdeigeschasst und de? Sarg sest umbunden werden. Darauf setzten sich wieder mehrere.Mnn aus den Sarg und fuhren zur Gruft. Vor der Einsenkung wurde der Sarg, wie hier gebräuchlich, noch einmal geöff.iet, aber welch' ein entsetzliches Bild bot sich dar ! Mit angezogenen Füßen, die K.iie gegen die Sarglage gerichtet und ausgehobe nen Händen, als wollte die Unglückliche oen Sargdeckel zurückörängen, lag die Leiche da ; das Kind war geboren und lag ihr zu Füßen. Wie anzunehmen, muß die Arme erstickt sein. Der spanische Expreß zuz nach Frankreich, welcher Abend? um halb 12 Uhr von Barcelona abfährt, wurde vor einigen Tagen, wie schon kurz gemeldet, 20 Kilometer von Barcelona, zwischen Mollet undMontmelo, beraubt. In demZuge befanden sich, wie gewöhn lich, zwei Civilgardistcn. Wie verlau tet, stiegen vier Menschen in Matrosen tracht, welche einige Säcke b:i sich führ ten, bei der Abfahrt aus der Stadt in daö Kupee, welches die beiden Gardisten inne batten. Ja der bekannten Gezend von Trench wurde der Raubanfall, mährend der Zug in rasender Eile da hinbrauste, vollführt, indem dle vier Menschen sich auf. die C!vilgardisten Yr lrT.n tinh st fi. h?Tfin tonrt tfir.n Gewehren Gebrauch machen konnten, entwaffneten. Zugleich wurde dem Ma schinisten von der Straße aus elnAlarm Zeichen gegeben, worauf der Zug hielt, und ehe man es sich versah, ward der selbe von einigen zwanzig bewaffneten Menschen überfallen, welche die Reisen den nicht allein zur Hiraukgabe ihres Geldes, sondern auch alle? Werthgegen stände zwangen. In den CuöeeS erster und zweiter Kläffe befanden sich 70 bis 80 Paffagiere und belief sich der denfel ben gestohlene Betrag in Baar auf 2050,000 M., ungerechnet den Werth der entwendeten Uhren, Juwelen und Schnluckfachen.. - . .. . . Die Neißer-Zeitun theilt mit, daß ihr drei Fälle mitgetheilt sind, In denen junge Männer nach Ab lauf ihrer Dienstzeit als Einjährig Freiwillige lediglich aus dem Grunde nicht zu Reserve Ofsicieren avancirt sind, weil sie als Studenten Corporationen angehört haben, die pric'viell daS DuclI verwerfen. In einem Falle hat, wie diV ,N. Ztg." mittheilen kann, ein Beamter durch Ueberfedung des Statuts bei betr. Studenten Verbindung, welchtt der bisherige EinsShrig'Freiwilllge an gehört hatte, der Militärbehörde mit Erfolg den Gegner des Duells denun cirt. Die Achtung vor dem Gesetz ist also ein ausreichender Grund für die Nichtzulassung zum OfsiciercorpS der deutschen Armee. Der berliner Ingenieur G. Stumpf erhielt ein Patent auf eine bemerkenswerlhe Lösch und RettungS einrichtung sür Gebäude. ' Diese besteht zunächst in einer eigenthümlichen An Ordnung der Treppen in Form einer abgestumpften Pyramide, die eS bewirkt, daß die doppelte Anzahl Menschen ab wärtS schreiten kann, und daß mit dem AbwärtZschreiten daS Gedränge sich ver mindert. In der Näh: deö Treppen Hauses wird außerdem ein Fah, stuhl im feuersicheren Schacht angeordnet, welcher den Feuerleuten gestattet, sedeS Trep penpodest, wie auch das Dach, zu er reichen; endlich ist daS Fahrstlthfgehäuse so eingerichtet, daß die Treppenvondort auS beleuchtet und , ventilirt, d. h. die Verbrennungszase abgeführt werden. '3 russischen Grenz oerkehr sind wieder neue und höchst lä stige Beschränkungen angeordnet wor den. Seit dem 17. August verlangen ohne vorheraegangene Ankündigung russische Bebö'den von jeder einzelnen Person, alfo auch z. B. von der ihren Mann begleitenden Fru und deren Kindern eine besondere Legitimation, falls sie die Grenz? überschreiten wollen, während eö bisher ausreichte, daß in der Legitimation .o)er dem Paffe bemerkt war, daß die Begleitenden die Frau und Kinder des Inhabers seien. Fernerge nügt sür die Päffe Deutscher, welche in Rußland wohnen wollen. daS Visum ei neS ConfulatZ nicht mehr, sondern eö muß daS deS Gouverneurs eingeholt werden. Alle Schritte, welche die Be troffenen bisher zur Aushebung dieser Belästigung gethan haben, waren ver geblich, die russischen Beamten beriefen sich aus d:e ihnen gez?o:denen B.sehle ihrer Oberen. In Wien sind in Folge der jüngsten Arbeitertumulte die Sicher heitöwachen aus Ansuchen der Polizei direktion mit Hinter!sderG:webren aus den Arsenal verscheu worden. Die Ge. wehre wurden in em:r zedeS Aufsehen vermeidenden Weise an d'.e Unterabthei lungen der einzelnen Bezirke vertheilt. Seit einigen Tagen sindet daS Einexer? ciren der dienstfreien Mannschast in ihren Kasernen stajt, damit dieselbe ge ebeuensallZ mit der Handseuerwasse i ollkommen vertraut sei. Erfurt (Sachsen). 20. Au i. Dee vom biesizen SchVuraerichte wegenBru t dermordeZ zum Tode verurtheille BZckel I Elster ist nom Kaiser zu lebenslängliche, Zuchthausstrafe begnadigt norden.
