Indiana Tribüne, Volume 6, Number 350, Indianapolis, Marion County, 6 September 1883 — Page 2

Sndiana HriöKne.

FägNcZe. und Sonntsgsausgaöe. OffTc. ISVO.Marylandstr. Indianapolis, Ind., G September '83. Teutsche Licenzsteuern. miX n& (SSB B.78. : "nC3 ?Vr??i:I jicurr auslegen, dq eigenlyumiilyrr ro.;r. t;n Z v.; Ii$n Quellen, d. h. die Fkik.iZ. psuin sür Schnaps gehen, sondern e nerseilZ nur die Bittsteuer derdovpeln, .:.?:.4kk.. ..czs.z. " .. I Ulfc CUl4UIUJUIltU 4V.fc- I ge chä te heranziehen. Er- plant ü uder!n Worten', ein ReichS.Äcenzgesetz, Aus ein solches wird denn auch nach ' I I ' ' I Kräften hingearbeitet. In letzterer Zeit, sagt eine fortschrittliche Correspondenz, ist in der officiöfen Prisse besonders viel Rühmens gemacht worden von der denkbar günstigsten Wirkung' der SSanksteuer der Licen,. & '? ffffK8" 5.SS vyucä um u. ajim ioöv uiiui uuu ;s. ;r ;.c. :,x f.". wvui iii. -witifc wfcufcv wM m;rf,rrtff ..,. rj&, h,r Vfc MUh Vfc WVp v il 10.230 verringert. A:e Licenz gebühr bringe die Summe von 1,7(,3, 705 Mark auf. Unter den 300O einge gangenen Schänken hätten 1576 früher nur Schnaps verkauft. Die Zahl der lexteren betrage zejt nur noch 895. Ä)ie scynapLsraae itegi im iiai5 ei genthümlich, Die'Elsässer behaupten, f . . ' mr . p I dak durch die 1871 erfolgte Einführung des deutschen Wemzous Lnd dessen Er höhung im Jahr 1879 die Einsuhr der leichten, billigen französischen Weine, welche bis dahin durchweg di gemeinen Mann als tägliche ValkSnahrung ge I dient hätten,auj's'Aeußerste eingeschränkt worden ser. Der aemerne Mann müsse nun bei seinem hauslichen MittagStisch des gewohnten WeingenusfeS entbehren, und infolge dessen gehe er in daS Wirthshaus und nehme dort Kunstwein oder EchnapS zu sich. Denn gleichzeitig mit der Erfchwttung der Weinzufuhr hat die Ausnahme von Elsaö in die nord- . m i . m m . oemzqe Vrannlwemlleuergemeiniqail ktk?.lkk.k . ül!ii. AkM.Xi VHil tflUllU (ilU 114 AUUUHUlllUSt UIUIUUJI. Haben nun diese Verhältnisse sich in Solge der Licenzsteuer wirklich gebessert? Die Verminderung der Licenzen beweist m rt X m Ifit t? . ! .Sü... ua um luuia. juum eine lvijrik I schon seit längerer Zeit gar lem oder . - - . nur ein aan, aeleaentl cuer. minimaler w . w - Gebrauch gemacht worden ist. , So mag - r w t. . m w r t es iq oenn auq eriiaren, oa azon in w n . r nvt . rr'f - oen eriien zeyn Zonalen naq lniua m. . . Sodann aber bleibt die dend, ob nicht im Verhältniß minderten Zahl von Schankflätten nun desto raehr Schnaps in den übrig bleibenden Stellen verkauft oder getrunken wird. Nun erweist auch die amtliche Start ftik.daß gerade seit 18ZO in Elsaß-Lolh ringen die Bran ntro einproduk t i o n und der Vranntneinkonsun zugenornrien haben. Im Jahre 187980 sind daselbst Brenne. reien ,n Belriev gewesen lv.zu, im Jahre 1881 -'32 dagegen 21.015; die von denselben bezahlte Branntweinsteuer .hat betragen 1879-80 211.065 M. 188182 daaeaen 386.31 M. lbeide

ytfnnni1iA fX1t ?Hi3mnvtt tTiri htm

Tabak d!k geistigen Gelrlnke sür die nhaus fi'W" tra b.stin B.IIeuerungSgegenstSnde, und um Ht' Reich .Ä'U fmanciell feÄfÄÄM

M mnlTtri 8Mß22 irfuna S f ÄftW Heere F.uWg 185 bestand d?r Boden ü dicker 5e. d e t ÄbäÄ der Franzose gar mch, eidisch ist und dem . sich ..heil, noch au surnpsigem eäM?i?tlBM tS ihnen überlW, sich sreiwillig ,u rui- Marshlände. da, in der nassen Jahre.'. xmluoiea on im joljt l&SO . ' . .n&n, m.titaa, atii :,,'. ,.M,.i.n innSnlin Min.

sleuerveiallung lüyrl erzalzrungsmakig usou oer tirn ooer oer cußanmen- sehr viele dieser Arbiiten lM yerbfle nach zunächst den Verzicht aus alle solche Li- düng aus russische Zustände hinzuzusü abgebrachter Flucht nicht nur gerade so cenzen herbei, von denen thatsächlich gen, wissen aber sehr genau, daß ihre aut. wie im rübiabr vornebmen lasskn.

rung der Licenzsteuer eineermmderung ver in Peiersourg erzqelnenoe ..o. um 2700 Licenzen eintraf, während die vosti'sagt: Die Ver. Staaten stehen ivätere Verminderung aerinafuaia war. Jedem osfen.'der willens ist. zu arbeiten.

.." . ' aus dem 3oll und aus UeberaanaZab. gaben hinzurechnet, bleibt das Verhält niß 518.302 zu 681.010 M. Während in den gedachten Jahren die Einnahme a . Malschsteue? für die gesammte Branntveinsteuergemeinschaft um nur 7 vCt. oeieaen iit. beträot die Steiae. rung im Elsaß GO pCt. Die neue Li n srti . n e r. cenzieuer im lzag oewelzi oaaer. wenn überhaupt etwas, eher das Gegentheil v . rr . a r . ;t r - n ? , cciicn, cjaä jic ccocijcn ou. le zeigr, Öan Verrinaeruna der Wirtbickaften nicht nothwendig Abnahme deSSchnaps consumeS bedeutet. Mit Hsnstcht auf v! sTx.-.. a. v.r.T(.. cv . ; v uic vsiüiuiuij iiiciucii uiugc in oen m. i.i. in v. : . r. a rr. t : - . oct. tuuicH i;i uicicd rgeonii; aucy für Amerikaner von Wichtigkeit. Vngland'S Wehrkraft. Bekanntlich ist der Sieger von Tel.el Kebir auch von dem Eanaltunnel'Aus schuß verhört worden und hat den Tun nel in gründlichster Weise verdammt und so lange Ihunl.ch sein ftild, als das n v : c.rr ... rri .t c. . 2anb x .t.t( TO.lki,8Mni!-' S&mS mÄ 11? he wrttntttrt ti 1 n fil ? (Ti nnrt Tiib n ilrn rrX 2 r .rv: er anuuuua ucuui uuic u unicrrr " n.v .n.sT-- :.s. ..r . . . ! k ,-.. :. z...,. . ü?liZ' ? Tf Stunden n, cht ehr als 30,000 em tiilAmmtnririiinii , ia.hi m Mann zusammenbringen können.' AlS ihm daraus Vivian einwandte, daß die Gesammtarmee England's 500,000 Mann betrage, bemerkteWolseley : .Ja wohl, wenn jeder Mann ein Soldat wäre; aber ich nenne .sie nur Männer mit Musketen, nicht Soldaten." Uebri

I stern nach Abzug der Bomstcationen meriungen oem lnieuigemenen nahe Bau. und Feuermaterial, von Holz oder sür Ausfuhr und technische Verwendung) legen müssen, daß Nußland, besten na- Draht zum Auöbestern der EinzSununAuch wenn man die Steuereinnahznen türliche Hilfsquellen so bedeutend sind, gen, von Nahrungsmitteln, dle während

mlia? An.vnis iint iinnitAHnt miiiiiVi i ... v . n. , .

?l Vcift-x it 11 -f VxB "if wiioer, ic ormgr e an s Lich!, wenn sördern;der Regen löst ihn aus und da abfällige Urtheil, welches kr be, irgendwo im Geheimen das Verderben führt seine Nährstoffe den Wurzeln der ditsei Gelegenheit über Eng land ö brütet und sie ist nicht uur, was schnelle Gräser zu. Der auSgelauchte Dünger !5s! I ? rn-n-fl ÄtC- lnb Endliche Berichterstattung der bildet bei strenger Kälte ohne Schnee Au elne rage S r H. Vlvians übe? TageSereigniste anlangt, unübertroffen, einen wirksamen Schutz der Pflanzen, diesen Punkt bemerkte er: Ich glaube, sondern auch, wa, ihre Beurtheilung Auf den Weidegründen ist der Dünger rMi-c fc8;!n.f.Jul$,l?i der Tagessragen anlang,, völlig unein. der Thiere auszubreiten; bleibt derselbe franzöttsche Armee letzt leicht thunlich ist oesckränkt und haitr mnhr nh nrrt&t in inr WhA,(iH t-. s

,cu - uniericyieo ganz von elv t ausdrangen. von den Th eren n cht aefres en Bitghton oder irgend einem Punkte der Eine in Moskau erscheinendeMonZtZ. Kurz, sehr viele Arbeiten las

-tmuiic im u m (9 uiui ui iicq nu -otr üööe Des nnb tArn- mXiin ir.u..:: M: v.. c

'genS bedürften diese 500.000 Mann tre-1

n,1!u3lsiftrt ;'2'c England besäße deren aber nur 200 und könnte vielleicht im Kriegsfalle 300 aufbringen. Herz lich verlacht Wolseley die Idee eines GkaeneinfalliS in Frankreich; eS wäre das -geradezu Wahnsinn. Jm besten Falle" bemerkte er könnten wir in einigen Monaten 70,000 Mann in' stellen, und damit ließe sich am Ende ein Ginsau versuchen; aber die Regierungsmäaner, velche eine solche Maßregel anoronclen, jouien in'S x sran fei 2.500,000 Mann; 1 anZ s-n könnten U Million in 20 Vn ,7s Tagen völlig bewastntt und ausgerüstet k Zie Beme gebracht erden Shrevd. i"' ":v 00 Mnn mder da! L h,g. Trank. vortmaterml noch Aorratye bentze. ' . e : " IL. am 1 A MM A 1 VW f W TT n TT B TT 11 TT1 M ? b ngn ' i C CTT & . . . QTi... m miihIi oeriuu ICIIIC viiiucc uiuuumicii üiujjn, so würde eS die Armee weder ernähren noch überhaupt in'S Feld stellen können. Da Wolseley's Wort in England etwas gilt, so kann man sich sehr leicht vorfielk. V. ?0 VtT Wit inÄi. Frankreich wegen Madagaskars. W r. . .v v.. ...:. , "ns vv vts a ui.juuu,,, Mlc ",uu".. "jkn. t.ri. z.x t i das seine Kräfte Zusammenhaltende Eng land doch stärker sem, als vas ue verpul Bernde Franlrelch. flmtvlta und die russische Prezsz. a i- n, , 1 . v?. um rrog neoe.ung, welker cu Presse Rußlands unterwokfen ist, Anre(jungen zu einem freisinnigen Gedanken geben, d,e schmachvolle Mlöwirtyschast im Czaren'Reiche im Lichte der Zustände anderer Lander zeigen zu können, besol gen viele russische Zeitungen ein origi nelleS Verfahren. Ein Wort, da? nur entfernt wie die leiseste Mißbilligung erneS RegierungsacteS klingen könnte, würde nicht nur von den Beamten der Censur verworfen, sondern noch ehr von einem feilen Preßknechte, Michael ttatkosf, dem Herausgeber deS MoScow Äedomosti" ,n Moskau, denunclrt wer, den und Verwarnungen, Beschlagnahmen, SuSpendirunpen und schließlich die 1 .. . . . . - unieroruaung oer euung neo,r oarle In lt . T S . inS risl&Zv ,?s I II" Vi-uu- unu iituyuiauiu in lumvtut l baben. Die Redacteure berichten daher über Vorgänge in den Aer. Staaten und über die Zustande daselbst, hüten HA M aT s S T . tni4ilJff (TlviA4v. wvh 'm i'wUM I r- m m m m - mm m Leser selb t vle ischlu ze ziehen, die zwl tf -V m , len oen Jenen zu ie en mo. me Correspondenz der .N. I. Sun" auö I L (T . A . tl.... C i . Cn..o..1.. o ! i. a hb utijugc us ci I l ((i, Ol.llf.f i myeu uiuyu aumi. I fyy i m

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Frage entschei- Jeder kann fich der Beschäftigung widlältniß der ver wen, die ihm zusagt. Die Amerikaner,

f t reich sie nnd. beuten ihre naturlichen Lust und dem Froste bequemen Zuttltt. Hllslqliellen immerwährend auS, es Im Frühzahr wird eS dann meist genü. kom?,t ihnen aber nicht in den Sinn, an aen. das auf diele Weise vorbereitete

eine Ausdehnung ihrer Herrschast zu denken; wollte man einem Amerikaner empfehlen, Canada sich anzuschließen oder das Sternenbanner über Mxico flattern zu lasten, er würde erwidern, f-j t c e ' m nn lvicqer neoanie ser.eme arryerk, innerhalb seines Besitzstandes habe sein m - i . k i.r.' r Vaterland täglich segensreiche Erobern gen zu machen, nicht außerhalb dessel den." Man braucht nicht in Rußland zu le den, um einzusehen, daß vorstehende Be I m v . . . V als omenigen der Ver. Staaten, sur de n Entwicklung nichts thut und dagegen in panflavistischen Plänen, in fortwäh. nden Kriegen zur Erweiterung der renzen oes Reiches den Schweiß deS Volkes vergeude. Der ebenfalls in St. Petersburcl er scheinende Vestvrik Lvroi- Eu. I .tiXirA.. 0s... t.t V ! . m..t:. ujj uucs ic picijc in den Ver. Staaten : Der Amerika L l.k?e k t üt .. r. ... X. . " o! v uviluu, lhan : Wenn ich die Wahl hätte, in ei nem Lande mit einer Regierung, aber ohne Preste. oder in einem Lande mit (r.i V 9Tl.f aTk a&m CO . . : ... vmi v culliuug zu I l,f s vniS. tX V. . v. iuj US tlptlir vucic ucn." vicicioc cngichagung . Der iitiui wuuc iu ist üicicn öor ten ausspricht, hegt der Amerikaner noch heute vor diesem Institute, erhält sie sür 9 Or m M . vi. tn.Tiii. n Zm. i v:r cm vus Ulllvuil ue olllverl ZUM swuize seiner vielen freisinnigen Einrichtungen, In der amerikanischen Preste spiegelt sich, wie in einem getreuen Spiegel, das Leben 'hn tonn r,n irnsl (rt 'iii vwi. uvjvuuiuuw tttvfciutivt4 , CT, . r t"- -m pf r H" 8 atttge btt attfotBungen bet Srt1e s'wes Landes ist. der sich ,u tj...n v cn . . . T u"" cr- ?len ergeoenoe ! . . ' . . ' v ncsieats in otn Vstr. tätoottn. DtirnrpiDt L- Vi c -, V --I-7---"-taJB8 8Wft-anb km, ,u dem Schlüge, dab die Frau .n de Ver. rr- - ? .uf. . . . . . üiaaun nc g.ulliiqere unn taq.ciae Stellung einnehme, alSlrgdwo in der Welt. Wen rund hierfür findet-sie in nn nfr ni rflir frin tDiiti. VM..., vwp r ! jih Vxontn itUm XU'xlt ttt menschlichenOe. ,eulqair oas eqr zu z.yeii weroen müste, was ihm gebührt. Die Verfaste rln dieseUuZfqtze, Irl. Matbilda Li

i T., auen 8cwani8t letWflulfi4re, so daß im

nQn fUbett b!e hiesigen Verhältnisse

- tt ! der Frauen und Mädchen mit etwas all zu glühenden Farben, bezeichnet z. B. selbst dte Lage unserer Fadrlkarbelterln nen, Verkäuferinnen u. s. w. als höchst zufriedenstellend, urtheilt dagegen inso fern durchaus sachlich und richtig, als sie daL wesentlichste Element für Verbesserung der Lage des weiblichen Geschlechts darin erblickt, daß ein immer weiterer Kreis von BeschSstigungen der Frau zugänglich gemacht wird. Jedenfalls ist übrigens, was die. Verfasierin von der Lage auch unserer Fabrikarbeiterinnen sagt, vom russischen Standpunkte aus ebenfalls begründet, und so wenig dies sür einen Amerikaner von Werth ist, so 1 von Bedeutung, wenneö gllt, die russischen Leser zum Nachdenken darüber zu veranlassen auS welchen Gründen in ihrem von der Natur reich ausgestalteten Lande die Lage der Be mohner so erbärmlich ist. DaS angedeutete Veifaren der russi schen Zeitungen beweist, das keine Unterdrückung und UeberwachungderVreffe. im Stande ist, die Verkeilung freisinniger Ansichten zu verhüten, und sollte den Zeitungen in Zukunst verboten werden, amerikanische Verhältnisse zu besprechen, so würden sie bald anderweite Mittel und Wege entdecken, das Volk aufzu klaren und rhm hierdurch am besten zu dienen. Nächst Leadville weist keine Stadt im'Westen eine so rapide Ent Wicklung auf, als Alduaueraue, im gen war. yeule veptzl oie dluyenoe Stadt über 9,000 Einwohner; es bildet den östlichen Endpunkt derAtlantic und Pacisic-Bahn und ist 950 Meilen von klansas Clty entkernt. Das Eounty denkt über S.vvv.vlX) Qaie unv rm ; ? crtt,. ,,.. M t4"", , , LandwlrtkischastlichkS. Herbst und FrühiahrS-Ar b e i t auf d e r F a r m. In den rneis ten Staaten, namentliü des Nordens. n -s die Kewobnbeit der warmer, alle für die Bestellung der Felder nöthigen Arbeiten in das 5?rübiabr Zusammen zudrängen. In dieser Zeit geht häufig derrast sa snät aus dem Boden und ist dieser alsdann in einem Grade in Folge de Wassers ans dem geschmolzez Schnee feucht und na, finden außerdem . I . . erfahrungsmäk'g die schwersten Regen rr . n 1 1 . r (iit.K'jt l!. m .n -Tf arbeiten über Hals und Kopf betrieben Ollllf llull. Ouk 1 CL llcRlICLI OlC iOC llCUUriuB werden müssen und der Samen trotzdem zu spät in die Erde kommt. Viel zu f v r j, m jt 1 v rt X. roenig roiro nocy orruaiicyNstk, vap ai sondern daß ihr Einfluß auf den Boden in ersterer Jahreszeit entschieden Vortheil bafter ist. wie im Frühling. Schwerer Boden wird am besten im erdfle at pflügt, denn um diese Zeit ist derselbe. wag Feuchtigkeit anlangt, gerade rn oer günstigsten Beschaffenheit, läßt sich daö M M i. . . ns unrraur lammr oem samen unrerpnu gen oder verbrennen und gewährt der gelockerte Boden der atmosphärischen Land mit der Egge zu übergehen, um eö für -Anfnahme der Saat geeignet zu machen. Außerdem giebt es noch eine große Anzahl Arbeiten, die der Farmer geT - ' vohnheitSmäßig für das Frühjahr auf. spart, und die im Herbste weit Vortheil' 1 . . . hafter verrichtet werden können. Die Landstraßen und Feldwege können im Frühjahr Wochen lang nur unter den größten Schwierigkeiten Passtrt werden, und doch wird daö Herbeischaffen von " T ii des Winters aukae,ebrt worden sind.aus diese Jahreszeit verschoben. Im Herbst sind die Straßen und Wege gut, die Zugthiere am leistungsfähigsten und werden die Wagen viel weniger schnell abgenutzt als im Frühjahre. Der Bo den entbStt truniatr 5?eucktiakeit als sonst im Verlaufe desJahreS und Drai. I cn . " V r . , 1 nirorrrazrungen rönnen um oicjc zril am zweckmäßigsten vorgenommen wer I er- M r . rt i oen. leinroyien joulen mogiiqii sruy zeitia anaelckafft werden, dr WreiS der selben si'bt um diese Zeit niedriger, als kurz vor Einbruch des Winters und. die r.vc r v . . , . I ieioen nno rroaener uno tomil zelluier. I c v n v : . e 9.vi, er zum injircucn in ic viai lunaen oder zum Brennmaterial be. i r . n M . M . .. . r n . iiimmi iu, ollle eoenfaus im ervue angefahren und in Schuppen ausbe wahrt werden. Trockener Torf ist daö - ' . veue kstttumk?ril n ilksert einen vortrefflichen Dünaer. Durck AuS. streuen desselben über die Wiesen kann man die Gleichförmigkeit und Ueppigi IV. n:.r.. je r. -..c v-.y:x. i ich uia zuiEirnrnuniira niiRrruiuriiiiLLU S.t s . Zs.rl" ' Sri" .Hl': i"npi utnc iuui uciiiiuiiwiu Pflanzen m Zuteilt btk Lust ad und das i Jeühjahr in der unmittelbaren m V . . . .. achvar,a,ast wachsende Futter wlro . sen sich im Frühjahr wvmhu uuuaiuiu üiu vu wuui wiuuh ?A4 (tiAAN. l nn .-z z.s. .a,. vwm uuti. Tj Ufc vi Ti uuj iv, wie B. die Zwiebel, ist die, geradezu eine Lebensfrage. Kommt die Zoiei.l ' - verspätet in'S Land, so ist selbst die gün stigste Witterung nicht im Stande, eine reiche Ernte hervorzubringen. Das für I V! C.!.. . . . j un o6(i oeuimmie ans rann ici herbste so vollfländig.süe die Ausnahme der Steckzwiebeln vorbereitet werden, daß im Frühjahr nur noch nothwendig 1 ist, da:selbe einmal leicht mit der Egge

zu übergehen. Wenn es nach vollende a. cr - fi-rt..-- -1

irr eiiruung ein aarcxai mcgiig reg et, so empfiehlt es sich sogar, die Zwie beln schon im Herbste in'S Land zu brin gen, nur sollte man alsdann eine Lage Stroh oder Streu über dem Felde zum Schutze gegen die Wlnterkälte anbrin gen. noiich i)t die Anlegung von Teichen eine Arbeit, für die der Herbst ebenfalls besonders geeignet ist. Agricultur Chemie. Ge läuterte Ansichten über die Bedingungen des Wachsthums und der Ernährung der Pflanzen verdanken wir bekanntlich ,n erster Lmle dem groken deutschen Chemiker JustuS von Liebig. Die Un. tersuchunq deS BodenS auf dessen ein zelne Bkstzndtöelle lst em auSgezeichne teS Hilfsmittel, im Voraus zu bestimmen, sür welche Pflanzen sich die einzelne Bodenfläche eignet und für welche nicht. Pies wurde noch vor mehreren Jahren von einzelnen Farmern so übertrieben. daß dieselben, wenn sie irgend eine neue Fruchtart einzuführen gedachten, ein Häufchen Eroe an irgend einen Chemiker in New Z)ork schickten und sich ein Gutachten üer die chemische Beschaffenheit deS Bodens anlertlgen llkLen.. Em solches kostete, wie .ArtenuS Ward ver. sichert, durchschnittlich $25 und' xoar praktisch nicht von der mindesten Bedeu tung. In Deutschland ist die Bonitift rm m m. rung o. Y. oie Aviqatzung oes cultivik' baren Bodens in Hinsicht auf seine ErtragSsählgrelt und seine Einordnung in eine gewisse Elaste der Bonität oder Güte behuss Regulirung der Grund. steuern eingeführt.- doch hat man langst . , l - t. r-1 r .. , . erlanni, oqb ou;e Avschatzung ebenso schwierig alS unsicher ist. Dies gilt in Deutschland, wo nicht nur die chemische Zusammensetzung der Ackerkrume,, sondern viele andere Umstände, namentlich die Lage, der Untergrund, die Wasser haltigkeit, der frühere DurchschnittSer trag eines Grundstücks it. :c. in Be rücksichtigung gezogen werden. Welchen Werth dagegen das Gutachten über die Beschaffenheit einer Handvoll Erde haben kann, kann Jeder selbst beurtbellen, wenn er berücksichtigt, das em Ku bikfuß Ackerkrume durchschnittlich 80 bU 100 Psund wiegt, daß ' die zehn Zoll starke Schicht nneö Ackers Land 3.000. 000 Pfund wiegt, daß zur chemischen Analyse deS Bodens in der Regel 1J1C Unze, mithin der 1.480 OOO.OOOile Theil der zehnzolligen Oderflache eines Ackers verwendet wird. Nun urnn aber zeder Landwlrth aus Ersah'ung, bau dlk Ackerkruwe eines und desselben Ackerö außerordentlich verschieden zusammen gesetzt ,st und daß der Gehalt derselben an mineralischen Bestandtheilen sich fort während ändert Die Landw:rthschap hat L:cb:A'ö Agricultur. Chemie unend lich viel zu verdanken, aber für derartige Lnalyien, wie wir sie vorstehend erwähn !en. Zollte ke zernunftlge? Farmer auch nur einen Cent ausgeben. Ein Schliek.cr des Gefäng nisteS zu Macon. Ga., betrat kürzlich die Zelle einer Gefangenen, fand dieselbe leer und hörte em eigenthümliches Ge rausch im Schornstein. Er rief in sei chen hinein, er werde sich im Gefängm Hofe ausstellen und jeden Kops, den er etwa aus dem Schornsteine auftauchen sehe, zum Ziele seiner ausgezeichneten Buch e machen. Unter diesen Umstän den zog es die Flüchirge vor, in ihre Zelle zurückzukehren. Vom Inlsnde. Bei Aberdeen, Miss., trägt :in Baumwollflrauch .212 Samenkap seln. . Auf einer Farvi bei Eox iadin. N. N . urd?n dieser Taae auS S Eiern zehn Hähner gebrütet. , . Jnden Gewölben des Bun desschatzamteS len zur Zeit UstlS7, 077 Silberdollars todt. Ein Pferd d e ö ar m erS DeateS bei Tuscarora,Nev., hat kürzlich alelchieitia ein Vierd uiid ein m-mi thier.Füllen geworsen ; die ganze Fa Mille destndet sich wohl. ' In Misflin Eo..Pa., wurde vorige Woche ein Kartostelstrauch auSgegraben, der 43 ttartostn trug, darun ter drei unaewSSnlich aroe und die kleinsten normal entwickelt. Die Weizen.Ernte deSStaa teö Oregon kann jetzt auf 250.000 Ton. nen mit tzslcderbeit ae azasr mcrven hiervon verbleiben nach dem heimischen Verbrauche 150 0J0 Tonnen zur Aus luhr. Bei einem kürzlichen Wett kämpf in Oceanvort. N. I . bet dem es ftch darum handelte 500 Muscheln m oer . n . . kürzesten Zett vorschriftSmäktg zu o aen gewann ein Arbeiter, d die Aufgabe rn 35 Minuten 16 Secunden erledigte. Dir früber öfter genannte Mexaner Criöpin de la Cruz, welcher -. . . ' . - . . ! m wayrenv des UnabySnglSkeiis riege

aus Seiten der Amerikaner tapser ge kämpft hat. ist dieser Tage in Galena in Mexico im Alter von 118 Jahrengestarben. Die .Postal. NoteS-, welche für Beträge bis zu U 99 statt der Post, anweifungen verwandt werden können, nnd, nachdem dieselben von der Homer Lee Banknote Co. fertig gepellt worden sind, am Montage dieser Woche zur Ausgabe gelangt. An einer von den Tempe renzlern berufenen Versammlung in Bienna Park, Ind., nahmen dieserTage üier 2.500 Personen Theil. Gen. Sam Carey auS Ohio und Frau Fester von Iowa hielten die fulminantesten Reden gegen den Teufel Alcohol. . Der 90jährige John Babb von Lemington, Me., ein Veteran auS dem Kriege von 1812, ist. obgleich er nur venige Meilen von Portland entfernt lebt, in feinem Leben nie in einem Stra kenbahnwgen,' auf einer Eisenbahn oder in einem Dampsboote gefahren. Ein Lehrer in Philadelphia sagte kürzlich zu einer Schülerin : .Sie schwien, mein liebes Kind, es ist aber auch wirklich fürchterlich heiß." .Ich t-"h rr d5 vttt',' ft-"" d'p

kleine Ladn '

e Lady, Pferd'e'IchVitzen, Männer Z , ranöptttren, aber junge Damen und f t Y Pl mm . I I a m r a m 9 4..! . f ? l M I yuiyimia .ein wenig ewausilrl. Der Pastor an der Metbo. disten-Kirche in Litchfield, Jll.. hat einen Äpparat const uirt, welcher es. möglich macht, Särge mit geringer Aufwendung von Kraft, völliger Sicherheit gegen t. ! . . HerfV. v . ? . nr v cirauigc unuucuno in XDuroigccvm uno Weife dem Schoße der Erde zu übergeben. Der Apparat besteht in derhaupt. fache aus einem Krahnen mit hebelvorrichtung ündFlafchenzug ; die Erfindung wurde bereits patentirt. Einem Knab en in Guilder and, N. N, flog kürzlich, während er uut Angeln beschäftigt war. ein Jnsect in das Ohr; ein leichter Versuch, das Thier zu entfernen, blieb erfolglos und der Knabe lieu sich im Angeln nicht stö ren. Nach ein paar Stunden entfernte sich das Jnsect von selbst und der Knabe nng und tödtete es. Zwei Tage später kühlte der Knabe unerträgliche Schmerzen im Ohr und dem zugezogenen Arzte gelanges erst nach vielen vergeblichen Bemühungen eine Partie Maden zu' ntsernen. Kürzlich verminte E. Swenber in Rantoul Z41, die er kurz zuvor in seiner eigenen Werkstatt aus der Tasche gezogen und wieder eingesteckt hatte. Die ganze Werkstatt wurde ver geblich durchsucht. In dr Nacht träumte Frau Swenber, sie sehe das Geld' an einem Stiefel ihres Mannes. Sie er. zählte ihm den Traum und als er la chend ferne Stiesel untersuchte, fand er eine ZwanzigdollarNote an die Sohle in der Nähe des Absatzes festgeklebt. Die Note war noch fo gut erhalten, daß die Nationalbank dieselbe eingelöst hat. Wahrscheinlich hat Swenber das Geld daneben gesteckt und angetreten, die üb rigen Noten aber haben nicht so fest an den Stltfelsoblen gehaftet, wie die Zwanzigdollar-Note. In New York kam kürzlich ein Wallnußstamm an, der für den größ ten gilt, der zur Zeit existirt. Er wurde in der Nähe des französischen Stadtchens Rerigeaux gefällt und von dem Möbelfabrikanten Hirsch nach New Nork gebracht. - Um den Stamm von seinem Standorte nach der nächsten Eisenbahn station, eine Entfernung von stebenMeilen, zu bringen, bedurste es der Arbeit von 40 Männern und 22 Pserden. Der Stamm kam mit der Bahn zunächst nach Pari?, wurde hier unter Anderem von oem Dikkctor des Jardin desPlanteö in Augenschein genommen und dieser erklärte ihn sür den größten existirenden Wallnußstamm. Nach New Pork ge. liesert hat der Stamm 52 000 gekostet ; er wird 66.000 Fuß Fourniere ergeben und diese sind tz5000 werth. Die Freigebung eines von Mastachusetts rcquirirten angeblichen Gesetzesübertreters ist im Staate New Z)ork erfolgt, weil der Gouverneur nicht gefunden werden konnte, welcher die Auslieferung genehmigen sollte. Dies weist auf den sonderbaren liebelst mb hin, daß ein Staatsgouverneur nach der amerikanischen Auffassung keinen tempo. rären Stellvertreter hat; auch der Prä sident der Ver. Staaten ist in derselben Lage. Die VicePräsidenten und Lieu tenant'Gouverneure sind nur dazu da, den Platz definitiv einzunehmen, wenn !N, roenn

d PlSsident resp. Gouverneur desinitiv für G esammtleistungen. H err Senzkyabgeht. Diese Auffastung hat während BeSlau für Arrangement. Die große . der Unfähigkeit Garfield'S zur Verse- rzlk,n, tf,fc;n. rct.

hung feines AmteS so viel Schwierigkei ten gemacht; t lallte formen aulgeyo den und die temporäre Vertretung durch die Vi5" oder .Lieutenants zu einer feststehenden. Einrichtung gemacht werden. S:it Jahren bezahlt der Staat Maine für getödtete Bären oder richtiger für die Ohren derselben, Prä mien. Seit Jahren ist die Zahl der in Maine vorkommenden Bären außeror deutlich klein, die Zahl der jährlich auS gezahlten Prämien außerordentlich groß. Die Farmer daselbst haben entdeckt, daß sich die Bärenzucht besser bezahlt als jede andere; sie haben ihre förmlichen Gestüte, in denen sie jährlich blos zwölf Bären züchten, tö)ten, die Ohren ein liefern und Fleisch und Fell anderweit verwerthen. Die Farmer von New Hampshire gedenken eine ähnliche Industrie einführen. Sie sind bei der Legislatur vorstellig geworden, daß sich die Zahl der Murmellhiere so vermehrt hat, daß etwas zu deren Ausrottung ge fchthen muß. Voraussichtlich wird eine hochweise Legislatur nunmehr auch die Tödtung' der Murmelthier. Prämiiren und dann wird e viel vortheilhaste? sein, Murmellhiere statt Bären zu zäch ten. Das Futter derselben ist billig Und ihre Fruchtbarkeit pyramidal, i Tttttsexe Lokal Nachrichten. Cannsta t t, 14. Aug. Bor e!.ii gen Tagen wurde dem Schlosser Letz gus'schen Ehepaar dahier ein normal ausgebildetes Mädchen geboren, das gar keine Augen hat. Die Augenhöhlen sind völlig leer. Ein Spezia'larzt, welcher ksnsultirt wurde, behauptet, daß dieS ein sehr seltener Fall und schon seit 1861 nicht mehr vorgekommen sei. . Mengen, lWürtt.) 15. Aug. Die Erbschaft deS in London verstorbenen Hrn. Benedict Reiser ist nun durch einen Bremer RechtSanwalt zur Vertheilung gebracht orden. Hierher entfielen, meist an völlig unbemittelte Ackerbürger. insgesammt 150 000 M. . Für den noch mit feierlichen Gebräuchen verbundenen Act der Vertheitung hatte de? Bürger meiste? den RathhauSsaal hergegeben. Pforzheim, (Baden) den 26. Aug. De? bei einem größeren Gold' bledflahl betheiligt gewesene Kommls sionär Muller von Jsprinqen hat sich dieser Tage, nachdem er der neuen Welt einen dreitägigen Besuch abgestattet. wieder zu yause emgelundcn, wo. er alS bald verhastet und vor das Amtsgericht abgellkfert wurde.. . Rast att, (Baden) 16. August. Die neulich m Bietighelm vorgenomme ne Bürgermeisterwahl wurde vom Be zirttrath wegen Beeinflussung der 32h

ler' durch Spendung von Freiaetränken

emmmmm für nnaiitin friert nh W I U 3 MIIV . t ey zweite Wahl angeordnet. R e g e n s b u r g. 17. Aua. Der Lederhändlcr Bunz machte dieser Tage' einen Spaziergang am Donauuser. Ein Windstoß entführte ihm den Hut; Bunz wollte denselben haschen, glitt aus und stürzte in den Strom, wo er ertrank. In Lang?nkreith geriethen drei Kar. tensviclu in Streit. Einer der Svieler. einMann von 02 Jahren. Namens Zan ttl, gnst zum Messer und brachte seinen Gegnern, den Dlcnstkncchten Wein und Geit, so gefahrlicheBerlekunoen bei. d&5 dieselben alsbald ihren Wunden erlegen slNV. Fürth (Bayern), 18. Aua. Aus fernen Landen senden ehemalige Schüler der Realschule Beiträge zu dem anlaß lich der Jubiläumsfeier zu gründenden Sr 1. r ..'. silpenolkniono ; o ianvte Herr Ri chard aus N'w Nork 1000 M. Bis iefct beträgt der Fonö bereits 0000 M. Jngo lstad t. (Bayern), 18. Aua. RechtSanwalt Nieberlein ist feit einigen Wochen ,purios verschwunden. Man bringt diese Thatsache mit Geldangele ....?... . . V genoeiien in nervlnoung. ausveur en (Bayern), 18. Aug. Unsere freiwillige Turnerfeuervebr bat ihr 25jährigeS Jubiläum gefeiert. Die Betheiligung von Seite auswärtiger Feuerwehren und Turnvereine war un geahnt groß, so daß man im Festzuge über 1400 Mann, , ca. 50 verschiedenen Vereinen angehörig, zahlte. DemHaupt mann unseres hiesigen Corps, Herrn Walch, wurde vam König der Verdienst orden der bayerischen Krone verliehen. Kempten (Bayern), 18. August. Bei der grauenvollen Katastrophe auf der Insel Jschia ist auch eine von hier stammende Familie in schrecklicher Weise in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie Herr Gustav Brüderli, Associe der hie?. gen Firma Chr. Niest & Co., mittheilt, haben seine Schwester, Frau Bertha Paöqual geb. Brüderli, und deren ein zigeö Kind, sowie mehrere Verwandte des genannten Herrn den Tod unter den Trümmern von Cafamicciola gefunden. Berlin, 14. August. Gestern fand hier in der- DennevitzstraßZ ein Exceß mit antisemitischem Beigeschmack statt. Ein jüdischer Kleiderhändler, Namen? Preuß,'hatte eine. Arbeiterfrau, die sich über eine Schlägerei zwischen dem Sohne des Preuß und dem ihrigen heftig be schwert?, aus seinem Laden hinauöge warfen. Auf den Lärm' der mißhandel ten Frau sammelte sich eine etwa 000 Köpfe zählende Menge an, die meist ans Knaben und halberwachsenen Burschen, theilweise aber auch auS kleinen Bür yerSleuten der nächsten Straßen bestand. Rufe wie .Juden rauö l" und .TiSza Eszlar !" wurden laut und die Scheibe deS Ladenfensters des Preuß eingeschla gen. Eine bald anrückende Abtheilung von Schutzleuten mit einem Hauptmanne zerstreute sofort die Menge. Ein weite rer Unfug fand nicht statt. Liegnik.11. Aug. Bei der Preis Verkeilung der fchlestfchen Gartenbau. Ausstellung wurden prämiirt: die Land wirthschastöschule zu Brieg mit der gro ßen goldenen Medaille deS Kaisers. Die von derKaiserin gestiftete Vase wur de Herrn Wöppel Liegnietz zuerkannt. Die vom Kronprinzen gestifteten ülber nen Medaillen erhielten Herr Weist für j mnrn ISrr l?ninahnrFfrs;r.rT. " V - - - n w VTMWWV V bauern deS Waarenhuses, Schmidt und Schlieder-Leipzig, und die erste goldene AuSstellungsmedaille dem herzoglichen Garten in Sagan zuerkannt. Wien, 16. August. Die elektrische Ausstellung wurde heute Mittag durch den Kronprinzen feierlich eröffnet. Der Kronprinz pries in markiger Rede die Fortschritte auf dem Gebiete der Elektricität und drückte seine Freude darüber' aus, dafc Wien - wieder vorkämpfend wirke. Derselbe dankte den fremden Staaten Namens des Kuisers für ihre Mitwirkung. Stürmischer Beifall folgte seiner Rede. Hierauf fand ein Rund gang durch die Ausstellung 'statt, die Ueberraschendes in großer Menge bietet. ..Mannheim, 15. Aug. Heute wurde durch die Gendarmerie von Ladenburg der 19jährlge SeminaristOtt vonKarlö ruhe hier eingebracht und im AmtSg? fängniß abgeliefert. Derselbe befand sich in Ladenburg während der Nerien zu Besuch und lockte ein achtjähriges Mädchen auf Edinge? Gemarkung, wo er einen Gewaltakt att ihm vornehmem wollte. Leute, die c.uf dem Felde ar' betteten, wurden durch das Geschrei des Kindes aufmerksam und bewirkten -die Verhaftung deS jungen Menschen. . Wedel (Schleswig): 18. Aug. Der 34 Jahre alte Bandreißer Joh. Siem ßen in Hellingen unterhielt seit Jahrenein intimes Verhältniß mit der dortigen Z0jahrigen Ehefrau Ksopmann. Diese brach daZ Verhältniß plötzlich ab. AlS . sie einige Tage später in Begleitung mehrerer anderer Frauen Abends die Straße von Haseldorf herkam, wurde sie von Siemßen überfallen und durch Mes serflick'e j schwer verletzt, daß sie als bald starb. - Der Mörder hat sich dann, als er f:inen Verfolgern nicht mehr ent. gehen konnte, mit einem Rasirmester den -Hals durchschnitten. ' La ngend r e e r (Wkst'alen), 10. Aug. Der Lehrer Wilh. Brakenbusch von hier, welcher schon lange dasür de. kannt war, kleine .Geldgeschäfte" zu rna chen. wurde wegen Betruges zu 1 Jahr Gefängniß, 2 Jahren ' Ehrverlust und 1000 M. Geldbuße verurtheilt. Der Landwirth Joh. Rudolf ging ihn in Geldverlegenheit um ein Tarllhen von 2100 M. an; statt baaren Geldes er hielt er aber einen Revers über 911 M.. welche Brakenbulch einem Dritten . ausbezahlt hatte. Weitere Leistungen hat Rudolf nicht erhalten. Trotzdem uur. den 2100 .M. auf seine Besitzung hypo thekisch eingetragen, und als er mit den Zinsen im Rückstand bliebe ließ der un barmherzige.Gläubiger daö Befltzthun lubhastiren taufte eS selbst sür 4000 M. an und veräußerte eS sofort wieder für fCC?$ -

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