Indiana Tribüne, Volume 6, Number 348, Indianapolis, Marion County, 4 September 1883 — Page 2

Zndimm Hriöüne. FSgNcZe und Sonutagsausgaöe.

Ofslce: ITO O.Marylandstr. JMnpz. Ind.. 4 September '33. Kupfer uyd Silber am Superior. . Die Minen bei Calurnet und Hecla enthalten die größten Kupferablagerun ein in Amerika. Wan ibnen tänat die Existenz aller Bewohner jener Gegend Uil UU 11 lllii VililUyiW WUIUU WVu- I len nr&fn nnh Qtenn errlfottt. eine . hAH rew.ÜAi h..iAih e;! 1 ftuier und Unfall.Wer7ickerunaSaesell. schast, ein Debattirclub und;:i:dhos ge., gründet. Ihre Besitzer geben den Ar-I deitern Antkeile am Werdienire. sowie Gelegenheit, hübsche Wohnhäuser mit Gärtchen durch Theilzahlungen, die ihnen leicht werden, zu erwerben. Ealumet, bat 7.000 Einwohner. Die Schächte fäfir?n in Mknkkl van 29 Krad aeaen den ßomont in die Tiefe. Der Sauvtsckaüt folat einer mSötiaen Kuv ferader. Der Abstieg erfolgt in der. Weise, daß zwei neben einander befind liche Holzbahnen sich fortwährend auf und ab bewegen; alle zehn Schritte bat man beim Ein. oder AuSfsbren die Äan,n , rn-Afrfn und nklanat sa. obne eioen m müssen, binab oder berauf. Im Innern bieten die Minen nichts bemerkenswertbeS. viel interessanter sind dagegen die riesigen Werke und Maschi-' nen, die sich außerhalb der Schächte be finden. Da? Hebe und Wegschaffen des Erzes, das Auspumpen des Was

serS. die Stampfwerke erfordern mäch'.i.' eine Ansicht, an der die Leute am Suge Maschinen, deren Geräusch die weite perior mit größter Zähigkeit festhalten.

Umgegend erfüllt. Die Kupfer-Pro duction im Districte deS Superior belief sich im voriaen 5labre auf 22.885 Ton nen : mit den kleineren Minen Zusammen wurden 36,726.9 Tonnen Kupfererz, welche 80 Procent reines Kupfer enthal ten, gefördert. In ganz Amerika be-' trug die Kupferproduction im vorigen' Jahre 40.000 Tonnen. Aus der ganzen' Erde wurden im vorigen Jahre 150,000 Tonnen Kupfererz verarbeitet, biervon liefern die Calumet und Hecla-Minen . . . . . .1 und 'die Werke bei TharsuS und Ris' Vinto in Spanien zusammen 60,000 Tonnen, der Reg kommt auf die ganze rf" n vorige -115211. I Die aesckickteslen Arbeiter nickt öiflcnidaftüdt) ßtbilbcte Scdönifcr erhalten biZ zu $15 monatlich, der meo rigste Lohn, welcher noch unerfahrenen Häuern und Wagenschiebern bezahlt wird.beträat $15 monatliö. RoÄ vor mehreren Jahren waren Actien der Es lurnet- und 5ikcla-Eo. für 85 vro Stück verkäuflich. Damals waren 40.000 . I Actien zu $5 pro Stück anSgegeben roor den ; eine weitere Ausgabe von 100.000 Actien wurde veranstaltet und iekt ist jede Actie mindestens 5250 wertb. Der Entdecker der Minen, Eapt. Scott, lebt als armer Mann in der Nähe von Ea lurnet;' er und der Bergingenieu?E.J. Halbart lenkten die öffentliche Ausmerk ' samkeit im Jahre 1865 zuerst aus die r- . oii Iviinen. I Richt mit den reichen RaturschaKin des Kuvfers zufrieden. sckmZrmt nd träumt die aantt Bevölkerung von un ermeßlichen Silberschätzen, die ebenfalls am Superior in der Erde vorhanden fein sollen. Mevham. ein früherer Anaestellter aufder Nlederlassuna der5,ud. irm NZ (Tnnhmti?- u winn.h. ft ,. -w. vv.r w. wtf.H, V I - M- . m I ceni üuejen naca oem touoetiaqec .uin I :aanus Leben aevidmet. ist iebocfi im Jahre 1873 zum letzten Male in DulutK gesehen worden und wahrscheinlich auf t ' ? CVI 'f M einer eincr vleisacyen Zellen umgeiorn mm; hat jedoch viele Nacdfolaer. W'ike und Indianer. .A!5 Mepham vor ungefähr 30 Jabren . i lj mm sich noch aus der erwähnten öandels Niederlassung befand, kamen mehrere EhippewaS dahin, um ihre Provisionen und Munition zu ergänzen. Sie brach ten diesmal nicht Pelze als Gegenstände de5 Austausches mit, wie früher immer . geschehen war, sondern Stücke gediege nen Silbers. Dieses Metall war nicht auSgeschmolzen, sondern viele einzelne Stücke waren zu einer Art Barren zuZammengehämmert. Mepham und sein EollegeKingsley machten den Indianern glänzende Äerzprechungen, wenn sie ih nen den Fundort des Metalls verrathen wurden, aber ohne cllkn Erfolg. 'Je nächsten Frühjahre kamen andere Chip pewas, die ebenfallZ Silberstücke zum -Austausche anboten. Ihnen gegenüber stellten sich Mepham und Kingsley un gemein gleichgiltig, als die Melden je doch dieStation verlassen hatten, folgten sie ihnen mit einem Pony, welcher die erforderlichen Mundvorräthe trug, in vorsichtiger Entfernung. Der Marsch' der Indianer endeie am tzunds'See, an dessen Ufern sich damals eine IndianerNiederlassung, und zwar an der Stelle befand, an welcher sich jetzt Prinz A?.thur's Landung erhebt. Kingsley und ' Mepham richteten sich in einem dichten Gebüsch des benachbarten Waldes häuslich ein und beobachteten abwech.l felnd die Wigwams der Indianer. Nach, "11 Tagen bemerkte Mepham, wie ein -Zug junger Männer das Lager verließ, deren Ausrüstung schon verrieth, daß es nicht auf einen Jagdzug abgesehen war. Sie schlugen einen Pfad nach dem Walde ein, die beiden Amerikaner folg' 4 fe.fT,. . V 1 1 v "'i icu wfcuinmi wnuiiuiii lau er großen Vorsicht und gelangten 20 Meilen öst' lich von dem HundsSee an einen Berg adhang. m dem die Indianer verschwan . den aus dem sie aber bald mit kleinen Bündeln auf den Schultern zurückkehr ten. ! Erst am folgenden Tage begaben sich dieArnerikaner ebenfalls in die Oeffnung im Bergabhange und entdeckten, daß sie sich am Ende einer ungeheuren Silber, erzAder befanden, welche letztere nur venige Fuß in den Felsen hinein auSge arbeitet war. Mächtige Erzstücke lagen am Boden, dtt augenscheinlich von den' Indianern auSgebrochen waren, letztere hatten aber nur Körner und kleineStücke 'Sla.MlSlberS mit sich .genommen,

So fabelhatt war der

blokqklkgten Ader, daß Mepham öfter versichert hat, ihm gegenüber wurden die vereinigten Schatze der Minen von Nevada verschwinden. Er und seinFreund schafften so viel Sllberen aus der Mine heraus, als sie glaubten, daß der Pony tragen könne, beluden diesen damit, sich W aUt tt b, R'stn ihres P'. Uiuiti?, tuu vtuiii uiiw wikiuijiii ttib macht-n sich auf den Rückweg. Nach vier Tagen konnte der überbürdete Pony nicht weiter, sie mußten das Thier er schießen und beluden sich selbst nun mit so viel Stlber, als sie schleppen konnten. Das übrige Metall wurde vergraben. Von Zeit zu Zeit Zeichen sü: das Wie nnnnnn otz iistnt anDnnnenn. ai - - 1 - V g ' o - langten die Männer glücklich nach der Handelsniederlassung. Hier erregten ih Erzählungen und die Reste des Silbers, oas ,ie mllvraqlen, ungeyeure AUsre gung. Eine zahlreichere Erpedition wurde ausgerüstet; dieselbe fand die Marken an den Bäumen theils zerstört, theils täuschend ähnliche Zeichen so viel fach nach allen Richtungen angebracht, da sie eifi nach langem Suchen die Stelle entocckten, auf der sich die Ueber sie des Ponys befanden. Von dem vergrabenen Silber war keme fcpur mehr voihanden.' Schließlich wurde auch ein Bergesabhang erreicht, der nach der Ueberzeugung Mepham'S undKingS ley'S derjenige sein mußte, in dem sich die Erzader befand Die Mine aber war verschwunden und daS Aeußere des ganzen Abhangs so verändert, daß alle Nachforschungen nach derselben erfolglos blieben. Das nämliche Schicksal haben. zahlreichere, neuere Expeditionen gehabt, daß aber das Silber vorhanden ist und irgend einmal entdeckt werden muß, ist Xie Vul?nn uf Java. Ellsee Reclus, der hervorragende fran zösische Geograph, der sich sehr stark mU Untersuchungen über die Entstehung der Erdbeben beschäftigt hat, entwirst in seinem Buche über die Erde eine genaue cylioerung oer imane, oeren siua brüche vor Kurzem eine der blühendsten Inseln vollständig verwüstet haben, Die Vulkane Java'S, sagt er, haben in r, r i . r i . , olge iyrer aioungm em mazeuali,azes Ansehen, besonders diejenigen auf der östlichen Seite. Während die auf, der fc 4 1 2 M , 4 Z st & C j X. A Jk 4 - u)Ciiiujcii vtiic iu; iiiii u yum Utt nehmen, weil sie sich aus einem wellenför migen tateau ergeben, steigen die auf oer o,ittlyen aus oer orne. wiz mcin aus dem Meere heraus, und beherrschen oen orizonr nay uno ,ern mu iqren gewaltigen Gipfeln. Viele diese? Vul kane zeigen in den Einzelnheiten ibrer äußren Bildung eine rnerkwurdige.Re gelmäßigkeit, die hauptsächlich auf die r n t m fr..r - 'onu7.rkgcn, oz zeruorenouen uzwtu nungen der tropischen Gegenden, zurück Zuführen ist. Die mächtigen Regenbä che, die periodisch an den Bergabhängen herabstürzen, reißen widerstandslos die AnhZufungen von Asche und loser Lava mit sich und setzen dieselben in langen Reihen um den Fuß der Berge herum ab. Durch die Bewegung aller dieser o- " v . s v. oa . .lUUUUCl UCiUCU Ulf UlCU ÜCt in Zwischenräumen von Schluchten oder ffurchen durch nMen, die slQ vorn Gipsel nach dem Fuße zu allmälig er eitern und eine Tiefe vdn 200 bis 600 us erlangen, ms gieoi einzelne kane, wie z. B. der Soornbing, bei de nen duse Schluchten eine fo vollkom Mkne Rklmäiakeit annehmen, dander - i . , ., . W 1 4I amaw4am u"3l umm uiiuiiiiiui Furchen und dazm chm liegenden Wäl len einem auf enormen Stützpfeilern ruhenden RiesengebSude gleicht, etwa K.vm (cT.iX$Z i!hiI i ftt(!(in A O W5Ul 11 tl"s bi" u"1 trüber wurde die Insel in Folae ib rer Schönheit und der Wuth ihrer Vul kane ganz und gar dem Gott Slva ae w ' "w , w - t widmet, und die Anbeter des Todes und Schreckens bildeten Tewpkl geradezu in den Kratern der brennenden Berge. An vielen Stellen kann man die Trümmer dieser Heiligthümer in den Dickichten finden, welche die arabischen Eroberer in den fürchterlichen Höhlungen der Vul kane wachsen ließen. Semiroo, der er habenste Gipfel der Insel, war der ei gentlich heilige Berg, der Soornbing, der sich in der Mitte des Eilands erhebt, galt alö . der Nagel, der Java an die Erde befestigt. Enorme Ausbrüche von schwesliaer Masse und Wasser sind kennzeichnend für die Vulkane der Insel, besonders die der Westseite. Die Ergüsse hält man für (Zeaässer des Meeres oder der Seen, welche in der Erde vergraben" wurden, um später an die Oderfläche geschleudert zu werden, mit Felsen vermischt, die sie selbst zu Brei verwandelt haben. Pa pandaryang.einer der thätigstenVulkane Java's, bietet das bemerkenswertheste Beispiel dieserAuöbrüche.1792 zersprang dieser Berg, der in Staub verwandelte Gipfel verschwand und die Trümmerbe gruben vierzig Dörfer. Seit jener Zeit entsprudelt dem Krater in emer Höhe von 7,710 Fuß ein reichhaltiges Bäch lein, das sich in die Ebene ergießt, Schwarzes und schmutziges Wasser steigt beständig auö vielen trichterförmigen Höhlungen aus dem Vulkan empor; dicke, schleimartige Magen treten. lang, sarn auS tleinenZkratern hervor und ver breiten sich in kreisförmigen Häufchen um den kleinen Hügel, der jeden von ihnen umgiebt, während aus unzähligen oa!i.. or , e ? iugcn aoiien von juampf mir ?a)rmem Geräusche entweichen und die Erde er zittern machen. Der durch diese ver schiedenen Geräusche verursachte Lärm kann weit fort in der Ebene gehört wer den und hat dem Berge seinen Namen Navandavana aeaeben. was la Amboß bedeutet. Verschiedene Vulkane Java'S haben große Massen von sich gegeben, die in so bedeutenden Maß stabe mit organischen Gebilden vermischt waren, daß sie als Jrennma terial verwendet tterden konnten. AuchKardonsänreGaS entsteigt bäu fifl rn aroßen Mengen' den iavanilüen Vulkanen. Da dasselbe schwerer ist als die Lust, so steigt es nicht in die öSbe. sondern lagert sich in gewichtigenMassen

,M,iMtm ..jum die Ochnung. Pflanzen, die man mS?". ! dieser mephuischen Lust aussetzt, verwel-

ken schnell uno alle alymenoenebewelen sterben sofort, wenn ihr ttopf nicht über den Dunstkrelö erhaben ist. Pakareman oder daSTodeöthal ist ein lleinerKrater, desien weiter Umkreis nach jedem trcpi schen Regen mit karbonsauren Gasen er süllt ist. KeinePflanze wächst in dicseur gisligen Thale. In ganz Eurcpa giebt eS leine Quellen dieses Gases, die sich mit dtnen aus Java auch nur annähern? vergleichen können. Im Ganzen hat Java 45 Vulkane, von denen 28 thätig sind. ' Die ganze Insel, wie alle Inseln, die sich von Java und Borneo nach der indischchinesijchen Küste erstrecken, ist vulkanischen Ursprun ges, liegt sogar inmitten einer vulkanischen Thätigkeit, die sich von genannten Inselgruppen auS über Formosa nach Japan und Kamtschatka, ja :vi5 an die Pacisicküste von ganz Nord und Süd amerika verfolgen läßt. Eine Katastro phe, wie die letzte, ist daher gar nicht überraschend; sie läßt manchmal Jahr taufende auf sich warten, ist aber unver meidlich. Ob sie auf das in die Erde eindringende Seewasier zurückzuführen ist, welches in der Tiefe enorm erhitzt wird und'durch seine Dämpfe und Gase colossale Explosionen erzeugt, ist eine Sache wittenschaftucher SpeculaUon: sicher ist indessen, daß die Erdrinde in beständiger Bewegung ist, sich hebt und senkt. . Bei Java. find ganze Inseln und Küstenstreifen verschwunden, während andere Felseneilande sich aus der See emporhoben. RecluS berechnet, daß Wasser, wenn es neun Meilen m die Erde eingedrungen ist, sich bis auf 900 Grad erhitzen und durch seine Dämpfe Erdbeben und vulkanische Ausbrüche er zeugen muß. Ttv größte Oraug Utang Ein Meisterstück der Tariderrnie kunstgernäßer Ausstopsung , das für daS Natlonalrnuseurn m der Bundes Hauptstadt bestimmt ist, wurde soeben vollendet. ES stellt den Kamps im Baumwlvfel" vor und besteht auS fünf OrangUtangS. Zoer männliche As fen sind lm Kampfe begriffen, der größere. Fuß öh Zoll hoch, hätt sich mit dem starken, behaarten Vorderarme an einem Baurnzwelge fest, stützt sich mit der yand des lnterarmes auf einen darunter be sindlichen Zweig, hat mit der anderen Hand den Arm femeS Gegners gepackt und ist im Begriffe, diesem die Finger abzubeißen. Die Figuren beider Thiere, der wilde GesichtSauSdruck des einen. und der klägliche, von Schmerz gepe: kiate des anderen knd künstleriick auS geführt und namentlich das Gesicht des i ' ' letzteren macht einen merkwürdig men schenähnlichen Eindruck. . Ein weiblicher Affe, mit einem Säugling an der Brust, flüchtet, das Gesicht halb rückwärts nach den Kämpfenden gerichtet, von Ast zu Ast. Em zweijähriger Aste hat lm äußersten Gipfel Zuflucht gesucht und blickt mit unverkennbaren Zeichen groß ter Erregung ebenfalls furchtsam nach den Kampsenden. DaS Fell deS groß ten Affen rührt von dem größten Thiere dieser Gattung her, daS jemals erbeutet oder in der Gefangenschaft groß wurde. Die durchschnittliche Höhe deS aufrecht stehenden Orang-Utang ist vier Fuß. Die Gruppe, welche von William T. yornadey, dem Taxidermrsten des Na tionalmufeum?,angefertigt wurde, ist ein wirkliches Kunstrserk und wird eine der anziehendsten Zierden des Museums bil den. Bereit? vor ihrer Vollendung wurde sie der Versammlung ameruam scher Tariderrnisten vorgestellt und von dieser mit der großen silbernen Medaille drämurt. Du beiden großen OrangUtangS wurden vor mehreren Jahren von Wll Imm T. yornadey aus Borneo erlegt. und zwar wahrend der Um e um die Er de, welche derselbe im Auftrage deSVrof. Ward in Rochester unternommen hatte, um Gegenstände von wissenschaftlichem Interesse zu sammeln. Derselbe fand am Flusse Sodong im nordwestlichen Theile der Insel nach langen vergebl; chen Jagdzügen in Folge der Jnstructio nen der Eingeborenen mehrere dieser Af fen und erlegte dieselben. Die Thiere leben nur aus den Bäumen, deren Wlp fel sich so weit über den Fluß ausdehnen, d man die Ufer mcht erkennen kann. tote greifen den Menschen Nie an; ver wunder, fliehen sie landeinwärts.derJä ger muß ihnen dahin durch Wasserlachen Sümpfe und Moräste folgen und hat vor Allem darauf zu achten, daß er mit wasserdichten Patronen versehen ist. Die Jagd ist völlig ungefährlich, nur muß man beobackten. dak man ft den aus den Bäumen auf den Boden gestürzten Thieren nicht eher nähert, als bis die selben völlig todt sind. Selbst der auf den Xob verwundete Orang Utang ist noch noch außerordentlich kräftig. Die Eingeborenen greisen die Thiere mit Sparen an und müssen ihnen dabei oft so nahe kommen, daß sich em Kamps ent spinnt. Daß die Affen ihren Feinden mit Knüppeln zu Leibe gehen, ist . eine javei, ne bedienen nü rbreö ungernern scharfen und kräftigen Gebisses ; sowohl im Kampfe mit ihres Gleichen, als mit Men chen, suchen sie den Gegnern bic ev! r : ' p ' Finger urzuoeiyen. Heir horneday hat einen aam iun gen Orang Utang lebendig gefangen. aber mir für einige . Monate am Leben erhalten können. DaS Thier war au ßerordentltch zuthuulich und . erinnerte lebhaft an daS Benehmen eines Kindes, das noch Nicht sprechen kann. Horna bey glaubt, daß eS ihm, wenn das Thier alte: geworden wäre, gelungen fem wür de, demselben das mechanische Aussvre chen einzelner Wörtrr beizubringen. Wir bemerken hierzu, daß Dr. Brehm, der sowohl Orang UtangS als Ehirnpansen Jahre lang beobachtet bat, nichts davon erwähnt, daß eS gelungen fei, ein solches Thler emzelne Wörter mechanisch auS sprechen zu lehren. eine 55amillt25ts0ZY,t. . Dieser Tage wurde die Aufmerksam. kttter FahrMtin. einem Straßm

bahnwagen'New $a!'S durch 'die laut

und leidenschaftlich ln deutscher Sprache! aesührte Unterhaltung einer bildschönen jungen Frau und eines alten Herrn er regt. Beide verliefen bald den Wagen und schlugen den Weg nach dem-Fähr boote für Hoboken ein. An demselben Tage erschien dieselbe Frau in Beglei i t . r ' , m i lung igicd vöuiicii qu ciiur oiijetjia tion in Hoboken und brachte folgendes vor : Ick heiße Jofephine, mein Eh? mann heißt Rudolph Ne,ß ; der lttzto betreibt in Hyboken eine kleine Buch druckerei und wir Beide sind aus Wien gebürtig. Vor zwer Jabren starb dort mein Vater, und meine Mutter verhei rathete sich mit Carl Ditmarsch, dem Besitzer der .österreichischen Buchdrucker Zeitung-. Schon vorher hatte sich der Baron Laudhur, em reicher Jsraellt, um mich beworben, und dieser versprach mei nem Stiesvater, der, wie sich bald her ausstellte, finanziell ruinirt war, 20,000 Gulden, wenn er eö bahrn bringen könn te, daß ich dem Laudhur gewisse Ver gunstigungen gewahre. Er trieb es so weit, daß er in einer Nacht, in welcher meine Schwestern nicht daheim waren, den Baron in meinSchlafzimmer brachte. Ich war mit meinem gegenwärtigen Ehe manne verlobt, wir ließen uns trauen, reisten nach Amerika und ließen uns in Hoboken Nieder, ikurz darauf suchte mich hie? der Bräutigam meiner ältesten Schwester, Alfred Laport auö Wien. auf. Auch dieser, war von Laudhur durch Ee'.d gewonnen . worden und machte mir die glänzendsten Verfprechun gen, wenn ich meinen Ehemann verlasse und nach Wien zurückkehre. Er mußte unverrrchteter Wmge nach Wien abrel sen. kam aber nach einigen Wochen zu rück und wiederholte feine noch aroßar tigeren Verheißungen. Ich wies ihn in einer Welse ad, dak ich vor seinen und LaudhurS Nachstellungen endlich Nuhe zu haben glaubte. Vor einigen Tagen lst wem wliefvater selbst hur angekom men und hat mir heute Vormittag unter einem heiligen Eide erklärt, wenn ich nicht sosort mit ihm nach Wien zurück kehre, werde mem Ehemann binnen 24 Stunden ein todter Mann sein Aus den Rath des Polizeibeamten erwirkten Herr und Frau Reiß einen Hzslbefehl gegen Ditmarsch, der letztere war aber nach den letzten ?cachrlchten no5) nicht verhaft.m i Chinesische Geschäftsleute rn San Francisco haben dem Shenss ein Gesuch überreicht, in dem sie un: die Verhaftung aller weißen Personen blt ten, die in lüderlichen chinesischen Häu fern angetroffen werden. Als Haupt sächlichster Gund wird angesuhrt, daß sich bei den Fremdenführern der Stadt die Unsitte ausgebildet habe, den Frern den einzureden, daß sie ihnen in den chinesischen Lasterhöhlen etwas ganz be sonders Interessantes zeigen könnten; durch diesen Fremdenbesuch wurde einer seit? das Bestehen der chinesischen Spe lunken materiell begünstigt und außer dem der Ruf der Thinesen in San Fran ciSco mehr geschädigt, als den wennauch nicht immer tadelsfrelen Bnhattmssen entspreche. Vom Jnlanve. Der Franzose, welcher in üen nächsten Tagen unternehmen .will, durch die Stromschellen und den Wirbel deS Niagara ;u söÄimmen, heißt hiliard Balsan. Als er dicscr Tage die fraglichen Stellen besichtigte, hat er von seinem Vorhaben kaum etwas erwähnt. Er spricht kein Wort enalisch und halte keinen Dolmetscher bei sich Nur einem Fremden, det sij zur Zeit in Niagara gall? ausbält, der französisch versteht und dessenBckanntschast Balsan gemacht, theilte er nach der Bsichtiqung mit, daß er das Unternehmen für schmierig, aber lußfubrbar balte. Ais Veranlassung zu . . im w r .. 1 . oem vagnle erzryile er oemeiven, im Zocken Club zu Paris abe der Graf La Ärange kurz nach Webd's Tode 50.000 Franken gewettet,daß ein Franzose aus führen werde, was dem Engländer nicht gelungen; der Franzose, den La Grange im Auge gehabt, sei er. Balsan ist 27 Jahre alt, 6 Fuß hoch, breitschulterig und an Körperkrast ein wahrer Hercu leS ; er ist der beste Schwimmer Frank ceichS und hat auch in verschiedenen eng lochen yasen Borflellungen lemer emr nenten Fertigkeit gegeben. In Niagara Falls hat er sich nur wenige Stunden ausgehalten und ist dann nach New Dork mrückaereist. Minao Funktion an oer Panhandle Bahn in Ohio ist em von Eisenbahnangestellten gesürchteter Plaj. Am 8. März 1782 wurden dort die Mo raviaJndianer abgeschlachtet. In 1878 ereignete sich dort da? große Un alück auf der Danbandle Bahn. Am 4. Juli '82 fand dort der Zusammenstoß zwischen den Dampsern Sciolo uno o maS statt, wobei 0 Menschen ihr Leben verloren, und neuerdings der Jutarn menstoß zwischen zwei Panhandlezugen. Eine böse Stelle, diese Mingo Junction. Die Conttitution desvlaa teö Louisiana verbietet das Hazardlpiel und legt der Legislatur die- Berpflich tung' auf, dasselbe durch Erlaß und Durchführung entsprechender Veiexe zu unterdrücken. Die Leaislatur hat nie ein derartiges Gesetz erlassen und au l ' r rt v. ' n I D V 9 CÄ oikjem irunoe lZl rnvlliMuu V' zardspiel zwar unconstitutionell. aber nicht ungesetzlich. Um die Durchführung einzelner städtischer Verordnungen in der Stadt New Orleans zu verhindern, fanden sich früher die Be sitzer der Spielhäuser mit der Polizei ab, vor drei Jahren verständigte sich jedoch JZr - i v . c ; Mayor tzsyearespeare mir innen cacjin, dak sie die bisher an die Volim abgeführtenBetröge in einen besonderen Fond . V f . . w f.? einzahlten und er dteselven oasur m nen Schutz nahm. Dieser städtische Fond wurde wiederholt von den Gläubigern der Stadt mit Beschlag belegt, immer hin aber ist genug verblieben, ein städti scheS Armenhaus zu errichten. Die bei den Flügel desselben wurden soeben vollendet und ihrer Bestimmung über geben; der Bau und die Einrichtung derselben hat 520,000 gekosiet. .

Die Aussichten für die Au

stern-Ernte sind vorzüglich. Austern züchter, fischer und .Händler versichern übereinstimmend, daß die Austern ander lcüste.von Long Island seit Jahren nicht so zahlreich und fett gewesen sind, wie Heuer. Die durchschnittlich kühle Witterung-deS Sommers ist der Ent Wickelung der Austern höchst vortheilhaft gewesen. Die Blue PointZ", die im vorigen Jahre eine nach Quantität und Qualität schlechte Ausbeute lieferten. md ungewöhnlich vortrefflich. Im abgelaufenen'Fin an z ahre'hat der Buud 19.035 683 Acker veräußert, über 5 Millionen mehr als m Vorjahre. Darunter 8,171,794 Acker unter dem Heimstättegesetz, 3,101, Z33 Acker unter dem BaumpflanzunaS aeseb,und d:nRest vIn nahez 8 Millio nen durch Verkauf gegen Baargeld oder zuf andere ? Weue. Davon liegen m Dakota 7.317.393 Acker, in Minnesota 1,414,489, und in NebraZka und KansaS ziemlich je ebensoviel. Von der einheimischenunterscheidet sich die cubanischeMethode in der Cigarrenfabrikation dadurch, daß bei ihr die Blätter in dem -Wickel alle nach einer Richtung'gelegt werden, daß ein Umle geblatt binder Nicht zur Anmendung kommt und daß nur Havanna, oder HavannaSeed Tabak verwendet wird. Die Apachen eines an deren Stammes hatten Crook's Kundschafter Archie gefangen ; dieser war bereits an, den Marterpsahl gebun den, als er rief , daß sich in den Taschen -seiner Beinkleider ein Brief an den General Crook befinde. Dieser Brief reichte hin, dem Kundschaf ter freien Abzug zu verschaffen und die Indianer beauftragten ihn, dem Gene ral zu melden, daß sie gegen ihn und seine Leute nichts Feindliches im Schilde führten. Rev. S.Hulbert von Stone Ridge, Ulster Co., N. Z)., der soeben von einem Ausfluge mch dem Westen zurück gekehrt ist, hat der hochbejahrten und wohlbekannten Farbigen Sojourner Truth einen Besuch abgestattet. Sie lebt in Battle Creek, Mich., bei' ihrer Tochter, steht im 109. Lebensjahre und ist noch in einer wahrhaft erstaunlichen Weise körperlich und geistig rüstig. Die Frau hat ihre ttindbeit in Ulster County verlebt und fuc Hrn. Hulbert waren natürlich die. Erzählungen auS der frühesten Zeit seines gegenwärtigen Wohnortes von hohem Interesse; die Frau erinnert sick noch der Zeit, da am Hudson da, wo i ti volkreiche Städte stehen, sich noch nicht ein einziges Hau? befand. ' DerSubmarin e-J n g e n i e ur Eugen Sullivan von Boston hat kürzlich im See Winnipifeogee mehrere Tage er folgloS nach der Leiche des im See er trunkenen E. L. Dunkler gesucht. Aus dem See erb:bt sich da; k eine AdlerEiland" und dieses ist von zahlreichen Erhebungen umgeben, so daß eö ähnlich wie der Gipfel eines Berges auf dem Festlande über eine Anzahl ihn urnge bender Hügel hervorragt. Nahe an demselben entdeckte der Taucher eine starke kalte Quelle und ringS um diese eine ausgedehnte Schicht Treibsand, in welche der Taucher sofort einsank. Er entledigte sich der mit starken Bleitafeln beschwerten Schuhe, aber der Hub des Wassers war trotzdem nicht im Stande, ihn aus dem Sande, in dem er langsam tiefer einsank, emporzuheben. Die Leute im Boote entsprachen prompt dem Sig nale des Tauchers und zogen ihn her auS. Sullivan ist derartigen Sand schichten schon mehrfach aus dem Boden der Gevässer begegnet und ist der Ansicht, daß eine Leiche, die ln eine sol che geräth, su? immer in ihr verschwin det. Die Grabstatte des Blutzeugen John Vrown befindet sich auf dessen ehemaliger Heimath in den Adi rondack Bergen. Ein roh behauener Felsblock bildet den Grabstein, der fol gende beide Inschriften trägt: Zur Erinnerung an Capt. John Brown, der in New Jork am 3. September 1776 im 42. Jahre seines Lebens starb." .John Brown, geboren am 9. Mai1800, wurde in Charleston, Va.. hingerichtet sm 2. Dec. 1850." Der Grabstein ist letzt durch einen massiven hölzernen Kasten geschützt; Besucher des Grabes zaben so viele Andenken" von dem steine abgeschlagen, daß dies nöthig omde. ihn vor völliger Zerstörung zu :ewl.h?en. ' . ' Vom uuölande. DaS Wiener Fremden blatt veröffentlicht ein an einen I". gendsreund gerichtetes Schreiben KraS zewski'S auS Dresden. ' Der polnische Dichter sagt darin, daß er über denAus garg seines Prozesses sehr beruhigt fei. .Mein Verhrechen- so heißt es dann wörtlich ist meine allzugroße Gast freundschast.' Du weißt, daß federn LandSmann mein HauS offen fleht, und dies haben einige junge Hitzköpse benutzt, um bei mir Sitzungen abzuhalten, deren Protokolle sie mir zur Ausbewahrung übergaben, um unter dem Deckrnagte! meines Namens die preußisch polnische Landbevölkerung aufzuwiegeln und dem endlich beruhigten polnischen Adel 2uftschlösser von einem freien Königreiche Polen vorzuzaubern. Sie setzten sich mit einem insam kassirten preußischen Osficier in' Einvernehmen, um Fes' tungöpläne ?u erschleichen, was ihnen nur theilweise gelang. Und als das Unglück hereinbrach, als die Regierung von ihrem Vorgeben erfahren hatte, da liefen sie mich hilflosen altenMann allein und entflohen. Du,' sowie Jeder, der meine Schriften gelese-, kennst ja meine Ansichten, weißt ja, daß eS meiner Mei nung nach viel besser wäre, der polnische Adel fange an, für sein Land zu arbei ten und zu schaffen, als durch ewige Wühlereien und Hetzereien unser armes Polen zu zerfleischen. Und waS haben Diejenigen erreicht, die mich in'S Un glÜS gestürzt! Jn Preußisch.Polen hat die Regierung die Zügel noch strammer angezogen. daS GermanisirungSwerk

wird noch eifriger betrieben und die leiseste Regung, jedes freie Wort wird mit eiserner Strenge unterdrückt. In Russisch-Volen ist der energische Gurko, ein Altrusse, der den Polen nicht nur keine Sympathie, sondern bitteren Haß entgegenbringt, zum Gouverneur einge gesetzt worden. Lebe wohl und schreibe bald Deinem unglücklichen Freund. Dr. I. I. KraSzewZki." Ueber die Leiche nfeier deS Kaisers Tuduc von Anam erzählt La France": AlS die Umgebung des Kaifers von Anam merkte,daß dieStun de der Auflösung herannahe, eilte Jung und Alt auf das Dach des kaiserlichen Palastes und deutete unter heftigem Wehklagen mit den Armen zum Himmel hinauf, um der scheidenden Seele den Weg zu weisen, welchen sie einzuschlagen habe, auf daß sie sich nicht in einen Er denwinkel verirre. Die Leiche ward,mit Prunkgewändern angethan, nachdem sie nothdürstig einbalsarnirt worden, auf eine Zkrade gebracht. Dort bleibt der todte Kaiser durch sünfundsiebzig Tage liegen, erhält täglich dreimal Mahlzeiten servirt und Rauchrequisiten zurechtgelegt. Sobald das Essen unberührt abgeräumt wird, werfen sich die Priester zur Erde und erheben laute Gebete, der Todte möge sein Essen verzehren und dadurch, gekräftigt wieder zum Leben erwachen." I n R i o d e Janeiro bat ein Bankkassirer eine sonderbare Ent deckung gemacht. Als in feiner Kasse eine Unregelmäßigkeit von 50,000 Dollars an den Tag kam, bewies cr den Direktoren, daß nicht er das fehlende

Geld veruntreut yade, sondern daß daL selbe im Laufe der Zeit von einer in Brasilien beimischen Svenes weiter Ameisen, welche die Gewohnheit haben. apier zu zernagen, zernorr oroen sei. AIS Beweis händigte er ein Häufchen pulverinrten Papiers, die aufgefressenen Banknoten repräsentirend, ein. ' Da die Ameisen nicht vor ein Gericht gestellt werden konnten, ging der Kassirer, wie ein brasilianisches Blatt erzählt, straffrei auS. Die S traß en - Excesse scheinen eine Nundtour durch die ganze österreichische Monarchie machen zu wollen. Am 14. Aug. Nachts fanden in Prag , Ausschreitungen antisemitischen Charakters statt, während gleichzeitig in Agram und Karlstadt aus nationalen" Gründen Tumulte vorfielen. Jn Prag cxcedirte de? niederste Pöbcl ; derselbe wollte in die Judenstadt eindringen, wurde aber von der Polizei energisch zu rückgewiesen; mehrere Verwundungen und Verhastungen si.".d dabei vor gekommen In Agram entstanden die Excesse wegen der Amlsschilder auf den gemeinsamen Aemtern ; dieselben tragen magyarische und kroatische Ausschristen; die Bevölkerung aber will dieselben ent fernen und lediglich kroatische Ausschriften dulden. Bei einem solchen Versuch, die Tafeln zu entfernen, fand ein bluti geZ Handgemenge statt, bei welchem über vierzig Turnultuanten und fast alle Si cherheitsorgane verwundet wurden. Die Menge war mit Steinen, Stöcken und Brechstangen bewaffnet. Von den Po lizeibeamten blieb kein einziger völlig unverletzt. Am 15. August um 2 Uhr Nachmittags sammelte sich wieder eine starke Menge auf dern.Marktplatze, zog vor alle gemeinsamen Aemter, riß die s Schilder unter Gesang und Jubel ab. trug dieselben vor sich her und zertrum rnerte aus Rache alle Fenster. Das Ganze verlies rasch und ohne jeden an deren Exceß. Die Excedenten befreiten noch die Arretirten' aus der Polizei'Ex Positur und verliefen sich sodann, nachdem sie auch hier Alles zerstört hatten. Die Insel Ometepec im See von Nicaragua wurde durch einen vulkanischen Ausbruch gänzlich von ein! gen Lavaströmen überfluthet, der ganze Thäler ausfüllte und unter seiner seurigen Masse alle Ansiedlungen, große Biehheerden und die fruchtbaren Lände reien begrub. Der Ausbruch begann am 19. Juni, wo sicb ein neuer Krater öffnete, dem unter beständigen Erdbeben ein Lavastrom entquoll, welcher sich ge gen Las Pilas wandte. Zwei Tage später barsten mehrere Berge; die Lava strömte überall hervor und die entsetzten Bewohner der unglücklichen Insel wand tten sich zur Flucht. Von Granada, Ni vas und anderen Städten holte man sie in Böten ab; einige Landleute flüchteten sich unglücklicherweise auf einen Hügel, der bald wie eine Insel aus dem Lava meere hervorragte. An eine Rettung war nicht zu denken und die armen Leute gingen dort elend zu Grunde. Die ganze Insel gleich! heute einem glühen den Lavahaufen und ist ganz unbewohntbar geworden. I n w i e gro ß a rt i g e m Maßstabe in Paris die Weinverfäl schungs'Jndustrie blüht, kann man aus folgenden, die seitens des städtischen La boratoriums während des verflossenen Monats bewirkten chemischen Wüinana lysen uLifassendcn Daten ersehen: Von 640 entnommenen Weinproben wurdet nur 88 (!) als gut befunden. 40 wur den wegen verschiedener Krankheiten des I Weines, 74 wegen widrigenGeschmackes. 148 wegen ubermak'ger G'psunq, 209 wegen gleichfalls übermäßigen Wasser zusatzes, 31. wegen der vorgenommenen Zuckerung oder Plquette, 1 wegen Bei rnischunq fremder Farbstoffe, endlich 0 wegen Versetzung mit Salicylsäure be anstandet. Da versteht man freilich, weshalb die pariser Weinhändle? so sehr gegen die Untersuchung ihrer Fabrikate, namentlich aber gegen die Veröffentli ckuna htt emsnnenen Ergebnisse eifern. Von ihrem Standpunkte aus haben sie begründetste Veranlassung zur Beobach tung strengster DiScretion. Ludwigsbu rg. (Württernb.) 15. Aug. An den Folge:, der Impfung sind im benachbarten Möglingen fünf Kinder gestorben und 2 weitere sind de Tode nahe. r?."mn PslPi r mav bo fouad o. tllv at üix. PItOWEU. & C'O'S UUUÜ ilil INewaosper Advertieinsr Bureau 10 Spruca I Street), vrhere adver. rtrr"7 TfOTT itteinarcontractsmav II i will f I C i ' V9.fcwni.iM H liMVJ Wrf MWl I j .4- it. ' I " I II I " m

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