Indiana Tribüne, Volume 6, Number 345, Indianapolis, Marion County, 1 September 1883 — Page 2
Sndiana Hribune. FLglilZe und Sonntagsansgaöe. Offfce: ITl)O.Marhlandstr. Indianapolis, Ind., 1. September '83.
Der amtrikanische Juleö Derne. Unter allen lebenden Journalisten ha. keiner die Welt mit so zidlreichen len" beschenkt, als Joe Mulhattan, die lebende SeeZchlange".-, Er - macht -aus seinen Verfahren, daS sich ihm sehr ein tröglich erveist, durchaus kein Geheimni& und hat sich dieser Tage ganz offen darüber ausgesprochen.. '.Ich kann mich rühmen, daß die Welt mir eine ganz neue. Art. Journalismus verdankt, die ich den novellistischen Journalismus nennen möchte. Dickens und Thackeray schrieben Novellen, die . einen " ganzen Band anfüllten und hielten es für einen Erfolg, wenn solche in S Jahren von 100,000 Leuten gelesen , wurden. Ich schreibe eine Novelle, die nur auS l000 Worten besteht, und die innerhalb zehn Stunden, nachdem .ste meinen Schreib tisch verlassen hat, -von 1000,000 Leu ten gelesen wird. " Muß ich ' hierin nicht einen großartigen literarischen Erfolg erblicken? Niemand wirb dura meine kleinen Novellen geschädigt, der Moral .geschieht nicht der mindeste Eintrag und vielfach trage ich selbst zur Belehrung der Leser bei. Viele -meiner Erzählungen hab'en die ganze PZelt durchwandert und sind in viele fremde Sprächen übersetzt worden. Ich bin jetzt erst. 20 Jahre alt und bereit? berühmt. In diesem Lande giebt eö Niemanden, der Zeitungen liest und Joe Mulhattan nicht kennt. Einzelne meiner wissenschaftlichen Ersindun gen sind von den gelehrten Gesellschaft ten und Instituten in Europa in allem Ernste besprochen - und verhandelt vor den. Die ersten Novellen schrieb ich vor zehn Jahren für den Pittöburg Lea der"; damals beschäftigte ich mich namentlich mit der Entdeckung unermeßlich ergiebiger Oelquellen, mit romantischen Räubergeschichten und ähnlichen Ersin düngen.. Später schickte ich die Produkte meiner Feder auch anderenZeitlttkgen zu. Ungeheures Aussehen hat namentlich die Erzählung erregt, daß Wilkeö Booth an vielen Orten gesehen worden sei, die 'einzelnen Umstände waren hierbei so ge nau angegeben, daß Viele die Geschichte hartnäckig für wahr gehalten haben. Auch die Erfindung, die Gebeine Abra ham L''ncoln's würden während der Centennial-AuZstellung in Philadelphia ausgestellt werden, wurde von der Presse deZ Landes Wochen lang als eine Ange legenheit von nationaler Bedeutung de handelt. Selten , ist Jemandes .Muth und'Tapferkeit so gepriesen worden, als der jenes Geschäftsreisenden, den '"ich aus der Brücke bei Big Clifly mit zwei bis an die Zähne bewaffneten Straßenräubern kämpfen und die letzteren in den Fluß werfen ließ.- Die Riesenhöhle bei Glasgow Junction ist ebenfalls. Wochen lang alle Ernstes besprochen worden; dieselbe war viel größer als die Mam muth'Höhle in Kentucky, von schiffbaren Flüssen durchströmt und in derselben be fanden sich Mumien, die über 2000Jabre alt waren, und sonstige höchst interessante Dmge. Be: Leltchfteld fand ich Embleme deS Freimaurer-OrdenS, die vor Tausenden von Jahren vergraben sein mußten und daS Dasein eines vor geschichtlichen Freimaurer-BundeS un zweifelhast nachwiesen. Ich knüpfe in meinen Geschichten nie malS an wahreBegebenheiten an. Wenn ein Schriftsteller dies thut und sich dann einfach in Uebertreibungen gefällt, so kann man dies mit Recht eine Fälschung der Berichterstattung nennen.' Ist da gegen bei irgend einer Mittheilung, die sich natürlich gut lesen muß. Alles von A bis Z Erfindung, so glaube ich nicht daß man dem Schrelber einen Vorwurf ma chen kann, selbst wenn derselbe seinerEr findung nicht dadurch jeden Reiz nimmt. daß er fie sofort als solche bezeichnet. Vor einiger Zeit hatte lch berichtet, bit von den Gebrüdern JameS vergrabenen Schätze, namentlich in Golü und Juve len bestehend, seien aufgesunden worden. Frank Jamcs las Diese Geschichte imGe sängnisse und sagte sofort zu demSchlie ßer : .Ich wette mit Ihnen, das hatJoe Mulhattan geschrieben." Als die Ge schichte mit dem riesigen Meteore erschie nen war, erhielt die Fort Worth Ga zette", welche dieselbe zuerst 'gebracht hatte, an einem Tage 114 telegraphische Depeschen aus allen Theilen der Welt. darunter welche von St. Petersburg, London und Edinburg. In Fort Worth wurde mir zu Ehren em großes Bankett veranstaltet.. Einzelnen meiner Berichte ist nie widersprochen worden, so der Ausnnduna von sünf Skeletten unter einem Baume, wo die Besitzer derlelben wahrscheinlich vom Blitze er schlagen worden sind." ES ist vielfach davon die Rede, mich in den Congreß zu wählen, aber Tom Ochiltree macht.mir heftige Opposition. AuH ein Monopol Die Cigarrensabrik von Straiton & Storm in New Jorkwohl die-größte der Welt, hat vor mehreren Monaten eine Lehrlingsschule für die Fabrikation von kubanischen oder spanischen Clgar ren gegründet. Dieselbe stellte mehrere spanische Clgarrenmacher an, die Aro ter wählten unter ihren Söhnen 25 Schüler aus. und bald war die. Schule im besten Gange. Das Unternehmen war oszenbar im. Interesse der Schuler, der Cigarrenarbeiter, der Firma und de Ciaarren Industrie. Dieser Tage er schien ein Comite der.. Association Gre mio de Tabagueios in ' der Fabrik, erklärte diese Neuerung als eine Schad: gung de: Interessen der, Association un' als unehrenhaft für. die als Lehrer anae gestellten . Cigarrenmacher und forderte die lederen auf, ihre dessallstgen Stel lungen sofort zu verlassen. Zwei In ructoren folgten sofort Mm ISachtge
böte. Die übriaen Mieden tn noiae oer j
Bemühungen der Firma zurück .und der I Unterricht wird nicht mit sortgesetzt, sondern die Schul: erfreut sich mit vermehrter Schülerzahl des besten Gedei' benS. . Daß ein paar Dutzend spanische Tabaqueros die Anfertigung der cuba nischen oder spanischen Cigarren als ihr ausschließliches Monopol in Anspruch nehmen und selbst die Arbeiter der Fa brik verhindern ollen, ihre eigenen Söhne in diesem Gischäste unterrichten zu lassen, ist ein geradezu lacherliches Verlangen, und zwar um so lächerlicher, als schon setz! der belr. Judustriezveig nicht ausschließlich in den HändenderCu baner oder Spanier liegt, vlelmetzrzahl reiche Farbige und Chinesen beider Ge . - s r - p r i-rin , ichleculer oasjeioe wuuzz oeireiven. AnderS.löie.dle Sache, wenn eö. sich, um die-Verdringung-erwachsener-Ardeiter durch Knaben handelte.' Die ge nannte Firma aber beschäftigt 2000 Ar beiter,. meist' Deutsche. ; Was, Berlangen jener cubanischen TabogueroS geht meiter, als selbst daS frühere Zunftwesen in der Ausschllesung von Leuten,dlemcht zur Zunft gehörten jemals gegangen ist.' Auch die Zün'te waren eine Art Mo nopsl und die Ausgabe der Gegenwart r-w w T 9 . 9 jf i ist es, Monopole zu Dtxarnpjen. niaji zu gründen, - Dies spanische Cigarrenö Hidalgos.sehen nicht ein, .daß daS Heil der Industrie und das Wohl deS Volkeö auf der tüchtigen Heranbildung verjüngen Arbeitergeneration beruht. Ihr Vorgehen ist noch auS dem Grunde dop pelt ungerechtfertigt, oatz aus uva selbst kleine Fabriken 50 und mehr Lehr linge haben. Die Arbeiter kommen von dort nach New tyoxl, dies rann ihnen selbstverständlich nicht veraehrt werden, aber gerade so wenig dürfen die 6pu nier andere Leute verhindern, die Anfet tigung seiner Cigarren zu erlernen. ' " - :-, ' Amerikanische Ervinnen." . Einem Londoner Blatte zufolge sind die Amerikanerinnen, die drüben Titel heirathen, nicht immer die Betrogenen, sondern ebenso häufig, wenn nicht hau figer, die Betrügerinnen. " Die Zeiten, da der englische Tourist,' der bekanntlich schon fett Jahrzehnten die ganze Erde unsicher macht, jeden Deutschen sür einen Freiherrn,' jeden Italiener für einen Grafen und lede Russin für eme Fürstin hielt, sind ein- sür allemal vorüber. Er ist vorsichtig geworden und läßt durch seinen Banquier telegraphisch ermitteln. wer die diflinguirten Fremden, sind, deren Bekanntschaft er in Ladeplätzen, am, Spieltische oder auf dem Dampfer gemacht hat. 'Ebenso sind die in Europa reisenden u. noch mehr die daheim blei benden Amerikaner so schlau geworden. daß sie nicht mehr in jedem eleganten Abenteurer einen Mann von Rang und Wurden erblicken. Der alte Schwindel zieht nicht mehr,' aber er .ist. nur einem neuen gewichen, der ebenso. schwunghast betrieben wird, und zwar von den schö nen Amerikanerinnen und ihren Ma maS. Jeden Sommer wird Europa von Amerikanern ? überschwemmt,' die , man gern kommen sieh!, und jeden Herbst bleibt eine Anzahl zurück, die man lieber gehen sehen möchte. In London, wo eö keine anerkannt amerikanische Colome giebt, bleiben auch diese Leute nicht gern, vielmehr wenden sie sich mehr nach Paris, Rom, Berlin und Dresden. Auch in Paris ist indessen derTuilerienAmerikaner" nicht mehr das, was er un ter dem zweiten Kaiserreiche war. WaS damals von jenseits deS großen Wassers nach dem Seme Babel kam, war ge wöhnlich reich, und der gutmüthige'. Kaiser half mit amerikanischen Erbinnen' seinem neugebackenenAdel auf die Beine. Jetzt fehlt diese Anziehung, aber die da: maligen Erfolge" der Amerikanerinnen' wirken noch heute nach, daS Ausseben, daS sie hervorriefen, ist in Petrolea. Shoddea und Nevada noch so wenig vergessen, daß kaufende heirathölustigerj BelleS" .sich über Europa ergießen. Diese Damen,' die selbstverständlich meist ein sehr gutes Mundwerk haben. Gelten1 eo ipso als reich. Ihr Vater muß un bedingt eme Eisenbahn, Grube oder Oelquelle denken. Wer sie f.nd, fragt Niemand, sie sind Amerikaner, und daS genügt - den Leuten - denen die ' Ver. Staaten noch immer das 'Fabelland sind. Selbst die. vorsichtigsten Fami uen, die ver zedem .ihnen, vorgestellten. Deutschen, Franzosen oder Engländer! sorgfältig nach der Herkunft fragen. denken an so etwa? gar nicht, wenn sie ,."'? ? 5 . nur Amerikanern in eruyrung rommen.; . Republikanische Büro er brauchen- ja seine Genealogie zu haben,' obwohl viele derselben eine erfinden. Dazu kommt dann noch, daß die nach euro päischen Begriffen an Verschwendung streifende amerikanische Freigebigkeit auf r. . ?? kl ? tn ? . t i rr . tqz gunuiac ocrintmcpsorigaiiniiu schließen läßt. . -Daß der. Her? Gemahl vielleichr daheim Tag um Tag in i feiner. Rechenstube sich abmuht, um die Dollars zu verdienen, die Frau und Töchter in der' liberalsten Weise, um, . .sich versen, fällt den staunenden Europäern gar nicht ein." We haben gehört, wie schnell Gould seine Millionen zusammenscharrte und Mackey aus einem einfachen Wir tbe ein Bonanzasürsd: wurde.' Folglich n. .v. iw nr - ip naiurilq icoer v:meriianer ein 2a bob, der Unterschied ist höchftenS.der,daß einer nur 100, der andere' 1000 Millionen hat. Selbstverständlich widersprechen die Mütter der .Bellet niemals der,? An nähme, daß die Familie ungeheuer reich ist. - Daheim. habende schon alle Kunst daraus verwendet, für vermögender zu gelten als sie wZrklich"waren, undnun sollten sie der Welt zubissen' thun, daß dieselbe sich irre 1 0hne je zu behaupten, daß der Gatte Eisenbahn-,Silber-,Koh len oder Petroleumkönig . sei, befestigen siediesen' Olauben immer' mehr.iund bringen eS bald genug sertiz, ihre ter zu' verheirathen. Die. amer! schen Mädchen, die von Larier. mit Fürpentiteln betrogen zu. tz:zL... Pflegten, sind jetzt gerächt. Eine Zeit lang hatte .der franzSsis5'k billige Adel nahezu daS Monopol auf '. die . Nankee-Mädchen mit . der großen
anch und dem bestzahlenden Claim"
lL""?1"?5 Ä?9 " bi nüaeud aewarnt sein sollte. Denn die Spekulation endet sehr häusig in einer bitteren, Enttäuschung. Der glückliche Bräutigam", der von reinen Silberzie geln träumte, macht bald die unange nehme Entdeckung, daß das Blei vor herrschend ist, und d:r edle Lord, der sein blaues Blut anständig verkauft zu haben hosste, sieht in der Times", daß sein geliebter Schwiegervater,' der soeben einen riesigen Corner in Schmalz ver anstaltet und im Handumdrehen Hun. terttausende verdient hatte, plötzlich .ge brochen"ist.Die amerikanische Aden teuerin ist. allerdings die . schönste der Sirenen, . die bis jetzt - noch erschienen sind, aber auch. die gksährlichste. Was war dagegen - die polnische Gräfin und die russische,Fürstin ! Denen traule man niemals recht, und wenn sie auch geschickt zu pumpen wußten, so vermochten sie sich doch in keine hocharistokratische Familie einzudlängen. Dahingegen . ist daS Netz der Amerikanerin unwidersteh lich, und die adlige Schwiegermama, die ihr Söhnchen glänzend ' verschachert zu haben glaubte, sieht mit Erstaunen, . daß nicht nur der schöne Traum zerronnen,' sondern auch eine Tochter im Hause ist. die ausgezeichnet die Herrin zu spielen versteht. Man denke sich die Empörung, wenn die erfolgreiche amerikanische .Schwindlerin, die eigentlich gar nichts gethan hat, mehr gelten will, als die Dame von uraltem. Adel, die ihrerseits wirklich zu betrügen versuchte und damit kein Glück hatte!'. ' j Merkwürdig ist es übrigens, daß die reichen Amerikaner mSnnlichenGeschlechtS nicht in .aristokratische" Familien hin einzuheiraten versuchen. Für die Mal ler auS San Francisco, die Brauer aus Milwaukee und die Schweineschlächter auS Chicago sind die bürgerlichen ame rikamjchen Mädchen immer noch gut ge nug. ; ; Sie haben . absolut keinen .Ehrgeiz-, ; - : Heusreen. . ' Das letzte Hest des iueteemk vsQtnrz enthält den Bericht des Sir Robert Biddulph, welchem die Leitung des Vernichtungskrieges gegen die Heu schrecken auf Cypern . von der britischen Negierung, übertragen ist. Der erste organisirte Kreuzzug gegen diese Jnsicten, welche die kleine, aber von der Na tur so reich gesegnete Insel wiederholt verwüstet haben, wurde bereits unter türkischer Herrschast im Jahre 1867 un. ternommen'. Said Pascha war damals Gouverneur von Cypern und erließ eine Verordnung, welche jeden Steuerzahler zur Eialieferung von 16 Pfund Heuschrecken Eiern verpflichtete. Diese Thiere sind. aus Cypern einheimisch, noch gesrä ßiger als die Graöhüpser aus unseren westlichen Ebenen und zerfallen in vier Arten, die gewöhnliche, die' kleine rötd liche, die große, gräuliche und die hell braune Heuschrecke Akoctha, TehakroS Acenedo. VrouSoS und ScarnoS. Die Heuschrecken legen ihre Eier im Mai und Juni und dieselben kriechen im März des nächsten Jahres auS, ' sowie die Wärme in den Boden drmgt ; sie legen ihre Eier nie auf cultivirteS Land, son dern auf felsigen, rissigen und zerklüfte ten Boden. Solche Strecken finden sich auf Cypern noch in großer Ausdehnung. Dieser Umstand erschwert das Einsam meln der Eier, und Said Pascha rüstete daher 1,800 Arbeiter auS, pit Mit zweckmäßigen Geräthschasten versehen und in der Zerstörung der' Eier emgeubt wur den. Außer Aexten,' Schaufeln und deral. erhielt seder Stücke groben Wol. lenliofteS, S0 Z)ardS lang und 1 arö breit: hätte man Heuschrecken entdeckt. so wurde das Land -mit diesen Streifen in der Weise umgeben, daß letztere an m die . Erde getriebenen Pfählen befestigt wurden. Längs dieser Einzäunung nur de ein Graben - gezogen, in welche die Streiken mit lhren mit glattem Zmnbe schlagenen Enden hinabreichten. Für den . Fall, daß Thiere "über da? Zinn hinweg an der Einfassung in die Höhe kriechen, sollten, verhinderte em breiter Streifen Oeltuch das Ueberklettern ; außerdem war auch noch, außerhalb der Umfassung em Graben gezogen. Die Heuschrecken können innerhalb der ersten zehn bis zwölf Tage nicht hüpsen und zur Zeit deS Sonnenaufgangs we gen der Schwere des ihnen anhaftenden Thaues nicht stiegen und um diese Zeit wird daher die größte Menge gesammelt und aetödtet. Die eisten Jahre nach diesen Erverimenten schien SÜ m der That die Zahl der Jnsecten wesentlich zu vermindern, und Said Pafcha der kündete bereit?,. daß . es ihn gelingen werde.dieselben duf Cypern gänzlich auS zurotten. Die ungeheuren Schwärme des Jahres 1880 .machten diesen Hoff nungen ein Ende Im Juli des genann ten Jahres ordnete daher der jetzt brrtt sche Gouverneur der Insel einen neuen BernlchtungSkampf an. 'ES wurde ver ordnet, daß jeder Steuerzahler 8 Pfund Eier am 1. Jan. jeden Jahres einzuiie fern habe. Natürlich fiel es den meisten Cyprioten nicht ein, die .Eier persönlich einzusammeln und dieselben mußten sol che daher von Denjenigen kaufen, die auS der. Einsammlung ein förmliches Geschält nachten. Der Durchschnitt? preis war in vorigen Jahre zehn Shil? linge oder ungefähr $2.25 für sieben Oka' 25Pfundiede Eier. "Im Jahre 1879. wurden 29,033 und 1880 gar schon 189.000 Oka' Eier ein geliefert. Trotz dieser .riesigen Qernich tung begünstigte der ungewöhnlich milde Winter das Ausbrüten der entdeckt gebliebenen Eier und imFrühjahre 1881 erschienen die Schwärme in scheinbar unveränderter Dichtigkeit. Die Masse der Eier, welche zwischen Juli 1831 und Februar 1833 gesammelt wurde, war fünfmal größer als die Quantität der in den beiden Vorjahren vernichteten Eier und:: Frühling und Frühsonmer 1882 zrreichte die Menge der vernichteten Eier und Heuschrecken die unglaubliche Sum me von 129.000 Tonnen. Diese Re sultate wurden nur -auf einen Theile 'von Cypern erreicht.
Diele Vernichtung von Eiern und
Heuschrecken kostete die Regierung in den mit Ende Junr ablaufenden Verwal tungZjahre 100.000, eine bedeutende Ausgabe für einLändchen, das so geringe Einnahmen gewährt, dessen Existen, aber von jenen Maßregeln abhängt. Die Insel-. ist m zehn yeufchrecken Bezirke eingetheilt, in welchen 1.500 Ar beiter unter Leitung von 2 Aussehern bät a sind. Die ler töruna der Eier beginnt jedes Jahr am 2t. Mä,z und dauert diö 7. Mai. Irgend welcher praktiscke Gebrauch wird von den ein oebeimsten Eiern und Thieren nicht ae macht; eine Sorte der Thiere ist eßbar und" hat emen 'Geschmack wie unreife Weizenkörner; sie werden einfach in chwachem Salzwajer abgelocht, MltitN' er auck an der Sonne gedörrt oder ein gepokett. - Die Mauren braten sie in Butter oder Oel und verkaufen sie in besonderen Verkaufsständen. Sir Gor don Eummina berichtet, dak in Süd Afrika die Heuschrecken die Hauptnah rung der Eingeborenen bilden. Außer dem bilden die Thiere vortreftlche Köder für den Fischfang'; Pferde, Kameele und Sckweine fressen die Heuschrecken mit Begierde. Sir Biddulph schließt seinen Bericht Mit soigenven Worten : Vernichtungskampf gegen die gefräßigen Tbiere itt ietzt in einer Weise oraaniürt. dak wir aus die völlige Beseitiauna der Landplage hoffen dürfen, um so mehr. als das Terram, auf welchem die Heu schrecken ihre Eier niederlegen, durch den Anbau -des Landes ''alliäbrlim kleiner wird.. Auch in diesem Kampse deS Men scheu gegen die Natur kann schließlich der Energie, deS ersteren der.Sieg nicht seh en.' Die erste Dampfpfeife. Eine spaßhaste Erinnerung knüpst sich an die Einsübrung derDampsbootpseisen aus dem Missouri. Der Dampfer exlngton" war daS erste Schiff, welches mit einer solchen versehen wurde. Der selbe war aus einer Fahrt stromauswärts begriffen und lag unterhalbWashington, Mo., vor Anker. In der Nacht waren mehrere Passagiere an Bord gekommen. welche noch nniae Stunden sich mttKartenspiel unterhielten und dann, ihre Schlasstätten suchten. Dazwischen bil deten die damals ehr häufigen Damps. kesiel Explosionen den Hauptgegenfland des Gefprächs. .Aus diesem Schiffe sind wir vollkommen sicher sagte ein wlffer Warner, indem er Karten gab. .Aber warum gerade auf meiem sraglen mehrere Farmer.- Das Schiff hat eine neue Vorrichtung, ein Ventil, welches einen pfeifenden Ton von sich gibt, wenn eine Explosion unmittelbar bevorsteht. Die Passagiere haben dann noch Zeit genug, tY3 Waffer zu sprin gen, oder sich sonst zu retten." DaS ist eme gute Einrichtung- meinte treuherzig der Farmer Pocum. Ganz früh am anderen Tage lichtete der Dampfer die Anker und die Dampfpfeife ertönte. Mit bleichen Gesichtern und gesträubten Haaren stürzten, die Passagiere, die erst m der Nacht zuvor an Bord gekommen waren, an' d s Verdeck und die Mann schast wa kau i im Stande, sie davon abzuhalte , üß sie in'SWaffer sprangen. ES dauerir geraume Zeit, ehe sich .die Verwirrung gelegt hatte, und Warner mußte gehörig austischen, sonst hätte ihm sein .guter Witz- eine Tracht Prügel eingetragen. Vom Inland. JnClayCsunty, Ky, wurde ein Knabe wegen Tragens verborgener Waffen vrolessirt und freiaesvroöen. weil erh klein war, daß er unmöglich daS betreffende Piftol an fernem Körper verbergen konnte. Wie groß muffm in Kentucky Ut Pistolen oder w.e klem müssen die Knaben sein! Außerhalb Kentucky'ö ist einJunge lmStande,außer einer Pistole noch verschiedene andere .Dirge,vie Angelzeug, Taschenmesser, Splelbäue, Eigaretten, Consect zc. m seinen Taschen zu verbergen, , ES giebt kaum eine Ge schästöbranche, in welcher sich die Ueber Produktion nicht im höchsten Grade sühl bar machte. AuS sämmtlichen Bade Plätzen lausen jetzt Klagen ein, daß die Saison eine sehr schlechte gewesen ist. In Coney Island hat das Long Btach Hotel, eines der besten im Lande, seine Preise erniedrigen müssen und daS große Hotel in Rockavay Beach hat mit Ver lust gearbeitet. In Long Branch sieht es nicht besser aus ; auch dort sind in den letzten Jahren zu viele Hotels gebaut worden. ZM?K? xm nr:fcrAtfVtn vv wu Ml, sicher sein will, der mag nach Oregon V.!C- . . M, . . m. tT- Llf oorr uoeryaupr nacy oer HUit oes üiu len Meer'S nfin tn Trnfn ist neu ...w nj v . v w - lich erst der zweite tödtliche Blitzschlag seit 'der . Ansiedelung ' bekannt gegeben irtrV.tt cvA.M.. .-. c... sa v m uuiuttt t)itB Feld die Zinken seiner Mistgabel über . ' i . oen jcopi gejquilkkt und wuroe ertgia geil.; An der dortigen Küste sind die Gewitter wenig zahlreich, und Verderb lich, und in Oregon insbesondere giebt eS viel Regen und wenig Gewitter. Eine Zeitung in Albuguer que schreibt: .PaS Wort: Junger flftinn rtf toi.flst& A8n.fht,ft jjifv vvitiu iui utiuif , außer für Diejenigen, welche Schaufel ..th C at.m C V tRm (0 uuu yum tut neymen llliv ut pro Tag hart arbeiten woflen. l tt ff n fi n st a nur $2 de J 1 M Ul f SJ , M kürzlich eine Negerin wegen Ermordung lt. -Hl . iyrer uqioqier zum -tooe verurlyettl , . n. i . aer einzige uugenzeuge ver yai r tXn fiinffafrlft ffinh rTAi nfr U www f'lX T O ltfM,VW I I Angaben mit solcher Klarheit und Be ffimmtbkit truithi hnt fä1AYMrfnpn j.. wmwwmmwf V M p VIV I H(l " nur weniger Minuten zur FZllung ihres rrr--I. X..m t.v. r. aüayijpiucö ocouiTien. . i Die Ruinen der 4 Q eiäSftS Häuser, welche vor süns Wochen inMen, phif, Tenn., ein Raub der Flammen wurden, rauchen' noch htvte Tag und Nacht, obgleich Unmassen von Qasser in dieselben geschleudert worden sind und ab und zu noch immer geschleudert werden. Aus Ehimney Eiland bei OgdenSburg., N. Y., ist kürzttch eine
löpfündige 'Kanonenkugel ausgegraben 1 w'd'n ; dieselbe ruhet wahrscheinlich '
auS der Belagerung des Kort Levi im Jayre 1760 her. In dem Schiffs bauboke au! Mere Eiland wurde kürzlich eine Glocke, die 3.333 Pfund wiegt, ausgezogen um zu Nebelsignalen benutzt zu werden; es ist dies die größte Glocke, die jemals an der pacisifchen Küste gegossen wurde. Major Peen. der teraniscbe Evangelist, rühmt sich, in acht Jahren 19,000 Personen zu seinen kirchlichen Ansichten bekehrt zu haben. Eine Fabrik in Elmura. N. I.. stellt täglich 2-300 Erdbohrer her; in v:- -.! ? w . V i ii uic cinjiijc tjaoru uujtr All lN 0kN Ver. Staaten. InNortb Cornvall. Conn.. haben kürzli'b z:i kleine Mädchen Bee ren des Nachtschatten gegessen ; das eine derselben ist bereits gestorben, da? andere noch bedenklich erkrankt. 'AusPittSbura, Penn., wird folgende artige Historie berichtet. Ein fehr fparjamer Farmer, der eine be Nächtliche Quantität Heu erntete, zählte einen Leihstallbesitzer zu seinen besten Kunden. Dieser Tage hatte der biedere Landmavn wieder ein Fuder Heu nach der Stadt gebracht und dasselbe auf der Stadtwaage wiegen lassen. Mit seiner Bescheinigung über daS Bruttogewicht der Ladung m leiner Tasche, zog unser Farmer seine Straße, als er plötz'.ich den oben erwähnten Leihstallbesitzer antraf, der sofort die ganze Fuhre lauste und direct nach seinen Stallungen fahren ließ. Der Berkäuser machte jetzt ver Zweifelte Anstrengungen, unterwegs Rast u machen, allein der Kunde wich Nicht von feiner Seite, und so mußte er sich denn wohl oder übel bequemen. Sobald eS aber an'S Abladen ging, erhob sich Plötzlich aus der Mitte des süßduftenden Heues ein Zetergeschrei, und gleich dar auf tauchte daS zornige Weib des wacke ren LandmanneS auf, welches -wahr fcheirlich in zu intime Berührung mit der Heugabel gekommen war. DerLeih ftalldesitzer war nicht wenig verdutzt, als er d,e 200 Pfund schwere lchemung sah, die sich als Heu hatte mitwiegen lassen, und als solches auch für $11.60 pro Tonne verkauft worden war. Er half der Laky' galant vom hohen Olymp" herunier und führte sie mit Grandezza zu feiner Waag , um ihr Gewicht von der Ladung abziehen zu lassen. Wie viel Mal mag der Aermste schon die Dame als Heu käuflich erwor den haben ? Der ,N. Y, Herald" behaup tet, daß die feit 1880 stattgesundene große deuische Einwanderung nicht die Folge deS NilitärzwangS sei. der habe schon lang? zuvor bestanden, sondern der Schutzzoll Politik. Die Ver. Staaten hätten den Druck des hohen Tarifs aus halten können, da sie reich feien. In Deutschland sei das Gegentheil der Fall. Der radikale Wechsel in der HandelsPolitik, welcher zu einer Z:it eintrat, wo die Einsuhr billiger LebenSmiltel drin gend geboten. ivar, häbe sich als eine zu schwere Last erwiesen und wesentlich die Auswanderung gefördert. In dem Armenhause des County MarSball, Birg., welches sich in MoundSville befindet, werden zetzt ähN' liche Scheußlichkeiten ausgedkckt, wie in dem Armenhause zu Tewksbuiy; eine Untersuchung ist eingeleitet. In der kürzlich in Salt Lake City abgehaltenen MormoneN'Conse renz wurde die Absenkung von 200Mis flonären beschlossen. Von diesen sollen einhundert nach den Südstaaten gehen, von wo aus binnen wenigen Monaten 200 Bekehrte nach den Mormonenansiedlungen in Colorado geschickt worden sind. Die Edmunds-Bill hat trotz ihrer anscheinenden Strenge der Ausbreitung des MormonenthumS keine Schranken gesetzt. , , . Der.Maulesel muß seinen Ruf, unter allen Thieren der scklimmste .Kicker" zu s?in, an den Strauß abtre ten. Den Straußen in Annaheim, Cal., werden gegenwärtig die Federn genottmen und.die Arbeiter müssen hierbei mit der' größten. Vorficht verfahren. Den Thieren werden Säcke über den Kopf geworfen,' daß sie nicht sehen können aber auch dann noch ist eS gefährlich, sich ihnen zu nähern. ' .Eine Zeitung in.Nevada empfiehlt folgendes Mitiel, Obst oder Weinpflanungen - gegen die Spitzbübe reien der Vögel zu schützen. -Man lasse sich kleine Ballons ansertigen. welche in groben Umrissen einige Ähnlichkeit mit einem Habicht haben müsse, dies, wer. den mit GaS'gesüllt und an Schnüren von 300 Faß in den Pflanzungen befestigt. Die in dieser Höhe schwebenden Raubvögel halten auf vieleAcker imUn kreise diekleinen Schmarotzer fern. . Vor Auslande. . Der SyrischeColonifationSfondZ Ausschuß" bittet in einem Ausruf um Geldbeiträge, um daS. den Juden aus Cypern geZchenkte Land zu bebauen, Häuser dort zu errichten.Brun nen anzulegeen u. s. w. Die 200 russt schen Juden, welche in Syrien unterge bracht werden sollten, deren Landung aber die türkische Regierung verbot, ba ben nämlich auf der Insel Cypern Zu flucht gesunden und die englische Regie rung hat ihnen drei Quadratmeilen Land in einer gesundenGegend geschenkt. Vor der Besetzung der Insel durch die Engländer im Jahre 1873 gab eö in Cypern keinen einzigen Juden, was die dortigen Griechen als ein Zeichen ihrer eigenen Schlauheit rühmlichst hervorzuheben pflegten. . Zwei Soldatenselbstmorde, . die - beide denselben Motiven entsprossen find, erregen in Frank reich besonderes Aussehen. In Lyon hat sich der Commandant Arthur Delaunay aus - eine gräßliche Weise daS ' geben genommen. Delaunay, welcher im letzten Kriege bei Reichs Hosen von einer Kartätsche verstümmelt worden ist, hatte seitdem schwer an den Folgen seiner Verwundung zu leiden und beschloß deshalb dieser Tage, in seiner Verzweiflung, seiner Pein ein
.v,. v..,, rtx - . a;tar. WÄLÄ
W V cw WtlfcllB j UIUU frff auf dem Rasen, mit den Rücken an ei nen Baum lehnend, gesunden. Der Kopf deS' Commandanten war vollkom men zerschmettert, und seme . Arme hin en in Fetzen. Neben ihm lag eine Zündhölzchen-Schachtel und ein Minen Zünder. Delaunay hatte sich durch das Anzünden emer Dynamltpatrone getöd tet. Der zweite nicht Minder dramati sche Fall bat sich in Paris selbst zuge tragen. In der Rue Radier wohnte ein greiser Capltän, welcher im ganzen Quartler bekannt und beliebt war. Der alte Soldat hatte bei Alma und Solfe rino gefochten und brachte als Erinne rung an feine glorreichen Campagnen schmerzhafte Wunden Mit heim. Diese heimtückisch nagenden .Schmerzen sind namentlich m letzter Zelt m Folge der anhaltenden Regengüsse besonders heftig gewesen. Seit zwei Monaten- windet sich der alte Krieger wimmernd . auf sei i w t nem Lager, um mttt Tortur ernnoe zu machen, öffnete der Capitän das Fenster seiner im fünften Stockwerke des Hauses belegenen Stube und stürzte sich mit einem gellenden Schrei auf die Straße hinab. Eine Minute darauf hob man ibn mit zerschmettertem Schä del vom Pflaster auf. . . . Der in England wohl bekannte Eisenbahnhund, genanntRail way Jack",' hat einen Nachfolger gesun den. Jack" war ein sehr feines Exem plar feiner Rasse, aber doch laum-mit so gemeinnützigen Sympathien begabt, wie sein Rivale .Help". Jack besaß ein, fach die Manie deS ReisenS ;' er war in die Locomotiven verrarrt und konnte es nickt übers öen brinaen. einen Eisen. bahnzug vorbeidrausen zu sehen, ohne aus den Tender zu springen und ohne Billet.- nach Brighton zu fahren, eine Manie, die dem armen Gesellen schließ lich den Bordersuß gekostet hat. Jack", ist zur Stunde Pensionär der Eisenbahn gesellschast, deren Linie er als geschmug . 19 - f i. f e .V . geiler Panagier lagiiaj oesuyr.' ein Standort ist Lewes und nur bei seltenen fftsAnftitn nnA fflfirt t!Kt N. Viyjv. ivw, vtjuyti v.' ww 0M0 ' das letzte Mal warS im letzten Juni, um der Prinzessin von Wales in Eastbourne voraestellt ,u werden. Selv" bar keine ' Manie, keine Romantik; er ist eine ge it!iLi co . n: . v . .. mt : unnuiuiyc ?ciic, sei jum tiuuciiniin von freiwilligen Beiträgen für die Wai . senkasse der englischen Eisenbahnänge . stellten von einem Nachtconducteur der Brighton.Linie abgerichtet worden ist. f hl fl (Al(lM Mmm . . M ..JL f ll uv u ciitti 4,uu( iiuty Dikppe zurückgekehrt. Die Eisenbahn uno ampsjcuinoeamien ttno ieme na , türlichen Freunde. In Dieppe ist er dem englischen Viceconsul vorgchellt worden und hat in kurzer Zeit 133 Fr. , eingesammelt. Vor seiner Rückkehr hat ' er weitere süns Psun) inS Hauptquartier . ttmttJta Ä fr iihK K. AltfiiX V JUlUUCViUUl UHU Vfl 9CUCIUC Vll V3C sellschast hat zahlreiche Einladungen er . r f rv . . ya.ien, o.cnvlersuMen Vetlelmoncy uder, alle Eisenbahnlinien des Königreichs zu senden.-, ... i " '. ' . In Deutschland ist e strasbar, wenn sich strikende Arbeiter ihr Handwerkszeug aus den Fabriken ab holen. In Mitweida, Sachsen, war in der Mödelsabrik. von I. Winkler ein Strike im . Gange. ' Die Sinkenden fiA4ln ifi mk.:,. i: I räumen liegen lassen ; sie drangen gegen den Willen des Besitzers in die Fabrik V WKisjmu in Vlll ITUUlli und nahmen ihr Arbeitszeug mit fort. Angeklagt dieserhalb wegen gemeinsa men yauLsrledenSbruchS sind uun vom' Landgericht der Führer zik 2 Monat ittiM trfttr Sflnrtttlfty, ut t It 0XnA0r "V ltV4V V V dreizehn zu je 3 Wochen und die übrigen zu je 2 .Wochen Gesangniß verurtheilt. worden. , ' Zur Freilassung KraS zewSki'S ersährt die wiener .Pol. Korr. ' aus osfijiöse? Quelle, daß die Unters, chung in dem KcaSzewSkischen Landes ic.i . ' a! . cicuivuc nrucro.ng va gegen Kraszewski selbst vorgebrachte gravi rende Material etwa? verringert habe ; den Hauptgrund dafür, daß man sich in Berlin an maßgebender Stelle entschloß. KraSzewski gegen Eaution.in seineWoh nung zu entlassen, scheine jedoch sein angegriffener Gesundheitszustand jüMl den. Die verbältnißmäßig lang: Un tersuchungShaft . habe auf den greisen Schriftsteller ihre leicht, erklärliche Wir kung geübt. Die Entlassung Kral zewski'S und die ossiziöftn Erklärungen sür denselben bereiten daraus vor, dafc schließlich bei dem ganzen. mit so großem' Eklat inScen, gesetzten gandeSverrathS Prozeß nicht viel herauskommen wird. Die vissenschastlicht Commission,, welche im Auftrage der deutschen Reichsregierung , sich . nach Egypten begeben, wird, um die Entste hung und Natur der Cholera an Ort und Stelle zu erforschen, besteht auS dem Geh.. Regierungsrath .Dr. Ksch von Reichsgesundheitsamte und zwei kommissarischen Hilfsarbeitern im Reichs gesundheitSamte ; dem Assistenzarzt 1. Klasse Dr Gaffky und ' MarineAsst ftenzarzt 1. Klasse Dr. Fischer. Beide ' Militärärzte sind bereits seit länaerer Zeit in der vom Geheimrath Koch gelei teten Abtheilung des Gesundheitsamtes' mV m.! M v:.r. . VVUU4l UIIV Mll VCil VlCCkl Vr-4 lehrten angewandten und vervollkoma nrjvn nTirntmiittAsnitnAniM vertraut. In Waldhamstov beiLon. don hat ein 26 Jahre alter Schmied, -Namens 'Gouldstone seine drei ältesten Kinde? in einem Wasserbehälter ertränkt und die beiden jüngsten Zwillinge, mit denen seine Frau erst eine Woche vorher niedergekommen war an der Mntttr Brust mit einem Hammer erschlagen. Der Mann, welcher bisher außerordent nq mäßig gelevr uno em rualiger ur beiter' gewesen sein soll, war nach der Geburt der Zwillinge tiefsinnig gewor den, denn die Sorge um die Ernährung seiner Familie hatte seinen Leift ge trübt. In dieser. Verfassung . hat .er vXKliA iXi. (i.. vutiti vua jjm(,uv vw4ky(M vi.j Ctn. Er ließ sich ruhig festnehNea, ge xand seine That und erklärte, er fühl: sich jejt glücklich und seine Frau sei nun Lieder ledig.
