Indiana Tribüne, Volume 6, Number 343, Indianapolis, Marion County, 30 August 1883 — Page 2

Mana Hriöüne.

FägliHe- und Sonntagsausgaöe. Ofssce: ISO O.Marhlandstr. Indianapolis, Ind., 30. August 1633. NivtlsignaZe Die Warnungsstgnale, elche'bei neblige oder .dicken" Wetter an Stelle der Landmarken und der Leuchtthurm 'Signale treten, werden an unseren Küs ten von den Beamten der Leuchtthürme überwacht. Von den verschiedenen Ap' iparaten, mit denen Versuche angestellt worden sind," haben sich folgende am besten bewährt und sind daher zur Zeit eingeführt: Die Sirene, die Dampftrompete, die Danpspseise, die pseisende Tonne, - das Glockenboot, die Glocken tonne und das durch Maschinerie in Je wegung- gesetzte Läutverk. Unähnlich ihrer Namenöschvester, derMeernymphe, die durch ihren bezaubernden Gesang die Seefahrer anlockte, schreckt das Warnungsstgnal der heutigen Sirene den Schiffer vom verderblichen Strande zurück. Dieselbe besteht aus einem Metallrohre, das in eine weit ausgebauchte trompetenähnliche Oeffnung auölauft. An dem der -letzteren entgegengesetzten Ende befindet sich eine durch Dampf in rotirende Bewegung gesetzte Scheibe, die sich jede Minute 2400 Mal um ihre Axe .dreht. In der Scheibe befinden sich Oeffnungen oder Einschnitte und durch solche strömt Dampf unter starker Pres sung durch das Rohr. Enthält z. B. die Scheibe 10 solcher Einschnitte, so passtren in der Minute 24,000 Dampfiströme das Rohr, velche einen zusam 'menhZngenden, ungemein starken Ton ihervorbringen. Der letztere wiederholt ! sich, je nachdem der automatisch wir kende Mechanismus gestellt ist, in be.'stimmten Zvisöenräumen. So erzeugt 'die an der Mündung der Delaware-Bai aufgestellte Sirene alle 39 Secunden einen Ton der 6 Secunden anhält. Der Ton dieses Instrumentes ist der stärkste, somit auf die .größten Entfernungen vernehmbare, der : diö jeßt hergestellt worden ist, und unterscheidet sich scharf von jedem anderen Geräusch, z. B. von dem Brüllen. deS. Sturmes oder dem Tosen der Brandung. In Philadelphia war im Jahre 1876 ein derartiges Instrument aufgestellt und der Mechanismus wurde in den 'ersten Tagen stündlich in'Bevegung.'gesetzt ; der Lärm wurde bis in die fernsten Stadttheile gehört und war so unerträglich, daß man den Apparat nur nfifi im fcrn rtrtTti3Rn Rrttnn itnh V f W V 5 w KM W jj V Schlüsse der Ausstellung ertönen ließ. Ueber 20' Meilen ist. der Ton vernehm bar. Neben diesen Vortheilen ist daL Instrument, was Herstellung und Be trieb anlangt, kostspielig,. häufigen Beschädigungen unterworfen und erfordert einen tüchtigen Maschinisten zu seiner Bedienung ; dasselbe wird daher nur an besonders gefährlichen Punkten derKüste, in deren Nähe ein bedeutender Schiffs verkehr stattfindet, verwendet. Die Si rene ist eine amerikanische Erfindung, aber bereits an 20 Stellen der britischen Küste eingeführt. t Die Nebeltrompete hat da? Aussehen einer riesigen Clarinette, der Ton wird durch einen Strom comprimirtec Lust veranlaßt, den einecalorische Maschine KiH W fXZ mZ Cam y-r ,uug vuiuy vi.ii wujustueu iiiuu u New Vork ersundene Triebwerk, in wel 'chem statt des Dampfes die erhitzte Luft einen Kolben bewegt erzeugt. Das Rohr der Trompete ist 17 Fuß lang und hat einen Durchmesser von 3 Zoll, der sich an der Mündung bis zu 38 Zoll er eitert. Bei einer Maschine, die mit 20 Pfund Druck ausden Quadratzoll wirkt, ergiebt das Instrument jede Minute einen 5 Secunden, anhaltenden Ton. Der Mechanismus erfordert häufige Re paraturen und man kommt daher vom Gebrauche desselben zurück; eine solche Trompete in dem Sunde von Long IS land arbeitet zufriedenstellend. Der am häufigsten angewendete Sig nalapparat entspricht der Dampspseife der Locomotiven und hat einen Ausströ mungscanal von 6 bis 18. Zoll. Durch automatisch wirkende Ventile können die Länge der Töne und die Zwischenräume zwischen denselben regulirl werden. JnZahlen ausgedrückt, verhält sich die Stärke der von Diesen Instrumenten er zeugten Töne in der Weise, daß die Si rene 9, Ixt Dampspfeise 7, me Dampf trompete 4 Tonstärken erglebt. Der Betrieb der Sirene ist ömal so kostspielig als derienlge der Dampftrompete und 3mal so theuer als der der Dampspfeife. Von diesen Instrumenten sind zur Zeit an unseren ttusten 66 ausgestellt. Neben diesen Avvaraten. die sim au? dem Lande befinden und mlt den Leucht tniivmtn rhittinn linn tn rn nn - - chen Punkten, gewissermaßen als vorge schobene Posten, WarnungSstgnale er wt. V, w forderlich, die . im Wasser und zwar vor der eigentlichen Brandung an der Küste angebracht sind.- Hierzu bedient man sich verankerter Boote, neuerdings aber vorzugsweise der Bojen , oder Tonnen. 'Der beste Apparat ist der von dem Leuchtfeuer-Jnspector Brown ersundene. Er besteht aus einer eisernen Tonne, in nerhalb deren eine Glocke von 300 Pfund . auf einer geraden Fache ruht ; aus lek terer wird eine Kanonenruael durch die Beveaunaen der Tonne in'S Rollen ge bracht und giebt durch ihr Anschlagen n die Wände der Gloae weitdm tonend Sianale. Je stärker der Wogengana . desto häufiger und stärker ertönen die ' Warnungsrufe.' Bis jetzt wurden 24 vieler Apparate, deren tever ourchschnitt lich -N000. kostet, .in der Nähe unserer . Lüsten angebracht. Bei einer anderen Ärt W'arnungS-Bojen virkt das in einer NSbre in Bewegung befindliche Wasse als Kolben auf die' in einer anderen Aöhre durch ein Ventil eindringende und ' luSgestobene Luftsäule und bewirkt bei'm Entweichen der letzteren den warnenden Ton. Solcher Bojen sind an unseren rf i? . i V ! .f.r . ifüllf n IN yallgttli. olkieioen .er

! den ader nach uns nacy ourcy ote Gloaen

Bojen, wenn nicht durch anderweite noch I praktischere Erfindungen, ersetzt. ' Neben I den erwähnten Apparaten sind noch ge vöbnliche Läutewerke, die durch Uhrwerke in Bewegung gesetzt werden, zum Schutze der Schiffahrt an unseren Küpen vorHanden. - Wandervögel. Im Bureau der Deutschen G;sell schast in New Orleans stellen sich schon jetzt zahlreiche deutsche Landarbeiter ein, die bereits die Kartoffel- und Weizenfel der dks NordwestenS verlassen haben, um für den Herbst und Winter au? den großen Zucker- und Baumwoll Pflanzungen ihren Unterhalt zu erwerben. Für die Zuckerecnte ist cs noch einen vollen Monat zu früh, aber die Leute finden Arbeit, da gegenwärtig im Sü den Reis, Heu und Mais eingeheimst werden Allgemein ist die Klage, daß die Verhältnisse im Nordmeßen für den Tagelöhner und Handmerker immer mißliche? werden. ES " ist eine Zeigen thümliche Erscheinung, wie sich im Laufe der Zeit unter unsern Landsleuten eine besondere Classe von Arbeitern heraus gebildet hat, welche, ähnlich wie die .Hollandgänger" im . Norden Deutsch ZandS alljährlich eine' große Reise un .nimmt, um Arbeit zu finden. Im jWinter sind diese Leute unten im Sü den, iln Sommer hoch oben im Norden, ' eS sind Wandervögel im wahren l.Sinne des Wortes. Die Zahl, dersel ben ist in diesem Jahre schon jetzt unge wöhnlich groß; die Leute selbst suchen den Grund deS geringen Bedarfs an Arbeitskräften im Nordwesten in dem zunehmenden Gebrauche von Maschinen, durch welchen Menschenhände fast ent 'behrlich und verthloS würden. , Neue Neligion. In der Nähe von Nushville, Schuyler County, Illinois, dicht neben der Ge gend, wo der MormoniSmus zuerst Fuß faßte, treibt gegenwärtig eine Bande ihr Unwesen, die unter dem Deckmantel der Religion noch frecher auftritt, als selbst die Mormonen. Der Gründer der neuen Secte, die bereits 300 Mitglieder zählt und einen Tempel" baut, ist ein ehe maliger Methodistenprediger, Namens Caled Anderson Obensham, der von sei ner Kirche wegen falscher Lehren auSge stoßen wurde. 4o Jahre alt, von grober Srperllcher Schönheit, beredt und feurig, ammelte Obenfhain sehr bald nach 'sei ner Ausstoßung neue Anbänger um sich und gründete die Pilgerschaar". Bald kündigte er letzterer an, daß Gott ihr in der Person des ebenfalls aus seiner Kirche gedrängten Methodistenpredigers Rayburn einen Mann gesendet habe, der daS himmlische Licht bringen wrde.' Nayburn wurde warm bewillkommnet . n kurzer Zeit bereUS-alS- eiliger ver ehrt. Die Pilger gingen so weit, nicht mehr zu singen : JesuS, meine Zuvericht", sondern Nayburn, meme juver icht". Qbenshain und Rayburn zusam men beschästigten sich nicht nur damit, die durch ihr eintöniges Leben jeder Aufregung leicht zugänglich gemachten Farmer in Verzückungen zu versetzen. sondern als wahre Apostel stngen t aucy Kranke durch Wunderkuren zu heilen an. Dann folgten selbstverständlich gött liche Offenbarungen-, die meist daraus rr v v:. mi 2. sti.rv. qiau3uccn, uuj uic wjiuuuh n hergeben mußten. Eine Zeit lang ließen sich die Bewoy ner von Schuyler County den Schwin del gefallen. Ein Land, das so vme Secten zählt, ist naturgemäß duldsam gegen alle neuen Bestrebungen aus an geblich religiösem Gebiete, auch wenn dieselben an Verrücktheit grenzen. Als indessen die Wahrnehmung gemacht wurde, daß die beiden Propheten ordi näre Lüstlinge seien, welche die Theorie von dem im Geiste angeflegelten Frauen und. ähnliche ereien predigten. wurde in der anständigen Bevölkerung die Entrüstung wach. Der Farmer, aus dessen Grund und Boden die Pilger ihr Zelt ausgeschlagen hatten, ließ sich durch die öffentliche Meinung bestimmen, sie fortzuweisen. Obenfhain entgegnete mit Vatbos,dak daS-ZM au Lottes Geheiß hingestellt worden fei und ohne? des Herrn Wlllen rnmmermehr entfernt werden lonne. Doch der armer machte kurzen Proceß, schlug den Zeltpsahl mit der Axt um und warf die Leinwand auf die Landstraße hinaus. Die Pilger lie ßen ihn ob dieser Gewaltthat verhaftn und bestrasen und benutzten den Vorfall, sich als Märtyrer auszuspielen. Er verschaffte ihnen'auch wirklich Sympa thlen und ihre Versammlungen waren bester besucht als je vorher.' Bald kam eö an den Tag, daß die Pilger der .freien Liebe" huldigten und die scheußlichsten Orgien feierten. , Man forschte der früheren Lausbähn Oben sham's nach und entdeckte, daß er seine Frau verstoßen hatte, um fem hübsches Dienstmädchen als spirituelles Weib" anzunehmen. Seme rechtmäßige Gut tin kam zu ihm, beschwör ihn, um der Kmder willen zu ihr zurückzukehren, aber er erklärte, ihre Kmder wären Fruchte der Sunde, da sie m der Dunkelheit" geyenathet hatten. DaS schone Dunst Mädchen aber blieb nicht daS einzige spi rituelle Weib Obenshain'S. In einer Versammlung machte der Prophet die Ankündigung, Gott habe ihm Mitae theilt, es werde dieses Jahr in Erwin ein neuer Prophet geboren werden, der die Welt unterwersen werde. Er, Oben fham, werde der Vater dieses Propheten sein. . Wenige Abende später ergänzte eine derverheiratheten .Schwel tern- diese Mittheilung d.ähin, paß Gott ihr geoffenbart habe, sie werde die Mut ter des jungen Propheten-fein'. Diese schamlose Ankündigung wurde von allen Versammelten mit Äelfalle'-enom men, sogar von dem Gemahlesagt:r Schwester und zukünftigen Heilands Mutter. Vorfälle dieser Art reizten die Bevöl lerung derartig, oatz am u. Juli ein förmlicher Sturm auf daS Zelt der Qil. ger unternommen und die ganze Bande '.sehr unsanft aus lh? VMckunzz

weckt wmde. Obenshatn floh mit leiner spirituellen Frau und semer Prophe. tenmutter, während er Hut und Bibel auf dem Schlachtfelde zurückließ. Seine Anhänger flohen gleichfalls nach allen Richtungen, doch wurde gegen die Rihe

störer ein Prozeß angestrengt, der damit endete, daß neun der RtoterS zu je $10 Strafe und den Kosten vcrurtheilt wur den. Inzwischen ist die Bande dex Be trogenen und Betrüger so mächtig ge worden, daß sie schwerlich zu vertreiben sein wird. &it umiatzk viele reiche und angesehene Familien des County's, versägt über große Geldsummen und baut soeben eine schöne Kirche, die indessen weoer mu Vi'Kaoieiler vri,eyen. nocy versichert, sondern einzig und allein un ter den-Schutz Gotles gestellt wird, Die Bewegung dehnt, stch. schon über Schuyler . County nach Brown., Caß. und Mason . Counly aus, und der Schust Obensham rühmt stch-daß seine Kirche bald eine Großmacht sein werde, ITIl T m. - tt 71. .il 1 i. e es mogiiq m, vas rm loiqer Schwindel in einem Lande gedeihen kann, dessen, Bewohner entschleoen eine sehr bedeutende Durchschnitts . Jntelli genz und Bttdung besitzen, läßt sich schwer erklären. DaS an Genüssen und Vergnügungen arme Leben des ameri kamschen Farmers macht ihn, wie ge. sagt, für Nervenaufregungen di'.fer Art sehr empsängltK. Seme Rellglonsbe. griffe, die an und für sich schon, verwor. ren.stno, werorn ourq ous preisen oer Reiseprediger noch mehr verdunkelt, Schliekllch steckt ihm der Fanatismus der Puritaner und anderer Secten noch m Blute. Doch das AlleS genügt Nicht, um Erscheinungen zu erklären, die so sinstere Schatten aus unsere Culturver. yaunine werfen. Wayn uno oer. glaube sind auch durch die Eisenbahn, die' Schnellpresse und den elektrischen Draht noch lange nicht verdrängt wo? den. c - . : rn Morris. ?)., ist im Besitz einer Bibel, t u u t u iu u t . i iüuiu die 1G1C in London gedruckt wurde. Landwir,hsS,afttte5. Einführung neuer Früchte vo lange Generat Le Aue als Acrerbau.EommissSr unserem landwirthschaft lichen Bureau vorstand, wendete dieses, der Einführung neuer Fruchtarten seine v r a - rw r me . i m. cn grvßie AUsMerliaMleil zu. Zvle WZ suckzfelder bei Wasb'maton wurden mit ausländischen Früchten bestellt, von de c . ? V ' ' nen viele rn oen rropilcoen anoern ein heimisch sind. Die Anpflanzung vonThee wurde namentlich in SüdEaro'

lma in größerem Maßstabe betrieben. Vermont haben bekanntlich der VerdesSelbst die Kaffeecultur sollte in Florida serung ihrer Heerden seit Jahren die

und Texas einheimisch gemacht werden, Den Farmern und Gärtnern im Norden wurde der Anbau des Feigenbäume em-l pfohlen. Um die Zuckerproductisn über! unfer. ganzes Land zu verbrelten, wur den die größten Anstrenaunaen gemacht. Diese Bestrebungen deS' LandbureauS: hatten in allen Landestheilen zahlreiche' . cn r o ji praiiijcgc criuqc, ausroariigc cucqi arten einzuführen, zur Folge. Die! Landvlrthe bezogen auswarttge Same, reien..und Stecklinge bald ebenso gern wie die Damen Erzeugnisse der In dustrie, namentlich Artikel der Mode.1 Eme dem nördlichen Rußland eigen tbülnliSe Aevfelaattunll auf unsere' Baume zu verpflanzen, wuroe sormilaz u . m zur Manie und ane äm lang vatte man denken können, die au Java stammende Pflanze Ramin und die Jute lieferten fo ausgezeichnete Gespinnstfasern, daß sie unsere Vaumwoue verorangen wuroen Auch der Sumach, dessen Blätter, Bee ren, Rmde und Wurzeln zum Rothfar , ar,c ww.n. "T I . ben und Gerben benujt werden, fand vielfach Beachtung. Was die Einsüh.! rung europäischer Holzarten anlangt, so wurde viel Geld für die .Lärche" auöge.geben, der geringe Werth dieses Holze' jedoch bald erkannt. völkerung unseres Landes vermehrt sich, s frtnn hslfc in nito i f,?n,r ttkuntt, I r i ?f a a w ne Nerm.nruna nnttttr ttruStarteni wünschenswert und lohnend werden' mag, zur Zeit und für die nächstenJahre. aber werden diejenigen Landmrthe ihre! . .n. c.k. Zz.' frmYi wu. vv übn vvauu. v.w sich dtm Anbau unserer einheimischen! 'Achtarkn widmen.' Uns.rLand ist s gkß,st ne Beo ngungm kür den Acker. Um st s günstig., dab hier auch ...',; ,n d OT 1 ÄS : oo! ben Borlheile. wie die .iuhtimische! Pflanzen cultivirt werden können. nd nimlich für die letzteren die Ver. Hältnisse durch den vachsenden Bedarf in Fo ge der sich dermehrenden Bevölke' . . I m SA rtf.t,fi ftn tinh MITtt rung und durch die besseren Verkehrs mittel in ffolae der vielen Eisenbabnen günstiger geworden sind und ihr Anbau ? rr , t 1 m. r " n V.a CT . ottz loynr ais zruyer, i Lies in jöc treff der von außen eingeführten Pro, ducte nicht der Fall. Mögen Boden und Klima einer neuen Frucht noch so günstig sein, so hängt doch die Frage, ob die Cultur derselben zur Zeit auch vor theilhaft fei, nicht blos von Boden und' Klima ab. Die ArbeitS und Lohnver hältniffe sind für die letztere Frage von mindestens gleicher Bedeutung. Der Thee gedeiht in mehreren unserer Staa ten vortresflich,ersordert aber so viel Ar beit, die doch noch nicht ganz so billig ist, wie in China, daß sein Anbau nicht lohnt. Dasselbe gilt von denCorghu. und Rübenzucker und von der Seidencultur, wenn auch in letzterer Beziehung die billige und nicht ungesunde Kinder! - ' arbeit zu einem etwas günstigeren Ne-' sultate führen mag ' Während also unsere heimischen Pro. ducte nicht nur unseren Boden, und klimalischen, sondern auch unserenArbeitS-

Won allen dielen Nroducten derLand

virthschast haben sich nur wenige als ?bdul wirklick vortl,e!lkatt irmhUn: Die Be. Gkweh

cno Lohnverhältnlsten für M und noch Der reiche I. B. Gardner ;n auf Jahre hinaus an besten entsprechen, Boston hat in seinem Testamente beund während dieselben iekt Durü- Nimmt, dak die Summe von S931.0O0

schnittSpreise bringen,' dak man von! wirklicher oder gar von zu großer Billig! I i .V . . .f . ich ic0cnu eines unuti aooiur mqr mehr sprechen kann, so stnd dagegen!

Zeinige unserer heimischen Früchte überjilürztt.chMgezMWdufm

dem Anbau ausländischer zu sehr ver.; nachlässigt worden. Orangen und Ci, tronen stnd billig, Aepsel und Birnen' theuer geworden ; in den letzten Jahren' sonnten dieselben in getrocknetem Zustände billiger eingesührt, als wegen des

zu germgen ?unvaues vier yengestellt werden. Kein Land der Welt bietet der Geflügelzucht und Eier - Produktion günstige Verhältnisse, wie daS unsrige, aber trotzdem werden noch große Quantitäten Eier hier eingesührt. Sonst und jetzt. Ein alter Far mer aus Ohio schreibt: Ich denke nicht daran, die Vorzüge der guten alten Zeit" auf Kosten der Gegenwart zu über treiben und gestehe im Gegentheil gern zu, daß die LebenSsührung der Farmer im Allgemeinen bebaolicker emarn ist. Aber daS Eine muk ick saaen. dak daS Leben auf dem platten Lande fönst mehr Gelegenheit zur Unterhaltung bot, als jetzt. In. Wald und Feld gab eS och Wild im Ueberfluk und, außer in I. M ' - ' I derBettellunas- und Ern ett . bot uns? die Jagd Vergnügen und wohlfchmek' kende Nahrung ; dasselbe that der Fisch.' fang, der jetzt allerdings da und dort! wieder ergiebiger zu werden beginnt., Unsere Zusammenkünste, wenn ein Nach.! dar ein HauS baute, unsere aemeinschast liche Thätigkeit, wenn neues Land um. gebrochen wurde, die wöchentlichen Nähabende der Frauen, unsere häusigen Uebungen im Buchstabiren, denen die Erzählung von Geschichten und Anec boten solate. und vor Allem unsere bäufiaen Tan?lbeluMaunaen brackten in unser Leben eine Abwecksluna. die auf dem vlatten Lande Zekt nickt mebr. oder kck vikl wenmer vorbanden M.' Wenn wir unö gegenseitig besuchten. so ritten Frauen und Männer, oder un. se WirthschaftSwagen dienten als Fahrzeuge, während eö jetzt ohne Buggy' icht abgeht. Gesellschaftliche Unter. sckiede al eS früber unter den 5?armttn rtsfrtTitf tit As trtfrS tfcf Yv ItnUr H m-ww-w-w-w ri I T - - y"'v" r"!""" i Kth hptt mtVxhpR fi nitfft im ,r,n., F.,,ebr bemer lick ;u macken beoinnt. Aus die alte Weile wollen sich die Far mer und deren Familien nicht mehr amü stren; städtische Vergnügungen können sie nicht haben, und so haben sie gar leine ; e5 geht in unseren Bauernhäusern jejt langweiliger zu als vor Jahren." Daß der Schreiber der vorflehenden Be merkungen nicht ganz Unrecht hat.dürste schon daraus hervorgehen, daß so viele O ... V .IC V ! . CV junge muit, umn yuiuuiy aim ist, sich nach den Städten wenden. In vieler Beziehung dürfte sich die Rückkehr I ... at.. n .zicil x.t.ik v. tn zu uc&giocicn vcuiuiuuujicu oer tu heren Lebensweise empfehlen. Schafzucht. Die Schafzüchter in größte Aufmerksamkeit zugewendet. Sie beginnen jetzt, die Früchte zu ernten. 173 Widder wurden kürzlich für Rech nung australischer Schafzüchter in Ver mont gelau t und zu ammen $31), 000 bezahlt. Vier brachten je $2,000. Dii . Fracht von Vermont nach Sani Francisco betrug $3,000 und von dort . cw..ri-.: i r .- nt. ffs ! . inatv auuuncn iü pro nops. jvk Schafe werden sonach bei ihrer Ankunft m Austrailen ,bdo gerostet vaven Der Schafzüchter John Hay, dessen Heerden in Australien aus 92,000 Stück bestehen, beabsichtigt demnächst,Vermont I zu besuchen, um dort ähnliche lnrause zu machen. Die Leue haben viel Feld Im or rr . ,ur eroeerung iyrer zgeeroen ausge aeden. aber es lommt fcvneu zurus. Bom Jnlanve. In Brooklyn, N. A., gab Bundesrichter Blatchsord Ende voriger Woche in einer interessanten Klaaesache r f r- .m - " , we Entscheidung qb. Der Kläger m dem .betreffenden Prozesie ts.me germ. gere Persönlichkeit, als Se. Majestät der türkische Sultan El Ghazl Aboul Ha. raid Khan Sant. Die Elnzelnhelten Falles sind in Kurze folgende: Im zuyrr lotz ja)iD oiz oainaiigc vauuuii Azi; Khan mlt der Worcefler rfabrik in Providence, R. I.. tU ntn onlract zur erung von,. vi eweyren ao j puier wulvr,! m . 000 Gewehre mebr bestellt. Die Fabrik ubtttru.dawl dle Old:e an dle Pro. vidence Tool-Comp.", , und diese Gesell. schast hat, so wlrd mManN bebauvtet. von diesen 400.000 Geweh- ' - . r r A n 14.Z Stuck noch mch, bg. he u th (t R.g,.runz d. . . '- Zahl e. D,e Waffen sind dem Lager. bauke von Barllelt S: Co. deponirt, und tea "langt die. fWm QClIClOCn, (C V. Ht ÜHUÖ m mWWW. onach der Geselllchas. boten werde, d,k Gewehre anderw.,. '8 I ante it Bl'chfrd entschied au? techn schin Gründen gegen 5 Gesuch d. , ,,, dem,e ben l'dch, anheimstellend, eine .R'plevm'. rSlAAA JftAA IMAllliH ui. Noch niemals ist einbe rühmte? Europäer nach den Ver. Staa liiH yifitmmin V. ititm XtIfWn ij ,v i'k.v. aufgetreten wäre, wie Dr. LaSker. Und wahrhaft bewunderungswürdig ist eS, wie er den .Interviewern", zu entgehen vußte ; ein paar derselben, die ihm bei sein Ankunft auflauerten, hat er gründ l!ch ablausen lasten, und seitdem hat ihn Nimand auszusinden vermocht. Jetzt aber ist er doch abgefaßt worden, und zwar von nun saoy-, ocnn.ajiwciiiji geht bekanntlich über Neportertist. Die Edle heißt Jenrne Hicks und ist Mit, beiterm verschiedener Blätter, darunter auch emer Baltimore? englischen Zei. tung. Jenn:e hat folgende Rundschm. ben erlösten : .Ich habe kürzlich hier (m Snatoga) Herrn LaSker .interviewt", den deutschen Staatsmann und Gegner. m ' m M f cn . i k pui cica biöher fertig gebracht.' DaS .Jnter. View" umfaßt etwa - 5000 Worte und kann am 26. August lm SonntogSlatte eriqelnrn . m Ver. Staaten BondS und sonstigen Securitäten an das Bundesschatzamt I t .C.1.l V i..fW i!f- i !i aogriuyri uno zur quioeniilgung il verwandt werden solle. DaZ Legat ist

.patriotische'Schenkungen" gebucht wor- l

den. Eine moderne Sirene, ein junges Mädchen in Mombaccuö, N. Y., berückt mit ihrem Gesänge !weder Schlfser noch Fischer, wohl aber Ochsenfrosche; dieselbe fingt, die Frösche,kriechen zu i heran und sie macht'mit dem Fange der selben ein gutes Geschäft. Die Schen. kel der auf diese' Wkise erbeutetenFrösche sollen einen ganz musikalischen (Zseschmack haben. Ju den Strikeö, welche die traurigsten Folgen für die ausstehenden Arbeiter gehabt haben, gehört derjenige der. Eisenarbeiter in Bethlehem. Pa. Zahlreiche Arbeiter, welche vor demAu? stände $2.50 fcl5 $3.00 verdienten, sind jetzt froh, wenn ne für die Hälfte dieser Löhne wieder Arbeit finden ; gegen 400 Striker suchen auswärts Arbeit. Dies beweist, daß die iit für den Sinke unklug gewählt. war. strikeS werden felten erfolgreich duichzkführt, am selten sten ccU vtklkcs; eS muß doch endlich dahin komk'.ie.'l. d2k Schiedsgerichte die Differenzen zwlschen Arbeitern und Arbeitgebern entscheiden. Die Weljenernte a u s d e n Ländereien an der Nord Pac:sic.Bahn hat vorige 'Wdche begonnen; aus der Dalrymple - Farm rücken 130 Seldst bindemafchinen in einer Linie gegen die anstehende Frucbt vor: die Witterung der letzten sechs Wochen hat bekanntlich die vor dieser Zett allgemein erwartete Mißernte merkwürdig umgestaltet. Der Weizen wiegt C0 Pfund pro Bushel. Eine der Bestimmungen über die Aesörderung von Postsachen lautet dahin, daß Zeitungen, auf denen die EiN'Eent'Postmarke so angebracht ist, daß 'sie tdeils auf dem Umschlage, theils auf der Zeitung hastet, als versiegeltePostsendung zu betrachten und an das Bureau für .todte Briefe einzu senden ist. Das erste. Salz, welches in den Ver. Stäaten von Weißen gewon nen wurde, wurde 1788 bei Syracuse, N.B, gegraben; dama!Z betrug die jährliche Production 30, tm Jahre 1880 16.000.00 Fässer. I n San Francisco ist jetzt ein Mann aufgetaucht, der vermittels einer elektrischen Maschine im Stande zu sem behauptet, irgend welchen Weinen, dem Whiskey innerhalb 48 Stunden irgend ein beliebiges Alter u gkben. Jeder Saloon könne sich eine solche Ma fchme beschaffen, sie selbst p:r Hand oder Dampf in Betrieb setzen,, und sodann kann ein Durstiger sich pttsönlich davon überzeugen, daß der ihm vorg?setzte .Drink- elektrisch-rcin und alt ist. In Colorudo dars Niemand als 'Arzt practiziren, der nicht ein Bi plom - hat. Od ein in ' chineflfchen Schristzügen auSgescrtigtes , angebliches Diplom zur ärmlichen Praxis berechtigt, ist eine Fragen die gegenwäktig die Ge richte in Denver beschäftigt. Dieselben sollten zweckmäßig gleich' die. Frage mit entscheiden, ob ein von Indianern aus gestelltes Diplom für einen Medicin mann einem ärztlichen Diplom gleichzu achten ist. .' Der heftige Sturm in Min nesota hat wiederum die Frage angeregt, ob es der Wissenschaft möglich ist oder nicht, derartige Naturereignisse im Vor auö anzukündigen. Vorläusig wird man gut thun, durch stärker gebauteWohnun gen und namentlich durch feste Keller den Verlust an Menschenleben möglichst ZU verhüien. . Außer dem Maulhelden RhodeS will jetzt auch noch ein verdrehter Franzose, NamenS Hilario Balsan, den Whirlpool durchschwimmen. . Dieser Hi lario ist extra zu diesem Zwecke von Frankreich in New Jork eingetroffen. DaS Comite des Bundes senateS für die Reservationen hatte be kanntlich dieser Tage eine Berathung mit den Sioux von der Standing Rock Agentur veranstaltet. .Bei Beginn der Verhandlungen ereignete stch ctmas Un erhörtes : Sitting Bull weigerte stch nämlich hartnäckig,' sich auf irgend welche ; Besprechungen einzulassen, weil die Mitglieder des Comites betrunken seien. Die frivole Annahme, daß ein VuydkSsenator jemals betrunken sein könne, erregte die berechtigte Entrüstung M Vorsitzenden'de Comites, Gen. Lo gan, und er kanzelte den vorlauten Indianer wie einen Schulbuben ab, ihm danach schließlich , die Wahl lassend, ob er lieber Abbitte leisten oder eingesteckt werden woll.v Der .sitzende Stier- dachte, der Klügste giebt nach und deprecirte feierlichst. Ob die Anschuldigung desselben nur seiner Ein bildung entsprungen ist, oder ob daß Comite wirklich etwas schief geladen batte, ist zur Zeit noch nicht ermittelt. Oorn uölanve. . Im Berliner Zoologl schen Garten befinden sich gegenwärtig Kalmücken, velche eine Kalmückenhochzeit zur Vorführung bringen. Als Eröff nung der Feierlichkeiten ertönt ein ein tZnige? Singsang, den wir Europäer ehe? für eine Todtenklage als für Hoch' zeitöjubel, halten würden. Alsdann versammeln sich Männer, Frauen und Kinder' auS. der.' Bervandtschast deS Brautpaares vor dem Zelte oder aas kalmückisch der.Kibitke"deS Bräutigams und Iafc?. sich dort auf der Erde nieder. Drei Weiber schenken singend auS höl zernen Krägen den Erfel", das aus ei ne Gemisch von Stuten und Esel? milch bereitete Nationalgetränk, daS für fiarkberaufchend gilt, in hölzernen Tas sen, die sie an die Versammelten herumreichen und denen mit großem Eifer zu gesprochen wird. . Bisweilen mischt .sich in den monotonen Gesang, der. nebenher ununterbrochen fortwährt, ein kräftiger Juchzn, durch den sich der Hörer in die Tyroler Berge versetzt wähnen könnte. AlSdann besteigen Bräutigam und Braut ihre klemen, überaus lebhaften Steppen Pferde. Die Braut trägt eine Kleidung, die stch m ihren vaupttheuen von derje nigen der Männer kaum unterscheidet, und die ihr gestattet, sich rittlings nach Männerart aus'S Pferd zu setzen. Der IBrZutißam läßt ihr einen, kurzen Bor

lprung und jagt ihr dann um so eifriger nstcj. Oie im Fluge sausen die erprob ten Nenn?? dahin, durch johlende Zu rufe angefeuert. ES währt nicht lange, o hat der BrSutiaam sein MSdckkn in.

geholt und nach kurzem Sträuben giebt q vtese ,ym gefangen. Sie steigt von ihrem Pferdchen herab, läßt sich ' ein rothseidenes Festgewand ' anlegen und besteigt dann ein anderes Pferd auf welchem der Bräutigam dicht hinter ihr Platz nimmt. Zwei Brautführer' reiten nebenher mit einer Art rother! Doppel sahne, die sie vor den Köpfen deS Paa res niederwehen lasten. In dieser Weise krkolat ein UtrVhrr 1?m, s. Rückkehr in die Kibitke wird der Rrant 'von ihren Freundinnen als Abzeichen oereuvermayuen,eln eigenthünzlicher Kopfputz angelegt, und es beainnt der HochzeitSreigen nach einer Musik von derselben Eintönigkeit . .wie '.der 'Eröff . nungSgesang. Als begleitendes Znhru. mnt ertönt eine Art vonGuitarre, deren Saiten überaus dünntönend sind. Zu diesen schnarrenden Klangen, dreht sich die Braut mit ausgebreiteten, Armen . langsam im Kreise. Die Brautjung sern" solgen ihrem Bttspiel, während die . . Männer alS Äusckauer am Baden Txktn uno vazu rauchen und tunken Mit vitsem HochzeitSreigen erreicht die etwa ' ft,iffff nhiff Stii if sCnX. . . -. . gwimiivij iy OitWfc. Derö. August ist alkjähr lich der ofsicielle Tag,, an welchem man in England mit dem Verzehren der.Au stern beginnt. Gelegentlich dieses Da tums belasten sich die Journale lebhaft m. . - - ! oauiii, zu erarunoen. wer mtii au? die iJdee gekommen, die festgefchlostene AuS -ternfchale zu öffnen, um den darin ver'!borgenen Leckerbissen zu verzehren. Die imelst verbreitete Meinung geht fcahm, tS habe ein, Perlenfucder die Auttern. Ifckale aeöffaet. im 5iorn über Uhr 55nt. täufchung die Auster verschlungen nd . ;so als Erster ihren delikaten Geschmack 'erprobt! . - ' I . : Diese rTage war der 'DiSciplinarrath der Turiner ' Advokat ten unter dem Vorsitz des Senators Ve gezzl versammelt, um über Aufnahme von Fräulein Lydie Poet in die Liste dir Advokaten abzustimmen ? h am hni linder Turiner Universität stndirt und ' 'sämmtlicken Aorsckr'ttten über di, Gram" !itn rtniirtf 'TM Vlks?!, ( n.n.. -m w j " ttlt v aqt klimmen für und vier Stimmen 'oeaen die Ausnabme. d!k Dm M ssn ausgenommen. In Folge dieses Be schlusteS erklärten zwei Mitglieder, .derAbgeordnete Spantigati und der Com ' tur ChiaveZ, ihren .Austritt aus dem DiSciplinarrath. - - BiShervarden sranzö. sische Offizieren in den Garnisonen der Provinz daS Trag?n der bürgerlichen -Kleidung verboten; nur in Paris war es ihnen gestattet, die Uniform abzule ' -1 f . n . flk ,gen, wenn ne reinen ÄZienzl yatten. Ä)er . Kriegsminister hat nun angeordnet, daß -diese Vergünstigung auf. alle Offiziere. r rp w ucc ianjuf.mcn uxmii ausgeoeynl werde.. DaS" betreffende Rundfchreibm.. lautet: Die Nothwendigkeiten des ge ' wöhnlichen Lebens haben die Militär Behörde bestimmt, die Augen - vor , den Verstößen zu schließen, welche dleOfflzlere gegen die Bestimmungen betreffs des ausschließlichen . Tragens der Uniform" begehen. Angesichts einer solchen Lage dünkt eS mir bester) für den Dienst nicht sehr wichtige Reglements zu ünder, als Je jeden Tag gezwungenerweise h unge iirai.! verlk zu ,eyen. In izolge ve en i V yao, tq vecylonen, oa das Tragen der bürgerlichen Kleidung außerhalb der militärischen Anstalten den Offizieren aeftatttl irh. KZ 'stA ni'im ZNj O - I wwwmf f M. VltH 'befinden, und daß ste dieselben bei allen etegenyeilen iragen rönnen, wo lyre Anwesenheit keinen osstziellen Charalter !hat. .Ich füge hinzu, daß -die Milltär.' behörde sich in Zukunft noch strenger betreffs der Ofstiiere niaen muk. die beimDienst nicht in voUstäniugerDienfi untsom (!) einstellen, oder welche mit der innen bewilliaten Guntt MiKbrauS treiben und die Würde ihres Ranges ge fährven." . . - Wie Koseritz' Deutsche Zeitung mittheilt, besitzt Brasilien noch 1.346.08 Sklaven, darunter 11.000 ik, Santa Catbarina und 5.3,70ü in Aia Grande do Sul. Als dgS Gesetz vom 28. September U über die allmäh itge reiiattung verossenlilcyk wurv, . waren noch-1.547,660 Sklaven in ' dir ' amtlichen Register eingetragen,sodaß sich . also die Zahl in zehn Jah'ren um etwa 200.000 vermindert hat, vaS jährlich ungefähr 1 Procent ausmacht' Demnach würde Brasilien, wenn ez sa wie jetzt fortführe, immer nych'Mbis 70 Jahre bis zur vollständige:, Tilgung der Sklaverei brausen. , Glucktiwer'meise .nimmt die Anzahl der ausgestellten Frei brltse llelö zu. Wie Bermmderuva der Sklaven ist aber nicht allein der Ausstelln na von Freibriefen ,u danken, kon idern in der Summe van L00.000 ist das iTodtenreaister mit der nemlick bedeu :iciiucu ujuyi von iovf.uuu c?cntn un treten. Insgesammt wurden von Staate 12.898 Sklaven sreigekauft, von Privatleuten 56,056 und von Sparkas sen oder durch die eigene Initiative der Schwarzen 1851. Ver Durchschnitt? werth der Sklaven betrögt zu? Z:it etwa' 1500 M., so daß also die noch vorhan denen tzklaven daS ganz anständige Ca pital von mehr als 2 Milliarden deut ich Neichsmarj repräsenliren. Aus der Nilpferd. Jagd verunglückten, eingelangten Nachrichten zufolge, im Maijumba-Flusse drei H? ren, welche ausgezogen waren, eine die je? Ungethüme zu erlegen. Der Direc tor einer Palmölstederei hatte den engli -schen Schiffölieutenant Leeke und den SchiffSarzt Anderson zu diesem Sport eingeladen. Ein Nilpferd . wurde .auch !bald aufgestöbert und durch einen Schuß . :.ft& . f firi RA Crtfftr nmnmrt Am-Si HiC( inn s ir - - f XtlWMlIWIti fcV W V. . jkVi iseine Angreiser und zog den Kahn, in dem sie sich befanden, unter Wuster. Ulle drei Jäger fanden dabei ihren Tod. Hirsch b e r g, 11. Aug. Gestern früh wurde an dem Lustmörder KoZ. Lielny au'Z LandeShUt'durch den Scharf' kitcr Krauts die Todesstrafe vollstreckt.' D:: Verbrecher hatte vorher ein offeneZ irndniß abgelegt.