Indiana Tribüne, Volume 6, Number 337, Indianapolis, Marion County, 24 August 1883 — Page 2

Zndiana Hriöiine. FSgliche und Hosntagsansgaöe. Office: I.S0O.Marylandstr.

Indianapolis, Ind., 34. August 1883. Nicht reines GolS. -pp Ein Farmer, der früher in Jndiana gewobn! hat und jetzt in Kalifornien angesiedelt ' ist, erhielt von "ehemaligen Freunden so zahlreiche Anfragen über die Vkrhältnisse jenes Staates, dak er fich veranlaßt gesehen hat, feine Ansich ten der 'Chicago TirieS mitzutheilen : .Ich habt .fast alle Theile des Staates bereist," .sagt er, 'ausgezeichnete 'Gele aenheit 'zu BeobachtunaenIaeh'abt und Sie können üch' darauf verlassendaß meine Bemerkungen durchaus zuveriZs siz sind. Calisornien hat lange genug als das paradiesische Lnd und das Ely' Run des armen ManneS Schau aeganden. Ich will es darstellen," wie es ohne den von Landagenten geschasfenen Hel liaensüimmer aussieht v Der Plan, den schlaue Capitalisten,-verfolge?, besteht darin, ein Stück Land zu kaufen, eine Colorne und eine Zeitung anzufangen und in der letzteren fabelhaste Berichte . tn v cn.!.... uoer oie erneuen jöi uno xücijuernten au veröffentlichen, wie überhaupt das Land bis in den Himmel zu preisen. Das ist die Methode, welche das elende Adobendörfchen?LoS 'Aageles in eine prächtige Stadt verroandelte und fast in einer einzigen Saison die Stadt Sitoer side schuf. Ueber daS ganze Land hin werden Nummern der besagten Zeitung an wohlhabende -Bürger oder Farmer geschickt.' '.Ein Besuch der besten Theile 'CanfornienS, der Thäler des sacramento, San Joaquin Napa- und Russlan'JlusseS, sowie des Santa Elara Thales läßt schnell erkennen, waS.eS mit diesen Beuchten auf sich hat. . . Los Angeles ist immer als der große Kurort und.CitruS'Mlttelpunkt darge stellt und 'übtthaupt am meisten ae pufft" worden. . Wunderbare .Geschichten über die" dort 'erzielten Orangenernten haben ' die : östlichen Zeitungen erfüllt. Enthusiasten haben ausgerufen? .Bringt die Kranken der Nation hierher, damit sie in unserem herrlichen Klima gesund werden. Dem, östlichen Einwanderer, der aus den heißen, .sandigen Wüsten Südost-Ealisorniens oder aus der MojaveWüste kommt, sind - natürlich die grünen Bäume ein villkommenerAnblick, die Fülle und Billigkeit der Orangen entzücken ihn und er dentt, daß alle Berichte wahr sind, aber bald findet er, daß Los Angeles schlechte? und wenigWasse? hat, Typhus -und Diphtherie 'und die anhaltende Hike bei Tckge -beraubt ihn aller Arbeitslust.. So verhalt es sich mit dem Kurorte, und was die Früchte fabeln anbetrifft, so läßt sich kurz sagen, daß es allerdings große Erträge giebt, aber nur ; auf verhältnißmüßig wenigen LSndereien, die ganz unverhaltnißmäßig theuer sind. Nur Land ohne Wasser ist dillig zu haben, aber auch absolut nichts werth. Es ist übrigen? schon viel Geld an Citrus und Kernfrüchten verdient worden, bis zu $2000. für . den Ertrag eines AckerS. - Doch wo jetzr e i n Acker mit tragenden Fruchtbäumen vorhauden ist, giebt eS ihrer wenigstens zehn mit jungen Bäumchen und taufende von .Ackern sind in den letzten beiden Jahren mit Neben bepflanzt worden. Die Folge wird natürlich .ein bedeutendes Sinken der Preise fein. j . Calisornien bildet sich .ein, daß 'tS dle'ganze Welt mit ringe ''machten und 'getrockneten Früchten ver sorgen werde, aber ich stelle mir vor, daß der Großhändler es bald müde werden wird, 18z CtS. sür das Psund getrock nete Aprikosen an Ort und Stelle zu be zahlen. . Bor nicht vielen Jahren war Fresnö County entweder eine Schafweide oder dem Weizenbau gewidmet; jetzt sind dort große Strecken von "Eolomsten" gekaust, Flüsse aufgedämmt, Canäle gegraben und zehntausende von .Ackern künstlich bewassert worden. Die .Geschichte von Los Angeles wiederhott sich' iiTfJreSno, tausende von Äckern - werden mit Ne den bepflanzt und ich kann die. Zeit kommen sehen, wann " Trauben in FreSno keinen. Helles gelten , werden. Oestliche Farmer sollten nicht nach Calisornien auswandern, wenn sie nicht '$100 iiS 5400. sür den. Acker be zahlen, das- Land ; mit 'Bäumen bepflanzen, 'dttl' Jahre aus Ertrage varten und dann mit dem vierten Theil deS Preises zusrieden-sein können, den - das Obst und der- Wein jetzt einbringen. Weizenbau.'allein hat sich in .Calisornien ebenso wenig bewährt, wie irgendwo anderS, dai, selbst das beste Land nichts mehr hervorbringt, wenn mit denFrucht arten nicht abgewechselt wird." I ffrauenardeit in Tentschlanv. . Laut des letzten hier. angekommenen H'efteS der Statistik es deutschen AeicheS ist unter den 17,6 Millionen Er nerbSthätigen in Deutschland fast ein Viertel weiblichen Geschlechts.' Dieses Verhältniß ift in den einzelnen Gruppen sehr verschieden. In der Landvlrthschast sind 'ton 4.935.301 Arbeitern 2.805,011 männlich und 2,130.290 weiblich.- .Bei Lohnarbeiten wechselnder 'Art erreicht der Procentsatz weiblicher .Arbeiter 46 Vrocent,. in der BekleidungS-Jndustrie 43 Procent, im. Gast- und Schankgeerbe 39. Procent' und rn der Tcxtll Jndustr 'ö8 Procent.. ,Die BerusZ . . ... T. . . -cn z-'J-i. . M orurren dzv oauacracnc. iüiöic uc Handels und Verkehrs weisen, nstürllch nur eine unbedeutende Betheiligung' des eiblichen Geschlechts nach. In, der Industrie der Metalle sind 14 Procent weibliche ArbeitSkrSste- . beschäftigt, und ,ar in Folge der häufigen Verwendung von Arbeitermnen bei der Verarbeitung. . . - . . ir. lL' töltt VJUldüt,, zu wege? .auq du iouter!eFabrikatton gehört. Im Berg bau sind 3 Procent der Arbeiter veihlich. Line derartig? Betheiligung deS veib lilien Geschlechts an der ErwerbSarbeii

' nitii MiviTnanii rw mw f nniiiin iit in ttv w mm . f c & . 11 . v. . ,

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ist nur bei 'einem außerordentlich niedri gen Stande der Arbeitslöhne .möglich, ja' erforderlich; durch diese niedrigen Löhne wird die Familie des Arbeiters demorallsirt, wird mangelhafte Nährung und Mangel' an Reinlichkeit in den Haushaltungen bedingt.' Daß die häuS liche Beschäftigung der Beruf des Wer bes ist und daß dasselbe diesem Beruse wieder zurückgegeben werden müsse, wird von den deutschländischen Zeitungen allgemein anerkannt ; daß dieser Förde nni nur durch höhere Bezahlung der männlichen Arbeit entsprochen werden könne, wird allseitig zugegeben, wie aber eine derartige Erhöhung der Löhne her beigesührt werden könne, wird nicht be richtet. Daß alle Verbesserungen der Production dem Capitale beinahe allein zu Gute kommen, ist. eine Erscheinung, die auch in Amerika immer deutlicher, zu Tage tritt und daß dem organisirten Capitale gegenüber auch die besten Ar-beiter-Organisationen ohnmächtig sind,' haben- wir an dem Ausstände der Tel:graphisten'gesehen.' - ' .1 ; j ' m m m. ' - Edle Räche. In Boglar in Ungarn w!rddiefolgende interessante Begebenheit v'.el .besprochen: .Vorige Woche wär der' bekannte .antisemitische Reichsrathsabgeordnete 'Verhovay in Begleitung 'seiner Frau und lemer Schwägerin auf einem gemietheten Se gelschisje mitten im Plattensee von einem furchtbaren Sturme überrascht worden, der da? Schiff in der Richtung gegen KeSzthely zutrieb und das Schiff so arg zurichtete, daß die Insassen nahe daran waren, ihr Leben zu rerlieren. Der Jsraelit Schlesinger aus Boglar, der zu fällig in Fonyod anwesend war, wagte sich trotz der wüthenden Elemente hinaus und'rettete Verhovay sammt seinen Be Zleiterinnen das Lebe. , . v ' . : T". " " rv ' ' ' ' i . ! ? i ; ' ffranzösise Beryüttntsse. . Mit der furchtbaren Ausregung verglichen, die unmittelbar nach dem Tode Gambetta's in Frankreich entstand, ist die Stimmung jenes Landes in der letz ten Zeit außerordentlich ruhig gewesen. Man hat, von der Colonralpolltlk abge sehen, i wenig über Frankreich zu reden aehabtund das ist bekanntlich für eine Regierung ein ebenso gutes Zeichen, als surr eme .Frau. War vom Rücktritt Thiers' -bis zum Tode Gambetta'S die Regierung nichts veiter als ein fortgesetzte? Skandal, so ist sie. jetzt prosaisch nüchtern, streng und : geschäftsmäßig. Früher gab eS alle Augenblicke eine Mi nisterkrisiS, einen Cadinetswechsel, einen Streit zwischen Senat und Deputirten kammer, irgend eine lebhafte Erschütte rung, welche jede wirklich fruchtbare Ar bett rein unmöglich machte. Wie Re publik. stand . ganz.- augenscheinlich 'auf thönernen "Füßen und ? wurde nur. des halb nicht gestürzt, weil man weder Ao napartks, noch BourbonS haben wollte und .anderes Königs- oder Kaiser Material nicht zur Verfügung stand. Selbst die lächerliche Proclamation,'die Prinz" Napoleon erließ, als die Leiche Gambetta's kaum kalt geworden war, versetzte die Republikaner in 'solchen Schrecken, daß sie ganz den Kopf verlo ren und in ihrer Todesangst .die ge fährlichen" Prinzen von Orleans aus der Armee und aus dem Lande trieben. Gezen die damalige Zerfahrenheit, Un sicherheit und Energielosigkeit stechen die jetzigen Zustände Frankreichs sehr vor theilhast ab. ; Zunächst hat daS Ministerium Ferry das Unerhörte fertig gebracht, eineKam mersesston u überleben. Die Kammer ist in die Ferien gegangen, ohne daS Ca binet gestürzt zu haben, setztereS hat viel mehr die Deputaten derartig am Bande, daß die Radikalen bereits über die Un terjochung der Kammer durch die Regie rung zu jammern anfangen. ' Ob das Ministerium feme große Gewalt Aber oas tzscywakparlamenr immer nur zum Wohle des Landes benutzt, ist eme Fra ae, die nicht unbedingt bejaht werden kann, aber es . hat den großen Vorzug, aenau zu wissen, uaS eS will. ES geht fest und sicher auf jedes vorgesteckte Ziel los und ruht mcht,.blS es dasselbe er reicht hat; es sragt nicht, wie Freycinet zu thun gewohnt war, jeden Augenblick nach dem Belieben einer Körperschaft, die sich immer nur darüber einig uar. daß Uneinigkeit herrschen müsse. Daher hat das Cabinet Ferry etwas zu Stande gebracht. Dieses Etwas mag schlecht oder gut. sein ; ist es schlecht, so kann eS beseitigt und durch etvaS Anderes 'erseht werden, jedenfalls aber -ist eS greifbar und gledt für Die Zulunft m Burz toast, bat daS rohe Gebäude der fran zösischen Republik von 'kräftiger Hand ausgebaut werden wird. Die wichtigste That des CabinetS var sie sogenannte GerlchtSresorm, die eS der Kammer geradezu abtrotzte. ' Ob wohl nämlich beide Häuser im Wesent lichen dann übereinstimmten, daß die Gerichtshöfe von allen Anhängern der Monarchie .geremigt' und. mit Partei gängern der Republik besetzt , werden müßten,' so hörte doch die Krakehlerei zwischen Senat und Kammer über Em zelnheiten nicht auf und die vom Senate angenommene Vorlage wäre wieder an den Widerstände der Deputaten geschei tert, wenn nicht Ferry selbst sie auffal lend energisch und nachdrücklich vertreten hätte". .'So wurde eine Frage erledigt. die fchon.leit Jadren immer wieder. un laß zum Streite gab und verschiedenen Ministerien den Hals gebrochen hat. Amerikanern freilich, die an die aänUiüe Unabhängigkeit der Gerichte -von der Verwaltung gewöhnt sind, wird die ge wählte Lösung-nicht gefallen, aber die sranzöflsche ist even'nlcht die nmerikani sche Republik. . ' "Die republikanische 'StaatSform an sich kann hier als unerschütterlich bezelch net werden, in Frankreich dagegen gieb eS noch eine sehr starke Minderheit, die monarchisch gesinnt ist. . Daher' mag vom franzöttschen , Standpunkte, aus die Reform wirklich nur den Zweck halen den Ferry ihr belmaß, nämlich festzustel len, '.daß eS in Frankreich weder eine Institution, noch eine Käste giebt, die

I über dtt Republik steht.-

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kauern dieLöfung, welche die Eisenbahn Frage unter der jetzigen Regierung ge funden hat.' Es ist im Wesentlichen die r v ' ! , V. c:a ' . i. L c. tioz, oic iyr yierzuianoe vis oe schieden war, nämlich die' vollständige Ueberlieserung deS TranSportSgeschäftS an einige übermächtige 'Corporationen. Der Staat konnte die von ihm begon nenen Zweig- und Verbindungsbahnen wegen Geldmangels nicht fortführen und mußte froh fein, als die bestehenden Stammlinien sich bereit erklärten, die Arbeit sortzusühren. .Geldmangel ist überhaupt der 'großes Jammer Frank ichs, und es ist unzweifelhast ein ver hängnißvoller Fehler der Regierung, daß sie die abenteuerliche .Colonialpolitil" in Tonkin und am Congo betreibt, daß sie die Ruhmsucht der Franzosen' berück' sichtigt'und' ihrer kindischen Eitelkeit schmeichelt. Dieser Fehler wird 'daS Cabinet Ferry : stürzen, wenn ' eS -auch jeden anderen überlebt.- Doch 'wird 8: bei seinem. Rücktritt, wann er auch rrfol gen möge, kein Chaos hinterlassen, fon dern eine Maschine,' die verhältnißmüßig leicht in Ordnung gehalten werdenckann. Alles in Allem haben .sich die inneren Zustände Frankreichs 'unter dem Mi nisterium Ferry so' gebessert daß man der Republik ein langes Leben prophe zeien könnte, wenn der' Militärismus nicht wäre. Der duldet auf die Dauer keinen Freistaat Er untergräbt . nicht nurdieftnancielle Verhältnisse deSLan deS- und verschlechtert die .gewerbliche Thätigkeit der Ration, fondern. bringt eS auch mit sich, daß Kriege'gesührt wer den. die ein-Land ohne ' starkes Heer zu vermeiden suchen würde. 'Im Frieden zieht er eme Kaste heran.- die den Krieg dazu benutzt, sich zur. Beherrscherin deS Volkes aufzuverfen.' - r -, r; I n B o st o n hat e?x.e Frau mehrere Redner engagirt, welche Knaben und Mädchen Vortrüge, halten mu ten. Jetzt weiß man doch endlich, worauf die große. Sterblichkeit unter, der Jugend , . j.'..f A ! 1 ener öiaor zurullzusugren ... -s CyintfischeNlhittstem Die letzten Nachrichten aus dem Reiche öer.Mitte lenken die Aufmerksamkeit auf eine .revolutionäre .Partei, welche mit den'russischen'Nihilisten, der spanischen Ichwarzen Hand- und ähnlichen. politi chen und socialen 'Verschwörern unver ennbare Aehnlichkeit hat.' Der chinesi che Gehelmbund bat sich die Vertreibung der gegenwärtigen Dynastie als Aufgabe gestellt und ein fürchterlicher Eid ver pflichtet die Glieder .desselben, sich so anae des Genusses von Fleisch zu ent halten, als noch ein. Glied des Hauses Mandfchu auf chinesischem Boden lebt. Außerdem sind die Verschworenen gebun den, ihren Oberen unverbrüchlichen Ge horsam zu leisten und Verrath aaBunde wnd mit dem martervollsten Tooe be straft. DaS Symbol der Partei ist die Blüthe der weißblühenden LotoS.Pflanze und in den m China, erscheinenden eng lischen Zeitungen wird auS diesem Grun de die Partei als diejenige der weißen Lme bezeichnet. Eine festere Organisa tlon nahmen die Verschwörer der Beginn der Regierung des gegenwartigen Kai serS Chlen Lung, des fünften der gegen wärtiaen Dynastie, an. Damals be fand sich ihr Hauptquartier in Nanking und an ihrer Spitze standen Fang Jung Ched und desiett Frau Ma-ah, emWeib, daS uch durch außerordentliche Körper kraft auszeichnete. DaS Profect, durch welches zunächst die ganze kaiserliche Familie vernichtet werden sollte, bestand in nichts Geringe rem, als in dem Versuche, den kaiserli chen Palast in Pekina in - Die Lust zu sprengen. Alle Vorbereitungö'Arbeiten waren ausgefuhrt.und die große Pulver Verschwörung .China's würde gelungen sein, hätte nicht kurz vor dem sestaesetz ten Tage em fürchterlicher Orkan mey rere Häuser in der Umgebung deS Pala steS zertrümmert und hierdurch zur Ent deckung der MinengSnge und der Pul vervorrathe geführt. - Während die Priester im ganzen Lande ihrem Gotte für sein direetesEin greise zum Schutze deSKalserS dankten. gelang es der Polizei, eine große Anzahl der Verschwörer zu verhaften, unter ih nen Fang'Iung'Yad. Auf persönliche Anordnung des Kaisers wurde ty&t völ liae Begnadiauna siuaesichert. wenn er w w v M S 9 ' ffjüj Pvt't r ein Viua itieiiQ . enen wuroe : . er wzi gerte sich natürlich, und auch die größten Folterqualen vermochten nicht, idn in seinem Entschlüsse wankend zu machen. Nun wurde de? Gcsangenen alle Nahrung entzogen, und, während, , er unter dem fürchterlichsten Hunger litt, würben ihm die ausgesuchtesten Fleischspeisen vorgesetzt. Auch.dieS vermochte . nicht, Fang Jung'Chad seinem Gelübde un treu zu machen und er wurde enthauptet. Andere Gefangene, die'weniger willens stark und entlassen worden waren, wurden von den übrigen Verschwörern unter den grausamsten Martern getödtet : kein Einziger entging der'Rache .derselben. Als zwischen England und China ein Krieg auSzubrechen drohte, schickte' die .Brüderschaft der weißen Lilie- Emissäre in alle 18 Provinzen zdeS Reiches und ließ überall einen Aufstand gegen die herrschende Dynastie vorbereite. Die bekannten. Zopf-Abschneidereien,. welche damals ganz China in die größte Auf regung versetzten, ginge von der Vrü derschaft auS; kaiserliche Beamte und Personen, die im Verdachte besonderer Anhänglichkeit an dieRegierung standen, verloren ihre Zöpfe trotz aller VorsichtS maßregeln,' mit denen " sie sich ' umgaben. Die Kriegsgefahr schwand und die Bru derschaft trat wiederum für sieben Jahre in ihr Dunkel zurück. AIS eZ schien,' China werde in einen Krieg mit. Frankreich verwickelt werden,' schickten auch die Verschworenen deruei ßen Lilie ihre Sendboten wieder durch dak Land. .Unter Anderem kamen au 28. ttai d. I. ?(aVm$e janr,:. C:ntt ach derStadt Wü.chang. -.'Dieselben mietheten ein hinter dem Gefängnis: gelegenes Haus, in den laut einer Inschrift Unterricht in allen ffäüern des .! Wissens ertheilt wurde. .MehrettJim-

zu einer tzspeliemiriyyast eingerichtet. Ein reicher Kleiderhändler, Namens Chu, wurde Mitglied der -Brüderschaft md erhielt eme Abschrift der kaiserli chen Verfügung" ausgehändigt, durch welche daS- zur. Herrschast . berechtigte Mitglied der Min'g-Dynastie den Ge. Heimbund sanctionirt. sowie eine eigen humliche opsbedeauns, . welche die Verschwörer während ihrer Versamm ungen tragen.- Chu entkam uus- der Stadt in daS Castell, machte dem Com mandanlen desselben Mittheilung über den bevorstehenden Ausstand und dieser leß lmge sechzig Verschworer verhas en. Aus der Folterbank bekannten mehrere derselben, daß sich die Häupter der Brüderschaft zur Zeit in dem budd histischen Nonnenkloster in Chuchuäng Fpi aushielten. Vier Männer wurden n dem Kloster vorgesunden und ebenfo ..' ? rr wie sammiilwe sonnen veryasrer. Außerdem befanden sich im Kloster ungeheure Vorräthe Pulver, erosin unr mit. solchem getränkten Papieres. Ueber die Untersuchung. gegen die Insassen des Klosters ist, bisher nichts berichtet wor den. '. Von' den Personen, die in Wü chang verhaftet worden waren, wurden bereits in den nächsten Tagen 35 ent hauptet. Daß sich jedoch in genannter Stadt noch Mitglieder des . Bundes in Freiheit befinden, qeht. daraus hervor, daß der Verräther Cbu.mit einem Dolch im Rucken in einer .Straße todt aufge funden wurde.' Für jetzt und bis auf Weiteres lassen die chinesischen Nihilisten nichts von sich hören. Bekannt ist e?. daß im Orient schon ost geheime Schrek kenöorden bestanden, deren Mitglieder sich durch schrecklichen - Fanatismus und blinden Gehorsam auszeichneten. Eine grauenhafte That Vor zwei Jzl"kn kam. der Sjähriae Ferdinan) SM er aus Böhmen nach Racine, WiSc. Er war Buchb nder und Schmtsetzer, verwendete aber die meiste Zeit aus's Studiren und Lesen aller möglichen Bücher. . Er arbeitete stets nur so viel.um sich notbdurstlg seinenLkbenSunterhalt ju erw'rbe'n. Seine auS Va ler, Mutter und mehreren Geschwistern bestehende Familie hatte 'ihn aber nach Amerika g'eschickt,damit er hier dasReffe geld für die ganze Familie so bald als möglich erspare. Da die erhofften Geld sendungen ausblieben, so machte sich vor einigen Monaten die Mutter ai.f die Reise, um zu sehen, was Ferdinand in Amerika eigentlich treibe. Sie fand denselben in Caledonia, einem Dörfchen unweit Racine, wo er das Leben eines Bücherwurms führte und nur zum Vor schein kam, wenn ihn der Hunger zwang, durch Taae'.öhner'Arbeit etwas zu ver dienen. Die Mutter bot alles auf, den Söhn zu regelmäßiger Arbeit anzuhal ten," aber? vergeblich. In einer Nacht voriger Woche, hatte sich Ferdinand nach emem erregten Wortwechsel in denStall zurückgezogen, dort zu schlafen. Frau Skalner umgab in der Rächt den Stau mit leicht brennbaren Stoffen, verram melte die Thür, und steckte den Stall in Brand. Die herbeieilenden. Nachbarn löschten das Feuer,' erbrächen die Thüre, die von innen nicht geöffnet werden tonnte, und sanden die halbverörannte Leiche des jungen Mannes in einerStel lung, die verrieth, daß derselbe die groß ten Anstrengungen gemacht', hatte, auS dem Stalle zu entkommen. D5 teuf äsch e Weib wurde verhaslei. Vom Jn'and. Galt L a k e City i n Utay hat in diesem Jahre schon um 4000 Seelen zugenommen und 1200 neue Häuser sind entweder gebaut oder werden im' Lause deS Herbstes noch errichtet werden. Nur die Hälfte der neuen Zuzügler besteht aus Nicht-Mormonen. Bekanntlich f u n g i r e n manche arme amerikanische Studenten während der Sommerserie in Bade dläken als Kellner. Bei i Atm solchen bestellte kürzlich ein Gast Maiskolben. it- . i e e. Vlau nun einsam zu erwioern, oa? reine vorhanden seien, sagte der gelehrte Kell ner; .Ich bedauere, Ihnen, mittheilen zu müssen, daß der Vorrajh heute dem Sedars nicht entsprach .und dayex er schöpft ist. Vielleicht ist es Ihnen ge. sällia. irgend ein anderes der auf der Speisekarte aufgezähltenGartenproducte aukzuvähltn. .Gehen Sie zum Teu sei!" war die Antwort. . ' C o k a t s i n W r t g h t C o., Mivn., ist ein kleines Städtchen, hat aber auch feinen Ehrgeiz. Es rühmt sich, da? intelligenteste Pserd im Nordwesten zu besitzen. Wenn das Thier durstig ist, nimmt eS einen Eimer zvi schen die Zähne, stellt 'ihn unter daS Vrunnenxohr, packt dann den Brunnen schvengel mit dem Gebiß und pumpt sich Waffer. Wahrscheinlich hat. der Gaul einmal einem preußischen Lieutenant gehört und von seinem Herrn daS Pum pen gelernt Von Atlantic City,'N. I., wird der Untergang eine? rathselhasten SchoonerS berichtet. Ende vorig'erWoche fuhr ein unbekannter Schoonex bei ZZeach Haven nahe Long Beach, der von einem Dampser verfolgt wurde, mit vollen Se geln der Küste zu und 'versank etwa 5 Meilen von derselben entfernt. Sammt, liche Personen an . Bord des Fahrzeuges,' welches eine schwarz? Flagge führte, sind ertrunken. Der Dampser soh sich noch etwa eine halbe Stunde . nahe der Küste aufgehalten haben und. dann' wieder in die offene See hinausgefahren sein, .Dieser Tage, ist bei North Beach in Oregon ein Walstjch gestran det. der über 8 Fuß, lang ist, der läng ste, der seit Jahren vorgekommen ist. Wayne County,. N. Y, pro ducirt zwei Drittel aller in t den Ver. Staaten gebrauchten, Pfkssermßnze, Auch i n e i n e m Steinbrüche !an dem Fluffi. Kirhy in Alabama sind 1 rs- r ' . . o n CTeniQiiajc tjutiicpicn von LvJou ange entdeckt worden.'. ' ' - ' Mein G e l b o d e r d e i n L e'. ben! Bor Kurzem erfuhr die 60-Jahre alte Wittwe Ubalto in dem Städtchen Beaver in .Pennfulvanien daß der Ban

kerot5der dortigen Sparbank'bevorstehe, ! chersi, -Noodeponirt hatte.D e ,

Wittwe nahm ihren Sohn mit zurBank. wo t den Kalsirer McCreeky allein traf, welcher ausgefordert wurde, die deponirten $700 heraüözugebeben. McCreery bedauerte, dem Verlangen nicht entsprechen zu können, da schon in den nächsten Tagen die Bankerotterklärung der Bank erfolgen werde. Frau Ubalto ließ sich durch ihren Sohn eine großmächtige Piflole'holen und hielt sie dem bestürz 4. n.tR... : v. VA , v. en öiuuct um vm vorien vor vie Nase: Mein Geld oder dein Leben!" Er war viel zu praktisch, um stcd kür die bankerotte Bank todtschießen zu laffen, und zahlte. Als die energische Frau ihr srt . er a. . t. -- y '. 7 V . . Vkio ncaer IN oer Tajcye hatte, kam die übliche Ohnmacht, welche weiter nichts schadete. . . Ein Opium eiser bat lieb in der Nähe von Leaöenworth, Kansaö, ,..r rrr. V t i em:rr uu turn Uttvvunl im a;ii0Utl aus setzen laffen, auf der er zu verweilen ent schloffen ist, bis, erdicht mebr von dem Verlangennach Opium' gepeinigt wird. Er hat dafür Sorge getragen, daß .ihm LedenSmittel geliefert werden, aber keine Gelegenheit geboten wird, dem Laster zu stöhnen, deffen Sklave bisher war. Im n ö rd l i ch e n T h e i l e des tztaates New York starb eine alte Frau und-wurde beerdigt. Lange überlegte der Hinterbliebene Gatte, wie er das An denken, der Seligen am zweckmäßigsten 1 1. Cit' fl! r . . cyicn !vliliir. qirevlily tyiz er oen Ösen, an welchem er sich so oft mit der Dahingeschiedenen gewärmt hatte, als Monument auf das Grab der Gattin, der theuren. Für folgende Geschichte ist Gouverneur' -Blackburn von Kentucky Gewährsmann. Ein junger Mann wurde am Kopfe durch einen Pistolen fchuk verwundet. Nach seiner eilua brach er in einen Laden ein und raubte Waaren, welche ihm nutzlos waren, lud sie auf einen Wagen und verbarg sie im Walde. Er kam dafür in'S Zuchthaus. Er faß feine Strafe ab, ging nachHaufe, brach wieder in denselben Laden ein. raubte dieselbe Art Waaren, lud sie auf dasselbe Buggy wie zuvor, und verbarg ?. ' 'r .i - . ' em nc an oeriezoen reue. Wieoer lam er in'S Zuchthaus, saß aber seine Zeit nicht, ganz ab, weil der Gesännißarzt seineBe sreiung auf den Grund hin bewirkte, daß die' Pistolenkugel auf seinen Schädel ei nen tiefen Eindruck gemacht habe, so daß Druck aus einer Stelle des Gehirns laste. Zum dritten Male versuchte er dasselbe Verbrechen und kam in'S Zucht hau?. Darauf trepanirte der Gouver neür selbft.der ein Arzt ist, die Stelle deS Schädels und die Operation gelang. Dann gab er ihm die Freiheit, und seit dem. verräth der Mann keine Spur mehr von DiebSstnv. . Auf der Brooklyner Seite des EastRiverS. allein sind in .demIahre, welches mit dem 31. Juli endete, 166 Leichen aufgefischt, und in die Morgue gebracht worden. Mit Ausnahme von 43 wurden sie alle auf PotterSfield be erdigt,' und nur 78 wurden erkannt. Iran k Wilke f o n f ch i ld e rt in der ,N; Sun" einen seiner Jagd außflüge in der Medicine Bow Range in Wyoming. . Dort k'ristirt noch der ame rikanische Riesenhirsch oder Elf in ein zelnen schwer zuganglichen Bezirken.' Diese Gegend ist gegenwärtig das Ziel reicher Engländer, die Jagdpartien ver anftalten -und das Wild zwar nicht der Felle wegen, aber im Jntereffe des fogi nannten Sport, gerade so verbrecherisch niederschießen, wie die professionellen Büffelfäger. Wilkefon begegnete einer derartigen Expedition mehrere Jager boten ihm $100, wenn er sie auf die Spur von EikS setzen würde, derselbe lehnte jedoch daS'Anerbieten rait demBe merken ad, daß nur noch höchst selten ein vereinzelter . Riesenhirsch , . angetroffen werde. - . , ' v. .AlleS L e b n d e k o m m t auS dem E'y-- sggt ein altes d kannteS Wykt und, da man jetzt in Nkwark. N. I., die Kunst,, Eier zu fabsiciren, erfun den hatV !o wird sich ja wohl die Fri kallon auch alles aus dem Ei stammenden LebenS bald anschließen. In N werden zur Zeit wirkliche Eier mit Dotter, Ei meiß und- Schalen kupg ich he'rge'sjellt, die ebenso nahrhaft, wie die natürlichen, abervttl billiger sein sollen. Die Fabrik ist angeblich im Stande, an einem Tage mehr Eier iu legen, als sammfsi che Hennen des StgatkS Nerg Jersey zu sammen. Wir können und wollen Niemandem verwehren, an die Ree!!!tät der Eier zu glauben. Ein Sonnenblumen Strauch in Hartsord, Eonn., ist 12 Fuß hoch und mit einigen, fünfzig . großen Blüthen bedeckt. - Der Haupistenel hat 9 Zoll im Umfange und die größten Blätter . sind 18 Zoll lang und 16 Zoll breit. . i , OotN Auslande. In JekatetinoSlav hat il abermals' eine 'Judenhetze gegeben, welche einen solchen Umsang angenom men bat, daß daS Militär von der Feuervaffe : Gebrauch machen mußte. 10 Tpdte und 1 Verwundete meldet der UeaierungSAnzeiger. Wie eS darin heißt, singen ' die. Juden an, indem sie eine Bäuerin, prügelten. Daraufhin bil beten sich Parteien, und bald war daS Gemetzel im Gange. Wie viel todte Juden eö gegeben, darüber fcjyeigt daS amtliche ßrgan. denn daß gar keine Zu den umgekommen fein sollten, ist nicht recht glaublich, namentlich wenn daST?i litär bereits genöthigt war, auf das BoU" zu schießen und 3 Man außer Lesecht zu setzen, Nach Sowoje Wremja erneuerten' sich die Straßenkümpse am 2. Augusts Mit- Brechstangen und Hämmern bevaffnete Hausen, meist ej nige Hundert Köpfe stark, durchziehen d;e Ftqdt und vernichten Hab und Gut der Juden. Die Straßen Petersburgs kaja,Alt5androQskaja,PerwoSvanowS' kaja, Torgovaja. SheleSnoja, Basars kaja und noch viele andlre,:auch der Trödelmarkt und der Bazdr bieten ei -Bild vollkommenstes erftörung In der Lust fliegen eine ' Maffe. Betlsedern herum, welche auf die Meider der Bor Übergehenden niederfallen. Entstanden

soll der Tumult dadurch sein, daßHand lungSbtener des israelitischen Kaufman

nes emlrowsly oas Söhnchen einer Bauerin, welches unerlaubterweise mit einem der Gewichte spielte, geschlagen haben. Die Mutter setzte sich zur Wehr, wurde aber von dem Kaufmann mit Stockschlägen aüö dem Hause getrieben, dabei siel sie so unglücklich aus'sPflaster, daß sie erheblich verletzt und blutend lie gen blttbJh:, und . deS Kindes . Schreien lockte einen Trupp Eiseubahn arbeite? herbei, welche zum Theil die Gewaltthat des Kaufmanns noch mit ansahen. Sofort wurde beschaffen, den Laden desselben zu stürmen. . Nemi ' rowski aber- verbarricadirte sich und es gelang, nqch ehe es zum offenen Auöbruch- kam, die-' Polizei 'zur Stelle zu holen. Die Bäuerin und ihr Kind wurden , weggebracht und die'. Menge, ersucht, auseinander zu gehen. ' Diese verlangte aber die Verhaftung des Juden, welcher, wiennzunehmen -wohl längst das Weite gesucht. Die . Aufreauna'wucbs in demselben Mai: ' - Die die Volkömaffen vor dem Laden des Kaufmanns und ln den Straßen sich stauten. -.'. . Das vor-läufige Pro gramm für den. dleözährlgen Stralauer. Fischzug, der durch lebhaftcBetheiligung der. Künstlerschast besonders glänzend werden soll, nennt unter Anderem fol g?nde Emzelheiten des auf dem Wasser. aufzuführenden Festiuaes : Ein Boot von reicher allegorischerAusstattung zeigt v.: fr- ' . o- . vu prr in einer von iiiiONfN um " . W v vom Berliner Ruderclub geleitetes Boot erscheint als dasjenige deS Großen Kur evenen runiimri nttmn . vrm nnrra sürsten, der mit seiner Gemahlin-und ejnem glSnz?nden Gefolge vonHofdämen und Kavalieren als Haupttheilnehmer oes ejizuges austrltt. drittes Boot trägt die .Wilden Männer," die daS preußische Wappen ballen, über die fthi then dahin ; . ein viertes beherbergt eine . kleine Versammlung frommer Mönche. Eine lange Reihe von Fischerbooten, de ren Insassen die wendische Tracht angelegt haben, wird den Zug, dem der hei lige BartholomSus a!S Schutzpatron der Fischer präsidirt, beschließen. . f:l '-. EinemFranzosen Namens ' Aevllle gelang ncuerorngS De Photogra ' phirung eines Hauses beim Schein eines Blitzes ; Versuche, beim Mondschein Ge genstände zu photographiren, blieben je doch erfolglos. Was nun Leville ver geblich angestrebt, ist Herrn Dor inLyon'' . , ? rr , , , - gelungen, s gelang lym, m einer lehr yeuen 'cononachi, die Lyoner. Brücke. itntrnnT nnf ntnhtnen v trH4 Va... gwv. H.HiitVHitiii Tjl(iv VUUliC ' r f Av - rw , . . . ,. oic uinaomrzeil zu u p. üu ciNUttn... Immerhin bildet diese Ausnahme jedoch -einen erwähnenSwerthen Fortschritt. .ES : würden Lumiere'Z sehr empsindlichePlat ten dazu benutzt. t - -. . ..-, . fll 8 K Z &. m . rt 1 U ' m ' JC i m v . vwu((inaui von Casamicciola erfährt der Berichter statter der ff. 3 folgende kleine Züge. npn fftmiff n WtiFsii . .. VHIIHf tu tlt!4 ifUVSH Eine auS dem Ek.-.flurz ihrer Wohnung flüchtende Dame -hat von allen ihren Kostbarkeiten nur em Packet Kerzen ret ten wollen. Eine alte Frau, die drei Tage unter den Trümrern gelegen, .be . Wnnn; NI nt: itiHitr nnhitn hrtt-nn daß dieselben ein Huhn, das ihr in der' Einsamkeit Gesellschast geleistet, zuerst v o cfv ian oen 3,ag soroern moqien. äift p pi . i wuroe um ,qon icidji yeisen. Km junges Mädchen lag mit einem zerquetschten -Beine unter einem Schutthaufen, aus dem man ihre Mutter bereits befreit hatte. Die'Soldaten überlegten rath los, wie dem armen Geschöpfe zu helfen sei' Die Alte aber schrie: .3ieht sie nur heraus; ich will sie wiederhaben, weny auch ohne Beine !" .., , ! . . -v , . " . 1 , Z An l SkliS e i n 5 , n, tu-Ak , der HygleneAuLstellung befindet 'sich Professor Jägn aus Stuttgart, der be kannte Elsinder der wollenen Normal' kleidung, zur 3eit in Berlin. Höchstoriginell sieht Professor Jäger in seiner Normalkeidung aus, bei der bekanntlich -Alles Wolle ist vom Hut herunter bis'..' zu den Stieseln ' wenn von solchen bei ihm überhaupt die Rede sein kann. Die enganschließenden Tricot'Beinkleider en , : v o..r.rri. . r . . . . - . -w -I ,M M J uiyui un un un uuD!Vr, ju DüR 01)0 6trümt3fi"ü6errlüfiia sind. - Hin uniin 4 legte starke Sohle vertritt die Stell, de,' Stiefel. In dem von Professor Jäger demahntm' Gasthose (Beyer's Hotel) sind Betten nach seinem System ausgt .stellt. Die Jägtt'sche Colonie gewinnt T- r I I l'ÄJ w m m m - tn Berlm enijchieden an Boden,. . . ' A m 7. A u g u st.D'.J 0 s e p h - Scharf, d gewesene Hamptangeklagte im TiSza.Eblarer Prozesse sammt Frau V CVI- . , . V . UNS von vioni, lornie oem lungeren Söhnchen in Budapest zu ständigen Aufenthalt eingetroffen.' - Scharf über yahm eine Portierstelle und wird gleich zeitig sein Schusterh'indwerk weiterbe treiben. Moriz ist vollständig verändert. ' benimmt sich reuig und kindlich gegen die Eltern; die Abreise von yiregyhaza ersolgte ohne jeden Zwischensall. Der t?ktN Ctye lrtn! V.tT.rt .11.. iuuuuii yiitl, viii .uuyi(r versuchten noch, Moriz brieflich zuQ Bleiben zu bewegen. (?) Sje schrieben ihm, seine Eltern würden ihn vergiftn,. -Moriz gab die Priese trm Bater' O' UVÖ Wl . -f1 II . IV1 ' ."r. r . . . M . ' . " Hr aIa. v ffmiinti. n.v... r.. l Vikusprozeiie hcsor. oaru.'likr und vier gegen Beamte gerichtet. . Cine.e ig en e, sr eil ichtvaSkostspielige Art. sich die Wiedererlanauna' t seines Mandats zu siern. erzählt man - sich van einem sranzöiilcben Devutirten. Vereioe yaiie )iu in itmm Wahlbezirk vor den einflueichsten seiner Wühler in einer außerordentlich- schmeichelhaslen Nede soeben verabschiedet Da heißt : V- rt n f ' OT . i iüic r ic luoucn uns vertanen, und warum ?" .Ich sürchte," d&l Ver r a cm ss j . t . trauen nriner aqiir niq eyr juce" sitzen." .Bad. wer hat Jdnen daS weis gemachi V un, ich wette 3u0O5u3. ich falle bei i.en nächsten, Wahl n durch..Zopp.'.' Zchrieeu' ihm , sän. 'd ' , Stittmrn entgegen. ie Wct'e flilt ,Ach hatt.e si, gegeu alle .Zehn!' erwi dtttr der gute Depütlne:' 'Er Derlor' ' seine 90.00 Francs, aber er uar ujU dergevählt.