Indiana Tribüne, Volume 6, Number 328, Indianapolis, Marion County, 15 August 1883 — Page 4

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Indianapolis, Ind., 15. August 1883. Lokales. $J Ein guter Junge, der deutsch und englisch lesen kann. Nachzufragen in der Offfce dieses Blattes. ClvklstandSregiSer Geburten. (u anasüörtn amen sind die bei ml oder der Wut t er.) Herrmann Amt, Knabe, 10. August. Wm. Rundell, Knabe, 14. August. Heirathen. Henry Wagner mit Juliane Schildmeier. James H. BuSket mit Laura E. House' WM. C. Mace mtt saray v- renzyaw. Wm.Dore mtt Carne Clinur. Charles BaaSke mit Katherina Werner. Todesfälle. PaMck Kmsle, 52 Jahre. 13. August. - Alle Arten Drucksachen, wie Rechm ,r..r nungm. Br,t?,k, cmm, uumunflen, etnxnnianen, wonimu- ... 1 !n.i..i. er rizi.. I tionenu. s. w. werden rasch, gut und dll lig in der Druckerei d:r Tribüne" besorgt. LS- George L. VirgouS wurde heute bei Squire Woodard bestraft, weil er einen gewiffen Grant vermöbelte. zs- Oeute Abend findet die Industrie. parade statt; die Marschroute haben wir ' ' ' I schon am Montag publizirt. . munh m ufir finhft Zn H mij VU.fc VV V , ... der Office der Tribüne- eine Sitzung des CommerZ'Comites statt. Die städtische Leihbibliothek wird heute Abend um e Uhr geschloffen wer den. Rauche "Schaefer's Lest." Jsajah EadS wurde im Crimi nalgerichte deS Pferdediebstahls schuldig befunden und zu zweijähriger Gefängniß strafe verdonnttt. Strolche und Langfinger sind zur Zeit in der Stadt sehr zahlreich. Sie hoffen bei Gelegenheit deS EncampmentS eine gute Ernte zu machen. c Frl. TraverS, eine Graduirte der Belltvue Hospital.Schule zu New York, wurde als Superintendentin der hiesigen Schule zur Heranbildung von Kranken Wärterinnen ernannt. In vergangener Nacht wurden im St. Charles Hotel von Schleichdieben verschiedene, Diebstähle begangen. In einem Aimmer wurden Z17, in einem an dern $12, in einem dritten 51 gestohlen, Nauerlaubniksckeine ttlanaten : Henry Geisel, FramehauS an Davidson. nördlich von Michigan St5aße. $17.000; ffnnrnh Ermann. NramebauS an mm v v w j " - Blackford Straße, $C00. öS- Timothy Murphy und Mary Hartley warfen sich gegenseitig verschie dene Liebenswürdigkeiten an den Kopf, dann liefen sie Beide zum Squire und verklagten einander wegen provoke. Die Hartley wurde ' freigesprochen und Timothy wird morgen prozessirt. Da bei sind so viele Zügen vorgeladen, daß schon jetzt die Kosten sich auf$41belau sen. Gestern Nacht wurde aus einem Zug der I. M. & I. Eisenbahn, welcher von LouiZville hierhersuhr geschaffen, glücklicherweise ohne Jemand zu verletzen. Herr und Frau Goldsrey von Seymour und ein paar Herren von hier saßen un weit von dem Fenster des Wagens, durch welches die Kugel sauste erlitten aber nur durch einige Glassplitter ganz leichte Verletzungen. Wir glaubten, daß der Humbug mit der People'S Eisenbahn längst einge senkest sei. Wie eS cheint. ist dies aber nicht der Fall und wir hören in der Stadt bloß deshalb so wenig von der Sache, weil die Agenten der Unternehmer meist auf dem Lande thätig sind. Unter ' ' . I den Unternebmern st N emand. desien Nam. und Stelluna die aerinaNe Karan. tie für die Durchführung des Unterneh mtns bietet. Wir wollen nickt saaen. daß wir die Sache für einen Schwindel halten, aber wir halten sie für undurch sukrbar und warnen unsere Leser davor. für das Unternehmen ihren Geldbeutel zu öffnen. Wie Beamten?! des St. Jo seph UnterstützungSvereinS ergab folgen des Resultat : Präsident-John GeiS. Vice.Präsident Martin Süß. Schatzmeister Theodor Holly. 1. Selretär-Jos. F.Fürst. 2. Sekretär Mathias Zepf. KfsrU,-.hn ßnfittitt iTrtrT Ktlrst

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Raubmordversuch. Fred. A. Meyer das Opfer. Der hier wohlbekannte Wirth, Fred. Meyer wurde gestern Nacht kurz vor 12 Uhr in seiner Wirthschaft No. 400 Süd Meüdian Straße von vier maZlirten Männern überfallen und schwer verwun det. Meyer war eben im Begriffe, seine Wirthschafft zu schließen als die vier Schurken das Lokal betraten und einen Schuß abfeuerten. Meyer befand sich allein in der Wirth schaft. wurde aber von dem Schusse nicht getroffen und hieb mit einem Stuhlt aus die Schurken ein. Ein zweiter Schuß wurde von diesen abgefeuert, dieser fuhr Meyer gerade durch die Nase und obwohl er zusammenstürzte und daher keine Ge gensehr mehr leisten konnte, nahmen die Strolche dennoch Reißaus ohne stch an dem Eigenthume ihres OpferS zu ver

reifen. Sie befürchteten wahrscheinlich, daß der Lärm Leute herbeiführen würde. Und in der That, die in jenem Distrikte Wache habenden Polizisten waren schnell zur Stelle und weitere Hilfe wurde durch sie herbeigerufen. Die Strolche waren jedoch nicht mehr m t rf r zu legen, uno man oemuyie ncy vor Ugem um den Sckwerverwundeten. Derselbe wurde nach seiner Wohnung 17z Madison Ave. gebracht und Dr. Q. (unninabam wurde aerufen. konstatirte, daß die Kugel durch D;e Nase gedrungen sei. edlere Theile aUl wahrscheinlich nicht verletzt habe. Die Wunde ist sehr schmerzhast, die Nacht verbrachte der Verwundete ober verhält . .. . , , , . " - br ba& Schlimme? wahrscheinlich nicht zu befürchten sei. Zur Vorsicht ließ jedoch Dr. Cunning ham heute Mittag auch Dr. gleiche? rufen, und die beiden Aerzte werden dann gemeinschaftlich den Versuch machen, die Kugel zu entfernen. Herr Meyer ist verheuathet und erfreut sich einer ausgezeichneten Reputation. im' itfl.Ii . V. - '.f. eins, sunxigmaii wuioz von igm stets in musterhafter wtt gekuyrr, uno da er wirklich allgemein beliebt ist, glaubt man mit Bestimmtheit daß eS die Strolche von vornherein nicht auf fein Leben, sondern nur auf sein Geld abge sehen hatten. Meyer beschreibt die Bursche als schlanke Männer, doch wird eS wohl schwer sein derselben habhast zu werden. da sie sich mit MaSken versehen hatten. Was Statur anbetrifft, so würde die Beschreibung auf vier Männer paffen. welche kurz nach dem Vorfalle in der Nähe von Meyer'S Lokal gesehen wurden. Die erste Nationalbank. Das Vertrauen in die erste National dank ist in den letzten Tagen nicht ge wachsen, eö ist eher erschüttert worden. Man hatte erwartet, daß die Sache ge stern zum Schlüsse kommen und alle Pa Piere unterzeichnet würden, dies ist jedoch nicht geschehen. Dabei wurde der Fehler begangen. Die Ursachen der Zogerung nicht allgemein bekannt zu geben, und man wußte deshalb nicht, wie man daran War. Herr English fürchtete, eS könnten Äer. luche gemacht werden, den Verkauf der All"N oer ersten Haiionaioani, weic die Jndiana Banking Co. besaß, aus ge richtlichem Wege rückgängig zu machen und er meinte, er wolle sich keinen Pro zeß an den HalS kaufen. Die Anwälte der Jndiana Banking Co. erklärten, daß sie keinen Versuch in dieser Richtung machen würden. Einen Stein des Anstoßes bildet die Weigerung des ExSheriffS Preßley sich dem vorgeschlagenen Arrangement anzu schließen. Er besitzt Aktien im Betrage von $10,000 und will sie nicht abgeben. ohne den vollen Nennwerth dafür zu er halten. Darauf will aber das Syndikat nicht eingehen und Preßley will auch sein Aktienkapital nicht verdoppeln. Inzwischen fährt die Bank fort, wenig stenS theilweise Zahlungen zu machen und eS ist wahrscheinlich, daß Alle? in Ordnung kömmt. ' 1 mm Skavors'Sonrt. Die Verhandlungen gegen Wm. Gul live?, angeklagt, seine Tochter geschlagen zu haben, wurden bisDienstag ausgescho den. Wm. HopkinS wurde wegen einer Kei lerei und Widerstand bei seiner Verhas . r. t .n . ci lung veroienlermaven u,i Willis Scott und Charles Hubbard die einen Rock gestohlen hatten, wurden der Grand Jury überwiesen. Kate Hogerty wurde von der Anklage I & t t fi M. . oer 'sqmgerer ?relge,proqen. Vier Trunkenvolve uno Drei agavun den bildeten den Rest der Bestrasten. Nöthige Vorsicht. Sebr schlimme RückaratS.Krankheiten sind die Folge davon, dak man die elven im Beginn unbeachtet M. Rückenschmerz wird säst auaenblialta) duräz die Anwen dung des aroken VchmerzenstmerS, Et Jakobs Oel. kurirt. M. A. Foran, daS unlängst im Visum von Cleveland. O. erwählte Congrekmitalied. sagt : .Ich 000 (3 UU llCDCt UND zUOttlQ tfl VttUN ocii. mu vuuu uuiu-uitu iitiu iMhmbiii& den KedrauS deS SSmer I " zenbesiegerS 3 Henry Thomas, ein Confidenzle wurde heute Mittag auf der That er tappt und eingesteckt.

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t Dr. C N. Hawn. t Unerwartet kommt die Nachricht von dem Ableben deS Dr. Emanuel R. Hawn, und die vielen Freunde des Verstorbenen sind üubelst betroffen über diese Trauer dotschaft. Dr. Hawn, de? SekretSr des Staats gesundheitSratheö ist gestern Abend um 9 Uhr in seiner Wohnung gestorben. Der Mann war sehr korpulent und war dadurch häufig Anfällen unterworfen, die ihn stets mehrere Tage' aus'S Krankenbett warfen. Am Freitag klagte er wieder über UnWohlsein, gestern morgen schien sich aber ein Zustand wieder gebessert zu haben. Nachmittag? um 3 Uhr trat jedoch eine chlimme Wendung ein und Dr. E. S. Elder, der den Patienten in Handlung hatte, hegte großes Bedenken. Und in der That, der Zustand des Kranken verschlim merte sich von Stunde zu Stunde, bis er Abends um 9 Uhr verschied. Herzverfet ung war die unmittelbare Ursache seines Todes. Dr. Hawn erreichte das 52. Leben? ahr. Er war am 11. September 1831 in Clermont County, Ohio geboren. Mit 16 Jahren trat er in die Bundes armee und betdelliate sick am merlkanl chen Krieg. In 1852 siedelte er sich Leavenworth, Crawford County, Ind. an, woselbst er als Arzt praktizirte. In 1879 kaufte er mit I. W. C. Spring. steen den Crawford County Demokrat, machte eine republikanische Zeitung dar au? und in 1880 wurde er zum Staatsfe kretär gewählt. Seit dieser Zeit lebte er n Indianapolis und im letzten Frühjahr wurde er Sekretär der StaatSgesund heitSbehörde. Dr. Hawn war liebenswürdig im Um gange und stets zn einem Späkchen auf gelegt. Er hinterläßt eine Wittwe und echS Kinder, drei Mädchen und drei Knaben. Durch seine Liebenswürdigkeit wußte er sich stets sehr viel Freunde zu verschaffen und dieselben werden ihm ein hrendeS Andenken bewahren. Die Leiche wird morgen früh um 8 Uhr durch Flanner & Hommown nach Leav enroorth geschickt und dort zur letzten Ruhe bestattet werden. Selbstmord. Verschmähte Liebe. Dem .Sentinel" überlassen wir die Veranlwortung sür folgende Mitthei ung : JämeS Martin, ein bekannter hiesiger Bürger, beging gestern Abend Selbst mord. Man wird sich erinnern, daö die Frau Martin'S kürzlich eine Scheidungsklage einreichte. Die Beiden konnten sich nicht zusammen vertragen, und nachdem die Klage anhängig gemacht war, lernte Martin eine junge Dame kennen, und sie als Frau heimzuführen, war sein sehn lichster Wunsch. Er machte ihr einen Heirathsantrag, bekam aber einen Korb, weil das Mädchen befürchtete, dab die in der Scheidungsklage angegebenenGründe nur zu wahr seien. Martin machte dem Mädchen alle nur erdenklichen Vorstellungen, sie aber be harrte bei ihrem Entschluß, Martin nicht zu heirathen, und er jagte sich deshalb gestern Abend eine Kugel durch den Kopf. Martin war ein Mann in den mittle ren Jahren, hinterläßt keine Kinder und wohnte an Jndiana Avenue. ES war uns trotz allerMühe nicht mög lich. eine Bestätigung dieser Mittheilung zu erhalten, dagegen wurde unserm Berichterstatter gegenüber von Jemand behauptet, dab er den bewußten Martin heute aus der Straße lebend und gesund gesehen habe. ET Frank W. Wood klagte au Scheidung von seiner Gattin Mary G Wood die er in 1873 in New Orleans heirathete. Sonderbar wie es auch klingen mag, die beiden- Eheleute differi ren nur in einem Punkte. Während Frau Wood den sonnigen Süden nich verlassen will, zieht eS der Herr Gemah vor, hier zu leben und da keine der beiden Parteien nachgeben will, leben sie schon seit vier Jahren getrennt. Kläger gesteht, daß er seitdem nicht mehr für seine Frau gesorgt habt. ,

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CHRISTIAN WA TERM AN. Wateirmmaiin, Hehl 6: Köpper.) Die Jndiana Banking Co. Die Ansicht, daß eS Unsinn wäre, eir.en zweiten Receiver anzustellen, hat be reit ziemlich um sich gegriffen und daS aus den Herren John W. Judah, Ralph Hill, C. F. Rooker, Andr. Hagen und Richter Holman bestebende Comite hat sich ebenfalls noch nicht zu diefemSchritte entschließen können. Allerdings herrscht vielfach die Ansicht vor, daß Landers nicht die geeignete Persönlichkeit als Receiver sei. Es heißt, er besitze sür die Stellung nicht die nöthige Erfahrung und dann sollen die großen Verluste, welche Landers durch Spekulationen in Chicago erlitt. heilweise Schuld an der Calamitat sein. Gleichviel, ob diese Ansichten begründet ind, oder nicht, wenn daS Gericht veran aßt werden könnte Jemand anders an Stelle Lander'S zu ernennen, so würden dadurch wenigstens die Gemüther etwas beruhigt werden. Die Beamten der Bank haben sich bis etzt noch nicht veranlaßt gefühlt, über den Stand der Aktiva und Passiva Bestimm es mitzutheilen, und in Folge dessen zir kuliren alle möglichen und unmöglichen Gerüchte. Die Zahl der Depositoren oll gegen 1200 betrogen. NEine weitere Versammlung der Gläu biger fand heute Mittag statt. DaS Co mite berichtete, daß eS sich über keine, als Rtceiver vorzuschlagende Person habe einigen können. DaS Comite wurde entlasten. Herr Judah bemerkte, daß er unterrich et sei, daß die Eigenthümer der Bank in einigen Tagen ein Assignement ihres PrivateigenthumS machen werden. Ein Antrag wurde gestellt und ange nommen, rne Ctgeniyumer oer Vanr zu veranlassen, ein Assignment zu machen und zwar an eine von der Versammlung zu bestimmende Person. Eine längere Debatte über diesen An rag sowie über die Auswahl eines pas enden Mannes als Receiver entstand. während welcher hervorgehoben wurde. daß die - auswärtigen Theilhaber der Bank schon seit Wochen bemüht seien, ihr Eigenthum sicher zu stellen, daß Frau Morrison. Herr Ketcham, Herr DaviS und Andere noch am Samstag große Summen aus der Bank zogen, daß der Advokat Ketcham noch am Samstag für Herrn Karl Post tz15,000 auS der Bank zog und daß er eS bekommen habe, weil Ketcham auch der Advokat der Bank ist, daß dieser selbe Ketcham der Bank 17.000 Dollar seit Jahren ohne Sicherheit schuldet, daß noch am Samstag dessen alte Note zerrissen wurde und man tarn aellattete. eine neue Note aus ein Jahr auszustellen, daß Län derS der Vertrauensmann der Bank sei u. daS Geld der Depositoren verspekulirt habe, daß bei sämmtlichen Eigenthümern der Bank das Bestreben vorherrsche, so viel w:e möglich sür sich selbst zu retten. Der kleine Stadtherold. DaS Aurora Flaschenbier wurde ges tern zum ersten Mal in einem ganz na gelneuen Wagen befördert. Herr Heinrich Grafs, der Mundschenk bei Frit) Pflüger ist wieder hergestellt und wird sich freuen, seine Gösie bedie nen zu können. Herr Conrad Westenfeld, ein früherer Indianapolis, der ftht in Fort Wayne wohnt, befindet sich besuchsweise in der Stadt. Die Germania FeuerverstcherungSGesellschast vcnNewVork besitzt einBaar. kapital von einer Million. DaS Ver. mögen der Gesellschaft, einschließlich deS Reservefonds und des Ueberschusses be läust sich auf $2,56,657.51. Dasselbe ist zum weitaus größten Theile in Bun deSobllgationen, also so sicher, wie nur möglich angelegt. Die Raten der Ge sellschaft sind äußerst niedrig. Die hie sige Agentur der Gesellschaft befindet sich No. 18 Vance Blsck, Virginia Avenue. Herr Friedrich Merz ist Agent derselben und jederzeit mit Ver gnügen bereit Versicherungen auszu nehmen., Die .Germania" ist eine deutsche Gesellschast und stellt aus Wunsch Policen in -deutscher Sprache aus. Als Beweis ihrer Solidität diene, dab weder das große Feuer in Chicago, noch das in Boston sie zu erschüttern ver mochte.

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F. W. Telephon. Kutschen für alle Gravd Jurv. Die Grand Jury überreichte heute Mittag dem Criminal Richter ihren Bericht. Sie hatte 230 Zeugen verhört. Zehn Fälle wurden niedergeschlagen und 7 aufgeschoben ; sie empfahl die Entlassung von acht Untersuchungsgesangenen. Angeklagt wurden Hogan und Wm. Mc Carty. Gottlied Wachstetter,Wm. Smith und Wm. Watson wegen GroßdiebstahlS, Dick Taylor wegen mörderischen Angriffs, Wm. EvanS wegen Grobdiebstahls, Wm. Roberts dSgl.. Rolly Spencer dsgl.. Mrle Wlnkel und dgar Miller wegen KleindiebstahlS, Jsaac Sobe wegen Ein bruchs, George Vancamp wegen Unter schlagung. Die Grand Jury empfahl ferner die . Entlassung der Marganth Lashel. Die Grand Jury hatte der Jail einen Besuch abgestattet, empfahl eine Verle gung der -waiei cloets, ferner die Ver legung der Abtheilung für Frauen in gröbere Entfernung von der für Männer und die Anschaffung von Bettdecken. Schlimme Aussichten. Der Zustand der Frau Schisiler, jener Unglücklichen, welche gestern früh von ihrem geschiedenen Manne so übel zuge richtet wurde, läßt Schlimmes befürchten. Dr. HodgeS sagte heute Mittag, dab sich der Zustand der Verwundeten bisher nicht wesentlich veränderte, dab man aber aus Alles gefaßt fein müsse und vor heute Abend Bestimmtes noch gar nicht sagen könne. . . . IzT Am Dienstag, den 24. August findet in Rabmann'S.Sommergarten daS zweite große Sommernachtsfest deS Orients! Family Circle statt, wobei Reinhold Miller'S Orchester die Musik liefern wird. Wenn das Wetter einiger maßen schön ist, so wi.-d daS Sommer nachlösest im dem schönen Rabmann'schen Garten gewiß viel Vergnügen bereiten. Der Eintritt betrögt bloß 25 Cents.

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Zwecke. Germania-Theattr. Wer Vieles bringt wird Jedem etwa bringen, und so kann man wohl auf die morgen Abend im Germania Theater stattfindende Vorstellung mit Recht ge spannt sein. Es ist das Benefiz für Frau Denzau-Janson. Die Dame wird mehrere Opernarien singen, serner gelangen der ö. Akt von Goihe's .Egmont" und daS' Lustspiel, .Eine vollkommene Frau zur Auffüh rung. In der That ein ebenso reichhal tigeS, als gewähltes Programm. Der Benefiziantin, die eine sehr tüch tige Kraft unseres Germania Theaters ist, wünschen wir ein recht volles HauS. sie würde solche Anerkennung gevib ver dienen. . Der Umstand, daß unsere Theaterfai son nun bald zu Ende geht, sollte auch dazu beitragen, alle Theaterfreunde zum Besuche anzuspornen,' denn man muß ge nießen, so lange man eben Gelegenheit dazu hat. Sehr verdächtig. Frau Swisher, die Gattin von Anth ony Swisher, No. 223 WestOhio Straße wohnhast, wurde gestern Rächt um 11 Uhr von ihrem Manne chloroformirt. Die Frau ist heute seh? schwach, und ihr Mann drohte ihr mit Ermordung wenn sie seine sonderbare Handlungsweise . k. r".e je ! an oie rneni!lqie!l oringe. Wahrheit ist mächtig. Eine segensreiche Wabrbeit 'ist' ha eS kein Heilmittel giebt, wie Dr. Auauit ox..: cf...-.. o- 7 MMH .wiim vulltvuiL" Dropsen gegen Krankheiten der Nieren und Leber. f -JÜ Der Superintendent der Reform schule zu Plainfield klagie darüber. Iti häufig Kinder in die Anstalt geschij verden, welche blödsinnig sind, und dj Generalanvalt hat daraufhin eine "CM rnou" abgegeben, denusolae die An i i- - fii? f . c . rw f ' I o nuinayme oiqtx Kinder verweigtt ? rann. . l

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