Indiana Tribüne, Volume 6, Number 328, Indianapolis, Marion County, 15 August 1883 — Page 2
Sndiana Hriöune. FägNHe und Sonntagsansgaöe. Offlce: 120O.Marhlandstr. Indianapolis, Ind., 15. August 1883. Holzfäller im EtVlrge. Die im vorigen Winter im Adirondackgebirge gefällten Baumstämme schwimmen jeht in den dort entspringenden Flüssen nach den Sägemühlen, die sich theils am Noquette bei Potsdam, theils am Hudson bei GlenZ Falls be. finden; in den letzteren gelangen die Stämme aus verschiedenen Nebenflüssen. Dem Roquette wurden im April d. I. 750,000 Stämme, jeder 13 Fuß 16 Zoll lang, übergeben und dieselben sind bis jetzt noch nicht bei Potsdam angelangt; diese Anzahl Stämme uird in den Müh len 50,C0O,00O laufende Fuß Bretter liesern. Das Schlagen, Tranöportiren an die Flüsse und Flögen dieser Stämme ist eine ebenso schwierige, als gefährliche Arbeit. Bei Beginn des Herbstes dringen Trupps von 25'biS 75 Mann in die WildniK ein, in der sie verbleiben, bis das EiS in den Bächen und Strömen aufgebrochen ist. Haben dieselben den Platz erreicht, aus welchem die Bäume umgehauen werden sollen, so wird zu nächst ein geräumiges Blockhaus errichtet. das durch eine Bretterwand, in deren Mitle sich eine breite Oeffnung befindet, in zwei gleich große Abtheilungen getheilt ist. Die eine derselben wird zur .Ausbewahrung der Lebensmittel, als Küche und Speisezimmer benutzt und Vtent im Uebrigen denjenigen Frauen ttx Arbeiter zur Wohnung, welche daS l?ochen und die WäsHe für sämmtliche Leute besorgen. In der anderen Ab theilung schlafen die Arbeiter und zwar in niedrigen Bettstellen, die mit kleingehackten Zweigen und den Nadeln der Bäume angefüllt sind. Die nöthigen Decken sührt jede? Arbeiter bei sich. Die Wände werden möglichst dicht gefugt und die Spalten und Ritzen sorgfältig mit Moos verstopft; Fenster giebt es in den Wänden nicht. Trotzdem ist für :ine ausgezeichnete Ventilation in einer Weise gesorgt, daß der geschickteste Architekt dieselbe nicht besser herstellen könnte. Das Blockhaus bildet nämlich, ein längliches Viereck; in der Mitte des Daches befindet sich . eine Oeffnung, C Fuß breit und 12 Fuß lang, unter da, selben ist der Boden ebenmäßig mit breiten Steinen und FelZplatten bedeckt und auf diesen werden Holzstämme von 8 bis 10 Fuß Länge Tag und Nacht im Aren nen erhalten. Diese Feuer erwärmt daö ganze Gebäude behaglich und bewirkt einen fortwährenden Zug, durch welchen die Luft in dem Hause stets frisch und rein erhalten wird. Ist genug Schnee gefallen, um den Transport der gehauenen Stämme zu ermöglichen, so werden dieselben auf starken Schlitten vonGespannen zunächst dahin besördert, wo ein 'Abhang das Hinabgleiten der Stamme ermöglicht; dort wird eine. Bahn von allen Hinder-. niffen befreit, der Schnee durch Ueber gießen mit Wasser in eine Eisfläche verwandelt, und auf dieser rollen die Stämme in die Nähe der Flüsse, oder unmittelbar auf daö Eis, welches dieses ben bedeckt. Jeder Stamm ist an seinen beiden Enden mit dem Zeichen seineS Eigenthümers gemarkt, das im Landbureau deS betr. CounlyS einge tragen ist und durch Schläge mit dem 'Rücken eines Hammers, der das Zeichen im Hautrelies trägt, an den Bäumen angebracht wird. Nach diesen Zeichen roerden die Stämme für dieSägemühlen sortirt; Stämme ohne Marken gehören demjenigen, der dieselben, zuerst mit sei nem Zeichen versieht. Wenn das ''Eis ausbricht, schwimmen die Stämme die Flüsse hinab und die Leitung der unge Heuren Flöße ist der gefährlichste Theil der ganzen Arbeit. i Nach 2 Jahren.
An die Thüre eines alten Faimhau ses bei Georgetown. Del., pochte dieser Tage ein gebrechlicher GreiS,der in Lum pen gekleidet war und sich vor Schwäche und Müdigkeit kaum ausrecht erhalten konnte. Eine reichliche Mahlzeit wurde ihm vorgesetzt und der Alte erkundigte sich nach der Frau und den Kindern deS Mannes, der vor langen Jzhren der Besitzer der Farm gewesen. Alle AuS kirnst, die er erhalten konnte, bestand darin, daß die Frau mit ihrem Eheman ne nach Georgetown gezogen sei.sich aber nach oem Tooe oes letzteren irgendwo im Staate Illinois niederaelasien babe. Der Mann ist nicht todt.war aber lange n fremden Ländern, weit hinweg über l. . tr-. . r i v ev .. v . v r ... Die ec , uyic uct tfccniuc uno lyellle der Z?rau. sowie deren Gatten, der in wischen von der Arbeit beimaekommen war, folgende Erinnerungen aus seinem Leben mit. Jm Frühjahr 1845 kam ich zum ersten Male in dieses Haus. Ich t- Im nCk rV - . war oamals öz jayiz an, oeirieo einen Haunrhandel, hatte Pferd - und Wagen sowie einen reichlichen Waarenvorrath und war ein hübscher Kerl und. ein lusti aer Geselle. Damals wurden die Sau sirer von den Farmern noch mit Freuden - a 1 Vi dTbegrubt uno macyien guie Geaaste Ihr werdet Euch erinnern, daö die Frau . . . rrt , . . X. r n - ine von eoraerown na auinois aezo en ist. Svauld oien. nun wobl. ick bin William Spauld, ihr Mann, ttitty war da? einzige Kind oeö Farmers Johnson, damals 19 Jahre alt und id hatte nie ein schöneres Mädchen gesehen Wir beide liebten uns, wie man zu sa nen vileat. auf den ersten Blick, verlob ten unS, der Alte gab schließlich seine Einwilligung zu unserer Berhelrathung, unh nack C Monaten waren wir Mann und Frau. Mein Schwiegervater, der wir die Narm-überaeben batte.starb bald daraus. Als Hausirer hatte ich immer ? ti.cxsc. ..t.ti it v.. 12)111(1 i vyiiuic ycaui, um ua ndsirtbschaft wollte eS nicht eben. Ich war weder ein Spieler, noch. ein y . . ix. '..tL. rxr.xi. r. Trmler, aoer i rrirzlr iqicqicrnun
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uno nacu cm jilllll uyu iuuiuc uic . Farm Schuldenhalber vom Sheriff öf sentlich verkauzt. Ich zog mit ,;rau und Kindern nach Georgetown und sing einen kleinen 5andel mit allerlei Waaren an. wie sie namentlich auf dem plattenLande Absatz finden. Das Gejchast ging bald so gut, dab ich unseren Lebensunterhalt reichlich verdiente. Alljährlich zweimal ging ,ch nach Phllaoelpdla, um neue Waaren einzukaufen. Im Frühjahr 1857 war ich zu Fuß nach Milton ge gangen und hatte dort ein nach Philadelphia bestimmtes Schm bestiegen; äm Tage besorgte ich meine Geschäfte in der Stadt und Abends kehrte ich nach dem Schuf zurück, UM dort die Nacht zuzu bringen. Eines Abends wurde iö in der Näbe deS Hafens von Matrosen überfallen, in eine Schenke geschleppt und zum rmlen oenötbiat. Wahrscheinlich hatte man mir ein Betäubungsmittel in den Grog r v . v egemiicyl, oenn als icu am unseren .age erwachte, befand ich mich aus einem SckiNe. das bereits den öafen verlassen hatte.' Ich machte die Fahrt nach Äu strahen mit und habe mich seitdem in allen Erdtbeilen umberaetrieben. Aus den Goldfeldern in Australien und auf den Diamantenfeldern in Afrika bin ich zu Wohlstand gekommen, habe aber AI eö immer wieder durch vchmbruch oder sonstwie verloren. Bor ein paar Mo naten bm ich wieder inS Land gekommen, elend und gebrochen; ich suche meine ??rau. vielleicht nimmt sich dieselbe für die kurze Zeit, die ich noch zu leben habe, meiner an. Am nächsten Taae setite der Alte seine Reisesort; schon in Georgetown ersuhr er, dah seine Frau im weltlichen JllmoiS gestorben ist, und das nch seine beiden Söhne irgendwo im fernen BZesten be finden. Neue Ittdtanerpolitik. Mit der Reise des Präsidenten nach em Nordvesten ist. wie sich ieU berauZstellt, ein sebr ernster Ämeck verbunden. nämlich die vollständige Umgestaltung der bisher verfolgten Jndianerpolitik. Bekanntlich besteht dieselbe darin, die RothhSute in Stämmen oder Nationen aus ungeheuren Reservationen wohnen und durch Regierungsagenten füttern zu lasten, früher loatn wobl die Männer auf die Jagd, vertrieben sich damit die Zeit und schafften JleischvorratH für ihre Familien herbei. Jetzt ist der Bussel so gut wie auSgestorben, 'anderes Wild ist sehr selten aeworden. die ebemaliaen Jagdgründe werden vonSchienen durch schnitten oder mit Wenen bevstantt. und die edlen Krieger haben gar nichts zu yun, alS'Natlonen zu vertilgen, WhiS 0 zu trinken und ibren arbeitenden Weibern zuzuschauen. Der AbweüSluna halber betreten sie daher zuweilen den .zknegSpsad , d.h. m Ermangelung von Jndianer-Skalpen, die sie abziehen konnten, vegnugen sie sich mit Btehdieb stahl, Plünderung und Brandstlstung. Daß daö anders werden muß,ist schon oft aelaat worden, dak eS aber endlich anders werden k a n n, dafür hat erst die Lokomotive gesorgt. Dieselbe hat nach gerade so viele weiße Ansiedler in die ehemals grenzenlose" Prärie, die .un erforschlichen- Gebirgsthäler und mvm durchdringlichen" Urwälder gebracht.daß die sogenannten Ureinwohner demütbia zu Kreuze kriechen müssen. Solange es nur vereinzelte Pioniere n ihrer nahe gab, mußte man sie in gutem Humor zu erhalten versuchen und namentlich ibre nation'üle Unabhängigkeit anerkennen. jetzt Dagegen rann man ihnen klar vxa azen, oatz Die uituiiiation eines nach Millionen zählenden Volkes ein zu It ruckttchllgender Factor ist. ES geht offenbar nicht, dak stch einiae tausend ?in. dianer alSNationen imStaate absondern und dem Vormarsche der Cultur trotzig Widerstand leisten. Ob die Weißen ein Recht hatten, das Land in Bestd nehmen, kann jetzt durchaus nicht mehr in Frage kommen. Sie sind einmal da und werden sicher nicht wieder fortgehen. Bad Ne sich nicht den Indianern unter ordnen können, ist gewiß, es bleibt also Nichts Anderes übrig, als daß die Roth' häute sich der neuen Ordnuna derDinae . . w - 4 fugen. Dessenungeachtet sollen sie nicht auSge rottet, nicht .zu Sklaven gemacht wer oen. von General Sh ertönn ent worsene und vom Präsident! gebilligte Plan lauit oarauf hinaus, jedem In dianer einen festen Bestdtitel au? ein be. stimmte? Stück Land au aeben, stehen auf eigene Füße zu stellen und die Reservatlons. und AgentenuirtHschast auszuheben. Da? Land, das ste nickt gebrauchen können, nimmt der Bund gegen ezayiung an sich. Er legt das Geld in Bonds an, deren Zinsen den Indianern ausbezahlt, bezüglich zur An läge von Schulen, zum Ankauf von Vieh, landwirthschastlichen Geräthen, Sämereien u. f. v. verwendet werden. In der Nähe der aus Reservationen in Colonien umgewandelten Indianer Niederlassungen sollen sür'S Erste stets Soldaten bleiben, bis jede Gefahr vor über und die Ordnung gesichert ist. Später sollen dann die rothen Männer das Bürgerrecht so gut erhalten, wie die schwarzen, also wirklich ein Bestand theil der Nation werden. Die aewaltt. gen Strecken unbenutzten Landes, welche die Indianer iekt innehaben, renen im. wer Viele zu Gewaltthaten gegen sie. Es ist bestimmt nu erwarten, dak die sa lange gehetzten RothhSute unter der neuen Politik endlich Frieden und ein veyagllches Walem genießen werden. i Telephone. Während in den Ver. Staaten die Telephone zuerst in großem Maßstabe zurVervendung gekommen sind, werden einlge wichtige Aerbesierunaen der ae bräuchlichen Apparate hierzulande dem Publikum vorenthalten. Es sind neuer dingS auf diesem Gebiete Erfindungen gemacht worden, die daS sogenannte Bell'Telephon vollständig in den Schat ten -stellen ; namentlich ist es gelungen. die menschliche Stimme auf sehr große Entfernungen hin deutlicher hörbar zu ttasen,.abe?
schast weigert sich entschieden, diese Neue-!
rungen einzusuhren. Wie Grunde dafür sind unschwer zu errathen. Erplich müßte die Gesellschaft jedes neue Patent entweder kaufen oder Gewinnantheile oder Benutzungsgebühren (iroyalty) bezahlen, und zweitens müßte sie die von ihr gelieferten Apparate umarbeiten. Da sie. aber keinen Mitbewerb fürchten zu müssen glaubt, eil ihr das ganze Princip der Tönevermittelung über elek irische Drähte als alleiniges Eigenthum auf 17 Jahre gerichtlich zugesprochen worden ist, so hat sie nach ihrer Ansicht nicht nöthig, das Publikum besser zu be dienen, als bisher. Wer ein Telephon benutzen will, muß daS Bell'sche nehmen, wenn eS auch zehn bessere giebt; dieGe sellschast meint also, daß eS sehr thöricht von ihr wäre, auf eigene Kosten bessere Instrumente einzuführen. Indessen ist noch einige Hoffnung vor Handen, daß ihr dieses Spiel verdorben werden wird. Kürzlich versuchte die be kannte .Hoe DruckpressenFabrikgesellschast" ein Blatt in Boston an der Er Werbung einer Faltemaschine zu verhin dern, die angeblich mit Benutzung eines der Gesellschaft gehörigen Patentes gebaut worden war. Das Gericht ent schied, daß ein Einhaltsbefehl nicht be willigt werden könne,' weil die Klägerin diese Maschinen ja nicht gebrauche, son dern nur zumVerkause im offenen Markte herstelle. ES sei lediglich -ein Streit zwischen Mitbewerbern im Geschäfte. Sie könne daher nichts weiter verlan gen, als eine Entschädigung oder Roy alty für ihr Patent, könne auf Zahlung einer solchen klagen, nicht aber Jeder mann-verhindern, ähnliche Maschinen zu bauen. Aus E,rund dieser Entscheidung könnte auch die Bell Telephon-Gesell-schast von den Fabrikanten neuer Tele phone eine Royalty nur für die von ihr geeigneten Patente fordern, aber nicht verhindern, daß diese neuen Erfindungen -überhaupt eingeführt werden. Patente sollen den , Ersiuder nur schützen, nicht zum Tyrannen machen; New Vork'ö Häuscrrlescni Sie standen auf den Zinnen eine! vlerzehnstöckigen Hauses in New Nork der Eigenthümer und Erbauer desselben. ein Architekt, und ein Rentler, der ein Wohnung in der 14. Etage besichtigt hatte. Ja, ich kann Ihnen versichern, die Aussicht ist unvergleichlich, die Lust frisch und erquickend. Die Stadt dort ist nicht Elizabeth, N. I., sondern die Hauptstadt Mexico, der Mann, der dort aus dem Maulthiere reitet, ist em sparn scher Alcalde. Die glänzende Linie dort im Norden? daö ist die BassinSBai; lene Inseln dort sind die BermudaJn seln und daS Eiland südlich davon ist San Dommgo. , Jene Hügel und Fel seln gehören nicht zum Hochlande von .New Jersey, sondern zur Sierra Neva da, dort ist New Orleans und rechts da von die Hauptstadt von TeraS. DaS schmale Band, daS sich in Vielsachen Krümmungen durch die fruchtbaren Flu ren windet, ist der Missisissippi und daS majestätische Schiff da gerade vor uns ist die berühmte Vcht unseres großen Jay Gould, die kleinen Dinger, die um das selbe herumkrabbeln, sind Postdampser und Dreimaster. Die Leute in den Straßen haben die Gröe kleiner Steck nadeln, daSBassin im Centralparke sieht auS, wie Thautropfen'' und die Bahn' züge auf den Hochbahnen gleichen dem Spielzeuge auö Blech, an dem unsere Kinder ihre Freude haben. Die Höhe des Gebäudes erinnert an jenen Essen kehrer, der einen riesigen Schornstein zu reinigen hatte; als lunger Kerl stieg er oben hinein und als alter Mann kam er unten heraus. Wun dervoll sind die Nächte auf dem Dache; unser Kindermädchen griff neu lich,.a!S unser Jüngstes den Mond ha ben wollte, unwillkürlich . nach demsel ben, meine Frau versichert mir, sie habe schon mehrmals die Leute aus dem Mond miteinander reden hören und unsere Aelteste wünscht sich einen von den Rin gen.deS Jupiter zu ihrem Geburtstage. Die meisten Fixsterne und Planeten hat man - im achten Stockwerke 'sich gerade gegenüber im vierzehnten aber natür lich unter sich. Die Mathemathiker zerbrechen sich den Kovf- überfeine vierte - Dimension, in diesem Hause haben sie nur eine Dimen sion undzuar die Höhe. Daö ist von großem Vortheile. Der Herbst tritt im 14. Stocke 6 Wochen früher ein als im
Parterre und 14 Tage früher als in der 8. Etage. Die-Sonne geht auf dem Dache im Sommer vor früh 3 Uhr auf und nach 10 Uhr Abends erst unter, die kürzesten Tage dauern hier oben immer noch über 14 Stunden, und dies hat eine außerordentliche Erfparniß von Beleuchtungömaterial zur , Folge. Das Klima entspricht im Parterre demjeni gendeS 42. Breitegrad, im G. Stock demjenigen des öö. und auf dem Dache dem des 85. Gr. n. Br. Demgemäß fährt der Fahrstuhl durch drei Zonen hindurch; von der heißen ausgehend tritt er in der 6. Etage in die gemäßigte und in der 14. in die kalte. Auf dem Dache lebt man im Sommer faktisch soweit nördlich wie die Walfische im nördlichen Eismeer. Die Kinder befin den sich in der dünnen Luft außeror deutlich wohl und wachsen in Folge des geringeren Luftdruckes, der auf ihnen lastet, wesentlich schneller. DaS HauS enthält 1G50 complete Fumilienwohnungen. Dieselben sind aber räumlich, so voneinander getrennt, und die Bewohner kommen so wenig mit einander in Berührung, daß jede Partei wie auf einer Insel im Weltmeer wohnt, und Verdrießlichkeiten, die in andern gewöhnlichen Häusern gar nicht zu vermeiden sind, absolut nicht vorkom men. Sie fürchten, daß man sich in dem un geheuren Gebäude verlaufen und viel leicht erst nach Monaten aufgefunden werden kann? Die in dieser Bezieh ung getroffenen Anstalten sind so vor tresflich, daß so etwas gar nicht vorkam men kann. Sollten Sie selbst dann und wann etwa? migeheitert nach Hause kam men, und den Fahrstuhl in dem falschen .' -
Stockwerke verlassen, so ist die über das ganze Gebäude vertheilte Polizeimann
schast so vortrefflich mit telegraphischen und telephonischen Apparaten ausge rüstet, daß Sie in spätestens einerWoche aufgesunden werden müssen und dann in Ihre Wohnung gebracht werden. In jedem dritten Stockwerke ist eine Poli zeistation?; Patrouillen passiren Tag und Nacht das Gebäude. Doch Sie werden sich von der Bequemlichkeit der Wohnungen am besten überzeugen, wenn wir in einzelne der selben einen Blick, versen. Wir brau chen nur wenige Meilen zu gehen, um dieWohnung eines deutschen Schneiders, der 13 lebendigeKinder hat, zu erreichen. Hier haben Si zunächst den Parlor, 6 bei 9 Fuß, daneben das Speisezimmer, 4 bei 7 Fuß, hier die Küche, 2 bei 4Fuß, und da das Schlafzimmer, 5 bei 3 Fuß. Am Tage sind die Betten zusammenge klappt und gegen die Wände gelehnt. Abends wird die Zimmerthüre geöffnet und die Betten werden übereinander in der Weise an den Wänden befestigt daß der Kops höher zu liegen kommt, als die Füße. Je länger ein Mann ist, desto schräger wird natürlich die Stellung des Bettes. Es schläft sich ausgezeichnet auf diese Weise, und wer sich einmal daran ' m . i ,4 v!.r. r gewoynr yar, zieyi oiei.e age icoer an dern vor. Sie selun also, dak die emseinen Zimmer unscheinbar etwas klein sind . und daßdie'Höhe doppelt ersetzt, was an Länge und Breite sehlt. Ich sage Ihnen, alle m meine Miether sind C t t(a!Ain mtf jfiv.r $TT) rtfinitnAtn jUlitVfc- Mit iiytvt vyuuiiytti. Kinder als CapttalverbreHer. - Der Fall des achtjährigen Edward Trodden'in Philadelphia, der seinem .Processe wegen vorbedachter und mit voller Ueverlegung ausgeführter Ecmorduna eines SpielaesShrten entgegensieh: regt die Frage an, ob Kinder von diesem Alter nach der ganzen Strenge des Ge sehis strasbar sind. Im Princip muß diese Frage bejaht werden. Der Grund satz des römischen Rechtes, daß dieGrenze des eigentlichen KindeSalterS bis zum 7. LebenSiahre reiche, und daß mit ueber schreitung desselben die dem Kinde zu Gute kommende Unzurechnungssähigkeil und Straflosigkeit aushöre,' ist auch in unser gemeines Recht übergegangen und das lttztere ist in dieser Beziehung im Staate Pennsylvanien durch keine spe cielle gesetzliche Bestimmung modisicirt. Sswohl das römische, als das gemeini Äecht erblicken in dem jugendlichen Alter eines Verbrechers einen gesetzlicher StrasmilderungSgrund, jedoch beide mil der ausdrücklichen Beschränkung, dak derselbe wegsalle, wenn das Versahren deS tuaendllchen Verbrechers einen ho ben Grad von Bosheit und moralisch Verderbtheit erkennen läßt. Der Grund satz: Bosheit ersetzt das sehlende Alter. zieht sich durch alle Gesetzgebungen bm durch. In England haden häufig Kin der die volle Strenge des Gesetzes üb sich ergehen lassen müssen und im Staatk New Jersey wurden 1813 der lljährigt Aaron wegen Ermordung eines zwei jährigen Kindes und zehn Jahre später ein farbiger Knabe desselben Alters wegrn e'mcs ähnlichen Verbrechens zum Tode verurtbellt und gehängt. In bei den Fällen war in den Erkenntnissen ausdrucklich hervorgehoben, daß die von den Kmdern an den Tag gelegte BoShel den Milderungsgrund deS jugendlichen Alters ausschllkke. Dom Inlanse. In Missoula Co., Mo nt., befindet sich ein Brunnen, dessenWasserstand von 13 Äoll slck immer aleick bleibt, obgleich demselben große Quan ä m fWt m , malen 2U5Q zur svei una eines Dampfkessels entnommen werden. AuS demBrunncnschaüte drinat fortwährend ein eiskalter Lustzug, und in einer Tiefe von 30 Fuß bildet sich stets Eis, daS selbst in der heißesten Jahreszeit nicht schmilzt. Unweit der MündungdeS Cowlitz im Territorium Washington ist W P rt - m . m m m & em AvaMiau von i,&uu Mbysye eni deckt worden, der höchste in der ganzen bekannten Welt. Die Noolsack-Jndia ner verttcbern. dak medrere Wasserfalle von ähnlicher Hohe im Flusse Aooksack vorhanden sind. In jenen Theil des TerlitoriumS ist noch kein Weißer vor gedrungen und eS liegt daher keinGrund vor, die Angaben der Indianer zu be zweiseln. Eine Tochter deSKönigSCe tewayo, Prinzessin Amazula, wohnt in Providence, R. I. DaS .Providencer Journal erzählt, eine Onkel Tom'S Hütten- SchauspielerTruppe habe vor Jahren in der Kapstadt Vorstellungen gegeben, und die Prinzessin sei von dem Schauspiel so bezaubert worden, daß sie ihrem königlichen Vater durchbrannte und nach Amerika ging. Sie verdient jetzt ihren Lebensunterhalt, indem sie Zimmer vermiethet und für Geld und gute Worte wäscht. Als Ihre könig. liche Hoheit von Cetewayo'S tragischem Ende hörte, schien ihr Schmerz nicht sehr tief zu sein, sie gedenkt auch keine weiteren Trauerfarben zu tragen, als die ihr von der Natur verliehenen. - DieAkademie der Wissen schasten" in Dubuque ist im Besitz eine? höchst werthvollen Gegenstandes, um den sie zweifelsohne von anderen ähnlichen Instituten beneidet werden wird. Die ser historische Gegenstand ist ein Pa Kniehosen des verstorbenen. .Generals" Tom Thumb, das demselben von der Königin Viktoria, als er das erste Mal vor derWosd gracious Queen" erschienen war, geschenkt wurde. Die HSS chen waren damals mit Diamantschnal len'geschmückt, die der spekulative Tom Thumb später abgetrennt und versilbert hatte, während er daS blanke Kleidungöstückder Dubuquer '.Akademie der fWissenschasten" zum Staunen .und Studiumlsür spätere Geschlechter über-ließ..-.DerGouverneurBlackburn von Kentucky hat Einladungen antdie Gouverneure sämmtlicher Staaten serlassen,1m.19. 207und 21. Sept. zu einer Versammlung inLouisville zusammentre
ten zu wollenen welcher über die Erzie
hungösrage im Süden" verhandelt werden soll. h. Fräul. Alice Kensdale in Oranaeburg S. C.lrägt einen goldenen Ring, der ziemlich 200 Jahre alt ist.-eö !' n V n. CV- iY V - 1t ii oer Trauring ver vzau Pau, ver ut ur'großmutter der genannten Dame. Die 18iährige Indianerin Olive Chew aus der Tuscaravs-Reser vation in Erie County, NewVork, welche blind geboren ist, hat kürzlich durch eine Operation des Dr. Kittingcr in Bus .falo das Augenlicht erlangt. Unmittel' bar nach dem entscheidenden Schnitte jrief sie : Das muß Licht sein, was aus mich eindringt, Licht, Licht l" Die Operation war so glücklich verlausen, daß Äer Arzt gestattete, daß da Mädchen für ewige Augenblicke die Augen brauchte, ehe dieselben verbunden wurden. Die Indianerin war sprachlos den neuen Eindrücken gegenüber. Der Arzt hiett dem Mädchen anen Spiegel vor und fragte es, nachdem er du Augen verbunden hatte, ob sie mit ihrem Aussehen zusrieden sei. Die Glückliche erwiderte, sie habe gar keine Ahnung gehabt, daß sie so schön sei. i I m I a h r e 1853, alsozueiner Zeit, da die Sklaverei noch in voller Blüthe stand, erzeugten die südlichen Staaten an Baumwolle, Taback, ReiL, Heu, Hans,' und Zuckerrohre 5138.605,733. Laut des Zensus vom Jadre 18SI) betrug die landwirtschaftliche Production derselben Staaten in jenem Jahre 760,000,000. Die Producte der Fa brikindustrie im Süden sind in letzterer '- f . i er Jayl niaji inocgriijcn. Ein Fabrikant in den Neu' 'England Staaten stellt au Baumwolle eine Art starkes 'Segeltuch her, welches ''er als ein vorzügliches Material für die iConfiruction von Dächern empfiehlt ; v . n . ' . r . v ! jt i . r.ir!x oasieive ii oouig roaneroiHi, rorieniniu leichier als Schindeln oder Schiefer und ein schlechterer Wärmeleiter als diese, auch angeblich ungemein dauerhast. Dr.Daniel ASbury inNord Corolina kündigt an, daß er demnächst mittels der von ihm erfundenen Flug' Maschine seinen ersten AuSflug deran stalten werde. Die aus Segelleinwand hergestellten Flügel der Maschine sind von Spitze zu Spitze dreißig Fuß lanc 'und die ganze Arbeit, die der Fliegende auszuführen hat, soll nur in dem Treten des Pedals bestehen, das ähnlich wie das Trittbrett einer Nähmaschine ge staltet ist. j Die Stadt New Pork gieb! etwa 50,500.000 sür Polizei, Criminal. Gerichte und Gesängnisse aus, aber nur 4,000,000 für Erziehungszwecke. : Bei WallaWalla im Ter 'ritorium Washington sind versteinerte iMastodon-Zähne gefunden worden, die Pro Stück bis zu drei Pfund wiegen. Die Wittwe des kürzlich in hohem, aber unbekanntem Alter verstor benen Farbigen Jimmy Gum in Straß bürg, Va.. ist über 100 Jahre alt und steht der Küche des Farmers George F. Hupp noch mit voller Rüstigkeit vor. j.Tante Kitty-hat ihren Gatten, der völlig erblindet war, Jahre lang durch ihrer Hände Arbeit erhalten. ! Ein Schiffsbaue? in San Francisco will ein Rettungsboot -erfun den haben, das 509 Pasiagiere aufzu Lehmen im Stande ist; es ist 104 Fuß lang, 42 Fuß breit und kann auSeinan hergenommen werden und auf einem Schiffe, in der Welse gestaut werden, daß es einen Platz von nur 3 Fuß Breite, 3 Fuß Höhe und 23 Fuß Lüngk einnimmt. ' Wahrend der Convention deö nationalen Pholographen-Verban' des in Milwaukee wa en über 6,(00 dei besten Photographieen ausgestellt, du isemalS in Amerika oder Europa aufge Kommen worden sind. Dr. Hermann Vogel von Berlin, welchem die Wissen Schaft der Photographie wichtige .. Ent Deckungen verdankt, hob in seiner An Sprache die außerordentlichen Fortschritte Dervor. welche die Photographie in den Ver. Staaten gemachthat und bemerkte, daß viele amerikanische Photographieen in Deutschland geradezu als u::übertros jene Meisterwerke betrachiet werden. In Betreff der Verwendung des elcctrischen Lichtes zum Photographiren sind di, hauptsächlichsten Verbesserungen ameri kanischen Photographen zu veldanken. Waösoll aus meinerar. men Mutter werden !" waren die letzten Worte, die vorige Woche ein !Knabe to Boston äußerte, der Zeitungen iverkauste und dem eine Locomotive das ireüte Bein abaefabren hatte. Der .Knabe erhielt seine seit Monaten er'krankte Mutter, eme arme Wittwe, Ie diglich durch seinen Verdienst; er erlag bald den erlittenen Verledungen. Sonr Auslande. Beieinem neulich in Lon on zur Verhandlung gekommenen VerlkumdungS --Prozesse begründete der StaatSanwalt den Strasantrag gegen einen Ehemann dessen Frau Jemanden beleidigt hatte, mit solgenden Worten: .Ich kann eine große richterliche Autor! tät, Lord Seldan, citiren. welcher oU gende Richtschnur aufstellt: Wenn ein Mann einen Assen hält, so muß er alles durch denselben zerbrochene Porzellan bezahlen. Und dies bezieht sich auch aus daö Halten eines Weibes! Der Mann ist im technischen Sinne der Beklagte bei Verleumdungsprocessen, wenn er auch nicht ein einzige? übles Wort geredet, er hastet dennoch für die bösen Worte seiner Frau l" Der angekündigte Ver such deö LustschisserS JoviS. mit seinem Ballon Albatros von Marseille nach Algier zu fahren, ist mißglückt. Der Ballon wurde durch den Wind gegen Corsica geführt, kam aber einmal dem Wasser so nahe, daß die drei Insassen Seinahe ertranken. Sie warfen daher alle ihre Apparate', Provistonen u. f. v. hinaus, stiegen wieder 9000 Fuß hoch und wurden dann durch einen hestien Wind (140 Kilometer die Stunde) nach der Küste.von Italien getrieben.. cojie
in der Nähe von Brescia zur Erde ge kommen sind. Die Martinswand in Ty rcl wird durch die -Eröffnung der Arlberg.Bahnstrecke Jnnsbruck-Landeck all gemein zugänglich. Früher war es nur den kühnen Bergsteigern vorbehalten, den Punkt zu besuchen, auf dem vor 400 Jahren Kaiser Max in Gefahr schwebte. Jetzt ist dies anders geworden. Im Hinblick aus den zu erwartenden Fremdenverkehr ist ein bequemer Pfad in den Stein gehauen worden, auf welchem man ziemlich bequem die Grotte der Martins wand, von welcher au? man die schönste Aussicht genießt, ohne Gefahr erreichen kam. Als ein Muster arabi schrn Styls und als charakteristisches Symptom der noch bei manchen. Stämmen herrschenden Stimmung mag ein Auszug aus einem Schreiben hier Platz finden, mit welchem der berühmte Scheikh Fadl.Allab'.mahed.Kerif die Aüfforde. rung des Commandanten ton Duem, zum General Hicks zu kommen, beant wortet hat. Der Scheikh schrieb : Im Namen des Allbarmherzigen, Dank -sei dem Allmächtigen, in dessen Namen Ge bet und Frieden für alle Gläubigen sind. Diesen Brief schreibt Fadl'Allah.Jbra? Him-Kerif an i Said Hosiein in Duem,
um Euch zu sagen, dak ich Euch schon seit langer Jeit Nicht geschrieben habe und Ihr mir auch nicht. Wir werden Euch setzt persönlich besuchen und wenn Ihr dem Willen Gotteö, seines Apostels und des Mahdi gehorsam seid, wird Euch Sicherheit gewahrt, obgleich Ihr den Befehlen deS Mahdi nicht gehorchtet.' Mit Gottes Hilfe kommen wir zu Euch mit Armeen, die der Höchste allein zu zählen vermag, und mit Waffen, die Ihr nicht besitzt, mit unzähligen Kanocn : l T rw l nen unu Nkllilrigloii)enieyren. rm nert Euch auch, dak unsere aeistiaen Waffen wirksamer sind, alS.die vonMen zcyen gelchmieoeten lassen. Man hat mir. gesagt, daß ein großer sauberer (General HickS) bei Euch war. Er wird nur Enttäuschung erleben.. Glaubet nicht seinen Gzukeleien. die ffolaen'wür.' den nur aus Euch zurückfallen.Der Cangreß für Völ kerrecht (.Institut, do droit tnternational). eine aus CO Kervarraoenkkn Veieyrien uno Staatsmännern Europas und Amerikas bestebende Gelellswakt. welche den Zweck' verfolgt, die wissen lchastllchen Grundlagen suc die Herstel luna aleichmäkiaer Bestimmunaen in den wichtigsten Beziehungen des intet nauonaien rechts zu schaffen, wird im September wieder tagen und über daö Seerecht im Kriege, die Neutralisirung der unterseeischen Kabel, gemeinsame Wechselgesetzzebung, Transportrecht. AuSlieserungsverträge, Urheberrecht an Schrist- und Bildwerken und an Er zeugniffen der Industrie berathen. Die Bestrebungen des Instituts und die her vorragende Stellung seiner Mitglieder haben demselben an früheren Eonferenz orten (Genf, Brüssel, Oxford, Haag, Turin) eine ausgezeichnete Aufnahme verschafft. Zum ersten Male bat daö Institut seinenSitz'ngsort nach Deutsch land verlegt und München hierzu auSer leben. . . , , ' l'T"" . . 5) a u n g e w o h n t e S ch a u spiel der Mitternachtssonne lockt alljährlich zur Mitt'Sommerzeit zahlreiche Zu schauer nach dem nördlichen Norwegen, und von Gothenburg und anderenOrten fahren regelmäßig .VergnLgungsdampfer bis. zum Nor.dcap hinauf, um den Theil nehmern an der Fahrt den ersehnten An blick zu verschaffen. Nicht, selten aller dings verdirbt nebliges oder regnerische Wetter den Reisenden daö Vergnügen; diesmal jedoch scheint der Himmel klar gewesen zu sein, denn der .Ungarischen Post" wird aus Hammerfest gemeldet, daß "der ungarische Reisende Stoll am QO .fiiMi am V ama.Tamm4 s2 . . u V 4.;. ouui U1" -iwiwtu .uuyuuiiyi UilQ in der Nacht vom 21. aus den 25. Juni die Mitternachtssonne, die ein prachtvol r y r. ' .t . v . iesVlyauplei gemayrie, veooaazler yave. Zwei Sonnenflkcke wurden von demsel den wahrgenommen. Ueber dieLage des Wein bauS in Frankreich hat der Deputirte der Gironde, Herr Lalland, Präsident der Handelskammer in Bordeaux, einen r..- : n it. m n . , r eur iniiiiiöcn cricai verlesen, welcher iirts? ,tnn Wnlrslft ttf vn(inn. (j O ------- -- & viviif hh )' eines StaatSkrediteS zur Anpflanzung amerikanischer Rebflöcke empsiehlt. Der Bericht gibt eine Reihe noch unbekannter Ziffern, auS denen man sich eine genaue Vorstellung von den Verhecrungen der Phylloxera .machen kann. - BiS zum ersten Oktober vergangenen 5iabreS ! m.U. a m , K m. A MM M i mj mm lllll ll 1 I i wurden 763.799 Hektare zerstört. Zu diesen 7G3 799 dollstätttiz zerstörten Hektaren kommen dann noch hectare. die glljchfaöS vo.i der Phyl lox:ra schon angegrisfe,, st.z. so dak man eine Gesamml'UZime von 1,406. 777 Hektaren erbklt. in denen die Phyl nrtra liireill nul-ttUtltn ist nlin mthr . - f - - ------- ! Mf als die HZls:e des zanzen FlächeninhältS oer lranzouzcyen ueinderge. Vie da durch für Frankreich erwzchsenden Ver luste sowohl durch die Verschlechterung der Weinberge sowie durch den Wegfall oder die Verminderung der Weinernten sind auf über süns Milliarden zu schüfen. Die ökonomischen Folgen dieser traurigen Lage der französischen Weinkultur haben denn bereit? dahin geführt, daß Frankreich heute genöthigt ist, für 50u Millionen Franken Wein und andere Getränke einzuführen. Der Bericht deS Herrn Lallande gibt jedoch auch, einigen Trost für dieses dunkle Bild, indem-er des Längeren darlegt, daß das Anpstan zen amerikanischer Aebstöcke die 'besten und glücklichsten Resultate ergeben ha be, und daß heute 'schon 20.000 HtCtare derartig neu r?.tt größtem Erfolg angepflanzt seien. Herr Llllande dri--t daher mit Energie auf die 'npstän5z amerikanischer Ne.stöcke, und um den Weinbauern, die durch den Ausfall der legten Jahre sa schwer geschädigt sind, U7.dd:7.er. eZ tzUt ttzf) cn dtnClÜ lfT1 flTt P!.VM-i-T-....,v'.',. II.) W..J4W..T i--tf--3 21 zuneen, ja teilen, slZt er vor: cc$ eint LT.i:::n b t.: Ctt ton 1C34 etn:t)riten trerce clS Zin:22rantie
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