Indiana Tribüne, Volume 6, Number 327, Indianapolis, Marion County, 14 August 1883 — Page 4

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Indianapolis, Ind., 14. August 1883. Lokales. evMn$t Ein guter Junge, der deutsch und englisch lesen kann. Nachzufragen in der Ossice - dieses Blattes. CivilstandSregister. Geburten. ($U anztZahtte Namen sind M d,k am der miiium.v Robert Anderson, Knabe, 12. August. Edward BlacklJell, Knabe, 11. August. James JeffrieS, Knabe, 11. August. Heirathen. LewiS Kains mit Margareth Hackstetter. Todessülle. Albert Tenner, 11 Monate, 13. August. Edith Deane, 7 Monate, 11. August. JameS McBey, 74 Jahre, 12. August. Adams, 11 Jahre, 13. August. George Cook, 39 Jahre, 13. August. Noman Gilbert, 10 Monate, 12. August. Jsabella Miller. 45 Jahre, 13. August. John Sbeltön, 49 Jahre, 12, August. Alle Arten Drucksachen, Wie Rech nungen, Briesköpse, GeschästSkarten, srrm. Quillungln. gmlittUtaiten, Cnst.,u. ionen u. ,. w. werden rasch, gut und UU , I O!" H t. . f ...... 1 !lg IN oer ruaerer oer rioline vriorgl. I t&- Scharlachsieber No. 274 W. Potomac Straße und 180 English Ave. Heute großes Brummconzert bei Peter Fritz No. 76 S. Delawcre Straße, - Am Donnerstag Abend Benefiz Vorstellung sur Frau Denzau-Janon. Siehe Anzeige. Trade Assembln" ist die beste 5 Cent Cigarre. Mucho versertigt sie. Die County Commissäre haben sich die Geschichte nochmals überlegt und die ganze Rechnung des Township Asses sarZ bewilliat. ng s;. n.n.. 17: dem "respcctful request unseres Board . . - . I o Trade gethan ? WahNchttnllch hat ue ihn rcspectfullv in den Papierkorb ge. mxitn r u u ct m Ast 'Lf Ä J1 . ' " .. fSZ Hi iftZZTZ ken Hand bei, die nicht gefährlich aber .? i:i rx t.ri in 5r . ... r x v - Im Crimmalgerichle sind die m l 0f.?-.r"-V Ätthanolungen gegen iamy aos m fAnn n ?vksV Ff nn I ""v" -m-. ' .... Piero oes oyn A. vamuion gwoyien öu yaden. 3 America High pet'itionirt um Sckeiduna von Martin L. Hiah. Die selben sind seit l) Jahren verheiräthet. Klägerin wurde von ihrem Gatten gleich nach der Hochzeit verlassen, . rni?rn fftNf. c-.v.s Ms. OkVVfc ! v k ,uv l I lembln" Cigarre füörcn. IS- Wm. Gulliver vurd. heul. Mittag verhastet, weil handelte. Er sagt k.v.

Zr'nrimn Verband an und erklärte die

n- fA v&r JtJii viouniy .omnilnare uciqai tigen sich heute Nachmittag mit Unter suchung der Anklagen gegen den Con trakt.Cowie und verhörten mehrere Zeu gen 23 Catharine Keating reichte heute ' o " eine Vaterschastsklage gegen John A. McCrady ein. Die Parteien haben schon einmal ein Uebereinkommen vor Squire Pease getroffen welches die Klägerin jetzt nicht anerkennen will. . Mehrere unserer Leser sind sehr beaieria. au ersabren. was hirvinfitu in Bezug auf die Kandidaten der beiden Parteien sür die nächste StadtwaHl zu faaen bat. denn ste seien aewobnt. die .Tribüne stets eine bestimmte, klare, durchdachte Stellung entnehmen zu sehen, Mir sind den betreffenden Qerren sür hA gute Meinung, welche sie von uns haben, sehr verbunden, und geben ihnen die Ver sicderuna. dak sie sicb aucd diesmal in dieser Beziehung nicht täuschen werden.

Aber die Sache hat keine Elle. Bevor er gestern den ganzen Tag uoer detrunwir Stellung nehmen, wollen wir die Be- ken gewesen sei. Er uar überhaupt sehr .weggründe, welche bei den beiden Con stark dem Trunke ergeben, nentkonen makaebend waren. m di Ein eiaentliches MoUv zur That kennt

Ansichten der Kandidaten möglichst ken nen lernen und uns darnach unsere Mei nuna bilden. - Herr Schmuck ist den Deutschen als Mann von Ilveralen Anschauungen be sannt, aber naü dem au en alten deut, fchen Sprichworte : .Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, man muß sie hören Beede", wollen wir hören, was Herr McMagerS zu sagen hat, und wer den ibn über feine eigenen Ansichten. sowie über die Ursachen, welche seine ??omination herbeiführten, .interviewen." Soviel können wir heute schon sagen, daß wir keines der beiden Ticket? ,n toto unterstützen werden.

Mordversuch und Selbstmord.

Eine blutige Szene. Heute Morgen einige Minuten nach 4 Uhr wurden die Bewohner des südlichen StadtlheilS durch ein blutiges Ereigniß aus dem Schlafe geschreckt.' Eduard SchisZler, dessen Name kürzlich zuweilen im Gerichte genannt wurde, machte heute Morgen einen Versuck, seine kürzlich von ihm geschiedene Frau zu ermorden, und jagte sich dann selbst eme Kugel durch den Kopf. Schissler war sofort todt, während die unglückliche Frau schwer verwundet dar nieder liegt. .Die näheren Umstände sind wie folgt : Eduard Schissler war mit seiner Gattin Margaretha seit 17 Iahten verheiräthet, aber die Ehe war keine besonders glück liche. denn der Mann, behandelte seine Frau in der rohesten Weise. Kürzlich al der Mann sogar mit einem Beile auf die unglückliche Frau loö ge gangen uar, da xxi auch der Frau der Geduldsaden und sie klügle auf ScheU düng von dem Grobian. Vorher hatte man schon' den Versuch gemacht, den Mann für verrückt erklären zu lassen denn man glaubte seine Handlungsweise nicht mit der eines vernünstigen Menschen der einbaren zu können. SchisZler wurde wurde jedoch für geistig gesund erachtet, aber ein ScheidungSde kret wurde der Frau ohne Weiteres zuerkannt. Von dieser Zeit an leite die Unglückliche mit ihren vier Kindern drei Mädchen und einem Knaben, von denen da? älteste, ein Mädchen 14 Jahre alt ist, geschieden von ihrem Manne. Hin und wieder kam jedoch der Mann in'S Haus, sie zu besuchen, trotzdem sie verschiedene Male erklart hatte nichts von 'hm Ulffen ZU vollen. Die Wohnung der Frau SchisZler be .,s,ch ander Eck. dW.st und Mrji S,r.. neben Iran, Bergmann' Sei . sensabrlk. TOOrt flff,nX 50 M SZrnit um S? n X1VV.. V4.W V. IJIHN . 0 vöhnliche Zeit, nichts Böses ahnend, mit ihren Kindern zu Bette gegangen. Das kleine Kind lag neben ihr im ette und Alle laaen im tiessten Schlafe. als sie heute Morgen kurz nach 4 Uhr durch em elgenthumlzches Geräusch ge stört wurden. Die Thüre, welche in da? Schlaszim mer sührte, wurde erbrochen und plötzlich befand sich Eduard SchisZler neben dem Bette .seiner geschiedenen Frau. Diese war zum Tode erschrocken und wagte eö mcht, auch nur einen xaui auszunoven. Schissler zog hierauf kurz entschlossen ein gros Medgermesier hervor und stieb mm . tlif rf1ilf VCMf tw .M II tlltm j.uu..u,. ltlb, eine tiefe, schmerzhafte und leben?. gefährliche Wunde verursachend. Die Kinder liesen nun hinaus aus die S.rn. schrieen uSÜ,f. und auch die SSwuvermunde e mmit na. nur dii's'i g.tt.id.t, IM au f Die eUaUuu ftnic " ,c,v , VUHC lUlkttv. SSiiikk Wt der sein Opsee sofort i nl) mtit tm naet ouj 1 1 r bct Wim mdt an mi aorriS Straft ... . . zerschmettertem Schädel uegenv aus gründen. gin Pistglenschub hatte seinem Leben sofort ein Ende, gemacht. Die Leiche tnurh Natrolmaaen !n's StationS. hauS und von dort aus zu Flanner ä: Hommown gebracht. - . -Aus die Hülferuse der Frau Schissler und deren Kinder waren mittlerweile . Nachiare berbelgilprunaen und die Ber "det. wurde w dS n'b.nanst.hend. Ci.iif Vif C.m tHi.imMN .nrt m f Verledung für äußerst bedenklich. Bor allem wurde natürlich Ruhe ange. ordnet, über den AuSgang der Verledung läßt, sich aber bis jetzt Bestimmt noch nicht vorhersagend 4 Die Frau ist 32Jahre alt und ernährte sich mit Waschen. Sie wird als eine flei jiuy UM CUUU(tl Wlfc WltW ..- ßige und anständige Frau geschildert, ist hübsch von Ansehen und war stetZ in der ganzem Nachbärschast sehr beliebt. - - DaS Messer mit dem, vermuthlich der che Stok gesührtvurde, besand sich in dem Bette der Virvu'ndeten. v 4 Es ist ein zweischneidiges Fleischttmes ser, war aber gär nicht .mit Blutbefleckt, und sah so blank aus, dab der nebenan wohnendeMekaer Jac Kokmann erklärte. daß eS unmöglich dem blutigen Zwecke geolenk yaden könne. Eduard Schifflerwar 39 Jahre alt und Metzger von Prosession.- Er hatte kein eigenes Geschäst, sondern, -Hass -den ver schiedenen fleischern beim. Wurstmachen. Von vielen Seiten wird behauptet, daß I man nicht, es bewahrheite sich denn die Behauptung oak Schmier auch elsersüch, tia gewesen sei." "" ' - ' In den Kleidern SchifflerS sand man nen Vttes. an, eme moer gerichtet. I mm w C P nm vtl oarm, oa er oie cu ter ae tödtet, weil er sie.' seine Kinder.' nicht von ihrer Mutter erziehen lassen wollte. t . -. : ; f ' Kause MuchoS "Lest Ilavan Cigars. . Einem Bremser der Qabash Bahn. Namens D. 'v. ByreS, vohnhas No. 9 Eoncordia Straße, wurde beim Zusammenhangen von Wagen ein Fm ger abgequetscht. '

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Board of Vldermea. Die Aldermen hatten gestern Abend wieder eine ihrer langweiligen Sitzungen. Von den zehn Mitgliedern, des Board vaten bloß sechs anwesend. Der Contratt mit der GaSgesellschast für die Beleuchtung der Straßen wurde auf Antrag Rorison'S an daS Comite für Beleuchtung verwiesen. .Herr. Rorison begründete seinen Antrag damit, dab der Termin deS gegenwärtigen StadtrathS am 1. Januar auSläuft und keine Kör perschast einen Contrakt abschließen sollte, dessen Dauer über ihren eigenen Bestand hinausgeht. ' ' - Die Klage deS Parkpolizisten Holoway über die Ansammlung von LoaserS 'an der Südseite des Circle Parks und das störende Benehmen der Expreßleute wurde an daS Comite sür städtische? Eigenthum verwiesen. DaS Comite sür Märkte erstattete Be richt, empsahl die Aushebung deS gegen wärtigen westlichen Marktes und Verle gung desselben nach einem andern Platze. . Herr Tucker legte ein Schreiben deS Marktmeisters Shelton vor, worin derselbe sich erbietet, den Markt aus eige Rechnung zu sühren. Die Angele genheit wurde an da? Markt Comite der wiesen. Die Comite Vorlage, nach welcher der Superintendent der Telephongesellschast ausgesordert werden soll, mitzutheilen. ov aus in Jurunst Die betagt sur em Instrument sür drei Monate im Voraus erhoben werden wird, und wenn so, die Gründe dasür anzugeben, würd; ange nommen. Ein Antrag Tucker'S, die Telephon gesellschast aufzufordern die Miethe bloß ür einen Monat im Voraus zu erheben. widrigenfalls man ihr das Recht entziehe. hre Psosten auszustellen, wurde zurück gelegt, : - Herr Tucker stellte den Antrag, daß daS für WirthschastSlizensen eingehende Geld, .weil es nicht sür den Bau einer City Hall verwendet werden könne, dazu benutzt werde, um einen Viadukt übe? die Eisenbahngeleise zu bauen und dab der Stadtanwalt ausgesordert werde, eine diesbezügliche Qrdinanz auszuarbeiten. Der Antrag wurde angenommen. Feuer. Gestern Nacht um 10 Uhr brach in dem Stalle hinter dem Hause No. 357 InDiana Avenue Feuer aus, wodurch ein Schaden von etwa $50 entstand. Der Stall ist Eigenthum des Herrn Crainor und der Verlust ist durch Versicherung ge deckt. .,. Später in der Nacht brannte eS in dem zum Wohnhause No. 30 Nord 'West Straße gehörigen Stalle. Ein Pferd kam in den Flammen um und eine große Quantität Heu verbrannte. Schaden ZJ0d." Der Stall war von Frau Bertha Reiß gepachtet und ist Eigenthum deS Herrn JameS -EagS. Der Schaden t zum größten Theil durch Versicherung ge deckt. . In beiden ffällen vermuldet . man Brandstiftung. "Shalce Hand. t Scbüttelt Hände mit Gesundheit und treibt Sumpfsieber aus dem Blute mit Dr. August König'S Hamburger Tropsen. Sichere Heilung. Begnadigt. Gouvernör Porter begnadigte gestern JameS . Craig, welcher in 1879 wegen TodtschlagS zu sünsjähriger Zuchthaus strafe verurtheilt worden war. Sein Betragen im Zuchthause war musterhaft. Oer kleine Otadtherold. Herr Will E. English ist gestern von New York zurückgekehrt. . Ex.vovernor HendrickS u. Gattin ha ben eine Erholungsreise nach Saratoga angetreten. SquirePease ist nach zweiwöchentlichem Kranksein wieder im Stande seinen Amte vorzustehen. Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. 2N Oft Washington Straße. .

ERBRICH,

Depot: CHRISTIAN TTATERMAN. Aus Eifersucht. In Graham's Hall' gab eS gestern Nacht ein Tänzchen mit blutigem Ausgang. Ein Farbiger Namens'. Dick Taylor war der Friedensstörer, denn er hatte v)n der Lieblingswaffe der Neger, dem RastrMesser Gebrauch gemacht. ' Der Bursche war eisersüchtig, denn sein Mädel war ohne ihn zum Tanz ge gangen. Henriette Miller, so heißt seine Geliebte, und Josephine Bush' ihre Freundin lbeide Farbige) wollten eben den Tanzsaal verlassen, denn die Stunde war schon weit vorgerückt. Taylor folgte den Beiden und machte seiner Geliebten Vorwürfe, welche die sich nicht gefallen lasten wollte. Ihre Freun din stand ihr bei, und Taylor, der übet genS als' ein roher Geselle bekannt ist. zog sein Rasirmesser und brachte den bei den Frauen schlimme Schnittwunden bei. Die Bush hielt einen-Schnitt über die rechte Brust bis zum Halse, und die Wunde ist sechs Zoll lang und sehr schmerzhast. Die Miller wurde am rech ten Arm verwundet. Die beiden Frauen erhielten, im StaiionLhause ärztlichen Beistand und Tay or wurde verhastet. Heute Morgen verzichtete er auf ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen, i Sängerfest Notizen. ; Herr. Ernestinoff' reiste beute Mittag nach Terre Haute ab, um mit dem dortigen Gesangvereine Probe abzuhalten. Von Terre Haute wird er sich zu gleichem Zwecke nach Evanöville begeben. DaS Dekoration? - Comite sür das Sängerfest schloß mit Gebrüder Berter. mann einen Contrakt sür die Dekoration der Festlokalitäten ab. Mayor Caven, der Präsident der Brush Electric Light Company, wird sür daS Sängerfest elektrisches Licht für DekorationSzwecke unentgeltlich liesern. DaS CommerS'Comite hält morgen Abend eine Sitzung in der Ossice der .Tribuns ab. . , ,. . Wiederum heller Sonnenschein. Qerr (?. 6. Rbaak : st aWTti o a - lö vv gf - Union" Bort Verdis. . wnknbnst in 214 W. 9. Straße,' wurde durch einen schrecklichen Schmerz in der Hand und im Handgelenk ' aus dem Schlafe geweckt. Nie im Leben hatte er so argen Schmerz gesuhlt. Derselbe. wurde schlimmer, bis er um 8 Ub? den wunderbaren Schmer cv..c o.i - . . ati4iu, . oiüö jn, anroanole. Nach sortaeseztem Kebrn,,, mm Ur längst berühmte Schmerzentilger allen Nil. Gtls v v m . iA(umuii9uiu uu, uiio oer Patten! war wieder völlia wabl. kanni, ,N,n ffiTnfn und sich, wie andere gesunde Menschen, oesz:eoens sreuen. - . i : A Demo?ratische Nominationensür Aldermen.

Die Demokraten nominirten gestern Abend zwei Candidaten für den fünften Aldermendistrikt. JameS Mcugh wurde nach der ersten Abstimmung. W. F. A. Bernhamer wurde nach der zweiten Abstimmung für nominirt erklärt. Beide Candidaten erklären antimono polistisch gesinnt zu.'sein. Der Distrikt hat eine überwiegend demokratische Majorität. Ein Candidat sür Stadtrath der 22. Ward soll am Samstag Abend nominirt werden. 'Die Primärl sür die Nominotion eines Stadtrath.ndidaten der 17. Ward findet am Freitag Abend in Emerald Hall statt. rs- Zu den besten Feuer Verstche rungS Gesellschaften deS Westens gehört unbedingt die .Franklin von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt Z320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National von Milwaukee, Ver mögen, Z1.007,193.92 und die .German American" von Nw Bork, deren Vermö gen über $3,094. 029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen S1.000.000 und die .Hanover vs New Vork" mit einen Vermögen von S2.700.000. Die .Franklin' ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Ausschlag er folgt. Herr Herman T. B r a n d t, ist Agent sür die hiesige Stadt und Um gegend..

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WMi C3T Vanco i ? , Clatjora-Coort. ' ffate Hogarly war angeklagt, eine Mary Voran geprügelt zu haben. Wurde auf morgen verschoben. George Walters wurde wegen Liquor veriausS am Sonntag bestraft. James i. Rowney wurde wegen zu schnellen JahrenS verdonnert. Richard Taylor w?gen mörderischen Angriffs angeklagt, verzichtete auf ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen. Henry Sutherland rnukte Strafe be zahlen, weil er dem Constabler Glab eine Ohrfeige applizirt hatte. John Brown und Charles Humphrey hatten eine Keilerei gehabt. Ersterer war daö Karnickel und wurde bestraft. Letzterer wurde freigesprochen. Acht Betrunkene und, ein Vagabund dankten für gnädige Strafe. y BauvermitS. L. E. Christie, Anbau an FramehauS PandeS Str. Ecke Lincoln Ave ; $100. es- Ganz einerlei wie sich die Lüge der' Jndiana Banking Co. . auch noch wenden mag. es ist ein schwerer Schlag der die hiesigen Geschäftsleute ganz be sonders aber die kleinen Depositoren ge troffen hat. Wenn ein Mann einer Bank Tausende anvertraute, so kann an fast immer mit Sicherheit annehmen, daß er außerdem auch noch Vermögen hat, wenn aber' ein Arbeiter feine paar sauer verdienten Sparpfennige auf eine Bank getragen hat, und plötzlich von' der Schreckensbotschaft ereilt wird, dab diese Bank sallirt hat, so betrauert er in der

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Bloclc. Regel seine ganze Habe, und der Schlag ist wahrlich nicht so leicht zu verschmerzen. Anders wird das - vielleicht nur dann einmal werden, wenn wir einGesetz haben, das die Bankiers wenn sie nicht im Stande sind, eine treue Verwaltung der ihnen anvertrauten Gelder nachzuweisen, kriminell verfolgt. Und wer die traurige Lage der durch gewiffenlose Leute ins Unglück gestürzten Depositoren nur an nähernd begreift, würde einem solchen Gesetze gewiß beipflichten. Von den vielen traurigen Fällen wol len wir hier nur einen ansühren : Am Freitag Nachmittag kam ein Arbeiter in unsere Ossice. um sich durch die Tri. büne" über den. Stand der Jndiana Banking Co. unterrichten zu lasten. .Ich nehme ein großeöJntereffe daran meinte er, denn auch ich habe mein Geld dort depönirt; $300 die ich mir durch große Sparsamkeit erübrigt, habe ich in jener Bank liegen, und Sie mögen mir'S glauben, an jedem Dollar hängen viele Schweißtropfen. Dab ich das Geld nun auf solche Weise verlieren soll, daS thut mir sehr wehe fuhr er fort, was mich aber am meisten grämt. daS ist die Thatsache,daß meine Frau noch gestern, eine halbe Stunde vor Thorschluß. $25 deponirte. beinahe die Hälfte meines monatlichen LohneS.und daß man das Geld ruhig ein steckte, wiewohl man i misten nutzte, daß man nicht im Stande ist, ihr daS selbe wieder zurückgeben zu können -. Bei dieser Erzählung standen dem Manne die hellen Thränen in den Augen und wer möchte demManne widersprechen wenn er sagt, daß man ihn auch seines letzten Sparpfennigs beraubt hat. Leider hat er der Leidensgefährten gar diele.

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