Indiana Tribüne, Volume 6, Number 327, Indianapolis, Marion County, 14 August 1883 — Page 2

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Vnmana Mivune. W FäglicZe uud SonntagsausgaSe. Ofssce: 120O.Marhlattdstr. i rr: . ft . , , o, ,r, 1GQ, Jnd:an2poIlZ,.Jnd., 14. August 1883. Iuggurnaulh. Bischof Wilson in Calcutta schreibt über das letzte .Wagensest", welches im voriaen funi in Iuaaürnauth oder Uiunauilj DIchgg'.n'h' n d.n Engländern Pur, genannt, in- Hauptstadt , d.S DistrictS Kburdab in dir ndo.brit, chkN "ItS b'-.D' S,dt trt - Namen zu Ehren di! Götzen Juggur nauth, dem in der Mltte derselben em Tempel errichtet ist. Er steht auf einem viereckigen Platze von einer hohen, aus jeder Seite 611 Fuß langen Stem ""i"" ."' "u"" "ö"-, "? uuw AciuMc iu, j. . - Unterbau von 30 ffuk Höhe und auf die fern die 1193 erbaute, 160 Fuß hohePa. ode. Drei sechs Fuß hohe Fratzenge sichter stellen den Gott dar und werden auf einem 43 Fuß hohen, auf 16 Rädern, von je" 6 Fuß im Durchmesser ruhenden Waaen am .Waaenfeste" von 3. Kirn n tetriX Tausenden von Pilgern cn. tasten durch die Straßen der Stadt gezogen. x. , oic tilillUl ClUlUli UJlWUUVfc yviMnyfcu diese directe Art der Opferung abzu schaffen, aber wie vor Jahrhunderten strömen noch heute viele Tausende zu dem Feste des Juggurnauth, und wie die ,k? ItmUliifi nit(Rnn3v rt.Titno.tr arabische Cholera ihren verheerenden Zug über die Erde von Mekka aus an tritt, wird die asiatische Cholera in Mitten der Pilgrimme von Puri suSgebrü. ket. Das Volk würde 'den', wahnsinnigen Wallfahrten fern bleiben aber Monate vor den elben schicken die Priester der ge nannten Pagode 3020 Sendboten über das Land, deren Predigten das arme, Volk in Raserei versetzen. .In ununter, brochener Reihe ziehen die Karawanen vonvis cen,cyen naq Puri, meist gemeines, d. h. besitzloses Volk, Männer, Weiber und Kinder, mitten unter ihnen auch dann und wann em vornehmer Rajah oder reicher Nabob, mit 40 bis. 50 SSnsten, Hunderten von Trögern, Elephanten, Kameelen und Pferden. Diese Menschen schleppen den Bramahnen dle SchStze zu, mittels deren icikitfuxqo nolies oas ielere m Avyanglglett erhalt. Hunderte von Meilen entlang sind die. Straßen von Leichen eingesäumt, um deren Bese,tl gung sich nur die Aasgeier, die Hunde und die .Verwesung streiten. Die Stadt r tf i r r r n ""- n lm.wrrr. vmi qn wjs vauit; meyr 015 ,0, derselben dienen den Pilgern zum Ob dach. Die Wohnung?. undSchlafkäume uns mel,i oei 0 vus groß, buß hoch und m leden derselben werden mm bestens 80 Menschen eingepfercht. Die Vauier iizn oer ueoeriazwemmungen wegen auf Pfeilern oder Pfosten 2 Fuß über der Straße; m der Mittendes Raumes befindet sich eine Oeffnung, durch welche aller Unrath entleert wird, - rr r.rr. ett.r ,. v r. . c in omm sollen piKi omtipt in 0 Strafen und durch solche in offenen Canälen vor, die Stadt. . Die Sterblichkeit unter den Kindern ist colossal, die Leichen werden auf einen Platz in 'der Nähe der Stadt geworfen, aber die Seelen der in Puri Verstorben nen sind der Freuden des Paradieses ge wl. Die Pilger opsern alles, waS sie besitzen, im Tempel des Juqgurnauth und dürfen nichts anderes genießen, als was ihnen die Küche des Tempels für enorme Preise liefert. Diese, die sögenannte heilige Kost, besteht aus aekoch. tem RelS, der mit geschmolzenem Fett oder mit Oel geschmälzt ist. . Die Nahrung ist, so lange sie frisch ist, nicht un aesund. aber sie wird in so ungeheuren f" ...lli.l. . 311!- jr. . r r uuuiuuuuii uötmiyig gcmaqi, oa Ile bald fault und stinkend wird. Auch nur den kleinsten Theil derselben wegzuwer sen, wurde eme Todsunde sein, und so effen die Pilger ötrankheit und den Tod zur größeren Ehre des Götzen und zum größeren Vortheile der Bramahnen in sich hinein. Auch für den Rückweg bildet die heilige Kost den einzigen Pro viant und so geschieht c5, daß, wie der genannte Bischof lagt, die Wallfahrten zu Juggurnauth alljährlich sechsmal so ni p . . vlki ten,qenieoen soroern. als die ? : . . ! ?Z - 0n r!llal ""VT uu;l ituL2cnäV tw du Erde,.und tcinc Macht der Welt ist stark genug, den folgen emes sanatii -n . a I m hi m I. . . . . uycii awuyiuuwiiis vvizuvcurn. ! Räthsel für die erzte. KMrnnn nnr K,,r nn, W ßX,,. Platz .einer ganz ungewöhnlichen Er. gun Von deWestseite aufhatte sich vrvvöw . 3 das Gerücht verbreitet, ln.dem Lakestr.. Hotel sei die Cholera ausgetreten, und zwar sofort in. dem Grade, daß einige dreißig Personen von derselben besallen worden seien. Am Montaa war das l,sundbeitSamt belaaert. und die ersten ossicieSen Nachrichten! welche dort einliefen, waren nicht dazu angethan, das Gerücht als unbegründet erscheinen zu m. V 9 . mv . lasten, r. Pieaer, ln auf oer West selte' vohnhaster Arzt, war in das Wa verleh-HauS, L3 West Lakestr., gerufen worden, hatte dort sieben Personen vor gesunden, die unter allen Symptomen der asiatischen Cholera heftig erkrankt " c .zf,.. .k.,. k. . 2a?"' fÄÄ,5 S i Ä ""1 ?$m"c X$ Ut ; mr SÄ ffiten öQuie our otiute Striontn to I . , , . t r m r , . p'?Sch I"'.sÄ, A'lPl BM' Ä''n D s?,nd von Ervreqen und Diarrhöe ve lallen .wurdeährend es neben den

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Fana iker. welche der ewigen Seligkeit Öcjz'r , - " r.:C -Himw 4.5 x. nn, Glelchartlgkeit derErkrankungen nöthigt, ?'?' iS- ? ? VS - i? 8??' dieselben aus eine gemeinschastliche Ur. ließen Mutter ihre Kinder von den Rä ; J. , .äj. e.-.c.. " sns, dern desselben ,erouetsSen und das che zurückzuführen, doch l tlne 0lO)e ÜCm DCSiewen ttqueten und vas hj. jl noch nicht erkannt worden. Auch arme, mißleitete Volk lauchzte zu dem l". :ff ,nt zc,:,. entsetzlichen Schauspiele. , ES ist dem bei Muscatme, Za, lst.elue ayNllch,

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?.'?.? 8bi.M?fe?tt. ir vitu C... ßerungen der Krankheit, namentlich die in den Beinen sich zeigenden Krämpse, glichen den specifischen Erscheinungen der ßhaltta so unaueno. oav, wenn ein Cholerasall in, der Stadt constat ge wesen wäre, ieder Arzt sie für dieselbe K-y 1 . . ... Krankheit als Befund seiner Diagnose ..rt haben würde. AuwDr.Plecker betheiligten sich noch Dr.EraSmuS Garrett und andere Aerzte an der Behand lunz der Kranken, und bis Dttn,tag früh war die Zahl derselben in dem bezeich neten Hause aus 34 gestiegen. Eine gründliche Untersuchung öeZ yaujes v,r, Pi hnSfflfif in hitnfiftitS Zund. b änd und dasd! 1 m.J:. hit Mnlmno mi, m """','" ,7,Vm!i,,ln mit ivtArift. SÄÄÄ aj,3, WH i ... ,,, re.it,.' ,ntH,n h sir ö i s o 1 1 r . Plecker nahm zunächst an, daß'dieselben von Sträuchern herrührten, die mit Pa riser Grün bestreut waren. Die Krank 1 . 1 S.V.-.JL k lm V t f ( A beit trat ikdoch, und zn jurni in uti (iucu 5,,stZkeit. üu6 bei Versonen auf. die .s. eaessen ba, keine Erbsen gegessen hatten und. dies schloß die Annahme' deS Arztes .auS. T.1u..:A V WA VM CTfa.f. JZ juslluyiu iu um nun vui atiiu; angewendeten Mitteln so schnell, daß dieselbe weder die asiatischeCholera, noch Breckrubr oder sogenannteCholeraMor buS sein kann, bis zum 1.0. d. M. war kein einziger Patient der Krankheit er - W.nn ; ln,ss,r - " j a"!!" " , " n 7 itis.:.. ..x Nutzen frkl. Ä)..ssexstrakent AlS der ttaat T?em 9)nrf um hm nadiln Miinkwerbe ,u bkaeonen. die Canal.Slle abschaffte und den Waffer tranöport von Buffalo nach New Dork von -allen öffentlichen Lasten befreite, mnvde die Wirksamkeit dieser Makreoel vZelfack anaelwkZsktt. Der Lrsola surickt Ztdoü zu ihren Gunsten, denn obwohl die Sckiffabrt dies 5labr erff am 8. Mai eröffnet wurde, ist das Canalgesch schon sehr bedeutend gewesen. ES wurden bis jetzt 2,000,000 Tonnen Fracht defördert,volle zehn Procent mehr als biS zur nämlichen Periode deS Bor jahS. Davon waren 6,134,700 Bu sn.ls Weisen. 1.238.214 Bush. Roaaen und 53k.6tt Busb. MaiS. Die durck. schnittliche Frachtrate von Buffalo nach New York betrug einen Viertel Cent aus die Tonne und Meile. . . ES geht aug dieser Thatsache hervor, daß die Wasserstraßen" ihre Bedeutung !S TranSdortweae durckauS Nickt e n. gebüßt haben, und daß diese Bedeutung durch . geeignete Maßregeln wesentlich erhöht werden kann. Der Erie - Canal kommt zunächst dem Getreidehandel New v0iVs und Chicago'5 zu Statten, feine - ß ' u . Benutzung sichert namentlich der Groß stadt am Mickiaan.See ibre Stellung als Centralmarkt in einem großenTheile des Westens. Vor ihr liegen 1500 Meilen Mafferstrake. aus denen die Trensportkosten bis an die Seeküste nur i big s Ctö. für daS Bushel betragen, Sollte der Wasierweg über Canada noch arökere Vortheile dieten.als der überNew York, so würde das 'der MetropoliS am Hudson, nicht aber Chicago schaden. Im ' . T. " . Uebrigen kommt es dem Wt ten m Allgemeinen mehr auf die Entwickelung deö Wassertransports übtthaupt, als auf diefeniae irgend einer besonderen Straße an. Der - Mississippi z. Ä.. ist für einen großen Theil des Landes von mindestens eben so hohem Werthe, als die Großen Seen und die mit denselben vttdunoenen Canale für andere Landes theile. Je mehr die Prairien sich be siedeln,' die Wälder in fruchttragende Aecker verwandelt werden, desto weniger genügen die bis jetzt benutzten Verkehrs. wege. Mit' der Zeit werden alle Transportsacilitäten in Anspruch ge nommen werden muffen, die. überhaupt vorhanden sind, und auS diesem Grun de ist die stolze Behauptung 'Chicago'S, k. . . . n? ft. l V . ... . oas.es oen weliqen jyanuci.ui d n o p o l i f i r e n werde, durchaus hinfällig.' Schon jetzt geht von St. Paul u. s.w. aus seh? viel Getreide den Mississippi hinunter, der Miffoun ist eme wunder bare Verkehrsader, und der Ohio wird dem Vater der Ströme nicht mehr vor wiegend Anthtacitkohle zuführen, wenn einige an feinen Ufern gelegene Staaten den Ackerbau so entwickelt haben, wie sie könnten und sollten. Der- Westen ist viel zu groß, als daß einer einzigen y . . . . Stadt tributpstichtig werden. lönnte. Der Nutzen der Wüffervege ist 'nicht nur em d recter, sondern auch e n inbi cter : Sie halten die Eiseribahnen in Schach: Mittels der verbefferten Ma. ' ' ii schinerie 'der Neuzelt läßt die Ernte sich so schnell einheimsen und marktfertig machen, daß 'sie noch vor dem Eintritt der Winterkälte versendet' werden kann. Or cv . . . v . rr . rx " rr . .. v f . er Nn Ulge 01 IN qvN MU kN 01C c;n;Ä. u..u. . ..e ""l:tt n xl- ,ll?Hi " " ? th.l an r?eförtc t .V" Z" . Mt m Herbst zu W en Würden die Bahnen ,N LK TZ lt luge und Seen Nicht schiffbar sind, so T"? ''..Lugvoryanoen, um ?f:"rt Öiö?iar aufju PtU9?n. " - OoH vlrzaus. Vor noch nicht allzulanaer .e!t alten in den amerikanischen Städten und wohl auch anderöwo vierstöckigeGebäude schon für fnrf fCtf nrnli . ! .tL . rr . i V. uv ttuuf luc wnui tuen ufolndmaschinkn. mehr, , as litt Tppen wU, ,Ni.,nd'en stnzen nn -t , nt..t. .x. m. .: mn XU HUD . WVUII fcttl ilchl,mn mit de att.n FkasS.. zug.Apparatm seine Saaten schaffen. J'dt habt die enken Grund, und Ax.nM.,i(, . j.!f... I Städten Wiöwng nicht.nur fechS?!

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und siebenstöckige: Geschäftshäuser, son

oern auq eoen o yoyer uno no uoyerer Wohngebüude geführt. Das Grund stück muß natürlich ausgenützt werden. Treppen braucht man ja nicht mehr zu steigen, und Güter lassen sich mit Leich tigkeit l00 Fuß in die Höhe oder herun. ter schaffen. Praktisch" mag nun wohl diese Bauart sein, wenigstens für den Grundeigenthümer, aber verwerflich ist i . .' 'v tu. sie darum doch. Wenige Strafn sind. breit genug für solche Riesengebäude angelegt, letztere schließen daher das ?on nenlicht fast vollständig von der Straße ab. Ein Haus von sieben Stockwerken z. B. läßt die Sonne an der Nordseitevier Monate im Jahre nicht über das dritte Stockwerk hinunter dringen. - Die engen Höfe vollends, die sich in der Mitte solcher ganze Blocks bedeckenden Häuser befinden, erhalten nie einen bele benden Strahl. In den mit den Jen stern aus sie ausmundenden Schreibstu ben in den unterenStockwerken muß un gewöhnlich viel bei Gaslicht, gearbeitet werden, und eS bildet sich eine äußerst gesundheitsschädliche dumpfe Lust auS. Die Finsterniß und Luftverderbniß wird ' noch durch die furchtbaren Nauchsäulen: erhöht, die auS den engen und hohen Straßen kein Wmd vertreiben kann. Zu alledem kommt dann dieFeuergesäbrlich', !eit dieser Gebäude. Man denke sich em iebenstöckiges Haus mit hohlen Holzbö' den und hölzernen Scheidewanden m Brand ! Die RettungSapparale sind na-' ürlich wirkungslos, durch die Treppenaufgänae und Elevatorenöffnungen zieht das Feuer wie durch einen Schornstein, die Stockwerke stürzen ohne Ausenthalt, herunter, und die unglücklichen Bewoh ner ersticken in den Flammen, ehe die Jeuerwehr nur herbeikommen kann. Daß man die Errichtung solcher Gebäude gestattet, ist ine von den vielen Unde greiflichkeiten unseres öffentlichenLebens. Dabei helfen sie der Bodentheuerung nicht einmal ab, denn wenn die Grund, stücke durch Riesenkasernen noch gewinn bringender gemacht werden können, sm gen sie natürlich wieder im Preise.- - Unter dem Wasser. An Stelle der Taucherglocke, deö ersten Apparates, der e dem Menschen ermög lichte, sich längere Zeit unter dem Was ser aufzuhalten, trat bekanntlich der sogenünnte englische Taucherapparat, auS einem ledernen, wasserdichten Anzüge bestehend, der über den ganzen. Körper deS Menschen gezogen wird und dessen Kopstheil ein Helm mit Fenstern oder Augengläsern bildet. Dieser Apparat gewährte bereits den Vorzug freier Be wegung für den Taucher und gestattete ihm, Arbeiten an den SchiffSböden qi:5 zuführen, erwies sich zedoch für größere Tresen ebenfalls als Nicht prakti ch. Der Tauchende ist nämlich dabei stets einem Drucke unterworfen, welcher der Tiefe, in der er sich befindet, entspricht. Um unter einem solchen Wasserdrücke leben zu können, ist eS nothwendig, den Luft druck im Körper so zu. verstärken, daß e dem äußeren, vom Wasser herrührenden, daS Gleichaewicht halten kann. Dies gestatten die jetz! in Gebrauch besindlichen, in Amerika vielfach verbesterten Taucheranzüge. Der Submarine-Jn genieur George H. Breymann in Toledo, O., hat sich einen derartigen Anzug nach leinenAngaoen anserngen iaen, weiqer k. kW r rr.. ihm gestattet, sich im Waffer ebenso frei zu bewegen, wie in der Lust. Derselbe besteht zunächst ebenfalls aus starkem und festem wasserdichten Stoffe und hat am oberen Theile des Helmes zwei Ben tile, deren eines mit einem Schlauche, der die Luft zuführt, und deren anderes Mit einem solchen, der die verbrauchte Lust abführt, in Verbindung sieht. Der Taucher athmet nun soviel Lust ein, als kr verbraucht, und da letztere mit der zu nehmenden Tlese mehr und mehr com primirt wird, so hält sie im Körper deö Tauchers dem Drucke des Wassers das Gleichgewicht. Die durch den Mund eingeathmete Lust wird durch die Nase in den Anzug airsgeathmet und steigt durch ein gegen Eindringen des Wassers von außen gesichertes Ventil an die Oberfläche, sodaß stets frische Lust zuge führt werden kann. Diese Einrichtung gestattet es auch dem Taucher, sich ohne fremde Hilfe an dieOberfläche zu begeben, denn er braucht nur kdas Abzugsventil zu schließen, fö vermehrt sich die Lust in dem Anzüge so, daß der Taucher wie ein hohler Ball in die Höhe schießt. Durch, dieselbe Einrichtung hat er e.s auch in der Hand, sich in jeder beliebigen Höhe im Wasser zu halten. . . . i. Der genannte Herr Breymann ist seit 15 Jahren als Taucher und Submarine' Ingenieur thätig und macht über seine reichen Erfahrungen und Erlebnisse in teressante Angaben. Sind. auch durch die Apparate, die wir jetzt gebrauchen,' die schädlichen 5 Einflüsse, welche unsere Beschäftigung auf die -Gesundheit aus übt,'.sehr wesentlich verringert und abge. schwächt worden und können wir uns auch fast ebenso lange bequem im Was ser, wie aus dem Lande bewegen, so sind' V . i T m r mir oo in unzerem Veruse unenou, vielen Zufällen ausgesetzt und ich selb bin ost dem Tode kaum bei Haaresbreit entgangen. In den letzten Jahren wa ren dle Großen Seen des Landes ausschließlich daS Feld meiner Thätigkeit und in ihnen ist das Tauchen schort der geringeren T'iefe wegen viel veniger ge sahrvoll wie im Ocean... Die größte Tiefe, in welcher bis jetzt in den Seen gearbeitet worden ist, betrug 157 Fuß;! aus lyr wurde Die Ladung aus dem untergegangenen Schiffe Atlantic" heranf geholt. - Mit dem Taucheranzuge, wie er nsch'vor . venigen Jahren im Ge, brauch war, wäre eine derartige Leistung unmöglich' gewesen. Trok deö -gegen wärtigen. verbesserten Apparates leidet jeder Taucher im Ansänge an entsetzli vzem yrenvraujen, und dies verläßt ihn nicht eher, als bis er sich' daran ge wöhnt hat. so. schnell, und kräftig die comprimirte Lust einzuathmen, förmlich zu verschlucken, daß sich der innere Lust druck und der äußere Wasserdruck aus gleichen. Im Wasser genirt uns der schwere, Anzug, die bleiernen Sohlen der

ufui HngH v.fc vmumii wutyicii uci Fubbelleidungen und die angehängte

Gewichte so wenig, als gewöhnliche Ar ! , c v . n m c?-. I

beitskleidung auf dem Lande. Bei To ledo sind wir gegenwätig damit beschäf tigt, stebenzebn Eisenbahnwagen, die' mit mächtigen Steinquadern beladen waren, sammt den Steinen aus einer Tiefe von 10 Fuß Sand und 30 Fuß Wasser zu heben ; diese Wagen standen auf der Eisenbahn-Brücke über den Fluß Maumee, die bei dem letzten Eisgange hinweggerisien wurde. Die Spannun gen der Brücke werden ebenfalls geför dert. . ' . Von Fischen oder sonstigen Seethie ren droht dem Taucher in den Meeren nur geringe, in den Seen keine Gefahr; dieselben stieben den unaewobnten An blick der, Taucher, und nur die Seebarfe w . . rjt. macyen eine nusnayme, muajz neugierig an die, Taucher heranschwimmen und dieselben mit ihren Schnauzen stoßen. Wenn der Taucher be chäftlgt ist, Lei chen aus untergegangenen Schiffen zu entfernen, so treten.ihm häufig ..Scenen entgegen, die ihn selbst dann jn hochgra dige Erregung versetzen, wenn tt feit Jahren schon an ähnlich: Anblicke ge wöhnt ist. Ich habe häusig in den Zei tungen Beschreibungen gelesen, welche schildern, daß Gruppen von Leichen ge nau in der Stellung' ausgefunden wor den seien, die sie vor dem Tode einnah men. . Am Tische sitzend, auf Schaukel stüblen ruhend und in ähnlichen Situa tionen. Das ist completer Unsinn : die Leichen sind entweder m das Stadium der Verwesung getreten und dann befin den sie sich gegen die Decke der betreffen den Räumlichkeiten gepreßt, oder sie sind noch ganz frisch und dann liegen sie am Boden; ich habe sie an den Eajütenthü ren aus 'nnd über einander liegen sehen, die Züge und Glieder im Todeskampfe verzerrt und verzogen, aber es ist mir nie vorgekommen, daß ich eine Leiche in sitzen der Stellung gefnden hätte. Die un endlich tramige Arbeit wird übrigens natürlich gut bezahlt ; ich hade ein bei Neusundland gescheitertes Schiff mit ausräumen helfen, und damals bekamen Wir für jede zu Tae geförderte Leich, 520.00. , , m 'Eine merkwürdige vcene spielte sich kürzlich in High-Bridge bei New Nork ab. Em lunges Pärchen wandelte in seeliger Selbstvergeffenheit die schattige Alley entlang, als plötzlich die Störerm ihres Liebeögluckes m .Ge stalt oer Mutter des jungen ManneS und zugleich auch . ExDienstherrin des Mädchens mit wuthbeflügelten Schritten aüf 'sie zusegelte. Ein Entrinnen war unmöglich. Die Mama .verabreichte sans la;on dem weiblichen Ideal ihres Jungen zwei gehörige Ohrseigen und sagte ihr eme Menge LlebenSwurdigke: ten, die in keinem Eomplimentirbuch stehen. .Dle bedrohte Schönheit Zwar indessen durchaus nicht willens, sich ihrer Lhemaligen Gevletnln aus Gnade, und Ungnade zu ergeben, zur Revanche für die. Backpfeifen schlug sie ihren Son nenschirm aus de Kopfe der erzürnten Dame entzwei, und wer.-rseiß, vaö sonst noä zwischen den beiden .Ladies" vor gefallen wäre, wenn -nicht ein Neger als .FriedenSengel" erschienen wäre, der die Streitenden von einander trennte. Die handfeste Mama nahm schließlich ihren widerspenstigen Sprößling beim Ohr und führte ihn unter, dem Iubelgefchrei e? Umstehenden nach dem Bahnhos und von dort der Heimath zu. Die schöne Zofe hatte sich schon vorher seitwärts in me Busche geschlagen. Vttt Jnlanve. .-Die telegraphisch aenel öete Erschießung des Advocaten .L. L. Conrad durch seine Gattin ist.Geaen stand ausführlicher Berichte tn den Bai' ti'morer Blättern. Herr Conrad wohnte mit seiner Frau während des Sommers in Glyndon, einer. kleinen Eisenbahnsta tion im Worthingtonthale, nahe Rei sterZtown, sünszehn Meilen von Baltt more entfernt. Die Frau leidet seit Jahren an eil er Brustkrankheit, die sie oft m furchtbare Aufregung versetzt. So vett berannt ist, lebte das Paar-glucklich und zufrieden mit einander. Sr. Conrad selbst war ein stattlicher Mann, kern gesund und höchst gebildet, der an seiner Gattin mit großer Liebe hing. Er selbst hatte aroße Besitztümer, während die Frau ein Vermögen von über 5200,000 eignet. Der Ehe entsproß ein Sohn, welcher jetzt 10 Jahre alt ist und von den Eltern zärtlich geliebt wurde. Nichts schien das Glück der Familie u stören, als das Leiden der Mutter. Hr. Con rad pflegte während der Nacht einen Re volver' unter sein Kopskissen zu legrn, und man glaubt, daß die leidende Frau, deren Krankheit Schlaflosigkeit verur sachte, den Revolver unter dem Kissen hervorzog, als ihr Mann schlief, um vielleicht ihre Schmerzen durch einen Ge waltact sür immer zuwenden, daß aber der Mann erwachte, und daß, während er versuchte, ihr das Pistol zu entreißen, dasselbe sich entlud und seinemLeben ein Ende machte."John Holman in Lering ton, Pa.. kratzte sich kürzlich, während er Zn derNähe der Stubenthür stand, mit einem ; Stifte im Ohre., -Die Thüre, wurde plötzlich geöffnet, traf Holman'S Arm und der Stift drang durch das Trommelfell.- Nach fürchterlichenSchmer zen sind Krämpfe und Tobfucht bei Hol man eingetreten. Dieser Tage langte W. W. Johnson von Webster, Mass., in Des MoineS, Ja., an, der die Reife von San Francisco dahin in eigenthümlicher Weise zurückgelegt hat.' Johnson war vor drei' Jahren nach Califörnien gezo. gen, um dort die Landvirthschast zu . be treibeneö hatte ihm aber dort nicht ge' fallen und er beschloß daher, nach Webi ster zurückzugehen. .Unter seinen Rindern befand sich eine äußerordentlich schöne und verthvolle Zersey-Kuh,' für die ihm trotz : aller .Versuche, dieselbe an 'den Mann zu bringen, ein annehmbarerPreiS. nicht . geboten wurde.' Er - brach daher am Jum'v. I. mit Pserd, Wagen und der ttuhvon San Francisco auf und erreichte im Spätherbst Ogden, &oi.' r-.' n r - f . J. 1 tt ' NN! CV: K.rvninttrt r (fit , 1A kN?n!

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MoineS unblwnd'm diesen'Tagen nach , cm.tri-- ..ccjcu -r : . fr. t r r- v i t

Webster ausbrechen. Die Kuh besindet sich -in ausgezeichnetem Zustande, aber das Pserd. bedarf der Ruhe und Erho lung. Die feine. Gesellschaft in dem Seebade Newport ist in zwei Lager gespalten, deren emes von der Familie Astor, dasandere von der Familie Van derbilt gewissermaßen gelenkt und geleitet wird." Die Anhänger der ersteren Par tei bilden eine solide und specifisch ame rikanische Aristokratie, während die an dere eine gewisse Verachtung amerikani fchen Wesens und eine nicht immer gluckliche Nachässung englischen Wesens zur Schau trägt. Was würde der alte EarnelmS Vanderbilt,. der nie . die Ma m 9 9. w Nieren semer ursprünglichen Karriere abgelegt hat, zu dieser Geckenhaftigkeit sagen! v. - Kürzlich kamen ein junger Engländer und ein Ungar in Toronto. Ean.. an, . welche die Felsengebirge auf dem sogenannten Vellowhe.ad'Pfade gtkreuzt haben. Dieselben hatten sich durch den außerordentlichen Fischreich thum des Flusses Thompson verleiten lassen, sich zu lange an dessen Usern aus zuhalten und wurden m den unwegsa men und . gefährlichen Schluchten der Gebirge von einem colossalen Schnee falle und heftigen Stürmen betroffen. Ihr Munbvorrath war zu Ende und aus's Aeußerste erschöpft, legten sie sich in den Schnee nieder, den Tod zu er warten. Da entdeckte der Ungar eine Oeffnung in der Felswand, kroch mit der letzten Kraft in dieselbe hinein und fand mehrere Schinken, getrocknetes Büsselfleisch und einige Blechbüchsen mit Maismehl. Die Höhle bot gleichzeitig ein geschütztes Obdach und so- kamen beide bald wieder zu Kräften. Die Speisevorräthe waren in Zeitungen aus' dem Jahre 1876 eingewickelt und sind vahrschttnllch von einer Reisegesellschaft in diesem Jahre zurückgelasten worden. Die Reisenden nahmen so viel Vorrath mit, als sie tragen konnten, kamen glück lich in das Thal des Peace, wo sie von Indianern mit. weiteren Nahrungsmit teln versehen wurden und' erreichten end lich Edmonton. Von dort nach Toronto bot die' Reise keine Schwierigkeiten mehr. Die kleinerussischjüdische, AckerbauEolonie, die 'von' Baltimore aus bei Middleser in Virginien errichtet wurde, wird nach einem Beschlusse men schenfreundllcher Baltlmorer JStaellten auch fernerhin von diesen unterstützt werden. Einer dieser Wohlthäter schil derte.in der - Versammlung, in .welcher ObigeS beschlossen wurde, mit ergreifen den Worten die traurige Lage der armen Russen in : der Eolonie, ferner ihren Fleiß, ihre Ausdauer und Genügsamkeit. Die olonisten-Familien .hätten in drei Monaten kein Fleisch genossen, fast' nur von Kaffee und eitel Brod gelebt, und doch wären'sieLusriedenI Ja, sie sag ten, daß sie lieber sterben wollten, als das neue Heim verlassen, welches nur auS Hütten und Baumstämmen -besteht. Er begreife nicht, wie sich ein Glaubens genösse gegen daS Unternehmen aus sprechen könne. . Ein Mr. Charles L. Colby hat eine Million Dollars zur Gründung einer Universität im Staate Wisconsin hergegeben;' sein Vater warder Gründer des nach ihm benannten Colby College in Waterville, Me. Wie anerkennenö werth .'an und für sich, eine solche Liberalität zu ErziehuugSzwecken auch sein mag, wäre es doch besser, derartige Schenkungen den schon bestehenden.Uni versitäten" zukommen zu lassen. An so genannten Universitäten ist hier zu Lan de wahrlich lein Mangel, aber die mei sten sind mit viel zu geringen Mitteln ausgestattet, um irgend etwas Ersprieß licheö leisten zu können. RhodeS von Salamünca telegraphirt.an dieBuffslo Newö", er werde bestimmt einen Schwimmversuch durch den .Whirlpool" der Niagara Fälle machen und zweifelt nicht an dem Gelingen seines Vorhabens. Michael Brennan von Potts Land'mg, Montgomery 'Co., Pa., siel kürzlich durch eine Eisenbahnbrücke sechs zig Fuß tief in- das steinige und Wasser leere Bett eines Baches. Er sprang auf, rieb,' streckte und dehnte sich und setzte seinen Weg fort. 'Die 'Frau desFarmerS Gottlieb Zorn in Newdorp, L. I., half neulich ihrem Manne, .ein Weizenfeld mit der Sense abzumähen. Der Mann fiel, von der Hitze überwältigt, zu Boden. Die Frau nahm Den 200 Pfund wiegen den Herrn Gemahl wie ein Baby in die Arme, trug ihn noch HauS,' machte ihm kalte Umschläge und kehrte, nachdem sich der Gatte ein , wenig erholt hatte, aus das Feld zurück und vollendet allein die Arbeit , ' . Vom Auslande. " Aus Czernowitz. 23. I u l i, .eldet man, daß der israelitische Ge ichSftSmann I. Weiß, welcher als Ge schästösührer an der Brettersäge inHilcze sBezirkShauptmannschast Storozynetz) beschäftigt ist, die von der Wiener Holz, lirma Brüder EißZer gepachtet ist, von einem fanatischen orthodoxen Judenhau jen mit Steinen be-orsen wurde, weil er am Samstag durch daS Dorf Banillz zu vferde passirte. AlS Weiß,, schwer be schädigt, vom -Pferde stürzte, cdurchbiß ihm ein Individuum daS linke Handge lenke bis auf den Knochen. Die herbej geeilten Bauern entrissen den Weiß den Händen des wüthenden .Pöbels. Die Gendarmerie, ist mit der Ermittelung der Urheber betraut worden. 'DerDir'ector einer Mün chener Brauerei äußert sich- über die schwierige.Kunst derAierbehandlung wie folgt: ES ist -Nicht , genug,' gutes Bier in dit'Wett zu schicken, man sollte auch seden Wirth und Trinker dieJehandlung lkhttN'Z.iWie -wird aber verfahren? Sfcun Zehntel der Wirthe verstehen nicht ;wzuschenken - und neun Zehntel de? Trinker verstehen nicht zu trinken ! Dem Biere muß seine Kohlensaure erhalten werden bis zum Munde deS Trinkers. DurÄ die Kohlensäure nur bekommt unS

das Bier gut. Wird sie durch verkehrtes ' Verfahren dem Biere entzogen, so hat eS einen widrigen, faden Geschmack und liegt wie Blei im Magen, macht Kops. , schmerzm - und allerlei Uebelbefinden.' Durch mehrmaliges Umgießen verflüchtet sich auch die' Kohlensäure, desgleichen auch durch Erwärmung. Also Bedin gung ist : 1. Berührung des Bieres mit )er Lust und Erwärmung zu vermeiden w viel als möglich. 2. DaS Bierglas muß dicht unter dem Hahn gehalten wer den. Verkehrt ist aber : DaS Einschän ken tief unterm Hahn undAuf undNie herfahren des GlaszS oder gar Luft ein zufpritzen, wodurch die Kohlensäure geradezu gemordet wird ; durch derglei' chen Verfahren kann .Schlimmeres und Thörichteres dem Biere nicht angethan, werden. Die meisten Trinker, die kein Verständniß haben, vollen' aber viel! Schaum sehen. Wirth und Trinker sa' gen bei viel Schaum : Da ist aber a . rn . i, rn. rn?.. riiv. k . ...

oicwc : xjer Vlerverziunoige iJgi aorr:. .Das ist kein Bier !- . ' ' A u S S t. P e t e r s'b u rg, 18. Juli, wird geschrieben : Nach einem üu ßerst strengen Winter' haben wir in leid " llrf 1t HA.4vilftft.U 'llHIn ".itM t liltf ttuyv Miiytituvtyvt iiiiitt v t iv' wöchentlichen Sommer genossen und da -mit scheint die Herrlichkeit vorüber zu. lim. öMt nunnn nri vSXnmpn rnnt - -www W m t es .ag iur z.ag uno neueromgs uar . zum Regen auch noch der Sturm gesellt,' so daß die Jahreszeit einen fast herbst' lichen Charakter annimmt. Im Uebri. gen gleicht das sommerliche Treiben ge v . v. cn --t v;- rv; nau ucui in ucn iücrjaqrcn : uic jiifli nalität Petersburgs, scheint sich völlig erscködft zu baben. Anm (Nedäcktnik ; "l"7"TI U " "7 " V " 7 f an die Abschwächung der Cho!eraEpi uirnn im aic ioiy uiiu yict gctcin eine Prozession statt. Die Russen haben Makirkostia f,imnr ! k?Z tnnrf Qlm.. r m m 5 mv . k a Sk.m ii " 7 --r -1 --c erZessionen zur Erinnerung an das Nachlassen einer Epidemie vor drei Decen men uno oelZen Nlqtoie germgsteEner.' gie, einer neuen Cvideluie vorzubeugen. Den hiesigen Muhamedanern ' ist die' Erlaubniß zum Bau einer Moschee er theilt worden und dieselben haben auch & sofort eine Subscrkption für den Bau eröffnet. Der, Prinz von Buchara, der... durch seine phantastische Tracht inMöS kau bei der Krönung so viel Aufsehenerregte, hat 100 Rbl. gezeichnet. Nicht ' sehr viel für seine Hoheit, der dem Be sitzer eines hiesigen Tingel'TängelS.'wo der exotische Prinz sich sehr gut amüsirte, ein viel anständigeres Geschenk gemacht hat. , Nirgends blüht, so schreibt man auS Rom, die Auswanderung? ; speculation vielleicht in dem Grade, wie ' : c i r: . , iii ,jiut.ti, iv y yutiu(iic uuu UllUili girten Agenten giebt, welche sich davon nähren. Um diesem Unwesen, daS die rx.rr.cr: x. i. , , r ... -Vwvtiivti unvpiuy viiiwuiifcitt utup, gu steuern, hat das Ministerium jet wieder ein Rundschreiben erlassen, . in welchem den Präsecten die strengste Eontrole an empsohleir wird. Diese Verordnung -erstreckt sich nicht nur aus die amerikani iiFnriniPTT arTiivDriiim n t ti r i t w n itiiiii mmm frhtn WrttiM frtnhrtt rtttft St VVt yjVtl.Vti, VltVhU uuuy UU VI, welche für Griechenland, Egypten u.s.w. Arbeiter anwerben, die dort nachher ge. meinhin elendiglich zu Grunde gehen. AuS den überfeeifchen Plätzen, besonders nhrr nnS ?l?tn litnfrt ftfn& ffnnfit"-"" late haarsträubende. Schilderungen vor.' JnBrasilien allein fommen jährlich etwa j 500 italienische Einwanderer vor Hunger' ' um,andere werden von denArbeitgebern, :. ertt x. .t .r ... o- v . 1 uic ic wie vnuuc üiyuuucin, zu -tuue geplagt. An ein Zurück ist meistens nifii' aft"nf tt Ts(Tm ,,. " .vyfc gu. vtntiii. 4b'iVIIUIIJ)lUMy' m ver aasern itcn aum ttu noa, Ltau-; , , , ? " ' J V m L 1 M mm m rr-- t f V V V lVtlV V Unternehmer, um jenseits des Oceans - das Glück zu suchen, daS.sie im Vater ' lande nicht zu finden vermochten. Folgende romantrsche Geschichte theilen. polnische Blätter'mit ; . Im Dorf Czabarowka,Bezlr!kHusiatyn k lrniir nun iinniiiniiiiiPTi nn nrmiiirnin (Gallzien), wurde beim Graben eines Kellers, im. Garten eines Bauern die , Leiche eines "erwachsenen 'ManneS 'ge " funden. Die Leiche war mit dem Ee HrfM riA iirifn nffir iTn ivin. QVttt' mm t ft . nette sich nun, daß vor 'zwölf Jahren in demselben Dorse ein Bauer, Namens Stesan MySka, plötzlich auf unerklär liche Weise spurlos verschwunden ist. ES kiel saaleick der Nerdackt aus den früht ren Besitzer des Gartens, in welchem die. Leiche gefunden wurde, denn man erin nerte sich weiter daran, daß dieser kurze' Zeit vor dem Verschwindendes Myska w r.ic N k .? . or.r?j..:i ' r . - von oemlezoen jcinc engung gklausl,. m A " l - , - . den ttaufprelS nur zum Tytil bezahlte, worauf dann.StefayMySka verschwand., während gleichzeitig der genannte Käufer den in seinen Garten gegrabenen Keller verschüttete. Dieser Mann wurde also, verhastet und nach kurzer Untersuchung wurde er auch übersührt. daß er in der nrÄfXf hS Clifnn sffltiSfrt ist ' ' " " , T Idessen Leicke er in dem bewußten Keller vergrub. Das Grauenhaste diesesDors dramaS wird noch durch den folgenden Umstand erhöht : Dor Mörder verhei rathete seineTochter mit dem Sohne des Grrmnrhfttn .?rn?nk 31nnf trni Ihm ? . lj II 1 III L jjl ij I I I L k U t. U V'l&lLJll-JJLUUft LA . IM . ' "' m w m mm ß . r:. .. ir.if. m . . r , - von iiiuciii miyiuuuuycu juui yiiuuic Wirthsckaft ab, und nun wa??eS dieser Paul, der. in dem vetschütteten Kelle? die' ' Leiche seines VaterS fand. V o n j e h e r w a r e n d i e größ ten Geister der Nation eifrig bemüht'' Mittel auLsindig zu machen.das deutsche Theater, die dramatische. Kunst zu heben. DaS .Kehler Wochenb). dtutenun ein-. neuls Mittel an,wie man es nzusZtngen " ' habe, um daS Publikum zü'. ' th'u!kräfti ' gen Unterstützung der dram.ltischenttunst . heranzuziehen. In ' einer Theaternotiz l des aenannten illcontteurs wrd der rtnt". - o U,s,.6. hnrtinn Tfntr8 hrins,nh VkHHf W VV..IV. m0 M . VII(HIIIV v r. . ccipjogicn uno ,uni o weniger vezwei selt, alS der prachtvolle Eidel'sche Gar' ten urV daS , ausgezeichnete Lagerbier ibre AnziehunaSkrast sicher bewähren. werden." Das Lagerbier als treibendes ' Element deS Kunstlebens anzupreisen, ist jedenfallZ eine vortressliche und zeitge-' mäße Idee. ... . . . . ' - Mainz.' 23.' Juli. Heute wurce Herr von LooS,GeneralLieutenant und- ! ist .. sWl - our-erneur von Alain;, vkgraden. v. Loos war zur Kräftigung seiner Ge sundbeit nach. Italien' aereiss. erkrankte

dort an der Malaria und verstarb auf hr fWcfrt'tU rt tVis,VV...

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