Indiana Tribüne, Volume 6, Number 323, Indianapolis, Marion County, 10 August 1883 — Page 2

Sndiana Mbime.',.

Fägkiche- und SonAtsgsausgeSe. Office: 120 O.Marylandstr. Indianapolis, Ind., 10. August 1833. lne Trauung mit Hindernissen Ein junger Farmer beiCumminöville, O., wollteheirathen und gleich nach der Weizenernte sollte die Hochzeit sein, .A. ... . Sft tXitr " X 7 b, 4 mVr nliS eines benachbarten ne F. mersrocyier von eqiemVqror unv vl. Derju?ge Mann sreute sich nicht bloS, wie eder Bräutigam auf die Hochzeit, sondern grübelte auch darüber, wie die Trauunain einer ganz besonderen und dn g m MammüthhShl. in 'K.N. tucky haken träum laff.n 'und st am 4. nf...r .kn (mstiti. O" Ull III IIVIIUIIVV I hin und ei Fräulein in der Oonbtf eine LliflballonZ durch, richieiliqe Yanv ÄS f.tkit UlilU UUl U 11 U UiltlWihVUtlttw, uvk Seife 'ii! nachdeMammuthhöhle kostete ein Heidengeld und ein Ballon war nicht zur Hand. Da kam ihm mitten, : ??,:., ,:,; nm.n NaSt ei reitender Gedanke. Ich hab'S', rief er ... !. r(T. ,,n MUS, .WtV 1U II UtIB U t.fc. . st,üf. nm k,.i seiner -Bräu, und d e.ei?e gewandte Reite- .... . .. .. f. . m fx? o..... rin, ging aus oen oijajiagiu yicuuc , kl ss?N V um St I itti. -ll -v"u vi uu WkV Sömom der 5rauun ersuckt wurde. machte Im Ansang einige Umstände: der tt rtl Jm' I JUWIU1UIU4VIU UU1U UVUI fllb liv 1 Plerd! gesessen aber r llerhmste . Gaul und ein mexicam cher Sattel mit, einem Knopfe wie ein! Säule wurde ihm zugesiche t und der leutselige Herr' innifJi ' . . r m . Am verabredeten Tage trafen Braut, tSrÄ !!& Angehörlgen und reunden beglettet. . (AlllAAM IltAlt. Alls tIMI .uuMu miuu "i "V. A WAhMA I 1 1 -I v V w x cÖa -c ' und gleich darauf er chlen auch aus stelfer. 'S. arn,"rncr , r V Pastor Vor ihm pflanzte sich das; lange aat an unD ti I gelang ihm, die. muthlgen Pferde so dicht an emander zu brmgen, daß sie sich bequem die 5?t ; reichen konnten. Der Herr Pastor hielt beschwichtigendes .Hol mem Brauner,

jui, mxmuuz uniciurDcn cjinlge 9)art8 von der äußersten Woh. begann :r: Ist irgend Smrad1UBfiV

unter den irgend einem Grunde Einspruch" hoch st .-wi,ui4iiM, MW aus bäumte sich der Rappe des Bräutigams und drängte von der Seite der Braut zurück. Doch der jungeMann war ein guter Neiter, der Geistliche konnte in !!!". vt uuü juiuurf4 uii vih -otuuiiyuuij wandte : Ist es Ihre hol, memBrau er, hör ist es Ihre ernstgemeinte Ab sicht, die hier anwesende Jungfrau Kerzengerade stieg der Schimmel der r7 ;Ü c 5 i i cLu V?liS ömenic panie pzi nawt des Bräutigams das Gebiß mit den Zähnen und galoppirte nach der Land. ,..p. g v (.UHU. Der Braune folgte in lendenlahmem appe mir oem yerrn Pazior uno dieser rief mit lauter Stimme : Ist es Ihre ernstgemeinte Absicht?" hinter vem Lllthenden her, bis dessen Rappe m kühnem Sprunge in den Canal set)te,der neben der ' Landstraße hinfließt. Da stand der Braune, schüttelte den alten Kopf und schlug mit dem Manne Got i . v rrn r P t. rr i -I ies oen Mg naq ,emem oes Pseroes Weideplätze ein. Der Bräutigam kam glücklich durch den Canal und auf einem Umwege nach Hause; die Braut Iprengre rn oen oi ver arm ihrer tern. Schon zurück. Emma rief die Mutter, die das Hochzeitsmal an die n . - -f.rr.si . n Man gqcncu qaiie, oas ii ja sqneu gegangen, wo sind aber dein Mann und die uevrlgen i Ach Mutter. Zvlr stno vl in rne Wurzel dlamlrt, ich kann mich vor keinem Menschen mehr sehen lassen." Und nun erzählte die Tochter den Verlaus der feierlichen Ceremonie, oft von herzbrechendem Schluchzen unterbrochen. Na, beruhige dich nur, meinte die Mutter. nun müßt ihr eben noch ein paar Tage mit der Hochzeit warten ; Mich dauern nur meine schönen Braten, und die Kuchen werden auch altbacken. Das aber sage Dir, daö . ? jf n . cv - f rt e n naajpc -jcai yr uq zu e trauen und hübsch in der Kirche, wie sich's gehört." . . . . BeidemPfandonkel. . Daö selbst Pfandleihe? oft in der Weise beschwin cijagrcncuno gccicocnc r , , fci.fi v v - r. r- - r " nt n t v . b ;?n.n . Gegenstände die bezahlen, ziemlich häufig vor. Obgleich dieselben die Gegenstände, aus welche sie Geld lei. hen, ganz genau abzuschätzen verstehen und nie mehr als höchstens zwei Drittel , . cro i & . a..c v : . cn c i v . . r . ve uu uic P unver voricyle. ben. bring. t( dch dieGeschicklichkeitder k.... t..t! r:. ... t.i-.i o- m .... S T '1 T'nX. iT. r 8n. nXXJ,to&l' fiHÄSÄ' ?Ä S't rtÄ Ä A"8 9: SSÄiSA mZ.nl rn , W Z.y.J.S, kSS: .Js .:7J K,r,ZJ i u i 'Amn? aevrekt. Eme Methode, d-.e häufig mit Erfolg angewendet wird besteht darm, daß em elegant gellerde er V' eme werthvollen Nlng versetzt, nach kurzer Zeit med.er (in Ijib öl oft jtntjr -

i einender wiederholt. Endlich kommt er l

einmal in daö Geschäst, legt den". längst bekannten und genau geprüften, Nina auf den Tisch und bittet um daS gewöhnliche Darlehen. Er erhält es,: und wenn am Verfallstage derRing nicht! wie sonst eingelöst wird, ' besieht der Psanoielyer oen mg nayer uno sinoei,, daß er das Opfer einer vortrefflich aus! geführten auscgung geworoen Selbst einer der bekanntesten und ersah--jrensten Pfandleiher in Chicago ist vori ge Woche Ji'Xl wordm Eme re;ch suchte ihn, , je m Zem Prlvatcabmet zu fuhren und hier nahm sie ihre Ohrrmge0" und bat. die elben zu, . . e Darle - - K.c'f, . : "JXÄ K'm " D it ffiorne , M fl 2?!?,. Z Xj.X? Dfandleiher, und mtt den Worten: Ich . fr. t . I. . S ch' 'chL, ?"vi""r'l" Y' iit Öw ffi&s: . . . . OA - ... V . . fl ' d der ,,. Rmg u dem ersten du f"m mL ? 00 e ausbezahlt und d ' M avSSndigt. Am nSchsten Morgen unter.! P!ndleher ,u,lll,g nochmal, die Rwae und entdeckte, dab der ihm ,u I, y . , , . ! KKi ubergkiene mit. einem erthlolen. 'der hSchst geschickt nachgemachten Ringe ,?rwkcksk!t marden war. ." i stierte ffrau """" m fy, . , . .?' Frauen sind "7" !" " iVU7' mi ij Menschllchkeltbestrebungen geseierti wor. den, aber kem. . in so wurdlg r Weise, - wie dle lelder Ungenannte, dlt am 30. Juni dieses Jahres in Carbonate, Col., war ein großer Tag für die junge .Stadt-, ein Tag der Freude ÜUl bi Ankunft des ersten Wagens, , - - ß ' der ersten Frau und des ' ersten Brettes I V . aus der neuerrichteten Sägemühle, Als von Mund zu Mund die Nach, "cht ging, daß eine Frau sich dem Lager nähere, wurden die braven Mmer sglich elektrisirt. Noch war sie über iwe Meile entfernt,' als sich bereits hier b b Gruppen eifrig ausschauender, wartungsvoll gestimmter Männer dil. ten. Als man endlich ihrer ansichtig wurde, sammelte sich jede um ihr Zelt, slI. 0b'c'in Signal gegeben worden wäre. MHfnftturm thrfS lRkMakI naS .Amtsstube" des Eounty - Clerks. ES w jiiy 'vvwvwvw war nämlich angezeigt worden, daß der ersten Frau, die nach dem Lager käme. ein städtisches" Grundstück geschenkt j'den ihre, schütte, ad d werden solle. Neugierige Blicke ver Haufen, der sich um da? Amt gesammelt hatte, um angeblich die Postsachen abzu warten, wich ehrerbietig zurück und ließ den Eingang srei. Kaum war sie ctngr treten, so mischte sich Solonel Ferguson und ptaö)te e nen feierlichen Empfang in Begeistert rissen Hunderte die etwas schmutzigen Hüte von den edel gebildeten Köpfm und fuhren sich mit ltn hartenFing rn durch di ung kämmten Locken. Westen wurden herunterge. zogen und hundert Augen glitten an den Grubenkleivern ihrer respectiven Eigen thümer herunter. Colonel Ferguson wurde durch allge meine stillschweigende Zustimmung zum Sprecher erkoren. Obwohl' sonst nicht schüchtern, beton er eine Art Lampen. fieber, als er. vortrat, während wieder, wie auf Commando, hundert Hüte von . ' 7 a den Köpfen flogen. Mit den carbon. befleckten Fingern den ungeheueren Schnurrbart streichend und vergeblich gegen etwas ankämpfend, da? ihm die Kehle zuzuschnüren schien, begann end lick der Festredner ? Nerebrtk Madam' Hundert Köpfe nickten Beisaß wieder l.r . X- . . 1 . ,mch er den Schnurrbart, wieder räuZ perte er sich und wieder begann er Verehrte Madame. daö leuchtende Schauspiel dieser äußerst reizvollen Ge leoenbeit" Es batt nickt, dak die Au gen der Jungenö vor Stolz aufleuchte, ren, der Colonel stockte wieder. ' Ge. waltsam-rasste er sich jetzt zusammen, ließ die Anrede ganz und gar weg und rief, um sein Fieber abzuschütteln, mit wahrer GedirgSlöwen.Stimme : Fuß. svuren ibr. die ibr Zuerst auf unseren carbonhaltigen Boden gefallen seid, wir bewillkommnen euch! Merkur in seiner . ' . lustigen Flucht zieht durch die Bogenge mölbe des 5imme!S. licht über die aus steigenden filmischen Schichten von Gar sield-Eounty, das uns heilig geworden ist durch Anstrengung, Muhe und Ent behrungen. UnZ gehört es durch das TOX4 V. fpi ttn n ntiX S? ttX niTT tftlVU Ull ll.W UUIIUHIIV ak ItllW WIUf0mmCn. Wir kennen Ihr Geschlecht und einige von uns sind ihm zum Opfer uu viuiufc vvu uu jhui m Wir haben gelernt, zu lieben z treuer Erinnerung zu bewahren die niedlichen Finger, die in anderen Tagen über unsere BiöcuitS gerieben Tagen über unsere BiöcuitS gerieben wurden, und wir sehnen unS nach den selben. Die Kostbarkeit des KnopfannähenS (ohne Jingerhut,) ist unser und unsere ardeitSschmutzigen Gewänder tra v:. ßu,,,IB i,, ß Spurende I luuiiiajc vöuiiut. der zu Tage tretenden Monate lang sind wir dier gers.sen. umgeb.n on den schö. n rystallperle d.Z Himmel,, und unser ein iger, T. war lmZ Zirpea de, Lgergeis und di. trübe Klagelln. mllam-rphischen Spregung,n. Lange, lange Haien ir usda Blümchm gewarlet. da, flch durch die schneeig. Ti.küidurchkömpse2.d., Z un, Komfort zu bringen, lange haben wir uf den Tag glhofft, wo wir unsere :,.cf ; L 5s,k.,t. gönnten, aber dieses Ereigniß tftt aalln erhaben - imnMliat d ohne Beispiel in der Geschichte un. . ses.neuen Landes. 3 bist zu uns

gttommen, wie ein duftbeladiner Hauch

des holden Frühlings und Du bist der Altar, vor dun wir unS beugen und opfern, und im Namen dieser, meiner Ge nosjen im Kampse, die hier mit unbedeckten Häuptern vor Ihnen stehen, einige von ihnen schimmernd wie eine politte Wursschelbe im silurischen L'.St?, Haup. ter, die durch unvermeidliche Berührung allerCapillarspurea beraubt worden sind. sage ich abermals : Willkommen. Man kann sich darnach vorneuen, vle feierlich die erste Kindtaufe in Carbonate begangen werden wird. -. Werden die Tage länger 1 Seit längerer Zeit sind die Astrono' men der Meinung gewesen, dafc die Umdrehungsgeschwindigkeit der Er.'e nach und nach abnimmt, die Tage also län aer werden. Als an fand, daß yan sen's Mondtaseln nicht mit den That sachen betressend die Bcwegungen.dks MondeS übereinstimmen, die man durch Beobachtungen und Berechnungen alter Sonnennnsternine gewonnen hat, wurde der Gedanke geäußert, daß die Adwei chungen sich vielleicht auf Aenderungen in du Gangart" unseres großen Zeitbestimmers, der Erde, zuruasühren Ixt ßen. Delaney zeigte, daß die UmdrehungSgeschwindlgkeit, wenn auch sehr langsam, abnehmen müsse, weil Ebbe und Fluth sich in entgegengesetz'er Rich tung von der Umdrehung der Erde be wegen. Dasselbe behaupteten später andere Astronomen, darunter Sir Airey, Prosesior G. Darwin und Professor Ball, der königliche Astronom für Jrland. E. Stone, der an der Spitze des Radclisse-ObservatoriumS von Oxford steht, sagt dagegen aus Grund neuer Berechnungen, daß so weit wir jetzt zu erkennen vermögen, die Zeit der ErdUmdrehung sich gleich bleibt." Sollten seine Rechnungen bestätigt werden, so wäre allerdings niä.t bewiesen, daß die Geschwindigkeit überhaupt nicht, sondern vur,daß ste nicht wahrnehmbar abnimmt. LandwirthschaflllchkS. Die BodenproductivitSt iinBelaren. DaS Köniareick Bel gien erzeugt im Verhältnisse zu seiner Größe mehr Feldfrüchte als irgendein anderes Land der Welt. Ueber 60 Pro cent seines gesammten ArealS.einschließ llch der Gebirge, Seen. Flüsse und Straßen, sind unter Cultur. Jede Handbreit Landes bringt Getreide, Fut terkräuter oder Baume hervor. Der Getreideertrag bellet sich ,m vorigen Jahre auf 64.013.113Bushel. Nirgends ist der WirthschastSbetrieb so intensiv. d.h. gleichzeitig kostspielig und rationell. wie hier.. Unser Consul in Luttich schreibt, dak sich die Bodencultur inBel gien direct nicht bezahle und nur durch ihre Verbindung mit Viehzucht und Milchwirthschast-in hohem Grade vor theilhast werde. DaS Land, nicht ganz so grok wie der Staat Georgla, erzeugt jährlich 274.967.824 Hühnereier. 48 aus den Kopf der Bevölkerung. Die Löhne sind in Belgien nicht hoch, aber es ist eme fortwährende Nachfrage nach Ar beitSkräften vorhanden. Nur .dadurch. dak der belgische Landwlrth die schein dar. unbedeutendsten Erwerbsquellen ausnutzt, ist er im Stande, seine gedeih liche Existenz und seine hervorragende Stellung unter den Landvlrthen der ganzen Welt ausrecht zu erhalten. Ein derartiger WirthschastSbetrieb würde sich' im Allgemeinen für' unsere Farmer jetzt noch nicht bezahlen, doch giebt eS ein-z zelne Punkte, in denen derselbe heute, schon auch bei uns Nachahmung ver-i dient. DieS ist namentlich der Fall in Betreff einer möglichst hohen Verweh thung des Strohes, welches zusammen., gepreßt und weithin verschickt wird, der gewissenhasten Verwendung irgend wel cher Abfälle zu Dünger und der sorg fältigen Beobachtung der HauSthiere von denen etwa erkrankte Exemplare so sott abgesondert und entsprechend be handelt werden. , Außer diesen nachahmenSwerthen Seiten der belgischen Landwirthschast be richtet unser Consul eine weitere, die in jenem Lande sich segensreich erweist, die wir aber hoszentlich Nicht annehmen werden, bis auch bet uns der spärlicher wer. dende Nahrungsspielraum hierzu nöthigt. In Belgien wird jedes alte oder ver kuppelte Pferd geschlachtet und auf den Markt gebracht. In Lüttich trugen aus diese Meise im vorigen Jahre 528 und m Belgien über 10,000 Pserde zur Ver. mehrung der Flelschnahruna des Volkes bei. DaS Pfund Pferdefleisch wird im Kleinhandel durchschnittlich für 5 CenrS verkauft. Alles Fleisch. daS auf den Markt kommt, unterliegt einer höchst sorgfältigen tierärztlichen Untersuchung, sodaß wenigstens im Interesse der öj fentlichen Gesundheit jede VorstchtSmaß. regel getroffen ist. Dieselbe vortreffliche Flnschschau wird übrigens uus alle Fleischsorten ausgedehnt. Gegen den Genuv von Pferdefleisch spricht Nicht blos Vorurtheil. Die Wissenschaft lehrt uns, vab das Flelscy gesunder und wohl genährter Pserde em zuträgliches Nah runzSmittel bildet, wer aber jemals, sei . es auch nur aus Interesse für die Sache, ' Pserdefleisch in verschiedener Zubereitung gegeffen hat, wird zugeben, daß er ein Stück höchst mittelmäßigen Rindfleisches vorzieht. So kommt es, daß in Belgien und in einem großen Theile von .Europa Pserdefleisch bloS semer Billigkeit wegen genossen wird; ek ist dies unter den dort waltenden Um ständen. HSchst vernünftig, wir hoffen aber, daß eS dem Volke der Ver. Staa ten inFolge der glücklichern Verhältnisse, unter denen es lebt, für immer oder we nlgstenS noch für lange Jahre vergönnt ist, das Pferd als seinen Gehilfen in der c a . . V . . . ... .ir . ' urocii zu veroenoen. aoer ML)I zu een. unausgesetzte Verbesserung unserer Rm der und Schweinezucht und der Kamps des Volkes gegen seine Ausbeuter und Lohnabschneider mögen dies bewirken. Dle Bienenzucht. In der Bis nenwlrthschast sind wir gewohnt, zu ern ten ohne zu säen. Um aber den Erfolg in der Bienenzucht zu erhöhen, bedarf es

sxi y " n n . v e- r i v juiiutu wij uiiuituucuu uuu uic ivvic 111 mcht nur der Kunst und Sorgfalt der Decken gehüllt,-zu Boden. . :

ÜBlenenväter -Jmker , sondern vor

Allem guter Weiden für die emfiaen Thiere. Der Anbau von Honiavflan. zen muß sonach von jedem Farmer ange strebt werden, r die Bienenzucht ein träglich machen will. Honigpflanzen, die früher auf unbebauten Stellen des Bodens reichlich vorkamen, verschwinden mit der um sich greifenden Verbesserung der Landwirthschast. In manchen Ge. genden schafft der Anbau von Klee und Handelsgewächsen Ersatz, aber der Klee wird mitten in der Blüthezeit abgemäht und alle öandelsgewächse blühen nicht so spät in den Herbst hinein, wie die srü heren wild wachsenden Pflanzen, und aus diesem Grunde boten die letzteren eine langer-anoauernoe Vlenenwclöe. Diese Verbesserungen der Landwirthschast sind selbstverständlich ein Segen, und zwar um so mehr, als es uns in die Hand gegeben ist, für eine ausgezeichnete Weide für die Bienen dadurch-zu sorgen, daß wir Futterpflanzen für die Honig, sammler anbauen,-welche. die Cultur an. derer Gewächse nicht im Mindesten be einträchtigen. Stellen, die für die Landwirthschast in anderer Weise nicht verwendet werden können,, giebt eS auf jeder Farm. Wie viele Linden können noch angepflanzt werden? Wo fehlen die Bäche, Raine, Holzwege, an denen nicht Weiden, deren Blüthenkätzchen die Bienen schon im ersten Frühjahre aussuchen, m großer Anzahl gezo gen werden können ? An unsruchtba ren Bergabhängen gedeiht der Afop, jene vortreffliche Honigpflanze, die überall wächst und sich sogar - aus dem Schütte der alten Burgen m Deutschland so ganz besonders wohlbefindet. Der Far mer, der ihn auf -steiniger-Halde anpflanzt, wird in den Vorräthen feiner Bienenstöcke schnell reichen Dank ernten. An unsern Elsenbahndammen wird der Isop wuchern und Frühling,' Sommer und Herbst hindurch seine bläuen,' mit. unter auch weißen Blüthen tragen. Würden vollends benachbarte Farmer sich vereinigen und auf sonst nicht ver wendbarem Boden Honigflanzen anlegen, die eine verschiedene Blüthezeit ha den, so könn!: noch Größeres erzielt werden. Haselnußsträucher, Saalweiden, Stachelbeeren, .Katzenmüme, Reseda. Seidenpflsnzen asclepias syriaca , Gurkenkraut oder Boretsch u.s.w. sind Pflanzen, die überall - fortkommen und sich sogar, wie Boretsch und Reseda, mitten unter Kraut und Rüben säen lassen, ohne dem Gedeihen dieserCultur pflanzen zu schaden. Alle in dieser Hin. sicht ausgewendeten ' Mühen und Kosten sind gering und lohnen reichlich. Drainirung. Ueber die Vor theile der Drainage ist. kaum, noch ein Wort zu verlieren. . Nachsosgende Zah len beweisen den Ausschwung derselben in unserm Lande. Jm,Jahre 1880 be schästigten sich 1,140 Etablissements mit der Fabrikation von Drainirröhren, 1883 1,934 ; in ihnen waren 1880 $3, 203,865 und 1883 $6,339.281 angelegt; sie beschäftigten 1880 5,705, 1833 12,. 107 Arbeiter; sie lieferten 1879 ' 137, 231,560 und 1882 270,173.963 Drainirröhren; die Länge der letzteren betrug 1882 52.617 Meilen, ihr Werth $5,462, 525. ' :- Die Rotzkrankheit, welch vorige Woche als in der Abnahme be griffen gemeldet wurde, tritt in neunzehn 'öounties von New Z)ork, in Newark und im noioiiazen Tbeile von New Jersey wieder böSarliger auf. Vom InlLSe. In Middleport. N. ?)., ist dorige Woche ein eigethümliches-Natur schausp'.el beobachtet worden. Gegen. 7 Uhr 30 Min. früh zogen dichte Wolken am Horizonte auf und bewegten m rasch in nordwestlicher Richtung ' vorwärt?. Plötzlich erschien eine viel tieser stehende Wolkenschicht von völlig schwarzem Aussehen, die den Boden beinahe berührte, in einer Geschwindig. keit von 40 Meilen in der Stunde vor. rückte und völlige Finsterniß verursachte. In 15 Minuten war die Wolkenschicht über Middleport hinweggezogen und die Finsterniß verschwand ebenso unvermit. telt. wie ne gekommen war; Sturm ooer auch nur hestiger Wind hatten während des Phänomens mcht stattgesunden. In lhrer. letzten Nummer zerzaust daS.Enfant-terrible" der deutsch, amerikanischen Presse, die sogenannte vouston Post-, ihre Feinde aus .sörch. terliche" Weise: .Unsere Wächselblütter so schreibt die Houstonerin, scheinen sich in unsere Sachen gern hineinmischen zu wollen. Was geht.es t an? iüjic sprechen wie man den Schnabel ange klebt 'hat Und geben nichts drum wie man uns cretisirt. Wir seinrauf eigene Füße und in ein freies Land, ' wo msn die Preßfreiheit huldigt und Jeder schreiben, denken und sagen kann, wie eS ihm ganz lieblich ist. Pfui, wenn man unS so ''mit Koth bewirft und nicht gönnt, daklreie Presse sich breit machte. Als College, der .TrScher der-JndellgenS" haben wir ein Recht uns zustehen, von. dem wir Gebrauch machen. Ein Maul, esel kickt, wenn man ihn bös macht, und. wir sein bös und doch kein Maulesel. DaS soll diesmal genug sein für die schimpfenden Blätter, die der .Post" un günstlich gesint sein. Aber.unS schmecken sie und unsere Leser sein? auch 'Zusriedenheit. Die .JllmoiS Staats Zei'' tung" ist' nicht besser als uns, warum. hebt sie sich über uns 'und lassen unS mcht ruhig sem?" ' Unter denApachen, die kürz. lich in Santa Fe ihre Spiele und Tänze aufführten, befanden sich auch Mitglieder eines Stammes, die vorher noch nie mit Weißen in Berührung gekommen waren. ES hatte viel Mühe gekostet,- diefelben zur Reise zu bewegen. Als -ihnen der erste Eisenbahnzug zu Gesicht kam, va ren sie nicht erschreckt, sondern froh erstaunt und riesen: .De' sa'ra.tara vaS in ihrer Sprache: schön, wunder, voll bedeutet. Umso schwerer ließen sie sich bewegen, die' Wagen zu besteigen und als. der Zug sich in Bewegung setzte, warfen' sich die Männer, die den größten Bären furchtlos und selbst ohne Wagen Inlff.Aank H.V V! flXk( m

E ine gar rührend e Bären

Historie wird aus Nevada berichtet. In em Haus genannten Staates (Namen, thun nichts zur Sache) brach kürzlich Nachts ein Bär ein. Der Sauövater! war abwesend, und seine Gattin glaubte, er. sei. eS und komme betrunken nach Hause. Sie hielt sich nicht erst damit auspicht anzuzünden, sondern begann ohne Weiteres ihre Gardmenvredlat. Der Bär versuchte eine Weile dem Redefiusse, welcher ,hn m hohem Grade überraschte, Stand zu halten, plötzlich aber uverram ,ym em solches Entsetzen, daß er die Flucht ergriff und nicht eher zu lausen aufhörte, als bis elf Meilen zwiscken ibm und der Bewobnerin 1 " ' V9 -W W 99 s:s lagen ; sein Aussehen war aber der art, daß die anderen Bären ihm Wochen lang aus dem Wege gingen. Die Chicago er Times" er. zählt von einem Manne, der ein eigen tyumllches Nervenleiden hat, indem die tzsinnenemdrucke erst spät aus dasGeblcn übertragen werden. Er schmeckt einen Gegenstand, den er ißt oder trmkt, erst Ziwei bis drei Minuten nackber : ebeniä fühlt er einen Nadelstich erst eine Zeit lang, nachdem die Nadel ihm in'SFleisch gebohrt worden. D aS "erste. Modell des ae'. nialen Baltimore? Bildhauers, - Herrn. Ephraim eyser, für die von der Bundesregierung in AnnapoliS, Md., zu errichtende Dettalb Statue wurde von mancher Seite geladelt, weil die Stellung des Helden eine die Grenzen der Schönheit überschreitende Erregtheit ver rieth. Diesem Mangel hat Hr. Keyser abgeholten, und em neues Modell soeben vollendet, welches allgemein in weit hg. herem Grade befriedigt. Dadurch wird' dle Bronze'Flgur des deutsch-amerlka Nischen Helden 8 Fuß hoch werden und das Granit.Piedestal 13 Fuß. geschmückt mit den Wappen Moryland'S und De läware'S. (Bekanntlich commandirte der Held die Truppen beider Staaten in der Schlacht bei Camden.) De Kalb selbst trägt die Uniform eines Generals der Continental-Armee, fein rechter Arm schwingt das Schwert, während die Linke die Degenscheide hält, und die Haltung des Körpers ist eine mehr aufgerichtete und zugleich gemessenere, als früher. Immerhin verräth sie deutlich, daß wir einen Heerführer vor uns haben, der seine Truppen zum Sturme führt. ' In New York g ehen Men. schenfreunde damit um, Theatervorstel lungen zu veranstalten, in denen mit wünschenöwerther Promvtbeit die Tu gend siegt und das Laster unterliegt. Ein gewis,er Schiller spricht m semen .moralischen Wirkunaen der Sckaubühne" auch schon davon, daß der söge nannte tragische Eonstlct im Conflicte mit dem ewigen Sittengesetze bestehe, die New Jorker Herren scheinen aber ihr Project etwas beschränkter aufzufassen. Bis jetzt hat das Unternehmen, soweit eS sich um Ausbringung der erforderlichen Mittel handelt, so gut wie keinen An klang gesunden. Nachstehende Sees.chlan genGeschichte" wird von mehreren Män nern bezeugt, die in Toronto, Can., all, gemein als höchst zuverlässig bekannt sind. Dr. Dawson daher, G. W. Mc Knight und mehrere Andere, welche sich in dem Duberger-Hotel bei dem See bade Murray Bai, Can., aushalten, fuh ren in voriger Woche in dem kleinen Schooner Olouette in der Bai spazieren. In der Nähe der Mündung derselben erblickte Dr. Dawson quer über, letztere sich erstreckend einen langen schwarzen Streifen im Wasser; derselbe hatte zu nächst daS Aussehen einer ungeheuern Alge. Als das Fahrzeug sich näherte erkannten sämmtliche Insassen desselben eine unbeweglich auf d.m Wasser liegende Seeschlange, deren Körper sich mit den Wogn hob und senkte. Der letz tere war röthlich gefärbt und hatte völ. lig die Gestalt einer Schlange; seine Länge ' betrug mindestens einhun dert Fuß, und der Umfang war dem zweier Männer von durchschnitt licher Stärke gleich. Der Kapitän ließ den Schooner zurücksteuern, und in demselben Augenblicke erhob das Thier, wahrscheinlich durch daS Geräusch, wel ches das Umstellen der Segel bewirkte, veranlaßt, den Kopf in die Höhe, öffnete den Rachen und stieß ein zischendes Ge rausch aus, wie es durch ausströmenden Dampf verursacht wird. Ter aus dem Wasser hervorragende Kops und Hals hatten eine Länge von 15 Fuß, und von dem Rachen. aus erstreckten sich schwarze Streifen über den Nacken. - Gleich dar aus verschwand das Thier ui ter dem Wassei-, da letztere mächtig auswählend. Sämmtliche Zeugen des Schauspiels haben ihre Wahrnehmungen vor . dem Proto:jotar Duberger zu Protokoll gegeben und beeidigt. .Quebec Her.Bom Auslande. D ie HirfchDuncker'schen Arbeiterkassen in Berlin wurden am 22. Juli beschlagnahmt. Die Herren der Polizei waren mit einer richterlichen Beifügung nicht versehen, hatten jedoch den Auftraa, eventuell mit ZwangSmaß. regeln vorzugehen. Auf die Einwen dung, daß die Bücher ja auch in dem Bureau eingesehen und revidirt werden könnten, erwiderten die Beamten, daß dann keine Garantie gegen etwaige Um Änderungen derselben vorhanden wäre. Wie angenommen wird,' handelt es sich bei dieser auf eine Anordnung der Re gierung zurückzuführenden Maßnahme darum, auS dem reichen statistischen Ma terial der VerbandSJnvalidenkasse die Grundlagen süc die regierungsseitig ge plante Arbeiterversicherung, - an welchen eS der Regierung bekanntlich sehlt, zu finden. Freilich hätte die Regierung aus einem weniger gewaltsamen Wege dieses Material erhalten können von ei ner Kasse, welche von jeher ihre Verhält nisse öffentlich dargelegt hat. Gegen du Berechtigung dieses Verfahrens wird zu ständigen OrtS Beschwerde erhoben wer den - Die Spitzeninduftri't im Erzgebirge hat, wie der Bericht der chemnitzer Handelskammer meldet,außer ordentlich an Bedeutuna verloren; nach

dem Bericht ist der Grund' des großen Rückganges hauptsächlich in dem Aushö ren des sogenannten Veredelungsver kehrs zwischen Sachsen und Böhmen zu suchen, weil eS den Spitzensabrikanten dadurch unmöglich geworden sei. die zahlreichen böhmischen Klöpplerinnen, welche noch billiger arbeiteten, als die sächsischen, in Arbeit zu nehmen. Die Spitzenindustrie beschäftigte früher die zahlreichsten Arbeitskräfte , des Erzge birges, war aber auch die Quelle unend lichtn menschlichen Elends, da, weil das Angebot von Händen ' ungemein groß war, die denkbar niedrigsten Löhne be zahlt' werden. Es ist keine Uebertrel bung, wenn die Dichterin Louise Otto singt : .Seht ihr sie sitzen am Klöppel kissen, Die Wangen bleich und dieAugen roth, Sie mühen sich ab für einen Bissen Für einen Bissen schwarzes Brod! Fast sollte man es unter solchen Um ständen mit Fteuden begrüßen, daß eine derartige Industrie dem Versall entgegeneilt. Aber. . was erfahren wir durch denselben Bericht veiter ? Die brodloS gewordenen Klöpplerinnen müssen, um nur irgend eine Beschäftigung zu haben, jetzt die noch . weniger lohnende Perl näheres, treiben.... ' 1 . D i e m ühv o l l e' A rb e i t, uelcher.sich die nach der .Türkei übersie delten .deutschen Offiziere' 'unterzogen haben, ist nunmehr bis n dem Punkte gediehen, wo sie in. Form" ÄneS durch greifenden ReformgesetzeS d?e Grundlage zu einem Wiederaufbau der türkischen MilitSrverhältnisse abgeben kann. Der Sultan hat dem Reformproject rasch seine Genehmigung gegeben. Wenn sich nicht noch im letzten Momente die -Ent schlösse des Padischah und . seiner nächsten Rathgeber ändern, so ird das neue Gesetz am Beiramöfeste veröffentlicht und unmittelbar daraus mit der Durchsüh. rung desselben begonnen werden. - Die' Armeeresorm strebt vor Allem die Er höhung der Schlagsertlgkeit der Land macht, Centralisation irr der Verwaltung und eine rasche Mobllisirung an. Das Statut ist dem preußischen 'Wehrgesetze entnommen, wobei selbstverständlich, die heimischen Verhältnisse in weitgehender Weise berücksichtigt wurden. Bis zur Veröffentlichung werden auf Wunsch des Sultans die Einzelheiten des neuen Ge fetzeS sorgfältig geheim gehalten. Im Großher zogthum Bi den wurde am 24. Juli daS hundertjäh rige Jubiläum der Aufhebung der Leib eigenschast gefeiert. DaS vor lOOJah . ren von dem' alten Markgrafen Karl Friedrich erlassene Edict beginnt : .Wir stehen nunmehro an dem lang, gewünsch ten Zeitpunkt, der Uns in den Stand setzt,, in Unserer Staats und Finanz verfassung.verschiedene Einrichtungen zu treffen, welche Unsere sieben Untertha nen von allzu beschwerlichen Auflagen befreien. Wir haben Uns daher ent schlössen, sogleich mit der Befreiung von der Leibeigenschaft Unserer Unterthanen eine vorzügliche Erleichterung zu ver schaffen. Damit aber bei den verschie denen vorkommenden Fällen deutlich er helle, was für Folgen diese Befreiung habensolle und so erklären Wir, daß Wir ohne Absicht auf .einigen Ersatz der Einkünfte, welche aüs der Leibeigen schast. fließen , in Unseren gesammten Landen, welche unte.r Unserer alleinigen unmittelbaren hohen und niederen Ge. richtsbarkeit und' Landeshoheit stehen, die Leibeigenschaft von dem heutigen Tage an völlig ausheben und Unsere Unterthanen in besagten Landen hiermit sür leibeSsrei erklären."

. Ueb'er die Feierlich, keit bei Enthüllung .des Niederwald de'nkmalS am 28. September wird richtet : Zur Vorfeier wird Abends vorher mit allen Glocken, in Rüdesheim Bingen und Geisenheim sseläutet und eö sollen Böllerschüsse abaefeuert . rn W ' Aus sämmtlichen höherenBergspitzen der ' umgegeno '.ouen reuoeueuer angezün det, die Wege erleuchtet, und dle Ufer des Rheins durch brennende Vecktonnen er. hellt werden. Die Städte Bingen. ft).". irr 5k. jvuuisyimi ivciucu lUUllllNireN. jVIX Mäusethurm) Bura Ebrensels. Aura Klopp, die Rochuscapelle und Geisen heimer Kirchthürme sollen gleich' den fl?rtf!rttirtfh.nf trirt.ife iitfc... V... JHI1VIIUVHI44IUI IWt yll)U4( JlUlt prangenuäd inmitten ts altehrwürdi gen Vater Rhein soll ein Feuerwerk ab gebrannt werden. Um diesen. Feuer punkt herum und inmitten alle? dieser strahlenden, die Nacht zum Tag erhel lenden Lichtfarben sollen 810 größere Dampfer in einem von Rüdesheim bis ' Bingen reichenden: Halbkreis auffahren-' und, Rumpf rnd Takelwerk mit Lampions geschmückt. Sänger und Musik, chöre ausnebmen, welche ihre Weisen in mächtigem FreudenschaU eriönen lassen. -Der Kaiser nebst Gefolge wird in einen Extrazuge von Wiesbad.-n ksmmend. an dem Punkt, wo die Eisenbabn die Gei senheimcr Chaussee, kreuzt.' um '2 Uhr ankommen, um sich' öon da zu Wagen aus den Niederwald zu l cgrben und di, 'Einweihung zu vollz'eben. Bei der Elthullung d.-s Denlm'lI sollen alle Glocken der umlitZeen Orlichaflen durch Fstgcläuie und ;,! Batterien - Artillerie durch .Kano,n oiner. den Vollzug des feierlichen Äcl'd vcitünden. Am 20. 5uli baden die Antisemiten in TiSza vk'ar ein neues Manöver in Scene, gesetz:. grau Wa, briel Cserer,' F?aü Baloiy und Frau Andreas Soos machten dem Dolsrichter die Anzeige, daß die Juden während der Wftfhk hrt 'X'.mtifT prhrr.&in itth - . . m. uus Vorhalle die dort angeblich vergraben gewesene Leiche der Esther fortgeschafft hätten. Sofort wurde, ohne einen rich terlichen Austrag . abzuwarten, eine Haussuchung vorgenommen, und ein im Tempel aufgefundene, frisch gegrabe! nes tiefes Grad schien die Angaben der genannten Frauen " zu bkÜätZaen. Aber von den Gensdarmen in strenges Ver hör, genommen, gestanden die Frauen. welche die Anzeige erstattet hatten, daß sie selber daö Grab gegraben hätten, den l iFußboden mit rothen Maulbeeren g,.i färbt, um ihn blutig .erscheinen zu lassen, und aus diese Weise neue Daten für die 1 Anklage zu liefern. (Die betreffenden' Fraum varen Zeuginnen illi Prsztß. '