Indiana Tribüne, Volume 6, Number 322, Indianapolis, Marion County, 9 August 1883 — Page 2
Dndiana HrMne.
FLgNche- und Sonntagsausgaöe. Offl: ISO O.Marylandgr. Indianapolis, Ind., 9. August 1833. schlag anfülle. Ganz plötzlich und scheinbar ohne alle äußere Veranlassung eintretende TodeZfälle kommen seit einiger Zeit so häusig vor,daß dieBezeichnungen : .Herzschlag",! .Gehirnschlag", .Nervenschlag" u. dgl., unter welchen dieselben berichtet werden, häusig für besondere Krankheitsformen gehalten werden. 'Dies ist 'unrichtig,' denn alle solche schlagartigen, oder Läh mungs oder paralytischenErscheinunaen' haben in den verschiedenartigsten Erkrankungen deS Nervensystems ihren Grund, bereiten sich in der Regel lang sam vor und eS kann ihnen in den mtl sten Fälleu durch , entsprechende ärztliche Behandlung vorgebeugt werden. Beginnen wir mit den unvollständigen Lähmungen, die nur vorübergehend denNichtgebrauch .deS. befallenen Organs zur Folge haben ; und 'schnell in blohe Schwäche desselben sodann aber in völlige Genesung übergehen. Ein Zim mermann z. B. oder ein Hufschmied, dessen Beruf es mit sich bringt, .die Alt oder den Hammer zu schwingen, fühlt plötzlich früh beim Aufstehen oder' auch mitten in der Arbeit seinen Arm starr, empsindungSlos und kraftlos werden, sodab er nicht in Stande ist, den Arm zu heben, geschweige denn zu arbeiten. Der Arzt wird pon einer lnonopolegia brachicalis" sprechen und könnte ebenso gut sagen : der Kranke ' hat sich überarbeitet j und bedarf 'der Ruhe. Schreck, . ungewohnte, körperliche - An strengung oder geistige Erregung rufen oft bei blutarmen Personen, namentlich Frauen, ähnliche Erscheinungen hervor aber alle diese Lähmungen, -die sehr ost auch die Sprachwerkzeuge befallen, xoti chen bald einer entsprechenden Behand lung. Dieser Umstand beweist, daß dieselben .nicht durch einen zerstören den Einfluß auf das Nervensystem,' sonder nur durch! einen vorübergehenden Druck aus -einen bestimmten Theil des selben veranlaßt waren. Bei Weitem die größteAnzahl der sogenannten Wunderkuren oder der Heilungen durch den Glauben entfallen, soweit picht Betrüg im Spiele ist,'; aus derartige Erkrankun gen. Ist Jemand, den Kopf auf' den Arm gestützt oder den Arm über die Stuhl lehne hängen lassend, eingeschlkfen, so kann- er nach dem Erwachen den Arm .nicht brauchen; der Druck, der aus einen Theil der. Bewegungsnerven geübt wur de, entzieht den Arn vorübergehend sei ner Herrschast. Die Nerven gehen be kanntlich von dem Gehirn und Äücken mark als den NervenEentralorganen aus und wenn die letzteren einen Theil ihrer , Thätigkeit eingestellt haben, tritt eine allgemeine, ; wenn blos öic Nerven leituna nach dem einen oder anderen Muskel gestört ist, eine theilweise Läh mung ein. Wir können diese Nerven leitungen mit den Drähten für Besörde rung der elektro-magnetischen Krast sehr wohl vergleichen; m beiden Fällen be wirkt eine Störung in den Leitungen die Unthätigkeit des Apparates oder des menschlichen Organismus. Gelingt es, die Ursache der Störung bei den Ner ven meist den aus dieselben ausgeübten Druck zu erkennen und zu beseitigen, so werden Apparat und Organismus als bald zur regelrechten Thätigkeit zurück ' kehren. Die allgemeinen Lähmungen ' cuiucv"! "Ci igcuwciicc oelitvrun ors . Gehirns und Rückenmarkes Bluterguß, ..'Erschütterungen, Entzündungen ihrer r.rcn v :... ; .. i . rr.. j r. v. iciuu uuct iyict ajumc, auiirn aus üic selben durch Geschwulste, bleiben häufig alS Nachsehen gewisser Krankheiten zu rück, namentlich der DiphtheritiS Ma laria- und des ScharlachfieberS und sind endlich die Folge gewisser Vergiftungen. 9mlt. die viel mit Blei an thun baken. w - - - " u "7 , werden von eigenthümlichen Lähmungen befallen, die zuerst imVorderarm auftre ten, so daß der Patient nicht im Stande ist, den Arm oder dieHand auszustrecken, sich aber mitunter über das ganze .MuS kelsystem. ausdehnen. Einem Wechsel der Beschäftigung und Mitteln, welche. daS im Körper enthaltene Blei ausschei de, wird diese Krankheit bald weichen. Eine sehr häufig nicht oder zu spät erst beachtete Lähmung der, Thätigkeit der Herzklappen, die zu unheilbarer Läh mung oder zu schr-.ellem Tode führt, wird, wenn sie sich in einer Weise bemerkbar macht, daß sie nicht mehr übersehen wer den kann, irrthümlich auf einen organi' schen Herzsehler zurückgeführt. Die Ar terien sind bekanntlich elastische Canäle. Im späteren Alter, durch Ueberanstren. gung Sorgen und Gemüthsbewegung und sehr häufig durch fortgesetzte Unmä ßigkeit im Genusse alkoholhaltiger Ge tränke verlieren die Arterien ihre Elasti cität und werden spröde und. brüchig. Bei der -ersten besten Veranlassung zu reichlicherer Blutzufuhr nach dem Ge Hirne platzt eine Arterie und ein geringer Bluterguß hat durch den Druck, den daS gerinnende Blut auf die Gehirnnerven ausübt, eine partielle, halbseitige, häu fig vorübergehende Lähmung zur Folge, während ein reichlicher Bluterguß zu tödtlicher Paralysis sührt. -Diese Art von Apoplexie wird von den Laien Ge hirnschlag genannt. Derselbe bereitet sich auch, in anderer Weise, jedoch eb.en falls langsam und so vor, daß ihm durch ärztliche Behandlung vorgebeugt werden kann. .DaS 'in Blute aufgelöst enthal tene Fibrin setzt sich HSusig am Eingang in'detfPuMpapparat der Herzkammern ab, und The.ilchen desselben, welche in . is " . . t . t . t. ' die Arierie uoergeyen,- veryinoern oen Durchfluß deS ÄluteS und sühren hier durch eine 'Lähmung desjenigen Thüls deS Gehirns herbei, für welchen -der Blutzufluß bestimmt ist. Die sogenannten Reflex-LSHmungen entstehen, wenn EmpsindungSnerven in ' 1 7. w. .'l (..:ui.ui:,i XtiXtl ivCingUll VCCIHUWJW
welche bei Gesunden die Ncstkxdewegun ! , . ru... . r? . r. r . e..c I
i aen vermillkin ; iic iino lege yaung von L ' 1 " m . . Eingeweide Würmern verursacht und werden nicht nur an Kindern, sondern auch an Erwachsenen beobachtet. I Slngevot und Nachfrage. 5ln San Francisco, Eal., wurde kurz. nachdem das die Chinesen-Einfuhr be schränkende Ee ek m'S.even getreten ' . v . . v anirx. war, eist sieigen oer von vrn iuicyc Ä ''7.. .1'.' gesetzt h 1 IS ni 5; .. lus senug, 5 fl 1 AM4nAlUH lhMi VVt ooi von r .i.f;iv", '" eine Qraanlsatlon . zu gründen und ge rx siTix n.?,.' hnn 5OT,ÄÄ,lä5!?Ä $Lto$l&J&d l 'uZ 7 7S'kd r,,K,u,n T,i P'l'S ' ?ll h!,mSL?B.i V, "i? langten PS und dieWsscher statt Z, Z7. Sie sind slmmllich mit ihren Forderun. "tu durchg,drung7n und die Besitzer der Si,rx.Cn..i.. t'.i.-..R.ti :(,:.s. m 7. S , Vi7 SS .,r ;M.Zn WWSlll VZrn Zl im ltai Arbeitslöhne, sondern noch um etwas .sä,:.,. ist ; Ä?ü..w sfibtt, dak die Arleilir sich größere Aui 1 . r.c..u.r.:(.... ..nit.M I Huvj i .V" v t r 1 "c ?rMJ tT d nur dazu da, ! sie Ersxrn,ss. A M mmm V M TfT W T III TIVIIUI I! IITII IIII Iirilslliril. iconruer vclUlvKktt 'V "UW ' ' W r v rtN I Cbma zurückkehren, kann nach dem Da t.'...: v. o.ü..- : ctr,urgaiiinoci ocuuncu iu u4"-' ciScö zur Zeit noch nicht mit annähern i - ...'! h...V. oer üicgcigeu utuuycui ujuuui. Traurige WohnunäLverhältnisst. Als John Brigbi beim Antritt des KectoralS an der Universität GlaSgowi t. ,,... 4..- 'r. c 'lin. sie uvien oigen oer vielen oriii.lueni . . cn. . r. jr ?f i. I Kriege jur oas mou otpiao), zxwuyni r u. A.. daß in Glasgow je 41 Fam ien unter 100 nur in einem Zimmer Hausen. . Unser Consul in GlaSgow,der ceiXt. c;Avi(tnnr fRrt iuitt rfcltutfcv uiiv uti i ituv. . harte, hat diese Angabe Untersucht und, berichtet' an das Staatsdepartement! iZolgendeö : Die Bevölkerung der Stadt! Relief sich im Jahre 1831 auf 51l;520, ai-innr.Q Z.,s. oio s .. vlttktz ou.o-xo itui iui .iiuiutv. uuv v624 nur ei Zimmer enthielten, Zmei-! i'deFamilie nicht mehr'al, h.-chst.n!
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rnnimrt ftnt jugung ylll. Man würde nde en irren, wenn man. ... m.c. r. ,..tRfc- ! au :c7 ra: ".' lich a lcr chlieken .wollte. . -Im Allgemeinen. gieb
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Hauptstadt 'Niger dollstlndig. Armuth,! vemgerzn Tage Mlende Entbehrung and weniger Laster, als in den meisten .... ct,. x .Tanss, UIIV JUtlMVIIItUVItU vereinigt Königreiches. Dagegen ist die Fruchtbarkeit dieser Classen eine ganz, rstaunliche. In einem Distrikte leben 0,000 Personen in 1,853 Räumlichkei- ' muut.ainnUiUBJ 10. ten, und eö giebt 950 Familien in Glas gow, die aus 10 bis 16 Mitgliedern be stehen. Noch arger ist eö, wie gesagt, n anderen Städten. Schottlands, Eng land's und Irland'S, am schlimmsten. oweit Europa in Belrach: rommr, m. London. Wie eS dort aussieht, ist schon so ost beschrieben worden, daß eme Wie derholnng überflüssig wäre. ES wu? den bekanntlich großartige Versuche ge macht, mittels deS Peadody.FondS die entsetzlichen Viertel der Armuth jrnid deS Lasters auszurotten und anstelle der . ... erbärmlichen Löcher- gesunde und mit allen Bequemlichkeiten versehene MiethS Häuser zu errichten. Kaum aber ; waren letztere, lerltg, io wurden ne von einer ganz anderen. Elaste bezogen, alS derje nmkN '.sür die fie bestimmt waren. Die Nrm.n wurkn durck die Neabodn.Zu. ser nur aus ihren bisherigen Wohnstatten Serien der Riesenstadt verdrängt. . Sie zogen weiter hinaus, aber er u nicht in bessere Quartiere. In diesem Falle, wie so ost schon, zeigte sich recht deutlich.daß die sogenannte Privatvohl. tkät akklt nt Numanllat ,ur !Ne!eiti. gung gesellschastlicher Uebelstände durch, aus unfähig ist. ' Sie mag die Leiden einzelner MSbedürstiaen lindern, aber, ganze Systeme niederzubrechen. ist sie nicht im Stande. Die. Ursachen, welche diesem Zusam mendrängen zu Grunde liegen sind wie der ganz verschieden von denen, welche Die ärmlichen WohnungSverhältmsse der Kleinbauern und ländlichen Arbeitern in Frankreich und Irland veranlassen. Im 5 in l .an 3flS !?B.'A .: ar.tJ v:. n.-. eine, Million Menschen, die in fenster hif,t..X in cyrfftnh. itntn ttnnii. Mw.v.tv ... lien in Halben Erdlöchern wohnen. Hier Ub h,r rnnnn! N ßtoiMöttrm und Cultur verantwortlich zu machen? d e betreffenden Leu e baben stö aus der halbwildheit noch nichtherauSgearbei. ns nWft5 Nv,m,n Vi IIIIV VW. fWI Imv , Folge d.sskn auch sehk.anspruchileZ.'Oik knm di. m jb&WBe . t: L ben? überhauxt noch nicht oder süZlm .igst'ns kein. Neigung, stch ..k LuruZ- zu verschaffen. Dagegen sind die Londoner Arbeiter nicht selbst daran ?fmlh hnh R i" 3?AtfnTsrrn UqNchanW nur . die Hälfte des Raumes zum Leben er firtTfn htn man ibren 9ei,,n ,m,st,s. WWW V1 MMM 5?Zk ,nit,Nnden tbatss?l:s. k nib nach.besIerenQohnunktn, aber'eK ist ihnen unmöglich, ihren Ansprüchenge, rt&l iu werden. Die SSuld an diesen Verhältnissen .trägt augenscheinlich der theure Grund und Boden in den Grok " städten. 'um M.r. czAh in Wnnv 0" n iiituj man nur aus die amerikanischen Groß. städte zu verweisen. Hierzulande hat .;n iwnrint nA niifttSn fnsA
(r.v--v-:r-7TTOi)eSaüdv-. Bald kam dieweil, da
Umsange'entwickeln können, wie in Eu , .!f v . 3t...:rx..ni..i..:ofr..... o
iivoa, eil ucc viuuuuiiuviuwiuimiya I l W m V t ä L gang in olge oer Mognazietten, ano zu erwerben, in Folge der zahlreichen Entdeckungen noch ganz unausgebeute . m mm m fc. f ler viaiutqci$t noiywenotg em anoerer war. Dennoch lauten1 die Schilderun gen der Gesundheitsbeamten über die WohnungLverhältnisse in New Z)ork, Chicago u. s. w. womöglich noch traun aer, als de? Bericht Bret Harte's. Viele Tenementhäuser in den amerlkani schen Großstädten und geradezu Pest t itf. . na...tniuM v o.n.. Auf einem Grund stüc ldstück in .Neu York, Hausbesitzer, daß ihr Capital sich nicht verzinst, und das ist sebr begreiflich. vmn man hört, daß das Grundstück, auf 1??. ' . vllll vua ajuux li(Ut, glz uia uicimui l viel gekost., hat. als: das E.iSud. im. k?,,d..,k.ich b.r Ine Stadt nmd. um, l' m,hr steigt tet Pi, bei Grunt.ig.n,bums ; man rann Z;,.,.... vS .fmi.-'--..i..v i b"$ J J f ä'i rb'' Stadt. Besonder? geichtldte Leute ra den Arbeiter, in ,.Et,g,S' rar der Stadt zu ziehen, aber diese Liathge. iB. W der Arbeiter nicht erst n cm-n 's :m- ra-,rt- ... um 9 Uhr Morgens .m Bureau er v" c"'"'v" ' mt am Wie von verunadyangigen eilerparlei in Philadelphia v.ran. vthr&Ur htr sttfcnrt , lufc ouutsitt vvm. vfc n!- hr k?nks,L üw,v"s vs v fiaooi', Utrnh S. StephenS. hatte sich merkwürdiger Weise nur geringer Be tdelllgung zu erfreuen. Stevhens wurde am 3. August 1821 in Cape May Co., N. I., geboren, kam 1845 nach Phila delvbia. oraanistrte bier die Schneider Gesellschaft der KniabtS of Labor, wurde sväter Obermeister deS Ordens und ftarb T - : . .... ffedruar 188!!. . . .AllMshtkDe Zauttu" VMl der.N. 5). Time.) . (w. v n. n v kv , r . . . . 5, W. Field ist er Philosoph dkS Telegraphen. Er lft es,' d.-di. vundervollen lBulletin ..tmgegeben hat, . LZSe der Western Union-Maschinerie betreffend, die dem alaubigen Publikum zweimal täglich vorgesetzt erden. Die . . r . cn , Sd ft ,ch tst d.e d.S Pmagentm Somervllle. aber die Stimme , st du bestZnd.g - OK. JMM I iunim uiuniciii cujui, tvgzzu, uu l.r. s.-... cx:,. X. i.'.ntt.n : v' 3-1 geschmolzen, sollten Telearaphle, Geo laraphie und das Sonnensystem gänzlich ..re.: .sF.. c .' k U 1 1 lll YV4WUt IVltVlII; V VMde aevik irgendwo am Rande des ' 5 ::".: .l'l' Somervlue. ES gebort zu inwi , m , i cr . n . M!.. Union Telegraphengellschast, Alles zu ;tJ Wjf anbefohlen hat. Die Corporation hat keme Seele zu verlieren oder zu er. lösen. Mag daher auch die Gesellschaft hilflos, lahm, blmd und taub Um, so wird Herr Field, der heitere Philosoph noch immer rufen : AluS ist O. tt.Wlr haben ganz vergessen, daß überhaupt so etwas wie ein Strike dagewesen ist." Mit einem ganz ähnlichen Rufe er schien Herr Field zuerst als Telegraphist vor der Welt. Als das erste atlantische Kabel gelegt wurde, wetteiferten zwei ErdtheUe miteinander, das wunderbare Erelgniß zu feiern. , KSmgm Victoria cy r? w t. nr . jt . Xr.Tiu Cri - und Präsident Buchanan wechselten Be gluckwunschungs-Depeschen, die ubri genS der größeren Sicherheit halber durch die Post geschickt und erst dann verSstentlicht wurden, als die Kabelstg nale oevle en, dak die Strömung Wirr lich übermittelt wurde. Dann tauschte der Mayor von Jork Grüße mit dem Lord Mayor von London auS. I m . . n . rn c r je . 'n.f. V . e ",ie neuigleilsoepe,?! miiieis es aoezs wuroe mir großer erwunoerung und Feierlichkeit am 25. August 1858 empfangn ; sie brzog sich auf den Krieg im .um, auann wurvc ut ilv mung schwächer.und schwächer, bis sie H!?. .ano oer onnnenr vom atlantischen big ZUM stillen Ocean VON Enthusiasmus glühte und Feuerwerk, Kanonaden, Musik, Festessen und Reden ohne Zahl die AuStilgung von Naum und Zeit feierten, 'flackerte und erlosch die kleine Nachrichtnflamme zu Trinity Bay in Neusundland. Herr EyruS W. Jleld der Urheber des wunderbaren Un ternehmens fand mitten zwischen Ban keten und Serenaden noch Zeit, an den! ?S ön rtN : -Keep N UV U.U. UND IN ü i - Clf! Jt t O'jfiAMAtM M ."" "U" biumiH trirrhti llf Santv "r; " " xT Die Geschichte lieht es. sich zu wieder. wen. . Herr Field steht immer noch im 5' u0 3?5 5I"Ln Union XcleörQpengefcnQfMafl aUe ihre ZmeigSmter geschlossen. DleLehr. m , - i i--. . w ?6tvt,I.ac8,!en ?V i..t Mt tob ub.rtürtet 51 . .b" Empsng als ob IIC VUU Viie uciuii( wviviii ivutni. AlleS ist in Verwirrung . und die Leiter des Geschäfts sind am Ende ihres ÄÄ umiwuw aaentm ganz munter: .O.K. So w VV f mK merville.- Wie das dem De Sautt) gleicht! Dr.. O. W. Hylmes erfaßte seinerzeit 'den-Humor deS TageS'und richtete ein komischeSGedicht an daS my. tische Geschöpf, welches im Jahre 1858 Qn 0Ct u,le von a.nnuo au m uno, I l iv. i . n f fr. .f. (V.ltrK lrozoem oas aoei ais i5eyz,cyiag "scn hatte und Jtd:rmann es . r m , , . ry i r 1 T ?u?e. ,ne aufmunternde Botschaft ?uSsandte biS erfüllt war das Land oem zauien ÄZloeryau : -an nmu
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lder fromme Betrug aufgedeckt wurde,
De Sauty mit einem Hirschhorn Ge ruche der Auflösung verduftete und der papaaeienartigeRus: .11 riZlid ! De Sauty". nicht mehr geHort wurde. Eine Zeit lang iedoch wurde die' liebe Tauschung ausrecht erhalten und die Freude dauerte noch' fort, als das Kabel stumm wie ein Fisch geworden war. Derselbe alte Trick mag auch jetzt wieder auf Wochen vorhalten. Nach und nach aber, wenn, die Geduld des Publikums erschöpft ist,' mag auch des treuen Preß agenten Gezirpe nicht mehr gehört werden und Herr Field zu rusen aushören: O. K. Somcrville. HüilslicheS Elend. .Haltet euch in der Hausflur auf und gieb' gut auf Deine jüngeren Geschwister Acht sagte an einem Vormittage voriger Woche zu New Orleans in einem an einer engen Gasse belegenen Hause mit von Thränen halberstickter Stimme Frau Jane EummlNgS zu ihrem ältesten Kinde, dem 12jährigen Willie. Sie hatte kaum vor einer halben Stunde ihrem Jüngsten die Augen zum letzten Schlummer zugedrückt, ihre kleine Baar schast überzählt und ging nun, einen Sarg und das Begrabnlk sur daS Kmd zu bejorgen. Wie vtaqit voryer halte die Frau am Bette des kranken Kindes gewacht, kein Schlaf war in ihre Augen gekommen, und der Kummer hatte es ihr unmöglich gemacht, sich durch Nah rung zu stärken. Schwankenden Schrit tes verlies ne oas aus ; ne wollte zu einem Leichenbestatter gehen, bei dem sie vor Jahren als Magd gedient hatte, von ihm hoszte sie em anständiges Begräbniß für wenig Geld zu erlangen. Es wurde Mittag und Willie gab sich alle Mühe, die vier kleineren Geschwister, die weinten und nach der Mutter verlangten, zu be ruhigen. Eine Nachbarin brachte den Kmdern Essen, ne sah, daß die-klelne Leiche noch im Bette lag; die Hitze in dem niedrigen Zimmer war fürchterlich. Die Frau holte ein Brett, legte dasselbe über zwei Stühle, ein weißeö Betttuch darüber und das todte Kind darauf, dasselbe wieder mit sauberen Tüchern über deckend. ' Langsam schlich der Nachmittag dahin, eS wurde Abend. Die Nachbarin kam wieder und stellte zu Häupten der Leiche zwei brennende Kerzen. Auch Willie war nunmehr der Mutter wegen in Verzweiflung, und die Kinder kauerten sich rings um das gestorbene Schwesterchen nieder; bei den Jüngsten machte die Natur ihre Rechte geltend, sie schliefen ein und vergaßen alles Elend. Gegen Mitternacht fuhr ein Wagen vor, und zwei Männer trugen die todte Mutter m'S Zimmer ; sie legten die Leiche auf das Bett. .Die Frau war auf ihrem Wege von der Hitze überwältigt worden, auf dem Trottoir niedergesunken und hilflos gestorben. Polizisten; hatten sie nach der Leichenhalle eines benachbarten Hospitals gebracht;', sie hatte Z8.00 in ihrem Besitze. Durch die Meldung des Vorganges an die Polizeistationen war endlich die Wohnung der Frau ermittelt wordcn. Der Gatte derselben arbeitet auswärts an einer Eisenbahn, seine Adresse ist unbekannt. In den letzten beiden Mo naten sind in der Umgebung von Black Ereek in Virginien in einem Umkreise von 5 Meilen mindestens 90 Schafe von den Wölfen zerrmen worden. vom Jnlanse. 'Der Lake George hat fünf Namen. Die Indianer nennen ihn Andia'toroc'ta,' oder den See, welcher sich zusammenzieht, enger wird, auch CaniderlOlt oder den See mit dem Schweife. Im Jahre 1646 käme? der Missionär Vater Joqueö und .Sieur Boürden am Ufer des Sees am Frohn leichnamsfeste an und nannten denselben See deS heiligen Sacraments . Diesen Namen änderte General Johnson na Jahre 17SS zu Ehren deS König Georg II. in Lake George um. Cooper nannte den See in seinem .Letzten der Mohika ner" Lake Horicon und ist von den sil bernen Gewässern" desselben entzückt. Der Ctgarrenh andler Fre derick Gebhard in NewYork beabsichtigt, bei der nächsten Legislatur um die Er laubniß einzukommen, seinen Namen ändern zu dürfen. Er sagt, dieser Name sei durch den notorischen Begleiter der Langtrv so der öffentlichen Lächerlichkeit verfallen, daß er -es vor Neckereien nicht mehr aushalten könne und sogar furch ten müsse, seine Frau lasse sich von ihm scheiden. BeiRockvilleCentre, N. hat sich dieser Tage eine Schildkröte so fest in das Bein einer auf der Weide befindliche Kuh verbissen, daß drei Männer über eine Stunde zu thun hat ten, ehe sie da? vor Schmerz rasende Thier von ihr befreiten ; die Schildkröte wog 210 Pfund. Dieser Tage hatte ein far biger Baptistenprediger alle Hände voll zuthun, eine Menge Farbiger im Ala bama zu tausen. Die Negerin Jeanne Johnson, eine Methodiflin, hatte sich aus Neugierde an den äußersten Rand des Ufers vorgedrängt und der taufende Prediger ergriff dieselbe ob auö Ver. ehen, oder um einen Witz zu machen, oll sich erst noch im Processe heraus lellen riß sie in den Fluß und suchte sie ohne weiteres unter. Als die alte Frau wieder über dem Wasser erschien, schrie sie, schnaubend und spru delnd : .Lass' mich. Du verd Nig. cjcr, ich habe einen besseren Glauben alS Du, ich will nicht getauft sein." Trotz. dem wurde sie noch zweimal untergetaucht, rann aus dem Flusse und schrie dem Prediger, die Faust gegen ihn schüttelnd, zu : .DaS sollst Du mir bezahlen. Wu voulopsiger Schurre. Die ganze Gesellschaft wollte sich todtlachen, die vom Wasser triefende Johanna aber lief nach ihrer Wohnung, zog trockene Klei, der an und vendete sichln einen Advo katen: Sie behauptet, sich nicht nur einen Schnupfen zugezogen, sondern auch durch . die baptistische Taufe an ihrem'.methodistischen Glauben .Schaden
gelitten zu Men und verlangt deösausi
gen Schadenersatz. Die schreckliche Bahnka t a. strophewelche sich vorige Woche in der Nähe von Povnal, Vt., ereignete, wird dem Telegraphisten Jobnson in die Schuhe geschoben, einem Jungen von 17 Jahren, der die ganze Nacht über im Dienste gewesen und auch am Morgen nicht abgelöst worden war. Die Spar samkeit der Compagnien vertraut den Telegraphendienst, von dessen genauer Besorgung das Leben der Passagiere und Beamten abhängt, oft Kindern an, ja in diesem Falle einem Jüngling, der in Folge seiner Ueberarbeitung am Jnstru mente einschlummerte. Fünf Chinesen von Pater son, N. I., welche wegen Mißhandlung eines ihrer Landleute, der billiger ge waschen hatte, als sie, zu je.500 Strafe verurtheilt wurden, erschienen Ende vor. W. wieder vor Richter Skinner in Pa. !terson. Ihr Anwalt ersuchte den Rich. ter. Milde walten zu lassen, da die An geklagten das Geld nicht austreiben könnten. Der Richter 'erklärte, die An geklagten könnten keinen Anspruch auf Milde machen, da sie außer dem ihnen ur Last gelegten Berdrechen auch noch elogen hätten. Wer Nichter verurtheilte eden der Angeklagten zu einem Jahr uchthauS. D er zehnjährige C h a r l es Comstock in Colasville, Browne Co., N. Z)., sagte vor ungefähr 14 Tagen zuseinen Eltern, er habe etwas sehr Bemer. kenSverthes ausgeschrieben, daS inner halb 12 Togen sicher eintreten werde. Die Eltern beobachteten diese Aeußerung deS gesunden fröhlichen Knaben weiter nicht. Zehn Tage später erlag Charles einem sehr schnell verlaufenden Anfalle von Croup und zwei Tage später wurde er beerdigt. In den nächsten Tagen säumte die Mutter das Pult auf, das Charles benutzt hatte und fand auf Bü chern und Papieren liegend ein Blatt, aus daS der Knabe die Worte geschrieben hatte : .In zwölf Tagen von heute an einem Freitage und zwar 3 Minuten nach 3 Uhr Nachmittags, wird etwas Bemerkenswerthes Passiren." Am Frei läge, dem 12. Tage nach dem Nieder schreiben der Note, hat das Begräbniß des Knaben stattgefunden und kurz !nach drei Uhr ist die Leiche auS dem elterlichen Haufe getragen werden. Si cherlich kem wunderbares, aber em seit fames und eigenthümliches Zusammen. treffen von Umständen. D e v i l'S Lake City in Da. kota ist drei Monate alt : Am 12. Mai hatte es 12, am 12. Juli 520 Einwoh. ner. DaS Städte.Kindlein besitzt bereitS 2 Hotels, 2 Banken, 10 Zeitungen, und 22 Wirthschaften. Die Häuser iruhen vielfach auf Baumstumpen, deren lamme das Baumaterial geliefert haben. Rings UM das Städtchen blei. chen die Gerippe von Tausenden von Büffeln in der Prärie. Im Juli konnte man oft selbst am Mitlag einen warmen Ueberzieher, recht gut vertragen; die Sonne steht in diesem Monat bis 9 Uhr 20 Min. am Himmel. 7 . , Der ApothekerJames Hodg mira in Danville, N. V-, schwang vorige Woche sein vierjähriges Töchterchen Jloy in einer Hängematte hin und her; das Kind hatte eine Katze in den Armen, ein völliges harmloses Thier, das bis. her der unzertrennliche Spielgefährte des Kindes gewesen ist. Der Katze schien jedoch die schaukelnde Bewegung nicht zu behagen, sie sprang aus der Hängematte und lief hinweg. Herr Hodgmira wur de in das Haus gerufen und hörte dort wie daS Kind einen gellenden Schmer zenöschrei ausstieß. Nach der Hän ,gematte rennend, sah er die Katz wieder in der Hangematte,das Kind bei feend und zerkratzend; aus seinen Zuruf lief das Thier hinweg. Das Kind hatte zum Gluck vermocht, durch seine Aerm chen und Händchen das Gesicht gegen die Angriffe der Katze zu schützen, erstere waren aber fürchterlich zerbissen und zer kratzt. DaS Benehmen des sonst so gut artigen Thieres mußte aus einen Anfall von Tollwuth schließen lassen und-, die Wunden deS mdeS wurden mit Aetz Mitteln behandelt; bis nde voriger Woche hatte uch ein beängstigendes Sypmtom an dem Kinde nicht gezeigt. SeitungefähreinemJahre litt Adam Geiger in Westbury auf Lang Island an einer den Aerzten unerklär lichtn Krankheit; er konnte nicht die ge ringste feste Nahrung zu sich nehmen und lebte blos von Milch, Milchpunsch und Gerstenschleim. Vor einigen Tagen warf er während eines heftigen Husten anfallS einenKirschkern aus und geht jetzt schnell seiner Genesung entgegen. Der Kern muß sich an einer tiefen Stelle der Speiseröhre festgesetzt gehabt haben, da er sonst von d:n Aerzten hätte entdeckt werden munen. Vom Auslande. Wer Wiener Gemernoe. ,ath hat beschlossen, kein Volksfest zur Erinnerung an die Befreiung der Stadt von- den Türken zu veranstalten. Zur Begründung dieses Beschlusses hat er sich in einer unmittelbaren Eingabe an den Kaiser gewendet, um darzuthun, daß man keinen Gtund habe, sich zu freuen In dieser Eingabe aiebt der Gemeinde ratb seiner Befürcktuna bttüalich der bevorstehenden Decent ralisation derEisenbahnen Ausdruck. Der. selbe besorgt, daß der Commune Wien durch die Uebersiedlung der gegenwärtig in Wien angestellten Beamten nach den Sitzen der UvterverbaudSSmter nicht venig Consumenten und Steuerträger entzogen würden, dak die im Eisenbahn. dienst allgemein gehandhabte d e u-t s ch e .... A BfV v r l!. urnis- uno Zvieniliprarye our? cic in den Kronländern .üblichen fremden" Sprachen verdrängt würde, daß bei eventueller Kriegsgefahr sowohl durch die Verlegung der Directionen in die Provinzen als auch durch die dann yerr schenden verschiedenen Dienstsprachen eine ernste Gefahr wurde herausbeschwo tixi werden, und daß schließlich durch die Einführung der Eisenbahn.Unterämter eine nach den Interessen der Länder sich richtende MkMspoMikLM Lrejjm
würde. Die Eingabe schließt mit der Bitte : Der Kaiser möge die Reichs. Haupt und Residenzstadt gegen die Ver wirklichung der dargelegten Besorgnisse in seinen Schutz nehmen. Bekanntlich hat biöhe noch keiner der Aerzte sich mit voller Sicherheit über die Natur der Krankheit des Grafen von Chambord ausgespro. chen. In legitimistischen Kreisen geht nun das Gerücht, diese ungewöhnlich: Schwierigkeit wäre darauf zurückzufüh. ren, daß der Graf von Chambord vergiftet worden sei. Derselbe habe vor einiger Zeit eine an ihn adressirte Kiste Cigarren aus Lyon empfangen und nachdem er zwei von diesen Cigarren ge. raucht, sei er plötzlich von den sürchter. lichsten Leibschmerzen kefallen worden. Der herbeigerufene Arzt, der. vor Allem' diese unerträglichen Schmerzen, deren Ursache er nicht kannte, stillen wollte, verordnete Opiate, welche das Uehel nur verschlimmerten. Es traten die Erbre chüngen ein,' die dä5 Leben des Grasen Chambord in Gefahr, brachten, aber an dererseits den Giftstoff wieder auS dem Körper entfernten. UebrigenS sollten jene vergisteten' Cigarren.-dem Grafen, sür den sie nicht bestimmt waren, .irr thümlich" zugesandt worden sein. Eine interessante Sta.
tisiik der verschiedenen. Glaubensverhält nisse veröffentlichen soeben die latholi schen Missionen ,n Lyon. .Die Totalziffern dieser Statistik ergeben, daß eS gegenwärtig 627 Millionen Monothei sten und 816 -Millionen Götzendiener giebt. Die einzelnen Religionen betres. send zählt man : 212 Millionen Katho. iiken, 124 Millionen Protestanten, 84 Millionen Schismatiker, 7 Millionen Jsraeliten, 200 Millionen Mohameda ner, 163 Millionen Bramanen.423.Mil. lionen Buddhisten und Syntoisten und 230 Millionen . Heiden. Es resültirt demnach, daß die christlichen. Völker 420 crn: rti .ur . miuioncn guyien uno oic inveier eines Gottes nicht einmal die Häl te der Er. denbewohner repräsentiren, . so. daß noch ca. 823 Millionen theils dem Götzendienst huldigen, theils reine Heiden sind. Die Statistik ergiebt ferner das überra fchende Resultat, daß die einst allmächti. ge katholische Religion heute nur um 4 Millionen Anhänger mehr zählt, als die anderen christlichen Konsessionen.Ueber die silberne Hoch zeit, .unsererNeben Frau von LourdeS, die seit einigen Tagen in LourdeS gefei eri ivlro, zausen ruyrenoe ericyie ein. Man hat darunter das -25 jährige Jubi. läum der Offenbarung zu verstehen, welche durch den Mund des Müllermäd. chenS Bernadette SoubirouS die Welt um eine neue Gnadenmutter bereicherte. Etwa achtzehntausend Pilger auS allen Theilen Frankreichs und wohl auch des 0fls...f..l r - V!, m v r .c v rn r i Niisluilv . zlcykll iwiuciiu uuity - ' inc Straßen und erfüllen desAhendS daS uril de Gebirgsthal mit dem Glanz der Wind. lichter,die sie bei ihrenBittgängen tragen. Die bisherige Basilika über , der Grotte genügt nicht mehr, um die Zahl der An dächtigen aufzunehmen und darum ist am 16 Juli der Grundstein zu einer , neuen Wallfahrtskirche, einer weiten Rotunde, welche auf die Terrasse vor derBasilika zu stehen kommt,'mit großem Pomp gelegt worden. "Der Erzbischof von Toulouse führte den Vorsitz und ihn umringten an zwanzig andere Prälaten und über tausend Priester. Die Reden der .93. schöse denn nur diese dursten beider Feier daS Wort ergreifen waren ziem, lich zahm... Der Bischof von Nimesal. lein donnerte gegen die republikanischen Ideen, welche den konsessionslosen Unterricht aufrechterhalten. Wie sollen die Bernodettes SoubirouS der Zukunft sich frei entwickeln können, wenn, sie nicht V07. frommen ,Schwe ftc.- n- ht . lit As f.)ttnrnmn m.vVim 9 Vfc. .wav mJf jjntvuimvr , IVUViU J 'Die neue Kirche wird mindestens zwei Millionen kosten aber der Bergbach von LourdeS ist eine Geldquelle. Da d'.e heilig? Jungfrau der kleinen Sehirin mit d'.ti Rosenkranz in der Hand erschie. nennst, wird da neue GotteshauSdem Rosenkranz gevidniet sein ' : Ein un gewöhnliches Phä nomen wurde dieser Tage zwischen Ri voli und Türin beobachtet. Ein unge heurer Schwärm buntfarbiger, schöner Schmetterlinge, wie ein solche? niemals' gesehenwurde, bewegte sich in der Rich. tung von Rivoli nach Turin. Die Schmetterlinge waren nach Art der Zug. Vögel sozusagen in militärische Ordnung gereift. Es .-gab' da eine Avantgard, dannfolgte das ' Gros der Schmetter. ling3a?mee mit einer Nachhut und mit einzelnen zu beiden Seiten des Zuges flatternden Eclaireurs. , Selbflverstand lich ,vurde diese ungewohnte .Naturer scheinung von den Beobachtern in der verschiedensten Weise gedeutet. Die Landleute einigten sich zumeist dahin, die, Schmetterlinge wären Vorgänger , der Cholera und flüchteten vor der Pest nach den kühleren, nördlichen Gegenden. In mohameda nisch e n Nreisen von Calcutta, herrscht nicht ge. ringe Aufregung infolge eines in dem .Amir ul Akbbar" veröffentlichten, Ge röchtS, daß Mohamed dem Hüter feines Grabes in Mekka erschienen sei und an. gekündigt hätte, daß vom Beginn deS nächsten Mohurrum, welcher das. 14. Jahrnundert seit.der Hedschra vollendet,' die Sonne ansangen werde, im Westen aufzugehen. Verwirrung in der Welt entstehen, viele Leute sterben, ein großer Wilbelsturm Uebttschwemmungen ver. ursachen,.mit: einem .Wort ' daß das Ende der Welt erscheinen werde. Der b u ch a r i s ch e tt r o n Prinz SaidAbdul'AgatKhan besuchte, wie die St. Petersburger '.Wedomostischreiben, vor einigen Tagen in Beglci tung des Hosministers deS bucharischen Emirs und einer zahlreichen Suite die kaiserliche öffentliche Bibliothek in Pe.. tersburg. Als man hier dem Prinzen daS Koranbuch, welches bei der Einnah. me Samarkands durch die Russen mit genommen und nach Petersburg gebracht wurde, zeigte, siel er mit der Suite aus die Erde nieder und verrichtete ein Gebet vor dem heiligen Buche, das vom Blute der Söhne Ali's, des Schwiegersohnes Muham'ds. durchtränkt ist; der Prinz bot dann für diesen Koran 40,000 Rubel an, der Czar , versprach aber, ihm daS heMe BuL zu schenken.
