Indiana Tribüne, Volume 6, Number 321, Indianapolis, Marion County, 8 August 1883 — Page 4

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Indianapolis, Ind., 8. August 1333. Lokales. (5ivilstandSreglger. Geburt tn. ' (DU anzefüZtten Namen sind die dkl Bat! oder atz ii;ixf r.j Jaczb Riley, Knabe. 8. August. Wm. P. Metcalf, Mädchen. 26. Juli. Tbeodo? Hansing, Mädchen, .August. Heirathen. Albert Stein mit Anna L. Lubbe. Charles Bed mit Mary E. Shamel. ' William Pray 'mit Jamina A. Taylor. Henry Egle? mit Amanda Cravford. -Emil Fertig mit Eli sabeth Pfäffler. W. H. Uttley mit Florence A. Personett. Todesfülle. Brown, 7 Monate, 7. August. Ovan KinkaiS, 11 Monate, 7. August. H. 23. Rake.1 Monat. 7. August. Latie Luke. 1 Jabr. 6. August. Frau E. Foote, 54 Jahre, 7. August. Szenier Arnitt, 55 Jahre, 4. August. Die Trustee's des Blindeninsti tutZ ernannten gestern die Lehrkräste sür das nächste Schuljahr der Anstalt. LS- Die demokratische Convention des 5. Aldermen. Distrikts findet nächsten Montag Abend im Gerichtszimmer der Supreme Court statt. tZS Der Polizeisuperintendent hat die Polizisten beordert. Jeden zu ver hasten, welcher bei -der "industrial paradc" Schüsse abfeuert. Heute Abend um 5 Uhr wird sich da? EinquartirungScomite sür daö Jndl ana Sängerfest in Herrn 'Knodel'Z Lokal versammeln. SSS Beim städtischen AuSgleichungs rath der gegenwärtig in Sitzung ist, waren bis heute Mittag noch keinerlei Klagen eingelaufen. Heute Mittag brannte es in ei nem kleinen Wohnhause No. 49 Leota Strafe, welche? von einer Familie Na menS McClelland bewohnt wird. Scha den 520. ZF Die republikanisch: Convention des 2. Aldermen. Distrikts vertagte sich bis Samstag Abend und ordnete die Wahl neuer Delegaten in der 4. und der 14. Ward an. Am Samstag Abend grobe Eröff nung der von Michael Lenker geführten Wirthschaft. No. 132 Ost Washington Straße. S- Ein Aufmärter in Jäc Crones Saloon spielte gestern Abend mit einem Nevolver, die Waffe entlud sich und eine große AuSlagescheibe ging entzwei. Die Spielerei kostet etwa 585. 123 Wm. C. Smock, als Vormund der irrsinnigen Cornelia A. Litttle reichte heute 37 Klagen auf Erlangung von Grundeigenthum ein. ' Dies scheint eine Art Prozessirerei, wie die der Noble's Erben werden zu wollen. tär Heute verhörte der Coroner Christian Steinmeyer, den Schvieger söhn der Frau Wishmeyer, welche am Sonntag verunglückte. Seine AuZsa gen stimmen mit den bisher gemachten vollständig überein. kS-Die Retail GrocerS Exchange" hatte gestern Abend eine sehr gut besuchte Versammlung in welcher die noch vakant gewesene Stelle eines Vicepräsidenten durch die Wahl von William Buschmann auögesüllt wurde. Die nächste Versamm lung findet Dienstag Abend statt. 3 John Duffey prügelte am Sonntag beim Picnic in Emmerich's Erove den John Burt ganz erbärmlich durch, und hätte ihn vielleicht umgebracht, wenn sich nicht der Privatpolizist Wm. Server in's Mittel gelegt hätte. Heute wurde ein Hastbefehl gegen . Duffey ausgestellt. lZ Cineora Lodge klagte heute auf Scheidung von ihrem Gatten Llttleton Lodge. Die Leute sind seit 20 Jahren verheirathet, der Herr Gemahl hat aber seine Angetraute schon vor 17 Jahren verlassen und hat sich seitdem nicht mehr um dieselbe bekümmert. Die Ermäßigung deöPorto'Z für Jnlandbriefe aus zwei CentS tritt be kannllich am 1. Oktober in siraft und das Postdepartement.ist bereits mit den Vor bereitungen für die dadurch bedingten Veränderungen beschäftigt. Binnen . Kurzem wird mit dem Druck -von zwei neuen Pogmarken begonnen lverdkn, eine 2 Cent Marke, mit dem Kopf von Wash ington, und eine 4 Cent Marke, mit dem Kopf von Andrem Jackson. Die bisher! gen 2 und-3 Cent Marken werden in Weafall kommen, die übrigen Denomina tionen aber biZ auf Weiteres beidedaltev werden. Der Hauptgrund für die Nicht . abickaffuna der 6 Cent Marke ist ein rein sentimentaler; die Marie trügt den Kopf Lincoln'S, im Uebrigen wird sie unter dem neuen 3,am wog! noa ventaer benukt werden, alZ unter dem alten. Man ist sehr gespannt, welchen - Einfluß ht? l5em2kianna deS Vorto'S auf die sNasZrevenuen haben wird: nach früheren Erfahrungen zu urtheilen, werden sich die Vitnnaomen uduiiyiiii, ui9 vifcu 5S!N.

Die Czerzir-Manle.

Raper Commandery exerzirte gestern auf dem AuSstellungSplade und mehrere Tausend Menschen hatten sich eingesun den, um die etwa dreißig Mann starke Armee exerziren zu sehen. Freilich solch' großartige Kunstleistungen sieht man nicht alle Tage und dann verdient ja das eifrige der Menschheit so ungemein nütz liche Streben der' Raper Commandery im Takte marschiren und richtig schwenken zu können, die Anerkennung aller Men schenfreunde. Wenn nun aber erst das große Feld lager kommen wird und unsere prächtigen in den abenteuerlichsten Uniformen stecken den Milizen, ausmaschiren werden, wird das ein Leben geben ! Wenn da Regiment, um Regiment auf marschirt, keines weniger als 15 Mann stark, und .seine 5kunst im Soldatenhänd werk zeigen wird, wie wird da jedes prak tische Herz hoch aufjubeln. ... ..... AH, welche Lust, Soldat zu sein ! DeS Herz schlägt doch ganz anders unter der Uniform mit rothert Streifen und dlan ken Knöpfen, als unter dem Civilrock; und hat man erst gar einen Federbusch auf dem Kopse, ist der HeroS fertig. ' Und trotzdem giebt eS sonderbare Menschen, welche von . großen Kind:rn und kleinen Kindern, von SoldZtle spie len sprechen, und vornehm die Nase rüm psen. Diese Leute sollten doch bedenken, wie nothwendig für die Aufrechthaltung der Integrität deS Staates eine tüchtige Miliz ist. Wie nun, wenn eS denJlli noisern oder Jowaern morgen, in den Kops kommen sollte, Jndiana erobern zu wollen ? Wie schnell wären unsere Städte vom Feinde besetzt, unsere Festungen ein genommen, unser Land erobert, hätten wir nicht unsere tapferen Milizsoldaten. Und wie tapfer sind diese Milizlolda ten ! Mit welchem Muth, mit welcher Todesverachtung zogen sie kürzlich in Missouri gegen die sinkenden Bergleute und schössen in die Menschenmenge hin ein, aus Weiber und Kinder, und eS ge lang ihnen richtig einen Feind zu todten. O, wir erinnern unS noch ganz gut. als vor mehreren Jahren bei Gelegenheit deS großen EisenbahnstrikeS unsere Miliz soldaten im Circle Schildvacht standen und wie sich die Kaltblütigkeit und Ent schloffenheit aus ihren Kriegerantlitzen wiederspiegelte. . . , Heutzutage, da die große Masse der Arbeiter ansängt zu denken, da ist nichts nützlicher, als eine Organisation von Menschen, welche nicht denken. Für die Ausrechthaltung der öffentlichen Ord nung in Zeiten, in denen eS in den Gemüthern gährt, da geht Nichts über Menschen, welche nicht denken. So ein geputztes Milizsoldätchen schießt wohl einmal in einen Menschenhausen hinein, aber eS denkt nicht, wozu das ? Und eS ist doch nicht unmöglich, daß wir auch einmal die Ordnung durch Schießen ausrecht erhalten müssen. Wir haben ja auch Bergleute und andere Arbeiter in Jndiana und die haben auch Mägen und eS kann ja auch kommen, daß diese Mägen knurren. Donner und Doria! Wenn dann so ein Regiment Milizsoldaten ausmarschirt, wie kriegt da die Kanaille Respekt ! Hurrah sür die Miliz ! Im gelobten Lande. Das Interesse, welches sich hier allge mein sür das morgen Abend im Ge? manla Theater zu .Aufführung gelan gende Stück - kundgiebt läßt wohl den Schluß, zu, daß Frau Frank, deren Bene fizvorstellung es ja ist, eine gute Wahl getroffen.' Und eS ist ja auch selbstverständlich, daß man sich sür das Werk eines Dichters, den man persönlich kennt, ja der Jahre ang in hiesiger Stadt lebte und wirkte. ganz besonders interesstrt. : ' . Herr Wilhelm Müller, der Verfasser des in : Rede stehenden Stücke war einer Zeit Oberlehrer , der hiesigen Deutschenglischen Schule und als in vergangenen Winket sein Stück in New York zum ersten Male zur Aufführung gebracht wurde, da war man namentlich auch hier über die günstige Ausnahme deS Stückes hoch erfreut. Man wird sich deshalb die Gelegenheit, das Werk selbst beurtheilen zu können, nicht entgehen lassen und morgen Abend durch recht zahlreichen Besuch des Germania Theaters, den Dichter ehren. ' Board ofQldermen. Eine kurze Sitzung der Aldermen fand gestern Abend statt. .... Hauptzweck derselben war die Passi rung der Ordinanz, welche der Gürtel bahn eine Verlängerung ihrer Linie durch den nördlichen Stadttheil gestattet. Ferner wurde beschlossen, die Straßen welche zum : AuSstellungSplatze führen, während der Zeit deS Feldlagers . be sprengen zu lassen und dasür $100 zu bewilligen. Am Ende thut'S der da obm noch billiger. ,, , ' - ?. Der Oüden. Der Baltimore .Correspodent. eine der tonangebenden deutschen Zeitungen, spricht i einem ausführlichen, da grobe Etablissement und Laboratorium deS weltberühmten tzst. Jarovs Utl desyret benden Artikel von der aroken Wirksam keit deS SchmerzenbesiegerS und von dem " t v on.si w&a.:4.. n .. c uoer oie ganzr zum vciunmicu desselben alS ein Htllmmei. Am Freitag Abend findet zum Besten der strikenden Telegraphisten ein Ball in der Masonic Hall Patt.

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Qln Oeemser getödtet. Charles S. Allen, ein Bremser der I. B. & W. Eisenbahn, der in hiesiger Stadt, und zwar in dem Hause No. 756 Ost Washington Strabe wohnte, fand gestern Abend während der Arbeit seinen Tod Der Unglückliche befand sich auf der letzten Platform der Wagenreihe, und raub auf irgend eine Weise herabgefallen sein, denn als man die Brücke zu Deer Creek, nahe CelumduS.O.passirt hatte, vermißte man ihn plötzlich. Man fuhr eine kurze Strecke zurück und . fand den Mann, todt am Boden liegen. Er hatte Verletzungen erlitten, die seinen Tad fast augenblicklich herbeigeführt haben müssen. Die Leiche wurde zur Bestattung hierher gebracht. Allen hinterläßt eine Frau und ein Kind. . . . .. Die Thierärzte. In der Mozart Halle wurde gestern die bereits von uns erwähnte Verein! gung der Thierärzte bewerkstelligt. Dr. John N. Navin von hier wurde zum Vorsitzenden und I. A. Fleming, der Redakteur des U. S. Veterinär Jour nal" wurde zum Sekretör erwählt. Nachdem der Zweck der Organisation dargethan war, indem man' besonders hervorhob, dak man damit namentlich den Quacksalbern das Handwerk legen wolle, denn solche werden nicht aufgenom men, einigte man sich aus eine Konstitu tlon und Nebengesetze, ähnlich der der Illinois Association und erwählte fol gende Beamte : Präsident-Dr. Elliott von hier. 1. Vice.Präsident Dr. Navin von hier; . : 2. Vice.Präsident John Coleville von CravsordSville. ' Sekretär I. C. Stewart von Frank lin. . Schatzmeister Arthur Phillip? von hier - PrüfungSCommission-SmitherS von hier, Harding von Logansport und Smallvon Richmond. Der kleine Otadtherold. Herr Philip Schloß von Terre Haute befindet sich in der Stadt. Herr Caspar Hek lieat schwer krank darnieder. Herr John Weilacher tritt heute eine Hochzeitsreise nach EvanSville an. Herr Emil Fertig uud Frl. Elisabeth Pfäffler treten heute in den Ehestand. Herr Joseph Pfleger, ein früherer Be vohner von Indianapolis der jetzt in Detroit wohnt, befindet sich besuchsweise in unserer Stadt. jj- f - ' ' Eine weise Warnung. - . Verschiebe nie aus moraen. was Du heute ,hun kannst ist eine weise War nung. besonders bei Krankheiten die aus unreinem Blute entstehen und . tödliche Folgen babea.: Dr. August lkönig'S be rühmte Hamburger Trovken haben als Heumtttel emen Weltruf und kosten nur mm venrs dle Jlasche. ' Eouaty. yoissäte - ' - Am Samstag werden, die Kommissare ein Verbör bez. der von Joseph Fischer gegen Smith und Löper eingereichten Anklagen veranstalten. ' ..Morgen Vormittag werden sie ThomaS Peck verhören. In einigen Fällen stellten sich die gegen ihn erhobenen An klagen als unbegründet heraus. . Die Untersuchung der Anklagengegen Covie ergab ebenfalls, daß sie nie gründet waren.' Die Commisiäie be schauten die von ihm gebauten Brücken und fanden, dab die berechneten Steine da waren. . Dean W. Hammond reichte ein Gesuch um Ermächtigung zum Eintritt in die Purdue University ein. Ernst ftifc rechnete mit den County Commissären ab. Die Gesammteinnah mea beliesen stch aufU).145.44. die AuS gaben aus 5297.50. ZZT Außer der Strafe die der Weiber prügler Jacob Hahn im Polizeigericht erhielt wurde er auch unter der Anklage deS Mordversuchs der Brand Jury über wiesen. '

ERBRICH,

CHRISTIAN WATERMAN. Unsere Musiker und daö Feldlager. Der Telegraph" hat die Angele genheit betr. der hiesigen Musiker gegen über den Arrangeuren des Feldlagers ei ner Untersuchung unterzogen und kommt dabei zu dem Schlüsse, daß die hiesigen Musiker nichtRecht gehabt haben. Abgesehen davon, daß dies allein schon genü gend wäre, um Jeden davon zu überzeu gen. daß unsere Musiker im Rechte sind, vollen wir doch und zwar wie gewöhnlich. hauptsächlich zur Erheiterung unserer Leser ansühren, was der .Telegraph- in seiner Weisheit schreibt : Das Musik-Comite hatte 3 Angebote vorlie gen, und raugirten dieselben dir fclgt : Frank. lin Band das niedrigste, dann' Beissenherz' Band und das höchste war von der Richmond Band eingereicht. Da die Franklia Band dem Comite als gute Musiker reeommandirt wurden. ertheilte es derselben den Contrakt. Während das Comite noch über die Contrakte berieth, lief noch nachträglich ein Angebot von der aner kannt tüchtigen Jesserson Barracks Band ein, deren Bedingungen zwischen der FranMn und Beissenherz'schen Forderung liegen. Wenn also das Comite seiner Aufgabe gerecht werden wollte, mußte es den Contrakt an die Franklia Band vergeben und konnte auch nach Beiseite sehung dieser Band nicht die Veissenherz'sche Offerte acceptiren, da die St. Loniser Offerte niedriger war. , Wenn es auch nicht ganz am Pluhe war,nn sere Musiker bei Seite zu sehen' so bätten doch die Musiker nicht sofort solche Beschlüsse, wie die gefaßten, annehmen sollen. Da? Feldlager findet sür den ganzen Staat statt u. Haien also auch die Musikcorps aus dem Staate ein Recht gehört zu werden ; die Leute der Frenklin Band sind meistens Schüler des Hrn. Beissenherz, also kann Hr. B. nur stolz auf dieselben sein. Mögen unzere Musiker daher die Sache nocy. mals ruhig überlegen, sie werden den Sachverhalt in ganz andrem Lichte sehen, als vor tixn gen Tagen. ES ist nicht recht erklärlich, wenn die MusittorpS aus dem Staate berück sichtlgt werden mußten, warum das Comite die St. Louiser Offerte hätte an nehmen müssen, aber da? ist nur neben sächlich. Die AuSrede deS Comites ist dummes Zeug. Zu dem Feldlager kommen Mili zen aus dem ganzen Lande, also hätte daS Comite eigentlich ein Ausschreiben über daS ganze Land hin erlassen sollen. Musiker sind aber mit ihrem Verdienst aus die Stadt angewiesen, in der sie wohnen, und dürfen erwarten, daß ihnen keine auswärtige Konkurrenz ausgezwun gen werde. - Sie dürfen die? um so mehr erwarten. da eS sich bei einem MusikkorvS lediglich um persönliche Leistungen, sagen wir um Arbeit, handelt. Wenn Ausschreibungen für z. B. einen Bau erlassen werden, so kann der Unternehmer Vortheile im Ein kauf des Materials, im Besitze von Maschinerien :c. :c. haben, bei der Musik aber handelt eS sich lediglich um Arbeit in weiteren Sinne des Wortes: ein Aus schreiben um den billigsten Preis bedeutet lediglich e,n Herabdrücken des Arbeit? lohneS durch Konkurrenz und dieser wer den wir nie das Wort reden. ' Wenn eS sich für daS Comite bloß um billige Musik handelte, dann hätte eS irgend eine Dreibatzen - Musik, tina ein paar Italiener engagiren können, und hätte, damit seinen Zweck um Besten er reicht. Unsere Musiker aber werden zu viel Ehre ,m Leibe haben, als daß sie sich auf eine so entwürdigende Conkurrenz einlassen, denn immerhin ist und bleibt die Musik eine Kunst, wenn sie auch leider oft zum Handwerk herabzedrückt wird. . Von dem Umstand, daß die Frankliner Musiker Schüler des Herrn Beißenherz find, kann sich noch kein Jndianapolise? ein GlaS Bier kausen. In unseren pro saischen Jahrhundert kann man leider nicht von der Ehre leben. Unsere Musiker haben ganz Recht, und sie wären dumm, wenn sie bei Allem. vaS mit dem Feldlager zusammenhängt, auch nur eine Note umsonst blasen würden. Wenn daS Feldlager sür den ganzen Staat stattfindet, sollen sich die Herren aus dem ganzen Staat Musiker kommen lasten, die umsonst spielen. . Der größte Feind der Arbeit aus dem Gebiete der Kunst, deS Wissen? und deS Handwerks ist die Conkurrenz und jeder Widerstand gegen dieselbe ist gerecht fertigt.

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Johk Telephon. Kutschen sür alle OkayorS Court. George Jnman, der Schwindler wurde der Grand Jury überwiesen. Dan Casey wurde wegen Wasfentragen? bestrast. . Jacob Hahn wurde verdonnert, weil er gestern Abend seiner Frau eine Prügel supve einbrockte. Eine Anzahl Strabendirmen sowie de ren Verehrer und mehrere Trunkenbolde wurden mit der üblichen Strase belegt. OsusermitS. i' i - . Cristian Held, FramehauS Leland Str. nahe Jndiana Ave. ; $200. - Joseph Wagner, FramehauS, Dillon Str.ahe Elk St?.; $800. Friedr. Meyer. FramehauS, WiSconstn Str. zwischen ' Illinois und Tennessee Straße; ZL00. Mary Canad, FramehauS, Patterson Str. nahe Vermont Str. ; $000. . JungclauS und Schumacher,, Anbau an Haus No. 293 West Vermont Straße. $500. ' . Rauche "Schiefer's Best." CC7- Die Mädchenklasse der Turn schule deS Sozialen Turnvereins unter nahm heute Morgen in Begleitung ihreö Turnlehrer? und einer Anzahl Mitglie der de? Damensektion einen Autflug nach KnärzeS Orove. Die Kleinen waren alle überglücklich in Erwartung der Ver gnügungen, welche da kommen werden. 5 Ohrseig um Ohrseig, däS ist so Tax bei unk. Wie berichtet, hat Jane Judd gestern Edvard HigginS wegen FrledenSgesährdung aufnehmen lassen, und HigginS wurde auch wirklich bestrast.' Der Durft nach Rache ließ ihm aber keine Ruhe und so verklagte er Jane Judd, weil dieselbe .in wilder Ehe lebte. DaS Schönste bei dieser Geschichte ist. daßJane mit Edvard Higgins selbst aus den der botenen Wegen der Liebe wandelte. Kluger Edwards ! Nun sitzen Beide in der Patsche.

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