Indiana Tribüne, Volume 6, Number 317, Indianapolis, Marion County, 4 August 1883 — Page 2
. i , s FSgNcZe- uud Kountegsausgaöe. 1 ßfftc?t 120, Marylandstr. - Jndlanavons, Ind., 4 ugu t Iööj. Dlt VonU'Voft. Dieser Taae ist in Salt Lake. Utab. rr . . rrn . ?1 . ? . I ein oemmer currai. aeiioioen. ein oc bäbiaer Mann von 230 Wwnd Körveroewickt. der den Ernen aebört bat. welche die tägliche Post auf dem Land wege nach San Francisco beförderten, m fi t i ' c r " I l zum zayre ivdi uniergicu oic ma Russell, MajorS. Weddel & welcke die Besorauna deS Wolid auf zahlreichen Routen von der Bundes regierung contractlich übernommen hatte R ' .. "M - - i ii -im r t und hierfür bis zu 56,000,000 jährlich erhielt, eine wöchentliche Poflverbindung zwischen St.Joseph u. der Küste des Pacisic, welche jedoch in Folge der Kostspie ligkeit und Unregelmäßigkeit der Besör. deruna dem Mitbewerbe der New Yor fr . . . . . . . . 1 4t . rer lampllqisscompagnie zu unierlle gen oroyle. xjic leRicrc ouoroenc oic Sendungen von New York nach Aspm wall, über die Landenge von Panama, und bier laaen Damvker bereit, velche die Post nach der Westküste brachten, fTK - - n im i . v.- i jos 1UNQ ie ucuaiieo ver atnanmin ' Firma arbeitete einen Plan aus,zwischen .. I " " . - - I. St. Joe und Sacramenlo e ne täalicke WoNverbindunn mittels berittener Vosi ... . t-i c . (W C I ooien cinjujuqrtn uno crqieu vinyang i 1861 den deSfallüaen Eontract über tragen ; er hatte sich verpflichtet, von i af.u& o ITT ii O.! -l r I V?I. OüICf V uus VU14 UUIC III 1U -.Ugen, und von da aus die Westküste in 6 Tagen zu erreichen. Die Linie sollte bereits Anfang April eröffnet werden und es verblieben dem Eontractor nur die Monate Februar und März für die erforderliche Vorbereitungen. Er be nutzte diese Zeit, die Stationen anzule aen, berittene Postboten anzuwerben, und die erforderliche Anzahl Reitpferde zu beschaffen und auf die Stationen zu vertheilen. Zwischen der Firma, deren Mitglied Miller war, und der New Nor ker DämpfschiffahrtS Compagnie war eine Wette in Höhe von $50,000 dahin abgeschlossen worden, dak es der ersteren nicht möglich sein werde, die Post in 15 Tagen von St. Joe über Kearney, Ju '.. cl O ....-...! ..mV CT. 0f 4C9UUIU, uuiumu uuu vuu iuic je. c- .ri. emi ! naq arramenio zu vesoroern. um ler'sjVorbereitungen hatten ihn resp, die Firma $80.000 gekostet. Am 3. April brachen die ersten berittenen Postboten von beiden Endpunkten, der Linie auf. Vergewaltige Versuch wurde damals - .. r . . t . Mil aynllqer Spannung versolgr,' wie spater die ersten Züge auf der Ueberland Bahn. Station nach Station wurde glücklich zurückgelegt, die Meilen schwanden unter den Hufen der Reit Pferde, die Poflfacke gingen von Träger zu träger uoer. r v i Em Reiter verlor in einer emge schneiten Schlucht vier kostbareStunden, das Pserd eine? anderen ertrank beim Ueberschreiten des Platte, aber. derReiter f X to. . m 1 9 V CT) sirfl. m fY. V durck den Fluß und erreichte zu Fuße die . ? n - rr rrs. . e- I luituuuiui UMi uiui i uuc uuuiuuo i nutquc üianon. vie .age vergingen,
ittUt(Itt(X lätlDlUtßluin der ganzen Waare nicht nur ein wtwrntrn (5"' leirmiaeS Anleben. sondern aiifi
die Reiter näherten sich mehr und mehr, fQ0t sich ,n dieWüste zurückziehen muffe, unh Annen mit Inntfm JrSitrrnfi N sin!. w...,!,.! . kn
ander vorüber. Am 18. April Nach. I w . rt . cvr w. er V I mittags 4 Uhr mußte der dem Westen zukuenoe euer m acramemo emire,. e . .. dT r r.mi I sen. Ganz Sacramento spähte die Straße entlang, die er zu passtren hatte. Um 3 Uhr zeigte sich noch keine Spur. Endlich wirbelte eine Wolke Staub auf; ein -Reiter, der fröhlich den Hut schwenkte, wurde sichtbar, die PonyPost hatte.das Continent gekreuzt, und 20 Minuten vor Ablaus der festgesetzten Zeit lieferte der erste Reiter den Postsack im Postamts zu Sacramento ab. Von da üb wurde die Post täglich mit dersel ben Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit befördert, als ob es sich jedesmal um die Summe von 550,000 handele. Der Ausbruch des Krieges machte dieserPost Verbindung ein schnelles Ende. Das Leben, welches jene Postreiter führten, läßt sich nur mit demjenigen der berittenen Hirten im Westen annähernd vergleichen, war aber noch zahlreicheren Gefahren ausgesetzt. Um die Indianer einzuschüchtern, welche jene Männer be drohten', veranstaltete Miller, nachdem er Regierungshilfe vergeblich erbeten hatte, eine Expedition von 75 Mann auf eigene Faust und brachte einer Bande Indianer blutige Verluste bei. 1 DaS Porto für die von der Pony Post beförderten Briefe betrug Ursprunglich 55.00 für die Unze oder einenBruch theil der letzteren ; später wurde dasselbe 'auf die Hälste herabgesetzt. Dann wurde das Pony Post Briefpapier" erfunden, welches so leicht war, daß der auf dasselbe deutlich abgeschriebene In halt einer achtspaltigen Zeitung für S2.50 befördert werden konnte. Die Einnahmen der mehrgenannten Firma beliefen sich durchschnittlich auf $509 täglich. Wichtige Dokumente sind von dieser Post befördert worden und stets in autem Zustande an den Bestimmung? orten angekommen. Zwischen England und China drohte damals ein Krieg auSzubrechen, und das in den chinesischen . 1 . Tt . r t . 1. . . . Gewastern iiaiionine Gkiqwaoer oe diente sich daher der Post zur Vermitte luna seines Verkehrs mit Großbritan nien : dieser Weg war der kürzeste und sicherste. . VerSnd,rte Tyeeverpacfung. Nordamerika erhält seinen Thee direct von China. Aller in Europa verbrauchte Tbee geht zum allergrößten Theile über . . 0 v. tt n . .. . ' ' . nalano. .verteil onoon, zum ver schwindend kleinen Theile aus dem Land wege über Äußland. In London wird der Tbee auS den Originalkisten, in de nen er ankommt, in den Lagerhäusern nuintUtrt. zu aroken Saufen aufae sckicktet und mit hölzernen Schaufeln durcheinandergearbeitet. ES geschieht dieS, theils um die Kisten zu wiegen und das Gewicht derselben die Tara von dem- Bruttogewichte der emzttnen
. . . I V " 7 I 'S " " nltfi? riiisllttSt an Nkben. Fer aus I diese Weise gemischte Thee wird alsdann wieder ,n die inzwl chen - gewogenen Kisten gesüllt und wurde in solchen big. yer von oen rnii iyren gewoynilqen ötieWn bekleideten Arbeitern so lange zusammengetreten, ms die Masze dieselbe -.!f 1 V.!- . C.li. .t. (!. icyllgleil eiiungle, vie t qaiu, cgc ic aus oen inen genommen murce. uurcy l r . -r das Durcheinander chau ein des TheeS verliert derselbe einen beträchtlichen Theil (.!. ffl.AmAS nS SnS Prtntr.l.ti mn I tun uiumua uuv vu .iuiu .m. doch ein entschieden schmutziges Versah ren. Nur in einigen Lagerhäusern näm llch war den Arbeitern die vorherige 'emlgung oer ontt vorge,qrleoen, ! W . - In V!.!.((.m a(m I Dock.Compagme em neues Bersahren eingeführt, welches auf die Güte des r r y . it 't .fi - . . Tyees nqerncy einen vorioelillaflen in fluß äußern wird. Der Thee wird aus den Kisten in trommeliprmige Behälter gelquttel ; Die les.eren yaiien yunoerr Msten, werden aver leoesmai nur zur Hälste gefüllt. Die Trommeln drehen r: t. ! i i . r (YD .r!x.:. . . , m nu, u..zzczu,u...r.. um iit u uno g.e.ze..lg ucwumi im o" r gebrachte.bewegllche Slave eine möglichst vollständige Mischung des Thees. Die ser wird sodann wieder in die inzwischen gewogenen Kisten gefüllt, letzlere werden II, .!!. cy M1H N.ksl Vm WD XmVi I m ti uummi uiu.m, -ujujiwi den Wanoen uno ooen oer l,:en oura, BMm mT a. .PAa..W.. .... W I V ,.- cf i. ' kschrauven genau angeoavl lveroen uno hierauf bewirkt ein durch hydraulischen O J k.!af.MVa silM-hs V! frtSii I jjjiuu luunuuu urnvu liche Zufammenprefsung des Thees. ES hat lange geoauerk, vls eine io emsaaze or.. !,?,'; kt wnvKn- Sri Neuerung eingeführt worden ist. Zwischen zwei Cwlttsallonen. Es ist Allen offenbar, bemerkt der - & . .. v i ... ionoon specla:or , weicye vlk veve schen über den Ausbruch der Cholera in Lavdten lesen. awei Civilisationen usammenaestoken sind, wie ste stets zu sammenstoken werden, wo in Asten eine Dovvelreai:runa besteht : .dak beide in ffoloe des StoKeS aeläbmt sind und dak stch j weiterer Folge ganze Städte in aeniae Gesänanisie verwandeln. in abae scklosiene Leickenbäuler. in denen die unolücklicken Kesauaenen ebne Arznei, Aerzte oder Hilfe hauptsächlich Hungers Im nm M i.ii. V cm t I uetocn. Ävaren Zvamieiie uno 'laniu . . . . , m rah wirklich egyptisch gewesen, so wurde der Auöbruck der Krankbeit von den Muselmännern nach deren Weise behan delt worden sein : mit tieser Ruhe, die in stch Gleickailtiakeit und Seelenadel ver einigt. Kein Orientale hat den westli I.. . . , . chen Todesschrecken, da er schon fett Ve erätionen lebensmüde aemackt worden ist. und der asiatilcke Muselmann alaubt außerdem, dak die' Abberufung direct vom allmäcktiaen Willen auSaebt. Wer ist er. dak er Gott widerstehen, oder sich - . über Kott beklaaen sollte k kr betet ickt einmal um Erlöluna von der sickt baren oöttlicken Botlckast. und während der Tod um ihn her gestreut ist, wie Master, geht er ruhig an seine Arbeit, . fv r Mi f.. ... - im If. nnin? iin irnnrpn in nfirincnirr uiriir. kündigt im schlimmsten Falle höchstens . ' ' . ' . 7. 1 an, dak nach dem Willen Gottes oas sick eurovüische Seeresärzte verlosten vu VMIjllH W y.P L können. Selbstverständlich haust der Tod unter solchen Umstanden sürchter . . . . lich, aber daS Leben wird nicht gestört. die täglichen Geschäfte werden mcht un terbrochen, eS kommt kein AuSbruch von Blasvbemie vor. wie so oft schon in 5?rankreick und Italien. Die Frauen gehen und die Männer verschwinden und die Kinder sinken in's Grab, aber die . ' .... . . Gemeinde ist äußerlich ganz unberührt. Einige Gesichter freilich fehlen, der Kla aeton. unverändert seit dem Marsche der Jsraeliten, dringt aus vielen Häusern, statt auS wenigen, und bärtige Männer schaudern sichtlich, wenn man sich nach ihren Kindern erkundigt, aber es erfolgt kein Bruch in der stattlichen Ruhe des 9,bens. in der stalten Eraebenbeit. - , ... , -w -War es mein Wille, aeboren ml wer den?' sraate emMuselmann den Schrei. ber dieser .eilen. als derselbe ibn auf die Gefahr aufmerksam machte, die einem - . . - V. besonders schmutzigen Graben entström, U 5)tr (Srofien wurdk Nickt erei. nigt, und als des Mannes Zeit kam, siarb er obne Murren Al, mul.lmünnilche Elldle würd, Damit le und Man urah gelitten und n. !... ..,,. n. n VZTZ i?"fc."Vi ' r. HIV HIMIVUIUIIIII UIVII ihnen.sie molkenartig üierschattend.treibt die .urxäisch. Meinung, welch, 'sanst erlang,, desj die Krankheit Wissenschaft. lich behandelt, und stürmisch sordert. daß ic aogeiio en rocioc. livrr Gouverneur von Sandten bort ae.mnnoener Maen rr -t. .r x.Trr .v rr m auf die en Beteyt uno fuhrt tyn ge m m m m m k. m mm er t " v w -' zwungen durch,' und die unglücklichen Städte werden von Truppenrmgen um zingelt, die Jeden niederschießen müssen. 1l Vt V V $J V V MI IJVII I Vilj der stch herauswagt. So streng wird dieser Besehl durchgeführt, daß die Eu. rfth,. 1 rrt?H? W. Wht nh Mitleid rasend gemacht, den Cordon mit den Waffen angriffen und mit dem Ba. jonet, nicht ohne TodeSsälle, zurückgeir,,n 7i,rhn ,Z nrlnnf ilnln, Schreckensereignist im Vergleiche zu de. nen, die nach Wiedereröffnung der Pest, Häuser bekannt werben dürsten. So. bald man aber Europa gehorcht hat,hält die Regierung inne. Warum sollten die egyvtischen Minister mehr thun? Sie hftürUn ilfii tiftn d,? lR.s'.ndri,;,. V. ,,.,,. x v. w. v m - lehre; ihr . eigener unerschütterlicher Glaube ist es, daß die Bestimmung un. abwendbar ist, daß Leben und Tod in d,n bänden ArlaZ.' lienkn. rnn n sie genug, so senden sie Telegramme ab, aber ne wünschen nicht, daß man ihnen ftfnfA Stahter. hur hn tinrdon der Beschästigung, der.Hilse, der Löhne, der Nahrung beraubt, werden dem Verderben anheimgegeben. Sie haben keine Gesundheitspflege, keine Aerzte, ausgenommen sechs elende Ein geborene, die der Ansicht ,sind daß jede Krankheit Fieber oder 'Erkältung ist: ' - - - - - - . '
esenounaen aonenen ZU rönnen, lueil
itll i" veil uiciucu uiiiutu uuui in iraauaj, ou man curopaume V, I . . 1 IW ll , I I , . . . r .
Co.. oiche Boidemtung an etc mutn. Jeyl Aerzte zula kn wird, denn das Wiiiu-
iensteS endlich hat die oft und westindische sterium mißtraut offenbar allen Hilfe.
. . - . . 1 in HoSpital, kein DesmfectionSmiltel r.J sn,n(A dr WinIififM nnftfi,Mt 4 1 Ml v vf v ftx,,?. ss,vv h? YeB?Z ss!.-. storbener abseits der Landstraße erzwingt oder eine ffluözt in die Wüste oraanifirt. Die Europäer m Alexandria erklären. dak leine Arzneien herbekae Sastt wer den Kursen, und ob das wahr oder kalfck ist. jeden alls bat bis UM nur ein Europäer, oer roii cnitgaTinaje ligerniier ' .. t. fr .sie. yooler, die geplagten Städte betreten. . . . . . Vor der Krankheit furchten sich die Eu roväer nickt so sehr, als vor der lanaen trt - r (k ! ! ;(i..rj.u.ii . ujcianuui uju i in uuu m uc uiuunacr Stadt, deren Nahrungsmittel er sckövft sind, deren Einwohner 5unaerS sterben, zu dem die seige Selbstsucht der ängstlichen k?udEuropüer fte verdammt. rr m. in t i ! irecsuchen. Können denn ungläubige Doctoren mehr gegen den Willen des .T . .. . u Höchsten ausrichten, als muzelMllNNische Doctoren? Ebenso gut könnte man den Himmel durch Versicherung seines Le henö beleidigen, ein verbrechen, daS kein gläubiger Muselmann begehen würde, Und so kommen bei dem Zusammenstoße . i v ... rriit'.t - Li V? - o oeiven iviiiiallonrn oic ungiua iicjen gypier ooppur io uagua) um, als ob sie entweder Europaer oder Asia len wären. Wären sie Asiaten, so wür den sie sterben, wie areise Euroväer un ,er einer galten Welle", ihr Haupt vor i ! Jf . . t V t oera a mit otuaino. aoc. rocoer ai - - lein, noch ohne Pflege ; wären sie Euro M m mm M vSer.io wurde man ne bedande n.des inficiren. nack sickeren Vläken sckaffkn m . R. - C . - i.I.o . C.:V. R.V I . u mneö Hüll DClUCIl iuü, ö erben Tt wie Gefanaene.die man wäb. nd eines JleberS m oer e:chenlammer Ir ,, rr. t. rr . r . -. - . - festhält. Diebeiden Civilisationen kön nen nebeneinander bestehen, wenn der Europäer sagt : Arbeitet nach eurer Weise, aber laßt mich als Ergebniß Ge rechtiakeit und Zufriedenheit sehen, ode? ich setze euch ab.- Unter jedem ander -fc .. ri ' - " rr n i,..ri.r.. Vyurme mu.zen ne zu,l.inu.rnj.i)z,rn. Die deutsche üche Zwischen dem Magen, den schon Hip vokrateS den Regenten unter den Orga nen des Menschen nannte, und demGeiste und Gemüthe de5 Komo LNpieiig be steht ein inniger Zusammenhang und eine ledhafte Wechselwirkung, und ein Amerikaner, der soeben von einer lan .... O.If jf.f.(..i ISl alt I uk" irii Auiuuucuyu m, IIIV Iw. .. .. ..?-.. oer oeullkyen ua;e gewly Nlqr Mit un recht zu, dak er sich gerade m Deutsch land körperlich und geistig so ganz aus nehmend wohl befunden habe. Wun derlicheö Volk, diese Deutschen, schreibt er in der .Chic. Trib." wie ihre Phl r . w r t ...-.. ivlopyen aus oen qeinoar ?remoarng sten und weit auseinander liegenden Ideen kühne, aber logi ch rlchttgeSchluste ziehen, so nehmen ihre Köche-aus allen Retchen der Natur die Stoffe, aus denen sie die verschiedenartigsten, scheinbar r v ? . -w m t l . v. . . . icuweren, rn oer yai aoer leiazi veroau Ilchen und höchst schmackhaften Gerichte bereiten. Der französische Koch mag in Ansehung der Saucen, Salate, Pasteten und Ragouts unübertrefflich sein, in der Oii.v.Uiin X fKr i4 Tl V f i .luvitiuuiiu vv wvuvuu. tvwt vv deutsche Sprache als HausmannskostI ? jt i in vs v...in . n!. st... vezelqnel, i vir oeuiiqe urye unuoer
,K,N ,71? mn nmmt ,1k? vtrrmnunn
trefflich. In Betreff der Braten, sügtlbenö und den LebenSgenuv ausschließer. der Amerikaner nock bin.u.dakibmdaS. sollten. Auf eine Probe wollten wir es
' ' f ' I . m v . r m . M was die Deutschen .Bratenbrühe" nennen, besser gemundet habe, als die feinste französische Sauce. Die strenge Jndi vidualität, welche die deutschen Proses soren und Philosophen auszeichnet, ist auch der deutschen Küche eigen, dernnede Hausfrau hat für das oder jenes Gericht ihre besondere ZubereitungLweise. Auch I , ? m. .e. . v. cw m vie,er ezieoung oar oer Amerikaner recht und hätte hinzusetzen können, daß I v . x. n v v fjc . P . o,e , oqiunll oer oeullazen aussrau in ihrer Fürsorge sür den Familientisch die Ge chlckllchkeit der gröbten Koch künstle? der Welt weit in den Schatten stellt. on oen oemlqen Vencyten, weicye die Aufmerksamkeit des Amerikaners be. sonders auf sich gezogen haben, führen wir einige an, um hierdurch vielleicht an I.. m rr . . oxt ooer ne in 2jjae nocir aeralyene Leibspeise zu erinnern. Die Recepte dagegen lasten wir weg, well dieselben I e -.P.! - .pp. - 1 un,eren e,erinnen viel oker oeisnnr sind, als dem amerikanischen Kritiker ver oem en ume. vmo ta icion UNS einzelne Fehler in seinen Recepten auf gefallen, und em Fehler xn einem Koch , m,' ,,qttmm,k . I .....n. t. r. pf . " '""'ä ...i. '-n . Wiener Schmiel' ist em au Kali fleisch bestehendes Gericht, das in ganz ' . & ms P . 1 . VTk D'u'lchland, t absolut nichts W.e d''I',am. W U tt st wel bch ?' "P'" IP m amerikan . Wsf?'. laiiu in uiui ujiuuu um uciici: ciuue 1 ii w V V- 1 l'" : macht und zuberel et als in Amerika. Ersteres verhält sich zu letzterem wie ein - m IV w m VlaLeyanoiquy am Jlegenieoer zu einem gestrickten Fausthandschuh. Sauerbraten und Kartostelklöße" ist y-.. ... mm f . " - m . n Gö festen aber die K Uhr viel Arbeit und auch ein besonderes Geschick. Man kann Herzhaft zulangen und braucht sich mcht vor irgend welchen Magenbefchwerden zu fürchten. .Kö. lgSwger K oppe lst sZon em vornehMeS Gttlcht ; eS stnd FlelschklSöe. die mtt emer äußerst femen und künstlichen auce genosten werden. .Kartoffel. Zusserst sür dieDeu die Norddeutschen, daS, waS für die Leute m den Neuengland.Staaten die ?uchweizen . Kuchen (sind. .Dieselben dürfen bei Leibe Nicht geschnitten, so. 1 m rr . m " dem müssen ,gmfli' mxUn und a fi 9VvT r, uuP"ö"fn Uch 'belieb t unb zu crnpMIen. .TOeil klöße Mit Speck und brauner Butter" - ?$ ohl mit gebackenen Pstaumen, - r" . nIT ,ut ,jai" ten, ein sehr gutes Esten. .Aalsuppe". b wirkliche Suppe mit Stucken Aal, Dutzenden verschledenerGemuse und wie?erun Mit Klößen oder Klumpen , st sur de l Hamburger in noch höherem Grade das Letbgerlcht. als sur den Bostoner peck und Bohnen-. Die Aalsuppe gehört -auch zu den Gerichten, btt denen mnn ntmt rnitb tvittn mtn inlr itt -T man nicht weiß, wann man satt ist. . In
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Chicago wird in einigen Speisewirth schasten ebenfalls Aaljuppe verabreicht.' gegen Hamburg aber ist es ein Unter schied wie Tag und Nacht. Die .Metzelsupve" esten die Leute meist Abends. . . . . . rv . t roenn am .aae zuvor ein VQmelnazen geschlachtet und in Würste, Schinken und Spccklelten verwandelt worden ist.. Sie schmeckt sehr gut, macht aber sürchterli chen Durst, und es wird zls ungesund bezeichnet, Eiswaster aus dieselbe zn trin ken. Die Bockwurste- haben ihren Weg rrach Amerika gesunden ; sie werden nicht aus dem Fleische von Ziegenböcken gemacht, sondern führen diesen Namen, weil sie zum .Bockbiere" genossen wer den. einem besonders starken Stoffe, der schon zu Luther's Zeiten zu Eimdeck in Hannover gebraut wurde. Hambur ger Büffstück" ist ein auL gehacktem Rind fleisch hergestelltes Steak, bester als ein zähes Slrlom. Steak. .Hasenpfeffer", Leberknödel", .Dampfnudeln" u. f. w., p c rr . , . u. i. w. uno Gttlcyle, von denen Nll nur der Deutsche, sondern auch der Aus länder nach kurzer Bekanntschaft mil voller Ueberzeugung sagt: Alle Achtung ! Stadt der Millionäre. San Francisco hat im Verhältnis; zur Zhl' seiner Einwohner in den Ver. Staaten, und wahrscheinlich sogar in der ganzen Welt, die meistenMillionäre. ES m eme eigenthümliche Erscheinung. dab alle diese Leute auS den niedrigsten Lebensverhältnissen hervorgegangen sind. Nur em einziger von lynen hat em unbedeutendes Capital mit nach San Francisco gebracht. Ebenfalls nur Einer hat eine Universität absolvirt, und nur sieben von ihnen hatten sich einem bestimmten Berufe gewidmet. Weder em Geistlicher, noch ein Arzt, noch einer. der West Point besucht hat, befindet sich unter ihnen. Zwanzig von ihnen haben m ihre? Klndheu barMlg bic Strafen ihrer Vaterstädte getreten. 40 Millio. näre sind Amerikaner von Geburt, 18 Jrländer, 8 Jsraeliten, 5 Deutsche. 4 Engländer ünd 1 Franzose. Sieben haben öffentliche Aemter bekleidet, und zwar einer als Gouverneur, drei als Bundessenatoren, einer als Repräsen tant und zwei als Legislaturmitglieder. Vier besthen je vierzig, ü zwischen zwan zig und dreißig, 2 zehn, 5 je fünf Mil lionen; diese besitzen sonach zusammen über 300.000.000; t)ie kleineren Mil. lionäre besitzen zusammen ungefähr 5150.000.000. Der .San. Francisco Argonaut" entwirft von diesen Millio nären kein schmeichelhasleS oder beneidensmerthcs Bild; sie sind alt, meist krank, überarbeitet, dem Trunke oder sonstigen lasterhasten Neigungen ergeben, vielfach abgemagert zu Gerippen und entweder tbeilnahmloS und apathisch oder schmutzig geizig oder geradezu Narren. Der .Argonaut" kommt hierdurch zu dem eigenthümlichen Schlaffe, daß die Menschen, die keine Millionen besitzen, unter allen Umstanden glücklicher sind, als die Millionäre. So lange unö Krost und Gesundheit Freude an der Pflichterfüllung verschafft und heiteren Lebensgenuß gestattet, mag das schon richtig sein, aber aus der andern Seit, können wir nicht recht einsehen, warum em oder ein paar Milllönchen die Freu den an pflichtmäsiger Benutzung des Le 'mm t 4.1 schon ankommen lasten. vom Inl .nse. Der an der Küste des Pari stc in te 1 eisten 6 Monaien d. I durch Feucr angerichkete Schaden beziffert sich t V!- r .... -- . aus uic ungewoznilcy yoye summe von 5t.900F00, hiervon waren 51,157.000 vernchert. Die Civilisation macht un ter den Indianern rasende Fortschritte, in Salt Lake bat stch lü zl-ch ein Wilder ein Opernglas gekaust. JnBoston pflegen zwe Einarmige immer zusammen in das Theater zu gehen und nebeneinander Platz zu nehmen. Auswiese Weise bringen sie es fertig, ihren Beifall durch Händeklatschen zu bezeugen. Of AM m .zotige waoeat oatte oer Bergmann Albert Thompson in Lyon Co., Nev. m dem Boden des jetzt auS getrockneten Mud Lake eine schwarze. thonlg.fettige Mäste entdeckt, welche, ge trocknet, als Stiefelwichse und Ofen schwärze verwendet werden kann. Die Gewinnung ist sehr einfach und wenig kostspielig und Thompson glaubt, daß bleje mineralische Wichse bald ein be gehrter Handelsartikel werden wird. Auf de r Penn sylvania Ei senbahn bezahlte kürzlich ein Conductenr das Fahrgeld für eine arme Frau, die an das Todtenbett ihres in einem Ho spitale in Philadelphia verstorbenen Ehemannes eilte, aus seiner , eigenen Tasche und sagte der Frau, ein hinter ihr sitzender Herr habe die Fahrt bezahlt. Der Pastagier nahm den Dank der Frau schweigend entgegen, fragte aber später den Beamten, warum er denn ihn als den Wohlthäter bezeichnet habe. Der Conducteur erwiderte: .Lieber Herr, seien Sie erst einmal 16 Jahre Conduc teur und Sie werden mir Recht geben, daß, wenn unser eins nur die geringste Spur von ' Gutherzigkeit durchblicken läßt, er zuversichtlich in kurzer Zeit von Tramps und wirklich oder angeblich ar men Leuten förmlich zu Tode gebettelt wird Dieser Tagewaren Sani tätSbeamte in New York beschäftigt,' in den schmutzigsten Stadttheilen Chlorkalk auszustreuen und hatten auch die Haus flur einer alten Negerhütte mit dem wei ßen Pulver bedacht. Desselben Tags erschien ein beleibter Farbiger mit seiner Gattin im JeffersonMarkt'Polizeige. richte und beantragte die Verhaftung der beiden Beamten, welche einen Fetisch in sei HauS gebracht hätten, der seine arme Gattin so behext habe, daß diese todtflerbenSlrank sei. Die Ver. Staa ten und die Schweiz haben beschlossen, das Recht der ttriegSsühruna eaen einander ein für I allemal auszugeben. Der Löwe und der Haifisch sollen ebenfaNSntschrysten sein.
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sich aüH 'in Zukunft nicht zu lefehden. Ein Mann Namens John Gilkey in Nord'Carolina entdeckte, daß ein Arzt mit seiner Frau ein sträfliches Verhältniß unterhielt. Er schickte sie ihrem Vater zurück und verklagte den Arzt aus Schadenersatz. Diese im Norden Übliche Procedur ist im Süden ver haßt, wo man es in der Ordnung sindet, daß die Nebenbuhler sich schießen, und Gilkey hat dadurch die gute Meinung seiner Nachbarn verscherzt. Jm StaateNewYork beste, hen zur Zeit 83 untergeordnete Logen des Deutschen Ordens der Harugari. Groß'Barde ist zur Zeit Alexander von Landberg. Die reizende Belle Varton von York, Pa., hatte vorige Woche in Jersey City, N. I., wahrend eines Besuchs bei Verwandten die Bekanntschaft des jungen Advokaten B. C. Tunison gemacht. Sich sehen und sich lieben war eins gewesen. Tunison plaidirte sür den von ihm gestellten Heirathsantrag mit solchem Geschick, daß Belle erklärte, sie möchte schon, aber sie sei mit einem alten aber sehr reichen Junggesellen in York verlobt und ihre vielgeliebte Tante werde noch an demselben Tage nach Jersey City kommen, um sie ab. zuholen ; am nächsten Mittwoch solle die Hochzeit sein. Tunison schlug vor.
sie wollten sich sossrt bei emem ihm befreundeten Geistlichen i New tyoxl trauen lassen und er wolle Belle alsdann der Tante als Frau Tunison vorstellen. Die letztere willigte ein, der Advokat lies nach emem Wagen, als er aber Mit solchem zurückkam, war die Tante bereits angelangt. Velle war mit dem Einpacken ihrer Sachen beschäftigt, denn m einer Stunde gmg der Zug nach Dorf ab. Bennison lief zu seinem Freunde und College Branton, klagte ihm seine Noth und dieser rieth ihm, eine Vier telstunde vor Abgang des Zuges ach dem Bahnhofe zu fahren und das Wei tere ihm zu überlassen. Tunison fand Belle und die Tante im Begriff den Zug zu besteigen. Da lies in athemloser Hast ein jugendlicher Telegraphenbote in den Bahnhos und schrie: .Fräulein Sayre, eme Depesche sur Frl. Sayre". WaS ist ja mein Name" fagte die Tante, nahm die Botschaft in Empfang und ersah, daß ste ersucht wurde, sich in emer höchst wichtigen Angelegenheit auf daS Bureau des Advokaten Barton zu bemühen. Ich bin in fünf Minuten wieder hier, meine Liebe" sagte die Tante und nahm einen Wagen. Ein anderer stand bereit und brachte die Liebenden in die Wohnung des Re verend Simpson in New Jork, der den Bund sür das Leben schloß. Belle'S Angehörige und die Tante wurden tele. graphisch benachrichtigt und daS Paar begab :sich nach Manhattan Beach. Belle's Eltern grollen zur Zelt noch, der alte Bräutigam flucht, aber ein Bruder Belle's, der daS junge Paar besucht hat, hat in Tunison einen alten Freund er. kannt. Er meint, die Eltern würden sehr bald gute Miene zum g::5en Spiele machen. Die am 21. d s. M t S. b e g i nnende Versammlung von Amerikani sten", welche in Bogota, der Hauptstadt des DistrictS Cundinamarca in den Ver. Staaten von Columbia abgehalten wird. wird sich mit interessanten Themen be schästigen. Dieselben verbreiten sich über die Gebiete der Geschichte, Geologie und Archäologie und em zelne derselben lauten : Die Entdeckung von Nordamerika durch europaische Seesahrer ; die amerikanische Sintflüth und sonstige Gegenstande auS der amerikanischen Trat i icn ; die Religionen und die Götterbilder des alten Amerika; Ftatuen und sonstige Alterthümer aus den MoundS und Grabmälern ; Pe. ru'S Larchitcctonische Alterthümer, nach Jahrhunderten geordnet; Benennungen der Bewohner Amerikas vor Entdeckung des Erdtheils; ethnologische Einlheilung der Ureinwohner von Neu Granada und der Landenge von Panama, Unterschied der Bewohner deS nördlichen Britisch. Amerika und des nördlichen Asten, die Sprachen der Eskimos, anderer Bewoh. ner des nördlichen Amerika und der Bergbewohner in Südamerika. Glänzende Geschäfte mach, ten in Iowa's Staatshauptstadt DeS Moines, so lange dort der republikanische StaatSconvent zusammen war, die Apotheker durch Schnapsverkauf. Einer derselben schickte an einem einzigen Tage 9i Gallonen Whiskey . in Halb-Pint. Flaschen aus die ihm bezeichneten Zim mer im Kirkwood'House. Während die Fanatiker den Tag über eine Prohibi-t-onö'Platform zimmerten, soffen sie am Äbend SchnapS, heimlich, aber um so Sehr. Vom NuSlanve. Ricbard Wanne r's Witt we so erzählt die K. Z. hält sich in unnahbarer Verborgenheit : Sie will nur ihrem Schmerze leben, und in der tiefsten Trauer um den Dahingeschiedenen erblickt ste die einzige Aufgabe ihres Lebens. Nichts soll die Herbheit ihrer Trauer lindern, sie verschmäht einen jeden Trost. Siemeint. eine Untreue an dem Todten zu begehen, wenn sie sich noch durch ein Band mit dem Lebendigen fesseln läßt. Sie vermag es nicht über stch zu gewinnen, den treuesten und bewährtesten Freunden aus der früheren, der glücklicheren Zeit in'S Auge zu blik ken. .Auch den edelsten Freund, ihren eiaenen Vater. Franz LiSU. bat ste seit den Schreckenstage von Venedig nicht wiedersehen mögen. In freiwilliger LoSlöjung von jedem Zusammenhange mit der Welt lebt ste wenn man dies vereinsamte Dahinbrüten ein Leben nennen kann in jenem Hause, in dem sie die giuSlichsten Stunden verbracht hat wie in einer trostlosen Wüstenei. Dc sitzt die bleiche Klausnerin reaunasloS und starr am Fenster, läßt keinen Blick von der stelle, wo man tdr Liebstes a: bettet hat. und erträumt sich mit ihm die von dem Tode gewaltsam zerstörte le bendiae Ausammenaeböriakeit.' Eine neue Völkerschaft tritt ihre Rundreise durch Europa an.
In Bordeaux ist e'ineTruppeAraukanier gelandet. Dieselbe besteht aus sich Männern, von denen vier ihre Frauen bei sich haben, und vier Kindern, wovon daS eine noch ein Säugling ist. Die Männer sind dick un, stark, ihre Haut ist gelbroth, die Haare sind lang und schwarz. Sie haben sast keinen Bart und reißen die Haare des Schnurrbarts mit einem kleinen Instrument aus. Hände und Füße sind klein und wohlgestaltet. Die Frauen sehen ebenfalls fehr kräftig aus. Ihr blau und weißer Kopf, putz gleicht fast einem Turban. Auf der Brust tragen sie kleine dünneSilberplatten, welche man fast sür Stack: einer Blechbüchse halten möchte. Der Säu? ling ist für sein Alter ungewöhnlich dick; ein kleines viereckiges Brett, auf welchem er angebunden wird, muß ihm dieWiege ersetzen. - Die anderen Kinder und überHaupt die ganze Gesellschaft scheinen sich einer vortrefflichen Gesundheit zu erfreuen. Von europäischen Gerichten znunden ihnen gekochte Kartoffeln gut. . D i e n e u l i ch en U'n ruhen in der Lombardei,- MittelJtalien und in Venetien haben bewiesen, doß das landwirthschaftliche Proletariat nicht blos in Süditalien zu Hause ist.' Auch in Oberitalien,wo der Anbau sich des ganzen
Bodens bemächtigt und wo MenschenHand und Wissenschaft gemeinsam die Erde befruchtet haben, da giebt S noch Hunderte und Tausende von" Elenden, denen die härteste und .angestrengteste Arbeit niemals nur die genugende Nahrung verschafft. Und doch mächen diese Armen keme Ansprüche. Jtt'der Pro vinz Lodi verdient einandarieiter jährlich 86 Fr., ein Taglöhner 33 Fr., über Kost, Wohnung und Heizung hinaus; aber welche Kost Und welche Wohnung ! Letztere besteht gewöhnlich -aus einem feuchten Verscylzg, m welchem dle. ganze Familie wohnt; die Nahrung best:ht. auS einer Anzahl von Säcken Mais und einer kleinen Quantität. Reis. Um die Gesinnung der Eigenthümer zu kennzeichnen, genüge die Erwähnung der Thatsache,' daß viele von -.ihnen ihren besseren Mais ud Reis verkaufen und sür ihre Arbeiter wohlseile und- schlechtere Waare einkaufen: Em Großgrundbesitze? in Venetien pflegt sogar seinen Arbeitern, wenn sie der der Weinlese sind, Maulkörbe anzulegen damit sie stch nicht an den Trauben vergreisen-. Dreser Tage ist tn Rom ein steinernes Denkmal an'S Licht defördert worden, das einem de? ältesten Antlsemlten geweiht ist, em OdellSk, 3300 Jahre alt, dem .egyptischen Könige Ramses gewidmet, den du Griechen SesostriS. nennen, dem Unterdrücker und Vertreiber der Juden. Dieses gewaltige Stück Granit ist vollkommen unversehrt, so daß seine Aufstellung vor dem Collegio Romano ohne vclteres erfolgen kann. Von den hieroglyphischen Inschriften, die seine vier Seiten bedecken,' lautet nach der Erklärung von O. Marucchi . die erste : .Gold, mächtiger Stier, Liebling der Wahrheit, König des obern und untern- Egyptens, Sohn der' Sonne : RamseS, von'Ammon geliebt, unterwarf jegliches Land mit seiner Macht, mächtige Sonne der Gerechtigkeit, von der Sonne erwählt, geliebt von haunachiS der beiden Horizonte." Die 'zweite: Golo, mächtiger Stier, Sohn des Gottes Alum, König des obern und untern Egyptens, mächtige Sonne der Gerech, tigkeit, von der Sonne erwählt... Sohn der Sonne: RamseS, von Ammon geliebt, Köl.ig des obern Egyptens, dessen Gedanke bleich ist dem des OsiriS, des Herrschers der Kronen. RamseS, von Ammon geliebt geliebt von HarmachiS der beiden Horizonte." Die dritte: Gold, mächtiger Stier, von der Gerechtigkeit geliebt, mächtige Sonne der Gerechtigkeit, Sohn der Sonne : RamseS, geliebr von Ammon (machte) diese Zeiten. Herr der Welt, mächtige . Sonne der Gerechtigkeit, erwählt von der Sonne, geliebt von HarmachiS der beiden. Horizonte." Die vierte Seite, auf der der Koloß liegt, ist noch nicht!'entzissert. Der Anlaß zu dieser Ausgrabung an der Kirche Minerva, die u. A. auch eine schöne Sphinx ergeben hat, ist von Professor Lanciani gekommen. Auch in Rom h e rr s H t g e genwärtig eine außergewöhnliche Hitze. Die Römer sind daher .beunruhigt, in solchen Zeitläuften von Erkrankungen des Rindviehs und der Büffel in der Campagna zu hören, denn alle Welt erinnert sich, daß derartige Seuchen, unter dem Vieh jedesmal "die Vorläufer der Cholera gewesen sind. Nun sind durch die .Vorsorge der Behörden allerdings sämmtliche gefallene Thiere unter die Erde gebracht und mit Kalk überdeckt worden ; in Maccarese allein 382 Büffel und 4 Stück Rindvieh, und das war bei der gährenden Hitze keine angenehme Arbeit sür die bezüglichen Landarbeiter, die mit 37 Lire Tagelohn angeworben . -V . f rr . l . . .. rt .e -. romucn. znoeizen yaoen izzesayren uno Gestank einige Schelme darunter nicht abgehalten, einigen Hundert Büffeln'vor deren Einschzrrung 'die , Felle - herunter, zuziehen und diese letzteren bei Seite zu schaffen.- Nur ein Theil derselben verrieth sich hinter einem Gebüsche her der Obrigkeit. durch den schauderhaften Geruch und wurde ebenfalls unter die Erde gebracht. Die Seuche wüthet, indeß an anderen Punkten der Campagna immer weiter. . Ein internationales Preisreiten wird im nächsten Jahre in Wien veranstaltet werden, nachdem der Kaiser von Oesterreich seineZustimmung da.u oeakben k.it" ?Z. srmdlnk.s,n (? O O w mw - mmmr M?;V J Ossiziere, welche sich an diesem Preiöreiten betheiliaen. erhallen für ihre Pferde und Wärter Trc.nsport Certisicate von der österreichischen Grenze an, und sür Pferde und Wärte: durch zehn .Tage , xtt Unterkunft und Verpflegung in. Wien. Der Nennungsschluß für sämmt- - liche Conkurrenzen ist aus den 30. MSrz 1884 festgesetzt. WaS die Preise anbelangt, so sind vorläustz zwei gleich große- ; Preise, je aus einem Ehrenpreis und- , 350-400 Stück Dukaten bestehend,' und- ( ein Ehrenpreis oder eine goldene Me daille nebst 100' Stück Dukaten, und, dann noch ein Ehrenpreis oder eine qoUitrjt Medaille in Aussicht genommen. '
