Indiana Tribüne, Volume 6, Number 314, Indianapolis, Marion County, 1 August 1883 — Page 4
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Lokales. ClvilstandSregiger. Geburt t n. ngtfSZrtt SZamen sind Mi bei Batnl der er axuwii.j Peter Schopp, Mädchen, 25. Juli. Robert Kenias. Mädchen, 25. Juli. Frank Nordquiet, Knabe, 14. Juli. Heirathen. Thomas S. Black mit Jda T. Shoddy. Jshn Bartlett mit.Laura N. Smith. Todesfälle. Mary Blair. U Jahre. 30. Juli. Mary Wright. 80 Jahre. 29. Juli. Alle Arten Drucksachen, wie Rech nunaen, Briefköpfe, EeschSftökarten, Quittungen, Eintrittskarten, Constitu tionen u. s. w. werden rasch, gut und ll lig in der Druckerei der Tribüne" besorgt SST- Scharlachfieber No. 30 Heien Straße. Lumpaci Bagabundus. - Typhus No.138 N. New Jersey Sttaße. Frl. von ttaselowöka als Fortuna. tö Im Monat Juli kamen verhält nißmäbig venig Brandunglücke hier vor. Frank als Schneider Zwirn. Die Mannschaft des FeuerwehrDepartements hatte heute Zahltag. Denzau als Tischler Leim. 13 Heute nahm daS Camp Meeting Zn Acton seinen Ansang. Im' Monat Juli wurden von der Polizei 461 Verhastungen vorgenommen. Morgen Abend Benefizvorstellung für Frau Meyer. Dem Richter Clayvool wurde Montag Nacht ein Pferdegeschirr gesteh len. Meyer als Schuster Knieriem. IS Anna Goul wurde heute von Squire Woodard bestraft. Sie war von Jennie Bechtel wegen provoke verklagt. Morgen Abend Lumpaci Bagabun du? im Germania Theater. t- Eine Frau Powell hatte einer Frau Coyle eine Schiff mit Waffer in'S Geficht geworfen. Wurde bestraft. Denzau Jansen als Amaroon. Vom vielen Trinken spricht man stets. . Doch nie vom vielen Durstklagte man am Sonntag in St.LouiS. Morgen Abend Lumpaci Vagabun duS im Germania Theater. ZT Ingram Fletcher wurde zum Vormund über William, John und Michael Welsh eingesetzt. Frl.von KasolowZka als Peppi. tZT Die Klage der Stadt Michigan City gegen den StaatZauditor Rice wurde zu Gunsten von Michigan City entschieden. Morgen Abend Benefizvorstellung für Frau Meyer. - Diebe versuchten vorgestern Nacht in Lynn Talbot'S Wohnung an Fletcher Ave. einzubrechen. Sie wurden verscheucht ehe sie etwas zu erbeuten vermochten. Albert Armstrong wurde heute Mittag von Capt. Campbell verhastet. Er hat einen Einbruch in New Hav6n, Conn., begangen und wird dahin auZ geliefert werden. Er ist hier gebürtig. Seine Mutter wohnt an der Pearl Str. Denzau Janson als Camille. 18 Polizeisergeant O'Donnell von hier ist ein Vetter des Mannes O'Don nell, welcher dieser Tage den irischen Ver räther Carey aus dem Dampfer Melrose in Afrika erschaffen hat. Der Vetter O' Donnal'S hat die Welt um einen verab scheuunSwürdigen Schurken ärmer ge macht. 19- Die Klage der Malleable Jron WorkZ gegen die Unthank Plow Com pany ist in eine neue Phase getreten. Richter Taylor ernannte einen Receiver über Letztere und die'Compagnie weigerte sich, dem Receiver die Bücher und Uten silien auszuhändigen. Richter Taylor ließ die Beamten der Compagnie wegen Mißachtung des Gerichtshofes vorladen und die Verhandlungen in der Angeld ' genheit begannen heute Morgen. . Lumpaci VagabunduS, die au dem Repertoire jeder deutschen Bühne gern gesehene Zauberpoffe, gelangt mor gen Abend im Germania Theater zum Benefiz der Frau Meyer zur Aufführung Man versäume nicht, dieser Vorstellung beizuwohnen, denn das Stuck ist seh empfehlenSwerth und außerdem gilt eS eine gute Kraft unseres Germania Thea terS zu ehren. Man hat sich auch fü diele Vorstellung wieder ganz besondere Mube aeaeben und darf wohl auf einen genußreichen Abend rechnen. Frau Frank als Schwäbin.
An unsere Leser.
Diejenigen unserer werthen Leser, welche die Tribüne" nicht regelmäßig erhalten, sind freundlichst ersucht, entweder in der Office dS. BlatteS, od:r bei unfe rem Collcktor, Herrn A. Schmidt, dar über Klage zu führen. Unregelmäßige Ablieferung des Blat teS ist lediglich dem betreffenden Träger zur Last zu legen, und wir können, in einem solchen Falle nur dann Abhülfe treffen, wenn wir Kenntnis davon erhal ten. Zugleich ersuchen wir Bestellungen auf die Tribüne nicht bei den Trägern, sondern ebenfalls entweder in Office oder bei Herrn A. Schmidt zu machen. Durch ' ct i . n I ? L V- A I eine Poplarie ip man ia im lanoe, uns alle Wünsche zu übermitteln. Jndiana Sängerfest. . Inder gestern Abend fiattgefundenen Sitzung des CentralcomiteS erfuhr die Garantlefondfrage eine längere Be sprechung. Mit Recht beschwerte man sich über das lanasame Aoraeben der EomiteS. denn nitQtm& hat man hS iekt aus oenn vergeoncy uar man os tn auj UUllUililUC -CUIUK U(WUi4(. So wurde denn der Sekretär beauf tragt, alle Vorsitzer der SubcomiteS zu t(fs.MX. fl3.aI.Xk 4. .frnAi4al " einer am Sonntag Vormittag? 10 Uhr in Knodel'S Lokal stattfindenden Sitzung einzuladen, damit endlich einmal Bericht erstattet werde. Ferner wurde gestern Abend deschlos. sen, Gouverneur Porter und Mayor GrubbS zu ersuchen, dem ErnpfangS. Conzert eme Ansprache zu halten. Herr Ernestinoff theilte mit, dak Frau Marazbeck. die berühmte Harfenspielerin lhre Mitwirkung bet dem Feste zugesagt hbe. OkayorS'donrt. Michael Fall gab Anlab zu SffcnN ichem Aergerniß und wurde bestraft. Mollie Cousin, die Negerin, welche gestern aus einem Hause $3 gestohlen. wurde heute dem Mayor vorgeführt. Die Frau hatte einen Säugling bei sich und schien in ihrem Elend daS Mitgefühl des MayorS zu erregen. Der Mayor agte den Klägern, daß wenn sie die Frau weiter verfolgen vollen, sie sich an die Grand Jury wenden müssen, er seine? eitS laffe sie ohne Bürgschaft auf freien Fuß stellen. Duval Campbell, der Schveinebieb, wurde der Grand Jury überwiesen. Roß Perry ist schon wieder einmal an e klagt, Fremden auf der Straße fein Gasthaus in aufdringlicher Weise em pfohlen zu haben. Auf morgen verscho ben. cm. Nrwn. .in rtrtn. i..n. ges Mädchen, wartete gestern Nacht au, I einen Liebhaber in der Absicht, demfel ben eine Tracht Prügel zu Theil werden m lasten. Man bielt sie für eine Stra ßendirne, sperrte sie ein. und da sie sich heute Morgen ohne Weiteres schuldig bekannte, wurde sie bestraft. Dr. Prunk, der dem Gesetze zuwider. die von ihm auszufertigenden GeburtS certifikate nicht rechtzeitig einreichte, soll morgen ein Verhör zu bestehen haben, Tzeursion nach Milwaukee. '.f.. ;c.5k ..s,... am 4. und 5. August eine Exkursion nach Milmaukee. Die Fahrt geht per Bahn nach Chicago und von da per Dampfer nach Mttwaukte. Die Züge gehen von C7.H tArnnt iihS IcAnitt. Hiituu wifvmui wuwuuu uiiw wvtuuuy um 11 Uhr 35 Min. Abends ab. Die Die Rundfahrt kostet bloß $7.00 und Retourtickeis sind bis zum 13. aut. Tickets sind zu haben in der Ticket'Office No. 16 Nord Meridian Straße und am
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ERBRICH.
Depot: CHRISTIAN "WATERMAN. Watfeirirnnsiim, Hohl & Köpper.) emen, alten Blafc deiterfübren derben. Gleick,eitia B vtiujfc reicherund der Arme immer ärmer wird, weil mit dem Mangel der Armen der Luxus der Reichen zunimmt, und dieser Schluß ist jedenfalls der richtigere. Daß dieser Schluß der richtigere ist, läßt sich außerdem wieder durch Zahlen beweisen. Nach denBerichten deö preußischen amt lichen statistischen Bureau'S, veröffentlicht von dem Vorsteher desselben, dem Kgl. preuß. Geheimrath Pros. Dieterici lebten in 1851 in Preußen 89 Prozent der Be völkerung von einem Jahreseinkommen von bis zu 200 Thalern. (600 Mark) Damals hatte Preußen bloß 16) Mil ionen Einwohner und Dieterici rechnete 5 Köpfe auf jeden Steuerzahler. Wollen wir ebenfalls diese Zahl unserer Be echnung zu Grunde legen, so würden wir herausrechnen, daß heute etwa 110 Proz. der preußischen Bevölkerung mit einem Jahreseinkommen von unter 660 Mark eben muß. Da aber dies eine physische und nummerische Unmöglichkeit ist, so nehmen wir an, (was jedenfalls richtiger ist, denn es kommen in Preußen auf je 1 Familie nahezu Steuerzah er), daß drei Köpfe auf jeden Steuerzah er kommen. Und selbst dabei stellt es sich heraus, daß in Preußen 75 Prozent, also drei Viertel der Bevölkerung mit einem. Jahreseinkommen von 660 Mark (160) und darunter, mit zwei Dritteln davon bei einem Einkommen von unter 420 Mark ($100) per Familie leben muß. Angesichts solcher, amtlichen Listen ent nommenen Thatsachen, im Schloßgarten zu Stuttgart und anderen ähnlichen Plä tzen schließen zu wollen, daß die bittere Noth in Deutschland abgenommen hat, bekundet eine ungeheuerliche Unwissenheit und Oberflächlichkeit. Betrachtet man vorstehende Zahlen zu ammen mit dem in den drei letzten Jahr zehnten allgemein eingetretenen Steigen derPreise derLebensbedürsniffe. so ergiebt sich klar, daß die bittere Noth in Preußen erschrecklich zugenommen hat. Und wie eS in Preußen ist, so wird es jedenfalls auch im übrigen Deutschland sein. Woraus sich ergiebt, -daß man auS amt lichen Steuerliften mehr lernen kann', 'als bei einem Bankett in Marquardts Hotel in Stuttgart. Gin säumiger 5lrzt. Wr. W. H. Prunr brachte geilern em Geburtscertifikat ein, das vom 30. Mai ausgestellt war. Wir wurden von dem Gesundheilsbe amten Grisfin ersucht, diese Geburt nicht in daS Civilstandsregister der .Tribüne" aufzunehmen, weil er befürchtete, daß daS böse Beispiel deS Dr. Prunk bei an dern Aerzten und Hebammen Nachah mung finden würde. Dr. Prunk wurde aber wegen seiner Saumseligkeit in Anklagezustand versetzt. DaS Gesetz verlangt, daß Aerzte und Hebammen alle Geburten und Sterbe fälle prompt berichten. Viele derselben haben, aber bisher trotz wiederholter Mahnung keine Rücksicht darauf genom men. . Dr. Prunk ist -der erste Arzt, der die serhalb zur' Anzeige gebracht wird, und die andern Saumseligm mögen sich dar nach richten. ' Der kleine Stadtherold. Moritz Schmidt wurde beute unter Betheiligung der Druiden, ttnightö os Honor und deS BierbrauervereinS beer digt.. ' Zu verkaufen. Jr Jeden Tag Traber. (Gnrin) auS der Schmidrlcyen Brauerer bei Henry Har moning, zu 5 Cents per Bushel. 3 Wm. Woesner wurde um 1 Cen bestrast, weil er eine gewiss? May Jen ning geschlagen. Woesner aber muß dem Squire Thompson die Kosten bezahlen Emma Meyer als Laura. tZT Gouverneur Porter ernannte StaatSsuperintendent Solcombe und die Prosessoren L. Bloß und JameS H. Smart als Delegaten für eine in Louis ville stattfindende Convention welche zu dem Zwecke abgehalten wird, um Erzie hnngS und Schulangelegenhezten zu berathen.
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F. W. Flanner, cro John Houlmolon, N.Jllinoiöstr. Leichenbeftattev.
Zwecke.' Selbstmordversuch. - - - Henry Lübking, No. 205 Coburn Str. wohnhaft, schoß sich heute Vormittag eine. Kugel , in die linke Brust. Die Wunde ist lebensgefährliche Die Dokto ren Bell und Felder haben ihn in Bi Handlung. ' Lübking ist erst 22 Jahre alt und feit drei Jahren verheirathet. Vor einigen Wochen trennte sich seine Frau von ihm und weigert sich seitdem, mit ihm zu leben. Er ist Blechner von Proses sion. Vor Kurzem fiel er von einem Gerüste, und es hieß schon damals, daß er sich zum Zwecke des Selbstmords herabgestürzt habe. SS Gestern Abend wurde der Versuch gemacht, Fred. Bockmyer'S Rauchkammer No. 275 Union Straße in Brand zu stecken, nachdem eine Partie Fleisch dar aus entwendet worden war. 0- Der 14jährige Willie SquireS No. 296 Massachusetts Avenue ist plötz. lich verschwunden und man befürchtet, daß er von Leuten bei Seite geschafft wurde, denen sein Zeugniß in einer Kla gesache unangenehm sein könnte. DaS Terre Haute Banner schreibt : Der TerreHauieMänverchor übt unter Leitung seines energischen Di rigenten, Prof. Kantmann, fleißig für daS kommende Jndiana Sängerfest und hält jedt jeden Sonntag Vormittag Ex. trasingstunde ab. Frau Augusta Weiale ist gestern Abend im Gl. Lebensjahre gestorben. ES ist dies dieselbe Frau, deren Gatte Gottlieb vor 15 Jahren vlötzlich ver schwand, und von dem man seitdem nichts mehr gehört hat. Man weiß nicht ob er verunglückte, oder ob er sich nach andern Regionen begeben hat. A. SCHHIDT'8 Buch- u.ZeitungsNg entur. 7 N. 113 Groor traseo. Jndia axolik. strktg merdcu schnell und xknttttch Scher billig nnd schön gtdunden.
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