Indiana Tribüne, Volume 6, Number 314, Indianapolis, Marion County, 1 August 1883 — Page 2

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$IW UUIU wuuu FLgNcZr- und Sonntsgsausgaöe. XMffc: ISOO.Marhlandstr. SWwibo!fr. Ind.. 1. August 1833. Nus dem Lesen einer Missionar n. Fräulein Harriett PhillippZ in W .ladelphia begab sich, damals fast noch ein Kind, bei AuSbruch des RebellionSIrlfn'tZ stuf hn ßrtfrtSTArttihfslfe Und hat im Verlause des Krieges als Krankenuärterm unendlich viel Gutes gewirtt. Seit Beendigung des Krieges ist sie als Missionärin unter den Farbigen im Süen und den In 'tianetn im Westen thätig gewesen und kürzlich zu einem vorübergehenden Beisuchein ihre. Vaterstadt zurückgekehrt. Einer Vorlesung,' welche sie Ende vori gerWoche über ihre Erlebnisse und Erfahrungen gehalten, entnehmen wir einige kleine, aber charakteristische Züge. .Während ich einer Schule für farbige Kinder im Süden vorstand, hatte ich namentlich unter den Anfeindungen und Verfolgungen der Kuklux zu leiden. Häufig fand ich früh 'einen Sarg vorder Thüre des Schulhauses, oder einGerippe gegen die Thür lehnend und an der Thürklingel festgebunden. Ich folgte daher gern einem Rufe, unter den Chip pevas am Superiorsee als Missionärin zu wirken, konnte hier da Klima nicht vertragen und wurde der chinesischen .Missten in San Francisco zugetheilt. Meine Thätigkeit unter den Indianern war trotz meiner Kränklichkeit von Er folg begleitet gewesen, und so konnte ich mich, so lieb mir das Werk unter den Chinesen geworden, schließlich der Auf forderung nicht entziehen, meine Dienste den. Pueblos zu widmen. Ich habe dies ifowohl in New Mexico, als in Arizona gethan. Die Kinder dieser Indianer sind durchweg gutartig angelegt und erleich tern dem Lehrer seine Ausgabe schon in sofern, als sie nichts von den kleinen Bosheiten und,, sozusagen, Teufeleien wissen, denen wir in den Schulen der civilisirteN' Weißen .mehr oder weniger beg'eanen ! Die jungen Indianer fassen leichtauf lernen schnell und sind mora lischm Einflüssen, gerade sa zugänglich, tntVrtnhr JtnSr fifitt nirfifS ttn V fr . tV 0 V w der Verschlossenheit und Einsilbigkeit an sich, welche der erwachsene Indianer wenigstens im Verkehre mit Weißen, .anzunehmen litbt, sind im .Gegentheile zu Scherzen' aufgelegt, ohne daß sie allzu leicht in AuSgelaffenheit verfallen. Ich habe natürlich mancher Gefahr in' Auge gesehen, bin aber nie so nahe daran gewesen, die Geistesgegenwart zu verlieren, wie vor ein paar Jahren. In der'Schule,'der !ich jetzt noch vorstehe. warm,elnlge 30 indianische Kmder ver sammelt, als ein neuster Avaae im Kriegsschmucke und mit den Kriegsfar den bemalt in das Zimmer trat, sich ne ben mir ausstellte und, ohne ein Wort zu sagen, die Gesichter der Kmder mu sterte. Der Vater eines dieser Kinder hatte, wie ich später erfuhr, eir.enBruder des Indianers getödtet und dieser hatte möglicher Weise die Absicht, sich- durch dieses Kmd an. dem . Morder. fei nes Bruders zu rächen. ES war gerade Mittagszeit, und ich sagte den Kindernsie mochten sich nach demSpeise faale begeben. Hierauf lud ich den In umuci, iuic iiy uica mmict itywc, flut AIAMA IM M m Ä 9 M AM ll44 M Thenname an unserer Mahlzeit ein und derselbe folgte mit mir den Kindern und m m r iien N an oer xaui an dem von mit angewiesenenPlatze nieder, in der Muste runa der Gesichter der Kinder fortfab ,rend.- . Neben sein Couvert legte er zw geladene Revolver. - Ich ersuchte ihn. die, Wassen auf einen Fensterstock zu legen, er antwortete aber blos mit einem unverstanviicyen Grunzen. In oiesem Augenblicke setzte die Köchin einen Teller Suppe und eine Tasse Kaffee vordem Indianer auf den Tisch. Ich bedeutete sie, die Speisen wieder hinvegzuneh men, unser Freund werde nichts zu essen bekommen, wenn er nicht vorher dieWaf sen entferne. Zitternd gehorchte die Köchin; der Indianer schaute mir mit funkelnden Augen rn'S Gesicht, erhob sich aber und legte, ohne-einWort zu äußern, die Revolver auf das Fenster. Dann ließ er sich die Suppe und die. übrigen Speisen tresflich munden, erhob sich. steckte die Revolver ein und verschwand schweigsam, wie er gekommen. Das Kind des Mörders, seines AruderS be 9 . W fano n oamais in oer ysazule, ov er dasselbe nicht erkannt hat, oder ob mil dere Regungen bei dem Anlicke der Kin der in sein Herz gezogen, kann ich nicht sagen. Ich hatte diese Geschichte unter so vie len anderen Erfahrungen veraessen und besand mich vor einigen Wochen auf. der Reise nach meiner Vaterstadt. In Santa Fe hatte ich frühzeitig meinem Wagen der Eisenbahn Platz genommen -und musterte die Leute aus dem Perron.' Da stufe .plötzlich em Apache emen Freuden schrei aus, sprang über die Schienen, in meinen Wagen und stellte sich mir als unser ehemaliger Mittagsgast vor. Er (.' fci: r.. tn -r.-t .ii. iuyu, i vuvvvtt jLiiict icicyijiycu gc sehen, daß ich ein tapferes Örn babe und müsie mich mit seinen Freunden bekannt machen. Er verließ den Waaen und kehrte -mit O Apachen zurück, die mir au 'ö , herzlichste die Hand schüttelten. Meine Hand ist weder klein, noch zart und an hartes Zugreifen gewöhnt, als r? . . t v : . r. - v . r - i V . iz aozi Biz anoeorucre oiezer y rlkger ourcygemaQt hatte, war es Mir dock i Muthe, als wäre dieselbe in ebenso viel Schraubflöcken eingepreßt gewesen. Der jug )e$te sicy dald daraus in Bewegung, uno olkser umrand machte es mir un I.f!X ? - - r. . - . . mogiiq, meinen anen freund nach sei nen ursprünglichen Absichten bei seinem Besucye düsluic zu betragen. Mew gegenwärtige Collegin, FrSul. Vorback, eine vortreffliche Lehrerin, ist so muthig, wie nur Jemand sein kann und würde ' 1 - V . , ? . . mir in ieoer äußerten zesayr treu zur Seite flehen, kann aber emer gewissen Nervosität im Umgange mit erwachsenen '-Indianern nicht Herrin werden. Da-

Mit wir wenigstens mcyl scyiafeno

berfallen und dann scalpirt werden, verbaricadirt sie die Thüre des SüulhauseS eines AdobegebäudeSmit Tischen und Stühlen und Pflanzt aus den obersten derselben ein paar große Rk'eckscküsseln. die einen Seidenlärm machen würden, wenn die Thüre ausge brachen ' erden sollte. In einer der etzten Nachte vor meiner Abreise ent stand richtia ein Gepolter, als ob das ganze HauS zusammenstürze. Wir wa en im Augenblicke aus den Betten uno n den Kieivern, räumten Tlsqe uno Stühle hinweg und öffneten. Ein harm oser Indianer hatte ziemlich heftig an der Thür gerüttelt. -der un3 seine zwei Kinder aus einer Entfernung von mehr als 100 Meilen herbeibrachte und sie in unsere Obhut zu . nehmen bat. Die schlechten Wege wahrend des texten Theils der Reise und die Ermüdung der Kinder,.die er tragen mußte, hatten sein Eintreffen verspätet. Als der Mann am andern Morgen von seinen Kindern . . r . . Abschleo nahm, macyie er nicyrs weniger als den Eindruck eines Wilden. Die Jndianerkinder gewöhnen sich chnell an die Kleider, die wir ihnen ge geben, nur sind die Knaben sehr schwer daran zu gewöhnen, dnß sie die Kleider i . . - - L m I an Abend ausziehen; .sie legen ich alle mit den Kleidern in'S Bett. I Die Mädchen haben ungewöhnltweS I Geschick für weibliche Handarbeiten und verwenden ihre Fertigkeit auch mit Vor I ;..v! I IIOC üuju, luoianijtyc iciuct iiiuu uu 1 chöner herzustellen, als dies von ihren Müttern geschieht." I 5in San Francisco ist e i n j Schwede vom Aussage vesauen woroen ; in - OfY - l f - v t.t W! A...f&aSil . . . . er ist ein Matrose und hat die Krankheit von Chma Mitgebracht. Hetzereien an der renze. Zwei Ereignisse, die kürzlich inMeico . c? r. v . tn . rr. ' t.! oorsikien, yaoen oer )renzoree in vel, sr rw I oen anoern cicgengni gegeoen, mei lkaner und Mexikaner gegen einander zu hetzen. In dem einen Falle wurde ein Mencaner aus der Fahrt nach Mon ittth hti Rustamenta von der Kisenbabn abaelekt. weil er einen unaültiaenffahr. I sckkin'var,ate. K daraus fand an I feine Leiche, und nun entstand eine solche Erbitterung gegen die Beamten deS be. treffenden Zuges, daß diese es für geratken kielten, nack TeraS ,u, Neben, Die an ihre Stelle getretenen Beamten wurden dttrck den Wöbel vom uae e. rissen und einaelverrt. die Babnaelell. schäst war indessen klug genug, die Hilse I 0 , lT . u der Ver. Staaten nicht. anzurufen, sonI dem sich mit.den mexicanischenBehörden j nprOnnhirtut. ßrinnerli ist fern I nofi dik lAesckickke van dem Stkllvkk. treter des amerikanischen ConsulS in Monterey, der von einer Bande überfallen und . mibandelt wurde. Sa in letzterem Falle die Banditen., auch - die Möbeln im Eonsulate ohne sichtbare nfmnUKuTM rtnlmrnrUn s frtith, -W.HlliMnM Q. r ten texanische Zeitungen.daß eS sich nicht um kinen aewöbnlicken Raubansall. lon. dern um einen Angriff auf die amerika. . r . m . -1 r niiqe Regierung geyanoeir yaoe. viei Mexikaner, heißt eö weiter, die am Vor. afisnh tmtt nmtn NrSNdentknwabr ttk. den. seien sebr meot. Dia, findet bes. tige Gegnerschaft auf den Grund hin daß er das Land an die Amerikaner verkauft babe. Sinter diesen seinen offenen Feinden verbergen sich die durch hohe Zölle geschütztenFabrikanten,welche von einer näheren Verbindung mit den Ver. Staaten Schlimmes für ihre Son. derintereffen befürchten und deshalb ih. -es , ren Arbeitern einreden, dafc die Auödeb. nung de? EisenbahN'NetzeS die schließ llche Anguederung Mexico'S an daS Nachbarland zur Folge haben - müsie. Auf diese Weise wird hinüber und her übergehetzt, daß man meint, die beiden Nationen müßten jeden Augenblick über - einander herfallen. That Schlich zwischen den beiden in den Grenzgebieten giebt unzweifelhaft viele Mexikaner, die am liebsten über die Amerikaner hersal len möchten, aber die Behauptung, daß die ganze mexicanische Nation oder nur der größte Theil derselben diese Gefühle : n c m..:xi iciic, ii imüf ?ciiuicn unparlkiiazer Beobachter vollständig aus der Luft ae griffen. Die Bevölkerung Merieo's ikt bekanntlich sehr gemischt. - Zu zwei Dritteln nngesühr besteht sie aus reinen Indianern oder Azteken, und dieseClasse, obwohl die ungebildetste und ärmste von allen, ist jedensalls die harmloseste. Am gefährlichsten sind die Mischlinge oder Mestizen. Auch unter ihnen giebt eS viele anständige, gebildete und friedlie bende Leute, aher der Mehrheit nach ha ben sie nur die Laster, und nickt die Tu genden beider Raffen geerbt. Die Va queroS, hierzulande Cow BoyS genannt, die Vagabunden, Rausbolde und Stra ßenräuber, die 'Lumpm in Staot ' und Land sind fast durchgängig Mischlinge. Bekannt ist der barbarische Geschmack dieser Leute für große Mesiingknövfe. ft r . . . . riesige suvereingesapie vomoreros und bunte SSärven. auf die sie den arökten Theil ibreS Einkommens verwenden. Du Weißen sind meist Kapitalisten und lassen sich m ryrer Stimmung gegen Amerika lediglich durch . capltalistl che' Rücksichten oeemflussen. sQt in Minn miAi i.uhVi.1... i lim, whui iiiuyi iv'UUUHWUlC, so doch bemerkenswerthe Erscheinung,, daß sich das Gesinde! in Mexico gerade! so an der Grenze am vohlsten fühlt, vie in den Ver Staaten. Die.große Ent V sT m h1.T.!....u. . V iiiuuiia vun t. tt(ui(uu(c(ung unu der Civilisation begünstigt die Gesetzlos sigkeit, unter der diese Classe felbstverstündlich am besten gedeiht. 'Von der äußersten nördlichen Grenze Dakota'S. bis zur äußersten sudlichen Grenze von sen. . Der mexicanische tritt nur da kus, wo er verwandte Charaktere auf der cn deren Seite findet, d. h. an der Grenze gegen die Ver. Staaten. Natürlich besteht nn besonders grim . 's: v r r . ' t. . - , S- . ' . mlger Haß zwischen diesen Zierden der j Grenze. DerLmenkanilche Covy undzl

existirt die Feindschaft trafen im Lager deS Col. Wood zwei

Texas uno von oer Munoung des Rio baut, aber mnerlich höchst einfach nur mit Grande bis zu der San Diego.Bucht ist Erzeugnissen der einheimischen Industrie der amerikanische Grenzstrolch anzütres.! auSaestattet wär.

'.der mexicanische Vaqucro gönnen sich!

gegenseitig die Sonne nicht, und weiter hm dehnen sie diese edlen Gesuh'e aus alle Landsleute der Verhaßten aus. Wohl, schlummert noch twt gewisse! Feindseligkeit gegen alles Amerikanische in den unteren Classen Mer'co'S. aber zu heftigem Ausbruch kommt sie nur an der Grenze. Als die E'sld ihn m Sonora gebaut wurde, ließen sich trotz der größten Vorsicht und z?!vghklt Neibun" gen mit den Umwohnern nicht vcrmeiden. Sonora grenzt an Aiizona, ein Territorium, dessen Nausbalde und-N volverhelden hinter den mexiconischn schwerlich zurückstehen. In Chihuahua . - .- ...... .? 1 das mit Ausnahme einer kürzen Strecke am Rio Grande durch eine 80 Meilen breite Wüste von New Mkx'co cielrennt ist, herrsckte schon eine viel bessere-Siim-mung. Aew Leon uno amaullvas, die Stätten der oben erwähnten Vorfälle, liegen an jei'em Theile der texanischen Grenze, an welchem fast alljährlich förmliche Schlachten zwischen Strolchen m. t. . r c v. t . . rv laus veiorlk anvern ov.tomen .m Innern ist die Bahn bis, jetzt noch auf keine nennenswerthen Schwierigkeiten gestoßen, und eS wäre ja auch lächerlich. wenn man von den Volfällcn ander Grenze aus den Cyaracler des ganzen im m . Mk . ,. Volkes fchlttd.n wollte, as wäre gerade so thöricht, als wuin Jemand Die amerikanische Nation nach dem beurtheil len wollte, was an den Ecken von Ari zona, KansaS, New Meijco oder TexaS .....li O .. f..V....M m 0 V C C . outyiyi. o" wiuuuuu ii sj, uup iuy die Zeitungen aus beiden Seiten der Grenze dazu hergeben, den Haß noch an zustacheln, statt oem estnoel gegenüber Zt Nackdruck für die Aukrecbterkaltuna ' . ' des Friedens einzutreten. Em Kneg v . ? , gegen Mexico wurce auverrzaiv oer Grenzstaaten entschltden gemißbilligt erden. Er wird ohne Zweifel die In tcreffen vonSpeculanten undAbenteurkra fördern und vielleicht auch unseren Län derbesitz vergrößern, die Wohlfahrt des IM " i. ' r. volles aver NWZ izm lcylung mn er . ser. CettwaNo & .tj Der ehemalige König der Zula.ttaf lern hat ln den leisten Jahren die Auf merksamkeit nicht nur in Afrika, sondern ua, ,n uropa uno meriia ,0 wieoer. holt und :n so hohem Grade aus sich ge. zogen, daß nach semem durch den Tele raphen berichteten Tode ein -.kurze, Rückblick auf sein Leben wohl am PlaKi ist. Sir TheophiluS Shepstone' ergri ... fVP t lm Jayre ibu von-oer suoasrilanlsqen auern oeren uupuvm . Aiana vaal Btsil). .Diese uwrpatlon be mänUItt die britische Regierung, da als mit dem Vorwande, die Ver altung der Republik fei so schlecht. v v freien Bauern vouandischtt I Abkunst die britische Oberherr chast Mlt Jubel begrüßten. Ohne irgend welchen ?em erulens orangrn 011 rucn aunj I IN dslS LN0 der IHUlUS V0k. 0CNN vtt . m m Behauptung, die Sicherheit der Boereo verlange .die Vernichtung der einzige, organisirten Nation von Eingeborenen I in nm SCrtlynirfn'i ma Ift nTrt flirt V'" . z . v. In H "ivs, oav 11c einmal aisor wand dienen konnte. Dieses ungerecht fertigte Vorgehen der Briten hatte den ieS mit Cetewayo zur Folge, welcher die .britische Regierung über ö.000.0XZ And die Armee zahlreiche wackere K?olda , .kl... ... fi (V inn .1t ZT xut nua schritt Lord Chelmöford mit feinenTrup. ? Grenze des Zulu.Lande und lhm stand Cetewayo mit 40.000 Mann, allen waffenfähigen Männern der Na " Segenuoer. ! Bei Jsandula übersielen die ZuluS l emen drmschen MunmonStram mit tax I ker Bedeckung, drangen trotz des dichte I sten Kugelregens vor und tödteten mit I ihren AssegaiS 30 Osficiere und 500 ! Mann von der englischen und 70 Mann 1 von der ColonialArmee. Am 17. Febr. I daß sich Oham mit 300 Mann den Eng ländern anschloß. Cetewayo setzte den Kampf energisch fort und brachte den Briten wiederholte Niederlagen bei. Als Retter in der Noth wurde Sir Garnet irn.ir.ru ..r w n :.rjt-...wri. c. I uul kn kzrguuzu vcor I dert und dieser schlug bei Ulandi Cete I ayo vollständig aus'S Haupt.- Der Letztere floh, wurde eingeholt und gefan I gen und nach Cape Town gebracht, wo er über ein Jahr als Staatsgefangener gehalten wurde. Eine Episode aus dem Kriege gegen die ZuluS der Tod de? Prinzen LouiS Napoleon, ist noch in sri. scher Erinnerung. Cetewayo wurde auf einem britischen Kriegsschiffe nach Eng land gebracht, sowohl der Königin, als dem Parlamente vorgestellt, war eine Zeitlang in der britischen Hauptstadt dkr Löwe des Tages und wurde reich be schenkt nit der Versicherung zu seinen Zuluö zurückgeschickt, daß England keine Einwendung dagegen erhebe, daß er wiederum den Thron besteige' Dieser war inzwischen von Oham usurpirt worden V. V v. rir ? r I no n. oem rlege, oer na? zwisqen sei I nen und Cetewavo'S Anhängern ent I spann, hat der Letztere seinen Tod ! funden. ! Der Verstorbene war nicht nur der schönste Mann unter den ZuluS. fon dern zeichnete sich auch durch Intelligenz, I .i:rr. . crr i. . t . r ClstC gCWJC iüUlOC uno gielllzzeliig durch ein höchst einnehmendes Benehmen aus, für einen Zulu jederZoll einKönig, Er soeate für strenae aber durckauS un ! parteiische Handhabung des Rechts, war I I . V - f.lu. st 1 if c eoem kilirr Nleilyanen zugangllcy uno hat Fremden stets die größte Gastfreund, fchast erwiesen. In Privatleben mäßig und einfach besak er in iedem der ver. fchiedenen militärischen KraalS eine Re. sidenz, die nach europäischem Muster In jeder dieser Wohnungen befand sich eine Art Thronsessel, der aus einem starken Baumstamme ausgearbeitet war; jeder dieser Sessel beweist durch die künstlerische Bildhauer- und Drechsler 1 -.l -WVMM MIIM SM,SX&rtW hit ihn fAwiirf hnh hu ,.k,. auk diese.n . Gebieten eine .bedeutende

Republiken fast nur I Abgesandte Oham', emeS Halbbruders

desselben. ES I Cetewayo'S, ein, welche vermittelten.

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Kunstser'tigkkit besitzen. Die Frauen

Cetewayo'S bewohnen getrennte Woh nungen und jede derselben ist von eine? Anzahl - eingeborener Mädchen 7- ihren Hos oder Elzrendamen umgeben. Der einzige LuxuS, den sich der König gestattete, bestand aus seiner Leibgarde, die ihn stets umgab. Er war ein leiden schastlicher Jäger und lag diesem Äer gnügen taglich von früh 6 bis 10 Uhr ob. Dann ging eS an die Erledigung der !)Zegierung8geschäste oder der Liechts sprechung in wichtigen Angelegenheiten. DaS sogenannte KaffernBier" war Cetemayo'S Lieblingsgetränk, eS ist leicht berauschend und hat in, dieser Beziehung mit u.lserm Lagerbier Ähnlichkeit. Die ZuluS kannten kein anderes beraus.N deS Getränk, bis die Weißen den Rum einführten. Dieser hat auf die Einge borenen emen ähnlichen Einfluß gehabt, wie der Whisky aus die Indianer, und Cetewayo hatte den Handel damit ver boten. Eine Eigenthümlichkeit des Kö nigS bestand noch darin, daß er, so ost ein Zulu eines groben Verbrechens überführt war, fein Urtheil mit den Worten begann : .Der Angeklagte gehöret nicht zu memem Bolle, em Julu ist emeS derartigen Verbrechens nicht fähig." Gin Vedtimnitz. In dasselbe Dunkel, welches die .Ei ferne MaSki", jenen geheimnißvollen StaatSgesangenen aus der NeglerungS zeit Ludwig'S XIV. noch heute umgiebt. hüllt sich eit 10 Jahren eine Familie in Qmahk, Nebr., freiwillig. Zu jener Zeit kaufte ein Unbekannter im südlichen Theile der Stadt einen umfangreichen Bauplatz, errichtete darauf ein geräumi geS Landhaus und verschwand. Kurz daraus war das HauS zur Nachtzeit von einem Mann und einer Frau bezogen worden und diese wohnen daselbst, ohne daß sie bisher irgend einem Menschen zu Gesichte gekommen sind. Die Thuren und Fenster des Hauses sind wenigstens am Tage stets hermetisch verschlossen. Ein Productenhändler in Omaha wurde durch emen Brief ersucht, die crsorder lichen Nahrungsmittel an Fleisch, Brot, Gemüsen, Eolonlal. und Materlsl Waaren in einer bestimmten Nacht in dem Hause abzuliefern. - Derselbe bnngt seitdem allwöchentlich die Waaren an em Fenster der Rückwand deS Hauses, dort werden sie von unsichtbaren Händen in Empfang genommen, woraus die Be zahlung und die Bestellung für die näch ste Lieferung, letztere schriftlich, erfolgt. Den Leuten wurden- in diesen zehn Jahren 7 Kinder geboren ; der Arzt, der in dem derartigen Falle seinen Be; stand leistete, hat die ' Frau und den Mann blos maskirt gesehen und sür seine Dienste iedes Mal $25 erhalten. AlS der Mann und die Frau vor 10 Jahren ankamen, brachten sie unter ei nem großem Vorrathe von Möbeln und HauS und WirthschastSgeräthschaften auch zwei elegante Särge mit. Nach der Geburt zedeS Kindes langte em uei terer Sarg, groß genug, um einen Er wachfenen aufzunehmen, aus dem Osten an und wurde m emem besonderen Jim mer neben den übrigen Särgen aufge stellt. Der. Wunsch, etwas Näheres über diese sonderbare Familie zu ersah ren. bat mitunter m den abenteuerlich sten Versuchen gesuhrt, unter irgend . .. welchen Vorwänden in das aus zu ge langen, die jedoch sämmtlich erfolglos blieben. Vom Inl tve. Der bochbetante Farm t r Rober! Johnson. bei Ottumwa. Ja., bat. all' sein Eigenihum bei Lebzeiten unttt feine Kmdlr vertheilt und denselben g: richtlich überschreiben lassen. Seitdem wurde er von denselben so schlecht behan delt, daß er stch kürzlich mit Arsenik zu vergiften versuchte : der Mann lebt noch. hofft aber, daß ibn sein hohes Alter und die Nachwirkung des Gistes vom Leben befreien. Pros. Holden hat, w 1 1 w r r wiederholt erwähnt haben, während der Sonnenfinsternlö keinen Stern zwischen der Sonne und dem Mercur entdeckt, der möglicher Weise der Vulcan sein könnte. Der Astronom A. F. Goddard in Sa cramento, Cal., schreibt jetzt, der Prof. M. Trauvelot von Paris habe während der erwähnten Finsterniß einen Stern von 4j Größe zwischen der Sonne und dem Mercur wahrgenommen, welcher doch vielleicht mit dem .Vulcan- benavn ten Planeten identisch sei : die Debatte über die Frage ist sonach noch nicht ge schlössen. Der Njähriae ThsmaS Larnard in Somerset, Windham Co., Vt., hatte kürzlich im Walde. emen-Bären ge spürt und eine Falle aukaellellt. Als er dieser Tage nach solcher sah. war dielelb sammt dem an ihr befestiaten Klotze veo schwunden und eine Blutspur führte in das Gebüsch. Thomas hatte keine Waffe bei sich, wollte aber durch Herbeiholen einer solchen keine Zeit verlieren, schnitt sich mit seinem Taschenmesser einen tüchtigen Knüttel ab und folgte, das Messer geöffnet in der Hand haltend, der Spur. Nachdem er eine Meile zurückgelegt hatte, sah er einen mächtigen schwarzen Bären gegen einen Baum gelehnt sitzen, die Falle noch an dem zerschmetterten Beine. DaS Thier war augenscheinlich entkräftet und nicht mehr im Besitze seiner sonst so scharfen Sinne, denn es Lelang Tho maS, sich an dasselbe hinanzuschleichen und ihm das Messer hinter den Obren in den Nacken, sodann aber in daS Herz zu bohren. Ed. W a l t e r .i n O t t u m w a. Ja., hatte dieser Tage einen Geschäfts gang zu besorgen, der ihn in die Nähe deS Flusses sührte ; sein Hund, der ihn begleitete und in lustigen Sprüngen vor värtS und zurücklief, kam plötzlich auf ihn zu, faßte ihn am Rocke und suchte ihn nach dem Flusse, zu ziehen. Da Walter nicht schnell genug folgte, fing der Hund kläglich an zu heulen.- Nun mehr lief der Mann schneller und fand einen fünfjährigen Knaben im Wasser, der von einem Floße gefallen war. und sich mit d?m letzten Reste feiner Kraft an einem Balken festhielt. Walterrettete

den Knaben, 'daS'Kind' eines ihm "be

freundeten Schweden, und der Hund war vor Freude außer sich. - ' Der See. Cavitän D. C. Picrce in New York hat das Modell eines Oceandampsers construlrt, welcher nicht sinken kann, feuerfest ist und im Stande sem soll, die Reise von New Z)ork nach Liverpool in fünf Tagen zu rückzulegen. Das Schiff soll gänzlich aus tzstahl hergestellt werden und zwei Schrauben und vier Dampfmaschinen m je 5000 Pferdekräften erhalten. Sämmt llche Wände des Schiffes bestehen auö doppelten Siahlvlatten mit wasserdichten Zwischenraumen; dasselbe soll 5,209 Tonnen Gehalt und Raum für 500 Passagiere erster, 150 zweiter und 2.000 dritter Classe erhalten. Die Academie der Wissenschasten in München hat den Professor Marsh an der Yale Universität zu ih. rem Ehrenmitgliede ernannt. Es ge fchah das seiner großen wissenschaftlichen Verdienste wegen, welche er durch seine Ausgrabung vorweltllcher. Sauaethiere im Tertiärgestein an den Abhängen der FelSgebirge erworben hat (in Verbin dung mit seinen College Leidy und Cope). Diese drei sind gegenwärtig wohl die hervorragendsten PalSoeto logen Amerikas, 'und man darf von ihnen behaupten, daß sie den ganzen tammvaum der zaugetylere vervollständigt und die Abstammung der Vögel von den Lurchen (Amphibien) vollends bewiesen haben. DaS naturwissen schastliche Museum der Shesfield-Schule in New Haven ist durch .sie wohl daö reichste in der Welt geworden. Ein Missionär redete kür, lich einem Apachen in's Gewissen, yon dem seine Stammesgenossen behaupten, er habe seine Mutter, sein Weib und sem Kmd getödtet. Der Apache sagte : Getödtet habe lch sie, aber ich konnte nicht anders; meine Mutter war zu alt und mein Weib zu krank, um zu arbeiten, und daS Kind schrie so laut, daß ich mcht schlafen konnte. JnLong Vranch begabsich dieser Tage eine reiche junge. Dame auö dem Ankleide-Zelte in Tricots nach dem Badestrände; sie wurde höflichst ersucht, zunächst einige Veränderungen an ihrem BadeAnzuge vorzunehmen und kehrte, hold lächelnd in ihr Zelt zurück. Vorige Woche stürzte bei Santa Barbara, Cal., die Postkutsche in einen 200 Fuß tiefen Abgrund. Den Passagieren und dem Kutscher gelang es im letzten Augenblicke von ' dem Wagen zu springen und sie kamen mit leichten Verletzungen davon; die vier Pferde wa ren augenblicklich todt. - I n S a cr a m e n t 0, C a l., v er anstaltete dieser Tage Dr. Hicks ein Wettfahren und hierbei legte ein von ihm selbst kutschirtes noch nicht volle 14 Monate altes Füllen die Viertel meile in 46 Secunden zurück. William Todhunter von Washington in Z)ale Co., Cal,, kauste das vielversprechende Thier sür $600. ' . . Die namentlich in denNe u england-Staaten sehr verbreitete Fami lie Dickinson hält am 8. August d. I. in Amherst, Mass., einen Familientag ab ; an diesem Tage hat sich vor 223 Jahren Nathaniel Dickinson, der Stammvater dieses Zweiges der Familie, in Hadley, Mass., niedergelassen. . D i e Indianer in Nevada und Utah brauchen den Aufguß von den Blättenf eines Strauches, den sie Tempah nennen, als ein anregendes Getränk, die weißen Bergleute als blutreinigend, und die lehteren versichern, dasselbe habe mit dem Absud chinesischen Thees außerordentliche Aehnlichkeit. V on dem Bierconsum w Sh rend des Auffaloer Sängerfestes giebt die Thatsache einen Begriff, daß allein aon den dortigen Brauern in der Fest woche 2130 Faß Bier mehr verkaust worden sind, als in der cnlsp echenden Woche des Voija!,reS. Ein dortiges seutscheS Blatt macht dazu folgende Beerkungen : DaS Faß zu 3t Gallonen geschätzt, würde Obiges 66 030Gallonen ausmachen und 16 Glas auf die Gallone zerechnet, wgren 1,050 480 GlaS Bier rerzapft worden. Zu 5 Cents daS GlaS, aären im Ganzen $52,824 mehr für Vier ausgegeben worden, als unter ge wohnlichen Verhältnissen. Dazu kommt noch die Masse Bier von auswärts, von Nochester, Niagara Falls u. f. w. Auch im Vertilgen von Wein, Selterswasser d dergleichen ist Außerordentliches gekistet worden, Die BqcZer, Metzger, Cigarrenhändler, die GocerS, die Hotels und viele andere Gewerbe hatten ebenfalls stark vermehrte Einnahmen, und wenn von den 30,000 Fremden jeder im Durchschnitt nur $10 hier ließ, so blieben $300,000 in der Stadt aus den Taschen der Festgäpe." . Vom luö lande. Cin Ma gn a te n - D u e I !, dessen Ursache ein Streit über den DarwiniZmus ist, dürste jedensalls zu den Seltenheiten gehören. AuS Pest wird gemeldet: Zwei junge Grafen, die Herren Theodor Andrassy und Paul FesteticS, schlugen sich dieser Tage im PalaiS eines dritten aus Sübkl. Der Zweikämpf, der mit großer Erbitterung gefüh:t wurde, endete mit der schweren Verletzung deS Einen, eines nyö jungen Landesvaters, dem Sohne eines wohl jetzt feiernden Staatsmannes, welcher die Geschicke der Monarchie leitete.. -Der junge Graf wurde, wie gesagt, schwer verletzt. Er trug einen tiefen Kopshieb und einen Hieb auf den Nacken, der auch das rechte Ohr traf, davnn. Sein Gegner, der Sohn eines vor Kurzem verstorbenen ehemaligen Ministers, erhielt blas eine sehr leichte Verletzung am Arme. - '. D er Sta tt ha 1 1 e r von Shanghai, Pao-ti, hat zum -vergange-nen chinesischen Neujahrsfeste ein Glück wunschschreiben an die Kaiserm-Regentin Tzu-Anu gerichtet. Wenige Tagenachher kam jedoch daö'Schreiben unerössnet zurück. Auf eine diesbezügliche, an das Hof-Ceremonienamt in Peking gerichtete Anfraae erhielt der Statthalter die Aus-

kunftoie hohe Frau habe deshalb fein Schreiben zurückgkwiesen, weil dasCouvert desselben ein venig befleckt war.-Pao-ti entschuldigte sich nun brieflich bei seiner Souveränin sehr ungeschickt, indem er darauf hinwies, daß er beim Schließen des Schreibens seinen beseuchteten Daumen etwas zu lange auf dem Couvert hielt, wodurch der Fleck entstanden sein mag. Nichtsdestoweniger wurde der Statthalter bald nachher verhastet und wird wegen Majestätsbeleidigung vor das Gericht gestellt. D i e türkische geheime Polizei vonPera hat sich unlängst, einige arge Gelderpressungeversuche zu Schulden kommen lassen. Sie verfuhr dabei in etwa folgender Weise : Ein Unglück licheö Individuum, in der Regel ' ein ottomanischer Grieche, empfängt einen Besuch von Agenten der geheimen Poli zei, welche ihm zu feinem großen Erstaunen eröffnen, sie seien unterrichtet morden, daß er. ein Falschmünzer sei. Die augenblickliche Aufregung, die dem Erscheinen eines solch unwillkommenen BesucheS zu folgen pflegt, benutzend, versteckt ein Polizeiagent einige falsche Goldmünzen, die er bei sich trägt, unbemerkt in einen Winkel. Der Angeschuldigte betheuert seine Unlchuld.allein

die Polizeiagenten - lassen sich dadurch nicht beirren, nehmen eine Haussuchung vor und halten ihrem Opfer schließlich die Beweise seiner Schuld in der Gestalt der versteckten Münzen entgegen. Nachdem der angebliche Falschmünzer' in da? Sesängniß abgeführt worden.erhält seine Familie die Anzeige, daß .er gegen eine gewisse Summe aus der Haft entlassen werden wird. Diese und andere unge wohnliche Thatsachen wurden ermittelt bei einem vorläufigen Verhör einiger Mitglieder der geheimen Polizei, welche, wie hinzugefügt werden muß, erklärten, daß sie nur den Befehlen des Polizeichefs, Baury Pascha, Folge geleistet hätten. Man sprach von einem öffentlichen Processe, aber die Affaire dürfte wahrscheinlich vertuscht werden. Auf Kreta herrscht große Währung und die Insel scheint am Vor abend eine allgemeinen Ausstände? zu stehen. Die Einwohner haben sich auf Vorschlag ihrer Vertreter in der Ratio nalversammlung geweigert, die Steuern zu zahlen. Der türkische Gouverneur Photiadeö Pascha hat auf Grund dieser Weigerung bei der Pforte angefragt.' ob er nöthigensalls die Truppen zur Eintreibung der Steuern verwenden scll. Bereits soll eine Erhebung in Sophia stattgefunden haben. Die Beziehungen zwischen dem Gouverneur und den Volksvertretern sind gänzlich unterbrochen. " Ueber da S Test amen: ckbamkord verkff-ntlickt htr (MniiTniS" ' - f WIIVI folgende .authentische Daten, w'lche dem Blatte angeblich auö vortrefflicher Quelle aus Wien zugegangen sind. Hiernach ' empfiehlt Graf-Chambord in aller. Form Gehorsam - gegenüber dem Erben des'französischen Thrones, .Grasen von Paris. Grüsin Chambord ist Universalerbin ; die Kunstsammlungen, historischen Papiere und die zur AuSzahlung der bestehenden Pensionen nöthigen Gelder erhält der Gras von Paris. Diese Pensionen Ltträgen.' :wle eS heißt, über 250,000 Francs jährlich: ; Die Neffen und"Nlchten Chambords, sowie der Köniiz von Neapel .erhalten jeder 50,000 Francs Jahresrente und nach dem -Tode .der - Gräfin Chambord' daS entsprechende Kapital. Jeder der Prinzen des Hauses Frankreich erhält einen der dem Grasen Chambord gehörigen historischen . Gegenstände als Andenken. , i : . ' " ' v -.. . Als neuester der bereits bestehenden zahllosen Vereine in Berlin hat sich neuerdings, und zwarünter den'i Peamten ' des Post- und . Telegraph? ' amteS .Börse" ein .Crystall-Wasser-Verein" konstituirt, der den Zweck ver folgt, seine Mitglieder während der Dienststunden mit gutem, kühlen Trink wasser zu'versorgen. AuS den Statuten dieses originellen Vereins heben wir Folgendes hervor : Das Wasser wird auS dem' am Lupgarten 'befindlichen' Brunnen beschafft. Für die Beschaffung eines Kruges Wasser pro Tag werden einem Vereinsboten monatlich 3 Mark bewilligt, bei Mehrbedarf wird jeder sei nere Krug mit 10 Ps. bezahlt. JedeZ Mitglied zahlt monatlich 10 Pf. Bei . an t.i 1 trag. Maz!Mi!gtteoerino von ztux vja : uusse deZ Wassers- nicht ouögeschlossen, dieselben haben jedoch.sür jedes gewöhn liche Glas 2 Pf. an den Verwaltung? rath zu zahlen, halbe Portionen kosten 1 Pf. Zur Verwaltung des Vereins ist ein Verwaltuns-, ein AufsichtS-und ein PrüfungSrath gewählt. Am Schlüsse zever Aerklnkperiode soll ein Bankett stattfinden, bei dem die Mitglieder unentgeldlich mit Wasser erquickt, werden. Ben Atiia'S Behauptung, ,dafc Alles schon dagewesen',. scheint Mch diesen . neuesten Verein' abermals 'ein Dementi m erfahren, Paris hat seinen stärk stn Esser verloren. Alfred Mouchet war eln langer.' trockener Geselle, mit unge Heuren Händen und Füße:r. AlS Trotteur der Händler aus dem Pferdemarkt verdiente e.- 5 bis G Franken den Tag. .Mouchet vermochte sich mit diesem Einkommen kaum vor dem Hungertode zu schützen.. Ost wurden Wetten eingegangen, oder es fanden .sich Liebhaber, die ihn essen sehen wollten und sür'ihn ein .kleiyes Frühstück" bezahlten, daS auS einem Trulhahn, einem Hammelstück von 6 bis 7 Pfund, einem Pfund Käse.mehreren Pjund Brod und einem Eimer (10 bis 12 Liter)'Wein'bestand. Die Fremdensührer führten ihm öfters Neugierige zu, darunter einmal einen. Engländer, der.eine Wette gegen Mouchet einging. 5W ßnnT,inr hriA aus Dklltsckland. v n v 7 oder Oesterreich einen gewissen HanS Dietrich herbei, um Mouchet im Essen zu übertreffen. Die beiden Gegner arbei teten über zwei Stunden ununterbrochen fort; Dietrich erklärte sich überwunden, er hatte acht Pfund Hammelkeule und eben so viel Geflügel in seinen Magen geschickt. Mouchet starb an Magenbeschwerden, die er sich durch ein kleine? Nothfrühftück zugezogen.