Indiana Tribüne, Volume 6, Number 309, Indianapolis, Marion County, 27 July 1883 — Page 2

i

Indiana Hriöüne. FSgliHe- nud Sonntagsansgaöe. Offfee: ISV O.Morylandstr. Indianapolis, Ind., 27. Juli 1633. Das Wunder von Llrtzona. Noch venig besannt ist eine von der Natur gebildete Brücke in Arizona, die an Großartigkeit ihrer Construction und llmnrfimm nrf hl kilrilick besvrockene Brücke in Virainien übertrifft. Bon Phenix. Ar., führt eine gute Fahrstraye bis zwei Meilen von der Brücke ; auq biele lektere Strecke kann ohne dttoie: rigkelt zu Pferde zurückgelegt merden,bis Aussicht in das 500 Fuß tiese und nur 163 Fuß breite Thal eröffnet, durcy wel ches ttch ein vasferrelcher Baq ymourqwindet. Von da leitet ein enger und steiler Pfad aus ein Plateau, das siq m dn 9Iffirtnrt k,'n,!n rflrprft lind 11110. fähr 60 Acker Landes enthält, die gegLN ttäriig mit Mais und Kartoffeln besteut sind. Der Farmer, welcher dieses Land C ' ... ... " . . " I vedaut, Met m den Berglemen oer e . tr m en c i. Of.T I für feine Ernten. Durch die Felder Dfnaranarifn i?rtfnn einen amen xiöiu i bindurch aelanat man' aus die Brücke, welche sich in einer kühnen, gegen 200 Fuk langen Spannung öder das enge ?bal nrnfi der ttnnsiKrZZeenden steil adsallenden LelöQand erstreckt. Lilien . 7 - T P " '. I auf der rfitf firfinh m nnfiir. iiche Oessnung, durch welche hindurch . ' " i , i man den Bach durch sein enaeS Bett da hin fließen und phantastische FelSbil. düngen, von üppiger.Vegetation umge ben, auZ richtiger Vogelperspzctive sieht. Den großartigsten Anblick erhält man jedoch, wenn man in das Thal hinabsteigt und von bort aus dle Brücke m Augenscyem nimmt. Bsn beiden Wanden des Thales aus springen KalksteinBildungen vor. die sich rasch verjüngen und aus diese Weise emen Bogen bilden, wie ihn kein Architect großartiger und wtszenschastllch rlchtlger construiren kann.j Ä)er icymaleBach, dessen felsiges Bett an den meisten Stellen im Sommer-nur venige Fuß ties lst,lst an andern Stellen so tief, daß bisher noch kein Loth, das man 00 vermittels aneinander geknüpster Seile herstellen konnte, - den Grund erreicht hat. In ahnlicher Weise zerrysen und zerklüstet wie der Boden des Thales sind dessen Seitenwände. Zahlreiche Höhlen und Grotten erstrecken sich tief in den Felsen hinein und aus. einzelnen derselben schießen Wasser-! ströme hervor und stürzen sich als fchäu-i mende Cascaden in daS Thal. Andere Höhlen und Grotten in näckller Näbe

sind vollkommen trocken; viele derselben, Allg. Ztg.", in einem Artikel, der die iesördert das Wachsthum der Pflanzen, wurden durchsucht und man hat in ihnen: Verstimmung deS leitenden Staatsman welche zur Bildung von Hecken besonaußer wunderbaren Trovssteinbildunaen neö deutlicö aenua erkennen IM. Da derS aeeianet sind, und die Winter sind

Knochenüberreste, verkohltes und halb' verkohltes Holz, steinerne Pfeilspitzen,' kurz zahlreiche Merkmale dasür vorge! k, V?. v:.r. r. 3tf v. rv.v? lutiuwi, uup üuicauun otn noianern schon in längst vergangenen Zeiten be kannt waren und vielleicht in ähnlicher 'veise zu Wohnungen gedient haben,wie oie natürlichen und künMicken Vertiefangen in den Felsen der Pueblos in. Neu. Mexico. Cln italienischer Chinese. Das italienische Viertel in Philadelphia zeichnet stch in ähnlicher Weise durch Ueberfüllung und Schmutz der Wohnun gen nichts weniger als vortheilhast aus, wie dasjenige in New York. Mitten in demselben und zwar in der südlich 7. Straße wohnt Michael Anaelo Sana' oing, ein mann, oer null) seiner $l mi V. x. r ' rr. sichtSbildung der Typus eines Mon golen ,st, in seiner Kleidung die Eigen thümlichkeiten des Chinesen und Jw lieners verbindet und in seiner Beschäs-, tigung als Verkäufer von Früchten und MaccaroniS den echten Sohn des sonni gen Italien repräsentirt. Von dem glatt geschorenen Schädel geht der allenAnhängern des Confucius so unent behrllche Zovs aus und er spricht das Chinesische und Italienische mit aleicker Gewandtheit, versteht aber vom Englischen trotz seines langen Aufenthaltes im Lande nur die landläufigsten Re-den-arten. Er-wurde als der Sobn ei nes hochgestellten Staatsbeamten in China geboren und, als er das Alter von 3 Jahren erreicht hatte, wurde sein Vater wegen Betheiligung an einerVer schwörung gegen die herrschende Dyna stie zum Tode verurtheilt. Dieses Urtheil wurde von dem Kaiser in lebens längliche Verbannung und Vermögens er m t j. Confiscation umgewandelt und Hong ' r . . r.i ... " v ing tn. ging in jcincr arnuie NQQ Italien, ließ sich in Mailand nieder und gewann seinen Lebensunterhalt im San del uut Fl chen. Fünf Jabre sväter wurden er und die ganze Familie mit Of .. a . . ? cr r ' . t . y ' usnayme oes jeiji in Pyiiaoeipyla ie benden Michael Angelo Hong Sing die . r .. rr. t. . . i . , pfer einer pioemie uno tiaiieni aje Auswanderer brachten den letzteren mit nach Philadelphia-. Er ist noch heute ein treuer Bekenne? der Lehre des Con suce, raucht aber kein Opium und er sreut sich bei Italienern und Chinesen großen Ansehens. ElnttapersSM? rn-. a.e cif.uht;.. cn DaS Dampf'Schleppboot Maiv vl. mw ' . rr n cn S?Sn '" 8 mm an ? Z't Marschall, ylm aestellt. E! steht "SS!?. "Z:L ":.Vi" "b llWUtilt" uiuuuc, von . CV - . Yf . 9 f". . i nrrt jeiwocn wcoiucn m ym Susanen V. ll1I..M.tlIM 1 Atek M äm. mm IL.Il uno aJiuniiiuji ju uuuuiiumii, tycus um als Kanonenboot im Kriege gegen die genannte Regierung versandt zu werden. Die Mary N. Hogan ist ein flk gekaute, Bt Tiefgänge und , Stande, genug Koh

undttanntm Pttlon, zu dem ZveSe schlecht sein könnte, da st. ja zur u7ier. tun und Fruch,ike!t de Prai.i.la ausaeruttet uns bemannt worden ftufein, ni.ndnnn d,s nrNb!,n r,?,. s,4. . s.:. 5??,...

len au einer tfaört von lagen auf !

auf yoyer ö emzuneomen. cgmiajc Boote, mit Parrot. Kanonen auSgerü- - (w.!t.

Uet, yaven wayreno oes irtcoeuionsine aushalten zu können behaupteten, sonaes in den Strömen vortresfllche DttNiie dern auck die Badnaesellsckften

geleistet. Die vorläufiae Durchsuchung des Bootes bat zur Aussindung vonEon t.it. V .il,fif rtif UöyU rfir fr uiuuuu. ömu' w"ij" Herr Preston, der Vertreter der Regle rung von Haytl in Washington, da& er t. !t. V.C.Ia 1.!Lm!mm IXmma VaCi oie cracijc oajuK üciuuiimii luiiiic, üuu das Boot nach Miraqoane. einem im Besitze der Rebellen befindlichen Seehasen, bestimmt sei und Waffen dahin zu überbringen habe. Jöhn H. McCarthis, der Capitän der .Mary N. Hogan-, hat vorläusig erklärt, das Boot sei von den Rhedern Avdolt onlano ln amaica geyeueri, um du rvung u v Antonio aus amaica ge,unlenen rei maflers Galvin mltverwendet zu roerMangelhastigkeit ihrer Schifjzpapiere gericuiserligr.

gefallen.

.,...'.! u r z v u r g. . xunicnan. Kock vom 9. Jnfanterie-Reglment, wel - , a- c . C I. cyer in ota uyicn agcn f r tretender Eeistesstörung zeigte, erschob sich gestern in Werthe am Mam. " Jt,l! . Z m mm A JU 1 A ersetoe, em luqttgrr iirr, zc . . .1.. Hntt 14. Löschpapier ein consus stilisirtes n voz iueiiiucu auuui uu immi. wuu. lassungögesuch aus dem yeere em, wett er von dem Wahne defangen. eme eyre. gmchtllcye unttrsucyung ftt gegen lyn anbänaia. In Arnstein wurde der '.. " , . rr cv:n:i.:-Ä I ocnige Vayn.!pevttvr lu'"'" sltt aenommen. ÄJIC von oem eiven r . .. cm gezuyrre ica,,e me,,l w mmw hsh nahezu 10.000 Mark aus. Zum Ntröienstrett. Bekanntlich bat die preußische Reale rung, da sie mit dem Vatikan kein Ein Verständnis erzielen konnte, s e l b stst ä nd l a dem soaenanntenEulturkamvf em Ende gemacht, mdem sie dle den Katholiken anstößigsten Gesetze vom Landtage widerrufen ließ. Trotzdem aber die ultramontane Partei für die neuen Kirchengesetze gestimmt hatte, erklärte sich der Vatican mit denselben nicht zufrieden. Cardinal Jacobini übersah viel mehr in einer Note diese Gesetzgebung aan,, und aar und bestand darauf, dab weiter mit der Kirche unterhandelt werden mue. Nun behaupteten .liberale" Blätter, die Reaieruna. die sick freiwillia .gedemüthigt--habe, werde jetzt auch noch verhöhnt. Sie habe ihre Würde der Rückiickt au? den kircklicken Frieden ae. opfert, ohne indessen letzteren zu erhalten, Der Krieg sei nicht zu Ende, wohl aber habe der Staat seine feste Stellung verloren. Auf diese Sticheleien antwortete da Oraan- des ReickSkan,lerS. die Nordd. dieser Artikel großes Aussehen erregthat und immerhin einen interessanten Bei trag zur TageSgeschichte liefert, so lassen ' k c.- .ii t... cm .t ... r. wir jcincn noau m Azesenittcyen 0i gen. Bismarck'S Mundstück donnert folgendermaßen: .Der Mangelan Entgegen, kommen, welcben die Kurie aeaenüber der Regieruna zeigte, bat diese veran lapr, oie Avneuung von scyaoen, von denen die katholische Bevölkerung aus W & tfW mm mmm m. kirchlichem Gebiete betroffen war, in Ge meinschast mit der Volksvertretung se lb st in die Hand zu nehmen, soweit eS ohne Gefahren für den Staat angän- . rs . r m . gig war. ott5 orgeoen oer preußischen Regierung der Curie u n - erwünscht gewesen . ist. darüber Hai stch die Negierung keinen Illusionen hin gegeben, und daß die Curie nunmehr ihrer Mißbilligung dieses Verfahrens in I m.i. m...v Jl r ... . . ..i. lnr.et ymic usoruu grgeoen yai, meicye liberale Blatter alS .eine Verhöhnung der preußischen Regierung-bezeichnen, ist .1. i r 4. oer zesieren niazi uoerraicyeno aeweten. um so weniger, als die Curie in ihrer Diplomatie das taktische Bedürfoik em pfindet, den tungsten von der Regieruna im Interesse der katholischen Untertha nen des Königs gemachten Schritt in dem Werthe, den er für Rom hat, herabzudrücken. DaS t a k tische Manöver, welches in der geringschätzigen Kritik deS neuen Ge setzes liegt, wird die preußischeRegierung nicht abhalten, die nächsten Schritte von romischer weite abzuwarten, und wenn sie ausbleiben, den betrete n e n Weg selbständigen Vorgehens auf dem Felde ihrer Gesekgebuna w e i ter zu verfolgen, soweit es ihr thunlich und erforderlich erscheint. Diel veralteten diplomatischen n 7 .. n . rc. xuniir, rnie ic in oer aus oem kaufrnan nischen Verkehr entnommenen Bemäke flung gegnerischer Angebote liegen und i u.r. v: tl :r ji. . er. : - ... iiuciuycu wie turnijuc uuric in lyren an tiken Traditionen anhängt, sind ,u durchsichtig, um auf das weitere Verhal ten Preukens Emfluk zu üben. ES wäre nicht nur schicklicher, sondern auch ge I J(ltlm (i V : . 1 .". fl . iwm wmn uic jungte romi sche Note ungeschrieben geblieben wäre, I 1 C- 11. miit! ... , , jumui cuic pimcuc yiuiyigung, im URi gen Augendlick eine solche zu erlassen, in keiner Weise vorlag. Wie a n s p r u ch s volle und nörgelnde Kritik, welcher sie Ausdruck giebt, kann keine andere Wirkung haben, als die, Preu ßen von weiterem Entgegenkommen ab zuschrecken, weil ein neuer Beweis für die Unmöglichkeit, den anderen Theil zu befriedigen, damit geliefert wird.Cri Mif f tiit maA ... V I . .tv ui vu, zu ucrncticn, uur ihir ernri h?f rtü,.:- -r.t.v.iv. vtwvuilllil UvUCllUUCL die Stduli, nicht trlor und db di'V.rHandlungen zwischen ihr und der preuki. m Reg bis aus dm hkutigm Xa3 ich, völlig abgeirochm ,u lein !ch'in'?...Di..M,en'BlS.,e'k mie. l"1 'W q!aI "?. dab die .eral. mannes gesührt hätten. I m tm i.,- Mih(l - tineisS TranSport. ctv ! - - ? - - - -

Utlfn nthinmnti(rnn Ui t. I nX nJ hitrn ni Itt VHArht

I uiH IVVWIVW) WIUU13 VI IVIIIV UUIIItVIl VklVUUUllUVIl UVk

'Osten geschan uroe, eryooen man nu.

die Fleischer in den östlichen Städten Einspruch, weil ste den Mtbeerb nicht r : . ' - - - deutlich genug, dak ihnen der neue an del nicht passe. Wenn Haute, Hörner, . r . er'..... v r . yuie,. ingcroeioc u. 1. ra. im Westen zurückblieben, so verloren die Bohnen natürlich einen sehr bedeutenden Theil . . ljjm Fracht. Vas aber wollten sie nicht dulden, und 'der Gommifiar hrgroßen Eisenbahn-Pools", Herr Fink, soll daher beschlossen haben, die Fruchtrate sür frisches Rindfleisch von Gtnam. nach der See von 64 aus 77 Cents aus je 100 Psund zu erhöhen. Da dies d aö Frisch um la Cents theurer machen würde, so könnte stch der Versandt des. tttn nicht mehr bezahlen. Die Eilen Hahnen hätten einen Handelszwttg rui ? w . rr rm . . enen Zwoyilyalen sur die große der Bevölkeruna im )tn n?ifcr Mr Frage stehen. Ihrer Wlltür wäre das Zwoyl von Millionen zurn Opfer Freuich behaupten die Eisenbahnen, daß sie das neue Geschäft nur deshalb 6ämnfen. wett es e!n Mononal nUifr dem der vlanvarv XJW ViOOTpülI), 1'4 werden drohe, weil die Äefabr nahe lge, daß dieses Monopol allmaliq den . m m. ' . Vm . . - 1 ' " 1 daynen vttNaten vorschmben wern 1 1 1 t m . . M. ? . lucilaffen. Doch dieser Borwand ist D liair ifRieren Dit mre isTtme&unrt u durchsichtig. Schlachthauser würden nicht in Chicago allein cxistiren, son dern, wie neuerliche Unternehmungen beweisen, überall da. mn arnkz, ze??d,n ' . " . . 2"". V sind, in Montana sowohl, wie in Texas, ttansa snmabl. w e n nnrninn i."r"r - rz Ein solches Geschäft zu Monopolisten ist nicht viel leichter als die Monopolisirung des Getreidebaues oder der Müllerei. Auch könnten sich doch die Schlachthäu ser nicht wohl durch Röhrenleitungen von den Bahnen unabhängig machen. wie es die Standard gethan hat ? Landwkrthschastlicheö L e b e n d i a e H e ck e n. In keinen Lande, in dem Landwirthschast in her vorragender Weise betrieben wird, be gegnen wir so wenig lebendigen Hecke: wie in den Ber. Staaten. So lang Holz im Ueberfluffe voryanoen war.be diente man sich zur Einzäunung de Felder ganz allgemein der bekannter Fenzen und neuerdings sind an dere Stelle die bekannten Ääune au Sta cheldraht getreten. Nur in den östlichen Staaten begegnen wir dann und wann lebendiaenbecken und bier sind dieselben immer von Landwlrthen angelegt worden, die aus England hier eingewandert sind. Dort begünstigten die Verhält niste die Anlegung derselben von jeher, Das Holz ist theuer und die Arbeit verbältnikmäkia billia. das feuchte Klima nicht so kalt, die Sommer nicht so heiß, als daß sie jenen Pflanzen schädlich werden könnten. Der Weißdorn, welcher i.!. c .ri... . x ... .i,. ..v.'ti er vie oqicn Zellen üuüci, geoeilli in ng land außerordentlich gut. . Die Anlegung einer Hecke ist nicht so elnfacy, als sich meS Manche vorstellen möaen und m Enaland betreiben Ziabl reiche Leute das Geschält, Hecken anzu I . C W W , V legen uno m vlano zu yaiien, ais Pro-1 fession. Die Landwirthe stehen sich bes I ser dabei, wenn sie diese Leute bezahlen. als wenn sie die betr. Arbeiten selbst verrichten. Neuerdings macht sich übri genS größeres Interesse für lebendige r . jt r .1 ..ii. K. v yeaen aucy ylerzuianoe gelleno uno na I mentltch da, wo sich die Farmer auf ehe maligem Prairielande befinden und die Besitzer derselben die ersten Schwierig keilen der Ansiedlung überwunden ha ben und meist schnell zu Wohlstand ge I f.-. . CYTO ' f.(i. O"-... - X. ftungrn. -jjiay eine juityc ymiii uvuj u fruchtbare Landerelen umfassen, so bietet sie doch immereinen einförmigen und cw f j vv!.f.. v . jt einionigen noila uno oleier roiro ourcy die Einzäunungen aus Stacheldraht nicht verbessert. Wer Wunsch, ja das Bedürfnis, die sem Uebelstande abzuhelfen, hat schon mehrere Farmer in KansaS und Vit braSka bewogen, lebendiae Hecken einm führen und nach vielfachenVersuchen und Erfahrungen hat sich die Berberitze als derjenige Strauch bewährt, der sich am I besten zur Bildung solcher Hecken eignet. Die Berberitze kommt m allen Landes I theilen gut fort und wird selbst durch die strengste Wmterkälte nicht geschädigt; sie wird über 100 Jahre alt, bildet eine für irgend welche Thiere undurchdring ttqe yeae uno tyr frisches Grün verleiht der Farm von Beginn des Frühjahrs bis in den Winter hinein ein äußerst I e iiw n .r v j ireunoncyes Ausieyen. 5N oen cona ten Mai . und Juni ist sie mit schönen gelben und sehr wohlriechenden Blüthen I w.v. . v- rx i .t.ri. v:I vtutui, uu ucuc im yciui uic kannten scharlachrothen Beeren entuik kein. Diese können zu einem sehr wohl schmeckenden Compot oder Gelee emge kocht oder in Wein verwandelt werden, I V. . C. f ..-..C . a .f. . .f..V. der ein ebenso angenehmes, als gesundes Getränk bildet. Die goldgelben Wurzein können für Farbezwecke benutzt wetten. Ein Farmer in NebraSka hat im vorigen Jahre von seiner Berberit zenhecke 10 Busbel Beeren aeerntet. Die Pflanzen werden aus Samen gezogen. der am zweckmäßigsten möglichst zeitig im Frühiahre gesäet wird und dem et waige Fröste.nicht schaden. DiePflan zen werden im September oder October verpflanzt und bedürfen keines Schutzes aiaih y'tm GZU XS i ü4i.a. . ?fr 5.-555. rhrtn-n mhw mjih vvvm..., wmw die Schönd.it emek Farm anlangt, hat schon r Jahren ein Landwirth u,ge sShtt. der sein Be.sahren ,ur Nachah. mung empfiehl,. Derselbe ar auZ dem al.Zische und HSgeligm Westen de Staates New Bik .las, em Westen g. troffen. So sehr er daher seinen Ent schluß segnete, so rief doch die landschast liche Schönheit seines früheren Wohn sitzeS ein förmliches Heimweh in ihm wach. Ungefähr 1,000 Fuß von seinem Wohnhause legte er emen kunstlichen HügttauZ Bäumen an. In die Mitte

i 5 Jahren pOMlus nnilileni und 20 Fuß von solchem entfernt und im Kreise eine Partie jüngerer Bfeie derselben Art; aus diese ließ er in concenirischen Kreisen und Entfernungen von je 15 FußWeiden'Catalptt- oder Tromvetenbäume. Ailanthus, und Osage Orange, sowie niedrigere Büsche und Sträucher folgen, und bewirkte durch Düngung, daß die Pflanzen sich umso schneller entwickelten, je näher sie sich dem die Mitte bildenden Baume, bcfan den. Auf diese Weise ist ein Hügel ent standm, der gegenwärtig einen Umfang von über 200 Fuß und dessen höchster Theil eine Höhe von 75 Fuß erreicht hat. In ähnlicher .Weise hat derselbe Fa? mer einen immergrünen Hügel aus Na delbäumen angelegt und- versichert, daß diese -nenne man es immerhin Spttereien der flachen Umgegend wirkliche andschastliche Schönheit verleihen. Streu. Der beständig steigende Preis des Strohs läßt eS schon seit Jahren in vielen Landestjeilen wün schenLwertb erichemen, demselben ein anderes Material als Streu in den Stallunaen zu substituiren. In Grotz Britannien und auch schon in einigen öst lichen Staaten wird MdoS mit bestem Erfolge zum Einstreuen verwendet. Es ist weich und sauber und läßt sich da durch, daß man eS in Ballen preßt, auch aus größere Entfernungen transportmn. Tors und Moor bieten ebenfalls ern ausgezeichnetes Material, das ln man chen Beziehungen sogar dasStroh über trifft : eS ist weich und bietet den Thie ren daher bequeme Lagerstätten und ab sorbirt den Unn besser a!S Stroh und Moos; gleichzeitig kann es gleichmäßi ger über den Boden ausgebreitet und leicht mittels der Schaufel entfernt werden ; mit den festen und flüssigen Aus leerungen der Thiere vermischt, bildet es et vortresfltcheö Düngemittel. ES giebt wenige Distrikte, in denen weder Moor, noch Torf vorkommt. ES muß bei trockenem Wetter ausgebreitet, vor der Verwendung in der Sonne getrocknet und btS zum Verbrauche in bedeckten Schuppen ausbewahrt wern. Süßklee. Der türkische oder Sü klee ist eine Futterpflanze, die nicht nur. namentlich im Süden, auf kalkigem und ttemiaen Boden vortresmch gedeiht, son dern auch den Boden befähigt, Lucerne, ja selbst gewöhnlichen Klee zu tragen. Derselbe wird am besten in Land gesaet. welches vorher Kartoffeln oder sonstige Hackfrüchte getragen hat und, wenn der Samen reis ist, geschnitten. Der letztere bringt ante Preise, verliert aber, wenn er älter ist, wie ein Jahr, seine Keim krast. Einen Akt abs cheuliche r Grausamkeit verübte Margarethe .Ro binson, eine Rabenmutter in WestPhi ladelphia, gegen ihre 10 und 12 Jahre alten Söhne. Die Frau hatte des Gu ten zu Viel gethan, sie jagte die Kind?. nachdem sich dieselben auf ihren Besey hallen vollständig ausziehen müssen, aus das Dack des Qauses und lien sie dort im glühenden Sonnenbrande stunden lang schachten. Wie Körper oer armen Kinder waren über und übe? mit Blasen bedeckt, als sie endlich erlöst wurden. Die unnaturltche Mutter wurde festge vommen. Jom Znlaude. Es ' hat jetzt den An schein, a!S ob auf dem Felde de tele phonischen Verkehrs jeder Mitbewerb doch nicht völlig ausgeschlosten sein wild. Die kntzcheidung, welche daS besurchten ließ, lautet bekanntlich dahin, dak Pros Bell laut deS ihm verliehenen Patents das auslchllekllche Recht der Tonver Mittelung auf elektrischem Wege zustehe Die zur Beurtheilung und Entscheidung der namentlich z bischen McDonough Bell, Edison, Gran und Delboro ob schwebenden, die Priorität der von diesen Electnkern gemachten Erfindungen betr Fragen ernannte Commission deS Pa tentamtes hat jetzt entschieden, daß Mc Donouqh den von ihm gebrauchten tele phonischcn Apparat bereits zwei Monate früher construirt und in Anwendung ge acht habe, als dem Prof. Bell daS be kannte Patent ertheilt wurde. Sowoh dieses als alle .anderen Patente werden von den beiden mächtigen Corporano nen, der Bell Co. und der Western Union Co., controllirt. und diejenige Compagnie, welche das McDonough'sche Patent erworben hat, ist sonach im Stande, mit den beiden erstgenannten in Mitbewerb zu treten. Der farbige Reverend John JaSver in Richmond, Va., welcher aus der Bibel schlllflend nachweist, daß die Sonne um die Erde sich dreht, und daß die Erde viereckig und fest gegründet und keine Kugel ist, war neulich deswegen von einem andern Geistlichen. Namens WellS, angefochten worden. Er predigte daraus was folgt: Ich trotze dem Re verend Wells, Arm in Arm mit mir vor den Richterstuhl des Lord zu treten. Ich werde sagen : Lord, entscheide Du zwi schen unö. Und wenn ich Unrecht habe, wird der gute Lord sagen ; John. Du hast einen Irrthum begangen. Wenn aber der andere Prediger Unrecht hat, wird derLord zu ihm sagen: Dick Wells, Du abscheulicher Lügner, fahre (zur Hölle) wo Du hingehörst!" In dem Gefängnis freiste 8 Countys des Staates Kentucky fchmach. ten dreizehn Mörder. Dreizehn ist eine Unglückszahl. Wir fürchten, daß es demnächst einem der Dreizehn, die dafür sorgten, daß nicht mit Unrecht von Ken tucky'S blutigen Schluchten" gesprochen wird, an den Kragen geht. In New York traf dieser Tage ein Postsack mit arg beschmutzten und theilveise zerfetzten Briefen ausBur lington, Mo., ein. Der dortige Post meist hatte der Sendung die Bemerkung beigefügt, daß die Stadt von einem furchtbaren Orkane heimgesucht und die Postsachen zwar gerettet, aber stark beschädigt worden seien. Jnmancher O eziebu na er- , f mm - . " 9 mr m eisen W die Indianer als v$ßjai

Pflanzteer emen ottonwood-Vaum von

nificr als' bildungsfählg.

DerHSupt rf ing der Sioux Namens öumph, sonst 1 ein unterrichteter Mann, befindet sich ge' genvärtig in der Bundeshauptstadt, umi mit Secretär Teller über, verschiedene emen Stamm betr. Angelegenheiten zu unterhandeln. Kürzlich wurde er in einer: Gesellschaft von Politikern gefragt, wer: die Kosten semer Reise und semes AufentHaltes in Washington bestreike. Na urlich ich elbst" antwortete dieRstb. haut, als ob sich dies von selbst verstehe. Sehr richtig meinte Einer aus der Ge ellschast: So etwas ist denn doch bei einem Beamten der Ber. Staaten noch nicht vorgekommen Michael Potter in W illsw Grove, Salem Co., N.J., feierte vorige Woche seinen 99. Geburtstag; der Mann kann noch Stundenlang ohne Brille lesen und ist noch in jeder Bezie hung so rüstig wie ein Sechziger. In Afrika überlassen d ie S.rauße das Ausbrüten der Eier den Tag über der Hitze der Sonne und ber. Wärme deL Sandes und unterstützen die Natur in diesem Geschäfte nur dadurch daß sie während eines Theils der Nacht die Eier bebrüten. In dem verbältnik mäig kühlen Kalifornien wurde die Wärme der Sonne für das Ausbrüten der Eier nicht ausreichen, und die Thiere sitzen daher ununterbrochen über den Eiern, und zwar die Weibchen am Tage und die Männchen in der Nacht. Es ist dies ein interessanter Beweis der Fä higkeit der Thiere, stch' veränderten Le bensverhältnissen anzupassen. ' Phineas T. Barnum oerpaßt keine Gelegenheit, von sich reden zu machen. Ueber die Aussicht von dem Mount Washington schreibt er : .Ich muß offen gestehen, daS ist die zweit größte Schaustellung der Welt, die sich hier vor unseren Blicken ausbreitet.Nach dem Tode des General" Tom Thu mb telegraphirte er an besten Witt ue : Der Tod ist ebenso in der göttli chen Weltordnung begründet, wie die Geburt. Unser himmlischer Vater führt alles herrlich hinaus. Eine so kurze Lebenszeit wie dem Elmiw Morning Herald" war wohl noch keiner Zeitung beschicken. Das Blatt erschien am Montag voriger Woche zum ersten und an dem darauf folgenden Mittwoch zum letzten Male. Der Redacteur, Herr Fanman. bisher im LebensversicherungS - Geschäfte thä tig, erklärt, sein Nervensystem sei der ausregenden und aufreibenden Thätig kett emeS Redacteurs nicht gewachsen. ES sind alle Anzeichen vor Handen, schreibt die N. Staats zettung . daß die Goruin Companybinnen Kurzem ihre Dampfschifflinie für den Schnellverkehr mitEuropa ins Leben rufen wird. DleEisenbahnroute zwischen Bridgehampton und Montauk aus Long JSland und die BeroiudungSstrecke zwi schem letzterem Platz und der Dampfer landung ist bereits ausgemessen und es sind Agenten emsig an der Arbeit, um daS Wegerecht zu sichern. Dem Ber nehmen nach soll die Arbeit mit nächstem October beginnen und eS sollen einige Contracte bereits vergegeben fein. Die Bahn soll 25. Meilen lang werden und wird, inklusive der DockS iei Fort Pond Bay, über eine halbe Million Dollars kosten. Einen Hafendamm zum Kosten auswande von tz100,000 wird die Com pagnie ebenfalls errichten und soll die ganze Bahn binnen acht Monaten zum Betriebe fertig sein. Herr Corbin wird stch baldigst nach Europa begeben, um das Unternehmen hinsichtlich der Be schleunigung der Erbauung der nöthigen Schiffe zu sördern. Belle Harris, welche sich zur Zeit in Salt La?e City im Gesängniffe befindet, gilt in den Augen der Mormonen sür eine Heldin und Mälty rerin. Ein gewisser Clarence Morrill ließ sich dieselbe vor 3 Jahren als sein oiitteZ Weib ansiegeln und wurde kürz lich aus Grund des .EdmundsGesetzeZ wegen Polygamie in Anklage veisetzt. Belle, welche als Zeugin- vernommen werden sollte, weigerte sich, irgend welche auf ihre Verheiratung bezügliche Fragen zu beantworten, wurde wegen Mißachtung deS Gerichts um $25 ge straft und so lange in Hast genommen, bis sie Zeugniß ablegen wird. DaS Frauenzimmer erhält täglich von reichen Mormonen Besuch, welche sie bestürmen, ihren .Erlöser" nicht zu veirathen. Nach dem Glauben der Mormonen kann näm lich das Weib eineS Mormonen durch ihren Herrn und Gebieter .er!öst" wer den. So tragen diese verrückten Geschöpfe dazu bei, daß sie in dem Zu stände liesst Erniedrigung, gehalten werden, welche für die Frau nur erdacht erden kann. Vom Auslande. Großen Eifer in der Vor ?,euguna einer Einschleppung der Cholera er.lf iltet man namentlich in Oester reich. Gleich nach Bekanntwerden der ersten Nachrichten, aus Damiette. fand zur Vereinbarung von Schutzmaßregeln eine vierstündige Sitzung des obersten Sanitätsratbes Natt. Die SanitätS Verwaltung von Wien hat außer der ob' ligatorischen Reinhaltung und Desinsection aller öffentlichen Orte, an denen Miasmen entstehen können, auch die Verpflichtung' der HzuSbeMr zur DeS infection der Aborte und HauscanSle. und zwar mit 1 Kilo Eisenvitriol und 2 Kilo Carbolsaure auf 20 Liter Waffer per Tag für je fünfzig Personen, ebenso die Reinigung der HSse und Leitungen und eine strenge Controle über diese Verpflichtung verlangt, dazu häufige Ausspülung der Gosten und Kanäle und aller sonstigen Ansammlungsorte sür Unreinigkeiten empfohlen. Der Pastor Whitboon, von dem wir meldeten, dab er in einem Eisenbahnzuge zwischen Calais und Pa riS von einem Mitreisenden meuchlerisch überfallen wurde' hat sich trotz seiner S Kopssunden wieder , erholt und gedenkt unverdrossen .. seine Vergnügungsreise nach der ScZr?eiz und Savoyen fortzu fe:n. Der Uttent5ter ist ein französi Ittt ZtCXxXl c:IC:t s:3 nach seiner

Verhaftung eine Revol're'rkuqel' in daS rechte Ohr'jaate 'und schwerlich auskam'

rnen wlro. er Beweggrund der J,yal muß eine räuberische Absicht, wenn nicht Wahnsinn gewesen sein; den? der Clcravman- erklärte bei der Confron lirung, er halteten Mann srüher nie mal gekannt und zum ersten Mal alS Waggonnachbar gesehen. D i e vielbesvrochene Affaire mit dem czechensreundlicden Rec tor der Wiener Universität, Maaßen, hat noch ein Nachspiel gehabt. Wie wir schon gemelder, haben ihm vier Hörer der czechischen 5)ochschule in Prag sür sein in Wien so entschieden ver urtheilteö Auftreten eine ZustlM mungSadreffe überschickt.. Von die skr Adresse hieß es. sie sei in czechischer nd sranzösischer Sprache abgesaßt. ge wesen. Daraus hat nun Maaßen, der. Wenn er klug gewesen wäre, vollständig von der Sache geschwiegen hätte, erklärt, eine czechische Adresse würde er nie ange nommen haben, die Adresse sei aber nur. sranzösiscb gewesen und gegen die fran zösische als eine neutrale Sprache habe er nicht geglaubt, einen Einwand erhe den zu sogen. Angemessener mr.de al lerdings auch ihm die Anwendung der deutschen Sprache erschienen sein. Die Ent chuldlgung lst onenbar herzlich dumm. Das. Volk des Kantons Aargau hat ein neues Flickwerk seiner Regierung bachab geschickt, ein Gesetz zum angeblichen Ausbau des Referen. dums. ES bestimmt, daß alle VolkZab stimmungen, welche auf die Revision der Verfassung oder aus die dem VollSent scheide zu unterstellenden Großrathser lasse abzielen, in den gesetzlich versam melten Einwohnergemeinden desKantonS durch geheime Stimmabgabe stattzufin den haben. Vor Austheilung der Stimmzettel hat der Präsident der Ver sammlung eine allgemeine Besprechung über die zur Abstimmung kommenden' Vorlagen zu eröffnen." Zweck dieser Bestimmung war, zu verhüten, daß daS Volk ohne hinreichende Ausklärung über den der Abstimmung unterliegenden Ge genstand zur Stimmurne trete. Von radikaler Seite wurde die Vorlage be kämpst, wett sie die Tendenz besitze, von oben Propaganda zu machen. Die Möglichkeit eines solchen MlkbrauchS des übrigens schwer durchführbaren Ge setze? ist jedenfalls nicht ausgeschlossen. Entschieden rationeller und ungefährlt cher erscheint dagegen die radikale For derung, die Mitglieder oeS Großen Raths zu einer öffenttichen Berichterstattung über jede Referendumsvorlage zu ver pflichten. Die Ablehnung des Gesetzes ourch die Radikalen erfolgte in der siche ren Erwartung, daß die bevorstehende Verfassungsrevision etwas Besseres brin gen werde, als es vom Großen Rathe nothgedrungen geschaffen würde. Wiederhatsichin Deutsch land ein Fall zugetragen, daß ein un schuldig Verurtheitter nachträglich frei gesprochen worden.- Ein Mann Namens Grapentin war am 4. December v. I. wegen Brandstiftung zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilt und ist vom Schwurgericht zu Thorn jetzt freigespro chen, nachdem er sieben Monate unschul big im Zuchthaus gesessen. Von Ent schädigung durch de Staat ist natürlich keine R:de. Erst hieß es, Fälle dieser Art seien zu selten, als daß man deöwe gen ein EnschädigungSgesetz zu machen brauchte; jetzt wird gesagt, die Fälle seien zu häufig und der Staat könne da her gar nicht berechnen, welche financielle Last er sich mit der Eatschädigungspflicht ausbürde. Ein Grund ist so wenig werth, wie der andere. Die Forderung nach Entschädigung unschuldig Verur theilte? wird nicht eher von. der Tages Ordnung verschwinden, als bis sie erfüllt ist. Der Pfarrer Ray von Malissard (Frankreich), dessen Bezüge suspendirt und dann von dem Präsekten wieder hergestellt worden waren, hat an diesen ein Schreiben gerichtet, in dem er erklärte, die weltliche Behörde habe kein Recht, eine Temporaliensperre a'nzuord nen, aber er weigere sich, nachdem dies einmal geschehen, vorläufig seine Besoldung wieder zu beziehen. ES genüge ihm zu wissen, daß der Staat sein Schuldner sei Dann schloß Wenn auch, Herr Präfekt, im Topf des Pfarr Hauses nicht jeden , Sonntag ein Huhn kocht, so wird das Schwarzbrod unserer Brunnen hinreichen, um me?n Leben zu fristen und .-einen Haß gegen eine Ae gieruna zu unterhalten, welche die Kirche verfolgt, die Seelen mordet und Frank reich entehrt." . N a ch d e n S ck i l d e r u n gen. die jetzt allerseits über Damiette gemacht werden, scheint der beillas ver wahrloste Zustand dieses ZZieberneieS ein öff ntiickes Gebeimnik gewesen zu lein. Sir B. Baker bemerkt darüber. vak eS ein anekelndes Be sviel orientali ichen.Sckmutz's sei; wenn die Cholera fabrizirt werden könnte, so wä-e Dann ette jedenfalls die besteWkilflatte. Wäh e:id des Feld,, ia.es bauste dort AbdeZal vascha mit den schwarzen nudiichen Re qimentern. S?ine Soldaten starben dort wie ;die F'.ieaen. wurden unter ei ner .kaum zolldicken Fidschicht beerdigt' und bels?n i tzt mit an der (?.n'w cklnng der Dunste, au's denen die. Cholera die Nab .ing sauzt. Auch an anderen Or te i hat die gräuliche Unsauberkeit deS niedern Sanplischn'Vol:s der Seuche günstige Voldedingungkn .- geschaffen. Außer, der Ciolera wüthct auch noch längs deix Al'x.indria mit Wasser v:r sorgenden und während des letzten jfrie gis vielfach genannten Mahmudieb Kanal die Rindeipkst. Auf einer Strecke von etwa 45 Kilometer hat man nicht weniger ai iecbzZg in Verwesung über gegangene Büffel gesunden, die von den Fellachen in den Kanal geworfen wordkti waren. Diese Vergistung der nahezu einzigen Quelle, aus welcher Alezandria sein Trinlwasser schöpst, wird dem im mer noch irnGeheimen weiterglimmenden, Haß gegen die englische Herrschast zuge törieben..