Indiana Tribüne, Volume 6, Number 305, Indianapolis, Marion County, 23 July 1883 — Page 4

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JndmnapoliS, Ind., 23. ' Juli 1883. Lokales. Civilstandsregiger. Geburten. (Die angeführten Namen sind Mi bei Vater! oder der ZJiutttx.) . Charles Thompson, Knabe, 13. Juli. A. Brown, Knabe, 17. Juli. Jarvi? Haas, Mädchen, 18. Juli. H. B. Horn, Mädchen, 11. Juli. Patrick Murphy, Mädchen, 19. Juli. Krummrine, Mädchen, 14. Juli. McJntosh, Mädchen, 14. Juli. John Tobin, Knabe, 17. Juli. George W. Snider, Mädchen, 9. Juli. Heiratb en. Wm. N. Shaw mit Marie Poe. Wm. P. McVey mit Elisabeth M. Jliff. Richard Jones mit Alice Oliver. Todesfälle. A. Schuhmacher, 19 Tage, 12. JuN. John W. Tenins, 41 Jahre, 18. Juli. George Kerr, 65 Jahre, 18. Juli. Nelson Fischer. 61 Jahre. 18. Juli. Heute Abend werden Stadtrath und Board os Nldermen in Sitzung sein. - Verlangt Mucho'Z "Best Ilavana Cigars' Heute Abend Extra Versamm lung des Soc. Turnvereins. Heute Morgen um 2 Uhr-stahl ein Einbrecher au dem Hause von L. H. Gussin No. 314Park Ave. etliche Dollars. LS? Heute Abend Orchesterprobe für das Jndiana Sängerfest in der Lieder kranzhalle. S&" Im farbigen Waisenhaus erla gen vorige Woche vier Kinder dem Schar lachsieber. Malon Staley ist der Provoka tion von Ellen Alexander angeklagt. Verhandlungen finden bei Squire. Fei belmann statt. öSOScar.Ray wurde von Squire Pease um $5 bestrast. Er batte LouiS Tully geschlagen. .Trade Assembly" ist die beste 5 Cent Cigarre. Mucho verfertigt sie. öZI- Baupermit erhielt H. B. Sum merS für FramehauS und Stall Ecke West und Michigan Str. $2300. Blanton Watson & Co. reichten im Gerichte ein Gesuch um Beschlag, nähme gegen Ruth Dormangel und Ro gal R. Cunningham ein. Die Förde rung ist $289. ES handelt sich, wie eS scheint, um eine Geldunterschlagung. Frank Scott, der Mann, welcher die löjährige Mctty Presse! zu feiner Frau machte, wurde auS dem Gefängnisse in Cincinnati entlassen, unö befindet sich jetzt in Ashland, Ky. Er schrieb an seine junge Frau, diese aber zieht es vor, bei ihren Eltern zu bleiben. fö- Die Freya Loge Ro.63 des Harugari Ordens feiert morgen ihr 26 Stiftungsfest. Das Fest findet in der Logenhalle statt, welche sich an der Ecke der Delaware und Pearl Straße befindet. Für ein sehr gutes Programm ist gesorgt, und Eintrittskarten sind bei den Mitglie dern der Loge zu haben. Kaufe Mucho's "Best Ilavana Cigars." IS- Den Gefangenen John Trainer und Tom Casey erlaubte man gestern, die Jail reinigen zu helfen. Sie mußten dabei ein und ausgehen, und eine bessere Gelegenheit zum Entwischen konnte man sich gar nicht wünschen. Beide machten davon Gebrauch, aber Casey wurde später wieder eingefangen. Trai ner ist ein Weiberprügler, Casey ein Va gabund. 3 Heute Vormittag machten die Pferde, welche vor Metzger'S Bierwagen gespannt waren, dumme Streiche. An der McCarty Straße nahmen sie die Ge legenheit, als der Kutscher eine Kiste Bier ablieferte, wahr, indem sie einen DurchbrennungSversuch machten. Da bei geberdeten sie sich so wüthend, daß der Wagen schrecklich zugerichtet und die Bierkisten auf' die Straße geschleudert wurden. Schade um daS köstliche Naß. 3- Wm. EvanS stahl am Tage vor dem DanksagungStaze einen Koffer von Frank Bird und riß dann aus. Heute kriegte diePolizelWlnd davon, daß er sich hier aufhalte. Der Polizeifuperindent, Cpt. Campbell und Sergeant Colbert und drei weitere PollZlsten jagten den Burschen drei Stunden lang in den Straßen herum, b)s sie ihn erwischten. AlS sie ihn hatten schwitzten sie sehr. t- Der Coroner verhörte heute Dr. S. A. Moore in dem Falle des am Don nerstag verunMckten Ambrose Denny. Das Unglück passirte gerade vor der Office des Doktors. Derselbe sagt, daß der Treiber nicht mehr lm Stande gewe sen sei, die scheugewordenen Pferde zu ... vm v r m halten, daß der Mann von oer wtQt an der siebenten Rippe getroffen worden sei und die Verletzungen tödtlich gewesen feien. Mucho's Cigarrenladen befindet sich ilpNo. 209 Ost WasYlNglon einw.

Der große toifttn Engelbach !

Jedenfalls, um einem längst gefühlten Bedürfnisse zu genügen, schreibt Herr Engelbach Reisebriese von Europa, welche wie sich das bei einem Genie wie Engel bach von selbst versteht, allgemeine Bk' wunderung hervorrufen. Aber nicht nur als Reiseschriftsteller leistet er Großes, sondern auch als Dich ter, ja als Dichte? leistet er gerade zu Phänomenales. . Aus feinem letzten Reisebriese entneh men wir Folgendes. : Als wir gestern Abend mit lieben Ver wandten von dem Stauffenberg" herab stiegen, sank gerade die Sonne am Hori zont hinab ; ein tiefes Glühen überstrahlte das ganze sichtbare Land, während noch auf den hohen Bergesgipfeln der goldene Schein lagerte. Gepackt von diesem wahrhaft überwältigenden Anblick, bestieg ich einen hoben, bemoosten Fels, zog mein Notizbuch und componirte folgende Stro phen : Adendglühen. .DaS Abendroth glüht prächtig her In wundervollen Glnthen, roollt's-ew feurig stolzes MerDen Himmel ganz umfluthen. Da sinkt der Sonne Feuerball Und reißt die Eluthen nieder; Nachrauschet schnell der Schatte Schwall Und wogende Nachtgesieder. Ein Scheidegrup von falbem Licht, Kaum ist er noch geblieben ; In Wehmuth neigt sich mein Gesicht. Ich denk an Herzen und Lieben". Wer staunt nicht über die Bereitwillig keit, mit welcher dem Dichter die Natur entgegenkam, um ihm Gelegenheit zu seinen schönen Versen zu geben. Wenn nun das Abendroth zufallig hin statt her geglüht hätte, wo hätte dann der Reim auf Meer herkommen sollen, und wenn es statt in Gluthen zu glühen, in irgend etwas Anderem geglüht hätte, dann hätte fich's nicht auf umfluthen gereimt. Dagegen war es gar nicht schön von dem Feuerball, daß er die Gluthen nie dergeriffen hat. Denn hätte er da? nicht gethan, so würde daS Abendroth jeden falls jetzt noch in Gluthen glühen. Wie poetisch und sinnig aber auch unser Dichter die Natur auffaßt und wie seine Phantasie ganz unbekannte Dinge schafft! NachrZuschend schnell der Schatten Cchmall Und ozendeS Nachtgesieder. Im gewöhnlichen Leben pflegen unseres Wissens Schatten zwar nicht zu rauschen, auch wissen wir, da wir eben nicht Dichter sind, gar nicht, wie Schatten das Rau schen fertig bringen sollen, aber dem Dichter Engelbach zu Liebe werden sie es doch einmal gethan haben. Der Schatten Schwall und wogendes .Nacht gefieder". Der Dichter überschätzt hier seine Leser. Wir bekennen offenherzig unsere Unwissenheit und unseren Mangel an Gelehrsamkeit. Wir wissen weder, vaZ ein Schwall von Schatten ist, noch sind wir im Stande uns irgend Etwas unter wogendem Nachtgefieder vorzustel len, wahrscheinlich hat dasselbe einige Ähnlichkeit mit FreiligrathS dunklem Mond. Wenn eS ein wogendes Nachtgefieder giebt, dann muß ja die Nacht Federn haben. Schade, daß wir daS nicht frü her gewußt haben, wir hätten einmal versucht, sie zu rupfen. Oder, das Wort kann ja auch in Ana logie mit Nachthemd und Nachtmütze daS Gefieder bedeuten, das irgend ein Wesen, z. B. ein rauschender Schatten, während der Nacht anlegt. Wie gesagt, der Ausdruck ist etwas zu hoch für uns. Auch können wir uns nicht recht genau vorstellen, wie ein Gefieder wogen soll, obwohl wir gar nicht daran zwefeln daß sich das recht gut ausnehmen muß. Wenn wogendes Nachtgesieder Etwas bedeutet, muß z. B. .kletternder TageS pelz- auch Etwas sein, nicht wahr? Hier ist ebenfalls eineBewegung einer für eine gewisse TageSperiode bestimmten Hautbedeckung. Aber, was .könnte ein kletternder TageSpelz sein ? DaS Gedicht ist eb?n für uns zu phi losophisch gehalten. ES ist schwer für ein gewöhnlicheSMen schenkind, dem Fluge einer Dichterphan taste zu folgen. Man denke sich nur in die Situation des Dichters ! Er steigt mit seinen Verwandten den Stauffenberg herab, da fängt das Abendroth an in Gluthen herzuglühen. In demselben Augenblick packt ihn sein Genius mit bei den Fäusten, er sagt zu seinen Verwand ten, wartlt mal einen Augenblick, ich muß eben einmal ein biSchen dichten und besteigt einen Felsen, welcher kein ande rer als der berühmte Paraaß ist. Da plötzlich fängt der Feuerball an die Glu then niederzureißen, die Schatten rutschen pardon rauschen nach, und um das groß artige Schauspiel zu erhöhen rauscht ein in der Luft schwebendes Nachtgesieder auch mit. Und nun denke man sich da oben auf dem Felsen den Dichter mit dem locken umwallten Haupt, in knapp anliegenden Hosen und kurzem Röckchen, wehmuthS voll den kaum noch gebliebenen Scheide grüß von falbem Licht anschauend, weh müthig an Herzen und Lieben denkend, und man wird die wunderbare Schönheit seiner Dichtung begreifen und wünschen. auch einmal Schatten und wogendes Nachtgesieder rauschen zu hören, und da? Abendroth in Gluthen glühen zu sehen.

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Schlimm verwundet. Lou Tully nannte sich der junge Mann, welcher gestern Abend in's Sur gical Institut kam, um sich eine tiefe Schnittwunde der oberen Lippe verbin den zu lassen. Bei dieser Gelegenheit wurde er ohnmächtig und blieb eine halbe Stunde lang bewußtlos. Befragt, wie er zu der Verwundung kam, sagte er, daß er ein Fuhrwerk aus einem Leihstall gemiethet hatte, und dasselbe erst eine halbe Stunde nach der fest gesetzten Zeit zurückgebracht habe. Der Leihstallbesiher verlangte Extra bezahlung für die halbe Stunde, er aber habe lein Geld bei sich gehabt, und als er gehen wollte, um das Geld zu holen, habe man ihm mit ser Faust ins Gesicht geschlagen. Die Geschichte klingt nicht sehr wahr scheinlich. Die St. PaulS Kirche, welche an Stelle der im vorigen Jahre abgebrannten evang. lutherischen Kirche an der Ecke der McCarty und New Jer sey Straße errichtet wurde, wurde gestern eingeweiht. ES ist ein sehr hübsches ziemlich großes Gebäude das zwar einfach aber gut auS gestattet ist. Eine sehr schöne neue Qrgel-wurde ebenfalls für die Kirche angeschafft. Zu der gestrigen Feier halten sich Anhänger auS vielen Städten JndianaS eingefunden. Am Vormittag predigte Pastor Juen gel von White Creek, am Nachmittag Pastor Schmidt von Seymsur und am Abend wurde von Pastor Franke von ZaneSville eine Rede in englischer Sprache gehalten. Die Kosten des ganzen Gebäudes wa ren durch freiwillige Gaben aufgebracht worden. GermaniaTheater. Gestern Abend gelangte im Germania Theater ein Lustspiel von JuliuS Rosen. Schwere Zeiten" zur Aufführung. Wenn auch das Stück keinen Anspruch darauf erheben kann, zu den besten Wer ken der neueren Bühnenliteratur gezählt zu werden, so ist es doch nicht gerade schlecht, und man kann bei dessen Auf sührung einen Abend ganz angenehm verbringen. Namentlich wenn die einzelnen Rollen ln lo guten anoen uegen, wie oas ge stern Abend der Fall war. Fast alle Mitwirkenden thaten ihre Schuldigkeit. Herr Frank hatte natürlich die Lacher auf seiner Seite und namentlich die Schlittschuhszene brachte ihm viel Beifall ein. Besonders hervorzuheben ist auch der hübsche Gesang der Frau Denzau. Die Dame erntete stürmischen Applaus und mußte zweimal mit 'einem Encore ant warten. Der Besuch war ziemlich gut, doch nicht so stark wie daS bisher an Sonntagen der Fall war. . Am nächsten Donnerstag wird das prachtvolle Schauspiel .Deborah- von Mosenthal gegeben. Es ist dies die Benefizvorstellung für Herrn Denzau und man kann wohl mit Sicherheit auf ein recht volles Haus rech nen, denn Herr Denzau, der erste Lieb baber des Germania Theaters, würde solche Anerkennung in vollem Maße ver dienen. Ein GlückSjunge. Trin Robinson, ein Knabe, kam an Krücken zum Hause des Herrn LewiS Dennis m Löwen, Mass.. er war so ae lahmt, daß sein Bein Monate lang am Knie gebogen blieb. Herr Dennis gab dem Knaben St. Jakobs Oel, das er stets daheim vorräthig hält. Nach etlichen Emrelbungen damit warf der Knabe die Krücken weg und ging geheilt nach Hause. Herrn DenrnS selbst, der sehr mit Rbeu matiSmuS geplagt war, hat der Gebrauch desselben vorzüglichen HernrnttelS be trächtlich genutzt. IST Lyda Long reichte ScheidungS klage gegen Ben Long ein, weil er nicht für sie sorgt. Die beste 6 Cent Cigarre im Markte ist "Scharfer Lest."

ERBRICH.

7 Agent für (Eingesandt.) Welcher Sorte christlicher Liebe manche amerikanische Prediger beseelt, zeigt der folgende Ausschnitt aus einer Predigt die der hiesige Dr. Pierson gehalten bat: Dem Städtchen New Ulm. in Minne sota passirte eine sonderbare Geschichte. Dasselbe wurde zuerst von Atheisten und Jnsidels der übrigsten Sorte besiedelt, die übereingekommen waren, eine gottlose Gemeinschaft zu bilden. Sie ließen Spielhöllen, Trinkplätze, Theater und schlechte Häufer entstehen, aber die Kirche wurde herausgelassen. ES war auch dort, wo der traurige Versuch gemacht wurde die Kreuzigung und daS heilige Abendmahl zu carriliren. Aber Gott war weder todt noch gleichgiltig. Die Sioux Indianer übersielen die Stadt, zerstörten sie und der Erste, der sich in die Keller flüchtete um dem Tomahawk und Skalpirmeffer zu entgehen, war der Füh rer der traurigen Gotteslästerung. Der Platz wurde wieder ausgebaut aber im Juli 1831 wüthete ein Tornado fürchter licher wie ihn der Westen je gesehen und führte den zweiten Ruin herbei. - Es war Gottes Wind, der daS Rachedekret aus führte und die illustrirte Zeitungen vom 24. Juli 1831 vetsuchten umsonst die fürchterliche Zerstörung bildlich darzu stellen." Soweit der Dr. Pierson.. Daß er es mit der Wahrheit nicht genau nimmt, sagte ihm schon seine frü here Gemeinde, bei der er sich unmöglich gemacht hatte und daß er auch das christ liche Gebot, .Du sollst kein falsches Zeug niß reden wider deinen Nächsten- nicht befolgt, geht aus dem was er oben sagte deutlich hervor. Der Dr. Pierson weiß, daß die Farce von der Kreuzigung in New Ulm nie stattgesunden hat, ja er weiß, daß die Geschichle entweder von ihm oder von einem anderen Pfaffen seines Schlages erfunden wurde, um der Turneranstedlung Eins anzuhängen. Was doch so ein christlicher Herr sich für eine Vorstellung von seinem Gotte machen kann. Der Allmächtige will die Jnsidels in Neu Ulm züchtigen, vergißt aber, daß sie ausgezogen waren um das Land gegen die Rebellion zu schützen. Die Indianer waren aber einmal abge sandt und so wurden die zurückgeblieoe nen Frauen und Kinder in der schrecklich sten Weise abgeschlachtet. Als die Neu Ulmer nach ihrer Rückkehr daS Städtchen von Neuem erbauten, muß der Allmächtige in einen ganz fürchter kicken Zorn gerathen sein, denn er ließ durch einen Tornado den ganzen Flecken niederblasen. WaS wird nun letzt aescbeben ? Denn wie wir sehen, sind die Hauptinfidels unter ihnen der Cpt. Wilhelm Pfänder am Leben geblieben und treiben ihr frü hereö Wesen fort. Nehmt Euch in Acht ! Der Allmächtige konnte mit Euch nicht aufräumen, aber hütet Euch vor der Vartbel von .Law und Ordre, in uel cher der Dr. Pierson ein prominentes Mitglied ist. . H. L. Kostbare Tropfen. E v a n S v i l l e, Ind. Herr Joseph GoSker. Sattelbaumversertiger. 421 Ost Franklin Straße, sagt: In meiner Familie sind die Hamburger Tropfen, so wie der gleichberühmte Brustthee seit 13 Jahren im Gebrauch, ünd bin ich zu der Ueberzeugung gelangt, daß es gegen die namentlich bei Kindern vorkommenden Krämpfe kein probateres Mittel gibt als Dr. August König'S Hamburger Tropfen und um bei Krankheitsfällen ein Mittel sofort an Hand zu haben, folge meinem Beispiele und lasse die kostbaren Tropfen nie ausgehen". NnglücköfSlle. DaS kleine Kind einer Familie Namens Kemper, an Park Avenue wohnhaft, saß gestern auf einem Fenstersims im zweiten Stocke des Hauses. Plötzlich verlor eS daS Gleichgewicht. fiel auS dem Fenster und brach beide Arme. Die Gattin des Dr. H. S. Cunning hom verbrachte den gestrigen Nachmittag bei einem Privatpicnic in Henshaw'S Grove. Durch einen Fehltritt fiel die Dame, und zwar so unglücklich, daß sie einen Bruch deS rechten Armes, gerade am Ellbogen, erlitt. Frank Herath,' bei Walling & Co., an gestellt, verletzte sich heute an der Hand durch ein zerbrochene? Glas. '

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Telephon. Kutschen für alle OängerfestlicheS. Gestern Vormittag fand eine Sitzung des Central'Ausschufseö statt. Verschiedene Korrespondenzen wurden vorgelegt und dem Sekretär zur Beant wortung überwiesen. Die Angelegenheit bezüglich des Engagements der Altistin. Frl. Cranch von Cincinnati und des Bassisten Oscar SteinS von New Nork wurde dem Präsideuten und Dirigenten zur Erledigung überwiesen. Eine von Herrn Meiner angefertigte Zeichnung für einen .Triumphbogen wurde vorgelegt und dem Dekorutlonö Comite überwiesen. DaS Comite für die Presse ersuchte um Autorität die -zum Feste kommenden aus wärtigen Journalisten einzuquartieren und für deren Bewirthung zu sorgen. Genehmigt. Herr Vieler theilte mit. daß der Bus. faloer Sängerbund daS Fest zu be suchen wünsche, falls ihm eine Einladung zu Theil werde. ES wurde beschlossen, den Sängerbund einzuladen. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird unser Gesangsfest ein ganz großartiges. Die Germania FeuerversicherungS Gesellschaft vonNewYork besitzt einBaarS kapital von einer Million. DaS Ver mögen der Gesellschaft, einschließlich des Reservefonds und des Ueberschusses be läust sich aus $2,560,657.51. Dasselbe ist zum weitaus größten Theile in Bun deSobllgationen, also so sicher, wie nur möglich angelegt. Die Raten der Ge sellschaft sind äußerst niedrig. Die hie sige Agentur der Gesellschaft befindet sich No. 18 Vance Blsck, Virginia Avenue. Herr Friedrich Merz ist Agent derselben und jederzeit mit Ver gnügen bereit Versicherungen aufzu nehmen. Die Germania ist eine deutsche Gesellschaft und stellt auf Wunsch Policen in deutscher Sprache aus. Als Beweis ihrer Solidität diene, daß weder das große Feuer in Chicago, noch das in Boston sie u erfSütteru ver I mochte.

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