Indiana Tribüne, Volume 6, Number 304, Indianapolis, Marion County, 22 July 1883 — Page 2

Zwei Elcvm Worths.

El-.ie ?:ove2e vn ruft Pasque. 3. Fortsetzung.) Das Nebencabmet enthielt eine aainfe

Svieaelwand. einen ÖerrenZchreidtisch miu

5er nöthigen SiKgelegenheit, sodann noH cin Tischchen mit verschiedenen, lose boc& malerisch . darauf hingewörsenen Drape, rieen und größere wie kleinere Seideni -r (V...1..

bete. Die weiter nach hinten zu liege den Räume waren nichts anderes, als gaaz Gewöhnliche Arbeitszimmer, unter dentfn

iich auch das Schlafgemach des Herrn dte te wie vor Jahren-Karl Müller. 'O,-ich wie eine schwerer Schuld Angeklagte emp- ! . - . . 7 ' a ; c, i.t. .!. . . . (.h.. - tu:A so: (am rsmu.

Zrts befand. ' . Alles war vortrefflich gedacht und .lpzurios ausgesüht, eine getreue Copie dtt HeiligthumsdeS Createurs Worth. NichZZ en Nariser Meister m verkebren ttünl te, so war es immer nicht der rechte, detl man gen dess für alles. .Sie werden schon kommen uu r t . t . . jn i . n er--4! in Vlyivarmen, ycive cj ciji-incinc viJJ abgelegt, hat erst das glänzende Fest nu' ner drei wundervollen Toiletten im gra! lich Hollbergschen' PalaiS stattgefundk So sagte er sich und wartete. X Und Zck.n (am es wiederum 5eran. hott leider war es wiederum nicht die, Rechtes :.,..k ... y.Mt hmA1 kl

i .r. s t. -v . - , , .? rn. i umir nmnmr i uuu iu u u uc ui u iuui. iuus nuuui uui u tk i ' ' . - i , -w - -r .

.'." V r ' .N N'.NZ u.'.wa, k,kU..'Ä;k s. den d ,klm.h,. ,,Iiir M r ihn nahmen. Dubend,.-,wgm.

.r.n.r S ,.-dk.sta ! Bursche,, IZ Erdm gn,i. h.t.,n , 8 n Kr mißbraucht?,,. Ich glaub. and,. gramm ? .. ,

5. "!! K Gnrd foia.., ,ch.n.ni entfernen, 3 dürfe,. : nein ! 9 WaSer gerat e,..' für .AIS b ich bei

wog) oer rnmc roauwe oc San4cn - - - - - 'r;r; ; ""V .z ssl3 ranlein ibr vlSKlick ein uns gethan, war zum Eilten, telv t ou ya r gen gewe en wäre : mittag, ja, bis zum Abend verge blich. W AfS und SS uS vollem H'rzen uUmmt. Sei L (Ancett - d,ei

Wenn wenn aucy xmimq ein roeioi W v;-;--;r j; OT-Jr::: rf r M,.s. ntin s.s..l.. - " überzeugt, das Räth el wird ich uns ganz anderm eine Venu

Be uch sich zeigte, chüchtern Mit dem gru. m .ui VVU(M '7' W,. w,.;, bestimmt eines Taaes. wobl aar reckt bald dann Ball

vuu'Uiwungi- uui u i uui rfuuJKl , . .', ' . Ll ' 'S... I Es klingelte. Der kleine Groom f0Ii kuMt und wtest : Du bist Zwar .:.--Lr .!-- n r.:. r.Vlnntfi ( n sie N? TOfihAn: 9 nn : nh?r Ukt

cincn lirten mechanis sliina vor ..-v .t v . 3 fti.tii. A f.. 1 I 5"?"? i rnii uue l, ui U 5Wi VUO sches, doch auch gleich einfaches' Stuben." r c rrr. r ' cm t s inaocyen, oas nacu yerrn .yaries yjuvi nier fragte, den die ttleine unbedingt jpre chen müsse. Der Groom schaute dasMädchen einen Augenblick und ungewiß fragend an,' dann taucht:' der vernünftige Gedanke ' in ihm ii? sie tnirh nnn trpr iSrr?ffin?t nfrtnhf sein. 'Hierauf öffnete er die Thür des tn,.., ,rrs ..v r. 1 jtuiucu-syuiuiia. uuu uiu uct uiiutmn i ten VKrase : Enttez. s'l vons vlait' sQlZ.imtt' ' rfi merdf die l?nr? hafifn - -j , - " -J , tninun JSfrrn tnh Wfiftr-a mrl I O - - - . -- o . - v- o:-- .-li. v r. x I ii, ? ii u uuucicu, wuviciiu cnusl iSJSX1' 17. '" r.?r".. y lr: ZZVZJrX' iviia mu, cuici iciiiuujuucii iniu uuwicu l Jhl.4L"J ten iur iclieuer. satt ekrturaztsvollere-1 . Qerr Meunier. beaann in ibrem emviälw I cben er:en ordentlick in einer Klorie ,n . V 7 T I Y I strahlen.' Bald aber reizte sie das Bus jei niii'ieinen cuerviuen noaj weil meyr als die Seidenmöbel, die Bilder an den Wänden und aus dem Tische, und vorsich, tig auf den Fußspitzen näherte sie sich der verlockenden Stelle. Die kleine .Eva konnte der Versuchung nicht widerstehen, mußte von den Süßigkeiten naschen ; sie durste es auch dreist thun, denn Herr r.i .!l r.! n.ji.c?r? i .... , Meunier und ste waren ja alte gute Be kannte. Da ihr Mündchen bald- über irfilirf 5e,'ckäktiat tear.fn connt sie nA ihren Fingern einen Antheil an.der süßen Beute, und diese ließen gewandt die gar zu köstlich schmeckenden Leckerbissen neben aus in das Handkörbchen wandern, wek chez sich rasch mit diesen kleinen Reserve truppen zu füllen begann. In dieser un schuldigen Freude wurde- sie plötzlich durch das Oefsnen einer Thür unlieb fam gestört, und Herr Charles Meunier, der nur ein.wenig Toilette gemacht hatte , stand in seiner ganzen Eleganz und Grazie vor ihr. , Nachdem Linas erster Schreck vorüber, starrte sie die ihr fremde Persönlichkeit eine Weile an, dann aber, nachdem der letzte Rest der verbotenen Frucht glücklich hin untergeschluckt, ihr Mündchen wieder zu reden im Stande war, stammelte sie : ; Ich wünschte Herrn Meunier zu sprechen. ' ' 5)err CharlesMeunier bin ich, erwiderte dieser mit dem vollen Bewußtsein seiner Würde und wichtigen Persönlichkeit. . . Lina fuhr bei den: Ton dieser Stimme ordentlich 'zusammen und ein neues noch größeres Staunen drückten ihre Blicke wie das leicht geöffnete Mündchen aus. Doch siegte ihr heiteres Naturel über ihre gewiß große Bewunderung und lächelnd sägte e : - . - ''. ' Ach, gkhen' Sie doch! ' Sie treiben i .sirjA-.- - Vtyci iliil cii'ciu uitucii jjiuvu;ui. Sie wälen 5)err Meunier ! DaS ma Äsn Sie einer andern weis, aber nickt mir! Ich muß mir derlei Redensarten der bitten. Mademoiselle, sprach jetzt Herr Meun'er mit tiefer Entrüstung unmerk licher Barschheit. Ich heiße und bin Herr Charles Meunier. und nun frage ich Sie, wer Sie sind, wer Sie geschickt hat' und was Sie von mir wollen i Doch Lina antwortete auf dieses Tri folium von kraaen voreril nar nickt. 5ibr! f wslnbillenbcs Starren und Staunen wur de wahrhast beängstigend, bis sie plötzlich mit einem lauten Aufzchrel der Berwn derung die Hände zusammenschlugt uud rief : . . ' Herr, d I' mein Gott ! Jeht weiß ich, daß du mir ein '! für ein U machen willst und keinc-wegs Herr Meunier bist. Ach, der sieht ganz ander), viel viel nobler aus vie,,du iy 4 , , . " , . v ' , Das war zu arg, zu viel' für den Dkutsch-Pariser, den Eleven, des großen Worth ! Diese zu einem Berge sich an häufenden Beleidigungen drohten ihn zu ersticken. Er wurde , vor Zorn , blitzblau im Gesicht, seine Aeuglein funkelten und sogar seine wohlfrlsirten Haare begannen sich zu sträuben. Dabei wußte er im Grunde nicht einmal, was er fagen und thun sollte, und ohne seilte Worte beHerr

v..s ...... . ..s r?. . 1 a rrxi. ...a mnn nr vi rn n nn rnnr rn nn?n - vptii j1 h"1" 1

S?f: SISfSi ?-T.aZa KhW! taft S! 7D h, n i ft. Nun empkand Frau SIdner wirklich n,ch, US welch-m Grunde

öer alon lkres gnädigen Fräuleins, und bi" ""'V' v:. ' 5. fAi.rf.u SnA-mif f.rfr

schen zu können, stolperten sie - popweise über seine Lippen. , Sie Sie impertinente Person mich in meinen eigenen vier Pfählen also

oe-ttoigen k AlleZ-VOUS-en, sur 10 cnamps : oder ich ruse meine Leute, re a la vorte! Ich " pour vous mettre a laDorte soll niefit ich, nicht Meunier. nicht elegant, nicht nobel sein ? ! Quelle blasphemie ! Mais cettofille est solle! Mit diesem melodramatischen Stoßseufzer der ehemaligen Porte St. Martin endete r.:. . c b. i- v r o . r : test, noch spanisch zu deinem Französisch uiii ewut lii. u - i parlirtest, o wirst du dadurch doch nicht unser Herr Meunier, denn du heißest heu. yaoe oiaj nur zu giu roicoercrislnin, rocim du auch mich nicht wiedererkennen mit! Und doch haben wir so hübsch zusammen gespielt, uns sogar auch ein wenig die 'gen Wer bist denn du? herte sich ihrem ehemaligen Juaendfrc de, legte zutraulich ihren .Arm in den sei nigen, und ihn mit ihren' -Schelmenaugen o verlockend als möglich anschauend, flu sterte sie ihm zu : - ' - ' ' - - J ' , Denkst du. denn gar - nicht mehr daran. eines Abends, tun vor deiner Ab reise,. zusammen auf derBank in .dem Tannenmaldcken sauen. 011 mim ln einem nndfr "mfn -rtfrsnnPTltPhftpr - tffnf ffsffiK 7n in f7,f7i7 ;T 7 ."!. i i ' " r7. . 'J " Ulö vo i iroi; mciuer'ugeno oennocy dein Schak gewesen wäre, und ich litt es gern? denn ich hätle dich, wenn du auch r. . . ' 7' . . . . rtiiv irr ,111 hr n r. t f ri Ith sit- I UUfc V lli VUiktWWfc 1VUI 4 IM VW ch sehr -fehr verändert. Wenn ich vor bin etwas saate. wa5 dirn batte krau ; 7" . ' " I - . I ken können, so war -das nicht ,o gememt y , - " . , ' tia m Usnnt viel in Irnon X - , f . ' .-v- V 'We: du-dubüt die Sin ? ' dmock. Ser Meunier. ndlick ,u kraaen. Er batte' die kleine immer scharfer nd ; V r.i ' ' . " ' I r "u"'"", .. 1t..(. I ..... ' lannr. uno oann oeoenie, was uaoe icy nicht alles erlebt und gesehen ? ! Oll ! de3 sernrnes des semmes ! les unes plus belles que le3 autres. Na, ich freue mich, das der Zufall uns wieder zusammengeführt hat ! Doch bevor wir wieder an die hübsche Unter Haltung auf der Tannenbank anknüpfen, mußt du mir von dem andern erzählen, den du für mich, den Charles Meunier, gehalten hast. Ist es etwa ein Concur rent, der meinen Namen mißbraucht hat. dann werde ich mit dem Kerl, kurzen Pro "fc machen und ihn sosortder Polizei de nunciren. Um Gotteswillen, nichts von der Pol! 5"! rief Lina erschrocken und fuhr dann cht verlegen fort : Es war ein Miver siändniö und ich Hab's wohl veranlaßt, Doch du allein trägst die Hauptschuld, Wacum nennst.du dich auch EharleS Meu m und nicht mit deinem rechten Namen arl Müller? Wenn das die Polizei er führe, könnte eS dir recht schlimm ergehen. Das ist Betrug oder doch absichttiche Täuschung seiner Mitmenschen, und dann verleugnest du ja dadurch deine Eltern im Grabe ! Närrchen, erwiderte der also Abgekan Zte lachend, ich habe ja nur einfach mei' nen Karl Müller in mein geliebtes Fran zösisch übersetzt. Mit dem plebejischen deutschen Namen hätte ich keinen Hund nter dem Ofen hervorgelockt, geschweige denn Gräsinnen und Fürftinnnen. Auf leinen französischen Namen hören sie aber lllle alle, er lockt sie hierher in meinen schönen Salon, und wenn sie bis jetzt auch och nicht alle gekommen sind es fehlt leider sogar viel daran ! , so werden ste aber dasür mit Macht heranstürmen, mich übersluthen, habe ich erst eine Probe mei nes Talents, meiner Kunst obaeleat. Dock der andere ist, das will und muß ich I tmilen! i i 1 - ' Er kann genau dasselbe aedackt und gethan haben wie du. und desbalb ist es am besten, du denkst gar nicht mehr daran. mte Lina noch immer beschwichtigend, Doch recht boshast begann ihr Auge aus zuv"ßen,.alS sie weiter sagte : Für die trase laß nur mich sorgen, ich weiß am besten, wo sie empfindlich zu treffen find alle alle ! Dasür, mein lieber Karl, Karies, wenn du diesen Namen lie yorn zeige mir jetzt die Herrlichkki len deiner Wohnuna und besonders saa w 4j I Ulik, wa dort in ieneu büklcken t&tr ist die Bekanntschaft der Leckerbissen in I ycn corocyen habe ,ch bereits gemacht. 5)err Meunier schnitt bei diesen lekten. iöicücr nru oer.geuodnten koketten Schel Lierei gesprochenen fBoxtea araar eine et :.v. . . . . . was saure Grimasse, dennoch fühlte er sich belegt, und aus den beitern Ton einae hend, erwiderteer- 'Zuerst müsien wir ! . V . v .... . . 'i.. wicö ua aninupien, wo wir vor Jahren stehen geblieben find. Dabei umfaßte er kräftig die feine Taille der büblcken Dir ne, die sich wohl verschämt ein - wenig sträubte, btch alsdann die Küsse ihreS ga lanten Jugeudfreundes mit einer Wärme erwiderte, die für denin Paris geschulten Herrn Meunier nichts zu wünschen übrig ließ. Nach dieser passenden und recht hübschen inleuung begann die Bestchtigung der

. i 4tirti:i A - ff t uji n iiiinr v j iniiiir 11 in i 1111 iiiiiutLii ul i - - ' w '

I XllVilllUlil " ' I w--w-- " " u s l

- iefi dockte dabe nur an den andern. en vic, was eine unwayryeil in, lv '"

etzt' aber finde ich dich elegant wie ein gnädiges Fraulein? Jch will eS. Ihnen n, dann er, weroe m) mem urtym uver

. 1. 1 : . . ri:. . . .ri ir 1 1 kpii nnn TPnn nrnnn nrnnnr .

i mais. zai canc oicu nimmer wieoerer " "'o vii. -cun vdi mu i . .. ,

Wohnung, die mit dem Busset anhub und mit den ziemlich kahlen Atelierräumen en dete.' ' Erst l nach einer wettern vollen

Stunde vermochte das Madchen sich von dem neugewonnenen freunde losuiremcn Ä . . I und endlich endlich denHeimmeg zu ih r Herrschast anzutreten. Sie sollen mich l tf. . fiCM nur auszanlen, agie ne mir. us,. oernvem 20$. weroe lynen ,cgon niWorten ! Herr Meurner aber blickte ihr mit einer Siegermiene nach, und bevor er wieder an seine Arbeit ging, sprach er mit i tr . . . r - r? . t, einer kleinen arianie gemucn vu ucMr.sen Air rien de change, , 1 ine fortune de " " Als Lma zu Hauze anlangte, um ihrer yerr,azaii Veriazi uoer oie lyr nu,geiru. gene Commission abzustatten, wurde sie muüii. viu ikw iyu u"lein Constantia in ihrem Senel ; ihre Mienen - zwängen sich zu einem Ausdruck Wesen, mein Austrag hätte längstens in sak.kerum. . Klickte Fräulein onttant a i ' i und die iunae zrau welche sich bis , ieki . , . . . , ' , . - - I gar nicht um"die 'Zofe bekümmert hatte. -der Reihe nach recht keck an und entgeg nete, als ob sie die unschuldigste Antwort von der Welt zu geben hätte. :. a . I : ; Ich habe nur Herrn Charles Meunier einen Besuch gemacht und der wohnt weit von hier. -Ost3 Ivl wirkte, das hatte getroffen fast bis ntr ' httnpn irnitn Goldner war die erste, v. U I Ueberraschnng, ihisazreaen sano, oocy Nen Ne nur ven i i M-, , - jähen Ruf aus: Herrn Meunier? ! Wo rnt.F rtt . .,. si ÜR li ....- ' nd mehr .velwlrrt wie erschrocken ihrer, WtS ausnef : Du hast Herrn Meimler mt..x x,. r r, o einen -uiuu.i uiuiuujk wu r u: w,Zd,t hnUt ontmnrtet . nnrf Urttr ni Ki&htr . viSyer. , ... , ' 7 , ist eine Unwahrheit, denn ich komme so eben von ihm, bin sogar zwei volle Stun den , bei ihm gewesen und Habe mich sehr gut, ganz ausgezeichnet gut Mit lhm UN. 4..!,,.. I Nx , ktt : .4tQ . , v . ... : nen und Entrüstung sprachlos geworden zu sein schien. Erstere faßte sich jedoch so viel als möglich und sich wohl vergessend sprach fie fast bittend zu der Zofe: ' . ' . u . y . Lina, bedenken Sie Ihre Worte. Sie können nicht ermessen, von welcher Bedeu tung sie für uns sind. Es ist möglich, daß er uns hintcrgangen haben sott l KDa suhlte Lma, die im Grunde kem böses Herz hatte, Mitleid mit der jungen Frau, deren Geheimniß sie mit.dem In stinct emes Madchenherzens wohl erra then mochte. Auch lag ihr bereits an dem lUlliyCU Vruil ICU111KÜ& UC1CII VJIC k k. , cx (TO i . i. v . rr rr i . ganz und Noblesse gar n chtS mehr, glaub ?. v... j.s.7.. .:. ? ... ir uc oora cen cmic i gelangen uno oeretts ..i.f.r.-.t.i..H...ALö " recht fest gefej,elt zuhaben. So antwor tete sie denn auch, mit ihrem natumchen Tone, sogar recht theilnehmend Mit der N,Zs kr? 5rrn 'Mi,,iZ?-t MirK-. c.z. w-w , M vm mit, hat er Sie gewiß nicht belogen, dasür aber ganz bestimmt mit scjnem Namen: er ist gar nicht der rechte Herr 'Charles Meunier y der rechtes und echte ' Pariser Damenschneider dieses Namens hat nie ei nen Fuß in dieses Haus gesetzt Sie haben ihn nie gesehen. ' " Wohl aber habe ich ihn vor Jahren in meinem Helmaths dorse recht gut gekannt,- doch damals hieß er Karl Müller. Er hat seinen Namen ins Französische übersetzt, damit die vor nehmen Damen lieber zu ihm.kämen.' So kat er mir selbst aesaat. und nun werden csu,5r l. k.n' ,.n .in.n, S saaen das s - n.ln fif tihrhh : . , c . . ... . . .' in and sich Abscheulich, fagte die Tante leise und mit einer tiesen, sittlichen Entrüstung, uns so zu hintergehen, einen, solchen Scherz mit zwei ehrbaren Damen, und noch da zu von unserm gesellschaftlichen - Range, zu treiben ! Doch wenn er nicht der Pa riser Muinier war,' wer wird er dann gewesen sein ? Das kann lch Ihnen wahrhastig nicht s nnn.frnn hi I, n räntn l lÜÜ id irtn .yranrn pivßilll, oer irgi ciii U'UV ren ten. Doch möchte ich. selbst es , für mein Leben gern wifien. . Soll ich seiner Spur nachgehen o, ich finde sie gewiß ! , Erkundigungen über ihn -einziehen? Nein, nein wir danken Ihnen ! rief da hastig Frau von .Goldner, die nach der jetzten Rede Linas keine Bewegung rnehr, gemacht hatte, deren Mienen jedoch bereits wieder einen ruhigern Ausdruck, 'zeigten. Geh einstweilen an deine Arbeit, sprach nun Fräulein Constantia. Was ich über dich.beschließen werde, wirst du bald er w ' . - ' fahren Geh ' UnÜLina verließ, daö Köpfchen hoch. das Zimmer. Draußen sagte sie sick ach selzuckend und mit lächelnder Miene: Ns, wns lZt mir daran, wenn sie mick weaichickea ! Ich ziehe zu Herrn Mcu luuit luvtt rlit uuviuiu). uttwuiiuiis jjiuuchen meiner Art gebrauchen. Den fal

prnffert ,,rn,n her bnen fürocranlin icö u vuiicycuuu

. . i ' . i v r c. I rirftoinn Tnliii" f Tim n2nrtn

r : . . M -: it.... t. . t .ü t n 1 nin iir inrnin mir nnn inrn i nit

r, i laaen : oan err 'ceunler verrei t 11. das y uucn. uuu uu um u miim ri.i, uc

UL UIL LlLlilC ilLlilL I I j CT ' I' - l'W " ' I

1

.! ck Z WÜnm !.'daZ . un dm..VUbm.g bettch.. , mm

h 7 ihr l.bt.n n inrll tnnr t& trt I

M.!rnl rnnit .0htr ton N? "'1 . ""1 a ' sich k.ldlich

H 7cn kam, richt natürlich klang. Und i. '"r? zu M". n dem sröhlichil, ?.!?.!...' . Ll. uLr UulZ mich kklobe.. Einzig und alle, ,u d,k. hrd AJalox

xWmn-iT im$??XZ,?tX-Um rZ " ' l.rx n wm isl, - zugltlch dich besruüen'dmilt. erhöht nur ,,,.,. .z ik

liillii I vutui iHiiiuiv.ik : v . i

nier, zu me nem alten Freund Karl Mul jungen .twonen rann uoeiyaupr mcyl yuuucc p"" . ler, dir kann in seiner Junggesellenwirth angenehm wäre-als ob du mir eme sol em Eonttantm sel f' tc k k.-.kr.. .kieiienmk'rtsiNkirti.kip,cs,t aönn. sabriaer aeworden und habe alsdann be

schen, stolzen Herrn Mennier, der ganz ge wiß nur ein Spitzbube ist, überlasse ich da für mit Vergnügen der Jungen und der

Alten ! Dann ging sie ihren täglichen ajonencnDeiien nam uno iraucrie oaocii r I : . r ' I . w . 4t ä . V ? ' lustig den wohl aus einer beliebten Ope rette oder Posse aufgefangenen Refrain: Nach Trauben, die.der 5)and zu hoch,... Soll man sich niemals drängen. . r.nv r,:rr Mnrt Als die hoch oben hängen. ' ' IIV- Ilk IV j M C-

In dem Wohnzimmer sagte Jräuleln du derFrau Gräfin gelegen kommen würConstantia fast zürnend zu ihrer Nichte, best,- jo w'ar derGrund einfach der, daß sie

die auffallend ruhig geworden war : , v v.. t:a i-v!...:.i ' : Und du bist nicht lndianirt,'. nicht em s pört über die rinverzeihiicheMystisication, welche man sich mit nns erlaubt hat? Ich begreise dich wahrlich nicht, Marie ! , Je mehr .ich mir unser Zusammensein mit Herrn mit dem Lehrer Lucics veraenwärtiae, t mehr drängt sich mir der i . f. i r! : V . I Gedanke auf, daß wir selbst einen Theil der Schuld daran tragen. Schon v an wollte er mir ni lösen, denn er wird wiederkeyren, ich weiß es! . . : ... . Ich aber man ihn ' nie wieder sehen nie mehr ! . Er hat mich betrogen und be logen, und ich meinte es doch gut mit ihm ! cm r t r t . j. . vii . t i -ailt sur meine icur.üiicijc binnen, me, für meine Zuneigung ia, ich . l. . t. l . v ... l j, . i. e . u v. u verhehle es dir nicht, ich empfand eine wirkliche Zuneigung für den Menschen mich so zu foppen ja, - foppen - ist das Win-! ' mk,,; s ii AUXt,v,& i richtige Wort! I Pfui, es ist abscheulich! Also rief die Tante, deren Entrüstung sich über die ruhige Antwort der jungen Fcau erst recht und bis zu Hellem Zorn gesteigert hatte, und im ganzen Gesichte glü hend setzte sie noch hinzu : Doch ,ch werde -. - . . i r ' . rti J : .. . . I lym zeigen, oap icg ,eine arnn nicnioin; lch werbe lvm meine .yur, verbieten las iim iiiihh Hin iinm.i ki uiihnhni iia. sen, wenn er noch einmal die Kühnheit ha ben sollte, sich zu prälentlren ! ... Auch wenn er nur als Lehrer unserer kleinen Lucie käme? " fT f&ri 'S a m ,X aVau i.! .11 vsuui uuiin . Ilvll uüci üicimcijc I dann erst recht. Ein Betrüger kann nie tser: Kleine sein. sen. sprach Frau von Goldner nun mit . ,-. ' 71 rv . . ... rr . eryooener klimme, n wie weil er cyui v . ; pl v . . . . 'r f pt p I eriay .. I be Tante, es soll weder gegen das Recht noch gegen die Ehre verstoßen. r. ..' ''. 01 . v ' a) geraiye.uoeroelne ytcoen nocy au ßer mir, Kind, entgegnete das alte Fräulein, mit einer verzweiflüngsliollen Auf Wallung kämpsend, doch 'ganz bestimmt bereits auf dem Ruckzuge, und begreife du so denken lautete die Stimme aeaebene ' Doch was berechtigt dich zu einem solchenGlauben? ; , , . ' Seine Liebe zu zu meinem Kinde ! . v IX. Frau Seehof unddas F.e st i .1. . rs : x r . rr r. . z r i in i i u 1 1 m ii o u u c r ü . scheu P a l a i ö. i x . -Freiherr Werner von Halbolt hatte während seiner Nachtfahrt Zeit genug ge habt, über die Ausführung dessen nachzu denken, was ihm zetztnoch zu thun oblag, denn kaum wollten leine Augen im Schla. u - . rr:.:,, , h litonZmTi r ll-'T p 'xv - Z : : nock sur Auaenbl'cke em. so war lein Trau ' ' .. . ' ; . '" . 7 men nur eine Fort etzung seines wachen Denkens : - beideö galt ihr, der Lieblichen und Heißgeliebten. Als er am frühen v . , ? w m . r v . , Vormittag in der Residenz anlangte, in r - ii' . kii. .k. . w v i . , . J. k.ii i. .i ' seinem )a luv, uic iciocr ncrociciumi te, war sein erster Weg nach der Wohnung Hermanns, die ihm bekannt war, und bald daraus lagen die Bruder einander m den Armen. )er yauplmann war nicy: wenig überrascht, Werner, den er in Pa riS glaubte, hier in verdeutschen Heimath zu tehen,. doch seine daraus bezüglichen Fragen erhielten keinerlei Antwort, dafür sollte sein Staunen wie, seine Neugierdc bald:, noch ..eine . Steigerung erfahren, Werner theilte ihm mit, daß er von dem Bäte? komme, durch oieten yermanns Be E3V..... (awS. ..m hi.lhr!h..i(iiHS. l,. i.. ,1 geyeimnisvoue Äerlovung erzayren yave. Nachdem erdem Bruderzur .Ersteigung ersten toion oer mlillarl,a)en AUy- ,,,, ter Mlück aewünscbt. saate er : u , , . u - meine Freude. Du willst dich verloben hier ? Und mit wem? OU oa, theuerster Vruoer, eyelMNlt; . n ni l r .. um r Gehelmnih!. Doch werde lch nicht Welt es erfahren mag mein sues ve m m . . " l. .......... vctt Mnt nnm trn nir nnm uni ; . ?., rrt mprYr SA Tii mnrnnt inarten. erwiderte der Hauptmann lächelnd. Doch - . v e. :x 1. 1 . : c . .. iv 7 w.--0... . heute, denke ich, bleiben wir beisammen. Unmöglich! Noch heute Vormittag muß ich der alten Gräfin von Hollberg und ihrer Tochter, die ein Wunder von Schönheit sein soll, einen ersten - Besuch abstatten.. Der Vater, hat mich bereits bei ihr angemeldet. , A ah ! Die beiden Gräsinnen von ft.t . 'stn v... ..tr.. js.. v r. ouoerg ,oiu,l uu uuuajcn,..unu nva) heute ? rief da Herrmann, dessen Stau uen in eme iciajic ewirrung uoerglng. Ich glaube kaum daß du gelegeiikommen wir t durst est vielleicht gar nicht an tt: - r -nl rJ Alle Teufel, wie du , das sagst! Es klingt fast, als ob dir mein Besuch bei der i " "7 7 . V . . test im Falle ich mich ernstlich um die

i .n... eis l....c.,:

I M ntt.Al

I t. . . . V l

to vertchlosien tem wie du und einen gan heriges Thinl zu erklären, zu rechtfertigen fen. - Und Ihnen danke ich eS wie auch zen Winter hartnäckig schweigen. Viel unb e Entscheidung herbeizusühren. die weitern schonen Ersolge zum Nutzen leicht erfährst du schon morgen wie alle WnA fintt dafür ein., nnm nnb.m meiner Mitmenlcken. die ick voraussehe.

I r r. i m fr . -t.t. i . 'ri i ...ni....!. iiMirtii 111 jpinrn .rnn.

Hand der Gräsin Paula, wie es der Va ter gewünscht hat, bewerben sollte ? Nnn wurde der angehende Stratege

des Generalsstabes verwirrter, als er es wo?: lernais im trciuc umic lorrven tun ?M T - W 7 f I I. li . . M nen. ferner, oer oies vemerile, lacyle rw-k . I I f , hell aus und memte : Wenn ich letzt mei ner Fröhlichkeit den Zügel schießen lassen und nur em klem 'wenig mdiZcretsem wollte, so ' 'Du irrst ! fiel ihm der yauptmann rasch ins Wort. Wenn ich zweifle, daß heute ihre erste große Fete gibt, demnach, r. -p.. oi '..f. -rx r. l ' , ... t . Grafm Paula erst recht, viel i be Zchäftigt sein wird, um empfangen zu kön nen, wie du dir dies wohl vorzustellen ve'rmagst. Äh ! Heute ist also das große vielbe redete Fest ? sprach Werner sinnend vor sich hin. Das ändert freilich die Sache. r r r i r -fr i. - und zu wechseln ha lso bereits das Pro seiner Feststellung Zuge : Ateunlon Cercle lebende Bilder, unter doch ohne' Amok. Souper und wieder Ball mit neuen Ueberraschungen ! Werner hatte alles mehr für sich, das Zimmer durchschreitend, gesagt und war somit außer stände gewesen, die ganz un gewohnliche Wirkung zu beobachten, wel r i u l .1 a cv. ni . w i q?c icinc xödiic aus cen zruoer ycrvorbringen mnßten. Dieser war von seinem Sik emporgefahren und starrte Werner rz.u .-.t,-... .. u v n i . m... i mt aufgerissenen Augen, an. Endlich sprach er mühsam : - : - v' r ...,v r. : ri A -x. . . x v jfiiv lutilii uu uiiu uii.uuu; uauj I deiner Versicherung erst heute - früh, vor : v. 'k.-'cnr't" -3 wenigen. Vlilnoen.in cer yicnoeni flnac i kommen Du kennst ogar Einzelheiten U. r. ri c- r -t I oes ene, oie mir sremo gevlleoen uns, mir, der ich täglich mit den Gräsinnen .1. . O trri"- . . rv-. r v . I venegre ? uoiji mir ein yiaijci ooer faglk mir Nicht die Wahrheit." ' Ich verzeihe dir letztern Ausdruck, er ' wvn nnin nir i n m viit'nviir v. i widme Werner lächelnd, die Hand belänf- l tigend auf. den Arm des Erregten kegend, und im Interesse deiner Verschwiegenheit wl ff t a 1 Cif i a a a a V.. I .1 u ( iuiu iuj icuic uuiaciiiuiicu uuruu liiupicu. Achte du dafür mein Geheimnis bis ich dir eS löse, du wlrst alsdann alle Zbegrei gewlp nicht weiter zürnen, rv . r .1 . . v cy . nioige oeiner vjcu ch natürlich den beabsich? ür heute Vormittag ' auf geben, dafür wünsche ich dem Feste beizu .t -.lü .t v. . .C . woynen rnaji louyrrno . oer icocnocr cn ? v . .. . i.. . . i... 'All ' '1' v' -üiioer, eiroa ivenn oer "-oau. oeginni uno - r .r if..i...( .11 . n . . . ?-.! eine freiere unleryaiiuna .geuaner. l i. Willst du mich einführen, den beiden Grä sinnen yollberg vorstellen? ' . . .Mit Freuden ! Wenn du eine osncelle I tr t . v ... .-. .. r js. . ?l f.' f;. .. .. I iniaoung rouiieii, on jic ox qcuic noch zugehen. Nenne mir nur deinen Gasthof.i 1 1 j ' z 7 :' : ; " nem, nein : Ich wünsche es zu Hai ten : lch werde unemgeladen, zu der mir passend scheinenden Zeit im ersten Salon sein und dly entweder durch einen Diener zu mir bitten lassen oder aus dcsscnAnwel sung dich' aussuchen. Da du imhollberg Irr cn ?- i tl r . ... v. w ' . s ! . cuenPalais oeianni oqi, jo icxxo oie ic ncrjchast dich wohl auch kennen und zu sin den wissen. Dann stellst du mich denGräsinnen vor, weiter verlange ich nichts von ? ,,,,. . ?, Yitr inr rnniie llntfrhulhinsl werde ick c.n zu sorgen wissen.' Daß du mich und i r. . - . . .. v me tt lüslies scommen cori er aniunoiaen und pauenc oarikgen w:r I, velramie i M. U. T. W , 1 - als selbstverständlich. Wie du es wünichest, loll es aeichehen. Doch du ver'änmst viel, wenn du so spat kommst. 5Vl) meine aerade für einen Lc bemann deines Schlages müßte ein sol ches Fest, daö die Blüthe des Adels, die glanzcnolten 'camcn oer cenoenz verci . nr . r l . nigt sogar ein Prinz des regierenden Heuses wird nicht .fehlt den größten Rciz-haben. ' " Sorge dich nicht um mich, antwortete Werner ausweichend. Ich werde mich mit i . r c den ueverraiazunaen begnügen, die oer letzte Theil des Abend sicher nachbringen wird'. Doch nun genug geplaudert! Komm, laß uns frühstücken, bei einem Glae scuer,pruhenden Weines unter un erwartetes frohes Wiedersehen feiern, und in zweites auf unsere geheimen Wünsche und deren schönste Erfüllung leeren. Bist du frei und einverstanden, so schlage ein. Der Hauptmann legte seine Hand in die dargebotene Rechte Werner und bald traten die Brüder in sreudiger Stimmung den Weg nach einem der eleganten Hotel 1 rn.n 1. V CH . r. V . -.. - jtciiaurarn vti ciocuj an. Das zrübslück ,oa sich weit über die Mittagsstunde hinaus ; eswurde zu einem inümtn fft, aU'ldi;am ... -.: ,'... ...r.: ".. .. i jinnriii oib juitiiu iu iu luuirn nnu nr ' . , nLJünschen. Als beide trennten, da war eS über all Plaudern und Thun fast den und derrciberr kebrGasthos zurück. Doch dort 'l nickt lana?. E? wnnte. daß die Geliebte mit der Tante dem Fest im Hollbergschen Palais beiwohnen wür UM Wi pa ieht mirs ,11-,,,, osa rtm 1 Vfc Hl'" vmu 1 V "vvy tvvinuvt U9 11 ill Vormittag an der Zeit sei. fick unter sei ncin wahren Namen vorzustellcn, sein bis -vm u w-w V v nrn nnn er oaiur einen nnn i Weg im Sinne, und indem er daran dach. I . . . .....- tt. ailll kill BKtiatttS üOeiil U6CC kink Ziig, und so nahm er den .in. Wägen ..v er.-... er -..t.f - -s . . -Ö cxk mit seinem vollen Namen melden und i . ... . . miu n r in ruii tppnnr. -ikirr neu r wuroe oarausyin von oer u)ame mit un verhohlener Freude empfangen. sie , theilte lym mit, oan ste vor wenigen Tagen ihre Arbeiten Fräulein von Hollberg und Frau von Goldner ab geliefert und erstere in sichtlicher Mißjiim' mung angetronen habe, wayreno die iun' 't , , e Frau ihr ruhig wie immer geschienen. I - . , r . ! .. i . r. . 1 1 t 123 munc oori, ,0 meuue ,,e, unangeneg mes vorgegangen sein, und das alte Frau lein habe davon gesprochen, daß sie ihre Robe nicht anlegen, nicgi zu oem te ge hen würde. Davon aber habe Frau von Goldner nichts hören wo'Ien und recht br stimmt darauf bestanden, sich heute Abend mit der Tante in den neuen Toiletten im I ' '. " " , . . r f:x. fv,... , gönnen, allerlei verjangliche Fragen zu

An solchen Tagen darf man, besonders einfachen Handwerken nnd Arbeitern, saa.

om den jungen Damen, nicht in die Quere te FrauScehof mit einem freudiacnSto!,.

cht kommen. Die Toiletten vests ! Ich unterweise sie. aebe iknen &iltctnhtt.

und . Gräsin Paula soll ihrer ein halbes das Erlernte praktisch zu'übcn. ' Die Rei

. . ni t ! rv . " .

stellen, welchem Thun ihr, Richte abermals und diesmal in auffallend energi scher Weise entgegengetreten wäre. Damit sei die Unterredung zu Ende gewe sen , , .

Geduld ! entaeanete fterr von fialooti. der durch diese Miltheilul:a anfänglich be unruhig! worden war,' doch rasch seine sroheZuverncht wieder erlangt hatte, Heu le Abend, spätestens morgen Vormittag wird alles und aewin zu nllseitiaer 3ufrie denheit aufgeklärt sein. Nun führte ffrau Secbof den ??rciberrn durch ihre - Ateliers: Werner ' erstaunte fit c rt - . ' über die große Anzahl junger Mädchen, v:. .:t.:. ot..t. J ? c die eifrig mit Anfertigen, Zuschneiden und Nähen, Ausputzen und Fertigmachen von weivila)en Anzügen aller Art. beschäftigt waren. Es Nnd sämmtlick Tockter reicker und angesehener Bürgersamilien, die ihre Kinder zur Arbeit und zu einer geregelten - ä j ? Thätigkeit erziehen wollen, doch auch von theil zahlen dafür, die Acrmern, sobald ich nur den guten Willen sehe,' bezahle ich, sodaß sie lernend schon verdienen, und ich darf mich der Erfolge freuen. Meine 3oa lmge werden durch die Liebe zur Arbeit gme Hausfrauen, Gattinnen und Mütter werden.- . y- ;j ; ... . ' Ich bewundere Sie. 5?rau' Scebof sprach der. Freiherr wie in Sinnen verloren. . und Ihre Worte bestätigen' nur die Ansicht uber.den Werth dcrArbcit. die ick bereits von anderer Seiteempfina und mir, wie ich hoffe, für. mein ganzeZ'Leben zu eigen gemacht habe? Doch wie kommt o , . v .-i , c&, ,uyr er nun, oas uauvt wieder erde bcnd iind mit anderm Tone fort, dan Sie den Segen Jhr:r Wirksamkeit nur dem M . . Bürgerthum zuwenden wollen und sich dem Adel fern hallen, der doch wohl erst recht ;M. c-..v.' .5' cvt. n- ' . n ., , im iiuiuc lourc, gc Icones unierney wen wirksam zu unterstützen ? ' - ein v . .. -t. - eioe waren wleoer in oem kleinen sa Ion der Hau.frau . angelangt und diese . enigegneie: - r .(r. ..1 .-VY Da Sie mich Ihres Vertrauens aewür vigr, ?err von aivoll, o yaven lsie da-i-T . .. r - , . . durch auch ein Recht aus das meinige er langt, und es soll Ihnen werden. - Hier innnr nnn II I t. x meine Grunde : Ich gehörte einer altade figen Familie an, mein Gatte .jedoch leider, daß ich es sagen muß war ein 1 1 uti.1! .V ! a. ' fS -. f. r " ' ' . i uiüuiuiijer. - juem ausrocf cm großes, reiches Gut, das mein Väterliches Erbtheil bildete der. Gattin, seinen Kin dern blieb er sern; genun uchtlg und leicht ic.-i . i. . ' . ing vergeuoeie er in oer remoe in glkichgesinnter Gesellschaft, was wir be ! saßen. Er spielte, um eS wieder zu erlan gen, und als auch dies letzte verzweifelte gyuuci luijiiang, oa iqico er irelwimg 1 a V r v - v . . I OY:ü- :r. v. r?..". t . i aus ozm eoea nun uei 01c öcuimcn aiS er .ur. ... " rv n, . - . x vimn zurucr. . 011 meinem lrve und dem meiner Kinderblieb mir nichts als der I came des ZuteS, den lch nun suhle. Nun werden Sie wohl die Scheu begreiflich sin I v . s. : . z I, . . .r.fYrx .ti'i neu, vir UHU,, vvu rilirr uricuzaililU)en Elaffe fern hält, der ich früher angehörte, und daß es mir peinlich sein ja, unmög uch' werden wurde, denen eme Dienerin zu sein, die entweder mit beleidigendem Mitleid, wenn nicht gar mit stolze Berachtung aus mich als eine aus ihren Ncii yen AusgeZtoyene yerabseben ourflen. Den Freiherr halte der erste Theil die ses kurzen und doch so inhaltschweren Be ric un H ?v. richts mächtig getroffen. Er erbleichte und mich.e die Yand aus sein erbebendes Herz pressen. War es ihm doch, als ob I ivraii Seekos inrn rntt den weniaen Mor ten ein Bild seiner eigenen Zukunft ent i .. i. . ? . . . - r rome, oie u n erwnrrei oalie. wäre er aus M . . W P 1 1 X . seinem viLyerlgen pianlvien evensweae weiter gewandelt. Doch glücklicherweise lchwand dicS erdrückende Gefühl sofort wieder vor dem Bewußtsein der gewon nencn Erkenntniß und seiner Umkehr zu ei nem Leben geregelten Thätigkeit,' und wurde er dafür der falschen Scham, der I r i o ..-v. f ungerecuien .'lniiage oer n einem rr thum befangenen wackern Frau inn,. Hoch richtete er sich auf und sprach energisch mit einem Anflug edlen Zürnens : Das zagen vle mir - . die mir soeben den sch onsten Beweis geliefert, daß ir t ts t m . r es noaz einen andern videi gibt, als den angeborenen, den Adel, der einer fegen bringenden Arbeit innewohnt und dem verliehen ist, der mit voller Hingabe, mit vollem Bewußtsein ihres hohen sittlichen Werths fich ihr weiht. Und grade Sie denken und handeln also und stehen des halb weit höher als jene, die ihre Stel luug, welche ihnen Geburt und Reichthum in der menschlichen Gesellschaft angewie. sen,'nur zu selbstsüchtigen Zwecken benut zen, nur dem Vergnügen und nicht ihren Mitmenschen leben. Solchen köi" :r. Sie I , r.i...V.a 01 f. ! t V V . V . tt ais icuoiiciiük vuivuv uicncn, uno noqi Ihnen, wenn fi: dadurch dcnAbweg7t.n nen lernen, aus dem sie sich befinden. Den würdigen Gliedern des Adels ober wer X ßi, r s'ns.. qit'.n,' für thr i . .... . . .: . v . i vi Perton und Ihre Thätigkeit abgewinnen if betazamen micy ourcy nre '-üeiey rung,Herr von Halbott,spra'i rau See Hof langsam, doch erheben Sie Mich zu gleich auch ' wieder in meinen eigenen Au gen. a. le yaven recyk, es wa.' eine falsche Scham, und eine falsche Demuth hat mich bis jetzt geleitet. Ich werde von nun an mit stolzem Selbsjbkwuplsein aucfi I - "VI I w 1 den Höchstgestellten meines ehemaligen ge sellschaftlichen Kreises entgegentreten dür Da erfaßte Herr von Halbott ihre Hand i v .. . : . l i . . uno MII vkivrgikr Iimmk knigcgneie n : Nicht mir danken Sie - danken Sie I :c- v:. : x t.f.f.. :c- v: :x .it heute noch, so Gott und mein gutes Glück I . . ... . iv i i. w i im. uic iiiiui ucicuiic. tut. uic iui iuuui es wollen, meine Braut und bald meine Gattin werde nennen dürfen. Und wol len Sie mir ich sage nicht Ihre Er kenntlichkeit, wohl aber Ihre Freundschaft bezeigen, so theilen Sie Frau von Gold ner mit, daß ihre Lehren mir nicht verlo ren. gegangen seien. In gehobener Stimmung kehrte der Freiherr in seinen Gaphof zurück,' sich zu dem Besuch des Festes vorzubereiten) aus dem erjich sein Lebensglück erringen woll te, desten er, wie er mit Stolz sich sagen .-.V! uiujic, Ivuroig geivoroen ci. ". (Fortsetzung folgt.) -Taubheit .Jchsag'S Jb nen, wenn Einer neben mir eine Kanone abfeuert, so ist's vor meinen Ohren tob' tenstill, daß ich ein Mäuserl könnt' lau t t.. s sen hören.

, , ! f I

Die Geheimnisse deö SözltkerS

Die Wahl eines EchleierS ist wahrlich keine Kleinigkeit ; sie for dert genaue Kenntniß der eigenen Physiognomie, welche die zarte Hülle mehr oder weniger sowohl vor den unbequemen Stichen zudringlicher In ecten, als den vielleicht noch undcauem. eren Blicken der Neugier und Kcitik zu chühen bat. Auch da3 Alter lst be stimmt,eine entscheidendeStimme bei der Wahl des Schleiers geltend zu machen. Junge Mädchen und Frauen, deren , sie LeSgewisse Frische im Lichte des Tage? nur gewinnen kann, wählen meist dieblendend weiße, durchsichtige Illusion, hinter welcher die zarten Wangen wie-' Psirsichblüthelhervorschimmern, etwas ( r n..t'.!i ..c rr - reiiere azonyrrien zitgcn vireme cork weil die leichtgelbliche Blässe der Haut welche die erste frische Blüthe zu verdrän gen beginnt, dann auf Rechnung des ge fälligen SündenbockZ, des SüleierS, gesetzt wird. Noch stärker dem Welken entgegexcllendeDamen bevorzugen dunr-' le Gaze oder mitTupfen besäetcn schwärzen Tüll. Auch die Art und Weife, wie itr &(hUfr htURlnt nh atimntn wird. - w . - - D " " -. - -j" " r bewegt sich in unendlichen Varianten, und wenn wir uns einmal erkühnen, von ein er Fächersprache zu reden, so dürfen wir mtt um o gröberem Rechte eine Schlel spräche ännehmen.welche dem kundigen Auge ebenso verständlich ist.' Freilich. mehr eine Sprache l Smne Talley rand'S gegeben.dleGedanken zu verHelm lichen. als zu enthüllen. Lange Schlei erenden, die nach rückwärts herabhangen. bedeuten: .Ich möchte interessant sein! Unter dem Kinn in eine Schleife gebun den: Ich darf mich sehen lassen!" Ein dunkler, rmg? um Genchl und HalS ge wickelte? Schleier drückt' rioli me tangere au.- Ein kleiner,fchwarzer.gelupf ter Tüllmaskenschleier, dicht über die Züge gespannt, erinnert an ein Visir, giebt der weiblichen Physiognomie etwas Kriegerisches, und wird auch größten theils von jungfräulichen Damen bevor zugt. Nicht. alle Mannerhaben Lust und Muth, dieses Vifir zu lösten. Ein Matrosenhut mit Schleier, dessen Enden, kurz und. stumpf abgeschnitten, verräth Emancipationsgelüste, ein Witvenschlei er von übermäßiger Länge scheint auf den' männlichen Widerspruchsgeist zir rechnen, elcher sich gern an scheinbar unüberwindlicken Hindernissen erprobt. Nicht nur die Erinnerung und Entsag ung verhüllt fich auch die Hoffnung wirst einen Schleier über ihre Züge. Mit dem Schleier, dem Symbol des Mysteriums, geschmückt,' tritt die Braut vor den Altar. Theuere Hände haben ihn auf ihrem Haupte befestigt, meist die vor innerer. Bewegung zitternden de? Mutter oder älteren Schwester. Zuwei icn sauen ein paar urie grünen zml schen denselben durch und bleiben gleich Thautropfen in dem Kelche der halber schlossenen Orangenblüthen hängen ihr, die ihr Kind dahingiebt, bangt immtl! Weiß sie doch, daß hinter diesem Schleier eine neue Welt liegt für 'ihr--. Kind! Weiß fie doch, daß se'bst im aller besten Falle sich nur ein Theil von den Hoffnungen erfüllt, die solch' ein Mäd chenherz birgt. Denn ganz und voll hat sich noch Keinem sein Glücksideal erfüllt, und ein geistroller Mann, der gleichzei tig ein trefflicher Erzieher war der un übertroffene Recitator Rickard Türsch mann erfüllte seinen Kindern ihre selbst bescheidensten Wünsche stets nur' annähernd, weil es das Leben auch so mache".' ' ; t . rr :. , . t .- . 0-1 ? . Ein. Toast. ' Dieses Wort soll seinen Ursprung einem Vorfalle verdankten, der sich Unter der Regierung Karl II. in Bath zutrug. ES traf sich nämlich an einem Feiertage, daß eine hirnftmf (frnfilf IPMT V,, imfffMIl VWtMIUIIV JfclVV VM IHIMbade war. Einer aus der Zahl ihrer Anbeter nahm ein GlaS voll von dem Wasser, in welchem die Schöne gebadet und trank e der Gesellschaft auf ihrei Gesundheit zu. .,Em; lustiger Bursche, . bereits halb berauscht, erbot sich in'S Wasser zu springen, und schwur, er wolle, obwohl das Getränke ihm nicht schmecke,' den darin befindlichen Toast herauLho len. (Toast nannte der Encländer die geröstete Brotschnitte, die in'S Bier ge warfen wurde.) Man hinderte ihn an seinem Vorhaben, aber seit jenem Ein falle nannte man jede in irgend einem Getränke ausgebrachte Gesundheit einen Toast. Lederne Kanonen. D aö germanische Museum in Nürnberg be sitzt eine lederne Kanone. Das Rohr dieses Geschützes besteht aus einem Ey lynder vrm geschlagenem Kupfer. Die Kammer, von gleickem Metall, ist durch eiserne Reisen verstärkt. DaS ganze Rohr ist mit einem Gewindt von Strik kea amgtben und dieses wieder mit.star, fern Leder überzogen.' Diese Geschütze zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit gegen über den im sco)szehnten Jahrhundert gebräuchlichen, sehr schweren Stücken aus Eisen oder Bronze, derenTranöporr unendliche Schwierigkeiten, verursachte vortheilhast'aus. ; Sie sind eive Ersin dung deS.Freihtrrn Mtlchier. von Warmbrandt, eines in fchwedischeDienste übergetretenen kais. deutschen OfsiierS. König Gustav.Adols von Schweden be j . v . .v ' ' ' - 'er. nuyie oie zeoernen anonen aus temen Feldzügen; sie wurden aber schon 1631. frntcH m6i CttnH ftirff nH N twiviv uuk iuiiv vvvtuuy, uivu iv sich beim Gebrauch zu schnell und u sehr erhitzten. ,': .-j U! I Heirath n. Um gleichsam schon im Worte auszudrücken, daß die Ehe an tpinp mriiTgTtfronf nrf nhii ! iTt hnt die 'Sprache fast bei jedem einzelne Stand einen besonderen Ausdruck für die Verheiretbung ; der' Spieler will eine gute Partie machen; der Knecht wird plötzlich ein Freier ; der Kutscher hält an und führt die Braut Ijrim ; der. Theolog wird HeiratbScandidat ; der Redner trägt seinen Antrag vor ; -der Priester tritt in Hymens Tempel ein; der Juwelier will die Ringe wechseln; der Seemann will in den Hafen der Ehe einlaufen; der OrdenLsüchtsge ' be kommt da? Hauskreuz ; der Buchbin der will sich ewig binden ; der Lau meiste? will iin.HauS machen; der Diplomat möchte - ein dauerndes Bund niß schließen; kurz, ieber roiu etwaS an deres und doch dasselbe : heirathen.