Indiana Tribüne, Volume 6, Number 303, Indianapolis, Marion County, 21 July 1883 — Page 4

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Indianapolis, Ind., 21. Juli 1883 Lokales. Briefliste. Jndianapoli, 2i.3ali 1833. JnländischeBriefe. 1. Wagner, Ee,rge (2) Ausländische Briefe. 2. Zoenson. 3da 3. Lenz, Sannt 4 Ledi, Sigmnnd 5. Mathias, Heinrich 6. Piel, Christine ' 7. Schmid, Charles (Carl Supton) I. A. W i l d m a n. Postmeister. CivllstanbsregiSer. Geburten. (Sie- angeführt Namen find die bei Vater der er ircuiwo ColinPasto, Mädchen, 19. Juli. Heirath en. Herman Schiphorst mit Anna Kluge. Todesfälle. Albert Schvinge, 1 Jahr, 20. Juli. ' Weitere Lokalnach richte n f inden unsereLeser auf der dritten Seite. S- Wir machen auf die Anzeige deö Sozialen Turnvereins ausmerksam. Mucho'Z Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Strafe. TS- Heute Abend findet in dem schön eingerichteten Centralgarten ein Freicon zert statt. Jedermann ist freundlichst eingeladen. S&ttxtt Abend großes Freiconzert im Centralgarten. Jeder Wirth, sollte die Grades As. sembly" Cigarre führen. tT DaZ republikanische Comite wird sich heute Abend im BateS Block ver sammeln. S& Herr Herman Richter, welcher seit 16 Jahren in der ZimmermannS werkstätte deS Taubstummeninstituts thätig war, uird sich morgen mit seiner Ja milie nach LoS Angele?, Calissrnien, de geben. kS- Ambrose Denny, der lvorgestern von Klngan's Jleischerwagen überfahren wurde, ist heute Morgen den dabei erlit' tenen Verletzungen erlegen. Spentt Abend ausgezeichneter Lunch bei Frib Pflüger, No. 143 st Wasblngton Oraße. tT George Wishard hat als Vor. mund von Alfred K. Richardson resignirt weil man die Bürgschaft erhöhen wollte. JameS Langsdale trat an seine Stelle. Rauche Mucho's i"Ve$t -Ilavana Cigars j Für Straenzmecke wurden diese Woche $913.75 verausgabt. 5S- Im Irrenhaus hat man sich geweigert, die' kürzlich für irrsinnig erklärte Frau Emma Stumph aufzuneh men, angeblich weil man keinen Platz für sie hat. Heute Abend ausgezeichnete Turtelsuvve bei Fritz Müller, No. 300 Sud Illinois Straße. Heute Nachmittag wurde Herr Gottfried Reber unter großer Theil nähme seiner vielen Freunde zur letzten Ruhe, bestattet. Herr Ph. Ravpaport sprach am Grabe deS Verstorbenen. Die Germania FeuerversicherungsGesellschaft vonNewYork besitzt einBaarZ kapital von einer Million. DaS Ver mögen der Gesellschaft, einschließlich deS Reservefonds und des UeberschuffeS be läuft sich auf 52,566.657.51. Dasselbe ist zum weitaus größten Theile in Bu. deSobligationen, also so sicher, wie nur möglich angelegt. Die Raten der Ge sellsckast sind äußerst niedrig. Die die sige Agentur der Gesellschaft befindet sich No. 18 anee Blsck, Virginia Avenue. Herr Friedrich Merz ist Agent derselben und jederzeit mit Ver anügen bereit Versicherungen aufzu nehmen. Die Germania ist eine deutsche Gesellschaft und stellt aus Wunsch Policen in deutscher Sprache aus. Als Beweis ihrer Solidität diene, daß weder das roße Feuer in Chicago, noq das ln Botton ne zu erschüttern ver. mochte.. S&tutt Abend großes Frei conzert im ?entralqarten. t3 John Green von Montgomery County, welcher wegen Brandstiftung zu 12 monatlicher Haft im Countvgefängniß verurtheilt war, uurde-vom Gouverneur insofern begnadigt, daß er die Hast in der BesserungLa-.stalt verbringen dars Der kleine Otadtherold. Frl. Anna Kluge und Herr Herman Schiphorst werden sich heute Abend ver mählen. Die Hochzeit - findet ln der Turnhalle statt. Das LaH der Nützlichkeit. Middletown, Ct. Der.Sentinel und Witneß sagt, daß Männer in n mrt C T .Inys A - n in Yl-V aue vcruicn. jcixuqjc. miiicn, 2Jicoi ziner, Bürger und Handwerker den Werth von St. Jakobs Oel bezeugen. Als Schmerzenlinderer hat es in der ArztnelStlt nicht semeS Gleichen. Die Mittel rettete ihnen da? Leben.

(Spezial Correspondenz der Tribüne".) Vuffalo Sängerfest.

Busfalo. N. Y. 19. Juli. 1883. Für die Presse ist sehr gut gesorgt wor den. Für heute hat das Comite Kutschen zu einer Spazierfahrt bestellt, mit der allerhand Einkehrungen, Lunchereien, Dinnereien und vermuthlich auch Trinke reien verbunden sind, auf morgen sind die anwesenden Journalisten zu einer Fahrt nach den Niagara Fällen ge laden, womit, natürlich ebenfalls aller Hand Vorkehrungen für den inneren Menschen verbunden sind. Ich zog eö vor, von all diesen Einladungen keinen Gebrauch zu machen, und machte, um am Freitag in der Frühe abreisen zu können am Donnerstag mit dem Ind. Männer chor zusammen, die Fahrt nach den Fäl len, den Umzug und das Plcnic im Stich lastend und auf die Gastfreundschaft des Festcomites verzichtend. Ehe ich an die Beschreibung dieser Fahrt gehe, muß ich übrigens als Pflicht getreuer Correspondentdie vorausgegan genen Ereignisse schildern. Für Mittwoch Abend war derMänner chor zusammen'mit noch einigen anderen Vereinen zu einem CommerS, den. die hiesige Liedertafel veranstaltete, geladen, und an demselben Abend fand der Riesen commerS im Arsenal statt. Ich begab mich, nachdem ich meln Pensum für den Abend zu Papier gebracht hatte, zur Liedertafel. Ich war kaum ein paar Minuten da, kam unser Männerchor an marschirt. Was Die in 1)Stunden seit Schluß des Konzerts getrieben hatten. das wissen sie selbst am Besten. ES war gerade noch Platz für unS an einer der langen reich besetzten Tafeln. Ich hielte nicht lange aus, die Geschichte war mir zu nobel langweilig. Nachdem der Präsident der Liedertasel gesprochen hatte, legte Herr Mischka loS. Der Mann ist witzig und nicht unliebenS würdig, aber es scheint nun einmal daS Unglück der meisten Gelegenheitsredner zu sein, daß sie ihre Reden bei der Elle zu messen, und außerdem sprach er eng lisch und mag man eS Caprice oder Vor. urtheilt nennen, ich liebe dies tbtn einmal bei solchen Gelegenheiten nicht. Unter den Anwesenden befanden sich Dr. Dam rosch und sämmtliche Solisten und Herr Mischkck hatte sür' jeden Einzelnen ein Wort des Lobes. Nachdem er fertig war. wurde Damrosch gerufen und schließlich erhob dieser sich u. wickelte etwa 200 ZZard Speech ab. Verstanden habe ich keinWort davon, denn dem guten Manne ist der Schnabel viel zu Deutsch gewachsen, und doch sprach er englisch; nur so viel konnte ch merken, daß die Fähigkeit des Musizi enö und die des Redens nicht nothwendi. ger Weise in einer Person verbunden sein müssend Als er fertig war, machte ich, daß ich fort ka. Herr Louis Vieler, Herr Jos. Becker und ich gingen zu dem CommerS nach demArsenal. Dieser CommerS war, was Gemüth, ichkeit betraf, ein Fehlschlug. Der Ex. erziersaal, in dem der CommerS abge. halten wurde, ist ein ungeheurer großer Raum. Die Menschenmenge, die sich einfand, war kolossal und die meiste Zeit wußte man am einen Ende des Saales nicht, was am' andern vorging. Die Dimensionen waren zu groß und die Arrangements entzogen sich jeder Con. rollet ' Der Tenorist Bischof fang bei dieser Gelegenheit einige Lieder.. Herr Bischof kommt zum Sängersest nach Jndianapo lis und ich kann wohl sagen, daß er mir besser gefällt, als, Herr Fritsch. Außer dem ist er ein liebenswürdiger Kamerad. Gegen 1 Uhr kam auch unser Männer chor angerückt. Auch sie hatten nicht länger bei der "mniual admiration society," wie sie's nannten, aushalten können. Um am nächsten Tage wieder munter bei der Fahrt nach den Fällen zu sein. begab ich mich srüh nach Hause. - Es war zwar schon 2 Uhr, aber bei einem Sän gerfest nennt man das früh. Apropos will ich hier einschalten, daß der Män. nerchor schon Mittwach Nachts aUtptx teren Versuche zum Singen aufgegeben hatte, weil die Stimmen ein wenig de rangirt waren. ' Ich hatte in der Office des Hotels Auftrag gegeben, mich um 7 Uhr am Donnerstag zu wecken. Die Abgangs zeit des Zuges nach den Fällen war 8 Uhr. Als ich geweckt wurde.fchaute ich auf die Uhr. ES war lnach 7. Rasch aus dem Bett und in die Kleider. Ich mache daS Frühstück so schnell wie möglich ab, wobei mich all die nicht bestellten Lecker bissen jammerten.springe aus denStraßen bahnwagen und alö ich an den Bahnhos komme, fährt mi: der Zug vor der Nase weg. Zum Glück fuhr eine Stunde später auf der Canada Southern Bahn ein Zug nach den Fällen und ich bestieg diesen. Ich war noch nicht lange da, da tras ich mit dem Männerchor zusammen Wir machten zusammen den gewöhnlichen Rundgang zur Besichtigung der Fälle. Diese selbst zu beschreiben erlasse man mir. Ich glaube nicht im Stand zu sein, dem Gegenstande gerecht werden zu können. Die Größe des NaturschauspieleS ist zu überwältigend, u. zudem giebt eS ja genug Beschreibungen und Abbildungen desselben. Gegen 4 Uhr Nachm. zogen wir unS ln daS Gasthaus zurück. Als wir bei einem Glase Bier saßen, kam der unverwüstliche John P. mit einer etwa 9 Zoll großen chinesischen Puppe an und trieb allerhand

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Allotria mit derselben. Ich machte ihn darauf ausmerksam, daß sich die Puppe recht hübsch als "badge" auSnehmen müßte. Gesagt, gethan, und um eS kurz zu machen, im Laufe einer halben Stunde hatte die ganze Gesellschaft solche Puppen als "badg68" angeheftet. Heckler, der ebenfalls Unverwüstliche, hatte sich ein kleines Orchester gebildet, das mit Kin derinstrumenten und mit Blechiellern ver sehen war, und als wir wieder nach Bus salo kamen und mit der herrlichen Musik an der Spitze in Reih und Glied durch die Straßen zogen und Jeder seine Puppe nach Herzenslust im Takte quieksen ließ. wurde nicht wenig über die lustigen Jndi anapoliser JungenZ gelacht. Den Festzug und das Picnic hatten wir also versäumt. Ersterer war, wie alle solche Festzüge und Letzteres wie alle PicnicS. Der Besuch soll ein riestger gewesen sein. Am Abend ging eS zum Sommer nachtsfest. Dasselbe sand in dem gro ßen Garten hinter der Festhalle statt. Damit man sich von der Größe des Gartens einen Begriff machen kann, bemerke ich, daß derselbe ohne Uebertreibung etwa zwols Mal so groß ist, als Herrn Bindemann's Germania Garten. In der Festhalle spielte ein Orchester, im Garten eine Blechkapette. Es schien, alS habe sich ganz Buffalo daselbst Rendez vouS gegeben. Ein unabsehbarer Men schenstrom ergoß stch in den Platz und gegen 9 Uhr mögen an die 15.000 Men schen da versammelt gewesen sein. Um etwa diese Zeit kam unser MSn nerchor mit einem Chicagoer Verein, dessen Namen ich vergesten, angezogen, daS erwähnte Orchester an der Spitze, die Puppen angeheftet. Die Gesellschaft ließ sich an einem Tische nieder und im Nu war sie von Hunderten von Menschen umringt, die aus Tischen und Bänken standen. Und nun zeigte sich Heckler in seiner glücklichsten Laune. Die großartigsten Symphonien und Ouvertüren führte er mit seinem Orchest'.r auf, und Reden ließ er vom Stapel, so rührend, daß er in Thränen zerfloß. Immer dichter wurde die unS umgebende Menschenmenge. Da auf einmal, ein lauter Schrei, ein Krach und 30 bis 40 Menschen, Männlein und Weiblein, wälzten sich am Boden. Einer der großen Tische hatte die Last nicht mehr tragen können und war zusammengebro chen. Glücklicherweise wurde die Heiter keit nicht lange gestört, denn es hatte sich Niemand verletzt. Alles war fidel und lustig, aber die Berjuche zum Singen scheiterten an der Futschigkeit" (das Wort ist jedenfalls so gut wie Bismarck's Wurstigkeit) der Kehlen. Um 12 Uhr mußten die Chicago ab reisen, daher wurde Abschied genommen und unsere JungenS begleiteten sie soweit, bis sie an ihr Hauptquartier kamen, dort schüttelte man sich die Hände und sagte nochmals Adieu. Die Jndianapoliser ließen sich dann noch zu einem Glase Bier, oder zu mehreren nieder, dann ver abschiedet? ich mich, um die Fcflstadt zu verlassen. Wie sich unsere JungenS bei dem Ausflug nach dem Lake Chatauqua amüsirt hoben, mögen sie erzählen, wenn sie heimkommen. P b i l. R a p p a p o r t. I n d i a n a p o l i S, 21. Juli. Nun bin ich wieder zu Hause. Ich habe viel Arbeit und hie und da ein we nig Vergnügen und Spaß gehabt, aber es hat mir Freude gemacht, zu sehen, wie köstlich sich unsere Jndianapoliser amü sirten. Zu meinem Leidwesen finde ich daß eine meiner Korrespondenzen verlo ren gegangen ist. Sie enthielt eine? der interessantesten Kapitel der Sängersahrt und war überschrieben Eine Bummeltour. Das muß ich jedoch noch achho len. , ES war am Dienstag Abend, der Männerchor war vom Busfalo Orpheus zu einem CommerS geladen. DaS Lokal war überfüllt. Die Athmosphäre so dick, daß man sie hätte schneiden können. Wir wollten sosort wieder gehen, aber es hals Nichts, wir mußten unS in einem andern Zimmer niedersetzen. Ein Faß Bier kam herbei, die Gläser wurden ge süllt und der Präsident deS Busfalo

ERBRICH,

CÜRISTIAN "WATERMAN. Orpheus hielt eineAnrede.die gutgemeint war, aber deren Deutsch, wie daS so mancher anderer Buffaloer Redner. daS des BundeZpräsidenten mit eingeschlossen, wahrscheinlich aus dem Ausland impor tirtwar. HerrEmmerich ließ die obligateErwide rung loS, ein paar Lieder wurden gesun gen und dann ging'S fort nach Schenkel berger's Garten, wo wir in dem lustigen Sommerlokal einige Stunden verweilten. Dann ging der Marsch wieder der unte ren Stadt zu. Wir kamen an einem Saloon vorbei, (in Buffalo giebt'S näm lich auch Saloons) die Thüre stand weit offen und darinnen standen im Kreise lustige Sänger, ein Lied singend. Sollte man da vorbeigehen ? Unmöglich ! Also hinein! Nachdem das Lied zu Ende war, schaute man sich gegenseitig an und einer der Sänger sprang auf den Tisch und rief : Meine Herren, das sind die lustigen Jndianapoliser, die auf dem Cincinna tier Sängerfest mit uns zusammen im Henry House logirten, wo's die großen Wanzen gab. Meine Herren von Jndia poliS, ich begrüße Sie im Namen des sozialen SSngerchorS von St Louis." Nun ging'S an ein Erkennen und Hän deschütteln, eS wurde getrunken und ge sungen, (zu der Zeit ging's noch) und eine riesige Heiterkeit entwickelte sich. Unter den Anwesenden befand nch Herr Kargau, der Vertreter der .Westl. Post" von St. Louis. Der mußte den Redner machen. Er hatte erfahren, daß der In dianapoliser Männerchor einen gemisch ten Chor hat und er meinte, er begreife jetzt, warum die St. Louiser seit dem Ein cinnatier Sängerfest so schwermüthig und melancholisch geworden seien u. s. w. Er sagte sehr viel Schmeichelhaftes über die Jndianapoliser Damen und ich, unhöf lich wie ich einmal bin, mag nicht entschei den, ob mit Recht oder Unrecht. Als Herr Kargau fertig war, da schrieen unsere vorlauten Jndianapoliser ' nach mir und ehe ich mich's versah, fühlte ich mich gepackt und auf den Tisch gehoben. Das war mir nun wegen meiner angebo renen Bescheidenheit sehr unangenehm, aber es half nichts, ich mußte reden. Ich redete auch, aber fragt mich nur nicht wie. Was ich fagte, weiß ich selbst nicht mehr. Ich weiß, es kam dabei Etwas vor vom deutschen Lied und vom freien deutschen Geist (der, nota bcne, an den Biertischen sehr wohl bekannt ist), und vomTriumph zug und Sieg, aber wie ich das Alles zu sammenreimte, habe ich vergesten. Na, es kam ja auch nicht darauf an ! ES war zwei Uhr Morgen? alS die hei tere Gesellschaft ausbrach. Ich ging in's Hotel und legte mich schlafen. Ich kenne aber. Verschiedene, welche noch nicht schla fen gingen, denen der Teufel im Nacken saß und deren Lust nach Ulk unbezwing lich war. Mir wurde am nächsten Tag e die Geschichte im Vertrauen mitgetheilt. Wer EtwaS von einer großen Trommel, einer Flasche und einer Kuhschelle, von etlichen, Serenaden,von einem EiswasserTuschbad und verwechselten Hosen hören will, der frage unsere. ausgelassene Jun gens nur selber. Aber Ulk und Spaß muß sein! Das gehört einmal zum Söngerfest ! Das aber kann ich sagen : Sie halten tapser auö ! Frisch und munter Tag und Nacht. Hoffentlich wird der Katzenjam mer nicht so groß, wie das Vergnügen sonst na. ich will lieber schließen. Und somit Adieu bis zum nächstn Male ! . m m MayorSTourt. Iahn Lawrence wurde wegen einer Schlägerei bestraft ; desgleichen Thomaö Dewine der Albert Hauser geschlagen. Wm. R.Henderson ging eS nicht besser, seine Mitangeklagten - ChaS. Henderson und Marion Fitch wurden hingegen frei gesprochen. Sam Oliver und ChaS. Sylvester, welche deSDiebstahlS chirurgischer Jnstru mente angeklagt sind, wurden gegen eigene Bürgschaft entlassen. Tbom Griffin,Wm. Wiley wurden ve gen CareinbruchS der Grand Jury über wiesen, die Mitangeklagten Knaben BarneS und Presty . ließ man einstweilen gehen. Jsajah EatS. deS PferoediebstahlS an geklagt wird am Dienstag prozessirt.

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