Indiana Tribüne, Volume 6, Number 303, Indianapolis, Marion County, 21 July 1883 — Page 2
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SNOlaNa WlPllUK. twtv fv FSgttlZe UNS SonnlagStMSgave. . - m Qfil: 120 O.Marhsandstr. ,n0 ?lndianavolis. Stob.. 21. Lull 1L33. w i - . i i i Theures NindfleifÄ. Warum RindNeisch nicht, wie Brot klone, uno anoere paaren, im Preiie r- . . . . m ..-?. I fällt, sondern im Geaentbeile sortwäbrend steigt, ist eine gegenwärtig sehr lebfinft ffhrnffnf Krrn? hnrintn i Jahre hieß es,- daß der ungewöhnlich kalte Winter und die daraus folgende anbaltende Dürre, des Sommers von ir-"' u--ö" 1881 einerseits den großen Heerden im Wtforx nAohtt. andererseits viele ftar mir oMtniinön bätten. weaen Butter manaelS iwn Bieband,u vermindttN. ?ss w,um sitntnh . Ans VZnd?lk!sck tbeurer werden müssen. Nun baben wir lieat daran, debauvten Viele, daß di, N,nlkn viel sckneller aewacksen ist. als die abl der im Lande vorhandenen mnUr hrtfi nHst 5?inhflMf im Ner. munii s.st- nYnrW,n ift WnA An. dere meinen, es rühre daher daß Ringe ' 1 ' . . I nen sind indessen nachweisbar unrichtig, 'L . . . . m U keiner eit ist der zieoucdt ,o groß? Aufmerksamkeit geschenkt worden, nTs n ukhn 5, nfir-n. nh die Vermehrung des nationalen Viehbestan deö ist eine aeradeu beispiellose. Wo I 1. v immer sich passende Weidegründe finden, werden taufende von Rindern hingebracht, - aame Territorien und Staaten richten ihr Augenmerk vornehmlich aus ' v ... . die Viehzucht. Im Verhältniß zur Be völkerung giebt es jetzt wesentlich mehr Rinder im Lande als vor 10 Jahren, und doch ist dcr Preis des Fleisches um wenigstens 30 Procent gestiegen. Die Spekulation hat sich des Bees" viel weniger bemächtigt, als irgend eines anderen allgemeinen VerkausSartikels, und 5ann daher für die Preissteigerung oanz . . P Ö r entschieden nicht verantwortlich acmachi werden. . Die Erklärung der den. Consumenten unwillkommenen Erscheinung wird durch, die Thätiakeit der PökelungSanstolten und durch die Ausfuhrliste geliefert. Seit sünf Jahren hat sich die .eaimili in- ' . ?. . . 1 1 s7 . 7 . J-lvi du8try",' : d. $. das Geschäft des Ver vaccens von aekocalem UZökelttti in Blechbüchsen, ganz wunderbar ausge dehnt, und gegenwärtig verbraucht diese Industrie jährlich 330.000 bis 400.000 Stück Rindvieh. 75 Procent des serti atn VroducteS aber aehen in'S Ausland. . r . I und den gleichen Weg nehmen 140.000 Stück lebendiges Vieh und 100,000,000 Pfund Fleisch. Man kann daher wohl sagen, daß der Export jährlich 600,000 Stück Rindvieh dem Lande entzieht, Würde die Ausfuhr aufhören, so müßte der Preis des Rindfleisches, sofort um 2 Cents aus das Pfund fallen. Daß m&tWxt &tUttrfoi" d, XUU&tz n der Theuerung schuld ist, zeigt schon ein Blick aus die Statistik der Viehhöfe von Chicago, den größten NindviehMarkt der Welt. 1872 wurden dort 034,075 ......... j"-t' Rinder verkaust, 1882 aber weit mehr als das Doppelte, nämlich 1.610.709 Stück, und derselbe Zuwachs ist auf al len übrigen großen Märkten ersichtlich. Das Verbot der Einsuhr von lebendem amerikanischen Rindvieh nach England wird, wenn es überhaupt erfolgt,, was Gladstone'S Haltung unwahrscheinlich macht, voraussichtlich nicht die geringste Wirkung aus die hiesigen Preise haben, da sich die. Exporteure bereits rüsten, an . . v .:- v rn n tsicuc oes leoenoen -oicqc 5ici1c9 aus zuführen. So bringt es der Welthan- " . ' de! mit sich, daß dieselbe Ursache, die das Fleisch in Europa billiger macht, es in den Ver. Staaten vertheuert. Ersäufte Stadt. Einem Berichte an das in St. Paul erscheinende Blatt Pioneer-Preß" zu folge ist die Stadt Deadwood in den Black Hills von Dakota durch dieUeber schwemmung rm vorigen Frühjahre weit mebr aeschädiat worden, als man bis jetzt glaubte. Der Verlust beläust sich , aus mebr als $100.000, und das noch ' junge Gemeinwesen hat einen Schlag erlitten, von dem es sich nie wieder er hoen kann. Da, wie der Correspon dent behauptet, die Bewohner und be sonders . die Presse vorr Deadwood die Thatsachen zu verheimlichen gesucht ha ben, um nicht dem Credit der Stadt zu schaden und Einwanderer abzuschrecken, so giebt er selbst eine Liste der Verluste. An einer Straße wurde ein ganzes Ge viert schSner.Wohnhäuser durch die von den Bergen herabstürzenden Ströme vollständig zerstört. E:ne neue Schule, die N2.000 und eine erst zweimal be nutzte Kirche, die tz7000 gekostet hatte, wurden in Trümmerhaufen verwandelt. An Waterstraße wurde eine ganze Häu , - r-. - 1 rr V
aber inzwischen eine für die Viehzucht lag, ceiincc ra; auj u yici njingicgaiuiaje vjniroianung nun we sehr günstige Zeit gehabt, und trot)dem New York und habe den Weg von San sentlich:m und zwar vortheilhaften Ein. & w stf.?? i(ii,trr. nmnrhii. n8 Francisco bis Dort Jarvis zu Fuße zu flusse sein. Sie macht dasjenige, was
von Spekulanten die Preise lunsUtO HUC ölun",Ui1CU v'lci tittill.tv Aromen aus wklien Ui,rittllrl f.rf(.n ;.,, 5, f,s!5n"n ,kn,n galt. Ihre Mutter war früher Schau und brinaen die empfangenen E
Kwr" rnnnu,n Nkid Krklrun. spielttin an einem Variete-Theater ge- in ihre Dörfer zurück und unter-
errriye joiigcjuqii, an jucaoroooojxraB5 aogeyailen weroen, aoer eine o eigen o'üui' vup Ult ü. yjmui ut -wurden fünf Wohnhäuser, an Lonastr. tbümliche Miichuna von Besuchern dürste druck einer riesigen Katzenmusik macht.
sechzehn große Geschäftslokale so voll ständig demollrt, daß nicht em Splitter Ziurückblieb. um von ihrem früheren Standorte ttunde zu geben. Darunter . . waren vier feuerfeste Gebäude, die besten in den Black Hills. , Vier Gebäude an Shermanftraße, ' ein großes zweistöckiges yau5, em ganzes Geviert nördlich da von und sieben Gebäude aus der entge uiuiiittnii vsciic lyuiucj uiuuuui. .,kt.t. ci : t ....v. 4- i.l An Marnstraße ist dre Zerstörung eine vollständige. Der Korrespondent zieht aus diesen Verlusten den Schluß, daß Deadwood feine eben erst begonr eneRolle alshaupt stadt de? Black Hills bereits zu Ende gespielt hat und semen jugenbllchenGlanz . . . ' . , .ix. . esc- o nie.wieder erreichen kann. Ihr .eigenes -1 1 - . v : v . 1 : n.txxti. viuuui yuuiu uic uuiugcn cajuid leute u. s. w. eingebüßt, und fremdes wird sich schwerlich an einenPlatz wagen, , k c ji : .v ...sii.i oei ieocn ugcnouu öicutc met t. fr . it 1- r i.vi Ctn lann. -iJic oenamyanc üiaui Sturgk wird als wahrscheinliche Nach
iToiomn caoßjooo'3 anacictcn.
ließt ungefähr im Mittelpunkt des Acker, c?..iffrift. nfi fieihfii SlcnacSunb Lh v.- frlfs Nkkmkssenk Route eines V UM" I " T " " I Ull UVV v.v. ZeigeS der Chicago und Northwestern. Bahn. Fast alle großen eqalle, einschließlich der Nationalbank, haben be reits Borkeyrungen geiton, in wup Ä.Zaa.sckästeu errichten. Dead wonö outtle oie eine amc-tuum iyc a j , p wV p . n AvMc Stadt sein, die in ihrer viel verbrechenden Entwicklung lediglich durch ein ge altiaes NaturereianiK ausgehalten urbe. - Eine Vagaöundin . r!.f..t. . v. oi,.i le,er age wurue in vva Ollivt, Pa-, nc Frau wegen Straßenbettels verhastet, welche eine so. abenteuer lche I 9 . Vergangenheit yae, wie sie ihdu; in oie sem, schnellen Schicksalswechseln so gün. stiaen Lande nur selten vorkommen dürste. Die Frau war höchst schäbig gekleidet, nannte sich Ellzabeth Aentamin, gab ihr Alter auf 43 Jahre an und rucrgelegt. 'urcy, mt Papiere, roelqe die Frau bil sich suhrt, geht folgendes über ihre merkwürdigen ' Schicksale her vor: 5sle wurde in 'carthyr yovtt m Wales geboren und ist eine Tochter des rd Edward Ycourt . der seiner Zeit & . . W . .l(....VDa kU . V m ejen uno iyr 'aler yaue wegen k.IM. XI? -VZ imj 4 VawUlhltt VI t I I , V ir icittkk klurlluluug um "i wner Familie entzweit Sie wurde au den Namen Paultne EllzabetH 5arcourt vetaust, erhielt eine ausgezeichnete Erzie. dung und veröffentlichte bereits m ihrem 1 j CV . . 1 V . M (AhiIikVIIih AHisiiM ov in um ucucuicuuu uiyuiuywi Zeitungen Aussütze und Gedichte, die allgemeines Auf,eyen erregten, yre ftftM IVC Kt ' I viuiiu ijcviiE uuu vyuuu , einer der vortteymlen englijcyen amr lien an, sie war die Tochter des Sir Philipp Francis, ehemaligen Beamten MS Reaierunasconseils in Bengalen, Welcher jetzt allgemein als der Verfasse, der .Briese des JumuS" angesehen wird, die eine der merkwürdigsten Erschemun. gen der politischen Literatur der Eng. länder bilden und in den Jahren 1769 CIo IftT ..U..C.... CYf..CC.I.M am4m A' t!..naIycut . Tl nlU,r Öir WnVv ürancis naro iöiö an ozn folgen emer AZunoe, oie er tM Jwelkämpfe mit dem Generalgouverneur narren ganing oavongelragen yairr. Pauttne ttkavely yarcourr veryer. rathete sich mit Walter P. Benlanun .tX in m? y;rm f; M,,SK?K unu tuut um um mubviu ia i Rebellionskrieges in die Ver. Staaten, . t!.u. .so occ.!.. : rr.i.Af. rou iyc uuc uta suuuict tu uh uum lerieregiment der Conföderirten eintrat, Nach Schluß des Krieges speculirte Ben. 1"" m uubiwbui uuu wuiü i i bedeutendes Vermög. Im Jahre i f! St f.ia. Tl i A .. I AÖU w i vyum uu einem ach'jährigen Töchterchen über die Landenge von Panama nach Salis. nun- i " i jwmujwi biiwuu und Panama starb das Kind, einen Tag nach Abfahrt des Schisses von Panama, auch Venjamm, uno .oie AZillwe lam, "naqe 11,111111 vvt vsjiymcij uuv Aufregung, in San Francisco an. Um c? ".v-..- cm'ii.tf . X. V!. CV oic oeoeuienoen x'tiuci, mcic uic tfiau besaß, wurde sie in Folge ihres Zustan des bald betchwlndelt und betrogen und schließlich mußte sich die städtische Be hörde ihrer annehmen, velche sie m et ner Irrenanstalt ' unterbrachte. Nach mehreren Jabren gelang es ihr, aus der Anstalt zu entfliehen; sie wandte sich in oas innere oes unoes uno yar dem ein wunderbzr abenteuerliches Leben geführt. Wiederholt von Jndia nern gefangen, yar ne conaie lang m oeren Glitte gelevr, lange ei,en ourcy den westlichen und südlichen Theil von Calisornien unternommen und ist oft hrtrn t" V .ViirA (nttrtll rtS Tl or - uwwt i.iiv vu"öi -vi,schmachten nur durch einzelne Jaqer, die I . YT . V .P O PP C ie am vege nieoerezunren ausfanoen, gerettet worden. Von allem ihrem ehe maligen Besitze ist ihr nur ein kleiner Schluiiel geblieben, von dem sie behaup tet, derselbe offne einen Geldschrank in einer Safe-Deposit Co. in New Z)ork in welcher ihr verstorbener Ehemann eine sehr bedeutende Geldsumme hinterlegt habe ; dieselbe ,sei so groß, daß sie in Zukunft ' iui ; Schoße des Reich lhums weroe leben können. PaPiere, welche.sich aus diese angeblich de ponnte Summe beziehen, besitzt die Frau nicht, doch kann sie sich als AZittwe ves I t mehrgenannten Benjamin genügend le gitimirett und es ist daher immerhin möglich, daß ihr eine etwaige Hinter lassenschast desselben mit der Zeit aus' gehändigt wird. m Civllisirende Ausstkllung. Die Eröffnung der- Ausstellung, wel Ich gegenwärtig in Santa Fe einen Theil der zu Ehren deS 333. GründungLiubi i läumsveranstalteten Festlichkeiten bildet. war durch die verschiedenen Bevölke rungselemente, welche daran 'Theil nah men, in hohem Grade interessant. Die Ausstelluna an sich könnte mit wenia Veränderungen auch irgendwo anders i r . I sich nicht leicht, wieder zusammensinken. Die weiße Bevölkerung des Gebietes Neu.Merico bildet nickt aan, ein Sie 1 , bentel seiner Einwohner, aber sechs Sie, bentel aller seiner Erzeugnme werden - m m von diesem einen Siebentel vroducirt. Dies ailt namentlich auck von den Etten und sonstigen Mineralien, die d Boden ' ' . . . in Neu-Merico zwar schon seit Jahr lc v .i r . je v rm i aunuciicn. in lüitucc Italic uno ujcan niasalttakeit aber erst liefert; seit derlln ternehmungSgeist und das Capital der Amerikaner einen rationellen Berubau einzuführen begonnen haben. Was von Indianern und Mericanern zur AuS stellung beigetragen wurde, besteht in Waffen, Geweben, Gtsänen. sowie Al I . . r , cn . 1 w terthümern und ähnlichen Raritäten, die 1 t. . v v ! . r m t . . ... r d?N öXlUjianu. üiCCt üoutr cocnjo svreüend beweisen, wie die von' Weißen auögestelltenErzeugnisse derenFortschritt. I - n ! Ti . . 1 . - . . i jic JUNiS ureillzen ryre vscrmgc qeuie I t- r . r . -.? noa aenau 10 an, wie uc iui JStix 015 I ColumbuS ihre Schilder bemalten, die
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l Avachen kleiden Nch nost in meDen I
. M W 1 O . gegründet wurde, die VuebloJnd!ane? bewohnen vielfach nüch ihre eizenlhümlichen Felsenwohnungen. und bet den Mexikanern haben sich weder die AdobeHäuser noch die Lebensweise, noch di? Erzeugnisse ihrer Hände wesentlich ge ändert. Selbst skitZem die Amerikaner mitten unter den 3ntiina und Mexicanern leben und ihnen die Resultate ihrer Thätigkeit täglich vor Augen süh ren. erwachen die Ersteren nur vereinzelt und langsam aus ihrer Lethargie. Die ersten Weißen, die nach Neu'Mkx'co ia men, gehörten, wie die früher bei dem Vordringen nach dem Westen ollgemein uct Fall lar, zum Abschaum der weißen V?dö!kerung in den Staaten, und erst Zeit ungesähr zehn Jähren ist diesen eine - Ä nwanverung gefolgt, iociqe vem ritorium zu wirklichem Vorlhei e gereich:. Nleaaten,Spiclcr und DtsperadoZ ha ben auch hier der Einwanderung den Vfad bereitet, Die Ausstellung wird aus die fernere. die Weißen bis zetzt icyon erreicyktn, oen Indianern und M.-x canern im geschlos stnen Bilde anschaulich und derEindiuck. den die clden Hierdurch erhalten, muö nackbaltiaer sein, als der Anblick der täglichen Betriebsamkeit Die Indianer n n . ' . . fr i C 1. L . : i ueiori lNdrücke den Mexikanern zeigt wenigstens o.e jüngere STi ! V f .f (. .1 t.X f LV .(t Vkneranon l.elirtvrn kill IIVU, tcvuiteresJnteresse tür die Ausstellung, als man anfänallch erwartet hatte. Die Jndla. er scheinen auch in Neu.Mzico zum gUmäligen Aussterben verurtyeilt zu ? .14. V V. " . HY1 ... V..X petn, waareno 01 a;icjituiut uumj-uui sgche Berührung mit den Amerikanern sich noch zu größerer Energie und Tha izglkil auszull,w!iig?il vkltttvgcik. Ä w . c r J. . ' ZI. . Cylnesen in der ttirche. Die ßbinefen in San Francisco be sitzen eine .Erste chinesische Presbyteria-ner-Kirche", in welcher nicht nur der regelmäßige Gottesdienst, sondern auch jeden Sonntag.Vormittag Sonntags schule abgehalten wird. Die Kirche ent . Y r 1. cau Wtl geräumige quizimmer, oie unUtljalb US ur den töottfSDuniJ defllmmten Theues des Gebäudes depN' den, und in denen der Unterricht an die nach den Vejchlechtern gejonverlen yt nesen ertheilt wird. Die Chinesen neh. men sehr zahlreich an solchemÄntheil und c,r.. :c- :i -r. cvi..rr. . tAx. svlgrn 1111 uiu gcui)Ciii ,j(iicitc , yuty betagte Männer und Frauen nehmen r . . ' c?.. ungentt! neven junqtn meinen uno acin dern auf den Bänken Vlak. Der wesentlichste Theil des Unterrichts besteht in cngiiiajsni een, löpreajcn una ipa ter Schreiben. Die Schüler lesen nach . v i. . t. v -f einanoer rurze Waxe uno wieoeryoien dieselben solange, bis der Lehrer mit der Aussprache zufrieden ist. Die letztere säur oen,yine,?n auveroroeniilc? ,azioer , ihre Sprache setzt sich aus nur venigen und einfachen Lauten zusammen, und der m)t MUß daher Nicht nur tym sremoe vorier uno oeren eoeuiung, , onoern auch ihm ganz neue Laute ausfprechen i uno zuiammenzegen lernen, r oennoer sich hierdurch in der entgegengesetzten l. v" ,t f i . fr.. ..v Lage als em Russe. Dre ru mcheSvrache enthält und umfaßt alle Laute, welche die menschliche Stlmnle überhaupt hervorzubringen vermag ; lernt derselbe daher eine neue Sprache, so braucht er nicht auch neue Laute auösprechen zulernen. tvnoern orauqr nur oie rym oerannlen und vertrauten Laute in neue Worte zu verwandeln und zusammenzusetzen. Der ue lernt aus vte,em runoe sremoe spracyen leicyt uns tchneu,.wayreno ver Chinese sich dieselben nur durch Fleiß und Uebung aneignen kann. Der Un lrtf ( (ATffftt O S ! f Svrt tinn ßT(T vp 1.! um v.u u gesprochenen Vater-Unser in englischer I jT - "1 - . - 1 Y. . 1. , prarye. ie eyroucyer, roeicye oenur werden, enthalten kurze und leicht ver ! stündliche Sätze, wie z. B. : -Die Stiefel I werden von Leder gemacht ; em Trunr frisches Wasser löscht den Durst. Dar unter sind Sätze moralischen Inhalts eingestreut, z.B.:. Ein Knabe trank I Whisky und wurde davon krank, wäh rend schließlich der wesentliche Inhalt der christlichen Glaubenslehre ebenfalls m kurzen, leicht verständlichen Sätzen ausgedruckt ist. Auch an dem Gottesdienste nehmen die kymejen sehr zahlreich Antheil; ver U m wr a mm I selbe wird von Missionären in chinesi scher Sprache gehalten. ( Die männlichen Kirchenbesucher nehmen - die - eine, die weiblichen die andere Halste der Kirche ein. Die Chinesinnen haben in der Re gel einen intelligenten GesichtSauödruck, stehen aber tiefer als die Frauen anderer orientalischer Völker. Englische Cho ,-äle sind in daS Chinesische übersetzt worden und werden nach den gewöhn lichen Melodien gesungen ; die letzteren machen in Verbindung mit dem chinesi schen Texte einen sonderbaren, sozusagen komischen Eindruck. Die Responsorien zwischen, dem Geistlichen und der Ge meinde . werden ebenfalls in chinesischer I . . . . m prache gesungen und zwar mit solcher I Qt(Mn Ss VI. . Om..f! ( W.m sC'.m . Einzelne Gesänge werden von den rauen uno Maochen allem gesungen und diese machen auch auf den Nicht . . . j ymesen emen.gunjtlgen Umdruck. Wer I . Z rrn ; k A. : . M W W . T . W rganiii rii ein geoorener ylne,e, wer cher das Instrument ganz geschickt Hand habt. Der chinesischen Predigt folgen die Mongolen stets mit großer Ausmerk I , . " f r c , ert t samkeit und den Schluß des Gottes Dienstes Diioet stets vas von ver ganzen Gemeinde gesprochene Vater-Unser in chinesischer Sprache. ' m mm Undeftelldare Briefe. Herr Oliver Evans Woods in Phila delphia beschäftigt sich seit Jahren mit der Prüsung und Empfehlung wichtiger m . t c v T.t!.i.'v.- cn n . - . yicöiöicn auj Dem föicic ucc uiuci valtun'g und hat neuerdings die. Auf merksamkeit des Generalpostmeisters aus I v x. v t . rrc . t -1 o , i ein uueua vuiGj uic rsaqrung u:s fiai i:rx i.if.i.a er c. , t, . vu ucrauoiics üciiaaien ancuu, roci I Hdie schließlich e Ablieferung solcher
Gewänder, wie zur Jeu, oa ania üMiommcn unn rceaen uno?ii?utntictt an
aus dem ÄuZianve fc 1 I i da? dcsfall,ZJe Bureau deil letter. ollice in ötr Bunoeöhauptstadt abge liesert werden. Schon vor dem letzten Kriege bat Herr Woods seine Methode an der Pcisicküste eingeführt und alle hierdurch erwachsenden Mehrausgaben im Pofldic::ste aus seinenMitteln bestritten. Die Zahl der unbestellbarenBriefe ist natürlich in einem Lande so Zerqe am größten, als ein großer Th'il scintr Be vötterun noch wenig seßhaft ist und ein gewissermaßen nomadisircndcs Lebern führt, .err Woods sät es an der Pa cisicküste erreicht, daß der größere Theil der Briefe, welche als unbestellbar nach Washington kamen, noch nachträglich den Adressaten behandigt werden konnte und daß dies namentlich in allen solchen Fällen geschah, in denen dieselben sich nur überhaupt noch an der Pacisicküst: befanden, mochten sie auch seit Aufgabe der Briefe ihren Aufenthalt noch so ost gewechselt haben. Das Verfahren besteht darin, daß die Adressen aller in dem Bureau für unbe stellbare Briefe einlaufenden Vostsendun gen auZ dem Auslande allwöchentlich gedruckt und daß die desfallsigen Listen in den Postämtern aller. Comitysche der Ver. Staaten, sowie in allen . solchen Postämtern, welche die Besugniß haben, Postanweisungen anzunehmen und aus zuzahlen, an Punkten, die leicht in die Augen fallen, aufgehängt werden. Die durch Einführung und Aufrechterhaltung dieses Systems jährlich der Postverwaltung erwachsenden Mehrkosten schätzt Herr Woods aus N9.000. Derselbe hat durch Verkehr mit den Postoerwal tungen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen und Schweden, aus welchen Ländern die meisten Einwanderer nach den Verein. Staaten kommen, ermittelt, da von allen ausländischen unbestellbaren Briefen au? jenen Ländern, die.' nach Mafhington kommen, sieben Zehntel nie an die Adressaten befördert werden können. Von den 887 000 unbestellbaren Arie fen, welche in den zwei Jahren bis zum 30. Juni 1872 im Verkehr zwischen den genannten Ländern und den Ver. Staa ten vorkamen, blieben 023.000 definitiv unbestellbar. Herr Woods versichert. daß die große Anzahl solcher Briefe nicht in der Mangelhastigkeit unserer .Postelnnchtungen oder der zu geringen Ge wisjenhastigkeit der einzelnen Vostmeister, sondern in den Verbältnissen, wie sie hier an der pacifischen Küste und im ganzen fernen Westen vorliegen, begrün det sei'und daß dieselbe durch da von ihm empfohlene Versahren wesentlich vermln dert werden könne. Vom Jnlsnoe. Die Einnahmen aus der East River Brücke für Fußgänger und . Wa gen betrugen während der ersten sechs Wochen seit ihrer Fertigstellung $33.135. ES ist dies noch nicht einmal der vierte Theil der Zinsen auf die Bonds, welche sür ' den Bau ausgegeben worden sind., Ist die Eisenbahn über die Brücke erst in Betrieb, so werden sich die Em nahmen ohne Zweisel vermehren, aber doch Nicht bedeutend genug, um die Bru cke selbsterhaltend zu machen. . n'cilwaukee ist der-Ve sundheitskommiffar hinter den diplom I losen Aerzten her. Einer derselben hat vor einigen Tagen ein KrankheitSattefl ausgestellt, welches also lautet : Daß der Soundso (Name des Pattenten) von Mir rasultirt wurde, wird hiermit be scheinigt.- Die Deutschen sind übn gens unter den diplomlosen Aerzten bei ver Geschlechter leider stark vertreten. Seiden zucht. Frau Mynatt und ihre Mutter, FrauHlll in Wamiego, Ks., haben in der Seidenwürmerzucht großartige E'foZge aufzuweisen. Sie erzielten aS eirer Unze Eier 40.000 Seidenwürmcr. Weitere-3 Unzen Eier ergeben ein ahnliches Resultat, und nun haben die unternehmenden Frauen wer tere 7 Unzen Eier bestellt. Die Wür mer werden mit nichts weiter als mit den Blättern der Osaae Orange Heckenge surrerr, oeren Pflanzung nur geringe Muye verursacht. fci Verleger tn Santo n. O., hat $600 in Briefmarken, welche er als Zahlung für Bücher erhalten hatte. Er 00t sie dem Postmeister an, der aber die Marken nur l neuen ZweicentSmar ken einlösen will. Der Verleger ha deshalb gedroht, seinen Vorrath zu 95 CentS am Dollar loszuschlagen, weshalb der Postmeister nach Washington gereist ist, um Jnstructionen zu holen. - Junge Geschäftsleute in Hartford stritten sich neulich darüber, wie viele EindollarNoten so viel wie gen wie emZvanzigdollargoldstuck. Die Ansichten schwankten zwischen 350 und 1000. Thatsache ist, daß 34 Eindol larNoten so viel wiegen-als ein $20 Goldstück. Wie ' viele Eindollarnoten sind so schwer wie eil $5 Goldstück? Antwort: LZ. . Die Gebr. John und Sa muel Blauvelt in Patterson, N. J.,entgingen in einer de? letzten Nächte , mit knapper Noth einem grauenvollen Tode, Dieselben schlafen in dem oberstenSt9ck werke deS Hauses ihrer Mutter, einerWittwe, und dieselbe pflegt die Thüre zum Schlafzimmer von außen zu ver schließen und früh, wenn eö Zeit ist, aufzustehen .zu. öffnen. Kürzlich hat ten beide junge Leute eine Kerosin Lampe brennen lasten, diese explodirte und setzte einen Haufen Stroh inBrand, der zwischen dem Bette und dem Fenster lag und zur Ausfüllung der Matratzen verwendet werden sollte. ' Die Brüder erwachten und fanden daS Zimmer so mit Rauch angefüllt, daß sie nicht ath men konnten. Zunächst krochen sie un ter daS Bett und konnten sich hier durch ein paar Athemzüge verhältnißmäßig reiner Luft stärken. Hierauf versuchten sie. die Thüre zu sprer.gen, doch dieselbe öffnete sich nach innen und widerstand ihren Anstrengungen. Alle Versuche, durch daS brennende Stroh hindurch das Fener zu erreichen, waren vergeblich; ihr Schreien und Pochen wurde nicht ge hört. Endlich, als sie schon halb ge
Briefe betrifft, die
röstet waren, gelang es.uzrer -ourcu v ,
höchste Verzweiflung zu den äußersten Anstrengungen gesteigerten Krast, die Thüre zu zerbrechen. Sie waren geret et, aber entsetzlich verbrannt und wer den sich nicht mehr in ihrem Schlaszimmer einschließen lassen. - - In einem Zuge der Eisen bahn zwischen Rockville, S. C.. und Summit, Miss., wurden kürzlich zwei kleine Waisen.Georgia Emma undEdith C. Scofield, 9 und 11 Jahre alt, besördert, welche unter Aufsicht der Beamten der Southern Expreß Co. von Brasilien nach Rockville, S. C., gebracht worden, n aren und von dort nachSummit,Tenn.. r-isten. Die beiden Mädchen sind die Waisen deS am Elsenbahnbau m Brasi lien- beschäftigt' gewesenen Ingenieurs Scosield, dessen Frau, eine Spanierin, kürzlich gestorben ist und der, als er auch seinen Tod herannahen sühlte, dasür sorgte, daß seine Kinder nach seinem Tode durch Vermittlung einer Frei-maurer-Loge in Brasilien und der Süd lichen Ezpreß'Compagnie zu seinem Va ter, Rev. T. Scosield in Summit ge bracht wurden. Wie mder- sprechen nur spanisch, hatten die lange Reise bis in die Ver. Staaten glücklich überstan den und sind inzwischen hoffentlich wohl behalten bei ihrem Großvater angelangt. Eine rm Uebrlgen sehr lie benswürdige junge Dame Frl. Fdnny Mills, die Tochter des Farmers George Mills, zwer Meilen von Sandusky, Q:, 22 Jahre alt, kann mit Recht von sich behaupten, daß Niemand in der ganzen Welt aus so großen Fuße lebt, wie sie. Die Größe ihrer Pedale ist so bedeutend. daß sie nicht mehr als eine unliebsame Freigebigkeit der Natur, sondern als em wirkliches Naturspiel erscheint. Der rechte Schuh ist 18, der linke 16j Zoll lang, dem eme Breite von 8, resp. 7 Zoll und ein Umsang um die Spanne von 1O, resp. 174 Zoll entspricht. Frl. Mills wiegt 109 Pfund, erfreut sich guter Gesundheit, die Größe der Füße ist ihr aber beim Gehen, in ähnlicher Weise hinderlich, wie die .Kleinheit derselben den Chinesinnen. Zu tedem Paar Schuhe, das Frl. Millö sich anfertigen läßt, sind 2 Kalbfelle erforderlich. Die Füße sind in fortwährendem Wachs thume begriffen und die Damen der Gartenstadt haben jeden Versuch ausge geben, mit Frl.-, Mills concurriren zu wollen..' , ','. . . In eine: der belebtesten Straßen in Boston erschien dieser Tage ein bildschönes Mädchen an einemFenster des fünften Stockwerkes., Dosselbe war gekleidet, als ob es eben erst aus dem Bette käme, schwarze Locken fielen über die Schultern herab und eS rief verzvei felnd um Hilfe, durch Geberden an deutend, daß cS im Zimmer brenne. Die Straße war im Augenblick von ei ner großen Menschenmenge besetzt, das Mädchen schwang sich aus dem Fenster, hielt sich einen Augenblick am Fensterstocke fest und stürzte auf die Straße herab. Jedoch der Fall ging eigenthüm lich langsam, ähnlich wie ein rasches Herabschweben, vor sich und ein Mann sing das Mädchen in seinen Armen auf.' Dasselbe war unverletzt und in demselben Augenblicke begann der. Mann einen Apparat zu erklären, der an dem Mäd chen befestigt und zur Rettung aus Feu ersgesahr bestimmt war. Die Scene hatte einen so tiefen Eindruck gemacht, daß sich Jedermann an das Mädchen herandröngte und Niemand um' den Mann kümmerte, der auch nicht einen einzigen Apparat absetzen konnte. .Eine junge und hübsche Dame empfiehlt als Mittel gegen das zudringliche und unverschämteAnstarren, welches sich viele junge Leute namentlich in den Straßenbahnwagen Damen ge genüber zu Schulden kommen lassen,eine bestimmte Stelle des RockkrzgenS zu sixiren, welche der betr. Jüngling mit seinen Augen nicht erreichen kann. Hierdurch werde auch der frechste , junge Mensch unsicher, komme in Veri?zenheit,' wende seine Öles adund.scrlüjze hausiz seinen Platz öder auck dn Wagen. Von der S t e r n w a r t e i n Zkochister, N. Y., kommt die Nachricht, daß zu den bereits aus der Sonne vorhandenen Flecken zwei neue, sehr bedeutende hinzugetreten sind. - Voraussicht lich haben wir in Folge dessen Störun gen im Telegraphen-Betriebe und Po larlichter zu erwarten, sonstige furchtbare Wetterflrömungen werden vielleicht ebensallS eintreten, stehen' aber, wenigstens nach der Ansicht der meisten Astronomen und Meteorologen icht in unmittelba rem und notbwendigem Zusammenhange mit den Flecken, resp, den diese, bedingenen Vorgängen auf der Sonne. . Vom Anölande. ,. Das Theater der inte r itationclen elektrischen Ausstellung in Wien, in welchem währeud der Dauer der Ausstellung allabendlich alle Effekte der elektrischen Beleucht scwoht im Znschaucrraum als aus der Bühne vor geführt werden sollen, schreitet seiner Vollendung entgegen ; dem Jnflallati onsplänetstelben entnehmen wir nach folgende Daten Die ganze 103 Meter lange und 14,5 Meter breite Südostga kerie sür sich in Anspruch nehmend, wird es durch ein im , reichen Renaisianceflyle auSgesührteL Portal gegen daSOsttranö sept zu 'abgeschlossen. Durch den Haupteingang gelangt man in ein Entree mit den Kasienräumen und von da in ein splendidf ausgestattetes Foyer mit Kon. ditorei. Von hier aus führen zwei Trepvenaufaänae in.daS gegen die Bühne zu abfallend gebaute 29 Meter lange Par-. terre deS Zuschauerraumes, der ca. 301) Personen fasten dürfte. Hinter denSitz reihen erhebt sich eine erhöhte Platform für . die Darstellungen mit Scioptikon, Bildmikroskop und ähnlichen optischen Instrumenten, während vor denselben ein vertiesteö. Orchester für 25 Musikerden Zuschauerraum . von der. Bühne trennt.. Die Bübneneinrichtung besorgt die Gesellschaft.. Asphaleia" nach dem System Gvinner; Versenkung und De korationszug werden, diesem Zwecke ent sprechend auf hydraulischem Wege be trieben, zu welchem Zwecke die vorhan dene Wasjeriettung mn nur om m
mosphären Druck benützt wird ; ein Hauptkennzeichen für die Veränderung im Dckorationswescn, welche dieses Shstem bedingt, bildet dcr Wegfall der - bisher üblichen Sosfiten. Prospekte uud Kouliffen, an deren Stelle laute? dop pe't kontourlrte Versetzstucke treten, die von einem sogenannten Horizonte"' um schlössen werden. Es sind so viele AuSgänge vorhanden, daß daS Theater even tuell in einem Zeitraum , von 1 bis 2 Minuten vollständig entleert werden kann. ' . . - DaS.Comite für daS Nie. derwaldDen!mal, welches am 30. Juni in Rüdesheim , tagten hat nunmehr best nitiv beschlossen, daß. die Enthüllung? feier am 28. September, Mittags 12 Uhr, stattfindet. Der Kaiser und die übrigen surstlichen Theilnehmer nebst den geladenen Gästen werden von Rü desheim aus' in 128 Wagen zum Nie . derwald fahren. Das Festdiner findet nachher im Palais zu Wiesbaden statt.' In der. Nacht vom 2 8. zum 29. v. M. benutzte ein englischer Pastor,' Mr. Whitborn, von England kommend, den Schnellzug Calais-Paris. Als er in Calais ein Coupe erster Klasse bestie gen hatte, bekam er einen Nachbar. Bis Abbeville geschah- nichts. Hinter dieser
Station, welche um 2 Uhr 55 M. Mor genö erreicht wird, schlief W. ein. Nach kaum emer Viertelstunde wurde er mder Nähe der Station Ailly-sur-Somme von einem großen Schmerze aufgeweckt. Er sah-semen Nachbar vor sich stehen. wie er mit einem Tischler Stemmeisen ihm aus den Kopf schlug. Der Geistliche rief um Hilfe und suchte blutüberströmt die Angriffe des zweiten Reisenden abzuwehren. In den angrenzenden CoupeS borten Pe die Hilferufe undZgaben das Nothsianal. Der Zug wurde vorAmienS zum Stehen gebracht und Alles eUte zum Coupe, von wo man den Hilferuf gehört hatte. Wer Mörder zog in dem Moment , einen Revolver aus der Tasche und machte einen Selbstmordversuch, an deffen Vollsührung.er jedoch durch die eindringenden Leute verhindert wurde. In Amienö wurde der Attentäter der Bahnhofspolizei übergeben. Welche Märchen "in Deutschland über - Amerika verbreitet werden, geht aus einem .Bericht der Frankfurter' Zeüung" über einen von der bekannten Miß Susan Änthony in London gehaltenen Vörtrag hervor. Barnach sind u. A. .weibliche Advoka ten, die. in ihrer Amtsstellung selbst vor dem höchsten Gerichtshof- Plaidiren kön. nen, m den Ver. Staaten fast eben so zahlreich wie ihre männlichen College. Frauen bilden die Hülste des großen Heeres der Reporter" u.s. w. Die BerlinerAkademie der Wissenschasten hat aus der Humboldt Stiftung folgende Bewilligungen beschlossen: 5000 M. sür'Dr. O. Finsch zur Bearbeitung der auf seiner Reise in Polynesien - angtlegten Sammlungen ; 6000 M. für Dr. Ed. Arning in BreS. lau zum Behuf von Studien über den Aussatz auf den Sandwich Inseln: 6000 M. sür Dr. P. Güßfeldt zur 'weiteren Ausdehnung der Forschungreise m den chilenischen Anden,-auf welcher der t .ff. . f.! tv . L ' . '"re... juue cn nvr vorigen jaores oegrillen ist. Die historische Windmühle bei Sanssouci hat bei ganz ruh! gem Wetter einen Flügel verloren; die anderen. sind so morsch, daß sie der Si cherheit wegen entfernt werden müffen. Ob die Flügel durch neue ersetzt werden sollen, will man der Entscheidung des Kaiser Wilhelm anheimstellen, doch glaubt man nicht an eine' Wiederherstel lung der Mühle, die sich als solche nie bewährt hat und lediglich als Reliquie zur Erinnerung an die GerechtlgkeltBer liner Richter und Friedrichs des Großen gepflegt wurde. DerAuStritt deSProf. Virchom aus dem deutschen Aerztever ein- macht in ganz Deutschland Ausfe hen. Ueber .diesen auffälligen Schritt wird berichtet : Herr Virchow hatte wahrend seiner -Krankheit im vorigen Winter von dem Apotheker Richard Brandt in Schaffhausen eine Schachtel voll Pillen erhalten.? und gelegentlich einige davon genommen,, die jedesmal eine sehr gute Wirkung hervorbrachten.' Er dankte dem Herrn Brandt sür die Zusendung, mit dem Bemerken, daß er zwar an anderenlPe;sonen..Versüche zü machen picht Gelegenhe.it. gehabt,- an lsich selbst aber stets eine prompte, und von allen unangenehmen Nebenerscheinungen freie Wirkung erzielt habe. Diesen Brief hat der Apotheker Brandt ohne VirchowS Wisttnbdruckcn lassen. Da. rauf brach ein großer Sturm von Sei' ten der Aerzte gegen Virchaw loS. Von allen Seiten erhielt., er. Zuschriften, welche. sein Versahren. kritisirten. Das amtliche Organ dts deutschen Aerztever eins hat seinen Namen, wie Herr Air chow selbstsich ausdrückt, .an dem. gro ßen Schandpfahl 'derPisörderer des Geheimmitlel'Unwrfens, freilich in guter Gesellschaft aufgehängt". Nun ist aber jene? ihm zugesandte Mittel überhaupt kein Geheimmittel, .da . die Zusammen setzung der Pillen bekanilt und veröffent licht ist. Unter diesen Umständen will Profesior Virchow' dem deutschen Aerzte verein nicht mehr als. Mitglied angehö ren,deffen kleinlicher und aüsdringli. cher Zunftgeist ihm widerstrebt. Berliri, 28. Juni. .Der .Reichs, anzeiget, veröffentlicht die Prämiirun gen der diesjährigen berliner KunstauS stellung Es haben erhalten di: große goldene Medaille : Bildhauer, Senator der Akademie, Profesior Rudolf Sinne ring zu Berlin. GeschichtS und Bildniß. maler Emile WauterS in Brüssel, kaiser lich königlich österreichischer ' Oberbau rath ' Professor Heinrich . Freiherr - v.'. Ferstel in Wien. Die kleine goldene Medaille: Landschaftsmaler Profesior Karl Ludwig in Berlin; Geschichttmaler Hugo Vögel' in Düsseldorf, Maler und Radirer Max Klinger in Berlin. Wale, Conrad Dielltz in Berlin.. . .
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