Indiana Tribüne, Volume 6, Number 302, Indianapolis, Marion County, 20 July 1883 — Page 4
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Indianapolis, Ind., 20. Juli 1333. Lokales. Civilstandsregiger. Geburten. ZU angeführten Namen sind kW Ul Batnl oder itt auuner..) Charles Mitchell, Madchen, 18. Juli. Herrraan PresZele, Knabe, 17. Juli. E. H. Williams,. Mädchen, 18. Juli. Ä. F. Rails. Mädchen, 18. Juli. A. W. Madden, Mädchen, 18. Juli. Herrman Kallt. Mädchen. 16. Juli, ttarl F. Meyer, Mädchen, 15. Juli. Heirätden. - John Benedict mit Alice M. Hibbard. Louis F. Deffaulx mit Carrie F. Poeler. Wm. Donener mit Augusta QopU. JameS C. Williams mit Katie E. BurnS. OZkar C. Leavitt mit Sarah A. Crouch. Todesfälle. Adeline Meinel, 10 Monate, 18. Juli. Emelina Kampf, 40 Jahre, 17. Juli. George KappuS, 1H Jahre, 19. Juli. Gottfried Reber, 00 Jahre. 19. Juli. Samuel A. Elbert wurde zum Vormund von Anna Steward ernannt. Bürgschast $700. kS" Die Sitzung des Picnic Comite'S für daS Sängerfest, welche heute Abend stattfinden sollte, wurde auf nächste Woche verschoben. $53- Wir machen darauf ausmerkfam, das der Turnunterricht in der Turnschule des Sozialen Turnvereins morgen wie der aufgenommen werden wird. Albert Danke wurde gegen Ed. Schwinge klagbar. Er verlangt 5500 für Dienste, welche er dem Verklagt: als Verkäuser in dessen Grocery geleistet Morgen Vormittag ansgezeichnete Tnrtelsuppe bei Tony BuZach, No. 2 Nord Delaware Straße. 2T Vjele Grocerybesiber unserer Stadt gründeten gestern einen gegenseiti gen UnterstützungSverein. Ein Comite wurde mit der Ausarbeitung einer Hon stitution beauftragt. t Gestern Nachmittag sollte in der Mozart'Halle eine Versammlung des Ge werbeVereins stattfinden, aber wegen der schwachen Theilnahme mußte die Versammlung bis auf Weiteres verschoben werden. kS- Die Leiche des jungen Alfrtd Schellschmidt langte heute Mittag von New Vork hier an. Heute Nachmittag um 2 Uhr fand von der Wohnung der Eltern des Verstorbenen aus die Beerdi gung statt. Die Musiker Union gab dem Verstorbenen das letzte Geleite. tö" Ein Farbiger machte gestern in einem Saloon an N-rd Delawarestrae Skandal, wurde in.der Person des Con stablerS Huber vom Arm des Gesetzes erreicht und zum Gschweier geschleppt. Ehe sich aber Huber versah, war der Far bige, ohne seine Adresse angegeben zu ha den,' aus und davon. . W Heute Vormitag erblickte man auf dem Dache der Jail einen Mann in schlafendem Zustande. Da der Schla sende einige recht gefährliche Wendungen machte und auf die Rufe keine Antwort gab, mußte man wohi oder übel mit einer Leiter hinaufsteigen, und ihn wecken. Das war aber kein kleines Stück Arbeit, denn der Mann war sternhagelvoll und vermochte sich nicht von der Stelle zu be wegen. Er ist ein Flaschner von Proses sion und sieht manchmal etwas zu tief in die Flasche. . Die auöstandigen Telegraphisten. Die Lage der ausständigen Telegra phisten hat sich bis jetzt noch nicht geän dert, das Publikum scheint aber den Strikern seine volle Sympathie zuzu wenden. ' In der Office der Western Union ar beiten gegenwärtig etwa 25 Mann, mehr scheint man nicht austreiben zu können. Die Depeschen konnten bis jetzt alle prompt befördert werden. Mavorö'Court. George Rheam hatte sich des schreck lichen Vergehens schuldig gemacht, in den Base Ball Platz zu schauen. Wurde gnädigst freigelassen. .4 . . Joe Plantery und. Floran Vincent wurden wegen HausirenS ohne LizenS bestraft. W. Leyborn . hatte einen Rausch, machte Skandal u. f. v. Bestraft. ChaS. Henderson und Marian Fitfch wurden für Prügel, die sie einem Manne NamenS Johns zu Theil werden ließen, in'S Gebet genommen. Äuf dem ZüchenflmS. Wersonen, die in der Küche zu wirtb schaften haben, leiden stets anBrand und Bruymunoen. urg solorllge Anwen dung des großen SchmerzenstillerS. St. Jakobs Oel, wird derartigen Unfällen augenblicklich abgeholfen. ES zieht die Schmerzhaftigkeit heraus. Man halte es auf dem ttüchensimZ in Bereitschast.
(Spkzial Correspondenz der Tribune-.) Vuffalo Sängerfest.
Busfalo, N. Y. 18. Juli. 1883. Zweites NachmittagSConz e r t. Wieder ein volles Hau! Und ein volles Haus bedeutet 5000 Zuhörer, und dabei schon jeder Sitz für heute Abend vergeben ! DaS Buffaloer Publikum ist ganz musikbegeistert und jede? Nummer wird enthusiastischer Beifall gezollt. Den Ansang des EinzelsingenS machte heute der Germania Männerchor. Ein cinnaii, O. Der Verein scheint trotz der stattlichen Zahl seiner Mitglieder doch über keine besonders tüchtigen Kräfte zu verfügen. DaS Lied, daS er sich auSge sucht, ist auch gerade nicht besonders ge fällig, und so darf man die Leistung im Ganzen wohl alS eine ziemlich schwache bezeichnen. DerLiederkranz von Louisville sang daS bekannte Lied .Flieg aus mein Lied von JStze. Zwar sang der Verein recht wacker, aber den großen Beifall, den er fand, den darf er wohl zumeist feinem ausgezeichneten Tenoristen zuschreiben, Dessen Stimme so kräftig, hell und rein durch den Saal klingt, daß es eine wahre Freude ist. Der .Frohsinn- von Cleveland war der Dritte in der Reihe und sang fehr hübsch. Er sang mit Ausdruck und Ge fühl, war fest im Einsatz und hielt tapfer Takt. Ohne weitschweifig zu werden, will ich einfach constatiren, daß der Frohsinn von allen Vereinen, welche heute Nachmittag sangen, unstrestig daS Beste leistete; das zeigte auch der kein Ende nehmen wollende Applaus. Die drei Philadelphia Vereine : Männerchor, - Jung'MSnnerchor und Sängerbund waren 'schauderhast lang weilig. Die Stimmen waren ungleich vertreten, die Tenöre sehr schwach und die Basse entdrückend stark, und außerdem schienen sie es lediglich darauf abgesehen zu haben, sich darin zu üben, plötzlich vom denkbarsten Pianissimo zum denk barsten Fortissimo und so umgekehrt überzugehen. Die Chicagoer fanden seinen beson deren Belsall, trotzdem sie zweihundert Mann stark und mit voller Orchesterbegleitung sangen. Ich hatte Besseres er. wartet und war sehr enttäuscht. ZweiteSHauvtconzert. Jedes Winkelchen im Hause ist besetzt. kaum noch Platz sür ein Paar Füße, ge schweige denn für ein ganzes Menschen kind. Es ist em wahres Gluck, daß daS Wetter kühl geworden ist. sonst wäre es gewiß in dem Saale nicht auszuhalten. Schon um 7 Uhr drängten sich die Men schen heran.' Selbst in den Corridoren vor den Thüren standen die Menschen dicht gedrängt aneinander. Wenn morgen sich gutes Wetter für daS Picnic einstellt, dann, glaube 'ich, geht die Sache ohne Defizit ab. Mit nicht enden wollendem Jubel wur de Dr. Damrosch wieder empfangen, und die herrliche Tell Ouvertüre wurde vom Orchester in wahrhaft brillanter Weise gespielt. In der Arie der Pamina entwickelte Frau Tanner eine brillante Coloratur, und sie mußte dieselbe wiederholen. Auf die Frithjofsage war AllcS ge spannt. Die Composition bringt, in ihrer eigenartigen Instrumentation und ihren wundervollen Melodien ganz und gar den düsteren nordischen Charakter zum Ausdruck und ist für Massenchöre geschaffen. Angesichts der großen Schwierigkeiten, welche das Werk bittet, will ich kleine Mängel nicht rügen. De? Chor sang brav und kam vollauf zur Geltung, aber Herrn Benedikts Stimme ist entschieden zu schwach sür den Frithjof, und nicht die eines nordischen Hel den. Dagegen sang Frau Boema die Partie der Jngeburg mit einer wunder baren Innigkeit und Zartheit des AuS drucks. - Einen großartigen Triumph feierte wiederum daS Volkslied. AlS der Ap plauS nach dem Vortrag der Lorelei gar nicht enden wollte, ließ Herr Mischka nochmals .Beim Liebchen zu Hause" sin gen, und auch dieses mußte wiederholt werden. Frau Boema erntete mit einer Arie auS dem Freischütz und Orchester mit dem Vortrag .Der Ritt der Walküren- ein 1a capo. Und nun kam der Schluß, das "Star Spangled Banner" erst von Herrn Hein rich,' dann von Frau SchelleGramm, dann. vom Chor gesungen. Und hier war ich sehr enttäuscht. Nach all dem, was ich gesehen und gehört, erwartete ich, daß das ganze Publikum begeistert einfallen und der Abend?'mit einem gro ßen Hurrah Tücher und Hüteschwenken enden würde. Statt dessen blieb daS Publikum still, ein leiser Applaus folgte nach Beendigung des Gesanges und ruhig, wie nach jedem gewöhnlichen Kon zerte ging daS Publikum nach Hause. Noch einige interessante Notizen will ich beifügen. Herr Fritsch sollte heute Nachmittag singen, kam aber nicht und seine Nummer mußte ausfallen. Wahr scheinlich war er mit Bummeln beschäs tigt. Die Gesammteinnahme bei den fünf Konzerten Uhtf sich auf $22,400. Die hiesigen deutschen' ZeitungSher ausgebe? besaßen so wenig Takt, daß sie keine einzige Zeitung nach dem Lokale der Presse zu schicken der Mühe wertb fanden. Von Milwaukee lief noch heute Abend
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eine Depesche vom Vorstand des Musik Vereins ein, worin derselbe für die Ehre der Erwählung als Festort dankt und Alles zu thun verspricht, um das 24. SSngerfest würdig zu feiern. Das 23. Sängerfest kann in jeder Beziehung als ein großartiger Erfolg bezeichnet werden. P b i l. Ravvaport. Seinen Verletzungen erlegen Gestern Nacht kurz vor 12 Uhr ist der gestern verunglückte Herr Gottfried Reber an den erlittenen Verletzungen gestorben. Die Beerdigung findet morgen Nach mittag vom Trauerhause No. 2si8 Süd Delaware Straße aus statt. Den trauernden Hinterblieben unser herzlichstes Beileid. i Der kleine Stadtherold. Die Herren Phil. Reichwein und John Schmidt unternahmen eine Erholung? reise nach West Baden Spring?. Frau Fritz Pflüger begeht heute ihren 25. Geburtstan. Verunglückt. Joe Keeler, ein Knabe, der in Dorsey'ö Geldschubladen - Fabrik beschäftigt ist, schnitt sich heute Mittag wahrend der Arbeit an einer Hobelmaschine die linke Hand ab. Der Unglückliche wurde im Surgical Institut verbunden. Seine Eltern wohnen No. 174 Virginia Ave. G?orge Kern, ebenfalls ein Knabe, siel gestern Abend aus einer Schaukel, und brach den linken Arm. Im Surgical Institut verbunden. Die Eltern des Knaben wohnen No. 12 Süd Tennesiee Strafe. Heute Vormittag verunglückte ein Deutscher Namens John Earlei. Der Mann war bei dem Milchereibesitzer Christian Sommerlad angestellt, d. h. er hatte erst heute die Arbeit angetreten. Gegen 11 Uhr fuhr er mit einem Wagen die Madison Ave. entlang um sich nach der Stärkefabrik zu begeben, als plötzlich die beiden Pferde scheuten, wobei der Wagen in Stücke ging und der Unglück liche herausgeschleudert wurde. Er brach das rechte Bein an zwei Stellen' und wurde in'S städtische Krankenhaus ge bracht. Der Verunglückte ist noch ein junger Mann. DaS Unglück ereignete sich an der Morris und Peizer Strafe. Albert Stein, ein Metzger No. 177 Virginia Ave. wurde heute Morgen von einem Hunde gebissen und erlitt e'ne sehr schlimme Verletzung. Einer der LWerksührer bei Sinker & Davis war vorgestern damit beschästigt, in Lieber'S Brauerei einen Krahnen auf zuziehen, als plötzlich daS Seil brach und der Krahnen Herabsiel. Der Mann wurde davon getroffen und brach den linktn Fub. Erbeivt Jacob Wittecker. BauvermitS. M. C. Carter.Frame HauS, Nord Delaware zwischen 7. und 8. Straße. $1500. John Blettner. Küche zu HauS No. 286 Ost Louisiana Straße. $150. D. C.'Gill, Fram'ehauS Ecke 8. und Broadway Straße. $2,000. E. C. Hart). FramehauS an Clifford Avenue. $800. I. W. Lader, Stallgebäude No. 10 Huron Straße. $150. Wer eine gute 5 Cent Havanna Cigarre rauchen will, probire "Scluese?'3 Best." . . tsr Zu den besten Feuer Versicherungs Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National' von Milwaukee, Ver mögen, $1.007,193.92 und die .German American" von Run ?1ork, deren Aermö gen Über $3,091, 029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie die .Flre Association of London Vermögen 1.000,000 und die .Hanover of New Bork- mit einem Vers mögen von $2,700,000. Die .Franklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmählgen Raten auch bei großen Verlusten kein Ausschlag .er folgt. Herr Herman T.Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Um-gegend.
ERBRICH,
CHRISTIAN WATERMAN. Germania-Theater. Wenn unsere Erwartungen jemals weit übertreffen wurden, so war das gestern Abend der Fall. Wohl wußten wir, daß man alle nur erdenklichen Anstrengungen gemacht hatte, um Maria Stuart', das große dramatische Werk, in würdiger Weise zur Auf. führung zu bringen, aber Zweifel an der Möglichkeit des Erfolges blieben nicht au wenn wir an die vielen großen und kleinen Hinderniffen dachten, welche einen soschen Aufführung unter hiesigen Ver Haltnissen im Wege standen. Und ohne das anerkennenswerthe, ein müthigeZusammenwirken der Künstlerge sellschaft wäre es auch wohl schwerlich gegangen. So aber schien es, als ob sich jeder Einzelne der Mitwirkenden ganz besondere Mühe gab den hohen Anspruch, en gerecht zu werden, und wenn auch das Können manchmal hinter dem Wollen et was zurückbtieb, denn die gebundene Sprache war wohl Manchen etwas unge wohnt, so war es doch sür den Zuschauer nicht schwer hier ein Auge zuzudrücken. Die Palme des Abends gebührt der Benefiziantin Frl. von Kaselowska. Ihre Leistung war eine vorzügliche. Haltung, Sprache und Spiel waren gleich imponirend, und die Szene, da sie zum ersten Mal seit Lanaem wieder beit athmet, da sie überwältigt von ihren m . r c. f v.f i . . vciugien oellauiiri : Eilende W,gen, Segler der Lüste, Wer mit euch wanderte. Wer mit euch schiffte, Grüßet mir freundlich mein Jugcndland,. war von wahrhast ergreifender Wirkung. Dann die Begegnung mit der Königin Elisabeth und die darauffolaende Sene mit dem verwegenenMortimer. alle diese Szenen zeigten das tiefe Verständniß, mu weicyem ote ttun llerm die unglückliche Maria spielte. Frau Meyer spielte die Elisabeth, und obwohl auch sie unsere Erwartungen weit übertraf, so war doch ihr Organ sür diese Rolle nicht ausreichend. ?lbr Sviel war indeß recht gut. Groken Belsall erntete Herr D:nzau als Mortimer. Er sübrte die Rolle des liebeglübenden Jünglings von Anfang bis zu Ende mit Feuer und Begeisterung durch, ja im ersten Akt hätte sogar etwas Mäßigung nichts geschadet. Seine Lei stung fand auch verdiente Anerkennung und er wurde ebenso wie Frl. von Käse lowska mehrere Male durch stürmischen Hervorruf geehrt. Die Maske des Herrn Lindau als Gras von Leicester war schlecht, sein Spiel war ziemlich gut, aber sein Vortrag ließ zu wünschen übrig. Herr Frank als Burleigh und Herr Meyer als Paulet spielten sehr wacker. Herr Michelsohn alS Graf vonShrews bury spielte recht brav, ebenso Frau Frank als Hanna Kennedy und Frau Denzau als Kammerfrau der Maria. Herr Kunz hat es durch zu rasches und undeutliches Sprechen fertig 'gebracht, eine Szene zu verderben. Soweit die einzelnen Leistungen. Alles in Allem genommen, war die Ge fammtleistung, wie fchon Anfangs de merkt, eine sehr anerkennenswerthe. Die allzukleine Bühne wirkte zwar manchmal störend, aber die hübsche Ausstattung ließ auch Manches lvergeffen. Die Costüme waren brillant. Frl. von Kaselowska hat alle Ursache, mit ihren College, die sie so wacker un terstützten. zufrieden zu sein; und da auch der finanzielle Erfolg ein recht guter sein wird, denn das HauS war in allen Theilen gefüllt, so hat man wohl Veranlaffung, der begabten Künstlerin zu gratuliren. Vuffalo Neuigkeiten Der Demokrat" sagt : Herr John Röther, No. 635 Michigan Straße, spendet den Hamburger Tropfen großes Lob. Namentlich bei Magenleiden und daraus entspringendem Kopfweh hätten sie sich stets bei ibm sehr wirksam erwiesen. Wie bereits gesagt, ließen sich leicht taufende weitere Zeugnisse für die Wirksamkeit Dr. August König's Hamburger Tropfen gegen Magenbeschwerden, Lebelleiden, ttopsweh, unreines Blut u. f. w. beibringen, ebenso für die Vortresflichkeit des Hamburger Brustthee in Fallen von schlimmen Erkältungen. Morgen Vormittag ausgezeichnete Turtelsuppe bet Tony Bulach, No. 20 Nord Delaware Straße. er Eduard Jones wurde heute wegen Tierquälerei verhaftet. rT Heute Vormittag begab sich eine feingekleidete Dame in die Mayorscourt und ersuchte denPolizeirichter.ihr Polizei lichenSchutz zu gewähren um ihre Schve ster, die sich in dem Hause der berüchtigt ten Jennie Daily befindet von dort hol?n zu können. Man entsprach der Bitte.
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