Indiana Tribüne, Volume 6, Number 301, Indianapolis, Marion County, 19 July 1883 — Page 4

Geo. f, Borst.

. Scutschc AMihrlc. Recepte werden ach 3ordjrift gefertigt. 'CheraikaUen, Arzneien, Parfümerie-Waaren, Farben, Cigarren, und alle iu'S Vpothtkerfach einschlagende Artikel, zu den billigsten Preisen. 0 Oüb Meridkan Straßs. Indianapolis, Ind., 19. Juli 1833. LoLsles. CivilstandSregifler. . Geburt tn. lDi anaeZüörte Namen sind di bei Vater oder k Kutter.) NorriS P. Wright, Knabe, 15. Juli. Otto N. Frtnztl, MSdchen6. Juli. Leo Volider, Mädchen, 14. Juli. . Helratben. Jscob I. Wallace mit Lizzie Goeble. ftian! Andtrson mit Malinda Demvsey. Theodor Mönch mit Lldble MandariS. Joseph Dosenbach mit Jessii Straßner. Todesfälle. Maggie Haase, 6 Jahre, 13. Juli. Lena Faber. 26 Jahre, 17. Juli. Asa Gallovay, 11 Monate, 17. Juli. ' Wm. 29. Allmann, 33 Jahre, 17. Juli. Florence Jliff, 10 Monate. 16. Juli. LLZ.Wektere Lokalnach richten finden unsere Lese aus der dritten Seite. Die Martha Loge veranstaltet am L. August ein Sommernachtssest im GermaniaGarten. LS- Heute Abend findet im Germania Garten die Benesizvorstellung des Fr! von KafelowSka statt. Die Zöglinge vom Sozialen Turnverein haben die Absicht, die Aktiven am Sonntag im Feldlager zu besuchen. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße. - S&m George Biddle, welche in der Barbierstube deS Occidental Hlüel am stellt ist, urde gestern Abend aus eine Depesche hin vonReadhause,Jll.,hier ver haftet. Man telegraphirte daß Biddle dort Schatzmeister der Odd FellowZ Loge gewesen und etwa tz75 .kurz sei-. Heute Abend Marla Stuart" im Germania Tbeater. 23m. Lockmood wurde heute ver hastet, weil er das Pferd von John Prior erschossen haben soll. Kause Mucho's "Best Ilavana Cigars." TS- In der Circuit Court wurde heute Fannie V. Burdett von Christopher Bur. dett geschieden. Die gewöhnlichen Gründe waren maßgebend. Sie erhielt daö Kind au? der Ehe zugesprochen und darf ihren Mädchennamen wieder annehmen. 13 JameS McCoole wurde heute bei Squire Thompson bestrast, weil er einem Minderjährigen SchnapZ verkauste. Die Frau des genannten Wirthes war angeklagt, einem Manne Schnaps verabreicht zu haben, trotzdem dessen Frau sie davor warnte, mußte aber natürlich sreigesvro! chen werden. - Dr. - Sutherland, der bekannte Zahnarzt, ist wieder nacd Jndianavolis zurückgekehrt und seine Osfice befindet sich in dem Eckhause N o. 59 Nord Illinois Straße gerade über Car ter'S Jce Cream Parlors. Wer zahn, ärztliche Arbeiten benöthigt und gut und billig bedient zu werden wünscht, spreche bei ihm vor. tsT Mary Blake könnte ihre Klage gegen Pauline Blanchard, daß dieselbe ein berüchtigtes Haus halte, nicht genü gend begründen und der Squire mußte die Angeklagte fceilasien. Heute Abend Maria Stuart im Germania Tbeater. ZS- .Pack schlägt sich. Pack verträgt sich'" In Squire Thompson'Z.Eerech-tigkeitsbude-hatte sich heute Vormittag eine große Anzahl Farbiger eingesunden. um allerlei schmutzige Klagen auözusech ten. Dabei vertilgten sie eine sa große Anzahl Wassermelonen, daß man eine Theuerung dieser Frucht ernstlich besürch tet. Heute Abend Maria Stuart" im Germania Theater. Heute wird in BusZalo noch tüch tig gebummelt und morgen begeben sich die meisten-der Besucher auf den Heim weg. Wenn der Männerchor hält, was er sich vorgenommen, wird er schon heule Abend ? den i Heimweg , antretend Wir - i . s. . . : . - ...... glauden jeooq nicht recht Daran. S- Folgende Gesellschaften ließen sich incorporiren : McMedowS Grocery und Wroduce Ercchange von hier.' Cavltak Z5,000.'-.R. R. Stone' Lumber Com panyvon Birds Eye. DuboiS Co.' Ca. vital 56.500. .Wanerwerr Co." von Richmond. 1 (Das ist die dritte inner.' halb einer Woche) Capital Z250,000. Geständniß eines NedakteurS. Farragut, Iowa. Herr I. W. eed. Redakteur der arraaut.Nkm " sagt: .Vor einiger Zeit litt ich, wie vorftfjDit MttrS. an WhmmattSmit nfir so arg, daß ich kaum gehen konnte..' Man ttjfif Wff r v $y m ci 4 O ff CUVI" UD(U SUJUtigt41lUC4f St. IakobZ Oel. Ich schaffte eine Fla. sche davon an und rieb es nur einmal ein. Kälte eine so wunderbare Wirkung kaum für möglich gehalten. Nach einer weiteren Einreibung deZ magischen SchnttzenlmdkrerS war ich völlig geheilt.

(Spezial Correspondenz der .Tribüne".)

' ' Büffalo Sängerfest. ' M. Äunalo. N. 17. Juli. 1883. Um )11' Uhr sind die ttonzerte zu Ende, um K12 Uhr schließt die Post, da bat man kaum Zeit, sich ein vernünftiges Urtheil zu bilden, geschweige denn etwas Ordentliches zu schreiben. DieS der Grund, weshalb ich heule nochmals auf das Empfangskonzert zurückkomme. Nachdem'iH in den Morgenbläitttn die verschiedenen Reden im Wortlaut gelesen, sinde ich, daß die des Festpräsidenten Herrn Becker einige ganz vernünftige Gedanken enthält, welche gerade in der gegenwartige Periode in welcher ,die Temperenzfaatiker eine solch' große Thätigkeit entfalten, ganz am Platze sind. Dagegen enthielt die des Bundes Präsidenten, des Herrn Allgewähr, nichts weiter BemerkenSwertheS, als daß beim Feste 71 Vereine mit übe? 2000 Sängern vertreten sind. Daß das Empfangökonzert tadellos ausgefallen, kann , man wahrheitsgemäß nicht sagend An den Leistungen des gro ßen gemischten Chors ist wenig auözu setzen.' Traten auch nicht alle Nuancen genügend hervor, so war doch der Gesammteindruck ein ganz gewaltiger, erhe bender und der Beifall war groß. Da. gegen bleibt eS eine nicht wegzuleugende Thatsache, daß die Solisten nicht genüg. ten. Keiner von ihnen hat eine Stimme voluminös genug, um mit voller Kraft den weilen Raum tu durchdruckn. !i ii In Bezug auf Herrn Heinrich fälle ich dieses Urtheil mit einer gewisien Reserve. Herr Heinrich sang eine 'Baßvartie und ist doch kein Bassist, sondern ein Bari, tonist. Er konnte offenbar seine Stimme, welche in den höheren Lagen von unge meinem Wohlklange itf, nicht zur Gel. tung bringen. ... Nun ist auch eine kleine Mißstimmung eingetreten, welche dazu geeignet ist, große Dimensionen anzunehmen. Gestern Morgen in der Probe sang Frau Boema, unter Direktion deS Herrn Federlem. Die Geschichte wollte nicht gehen, immer fing man wieder von vornan, aber eS wollte nicht klappen, bis schließlich Herr Damrosch sich in'S Mittel legte. Heute höre ich nun, daß Frau Boema sich posi. tiv weigert, unter der Direktion des Herrn Federlein zu singen. Herr Feder, lein ist einer von dem Dirigententrio und eS wird ihm wohl kaum etwas Anders übrig bleiben, als zurückzutreten. E r st es Nach mitta g S ko n z er t. Ich weiß wbhl, ich überschütte förmlich die Leser der Tribune" .it Correspon denzen, aber da wir in Kürze in Jndiana poliS -ebenfalls ein Sängerfest haben, so glaube ich vermuthen zu dürfen, daß da? Sängersestinteresse ein ziemlich regeS ist. In dem Konzerte heute Nachmittag traten außer den Herren Fritsch und Heinrich' die- Damen Frau' Gabriella Boema und Frau Marie SchelleGramm auf. In Bezug auf die beiden Herren sinde ich an meiner schon ausgesprochenen Ansicht Nicht? zu ändern, dagegen kann ich mich günstiger über die beiden Damen aussprechen. Frau SchelleGramm hat einen prächtigen Mezzo Sopran, eine Stimme, die zum Herzen dringt, .und Frau Boema hat einen kräftigen, schmet ernden Sopran, welcher aber des süßen Schmelzes entbehrt, welchen die Stimme der Frau Tanner besitzt. ; ' . DaS Hauptinteresse konzentrirle - sich natürlich auf daS Einzelsingen. Ich muß gestehen, die Leistungen übertrafen meine Erwartungen bei Weitem. ES wurde prächtig gesungen. Pianissimi wurden geleistet, daß Theodor ThomaS seine Freude hätte daran haben können. Der Schillerbund von New Bork eröffnete den Neigen und da er in dem glücklichen Be sitze eines ausgezeichneten Tenoristen ist, dessen Stimme nicht schrill und roh, wie die 'so vieler! Vereinstenoristen . klingt. konnte er gar nicht verfehlen, zu gefallen. Eine sehr schwierige Compositiön: Nheingauer Gruß" von Möhring .trug der Cleveland Gesangverein vor. Die Leistung war zwar vortresflich, aber dem Berein fehlt es an einem guten Teno riste'n. '. - Die Harmonie" von Detroit und die .Aurora" von Newark, N. I. sangen sehr schön, aber am Besten sang meiner Ansicht nach der Musikverein von Milwaukee. Ich habe noch selten einen solch prächtigen Männerchor gehört. Mit Herrn Federlein ist irgend Etwas "wrong".' Auch die Sänger sind unzu. srieden. ' Er nimmt die Tempi langsam und bedächtig, wie eS dem Alter zukommt. aber- eben nicht so wie sie die jungen Sänger gelernt haben. ' Es sind etwa 2080 Sänger hier, aber die Buhne.hat nur Raum sürl500., Da mußten denn 580 Sänger bei der Proie beute Morgen herausgezählt werden. Zuerst mußten, die Vereine zurücktreten, welche nicht viel zu leisten' im' Stande sind, und dann wurden auch au? den größeren Vereinen dle schwächeren Sän ger ausgeschieden, so daß z. B. vom Cincinnati Orpheus nur neun übrig blieben. Zur. Ehre pes Indianapolis Männerchor muß' gesagt werdet daß er vollzählig im Chöre verblieb und daß, der Dirigent die Herren Heßling und Heckler in die vorderste L?eihe der Tenoristen rief. ' Während ' ich !hier' sitze cund mir im Schweiße Meine Angesichtes die Finger abschreibe, fahren dieMännerchörler zu lammen mit dem , Männerchor von Chi cago draußen auf dem blauen (vielleicht ist er grün, ich weiß es nicht)' See umher und amüsirm sich jedenfalls aut'ö Bestk

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DaS hat man davon, wenn man Zei tungSschreiber ist. V 'I v , Erstes Hauptconzert. Eiq ungeheurer Menschenstrom wälzte stch' nach der FesthaUe und schon vor 3 Uhr war der Riesensaal in all seinen Räu nun bis zum letzten Platze gesüllt. . ES war wirklich'eiri großartiger ZlndliS,' diese ungeheure festlich geputzte Menschenmenge zusehen. . Ein wahrer Sturm deS Beifalls erhob sich, a!S Dr. Damrosch däS Zeichen zum Anfang gab. Damrosch ist überhaupt der Liebling deS Publikums geworden. Der Mann hat einen schönen großen Köpf mit langem, dichttm, weißem Haar, er oiriglrt graztSS und doch mit Jeuer und deutet jede Nuance an. Das Orche ster spielt aber auch meisterhaft und die symphonischen Dichtungen" von Liszt waren von wahrhaft überwältigender Wirkung. Doch sprechen wir von der Hauptsache, dem großen Chor,, denn in diesem liegt offenbar der Schwerpunkt deS Festes. Eine Riesenstimmwelle wälzte sich heran, als derselbe anhob und der Eindrück war ein mächtiger. Waren auch die Einsätze häufig schwankend und -unsicher, so ging das doch immer im Momente vorüber und krästia und sicher sang der gewaltige Cöor weiter. Großartige Compositionen wie du Macht des Gesanges und Bruch's Normannenzug errangen zwar großen Beifall, aber die Herrlichkeit deS Volksliedes zeigte sich an dem zu einem wahren Sturme anwachsenden Applaus, den Pfeil'S Beim Liebchen zu HauL" fand. Das Publikum beruhigte sich nicht eher, als bis es wiederholt, wurde. Das Volkslied feierte einen großen Trl umpb. Frau Boema sang heute Abend sehr schön. ? Ihre mächtige Stimme schallte frisch durch den weiten Raum. Auch Frau Schelle Gramm sang schön. . Herr Beneoikt, der die Soli zu' den Chören sang, hat einen wohlklingenden Bariton von mäßigem Äolumen. SaS 23. Sängerfest ist ohne Zweifer ein großer musikalischer und gesanglicher Ersolg, ganz besonders in Bezug auf den Männerkefang Das hört,' sieht' und fühlt Jedermann und Publikum, und Sänger sind begeistert.Apropos, Frau Boema hat ihren Willen gehabt. Als sie fang, dirigirte Dr. Damrosch statt deS Herrn Federlein. D i e I n-d i a n a p o l i s e r. Nun noch etwas von unseren Jndiana polisern. Wie schon gesagt, fuhren sie heute Nachmittag in den See hinaus. Aeolus aber hatte einen Schabernack vor. Er blieö heftig aus beiden Backen, die Wellen gingen lustig hoch, das Dampfboot schwankte lustig hinüber und herüber und ein großer Theil der Gesell schast wurde lustig seekrank. Zum Opfern .kam' es glücklicherweise nicht. Da ich nicht dabei war. überlasse ich es Freund Recker beim Nachhaüsekommen des Näheren darüber'zu erzählen.' Heute Abend nehmen die Männerchör ler an einem. Commers Theil den der hiesige OrpheuZ mehreren Vereinen giebt. Nicht vergessen darf ichzu erwähnen, daß die für den Männerchor von Herrn Ranje gemalte Standarde überall Heiter keit hervorruss und Beisallndet. Unsere 'Jndianapolise'r sind gestern Abend wirklich frühzeitig zu Bette gegan gen, sie hatten eben die Nacht vorher gar zu wenig geschlafen." ttm so frischer und munterer sind sie heute. , Auf heute Nach mittag haben sie'eine Bootfahrt auf dem See veranstaltet. Leider werde ich nicht dabei sein können da ich doch als Pflicht getreuer Berichterstatter der Hauptsache, nämlich den 'ttonzerten. meine Aufmerk saml.il schenkn mub.'. ' . DaS Preß'Cömite hat 'nun doch ein Einsehen gehabt, und Freund Meyer mit allem Nöthigen versehen.' . - ' Unsere Jndiancpoliser Sänger sind mit ihrem Quartier zufrieden. ES ist freilich 'nicht "erster vielleicht auch nicht zweiter Klasse, aber eS geht an. Phil. Rappapvrt. - tsr Heute Abend'.Marie Stuart im Germania Theater. tsr Eine Frau Heant hat im Zorn das Eigenthum ihrer Wachbari beschädigt und wurde für die durchaus nicht nachbarliche Gesinnung begrast.

CHRISTIAN WATERMAN.

Waitei'iiMaim, Hohl öd Köppkr.) Germania-Theattr. Also heute Abend gelangt im Germa nia Theater das große Drama Maria Stuart zur Aufführung. Das theaterliebende Publikum betrach. tet.das als.ein 'Ereigniß, denn ein Schil ler'scheS Stück bat man nicht, so leicht Gelegenheit auf einer Bühne in Amerika zu sehen. Grund genug, um das Thea ter heute Abend bis auf den letzten Platz zu füllen. Und abgesehen von der Anziehung? kraft des Stückes hat heute Abend Frl. von Kaselowska ihren Ehrenabend, denn ez.ist lhr Bentsiz. - Wir hatten schon häufig Gelegenheit, das Talent dieser Künstlerin zu preisen und wünschen nur, daß man ihr heute Abend beweist, wie sehr sie sich in der Gunst aller Theaterfreunde einzuschmei cheln verstand. Daß man alles Mögliche aufbot, um das Stück in vollendeter Weife aufzu führen, beweist die Thatsache, daß man die Costüme aus New York kommen ließ und die nöthige Bühnenausstattung aus English's Opernhaus entlehnte. Man stelle sich also bei Zeiten ein, um sich einen guten Sitzplatz zu sichern. Strike der Telegraphisten. Da man die Forderungen der Telegra phisten nicht berücksichtigte,. wurde heute Morgen um 11 Uhr 10 Min. von allen Telegraphisten, der Ver. Staaten ein Ausstand in Szene gesetzt. Auch die. hiesigen Angestellten der Western Union Co. haben 46 Mann stark die Arbeit niedergelegt, wurden jedoch bald durch 16 andere Arbeiter ersetzt, so daß die Office nicht geschlossen werden brauchte. 25 weitere Arbeiter sucht man von auswärts zu bekommen. . Die Compagnie glaubt daß , die Telegraphisten die Arbeit binnen 10 Ta gen wieder aufnehmen werden, diese be harren jedoch bei ihren Forderungen. Die namentlichen Forderungen sind. 15 Prozent Lohnerhöhung, Reduzirung deS Arbeitstages auf 8 Stunden und der Nachtarbeit auf? Stunden, sowie gleiche Bezahlung sür Frauen wie sür Männer. Mayors'Tourt. Chas. Sylvester und' Sam Olliver, des Diebstahls angeklagt, sollen am Samstag ein Verhör bestehen. Sansord Cutcher mußte sür daS Ver gnügen, einen Andern geprügelt zu ha den, berappen, und Willis Sansord wurde wegen Faullenzerei, ziellosem Um herstreisens u. s. w. sür 30 Tage ausge hoben. Einen kleinen Schuhputzer, der gestern Abend da beistand, als ein anderer Junge in der Nähe des Depots ein Fenster ein schlug, verhaftete man gestern Abend, wofür die Herren Polizisten heute Mor gen eine Strafpredigt vom Mayor an hören mußten. Der kleine Stadtherold. Frau E. B. ttnöfel von New Albany befindet sich besuchsweise in der Stadt. Bei Herrn Otto Frenzel ist der Storch eingekehrt.' Ein Mädel. Gratuliren.. Herr Fritz Weiffenbach wurde mit einer traurigen Nachricht aus Deutschland be troffen. Seine Mutter ist plötzlich ge starben. ,. BanvermitS. Peter BurnS, FramehauS an Fayette Straße nahe West. $8W. . . Elizabeth Denvy, Anbau an HauS an Boung Straße., südlich von' Cypreß. 5500. " , - ' ' SgtüU Abend -Maria Oittari im Germania Theater. . : ' ' ter Der George H Chapman Posten No 209 G. A. R. chatte . gestern Abend Versammlung. Daö Lokal befindet sich in Altmann'ö Halle ' Ecke KansäS und Meridian Straße und- die Vereinigung ist bereits über 100 Mitglieder stark. Die alten Soldaten der Süd feite sind zum Beitritt aufgefordert. . Verlangt Mucho's,"Lest llavana Cigars' '

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