Indiana Tribüne, Volume 6, Number 296, Indianapolis, Marion County, 14 July 1883 — Page 2

Dndimm Möüne.

FSglZHe usd Sosutagsausgaöe. Äffte: 120 O. Marylandstr. JndZanapolis, Ind., 14. Juli 1683. Das neueste Go'.dland. Mitte April ds. I. drang die ersti Kunde von den reichen Lagern Goldsand, den sogenannten .Mulege PlacerS" in Unter-Calisornien, auch nach Tombstone in Amona. Sosort bemächtigte sich zahlreicher unternehmender Bewohner dieser Stadt das Verlangen, eine Expe dition nach Muleae zu unternehmen und sich an der Ausbeutung der Schatze zu betheiligen. Innerhalb 24 Stunden hatten sich 32 energische Männer und eine Dame, Frl. Nellie Cashman, mit Allem ausaerüstet, dessen sie sür dieReise bedurften, und schon am 23. April er reichten dieselben GuayamaS. Capt. M. E. Joyce wurde als Anführer gewählt. und dieser miethete für Die tzsumme von 55300 ein Seael chm, das mit einer An zahl mexikanischer Burros, Werkzeuge und Mundvorräthen sür 6 Monate ve laden wurde. Der Capitän des Schis ses wurde angewiesen, an einem Punkte der Küste zu landen, der sich in möglichster Nähe der Minen befinde, an dem aber auch Trinkwasser vorhanden sein müsse. Nach einer Fahrt von 5 Tagen, die durch eine zweitägige Windstille fo . . . c tvt.'r... verlängert wuroe, tanoeien oie jteijen den bei Trinidad und brachen sofort in das Innere des Landes aus. Das Was ser. das sie dort . vorfanden, war von widerwärtigem Geschmack, und in der Hosfnung, bald auf bezzeres Trmkwaszer zu stoßen, nahmen sie nur einen geringen Vorrath mit sich. Capt. Joyce brach erst zwei Tage später auf, als die Uebrigen: er ritt ein ausgezeichnetes Pferd und konnte daher hoffen, seine Leute, die nicht schneller vorwärtskommen konnten. als es den schwerbeladenen Paatyleren möalich war. bald wieder einzuholen. Bereits am dritten Tage nach ihrem Ausbruche erreichte Joyce nach einem scharsen Ritte die Expedition, und zwar in einem trostlosen Zustande. Ale eute hatten auf der ganzen Reise nicht einen Tropsen Wasser vorgefunden und sie und die Thiere befanden sich im Zustande größter Erschöpfung.' Frl. Ca hman laa im Delirium und war, selbst von den entkräfteten Männern unterstützt, nicht mehr im Stande, sich weiter zu schleppen. Die Rückkehr nach Trinidad schien ebenso gefährlich, als das Vordringen, denn die Leute wußten, daß sie von einer spanischen Mission nicht mehr weit entfernt sein könnten. Frl. Cashman wurde auf dem Pferde des Anführers sesigebunden und die Reise ging wieder vorwärls. Nach Zurücklegung von 25 Meilen kamen sie in der Mission Santa Gertrudes an. Diese wurde vor 24 Jahren von Jesuiten gegründet und hatte vor 14 Jahren noch gegen 00 indianische Bewohner, welche jetzt aus 14 Ueberlebende zusammengeschwunden sind und in einem Zustande so verzweifelter Thlllnahmlostgleit leben, dak sie ihre Todten nicht mehr beerdigen, fondern in der Nähe ihrer verfallenen Hütten unbedeckt auf den Boden werfen. Gerippe lagen zahlreich umher und Leichen in den verschiedenen Stadien der Verwesung verpesteten die Lust. Die Kirche ist ein äußerst soliderBau, und daher noch ziemlich gut erhalten. Der Indianer, welcher die Stelle des Missionars vertritt, ist 80 Jahre alt und wurde als Führer . nach den Minen gemiethet. Auch hier hatte das Trinkwasser einen entsetzlichen Geschmack, aber trotzdem wurde ein reich licher Vorrath mitgenommen. Nach mehrtägiger Erholung wurde die Wei terreise angetreten. Nachdem ö Meilen zurückgelegt wa- ' ren, stieß man aus eine tiefe, von d'er Natur gebildete Clsterne, in welcher sich das aus weiter Umgebung zusammenfließende Reaenwasser sammelt ; der Wasservorrath war noch ziemlich dedeutend, das Wasser hatte aber, da es Mo nate lang nicht geregnet hatte, ebenfalls einen fauligen und Ekel erregenden Geschmack. Nach einem Wege von weite ren 25 Meilen wurden die Minen er reicht. Dieselben befinden sich in dem obersten Theile emer engen und ziemlich steil abfallenden Schlucht, und der gold . haltige Sand bedeckt einen Raum von 30,000 Quadratfuß. 250 Mexikaner und Indianer waren bereits an der Ar beit, den Goldstaub aus dem Sande zu gewinnen. Sie theilten den neuen An lömmlingen mit, daß ein Mann bei an gestrengter Thätigkeit bis zu $2 täglich verdienen könne, und daß bisher nur ein einziges Stück gediegenen Goldes im Werthe von $80 gesunden worden sei. Eine Anzahl Indianer beschäftigt sich ausschließlich .mit der Zuführung von Trinkwasser; sie verkaufen dasselbe an die Uebrigen sür 15 Cents die Gallone und verdienen das meiste Geld. . Die Leute aus Tombstone fanden die Angabe, daß em Mann blS zu $2 tög lich verdienen könne, noch sehr übertrie ien; aus 5 großen Pfannen Sand und eingetrockneten Schlammes gewannen sie Gold im Werthe von $1.50, sodass selbst zur Regenzeit, wenn das Gold durch AuSwaschen gewonnen werden kann, eine gut lohnende Ausbeute nicht zu erwarten ist. Im höchsten Grade enttäuscht, ver lausten die Leute aus Tombstone einen Theil ihrer Vorrathe an die älteren An siebter und traten den Rückweg an. Aus demselben begegneten, sie mehreren Trupps, die ebenfalls nach dem neuen Goldlande zogen und von denen sich nur Söenige durch die Schilderungen der Nuckkehrenden zur Umkehr bewegen lie ßen. In GuayamaS fanden sie über 1000 Personen, die auf Sch, ssgelegen heit über den Golf warteten. Diesen theilte Capt. Joyce in einer von ihm an beraumten Versammlung seine und sei ner Gefährten Erfahrungen mit und be wog die Meisten, das Paradies von Mulege nicht auszusuchen.

1 VervrechergaUerIen

. , . 7 v C zu erhalten. Wenn lie sich nicht cioiit spater nacy 4ju tty, Pa., wo er cvcn tt Photographien m denÄtibrecher- ?. fc slC .nianens keine falls ein Advokatenbureau eröffnete. Er

D gallerien hohem st das Gencht dcsAerbrecherö das sple gelbild der schlechten Neigungen und eidenscbasten.die ihn beberrscben. ftin stere Entschlossenheit, Tücke, Verschmitzt' i . ' . ' . ' . . . . .... I , - .. I beit sind Kmen cyatten, ot: ot Duröj v . . a. 1 ' 1 . i. ' .c der sogenannte thierischeEksichtsaudruck ntmht n!er den lckweren Verbrechern .3Mrii?'s;Ii fTtn ßfirfammt. Nickt VifcMMIM'Ml - 7 1 mnig. PH'-5.M ,.;. dag.g. auch Gesichter, aus denen Bege, nerung, poetische Empfindung, Sanslmuth.Stre den nach den höchsten Zielen derMensch. heit zu sprechen scheint, und manche Ver ? :1vk...i. r-.. cyftt oreazer jinu uuiiy uüu.u. uioyw--Köp e ausgezeichnet. An ver ttvreqer ga.'ri. in N.w B.k bchnd,. sich die Photograph .MkS Bni'au . , die atm nur denkbaie Aehnl.chke mit Edgar Allen Po. W Bildern, denen einen u;iucuiuu4iit vj.i i " Ausnahme zu benutzen. Häufiger sind solche Porträts, welche do,S Bemühen des . . . . . Photographirten verrathen, oem wtqx einen ihm sonst fremden Ausdruck zu geben. Die größte und am vollständig sten asiortirte Verbrechergallerie besitzt natürlich New Nork. und in ihr sind auch Zahlreiche Vertreter der Veroreaerwell v i 1 -7 . ' ,.l des Auslandes zu nnoen. . I Aus Grund der Vereinb kürzlich zwischen dem Innern und dem Kriegsministerium ge troffen wurde, wird bekanntlich General Crook nicht nur die von ihm gefangenen ChlncahuaS und deren Verwandte, son dern überhaupt alle Indianer auf der San Carlos'Reservation überwachen, Der Agent wird nur noch an die friedli .w -.........- r .- ! en stamme evensmiuei u. t. w. zu vertheilen haben, während General rr . . . m t .?. (w..r.Y F v. . q I virooi inr oie viuirea)ieryailung es Friedens und der Ordnung zu sorgen und die' Gerichtsbarkeit zu führen hat. Thatsächlich ist der General militärischer iv -r, . k . . uno vurgerilmer Gouverneur oer eer Reservation heißt, liegt im südöstlichen Theile von Arizona. Im Süden reicht

der großen Städte sind von . Mord,üae mebr unterneb fand ziemlich zahlreiche Clienten, wurde

pnzchologl mn Interesse, yaupg mn .-..r. Ker scklieülick einer ftältöiina LbersuKri

den finstern oder lauernoen Äusorua oer oenr oer vc y. x-nm unv viu, , um Augen, die trotzig aufeinander gepreßten so mehr wird der Westen daz Paradies mageren Lippen, die eigenthümlich ver der Frauen. Fast alle Un!er,chlede sind ,.?n Mundwinkel verratben.wäbrend ver s änlich er Natur und nur in

rri0 aAn rrTrt.Hruiirtif. I

es fast bis an die südliche Pacislibahn. Longsellow, mit dem sie ln lebhaftem r n is0 , i.?. .nt! jf, .In r .r.Pi.-V .?v . l f.

IM jien 015 nauezu an oie metttia,e Grenze von NeuMexico. Es ist nicht, vie so manche andere Re ervatton, durch n . i r I T,ruculoarleil ausgczcicynrl, lonoern im Gegentheile wüst und sandig und nur durch künstliche Bewanerung anbaufähig zumachen. Mit letzterer haben eö denn ttr( V.A kft.i ytCi?A. hViAM. f I sf uuui ut( uuu uuUMiuti ouiuu't viiiuy ... p jr. m - r crt genug ver,uqr; e yaoen ,ur noiyyauie UNgewoyNllch Viel gearvelltt, aver Mit sehr. unbedeutendem Erfolge. Denn da sie nicht das geringste Verständniß für die Grundsätze der Bewasierung durch t ri c . .r .r . v v'. ni..!. rr .T ruvrn oe,an unv vie Regierung ,ir ., r. p p.. . .! na)i auiimrie, 10 ikgien ne enimeoer vle m .. r r .ir t m i . Gräben falsch an, oder an Punkten, wo ihnen kein Wasser zuströmte. Ein frü herer Agent berichtete sehr naiv: Man hätte die -Indianer keine unpractische Arbeit thun lasten sollen. Em fachver ständiger Farmer hätte ihnen durch seine Anweisungen über Irrigation vonNutzett lein und ihnen viel unnutze Quälerei er sparen können." ES scheint dem Agen ten nicht eingeleuchtet zu haben, daß es eigentlich s e in e Sache war, die Kin der der Natur" aufzuklären. Wenigstens hätte er ihnen sagen können, daß das Wasser nicht bergauf läuft und Graben nichts nützen, wenn fie kein Wasser zu t luoren. Unter den obwaltenden umständen haben die Indianer natürlich sehr ge--ringe Fortschritte gemacht. Vor drei Jahren hatten sie erst 1ö0 Acker unter Cultur gebracht, obwohl sich ihre Kopf zahl auf 4600 belief. Sie zerfallen in neun Stämme, von denen sieben zur Apachen'.Natlon' gehören, wahrend zwei, die MosaveS und die ThumaS, eine ganz andere Sprache reden, viel gelehriger und friedlicher sind, als die vWi V '. l r.Lt cn... payeii uno Mil ieKlerrn leinen )erlkyr unterhalten. Di5 Apachen, wie ihre Stammverwandten in Mexico, sind der Civilisation schwer zugänglich. Sie stehen in dem Rufe, grausamer und blut dürstiger zu sein, als selbst die Sioux und haben durch ihre Thaten bis in die jüngste Zeit hinein diese Ansicht nur be stärkt. Allerdings rühmt ihnen ihr Agent Unterwürfigkeit und Folgsamkeit nach, aber auch er kann nicht bestreiken, daß sie sich als weniger civilisationsfähig erwiesen haben, als irgend ein anderer Jndianerstamm auf dem ganzen Conti nente. Selbst General Crook, der sie X ! ri CT X ..!. M!M & (k.IiLI iivuj um uitiiui in oiyu uiuiuu, lyuii von ihrer thierischen Scheu, ihrem wil den Mißtrauen und ihrer rein bestiali fchen Furcht vor der rohen Gewalt. Auf ihrer Reservation giebt es keine Schulen, u!X ! 1 01-!I1 ITT .Ik )u mmi cimiiui ginnet, uyuui unu Reinlichkeit gehören nicht zu ihren Tugenden, wohl aber schlachten sie mit be r v m - r w r.v . lonoer otmoe weiße ANfievier ao und führen deren Frauen fort. Ihre körperliche Tüchtigkeit ist'nicht viel bester alS ihre moralische, denn durch ihre Ausschweifungen haben sich die Krieger" allerhand Blutkianlheiten zugezogen, durch deren Vererbung dr Stamm sehr bald zum Aussterben gebracht werden dürste. .Als Polizisten schienen sie sich anfänglich zu bewähren, - doch muß die Freude schon wieder vorbel Wn, denn der Agent wollte ja die ChiricuahuaS ausorulliily oeswegen nicyr auineymen, weil er sie mcht in Ordnung halten lonne. . ES ist daher jedenfalls das Beste, daß diese Indianer unter dieAuslicht Crook's üiniui nosocn mo. Was aus innen noch gemacht werden kann, wird Crook sicherlich eher aus ihnen machen, als ir.

l send ein Anderer und j?denfal!s versteht - r- Y -l . ' it.. i "C.f.:i l

er C5. t lN voll lunoiger uiucrwuingitu i I . . - , . I Mädchen im Zordwesten. W ' ? I Je mehr man ncn oer unnnaezuunien n - ü . : . Plane naqcii. jajinu .i' K. - .i v. an rn ... .k. einigenStädten haben g e s e l l s ch a f t liche Hierarchien sich zu bilden bcgon. neu. Soaar die Köniain einer der gw 6"!5"8 mm wu '.'toroioc uens war im icunuu chen und schämt sich dcsi.'n ganz und gar nicht. In allen Dö.sern a lt es als Ruhm, del der asel geschickt ausmar t. , fXnnin (S1fit N hn CSrtT3 - -i ". r" voer rcnauao inu up'; r.en PirlSnlichleiten u: Btdeuiung, die man nur ,qu,n " , Z r bl'Ien darf. Man HSr, Inst die zwar abgeM ene. a. . ... ociamic nirooii ; .Jn. Z Z , . .; , . " deutschen Furstenthums geben wurden. Doch die Mehrheit der Mädchen im ev n 4. - l o Ot.-.!..-. iKOtoroeucn veueyl aus tcgicrinnen. Schullehrerin gewesen zu sein, gilt als eine Art Adelstitel, obwohl der Orden so groß ist, daß nicht viel dazu gehört, Die Hunderte der vorwitzigen Schulleh . i!. ... c.i!.t v r. .M t n . rermnen, oie lmsruyiayr uno oiie in 1 ri a v cm . ! . . . . O. oen ,m ras uno vrizrnmrrrr ivir f i i i . ' . ...V ein gelegenen Yllllen tyre yeeroen ver sammeln, bilden die beste geistige und Hinuntr, hinauf. ES dürste wenige Menschen geben, ka ren Kindheit und Jugend eine so sichere Aussicht aus ein glückliches und erfolg . , c .l reiazes eoen zu verourgen lmten, ais Lucy E. Maclam in Olean, N. P. Das et' t . , v v "! j. rrt ;no woyiyaoenoer uno ariilcuer ui tern. verlebte sie ihre Kindheit theils in Ohio, theils in Springville, Erie County, New York. Sie verrieth V i vaio ungewoynilcue Vkgaoung uno em wickelte sich glelchzettlg zur reizenden Jungfrau. Ihre poetischen Erzählun gen und reizenden Gedichte gingen durch die Presse des ganzen Landes, und Vrieimecyei uano, roiomeie oer oegao ten und schönen Schrislflellerin das größte Jnterei.e. In lhrem VJ. Jahre veriooie ue a) mu oem naiumuimcn Bundesoberrichter Salmon P. Chase. r- . f . v jt. : Schon in den Briefen an iyren Brautl gam zeigte indessen Lucy Spuren eines I M T4 !t . i . M stl ..ri.fff.ftAM. 9 1M Tt tlftt 4. i utiuiicu viuuiüiiiB uuv ttiutiii in I p .. sr.-V V .'It- V. a.ei,lvouen Veoanien uno ruyrenoen Verstcherungen ihrer zärtlichen leve ver focht sie häusig nicht nur unsinnige, sondern geradezu unsittliche Ansichten und Ideen. Kurz vor der bereits angefey. .. . f. .t.'i n. rt.f. v. m.rtn. 'f. ten yocyzell loile yllfe oas ÄeryallNlö, i l r rr ...tt. c uno von oa ao ging es lajnui mir ucu I r .- ' . r ! . t. jl. i L bergab. Sie schrieb nichts mehr, ergab sich völliger Uthätigkeit, ihre Eltern starben, mit ihrem Erbtheile ging sie so fahrlässig um, daß dasselbe bald dabin schwand, und jetzt wird die einst gefeierte und umworbene Schrislflellerin theils von einer Schwester unterhalten, theils lebt sie vom Bettel, den sie jedoch mit einem gewissen Anscheine von Anstand betreibt. Der Reihe nach betritt sie die Comptoirs und Läden der Geschäfts leute der Stadt und bittet UM Darlehen in Höhe von 25 Cents bis $2.00. Noch so ost abgewiesen, kehrt sie täglich zurück, bis sie ihren Zweck erreichthat. Ihr Ge i'..n. . r OT ..in ncyl ii versauen,. !yr yaax vouig er araut. aber valtuna und Flgur sind noch elegant. Gekleidet ist Lucy in bil ligen Kattun und das Kleid hat den Schnitt, der vor 25 Jahren Mode war. Sie trägt stets einen wahren Chimbo rasso von Bustle, und dies ist der einzige Theil ihres Anzugö, der ihr einen lächer llchen Ausdruck verleiht. Mitunter macht sie Reisen nach New Nork oder Wash. ington; in ersterer Stadt bettelt sie, in letzterer bestürmt sie die Repräsentanten . m r , t. uno Senatoren Mit Vefuqen, lyr oen ihr als Schriftstellerin gebührenden Eh renfold auszuwirken. Sie nimmt nie einen Cent Geld mit auf diese Reisen und wartet, wenn sie von einem Conduc teur aui einer Station abgesetzt wird, ruhig auf den nächsten Zug, um von die stm wieder weiter besördert zu werden, George Avery aus Wayne County, Pa., hat schon in frühester Jugend die Bahn des Lasters und Verbrechens be treten. Nachdem er fchon vielfach we gen kleinerer Vergehen bestraft worden, wurde er 1870 der Ermordung deSJobn HayneS von NolandS, Pike Co., Pa., I F ... rr r r r . angkliagi. Ä)er onnaoei, oer lyn IN das County - Gefängniß Milford abzuliefern hatte, betrank sich unterwegs der, maken. dak der an Sänken und Füßen gesesselte Avery die Schlüssel aus der -w r v 1. . r n.i. iaaje neymen Ivnnie uno icy Mittels derselben der Fesieln entlediate. Er be nutzte diesen Umstand aber nicht zur I . J - - Flucht, sonoern suyr ven vetrunlenen Beamten nach Milford und lieferte sich dem Sheriff auö. Diese? Benehmen machte, von einem geschickten Vertheidi ger entsprechend ausgebeutet, einen fol chen Eindruck auf die Geschworenen, daß Avery trotz der überwältigenden Schuldbeweise, die gegen ihn sprachen, freigesprochen wurde. Kurz nach seiner Entlassung aus dem Zuchthause wurde er über einem Eindrucke ertavvt. dina fest gemacht und zu anderthalb Jahr Zuchthaus verurtheilt. Dort beschäf tigte er sich mit dem Studium von juris tischen Lehr und Gesetzbüchern. Aus dem Zuchthause in seine 5)eimath zurück gekehrt, etablirte er sich dort als Advo kat und benutzte diese Stellung zur Aus kükruna ,adlre!ck.r Sckw!nd.i.in. AlS.dies MchkMr. gingvttkgte er

i . im

111L1I I - - - 17 ' ' 7 J ' O I -

- moralische Grundlage des Staates. Im """ . Vc n i- ?

a'ung. welch. " '"AS.-8. trag? r ,.s Jabr.n da!,. nämliö di.

i .,r. x:. 45. uivltti. -üci au lui uuii uukü oki

Ministerium de, - - . enal.lcke Rkai, nn an der unleren einen

-i m VMM).

i . n ji 1 in ir i ij- i -j

sich wieder aus das besser lohnende Ge!Xltl .!. T! t .. X. . o ...V S.i. rj x.

sincs uiuictyci uu luunuic im . . rv spater nacy 4ju tty, Pa., wo er eocn und zu 3 Jahren 11 Monaten Zucht haus vernrtheilt. Er verbüßte diese Strase in der Anstalt sür West Penn sulvanien und sing hier eine Liedschaft mit einer Tochler deö Schließer? an. Nach seiner Entlassung ging Ai'eu) nach Nowlands, Pa., gründete eine Gemeinde, deren Prediger er wurde und be schwindelte einen Farmer um $100, die er j?doch, von seinem Qpser mit einer Büchse bedroht, zurückelstzttcte. Die rr x. . v. ..,4u . c cnri . . s, . - ($:nbtu4c Qf0ffslft M daÄt? Ky tJZ er sich na cd dem ü" UHIjCll löUllütC ll N, "UiU oem Westen, verdiente in Colorado viel Geld a'g Advokat und Ende vor in einer nd End. I. m .m 1?" in V.r. SlaaUn nds anlegte, ' ... .. V.M.. gfäff" Eüa ZotmZl Nch ..x x DfNN Oll ?'',J? Der Fischerei'Virtrag. Der Vertrag zwischen den Ver. Staa ten und England (als Vertreterin der Dominion von Canada) wegen der Rechte amerikanischer Fischer zum Fischen auf den NeufuydlanddSnlen, der am 2. Juli 1SS5 ausläuft, ist soeben vom Pra charakteristischen Betrug verübt. Sie hatte eine Entschädigungssumme von 5 Millionen Dollars ausdedungen, weil dies der Betrag sei, um welchen der ca nadische iicksana durck' unsere bischer verkürzt werde. Stirn Beweise dessen hatte sie eine nesülschte Rechnung und ' 11 1 ' k Etat ttk voraeleat. und die Ver. Staa ten bkiahlken diese Summe, öinteiber I j . 1 . ... . meldete sich aber ein kanadischer Proses jflr Hind, welcher die Statistik gefertigt hatte, und stellte der britischen Regierung vor, daß seine Zahlen nachtiüglich zum - - . - . ?. . " Sckaden der Amer kaner Nktälnut wor den seien. Dieser sein Protest ist öfters miederbolt. natüilick auck von ibm in der Presse berichtet worden ; aber die briti re Rcaiernna bat nie Kenntnis davon genommen, und dies hat den Conareß I ' . . . . a. .M bewogen, dem Pläsidenten die ttündi des NertraaeZ aniub'seblen. Da mit ist freilich noch nicht entschieden, ob I 1 ' . . . nun nai 1885 UNjer ülchtr aus oen Neusundlandbänken fischen dürfen, und unter welcken Aedinaunaen. rankreicb seinen. Fischern dieses Recht durch I tt-H . V JC tfjC -a i Qf n )kriraa uciiujtTi, ouraz wkiluen c 1 . . V- P ' . tni cQNQöi Chen Sesifeungcn ÜN Eng land abtrat, und zahlt nichts dafür, t Per. Staaten aber haben eö bei ihren Friedensschlüssen mit England versäumt, dasselbe Recht ZU sichern. O. I ' '. 1 ' ii ' un ere Diplomatie ist köstlich! Vom ' ' ... ausmannSaeist der vlmerlkaner fpür J .' man nichts in ihr. (N. Zj Vlksztg.) BomJnlknve. s wird ü n s e r e L e s e r i .1 n en hossentlich außerordentlich interessiren. daß von den Lehrerinnen 38 Annie, 19 Alice. 7 Amalia. 9 Agnes, 11 Belle, 19 Clata, 13 Carrie. 15 Elizabeth, 11 Emily. 5 Emilie. 12 Ellen, 35 Emma, 10 Fanny. 10 Fannie, 15 FranceS und FranciL. 13 yelkn, 9 ttarriett, 12 vat tie, 8 Hannh. 27 Kate, je 4 Katie und Kittie, 8 Laura, t öouisa. 41 aber Linie heißen. 130 Damen Heiken Mary. 10 Marie und 9 Maria. Aus sämmtliche Lehrerinnen vertheilen sich 215 Namen und obgleich unter ihnen die mit te endenden besonders häufig vorkommen. sinket sich doch keine einzige Mamie Auch eine Maud und eme Mabel gico es nicht, auch keine Christel. DaS galvanifirte Eisen welches zetzt massenhaft ,n Amerika her gestellt wird, ist nickt auf dem gewöhnli chen galvanischen Wege hergestellt, son dern wird, nachdem es durch ein Säure bad gereinigt ist, durch geschmolzenes Zink gezogen, wobei es eine sür Wasser undurchdringliche rüste von Zink be kommt, also nicht mehr rosten kann Die Befürchtung, dfc der neue Tarif welcher den Zoll auf galvanisirtes Eisen um i Cent das Pfund herabsetzt, die amerikanische Fabrikation beelntrachti gen würde, ist nicht in Erfüllung gegan gen. Nach wie vor behaupten alle Ge genfländ aus galvanisirtem Eisen un sern Markt, mit Ausnahme deS Drahtes aus Stahl und Eisen. Die aus diesem neuen Prozeß herrührende nationale Er sparniß ist höchst bedeutend. Alles gal vanistrte Eisen hält fünfmal fo lange, als das nicht galvanisirte während die Herstellung blos j Cent das Pfund mehr kostet. Senator Edmunds schreibt über den Berg Tacoma im Territorium Washington: Ich habe die Schweizer und Tyroler Alpen gesehen, aber kein einziger ihrer Gipfel macht einen auch nur annähernd so grobartigen Eindruck als der Tacoma. Der Rücktritt des Herrn Roebling von seinem Amte als oberster Leiter deS Baues der Brücke über 'den East River ist der Beweis dasür, dasj da große Werk insoweit vollendet ist, alS es eines wissenschaftlichen Architekten und ConstructeurS ersten Ranges bedurste. ES sind zwar noch viele Arbeiten auszuführen, welche mit dem Brückenbau in direktem Zusammenhange stehen, die Errichtung von Lagerhäusern z. B. un ter denBogen derBrückenaufgänge ist, an sich allein ein großartiges Projekt, jedoch ragt die Ausführung dieser Arbeiten über dieLttstungSlühigketttachttgerArchitekten

nicht hinaus. Die Nev Jorker Zeitun

gen sprechen bei dieser Gelegenheit wie derholt die wärmste Anerkennung für die geniale Bauleitung des Herrn Röbling auS, welche derselbe sogar vom Kranken zimmer aus mit Erfolg führte, sowie für dessen im Verlause des Baues nur vor übergehend und ohne jeden Grund an gezweiselte Redlichkeit. Fünfhundert arme und rünkliche Schulkinder fuhren dieserTage in Begleitung mehrerer Lehrerinnen und Lehrer von New Vork den Hudson hin aus, um ewige Wochen m den Dörfern und Weilern am See Chamdlain zu verbringen. Die Kosten der Reise und des Au entHalts trögt ein New Norker Journalist, der seinen Namen nicht ge nannt haben will. Die Republik hayti schafft ich soeben in Philadelphia ein Krieg chisf mit 5 großen Kanonen an. um die rebellischen Mulatten im Süden der Insel zu Paaren zu treiben, und binnen emem Monate kann es segelsertig sem. Die friedliche Quäkerstadt treibt einen blühenden Handel mit KriegSgeräth und zwar schon seit lange. Auch daS Schiff ,Troplc , welches Die ausständischenMuatten in Miragoane landete, war vor her, ebenso wie das neue Kriegsschiff, im Frachthandel beschäftigt gewesen, war aber bet dieser Gelegenheit ganz mit Philadelphia Mordwaffen ballastet. Es scheint aber nicht, daß der 'Negerstaat deswegen bei unserer Negierung auf emen Bruch der Neutralitätsgesetze klagen wird. Die Tropic" und lhr Capitän sind aus dem Bereiche dcr SundeSge walt entwichen. Auch ist es zweifelhaft. ob die haytische Regierung noch emen Monat bestehen wird. Ein erfinderischer Repor ter in SyracuS, N. B-, bat eine neue Sorte Sensation entdeckt. Er borgte sich von einem fashionablenSchuhmacher das Buch, welches die Zeichnungen der Füße seiner Kunden enthält. Bekanntlich werden diese Zeichnungen in der Weise gewonnen, daß der Kunde den Fuß aus ein Blatt Papier setzt und der Fußbe kleldungskunfller von solchem Mit Bleistist einen genauen Abriß nimmt. Neben den Zeichnunzen sind die Namen der Kunden eingeschrieben. Der Reporter beschrieb nun in einem Artikel die Eigen thümllchkeiten der Fuße in Syracus wohlbekannter Personen und erging sich namentlich über die Hühneraugen und Frostballen einiger Damen des Weiteren und Breiteren. Dieser Artikel wurde im Syracüse Herald- veröffentlicht. Vor KreiWochen kam eine hübsche junge Frau nach Portsmouth, O., die sich Laura Martin nannte und sagte, sie komme von Poplar Grove, Ky.; sie fand Beschäftigung in einem Kleidergeschüste, entzückteAlle, mit denen sie hie? bekannt wurde, durch ihre Lie benswürdigkeit u. Bescheidenheit, lehnte aber alle Einladungen ab, die sie zu Festlichkeiten oder in Familien erhielt. Dieser Tage betrat ein junger Farmer aus Richmond, Ky., das Geschäft und die Verkäuferin stürzte ihm mit einem Freudenschrei an die Brust. ES war ihr Mann, dem sie wegen emes unbedeutenden Zwistes davon gelaufen war, und der sie seit dieser Zeit unermüdlich ge sucht hat. Im Jahre 1873 kamen an 300 Orten des Mississippithales über 7,000 Erkrankungen ander Cholera vor, von denen die hülste tödtlich verlies. Seit dieser Zeit sind in Europa gegen die Verbreitung der Seuche viel wirksa mere Maßregeln getroffen worden, als noch im angegebenen Jahre bestanden. Trotzdem bat die Erfahrung gelehrt, daß der Ansteckungsstoff, der die Cholera verbreitet, ungemein leicht verschleppt wird und 'lange Zeit wirksam bleibt. Vereinzelte Fälle von Einschleppung liegen daher im Bereiche der Möglichkeit. Im Jahre 1$73 wurde die Krankheit in Minnesota. Ohio, und Dakota nach Orten gebracht, die weit ab vom Verkehr liegen und zwar nachweisbar durch Einwanderer aus Holland, Schweden und Rußland. Aus den Schiffen, aufweichen die Einwände rer angekommen waren, war kine Stzur der Krankheit vorhanden, auch die Leute selbst waren gesund j nachdem dieselben aber die mitgebrachten Kleider ausge packt hatten, brach die Krankheit aus. hieraus geht hervor, daß die QuarantaneMaßregeln, namentlich in der mög lichst wirksamen Desinfektion tV5 Land gebrachter Kleider, Betten und dergl. bestehen sollten. ' In der Umgebung von Ka lama im Territorium Washington wüthen mehrere Wt.ldbrände. Dieselben haben sechs Meilen der nördlichen Pacisicbahn zerstört und der Schaden wurde iaut den letztenNachrichjen auf tz200.000 abgeschätzt. Vom Auslande. Die Wichtigkeit der na mentlichcn Abstimmung über das Kir chenaesetz im preußischen Landtage recht settigt es, daß man die Haltung der Parteien dabei etwas eingehender unter sucht. -Da Gesetz ist Mit 224 gegen 107 Stimmen angenommen worden; die Mehrheit ist geringer als bei der Abstimmung über Artikel 1. wo. sie 245 gegen 87 betrug. Vollständig gejchlof sen sür das Gesetz traten die. Deutsch konservativen, das Centrum und die Po len ein; vollständig geschloffen dagegen die Nationalllberalen. Von den Secessionisien stimmte ein Mitglied für das Gesetz. Völlig uneinig traten die Frei konservativen und die Fortschrittspartei aus. Von den Freiconservativen (57 Mitnlieder) stimmten nur 10 für das Gesetz ; gegen das Gesetz stimmten 22 Mitgbeder, 8 enthielten sich der Abstlm muna und 17 fehlten. Von der. Fortschrittspartei (33 Mitglieder) stimmten 7 mit Ja, 13 mit Nein. Nicht weniger denn 18 fehlten bei der Abstimmung : Die ziummmende - Mehrheit von 224 Stimmenbestand aus 110 Ultramonta nen und Polen, 95 Conservativen, 10 Freiconservativen, 7 Fortschrittlern und vereinzelten .Wilden", also 114 Nicht

clericqlen. Die Zahl nichtclericaler

Stimmen aus der zustimmenden und der ablehnenden Seite ist also ziemlich gleich. DieBevölkerung des gesammten Festlandes von Indien zählt nach den neueren Erhebungen 253.891. 821 Personen, welche über 43.500.000 Häuser bewohnen. Es giebt in Indien 714.707 Städte oder Dörser, und die Bevölkerung zerfällt in 129.941.851 Personen mannlichen und 123,919.970 Personen weiblich'.n Geschlechts. Der Religion nach sind: 187.937,450 Ein wohner Hindus. 50.121,585 Mohame daner, (..420.511 Naturanbeter, 3,41 8 884 Buddhisten, 1.862.043 Christen. 1.858.40 Silhs und 1,022,896 Jains. Aus Anordnung des preu ßischen Cultusministers v. Goßler wurde die vzn der Proninzial-Regierung von Posen im April erlasiene Versügung hinsichtlich der Einführung der deutschen nfi!$Ußfhrt fit hrn ? fftftstt

4-tlii itt tuy 19 y tuuy v vu viu luivtiiuy tu Religionsunterrichte für die polnischen Kinder der mittleren und oberen Volks schulklasien wieder rückgängig gemacht. In den deutschen Kreisen Posen? hat diese Maßregel des Cultusministers den peinlichsten Eindruck hervorgerufen. Man weiß eben auch in den polnifchenLandestheilen Preußens, welche Folgen derar tige Zugeständnisse an das Polenthum nach sich ziehen. Bei den Polen selbst tst natürlich die Freude grob, und sie betrachten die erste Concession als Bürg, schast sür weitere Erfolge. Der Ober Präsident von Posen, Herr von Günther, hat in Folge dieser Verordnung seinAmt Niedergelegt. Der bisherige Regierungs Präsident in Bromberg, Herr von Tiede mann, wird als sein muthmaßlicher Nachsolger bezeichnet. Dte Verhaftung KraS zewski's betreffend wird berichtet, daß der Dichter nach Errichtung des Nord deutschen Bundes und später nach Wie derherstellung des Deutschen Reiches wiederholt Versuche gemacht habe, die deutsche ReichsangehSrigkeit zu. erwer ben, doch waren diese Versuche stets er folglos. Die B. P. N." bemerken da zu, daß Kraszewskl, um die polnisch nationale Agitation besser betreiben zu können, sich naturalisiren lassen wollte, aber dieser Plan an dem Widers ande des deutschen Reichskanzlers gescheitert sei. Dre Gründung e.n er in ternationalen Electricitäts Gesellschaft steht in Paris bevor. Ein Diner'von Elektrikern findet bereits fett längerer Zeit jeden Monat im Restaurant Du rand in Paris statt. Bei einer der nächsten derartigen gesellschaftlichen Zu sammenkünste will manunter'demVorsitz des JnstitutSmitgliedeS Maurice Loewy den Grund zu einer Societe interna tionale des Electricienö- legen. Die Fachmänner und Interessenten aller Länder könnerr sich diesem Elektriker bunde anschließen. In der Zahl der sür die demnächstige Zusammenkunft ein geschriebenen gelehrten Redner befindet sich auch lo grrrrrand Frangois" Ferdinand de LesfepS. Derselbe gesenkt die Unterstützung der Versammlung für sein Projekt betreffs der elektrischen Be leuchtung deS SuezcanalS zu gewinnen. liefet einen w e i b I i chen Gymnasial Professor wird aus Wien geschrieben: Frl. Adele Schembor aus Prag hat aus Grund einer, ihr aitf nahmsweise ertheilten Erlaubniß, vor einigen Tagen in Graz die Prüfungen sür das Gymnasial.Lehramt mit ausgc zeichnetem Erfolge bestanden. Früuletn Schembor maturirle im Jahre 1877 am Prager deutschen Neustädte? Staat? gymnasium und absolvirte ihre philoso phischen Studien an der Prager deut schen Universität. ES ist dies der erste Fall, daß eine Dame zu diesen Prüsun aen Ziuaelassen wurde. u u xj 11 - " , A118 Tscherniaow wird von Anfang Juni berichtet: Einer der neu esten. auf die jüdische Bevölkerung be züglichen Erlasse hat sür die Christen nicht minder empfindliche Folgen gehabt, als für die Juden. Es ist das Verbot, welches den Juden untersagt. . christliche Dienstboten zu halten. Bald nachdem dasselbe unter anderen Orten auch nach dem Städtchen Konotop gelangt und in allen Synagogen verlesen war, erwies sich, wie der .Swet-. berichtet, daß in Folge dieses Verbots beinahe a00christ liche Dienstboten brodlos werden müssen und bei der allgemeinen in der Stadt herrschenden Armuth schwerlich bei an deren Leuten Stellen finden werden. Die Betrübniß vieler Dienstboten ist daher fin et rinn S k v.r. v , is v"p iuuui, üur vle r.it. . . r jt. r . rr . .. r . . inocn ve,a,zo,ien yaven, oem Vouver neur eine Collectivpetition einzureichen und umAushebung dieses sür sie so lüsti gen klares nachjuchen wollen. Das n e u e st e Manifest der Nihilisten ist an die russische Gesellschaft von den russischen Revolutionären- ge richtet. Es nimmt 12 Druckseiten ein und scheint vor der Czarenkrönung ver faßt zu fein, auf welche e, mit keinem Worte zu sprechen kommt.- Im Allge. meinen ist der des Schriftstückes ein liemlick f(r''tlln,itr T5 O.tv. v.O !-. v. -u v 1 u 1 ii uca : . i. : r n 1 icgigcn armier roiro mqi o'rekt bedroht, allein es wird hervorgehoben, daß dit Ermordung seines Vaters seiner hart näckigen Unaufmerksamkeit aeaen di Bedürfnisse und Wünsche seines Volkes zuzuschreiben ist. Die Politik, welche die Vorurtheile der unwissenden Vtassen gegen die Intelligenz des Landes pflegt, wird scharf gemißbilligt. .Rußlands so heißt es, .ist gegenwärtiz von einem, ganzen Heere von Spionen, Männer und Frauen deS schlimmsten Charakters überlaufen, welche aus Diejenigen fahn den, die freisinniger Ideen verdächtig sind DaS Dokument schließt mit einem HmwklS aus den Krieg mit Deutschland, in welchen die Regierung hineintreibt und der mit einer sümaSnNn 3?;.wläge für Rußland enden dürfte .Deutschlands so heißt eZ. .behandelt Ci V . e . . . ni canu, in einer i-jeije, in der uit mano oh, ten. lauten ; .Die Parte! wird sortfrk.-?, willkürlle Gewalt in ihren legten er. steckorten auSzutreiien, und Eure Nolle.

emen Anderen. ieiar.d: iJ-rv-

?e einen Slag in'S CtsiCt 12 er!!-

Die Schlußworte des -nis:2kZ

..lt:er, t.l eZ, c:: zur r-.fiz j ncter.bi:tn Mittel zu l::fern. 2zlt . v ä vÄr r ! Vt wv M-1

i"

1