Indiana Tribüne, Volume 6, Number 290, Indianapolis, Marion County, 8 July 1883 — Page 6

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Aer Wander-VaöSi. Wir Alle hießen ihn so, daZ Warum $aU ich erst später erfahren, und eS soll passendenortZ dem Leser mitgetheilt wer. den. DaS Eine war mir bekannt, daß der Name mit der ganz erstaunlichen AhnungSgabe des Mannes im Zusa. menhang stand. Für ihn gab eS keine Geheimnisse, er brauchte Einen aur an zusehen, um zu missen,' wie es mit semen äußren und inneren Verhältnissen bestellt war. Sein Scharsblick entdeckte da? versteckteste HerzenSföltchen. . Nicht allein die Brust jede; Menschen lag ihn offen, sondern auch die Brusttasche mit Allem, waS darin verwahrt war. - Er wußte auf den letzten Knopf anzugeben, wie diel das .Object in seinem Porte, raonnaie mit stch trage, wie eS das Geld erworben und was eS damit vorhabe. Ei ganz unbedeutender Zug, - welcher für andere veniger Begnadigte verloren ging, genügte ihm, um darau die Vergangenhcit und Zukunft der betreffenden Persönlichkeit aufzudecken, und zwar mit einer Sicherheit, welche die unversiegbare Quelle deZErstaunenS für alle seine Freunde und Bekannte bildete. Zu anderen Zeiten wäu er gewiß als Zaube rer verbrannt worden. Den milderen Sitten unsere Zeit dankte er es, daß er unbehelligt blieb und daß, anstatt von ollen ehrbaren und frommen Leuten gemieden zu werden, seine Gesellschaft von Allen gesucht wurde, die eine anregende und amu sante Unterhaltung zu schätzen'" wissen. Aber eine Unbequemlichkeit mußte man dabei mit in den Kauf nehmen. Die Natur, welche ihn so freigebig mit dem raschen, umfaffenden Blick ausgestattet hatte, daß man versucht war, ihm unbedenklich die Gabe deS zweiten Gesichts zuzusprechen, hatte sich für diese Verschwendung durch die Verkümmerung eines anderen, vielleicht ebenso wichtigen CinneS gerächt. Der JunberÄatoi' var ein wenig, ein ganz klein wenig schvtthörig, und wie alle Leute, welche an diesem Fehler leiden, hatte er.die Gewohnheit, laut zu sprechen und sogar laut zu denken. So kam eS, daß die ganze Umgebung Theil hatte an den geistreichen Beobachtungen, welche, wie ein anderer geistreicher Freund bemerkte, .wie Perlen in eine Silberschale" sielen, taut und klingend. Die dem Nachbar zugeflüsterten Worte waren ebenso deut lich an der ganzen Taselrunde vernehm bar, wie der Persönlichkeit in der entferntesten Ecke, welcher die leisen Bemerkungen galten. . Man sitzt im Hotel, ein beleibter Herr tritt in Gesellschaft von einigen Damen

und Herren m den Saal. Der Wun der-Rabbi wende, s. den Ankömmlingen k,, n HttmliftM HTtsT 4it iiitnfl I ,, .Bu v,. h nry , , ISlö) litngen und die NeueingetreteT!! clf 3 U"w"t w uct uiiüii-wiuuui iiuic iuu,?JIZ CIDhC jUUII lI oer üaier iamirr!.. in v" p , , rrv ' a V t ' CT . t . lias, Hat MozeS und seine Propheten, hat eben seme Wolle verlaust.. . Wieso wmen Sie das?" unterbricht ihn einer auö der Tischgesellschaft ha. ben Sie vielleicht die Geldkatze gesehen, welche er sich um den Bauch geschnallt hat?" ' ' Ach was, dummer Schnack mit Ihrer Geldkatze. Heutzutage trägt man keine Geldkatze. Die habe ich . sreilich nicht ( . tf .1 . r ?s ' m . ytncii, iüui uuef, ic wtt hiöc iuiae, us n x M;.x..r:.& I mit dem Erlös der dieLiädriaen Woll schür. Muß wohl an die drei bis vier tausend Mark sein. .Dreitausendneunbundertundneunna Mark und fünfzig Pfennige wird'S wohl fein wirft hier ein Witzbold ein. - ' Lasten Sie Ihre schlechten Pässe, . . ' ' 1 i Viertausend Mark sind es gewiß., daö sehe ich dem Mann an dem Gesichte an. Die Brünette rechts" hier zuckt die so gekennzeichnete junge Dame zusammen, wagt jedoch nicht, sich umzublicken sie rjirö wohl Malvine heißen oder Bertha, nein Malvine hecht sie, Fräulein Mal Öauie ist ein mnger ter, der hat sich in ihrem Herzen festgesetzt." Warum nicht ein Husaren-Ossizier?" fragt der unermüdliche Schwätzer - in unserer Gesellschaft, denn ein Husaren Offizier 'klingt schöner' und wahrschein licher." So schseigen Sie doch ruft unge duldiz der Seher, OekonomieBeamter habe ich gesaat, und dabei bleibt eS in der ganzen Gegend liegen keine Husaren,. . - . t . . und schauen Sie nur Hin, was liest Fräulein Malvine, eine Zeitung," und u - - rs., t . ü v. or welchen Theil der Zeitung, die Jnsera tenseite, und waS sucht sie unter den An noncen, gewiß nichts Anderes als eine ..n...c.;k,,n . ivnn,r. iü&K. ae? Oekonom gesucht zu? Verwaltung einer großen Herrschast Glänzende Bezahlung." DaS sucht sie und nicht Anderes- denn de? Vate? hat erklärt, der junge Beamte müsse zuerst eine gute Stelle haben, bevo? die jungen Leutchen sich heirathen dürfen. Die hübsche Blondine links ist die Aeltere, dienst schon besser da?an, sie ist verlobt.... .Verheirathet," unterbricht ihn wieder der Schwätzer. .Nein, verlobt l" ruft der Wunder, Rabbi hestig. .Sind Sie denn blind, daß Sie das nicht sehen, der Bräutigam sitzt ja neben ihr." , .Aber es kann ja ebenso gut ihr Mann sein wagt nun ein Schüchterner zu be merken. .Nein, die Leute sehen sich zu zärtlich an, als daß sie verheirathet sein können, und zu allem Ueberfluß, bemerken Sie nur, wie der junge Mann aan, unaenirt mit de? Gabel die Se?viette durchlöchert, DaS ist eine Jungaefellen.Unart von Leuten, die jahraus jahrein im Gast, hause speisen, wo das Eßzeug häufig nicht ?einlich gevuU ist! Eine balbweo energische Frau bat daS ibrem Mann in den ersten Taaen der Ebe auöaetrie.

orgmnl oasraie. zu quarren. Linke, neidisch den Blicken verbarg. Un. ganze Gruppe, die wir gestern aus dem besitze? aus dem Szabolcser Eomitat," aufgefordert erzählte nun mein Freund Perron in Oos in leidenschaftlichen Er. ruft der Wunder.Nabbi so leite, daß die KZ, 9thtntäfi'cite htr m ,r n8 rt-ninn-n tifrTnf?n:- niM.frifhliA ni

l Ä-i'- x ' 'lVlst en Buchstaben vor ihm offen läge. Die ten yand und das reizende ZLtNd, nach Schaustück m emem WachvNguren.Ea. Dame, erlärte er mir, stamme aus dem der Versicherung meines Freundes die bmet und er der bestellte AuSruser: französischen Süden und sei in einem Frucht eineZ unglücklichen LiebeSverhält-

uvuu 14. jiuy iiuuump, um ucr rcajun une ciiarmanie une nannlkN f as wuroigiien Azeiir : 1U.U1S1UH1LÄ aonc Hand links an seine Brüst tappte. Se deutet aus eine abergläubische Erziehung, s'it vcus plait !" Und die Dome fügte hen Sie denn nicht, diese colossale Aus wie sie vorzugsweise in Klöstern zuhause heiter lächelnd hinzu : Point cte gene, bauchung, da ist die Brieftasche verwahrt ist. Das Kreuz soll nämlich verhüten, moiimari l'urae aussi. (Mein Mann

vine ist noch unverehlicht, hat auch noch Qlltn nerai, ozx lyr gegenuoer NKt, dem enriquaire emen ileoeoouen Viici kein rechtes Liebesverhältniß, aber KuMndchen zuwirst. DaS würde sie zu. Das Räthsel, warum die Dame ' 0 ... r? - ? 3T. k. k V mm . C .

ben. Also sind die Leute noch nicht ver heirathet.Wir Alle schwiegen beschämt, denn daö Argument schien uns unanfechtbar, Oberin diesem Punkte wie in allen übrigen Recht 'hatte, wie konnten wir'S erfahren ? Es ging doch nicht an, den .Dicken, Großen" zu fragen : ' Sind Sie Grundbesitzer aus dem ,Szabolcser Eo mitat? Haben Sie Ihre Wolle gut verkauft? " . ' Und das brünette Mädchen : Heißen Sie Fräulein Malvine und lieben Sie einen OekonomieBeamten ? . u. ,s. w. So lange die Betheiligten nicht selbst widersprachen blieb der Seherruf des m uwV.w-TOrtVitil uMAiUiMÜf!

uuwu-wmvui unmurfuiumi. i Ich fciött loutc fpäter emmal Gele. genheit haben, die Berathungsgabe mei nes Freundes, des Wunder-Nabbi, prak tisch zu erproben. . Es war auf einer Schweizerreise. Er und ich waren aus der Strecke von Ba denBaden in ein Eouve erster Classe für Nichtraucher eingestiegen. Mein Freund rauchte nicht, und wir hatten den Pakt, geschlossen, daß abwechselnd sich immer Einer den Gewohnheiten deö Andern anbequemen müsse. Heute war der Tag, an welchem ich mich zu opfern hatte. ' Im Coupe befanden sich außer ein! gen anderen. Personen eine hübsche junge Dame mit einer ebenso reizenden Tochter, einem Kinde von drei bis vier Jahren. Kaum hatten wir unS nieder gelafzen, als das Orakel m meinem Freunde zu spielen begann. Diesmal konnten leooch seine hingeworfenen Be merkungen kein Unheil anrichten, denn X I CrArn llni Mlsin iinX fitMuli die Dame wareine Französin und konnte kein Wort unserer deutsch geführten Un terhaltung verstehen. ... Annes Kind !" ' DaS war der Anfang der nun folgen den Enthüllungen. .Warum arm V fragte ich. ES ist die Frucht eines unehelichen VerbältniffeS..Um Gottes willenSie werden doch nicht glauben, daß diese Dame, welche sich so decent benimmt, ein, gesalleneö Mädchen sei?" - Ich glaube gar nichts ; ich weiß, was ich sage, denn ich sehe." . ( , Und was sehen Sie? Ich sehe, daß die Dame den Hand schuh der rechten Hand nicht ablegt, wäh rend sie den Linken abgenommen hat, um dem Kinde eine Weintraube zu rei chen." Und was schließen Sie hieraus ?" - Daß sie keinen Ehering trägt und diesen compromittirenden Umstand ver bergen will." Darin hatte der Wunder-Rabbi wirZ. IiA Reckt. eS war inder Tbat verdSStia. daß sie die r die doch gewiß ...r - . eoeno vouenoei war, wie oie naaie " iw i w w hh. ihrem Benehmen, aus ganz.unbedeuten. den Zügen so deutlich entzifferte, als ob ihr Leben wie em Buch mit großgedruck. w... Mst.i. w.vi.v. 0WÜ . ie 5)ttkunst will ich gelten lassen," unterbrach ich ihn, dasür spricht der GesichtZtypus der Dame, ihr feuriges Auge, der leichte Flaum über den kirsch. rotben Livven. Aber warum in einem Kloster erzogen, wer oder was hat Jh nen das verratben ?" Die meisten Französinnen werden im Kloster erzogen. Zudem, hiben Sie nicht bemerkt, daß die Dame ein Kreuz r . r c i uoet iqr Kino jcaiucr, . aid mir oasjcioe 1 i.r?n. . ... t ä da das Kmd verschrieen werde. . , - Das ist mir bekannt, also weiter.", Nun erzählte er in ununterbrochenem Redefluß die alte Geschichte, die ewig neu bleibt : wie daö Mädchen bei einem Ferienbesuch bei ihren Eltern einen blon d Oimt ttnnenrternt afte. ern 1 C a m (TZ. a V a O A: Wieso wissen Sie, daß es ein Ossi zier war?- , Der Vater des Kindes ist ein Mili tär erwiderte der Wunder-Nadbi mit arokerRuhe. 'Aber wieso wissen Sie das V ,Da5 weis ich, weil die Kleine dem oder mit den Bewaffneten schon vertraut wäre. Am Ende wissen Sie auch, welchen Rang der Qssizier bekleidet und zu wel. cher Branche er gehört V Das Letztere weiß ich alleidingS, der Vater ist MarineQsfijier, wahrschein, lich im EapitänSrang.Dns schließen Sie. auS welchem Umstand, wenn ich fragen darf V .DaS schließe ich auS dem goldenen Anker, den die Kleine an einem Kittchen am 5)alse trägt. .Seeleute pflegen mit vlnrWfnf ntf vrmmtmp xhrrr 9CifAÄft; w. - - - w -vvut' gung als Geschenke zu verwenden. .halt,, noch Eins ! Sie sagten, wenn ich nicht irre, ein Blondin sei der Vater des Kindes, warum gerade ein Blon din?" .Abe? das ist ja ganz einfach ; die Mutter hat kastanienbraunes Haar. wo. her sollte daS Kind die blonden Locken haben, wenn mcht vom Vate? e sind in i dn That em Teuselöensch. Also welter. Ich erinnere mich nicht mehr genau der ?omantischen Geschichte, die ee nun vortrug; nur so viel weiß ich, daß sie sehr rührend war, ein Duell kam darin vor mit blutigem AuSgang; ein Vate?, dessen Haar über Nacht ergraut war; eine Mutter, die am gebrochenen Herzen starb u. s. v. Sie war rührend, die ganze Geschichte und natürlich authen. tisch. Für alles hatte der Wunde?, Rabbi seine Belege und Beweise. Schade, daß sie mir aus dem Gedächtniß ent schwunden. aber die Wahrheit zu sagen, ick, batte aeaen den Schluß dieses Romanö aus dem Leben nicht mehr zuge. borckt. denn meineAufmerksamkeit wurde durch die Heldin der Erzählung in An spruch genommen. Mutter und Kind waren nämlick un?ubia aeworden. die Kleine wsinte leise und die Dame suchte I sie unter- auZiälliaen Zeichen der Ver

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legenheit zu beschwichtigen. Als der Zug in Oos hielt, blickte ein behäbiger Herr mit einem schwarzen Knebelbart durch das Fenster in das Coupe. Kaun hatte die Dame ihn ersehen, als sie mit krampfhafter Hast ihre Reise-Utensilien zusammensaßie und mit der Kleinen an der Hand eiligst den Wagen verließ. Vergebens rufen ihr die anderen Paffa gie zu, das sei noch nicht die Station BadenBaden. Die Dame hörte nichts oder, wollte nichts 'hören. .Draußen stand der Herr mit dem Henriquatre nicht weniger erregt als die Dame, gestikülirte und rief laut .nachdem Clief de gare." Der Stationsvorstand kam herbei. Der cm i. r? j ?. .i.. a .tt

iann oeMUllle lieg lyui liuaa zu liuu ren. Der Inhalt deS.GesprächeS bilde ten offenbar, die Dame und'.. das Kind, denn der Herr wies zu .wiederholten Malen auf die Beiden hin. Was verhandelt wurde, konnten wir wegen'der' wetten Entfernung-, nicht vernehmen. UeberkZes Ukit fiA der 5iua in Vewe gung. Wir sahen nur noch, wie Mutter undKind von einem mittlerweileherbeigerufenen Weib, augenscheinlich der Por tiersfrau, in das Innere des Bahnhofs. gebäude geleitet wurden, während der Mann mit dem Knebelbart mit' allen Zeichen des MißmuthS und der Unge duld den Perron auf und ab schritt. . Wir waren augenscheinlich Zeugen einer unangenehmen Katastrophe in dem LebenSroman der iunaen Dame aewe sen. Welcher Art diese Katastrophe war, darüber brauchte , ich mir den Kopf nicht zu zerbrechen, hatte ich doch den Seher zur Hand, der .mir auch genau erklärte, wie sich Alles verhielt. T ' - n ? r ... V!. 1 -? Die Lösung war ja diesmal überaus leicht. Die Dame war ihren Verwand ten durchgebrannt, .um ihrem Verführer nachzureisen. Der Mann mit dem Kne belbart, offenbar ihr Bruder, hatte sie rechtzeitig erreicht, und nun befanden nch Mutter und Kind unter der Obhut der VortierSsrau. Der Bruder, welcher sich beim StationsChef als Bevollmächtig ter der Familie legitimirt hatte, tterde die Jlüchilinge mit dem' nächsten Zuge über Straßburg nach Paris zurüögeleiten. So die Erklärung des Wunder Rabbi, die, wie jedermann zugeben wird, ziemlich plausibel klang. Als wir in - BadenBaden' einfuhren, sah. ich, Dank der Belehrung meines Freundes, die ganze Geschichte so klar vor mir, als hätte ich Alles vom Anfang bis zu Ende miterlebt. T 1 Wir blieben nicht lange in BadenBaden. Am nächsten Tage bestiegen wir bereits den Zug. der uns zurück nach Appenweil führte. Diesmal war mein Tag, ich hatte die Wahl des EoupeS, und mein Freund, der Wunder.Nabbi, mufcte Vieh rüaen. Wir nahmen allo in einem'Rauch. Coupe Platz. Aber welche er. . o ... ! : v. . r.Tt v:. ueoerraicyurig, als ir i.velictoril vie vimmjtn f . y eint wieder fanden, den Herrn mit dem schwarzen Knebelbart, bie interessante Dame mit dem yandichuh an der rcry ZsZ.S ?r ffirr ,?s;?n f,nt. nnn s-, inw. . V" J " ruhigt, die Dame schaute .mit reizender Unbefangenheit, darein, und das Kind war noch zutraulicher und lebhafter als gestern. Vor Überraschung wußte ich miü kaum zu sassen und in meiner Ver legenheit that ich, was ich sonst auch, zu tbun vfleate. ich drehte mir eine Ciaar rette und steckte sie mechanisch in den Mund. Aber ich zögerte, sie anzubren nen. Da ries der Mann, der gestern so ...o..fCi 1 1 -X. - o oarcnmagig auacjwcn, . i ucuciii cn-tt. . vr; i. j rauchtauch.) vxi)o ooea o tx man dachte ich, aderwarum läßt er seine Frau allein reisen? Ja, ich dampfe wie em Ofen," sagte der Henriquatre, gestern wollte ich meine Frau perschonen und habe mich m ein Rauckcouve aesetzt. aber eS war uns Beiden zu langweilig, mir, meiner theu ren Adolphine und meinem lieben Baby, nun hat sich meine Frau entschlossen, mi mir lieber die Hölle zu theilen, ehe sie sich im Varadies der Nichtraucher allem langweilt." Die Frau nickte, lächelte und warf einerlei, ob er nun Geliebter ode? regel mäkia anaetrauter Gemahl , war in einem anderen Eouve.. schien mir durch diese Mittheilung auf einfache Weise aufgeklärt. Aber es blieben noch immer einige dunkle Punkte. Ich kam mit de? liebenswürdigen Familie in'S. Gespräch und ersuhr aus demselben, daß sie alle im Begriffe seien, die Gouvernante der chere Adolphine zu besuchen. Damit fiel die 52vvotvese von der klösterlichen Erziehung, wie srüher die üher daS Ve? uandtschajts.VerhältnißdesHenriquatre Cnm. k,; Vt s-,Xk?,,xn; jjvih uutv. vtvtv uuiuiijutuyi Abkunst der Letzteren gesallen va?, denn ib? Geburtsort war Calais und das liegt offenbar nicht im Süden Frank. reich?. Also in den Details hat sich mein Freund, de? Wunder.Nabbi, ge. irrt, aber in der Hauptfache hat e? ge. wiß Recht, denn die Dame hat auch heute nicht dcn Handschuh der rechten Hand abgelegt. Frau sagte jetzt der Henriquatre, ..ich bm trocken von dem vielenSprechen, gieb Mi? eme Anseuchtung." Mit freundlicher Bereitwilligkeit er. hob sich die Dame, nahm aus dem oben im GepäckSgitte? untergebrachten Neces. faire eine Flasche, deren Stöpsel einen Becher bildete. Um einzuschenken, mußte sie den Handschuh der Rechten ablegen, das that sie nun, wenn auch zögernd, Blitzschnell fuhren unserer Beider Blicke aus das enthüllte Meiste?we?k de? Natu? und blitzschnell wieder zurück. Der Ehe. ring war da und saß, wie sich' gebührt, aus dem Goldsinger. Auf demselben Finge? besand sich ein Stückchen ÖestPflaster, welches offenbar eine kleine Wunde zu decken hatte. Indem die Dame den gefüllten Becher reichte, erfaßte der Mann die Hand und küßte die Fingerspitzen ; freNich war eS eiaentlich nicht ganz ein Küssen, denn - 1 der Mann, fübrie-die Jin.serspitzen direct

in den Mund, als ob er sie beißen wollte, und schnappte wirklich mit den Zähnen, als die Frau ihm die Hand schnell ent zog. :. : Böser Mann rief dabei die Dame, gestern hast du . mich wirklich: gebissen, da sieh her, wie du mich verletzt. hast." Und dabei wies sie auf das Hestpfla ster.. Also darum Räuber und Mörder, darum der Handschuh, darum der Ver-

dacht eines, unehelichen Verhältnisses. Ich war zerknirscht? und - empört und warf dem neben mir sitzenden Wunder Rabbi ' einen - vernichtenden Blick : zu. Schon wollte ich über seme ganze Divi nationSgabe. den Stab, brechen, als ich mich d'er BahnhofS-Scene erinnerte. Die hatte ich ja selbst -mit angesehen.- So ganz harmlos kann das Verhältniß Nicht sein. Da' steckt denn- doch noch etwas dahinter. - . Mama," faate ,n diesem Moment die Kleine, ich bin auch trocken, gieb mir auch' eine Anfeuchtung." Eben wollte die Mutter dem Kinde auZ demselben Necenalre eme Traube reichen, als . der Vater er mußte es wohl sem dazwischensuhr. Nein, keme Traube," rief er katcgorisch, gieb dem Kmde ein BiSquit, sonst haben wir, heute dieselbe Bescheerung wie gestern und müssen wieder unsere Fahrt unterbrechen."' Die Frau erröthete, aber der Mann er gab sich mir schließlich als Besitzer einer .Eognacsabri! zu erkennen erzählte unaufgefordert die Geschichte von der Katastrephe in Oos, deren Zeuge wir gewesen. DaS Kind hatte zu viel Weintrauben gegesien, das war die ganze Erklaruug und, . wie. der Leier zugeben wird, eine sehr natürliche Erklärung der unterbrochenen Fahrt, des RufenS nach Hilfe und Beistand der Dame de garderobe, der Auseinandersetzung mit dem Stationsvorstand wegen der Gil tlgkelt der FahrdilletZ und wegen der Colli im GepackSwagen. Wegen dieser unliebsamen Verzögerung konnten sie erst mit dem nächsten Zuge nach BadenBaden fahren, welches sie gleich uns nur flüchNg besehen hatten. Das war Alles. Damit schwand der.letzte NimbuS eine romantischen Geheimliisses. ' Ich recapitulirte: Al o dieFrau ist nicht aus der Provence, nicht im Kloster erzo gen, nicht verführt und nicht durchaegan gen mit einem' blonden SchissScapitän, sondern regelmäßig verheirathet mit . ei nem ehrbaren, schwarzbärtigen Cognac fabrikanten, nicht von ihrem Bruder verfolgt, nicht zurückaebracht u. f. w. j, WunoertadbiZ Nach Hause zurückgekehrt, erzählte ich den gememsamen Freunden meine Er lebnisse und. die Probe der Sehergabe des WunderRabbi. Diese aaben mir als Entgelt die Aufklärung, warum unser scharsblickenderFreund und Alles rrM;rf.nK.; ,.s in. l xK ?' 1 C mr ix t durchdringender Menschenkenner den Beinamen Wunder.Nabbi" erhalten Xi. CT : .r rc.tfz . rr um. Mjm öHiuiungiaumc : äraar s.; s derlrast ger Rabbl, dessen Blick, gleich dem unseres Fremdes, Alles zu durch. drmgen vermochte. Dieser Rabbi schrie elnes ages in der Mitte semerJunger und angenchtZ der ganzen Gemeinde Öbi "c" mu vuo iii uucm Augenblicke der RaSb, l von Odessa em wegen zemer Helligkeit und wegen seiner Gelehrsamkeit weit berühmter Mann, S'llorbesei. Darob große Trauer und jcirucni uoerau, wo oer naooi von Odcha wbientetmai ghr. war. Die Entjernung n ., nach Od.ga ist imalit 9B d,e 'elkgraph.sche Berbm. Ä t m M A 7 AI 9 AlO V A 13 AL L : u . JL. uuiiy uui uuumia, ui uic jiuuüI nouj üunoer roirucn, nicgi voroanoen Z es dauerte also eine geraume Weile, bis die 1111 V. . Z II . . Nachricht von dem Tode des Qdesfaer Äabbi selbst und . von Odessa wieder lri(tiJirtn tiAff ft.vx fmilJß frt;7 s? htm fiÄ: 3v. r Ö; Ä Rabb fns und gesund und keinesfalls

f r r 1 L hundert Mal cywerer auf den unverhelVi lt ÄiÄ ratheten und verwitweten Frauen der

:v:ir;: ni7n ffpVfifn r.i.Ä vr b Odejia sterben gesehen, that die er Irr. macht, daß der Blick des Rabbi von Kiew die weitesten Entfernungen zu durchdrinS.?""X??:S." -2. -..jr. : v UU111IUC1IUIU ITUUt Ull UUJUIUIUC U liCL Men chen, dem Irrthume, unterwor en r.: n:. s.;,. . v ' . ' unl.m eemeinsamen Freund, seine lil. wi H)i t vni(m a iuj um Durch chauüngsgabe und eine Verbin. ffiÄÄ?; lich, er sieht Alles, er erräth Alles, aber vx.r- aw mmww - -w w - . 3& . Y. e Y i e. Doppeltes Glück. mmiiM-. frtrt !r. , : msj'f l"D - i. .,. . t o 7. Li sf c ' gur lur uns, wiirn von yoriinaotDin Watt. Sie schlagen nicht ta. die (SfrtS mrt Tt lif WSrrtn STT7fe ger: Du hast Dich aber wahrlich am wenigsten zu beklagen. . Du haft nicht blos eine sehr schöne, sondern auch eine sehr reiche Frau bekommen." Brauer rshnM . ii. iftutfTiifc nrtr im; Me e?? .Zwei ?-- Äaue? ? 'Den ganzen Tag sieht die Eine in den Spie ael und die Andere heraus. Fatale Drohung. ; ttnSMn du ibrer KöZiin : Nann!. iekt sag' ich Ihr ein für alle Mal, wenn nrtrfi einmal Liebbab'r bei 5ibr in iv - - 7 mi i.ee. ......r. y. cx r meme? Woynung iresse, werse ue ritnmt cihr zur Tbüre b nau8." Köchin : O, dann will ich mich schon an den gnädigen yerrn tt anzauen." Eine seltene Münze. .Ist es wahr, daß Sie seltene Münzen haben V ' .Ja, gnädiger Herr, hier !" .Aber das ist ia ein ganz gewöhn, liches Markstück !" ' Aber eme höchst seltene Münze ist'S htfi1 Ctif iR'S U Mrtn I . - . vvv v' n m im Iv, uviim i

ssä Säto? a"s'5" !l1ÄÄu?U uk . k. En'k'rnung zu sehen biffe jnn, iie bildeten

wSSfS sea&A' ung. ob er mehr oder de, deu lich ch, Mädchen wählen, die mithin doppelt sah. ES galt nach wie vor als auSae ZSl.h v!.-..:n

Die Fraucnfrage in Deutsland. !

Wenn ich nicht falsch berichtet bin. so ... ' wm ' w vuvu vu. juuvi mi vyiuii, uuj uui uiui Satze anhebt : Ich danke Dir Gott, daß Du mich nicht zum Weibe ' geschaf. . ' u . . 1 c-x.M v.t v.. i fen hast." Wie Buddhisten aber sollen fflnrr in YN.Zb.sn.stalt nnr nTs .Z. ne Strafe für ffredel betrackten. die ' üt in einem srüheren Leben begangen haben. Auf Java, wie mir ein ostindischer HolJM(UlVl VAU(ltV I der Werth eines Mannes gleich'vier, der sn,r nrnnT frfifrjHiiU riM einer Frau aber nur gleich zwei Kamee. s .kmk Trtiirnnnifm wfm,.. .I. ..IK, ..1 ..sim i na W.nrRHKir iiuvii iiumiuui) iv uiitiuiivttti beim ersten Hören barbarisch klingen, doch braucht man nicht nach Asien zu y ... 7 . ... 1 U gehen, um das Eorrolat die er An chauung in der Praxis zu finden. Ob mein verlönlicker KaufvreiS. wie auf Storni ntir fisllf fsl slrofe w e der einecZ Mann, .. . . . . ' ist, oder ob ich, wie in Deutschland, meine Arbeit nur halb so gut, wie ein Mann verwerthen kann,' und in den meisten Fällen gar nicht, ent pringt den gleichen . V . . . 1 1 - V I barbarischen Grundansazauungen. Ue ft.Ts hr KhnrnHfr !N?.S vnuif uv Vfc vyv. vfc wuutttib9 ein vorzüglich kriegerischer ist, wo Macht vor Recht geht, nimmt das Weib, das e.:. o.,.t nn ;nK?.4. 4.. lllllt liuifc vhv U3iui uuuiu I kann, eine untergeordnete ia sklavenbas.

te Stellung ein vom amerikanischen Standpunkte aus Die Kriege von 1866 und 1870 haben betrübt vorkommen muß, daß sie so wem ..nk.. ..x er-,..r... Nig im Stande und, dem socialen Uebel.

wieder um Jahrzehnte zurückgebracht. Das Wenige, roas der Staat den Frauen vor jener Zeit in einigen Ländern gewährte, Anstellungen ausTelegraphen und Eisenbahnbureaus, hat er inzwi schen wieder zu Gunsten seiner. Unter ossiciere zurückgenommen, oder einge schränkt. Die bereits angestellten Frau en sind aus den Aussterbeetat gesetzt worden : für Applikanten haben sich die Schwierigkeiten so gehäust, daß sie einer ndailtiaen Abweisung nahekommen. Em kriegerischer laat braucht' nur Frauen zum Kindergebären, waS darü-A-t; ,r ;; mti ..s W.? rekt und ist lhnen also gleich gütig. . dem ganz so pedantisch und umständttch und untermZrng. e lh" männlichen Gkdiktn. it fangen die weibliche 9tc . k..r.. ,.msit hör irrS;f.it v Z Ti ???e Jug crM23"lCn?5l?i Z$r::Z U4" n 1 m "2v" XI j:r,tr: ,c :".rWTl KÄr r ""XZL 1UU M" " m-"." Vi'r"" " rrT i nTT geboren zu werden, kümmert ich l rtttS J nal r' u ttJ Z ( 1 V17 Z Zu L w, mli mand,der Staat so wenig, wie die Prl wwimw n;, ..nlli ttranenfraae kann eben nur mit der Arbeiterfrage gelöst werden ; bife er verhält sich gegen jene zum . ablehnend ; ist doch der deut, Arbeiter hinsichtlich der Frauen in oin oben berührten orientalischen Anschungen ausgewachsen. 'ES ist wahr' daß es in Deutschland i intde Doktor nnen und e n ae Äderte von Lehrerinnen, Mnst. ffr:nntn nb ckristliellerinnen oiebt. och wo nichts ist, hat bekanntlich der Kaiser das Recht verloren. Di7 Vil.n $trsl11.n inrtt sZ ,i, iftrpn ul S '' M mi Spitzen aus einem Zvilchkleide. ilntet bvJ Alpdrucke des Swmten. und ' . I MsZjsZtZrM .1 mjm x , tllvL Deicht bei einander wohnen dieGedanI " " . . . . ken, doch hart im Raume stoßen sich die Dinge wie Schille? sagt. Was hel. f. ll! theoretischen 5Zuss3nde. wo die b lasse, m bi. Arbei. terstande, und das ist die Wahrheit. Kmn r,nl dokvelt b bc "1 C Jl"; i ,-7, ivMki. iiv rfbuutii tui f"9" 'inmal einLeipziaerSchriftgeller in I -! 1 .'. ry r -r - . . r nrr i rinrn !nrnimttri tiht k L.tiH. äis 7h hn Nage, als od heutzutage noch irgendwo ITrtfr ..h..t.:.AH..l. .'7, c"' ,bV di ke ?än ,n k.it in. ft.V. i 2Ä"Ä( tÄ unrs ft,r ' i ( nnTin innit mkuim . N. il i muui ic uuipviyuiy v.r ftamilip. in rt6rf Ts hs s ihre käralicheRabruna ducken. .Frankreich, England und bereits auch schon Amerika ist überfüllt mit. deutschen ir-i : ' ' jkebrerkNNiZN : htnn tt Sr PwimM i i v " . &'?Wt1' b uum Jtyiuin uuaitn ÄN leuuna oe kommen, de? Privatunterricht aber hat bei der wachsenden Gute dieser Anstal. saft ganz aufgehört. Handel W"W' WMW rocrnguens e n Theil de? Frauen flüchten konnte, wie m Frnk?eich und de?Schweiz, liegen übe?, ?fl 1 darnudcr, auch haben die deutschen Frauen zur Zeit wede? Lust Trotz alle, un'b alledem wird in i nm ifimifT nniit Deutschland!unendlich viel über die ffrau enerziehung gesprochen und geschrieben, und alliährlich.wird unter dem Präsi- , y r I Nttttrt ri titnt (i.va CTNam.. "fj'u urau oul e juiio Stiers uno oer Fräulein Auguste Schmidt in irgend ei ne? deutschen Haupt, ode? Pronvizstad! eine Frauen Konvention abgehalten. Doch ist bet all diesen Versammlungm nicht sowohl von dem abstrakten Rechte der Frauen die Rede, als vielmehr von ihrer materiellen Hilflosigkeit ; und an venigsten darf an die Politik gerührt werden, die ia doch an dem Nothstand I r - ... der Frauen die Hauptschuld iräai. Km. s?rn?fritn S. 1ttvimluavtif vivtmivv.vk

e ens ist w.anif ju. acy ver Ad ahrt der

Gesellichast möglich, wie es sür diese die Klaae des e kaiserlichen Familie, begab sich der ...m zm mt 109053 einzelnen owwuuraB, O6 fifi . wiostan n

2""' " u zumal wenn es nicht wanen ayig in. z X - ,fl mmxtZi".L

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llchen Arbeitsgebiete auf Musterzttchnen, Buchführung und Buchdruckerei sc.. das ungksähr sind die Gegenstände, um die i r.-i iit 1 1 n nii tnn MW m m . m. m. ivw' 3iu iiviiia uicuc. !. V...i..- c- r tliftüWV ü"Lue? Pnb unendlich i?$Lin en Anforderungen, sie titnTrt lim rtr r ti . X.I..V 'ttrf,n 1 v V1 emem Mllitärstaate.wo ttder MannSol' ?a werden muß. ; Das die Frauenber ?.kl allen Kriegen das,all!rschwerste Qp. ubnngen wwiiw, vuuun uuu ;tUüCC Ulb aNO C ,i ' f , "ter hmgeben müssen, schemt keiner '"'"'in. . . In Berlin telbst, wo der Notbssand . r m.. .m . unter den Frauen verhältnckmäkta am . i n x. i , v , s . S?Ö6teRnr;.lfl' Saj v1110" tisci) auch Aten Anforderungen an sie, ohne llftrtm nA(n. . , (.!.IT. Ot . ' . . i r.1 WW,7S rquioaienl ju können. Im Lettehaus. der ' uni" oecivroieiiorai ver ttron. tifiHiiiriii RiImV.. o.i n.tfi.-f.. '9,,"umi ctan lau in ,ozi ttönigSgratzstraße, werden - alljährlich putzende von Frauen sur die angeben. ''A""'"? voroereiltt,.oyne vau die XZ "V r a ? anKD?in tM!rtf m rt V. . M i(ihIiXiu (n.CXfi . -k ?? ijuii "'p "vl. sr, M v , r , ''von den ?ru;l f , Lw!?n . , ÜlQU -ciuiujiuuu. uic mit Tau auc oer tX.11X. . l r v ' ' . ' bekannt sind, wenn c- mit auch ft S.rn ,.itfs KÄ.:.k..f:.-4 t: 7" '7 lC ?r Wurzel nachzugehen. Immer und immer nur die Schulmeisteret, als ob wir nicht schon längst genug und zuviel davon gehabt hatten ! ES genügt ja nicht die Frauen zu einem edleren und würdigeren eden zu erziehen, man mute zugleich auch an der Neugestaltung und s?f irr, . viuuuwu tici:a UlUCJICII, unter den jetzigen Verhältnissen was in Deutschland eine Unmöglichkeit ist. nsi. v...fjt. cw " . i. juk ueuicuen Scanner uno ,,rauen sind .für diese engen, erbärmlichen Ver 'Z. ZfrL.oZ bei er erziehen, heint ihre Ansprüche an L,Xst!k? ... ...i r- . t i2& m.: c; MAx r.c..t...u 7h so o und f, :.c.y 'is'ak 5.. hlreich 2?' " ''7 ,. oer geistigen sowohl als der male-riellen-auf dem Weltmarkte entgegen. Arbei stellen. Eine reiche Frau, eine Frau von Stand und Einfluß kann sich inDeutschebensowohl als anderswo Geltung Anerkennung und Spielraum verschas Niemand bestreitet ihre geistigen Bedürfnisse, Niemand beschuldigt sie der i . - . '. ' . - Unmeiblichkett, auch wenn sie nichts gelernt haben, als Netten und Jagen, w. , ki. Kaiserin n s),nrrt& Am übelsten aber ist das armgeborene Talent daran, da giebt es für dasselbe sei ne Gönner mehr. - Die Frauensrage in Deutschland ist keine Rechts und keine Talentfrage, sondern einfach eine Noth. d. h. Brodfrage und folglich so unideal als möglich. Hie? inAmerika,wo um abstrakteRechte gekämpft und gestritten wird, wo nicht mehr von dem Standpunkte aus geht, daß Frauen und Arbeiter doch sozusagen auch Menschen, sondern daß sie ebenso gute Menschen sind, als etwa die zzr"7y: 1 V ' 7 l . ' Kais.rin nD.u.!ch and. d der ich Astor oder Vanderbilt, werden diese Fragen wie ich hoffe, sich weit früher Iöien,als im alten,verknöcherten Europa. zumal . " .."" 'i1hUih Xtti4tt CAtn iann ... u. p mi IW ??T eXÄSfn r I, ??t S $e? irs m nirnTT-iiti w 111111 mir i 11 i i 11 i iiiiini 11 eaSTÄ cheren. Möchten die deutsch n A better dies erkennen lernen und bei Ze en m ihren Frauen und Schwestern Bundes. ifB.??Ktt?i?Ä Beiwiel des sonst so radikalen Börnedie Sklenkapp. q tler uer ,e uoen ItenCN ZiU ttOllCN. ' - .mm . ras cv".:..- r.s nr.f..:f.. RnK ..'7 sayrten. Wo vWn.vu 'iA' u?' 0.11& nickt viel besser daran als die Wei ui,,,..., i --t : ' berauch wenn diese nur die Hälste gel. ten. . . - I iLUIllll lUlUIVfr V v Wenn imme? hc Mensch als 5-aaze ge chätzt wird, verwert er an ,e,ner cen Ne Unterdrück en - ? rw . Unterdrückten werden sich fr,an nur ,. MJH"V'V , , unter Eine Fahne schcraren und als Feldgeschrei das eine Stichwort haben : In tyrannrn. Stoßseufzer. Kennt ihr der Sehnsucht schmachtend , , RH?5Sn? Kennt ihr der Sehnsucht höchste Höh r Kennt ihr der Sehnsucht trachtend Trach- . r ?I.wff.a.w2 Kennt ihr der Sehnsucht weh'steS Weh ? Das ist der Liebe trachtend Schmach, . eiln Das ist der Liebe höchste Höh , Das ist der Liebe schmachtend Trach. . . . - . , DaS tst der Liebe weh'steS Weh ! . . Ja! Schmachtend, trachleno ,eyn lcy ' v rM Und lotend, tt dehn' ich Und während ich vor Sehnsucht schwach. tend tracht Stürz' ich von meines Trachtens höchster m1 Hinab, in meines SchmachtenS weh'steS a tm . Weh, Und trachte schmachtend, schmachte trach. tend. In LttbeSwey betrachtend und der schmachtend'! Sind innig unsereLoose auch der bunden sagte der Spi'ler. Da fand 55 mi8v i 'c sn?tt LVAMf fflt.l. Mlti.XilA.i. AM a.mamV.m n-LL . e. . ' m fm m. m . m . - . . vranklurter Pserdeloose an einander ge I Htfit

Nelcher j5Zderscgett. In einer der lektenNnmmern dersta-

fette einem Madrider Journal.lesen wir folgenden merkwürdigen Vorfall, den wir seiner Originalität wren unseren Lesern nicht vorenthalten wsZen. Indiesen Tagen kehrte nach Galizien sei nem Heimathölande, ein Greis von 9A Jahren zurück, der vor 70 Jahren nach Amerika auf die Suche nach Glucksgütern gegangen war Er besist heute mit. Kindern.Znkeln und Urenkeln die statt liche Zahl von 195 FamMemitqliedern,' außerdem eine große Anzahl vonSchwie gersöhnen, die sämmtlich mit ihm in sei nem eigenen Dampser nach Spanien zu rückgekehrt sind. Der ehrwürdige Greis nennt sich LucaS , NegrerraS Saez, hat Amerika in seine? ganzen Länge -und. Breite durchstreift und besaß zuletzt ein Leder und Häutemagozin in Boston. In semen drei Ehen, die er eingegangen war, hatte er daS Glück, Vater von 37 Kindern zu werden. Seine erste Frau, eine Spanierin, schenkte ihm 11 Kinder m sieben verschiedenen Geburten ; bei der letzteren, einemDrillinge, verstarb sie. Seme zweite Frau, mit der er 18 Iah re lebte, schenkte ihm 19 Sprößlinge in 13 Abschnitten. Zum dritten Mal im Alter von LoJahren vermählt.wurde ihm das seltene Glück zu Th?i', seine Familie noch um fernere sieben Häupter vermehr zu sehen ; wieder befanden sich ein Paar Zwillinge darunter. De? letzte Sproß dieses urkrastlgen Stammes sah am 15. Juli 1861 das Licht der Welt, als seit Papa bereits 71 Jahre zählte, De älteste Sohn ist gegenwärtig 70 Jahrc alt, und hat bis jetzt seinem Vater 17 Kinde? geschenkt, deren älteste? zu? Zeit im blühenden Alter von 47 Jahren steht: id Töchter, davon eme unverbeirathet, neun verheirathei und sechs Wittwen : 23 Söhne, wovon sechs unverheirathet, 13 verheirathet und vier Wittver. 34 Enkelinnen, davon neun unvecheirathet 22 verheirathet und, drei Wittwen ; 47 Enkel, davon 17 unverheirathet. 26 ver. heirathet und vier Wittwer; 45 Urenkelinnen davon drei verheirathet und 39 Urenkel. Der alte Herr N. lebt äußerst maßig.seine Mahlzeiten bestehen meistens aus Gemüse und Puris, fast ganz ohne Salz. Täglich widmet er regelmäßig drn: Stunden dem Spaziergang und hygienischen Uebungen. Wein und aU kaholische Getränke hat er niemals ge nossen. Trotz seines vorgeschrittenenAlters besitzt Herr N. eine vortreffliche Ge sundheit. Die Schuhe des Herrn v. Stroh. Du wunderst Dich, daß Herr v. Stroh, Der früher so Großartig aufgetreten. Jetzt in zerlumpten Schuhen geht ? Du wunderst Dich, daß so eS mit" ihn steht ? Dein Wundern, Freund, das muß ich grundlos heißen. Denn eben, weil er so großartig ausge treten. So mußten seine Schuhe wohl zerreißen. Ländlich, sittlich. Die Voss. Ztg." erzählt folgende Episode den moskaue? Krngeierlichkei. ft" ereignete. In Sokolniki, einem park VW.MM Wl V.lVtf fl V)VyVVfcMlil UUO i . e . M artigen Gehölz im Nordosten der Stadt, iraren sür diese Feier fast endlose Reihen von Tischen aufgestellt, an de nen die Soldaten Platz nahmen. Die kaiserliche Familie sah von einem präch tigen Pavillon aus eine Stunde lang zu den fröhlichen Soldaten und durch' änderte die Tisckreiben. ükersll n Essen und Trinken animirend.I. Aus vielen tausend Kehlen eischoll zu wieder. holten mun et ntotv öurraV aus . - - das Wohl der freigebigen Stadt. Nach aufgehobener Tafel drückten die ziemlich angeheiterten Soldaten ihrem Gasige. öer, dem Oberbürgermeister, in einer f m russtschenEhrenbezeichnung ihre e aus, die hier zu Lade bei besseren Stände manchmal vorkommt. Sie stell- . r . ,j. n.n I ILlI ILLLI lll UJ L L ilLLlULlI L 1 11 11 11 Ll C L. Ilfljlll rgtiRen Ua gUn ..Mv i.., rr. ..x rr:v.. uwts w'' wi" strebens wurde der Gastgeber von d:n 'Soldaten geprellt. Je tieser dasDank. gesühl manche? Soldaten war,, desto hö. her ,loa ?: vervuraermeMer von Moskau i.-. dieLüste, bis e? endlich, todtenbleich und erschöpst, wider aus seine Füße zu stehen! kam.' Mehrere Beulen isollen ihn noch einige Tage -später an zden etwas massiven - Ausdruck der Er Kenntlichkeit der .Soldaten 'schmerzhast erinnert haben. - ( - In KönigLfeld -fand ein Baumeister dieser Tage gelegentlich eineZ Neubaues am dortigen Oberring interes. sante unterirdische Gänge. Sie waren m Spitzbogen geformt .und auS dem se ,flen Lehmboden herausgegraben. Auker 'etwas Kohle und einigen Thierknochen 'vurde darin nichts vorgesunden. Der. ürtige unerirdische, in Lehm gegrabene 2nge sinken sich m Mähren hier und vor, wie in Lechwitz, Klobarz :c. Sie stammen aus dem'17. Jahrhundert und dienten den Landbewohnern während r KriegZeinsälle als Zufluchtsstätte für und Gut. Die Königsselder Gänge haben .den dortigen Bewohnern wahr scheinlich ' während, der Schwedenzei, 1645 und 1646, wo bekanntlick der Ort das Kloster viele Drangsale erlit. ten, Schvtz geboten. Dle Zahl der Turnver- ' st f .0. v artig 451 uM 221,417 Mitgliedern .darunter ca. 120,000 active Turner. DietelephonNche Ueber. tragung von OperTt.Aufsührungen auf I -ta... k? : kl . . . iv v - n weite Distanzen wird demnächst in Wien in größerem Maßstabe durchgeführt wer. den. Es schweben Verhandlungen oe igen Herstellung einer telephonischen Ver bindung der Hofoper mit der großen AuLstellunzSrotunde im Prater, und diese Verhandlungen dürsten wohl zu ..r!.V . ritr r rm M . einem befriedigenden Abschluß iübren. . I - 1 ' - .Es hat uns das Geschick in senk I l m . . ' 5 W'V"" V r I k m km I -A k iii Krallen." sagte die MauS Da urds U. l.Uö, . , . , ' "V.VK i i; rjnn C05? sitQQlCQl.

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