Indiana Tribüne, Volume 6, Number 290, Indianapolis, Marion County, 8 July 1883 — Page 4

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WuMiMoenK M gegen alle ' , Blutkrankyeiten. Gegen - KTi 4. fÄ Aa (T X lN AA WPGTii: iimiJ. Gegen Die Flascb vebur,er ?rfm kostet 50 Cents, ber fünf Flaschen $2.00 ; wollen Apothekettm haben dr toerben bei Bestellungen von $5.00 kostenfrei versandt durch The Charles A. YogclerCo., ' (Nachfolger von A. Bszeler & E) Baltimore, Md. MylÄMM . kWM W zen alle Krankheiten der der TAUgSM mit der " Dr. ugust Sonig'Z ßambnrger Brufftö wird nur in Original-Packeten. Preis 25 Cents, oder fünf Packete $1.00, verkauft; in allen ApoUk!en zu haben, oder wird nach Smpfanq des Setraqej frei ach allen Zbeilen der Bereinigten Staate der, fandt. Man adressire : The Charles A. Vogeler Co., (ZZachfolger von 2. Vogeier A Co.) Baltimore, Md. Sl nicht, da Leben geht schnei vorüber. f(56 xr Woche, stuttnna J5.03 ent fSumi geltlich, kein Risiko, Kapital nicht notymexeig. Wtr ne fern 2e. Viele machen InriTirT.W't. yv-auen sgwobl m,e lxanner, Jtna Itn ur d iiiue. Man o:ioe sich an H Co., srlla:d. Käme. allclt rmmmmm ist ein stetes Äu?n:!ttel skr , JcrfioVfarg." Reim anders frans 5c II BcrtfAt hie? zi, Lande fs pul nie Verstorfunz, ui:i kein bis iefet bek.innkcs jöcilnuttcl ist ie tein ben;i?5 tendieren .traut (Kidnoy Wort) jltf'c komme'.'. li: y.nrtlcit aui fisn&an j. bunden. 3Jtcre it .Kraut (Kidney WorO ücsrs: die schwackcn Theile unt rutir! die krank. ldfr,'chu?!i. selbst en::Äerz!eundMedijinett d.'.er k7sot.'1c rsaren , Lnn t: ind wclcbe fcir: .tkrcrnZk:-. V,'!l :i;r.,t.i cte rc, I 3 c: .1ruiiitfiu reriau':. lMWMW aj ," r-gyy -4 TUE Ouchanan Wind ffl UNEXCELLED FOR BEAÜTY, DÜBABIUTY AT LIGHT. RUNNING. r 4 ITev method of attach ing th8 Saila, ' '. uxsssa rr THE MOST P07E2FTJL ajto DÜRABLE KILL S uILT. ' ALL KINDS TANKS, PIPE,. PUMPS,-Etc; bot to K-nl far tmr . saUlafM besar ba; EÜOHAIiÄH WIIiD KILL CO, HUCHATIAN, MJCKICAM rer Wsch? k:nn. i5:t fI:üa-.!, ju cufe reacicii. i.-e fc i"t CefSä't. IJiiTi'. xt tiu,; uitj.g. Känntr, änateit, .'armn r55cn !5.-.ne:i tsi Ge.d.cU cuübtn ;i cr.i"fä f 5 fälst kk-ah.t so gut. auSitfittun frei, i-.ell nd ;r!nhait iLels ,u maSen. 'lizn :de sich X t u t St i c, Slugup.a, Wainc. . , .

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Ueber ven nretö der Planeten ' und Monde. Bor. A. Bernstein. -

Nicht minder wie über die ander Sonne bemerkbaren Veränderungen hat sich in den letzten Jahren die Forschung sowohl in der Theorie wie in dir praktischen Beobachtung auch über den Kreis der Planeten und der Monde wesentlich erweitert. . Theoretische Betrachtungen haben bereitS in den letzten Jahrzehnten ergeben, da& in dem Verhältniß zwischen der Erde V . M T. . . VI m und den Monoe merrwuroige eranoe rungen vorgegangen seien. Schon im Jahre 1848 hat Helmholtz die Behauptung aufgestellt, daß Ebbe und Fluth, von der Anziehung des Mondes aus die Gewässer hervorgerufen, nach und nach die Ulndrehungszeit der Erde um ihre Achse verlängern.' Diese. Behauptung hat ihre Bestätigung gefunden. Die Sonnensinwmsje' uelche seit 2000 Jahren mit ziemlicher Sicherheit beob achtet worden sind, Mmen . mit den Resultaten der neueren. Berechnungen der Mondbahn keineswegs.' Der Mond lauf um die Erde muß sich seit jener Zeit verändert haben. DaS kann sowohl von einer gesteigerten Geschwindigkeit des Mondes in seiner Wanderung um die Erde, wie auch von einer,Vrr.langsamung der Erdumdrehung herrühren. Die. auZgszeichnetsten Rechner stimmen darin überein, daß letzteres der Fall ist, und finden dieUrsache dieser Erscheinung aan, so. wie sie Helmholtz angegeben, in der Störung, welche die Erde durchEdbe und Fluth erleidet. Nach dieser Theorie wird sich auch im Laus der kommenden Jahrtausende die Verzögerung der Erd Umdrehung steigern, und nach Verlauf von vielen Millionen Jahren wird der Tag und die Nacht auf der Erde endlich ? , w etw so lange Dauern rate cer Monomonal. Die neuesten Berechnungen aber süh ren auf ein. Resultat, das wesentlich an- ' w ' i t t w m ders lautet. V gtyr oles oayln, oav ebenso wie der Mond durch seine Anzie hung die Umdrehungszeit der Erde ver zögert, auch die Anziehung der Erde auf den Laus des Mondes verändernd einwirken wird, und zwar in solcher Weise verändernd, daß der Mond sich der Erd: bis zu einer bestimmten Zeit nähern und dann wieder nach dem Maximum dieser Näherung langsam entfernen wird. ES aeht hiernach eine Art Pulstren gegen seitiger Einwirkungen vor, welche nach Jahrtausenden abwechselt und somit Veränderungen hervorruft, deren Wir kungen sür jetzt noch unübersehbar sind. - Wir führen dies nur an, um unsern Lesern zu zeigen, von welch kühnen Ge danken die neueren Forschungen getra gen werden. Mit der Erweiterung der r ' r "v r malyemalifcy mecyanifcyen üoriqung hat sich auch der Gesichtskreis über die Zustände im Weltraum erweitert. Die tief verborgenen Gesetze der Veränderung der Zustände im h'.mmelsraum nähern sich mehr und mehr der geistigenErkenntnch der Menschen. Nicht minder aber, wie aus dem Ge biet der theoretischen Rechnung haben sich auch die Ersolge aus dem Gebiet der praktischen Beobachtungen in neuester Zeit erweitert. Der Mond ist unausgesetzt ein Gegen stand sieißiger Beobachtung, und je fei ner die Fernrohre werden, desto mehr überzeugt man sich, daß dieser 5)lmmelS körper einer fortschreitenden Entwicklung seiner Oberfläche unterworfen ist, die nur in einer inneren fortwirkenden Thä tigkeit ihren Grund haben kann. Wir besitzen eine Reihe von Mondkarten, welche mit großer Treue jede Landschaft aus dem Monde sammt ihren Hohen und Tiefen angeben. In neuerer Zeit hat man auch vortrejsiiche photographische Ausnahmen der Mondkugel zu Stande gebracht, die zwar weniger deutlich die kleinen Objecte zeigen, aber wegen der . . i ir ri . auseroroenlilcyen naiurlreue ungemem wertyvoll nnd. Wie Vergleichuna die ser Karten und die von den Beobachtern et.1t.f ! JC . m.tY ' auöluqltiq origcgeoenen ezcyreioun jener Gegend machen eö ganz zwene daß. in einer Reihe von wenig Jahren wesentliche .Umgestaltungen an Höhen und Thalern, Kratern und Rissen vorimV , .!Xl!.. ' r. I kommen, und daß zur richtigen Kenntniß der im , Monde noch immer wirkenden Krast eine sortgesetzte Beobachtung nothwendig ist. - . .. . . In den letzten Jahren sind es Haupttl f. (' f V . IVI - . aqli orei Vcovaazter, welche auf die em Spezialgebiete Verdienstliches aelei 'l.i. r. -1 r V c rr . ici uuvkll. 3 nno oies : der Neison, der Astronom rector der Sternwarte in Meinungen aui oem aanze f - r . Wissenschaft rühmenswerlb i.i v u 1 1 1 ucr.uc yiaiurjorjcgcr um, CtZI . 1.1 . . i r r Mit . v . ci . : r v:um luuwiimem iieiR oic i'tonoOberfläche seit znzig Jahren zum Eegenstand feiner Forschungen gemacht l, a&wa . A.Ji t. . i Miu uav.iii otimiuctungcn eiuucui yui, welche ftp. im Lause der letzten drei an .eingetreten sind. DaS Haupt v . crgeoniB lein Beobachtungen gehl 9abin. dak NIN tt'ss V?.n mm,r '7 I .MtVMVk IIVWI .. fsM'rtP ctmitr fkZ., s.n m..fr7n.n hr Erde, ösjnen'und Lava. Ergüsse ausflier - ' . ven lauen, welche zuerst als grauer, aschlarbener. Schleier die nahe Umgebung ffrSfffn l... fT?rfit sich der Krater ab und tritt als heller Punkt hervor. Diese AuSbrüche. auch r iv uwsviMuyv mv Vmamm a . ' CTl - ; wtuu jit ur einen kleinen naum em - nehmen, müssen doch mächtig sein, da sie ou oie oereus veneoenöen ttralerwanoe durchbrechen und weitgehende Risse in ' ...?,'. f i . - r jöcrjittcjc oes Mondes hervorrufen. T.mtm !v4.rCuA 1 tzsehr mterenant wäre es. wenn einmai. sin fTsiiSfuM V.. M, ... Mitsvtuu llvu Mit i V V Uvt üUUlili eines Beobachters zemen wollte. Es iii selbstverständlich, daß ein solcher, auch wenn er noch so stark wäre, für uns nicht Schattentbeil des Mondes bemerkt wer den. In neuerer Zeit, o, bti Mond fleißig beobachtet wird, ist dergleichen rntfrt voraekommen. Jiut der u ttonont Gruitbui en will im Anfange unseres I SJ . .

uu ucui -meu ne5 üjsnnnes liaiiDar ir.in iiuiiuuuujis niuiitutiiuct uu. uiiuviuu i y.a"i..a . I

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würde, der zur Zeit im. Sonnenlichte struction, dann der unterschiedlichen nißmäßig genngenOuers"11;

liegt Es könnte ein solcher' nur im Gattungen mit Vehemenz betriebener seuk, wayreno. gegen o,e oaunqis.n a

Jahrhunderts solch eine Erscheinung hier die in letzter Z:it auftauchenden, aus tendcn ÄZellcnbewegung keineswegs ein Almosen, wobei sie eher Dämonen gliwahrgenommen haben. Da. -er, auch positives und negatives Gewicht regulir- crheblicherKrastaufwand nothwendig ist; chen als lebenden Wesen, so verrucht, t. i . c . r c . crr. - . . rn . rr : i e.wr r , , , . i- i v je. or . V- ! fVi nS iM(nmiMin s Va Cn

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anderen Himmelskörpern bemerkt haben gelfläche, durch deren entsprechende weiligen Neibungö- und Lustwiderstande cyen, die Äerzwelstung und -die Grauwollte, wurden leine Beobacbtunaen von Sckräailelluna wäbrend des AuliieiaenZ nn.?, ein kleines, DluS von Kraft zur samkeit sie nur machen , .kann. Das

Seiten der Fachmänner lange Zeit als . ' " . sebr uniuverläma angesehen. Erfreultcherweise.abcr ist ihm in yeuercrZeit mehr Gerechtigkeit zu Theil, geworden, nach-

dem man gtlegentllch wahrgenommen, dak er ein vorzügliches Auge gehabt harr p nm. i... . f

ven muß. Auch in seinen Mondbeobach icn wird manche seiner Behauptuntunge gen jetzt gewürdigt. Bei seinem Fleiö und iier für die WissensSaft ist eö dom wohl möglich, dab :r das Glück .hätte, mw-w- W ' I I I I - " ? 1' m r C r . rritf- W . . I einen wirklichen Krater Ausbruch aus dem Monde zu sehen. Wir wünschen den jetzigen fleißigen Beobachtern einen eben solchen glücklichen Moment, wol len nur noch hinzusügen, daß, wenn sich unser Wunsch erfüllt nnd der glückliche Beobachter ein gutes Spektroskop schnell zur Hand hätte, er uns Ausschlüsse würde geben können über die Materie der Gase, . . . r., ' v . ...v weiaze oa auiaiuyen uno ervivoiren. Wir wurden oaourch vleuticht emen Einblick in die Tiefe der Mondkuael ae. winnen, die un8 für jetzt ganz verschlosr n cn iu. . .WU ' mS SÄ . 9lfM.i.l mJ. Höchst interessante Beobachtungen hat vor ejnigen Jahren hat , er eine MarSu.u -Hiu.mni JJiuu Karte mit außerordentlich reichen Einzelheilen Herausaegeben, welche viele bis dahin unS völlig- unbekannte Land schastsbilder auf der Oberfläche des Pla. neten enthalten. Es ging aus diesen hervor, daß die Vertheilung von Wasser und Land aus dem Mars ganz anders ist, als aus der Erde. Es besteht daS ad auj den Planeten aus .lerntet ziem lich regelmäßig abgerundeten Inseln und w M tf t P Vuanoen, 01c von analen ourqfqnli ten sind, und die den Eindruck machen, als ob. sie künstlich angelegt wären. Schiaparelli hat auchdaSVerdienst, diese Landschaften mtt Namen belegt zu ya den d?e W?sten Besüreibuna ein Mittel u besinn um Ä rungen genau controlliren zu können. VtJ.rtf-i sr.; I ?"wUi,Ä iev 5 B-e ?5?ftfi i1? I" fi,i inXr 5s.. ;X ffah UM I S ? ?h35 Säh ÄtSh iäSS t?l Ä?f ÄÄ ben, welche on den Polen ausgeht uns X. ...!. ..!.. in hnXX E Z mi. il f htt Ä?, .Äk. Äl &S Beobachtungen Schiaparelli's finden sich nun neue Momente, die noch erstaun!!cher sind als die früheren diesem verdienstvollen Beobacht vielen Eilanden des MarS neue schmä lere Canale zu entdecken, welche in ziemlicher Nähe der größeren Canäle fast in gleicher Richtung die ländlichen Gebilde durchschneiden und gewisiermaßen Pa IClbCI UHU UllVI UlUsilll I rallelen ,u den arSeren Canälen b lden. IS äftUtJS S-f Ä" SSlÄ'i on der Civ lisalion elaig.r MarSbe. mohn.r kann man sich natürlich nicht um itf AliilttR Wa mufc man itn,t ?rrmk Kt auch eine Einmrkuna ! .i m9, ! ihn ' hitv, 1,1 aus bie Bildung d esn jetzt inldeSten li 9 ' - achten. Wer den Einfluß des Mondes aus die Gewässer der Erde in den Wirkungen von Ebbe und Fluth kennt, der wird die Möglichkeit zugeben, daß die zweiMonde UClJJlüiluc I v. rn- 5 c-..u.t l Z'iVZ-PFZZZL uunvtvtiyvuiHui iuuw iuiw uuv vvsuuivi iTrni m h7nVir ? r?fi J S'Jl i? i iK??. '? ? gSPQK" viirii?iii?M ii n iip ii n ii iwrrii rivc nn i n den -rr. XMZ ZEÄVX m niiffv nn? rivvrv i irnv.T n n r n tti iiiibti waner auf dem Mars haben mun lll-fc V4MI VVi.k UUVfctl MIM VII. Vielleicht wird man hierin einmal die fflugtechnische Sttzsicn. (AuZ der Wiener N. Fr. Presse.) c-.?. yu Enger und enger .schueven kch die niederscbi-ßt und dasselbe zu seinem nutz baren Eigenthum macht. Aehnlich biS gegen das Endziel ergeht es den . v r f nr . n .. . C . k (Y) flug technischen Bestrebungen der Neuzeit. Die Kreise, welche die autoritäreMliien schaft in früheren Zeiten.von der Beach- ' i . ? . tung derartiger Probleme enlsernr ylei ten. sind nicht allein bedeutend enger, sondern auch beiweitem , durchsichtiger I ' . w . . V. i laiancnc uuu ui o,ill',,vM4iii. Vuwufc i iii:. mXam i.tvpriM nciixc ytucianucii uuy. u iuytuui, den Beruf in sich fühl., sich m ..st.r Weise mit dem gedachten Probleme zu I t.CXxCtlA.n elmnR Qf nrtrp ii 5 Frt. ... ui uu an., . lich mit den Kosten sur praktische Ver m a t m m m k. suche L- fttcie uwi 8 trs sur ereazie unu 1 üu yruie nZkt lÄpPnstand unserer Betrocn unaen I lltvu. v-.o-"i . o (.in - t man ttck dock bereits in München, dieselbe mit vereinten Kräften I . . . d rr ... t m sür lrgeno em yossnungsvoues Projecl aus dem Wege zu räumen. Mag vor: srts Npsttlta in. aünstiaem oder unün. stigem Sinne ausfallen, jedenfalls wird dasselbe em praktisches sein und darum i vn , , ,t i . i I VlAttTAVHniH IV AHMAttAHtAM 1 gw'p i" tMMt,,ivit, .izuiliu nacy q zieyen. Doch kehren wir zu den Kreisen zurück, die trot) ihrer' Durchsichtigkeit immer noch wesentlich genug sind, daß sie nir ' -so . r ; v . . im Allgemeinen als eme mit den vorI ArtSpntt Wittpln fnitrn s Viitr AroApn I iuiivtio ..mm. juvwvMk.de Grenze gelten. Diele Kreise bisteben und bilden sick aus den um den KernPunkt des " Flugproblems gruppirten Ku.. l ..rr.USchrauben und Windräder und endlich d vieliachcn gcmischtrn vsuernc, ÖallonS mit Rauten :c. Besonders zu erwadnen als anerlennenZweriker itntt I ' . . . . ' sSritt speciell de? AallontcSnik wären oaren uuonÄ mtl sauzilmarilger se I . . " ' . ... I oder Niederganges jedenfalls eine nicht unerhebliche seitliche Ablenkung, innerhalb des betreffenden Lustmediums er. folgen muß. Ist mdeszrn dieses Luft-

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verNg,an- 'Mogiiqieil eines ngrz,i,,r ,,!,! ,ker und dies ikt dasWekenMSge. st nnerhalb gewiffer Moximal- und Schmidt. Di. wird, sondern je nach eesch eden:n G.. '7iner Vmmma i- Minimalgrenzen bewegen, ist sowohl an Athen, dessen sichtipunlten , nur die Mittel welche zur S,mB0 ;S;rn l SS auch dieser S,?llevie auch . andernorts ie.

N Gcviitt ver EcreiQUNa cc .rn ooi uc- -..-(..v, rzu..u,.HFtlk- horhult rärtprt nstrhprt itnh mlri pS

Nd. und der braöt weisen. D!e Zl'.l.dute der Ehar. I i"KV " XL Si llVomm ebei te Slää ImlteTn Vta

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meo,um, wie es even yaupg zulrlNt, selbst ein bewegtes,' was wir mit Lust n 1 -V fmiV . !X V

strömung oder Wind bezeichnen, dann dürfte wohl schwerlich jenes Plus oder Minus von specifischem Gewichte em binreickendes Aeouivalent geaen den Druck bilden, welchen die herrschende Lustströmung gegen, die Ballonfläche ausübt, zumal Manövrirkünste, wie sie beispielsweise von Segelschiffen auf See ausaesübrt werden, fick innerhalb ein rTN CTVU .JC. VI f I und desselben MedrnmS doch ungleich schwieriger gestalten dürsten. Indessen alle diese Kategorien von Lustfahrzeugen, die sich freilich nicht sel. ten mit einer verlockenden Fülle von Utsr.uf x tii: te:RiM kl?kkZA,At vrülentiren. leiden anerkanntermaßen an vui'"wi "'-li'" mix kauvtübeln. Berubt nämliü das Hauptgewicht der zu tranSporNrenden Last aus der motorischen Krast von Sckraudenflüaeln oder Aebnlickem. so ttl5 w 58c mnt n g.nügcnd leichten BetriebSmaschmen in den Vor. v.l . .-...!,,, iiSA I VCifcUilV ) UVUU1UIU. pvv Vk VUUVIl I die öauvtlast des Tragens, dann ist es wieder die unzulängliche Lenkbarkeit, welche jeder praktischen Verwerthung ein Ziel setzt, und so mag es denn wohl kommen, daß' nach Verlaus von gewissen Zeitverioden in den bezüglichen interessirten Kreisen einmal die rein dunamischen Schraubenprojecte, dann wieder die Ballonprojecte inj den Vordergrund treten, je nachdem man sich eben von der Unzulänglichkeit der gegenseitigen Systeme überzeugt hat. Man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß mindestens neun Zehntel der bereits triftirenben und stets in neuen Eombi. klonen austretenden Flugprojecte in obige Kategorien rangiren, fodaß.also. wenn auq zmwei e allermreno, vemaye ausschließlich in diesen beiden Richtun. sen mit Nachdruck gearbeitet, respective . ' uu u uuuui oil"u 1 wuiui uiuuuiu i wird." B.dnttman atet. db"in brat UNS umgkb.nd.n Reiche der Nalllk nicht einziges Beispiel eines s.lbstständi. gen Flug's au,,utr.iben ist, as!nur im ' ' .... .... inui M um vuuuiuuiini (iuin Ballons der einer Schraube zu derglki. chen äre. so tritt unillkürlich tr Ge ""nh. dö.s dennch.nebes,er. v und erfolgreichere Flugmethode sein e, welche eö beispielsweise dem VoWer freilich in den Flüaelbeveaunaen des Vogels nichts Anderes sieht, als etwa sehr krästige Flügelschläge oder Lusthiebe mit einer leichten fflüaelstSche. ..!Jt. . - . ? . ' m raK.uauo vt .JV - MJ am. it..ikw. mws&J& Ungs us.d.r zielten Wirkung ?lt J?Iin. 53,tIW.ien.rISt,albk b" Mwten thnnlnrn gelangen, daß entaeder die Bögel über em ganzer staunliches Kraftmaterial verfügen der db die Sache noch irgend ein unerklSr. bare HSkch7n Haben müsse, und damit . ...7 . ' Kli4 ... was anders. Vor Allem wäre au conVJ Ms V Hl statiren, daß der Vogel, sofern er von unten auffliegt, seinen Flug stets entwe der mit einem kurzen Anlauf oder doch . . . . . ÄJ ' v.n- o . : " i.sr.:J.-Mcr x..i ' len seiner J5ü5e vom Boden ab einleitet lauiyeuciii ciu ciucui u uiuuiau wiiu i und selbstverständlich auch mit entspre. chender Flügelbewegung unterstützt, wodurck der lu. leine bornontale Nick..v r.ft -t ? .... ,? M der Flu, seine -ho.izontale Rich. lun0 bäli. D e KlüaklscklZae meiden i li 4J i 4 I f.f . .1 ZI . CVf O also, selbst wenn sie von ihrem Ausgangspunkte stets genau in derselben w w r . - h?f?r v)fifÄnftnrtfihifnf tnJf giößerer oder geringerer Geschwindigkeit : Sv C A..A.f.M n);iitM. V I U VI V ,,VH, 1 ' . . ' . . . . Kl uct lyuiitviiiuicii nuiuiiy wiikuv wegt. Diese Wellenlinie nun, welche uns hier als das Resultat einer scheinbar ohen. durch keinerlei besondere . s f . -w Hinblicke auf das beabsichtigte Ziel ununterbrochen ausS feinste nuan-

sZO Trtt.rt I M UIVHM Vlillp UlbttUUll II..IMIJ1V WWi.UUi.U3tUlilUIV . Via geillNg I v c.:.' m .-. n..v Ja

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cirte Fühlung des Flicgens mit dem sich oere; vielem ii ieoo ourq eine enraus der horizontalen Geschwindigkeit er- sprechende Gewichtsvertheilung, wie dies

gebenden Tragwiderstande der Luft oder dem Beharrungsvermögen der leKteren gegenüber seiner Schwere; die Wellen bewegung der beweglichen leichtcrenFlü' gelflächen bildet gleichsam den Regula o w rr . . , . V.i rifthifr s.Z- f i v i -7 ' j ,r n,.rs..,z,. -io. , - Es wäre nun sehr einfach, daS hier rr?.r. Äi HTr,fT CHVirtf?r Gesaat oIS ne ploafitjlt 9potIjtfe 1 E...KokiAU. . rn ili aik W SS SS.: K - - ;7" freilich nur dann, wenn man innerhalb li.v C X "11 . .r. des Rahmens bekannter Naturgese noch Raum für anderweitige ErklärunI nS.l ' 11h W.tnAi mitn 4nnm MAS L" Y'"'. mV rTv uns im jinu;c umt uu iwim diaen Bewegungen zumZwecke derOrts Veränderung entgegentritt, aus ihren gesetzmamgen usammenoang, ,o wo I ... Ät v- u.Mrx:A4M M I nilU 1111 IIP fl II r I I 1 11 lr 1 1 1 II V II Till I1LL1I. UIL aus all den ver chiebenen formen, vie sich unserer Beobachtung darbieten,jederzeit der GrundtypuS der Wellendewegung. hervorleuchten, so im Gehen, Lau. fen. Springen, Schwimmen, selbst im Rollen der Wagenräder :c.. Ein HauptUlNttano ieoocy, ciuyci um n c . s je ... ;i HmiKt. i , j ' ' , . VI leglicher Logik aus die Anwendung der Wellenbewegung für flugtechnlscheZweae hinweist, ist sicherlich der, daß ste der . ! 1'nTiiTinm rt nur linnirr ri.ini uiuuif nn förmlicher aujqirm ausoren wn. : Es ist gewiß eine hinISngliH verannie 55.5?. huh ;ur Au remttrdaltuna I t 1 - - r w - - - . . einer bori,ontal le:chmän:a fort cyrelfisttTJontöi le ckmäwa fort Äreli:eyt aoer oennocy nau? 'ozug cr e 1 ' . r . .. . . - . Verfügung, so wird, dasselbe zu emem, wenn auck säwQöen Austriebe aenuaen. Es tritt hier eben der nämliche Fall ein, wie bei einem m gleichmügereschwin-

I I U. U 1 L W M .MHIIM V.. I , 1 W V 1 .

tnr vr nt irnni irnr npr !n.Tnpniinn nra iiiuiuitu vtui vtt ti uu tuitun u . uuiiu

flriiontflle BorwärtSbe. itormen uno eryaltni e eines leicht

digkeit in horizontaler Ebene dahinfah renden Eisenbahnzug. In diesem Falle entspricht die Arbeitsleistung des Dampfes ganz nahezu nur jener Summe von Widerständen, die sich aus Reibungen auf den Schienen, an den Achsen und sonstigen, maschinellen Bestandtheilen, und endlich aus dem Luftwiderstände ergeben. Da nun bei einem Lustfahrzeuge die verhältnißmäßig keineswegs unbeträchtliche Schienenreibung gänzlich entfällt, so möge auch die heute vielleicht noch etwas paradox klingende Bemer kung hier ihren Platz finden, daß. der Lufttransport irgend einer bestimmten Last sich zuverlässig mit erheblich gerin-

gerem Krastauswande - ausführen layen wird, als dies auf dem besten Schienenweae möglich ist. . Wir muszen nun nochmals auf einen Punkt zurückkommen, der zwar früher schon annähernd berührt, aber vielleicht nicht genüg.nd .MIttt aurde um in flugtechnlichen Kreisen zene Beachtung zu uvi, vtw fc j)ivvikuww VVtVIlltl, Mjtl ken wir uns eine Gewichtsmasse iri Ku hi r ,o,s,NnS CTS.,, gelform, welche angenommen 1 Meter hoch vom Boden auf einem Stützpunkte ruht. Empfängt diese Kugel einen BewegungSimpuls mit einer Krast, welche derjenigen gleich ist, die sie nach dem Falle von 1 Meter Höhe erreicht bat. so wird sie zweifellos in einer horizontalen Entfernung von 1 Meter von ihrem srü beren Stützpunkte zu Boden fallen; ihr Fall wird sich in einem Kreisabschnitte vollziehen, dessen Radius die genannte Höhe bildet, und die Fallzeit wird die nämliche sein, als ob sie von dergleichen ode ienkrecyt aeiallen wäre. Weient lich anders jedoch werden sich diese Moment, -gestalten, wenn die gleiche Gewiqlsma,se in eine anoere, z. V. eme ziemlich flache Form gebracht wird, so daß in der horizontalen Richtung , nur .oJ-fA:4 s.. c. vt öv..vv v uiu, in vu (iit.(u im hinge, eint axliat MSS. i.gkbl: jetzt und unter Voraussetzung des nSm. lichen B.a.gungSimpulsks ai. früher dieselbe GewichtSmusse unbedingt hon. .,,..!,.. !.,.".,, n. . v3. ,.i jyu.u. u...v. " u. in utm um chen . Zeitraume fallen kann, weil der Lustwiderstand in der ersteren Richtung der ande. jedoH grh.r geworden , Wenn nun hier bei einem verhältrnßmäßig kurzen Wege und bei stand erst dadurch seine volle Bedeutung. daß eben die Bedingungen sür weitere Beschleunigung in jeder der beiden Rich tungen in sehr bedeutendem Grade vcr fXI.V V RV . V "L . iTr öu.. ...u , . wuy hrend i ms iwvinvin nmm n v 1 1 v a m u t i m nßinT smswtc b S fc Ä nerung d ? W.dkrpandSflSche ,n der horizontalen Richtung bedeutend auSge. dehnt, das heißt man ist im Stande, in dieser Richtung eine bei Weitem grSgere Menge von I.bkndig.r Krast der Euer, ,m,tn ,, n,;; , ,,. r,.....: - " Lf ' - - nzontalen Fluges ein. Wir haben soeben gesehen, wie man mit Aufwand der gleichen Kraft und der gleichen Zeit eine Verlängerung des -r . . err . . i k.?Z,s. VN., rt.ff ..g., ........ vöv v.av.. juje ikß tere bedingt naturgemSg. da aus die I frz i V : . v.o einzelnen Stadien des verlängerten Luftweges in der nämlichen Zeit nicht die gleichen SchweraewichtsAeußerun. die gleichen Schw.rgwich.S,Amß.run gen eiioigen können. a au d,e mm dere Anzahl solcher Stadien auf dem kürzeren Wege; daß ferner bei der grö1 . I niv i a . . r . & . u . . tctcii vicuiüinuiyuii, nui rocitycr Die nzelnen Luftstadien auf dem längeren ege berührt werden, auch der UeberI winduna ibrcs Träabeltsmomentes nur I - V iJ ? k . . . m .. t . em vermmoerler Zettavichnm gewiomet I fnmit rtifif fittr in Nnrfr.r thirffnTih i y fcfcv gescyassen ist. E,n kleiner uedelstano ergibt sich allerdings aus der räumlichen Ausdehnung von vorn nach rückwärts i .iM.B .ix. i.f n: . r f. iiiica uiucn yuujuniui jiicgenocn u jecteö, und zwar insofern, als der rückwartlge Theil stets, eme stärkere Neigung zum Sinken zeigen wird, als der vorau oei oem voqii onza) oen nugeiartigen Schweif - angedeutet ist, leicht abgeholfen. Daß. überhaupt die . äußere Gestaltung eines Fliegers, namentlich sem QuerschNlttsverhaltnlß m der Flug 1 . meoenven ZoaelS im Auae ,u bebalten. aS Gewicht in seinen ÄerbSllnSssen ,iu 1 . r. ,? . .:v "e ev. " v. ,.- der Größe und äußeren' Form des Flie I Bct Wliv IC4 aAblwu uuuKttu . .fi ' ffi-f,-::,,. nA JLM gerS wird stets den Maßstab abgeben, -" - --" - - - i - , I i" der horizontalen Richtung , bewegen MUß, UM Nicht ZU sinken. , Vm. p' . 0 ' J Folgende BesÄrelbung eines chine sischen Gefängnisses entnehmen wir dem .Jsabella .Bird Als wir in den Gefängnißhof eintraten. schwärmten 50 bis 60 Männer aus den vunuen rangen, vie zu iyren yoylen I er.LMi.M . TT .. .Ii fX.' .u führten : alle waren Mit schweren Ketten I llinriffll I lllir Illlirril II I I I 111 TT VT TTI VPTTilTI beladen, ihre langen, verwirrten'. Haare hingen in dichten. Büscheln , über ihre todtblassen Gesichter oder standen ihnen schauerlich zu Berge; sie waren in. die elendesten Lumpen gehüllt- und an, ihren . . . tj t: .v i . c i auar jciticu viicuci lonnxc MllN 0le -r -i . deutlichen Spuren der Tortur wahrneh men.Fast Alle hatten-kranke Augen, angeschwollene und blutige Lippen und npriniiPiirTTP aniinnpn 'nur nr - v-rtt " v I 7 UU I Ufck VJUUI umgaben uns m engem Kreise und f r rf- . 0 Niky! oyne scyauoern zwischen zynen ourazglng uno eme ihrer Höhlen betrat, drängten sie, uns das Licht ver lperreno, yinler uns yer, moem sie in oreanecenr one uno wie mll e:ner T -T 1 klimme rieien : ivurnsna r 0. t. em Vllmme riksen ; urnsna i in uiiu uiuuiyiu,. u vu viuvk I . r w . n-,- . - ?cyrealicje uno mvjcyeuiicye oer yöylen kann nicht beschrieben werden. Hier be finden sich halbverhungert und im groß, j ien lenoe, uno namenlosen grausam

I tf'i.iinft jit nrn nr iCrt iinrntii n ft nntitt

leiten, die man ungestrast fast täglich an e. " rf- . r i c' rtl , -'s

oncn ausuor, ausgcjeiji oic erunetu en, die noch UnverHörten und die Unschuldigen . beisammen ! Der Mörder und der Seeräuber, der Schuldner und der Toschendieb, alle wie Häringe zusammengepfercht, ohne Hoffnung, her auszukommen, ausgenommen vor den benachbarten Richtersitz getrieben zu werden, wo die Schrecknisie der .peinli chen tage" beginnen, oder zum Feld deS BluteL". das daran stößt. Es kann in der That Nichts Schrecklichereö auf Erden geben, als diese verworfenen armen Creaturen mit ihren schweren sich in das Fleisch einsressenden Ketten, ihren dichten, verwirrten, schwär zen Haaren die von den reinlich rasirten Köpfen der Freien so schauerlich abstechen, Mit den langen, abgebro chenen Krallen an den Fingern und Ze henden ausgehungerten, hohlen Blicken und ihrem aräßlichen Geschrei : Kumsiia, kurasha ! Sie sammelten sich um uns, mit ihren Ketten rasselnd, wobei Einer sagte, sie hätten so wenig Reis zu essen, daß sie genöthigt seien, das schmut zige Wasser zu trinken, um sich den Ma gen zu füllen. Ein Anderer schrie : Wäre ich doch nur in Eurem Gesäng nisse in Hongkong worauf vieleStimmen im Chorus heulten : .In Eurem Gefängnisse in Hong.kong haben sie Fisch und Gemüse zu essen und mehr Reis, als sie wollen, und Bäder und Betten ; gut, sehr gut ist das Gefängniß Eurer Königin Victoria r Allem noch lauter ertönte der Ruf: Xumsda ! ein Almosen ! Und da wir den vielen Hun derten nicht Almosen genug geben lonn ten, gingen wir ihnen aus dem Wege, was uns jedoch schwer wurde, und alS wir uns durch das enge Thor in's Freie drückten, folgten unS Flüche und Ver wünschungen nach. Und aus dem schwk ren Getöse der Ketten und dem allge meinem Geschrei vernahmen wir die Worte: Fang kwai! fremde Teufel! Wir eilten in die liebe sonnige Luft und die Freiheit, und ein knarrendes Thor wurde über ihrem Elende zugeschlagen und ein grausamer Schlüssel umgedreht! Ein Interview mit Zlt8. Youna. Brigham Z)oung jr. nebst Familie war von Salt Lake kommend m Denver City eingetroffen und im American House abgestiegen. Ein Reporjerder dortigen .Tribune faßte den Entschluß, Mrö. Noung zu .interviewen". Mr. Brigham zu interviewen" hätte von kei nem Unternehmungsgeist gezeigt, denn i i. o rjc -p. -.pi- . " t ... vus ioar iuzon vil aeiozeyen, aoer vie Idee emer zwanglosen Plaudere: mit Mrs. Young erschien dem Zeitungs' manne neu und brillant. Kann ich MrS. Brigham Zlouna au einige Augenblicke im Parlor sprechen V erkundigte sich der Reporter in der Ossice des uotelS. Gehen Sie m den Parlor und ich werde nachfragen," antwortete der Clerk. Emen größeren Parlor hatte der RePorter noch niemals gesehen; achtzig Fuß lang und siebeuzig breit, und die Decke war so hoch, daß man ohne Teleskop gar nicht hätte auZsinden können, wann dieselbe eines neuen Anstrichs bedürfe. Er skkte sich auf einen Stuhl in einer Ecke. Bald darauf trat eine große, wohlbeleibte Dame ein. Mrs. Nouna. wie ich vermuthe?'' fragte der Reporter. x es, dir," antwortete die Dame. Ich habe mir erlaubt vorzusprechen sagte der Reporter, um Ihre Ansichten über Vielweiberei und andere, den Mo:monen eigenthümliche Institutionen zu hören." Ich fürchte," sagte die Dame sreundlich und liek sich aus einen Stuhl nieder, nicht im Stande zu sein, Ihre Neugierde zu befriedigen. Mein Mann ist soeben aus linem Spaziergange bcgrisfen, sobald er zurückkehrt, wird es ihm ohne Zweifel Vergnügen bereiten, Sie über irgend einen Gegenstand in .Betreff unseres Glaubens, soweit es ihm gut dünkt, aufzuklären." Aber ich möchte Ihre Ansichten hören," erklärte der Reporter, den Ansichten von Mr. Nouna ist schon häufig durchdie Presse Ausdruck verliehen vorden, aber seine Frau ist och ..niemals interviewt" worden. Darf ich hoffen, Madame, daß Sie der Tribuns die Ehre erweisen werden, die erste Zeitung sein zu dürfen, welche, dem Publikum Ihre" ' - Wünschen Sie mich zu sehen ?"sragte eine kleine, magere Dame,, welche den Parlor ganz geräuschlos betreten hatte. Bitte um Entschuldigung," sagte de? Reporter, aber ich habe nach Mrs. Young gefragt." Ich bin Mrs. Young," sagte die kleine magere Dame. . 3' sagte die große, wohlbeleibte Dame, sie ist Mrs. Doung und ich bin es ebenfalls.'. Sie ,,st Sophia, Mr. Doung's vierte Frau, ich bin Margaret, seine, siebente Frau er nennt mich Birdie." . Der Reporter gerieth in Verlegenheit. '.Nehmen Sie Platz, Madame," sagte er, ich kam hierher, um Ihre Ansichten über Vielweiberei und andere, den Mormonen eigenthümliche Institutionen zu hören."., .' O, ich kann mich darüber., nicht auslassen," protestirte die kleine dünne Dame, Brigham wird bald zurück sem und der mag mit Ihnen sprechen, falls er will." 5 Aber, Madame,"!untttbrach sie-der Reporter - in beschwichtigendem Tone, Mr.,Young hat seinen Ansichten, schon so häufig durch die Presse Ausdruck verliehen, während -seine Frau entschuld!gen Sie, ich mejne seine Frauen noch niemals " . ; Wer wollte mich hier im Parlor se hen?" fragte eine rothhaarige, sommerfprowge Dame, welche plötzlich emgetre ten war.' Der Her? ist ein Reporter," erklärte die große, wohlbeleibte Dame; und er ist hierher gekommen, um uns zu .inter viewen". Mr. Reporter, dort ist Mrs. Lucy Joung, meines Brighar".'Z zweite Frau." - ;, Mr3. Lucy Joung verbeugte sich, steif V u.Z. n x. . c ."- . . i ' r 1 unu tikß ucj aus oen Ä0sa meoer. ttfl Infft itA ?Af tnlevH.isn sagte sie. , .Der Reporter soll sich Vj UU" " ...U wtlUVlUt(UIVH , an I Brigham wenden." ... -

,Heda, Mädchen, ist Jemand unten.

der mich sprechen will?" Die Fragestellerin war eme lockige. rothbackige junge Dame, welche ohne Förmlichkeiten in den Saal hineingeprungen kam. ES ist ein Reporter, der gekommen st, unZ zu interviewen"," sagte die ommersprossige Dame. .Ein Reporter? DaS ist aber komisch !" rief die lockige, rothbackige junge Dame aus und lachte herzlich. Sie nahm dicht neben dem Reporter Platz. Ich bm eure Mrs. Young," sagte sie, aber ich darf kein Wort, daö gedruckt werden könnte, sprechen. Brig würde es mir nte verznhen, wenn lch'S lhale.. Sie müssen wmen, lch bin seme vierzehnte Frau und er ist fürchterlich eiser süchtig.' ' 0, da bist Du ja, liebe Emma; hier ist ein Redakteur, der uns interviewen" will." Emma war eine andere Gattin die achte. Sie schielte, war aber sonst eine ganz hük sche Person. Gleich hinter ihr kam Rahe!, die dritte ra, welche braunes Haar und blaue Augen hatte und gesetzt aussah. Sie wurden dem Reporter in aller Form vorgestellt, und derselbe war gezwungen, die ganzeGeschlchte wieder von vorn anzufangen. Mrö. oung," sagte er, indem er sich der Gruppe zuwandte, ich bin gekommen, um Ihre Ansichten übe? Vielweiberei und andere den Mormonen eiaen. thümliche Institutionen zu hören." Würde es nicht besser sein, die übn gen Frauen herunterzurufen, bevor wir uns interviewen" lassen?" bemerkte die achte MrS. Boung. . Vielleicht." sagte der Reporter, aber aber, wie viel Frauen sind es denn im Ganzen ?" Oh, wir sind, eine ganze Familie," antwortete die vierte Mrs. Joung, und' nach der ParlorThür gehend, rief sie i Maud, Jennie, Clara, Rebekka, Henriette, Mabel, Ruth. Julie, FranztskaZ Mary, Caroline, Esther, kommt in den Parlor, bringt auch die Uebrigen mit." Der Reporte? kniff sich, um sich zu vergewissem, ob er nicht träume ; aber S unterlag keinem Zweifel, daß er sich in wachendem Zustand befand. Die MrS. YoungS begannen jetzt in dei.Parlor zu strömen. Alle Varietätenwaren vertreten ; große, kleine, fette? magere, rothe, blasse, alte, junge, lebhaste, iflegmatische, dumme, geistreiche! graziöse und plumpe. Der Parlor war bald voll warum haben sie auch ini American House keinen größeren Parlor? Die Lust war zum Ersticken. Der Reporter war nahe daran, in Ohnmacht zu fallen. Er fing an zu bedauern, daß er die neue Aufgabe, MrS. Joung ztf interviewen", jemals unternommen. Oh, Mädchen, Mädchen, hier kommt Briggy," rief eine der Damen, welche aus dem Fenster geschaut hatte. - Wo ? Wo ?" schrieen die Uebrigen,' indem sie wild durch einander nach den Fenstern liefen eö gab deren sieben und sich die Hälse ausreckten, um ihren Gatten erspähen zu können. Solch' em Gedränge und Gestoße war noch niemals gesehen worden. Die verschiedenen Mrs. Young stießen, drängten, schlugen kratzten sich unter einander bei ihrenVer-' suchen, einen Blick ihrö Herrn und Mei sters zu erlangen. Habt Ihrö ge ehen, er hat mlr eme Kußhand zugeworfen," rief MrS. Young. ES ist nicht wahr, die Kußhand war für mich," kreischte Mrs. Boung. und sofort degann lede der übrigen Mrs. Noung zu behaupten, daß die Kuß Hand ihr gegolten und dann folgte ein Wortkrieg, m welchem Schmelchelnamen wie: Wu freches Frauenzimmer, Du un verschämtes Weibsstück, Du alte, schielende Henne u. dgl. mehr, einen hervor ragenden Platz einnahmen. Der ermüdete Reporter schlich sich heimlich davon. Als er durch die Hotelofsue wankte, hielt der Wirth ihn an." Ich , hoffe, daß Sie die gewünschte Interview" erlangt haben," sagte er. ich that das Beste für Sie, was ich unter den Umständen thun konnte, aber eine ganze Anzahl von Mrs.Joung sind ausgegangen, um Einkäufe zu besorgen und andere sind von dem heißen Wetter so mitgenommen, dan sie sich nicht auf gelegt fühlen. Besuche zu empfangen." Der Löffel im Magcn. Man schreibt ausWiener medizinischen Kreisen : Die neueste Nummer der Medizinischen Wochenschrift" bringt nach dem Referate elnes sranzöttschen Arztes den Bericht über eine Operation in Pariß an einen neunzehnjährioen Kellner. der einem vierundzwanzig Centimeter langen Lcffel geschluckt hatte, einen Bericht, der einen Vergleich zwischen den Pariser und den Wiener Operateuren provozirt. Der Pariser Chirurg Felicet führte die Operation aus. ES heißt in dem Berichte, be, früheren Operationen habe sich die Schwierigkeit herausgestellt nach Eröffnung der Bauchhöhle denMagen mit Sicherheit aufzufinden. Jndhiesigen ärztlichen Kreisen macht diese Bemerkung viel Aufsehen. Die Pariser Operateure sind also nicht im Stande, den Magen in der eröffneten Bauchhöhle zu finden ? fragen die Aerzte. In der , That traute sich Herr Felicet dies nicht zu, da er den Magen früher mit Aetherdämpfen füllte, wodurch dieser ausgetrieben wurde und sich bemerklich machte. Nun, die hiesigen Operateure haben nie den geringsten Anstand gesunden, ' auf den Magen sofort zu stoßen. Prosessor Albert, der bekannte Nachfolge? Dumreicher'S an - der Wiener chirurgischen Klinik, der unter allen Chirurgen die größte Zahl der Magenschnitte auSgeführt hat, erklärt die Operation für eine außerordentlich -leichte. Die Pariser Aerzte hatten übrigens Gelegenheit, eine von Professor Albert operirte Französin zu sehen, d e von Wien nach Paris übergesiedelt tt. ' ES war eine in höheren Damenkreisen wohlbekannte Dame, die wegen einer Halsgeschwulst den Luftröhrer schnitt und den Magenschnitt an sich ai sführen lassen mußte, um so Luft und Nahrung auf künstlichem Wege zu stch nehmen zu können. Der Fall machte in den ärztlichen Kreifen in Paris Ein druck. ES ist kein Zweifel, die Wiener Chirurgie ist der Pariser überlegcn.ganz besonders ist die Magenchirurgie durch Billroth'S' und Albert'S Operationen geradezu eine Wiener Spezialität. .

J.