Indiana Tribüne, Volume 6, Number 285, Indianapolis, Marion County, 2 July 1883 — Page 2
Sndiana Hribüne.
FLglicZe und Sonntagsassgave. Offfce: ISN O.Marylandstr. Indianapolis, Ind., 2. Juli 1683. Gestoyleneö Tut. Der Tod einer bejahrten Wittwe in New York hat eine Geschichte an'Z Licht gebracht, welche das alte Wort : lln recht Gut gedeiht nicht" recht deutlich illustrirt. Frau Fannu Garegro)?e hat ihr einsam in einem Garten gelegenes HauS am AuSgange der östlichen 68. Straße seit einigen dreißig Jahren ganz mmterseelenallein bewohnt. Nur dann und wann sprach ein ältlicher Herr bei ihr vor, doch auch dieser betrat nie das HauS, sondern die Wittwe hatte mit ihm nur kurze Besprechungen im Gartkn. Das Haus hat nie irgend ein Mensch außer ihr selbst betreten. Im Anfange erregte dieses Treiben der Frau die Aufmerksamkeit der Nachbarn, doch hatten auch diese sich mit der Zeit sa an dasselbe gewohnt, da sie es nicht mehr beachteten. Ende voriger Woche fuhr ein Leichenwagen vor dem Eingange zum Garten vor, ein Sarg wurde aus dem Hause gebracht und diesem folgte nur der alte Herr, der mitunter im Garten gesehen worden war und der auch in einem Wagen, der mit dem Leichenwagen gekommen war, den Sarg nach dem Fried hose begleitete. Derselbe war. wie man nachträglich erfuhr, durch ein Billet von der Erkrankung der alten Dame benachrichtig! worden, hatte diese bei seiner Ankunft als Leiche vorgefunden und in aller Stille Alles besorgt, was zur AuSsertigung eines Todten und Bestat tungs-ErlaubnißscheineS, sowie für daS Begräbniß selbst erforderlich war. Nach dem da3 letztere vorüber war, lehrte der alte Herr mit einem Begleiter in den Garten und daö Haus zurück. Der Handarbeiter Murphy, der in der Nähe wohnt und zufällig am Garten vorüber ging, wurde von dem alten Herrn in solchen gerufen und gefragt, ob er, für anständige Bezahlung an einem ihm zu bezeichnenden Orte die Erde im Garten ausgraben wolle. Der Fragende sprach englisch, aber offenbar mit sranzösischem Accenke. Murphy begann an der Km bezeichneten Stelle die Erde auZzugra ben. Nach viertelstündiger Arbeit tras diese auf Metall. Eine kleine eiserne Kiste wurde mit Anstrengung aus der Umschlingung der Wurzeln gelöst. Eine Menge Papiere siel heraus. Der alte Herr entfaltete dieselben und sagte zu seinem Begleiter: Ihr Taufzeug niß, Urkunden, die sich daraus dezie ben, . doZ Schreiben an die französische Regierung, und hier die Angabe des Ortes, an dem das Geld verborgen ist Murphy folgte der an ihn ergehenden Aufforderung gemäß den beiden Männern in den Keller unter dem Haufe und begann, ein Loch zu graben. Er mußte erst durch ein einen Fuß dickes Cement lager hindurcharbeiten und kam dann in der weichen Erd: schneller vorwärts. Nach einer halben Stunde war eine eiserne Kiste von viersach größerem Um fange, als die erste, blosgelegt. Die drei Männer'hoben dieselbe mit Anstrengung aller Kräste heraus und der Deckel wurde abgesprengt; eine große Menge sranzö sischer Louisd'ors. sämmtlich auS der Regierungszeit LouiS Philipp'S, bildete den Inhalt, und auf denselben lag ein Zettel, auf dem .60,000 Francs" ge schrieben war. .Es stimmt, sagte der alte Herr zu seinem Begleiter, 0,000 und die 40,000 Francs, die wir unter dem Heerde fanden, macht 100,000 Francs, das ist das Capitales fehlt kein Centime." Die Ausklärung dieser Begebenheiten anlangend, ist nur so viel ermittelt xoot den, daß im Jahre 1843 ein französischer Beamter mit seiner Gattin nach New Vork kam. Derselbe war auS Paris ge flüchtet und hatte bei dieser Gelegenheit ihm anvertraute Gelder im Betrage von 100,000 Franc? mitgenommen. Seine Gattin entdeckte dies erst in New York und machte ihm seit dieser Zeit fortwäh rend Vorwürfe, ihn zur Rückerstattung des Geldes auffordernd. In einem Anfalle von Schwermuth erschoß sich der Mann. Die Wittwe wollte wenigsten bei ihren Lebzelten nicht Schande auf den Namen ihre? Mannes häusen. ver barg das veruntreute Gut und tras Vorkehrung dasür, daß dasselbe nach ihrem Tode sammt den zur Erklärung dienenden Papieren an die französische Regie rung zurückbesördert würde. Dies ist geschehen. In einem Eisenwerke. Wenn der erste Grobschmied Tubal Kain von seinen Gesellen Eisen verlangte. so waren dieselben nicht in Verlegen b:it, welche Sorte der Meister wünsche. Heutzutage giebt eö nicht nur Roheisen, Gußeisen, Schmiede oder Stabeisen, Stahl und Gußstahl, sondern unendlich viele Sorten, die mehr oder weniger von den Eigenschaften dieser hauptsächlich sten Arten besitzen. Nur zu chemisch' reinem Eisen hat auch unsere Technik es noch nicht gebracht. So wichtig das Metalls ist,, dessen Gebrauch mit allen Zweigen der Technik und fast allen Be dürsnissen des täglichen Lebens unzertrennlich verwebt ist, .das unS die feinsten und zartesten Schmucksachen und die East'River.Brücke liefett, so interessant ist seine Gewinnung und Verarbeitung. Eisenwerke von größerer oder geringerer Bedeutung sind beinahe über das ganze Land verbreitet, und wir brauchen uns nicht gerade in Pittöburg oder an einem sonstigen Mittelpunkte der Eisenindustrie zu befinden, um einen Blick in die Wunder der Eisen und Stahlsabrika tion werfen zu können. In dem mit Steinkohlen geheizten Puddelofen geht da? Frischen d. h. jener Hüttenproceß vor sich, durch welchen das Roheisen durch Auöbrennm des Kohlenstoffs in Schmie deeifen verwandelt wird. Aus Diesem
, Ofen gehen die czludenöen, im rtjeg-1
feuer gargemachten' Elsenklullwen her. vor, von denen zunachZt Die schlauen avgeiazmlesel weroen. viaq raieocrpoi m l . Ort . V I 1 r C:i. . . t.uLV & . M m IL4 m I ier rqiLuiiij luuu ivvuiin vu .,c . . . - m i entweder in Walz, oder Bandeisen, Eii r :
lenoieaj oocr rayi oo in vyuMcu Grade des Bestrebens ermangelt, sie zu oder Guöstahl verwandelt. Der letztere geistiger Vervollkommnung zu verwenProceß geht im Cupol-oder lm Flamm. ben unsere GeldvroKen also wissen
ofen vor ttch. An mächtigem Krahne schwingt ,:ch die eiserne .Kelle oder Pfanne vor die Stichösfnung des Ofen, aus wel chcr ein Arbiiter mittels langer Eifenstange den Sand entfernt, der die flüssige Mass: von den Arbeitern und Zuschauern trennt. Der moderne Cy cloö arvttltt oaraui !0S, U!S wäre cr nai . . . i r . i ..." - n I y-f p . , . , Wol der Gefahr, die das Hervorbrechen deö ? V. .u 1 . , O .u XXa1TI glllyenoeii .kvmc zvu. u.", gen droht, nicht entfernt .bewußt, doch scheint es in der 2$ai nur so, denn i st, nachdem Alles zur Ausnahme der flulN' gen Masse auf das Genaueste vorbereltet lst, geben ein paar rasch: Stöbe-dem SedleFrelh na) IN vle eur, r u. jwuui.i Formen befördert. Unendl'.ch verschleden lst dtt chemische Zusammensetzung öcitttücc i,5u- uu .v.,"' ten, und so genau man auch du nnjelneu Bestandtheile eine Gusseö vorher abwägen mag, so muß doch jeder ein zelne Gu& einer chemischen Analyse un terworsen werden, weil neben jenen Be
. y r r r V T -1 , , I i vw mv n. . . ltandtheilen Einflüsse bei der Gestaltung AuSbrüche, zurRevolution und zum Umdes Eisens mitwirken, die weder die ,,. e.-.s... e?... XmiKnnbnm
. mm m W . V . V sa;r;Crtf waA Si MviS mit nTTr I .nuiiui, w, vw mi. VW Bkstlmmlbelt im Voraus berechnen kann. Z. ' . r r v r . . Es g"b auch sur den Lernn kaum ,laZ 3? "xJ Äi"? ujuiupiiv, wuyuutwmy, GiekknS. Walzens u. s. w. in irgend einem Cüenwerke ln Augenfqem zu ney. wen. erantworu:sreitdes ReiQtkumS. ES ist sicherlich nicht ohne Bedeutung, daß sich immer mehr Stimmen eroeben, dle vor den am wirthschastnchen Hon zonte austauSenden Gtsaoren warnen. Die Ver. Staaten sind allerdings daS rtrfin Pslnh hft ffrdf. nlAt mir. Wa5
die unentwickelte SchStzen,sondern sogar Bundesmarschall Wheeler hat dieser was die wirklichen Tauschmerthe anbe. Tage Hack GileS. den am meisten beruchtrifft, aber aleichzeitia mit der seit dem t'gten .Mondschein . Brenner" und
Kriege geradezu unerhörten Steigerung des sogenannten Volksvermögens . hat . . mm . . . v . . . sich innerhalb ihres Gebietes die Bildnna eines oroen DroletariatS vollw. gen, das im wahrsten Sinne des Wor. tes nichts zu verlieren hat. Unseren bundertfacken. ttbnfacken.einfacken Mil. lionären stehen bereits Millionen gegen, . . " I über, die durch jede Geschästsstockung aller ErwerbZ. und Ernährungsquellen beraubt werden. Die im Lande vor. handenen Werthe sind kaum abzuschät.
zen, unbegreiflich erscheint eS, wie die ennenee unMer macore. er oer yerNation in verbSltnikmSnia weniaen stellung und dem Vertriebe von unver.
Jahren so Ungeheueres leisten konnte, aber auS den eröffneten Quellen ist der Re Stbum wen aer für o e aroke Masse . - : des Volkes, als für Einzelne geflossen, Wenn eine demokratiscke Revublik den Zweck hat, die Wohlfahrt nicht bestimmter lassen, sondern der Kesammtbeit ,u fördern, so hat die große amerikanische Republik zweifellos ihren Zweck verfehlt, vi ' ' ' ' Es sind b.u,,u,age nick, mebr .com. ,,niN!l4,, m,Un1,iKtTn" .ITfin hif solche Wahrnehmungen machen und ös I MI 'VVV sentlich verkünden. Zwei Aufsätze, die im letzten Heste der Rorth American Review" erschienen, beweisen vielmehr neben unzähligen anderen Abhandlun gen und Artikeln, daß diese gesellschast lichen Räthsel bettits Kreise beschäftigen, in denen man früher an solche Dinge gar nicht dachte. Die Verfasser Ut ..k,. m..k?k. z h.-rnrSRSt lne. 'k,r ühr nnamit ls ivi. lisationsfactor", und der Geistliche Fror!',nf,rl y r.w .mM7;. s H V W mm VMftMV moralischen Fortschritt' lchr.ilt. , Beide kommen von verschiedenen GesichtSpunk ten aus zu derselben Ansicht, daß näm lich der Grund ge danke, auf dem sich unsere wirtbschastlichen Verhältnisse ausbauen, vollständig f a l s ch ist. verwerfen die Anschauung, dak die Gedeihlich'eit der menschlichen Gesell schast von dem freien Kampf der Kräfteabhängt und um so m.h. g.sSrd. wird. ie rücksichtsloser der Einzelne für sein ei genes Interesse kämpft. Präsident See lye drückt diesen Gedanken folgenderma ßen aus : .Das lebende Geschlecht be ginnt einzusehen, daß seine arbeitspa renden Erfindungen an sich d i e A r b , i 1 8 1 a st . n och n i cht .rl eich. k . ra.r.nrArfin;niftf mK'OTSrC """" vv,i.,,1w' vviiwi.viT üt den ge,.lllch,l,ichen Fortschritt schs. s. .k W i o.nrMtnr s.i, vii tuiiii I wun o'vuiit iviii Bermögenszunahme. seine Jnlelli. genz... Beridigung'sinstrumen.. ,u n intnmtltm in 9tt tt f f f n st h t iich 7 ' 3 . t fi i rün ' rwändein liUI i 0( tUiUliU VtltVUllUCitll i x. . 5!k L s;. Selikekhattu'ng nicht mi. flch bringt und daß in dem Grundsake der Selbst v e rleug nung. das wahre Mittel gesellschaftlicher Sicherheit und Stärke zu suchen ist." Mit anderen Worten heißt das, daß die Eisenbahnkönige und andere Mononolisten, die sich durch rück sichtLlose Ausbeutung und Ansammlung von Reichthümern ungeheuer zu stärken vermeinen, die da wähnen, daß sie um so mächtiger werden, je mehr ihre Reichthümer anwachsen, in Wahrheit an ih rer eigenen Zerstörung arbeiten. . Diese Leute zur Selbstverleugnung im Interesse der Gesammtheit zu ermah tten, scheint allerdings eine sehr undankbare A.usgabe zu sein, denn die einzige Selbstverleugnung, die sie bis jejt ge zeigt haben, bestand darin, daß sie aus NeichthumS'Wahnsinn, aus bloßer Gier, möglichst große Schätze zu sammeln, so gar ihr eigenes Wohlbefinden vergaßen und sich durch anhaltende Ueberanstren gung und nervöse Aufregung körperlich oder geistig ruinirten. In dieser Bezie hung ähneln unsere Reichthums. Wahnsinnigen dem Geizhalse, der bei all' sei nem blinkenden Golde verhungert. Sie unterscheiden sich aber wieder von ihm durch die Kühnheit, mit der sie häufig Riesensummen aus'S Spiel fetzen. An. diese Eigenthümlichkeit der ameri - r
fanifcicn Millionäre anknüvfend, wirft
Frotbinqham in dem erwähnten .eilen IiiFiafej unserer fötldaristokratie "'II' " " I I Qan. anaemem or- baß sie weder den n .1 n"" u - - - u i " . . ' . . . . I Geschmack, nock die SbiakeitdcsiKt. ihre Uciihümcr zu genießen und in gleichem mw w ' w ' l weder ihre Reichthümer- vernünftig zu gebrauchen, noch geben sie sich Mühe, be anstandiaenKebrauck ,u lernen. Sie sind sich durchaus nicht der schon von Plato beroorgehobenen Verpflichtung der Reichen bewußt, haben keine Ahnung davon, daß Diejenigen, die nicht mit -l'- a Nahrungssorgen zu 'ringen brauchen. ik onmfn Kr.',!,, w n,istmen und 7 Q23" v moralischen Weiterentwicklunq widmen - ' sollten. Der Ausbau der.Emrichtun. denen sie ihrenUeberfluß verdanken, nd sich bestimmt nicht in einer ihren Classeninteresien günstigen Weise voll, ziehen, rqenn sie selbst keinen Theil da. ran hmen, sondern lediglich in sinnli. chen Genüssen schwelgen. Wenn sie sich ortdauernd der Thatsache verschließen. meintauch der Geistliche Frothingham, er Bestand der Gesellschast durch das Wohlbefinden der großen Masse UcbinQt föirbi ttenn e aU(b in ou!unft ausschließlich ihrem eigenen Interesse leben, dann wird die Bitterkeit des Has st 8 der Armen gegen die Reichen ganz sicher wieder zu einem jener historischen il IIVmmm 1 - Q 1 -.7- - .. 7 W .7 27 gen Ich qi o ueioe Muue, Die betttzen..r. ....-...., . . Vlll lll UU iuiUllliU vuQ 13 uttvil ok , , ein,5r anitte gasjandra ge. 'in' ird, ist fr.IIich m.hr als zwei,.,. i t-j W 1 gin cfefe in Virginien sckreibt vor. bar. 5eder. der für traeno em önentlicheö Amt wählt oder er nannt m, vor Antrttt oes elven eion m & r . l.t zu geloben hat, oatz er ncy, to lange er das Amt bekleidet, nie und unter ttitrni umstanden ouelliren werde. Ha GileS. Schleichhändler - aus den Bergen von Tennessee, dem Gefängnisse in Memphis k . k...e . .rr -ic uocrrnicn. 3uu oajiung ocuciücn erfolgte in Oreg'on County. Mo., und der Gefangene ist vielfacher Verletzungen oer leuerge,ese, ,owie oer rmoroung des HilfSmarfchallS F. H. Torbett an geklagt. GileS begann seine Verbre , r ?a . je m V ! cyeriausoayn unmnleivar nacu eeno,. gung des Bürgerkrieges und wurde bald oer Anführer emer Bande von JMpe rados, welche das östliche und mittlere fteuertem Whisky verfuhr er mit solcher Schlauheit, dak es nie gelang. ,0n zu . r i.. v a v uoer uyren, uno 01c oeoeuienoen ummen, die er aus diese Weise verdiente. hielt er sorgsam zusammen. Erst un Herbst 187 wurde eine seiner Brenne reien entdeckt, aber GileS verfügte daI Im. 1 t. t . trt .IV.. 'll.l mais oerells uoer oeoeuienoe eiomittei und wurde wegen Mangels an Bewel i r ?- .r. jr. !.va- v . k I I'M?mm. uu B "I B'im""Bfl'' wieder verhaftet und in das Gesängniß zurückgebracht. Kurz vor der anberaum ten 5auvtverbndluna erkrankte das Weib deS Gefangenen, und Hilfsrca schall Torbett gestattete demselben gegen sein .Ehrenwort", daß er sich pünklich Hauptverhandlung stellen werde, sich I S"math zu begeben GlleS löste wn Wort mcht em. und d.es veraniQBie .oroen zu oen auver uen nstrengungen, desselben wieder habhast werden. Am 1. Oct. 1876 machte er in Ge I w r . p M rw !M?W Alexander einen Ueberfall auf die Woh nung des GileS in Henry County. Alex ander nahm an der HinterthürStellung, während Torbett durch die Vorderthür in das Haus trat und Giles aufforderte, sich zu ergeben. Giles schoß dem Beam ten, ohne em Wort zu erwidern, eine Ladung grober Schrote in die Brust und ''' " iSi" 8: den Gebüsch. AuS solchem tauchten gkichzeitig zwölf wilde Gestalten auf. die sich auf Alexander stürzten, ihn ent waffneten und fesselten. Später erhielt derselbe Erlaubniß, dem tn den letzten Zügen liegenden Torbett em besseresLa b.r.i,.n aus d.m d.rs.w. nach i "'hi W8ti bi Giles ettUat sodann die k.... . iM... ..t I,?,,:. j;? -"- I v-..T.. fcmiwu, vv.i -lmu c c r l v v . , , .af "" .'6?'unt"" j ä" 8ttIf unb i. "Ä" fi?,l.,B.i VMS V" V'"" wu der zu deodachle hatten. o- t ii . . r i m Torbett war em ausgezeichneter Be jfÄfcM es für die College desselben als Ehrensache, den Mörder zu verhaften. Der letztere der sich nur noch bis an dleZähne bewaffnet sehen ließ, entging, durch die Bevölkerung ,m GeHelmen unterstutz und regelmäßig von den Anschlägen de Beamten vorher in Kenntniß gesetzt.allen Nachstellungen und es wird gesagt, daß er sogar unter den Beamten selbst ein zelne durch große Summen von ihm ge wonnene Verbündete gehabt habe. Letz tereS ist durchaus nicht erwiesen, dagegen aber steht soviel fest, daß der endlich von der Hand deS Gesetzes erreichte Despe rado mit einer äußerst milden Straf davonkommen wird. Die kaltblutig Ermordung des muthigen und Pflicht treuen Torbett wird von keiner südlichen Jury als solche beurtheilt, sondern vor ausftchtlich als Tödtung im Zustand der Nothwehr angesehen werden. . WM, Unerledigte rZeiSSgeschaste. Daß der Reichstag geschlossen wurde, 9 rv (VI ' . . . - 0iaio Vlsmarcr den slaatLyauSyal auch für daS Jahr 1884 85 durchge drückt hatte, hat das Kabel bereits ae meldet. Das .Berliner Tageblatt vom 13. Juni schreibt über daS Ereigniß Fol gendeS: Der Reichstag ist endlich geschlossen nno.ntozt wieder vertagt worden. .Da
durch sind alle gesetzgeberischen Arbeiten, welche noch nickt crlcbiat waren, zu dem Range des schätzbaren Materials herab gedrückt und huben keine osficielleExistenz
f meyr. le von oer ycegurung vorgelegten Entwürfe, ebenfo wie die aus der Glitte de Hauses her vorgegangenen GclktzkSantröge, sind aas derWlt geschafft, wenn sie nicht aufs Neue eingebracht werden. Es ist uns dies ganz besonders um br VT ntra ges willen leid, welcher die Entjchäd ig un g u ns ck, u ld ig V e r u r theilte? bezurckk. Vor sehr langer Zeit wurde dieser Antrag bereits einer Commission überwiesen,' und trotz de? schier endlosen Session haben die Mehrheit5parteien lewen Tag für MeEntschei dung im Plenum sinden wollen. Man cheint übrigens die gleicheAbsicht gegenüber dem fortschrittlichen Antrage aus Abänderung der Städteordnung im Landtage zu verfolgen. Für die Regieung bedeutet der Sefnonsschlun im Reichstage die Vermeidung von 'Niederlagen, welche fast das ganze 5aus ihren Entwürfen bereitet hätte. Sowohl die U n f a l l v e r s i ch e kungsvorlage als auch das M i--titärpensionsgesetz fanden nur Widersacher in ihrer jetzigen Form. Daegen hätte das Elvilpenzlonsgesetz eine Mehrheit um sich vekeinigt. Die Re ierung aber, welche sich dagegen sträubt. die Communalbesteuerung der Osficiere mit den MilitZrpensionen in Verbindung u setzen, und dem Reichstage vorwirft. tat er mit ungleichartigen4 grageu Han del treibe, verquickt in viel augenfällige rer Art zwei verschiedene Dlnze. ne zieht ihren ei g e n en C i v i l p e n n o n S e n t w u r s, der elneMehc h:it fände, zurück, weil sie denselben so lange in der Hand behalten will, bis gleichzeitig d a S M i l i t ä r p e n s i o n S g c s e tz in der von ihr selbst g? uunsten Form genehmigt werde. Der essionsschluß hindert das Plenum daran, sich üd:r diese Frage zu äußern. vloä) merkwurdlger aber it es, daß man den Reichstag schließt, ehe derselbe sich über die Unfallversicherung ausgespro chen hat. Die kaiserliche Botschaft legte doch gerade auf diese Versicherung daS Hauptgewicht. ES wäre daher im Sinne der Botschast gewesen, wenn man sich zunächst über die Grundsätze mit dem Parlament verständigt halte, nch denen das Unfallsgesetz zu entwerfen sei. Denn sonst giebt es nun im Herbst wie der eine neue Vorlage, die ebenso den Anschauungen des Reichstages widerspricht, w'e die eben l?tzt zu Grabe ge tragene. Es ist höchst auffallend, daß mit dem Tage, an welchem daZ Budget votlrt war, das Parlament nach yaufe f)in. konnte, one : a ß noch irgendwie von den focialvo l, tischen Dlligen gesprochen .vurde, welche vorher von der Bot ichaft als die Hauptsache für die Regierung bezeichnet worden waren. m -oi Die Schulden der Firm, McGeoch. Cveringham & Co. in Chi .ago, welche neulich in dem großen .Corner" brach, belaufen sich auf 56. OOO.OOO, .das Vermögen aus 25.000. Wie können Schwmdler so viel Credit sinden ? wird Mancher fragen Wir antworten, daß sie ihn wieder fin den werden; denn das Geschick, welches zum großen Schwindel gehört, flößt einer Menge Leute abergläubischen Re spekt ein. 1 Bom Inlanve. I n der Untersuchung gegen den früheren Kassirer eines bedeutenden GeschästshauseS am Broadway in New Nork weaenUnterschlagung Von 513.000 führte dieser Tage die Vertheidigung den in demielden Geschäfte anstelltenBuch balter CbarlcS Botb als frugen vor und dieser gab an und beschwor, da die Unterschlagungen nicht von dcmKassirer, sondern von ihm dem Buchhalter verursacht worden seien. Er habe nach Schluß der Gelchaftsstunden die Em träge in den Büchern des Kassirers durch geschickte Radlrungen gefälscht und hier durch die von ihm dem Buchhalter selbst begangenenUnterschlagungen lange Zeit mit Ersolg vertuscht. Die Rasuren konnten nur mittels Anwendung eines MikroscopS entdeckt werden. Der Kas sirer wurde freigesprochen und der Buch Halter für weiteres Verfahren festgehal ten. Der Vorgang enthält eine War nung davor, daß die in einem Gefchäste Angestellten ihre Bücher den übrigen Beamten zugänglich halten. Um jedem Menschen ihre Bedeutung vor Augen zu sühren, hatten die Brooklyner (N. Z) ) .Stadtvater" beschlossen, für sich auf Kosten der Stadt goldene Badgeö- zum Preise von etwa $75 per Stuck anfertigen zu lasten.' Der Berichterstatter, der Polizist und der Hundefänger hat sein Amtsschild und muß es haben, wenn er überall als Das anerkannt werden will, was er wirklich ist. Deshalb war die Idee, auch die Stadtväter" durch goldene Amtsschilder als Das zu kennzeichnen, was sie sind. eme auSaettlchnete. Mayor i!ow ver mochte jedoch merkwürdigerweise nicht einzusehen, welchen Zweck es haben könnte, die Augen Aller dadurch auf die Aldermen zu lenken, daß man diese! ben mit goldenen BadgeS- behängt. Er vetirte den betreffenden Befchluß und die Aermsten werden demnach ohneAmtö schild bleiben, also auch in Zukunft der Gesahr ausgesetzt sem, nicht als .Stadt väter von edem aus der stelle er kannt zu werden. D ieser Tage fr üh gegen Uhr wurden drei aus einerMenagerie in Coneo Island kommende und für den Central'Park bestimmte' Kameele über die East River Brücke, getrieben. . Die. selben befanden sich unter der Obhut dreier Zunger Burschen. Die Thiere wurden in der Nähe de New Yorker Thurmes plöhlich scheu und rannten in wildem Lause die noch zurückzulegende Strecke entlang. Bruckenpouzist Doo ley, welcher an dem New Norker AuS gange stationirt war, hatte, trotzdem er über den ungewöhnlichen Anblick sehr erschrocken war, noch Geistesgegenwart genug, die AusgangSthür zu schließen.
und so gelang es, die Kameele einzufanrp . n - i r &
gen. Cs ittuie ncy yeraus, oav einer der Führer der Thiere beider Flucht von denselben zu Boden gerissen und ziem, lich erheblich verletzt worden war. Po lizist Dooley erzählte später, er habe ge glaubt, der Brooklyner Thurm sei le dendig genrden, und auf dem Wege nach Nett tyozl begriffen. Capitän Mathew Webb, welcher im Jahre 1875 durch den engli fchen Canal schwamm, hat die Absicht, am 21. August ein gleiches Kunststück durch die Strudel des Niagara-FallS zu unternehmen. Die Eisenbahnen,welche dort munden.haben ihm $10,000 ausge setzt und werden dabei ein gutes Geschäft machen, denn eS ist anzunehmen, daß sich zu der Gelegenheit Hunderttausende von Neugierigen einfinden werden. Die Be vohner an -den Niagara Falls erklä ren die Absicht für reinen Selbstmord. Den Unglücklichen, welche bisher :n den Strudel gefallen achtzig in 23 Jahren war, als man sie fand, auch nicht em ganzer Fetzen mehr am Leibe, eine so furchtbare Gewalt äußern die Stromschnellen. ES ist fraglos ein sehr kühnes Unternehmen, .welches der Capitän vor hat und der AuSgang dürste trotz der außerordentlichen Ge em i i c r n qiaiiqieil, Ausoauer uno oen lonnl gen Tugenden, welche dem Schwim mer eigen sind. Nicht Mit Gewißheit als unbedingt glücklich vorhergefagt werden können. ES wird ihm etwa 3 Stunden nehmen, durch die Schnellen zu ge langen. Einen großen Theil wird er unter Wasser zubringen und nur zum nothwendigsten Athemholen an die Oberfläche kommen.- Von - der Strö mung zur Zeit seines Wagnisses wird es abhängen, ob Webb an der canadischen Seite oder be; LewiStown aus der ame rikanischen landen wird. Die Weigerung eines allo pathischen Arztes, mit einem Homöopathen zu consultiren, hätte kürzlich ,n Wisconsin tx leicht bedenkliche Folgen haben können. Ein kleines Mädchen war dort von einem Wagen gefallen und balle einen Schadelbruch davongetragen. ES wurde ein .regulärer- Arzt herbelge zogen, der aber mit der Sache nichts mehr zu thun haben wollte, als der Hausarzt, em Homöopath, erschien. Der Fall bedürfte eines Chirurgen, und der reguläre- Arzt konnte helfen, wogegen der Homöopath dazu nicht befähigt war. Der elftere erklärte, der .Codex" verbiete ihm, den Fall zu behandeln und ging weiter. Man ließ hierauf einen Chirur gen von Chicago kommen und das Kind wurde gerettet. ES ist schwer, an die Geschichte zu glauben : aber bei der Er bitterung zwischen den beiden Richtungen ist Alles möglich. Im Staate Main c wurden im vorigen Jahre für Feuerversicherung $202.524 an Gesell,chaften innerhalb und Lö7.ö4v an solche aukerbalb deS Staates bezahlt. An Feuerschaden bat ten sämmtliche Compagnien $813,331 z bezahlen. Woriae Wocde ttiekbeZ Munjöy Hill in der Nähe von Zportland, Me. ein warmer beimTorsitecken mit dem vvaten aus eme Stanae von Metall, die wie verroneies litten ausiad und nur an der Stelle, die der Spaten berührt hatte, goldgelb glänzte. Der Farmer brachte die lanae nacd der Stadt und Iien sie von dem für Untersuchung der Metall auf ihren Feingehalt angestellten Beamten untersuchen. Dieser ermittelte, daß die Stange aus gediegenem Golde besteht und einen Werth von $5.040 habe. Wahrscheinlich wurde dasAöld von See räubern von einer spanischen Gallion geraubt und in der Nähe der Küste vergra ben. Das Torslaaer wird nach, etwa vorhandenen weiteren Schätzen durch wuyil. Ein canadikcker warmer. dem ein Schwein gestohlen wurde, hat aus Entdeckung des Diebes eme Belob' nung von $200 gesetzt. Ein Lügner muß ein gutes Gedächtniß habend dieses wahre Wort hat der Veifafser der folgendenGeschichte nicht berücksichtigt, die jetzt vielfach durch die Zeituugen geht. Er erzählt : Furz nach der Gefangennahme d?s Präsiden ten der Konföderation. Iefferson Daviö, befand ich mich in Gesellschaft des Prä sidenten Lincoln und richtete die Frage an denselben, was mit dem Pränd-oten der Rebellen gescheden soll'. Lincoln antwortete mit der Gegenfrage s WaS hat ein Knabe zu thun, de? einen Wasch bär gefangen hat unk diesen.weder ver lausen, uoch tödten, noch in seiner Woh nung behalten kann und darf V Der Erzähler hat offenbar vergessen, daßLin coln am 15. April 1865 den Märtyrer tob erlitt und daß Iefferson DaviS erst m 11. Mai 1865 gefangen worden ist, Porn Auslande. Eine neue Versiche' mngsart soll demnächst in Hamburg, wie der dortige .Korrespondent" meldet zur Einführung gelangen. Aus Änre gung zweier. 'cheneralggensen und meh rerer größerer Kaufleute hat sich eine Gesellschaft gebildet, welche die Versiche rung der Habe weniger bemittelter. Per sonen in der Weise fördern will, daß sie die HauSwirthe veranlaßt, die Versiche rungSprSmien in Form eines geringen Aufschlags auf die Miethe einzuziehen ; von diesen sollen dann in regelmäßigen ZwischenrSumen die Beträge durch An gestellte der Gesellschaft abgeholt werden. 's'-- - . Auf der Stillte des alten Theben in Aegypten hat Maspero, der bekannte französische Gelehrte, welcher nach Mariette's Tode mit der Direktion des Museums in Bulat beauftragt ist, eine koptische Kirche deS 5.JahrhundertS mit zahlreichen . Inschriften gesunden. Ein Sarkophag aus Kalkstein, welcher ganz mit Inschriften bedeckt war, sollte aus dem Grabe, in dem er gesunden war, weggeschafft werden. Da bemerkte MaLpero in einer Ecke ein Stück kopti scher Inschrift, am Eingange einen Hau sen schwarzer Erde. Rasch ließ er Ar beiter ans Werk gehen und so gelang es ihm in drei Tagen, den Eingang zu der unterirdischen koptischen Kirche Zreizu
legen. Eme Treppe von fünf Stufen führt hinab ; der Boden ist mit Platten
elegt, die Mauern mit weißen Stemen verkleidet, die ganz mit Jnfchriften, mit rother Tinte auf dem weißen Stein ge schrieben und zum größten Theil ganz vorzüglich erhalten. Gleich links vom Einqana ist ein Pfeiler angebracht, der in dreihundert Zeilen den Schluß einer Rede gegen die Monovhynlen m theba nisckem Dialekt enthält. In gleicher Weise sindet man die Erklärung des Cy rilluS von Alexandria über die derschie denen Naturen Christi unö über die Dreieinigkeit u. s. w. Dus. ganze In nere ist mit Anrufungen verschiedener heiligen in koptischer, griechischer und jyrischer Sprache bedeckt. In St. Gallen in der Schweiz versucht man, die Liebe durch Stockprügel zu kuriren. Als sich eine Truppe bairischer Künstler kürzlich in Lichtensteig,.St. Gallen, aushielt, war es einem jungen Manne dieser Gesell schast geglückt, das Herz eines Mädchens aus einer angesehenen Familie des Oc tes zu erobern. Als der Gemeindeamt' mann das ersahren, hat er dem Liebha ber durch den Landjäger 24 Stocksireiche aufmessen und der Bezirköam'.mann hat - . - er-- A htni hn nn nt irrni? irnnsnnrnrtn Vl4ll.v. v.w v"g . .VM,.,WW..W.V lasten. Der bairische Gesandte hat wegen dieser LiebeAusprügelungsAffaire Beschwerde erhoben. . , Wie. man a u S P ariS schreibt, wird von allen Seiten dasür . geeifert, , daß die zu errichtende Colonialarmee nicht ausLandeskindern ncrutirt, sondern aus Söldnern geviioer weroen vürie. DaS französische Blut ist für die Kämpfe um Land und Leute in Asien, Afrika und Australien zu kostbar, die .Blut teuer" zu mißliebig, und dann sängt man auch an, daraus zu speculiren. daß eine Landsknechtstruppe von 50.000 Mann, die aus dem ausEuropa verlern' senen militärischen Nachschub, aus der. bummelten Arabern, TurcoS, Mulatten und Negern besteht, in europäischenKriegLzeiten eine furchtbareZtrstSrungS wage werden könne. Aber viel Geld wird eine solche Söldnertruppe kosten und ein zweischneidiges Schwert wird 'sie auch bleiben, zumal bei einerWirthschaft wie in der jetzigen Republik.' Der pa riser Gemeinderath hat den Austrag von Voes Guyot angenommen, der die Be seitigung der Umfagungsmauer der Befestigungen von Paris verlangt. Es dürfte jetzt nicht un gelegen fein, etwas von der' Lebensweise und der Tafel des Kaisers von Anam, Tüdüc, zu erfahren. Als Vasall deS Kaisers von China hat dieser Fürst an t m M Ca a( ä tt ff lS Ä lTWIM fT mW 4.i4 VVV MMUf7 WUW WliitllU UUU die Lebensweise des Pekinger HofeS ein geführt und die Hosküche in Hue, der Residenzstadt Anams, unterscheidet sich daher nur sehr wenig von der in Peking. Gleich dem dcs 1875 verstorbenen chinc sischen Kaisers PongTsi besteht auch der Speisezettel TüdücS auS 27, Gängen, bei dem der saftige Affenbraten nie- seh len darf. . Die Statthalter TüdücS pfle gen daher sehr ost, um ihrem Gebieter eine kleine Ausmerksamkeit zu erweisen, - V iw rp m finioe qui afinaueic vinen tn nt nnt. küche zu senden, wo für die Zubereitung dieser Thiere eigene Köche bestellt sind. Aus die kaiserliche Tasel kommen dann noch Schnecken, Kameelhücker. Haifisch flössen und zum Desert gewöhnlich eine Art rother lebendiger Würmer. Ein hervorragenderrussischer Staatsmann, welcher sich . in zwei Briefen in der offiziösen Wiener .Pollt. Corresp." mit der Resormsrage in Rußland beschästigt, bemüht sich, dar zuthun, daß das russische Volk noch nicht, reif sei für den Parlamentarismus des' Westens. Die Einführung desselben im' gegenwärtigen Rußland wäre eine große und .schwere Calamität nicht allein für dieses Reich, sondern für Europa. Der Czarismus habe in Rurland noch nicht seine ganze Mission ersullt. ioch nicht seinen Lauf beende! ' D er Kon s u m von -aus Deutschland importirtn Bieren und Ä i iwtiii ifM niMmk.iH CyM.!X . ? v""""!"1 tiiuiuti in tjuiiiiciiy, einem amtlichen Berichle des pariser Handels lNlNlsterlumS zufolge, wachsende Ausdeh nung an. So ist allein der Verbrauch deutschen BiereS seitdem Jahr 18(3 van. drei auf acht Millionen Franc.; gefliegirr.Kirschwaffer auS Aaiern und KÜmulel aus Württemberg 'ndet in den sranzö. sifchen VstdepartemensS sehr viele Ab, aehmer. . Mehr noch als auS der Güte des Stoffes- wollen die französifch'n Neglerungsllatlltiker die Vorliede ihrer Landsleute für deutsche Getränkt auS der nahezu verzweisttten Lage erkluren. in welcher der einheimischs Weinbau durch die Verwüstungen d?r Reblaus versetzt -worden ist, ' ' B e.k an n t l i ch. h at. die ungarische Regierung demReichtta'g eine' Gesetzentwurf vorgelegt,, durch welchen die l?Kk iwZs?N KkriN-n unh . stattet sein fall. Der Magyar Allam-. dasDrgan der ungarischen Ultramon anen, drückt sich über diese Borlage? in olgender Weise aus :'.DkrJustiz.Aus chuß hat also seinen Bericht über den Gesetzentwurf, betreffend die sogenannte .Ehe zwischen Christen undJuden. ein gereicht. Von einem Gesetzentwurf übe? die Civil'Ehe auch nur zu reden, ist in dem Lande des apostolischen ungarischen Königs an und für sich schon eine . Äer. ' w n i wr w aIUVIII U K - meffenheit. Ein paar heruntergekom mener Edelleute willen, die um's Geld heirathen wellen, oder einer, nach dem sünfoder sitbenlackigenWappen schmach tenden Rose' von 'Hebron zuliebe daS Konlubinat zu sanktioniren das ist doch auch vom Standpunkte de' Liberalismus vielleicht zu viel.Der heftige Widerstand der- un Sischen Ultramar.lane gegen diesen Kksekkntwurs bat sklnkkianvtnrsii' I ? ' ein, daß mit demselben die Civil Ehe wenigstens in einer bestimmten Anzahl von Fällen eingeführt wird. Dagegen aber sträubt sich der hohe Klerus in Ün garn mit allen Kräften und der Einfluß des Episkopats war mächtig genug, die Berathung des Gesetzentwurfs zu'hinter treiben.
