Indiana Tribüne, Volume 6, Number 283, Indianapolis, Marion County, 30 June 1883 — Page 2

Dndiam Hriöune.'

FägNcZe- und Sonutagsausgaöe. Ofssce: ISO O.Marylandstr Indianapolis, Ind., 20. Juni 183 TerP'anetAuleatt. .Das erste Ergebniß der Beobachtungen der totalen SonnenFwsterniß am 6. Mai dss. I. lautet dahin, daß ein Planet Vulcan nicht existirt. Die Geschichte der Entdeckung . dieses Planeten ist höchst interessant. Der französische Astronom Leverrier hatte bei Beobach tung der Störungen, welche die Bahn deZ Planeten Uranus durch die Planeten Saturn und Juviter erfährt und durch die auf Grund seiner Beobachtungen angestellten Berechnungen entdeckt, dan die Bahn des Uranus Abweichungen Zieiat. die durü die Einwirkung der anderen beiden genannten Planeten nicht bedingt sind und daher lrgeno einen un bekannten Einfluß voraussetzen. L: verrier glaubte die Ursache der Differenz zwischen Berechnung und Beobachtung in der Eristen, eines jenseit deS Uranus befindlichen unbekannten Planeten su chen zu müssen; er theilte die Resultate seiner Berechnungen den Astronomen derjenigen Sternwarten mit, welche im Besitze Wder größten Telescope waren, und am 23. Sept. 1846 entdeckte Galle in Berlin den tpn dem französischen Ge lehrten vermutheten Planeten an der von demselben bezeichneten Stelle im Him melöraum. Mit diesem Funde hat die Wissenschaft einen ihrer herrlichsten Triumphe gefeiert. Der neue Planet erhielt den Namen Neptun ; er ist von den bekannten Planeten unseres Sonnen systems der von der Sonne am weitesten abstehende. . Die Beobachtungen weiterer Plane ten führten Leverrier zu dem Schlüsse, daß auch zwischen dem Mercur und der Sonne noch einer oder mehrere kleine, noch unentdecktePlaneten vorhanden sein müssen. Der Mercur steht unter den bekannten Planeten der Sonne am nächsten. Wegen der Excentricität sei ner Bahn ist seine Entfernung von der Sonne sehr veränderlich und seine Be obachtung ist durch seine Kleinheit und Lichtschwäche, erschwert. D?e Störun gen tz mehrerer Planetenbabnen, welche Leverrier durch das Vorhandensein die ts oder dieser Planeten erklärte, wur den, da die Forschungen nach denselben Jahre lang erfolglos blieben) von den Astronomen schließlich aus; Schwärme von Meteoren und Meteoriten zurückge führt, welche in regelmäßigen Zwischen räumen um die Sonne kreisen. Im Jahre 1859 theilte ein französischer Astronom mit, daß er zwischen Sonne und Mercur einen ganz kleinen Planeten entdeckt habe und legte demselben' den Namen .Vulcan bei. eine in der Tbat glückliche Bezeichnung, wenn man be denkt, daß der Planet der Sonne ver bältnißmüßig so nahe steht, wie der alte Äulcan seinem Schmiedefeuer. Während der totalen Sonnenfinster niß d;S Jahres 1873 glaubten die ame rikanischen Astronomen, der inzwischen verstorbene Prof. Watson von Ann Arbor und Prof. Swift von Nochester, den bis dahin vergeblich gesuchten Vul can und in dessen unmittelbarer Nähe einen noch kleineren Planeten, also ein Brüderchen des Gesuchten, gesehen zu haben. Seit 1878 haben drei totale Sonnenfinsternisse Gelegenheit zu weite ren Forschungen geboten, doch wurde zwischen Sonne und Mercur auch nicht die leiseste Spur eines Planeten gesun den. Die Finsterniß vom 6. Mai war der Dauer der Verfinsterung nach die längste seit dem Jahre 1868 und bot daher den Forschungen nach dem Vul can und feinem Genossen die günstigste Gelegenheit; diese Forschungen find, vom hellstenWetter begünstigt, mit größ ter Genauigkeit angestellt worden, und da sämmtliche Beobachter nicht im Stande waren, die vermißten Sterne zu entdecken, so muß jetzt wohl als endgil tig feststehend angenommen werden, daß dieselben nicht vorhanden sind. So ist der Vulcan unseres Sonnensystems so gut eine Mythe, wie 'der Sohn des Ju piter, der ihm seinen Namen geliehen. Immerhin bleibt jedoch die Thatsache bestehen, daß die astronomische Wissen schast durch bloße Berechnung Sterne entdecken kann, ehe sie sichtbar sind. Die Colonien der Zukunft. (AuZ dtr.N.Y. Times-.) .Die Römer," sagt der Satiriker Iuvenal, machen ein Land zur Wüste und nennen diese den Frieden". Ihre Nachüsser, die Franzosen, ruiniren ein Land und nennen baS .Colonisiren". Der Einsall nach Tonkin, bie Beschie ßung von Majunga, die abenteuerlichen Unternehmungen in West Afrika, bie Besijergreisung von Tunis, bie Meje leien in Algier zeigen, wie bie Franzosen'ihre Culturmisston auffassen und durchführen. Seit zwei Jahrhund:rten muhen sich di? Franzosen an emun Er periment ab, an welches die Deutschenwahrscheinlich die besten Colonisatoren der Welt noch nie herangetreten sind. Frankreich hat Colonien, aber keine Co lonisten, Deutschland hat Colonisten, aber keine Colonien. Dieser Gegensatz ist für die Gestaltung der Weltgeschichte von hoher Bedeutung. In der Vergangenheit und noch heute erblicken wir m der Ausbreitung mensch licher Herrschast über da? Entsernte und Unbekannte drei Stusen der Entwicke luna. Die Portugiesen, ähnlich wie die Phönicier, entdeckten. Die Holländer, gleich den Phokäern. coloninrten. Die Engländer, wie die Athener, eroberten Aus Athen folgte im Lause der Zeiten Rom, aber wer wird aus England sol gen? Rußland ist zu patzig und unge lenkig, Amerika braucht keine Abfälle ber alten Welt, weil e5 die neue ihrer gan zen. Breite nach beherrscht. Frankreich steht vor der öand im Vordergrunde,

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nhar hlrtTrr rMmr 1C:I lUlllLIL ucl u.t. achsknde Schatten Deut chlsndS aus. Ein einziaeZ Beispiel ird genügen, w W9W iW .V.l .iehen. was Iran, en m l vtt e oer n ?n Mach."ihrr 'eigenen N.gierung cXtthiTTt tinr lanrkN die ...Ö. . .5 V""1' wv..w.... v-, . - " TrirnTnr uci ersten Male unanacTocg 51 r.l" t, 3, l,rlvln iLnh u v r . u . yt zwischen der Grenze von Tunis und derjenigen vonMarocco liegt, j ' - . I Tnfi.it hi- sran,SNscken Beberrscker Al r,alStSt vH,tf!ff mnn ,ur Nerlwc Nuna aetrie M ' ' c k fstfest nrnt ßjAnihfn. v vvii'n ii - --ii 1 " last aufgeladen, der nicht der gerinaste Vortheil gegenübersteht. Im JahrelLUS dagegen erhielt eine 5andvoll deutscher hti tih beora in Ost Brasilien.' Bis zum eL v. cv 1S79 mnr n8 if, u.umuvuvm o rem Feldlager ein nettes und wohlge. bautes Dorl geworden,, von blühenden 1 i ir i lil rnuu&hj -A. m m M Wn,unoen umrinat.m t Zwei Smulen, .:.Q"Än l,Kol ,i,r ii: lirtui Nastkntlcke naen Entre Rio?, der nächsten Bahnstation, und einer nahezu vollendeten Zweigbahn. Wenige Jahre später war diese Balzn fertig geoaur, em sebr bedeutendes Stuck neuen Lanöes war unter Cultur gebracht, neue Bündel starker Arme waren aus dem .Vater lande" eingesührt worden, und die Co lonisten,um ihre eigene malerischePhrase zu gebrauchen, machten imo, wienaym sich auf der Milch sammelt-. Wie es einer französischen Niederlassung unter ähnlichen Umstanden ergangen mögen diejenigen t den Verlauf franz von Cockinchina bis haben. Eine ssu!i!Z;: Serwüslunj,. c, t.ti v: c f..?.-. Frank Wilkefon lenk, die Ausmnk. samkeit derjenigen Capilaliste, welche m hm. . k-v. -c.. wilsi,i.fst.i. Actien in den großen Rmdviehzuchtereien deS fernen Westens haben, und von de nen viele zum Henry Bergh'schen Thier schuhverein gehören, aus die Grausam kett, die der der Rindviehzucht rmGroken begangen wird. Alle Grausamkeiten zusammengenommen, welche in den wwiiuju imwtwilui Städten des Ostens, wo Vereine rrelnr ur efefee da en. kämen, gen Thierquälerei und. G gegen bestehen, verübt werden sagt er, nicht dem hundertsten Theile 1 .r7-! , oer rau,ainlelirrl uin, roeicac oex i der großen Rinderzucht in den Prai rien verübt werden. ES vergeht kein Winter, ohne daß mindestens drei Pro cent der Heerden durch Kälte, Wasser und Futtermangel eines elenden TodeS sterben; in besonders kalten Wintern aber unb in sehr bürren Sommern steige der Verlust aus zwel Drittel vieler Heer ben, wie z. B. in Kansas 1870 unb weiter westlich und nördlick im Winter von1831j82. Die Qual?n, welche da bei da? arme Vieh erleidet, werden von r t. t r Y ' r . Illm öCruCrreiRCnO veicorleoen. ttnt Sckilderuna. welcke wir nickt mittbeiien. weil man sie leicht sich vorstellen kann. Un? interesnrt in Betreff des Viehes zumeist die Verwüstung, welche mit den Nahrungsmitteln begangen wird. ES wäre an sich lncht möglich, dem Verhun gern. Verdursten und Erfrieren der Rin der zu steuern; ja, es wäre wenig kost splellg. Em nach drei Seiten geschloffe ner und bedachter Schuppen würde ge gen die Kälte, ein mäßig großes Stück Land, mit Gras künstlick besät und in ewir Ytuernle lur l,u Winter eingirich let, würde eg.n den 5)unger. und ein ärtesischer Binnen ürde eaen den . ' i u n er runnen wuroe gegen Durst einer größeren Heerde wenigstens b. f 7 ; d in weit besse. soweit Schutz gewahren Verlust an 52äuvtern und rem Zustande überwintert w?rd?n. nlfn cx i " II oitl,w uvuwirnui uiiuiit, ui 11 im' Sommer sich leichter mästen könnte Das Brennen ?.d t.i A IT i mit der Mark, d.8 Eigenthümers kinn, ,.ni.,.f.:n ..!? y. m:.f. r.i uiuiitdi i(U(9 üiuuiö JVlllUUUU i-Zy.j. Sai Äl7 Vi auch ew Sanoll kckm?Sd SZ,k.' tärnt; die Verluste vm Brennen, welche .lch. nur an d.n Rling.wn .7d ohn.vi.le Müh. .r.ielt werden kann wird ia den Verlust nicht Mbst a.wabr u. on umenien es lno .1 aes mu sen dens lben in dem höheren Breis, dr Wal Tt In. ' . ' . . Was legt dem Grobcapital an den .. "".ST Qfintit7nS trt m?.Mf. m:.k fftWcÄ Anschauen dieser Qualen grausam wer. jstiv lou iicgi ign oaran. oqb t Yssk,,. S WÄ"'" S."." Ä " l VUI, VUUIUUUII Uü UIIl ClllUnU oOCÜ gegen UnbetHeiliate Mord und Todt schlag lernen und aus alles wahrhast menschliche Leben verzichten müssen? Was also wird den Actionären der gro ßen V!ehzuchtCompägnien im Osten an den Qualen der Menschen und des Vie heö liegen, selbst wenn jene zu Thierschutzvereinen gehören ? Die Verzinsung des Capitals ist ja die Hauptrüöstcht. welcher jede menschliche Rücksicht geopfert werden muö ! Und das dortige Capital wirst 60 bis G0 Procente ab. Und wenn nur diese grausame Raubttirthschast sich wenigstens damit ent schuldigen könnte, daß sie unserem arbei tenden Volke wohlfeiles Fleisch liefert! Aber in England verkauft ste's wohlfei ler.als. in .Amerika, um ihren Reinge winn desto sicherer im Jnlande zu erzie len. Unser nicht ackerbauendes Volk muß ihre Preise bezahlen, wenn es Rind steich haben will; Europa aber kaust es nur. wenn eö wohlseil genug ist. Nein. Mr. Wilkinson, unsere AntiViehquäler - Kapitalisten werden ihre Zärtlichkeit nicht gegen die Tierquälerei im fernen Westen ins Feld führen. Aber die' Raubwirthschast muß sich selbst zu Grunde richten. Die Rinderheerden wer. den so reißtnd schnell vermehrt, daß die Zweiten .Prairien des Westens bald nicht

:iv t veuriyeiien, oic tet werden soll. Hieraus erhob sichyr. . ösischer Kolonisation 6. W. Saae und saate : .Wenn der ae Jer zu den äußersten Sel enhMen.

Geschenk sofort baar auszahlt, ver , ' s 7. V - ' U ornrnn Js,sn UJeljtUte gcfuiiven wirb : eS ist gewif.

em iehen, weil no olt Würmer in der Iruer zur vrinayr vouigrn usroiiuna r. r " , " , off nen Wunde bild n waren . spart der Thier, führen, da das Weibchen nur Frau, D.,M A. Palmer. M Folge ATtlUm-hatSm' .w Junges wirf,.' Schiffe für die See- b" Wj -eifO. theilhafter, die Auslagen für Schuppen, l,er.Jzgd auszurüsten, bezahlt sich ae. ö&W1 Heumachen und artesisch Brunnen zu der Seltenheit der Thiere schon JE'Ä f.l n,Z spaten und einiae 33 oc.nl. bet Wie längst nicht mehr. Gegenwärtig werden ? 'M ' .??

... ..s.'... r:. 01.... .Jx... Unrlir OitR W rri(nrimS Wntfi- OJaOCNlliaBlianC anyanglll ue-

l genug Gras undWasser mehr , den. Das MeS'ietgras. totl

bieten wer j , UV. 'H -Sl' 0Ua im Winter nahrhaft Unbt. beginn, ausp & "... . rr, mi.a:.i. o . , r V J v ai"114 JSlJll ..IX. C.-.C... ... erntn' I v - 1 jt ViUlt u" I den, ttaten ste,z aus der Wanderichalt CSSithtortt hrrt,f r.tt;. f... C vv.v jjumuimi M" iuii vivuiwuu(u uui jwu .;. t. v.;rrf.r:4.TY. ..... ,1 tah. Vi . u . x. "vuui ""L11 uoen no uaaj ytoioen. oome 'jtrnd"h"'dn aber, welche st.is dieselben U)i)taltlXli hkiu . u . n '1 I "vcu v-vr, uu,l in tllrzer kil ißc asnrcacn völlig iqqi. 'ur ivr ..Bri. j . i n m r- i n l werden, weil das Futter gänzlich fehlt, und die ungeheuren Bo n-J. ..fX. m-r. cv, , . r . I u,"",,, lvß - ikyzuql noMäumt sind u. vollends werden, sind wetto, geworden. VaspM Wfl wd .L.. . - . wuu i"" WU0 "u out, uuu ohne Verbindung des Ackerbaus Mit der Viehzucht wird die letztere unmöglich ge worden sein, (N. V.Volksztg.) Bei der vorigeWoche statt kbabten Erösfnunas Feierlichkeit der Cornell. Universität in 5ltbaca. N. ?).. bemerkte 5err Barnes am Schlüsse einer Ansprache: .Um das Interesse, das ich an der Anstalt nehme, dauernd zu be thätigen, habe lch dieselbe in memem Testamente mit einem Legate von $150, 000 bedacht, welches zur Gründung eines 4vyic iiy unu,y-uv,vv g vyiiuMl.a einer RichtSschule ebknsalls sofort baar on die UniiersilSt zu erlegen'. Herr m .,?. .(r. r. v: rrBarne! erklSrle. er olle sich i 64t erlegen. . v.vtt.4.. . . Seeotter. Die Seeotter, jenes Säugetbier, wel. . . , I . , : I cheö den Uebergang von der Flschotler zu den Robben bildet, kommt ausschließ Q Vf V y v .:n. m?.... yr j Nordküste Amerikas von Kalifornien bis zu der Beringsstraße vor, welche daS nördliche Eismeer mit dem roim n.. ...t:,. ... mhw iibl y i kostbaren Pelzes gejagt, der ungemein sein und einer der theuersten !m Handel ist. Die alanttnb sckwarlen ffelle sind die kostbarsten, nack ibnen kommen die dunkelbraunen, und die gelbbraunen, die :em von lunaes Thieren herrühren. hsven einen wbsnu;ch geringeren Werth. N unseren aroen Städten m die es -V , . I Velzwerk niemals recht in die Mode ge kommen, und doch lassen sich die hier so beliebten SeehundS.Pelze. selbst wenn sie die kostbarsten ihrer Art sind, waö frMiVfSi&sCf.AAMAMfAM4 !k4 winrnui umM muuiiui, iuuy tun mit den SeeotterPe!zen vergleichen, Die wenigen Seeotter-Felle, die jetzt nocy gewonnen weroen, geyen sazl aus schließlich nach fchui. )ver Preis eines eues von oer schwarzen Sorte beträgt schon da. wo die Thiere erlegt werden, $100 bis $120, die braunen Felle bnngen zwischen $40 und $70 pro Stück, und als Durchschnittöpreis kann unter Einschlug der c mY ' , fv.n. v.l minderwerthigen gelbbraunen Felle der Betrag von $50 bezeichnet werden. Bei l ir.-iV.j t.'i.. m or; ung on oiiucn inen Pr,v,i. Jns'ln St. Paul und St. Georg erbeutelen zwei russtscht SeehundZsäner,L kannen und Kaikewi, in einem Jahre rcM toWi zuerst in die Cool'sBucht einsuhr. machte .in. .,.,, n '.n ,,n i 1 Ä- . . -i V c eine Beute VON 3000 iUCN, UND iM ; - v 1 G "n Gahkulat wurden vor langen Jahren durchschnittlich 2000 Ottern im l -vi"7 'r ' ' 3h gt'd,et. Die Felle waren damal otnau so frt&noß. tote iklllk. iu i?,,n,i ( FabrVw deVÄäi unefa r .iüi VittMmillwn Dollar! verdient hal.n. ' Ma,,en,q,aa),ere, trnysie m k,.. n Pon'Eränvill. und Grah's harbor noch die relali meiste S.eo.t.rn erlegt. Die Jagd auf diese,. "" " i" 1 "!" rK. Geschicklichkeit. Von Sonnen. Auf. bis Untergang gehen die Jä. , . ,,f i,nli ,!, ?.?Z? m,,. fnnhin Ä en Bücklen ste i' , bereit. Nr. allen. Aua.n L,fln.: thX. fc mu tn et ugen, uo ia i nungtn 8ütt, Wwarzer P" "ftÄ uiu 11 v 4 1 yuyviii w 11 ii viiuuuvii ' 1 1 4 i xnccic ci ityromt punu uu laurni, und dielen müssen sie nach kurzem Zielen . ' .un V! C...n.u o.-.. zen rechnen auf durchschnittlich 25Schüsse höchstens eine Beute. Dann muß der L . . . IICIICII. OtlU U ÜIC UCXUUUliCIiCII SUJUl Strand beobachtet und nach vem antrei benden Thiere abgesucht werden; häusia bricht die Nacht herein, ehe die Otter gefunden wird, und dann wird dieselbe ebenso ost die Beute der .Indianer, wie deö Jägers, da die ersteren den'Strand stets zur Nachtzeit absuchen, wenn sie am Tage vorher SchÜste gehört haben. . In Alaska und auf den Aleuten wird den wenigen dort noch vorkommenden Seeottern mit. Speeren und Knüppeln nachgestellt. Wahrend der beacht fahren . r v rr v v..'i. vciiqicocnc anoes, oeren zroes m ore, Ruderern und emem Speerwerfer besetzt

ware.l n,,i .Viksvtitttv,?L tirtnti. I

' U 144 V 41 V U 1 1 M III 1s IIIVUIVIIHUI V 4 1 1 o v Tt t , . . . , , i. I I I . . I nAn.Inflfnfnhtirin Innnirn ntn ltii

Cayenne beobachtet kwe Herr Vorredner sein edelmüthigeö " .n. igen-

ist, so geräuschlos als möglich nach der gen, so ost der Bahnzug ihm Washingstelle, an welcher während deS Tags lon u Gesicht brächte, fühle er ein star-

" X:cl wvlu v 1. . . rinr lier m, uno 01 n ngi te3aflcrn selbst m ziemlich dunkeln Nächten und gelmgt es, auf WurfK'Ä V'? y3 S L ?5 . n,r wie der von emer Harpune verwundete Walstsch. Die CänoeS bilden nunmehr selben wieder austaucht kann die Otter bis zu 20 Minuten per.

1 nen Kreis, groß genug, um sicher sein .,,7; r ... 1 &Mn(n v, . einfacher Yolzsarg, dessen Bewohner be zu können, daß das Thier innerhalb des 7. : .

wundet nur viel kürzere Zeit unter üas

ser Melden. Taucht das Thier wieder ans, so wird ein weiterer Speer nach ihm geschleudert und dies wird so lange fortgesetzt, bis es so ermattet ist, daß eö von einem Knüvvelscklak'e erreickt und i. iklhodc ist noch die aber nur von Leuten w v. ... v wuiuiw mmwi tuciucii, uit ui ... O:,..., .. I...... 1.. , (.X.t.l H " I" uvuri.uttkt sind, ic die Ee,er selbst. Wen im mi;.. v.u: ci v'iiia wiui um. iAi.H : u tu . : v : f . S"" -umim -"a einem ooie, oas kslurm uno litfei Ilen den gröblmöglichsten Widerstand I.:1.4. t . . I V. " muu tllnn naoj einem vcr ganz ut rv r . r v . t y rir nen IZN eicyen. weiaze ncy an vielen Punkten ganz in der Nahe der Küste von Alaska bettnren und nur gerade eben über daS Wasskr hervorragen, welches bei stürmischem Wetter über dieselben l.' . rxu.i cw..tv:.r. ... r- r ' lttioegiiugi. u, oir,e ziroen nq vle Seeottern dki heftigen Stürmen zurück . und suchen hinter vorflenden. wenn auch noch so unbedeu ..d Felsen-Er. vuuhui u,up ycg;u uu zouut. Das Brüllen des Sturmes ermöglicht es den Jägern, sich so nahe an die Thiere heranzuschleichen, daß sie dieselben mit einem . ttnuppelschlage erlegen können. Diese Jagd ist jedenfalls eine der ro mantijchsten. die gedacht werden kann und in einzelnen Fällen selbst heute noch mitunter sehr eraiebia. Im vorigen L,-? 's " fltl.Ux ÖK! sc narttn uno mit o, s zwei ungewöhnlich em Wasser vertraute? Indianern, wahrend eines Sturmes auf vcrschiedknen jener ganz niedrigen Klip pen und Eilande 75 Seeottern zu er beuten, jedoch gehören nicht nur sokbe l,v,k , nrn, s, ?".V"j""K K. k 11 CD IN alZNiilucr ür das Thier. Man o man will, so läßt " '"'T'i 5."' Welse, nur in noch "nü "m? "I .00" ' 'lj;"T.l abkehrn, wie dtks bkl bem Felle des r v..- iz.. v. x.. cy.n OUllUlO UUl VIUUIII VIV UIKilil Ull uuu ist. Auch nachdem das Fell abgezogen ist, bleibt es außerordentlich dehnbar und hierdurch erklärt es sich. daß. ob. T. U L aII a m MaIa c v:. .... r. .: .... 1 Vi 1 ;"o 4 Schwanzspitze höchstens 2 Fuv lang . , - . - j ttird. die auSaesvannten unb aetroane . . ;- .. f . ten Felle ne Lange, b zu o Fun, ja ln einzelnen Fällen bis zu Fuß erreichen. nm dleselbe bat einen kvlinbriiazen ttörver. rundm Kops, Ohren, die in ähnlicher Weise eingerollt sind, wie em Krämer eme kleine Düte zu erschließen pfleg , - i.e . .' und die, ausgewachsen, einen zehn dlS Zwöls Zoll langen Schwanz hat. In Baltlmore wurde kurz llld ein Iuwe Ner verdankt, wett er in seinem Schaufenster vergoldete 5. Cents J "V ' stücke der bekannten Art, auf welche da! Wort cents" fihli, ausgestellt hatte, Der Juwelier versichert, diese vergolde A . QDmuiim tonaViM nH fTitvtlnii i tcu j;iuiiuu wuiuui uu uuwm ukaust und pro Stück mit 35 Cents be zahlt ; es sei ihm kein Fall bekannt, daß mittels oereiven Velrug verucur roor den sei und dan er hieran nicht gevacht yaoe, ergeoe ncy lazon oaraus, vag rr dieselben offen und zu so niedrigen Prei scn verkause. Der Juwelier wurde ohne Bürgschast gegen sein Versprechen, sich zu der anzuberaumenden Verhandlung zustellen, entlasten. Vom Jul mse. I V " . E , ch , g . r I 1 ?!". all würd N.. entschieden. Im Mai 1870 miethete ein gewister in dem Hause von George B. Drmgn. Wohnung D,e aus dem weiten Stockwerk, wo Palmer wohnte. , . r,4 (;;(..... Q"..v,w. den unteren stock suhrende Treppe ? 9.$ b'l'.. welche, au, u.. ri..r. !i ?..-. o- i r . n . . ' ' " V&SSÄ pattkn wurde. EM IIche, Zmlpua wt m unm. nd (n mm b,,e der Hausbesitzer. .rtz mehrsacher lVJ u?; "-7, -- iÄ ZU 'hr.n Eunstenenl,ch,eden. Der Fall Ä n Mer Instanz an das Slpp . dieses bat un die v '.v f.'T. ('I"T8T i"" PBi; 'f demzufolge d.r Frau die seflgesikte Ent schSdigunaSsumme auszuzahlen haben. iriri.iv V. 1 vi.' Ci. digungsfumme auszuzahlen haben Im Süd. hai.n di. Er.eu. er van rückten für hfn nörklicken I w i- ' " I uk M . M M. . l K ujcani enloear, oaß ie am Denen lyun, nitin f itf s? ft.n.ti rtrri.fii " h u' iIch' Zustande ,u Markte bringen und hin niA( nn )..r nf.vXrr I - sondern durch Verdampfung des in der Frucht enthaltenen Wassers ; daö soll die .. xi. v .. ... . . 1 . iiruazie oiti v,s v,ermaz weriyvouer machen. DieProdu ktenbörken in New tyozt sowohl wie in Chicago, Milwaukee ablasen nun wirklich zum Rückzüge, da die Getreide Vorräthe täglich größer werden, die neue Ernte vor der Thür ist und die europäischen Bedaxssländer, von andern Selten reichlich versorgt, keine Zlkiene machen, sich von diesseitigen Hausse-Spelulanten die Preisediktiren zu lassen. I Der alte C onq re ß s e nat 0 r Rramnlmn nnn ?-,mK i?,,, ... s. "3 Jucken, seine Finger in die Rei eta schen einer Reisegefährten zu stecken, denn daS liege da in der Luft. ... swickM?. barerMetallsarg auögegraben.dervorN Jahren der Erde übergeben wurde; der. 7.,. ah,.;a ..Mv J.u17.! x."' Vt.V' t""un,tt der Holzsarg war völlig gut erhalten.

. UnwitounbelKV: !4"T ,ü", '

Eine enise tzl iche Familren!

Tragöoze fand am Freitag in Salomon County, Georgia, ihren Abschluß durch die Verurtheilung eines der Betheiligten wegen Mordes. Die 15jährige Tochter des wohlhabendes und geachteten Farmers Warren Price heirathete gegen den Willen ihres Vaters einen jungen Mann. Namens Romanus F. Perry. Das eheliche Glück des jungen Paares erfreute sich keiner langen Dauer. Price wußte seine Tochter nach kurzer Zeit zu überreden, ihren Gatten zu verlasten. Aue Anstrengungen, die dieser machte, sein junges Weib zu ihrer Pflicht zurück zusühren, hatten keinen anderen Erfolg, als dem glühenden Hasse des alten Price immer neue Nahrung zu gewah ren. Der Charakter des starrkövstaen alten Mannes mit seinem barbarischen unerbittlichen Hasse gegen Denjenigen, oer weiter lein Verbrechen begangen, als daß er seines Feindes Tochter geliebt, ist ein psychologisches Räthsel. Als Perry wiederum einen Versuch machte, da Herz feiner Gattin zu andern, da ergriff Price ein Gewehr und schoß seinen Schwiegersohn kaltblütig nieder wie einen tollen Hund. Während der Prozeßverhandlungen ligte der Mörder eine stoische Ruhe an. den Tag, und als er die blutgetränkten Kleider seines Opfers erblickte, glitt ein unheimliches grimmigeö Lachen über die verwitterten Züge Price'S hin, und starr und unbewegt vernahm er seinen Urthellsspruch. Die Gattm des Gemordeten wird als eine Schönheit ersten Ranges geschildert. Wegen Vergiftung seiner Gattin angeklagt, befindet sich in Phila. delphia Dr. Albert G. F. Görsen nun schon drei Jahre lang hinter Schloß und Riegel. Der Gefangene ist während semer Hast nicht müßig gewesen. Die Musen haben ihm die Zeit vertrieben. Er studlrte in den drei Jahren 720 Werke, componirte dreißig Musikstücke, dichtete eine Unzahl deutscher, englischer und lateinischer Verse, suhrte serner mehrere kalligraphische Schriftstücke aus und arbeitet gegenwärtig an einem ho möopathischmediz!.iischen Werke. JnWashington wurde wäh renh eines hestigen Gewitters, daS Ende voriger Woche statt fand, ein eigenthüm licheS Phänomen beobachtet. Eine große, weißglühende Kugel flog in einer ab. wörts geneigten Bahn eine Strecke die Massachusetts Ave. entlang, und crplo dirte ungefähr 1500 Fuß über der Erde mit einem kurzen, aber scharfen Knalle, der sich deutlich von den Donnerschlägen unterschied. Eine Frau, die an dem Fenster emeS Hauses in der Nähe stand. als die Kugel explodirte, schien in Flam men gehüllt, und war hinterdreln nervös so erregt, daß die Aerzle längere Zeit hindurch 160 Pulsschlä.ze in der Minute beobachteten. NachtheNige Folgen sind nicht zurückgeblieben. Eines jener tragif chr o mantischen Vorkommnisse, an welchem die Weltstadt so reich ist, hat sich neu. lich in New Pork zugetragen. Der Jrländer McArdle hatte sich einen gehö rigen Rausch angetrunken und wurde von einer Bande Strolche darob ver höhnt und gehänselt. McArdle's jün. gerer Sohn kam hinzu und versuchte seinen Vater aus den Händen seiner Peinige? zu befreien ; diese sielen über den Aermsten her und mißhandelten ihn gräßlich. Einer von der Bande, John I. Healy, ein notorischer Charakter, warf den Unglücklichen zu Boden .und drückte ihm das linke Auge aus. Als der Bruder des Gemißhandelten ersah ren, was sich zugetragen, beschloß er, den Änsührer der jugendlichen Strolche, I. I. Healy, zu züchtigen. Er stellte den Burschen zur Rede, es kam zum handgemenge. McArdle zog. seinen Revolver Und schoß Healy nieder. Die allgemeine Sympathie ist auf Seiten deö Mörders. D i c i n C h a r l e st 0 n, S. C., erscheinende News weist in einem längeren Artikel nach, daß die Zahl der kleinm Farmen in d:v südlichen Staaten außerordentlich schnell zunimmt. In N e w p 0 r t, R. I.. wurden bei dem Graben einesCanals dieserTage sechs männliche Skelette ausgegraben. In der Nähe deöFundorteS hat während deS Unabhängigkeitskrieges ein gazarekh gestanden, in dem meist hzssische Soldaten untergebracht waren. Jn New Windsor am Hud son wurde vorige Woche die hundertste Wiederkehr deS Tages, an welchem die Armee unter Washington nach Beilegung der Feindseligkein mit den Briten, ihr dortiges Lager abgebrochen hat, festlich begangen. Den Condu teuren der Stra ßenbahnen in Boston ist verboten wo?' den, mit den Passagieren über andere Angelegenheiten, als solche, die sich direct auf das Geschäft" beziehen, zu sprechen. DeutsQe Local-eaSrlSten, Au der Schweiz,S.Juni. Die weiseste und vorsorglichste Gemeindebe hörde ist ganz bestimmt diejenige von Mjerlen im Kanton Solothurn in der Schweiz. Folgendes Müsterchen mag das zeigen : Von der Regierung wurden Saatkartosfeln für die Armen der Ge meinde abgeliefert. Damit nun nicht etwa irgend eine arme Familie von die sen Kartoffeln genießen möchte, hielt eS der weise Gemeioderath nach reiflicher Erwägung für zweckmäßig, die Kartof feln mit Petroleum begießen zu lasten, waS zur Folge hatte, daß sämmtliche Kartoffeln im Boden versaulten. AuS Württemberg. 6. Juni. Die Schwaben und . speciell die Cann statter sind sehr ärgerlich darüber, daß diese Jahr das berühmte Cannstatter Volksfest" in Wegfall kommen soll. Sie sagen: .Grad welle mer's hau'n!" Demzufolge hat der ß. landwirthschastliehe Gauverband in Württemberg be schlössen, an dem Volttsesttage auf dem .Cannstatter Wasen" ein' Bezirksfest zu veranstalten, mit welchem die sonst übli chen Wettrennen, Schaustellungen usw. verbunden werden sollen, da .sich ohne Staatsunterstützung nicht einmal ein Gaufest, geschweige denn ein landwirth schaftliches .Hauvtfest arrangiren läßt.

So wird dem Racker von Staat- ein Schnippchen geschlagen. Berlin, 7. Juni. Von der Hygi ene'ÄuLstkllung ist folgendes Kuriosum zu berichten : In dem am Teiche geles.e ncn 5)auptrestaurant wird das Bier zum Preise von 1 Mark pro GlaS verkauft. Motivirt wird diese Maßregel mit'dem Bestreben, in diesem Restaurant hauvt sächlich ein den höheren Classen der Ge sellschast angeiörendes Publikum zu ver sammeln." In den übrigen Restaurants kostet das Glas 20 Pf., im Wiener Cafe das Glas Nürnberger- 30 Pf. Potsdam. 5. Juni. Wie früher erwähnt, hat der Provinziallandtag zum Zweck der Grül-.durg eine? Provmzial Arbeiterkolonie den Betrag von 50.000 M. ausgeworfen. Jetzt ist der. Vor

schlag gemacht worden, zu dieskm Zweck ' das bei Rcppen gelegene Gut- Fried richswille, owie den daran stoßendcn Wiesenkomplkx der Güter Kohlom und Buchholz incl. Vuchsee zu erwerben. Freilich gehört dazu, daß der Fond dch anderweitige Beiträge erheblich vergrö. ßert wird; obiger Betrag dürste blos aS. . Grundstock zu einer in den angedeuteten"' Dimensionen sich haltenden Anlage be trachtet werden. ' Köln, 7. Juni.. DaS Comite für die Ueberschwemmten hiesiger Stadt, welches sich im November v. I. aus Vorstandsmitgliedern des Kölner Wohl

lhatigkeitsvereinS und den Armenbe zirksvulstehern der überschwemmten Stadttheile gebildet, bat gestern unter dem Vorsitz des Stadtverordneten Herrn Friedrich WerreS seine Schlußsitzung gehalten. Von dem Comite wurden verausgabt: An Baarunter stützung 20.111,64 M.. an KleidungZ. stücken. Schuhen, Decken ?c. 4,730,13M.. Salären. Frachten, Porti, Druck sachen :c. 567,67 M.. Suppenanstalt (43 425Port.) und sonstigeLebensmitte!, . 5.428 Brote 12.130.37 M., Kohlen

4.795,02M.,Arbei!sIöhnen,Auspumpen, Steige. Osenanschasfungen,. 121.85 M. ' Im Ganzen also 42,460,03 M. Ferner hat das Comite noch ausgetheilt: 14 ( Doppelwaggons Kohlen, mehrere Hun dert Schwarzbrote und eine Meng " Weißbrot. 13 Ballen gebrannten Kaffee, s Sago, Bohnen. Erbsen, Linsen, KaffeeSurrogat, Seife, Nestle's Kindermeh'kf Fleischwaaren und Lebensmittel der ver schiedenstcn Art, die ihm als Liebesgabe? zugegangen sind. - Berlin,. Juni. Frau Louisi Ernesline Steigerwald. ein bedauernswert thes Opfer des schwärzesten Undanks und ui:derträchtigerVerfchwörung, wur de heute aus dem Gefängniß .erlöst, in welchem sie achtzehn Monate geschmach tet hatte.' ehe sich ihre Unschuld herausgestellt hatte. Frau. Schankwirth Steigerwald hatte ein Maochen aus dem Waisenhause, Edwine Menz, zu sich genommen, da sie selbst kinderlos war,'und erzög eS wie ihr eigenes. DaS Mädchen, ' daS damals etwa dreizehn Jahre alt war, wurde von einer früheren Dienstmagd der Frau, Namens Sie gert, und Frau Steigerwald's Stiefbru der, dem Füsilier Eichner angestachelt, ihre Pflegemutter anzuklagen, sie nicht nur körperlich barbarisch gezüchtigt, son dern sie auch zweimal gezwungen zu ha-. ben, den denkbar ekelhaftesten Stoss zu essen. Eichner und die Siegelt beschwo--ren die Anklagen als Zeugen und Frau ? . c . V. r r T vielgerwato wuroe zu : ayren wesäagniß verurtheilt. Jetzt endlich hat das Kind, von Reue ergriffen, ihre falsche Aussage eingestanden. Harn-burg, 6. Juni. Auf die' -uternationale landwirthschastlicheThier Ausstellung, welche vom 3. bis 11'. Juli hier stattfindet, find schon die Blicke aller Fachleute gerichtet. Besonder? interes jant verspricht die PferdeauLstellung zu werden, n der sich sowohl die preußi' schen Haupt- und Landcsgeflüte als auch Pferdezüchter aus Oesterreich Ungarn, Rußland, England, Arabien, Norwegen kc. betheiligen werden. ' Die berühmt Stand Stud Company in Whitesteld bei Manchester schickt allein über zwanzig Pserde hieher. . Brauns chweig, 5. Juni. DaS hiesige Schwurgericht verurtheilte heute nach zweitägiger Verhandlung den Ar beiter Vollmer von hier wegen Gatten mordeS zum Tode,' obschon derselbe feine That hartnäckig ableugnete. Der Un mensch halte seine Frau erst erwürgt un dann, um den Verdacht van sich lenken, die Leiche aufgehängt. Der Verbrecher, ein in zweiter Ehe lebender Mann von 5J Jahren, war bereits frü her schon wegen Verführung seiner () genen Tochter zur Blutschande zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt worden.' Ä ü d e s b e i m, 6. Juni. Der beim letzten Brande angerichtet Schaden ist für die Mobilien aus 80.000 M. nnd für die Gebäude aus 247.470 M. taxirt. Di enorme Hihe der lehten Tage hat den Traubenstock recht . vorwärts & bracht. Der Riesling, der Hauptsa des Rheingaucr WeingelSndes. hat Ge . scheine in genügendn Anzahl, und eö - sind seit Ende der vorigen Woche in den. besseren Lagen blühende Traubenstöcr anzutreffen. Die Aussichten iinj m:, c;Mv ..-.f.f:jr:jr. :x.. .. ' -cuiiiiv iiiu uuijciiutiuiiu iiiuji uuyir. , ft; r.;rs v:. nf..n ( 1 eine reiche Obsternte von. Tag zu'-,, mtf iü vuuihi uiuu bsiiiui geringer. In Folge der übergroßen H. Ct . V ... 0.... . f" "

moyz. uno oann aucy n vige von U(tn stark auftretendem Ungeziefer fällt ej M verhältnißmäßig großer Theil desFrua u-lt ansatzes .ab. rian AuS der Pfalz. 6. Jani. Jrn Frankenthal wurde gestern vor der v Straskammer die Klage gegen die Witt - we Roth und deren Nachbarn auZ Og- , geröheim verhandelt, die in Gemeinschaft mit dem Bruder der Ehesrau deren Ehe mann so mißhandelte, daß er den Tod' davontrug. Die Wittwe wurde zu einer Gesängnißstrase von 1 Jahr, ihre Helfer Friedrich Löchner zu 1 Jahr und Joh. Löchner zu 6 Monaten Gefängniß, sowie ' zu gemeinschaftlicher Tragung der Ko sten verurtheilt. - Dieselben waren erst vor Kurzem aus der Untersuchungshaft nach 0ü Tagen entlassen worden.' Dec' Ermordete, ein Trunkenbold, hatte seine Frau stets auf'S Aergpe miandeU.

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