Indiana Tribüne, Volume 6, Number 278, Indianapolis, Marion County, 25 June 1883 — Page 4
Geo. F. Borst, Sculfdje ApiihcK.
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Plenie mit Keilerei.
Ein etwas gar zu gemüthliches Picnic wurde gestern von den JrlSndern im Ma lott Park abgehalten. Der Besuch war ein zu großer als daß eS ohne Keilerei hätte abgehen können. Einige Raufbolde erblickten den Gipfel der Gemüthlichkett in einer .regelrechten Keilerei. Einer derselben, ein sehr be rüchtigter Bursche, JameS Oliver glaub te ebenfalls das Vergnügen durch feine Anwensenheit vergrößern helfen zu müs sen. Er war stark betrunken und als man ihm sagte, daß eS bester für ihn wäre, sich aus dem Staube zu machen, machte er sich allerlei mit seinem Revolver zu schaffen und schoß endlich mehrere Schüsse auf die ihn verfolgende Menge ab. Der siebente Schuß, den der Raufbold abfeuerte, traf den 18 jährigen John Drapier in die Wange, eine schlimme Wunde verursachend. Natürlich ging auch Oliver nicht leer au?, sie hauten mit Prügeln auf ihn ein wobei ihm da? Nasenbein gebrochen wurde. Oliver wurde dann durch Sergeant O'Donnell verhaftet, in's Stationshaus gebracht und unter die Anklage deö Mordversuchs gestellt. Auf dem Fest platze ging eS aber deshalb nicht weniger .gemüthlich- zu. D'e gegen Abend ein gelaufenen Auae brachten noch eine ziemliche Anzahl Raufbolde mit und ei nige regelrechte Prügeleien, wobei man auch von Messern Gebrauch machte, wur den in Szene gesetzt. Wabel erhielt ein junger Bursche. Namens Wm. Walker, eine leichte Schnittwunde und mehrere Andere wurden mehroder weniger schlimm verletzt. Auch bei dem Picnic, welches gestern zum Benefiz von Tom Somervill in Knarzer'S Grove stattfand, ging eS nicht friedliebend zu. ' Dm Eltern zur Warnung. Das kleine Söhnchen von Jsaac Shelly, No. 23 Jndiana Avenue, spielte gestern Nachmittag, wie das mit Vor liebe von Kindern geschieht, gerade in der Mitte der Straße. Eine Straßencar kam daher, da aber auch die Straßencartreiber nur zwei Augen haben und doch nach toi ver schiedenen Richtungen hin auspassen sol len, wurde das auf dem Geleise spielende Kind von den Mauleseln niedergetreten und erheblich verletzt. Erst als die Car dem Kinde ganz nahe war, wurde das selbe von dem Treiber bemerkt und durch schnelles Anhalten der Car wurde we nigstenZ verhindert, daß diese selbst über den Kleinen hinwegging. Der Treiber selbst, welcher Nelson Philip heißt wurde verhaftet, und wegen Fahrlässigkeit in Anklagezustand versetzt. Es ist jedoch sehr fraglich, ob man dem Manne etwas anhaben kann, da er das Kind nicht bemerkt zu haben scheint. AuS diesem Vorkommnisse sind jedoch wieder zwei Lehren zu ziehen. Erstens sollten eS Eltern durchaus nicht zugeben. daß ihre Kinder den Fahrweg als Spiel platz benutzen, zweitens sollte sich daö Publikum auch in diesem Falle sagen, daß die Anstellung von Condukteuren auf den Straßenbahnwagen, zur Sicher heit des Publikums nothwendig ist. Die Verletzungen des genannten Kitt des sind zwar sehr schlimmer Natur aber nicht lebensgefährlich. Einer unserer Freunde. Er fühlte ein von heftigen Schmerzen begleitetes fieberartiges Brennen im Rücken. Die besten Aerzte warnten ihn, daß er den unbehinderten Blutumlauf wiederherstellen mußte, und daS große Schmerzenheumlttel, St. Jakobs Oel, kurirte ihn als er an entzündlichem Rheu matismus leidend, schon dem Tode nahe war. Feuer. Gestern Nacht brach in dem Stalle No. 209 Nord Pennsylvania Straße Feuer auS, welches einen Schaden von $300 verursachte. Derselbe ist durch Ver sicherung gedeckt. Der Stall war Eigen thum des Herrn George V. Stout und wie das Jeuer entstand ist bis jetzt Allen noch ein Räthsel. Die Flammen wurden zuerst in dem Heuschober gesehen, von wo aus sie sich rasch verbreiteten. Der Hausknecht JameS Aherns hatte seine Schlasstätte in dem Stalle und ret tete sich nur mit knapper Noth indem er auS einem 12 Fuß hohen Fenster sprang. Leider verunglückten bei diesem Brande einige Mitglieder der Feuerwehr. Einer Namens M. McGusf brach eine Rippe indem ir zwischen zwei ' Schlauchwagen gerieth und William Youtsey und Frank Huffer fielen mit dem einstürzenden, halb verbrannten Heuboden durch, und erlitten leichte Verletzungen. ES heißt, daß C. M. Walker, der Redakteur der .Times" von Generalpost meiste? Gresham mit einer Stelle als Oberclerk bedacht wurde. WM.
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Ein nasses Grab. Zwei Männer ertrunken. Leider scheinen die Unglücksfälle, welche in diesem Jahre beim Baden sich ereignen, sehr zahlreich werden zu wollen, denn ge stern haben schon wieder zwei Männer beim Baden ihren Tod gesunden. Der Eine heißt Stephen Britner ist ein Angestellter der Atlas Werke und begab sich gestern Nachmittag mit einigen Freunden zum Zwecke eines Bades in den Fall Creek, nahe der Air Line Brücke. Dabei kam er an eine etwa 12 Fuß tiefe Stelle und da er nicht schwimmen konnte, sank er unter und ertrank ehe man ihm Beistand zu leisten vermochte. Die Leiche wurde von den Leichenbestat tern Kregelo & Whitsett in Verwahrung genommen. Der Unglückliche war erst 19 Jahre alt und von Elwood, Madison Co. gebürtig. Wm. M. Folsom, das .zweite Opfer welches der gestrige Tag forderte, ertrank im White River. sechs Meilen von hier, nahe der Centerkirche. Er war ein Farmer und erst 15 Jahre alt. Das Unglück geschah um 5 Uhr gestern Abend. Die Leiche wurde zu George Armö, woselbst der junge Mann wohnte, ge bracht. , m Mavorö-Court. Clem und Mary Jobnson, bekannten sich der Schlägerei schuldig und wurden bestraft. Die Anklage auf Leben in wilder Ehe wurde gestrichen. Frank Roberts wurde wegen Waffen tragenö bestraft. Edward Scott hatte Frank Roberts eine Prügelsuppe eingebrockt. Obligate Strafe. Das Verhör gegen den verbrecherischer Nachlässigkeit angeklagten Nelson Phil lips wurde bis Mittwoch verschoben. Lucilla SawerS wurde von der Anklage Mary Johnson geprügelt zu haben, frei gesprochen. JameS Oliver wird sein Vorverhör nächsten Mittwoch zu bestehen haben. George S. Bitters hatte sein Pferd an einem Baume angebunden. Mußte ble chen. Louis Heßler wird morgen früh ein Verhör zu bestehen haben. Er ist der Schlägerei angeklagt. John Henderson mußte das Vergnü gen Henry Schweigert geprügelt zu ha ben mit einer Geldstrafe büßen. Vierzehn Trunkenbolde und ein paar Prostituirte bildeten den Rest des Male fikanten ContingentS. SäagerfestlicheS. Gestern Vormittag sollten wieder beide Comites für das Sängerfest Sitzung ab. halten, aber es kam keine beschlußfähige Zahl zusammen. Auf diese Weise geht die Geschichte nicht voran. Es sind nur noch wenig über zwei Monate bis zum Fest und wenn jetzt nicht gearbeitet wird, dann kann man auf keinen Erfolg rechnen. Die nächste Sitzung wurde auf Dsn nerstag Abend anberaumt und wir Hof fen, daß die Mitglieder der Comites er scheinen und etwas Energie an den Tag legen. Dies gilt ganz besonders den Mitgliedern des Garantiesonds Comi tes. Schäfer'S Cinarrenladen befindet sich No. 80 Süd Delaware Str. fl
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CHRISTIAN WATEIiMAN. WatfeMMiairo, Hohlä? Köpper.) Whiskies i Weinen, Ein sonderbares Sreigniß. Herr Martin Kleebauer, welcher in der Schmidt'l'chen Brauerei beschäftigt ist und No. 20 Downey Str. wohnt, war Samstag Abend in der Schwentzer'schen Wirthschaft und ging zwischen 11 und 12 Uhr nach Hause. Als er die Thüre seines Zimm'er öffnete, bemerkte er einen eigenthümlichen Geruch, wie von ange brannten Schwefelhölzern, und die Jen sterläden theilweise offen stehen. Da ihm aber sonst nichts Verdächtiges ausfiel legte er der Sache weiter keine Wichtigkeit bei und begab sich zu Bette. Nach einer Weile hörte er pfeifen und am Fensterladen klopfen, und machte seine Frau darauf aufmerksam. Es dau erte nicht lange, so wurde wieder geklopft. Er stand auf um nachzusehen, kaum aber hatte er die Thüre geöffnet, so erhielt er einen Schlag in's Gesicht der ihn sofort zu Boden streckte. DaS dadurch verursachte Geräusch Veranlaßte die Frau aufzustehen. Kaum aber hatte sie sich vom Lager erhoben, da war eS ihr, als ob ihr ein ganz eigen thümlicher Dünst entgegenkäme und sie sank bewußtlos auf das Bett zurück. Inzwischen hatte sich Herr Kleebauer wieder erhoben, erhielt aber sofort wieder Vtf ' 1. i ' . einen vqtag uno siurzle wieoer zu Boden. Unterdeß hatte sich die Frau wieder erholt und stieß beim Aufstehen gegen die Nähmaschine, welche vorher an einem ganz anderen Platz gestanden hatte. auch die übrigen Möbel des Zimmers standen in Unordnung umher. Ihr Mann lag mit blutüberströmtem Gesichte am Boden. Sonst war Niemand zu sehen. Herr Kleebauer, den man zuerst für schwer verletzt hielt, erholte sich bald wie der und war im Stande, heute Morgen an die Arb'eit zu gehen. Weder er noch seine Frau konnten einen der Thäter er kennen, und merkwürdig ist, daß Nicht? im Hause fehlte. Die Polizei ist von dem Vorfalle un terrichtet, aber es hat bis jetzt Niemand eine Spur von den Tbätern.. Merkwürdig ist auch, daß sich vor ein paar Tagen in einem anderen Stadttheil ein ganz ähnlicher Fall zutrug. , 'W Die drei Langhänse. DaS war eine gelungene Theatervor stellung gestern Abend. Die Auswahl des Stückes, die gute Durchführung, das prachtvolle Wetter, und der gute Besuch, Alles wirkte zusammen, um den Abend zu einem äußerst angenehmen zu machen. DaS Stück athmet von Anfang bis zu Ende Fritz Reuterlchen Geist. ES ist voll deö köstlichsten Humors und die ko mischsten Situationen wechseln fortwäb rendmiteinander ab. Diese komischen Szenen werden namentlich du?ch den Umstand herbeigeführt, daß ein Advokat einen Prozeß für den Beamten Lang. Hans zu schlichten hat.und dabei sortwäh rend von derAnnahme ausgeht, daß er eS dabei mit drei Klienten, also mit drei Langhänsen zu thun hat, während doch der eine Langhans, ObersSester, Rent meiste? und Justizrath in einer Per son ist. Herr' Meyer spielte diese Rolle ganz vortrefflich und nicht minder gut spielte Herr Denzau die Rolle des Advokaten. Herr Frank führte die sehr bedeutende Rolle deS Gerichtsdieners Kluckhuhn ganz vorzüglich durch und hatte die Genug s erkaufe im Ao. 10 West
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August Mai, 43 Süd JlliuoiS Str. thuung die Lacher stets auf seiner Seite zu haben. Er war sowohl was Spiel als Maske betrifft, ganz ausgezeichnet. Frl. von Kaselowska spielte daS naive plattdeutsche Mädel, mit der dieser Dame eigenen Liebenswürdigkeit und die Szene zwischen ihr und dem Gerichts schreibe? rief lauten wohlverdienten Bei fall hervor. Namentlich anzuerkennen ist, daß von ihr sowohl als Frau Frank der fremde Dialekt. so ohne Schwierigkei ten überwunden wurde. Herr Kunz hatte gestern Abend zum ersten Male Gelegenheit, sich in einer größeren Rolle zu zeigen, und leistete wirklich Besseres als je zuvor. Wenn ihm auch die nöthige Bühnengewandheit noch abgeht, so scheint man Herrn Kunz doch bisher nicht so viel zugetraut zu haben, als er wirklich zu leisten vermag. Frau Denzen und Frau Meyer führten ihre Rollen recht wacker durch, nur im ersten Akte sprachen sie wie auch Herr Denzan etwas zu leise. Dasselbe müssen wir auch in Bezug auf Herrn Rodau . sagen, der überhaupt gestern Abend nicht recht disponirt gewe sen zu sein schien. Alles in Allem genommen, war das Publikum sehr zufrieden, und wenn wir nicht irren, war daS auch bei dem Unternehmer Herrn Bindemann der Fall . Der Peter Frid meint, dak eS in der Stadt immer noch Leute giebt, welche noch nicht in seiner neuen Wirthschaft, No. 7l! Süd Delaware Strafe waren, und dab es Pflicht derselben sei. sich schleunigst einzusinken. 3- Die Herren Professor Roberts und Brown hsben daö bisher von Herrn und Frau Kappes geführte Institut kauf lich erworben. Die Familie Kappes wird demnächst nach New Mexco übersie deln. tT Im Stationsbause befindet sich Martin Kühl. Er ist Schullehrer in Bellville.JU., und kam zumBesuche seiner Schwester hierher. Sein Bater ist ein Prediger in Madison. Jll. Er leidet an religiösem Wahnsinn, und wird zeitweilig tobsichtig. Er wird nach dem Irrenhause befördert. Sahra Houston, ein vicrzehnjäh rigeö Mädchen wurde auf Veranlassung ibreS Vaters verhaftet, weil sie ihm dr.i $5 Geldstücke gestohlen. Sarah sagt, sie hätte einem andern Mädchen erzählt, ihr Vater behandle sie schlecht, worauf ihr daS gerathen habe. Geld zu nehmen und fortzugehen. Diesen Rath habe sie befolgt, habe die tzlö dem Mädchen zum Aufbewahren gegeben und dasselbe sagt lebt, eö habe das Geld verloren. Per Kabel. Deutschland.. B e r l i n. 23. Juni. Im Unterhause deö Landtages wurden die übrigen Ab schnitte der Vorlage zur Abänderung der Maigesede angenommen. Btk li n. 23. Juni. Du Centrum?. Partei hat ein Schreiben vom Vatikan erhalten, worin dieser seine Zufrieden beit mit der Haltung der Partei während der Debatte über die Vorlage zur Abän derung der Maigesete auölpricht.
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K f 1 V ö e c P Louise Michel. Paris, 24. Juni. Louise Michel wurde zu sechs Jahren Gesängnik und zehnjähriger Polizeiaufsicht verurtheilt, Vouget zu acht Jahren Gesangnik und Moret zu 1 Jahr. Frankreich und China. London, 27 'uni. England hat Frankreich und China seine Dienste als Vermittler angebot?. China will den Europäern den ganzen Red River eröff nen. verlangt abtr. daß sein Recht Zölle zu erheben und seine Oberhoheit über Annam und Tonking anerkannt werde. Man glaubt, dab Frankreich England'S Vermittlung annehmen wird. ' Verhaftet. Dublin, 21. Juni. Bernard Machugh wurde unter der Anklage der Theilnahme an der Ermordung des Rich terS Boung verhastet. Lord Mayor. Dublin. 24. Juni. William Maegher wurde zum Lord Mayor von Dublin erwählt. Ost -Straße Baubercin. Diejenigen, welche noch Antheile an den ebengenannten Baurerein wünschen, können dieselben entweder im Lokale des Vereins, N o. Rl S ü d Oft Straße, oder bei Herrn Älbert F. Kopx, (Meridian National ak erhalten. -. Das Eintrittsgeld per ntheil icliZgt 50 Cents. Die regelmäßigen Versammlungen de Vereint sindn am Mon:ag AbeHd ftitt. ÄST Am ersten Moxtsg im Juli wild mt Un Einzahlungen begonnen. Jae. Kunkk l. Präsident. Jred. Wer,, Sekretär,. CD Un. 2 Die beste 5 Cent igarre in Amerika. .33 Havanna Filter. SCHNULL ÄS ICIva, Indianapolis. LnZkunft wird gerne ertheilt. Court Hou so FMfch-MswA von Gebrüder Böttcher
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