Indiana Tribüne, Volume 6, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1883 — Page 2

Dndiana Hnbüne.

FSglilZe-nnd Senntagsansgaöe. Lsffce: 12S.Marylattdstr Indianapolis, Ind., 33. Juni 1883. Barnett'S Banve. Wie der Telegraph berichtet hat, ist die Untersuchung gegen John Barnett und dessen Bande, die so lange der Schrecken von Mamsee County, y., geuesen ist, in Mount Sterling. Ky , dadurch zum vorläufigen Abschlüsse ge kommen, daß mehrere der Angeklagten zu lebenslänglichem Zuchthause verur theilt worden sind. Ueber die Fehde zwischen Barnett und seinen Anhängern aus der einen und der Familie Helton und deren Freunden auf der anderen Seite haben die Verhandlungen ein an schauliches Bild nicht geliefert ; die Zeugen fürchteten die Rache der einen oder anderen Partei und es ist nur gelungen, ewzelte Angeklagte einzelner Verbrechen zu übersühren. Die Kenntniß sämmtli cher Vorgänge und ihres inneren Zu sammenbanges würde der Feder eines Irm ff tfijrn öligen toiie Ion zu einer yoql inic resianten Schilderung liesern. John Barnett ist ein stattlicher Mann über 6 Fuß hoch, stark und gewandt, aber gleichzeitig durch angenehme Manieren und eine fast mädchenhaste Weich.beit seiner Sprache auffallend. Seine AnHanger, später seine Bande, hatten einen wahrhast hündischen Respect vor ihm und leisteten ihm blinden Gehorsam. Die erste Spannung zwischen Barnett nd der Familie Helton soll dadurch ent' standen sein, daß ersterer eine Wittwe Bekrast vor dem Abschlüsse eines Kauf fleschäst warnte, durch welche- Vaugh Helton, der Mann einer Schwester Bar nett's, einen ziemlich bedeutenden Ge winn gemacht haben würde. Dies ge schah vor drei Jah?en und hatte zunächst eine Keilerei zur Folge, in deren Verlause der alte John Helton durch mt mand- einen Messerstich in den Arm er hielt. Barnett hatte bis dahin für einen guten Kerl- gegolten und war noch nie mit dem Gerichte in Berührung gekom men. Kurze Zeit daraus traf Vaugh helton mit Barnett in einer Wirthschaft in Cornwall zusammen, machte ihmVor würse, daß er sich gegen seinen eigenen Schwager heimtückisch benommen habe, und der unvermeidliche Kampf endete mit einem Stiche in den Rücken, den hellon davontrug. Ein von Helton eingeleiteter Proceß hatte die Folge, daß Barnett $50 Schmerzensgeld und die Kosten bezahlte. Am ausgesprochensten nahm ein gewisser Gi! Messer für Hel ton und gegen Barnett Partei; der selbe wurde eines Abends aus dem Hin lerhalte erschossen. Die Helton'Partei machte Barnett sür diesen Meuchelmord verantwortlich und schwor ihm Rache. Drei ihrer An Hänger suchten in einer Nacht, Barnett in seinem Hause zu überfallen, derselbe war aber gewarnt worden und hatte stch auf einen Hügel zurückgezogen, der ihm günstige Gelegenheit zur Vertheidigung bot. Bei dem Versuche, ihn hier zu überfallen, wurde Jim Messer von Bar nett getödtet, ein anderer Mann schwer, und Hack Helton, ein Bruder des Vaugh, leicht verwundet. Drei Heltons hatten jetzt also schon Blut lassen müssen, und zwei ihrer Freunde, die Gebr. Messer, waren todt. Barnett und seine Leute und die Heltons mit ihrem Anhange gingen nur nrch bis an die Zähne bewaffnet aus und schössen offen und aus dem Versteck aufeinander, gerade wie die Apachen und die Chiricuahuas. Die Heltoniten paßten dem Barnett so aus, daß derselbe nicht mehr wagen konnte, in einem seiner Häuser zu übernachten. Der Kerl hatte nämlich zwei Familien und das kam so : Zwei Jahre vorher hatte BarnettS Frau ein Dienstmädchen gemiethet, und dieses halte Gnade vor den Augen ihres Dienst Herrn gefunden. Der letztere war schlau und verheirathete um des häuslichen Friedens willen das Mädchen an einen feiner Freunde-, einen Hauptstrolch, dem er auch noch ein paar Dollars zur Einrichtung der Wirthschaft bezahlte. Das junge Eheleben muß nichts Ver lockendes gehabt haben, oft war kein Brod,ja nicht einmal Schnaps im Haufe, und nach ein paar Monaten kam die junge Frau mit einem Kinde wieder zu Barnett zurück. Der .noble Bandit", wie die Zehncent'Novellen den Kerl nen nen, baute dem Frauenzimmer ein klei neS hauS und lebte bald in diesem, bald auf der ihm gehörigen Farm. Währeiid Barnett sich im Walde der borgen hielt und mit seiner Bande bald in dem einen, bald in dem andern Coun ty austauchte, wurden den Kühen aus der Farm- des Vaugh Helton die Bäuche aufgeschlitzt, fpäter einigen Pferden die Fußsehnen durchschnitten und kurze Zeit darauf klopften fpät am Abend vier harmlos aussehende Farmer an Vaugh'S Thüre und baten um ein Nachtlager. . Dies kommt in jenem Theile von Ken tucky so häusig vor, daß nichts Auffal lendes darin lag. Die Farmen, auf denen die Leute dort leben, sind meist klein, wenig fruchtbar und werden schlecht bewirthschastet; Jagd und Fisch sang muß die Mittel zum LebenSunter halte in ausgedehntem Maßstabe mitlie fern. Die Leute kommen ost aus ueiten Entfernungen zu ihren Spiel und TrinkGelagen zusammenund bitten, falls ihnen der Heimweg zu weit ist, bei dem ersten besten Farmer um Unter kunst. Die Fremden wurden mit dem Besten bewirthet, was im Hause vor Handen war, und erhielten nach noch manchem Trunke Decken und die mit Stroh gefüllte Scheune angewiesen. Ob diese vier Leute mit den Voraänaen ie ner Nacht in Zusammenhange flehen, ist nicht ermittelt worden. Vaugh' Frau beschwor ihren Gatten, das Haus iu verlassen, sie fürchte Unheil. Der Mann lachte sie auS. . , Gegen Mitternacht wurde an die

Thüre gcklopst; Frau Helton sah durch

einen Schröder am Fensterladen uno ver dem Scheine einer Blendlaterne, di? einer der Männer vor der Thüre trug, daß es Maslirte waren, die Einlaß begchrten. Die Thür war wohl verwahrt; die Frau lehnte sich noch mit dem Nucken gegen dieselbe und Vaugh riß sein Dop.pelgewehr von der Wand über dem Bette.. Die Leute draußen führten mit Balken oder Wagendeichseln und Arxten hestige Stöße und Hiebe gegen dieThür, eine Halste derselben brach ein und ein Maökirter drang in das Haus, der von der äußerst krustigen Frau Helton ge ürgt und in die Ecke gedrückt wurde. Segen emcn zweiten MaZkirten brauchte Vaugh sein Gewehr, aber dasselbe ver sagte und auch der zweite Hahn klappte resultatlos aus das Piston; die Zünd Hütchen waren abgenommen. Der zweite 'Naskirte zielte mit einem Revolver über Sie Schuller der Frau Helton nach Baugh und schoß diesen ins herz, kurze Zeit später brannte das Haus deS alten John Helton in Folge von Brandstistung ab. Die Vorgänge bei der endlichen Ver bastung dcs Barnett und seiner Bande sind noch in srischer Erinnerung und wir haben nur noch hinzuzusügen, daß damals Barnett den Sberm ersuchte, ihn und seine .Freunde- nicht zu verhalten und sein Ehrenwort- gab, daß 'sie sämmtlich an einem von dem Sheriff zu bestimmenden Tage sich in Mount Ster liag einsinden würden. Der Sheriff mußte wohl hierauf eingehen und Bar nett hat sein Wort pünktlich eingelöst. Er mag damals einen anderen als ihm günstigen Ausgang der Untersuchung sür eine Unmöglichkeit gehalten haben. Die .Vendetta- hat wenigstens vorläusig ihren Abschluß gesunden. D!: Tanzfrage ct Um Nekchötaee. Der Landrath der Ostpriegnitz, Herr Geh.Regierungsrath v.Grävenitz,schreibt die .Berliner Volkszeitung-, hat das zweiselhaste Verdienst, weit über die Grenzen seines gewöhnlichen Wirkungs kreises hinaus bekannt geworden zu sein durch eineFürsorge sür den armenMann so eigener Art, daß dieselbe wohl ver dient, in'S. rechte Licht gestellt zu werden. Durch eine Bekanntmachung vom 9.Ja nuar d. I.. veröffentlicht in dem Kreis blatt sür Ost'Priegnit), hat derselbe die Polizeibehörden seines KreiseS angewie jen, die Erlaubniß zur Abhaltung von Tanzluflbarkeiten der unteren Volksclassen im Lause desJahreö nur sür zehn von ihm selbst bestimmte Tage zu ertheilen, an welchen dann nach landräthlichem Willen im ganzen Kreise allgemeines Vergnügtsein Herr schen soll. . WaS dieser Fürsorge sür die unteren Volttclaffen noch ganz besonders den Stempel deSAuZnahmegeseheZ ausdrückt, 'st die Bestimmung des Herrn v. Gräve nitz, daß diese Beschränkung für die Tanzvergnügungen der Bürgersamilien in den Städten und der bäuerlichen Fa milien auf dem Lande nur insoweit An wendung finden soll, als die Ausdeh nung des Tanzvergnügens nach 12 Uhr Nachts vom Landrath erlaubt werden muß. Bis Mitternacht kann also hier ohne Gefahr für die Sittlichkeit tagtäg lich dem Tanzvergnügen gehuldigt wer den. Ist es nicht so konnte der Abg. Büchtemann im Reichstage fragen als wenn man sich um hundert Jahre zurückversetzt sühlte, in eine Zeit, wo die Glerchberechtlgung der Stände noch nicht anerkannt war, als man die Gutsbesitzer und die Bürger schied von den Bauern, und diese alle von den Hörigen? Ist es m der That in der zweiten Hülste des neunzehnten Jahrhunderts erhört, daß em Landrath die unteren Volksclaffen anders behandeln will in Bezug auf das Staatsrechtals Die oberen Classen? Alle Beschwerden waren vergeblich. und der frühere Munster des Innern. von Eulenburg, verfügte sogar, daß die angeordnete Beschrankung der für die arbeitenden und dienenden Classen bestimmten Tanzlustbarkeiten im öffentlichen Interesse für gerechtfertigt erachtet werde." In Folge besten stellte dre Fortschrittspartei der der Debatte über die Gewerbeordnung den Antrag : .Jedoch sind die Beschränkungen der Tanzlustbarkelten für emzelneVolksclas sen unzulässig." Der Negierungövertre i v (V er r i ier, uno in itoige oe en aucy oie .ar beiterfreundlichen- Conservativen. wi Versetzten sich entschieden dem Antrage. An der Verhandlung betheiliate sich u. A. Eugen Richter, der den Herren Folgendes vorhielt : - .Ist es gerechtfertigt, den unteren VottSclassen größere Beschränkungen aufzuerlegen als den wohlhabenderen ? Das Gegentheil ist der Fall. .Wir, die wir hier durchweg der wohlhabenderen blasse angehören, mujlen uns doch in die Lage dieser Elasten versetzen, die hier in Frage kommen. Haben die einen so großen Kreis von Vergnügungen zur Auswahl, wie die wohlhabenden Clafsen? Können sie Vergnügungsreisen, Badereisen machen, Theater, Koncerte u. s. w. besuchen ? Nein, meine Herren, gerade für unsere Landkreise sind die öf fentlichen Tanzlustbarkeiten das einzige Vergnügen, auf das sie in der sauren Arbeit der Woche als ein frohes Fest hoffen, die einzige Lustbarkeit, die diese Elasten haben, und die soll ihnen hier noch besonders erschwert werden. Wenn man hier die übrigen Handwerksmeister und die Grundbesitzer den Arbeitern ge genüberstellt, ja diese haben ihre geschlos senen Vereinigungen, die haben ihre Hochzeitsfeste, Familienfeste, bei denen getanzt wird. Dienstboten dagegen und Handwerksgesellen kommen sehr wenig zu solchen Tanzlustbarkeiten, die sind auf die öffentlichen Tanzlustbarkeiten erst recht und vornehmlich hingewiesen. Wenn man wirklich für die socialdemo kratischen Arbeiter Propaganda machen will, so muß man solche Verordnungen lassen."- (Sehr richtig! links.) Trotz alledem und alledem Ablehnung der Anträge und damit Gütheißen auch künftiger - landräthlicher - Verordnung. .Alle Preußen sind vor dem Gesetze gleich" wenn nicht der Herr Landrath

im effer.isidn Jntinstt etwas nnfcc reö bestimmt. '

Erziehung des Negers. Nirgends im Süden wild der Ausbil oung des Negers mehr Beachtung ge schenkt, als in Atlanta, Ga. Dort herrscht nicht mehr daS Aorurtheil, daß die Schwarzen nichts zu lernen brauchen; die Weißen nehmen theils eine freund llche, lheitö eine abwartende Stellung ein und gaben u. A. der AtlantaUni versität sür Farbige Gelegenheit, sich zu entfalten. Wer Versuch gluckte in sol chem Maße, daß der Staat jetzt dieser Anstalt ebenso viel Zuschuß bmükl als dem Franklin College, dec Universi tat für die Seiten. Vorige Woche fand in der Negeranstalt die Schlußprüsung statt, der auch der Gvuvkrneur bei wohnte. Alle Zubörer sprachen nach' traglich ihre .Befriedigung aas. Wälz rend des lktzten Jahres hatte die Anstalt 340 Studenten, die jetzt sämmtlich ent lassen wilden, um ihren FiZlbenger.osjen das beizubringen, was sie selbst gelernt haben. Und da jeder der jungen Leute zu fühlen scheint, daß das Schicksal seiner Rasse wesentlich durch ihn selbst be tlnstußt werden kann, so geben sich die geschulten Neger anerkennensweithe und erstaunllche Muhe. Ihre Schüler wlederum lernen mit großem Eiser, und die Folge davon ist, daß die Neger. we nigstens in Georgia, sich viel schneller ausbilden, als man gewöhnlich glaubt., Es muß bervorgehoben werden, daß die besseren Zeitungen, voran die Allanta Conswutlon". das hervorragendste Blatt im ganzen Südosten, sich dcr Negererzie hung mit großer Wärme annehmen, und daß bedeutende Männer, wie Senator Brown und Cx Gouverneur Colquitt, ihren Einslich in derselben Richtung gel tend machen. Georgia ist denn auch in der That der gedeihlichste Staat im ganzen Lüdep, obwohl er von Natur auS bei Zei'.em nicht der reichste ist. Die Auster. Der bedeutende englische Physiolog Thomas Henry Huxley in London, dem die Wijsenschast die sorgfältigsten Beob achtungen der Mollusken und Akepha len kopflosen Weichthiere verdankt, besprach kürzlich in einer Vorlesung ei uige interestante Momente aus der Na turgeschichte der Auster. Dieses See thlcr kann bekanntlich seine beiden Scha len bis zu einem bestimmten Grade öffnen und bewirkt dies durch einen flroßen Muskel, der mitten durch den Körper von einer Schale zur anderen geht. Es ist dies nothwendig, um de Thiere die Einnahme der Nahrung, die Einathmung der im Waster befindlichen Lust und die Geschlechtsfunktionen resp. d:e Ausscheidung der Eier oder des Lai ches zu ermöglichen. Der Körper be steht aus einem Sacke, in welchem die große Leber, die Fortpflanzangsorgane, der Darmankanal, das Herz und die zerstreuten Nervenknoten liegen. An dem Körper sind vier Kiemenblatter be festigt, die zwischen dem Mantel dem sogenannten Barte liegen und nach vorn an der welchen Mundössnung zu sammenstoßen, an welcher letzteren klei nere Mundkiemen sitzen. Dieser ganze OrganiSmuS ist em Kunstmerk, kunflli cher und bei aller scheinbaren Einfachheit rompllcirter, als die beste Repetlr-Uhr. Die Auster ist mit keinen Organe auS gestattet, welches es ihr möglich macht, die zu ihrer Nahrung bestimmte Beute zu ci greisen. Deshalb ist der Ban so construirt, daß er je nach dem Willen des Thieres ein Ein und Ausströmen des WasserS zu veranlassen im Stande ist. Zugleich mit dem Waster kommt Die aus mikroskopischen Geschöpfen be stehende Nahrung in die Schalen und wird von dem Barte zurückbehalten und dem Thiere zugeführt. Aus dieselbe Weise werden die Eier ausgeschieden. nachdem dieselben in den Fächern der Kiemen befruchtet und eme Zeit lang ausgebrütet morsen sind. Die Elerbll dung pflegt Ende Mai zu beginnen und bis Ende August zu dauern. Während dec Laichzeit ist die Auster weniger fett und wohlschmeckend, daß der Genuß der selben aber während der Geschlechtsfunk tionen der Thiere schädlich sei, ist ein Irrthum. Haben die mikroskopischen Eier die Form eigenthümlicher Larven angenom men, so verlassen sie da? HauS derMut ter; zu dieser Zeit hat, die Brüt noch nicht die mindeste Aehnlichkeit mit den Thieren, zu denen sie sich spater ausbil det. Eine ausgewachsene Auster enthält bis zu einer vollen Million Eier, die, zu den erwähnten Larven ausgebildet, sich nicht sofort irgendwo festsetzen, sondern. m den oberen Schichten des Wassers treibend, hinaus in den Ocean und wieder an die Küste zurückgeführt werden. Dieser Zustand währt mehrere Tage, und derartige LarvenschwSrme werden 80 biS 100 Meilen von der Küste, resp. den Austerbänken gesunden. DasWachS thüm der Auster ist bei den verschiedenen Arten verschieden. Durchschnittlich wach sen die Schalen im ersten Jahre bis zu H Zoll Durchmesser, im nächsten Jahre um 1 und im dritten um Zoll. Mit dem vierten Jahre ist die Auster ausge wachsen: dieselbe erreicht höchst wahr scheinlich ein Alter bis zu 25 Jahren. Der außerordentlichen Fruchtbarkeit der Weichthiere entsprechen die Gefahren welche ihre Existenz bedrohen. So lange dieselben Larven sind, dienen sie vielen Seelhieren zur Nahrung ; sie erfordern einen Salzgehalt des Was ers von mm bestens 3 Nrocent,. sterben, wenn sie in Wasser getrieben werden, das weniger salzhaltig ist und sind und bleiben von der Temperatur des Watters auker ordentlich abhängig. So lange die Sckalen noch weich sind, dienen die Austern vielen Fischgattungen zur Nah.' rung und sind dieselben fest geworden, so beginnt der Kampf Aller gegen Alle. Sobald eine Austernbank so stark bevölkert ist, daß das Seevasser den einzelnen Thieren nicht mehr ausreichende Nah! rung zusührt, tritt Hungersnoth ein, und die schwächeren Thiere erliegen im Kampfe um's Dasein. Endlich bohrt der Bohrwurm auch die festeste Auster an

und holt mittels seines Rüssels den wei ch'.n Körper aus der schützenden Schale. Im cauadischen UrWalde.

ES ist eine durch vielfache Erfahrun gen bestätigte Thatsache, daß der Pio nier im nordwestlichen Eanada mit weit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hat, als der Ansiedler in irqend einem Theile der Ver. Staaten. Die szinter wäldler Canada's ermangeln rincr ge wisten Gutherzigkeit und Hilfsbereitschast so wenig, als die Leute, welche die Anfänge der Cultur in den Nordwesten der Ver. Staaten trogen, sind aber un verhällnißmäßig roher. Ein kürzlich nach Ottasa zurückgekehrter Engländer entwirft eine trostlose Schilderung der Erfahrungen, dre er in den beiden lktzten Jahren im westlichen Canada gemacht hat. Cr hatte dort von r einem Jec wandten einen ansehnliie'n Landcom plex geerbt und beschlok. da sein Ee. schüft in England schlecht ging, er aber immer noch im Besize ziemlick bedeutender MiNet war, seine Thäliakeit dem Anbau des ihm zugefallenen Landes zu widmen. Er kam in der günstigsten Jahreszeit mit seiner Frau, einem Kinde und zwei von England mitgebrachten Dienstboten aus dem Lande an. Der Wald, Mit dem dasselbe zum großen Theile bestanden war.machte einen prüch tlgen Eindruck und enthielt viele Plätze, an denen alle Bedingungen vorhanden zu sein schienen, sich eine glückliche Heimald zu gründen. Mit Zugthieren, Milchkühen. Vorrä' theil aller Art, Ackerbau- und Haus und WirthschastSgeiäthen war der Ankömm ling reichlich vttfehen und die ersten Nächte wurden in dem geräumigen Zelte ganz dedaglich verbracht. Aus der Nli be und Zerne kamen Ansiedler. Hvlzsäl ler und Arbeiter herbei, der Engländer engagikte 12 krastiqe Männer als Ar bclter und ritt in Begleitung eines dc? selben, der in der Nachbarschust Bescheid wußte, zu allen Farmern, um der LandeSgkwohndeit gemäß deren Mithilfe bei Errichtung eines Blockhauses zu erbit ten. Die Leute entsprachen bereitwillig diesem Ersuchen, der Engländer stellte seinen Whisky'Vorrath ebenso bereit willig zur Verfügung, und die Leute be tranken sich so, daß trotz der vielen han de nach Verlaus mehrerer Taqe nur ein erbärmliches HauS errichtet war, in wel ches Regen und Wind ungehindert Zu tritt hatten. Der englische Diener lief davon, weil ihm die Arbeit zu schwer war,- die Dienerin wurde so mit Hei rathSanträgen bestürmt, daß sie nach we, niqen Wochen ebenfalls die Familie ver ließ. Nun mußte die gebildete, aber in der Küche wenig bewanderte Frau das Kochen für Mann und Kind, sowie für 10 bis 12 Arbeiter besorgen und alle sonstigen Hausarbeiten verrichten. Sie that dies mit Aufopferung aller ihrer Kräfte, aber eS wollte ihr trotz des be sten Mehls und Backpulvers lange nicht gelingen, ein schmackhaftes Brod zu Stande zu bringen. Neue Vorräthe mußten aus 35 Meilen Entfernung aus schlechten Wegen herbeigeschafft nxrden. die Mittel des Engländers schwanden, die Frau wurde krank und gebrochen an Leib und Seele ist derselbe jetzt nach Ottawa zurückgekehrt. Ein Verkauf des Landes mit den Verbesserungen ist ihm bisher nicht gelungen. .. a i m zsom Jnianoe. John H. Alexander, de r neue farbige Cadet, welchem die Frei stelle h West Point von dem Congreß Repräsentanten Geddes von Ohio über tragen wurde, wurde am 6 Januar 1862 in Helena, Ark., geboren. Sein Vater war früher Sklave und befand sich im Besitze des Plantager.besitzers Alexander in Airginien, es gelang ihm aber, erst sich selbst und später seine Fr.'u. sowie die drei Kinder, die ihm bis dahin geboren waren, frei zu kaufen, worauf er mit seiner Familie nach 5)elena zog. John H. Alexander besuchte die Hochschule in k)elena, war dann sechs Monate in Mississippi und bezog dann das College in Oberlin. O., aus dem er nur während des Herbstes, WinterS und Frühlings verblieb, während er im Sommer als Kellner im Weddell. House in Cleoeland, O.. daS für den Aufenthalt in Oberlin erforderliche Geld erwarb. Die. Zeug niste der einzelnen Profestoren in Ober lin über sein Verhalten und den Umfang seiner Kenntnisse sind äußerst schmeichelhaft. Der Ocean macht sortwahrend Angriffe auf Coney Island, die so beliebte Sommerfrische in der Nähe von Brooklyn. Von dem Strande, auf dem die großartigen .Hotels errichtet find. i or-y si"..j c. reißen oie Avogrn illll um oum yui weq. Seit dem 1. Jan. 1383 'find an der Sandbank, welche das Einlaufen in die Bai von New York erschwert, 9 OceanDampfer aufgetaufen und zwar : Wisconsin, Salier, Main, Exelsior, Faraday, Furnesia. Heindel, State os Jndiana und City of Rome. Diese Liste umkl't Schisse von höchst verschie denem Zzange und Tonnengehalte. Die New Porker Zeitungen sagen, eS sei die höchste Zeit, daß eine umfaffende Untersuchung des Hafens und der Einfahrt in die Bai vorgenommen werde. Man fürchtet, daß eine solche Unter suchung höchst beunruhigende Resultate zuTage fördern wird und daß die An nähme, der Hafen von New Dork sei nicht nur einer dec besten der Welt, fov dern auch unverwüstlich, nicht mehr ge rechtfertigt ist. Noch ist die Behaup tung. der Hafen sei in höchst bedenklicher Weise versandet, nicht erwiesen, aber die Thatsache, daß 9 Dampser in so kurzer Zeit ausgelausen sind, sollte die Behörden veranlassen, nicht länger mit der noth wendigen Untersuchung zu säumen. Von 780 jungen Männern unter 21 Jahren, welche Jnsasten des Zuchthauses im östlichen Pennsylvanien sind, haben. 755 kein bestimmtes Geschäft erlernt. - Guten Schulunterricht haben die Meisten von ihnen genossen und 572 haben förmliche AbgangSprSsungen be standen: ' Diese Zahlen sprechen laut für die Einführung solcher Schulanstal ten, in welcherdiejungen Leute für be

stimmte Handwerke ooer sonstige Ve l

schäste vorbereitet werden; sie. zeigen, daß der bloße Schulunterricht ausrei chenden Schutz gegen die Versuchung zu einem unnützen und schließlich verbreche rischen Leben nicht bietet, und daß die Vorbereitung zu irgend einer nützlichen und einträglichen Arbeit hinzutreten muß. Derjenige, dem diese Aorberei tung fehlt, der.aus irgend eine Gelegen heit zum Erwerbe wartet, erglebt sich am leichtesten dem Müssiggang, dem An fanqe aller Laster. Eine großeAnzahl AuS Wanderer aus dem Staate Michigan, die sich im vorigen Sommer nach Da kota in der Erwartung gewandt hatten. dort ein Land zu finden, in dem Milch und Honig fließt, sind enttäuscht, ärmer an Geld, aber reicher um eme Erfahrung nach Michigan zurückgekehrt. Die alle siebzehn Jahre erscheinende Gillenart, gewöhnlich .Siebenzebnjahrs'Locust" genannt, ist diesmal im - westlichen Pennsylvanien ausgetaucht, wo man sie 1866 zuletzt be obachtete. Diese Thierchen kommen nicht in alle Theile der Ver. Staaten auf ein mal. Vor zwei Jahren waren sie in Ohio, wo sie vorher im Jahre 1864 er schienen waren. Die Nachkommenschaft eines jeden SchwarmeS kommt genau 17 Jahre nach dem Absterben des Schwar mes ans dem Erdboden hervor. Ihr Leben währt ungefähr vier Wochen. DaS Weidchen macht in den zartenZwei gen der Bäume Oeffnungen, in welche es seine Eier legt, worauf es stirbt. Die Zweige verwittern, und bald nehmen die Wälder eine braune Farbe an. Die Zweige fallen ab und aus den Eiern ent stehen sehr bald Larven, die sich selbst im Erdboden verbergen, um nach Verlauf von 17 Jahren als LocustS zu er scheinen. V or zwei Jahren kam ein Mann nach dem Städtchen Summit ville, Mo., der sich Lawson nannte und seinen Sohn, James Lawson, bei sich hatte. . Dieser war ein bildhübscher Bursche, der wie höchsten 17 Jahre aussah, aber versicherte, daß er 22 Jahre alt sei. Dabei war er ein munterer Gesellschafter und alle Mädchen verlieb ten sich in ihn. am meisten Frl. Black well, die auch Gegenliebe zu finden schien. Vorige Woche wurde durch Zu fall entdeckt, däß James Lawson ein Mädchen ist. Der alte Lawson ist mit seinem Sohne" verschwunden und Frl. Älackwell ist untröstlich. Die näheren Umstände des Falles sind noch nicht be sannt. Frau Myra Clark Gaines hat bekanntlich in dem BundeskreiSge richte in New Orleans eine Entscheidung gegen die Stadt New Orleans erlangt, durch welche die letztere zur Bezahlung von 2,000,000 verurtheilt wird. Die Stadt verweigerte die Zahlung, da sie die hierzu erforderlichen Mittel nicht besitze. Frau Gaines hat hierauf beantragt.daß dieSumme durch Steuer Umlagen ausgebracht werde und Bundes richte? Billings hat soeben entschieden, daß die tz2.000.000. abzüglich tz40,000, sür welche bereits Executionsobjecte be jchlagnahmt sind.in der beantragtenWei se auszubringen sein. DieseEntscheidung bringt die städtischen Beamten in einen eigenthümlichen Conflict. Artikel 29 der Verfassung des Staates schreibt vor, daß von dem Grundeigenthume eine hö here Steuer als 10 Promille des abgeschätzten Steuerwerthes nicht erHoden werden dürfe. Führen die Beamten den richterlichen Befehl aus, so verletzen sie ihren Diensteid, führen sie denselben nicht aus, so haben sie Strafen wegen Mißachtung des Gerichts zu. gewärtigen. Man erwartet allgemein, daß sie ihrem Diensteid treu bleiben und die Folgen über sich ergehen lassen werden. ; Der .Central P r e S b y t e rian will wissen, daß die Juden sich rasche: vermehren als die Christen. Schon ihrer geringeren Sterblichkeit vegen. Unter l00.000 Juden sterben 89, während unter 100. 143 sterben. Ein Metzger in Spring steld, Mass., gab neulich einem Reporter eine. Auskjärung. die wohl dazu ange than ist, nicht allein Henry Bergh. son dern auch jeden vernünsngeren Thier, freund Qju interessiren. So viele Leute", sagte er, .fordern in dm Glau den, daß dasselbe besser sei. als anderes, sogenanntes, .whitc meat" und zahlen für dieses Fleisch mehr, als für anderes. Wliite meat" wird aber dadurch er zielt, daß die Farmer schon 24 Stunden, ehe sie daS Schlachtvieh zu Markte brin gen, einige Blutgefäße derThiere öffnen. Dieselben verbluten sich langsam da her ihr Fleisch so weiß und nebenbei bemerkt ungesund ! . ?eutsQt Local-HaSrlSttn. Berlin, 4. Juni. Eine aufregende Szene spielte sich in dem Terminzimmer des königlichen Amtsgerichts hicrselbst ab. In derselben Zeit, während wel cher die Alimentationsklage ein:s jungen Mädchens gegen einen älteren verheira theten Herrn vor dem Amtsrichter ver handelt wurde, hatte der beisitzende Re serendar im Austrage des Amtsrichlerö die Vernehmung von Zeugen in einer anderen, mit der Alimentationöllage nicht zusammenhängenden Sache vorzunehmen. Der Vorsitzende richtete im Verlaufe der Verhandlung in der Ali mentationstlage an den beklagten Herrn laut die Frage, ob er stch als Vater des von dem jungen Mädchen geborenen Kindes bekenne. In demselben Moment siel eine junge Dame, welche gerade als Zeugin in der anderen Sache vernom men wurde und kurz vorher in das Ter minzimmer getreten war, mit dem Aus ruf : Mein Vater l" ohnmächtig zu Boden. Die ohnmächtige Dame war d Tochter deS alten Herrn, gegen den die Alimentationöllage angestrengt war, und zufälligerweise war sie, ohne daß sie oder ihr Vater davon eineAhnung hatte, in demselben Terminzimmer mit. ihrem Vater - zusammengetroffen. Ihr war gänzlich unbekannt, daß ihr Vater in dem Alimentationsprozeß verwickelt war. Der Vater war durch den' Vorsag der.

artig erschüttert, daß mit ihm nicht wei ter verhandelt werden konnte. DieToch ter wurde, nachdem sie zum Bewußtsein ' zurückgekommen war, durch eineDroschke nach Hause bksö:dcrt. In beiden Sa chen mußten demzufolge die Termine vertagt werden. Hannover, 4. Juni. Im Hof theater sand gestern bei der Aufführung vonGounod's Margarethe" im zweiten Akt an einem Aelcuch'ungLahparat eine Knallgasexplosion statt. Die Flammen wurden durch den 5.y')rant:N bald ge lischt. Die Vorstellung wurde kurze Zeit unterbrochen und dann sortgesktt. Das Publikum bewahrte große Auhe. Berlin.4. Juni. In der Actien brauerei Tivoli buch Mittags Feuer aus. Die Feuerwehr war binnen einer Viertelstunde mit vier Dampf, und fünf H?ndspritzen zur Stelle. DaL Feuer brach im PechhauZ au und äscherte dies ses, dann die Mülzrei, den Hopsenbo den und die Böttcherei ein. Menschenleben sind nicht verloren gegangen. Der Schaden wird auf eine halbe Million Mark beziffert. Posen, 4. Juni. DäS Posener Tageblatt" meldet, daß am gestrigen und vorgestrigen Tage 143 Mann vom 1. Bataillon des 4G. Jnsanterie-Negiments plötzlich erkrankt sind, muthmaßlich in Folge Genusses vergifteter Speisen. Ernste Gesahr soll nicht vorhanden sein. Seitens der Militärbehörde ist strengste Untersuchung zur Feststellung dcs That bestandeS eingeleitet. Leipzig, 1. Juni. Nicht geringes Aussehen erregt hier das plötzliche Ler schwinden deS EngrosSchlächterS Max Ockert. Das Treiben des Verdufteten nahm in letzter Zeit' bereits ausfällige Formen an. Er durchsuhr die Straßen in eigener Equipage auf Gummirädern, verschwendete Unsummen und verschleu derte seine Waaren. Wie hiesige Vieh Händler und Färber :c , so soll auch die Pfaffendorfer Viehbank mit G:!,0(X) M. bei dem Krach betheiligt sein. Die Staatsanwaltschaft ist dem Jlücht'gen, der eine zahlreiche Familie mittellos zu rückgelasjen hat, bereits aus den Fersen. B u d a p e st, 2. Juni. Der suspen dirte Stadthauptmann Alexander Bajka, gegen den gestern eine Gerichtsvcrhand lung wegen vielfacher Erpressungen ihren Anfang nahm, bei welcher er zwar Alles mit vieler Entschiedenheit leugnete, wo bei aber sehr belastende, seine Verurthei lung wahrscheinlich machende Aussagen vorkamen, hat sich leute in seiner Villa erschossen. Budapest. 2. Juni. Die Ein wohner der im Biharer Komitat gelegenen Gemeinde Janosda haben vor vie len Jahren unter solidarischer Garantie 125.000 fl. von der Großwardeiner Sparkasse ausgenommen. Um diese Summe wurde ein großer Grundbesitz angekauft und derselbe sodann unter die Einwohner vertheilt. Da die Zinsen aber in der Regel nicht bezahlt wurden, wachsen Kapital und Zinsen des Anle hens mit der Zeit zu einer enormen Summe an. Das Geldinstitut klagte die JanoLdaer ein und brachte bei der Lizitation den als Hypothek dienenden

Gutsbesitz käuflich um 10,000 fl. an sich, ließ sämmtliche Mobillen von 200 Land leulen um 13,000 fl. veräußern und auch die sonstigen Immobilien der solidarisch verpflichteten Schuldner pfänden. Zur Deckung des noch übrigen Theiles der Schuld wurde jetzt die Lizitation der Mobilien von 180 Landwirthen anbc räumt. Kommt es zur Lizitation, dann kann der größte Theil der Einwohner den Wanderstab ergreifen, was übn genS lheilweise bereits geschehen ist, denn es gibt heute in JanoSda schon viel leere Häuser, die von ihren einstigen Besitzern verlosten worden sind. Oft js. .- O : Ti n r tv v ix) u m, u. zuni. KZlern yanc auf der Zeche Präsident" eine Explosion durch schlagende Wetter statt, die acht Mann tödtete und drei schwer verwun dete. D anzi g. L.Juni.- Der Verein der Gastmirthe in Danzig beabsichtigen im Juli d. I. eine Ausstellung einheimi scher wie fremder Biere zu veranstalten, und sollen die bedeutenderen und renom mirteren Brauereien Deutschlands ein geladen werden, diese Ausstellung mit einem Quantum ihrer Biere zu beschicken. Eine unparteiische Preis-Jury wird die ausgestellten Biere begutachten, und nach diesem Gutachten wird die Vertheilung der Prämien und Diplome erfolgen. Man hofft durch das Unternehmen nicht allein die Gastwirthe zu verpflichtendem Publikum möglichst gutes und preisver theS Bier zu liefern und die besten Be zugsquellen zu zeigen, sondern auch den Bierfälschungen dadurch wirksam entge genzutreten, daß man durch die Aus stellung wirklich echter auswärtiger Biere die Kenntniß des Publikums in Bezug aus diese Biere -erweitert, damit es selbst die häufig in Restaurationen verzapften gefälschten Biere erkennen lernt. Di: Ausstellunq soll in' dem Garten deS Friedrich.Wilhelm.Schützenhauses statt finden, in welchem eine lange Halle ge baut wird, um in ihr die Zapfstellen für die ausgestellten Biere zu etadliren. Mit der Bier.Ausstellung soll auch eine AuS stellung von Utensilien und GerSthen Ler Brauerei und Gastwirlhzchaft verbunden werden. A uS der S ch w e iz. 5. Juni. In Schwyz hat, wie der Bote der Ur schweiz meldet, das Eriminalgericht einen Mann, der eine .falsche Banknote ausgegeben, wegen Betruges zu einem Jahre Arbeitshaus verurtheilt. Besagte Banknote lautete : .Es bezahlt die Be zirksNarrenkaffe in Nirgendsheim dem Vorweiser dieses EassascheineS Franken hundert am 1. April anno Tubak. Der Direktor Prinz Earneval. Der Easster DurchbrZndli." Aus beiden Seitender. Banknote" waren noch Narrensiguren angebracht, so daß es schwer begreiflich ist, wie sich Jemand täuschen konnte. Zum Uederfluß hieß eS noch am Aade n. t)ZikH : . vii jiuic. vii cmiiuiuttii fuii(, :öid . mit 15 Jahren Badecur in'Ragaz fceV strast.