Indiana Tribüne, Volume 6, Number 268, Indianapolis, Marion County, 15 June 1883 — Page 2

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FSgNHe- und Sonntagsansgaöe. Ofssce: 120Q.Marhlandstr. Indianapolis, Ind., 15. Juni 18S3. !aklöts!rtyschaftliHtö Reformen in der 2 c n 5mirthschaft. Die LandwirthschaZt ist öekanntlich das älteste Gewerbe und schon us diesem Grunde ist es nicht zu verwundern, daß dieselbe conservatlver betrieben wird, nie jede andere GeZchäft. Aus dem Nomadenleben der al ten Völker hervorgegangen, bestand die selbe zuerst aus Weidewirthschaft, die sich im Laufe der Jahrhunderte zur Felder wirthschaft mit überwiegendem Getreide bau und zur Frucklmechselvirthschaft entwickelte und seit Liebi in Europa und einem Theile von Amerika in die Epoche, eines rationellen und nriflen schädlichen Betriebs getreten ist. Selbst die neueste Schule" unter den Farmern selbst hat mit der zum Sprichmorte ge wordenen Anhänglichkeit der Bauern am Alten und Hergedrachten, an der Väter Sitte und Culturmethode nicht gebrochen und selbst in Amerika, einem Lande, in , welchem die Maschine und die Benutzung der Naturkräste dem Landbau in einem höheren Grade dienstbar sind, als in irgend einem anderen, sind viele Farmer übertrieben konservativ und gegen neue Maschinen oder neue Wirthschastsarten allzu argwöhnisch. Selbst zur Einsührung solcher Neuerungen, die sich ander wärts als wirkliche Verbcsserungen be währt haben, genügt es nicht, daß Ein " zelne diese Neuerungen mit Erfolg an wenden, sondern es bedarf zahlreiche? derartiger Beispiele, diesen Verbesserun gen Eingang zu verschaffen. Farmer, welche in dieser Weise am Alten hängen, schwören daraus, daß Jeder, der der Drainirung das Wort r:det, ein Drai nirröhren-Fabrikant sein. Jeder, der die Herstellung und Erhaltung guter Wege empsiehlt, ein persönliches Interesse an solchen haben müsse. Auf der einen Seite ist das Mißtrauen berechtigt, wel ches die Farmer irgend welchen Neformen entgegen bringen, denn dieselben sind durch Agenten, die ihnen neue land wirthschastliche Maschinen verkaufen, durch die Emvfehlungen erst kürzlich pa tentirter Ersindungen. durch Leute, die Wasser finden zu können vorgeben, durch den mit Blitzableitern getriebenen Schwindel ost genug betrogen worden. Auf der andern Seite wirkt dieser con servative Sinn nachtheilig, denn er ver zögert die Einführung auch bewährter Neuerungen. Der Fabrikant und der Geschäftsmann verfolgen mit Eifer jede Neuerung, die in ihren speciellen Ge schäften auftaucht und sind stet? bereit, solche Reformen einzuführen, die ihnen Nutzen versprechen, möge dieser in der Verminderung der Productionskosten. in schnellerer Herstellung oder in verbesser ter Qualität ihrer Waaren bestehen. Viele Farmer dagegen halten selbst die Drainage, die Herstellung verbesserter Fenzen, die Anlage guter Wege, die Einführung neue? Fruchtsorten und ' besserer Hausthier-NasZen für unnöthige .'ceuerungen. Die Seidencultur in Geor g i a. Schon in der Zeit der ersten Be siedelung von Georgia wurden verschie dene Versuche mit der Cinsührung von Seidenraupen und der Gewinnung von Seide gemacht. Namentlich in der Co lonie Qglethorpe pflanzten die Colonis ten frühzeitig Maulbeerbäume an; sie bezogen Eier der Naupe aus Frankreich und hofften, bedeutende Qualitäten vonRohseide gewinnen und in das Mut terland ausführen zu können. Mangel an Ausdauer und Erfahrung ließ keinen dieser Versuche glücken. Auch später kamen die Pflanzer noch häufig auf den Plan zurück, ohne jedoch zu besseren Er folgen gelangen zu können. Anpstan zungen von icauiveeroaumen geben in der Urnaebww von Savannah und in anderen Theilen des Staates Zeugniß von jenen Versuchen, erst in neuester Zelt aber ist man mit der Einführung der Seidenraupe und der Gewinnung der Seide erfolgreicher gewesen. Der Äcker baucommissär des Staates hat eine große Anzahl Eier im Staate vertheilen lassen und die Raupen, die sich entwickelt haben. sind vielfach schon mit ihrer Umwand lung in CoconS beschäftigt. Die Pflege, welche dielelben erfordern, setzt keine an strengende Arbeit, aber fortgesetzte und alelchmüßiqe Sorgfalt voraus. Alle übrigen Bedingungen für den Seiden bau sind in Georgia avßerordentlich günstig und derselbe ist in hohem Grade gewinnbringend. Cocons sind immer gesucht und der Preis derselben richte - sich nicht nach dem im Markte befind!! ch:n Vorrathe, sondern lediglich nach der Qualität; u nachdem diese ausfallt, kof ten die Cocons 75 Cents bis $3 für das halbe Pfund. Das beste Futter für die Seidenrau pen bilden die Blätter der Maulbeer bäume, doch auch das Laub der Qfage Orangen, jenes Strauches, der seinen großen gelben Fruchten und dem Um stände, daß er in dem von den Osage Indianern bewohnten Landstriche zuerst gesunden wurde, seinenNamen verdankt, wird mit ausgezeichnetem Erfolge als Futter verwendet. Die in New ?)ork etablirte Börse für Seidenzüchter er leichtert den Producenten den vertheil haften Verkauf der Nohfeide seh? wesent lich. Der Farmer Ditler von Atlanta hat bereits einen größeren Vorrath von Seide erzielt und versichert, daß sich das Geschäft sehr gut bezahle und verhält nißmäßig wenig Arbeit erfordere. Dit ler steht allerdings eine mehrjährige Erfahrung im Seidenbau zur Seite; derselbe versichert, daß junge Mädchen sowohl, als überhaupt alle nicht auf an dere Weise vollauf beschäftigte FrauenS Personen nach einiger Erfahrung sehr ansehnlichen Verdienst auS der Seiden - cultur ziehen können. Da wo Maul beerbäume oder Secken von Osage

Orangen bereits vorhanden sind, steht den sofortigen beginne bet cidtnzucht . 'i.10 : CVT V. M Tli S tDAiihin

nilljio im ycyt, vu im uu luuvm ianoiicyen .agetoynerinnen niacyl neu aus vorgängige Anmeldung unentgelt Nuggles sicherlich großer Uebertreibunlich abgegeben meiden. Ein anderer en jchuldia. Jch möchte keine deutsch:

Farmer, N. S. Morgan, hat bereits gegen 100.000 Naupen gezogen unö be merkt, daß es denn doch ziemlich viel Arbeit erfordere. Mittel aeaen daö lieber der Ninder. Wie invielen anderen " . . ' 1; LandeLtheilen, tritt gegenwärtig auch in Teras die den Rindern eigenthümliche Fiebkrkranlhttt ziemlich heftig aus. 2)er Viebmckter I. 23. Mann bei Waco 7 J Tr - . . - -. - treibt über ein von ibm angewandtes Mittel wie folgt : Die Krankheit hatte viele meiner Tbiere.urid namentlich alle Kälber ergriffen. Ich hatte alle mir und meinen Nachbarn bekannten Mittel an- . , V-j ! . . .. f X. ' . I aewenoei, ltOOia ogne ugCNU lUC.Uyn. Cfrfola : namentlich hatte der Gebrauch da ick den Tbieren in ara ker Menge eingab, nicht die geringste 0 . . . . I Wirkung. Da ver achte es mit emer infN Osts Gttranr lall Vegiervc uno i

Mischung von Milch und molat uns ter jur raren sperrn uno kleiner zu Anfang oer z.werilaia lrae. oer zwar in dcr Weife, daß ch pei Drittel kaufen Doch bei alledem sind die längsten, gradlienigsten Straße Mos' der ersteren und ein Drittel des letzteren Frauen gesund und- stark und kau's, welche nunmehr der Kaiserzug ih durcheinander rübrte. Die Thiere nah. verrichten, was man eine Mannesarbeit rer ganzen Länge ach passirte.

. . . , . . schon nach zwei Stunden stellten sich eicken der Besieruna ein und nach zwei Tagen waren die Thiere völlig wieoerhergestellt. Das Mittel bat in jedem ' ' . Veinzelnen ftalle aebolfen. 23ic heftig die Krankheit in meiner Heerde auftrat, geht daraus bervor. daß. ehe lch das Mittel anwendete, 1 Kälber trok der sorgsam sten Bebandluna crevirt sind. Ich alaube. daß das Mittel auch mit Erfolg " xi . v I QCQCN Olc Uioei aeorvu! raciucii lunn, welche bei Ortswechseln die Thiere be fallen, ehe sich dieselben acclimatisirt ha den. ndi:5trieverleauna. Seit geraumer Zeit fchon, besonders aber seit der letzten Flauheit auf dem Eisenmarkte vollzieht sich die Verlegung der Klumpeisen. iron) Fabrikation von Ost'Vennsvlvanien nach dem Süden. Äu den iekiaen Marktpreisen be zahlt sich nämlich dieser Industriezweig rn fli.uufuf..!.M l in vui"-pciiniyiuuuicii iiiii, utu uu ffeuerungsmaterial und die Erze zum Tbeil aus weiten Entfernungen herangeschleppt werden müsien. Im Lehigh r. ci , c f. . n rt ff . I J.yaie louer oie uer leuuna oes illino l $18. neueroinas vat man in Eountles Fayette und Clailsield Bedingungen entdeckt. Erz. Kohl wird. Aufmerksamkeit Doch weit grere schenken die Eisenbarone in Pennsylva men den außerordentlich reichen Erzla aern im südwestlichen Virainien. Penn sylvamfche Capltalmen zleyen es vor, selbst die Industrie in jener Gegend auf zubauen, statt aezayrliche Mitbewerber daselbst auskommen zu lassen. Männer aus Vblladelvbla bauten die neue Sbe nandoah Thal-Eiienbahn, die sich an dem Fuße der Blue Ridae entlang zieht, und die Zweige der Norfolk & Western-Bahn, die sich von Roanoke bis an die Grenze von Tennesfee erstrecken, Besagte Bahnen schließen sich an das

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eifens20, m yarrisburg und anderen nannten Flüssen gerade an der stelle leoen Preis mue von oteier ireae oic Orten Mittel.Pennsylvaniens $18 bis ihrer Vereinigung gebildet wird. Die Volksmenge ferngehalten 'werden, sollte Z19.50. in West'Pennsvlvanien Z17 bis lektere aebört den Familien Svaiaht. der Kaiserzug glücklich passiren. Hiex

Kalkstem liegen dort so nahe bemnan- ten nicht nur gegen die NlederlafZung Pfählen ge,prnk, oufen yell oes wt der, daß man glaubt, das Klumpeifen der Farbigen nichts einzuwenden, fon 5 völlig lib'verren svllien Zum werde sich zu $12 die Tonne herstellen dern versorgten dieselben auch-ansänglich Schluß erfchi.!, im Kreml der Czar suf

lasten. Viele Industrielle kaufen daher mit Provisionen, wie dies zur Zeit des dem rothen Battone uno empnng vier in jener Gegend viel Land und rechnen Krieges den Sklaven und ihren Fami angesichts der ganzen Versammlung von darauf, daß sie sich schnell entwickeln lien aeaenüber vielfach geschehen ist einer goldenen Platte Sal, und Brod,'

System der Pennfylvanla'Gesellschaft Jahren durch James 7u Älyan gestört, den 201 yunden, die am Samstaq in an und eröffnen nicht nur ein Gebirgs der durch Heirath Ansprüche ererbt hat, New ?)ork im E.st River ertränkt wurland von bezaubernderSchönheit für den die ursprünglich der Familie Shepard den. befand sich ein 3 Jahre alterBlut

Reifenden, sondern auch Absatzquellen für die ungeheuren Vorräthe eines Erzes, das nicht selten 50 Prozent rei nen Eisens enthalt. Gleichzeitig ist durch L 9 nn . m e du vitro lverAvlyettung oer ycoryoii & Western-Bayn em ergiebiges Kohlen und Co?eGeblet für die Eisenindustrie in C. 11 X Vr( . STl irntntin iJhTrtft t ttin. it wuv4vv--vinjitim uywnii den. Früher bezog dieselbe Coke aus f& M & V tf . &. 9 Vt M . oer onneusviue-Gegeno m Pennlylva nlen, die ziemlich weit entfernt ist, jekt hat sie den Brennstoff so nahe, daß auem am .ransporr l ois $i.öu gespart werden kann. Man berechnet da her, dan Klumpeisen in dem neuen Ge biete für höchstens $12.00 die Tonne hergestellt werden kann, und dabei ist die rrrif.u...- jr. rr , :jc: cn tt . . f i k. V5tllrl!lung nuu; uutn roityugcn -pllnl ten an der atlantischen Seeküste verhält nißmäßig so gering, daß der Mitbewerb mit dem pennsylvanischen Eijen auch X V!.r. CV!jti ! jr i na? oicicc "iqiung UIN uiqi erweri MMlnur, v:. riVi - v:. " O" U"' vv v vwuiii uiiuui uu uui üiuuijiuuHuit, "U4 vk4wi(niuiiwvw- uiiv vvwv4vit .v i tern.Nsin Itfnt n-rndnit mftr&enKnitl lprpnirniTTi Hin 11 n i r :ti nv w n i r r fmii i. M. . . . .itw iiii . w-wmwm y m m w jj p m r j f V M wvtf vvt iiiut vtvi uikh Ma einem it1r JfiT hpr rirf OH (Tin nftrttrT'Tr Wnrfi hnr n tr m s f q . v . . , wshner, jetzt hat er deren bereits L000 und. man glaubt, daß er am Ende die ses Jahres 10,000 haben wird. Nach allen Richtungen hin wird gebaut, und die gemüthlichen Virainier sind nicht wenig erstaunt über die rastlosen', fieberhaft arbeitenden Nordländer, die plötz lich in ihre Mitte gekommen sind. Mit einem Kostenaufwande von $750,(XH) werden die ausgedehnten Werke der Roanoke-Maschinengefellschast errichtet, die mit der Erbauung von Locomotiven und Wagen 1000 Mann beschäftigen wird. Die ErozerStahlgesellschast hat einen Hochofen nach neuestem Muster so eben in Betrieb gesetzt, der täglich 100 TonnenKlumpeifen hervorbringt. $300, 000 hat eine Landgesellschast ausgege ben, um ein Hotel und Häuser zu bauen, 100,000 wenden die Eisenbahnen an Verbesserungen und noch viel mehr ge ben Privatleute aus. reutschland ohne Brille gesehen. Unler obigem Titel hat Herr Henry RuggleS, der im amerikanischen Eonsu lardienst gestanden ein sehr interessantes Buch geschrieben. Er bemüht sich darin, möglichst gerecht zu sein, meint z. B., daß die Deutschen zwar viel Bier trinken, aber nicht so viele wirkliche Säu ser unter sich haben, wie die Amerikaner, j und da e.nicht nur gebildet und that

kräftig, sondern aus eyriiq uno. cq in seinem Urtheile über das LooZ der deu'.fchen Bauersfrauen oder richtiger w . O a . . r- Y

Haueröfran sein", sagt er, sondern viel lieber cm deutsches Vferd, denn die Pferde werden in Deutschland qut ge füttert und vervkleat. Die Deutschen sind sehr gütig gegen Thiere, Jrauen daaegen erfreuen icu leitens oes mann . I lichen Theiles der Bevölkerung leiner zarten Aufmerksamkeiten, sondern wer l. . -w I oen veyansell, als ovneunlcr cemyie' re ständen, kein Gefühl und keine Seele ,. . . - F-, hätten. le izrau rnuu aue nieorigen Arbeiten verrichten. Sie richtet das Feld her. treibt die Ochicn. hält, den u. . I Pslug und nimmt nicht selten () die Stelle deß Ochsen vor dem Pfluge ein. CT l A fXl (. ttt Xn (VI im (4.C.ft üic iu, yuui uui ouviu uui, vuuiu, erntet, drischt da (etrelöe und trägt es ,ur Müble. mahlt es selbst und bringt die-Frucht ihres kleinen S,r?iscns öand m ... m vf v cl zu larlle, um Broo jnr i?rc:noer uno , tt w r r t 1 ncniu. uyicuu in iui nivc uiucuca 1 erhalten sie nur 8, 10 oder 12 Cts. für eine Tagarbeit von 12 Stunden. Be c p i . i losligen sie n) v, o eryailen t von 20 bis 30 Cts. den Tag. Die Männer erhalten, wenn sie überhaupt zur Feld arbeit bewogen werden können, 2? bis 50 Cts. den ag odne Beköttlqung Einschließlich Kost und Wohnung erhal ten sie durchschnittlich nicht mehr als 51.30 die Woche. Ist es ein Wunder, v - r. v.: m .. o, v. o rr irxr v I uuk uic tusjujunuciuiiu Ullö cuiiuiiunu i so enorm ist und sich so schnell steigert?" Im Uebrigeu fällt Herr Ruggless sehr l''.,.,, t I zutttssenoe urlyene uvcr Die fogenannten gebildeten Clasten in Deutschland, . .w mm m au I oas 'iillnar- uno Veamlenwe en. Äl Amerikaner wurde er eben wütöend darüber, daß Frauen af dem Jelr? arbeiteien. . " E!ne s?e,xr.?ttcderlas?ung. Nachdem die Truvven der Ver. Staa ten im Jahre 18L2 die Stadt Newborn v . D cv 1 : v. .u I...k. : um VJlNUUjc oes renl in ucii yituic 111 NordCaroina besetzt hatten, nahmen Neaer. die mit Weib und Kind als Nach. züaler der Armee folgten, die große . . - , M . ,. . k)anovanr IN BkilN, Die von oen ac Eine geringe Abgabe, welche die Farbi aen. die aus dem Lande Gebäude michteten, an das .Freedman's Bureau" be zahlten, kam mit Aushebung des letzteren ,n Weasall. Die Colonie erfreute stch emer blühenden Entwickelung und im Laufe der Jahre fanden wiederholte Uebertraaunaen vonGrundeigenthum durch Verkauf und Vererbungen statt. Unter den Gesetzen des Staates stehend, und die Häupter der Famrnen, was Die in neren Verbältniise anlangt, völlig selbst ständig, und gegen ihre durch Majorität getroffenen Entscheidungen giebt es . keinerlei Berufung. Diese Lage der Dinge wurde vor drei zustanden und der die Rechte der beiden anderen Familien Speight und Donne! durch Ankauf erworben hat. Bryan hat Klage auf Ausweisung der farbigen I . 1 Kolonisten von dem von oleun emge nommenen und bebauten Grund und Boden erhoben und die seither gimachten tlss.(.:Xt,l.tX. (!nS nrt hr iifkitrt. i ausyuiiyuii uut uu v mwuuiv benen Höhe seiner Forderungen geschei' m m m . terr. Wie Colonie, welche oen 'amen .James City" angenommen hat, hat sich den Beistand der tüchtigsten Rechtsan i rt t i'. i i n walte des Landes gestcherl, ois yi es diesen gelungen, irgend welche wich tige und principielle Entscheidungen hin auSzuschieben und der Proceß wird, wie es jetzt den Anschein hat, zu Gunsten . m . v v : . q oerzenlgen Parikl enoigen, vlr rs am längsten .aushält-. Zu den Practiken. welche die Neger auf Grund der ihnen von ihren Anwälten ertheilten Nath. I r t t . VrJt. - f - tcyiage anwenoen,geyorr oie oav ,iq aue oiM. r.r;afifrtmiM, rnciDiicacn xnnaiituer uti viuiumc uct iiUilüUllU VUfcJlU UlU Vv - v v u ut uu I sw.f.i." " t-v v:raiucricsHi, roaqrcnu uic jiuiiii iiui p d m n . rr. .km k i - w , laii ninniv iiiirminpr iiiivion uil UUUi fUlvii jujuyuMw sn WOnnni hnlirn hi äUttttn Mit. VVVII VUUI 4y UV V f l I t:.S. V. IC! m! m min !nwm!. uiuuifc Ulk ViWiUtllW mifc w,tn,y I TSirtTtrF m m 'Umtrf n1 dt tur nr. vvtyni jji vm. wvv - g sührung des Procestes erforderlichen Mittel auf die Familienhäupter der Eo lonie zu vertheilen; der alsdann folgen den Erhebung dieser Beiträge wird nrmnt .shro.n ?;, 9tti nSfr-n VIUHIVI Vill VtVWfcll " - "HIHI sich als Fischer, Karrensuhrleute und chiffsverlader, und einzelne derselben verdingen sich als Arbeiter an eifte Farmer; andere besitzern werthvolles iOnfo Grundelgentbum, welches sie, so hmsäl' lig ihr Besitztitel auch sein mag, ehrlich bezahlt haben. Nachlese vom Czaren-Etnzilg. V?Lk,r N?rit?n fiW den s,:,.,.. chen Einzug des CzarenPaares entneh men wir noch, daß in der Czarenstadt in der ganzen Reihe der Krönungssestlich leiten kein einziger Alt so gefürchtet wurde, wie der öffentliche Einzug, will hierbei die schlimmste Gelegenheit für nihilistischeAttentate geboten war. Schon der vorherige Aufenthalt oes .zaren paares im Petrowski-Schlosse war ziem. lich unheimlich denn die Ueberwachung deZ zierlichen Gebäudes inmitten ausge dehnter Gärten und Parkanlagen war trotz des großen Truppenausgeboteö äußerst schwer.... Der Weg vom Pe trowSkischloß bis zur Stadt währt unge . t . . v . -iViiC ügr eine lunoc, vo iuvlvl ois zum Kreml dann noch zwei Stunden. ? v . ; v u... lx XfxX ttcy auveriicy in cm vaupnyeiie

den nnel und Sbevöard. die SeNker lea entfpann nch zwischen Polizel

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bessere ten aber damals dem Lande keinen ein heftiger Kmpf, nachdem di

e und Wertb htt und die RundeLbebörden bat rrlnen worden. we'.Qe. . ,wliaz

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zerlegen ; die Strecke außsrhalb der Stadt bis zum großen Triumphbogen an der Twer'skajastraße besteht auZ rath rercn nebeneinanderlaufenden großen Cöausseemeqen ; rechts und links gren

zen Graden und Doppelreihen mächtiger Bäume den Hauptweg ab, auf welchem sich der Kaierzug entfaltete.... ss weit fcii Qaupt-Chaussee reichte, bewegte sich der iSirn Ziemlich lanaiam, über schritt das Geleise der Moskau' . . . binoungZvayn, weicye Moskau umschließt, und 1 öajjitie die links liegenden Gebäulichkeiten der vorjährigen MoS -w .- r 'w nrt lauer viu3iuuurg; viee oeiven uniie waren besonders stark mit Militär und r r . cm r -r Poiizel vcje;r. Aunmeor ocgann aucy der Einzugsweg schwieriger zu werden ; einundsiebenziz Salutschüsse verkünde. . s V . 1 4Uk 1 ten ö:e lttlunzl oes jkaisers an der x umphpsorte, welche die Stadtgrenze be 111 aa Ci frinssirti siid V ft.s.A luu.t;. uwujuij vti jinu.i; Empfang des Zkalsers durch die Mllltä nuten und s.ädiischen Behörden. Die ser grandiose Triumphbogen, gekrönt . c..f. f. mii einem Aigepann, oezelazner oen LkAM im nnn w yii mmaaau . m " n i , jvnt -i.iiuuivuuiyiu ii jmu Miiucnien an daß ahr 1Si2 errichtet, und da der verstorbene Car durch diesen Triumph w p r W vogen einzog, iouicn lyn leine nachfol ger auch vasstren. Trotzdem zögerte wegen der Gesahrlichkeit der engen Pas sage die Krönungscommisston, die Ver antwortung sur dielen Wkg zu überneh men. Da aber trat die junge Kaiserin selbst muthvoll dafür nn und bestand auf diesem Weg durch die Triumdh c i . . ... r - rr . r:r.:.i . c: pivlle : man uue tciu cuvici uunircrn heit geben! Als der Kaiserzug den zweiten Theil der CinzugZstraße passtrt ti äT . r . , uno oen ouvernkurpalaii meicqi gane, begann du wirkliche Noth des EirizugS. m u VI . m . t . uier fangt Die cosrauer vhi iödi an, die Twerskajastraße wird enger und en ger, schließlich rücken die riesigen Häusermas,en aus zwanzig Schritt dicht zusam men. Außerdem senkt sich schief und wmkllg die Strafe ziemlich Ml zum Kreml nieder, so daß beispielsweise hier keine Pferdebahn - Anlage möglich ist. So geht der Weg bis zur .Kapelle der I in flst)tt rttrtffa" ?kiL mnr iwvnjvn v. wwvw . i, die gefährlichste, für Attentate geeignetste Stelle der ganzen Einzugsstraße ; h,er befinden sich riesenhohe, dichtbevölkerte I v..s : . . .lss-s. tv. n 1t vuul" 11111 zuuuiru ncnilllli. ljl und Voll Stricke en öoiA das ihm sein getreues Moskau' Gastsitte gemäß darbot. (Berl. Tagebl. In den Küstenstrichen der atlantischen Seestaaten werden Pe tiitionen colportirt, in welchen di? Legislaturen um Geleke zum bt ern Schutze der yummersifcherel ersucht werden. Die Abnahme der toeekioie macht nch feit fahren, noch nie ledoch sb aunallend wie bener bmerkl,ck. - ÖÖW Inlande. Ein.Stern-am Himmel der dramatischen Kunst ist crlofchen. Unter Hund. derJhrzehnle hindurch in .Onkel Tom's 5ütte" als Star- auftrat". Er aing mit stolzer Ruhe seinem tragischen Ende entgegen. einer Besprechung über von manchen Seilen befürwortete Abschasf.ing der deutschen Schristzeichen . r r. Mtr . it . rt v r r r: Dul(Dnl yCir VilDeil iül) T, vag VZ).aZ Berlin, dir veros dcc Augcnbeii I ' kund. aeaen ihn im Jahre 18L9 die sickt anksnrncken hab:, dak deutsche SSzrift non derselben Kröne wie die la. . ' ' ! tonische dem Auge wohlthätiger sei. wie Dje untere, da sie dem Auge mehr Halt punkte und charakteristische Sehobjecte biete, als die abgeschliffene, charakterlose lateinische. Der deutsch.amerikanischen ' ' . . . . Presse macht Herr Wolss hierbei da Compliment, daß er einen großen Theil des in ihr erscheinenden .Gesudels" lieber nicht deutscher Sprache sehen möckte. l ' I ' ' 17 ' DerEnde voriger Woch i om.. rn r a.k.. lil . Jum v0li jyuu.v, I 11Di X.h frn in aiuaiu uut uui uuuuiuiu vuuu,ih 7 stunden und 15 Minuten w n -m ww - ntlrPUii M"""" I . . CY I . U U t l U in U C U C U ü V U It Jlllü i , - " . , , ÖrunslDlcT, Vf. S- sind die Tramps IN Cu - T v " r em Jahre zahlreicher, zudringlicher und frecher, als je in einem Jih vor. cr. grauen uno zunge waoin ma n es nicht mehr, von einem aufe zum andern zu gehen, ic Einwohner be !-. . - - rc . a mC n abstchtlgen einen bewaffneten Ausfall gegen die Tramps zu machen. Bier . rL üujici unv uu ov uijc ins wuuw Haus gesandt. Aus der Myine Central Eisenbahn sind zwei taubstumme Brem ser angestellt.' Einer derselben, Thomas Starrett, kann lefen und schreiben, der andere, Joseph Rouceau;, kann sich le diallch durch welchen verständlich machen. Derselbe hat für jede Station und leden Angestellten der Bahn ein besonderes Zeichen und moch sich me eines Verse hens schuldig. Beide Bremser verrich ten ihren Dienst zur völligen Zufriedenht ihrer Vorgefetzten und haben durch ihre stete Ausmerkkamkett schon zur Verrneivung raantn unium wuUtuuüw.. DerHandelmit'frischgeschlachtetem Fleisch nimmt stetig zu. Bei den Vichhöfen zwischen St. Paul und Mlnneapolls find neue Vchlacylyauser errichtet worden, mit Einrichtungen, um täglich '1000 Stück Vieh zu schlachten. Das dort angebrachte künstliche Abküh , r. n : V. f .". ."..Ci .ffs4 zungsiyem louu jut vuiguuai cmm. Die betreffende Räumlichkeit bietet Platz cw p . n r.s rr i . ji crt . t i zum Auiyangenoon 1ua

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zur gleichen Zeit. Die neuen Schlacht-! UZ:tm RmV fHl. Cr-L I

uuu(i iüu uiauiuu, uic öl. Paul und Minneapolis, die zahlreichen Holzplätze und alle hauptsächlicheren Ortschaften innerhalb eines Umkreise von 300 Meilen mit frischem Fleisch zu versorgen, wohin die Sendung von Re srigeratorEars als lohnend erscheinen mag. DaS Vieh wird aus Montana bezogen; früher wurde Montana Vieh nach Chicago gesandt, dort geschlachtet und dann in RefrigratorCarS zurück gezchlcit, um eme bedeutende Zahl von Plätzen in Minnesota mit frischemFleisch zu versehen. DaS hat nun durch Ein richtung der neuen Schlachthäuser aus gehört. Von Gloucester, Mass.. wird berichtet, da? Seewaster sei zu? Zeit so klar und durchstchtig, daß man IN einer Tiefe von20Faden denGrund noch deut lich erkennen könne. D Äschern wird hierdurch der Fang da 'zkrelen we szntlich erschwert, da diYjv' Fische die. zu dem Fange getroffenen Anstalten auf weite Entfernungen sehen und ihnen aus dem Wege gehen. EinFarmer bei Edwards bürg, Ont., hat einen zahmen Bären, den er ganz jung angefangen bat und der jetzt ein Jahr alt ist. Am 0. Dec. v. I. zog sich derselben m einen Winkel der ihm als Ausenthalt angewiesenen Scheune zurück und begann, in seinen Winterschlaf zu verfallen. Weder durch Schütteln und Ziehen, noch durch die ausgesuchtesten Leckerbissen war er zu bewegen, seinen Winkel zu verlassen. Erst am 9. April nahm der Bär wieder etwas Milch und später seine gewöhn lichen Mahlzeiten zu sich ; daö Thier ist in dieser langen Fastenzeit ausfallend wenig abgezehrt. Die 'Schulbehörde in New Bedford, Mass.. hat den Unterricht, im ?ZSHen in den öffentlichen Schulen ein aeführt und Frau Sarah McAfee als Lehrerin für dieses Fach mit einemJah resgehalte von .D500 angestellt. Die Schülerinnen sind in 4 Klaffen getheilt und erhalten wöchentlich eine Stunde Unterricht; für die Knaben wird dieselbe Zeit mit der Unterweisung in kaufmän nischer Buchführung und ähnlichen Fä chern ausgefüllt. Die Einrichtung wird nicht allgemein gebilligt ; die Gegner der selben erinnern daran, daß schon jetzt viel mehr Mädchen nicht ordentlich lesen und schreiben, als nicht nähen können, und daß der Verdienst, den das Nähen abwirst, so niedrig sei, daß eine geübte Näherin in Boston mit HemdenNähen nicht über 20 Cents und mit dem Nähen an Männerkleidern sür Fabriken nicht über 12 Cents täglich verdienen könne. Das neue Gesetz der New Jersey Legislatur, welches verordnet,daß alle im Zuchthause gefertigten Waaren als solche mit einem Stempel bezeichnet werden sollen, ist dadurch zum todten Buchstaben gemacht worden, daß ein Amendement diese Bestimmung blos aus neue Cantracte beschränkte. Sämmtliche bestehenden Contracte aber wurden vorher auf Jahre hinaus ver längert. -Die Bevölkerung vonNeu fundland betreibt um die gegenwärtige Jahreszeit den Seehundfang im Gro ßen, wenn aus den aus der Bafsinsbai herabschwimmenden - Eisschollen ganze Heerden von Seehunden mitgefühlt werden. Das Geschäft wird "höchst ge sährlich, wenn die Jäger, welche auf daö Eis herausgehen, durch große Eisfelder zuweit von ihren Schaaren getrennt werden. Dies ist eben jetzt mit der Mannschaft von 30 Booten der. Fall, für deren Leben man zu Hause ernstlich besorgt ist. In der Neger und JndianerSchule zu Hampton, Va., wurde dieser Tage ein verheirateter junger SiouxJndianer aufgenommen. Er kam mit Frau und Kind nach Hampton, u,m, wie er sich ausdrückte, Afle8" zu lernen. .Ihr habt Acht." sagteer, wir haben keines. Ihr habt uns ein gn ßt Licht in weiter Ferne gezeigt, und mir bitten Euch, uns zu demselben zu führen." In einer Baumwollwaa renfabrik in Lawrence, Dkaff., ij endlich die Neuerung eingeführt worden, daß der Lohn wöchentlich ausbezahlt wird. Natürlich ist dies nicht aus freien Stük ken geschehen, sondern infolge der neuer dings in den Spinn und Wedfabriken aufgestellten Forderung, daß dies gethan werden sollte. Die Arbeiter haben gro ßen Nachtheil davon, wenn sie ihren Bossen" den Lohn ' einen halben oder einen ganzen Monat, oder gac noch län ger creditiren und inzwischen Schulden machen müssen und dem Trucksystem ver fallen, welches in Massachusetts so sehr verbreitet ist. . - '. DeutsSe Local.Nachricht u. Meßkirch (Baden). 2. Mai. Nachdem der Sockel sür das KceutzerDenkmal eingetroffen, wird Bildhauer Vaur von Konstanz nun mit der Auf stelluna des von ihm verfertigten Der.? mals beginnen. Die Steidel'sche Druckerei ist sür 45, 000. Mark in den Beftz deö Herrn K. Willi, zur Zeit Faclor der ttlleröberger' fchen Druckerei in Ueberlingen, über gegangen. WoifenbütteI.27.Mai. Unsere Stadt wird durch Vermöchtniß der Wittwe Schweiger, geb. Pauli auö Göttingen, in den Besitz eines nicht un bedeutenden Stistungsvermögens (45. 000 Mark) oelangen. Dasselbe soll gemäß der Bestimmung der Erblasserin zunächst durck Ansammlung der Zinsen auf 150.000 Mqrk gebracht werden; die Einkünfte sind dann in der Weise zu verwenden, daß jährlich die eine Hälfte als Armenunterstütznngen, die andere als Stipendien für arme Studirende zur Auszahlung kommt. Bodenheim.. 27. Mai. Vom Staate ist endlich Mitte Mai den durch die Hochwaffe? geschädigten Häuserbe sttzern hiesigen Orts eine Entschädigung sür Gebäude im Betrage von 92,000 M. bewilligt worden. Ausgezahlt ist daö Geld aber nicht. a M ü n ch e n. 22. Mai. Die Entzie. jung von der Wehrpflicht rnehrt.sich in

Baiern ausfallend. Nachdem in Speyer unlängst eine größe Anzahl solcher Fälle constatirt norden, reclamirt jetzt der StaatZanwalt in Würzburg 61 Deser teure. M o ßb a ch (V2den).2.Mai. Neckar' bis5)ofsheim erhält wieder ein Amtsge richt, welches dem Landgerichtsbezirk Moßbach zugeteilt wird, wodurch sich dessen Einwohnerzahl auf 175.000 be Ziffern wird. Die Erhaltung des Land gerichtssitzes für unsere Stadt kann des halb als gesichert angesehen werden. Ehrenfeld (heinprovinz). 2. Mai. Grokes Aussehen hat hier der Beschluß des StadtrathZ erregt, nach welchem dem Pfarrer Ropeitz, der eine Gemeinde von 14.000 Seelen zu versor gen hat, daö Gehalt von 1500 M. aus 1200 M. herabgesetzt wird, währenddem

Bürgermeister Jche eine Erhöhung des Gehaltö um 300 M. bewilligt wurde. Offenburg (Laden). 2. Mai. Der hiesige Bankier und Kaufmann Stählin wird feit einigen Tagen ver mißt ; er hat sich wahlscheinlich bei Kebl in den Rhein gestürzt und ertränkt. Er hatte in letzter Zeit schwere Geschäfts Verluste, so durch den bekannlenSchram berger Ecnkurs (Faißt) und neuerdings durch das Fallissement der mechanischen Bindsadensabrik Oberachern. die inzwi schen, um den gerichtlichen ConkurS zu vermeiden, von einem Konsortium über nommen wurde, an dessen Spitze der Anwalt Burger hier und der Oberbür germeister Schuster von Freiburg stehen. Psullendors (Baiern), 26. Mai. Der Bierbrauer und Gastwirth L. L. .zum Weißen Ochsen" hat sich, wie es heißt in Folge von Ehezwistigkeiten, die Kehle durchschnitten, was seinen als baldigen Tod zur Folge hatte. Heidelberg. 24. Mai. Dieser Tage wurden fünf angesehene Hauöbe sitzer, darunter ein bekannter belehrter, wegen Kuppelei verhaftet, weil sie wif fentlich ihnen gehörige Häufer zu Pro stitutionszwecken vermiethet haben. Flensburg, 2S. Mai. Die Leiche des Hnfners und Gemeindevor stehers H. Breckenfeld im nahen Stein berg, welcher seit sechs Wochen ver schwunden war, hat man jetzt in einer Mergelgrube aus dem Felde ur.weit Osterholm aufgefunden. Uhr undWerth fachen waren in den Kleidern noch vor Handen, auch konnten an der Leiche keine Verletzungen konstatirt werden. S chw etz ing en (Baden), 24.?7:ai. Die Spargelausstellung von hier uvd Umgegend, die än den beiden Psingst iagen im Cirkelhaus de3 Schlosses statt fand, hat alle Erwartungen übertroffen. Es hatten sich 127 Producenten an der Ausstellung betheiligt. Von dem Preis gericht wurden 5 Medaillen, 50 Geld preise und allen übrigen Ausstellern, die an der Mitbewerbung noch rechtzeitig theilnehmen konnten, Ehrendiplome zu erkannt. Ulm, 27. Mai. Der Hauptthurm deö hiesigen Münsters soll nach dem neuesten Plan 25 Fuß höher werden als die Kölner Domthürme und wird circa 1,400,000 Mark kosten. Von Interesse sind auch folgende Vergleichungszahlen : Flächeninhalt des Ulmer Münsters 7039 Quadratmeter, des Kölner Do'mS 5163 Quadratmeter ; äußere Länge Ulm 129 Meter, Köln 145.2 Meter; Höhe des Mittelschiffs Ulm 42.2 Meter, Köln 40 Meter; Höhe des 5auptthurmS Ulm ca. 104 Meter, Köln 157 Meter. Der ärztliche Verein beging die Jubel seier der Verleihung der medizinischen Doktorwürde vor 50 Jahren an den Senior Dr. Röder durch ein lcckeres Mahl im Kronprinzen-. BehufZ Vor bereitungen für das nächstfährigeieder' fest des Schwäbischen Sängerbundeswaren jüngst hier anwesend : ausStutt galt Dr. O. E.ben, Prof. Dr. Faißt. Kaufmann W. Wiedemann und ouS Nürtingen Musikdirektor Burkhardt. In Uebereinstimmung mit denselben be schlössen die Vorständs der Ulmer Gesangvereine, die Sängerbundshalle c. auf dem freien Platz zwischen dem Stra ßennetz der Neustadt und der Turnhalle zu errichten. . Wien, 2ü. Mal. Ueber das schon erwähnte NlilitSrijche Duell, welches einen unglücklichen Ausgang hatte, ver lautet folgendes : Der dem Generalstab angehörende Oberstlieutenant v. Schla '.er hatte bis vor Kurzern an der wiener Kriegsschule das Heerwesen vorgetragen und war vom Kcicgsministeriuict. zur Uebernahme des Kommandos deZ neu zu errichtenden Eisenbahn und Telegra phen'RegimenteS bestimmt. Sowohl das Geniec.arps als auch der Generalstab erhoben dsn Ansvruch, daß da? neue Eisenbahn- und Telegrophcn-Regirnen, dem betreffenden Corp-commanda unter stellt werde.i sollte. Die Dikkufsion, welche anfänglich am grünen Tische ge führt wurde, fand ihre Forlsetzung in der mi'.ilärischen Fachsournalistik als es in eiteren Kreisen bekannt wurde, Daß der Äeneralstab den Sieg davongetragen hat. AIs ehemaliger . Genie-Vsstzier vertrat der Redacteur der Mililär-Ztg." Oberstlieutenant a. D. Herr v. Bolgar m seinem Blatte den Standpunkt, daß daö Eisenbahn Regiment als technische Truppe dem Eeniecorps untergeordnet werden und daher auch einen Genie-' Qssizier zum Chef erhalten müsse. Der Redacteur der Militär-Zeitung" unter log daher die Wahl des Oberstlieute nantö v. Schlage? einer schneidigen Kritik, wobei er, ohne jedoch den Namen des Angegriffenen zu nennen, deffen Be fähigung für den fraglichen Posten ent schieden bestritt. Herr v. Schlager ließ Herrn v. Bolgar zum Duell fordern. Am 24. fand dasselbe statt und endete damit, daß Herr v. Schlager von der. Kugel in die Stirn getroffen, todt zu sammensank. Herr v. Bolgar wurde, da er außer Dienst steht, am 22. vorz Civilgericht verhaftet. NHL mmi jnaybo souiMl o un at ueo. k iwunuj ct istrs evspkper AaTertislng Eareaa 10 Spree Street), where adver. pir 1 V 9rr-T Iisiagconiractimay Ji n" n ( l W O UA4J oo.uude.ftr it ia

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