Indiana Tribüne, Volume 6, Number 265, Indianapolis, Marion County, 12 June 1883 — Page 2
Sndiana Hriölme. FSgllHe- nud Sonntagsausgsöe. Offfce: 120O.Marylandstr. Indianapolis, Ind., 12. Juni 1833.
Die Wunder künst ityer Vcwüfscrung. Ein Riesenplan wirb gegenwärtig irr südlichen Californien besprochen : Bis in da Herz der Sierra Madre einen Tunnel zu treiben, und zwar nicht etwa, um nach Gold zu suchen, daS einst den einzigen Reichthu diese's Landes bildete, sondern unl Wasser zu erhalten und mit telZ desselben Bewässerungsanlagen in großartigein Maßstabe zu schaffen. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß man in der Sierra Madre auf ein ergiebiges Was serreservoir stoßen muß, und welche Wunder das WZasser aus der Ebene her vorzaubern kann, welche Los Angeles umgiebt, das zeigen die Beispiele, welche dort bereits vorhanden sind. Eines der sprechendsten derselben ist die Ansiedelung Riversiie, wo aus einer Eidöde der herrlichste Fruchtgarten geschaffen wurde. der in den Ver. Staaten existlrt. 00 Familien wohnen dort in geschmackvoll gebauten und von Obstgärten und Weinpflanzungen umgebenen Landhäu sern, welche durch eine enge Schlucht ge theilt werden und außer Riverside das gegenüber liegende Städtchen Arlington bilden. Die Umgebung der Ansiede lung starrt noch in der ganzen Oede und Trostlosigkeit, welche einst auch über dem Orte der Ansiedelung selbst lagerte. Letz tere ist 7 Meilen südlich von der südlichen Pacisicbahn in dem County San Bernardino gelegen; die nächste Station ist das Städtchen Colton. Wer auf der genannten Bahn die große Colorado Wüste gekreuzt hat und nun sich der Ansiedelung nähert, dem taucht dieselbe wie eine Fata Morgana in der Sahara au? dem Boden, dem scheinen, wenn er den ersten Garten betritt, die Goldorangen dort goldiger in dem sastgrünen Laube zu glühen, die Trauben üppiger zu schwellen, als irgendwo aus der Erde. Riverside und Arlington zählen zur Zeit ungefähr 3000 Einwohner; jede Fami lie besitzt 5 bis 10 Acker Land, jede solche Besitzung bildet eine höchst ein trägliche Pflanzung. Selbst die Schu len, Kirchen, Hotels und Geschästshäusk? liegen mitten in Orangen- oder Citro nen-Gärten. Die breiten Straßen sind mit Cypressen und Eucalyptus bepflanzt, die Arlington Avenue ist 150 Fuß breit und über sechs Meilen lang. Vor nun mehr 12 Jahren machte William Evans von Fort Wayne, Ind., den ersten Ansang mit künstlicher Bewässerung, aber in dem gegenwärtigen Umfange wurde dieselbe erst vor 7 Jahren durchgesührt. Dem Wasier folgten die Fruchtbäume und die Reben aus dem Fuße, und dahcr kommt es, daß alle Bäume trotz der Ju gend der Niederlasiung sich bereits in dem Alter befinden, in dem sie tragfähig sind. Einen unbeschreiblichen Eindruck macht es, wenn man auö dieser üppigen und schwellenden Vegetation heraus den Blick auf die öden und kahlen Abhänge der Hügel und Berge und auf die schnee igen Gipfel des Hochgebirges richtet, welches ringsum den Horizont begrenzt. Das Wasser, welches diese Wunder gewirkt hat, wird in der Nähe von Colton aus dem Flüßchen Santa Anna ab geleitet und läust in einem hölzernen, aber höchst solid gearbeiteten Fluthbette, das durch mächtige Holzpfeiler getragen wird, dieSchlucht entlang, welche River side von Arlington trennt. Von ihm aus wird das Wasser durch ein compli cirtes Rinnensystem über die Ansiede lung vertheilt. Das Land ist selbstver ständlich geebnet worden, sodaß e.e gleichmäßige Vertheilung des. Wassers stattfindet. Von den einzelnen Rinnen läust dasselbe aus.zahlreichen Oesfnun gen in flachen Gräben durch die Gärten und Pflanzungen. Nach jeder Bewässe rung wird Erde über das Land gestreut, um der Bildung einer harten Kruste vor zubeugen. Die Bewässerungen dauern jedesmal 48 Stunden und werden von Ansang Mai bis Ende Oktober alle 4 bis 6 Wochen vorgenommen. In un gewöhnlich trockenen Jahren werden auch in der übrigen Zeit mitunter Bewässerungen nothwendig. Die hier gebauten Orangen sind die besten, welche Califor nien erzeugt und kommen an- Süße, Lästigkeit und Aroma den Florida Orangen sehr nahe. Im vorigen Jahre hat einer der ältesten Ansiedler von ei nem mit zwölfjährigen Bäumen bestan denen Acker einen Netto-Ertrag von $1,000 erzielt. Die nächst wichtige cv..j4 in v; o. rr'i I vie .rauoe. uuronen gcoei den gut, aber die Limonen (blaffe dünn schalige Citronen), an deren Anpflan zung große Erwartungen geknüpft wur den, können selbst einen leichten ftrost nicht ertragen und haben den Orangen Platz gemacht. Aprikosen, Pfirsiche, roveeren und noch viele andere Gat tungen Früchte und Beeren werden in solchen Mengen gebaut, daß eine großarilge nuau mlt dem Emmachen der i c . rr c t.rx'üi' i t ., n , vvuuu, ot cqa itai i UlkAn ikde lung liegt 1,000 Fuß über und 00 Mei len von dem Meere, die Atmosphäre ist wunderbar rein und erouickend. nur im Winter finden mitunter dichte Nebel von dem Oceane aus ihren Weg bis in den herrlichen Garten. Zwischen dem Qktober und Mai schwankt die Temperatur . . ' r JC V . 1 T fr . ziiiqeii vem nanmicatn esrierpunkl und 75 Grad, die durchschnittliche 5tob restemperatur ist 55 bis C0 Grad. Da? Wasser der Leitung ist krystallhell und r r ' ? . ?n . n ix " - ' ?rl,a). iüie meinen Anuedler kamen aus den Neu England Staaten und aus dem Staate New. York. Theeverfälschung. Hr. A. H. Blackell in Chicago Neb bereits seit dem Jahre 1849 einem der größten Thee Importgeschäfte dieser Stadt vor und kennt die Verhältniffe v rs- r l rrt . . . , " oes .yeeyanoeis m lioina uno Japan sowie m England ebenfalls aus persön
Tt.Jftc CTftir,rtitiit?rt Trffsfi frffnrt In I
tlUyVt tllUUUUI() -fcjwv ... der Chic. Time-, die allgemeine An nähme, daß in den Ver. Staaten irgend welcher Thee vttfslscht werde, sei durch aus irrig.. Der unversälschte Thee sei zu billig und die hiesigen Arbeitslöhne seien zu hoch, als daß sich ein derartiges Geschäft als vortheilhaft erweisen könne. In Großbritannien wurde der Thee in großem Maßstabe so lange verfälscht, als ein hoher Einfuhrzoll auf demselben hastete. In China werden die unter dem Namen TeaS- in den Handel kommenden billigen Thcesorten noch heute verfälscht, kommen jedoch nicht auf den amerikanischen Markt. Diese Versälschung besteht namentlich in der Für bung der Theeblätter, auch diese? Pro ceß ist jedoch der Gesundheit nicht nach theilig. Zum . Färben werden kleine Mengen Indigo und Gyps verwendet. Daß dasselbe durch Erhitzen der Blätter aus kupfernen Platten bewirkt werde, ist ein Märchen. Seine Einwirkung au den menschlichen Organismus verdankt der Thee bekanntlich demThein, identisch mit dem Cassein, einem flüchtigen Oele, welches kräftigend und erregend wirkt, bis zu einem gewiffen Grade den Genuß von Fleisch und Fleischbrühe ersetzt, je doch bei übertriebenem Genusse die Ver dauung erschlafft und die Empfindlich keit der Nerven steigert. Wurcy rocl nung der Blätter an der Lust wird der grüne, durch Rösten derselben uder dem ftener der schwarte Tbee gewonnen. Der erstere ist stärker als der letztere, weil bei seiner Trocknung mehr Sastbestandlyelle zurückbleiben, als bei dem schwarzen; der lektere kann also streng genommen nicht als gesunder, sondern nur als we niaer Irästia und daher bei etwaigem Uebermaße des Genuffcs als weniger schädlich bezeichnet werden. JrankrsZ5)Ä) China. Äeuerunaen wkolae. die kürzlich der Marquis Tsena. chinesischer Gesandter in Paris, London und St. Petersburg, gethan hat, mußte Frankreich entweder alle erwarteten öandelsvorlbeile in Tonkin ausgeben, oder sich auf einen Krieg mit China gefaßt machen. Um ie aenanntenAeukerunaen au versieben. muß man sich zunächst das Verhältniß Frankreichs zu Annam und China vergegenwärtigen. Der iefeiae Beherrscher oder Tuduc von Annam ist ein Urenkel Nguyen Ah's, der sich gegen Ende des vorigen Jahrhunderts mit Hilse sranzölischer Ossiciere nicht allein unabhängig von Tonkin machte, sondern letzteres Reich sogar dem annamitischen 'unterwarf. Nun war der frühere Herrscher über Tonkin ein Aasall Chma's gewesen und dieses Abhänaiakeitsverbältniß wurde dadurch nicht verändert, daß jetzt Annam das Haupt und Tonkin das Nebenrerch geworden war. Aielmchr sandten sämmtliche Beherrscher Annam'S bis in die jüngste Zeit hinein alle vier Jahre Tribut nach Penn. Dagegen erwiesen sich die Inhaber des Thrones von An nam und Tonkin sebr undankbar aeaen die Franzosen. Sie duldeten die Ver folgunq eingeborener Christen und fran zösischcr Missionäre, bis Frankreich Saigon besetzte und die drei unteren Provinzen des Reiches unter demNamen lochlN'ylna rn eme französische Colo nie verwandelte.. 1862 trat der Tuduc von Annam vertraasmäma diele drei Provinzen ab, verpflichtete sich außerdem, einen Yasen rn Annam und zwer Vasen in Tonnn dem anbei zu önnen und versprach die Zahlung einer Kriegs entfchädigung von $4,000,000. China wurde gar nicht um seine Zustimmung gefragt und war damals noch so schwach, daß die französischen Behörden in Sai gon 1867 noch drei Provinzen annectirten und ein Jahr später Cambodia unter französische Schutzherrschaft stell ten. Letztere Erwerbungen wurden Ia mals nicht einmal von dem Tuduc, noch viel weniger von China anerkannt. Mit den bisheriaen Erwerbungen nicht zufrieden, richteten die Franzosen von 1863 an ihr Augenmerk aus Tonkin. Sie hatten nämlich entdeckt, daß der SongKoi oder Rothe Flun schiffbar sei. und ein französischer Abenteurer Na mens Francois Garnier ruhte nicht eher, als bis er im Jahre 1873 mit einer Handvoll Soldaten die Provinz that sächlich erobert hatte. Dabei kam ibm die Unzufriedenheit der Tonkinesen zu statten, welche die annamitischen Herr scher sür Eindrinalinae balten und fei! darauf rechneten, daß die Franzosen die alte Dynastie, die durch Nguyen entfernt worden war, wieder einsetzen wurden. Dies fiel jedoch den Eroberern gar nicht em. Sie sekten sich vielmehr mit der annamitischen Regierung in'sEinverneh men und schlössen mit dieser einen Ver trag, der un September 1874 unterzelch net wurde. ?in demselben anerkannte Annam die französische Oberherrschast auch über die drei im Jahre 1867 besetz ten Provinzen, sicherte allen Christen und Missionären Schutz zu, öffnete drei Häfen in Tonkin und versprach außer dem. den fremden Handel aus dem gan zen Rothen Fluffe zu erlauben. Fer nerbin wurde vereinbart, dan die fran zösischen Consularagenten in allen osse i.f ttt -.: t nen yasen cic igenaiioaiicii uoer Fremde irgend welchen VolksthumeS ha den sollten. Durch ' diese Bedingung wurden auch die Chinesen in jenen Städten der sranzo,ischen Gerlchlsbar keit unterworfen und die chinesische Söutcherrschast wurde dadurch noch mehr verletzt, daß dem Tuduc die Unab yangiglelt von allen Mächten mit Ausnahme Frankreichs gewährleistet wurde, deffen auswärtige Politik zu un terstützen er sich verpflichten mußte. Diesem Vertrage stimmte China in keiner Weise zu, ja es scheint nicht ein mal deffen gefährlichste Bestimmungen gekannt zu haben, bis Frankreich vor einem Jahre Anstalten machte, sie in Kraft zu setzen. Nach wie vor ging der annamitische Tribut nachPekin,und noch im Jahre 1L32 gab daS frozösische aus. värtige Amt dem Marquis Tseng das Versprechen, daß die chinesische .Suzerä nität- in keiner Weise angetastet .werden
solle. Tseng glaubte naiurllch, daß da
mit die Unterwerfung aller Fremden un ter die chinesische Gerichtsbarkeit und die Unterstützung der auswärtigen Politik Frankreichs durch den Tuduc aufgeho den sei, aber Chauemel - Lacour, der jetzige französische Minister des Auswär tigen, ist anderer Ansicht und beschuldigt den Herrscher von Annam des Treu-bruch-, weil er die chinesische Oberherr schast anerkennt. Marquis Tseng hat nunmehr erklärt, daß China nur unter folgenden Bedingungen die Verträge von 1862 und 1874 anerkennen wird : Die Franzosen müssen die chinesische Sueränttät übe? Annam anerkennen und dürfen sich in die Angelegenheiten Tonkin's nur dann einmischen, wenn sie vom Tuduc dazu aufgefordert werden. Da eZ aber demTu duc gar nicht einfüllt, nach dem Vertrage von 1874 die Schiffahrt auf dem Rothen Flusse zu schützen und da er noch viel weniger die Franzosen auffordert, das zu thun, so würde die Annahme der chi nesischen Bedingungen nichts weiter be deuten, als den völligen'Rückzug Frank reichs aus Tonkin. Letzteres hat sür Frankreich nur wegen der Handelsintereffen Werth. Dürfen sie diese nicht wahren, so können sie sich ebenso gut vollständig zurückziehen. Gerade das will China durchsetzen, und den neuesten Nachrichten zufolge rüstet eö eifrig zum Kriege. In Paris stellt man sich aller dings an, als ob man an die chinesische Kriegstüchtigkeit . nicht im - Geringsten glaube, doch ist es offenbar, daß das Reich der Mitte" durchaus nicht zu verachten ist und den Franzosen jedenfalls bedeutend mehr zu schaffen machen kann, als die fabelhaften Krumirs in Tunis. Der H era u sg eb e r des Lyoner Socialistenblattes La Lutte" wurde wegen Ausreizung zur Ermordung deö Czaren während deffen Krönung Z'.k zwei Jahren Gesängniß verurtheilt. ?luS dtm Sudan. Der Telegraph' hat bekanntlich berich' tet, General Hicks habe im Sudan einen großen Sieg über 5000 Araber errungen und 500 der letzteren seien gefallen. In der Begleitung des genannten Generals befindet sich einCorrespondent derLond. News", der über die Verhältnisse im 'Sudan, namentlich die dort herrschende Sklaverei Folgendes berichtet: Im Lande Berber oder Barbar, welches un mittelbar unterhalb deSZusammenfluffes des Atbara mit dem Nil liegt, treten uns zuerst die von. den arabischen Kaufleuten nicht Berbern, sondern Arabern, gehaltenen Negersklaven in gröberer An zahl entgegen ; dieselben sind entweder die Abkömmlinge von Kriegsgefangenen, oder wurden m den Kämpfen der einzel nen Negerflämme unter sich selbst zu Kriegsgefangenen gemacht und an die Araber verkaust. Diese Sklaven machen den Eindruck, als ob sie die zufriedensten und glücklichsten Menschen von der Welt seien. Sie lachen und singen ununter broch?n. Die Arbeiten, die sie zu ver richten haben, erscheinen dem Europäer als nichts weniger als anstrengend, sie unterbrechen dieselben sehr häusig, nie aber ihre Gesänge. Die Körperkraft dieser Neger ist so gering, bau vier der selben zu einer Arbeit erforderlich sind. die ein englischer Austader oder Markt helser spielend verrichtet. Ich habe mich durch Vermittlung meines Dolmetschers mit vielen dieser Sklaven unterhalten und gefunden, daß dieselben nicht nur mit ihrem Lose zufrieden sind, fondern vor dem Gedanken förmlich zittern, in die Freiheit und zu ihren Stammesan gehörigen zurückzukehren. Mehrere Durka'S,die aus dem ehema' ligen Negerkönigreiche Sennaar abstam' men, das sich von dem nördlichen Rande des inneren Hochafrika zu beiden Seiten des Weißen und des Blauen Nil bis zur Vereinigung beider Ströme erstreckt, ge riethen vor einigen Jahren erst in Gesangenschast und erklärten übereinstim mend : .Wir leben jetzt bester, als wir in der Freiheit jemals gelebt haben, un ser Herr nährt und kleidet uns und giebt uns sogar dann und wann Geld, um irgend etwas, was wir wünschen, in den Bazaren kaufen zu können; wir gehören zu seiner Familie, können uns nach un seren Wünschen verheiratben und kein einziger von unZ würde freiwillig in die früheren Verhältniffe zurückkehren." Ich erwähne diese Thatsachen nicht etwa, um die Einrichtung der Sklaverei irgendwie zu beschönigen, sondern nur, weil das humane Verfahren der arabischen Kauf leute eine gewiffe Anerkennung ver dient. Nach Sonnenuntergang sieht man in der That die Herren, deren Familien und die Sklaven in bestem Einvernehmen vor den Häusern sitzen, und die Tertuba-, ein sehr einfach construirtes Saiten Instrument, begleitet in ähnlicher Weise die ununterbrochenen Gesänge, wie in Spanien die Guitarre. Die weiblichen Sklaven sind sehr putzsüchtig und erhal ten Gelegenheit, dieser Neigung zu fröh nen ; sie tragen ebenso wie die weiblichen Angehörigen ihrer Herren um den rech Arm oberhalb des Elbogens cylindrisch geformte Amulette aus rothbraunem Le der, auf .welchen Pergamentstreifen mit Sprüchen aus dem Koran angebracht sind. Trotzdem sind die Tage der Skla verei gezählt, und der Khedive sowohl, als die Engländer werden nicht eher ras ten, als bis dieselbe völlig ausgerottet ist. Ihr fluchwürdiger Einfluß ist we nigstenS äußerlich an den Sklaven selbst nicht wahrnehmbar, äußert sich aber da sür um so schlimmer unter den einzelnen Negerstämmen selbst. Um Gesangene zu machen und aus dem Verlause dersel ben Geld zu lösen, sind diese in fort währenden kleinen Kriegen unter sich be griffen. Wenn ihnen die Gelegenbeit fehlt, die Gefangenen an die arabischen Kaufleute zu verkaufen, so wird auch bei ihnen die Pslugschaar bald an die Stelle des Schwertes treten. Krieg ist zurZeit nicht nur 'die einzige Beschäftigung, sondern beinahe auch die einzige Erwerbs quelle der Neger. Auf dem Transporte der Gefangenen nach den Verkaufsplätzen
zeigt sich übrigen die Grausamkeit und Scheußlichkeit der Sklaverei noch heute im abschreckendsten Gewände.
Elektrische Locomotiven. Die elektrische Eisenbahn auf der Ei sendahnAuZstellung in Chicago war bis zum 0. d. Mts. noch immer nicht im Be triebe und die Ursache dieser Verzöge rung ' scheint nicht nur, oder vielleicht überhaupt nicht durch die Enge der Cur-! ven der Bahn, sondern durch einen Mangel in der Construction der elektri schen Locomotive veranlaßt zu sein. In deffen ist die von der ElectricRailwayCo. os the United States ausgestellte Ma schine trotz der ihr vielleicht onhastenden A!ängel ein Beweis dasür, daß die Kunst, den elektrischen Strom in beliebiger Weise in Bewegung zu übersetzen, nur noch eine Frage der Zeit ist. Neben den Dampflocomotiven. die sich' in Chicago in ihrer größten Vollendung darstellen, bedeutet die elektrische Maschine d:n An fang des Zeitalters einer neuen bewegenden Kraft, die großartiger und Vortheil hafter wirkt, als die Kraft des Dampfes; sie ist das Kind, dem die Zukunft gehört, neben dem Manne, der das Größte für die Menschheit gethan hat, und zur Zeit noch thut. Die Nachtheile einer Dampfbahn las sen sich in Folgendem kurz zufammen fassen : 1. Das Gewicht der Locomotive und des Tenders ist ein todtes und nimmt zu seiner Fortbewegung allein mitunter 70 Procent des erzeugten Dampfes in Anspruch. 2. Rauch, ?lsche und das Geräusch des entweichenden Dampfes erzeugen große Unannehmlich, leiten. Krffel.'xplosionen und Feu ersgefahr bedroben Leben und Eigen lhum. 4. Die Unmöglichkeit, den gan zen Werth der Kohlen auszunützen, ist die Ursache wesentlichen StoffverlusteS. Diesen Nachtheilen steben folgende Vortheile der elektrischen Bahn gegenüber: 1. Die Räder dienen ebensowohl zur Vorwärtsbklsegung als zum plötzlichen Anhalten. 1. Volle 70 Procent der er zeugten elektrischen Krast kommen zur Geltung. 3. Die Maschinerie kann so leicht sein, daß aus 50 Pfund todtes Ge wicht eine volle Pferdekraft zu rechnen ist. 4. Die Eleltilcität als bewegende Kraft kann so benutzt werden, daß sie Züge, die aus demfelden Geleise einander entgegenlausen, von selbst zum Stehen bringt und hierdurch Zusammenstöße verhindert. 5. Eine gebrochene Schiene hat die Unterbrechung des Stromes und somit den Stillstand eines Zuges zur Folge. Ebenso kann ein Unglück durch eine offen stehende Brücke nicht mehr vorkommen, da in solchen Fällen der elek irische Strom edensalls unterbrochen ist. Die Elektrische Eisenbahn Gesell schasi" verfügt über ein Grundcapital Son $2,000.01)0 und wird Voraussicht! allen Nationen in der Vervollkommnung der Nutzbarmachung der großen Idee vzran'.ilen. Edison und die bedeutend sten amerikanischen Ingenieure sind Mitglieder dieser Gesellschast und, wäh rend der Deutsche Siemens die elektri sche Locomotive erdacht hat, werden sie dieselbe der Welt in ihrer ganzen groß artigen Leistungssähigkeit vorsühren. Scharlachfieber beginnt n Jerscy City die Form und Ausdeh nung einer Epidemie anzunehmen. Vom Jnlanöe. In einer Bank in Corsi cana, Tex , wurde dieser Tage ein Ca pital von $13.500 unter eigenthümlichen Umständen deponirt. Ein Fremder wurde weaen Verdachts, ein Vserd ae stohl:n zu haben, verhaftet ; bei der Durchsuchung desjelben fand der &T)tx in seinen Taschen 13 500 in baarem Gelde und deponirte die Summe vor läufig bei einer Bank. In der folgenden Nacht gelang es dem Gefangenen, aus dem Gcsängniffe zu entkommen und derselbe ist verschwunden, ohne daß Je mand eine Ahnung hat, wohin er sich gewendet haben könne. Vor einem Jahre gründe ten sechs Farbige in dem Pijh St. Bernhard in Louisiana einen gegensei tigen Unterstützungsverein; derselbe ist jetzt auf 50 Mitglieder angewachsen und diese haben die Mittel zur Er. richtunq einer Schule sür arme Kinder ihrer Raffe aufgebracht. - Im Staate New Jersey ver langt das Gesetz, daß die Eisenbahn Compagnien alljährlich die Zahl der auf ibren Babnen Verunalückten einberichten müffen. Für das Jahr 1882 werden 222 Getödtete und 473 Verwundete an gegeben. . Darunter waren 139 Bahn bedienstete. welche aetödtel oder verwun det waren. Im Vergleiche mit andern Eilenbabnen verunalückten also in New Jersey bei Weitem mehr nicht bei den Bahnen Angestellte als irgendwo. Dies kann nicht Wunder nehmen, wenn man bedenkt, dan die Eisenbahnen in diesem Staate fast durchaus in gleicher Fläche mit den Straßen in Stadt und Land laufen, dafc also, besonders in Städten Fußgänger und Fuhrwerke, welche quer über dieBahnen gehen wollen, sehr yau fiü von der Locomotive ereilt werden. In der That zeigen Erkundigungen, welche jungst von der venmg Post" anaeNellt worden sind, daß allen Vor kehruncjen zum Trotz, welche von den BahnCompagmen erzwungen woroen find, die meiiten llnaluas alle oei vlra ßenübergängen und bei den Bahnhöfen in Jersiy City und Newark vorkommen. Es sind das freilich die wohl am stärksten befahrenen Eisenbahnen in Amerika, vielleicht in der Welt ; aber es muß noch weit mehr als bisher auf Vorkehrungen gegen dieje Menschenopser gedrungen werden, welche fast nur ärmere xeuie betreffen. ameS NiS?. der' Nettere, der Vater des berüchtigten New Yorker RSrNanerS ames ttlsr. i k, wie oereus telegraphisch gemeldet, in Brattleboro, Vt., im Alter von 71 Jahren gestorben. 5n den Neuenzland'Staaten und im nördlichen New York war der alte FiSk seit vielen Jahren eme belanntt Person ttckkeit. DaS Vrototuv eines .smarten" Pankee, wußte er die biederen Landleute
über'S Ohr'u hauen, ohne daß sie ihm j
deshalb gram werden konnten ; besaß doch per alte Herr ein so joviales Wesen und wußte so viele Schnurren zu erzäh len, daß die Farmersleute, denen er in seiner Eigenschaft als Schnittwaaren hausirer regelmäßige Besuche abstattete, ihm treue Kunden blieben, wenn sie auch alte Ladenhüter als neueste Modeartikel zu guten Preisen ausgehängt bekamen. Mit einem Viergespann zog der ältere FiSk, von seinem Sohne begleitet, durch die Gauen des nördlichen New Z)ork, Vermont'S und anderer Neuengland. Staaten, nachdem er vorher seme Em käuse in New Jork gemacht. Vater und Sohn paßten zusammen : sie verstanden eS, durch ihre Geriebenheit die Farmer sich als Kunden zu erhalten. Aufsei nen Sohn war der alte Fisk gar stolz, und als derselbe erst in New Jork io viel von sich reden machte und eme Macht auf der Börse wurde, da bekamen die Landbewohner den Ruhm des Soh neö aus Vaters Mund fortwährend ge predigt. Das tragische .Ende Fisrs war ein schwerer Schlag sür den alten VankeeHausirer, doch er erholte sich bald und trug nach wie vor sein joviales We sen zur Schau. DaS Dry GoodsGe schäst steckte er später auf und verkaufte Blitzableiter.. Er verstand eS, den Far mern vorzuschwatzen, daß' seine Blitz ableuer innen hohl seien, und der elektrische Strom durch das Innere der Stangen gleite, ohne Schaden zu thun. und die Bauern kauften ihm zu guten Preisen die Blitzableiter ab. In den letzten paar Jahren pflegte der alte Fisk der Ruhe im Hause seines Schwieger sohneS in Brattleboro. DaS Schmuggeln von Ci garren aus Havanna hat schon seit ge raumer Zeit die Aufmerksamkeit der New Borker Detectivs des Zollamtes erregt. Mitunter wurden kleine Partien geschwärzter Cigarren entdeckt, es gelang aber trotz der sorgfältigsten Durchsuchung der von Cuba kommenden Schiffe nicht, das Versteck der Cigarren aussindlg zu machen. Dieser Tage hat man endlich entdeckt, daß derCondensator der Dampf Maschine als solches benutzt wird; in dem Condensator der Saratoga" wur den 3500 Stück bester Havannas" vor gesunden, consiscirt und der Capitän des Dampfers .wurde verhaftet. Der Ingenieur hatte, als die Beamten aus Oeffnung des Condensators bestanden. Dampf in solchen einströmen lassen, und hierdurch sind die Cigarren zum Theile verdorben. In Northborough, Mass.. war das Markthaus mit Ratten in einem solchen Grade angefüllt, daß weder Gift, noch Fallen, noch Katz:n, noch Hunde eine wahrnehmbare Verminderung der selben hervorzubringen vermochten. Die serTage hatte ein Fleischer in einer Falle eine ungewöhnlich großeRatte gefangen; er riß ihr mit einer Zange alle Zähne aus und ließ sie laufen ; seit dieser Zeit sind sämmtliche Ratten verschwunden. I n P o r t s m o u t h, N. H., wur den dieser Tage 13 Jungen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren darüber be troffen, wie sie einen zum Biertransport eingerichteten Wagen der Eastern .und Concord Eisenbahn erbrochen hatten und beschäftigt waren, aus den angebohrten Fässern Bier in Eimer und Flaschen ab zuzapfen. Dieselben haben dieses Ma noeuvre schon oft mit Erfolg ausgeführt, ohne daß eS bisher gelungen war, ihrer habhaft zu werden. Die Philadelphia & Read ing Eisenbahn entlang wurden während der letzten 14 Tage 36, an der Lehigh Valley Bahn 8 Hochösen ausgeblasen; der Betrieb von 7 weiteren wird.in die sen Tagen eingestellt werden. Im östli chen Pennsylvanien ist ungefähr der dritte Theil aller Hochöfen außer Betrieb gesetzt. Vor 40 Jahren gab eS in New Nork noch keinen Palast, jetzt steht die Metropolis in dieser Beziehung bald hinter kemerHauptstadt Eurova'S zurück. Der Erbauer des neuesten und glänzend sten .Schloffes" ist Sidney Dillon. der Präsident der Union Pacific Eisenbahn. Derselbe hat seinem Architekten den Auf trag ertheilt, ihm in der Fünften Avenue einen Palast zu erbauen ; belrefss der Kosten hat. er ihm c&rte blanclie ge lassen und nur die einzige Bedingung gestellt, daß der neue Palast den der Familie Vanderbilt übertressen müsse. Vor 23 Jahren hat sich das Jahresein kommen dieses Herrn Dillon auf circa $15,00 belaufen, aber durch ehrliche Arbeit" und verständnißvolle Ausbeute rei hat er sein Vermögen in diesem Zeit räum vertausendfachen können. Aehn liche Beispiele lassen sich dutzendweise an führen. - m DeutsSe Loeal-staSritöten. Chemnitz.21.Mai. DieZersplitte tung unter denAntisemitcn macht weitere Fortschritte. In der letzten Vorstands sitzung des hiesigen Deutschen Reform Vereins" legte der Vorsitzende desselben. VerlagSbuchhändler Ernst Schmutzner, sein Amt nieder und erklärte zugleich seinen Austritt aus dem Verein. Das ist um so interessanter, als Schmutzne? neuerdings eigentlich der geschäftliche Mittelpunkt des internationalen" Anti semitismuö war. Er besorgte die Vor bereitungen und alle Arrangements für den letzten Congreß, er unterhielt den Verkehr' der deutschen Judenhetzer mit dem österreichischen edlen Ritter von Schönere? und den ungarischen Radikalen von Jfloczy und Simonyk.er bracktt große Opfer für die antisemitische Sache in seiner Eigenschaft als Verleger Iv abonnentenlosen .Jnternationzlen Mo natöschrist" und der vergebens mit ollev Mitteln der Reklame ausposaunten Schriften der verschiedenenGelehrten deö Antisemitismus : kurz, er war ein Mann ganz nach dem herzen der Glagau und Genossen, ein äußerst brauchbares AuS beutungSobject. - Nun scheint Schmutz ner eS überdrüssig bekommen zu haben, diese Rolle veiterzuspielen man kann e ihm eigentlich nicht verdenken ! Köln, 20. Mai. Die weniger be nittelten Bürger unserer Stadt werden demnächst ganz srei von Steuern sein. Die lllasjensteuer wird bekanntlich in
ganz Preußen bei den zwei untersten
Stufen nicht erboten; die hiesige siadt räthliche Finanzcommission hat nun. be schlossen, auch die Communalsteuer fal len zu lassen und den Ausfall auf dieje nigen Bürger zu vertheilen, welche 6000 Mark Einkommen und mehr besitzen. Während in den höheren Elasten alfo eine kaum nennenswerthe Steigerung eintritt, wird dem minder gut situirten Manne eine ganz erhebliche Erleichte rung geschafft werden. , " Hamburg, 20. Mai. Ueber das Ende eines AerrätherS wird von hier berichtet: Ein angeblicher Literat Wolf machte im Altonaer Gefängniß feinem Leben ein Ende. Der Mann hatte eine böse Vergangenheit hinter sich. Er war früher ein eifriger Parteigänger der So cialdemokratie in Ottenfen und Altona. und wurde mit Eintritt des Socialisten gefetzes zum Verräther an seinen politi schen Freunden, indem er sich als Spion von der Berliner Criminalpolizei anwerben ließ. Ec hatte derselben vichti ges Material in Bezug auf die Partei organisation in die Hände geliefert und viele Ausgewiesene verdanken dem ver rätherischen Menschen ihr Schicksal. Doch auch seine Stunde kam ! Als Wolf immer höhere Bezahlung verlangte und die in seinen Händen befindlichen Pa piere von Behörden an die Socialisten auszuliefern drohte, ließ man ihn 'verhaften und er wurde wegen' Erpressung? Versuchs zu einem Jahre Gesängniß ver urtheilt, kürzlich erst freigelassen, wurde er wied?r wegen Majestätsbeleidigung verhastet und so griff der allgemein ver achtete Mensch dem irdischen Richte: vor.W ürzburg, - 24. Mai. Bei den Nachforschungen nach dem Grabe Wal thers von der Vogelweide, nach derem Resultate sich inzwischen zahllose Zu schristen aus dem Reiche erkundigten, wurden in dem erhaltenen Reste des al ten Kreuzganges des ReumünsterS die ausfallend großen Gebeine von fünfzehn Personen gefunden, theilweife noch Spu ren von Kutten an sich tragend.. Zu gleich wurde aser der Kreuzgang selbst von der Vermauerung befreit, und es zeigten sich sechszehn Bogenwölbungen mit geradezu überraschender Vielseitig keit der Formen in Bearbeitung der runden, eckigen und gewundenen Sau lenschäfte, wie der Bildwerke und Kapi täle. N.cht zwei Bogen sind gleich be handelt, wie dies dem romanischen Stile eigen war. Man hat damit eine wahre Perle der deutschen Kunst ferner Jahr Hunderte wiedergewonnen. Die Reste des großen Minnesängers aber sind nicht gefunden, vielmehr hat er in einem nur noch in den Fundamenten vorhandenen anderen Theile des Kreuzganges geruht, von wo vor Jahren alle Gräber entfernt und nach der Mitte deö Gartens zu einer großen Gruft verlegt wurden. Darin werden sich böchst wahrscheinlich die Reste des Sängers befinden. M e l l e, 1. Mai. Durch die That eines kaum vierzehnjährigen Knaben ist L i. - rw ' ' das vluyenoe orj neuenlirqen loei Melle) seit gestern in einen rauchenden Schutt und Trümmerhaufen vervan delt. Gestern Nachmittag zündete der Sohn des Küfers Redeker mit einem Streichholze Stroh bei dem Wohnge bäude seines Vaters an. Die Flammen theilten sich bald diesem und dem Neben Hause mit und binnen einer Stunde brannte, begünstigt durch den herrschen den Westwind, das ganze Dorf nieder. Die'Scenen, die sich hierbei abspielten, spotten aller Beschreibung. Das Feuer griff mit einer solchen Schnelligkeit um. sich, daß an ein Retten der Habe fast gar nicht zu denken war. Nicht allein die Kirche, das Posthaus, die Apotheke und fast alle anderen Gebäude sielen dem verheerenden Elemente zum Opfer, selbst die Obstbäume in den Gärten, die Hek ken, Teleqrapbenstangen, ja die hö! zernen Grabkreuze auf dem Friedhose brannten lichterloh. Von dem Wenigen, was die Einwohner in der Angst zusam mengerafft und aus den Friedhof, zum Theil in die Kirche geschleppt hatten, ist das Meiste noch später ein Rab der Flammen geworden. Von den ,7.ernzig Gebäuden, deö Dorfes sind nur sechs vom Brande verschont geblieben. Heute, wo sich den meilenweit herbeigecilten Jrem den ein gräßliches Bild der Zerstörung bietet, ereignete sich eine herzzerreißende Scene auf dem mit Trümmern übersäe ten Friedhose. . In der Nähe des noch rauchenden KirchthurmeS war eine Mut ter von zehn Kindern damit beschäftigt, noch Wäsche sür ihre kleinen Lieblinge unter der halbverkohlten Habe zu suchen, als ein schwerer Stein sich vom Kirch thurm löste und der Suchenden mit sol cher Vehemenz aus das Haupt siel, daß ihr Gehirn umherspritzte. Neuenlirchen. ein geschlossenes Städtchen von 1300 Seelen, liegt ziemlich hoch und war eng gebaut. Die in der Mitte, flehendt Kirche ist vor sieben Jahren r.eu erbaut worden, nachdem das alte Gotteshaus durch Blitzschlag erheblich Schaden ge litten haut. ' Ellvangen. 19. Mai. Der in Württemberg als Versasser eine? Anzahl Novellen und Schauspiele beianntePost meiste? Kettnacker von Aogfingen ist flüchtig geworden und wird wegen be deutender Unterschlagungen unk Fäl schungen von. der Staatsanwaltschaft fltckbrieflich verfolgt. Regen5burg, 25. Moi. Hier stellte , der Großbändler S. iömann, Firma Eiömann k Hochstätter, die Zahlungen ein, , und auch über daS Vermö gen der Weinhandlungösirma Schmidt k Sohn wurde der ConcurS verhängt; die Passiva sollen etwa 350,000 Mark betragen, .denen ein Aktivvermögen von 120,000 M. gegenübersteht. Eine Folge - ti. si;Amii)(An sCanirtl if HIrAUlt UV9 VUHtlv vim ' sichtlich der Sturz des einzigen christli chen Bankhauses in Regensburg, der Firma Raps, welche an ' Schmidt & Sohn große Posten verliert. DtlK.i weiteren Folgen der Krach haben r?ird muß sich bald zeigen. : - . NW MW Newspäper Adrertlslns? Bur xnay be jsonnd o 1, at Geo. 1 HOWELL Netrspäper Advertlslng Bureau IC Epnsei
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