Indiana Tribüne, Volume 6, Number 264, Indianapolis, Marion County, 11 June 1883 — Page 2

Zndiana Hribüne. FSgliHe- und Sonntagsausgaöe. Jöfüeet 120 O. Marylandstr. Indianapolis, Ind., 11. Juni 1833.

WNbliSze Nnfledler. Rau noch für Viele hat daS Weizen Paradies von Dakota, aber der Men schenstrom, der sich nach demselben wälzt, ist so bedeutend, daß die Besied luna des Landes mit zauberhafter Schnelligkeit vor sich geht. Schon jetzt schätzen Leute, die schon seit längerer Zeit in Dakota ansässig sind, den Acker im westlichen Theile des Gebietes auf $10, und es ist nicht zu bezweifeln, daß der elbe ,n mcht fernen Jahren mmde stens $25 werth sein wird. Und dieses Land können Männer sowohl alöFrauen nach den Gesetzen der Ver. Staaten noch für den Preis von ungefähr 50 Cents für den Acker sichern. Wer den Grund fatz Penn'Z befolgt und so viel Land als möglich zu erwerben beabsichtigt, kann sich 160 Acker nach den Bestimmungen des VorkaufSgefetzeS, 100 Acker unter dem Baumanpflanzungsgesetze und die selbe Fläche in Gemäßheit des HeimstättegesetzeS, zusammen also 480 Acker, sichern. Die einzelnen Vorschriften die ser Gesetze können wir als bekannt vor aussetzen. Unter den Vielen, die sich in Dakota niederzulassen beabsichtigen, U finden sich auffällig viele selbststängize Einwanderinnen. Im vorigen Som mer haben sich zwanzig unverheirathete Damen aus Minneapolis in dtt'Nähe des Flusses Snake auf Regierungsland niedergelassen und entwickeln eine Energie und Thätigkeit, daß es nicht mit rech ten Dingen zugehen müßte, wenn sie nicht bald zu Wohlhabenheit gelangen sollten. In einem und demselben Wag gon der Chicago nnd Northwestern Bahn fanden sich dieser Tage ein Groß Mütterchen von 74 Jahren mit ihrer Enkelin, einer Lehrerin, die Wittwe eines Soldaten au Chicago und zwei Damen aus Minneapolis, resp. Iowa zusam men, die sämmtlich ihr selbstständiges Heimln Dakota auszuschlagen deabsich tigten. Was würde Greeley sagen, wenn er sein Go westauch von.un sern Frauen und Jungfrauen so eifrig befolgt sähe. Ctntral-Afrika. Mit gespannter Erwartung blickt die civilisirte Welt nach den neuentdeckten Ländern im äquatorialen Afrika, wo kühne Forscher und Entdeckungsreisende fast aller Culturvölke? des Abendlandes zur Zeit bemüht sind, jene unermeßlichen Gebiete dem Welthandel zu erschließen. Vom Congo, dessen Lauf erst vor wem? gen Jahren durch den amerikanischen Reisenden Stanley festgestellt worden ist, kommen in tascher Auseinandersolge Berichte über die Bestrebungen, die Wildnisse au jener großen Wasserstraße der Cultur zu erschließen. Stanley betreibt seine Colonisation des Congo gründlich und systematisch. In seinem Dienst befanden sich 223 Ein geborene von Zanzibar, mit denen er im Auftrage der .Internationalen afrika Nischen Gesellschaft- an die Errichtung der Handelsstation am oberen Congo schritt. Von dort aus begann man so fort mit dem Bau einer Eisenbahn nach anderen Ansiedelungen. ; das Material war alles aus Europa in hinlänglicher Menge zur Stelle geschafft. Obschon wegen des Mangels an Lastthieren der Eisenbahnbau nur sehr langsam vor niärts schreiten konnte, so wird doch in wenigen Monaten bereits durch die tropisch Wildniß am oberen Congo der schrille Psiff der Lokomotive tönen. Nach dem letzten Bericht hat Stanley bis jetzt 7 Handelsstationen an dem genannten Strome errichtet, nämlich außerVlvl noch Jsanghilla, Manyangha, Lutete, Stan ley Pool, Jbaka,Nokoutou und Bolobo. Die letztgenannte Station ist von der Mundung des Congo etwa 700 Meilen entfernt. Im Ganzen unterhalten vier lleine Dampfer den Verkehr zwischen den verschiedenen Stationen. Die sie den Stationen werden vermuthlich in kürzester Zeit zu eben so vielen Handels städten mit bekannten Namen werden; in beträchtlicher Anzahl siedeln sich dort Weiße an, welche mit den Eingeborenen Tauschhandel treiben und die Nawrpro dukte jener unerschlossenen Welt nach dem Abendland senden. In eine? der älteren Colonien (die aber ebenfalls noch nicht länger als 18 Monate besteht), in . Leopoldsville, hat man bereits begonnen, Ackerbau zu treiben und hat verschiedene europäische Gemusesorten angepflanzt. Mehrere, jener neuen Colonien sollen außerordentlich gut geeignet sein für Viehzucht. Tie richtige Oorte Cocoönüsse. ÄuS KanfaS und anderen Staaten, sowie Bezirken, m denen die Wassersim pel für das Verbot der Fabrikation und des Verkaufs von berauschenden Geträn ken sorgten, sind bereits Wunderdinge r l. 4 i . cn uoer oie VHlauyeii von rauern. Schnapsbrenmrn, Wirthen u. f. w. be richtet wölben. Deshalb bleibt eS aber immer interessant, auch noch zu erfahren. wie sich ein Schnapshändler in einer Ortschaft Georgia's, die sich für "local Option" entschieden hatte, zu .helfen wußte. Unmittelbar nach der Unter drückung sämmtlicher Wirthschaften tauchte nämlich ein Mann aus, der an einer Straßenecke einen Stand errich tete. aus welchem die herrlichsten Hocos nüsse verführerisch lächelten. Die Waare ging reißend ab und der Händler machte brillante Geschäfte. Die Antlitze der Temperenzler strahlten vor Freude. .Seht Ihr sagten die Wgsierdolde zu den Leuten,' die'- früher täglich ihr SchnäpSchen getrunken hatten, .man kann ohne Feuerwasser leben und erst dann mit wirklichem Hochgenuß die MilLer Cocoönüsse schlürsm! Die

.Milck war aber aucü ln der J.oai vor I

züglich, wirkte berauschend und glich aus r v. . ri aniitit. ein yaac utm ucucn ciiiuuyti uyisiy. Böse Zungen behaupteten sogar, der Händler habe die Milch, womit die'Na tur Die Cocosnuise zu lullen psiegr, vor sichtig abgezapst und dann den entstan denen leeren Raum mit wirklichem SchnapS angefüllt, doch überzeugten sich die Temperenzler bald von der Gründ losigkeit dieses Geredes, indem sie selbst mehrere Nüsse lausten und die Milch schlürsten. Daß der Mann verschiedene Sorten von Cocosnüssen seilhielt, nahm man natürlich nicht an. Eines schönen Tages wurde nun dem CocoSnußhändler colossaler Schrecken eingesagt. Ein Geistlicher ergriff eine dr für bestimmte Kunden reservirten Nüsse und erkundigte sich nach demPreise derselben. Der Händler meinte, die Nuß scheine verdorben zu sein, der Herr Pfarrer möge sich deshalb lieber eine an dere aussuchen. ' Der geistliche Herr ent gegnete jedoch, die Nuß schüttelnd, die selbe enthalte Milch und da? sei Alles, was er wünsche. Nachdem Pfarrer und Nuß verschwunden waren, harrte der arme Händler in tausend Aengsten der Dinge, die da kommen sollten. Und waS kam? Ließ der Pastor den Mann etwa verhaften, weil er LebenSmittelver fälfckt batte. indem er die Mllcd der Co coSnuß durch Schnaps ersetzte? Oder denunarte er ihn wegen Uibertretung des JÖocal Ovtion Law" ? Nein ! Der ficiftli&e Öerr war dazu viel zu vernünf tig; er schickte einfach seine Köchin mit einem Zettel au dem öändler. worauf geschrieben stand : ' .Schicken Sie mir gefälligst noch sechs iiocosirnne, aver um Kotteswillen aenau dieselbe Sorte, die ich vor wenigen Minuten von Ihnen lauste Uno er bekam sie. Älg.) m' 1 Die russische OeZreglon. Ein Corresvondent . der .London ftews", der daS Petroleum und Naph tageblet an kaSplschen Meere besucht hat, macht über dasselbe einige Mitthei lungen. die mit Hinsicht aus unsere ei gene Oelproduction für Amerikaner von großem Jnteresie sind. Jenes Gebiet ist aus der Eisenbahn von Baku aus in ei ner halben Stunde zu erreichen. Sein Mittelpunkt ist ein Ort Namens Sarun chi, den man auch Oleopolis nennen könnte, so schmierig, fettig und rußig steht er auS. Ringsumher trieft der Boden von dem klebrigen, öligen Stoffe. Acker um Acker wandert man über em Erdreich, das große Ähnlichkeit mit Asphalt hat, bei jedem Tritte nachgabt. wie weicher Torf und auS jeder Pore Oel auszuschwitzen scheint. . Dieser Schveiß,venn man so sagen darf, tropft in tiefer liegendeStellen, um sich schließ llch, allen anderen Flüssigkeiten gleich, auf dem niedrigsten Niveau zu sammeln. In Folge dessen ist daZ Land von öligen Rinnsalen durchschnitten, die gelblich. grünlich oder bräunlich aussehen. An vielen Punkten brennt es fortwährend. Große Mengen von Gas entströmen dem Erdinnern, und man braucht nur ein brennendes Streichholz an den Strom zu halten, um sie zu entzünden. Bei Nacht machen die Flam mensäulen inmitten der düstern Umge bung eher einen niederschlagenden, alö einen freundlichen Eindruck, bei Tage aber sehen sie besonders geheimnißvoll auS. Im Sonnenlichte l die Flamme bis auf kurze Entfernung kaum zu er kennen, man spürt sie eher, als man sie sieht, und wenn man sie endlich erkennt. kann man durch ihre geisterhafte Dünne hindurchblicken. Oft genug fühlt man sich halb versengt, ehe Man die Quelle wahrnimmt, aus der die Hitze ausströmt. Letztere ist selbstverständlich sehr beoeu tend.- - Eine andere merkwürdige Erscheinung sind die Geyser von heißem Oel und Steinen,die stün" llch auf wenige Minuten in die Höhe springen. Der Correspon dent zählte binnen 20 Minuten sieben diese? merkwürdigen Springbrunnen. .Einer derselben", sagt er, .gereichte den Geistern der Unterwelt wirklich zurEhre. ES war ein glänzender, fettiger Strahl, wenigstens 40 Fuß hoch, von braunen, schmierigen, übelriechenden Rauchmassen begleitet, sowie von Stein und Erd mengen, die im Herunterfallen ein trommelühnlicheS, sehr lauteS Geräusch ver ursachten." Selbstverständlich lausen alle in der Nähe befindliche Leute fort. .sobald sich das erste Anzeichen eines sol yen;AuSo.ruch3 zeigt. - Jn'de'r Geschicklichkeit, auf ergiebige Quellen zu stoßen, stehen die' Rüsten den Amerikanern nicht nach. Einzelne Brun nen könnten halb Asien mit Petroleum versorgen, und die .Oelbosse" am kaS PifchenMeere geben sich die größteMühe, ihre pennsylvanischen Mitbewerber vom europäischen Markte zu verdrängen. Doch auch die Rüsten haben nicht immer Glück. Ost genug muß mehrere hundert Fuß tief gebohrt werden, ehe daS Oel in solchen Mengen hervorspringt, dak die Ausbeutung des Brunnens lohnt. Ueber jeder Grube fleht ein hölzerner Schup pen mit fchvarzangestrichenem hölzernen, pyramidenartigen Schornstein über dem Bohrloche. Das obere Ende desselben besteht auS einer eisernen Röhre, die sich bis auf fünf Fuß dem Boden nähert. Etwa hundert .dieser Schornsteine sind über die wellige Fläche von .Oleopolisvertheilte demFlecken ein langweiliges, ödes Aussehen verleihen. Vielen ent steigen dicke Rauchwolken, aber auS den meisten fließt ein dickerStrahl grünlichen Oels. Dieses wird durch hölzerne Röh ren, die an den obenerwähnten eisernen befestigt sind, zunächst in Reservoir? ge leitet und dann nach den Raffinerien in der Nabe der flfisii gebracht' DaS ras. finirte Oel wird dann sofort ln die be reit stehenden Schiffe verladen. AuS denRaffinerien qualmen beständigRauch wölken, die von jedem .günstigenWinde nach der Hafenstadt Baku getrieben wer den und die Stadt zu einer Alt PittS bürgh machen.'Daß die Leitung des Rohöls oder NaphtaS von Sarunchi nach Baku mit tcls eiserner Röhren geschieht, ist selbst verständlich. Soviel haben die Rüsten den Amerikanern abgelernt. Das Röh

rennetz befindet sich über der Erde und ist sehr ausgedehnt. Ein Schweizer, Be sitzer von 40 ertragreichen Oelbrunnen und der bedeutendste Oelboß am kaspi schen Meere, hat die russische Regierung um Erlaubnib gebeten, eine Röhrenlei

tung von Baku am kaSpischen nach Ba turn am Schwarz? Meere, also über den Kaukasus hinweg, legen zu dürfen. Ohne Zweifel wird er die Erlaubniß erhalten, und sollte das Werk ausgeführt m:rden, so wird eZ an Großartigkeit die gewalti gen Röhrenleitungen übertreffen, welche der amerikanische Unternehmungsgeist geschaffen hat. Selbstverständlich wird die Leitung dem russischen Oele mehr als irgend ein anderes Unternehmen den europäischen Markt eröffnen und indirect auch dem amerikanischen Monopole der Standard Oil Company gefahrlich wer den. Sarunchi erzeugte im Jahre 1878 erst 20,000 Pud Oel. jetzt wird die Pro ductionsfähigkeit bereits auf 100.000 Pud geschätzt, und wenn die Möglichkeit des Transports und Absatzes vorhanden ist, kann sie sehr leicht wesentlich gestei gert- werden. Früher hatten Armenier daS Geschäft in Händen, aber so schlau dieselben sonst sind, so hatten sie doch keine Ahnung vom Weltgeschäste. Die Regierung vergab .daher Concessionen an Rüsten, Deutsche, Schweizer und an dere Europäer. Unter diesen macht sich bereits das Gesetz geltend, daß die Klei nen von den Großen aufgefreffen werden, und in kurzer . Zeit wird das russi f$i Oelgeschast gerade so monopolisirt sein, wie daS amerikanische. Baku hat ein Wachsthum zu verzeich nen, wie es vordem manche pennsylvani sche Ortschaften gehabt haben. Früher ein erbärmliches Dörfchen, ist es jetzt eine betriebsame Stadt von 30,000 Ein wohnern. Gute und elegante Dampfer vermitteln den Verkehr mit anderen kaS pischen Häfen, namentlich mit Astrachan. Die Bevölkerung ist sehr gemischt. Man hört fast ebenso viel deutsch, französisch und italienisch, als russisch aus deu Sttechen. Eine Hellseherin. Dieienige Hellseherin und Wahrsage rln, die in New York die besten Geschäfte macht und daS größte Ansehen genießt, hat eine eigenthümliche Vergangenheit. Von Jugend aus ein begabtes, ab:r träumerisches Kind, begann sie schon ,n der Schule und häusig während des Un terrichtes, wie bewußtlos, :nS Leere zu starren und erzählte, wenn sie auS diesem Zustande gerissen wurde oder von selbst erwachte, Bistonen, die sich mit der Zu kunst ihr nahe stehender Personen be schäftigten. Ihre Mitschüler lachten über diese Dummheiten", die Lehrer redeten dem Kinde zu, nicht durch Hin geben an ihre Träumereien den Grund zu einer wirklichen Krankheit zu legen, ihr Vater, ein strenger Puritaner, ver suchte eS sogar mit körperlicher Züchli gung. Alles war vergebens, der Zustand deS Hellsehens, die Ekstase befiel daS Mädchen immer häufiger, das sich zu einer ungewöhnlichen Schönheit ' eni wickelte. Einzelne ihrer Visionen trafen natürlich ein und die Prophetin begann, in weiteren Kreisen Aussehen zu erregen. Da zog, ohne daß ihr eine Vision einen so mächtigen Vorgang vorausgesagt hätte, die Liebe zu dem jungen und bra ven Factor in einer Maschinenfabrik in das Herz der 18sährigen Jungfrau und vor diesem' Himmelsgeschenke zerstoben die Träume und Visionen wie Spreu vor dem Winde. AuS einer liebenden Braut wurde eine vortreffliche und glück liche Frau, und daS Glück der Ehe wurde durch die Geburt zweier Kinder erhöht. Unerwartet, wie da? Glück gekommen war, brach daS Unglück herein, nach vier glücklichen Jahren brachte man der jungen Frau die von einer Maschine verstümmelte Leiche deS Gatten ins HauS. Nun folgte Krankheit, Armuth und oft war die Mutter nicht imStande', die Bitte ihrer Kinder um Brod zu er füllen. Die unglückliche, trotz ihrer Lei den noch schöne Frau gedachte ihrer Vi sionm, rief dieselben und sie kamen. Die interessante Wittwe veranstaltete Versammlungen, in denen sie in mag netischen Schlaf verfiel, weissagte, prophezeite und fand solchen Glauben, daß sie auf die Entschlüsse vieler ihrer Hörer einen mächtigenEinfluß ausübte. Freunde trennte. Feinde versöhnte, Eheschllekun gen herbeisührte. Reisen verschob oder beschleunigte, Proceffe beilegte, geschäft liche Unternehmungen oder das Aufgeben solcher veranlaßte. Die Frau ließ sich ihre.Hellseherei gut bezahlen und kam bald in die Lage,' behaglich leben, ihre Kinder sorgfältig ergehen, ja sich ein hübsches HauS und Gartengrundstück erwerben zu können.. - Während so ihr prophetischer Geist sich säst nur noch mit der Zukunft beschäftigte, trat wiederum daS Schicksal in ihre Kreise, ohne daß es sich auch auch nur durch die leiseste Ab nung vorher angekündigt hätt:. Ihre Tocht hatte sich zu einem reizenden tVY V ir . 1. r 'caoa,en enrwiaeir uno ne yalle Derlei ben aus ihr dringendes Bitten die Er laubniß ertheilt, Reit'Unterricht zu neb men. Bei einem Ausritte scheute daS Pferd, warf die Reiterin ab und diese erlag nach wenigen Tagen hierbei erlit tenen, inneren Verletzungen. Dieses tragische Ereigniß hat daS Zutrauen zu den Prophezeiungen der Mutter nicht erschüttert, das Geschäft derselben blüht nach wie vor, sie fällt aber jetzt blos noch täglich dreimal in den maanetiscbeu Schlaf,, da eine häufigere Ekstase ihre n . r . . m . - Aerven zu seyr angreifen wuroe ; dafür giebt sie sich jetzt mehr mit sonstigem Wahrsagen, ttartenschlagen und ühnlj chem HocuSpocuS ab, der unserer aufge klärten Zeit so sehr zur Ehre gereicht. Gttr,!desS,. Der größte Theil der Säcke, in welchen m 9 r . aus oen ojlliazen yasen vscircioe ver sckifft tairb. ist nickt Eiaenlbum der Rbe der. sondern diese leiben die Säcke von den Fabrikanten. An den Orten ihrer Bestimmung werden die Sacke von Agen ten der Fabrikanten gesammelt, in Bal len gepreßt und an die Eigenthümer zu rückgeschickt, um wiederholt sür den Ge

treidetransport verwendet zu werden.! er! emn.n n .

juii v"i"uung einesVolles I0ici ourcy schnittlich 10 Cents. Die Näherinnen erhalten für 85 Stück, die sie bei Fleiß und Geschicklichkeit in einem Tage an fertigen können, $1.00 .Für das Leihen läßt sich der Fabrikant etwas über die Hölfte der Herstellungskosten sü? die ein zelne Reise bezahlen und macht daher, da ein Sack 4 bls 12 mal benutzt werden kann, ein recht gutes Geschäft. Natur. lich geschieht die Einsammlung und Avck fendung der Sacke auf Kosten der Fa. brisanten: die Ballen sind von einer Bescheinigung des amerikanischen Eon suls am EingangShas:n darüber beglei tet, daß dieselben lediglich amerikanisches Fabrikat enthalten; diese Certisicate bewirken hier den zollfreien Eingang der außerdem steuerpflichtigen Waare. In den hiesigen Häfen werden die Säcke für den erneuten Gebrauch zurecht gemacht. was wenige .rollen erfordert. Auf neue Verwendung brauchen dieselben in der Regel nicht lange zu warten. Ein grs ßer Theil des von hier exportirten Ge treides muß bekanntlich in Säcken verladen werden, da das lose im Schiffsraum untergebrachte Getreide bei stürmischem Wetter rollt und dadurch die Sicherheit des Schiffes gefährdet. Das englische Gesetz schreibt z. B. vor. daß mindestens der dritte Theil einer Getreideladung in Sücke verpackt sein muß. Dtacht sich auf dem Meere eine theilweise Entladung des Schiffes nothwendig, so kann diese bei Getreide :in Säcken leichter und schneller vorgenommen werden, als wenn das Getreide lose verstaut ist. Die Asse curanz-Gesellschasten berücksichtigen daher auch bei der Berechnung der Prämien daS Verhältniß des in'Cücken verladenen GeireldeS zu dem lose im Schiffsraume vorhandenen. , In stürmischer Jahres, zeit ist natürlich die den Schiffen durch das nicht gesackte Getreide drohende Ge fahr größer, als in eist sturmfreier Jahreszeit, und aus diesem Grunde ist daher die Nachfrage nach Säcken in ersterer weit größer. Im vorigen Herbste hatte eine einzige Sacksabrik in New York 3,500,000 Säcke unterwegs. DaS System der SäckeVerleihung findet nicht auf alle Getreidetransport Anwendung. Das kalifornische Getreide kommt in Säcken in den 'östlichen Ha senplätzen an. da Canäle zu? Besörde rung desselben in Californien nicht vor Handen sind. Diese Säcke enthalten 100 Psund, also nicht ganz 2 Bushel und sind daher sür den übrigen Getreide Handel, der in Säcken, die drei Bushe! halten, vermittelt wird, nicht geeignet. Das nach Portugal, den canarischen Inseln und Westindie bestimmte Ge treibe wird nicht in Säcke auS Jute, sondern in solche auS Baumwolle ver packt. Letztere wird dort zu ArbeitS Hemden verarbeitet und kommt daher nicht zurück. Die Säcke endlich, die spe ciell nach CubaGetreide befördern, brin gen von dort Zucker und in. solchem ad und zu ein Kistchen Cigarren zurück und stnd daher nicht Eigenthum der Sackfa' brikanten, sondern der SchiffSrheder. Herr und Frau George A. PerkinS in Athens, B.radford Co., Pa., haben dieser Tage den 75. JahreS tag ihrer Trauung die diamantene Hochzeit gefeiert. Das Ehepaar hat diese ganze Reihe von Jahren in einem und demselben Haufe gewohnt. Vom Jnlanve. In der Gesetzgebung von Michigan ist ein Gesetz eingebracht wor den, durch welches eS dem StrasarbeitS hause in Detroit verboten werden soll. Sträflinge aus anderen Staaten zu be ziehen und in solcher Weise zu beschästi gen, daß sie dadurch in Conkurrenz mit Fabriken des Staates kommen, m wel chen freie Arbeiter beschäftigt werden. DaS Möbel Arbeiter Journal- sagt: ..DaS StaatSarbeitShaus in Detroit beschäftigt nicht nur die Sträflinge auS dem Staate Michigan, sondern ha! auch schon seit Jahren Sträflinge, welche zu einer längeren ZuchthauSstrase verur theilt waren, von anderen Staaten und Territorien angenommen, ohne sür deren Erhaltung eine Vergütung zu beanspru chen, unter der Bedingung, daß sie für ihren vollen Termin beschäftigt werden dürfen. Die genannte Anstalt hat sich r ' .1 At m X.t! X. !i V. . cv . , : lellyer oaupliacyzrq UIII vrr avrziunvt, der geringeren Sorten von Stühlen be faßt und diese Branche monopolisirt. Sie hat der Stadt Detroit einen enor men jährlichen Profit eingebracht und verschiedene Fabriken in HillSdale, Lan sing, Grand Ledge,' Traverse. City und anderen Plätzen deS Staates vertrieben. Nicht zusrieden mit diesem.Ersolg-, kün digt die Verwaltung jetzt an, daß sie nächsten? eine ganze Reihe von billigen Bettstellen und anderen zusammenpaffen, den Möbeln auf den Markt bringen werde. Diese Waaren können um 25 Prozent billiger verkauft werden, als solche, welche auS Fabriken kommen, wo freie Arbeiter beschäftigt werden. Wel cher Schaden auS einer solchen unheil vollen Conkurrenz vor allen Dwgen den Arbeitern erwächst, ist ersichtlich, denn Fabrikanten werden auf dem Markt den Kamps mit der ZuchthauSarbeit damik beginnen, dak sie die ohnehin geringen Löhne ihrer Arbeiter ebenfalls herunrdrücken." i ch t k a n n weniger Wun der nehmen, als die Nachricht, daß. auf der Flotten'Academie in AnnapoliS.ein Seecadett abgefaßt worden ist, der feit längerer Zeit seine Kameraden systematisch bestohlen hat. Die ganze Vermal tung des Marine Drpartemü !S ist dazu angethan, jeden ,Zneig' derselben zu einer Hochschule der Spitzbüberei zu ma chen. Junge Leute, welche die Folgen des GebahrenS der Millionen 5S)tbt täglich vor sich sehen, müffen . zu kleinen Dieben werden, die man Kleptomanen !nennt, wenn sie gute Verbindungen ha ben. In der OnondaqaReser vation bei Svracuse, N. I., wurde kürz lich ein indianisches Todlenfest gefeiert. .'Ungefähr fünfzig Mitglieder des einst. malS mächtigen Stammes hatten sich eingesunden, um der vor zehn Tagen .selig entschlafenen 109jährigen .Tante

iDinah" die letzten-Ehren zu erweisen.! tK ..j ,5 f- n

puic aazi nocu uoerieoenoen Vaupiiingk jdeö Stammes nahmen im Sterbezimmer ?der guten .Tante" das ärmliche Todten mahl unter tiefem Schweigen ein. !An der Wand hingen Chromen .von .Red Jackef, Papst PiuS dem' Neunten und ISt. Patrick. Nachdem die Häuptlinge !abgetafelt hatten, speisten die .Krieger" lund darauf, allen Regeln civilistrterGa llanterie in'S Gesicht schlagend, daS schö lnere Geschlecht. ' D e r S t a d t r a t h v on Q u e jbec: hat die Errichtung irgend welcher 'Holzhäuser innerhalb der Stadtgrenzen lverboten. Die Stadt ist so ost von ZFeuersbrünflen heimgesucht worden, dajj !daS Verbot allgemein gebilligt wird. Frau D r. I e f f e r y in Bel. air, Md., fand dieser Tage in einer 'Rattenfalle, die sie um .Abend zuvor im eller ihres HauseS aufgestellt hatte, ächt !Ratten. Die Falle ist eine von der ge iwöhnlichen Äonstruction, welche, sich, wenn eine Ratte in dieselbe gerathen ist, idurch eine Feder von selber schließt. Was ganze Städtckn zerbricht sich den Kopf,, wie acht Ratten in die Falle ge langen konnten. Der 80jährige William Jordan inMount Solon bei Staunton, Wa., war am Tage der StaatSoahl, die kürzlich daselbst stattfand, durch Krank sheit am Ausgehen behindert und ließ die Wahlbeamten ersuchen, daß sie sich mit dem Stimmkasten in seine Wohnung verfügen möchten. Die Leute erwiesen dem alten, hochgeachteten Manne diesen Gefallen, und Jordan hatte kaum seinen Stimmzettel in den Kasten gelegt,' als er umsank und verschied. Der78jährige Reuben Ear son in Tuckahoe. Cape May Co., N. I., ist seit Kurzem von einer Krankheit de fallen, die, wie sämmtliche Aerzte, die den Mann untersucht haben, versichern, noch nie zuvor beobachtet worden ist. Sein rechtes Bein ist unterhalb des Knies so verhärtet, daß das Glied aussieht, . a!5 sei eö versteinert und daß kein Messer im Stande ist, nur den geringsten Eindruck auf dasselbe hervorzudringen. Der Ver Härtungsproceß setzt sich langsam nach oben fort und das Glied soll amputirt werden. In Tombstone, Ar., hatten kürzlich die Geschworenen einen Solda ten der BundeöArmee Namens-FriSbee schuldig befunden, einen Kameraden im SchnapSrausche erschlagen zu haben. Vor der Fällung des Urtheils befragte der Richter den Angeklagten nach seinen bisherigen LebenSverhältnisten und die ser gab an, er sei vor zehn Jahren aus England nach Amerika gekommen, weil ihm daS Mädchen, daS er liebte, untreu geworden. Seit einem Jahre habe er sich dem Trunke ergeben, weil er um diese Zeit von einem Schulkameraden gehört habe, daß sich seine einstige Braut dem Laster in die Arme geworfen und nach einem Leben der Schande ihrem Leben ein Ende gemacht habe. Der Richter betrachtete den Angeklagten,' der vor Schluchzen kaum sprechen konnte und sagte : .Frisbee, ich sollte Ihnen eine Hast von zehn Iahren zudiktiren, wollen Sie mir versprechen, nicht mehr zu trin ken V .Ich verspreche es erwiderte der Angeklagte. .So verurtheile ich Sie zu sünsjährizer Hast in Fort Z)uma, bei leichter Arbeit; gehen SU!" Unweit Bat avia, N. Y.. liegt das Oertchen Jndian Falls und dieses Oertchen hat auch eine Sensation. Dort nämlich brannte die 14 Jahr alte Nellie Quackenbuschmit dem 40 Jahre alten George Duff durch. DaS Pärchen wurde zuletzt in Corfu gesehen. D ie dedauexnSw ßrthe Leh renn, Frsultin Kathanne Bureson, auS Philadelphia, die, wie berichtet wur de, von den Neckereien und Ungezo genheiten der Kinder ihrer Nachbar schast außer sich gebracht, einen Re volver ergriff und blind in den Kin derhaufen abfeuerte, ist zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt worden.. Krank heit hatte die Aufregung der jungen Dame noch gesteigert yntz die. gebrochene Gestalt tjt? Angeklagten machte in ihrem thrünenlofen Schmerze einen tieferen Eindruck auf Richter und Geschworene als das rührendste Flehen. Die in New Haven. Conn., ihr Unwesen treibende Heilsarmee be trägt sich so lärmend ungezogen, daß die Geduld der Bürger bald erschöpft fein dürste. Als die heulende Rotte ihren Gottesdienst am Sonntqg ?sbend auf den Stufen, dt? Stadthauses beende hatte, zog sie Hymnen johlend, gefolgt von einem Pöbelhaufen, durch die Strassen und störte die Ruhe des Sabbath in der greulichsten Weise; der Pöbel gröhlte gemeine Gastenhauer dazu. Die Pysizei will denReligionS'Hausir.ern dqhingen auf den Straßen gynz ver.bie.te.n-" Vom Auslande. Als. ein Märtyrer der Wissenfchcft zu sterben das hat in Pa riS ein junger Student der Medizin zu Wege gebracht, der einen Selbstmord unter geradezu schauerlichen Umständen ausübte. Der junge Mediziner, der an einem unheilbaren Leiden dahinsiechte, nahm eine starke ' Dosis Morphium, jedoch mit Absicht nicht genügend., um einen sgsertigen Tod herbeizuführen. iit öffnete stchieraüs mit seinem Skal pel zu drei wiederhätten Malen dieBruft anlversüiedenen Stellen und nacheder dieser, Operationen schrieb er seine'.Em-' pfinduNgen und Details, öber M Art seines Schmerzes nieder. DenrVgluck lichen welche, mit so furchtbaiem He roismuS eine Selbstsezirung am lebend! gen Leibe vorgenommen, fand man todt über seinim blutbefleckten Notizbuch. Unter Anderem hatte er die Worte nie angeschrieben: ,Da ich im Leben, zu Nichts nütz sein kann, soll mein Tod wenigstens der' pathologischen Wissen schast .dienen . .Was .ist die That des MuciuS .Scaevola neben einem Akt so gräßlicher Energie ? '. D er tn sischeGesante in Bern, hat bri dem BundeSprändenten de, Schweiz Beschwerde geführt über ei nen Berner Metzger Namen? Aader, der sich erdreiftet hat, den zweiten Gesandt

schastSsecretär Swetschm an die Bezahlung einer Kotelett und Filetrechnung von 900 Francs zu mahnen, und als dieser sich geweigert, öffentlich durch ein Zeitungsinserat den Gesandten zur Til gung jener Schuld aufzufordern, weil es dem Kaiser aller Reußen nicht ange nehm sein würde, zu ersahren, daß seine Vertreter im Auslande ihre Lieferanten nicht bezahlen wollen." Der Sekretär behauptet, nicht er. sondern seine Köchin babe die Rechnung zu bezahlen. Der Bundespräsident wird in. dieser Haus Haltsangelegenheit ' schwerlich ein ' eni scheidendes Wort sprechen können, zu ma! die Köchin schon vor mehreren Mo naten auS dem Dienste gegangen und verschwunden ist. , Aus den Samoa Inseln ist George Pritchard im Alter von SJ Jahren gestorben. Dieser Mann hätte im Jahre 1842 nahezu einen Krieg zwi schen England uno Frankreich herbeigeführt. Die Sache ging so zu. ImJahre 1812 suchte der französische Con sul von Tahiti, MrMarenhout, durchBestechung einiger. Häuptlinge Frank reich zum Protektor der Insel zumaßen. George Pritchard, ein ngUscher Misftov när, machte die Königin Pomare IV; -aus die Gefahren ausmtrlfam,' welchr das französische Protektorat mit sich bringe, und reizte sie derart gegen Frank reich aus, daß sie die französische Flagge ' wegnehmen ließ. Der französische Ad ' miral Dupetit Thomas wurde nun beordert, der Insel Tahiti die Wohlthaten des französischen Protektorats mit Ge ;

walt aufzudrängen. Derselbe setzte die, Königin ab und verjagte Pruchzrd vöN' " der Insel. Der englische Missionär rief nun die Hilfe seiner Regierung an. und es kamen englische Kriegsschiffe nach Ta. hiti. DiplomatifcheVerhandlungenwur. den zwischen London und Paris geführt. - Louis Philippe wagte es nicht, um Ta' -hiti'S willen Krieg zu führen, und so'' zogen die Franzoseä ron der Insel' ab' und zahlten George Pritchard 25.000 FrcS. Schadenersatz. Daß auch in W ien Schild' bürgerStreiche vassiren können, beweist . .. eine drollige Geschichte, die bei demBau des neuen RathhauseS in Wien sich zu ' getragen hat. Der prachtvolle Monu mentalBau ist fertig und erst dann füllt es den Weisen der Stadt ein, daß auch für Heizung und Ventilation zu sorge ist. Die Mauern des Palastes müssen nun kreuz und quer durchbrochen und schließlich müffen selbst die Hauptmauern, unterfahren werden, um Plag sür dieHeizvorrichtungen zu treffen. Ein Rath. . hauökeller wird geschaffen, die Ventila tion wird aber vergessen, die Vergeß lichkeit kostet 10,000 st. . . I n Mailand wurde am 22. Mai das Manzo,niDenkmal in Ge genwart des Herzogs Thomas von Ge nua und seiner Gattin Jsabella einge weiht. Die Enthüllung des Denkmalshat in einfacher Weife, stattgefunden. AuS der vom Bürgermeister Mailands, -Grafen Belinzaghi. dabei gehaltenen Rede verdienen die Worte hervorgehoben zu werden, welcher derselbe an die Her zogin, Prinzessin Jsabella, richtete: .ES war der größte Ihrer deutschen Dichter (Goethe), der zuerst der Welt denGeniuS Manzoni'S offenbarte und heute, em neues, erfreuliches Pfand der Brüder lichkeit zwischen den beide Völkern, kommen Sie, junge Fürstin von Ca. ' voyen, als die ersteh dem Andenken des großen italienischen Dichters Deutsch ands Gruß zu bringend ' Die neue Grönlands x pedition unter Baron Nordenskjöld'S Leitung, die Hr. Oskar Dic.'son ausqe stattet hat. ist in dem Schiff .Sofia unter Segel gegangen. Die .Sofia" hat einenGehalt von 180'Tonö, eine . Maschine von 65 Pferdekrast, mach, 11 ' ffnoten in der Stunde, hat 12 Mann' Besatzung und wird von CapitänNilffon geführt. In Rordenfkjöld's Gesellschaft desinden sich der Giologe Dr. Nathorft, aer Arzt und Botaniker Dr. Berlin, der Zoologe Dr.Jorsstrand, der Hydograph Dr. Hamberg, der Zoologe- Hr. 'Kalt.' hoff und der Photograph Hr. S&tU ström, außerdem zwei Lapplönder znei . norwegische Eismeister und. ein Harpu nier. An Bord ' i.st ein, vollständige wistenschaftliche Ausrüstung und Pro.' viant sgr 14 Monate. Außerdem tt theiligen sich on der Erpeditivn noch der Botaniker Stromseldt, der Archäologe Dr. Arpi und der Mineraloge Hr.Flink, die an der Küste von Island abgesetzt werden, wosie ihre Untersuchungen an' ; stellen wogen, ; . 6in6ivil Prozeß d e S ehemaligen Botschafters und Todfeindes ViSmar's. Grafen Hany von Arnim, sodann desien Eiben, wider den ReicbS.

fiSkus wegen Zahlung von Wartegel oern für die zehn Monate vom 1. Sep tember 1874. an welchem Taoe Wrak Arnim in den Ruhestand versetzt wurde. II i - cy..fi.ioc 1 na. ' .

ui9 x. )un xoio im klragx VVN 0U Mark pro Monat, ist nunmehr endgül tig vom .Reichsgericht 'zu Gunstn der Erben entschieett vorden..Der Reichs siökuS hatte sich aus verschiedenen Grün. V den zur Zahlung dieser. Gelder aeei .

gert, unter Anderem, auch deshalb, weit JT ' w "' & m ' ras nrnlm, um sich ver. ervusung der, über, ihn verhängten. Qksängnibstrafe' zu entziehen, schon Ende Dezember 1874 . ohne "GeNehmigun g deS Reichs kamlerS' seinen Wohnsitz außerhalb ,der deutschen SundeSstaaten genommen und deshalb das Richt des Bezuges des Wartegeldes mit 1. Januar 1875 in GenSßheit des 29 No. 3 des ReichSbeamtengesetzeS vom 31. März 1873 ausgehört habe. Diesem Einwand gegenüber mächten die Erben aelted, daß ihr verstorbener Va ter vor dem 1. Juli 1875 seinen Wohn sitz nicht außerhalb deS deutschen Reiched genommen, habe, vielmehr unter Erhal tung seines-bisherigen Wohnsitzes, zu Berlin resp. Naffenheide nur aus Reisen in Auslande sich befunden, habe. ,Jn beiden Instanzen wurde Yiefer Qusü? tung der klügerischen Erben ' zugestimmt. und die von WchZsiSkuS dagegen ringe, ltati !2edif.on wurde vom AeichZr'triSr.' lV. Eidiksenat, durch Urtheil uou 19 Kril 1883 zurückgewiesen.

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