Indiana Tribüne, Volume 6, Number 263, Indianapolis, Marion County, 10 June 1883 — Page 6
Aiste und Segengifte.
I. - I Unter den mannigfaltigen ProdiHen, die die Erde darbietet, sind neben b&n, wsÄ- dem Men ck'N als W,ifiri,nn di,. 4-V J " " , , , . nen, eine große Jay! joiajer, ote aus UN seren Körper so hesiige Einwirkungen äußern, daß dadurch die Gesundheit oder daZ Leben gefährdet oder vernichtet wer den. Doch wir nicht allein erden da r "" L P von betroffen, auch die thierischen Orga. nismen. namentlich die höher gebildeten, und die Pflanzen erleiden in ihrer Le.bensthätigkeit von diesen Produkten, den Giften, eine bald geringere, bald größere Zerstörung. Je nach dem besonderen Wesen jener Stoffe und je nach derStu fung und Individualität des organischen Körpers reichen selbst zu den heftigsten, das Leben untergrabenden Wirkungen oftmals schon sehr geringe Mengen aus. r Ynh urm hn hr?ifc. tti.s,. f.. i . V Z lX er igste d noch g rin ' Theil eines Grans in ganz kurzer Zeit Gefah. ni?5 ot kbi ' "StV ' mSt iffÄ chen Wirkungsweisen größere Gaben oder einen längeren Zeitraum. Andere laffen anscheinend das Leben ungefährdet. während sie gleichwohl die freie Thätigkeit in einzelnen Organen oder Organentheilen krankhaft verändern oder lahmen Allgemeinhin läßt sich die Einikkung her Giftstoffe als eine die Säule, wie Mi Sältenrias e, namentlich Blutstrom es ntlich chemisch treffend, erkennen.h Mit hi,i.iJ7 i.r ' f.;.,i Leben reitbatia und gWi .c L.'t:x.i.l. UUUUU3 4. U luyiuciiuc UÜCl UCIIIIUIC.IUC hervor. Die meinen der Giftsubstanzen äußern ihre Wirkungen nicht blos bei der innerlichenEinverleidung, also vom Mn gen oder in Dunflform einaeäthmet,von den 9unaen au sondern auck sckon- frn r Snchrn Berübruna durch d K ?lb'Ä ?s 11?!$:
iiii, vujj uic vjiiic uci jcucui ouumc oder in den Körper in die allgemeine Blutmasse gehen und daß sie von hier - aus ihre Wirkungen um so schneller und hejtiger entwickeln, je unmittelbarer sie in daS Blut gelangen; doch verhalten sich die Nerven hierbei nicht geradezu unthätig. G.jte bilden und finden sich in allen Naturreichen. Daher haben wir Mine ral-. Pflanzen und Thiergiste, zu denen sich noch luslsörmige geselen. In ihren Wirkungen erweisen sich dieselben theils reizend oder scharf und atzend, zerfreffend und zerstörend, theils nervenausregend und betäubend, auch fäulnißerregend, - theils zusammenziehend und auZtrock
nend üb ""'r""1""51 yiV fcUf III MUVUIVMtV(l VVViVd 4 VW scharfen Giften die Mehrzahl der Metalle und deren Präparate oder Solze, 17 rn r ttt ?i i i n rn o in ptt npnnrrn im nrn i so namentlich der "Arsenik, Qucckiilber, Svi.bala,, WiSmuth. Kupier. Gold. o: Xp cvfrt v r.;M. rn Silber, Zmn, das Fluor und seme Berblndung, ferner das Chlor, Jod, Brom -' k len,auren Alkallen, ebenso dergleichen Erden, die Mineral- und weißen Pstanzensäuren, der Kreosot, demnächst unter den Pflanzenkörpern die Zaunrübe, die Sprrng oder EselSgurle, die Zkolo quinthen, das Gutti, daS Gnadenkraut (Orliliola), sammt mehreren anderen scharf abführenden Arzncien.der RicinuS und die Purgirlörner, die Seidelbastarten mit den Früchten dieser Sträucher, die Euphorbien oder Wolssmilcharten; der Macinillenbaum in seinen Theilen und Früchten, der Larchenschamm, die scharzeÄrechnuö (Latroplia), der Sevenbaum. die Sp'flelie, die Nieswurz, die Cbristwurz (IlellodoruZ), die Küchenschelle (Anemone), die verschiede nen .anunlcl-AttkN, der scharfe Nittersporn, die Waldrebe (Olematis). die dun!5 Peitsche (Coronilla), des Schöllkraut, die Meerzwiebel, die Zeitlose und nCc . nen ,uy im vihm". . Spamsch Fliegen der Maiwurmkäser der Toll- oder Bandwurm, sowie die v v ZI je . cf,:...:ci. V : R. S.ich te: S,pendrc, Taxndsllß). des ScrP'nS.der Weg. xcn und Bienen nlchl,.en AIs narkotische Gislk. welche .e nach (L:oii.iiMiiAfi(iti )inr tn min.
, uu vii üinuiiuv uu iu iuui t.y...i...v.. n...n nn....y.."l,f.H cn. -
Vrlfta nit Wdirf unn.n nirn) I
all in scharse. Begrenzung anZem- '1' .K 2"
..:c. ..c:.. vi" UlU' iiivi".
rvy.H:i:y r- ? . durch die elben die notywenvige Auslgenihumlichkelten wieder in meh- 6n insgerheit auch die anrdnungen zerfallen, machen sich ndenden Gegenmittel, d. h. Gegen'sbemerk 'gifte zu stimm)n. ,
iicn viiijcmy uuiiiu4iui wuvh t mi rere O fj ftrtSf rS Opium det arten, und ifüoUid), l?ut. ' Hviivita vkuutvu -w i - I tZ" " " r.7 UJll.l4liiy VUS IIIUUUIUUI uiiu uiykiti. Gasarten, nom:ntlich daS Stickstoff- und StickoiJdalaaS. das Wasierstoff- und SchAkfelmafferstoffgas, derKohlendamps .. .. ry . 00 cos xov nSa3. ine cnüc Äc.c bilden die Krahenaugen, die Flebernutte oder JgnatluSbohnen, dre KockelkSrner, .die Bruceen, das Anthiar-und Pfei - r!... Öl-:.-. I Mi. au emer or.nen ange 5" luimyui uno ,,.nuelllut, uu, r,4.... T.:nr. 1 v,. iwuiui,, ÜCl vyiMi""" w" ikgeniqw5mm oer umozporii uno $? Ä :r;ll'MZ "mw! Äikik (.etNULu CvLapiurn , die 2:0t r ilT y-kl 1 iernoie (Zerium Oleander); fttnec kü, Schlangeng,,,. das Schnabellhiek. 8Ä'"'?M'K. SS L'c vvu vusuiicn UIC dvuiCIl UUic, uu3 ovuy Itn fä nann Sfltj III 1111 III I ril l'TTIBF iri7-v Tl T I IIIIM liri x , c?ml T T rIaunV rfl fiim(IMtl.H iw.iAtittiitt n wuyitivkiiiuuicii vü uy miuivn, welche die verschiedenen Giste in dem thierischen, namentlich in dem menschlichen Organismus hervorrufen, offenbaren sich bei den scharsen und ützenden Giflen zunächst und hauptsächlich durch ein mehr oder weniger heftiges Brennen in Munde, im Schlunde und im Magen mit gieiazzettlgem Zusammenschnüren des Sch!undkopses,demnächst durch nachfolgende Trockenheit im Munde und Schlunde mit unlöschbarem Durste. Die Schmerzen mehren sich m allen Theilen und dehnen sich vom Magen über die tunächst gelegenen Eingeweide, dann ksch über den ganzen Unterleib aus. Leiter macht sich eine große Angst be merkbar; zu gleicher Zeit entstehen Uebelkeit, Erbrechen, Blutbrechen,Durch
orndaa. van Säuren die Klee-Oral . ...
rV (Xi I J. oa, v rrtS MXCn lanjcii uuu xtiuimuii. O"1 u. Geringer tst die Zahl der söge- des Giites können äußerlich
ingirenden G.ste ; die de- übermanaansaures Kali und
fall, oft Stuhlgang und Blutabgang. Nicht viel später stellen sich allgemein
Störungen des KreiZlauses, der Mu . t C. Osl . s m . M . . t p . "XI , ri- "V l1 ? K 'Kg , l nem perlodnchen w"u "Hhi w obachtet einen kleinen, schnellen, harten. zitternden Puls, kalten Schweiß,Schauderfrost, Zuckungen, Krämpfe, Entfiel lung der Gesichtszüge, Irrereden. Sin nesstörungen, Ohnmachten. Zuleht tre ten Ersaelnungen einer vernichteten 2e "n CUI" ensthatahmunzln nzelner Or t: f der hautoberfläche erregen diese Gifte eine Entzündung, welche nicht selten von gleichzeitig entstehenden Blötterchen und Abfällen der Epidermis begleitet ist und mit Eiterung endet. Demgemäß findet man denn auch in den Leichen der durch scharfe Giste verstorbenen Menschen auf fallend - entzündete und brandige, wie r . rr v .pjt r . n angccccne uno geiazwurige Vieuen, angqmjene uno bifonbcr in den Häuten des Magens ?."Äs,mit hmati ?lilhta!txpWf ßttrcten T' sich abch in oder weniger bemerklich, namentlich in den Lungen und m der Leber. Der welche sich vorzugsme.se durch zahlen gememhm, wenn auch nicht im. mcr' Betäubung und mancherlei Stö rungen der Sinnentbätigkkit, Schlaf sW'Si? NchchlSfluK ,u i&eeit 5t0ttafttnb!l(n SÄV '11".' auch bieten sich i nach den Verhältnissen, den besonderen Eigenthümlichkeiten des sonderen Eigenthümlichkeiten Gifte mancherlei andere Abweichungen in den Wirkungen dar. - Namentlich bleibt bei einzelnen dieser Giste die geistlge Thätigkeit bis zum Tode hin unge lw" uuycB"1 "H" m,"B iuiuf schon bei leisester Berührung der Haut. Andere narkotische Gifte verursaÄen zugleich besondere Schmerzen im sachen zugleich besondere Schmerzen Magen und in den Eingeweiden, ebenso erregen sie Uebelkeiten, Erbrechen,Durch fälle. Auch die letzteren Gifte zeigen in den Leichen Spuren bestimmter Entzün düngen, während bei anderen narkoti schen Giften sich hauptsächlich eine Blut übersüllung der Blutadern (Venen) be merkbar macht. Austrocknende &ifie laffen je nach der davon verschluckten Menge und der Zeit dauer ihrer Einwirkung eine sich andau ernd steigernde Zusammenziehung aller von ihnen berührten Organe und Organtheile, besonders der muskulösen Theile des Darmkanals wahrnehmen; zugleich folgt daZ Gefühl einer allgemei nen Trockenheit im Munde undSchlunde, In weiterer Folge werden die v:getati ven Processe allgemein beschränkt, dann fast vernichtet. Demgemäß entsteht eine Beschränkung des Blutlebens,Verminderung der Wär : me, auaemelne Avmageruna uno nr 'b iis vvui) kuiuh uin.pni sich'u und bei den höheren BergiflZL's.n nzx.,,.. l:. tungsgraden Lähmungen einzelner Glle der und Körpertheile oder stürmische Aeußerungen der KSKeren Lebenstbätia. ?, ? ftVfrVVI iVIUIMMf 1! -VMIVII Stumpssinnigkeit oder Naserei, b:3 der Tod die Leiden endigt. An den Leichen beobachtet man eine auffallende Abma gerung; in dem Nahrungslanal zeigen sich stellenweise Zusammenschnürungen und, Verengerungen, auch Merkmale einer geringen Entzündung, welche sich oftmals über die benachbarten Organe ausdehnt. Unerledigt ist die Frage über die besondere Wirkungsmelse der Gifte oder über die Art und Weise, in welcher die selben ihre dasLeben untergrabende oder tödtende Wirkung äußern. Gleichwohl ist die Lösung der Frage unendlich wich tig'nicht blos für die Lehre von den Giften, sondern auch für die Biologie. Fest steht nur die Erkenntniß, daß jedes besondere Gift rn jedem einzelnen Ver gistungSsalle seine eigenthümlichen Er. 'ngen in 'der Wirkung entwickelt, . j. ,Ät,nrtS r:trnnii - g.w den Gin' Krnlhei,z. oder V.rgistung,. er,cheinnngen. sowie über die Erkenntniß f bie noliimMtt Aug. 1 ... ' o. . , ,, ehuss Ancabe ter letzteren möze hier die obigl Einiheilung der Giste in Mineral.. Pflanzen.. Iu,,m,g und th.e rischeGifte adoptirt werden, als diejenige Eintheilung, die dem Laien am klarsten ist. Die Aufgabe ist bei Behandlung Hanvene Gist .fo schnell als möglich Brechen oder Abführen-aus dem Ri entfernen, oder wo dies nicht vollständig oder rasch genug geschehen Hin ummeiner acuten. Vergiftung, das noch. vor mim unschädlich zu machen X.. kss,kfn d h uw (m' m'"-mi 7' mittelst Gegengifte oder durch Verein, gung mit einem anderen Stoffe, so daß ein weniger schädlich-s Product entsteht. enDliA durch Einhüllen und ! Verdün . .. UCiU w Vifctw I II ffl(ibm, unb 6i4tntinte):flnb Qnt mei, . n mtauS) . ziehen -ersteres bei VergPungen durch Min.ralsluren und Melalle. antirnon ausgenommen, s e- . m m mttmit cl anaew dasselbe durch Anwendung des Glüh l v l . . . 7 eigens (im coiysaue eine g.uuel.vrJuz.gc, Cigarre, Abbrennen von Schießpulver) zu erreichen. , II.' Von den mineralischen Giften rufen am häusigsten Blei, Kupfer, Arsenik, Quecksilber. Brechweinstein, Phosphor, , , m i r A - . .f.". . V.0. Jod und ötzende Säuren Vergiftungen y ä.. 'n... i.!.f. tsn. :n hervor. In den meisten die er gaue m von Aortheil, sofort taue vjciiq, eiroeijj. wasier. Schleimiges oder Oeliges (nur nicht bei Phosphorvergistungen) zu rcichen und dabei das Brechen zu unterhalten. Bei Behandlung der Arsenikvergiftun gen sind die Gegengifte sobald als mög lich und in bedeutenden Gaben anzu wenden, nachdem man natürlich durch
rtr ht h?n ntttinen Alkalalden lden mei
enoer weroen; aucn u
Brechen so viel als möglich vom Gifte entfernt hat. Dann lasse man zunächst viel Milch, laues Zucker- oder Honig-wasse-, Oel, laue fette Fleischbrühe und
schleimige Sachen genlkei. Die Qukck'ilbttvergittung erfordert schleunige Einverleibung schleimiger.einmit v'-el Wasier) oder in Ermangelung desieiben Milch oder Mehlbrei. Gegenmittel der Kupfervergiftung, und zwar in großer Menge nach Entleerung des Giftes anzuwenden, sind : warmeö Eiweißwaffer, Magnesia, Milch, Sckwekeleisen und ftifcfi bereitetes Eisenvulver. Bei Höllensteinvergistungen ist eine . ! Narke Auklösuna von Kocksal, am aeeiav' " " zu empfehlen. Ebenso verlangen Zink-, inn. und Areckweknneinveraistunaen nach Entfernung deS Giftes gerbstoffballige Abkochungen, Milch und Eiweiß.' ? . . . m Wie Beyanolung oer acuren Vieiveriftung besteht zunächst im Erregen von m r c , fr VtltkVI MttV VIIU IVtlV -w ' I I rungen veranlagen ; Gegengifte sind:
hüllender und das Sublimat unlöslich iangr man emmai Avenreuer uno wäre
machender Mittel, wie: des flüssigen mir nicht zur r:cht?n Zeit dcr folgende Räuber Eiweißes (eilt 2 Minuten ein Elweik Verfall arrivirt, wer weiß, was ich ge- nern und
netsten; eö bildet sich dadurch Chlorstiver aoer enes oeneren oeleyrr weroen. wie ne im Magen, welches durch Brechen zu ent- tto alii! Halt!- brüllte es auf Hand, fernen ist. Auck Eiweik und Milch ist einmal aus einer Anzahl rauher Kehlen, .förmlicS
Magnesia, kohlensaures Natron und El- Meine Barschaft bestand in zwei Wech -weiß. .PhoSphorvergiftung verlangt nach seln auf Ccquimbo und Tacna ; Silbereinem'Brechmittel neben vielem schleimi geld aber hatte ich nur noch fünf Sole,
gen Getränk (mit Eiwech) die Anwenduna von gebrannter Magnesta und eiche man mehliae Sechen (Stärke.Klei-1 ter, Mehlsuppe und Eiweiß ) Mineral äuren sSSwesel-. Salz-und Salpeteräure) erfordern Alkalien (besonders Magnesia) mit Milch, Oel, Syrup oder Gallerte: vor Allem ist das Trinken großer Mengen von Waffer, Eiweiß und Seifenvaffer zu empfehlen. Bei Ver!i A.. Ar..rr. :n gelungen um oiicciuuic yuct uiiiuij it mSftTJAst snn 0,iifn.i?fpr in frinffn I mu'P i i .-'-ii- 0 .......... . (T : - . rf .. . f : js. ti:Ci. I ific f iaiijiiucii tuiuit uumt i der als scharfe oder als betäubende, Krawpfzustände erzeugende wirken. Bei der Behandlung der hierher gehörig? er :ti . i-n : .n v erglilungen: jpium, .uavvili.u-, Strammonium- und Hyokcyamus'Ber aiftunaen. sowie der scharsen narkoti chen, tst zunächst ZU entfernen und d miges Getränk da zuhüllen. Sodann Abkockuna von aerbstosfhaltiaen Sub I U W III' w Wirkung der Blausäure nur durch die kand des-Arzte's die Maaenvumve vlx ' , -j Entfernung des Gi tes dienen, wohmgegen gistige Pilze ihre schädliche Wirkunz meist sehr langsam auk?rn, so das auyer rccJmlllem auq Äosuyrmiiiei rt. -r . - a sm p 4 i luciuüuci? vvuniuouij ujiuiwmuu wvtden können. " " ' Die schädlichen GaSarten (Chlor, Cloakengas, Chloroform, kohlenflossaal ttae tot te), stl)0 Sie !u,l,ormigen tollle, . , m mm . mt MM. tiPi I welche bei gevisien Beschäftigungen oder Zulalllg in den orper gelangen rönnen, e .. r-- : . im . . I ' . . " . . ' . rufen, wenn sie in grooerer 'ttnge emgeathmet werden, einen dem Scheintode ahnlichen Aetäudung-zuslano hervor, loiywenolge or,iqliomulregein grgrn die Gefahren des Emathmens dlesc? Gase sind äs: dem Verschließen von Mund und Nase geborige Ventilation, häufige und starke Besprengungen der ArbeitSräume, , häufiges Ausspülen deS Mundes :c. DaS Gift, welches Thiere liefern und das gefährliche, meist tödtliche Folgen . . i . - ff .Ti fv rr . gar, wiro in oen auermeiiien auen vurcy lielne Wunoen rn oer aur so orr in den Blutstrom gebracht. Es ist deshalb die Hauptausgabe sür Alle, die stch solchen Giften aussetzen müssen, zuvörderst diesen Eintritt durch Schutzmittel der Haut zu verhindern. Sodann ist eme Hauptausgabe, das Gist. nicht rn oen Viuinrom gelangen zu iaen. 311 vielem Jwrae ii es am oenrn, oas dii an seiner Aufnahmestelle sofort zu zerstören: durch Aetzkali, Salmiakgeist, Soda oder brennende Hitze. Auch 11t das länger fortgesetzte Aussaugen der Wunde durch den Mund oder mittelst Schröpsköpschen zu empfehlen. Das Auslaugen mit d:m Munde ist ganz mt geiagniaj, zumai wenn oas viusgeiogene mit der Mundflüssigkeit sofort auSge spuckt und der Mund öfters ausgespült . - . t..tw .f . wiro. ooann waaze man vie Ä)unoe noch tüchtig aus mit Salmiak, Salz. wasier, Essig, Seifenwasicr. Um den ttebergang des Giftes in den Blutstrom w .V . r 1 . VT- tTTK V - zu verhindern, müsien die Adern des verletzten Theiles durch festes Zusammendrucken und Schnüren desielben ge icnion.en weroen. au oieien vsijien ge Krankheit, gegen welche leide? zur Zeit noch kein 5)eilmittel existiri, das Schlan. . . rtt x x '""i" gengist, sernec n,ettensllqe uno oas Nok- cder Wurmattt. iüi ouen hier erwaymen zergistun gen ist selbstveiständlich stets möglichst bald ein Arzt zu Hülse zu ziehen und sind alle angegebenen Gegenmittel nur bis zur Erlangung eines solchen in Anwendung zu bringen. Dr. A. Berg haus. - , ... Erkenntnißgrund. Auditeur : Na, Er will also diese Uhr nicht kennen, die in seinem Koffer gefunden worden ist?- Angeklagter: Ne, Herr Auditeur." Auditeur: .1 V Oll f. B.ni4"u wieder m Arrest blS er mürbe wird." (Emen Tag spater ) Auvtteur: a, Er sich l'dt besonnen hat' - Angekl: Gn JSrr vliinitturi Warum Snut1 trn Ha, ja,Herr Auditeur! Warum sollt' ich denn d' Uhr nit kennen; haben mir sie doch der Herr Auditeur gestern gezeigt." Schattenseite der. Schule. Caroline, den Jungen schick' ich nicht mehr in die Schule, das geht nicht.er ist, weiß Gott, schon gescheidter alö ich; er blamirt michüberall." -
r-" r i i rm & ? nfi w .
ceylvrel, wogegen seile liliei, rucicge 'my rn van enpc haue mir namlicy prn um uua umiuc uiu iuüc, UuB Gingen niemals recht Gefalln ttxk.. Tt:c..o .CXvS.m I ..(. -10 . .c.. s. a : pt ?tfi nnif irnpn tr Q'ith hnr I r , . ' ' ' .
vic uiuuy vyiii uvu.u.4., uiytii, iti uicyi ui jtyu vauita in jvwv. v. v..v acnN ütr lÜtslNN Cea VlbtNDS XNeiÖt geschloffen sind. Bei Jodoergistungen Münze mitzunehmen, da ich hie und alte, m ihrer eigentlichen Helmath Und zuweilen spät ausbleibt.
durch Brechen daZ G I da? Nkerd - glauben Sie. dak ick. wie "n usgebrettelen eUtn und Pnqs Dann atMVS ihm n,t m
urch reichliche Ichlei e-i. t,:., i.n !., ,., cb(,,. biquem machten. D(iq llol) der wchla, ,. rr,9It,v.'ii, :.(,, ' :.'""
' ' . , I vf vtt; V- v v wv v V i v I . . , Cm . . V I - - v ilIVMi UVU UU9 5 noch vorhandene ein- feiten mit mir mn ? Val-ame Cris- 77 J aufgelegt war ich. Waren das Auch bei .Müttercken ftmis !
stanzen, sow'.e starker schwarzer Kaffee Minero berauben, so hier zog ich mein " amm . UD"i "J ?tlLara'1?f Daß der liebe Mann thut .spärken" und Thee zu reichen. Blausäure- (Ey- es, ledernes Portemonnaie mit dem das waren die näml. chen Menschen, mit Eure Waschfrau oder Magd, - ankalium.) Vergiftungen betreffend, fo m der fünf Soles - nehmen Sie, ich denen ich gezecht, mit denen ich Bruder- r beileibe nichts gesagt ! kann bei der großen Schnelligkeit der ,,, st 'A 'w hslS weiter rnmmn schast trinken mußte. 3, einer äia
icnni mmi oie uqu ngcuaBi: unb ckte hocherfreut meine Wechsel ..Ja wohl, Herr Auditeur." - Audit. unb Briefe wieder ein. Eine schöne (vergnügt): Via das ist g' cheidt, daß nrst g übrioenS aewesen.
Fkei Rauvern z;t Kaste.
Von 0iiift Rosenthal. Zwar ist auch in Südamerika bereits ein gut Stück Nomantik zum Teufel gegangen, aber von emem weisenden verthan hätte wilde Aestlen liefen ja hier enug herum ünd nun es war ja gluck lrcherwelse nlcht nöthig, Die Pampa; und .die Gegend von SanJuan wurden uns sehr gefährlich ge schildert, die wir trotzdem ohne geringsten Unfall passirten. Offen gestanden, ich glaubte nicht mehr CY v n w . I an rauoer, wenignens Niqr an vle meii m varan knüpfende Nomantik, oute o. .rr . I und wie aus der Erde gewachsen, hielt ein halbes Dutzend wild aussehender, sonnenverbrannter Kerle zu Pferde um mich herum. An einEntrinnen war nicht ... V. teMM ff. er i . s.ci.u - . zu vntr, vuu umn scue ufuyicii iu stige Earabiner, MachetaS und Lassos, iinX S (iTtsA tn! rtiifiift VM.Stn Tfi , Folge zu leisten. mit denen ich bis zum ersten Platze recht qut auskommen konnte. M:in alter da ein paar Realen für Nachtquartier und Trinkgelder abgerechnet wenig oder aar seine Ausaaben kalte. Auch waren Wechsel jedenfalls sicherer und be quemer mitzuführen, als leicht reizende. klinaende Mün,e. Ebenso batte ick mick auf seinen Rath hin ziemlich ordinär gekleidet, und wie gut mir das zu statten . : je i.i. m.t t.ii. r.c. lam.yaiic lulci vsetegenoeil ciiijujcijtti, ttk.sk,. S 1T5f nrmirfi cjwuMkiv, i"b' v i : . . vjt , ot. mi.r. I wqcoen vic UN 00tu mal -ouijci und Ubr." TroZ der wahrlich nicht gerade lächerlichen Situation zwang ich mich doch, . , zaui yinaus zu iaazen. Meine Börse und Uhr ! Caballeros ffinellbr besike iü nickt, wünte auck nickt. c.:n cnn ivvi) Ifc n iiiu nun. vuu. Die anderen lachten und flüsterten, der Uniformirte dagegen schnitt ein sürchterazes Gesicht, steckte aber trotzdem ruhig intin eIb ein und knurrte äraerlicb nnr li, hin. wnhfi IM ktma von . " F VW V, v W W mr mm .Gleich gedacht" und Caracho" heraus zuhören glaubte. Dann befahl er mir wieder aufzusitzen, die ganze Bande um gab mick und fort oina es ein sckmales - 'I j W r j hal rechts hinab. 5)inter uns ging eben uui i.mv. V ö ö w.t blc Sonne unter und ich begann allerlei . . . . . Reflectiomn über dies Abenteuer, das keinesfalls schon sein Ende erreicht hatte. anzustellen. Webhalb sonst brauchten rxt ick mit sich zunehmen? Endlich erschienen bei einer Biegung . . des Thales ein paar Ranchos, vor denen mfrar ?Citr fff errfi ht ? m rti UIVUtttw iifcUfck uwu vu.u, v.v k, rung flackerten. Wir sprangen aus den tnMmY ml, hon VUiiiiii uiiu tvuu.vitv vi.vfc vvt v Einem geführt wurden, winkte mir der d Anführer ihm in seine Wohnung zu fol. n apn umklammerte ick d n flirrn flen Fest umklammerte ich den GrijZ I 3 i . . meines versteckten Dolchmesiers, als ich über die Sckwelle trat. Aus einem alten Handkoffer zog er einen vollständischen araeniinischen Anzuq : Cherippa, Vonchg, Calzonzillas, nichts fehlte, sogar ein qiflflt 1.:. Aaskensube mit aettoÄ. jenen StrobsobZen waren dabei und aus diese Dinge zeigend, sagte mit der ößten Höflichkeit : .Bitte Seüor, ziehen Sie doch gesäl st diesen Anzug an, der Ihrige ist et' "3st dielen Anzug an, der Ihrige ist ... was naß geworden und Sie könnten sich Vifa erkälten liiento Nun waren zwar meine Kleider weder naß, noch war es die tzsorge des kdlen um mein leibliches Wohl, was ihn ver anlaste, mick im Kauckocostüm Ziu seben. I w ' 1 T ' . ' . - vielmehr wurde mir klar, das; er nur aus bcqueme Art meine Kleider nach verbot enen Schäden au durchsuchen wünschte. l - . . . ' Ich zg tn Anzug an und sah dann ru ju wje (r sich über meinen unschul tlQtn Nock hermachte. Die Wechsel la mn ui nmntn Briefen in meinem Ta schenbuche, und wenn er lesen konnte, mi c3 jedenfalls d'rum geschehen. Jetzt fd er die Brieftasche. Seine Augen funkelten. Er schüttelte sie: BriesePdo. : . , v v o .xr.f c: .r. . . i nirmninfi nanen muiun. jvih icuicm Dolche trennte er die Nöthe der Tasche nichts - mit kundiger 5and befühlte O xr 7 r den Saum der Kleider wieder nichts. . r,f ..rde ln wii 'i-r -.o here.ernste Gemessenheit beiseite lastend. klopfte er mich aus die Schulter uno sagte ungeheuer gemmqnaj: Kamerad,Du bist gerade so ein armer Teufel wie wir alle miteinander." Und iekt.. süate er freundlich hinzu. Kommen Sie, es ist Essenszeit und Sie fh, nurT- (SnnnPf hdbtn. Vorher nh(r nff,mp 6i. Briefe wieder an Briefe wieder an M b j a a jedoch behalten Sie I I A ' einsweilen noch an, er steht J?nen vor t - t bsttte xWh nm utn gekonnt dieselben los geworden wäre. I . x : Wie in aller Welt hätte ich ie nach ac na kommen sollen. Die fünf Soles gönnte ich ihnen gern, die waren das Abenteuer allein werth. ' - Draußen bot sich mir em eigenthumlr ... . ..... X. ? cheS Bild. Da kauerten um ein machn geS Feuer die buntgekleideten, dunkeläu. l aisen Banditen, rauchend, plaudernd und
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ist auch hier eine ;n Mi ,n n, ' dieselben Menschen, die wenige tunoen
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Tri noNn(cXi tn hrr. ttin nrmn Jüüiiy uua 3iiüi uu miuy tjuiu nnt 0 inmnX il
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STÄ. - U2- F f f ich, da. 4 einem Male schlug er ein ,u- t&5j!Xt Ma.s. b.lles dächtet auf und alle ftü- (n j B" j.'if.l1 ?t?i6,i?.
Mate sauaend,der von ein paar alten.
braunen Hexen bereitet und hzrumgereicht wurde. Von dem mondbeglänUen Hang gegenüber kam eine meckernde Zieqenheerde, aefolot von lustia schreienden Kindern; auch erschienen jetzt in der Thür des nächsten Ranchos vier zunge Senorl' las oyne Jmeifel Die uuenoas oer eoicn mit Tellern, Schüsseln. Hörsonstige zum Taselaebrauch nöthigen Dmgen. Don Bautista, so hieß mein neuer Freund, pellte mich nun, nachdem er mich um meinen Namen gefragt, seinen Kameraden als Don Louis vor und erklärte ihnen mit wenigen Worten ihren Irrthum, worüber sie nicht nur ärgerlich, sondern im Gegentheil, herzliÄ und ent . . m . . gegenrommeno wurven, oann iqulleue rch Don Miguel, Manuel,. Pedro und . r- v . - rrt . . aue yelen, oer jccitjc nacy ote ebenso den Damen, und war dann h eingeführt.' Man sieht, ich war ,n guter Gesell, chast. Auch das Abend essen war vortresflich. Eordero asadg. gebratenes Ziegenlammfleisch, Maismehl mit zerstampften Eyarque gekocht und in v . . ." m 1 1 fxi. oen cigcntn, grünen lauern cinflcjtyia gen, sowie köstliche Milch und Früchte, (.Ktt! V ! C u tft A M V iC .! s Sa (IDCgenommen, hatte sich mein Appetit mit verdoppelter Schärfe eingestellt. Fast eine Stunde toärtc das Mahl Dann Sber wurden die lmprov.sirten Tische bei eite gerückt, dieGuitarren herbeigeholt, und während man in malerischen Grup4am VaO IaVammXa il lAAft tn A I gewik längflvergeffene Seguidillas und Romanzen, die mich sehr anspraSen. Auch ly ang iynen zur iLUilarre emes jener schnellen, sprudelnden deutschen Couplets, worüber sie sich halb todtlachen wollten. Dabei kreitten die mit trüber Chicha gefüllten Kuhhorner fortwährend herum, und als nun gar kurz darauf d:e frfili. fTnnfiS firtrtt Ynnr hfR M"kUi' Rubels kein Knde. und wobl bis Mitter- -: ----- - n n rhk- vnurn nntii niitnrtrt 11 nn r f mw ' .,u" - zecht, bis Don Bautista sein Bassta para lio" sprach, worauf die ganze eh renmerthe Gesellschaft sich trennte und zur Z... irir "' . , ... .. . Don Bautista nahm mich in seine ei' gene Wohnung, wo wir cs uns auf Mat der lleren Sunder balle mich allen .' .i.'m b.i ihnen . bleiben, wag , . . t . .ft . ic. zedoch . dankend ablehnte, meme noth. endige Ankunft m Coquimbo vor chuZeno, wo icy meine von uropa geiommcneüuuimc vui i. i wi toistnn tnnn imnn nnrn nrn nirn i4"" mel, als ich aus wirren erwachte. Bor meinem age Innen pomeine Kleider, rein gebürstet, die Spo ren bla )lank geputzt - ja, zum Teufel, wo IM A'W war , . , - . . - . ? ronnic muy uu, mai uquuic, umc I f..M t? nnrh itttn ttrtm vy"iiim , ..u, aber kehrte die Erinnerung an mein ge . - l lS '' "."il"' 1 ";?. . ...... strigcs Abenteuer und die letzte Nacht UU19 tVUl Uiu uitusum. "Uuwvn, ben der ausgebrannten Feuer, lagen , . , etw xx CV . . noch die Matten, auf denm an den Bäumen eitwärtS hingen noch die . t, t ey, , t x X , wunderllchen Boden leuchtet, sog rothe Schleife, welche die kleine Merledes gestern während des Tanzes getragen und die sie ohne Zweifel dabei verloren hatte. Ich steckte sie zum Andenken an dlefes höchst interessante Abenteuer zu mir und wollte gerade in 5 Haus zurückkehren als fN u (VI il 4 X ä m- $ SS mjvn öuuiil" V''. . Buenos dias,' lagt er, .nun, haben Sie"' 'n ' . Xiicut ua auuici, viuuiiuun, u-jui-bette ich. und auf bie Sonne Deutn. V'M ' ' &SLZ1 . rv f c yr . ri I I ICUIIUU)UI ilUU llllt uttVfr in iMuu i cyaicu. rr- ..t.-cr r..t rc; ?,, vsIMI um. o"gewrungen, .l aimnso v 3 ebalos," besah! er. Das Frühstück, eme sogenannte Cazuela Suppe mit Hühnerfle.sch und E.ern zc.wa? bald verzehrt. Aur meine rage NH den Anderen erwiderte er kurz : .In die Berge. Und nun zu Pferde ! fügte er hinzu, als der Junge mit den gesattelten Sinteren erschien , .Wie, DonBautista, Sie wollen mich W ' ' ' ' auch noch begleiten V Por suquesto,- lachte er, ich muß Sie doch wieder auf den Weg bringen.A hAnftt turn für seine Artiakeit. 7;i.. mi. ' i - . . . . Uen Zusammentrenen angerommen, yieir Don Bautista fem Pferd an und üb. ! ju x laiii4x il IMfl n x n.n M?At. w ' l T 7 t i V mannaic m:t den fünf Soles. Wahr davon, sicher behalten. Wir nehmen eben, was dieReichen zu viel haben; aber wir sind gute Christen, uno fern sei es von uns, einem armen Teufel auch nur einen Real abzunehmen. Caballero." ! VltiWM Reisen Sie mit Sott, Wir schüttelten uns noch, einmal die 5)ände, dann wandte Do-: Bautista fein Pferd und schlug sich seitwärts in die I .. . . r r-r . . X Büsche. So lange ich seinen flatternden Poncho sehen konnte, starrte ich ihm er. staunt nach. Wahrlich, ich kam mir wie der große Jmmanuel Kant vor und wenn wie Jener, aeaenüber solchem Edelmuthe handeln wollte, so mußte ich ei aentllch geradeweg? zurückreiten, vor Bautista treten uno sagen : Amigo, ich habe noch ein paar gute Wechsel bei mir, versüae darüber. Da ich mir aber den ken konnte, daß der großmüthige Räuber höchst wahrscheinlich mein Anerbieten nicht annehmen würde, zog ich es doch vor, nicht zurückzureiten, jedenfalls das Beste für mich sowohl, als für den Le
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fer; denn wenn möglicherweise Bautifli doch die Wechsel acceptirt hätte, wäre richtig wieder -die ganze Romantik zum Teufel gegangen.
Icremlaö ffederman über den Ehestand. JeremisS, sing' uns heute Etwas für die jungen Leute, Und für manche ält're auch Die nach gutem alten Brauch Nach dem Eh'stand sich, dem schönen Und nach seinen Freuden sehnen. Und nach stiller Häuslichkeit Die dem Frieden nur geweiht! Solchen Heirathöcandidaten Ist davon nicht abzurathen. Weil die Liebe nie versiegt. Bis sie endlich sich gekriegt. Doch auf meine weifen Lehren Sollten sie dabei noch hören. Weil dadurch das Ehejoch Wird bedeutend leichter doch. Will ein Ehepaar hinieden Finden Glück und stillen Frieden, Der für immer ungetrübt, Heißt eö: Nachsicht stets geübt ! cv.v.: ?m.nrx hni Mn. da alauht. hni e'T htt Himmel hat b scheeet, mth ,neS Bessern fmih Zuhrt f " ' man$m SrQUCn mB ß w ' " Doch ich rath' euch, meine Schönen : mni . . ' nat nickt aleick ,u n'k-n iuum iyc igin Lies avaewöonen. a$ verdiröt den besten Mann' ' . Sondern thut ihn gut behandeln Das wird baldigst ibn umwandeln 01 311 V utiu, ViS 0(35 Bummeln er vera'kt tr. -.. , -r,9 ' hu uuuciui uu( aiual O l I. I t ! 5st(fi ifir ttin&f Stt k!.V. mri.M Auch nicht gar zu strenae ballen Gebt ihm jede Wocke irei v fc Ju 'ncr llkinen Kaeioerei mzrk s., rn. t.x. mx.:. . "Vj ! iiui. (I liu . CIICIIUUJIIU . Schickt fort und schweigt d.M. ann habt ihr im 5.auie Nub' Auch die .Serr'n der SSSvsunn sN, " . .. ' r ' , I i uu, uuu (ii udlich auch zum Weibchen sein. nn um mb s , Dürft nichtschimpfenlhr nl en noch fluchen; rift . bie Tasche schnell I . 1 . " I " w i.b ra.rx ,'f ,.s ... i - I w vtiu SS 33MS M mm ,, im 1 ci.t ; .z. ?, CiC,4i W m 1" Hinsicht weit. Niemals dürft ihr mit ihr schelten : Qnr, fi . j. il: A7J un iwunt v iiiiiiiui9 UC ClllUClltll Wenn des Nachts daS Bab? schreit, Störend die Gemüthlichkeit uio ic?.eii. Geht ihr Abends gern zum Biere Bleibt bis-MorgenS um halb viere Niemals je im Leben aus Nommt nie anaelnervt naÄ 5aus ' w i , ff - icrt rt Ss sCft.M 7" &b7. iä ..7n fle""" (rxÄ;v rt.rj;,:v ..v r v , . ee,! und-seid gabni. Sag. nicht!, und lakt euch ich! s mercYf,r FÄtttt rh. ,.jr. nt.i.. " it. in uuiicu gstii'n Sckinken.v.?. s nr r-" In" .Ts.Vrrr Vj " -r.v KlVItUHlUitUK TO , .... , .V' 5.' zz?'" rZll lTZr f 9 r' Sondern seid zu ihr recht gut. , . Dann wird auch das liebe Weibchen Sem so zahm wie'n Turteltäubchen; k(lMliAXMllllliiXiu . l. Ä . . O ux im üBH Uebl nen ÖrotCn Elnfluß aus. ., . . . ., n , Ü0 'Hr dttsen weisen Lehren Werdet ihr euch nie bes. Wollt ihr froh durch'Z Leben wandern Seid nur gut stets Eins zum Andern : Für den Rathschlag dankt ihr daun Sicherlich dem Federmann Böses Blut. Ant: .Bei Ihrer Vlutarmutb ratb icg zur .ranssuiion. Wir konnten ja 9 " O tC T! mi mmt . von Ihrem gesunden krastigen HauS knechte einige Unzen Blut in Ihren Kör I 4 , , . " . p? hmuberletter,.' - Jeau. New. ll M.M. m C fiMX.A. V C T stU . iiciu, uuui mu!suii;uM oais mein x'tann kem Blut nehmen, denn der Kerl ist ver " " ' Nach eigenem Maß. .Mein Mann will wegen der A-nioll Mesie noch einen Tag länger in Berlin bleiben." So.mein Mann besucht nur die Leipziger Ostermesse. ModernerErwerdszweia .Wo 'nauS mit einander?" .In d Stadt zum Gericht. Wir haben setz g'rao rem verdienst und da hab' i' zu mei'm Nachbar g'sagt, er soll mich veger Ehrenkränkung verklag'n; mr knn mcr net stras'n, weil i's läugn' und er kriegt Zeugengebühr'n und die versaufen wir nachher mit einander.
Alexander von Humboldt. Zur Enthüllung stine D'nkmaiö in Berlin. , cn Julius eiinde.
Der Greis war einst ein Kind, der lf rühmte Mann ein Knabe, dem der be grenzte Raum des ParkeS genügte, in dem er spielte, ehe der Drang in ihm erwachte, die weite' Welt da draußen kennen zu lernen und die Ferne zu durchwandern, damit die Natur-ihm ihre Gehelmnisie enthülle. In dem schattiaen Parke zu Tegel, an den umwaldeten Ufern der Havel, welche sich zu einem S-e ausbreitet, wo von schattigen Bäumen umgeben, daS gelb wandlge Schloß. :n stiller Emsamkrn liegt, wuchsen zwei Knaben unberührt von der Außenwelt auf, während das politische Leben der Völker bereits von den Sti-rmen erschüttert wurde, die der französischen Revolution vorauf gingen. Diese beiden Knaben waren Brüder, Wilhelm hieß der ältere; der jüngere Friedrich'Heinrich Alexander wurde .mit dem dritten Taufnamen acrufen. ihr Vater war der Mjor v. Humboldt, der bald, nachdem Alexander am 14. Septembe? 1769 in Berlin geboren, sein Domizil nach Tegel verlegte. Alexander war lange Zeit als Kind und Jüngling außerordentlich schwäch lich, so daß seine Lehrer ihn w:niger anzustrengen wagten, als den älteren Bruoer Wilhelm. Aber trotzdem zeichnete er sich durch eine unermüdliche Thätigkeit aus, so daß Näherstehende in jener Schwäche nur die ftolae übermäßiger geistiger Anstrengung erblickten. Bei ihren reichen Mitteln ließen die Eltern, obgleich der Vater starb, bevor Alexander das zehnte Jahr erreicht hatte, es .?n nichts fehlen, was die Ausbirdung der Söhne erforderte, deren Erziehung ein Jahr lang von dem berühmten Pä dagogen und. bekannten Verfasier des Robinson, Joachim Heinrich Campe, ge leitet wurde. Später übernahm Chri stian Knuth, ein armer aber kenninißreicher junger Mann, die weitere AuZbil dung, der auch später die Brüder auf die Universität begleitete und ihnen zeitIebens ein treuer Freund blieb. Die Umgebung TegelS erweckte schon frühzeitig den Sinn des Knaben Alexander sür landschaftliche Schönheiten, deren Schilderungen in seinen späteren Schriften als Meisterwerke stilistischer l Darstellungen gellen, und der Verkehr m der freien Natur lenkte selne Aufmerksamkeit aus die Pflanzen und Thierwelt. Nach den eigenen Angaben Alexanders riefen der Anblick eines colosialen Dra chenbaumes und einer Fächerpalme rm botanischen Garten zu Berlin das Vangen rn ihm wach, srcmde Lander zu sehen und die Natur zu durchforschen. welche dort in anderen Gestalten und Formen auftritt, als in der Mark an den Gewäsiern der Havel und der 'Lspree. Im Jahre 1783 gingen beide Bruder nach Berlin, um vorbereitenden Studien obzuliegen. In Göttingcn wurde Ale xander ein eifriger Schüler des Zoologen Blumenbach und lernte den Weltumseg ler Georg Förster kennen, besten lebhafte Schilderungen von Reisen m fernen Ge genden gewiß den Entschluß Humboldts estlgten, die großen ForschungSreizen auszuführen, welche ihm äußerordentlichen Ruhm und der deutschen Wisien schaft gebietendes Ansehen dringen sollten. In jenr Zeit, als Alexander v.Hum boldt die vorbereitenden Studien in emem ulter von ti paaren beendet hatte und in die Reihen der fördernden Forscher trat, begannen die Umgcstal ngen und Erweiterungen der NaturWissenschaften, deren Früchte wir jetzt ge nießen. Die Physik wurde durch die Entdeckung Gaibanis (1780) bereichert, Montgoifier erfand drei Jahre später den Lustdallon, der allerdings in der Entwicklung zurückgeblieben ist, Herschel und Laploce wirkten auf dem Gebiete der Astronomie, besonders aber vollzog sich ein gewaltiger Umschwung in der Chemie, welche durch Lavoisier, der in l er Schreckenszeit auch der Guillotine zum Opfer siel, in neue Bahnen gelenkt wurde. Ueberall regte sich neues Leben in den Naturwisienschasten, deren sich der mit reichen Mitteln versehene jugendliche Forscher mit größtem Eiser U7.d ausdau erndem Fleiße widmete. Es waren nicht die Anlagen und die Begabung allein, welche Humboldt zu seiner Bedeutung verhalsen, sondern die Arbeit, welche nothwendig ist, die in dem Menschen vorhandenen Fähigkeiten aus die höchste Stufe ihrer Entwickelung zu bringen hat ihren Antheil ebensowohl an dcr Größe Humboldt's, wie seiiGenle. Im Frühjahr 1792 wurde Humboldt königlicher Bergaffesior und im Juli Oberbergmeister im damals preußischen Fichtelgedirge, wo er im Bade Steben eine Bergmannsschule errichtete. Die Energie, mit welcher er seine Stellung anfaßte, gab des darniederliegenden Bergbau jener Gegend neuenAufschwung und brachte materielle Erfolge. Neben chemischen und zoologischen Untersu chungen beschäftigte sich Humboldt mit dem Einfluß des Galvanismus auf die Muskel, und Nervenfaser, über welcheArbeiten er ein zweibändiges Werk ver öffentliche. Um die zu diesen Untersu chungen erforderliche Kenntniß von dem anatomischen Bau der Menschen und Thiere zu erweitern, arbeitete er ein Se mester in Jena auf der Anatomie und zwar täglich sechs bis sieben Stunden. Nach verschiedenen Reisen an den Rhein und nach Spanien, die bedeutsame vissenschastliche Ausbeute lieferte, plante Humboldt jetzt seine -Reise nach Südamerika, die er im Jahre 1799 mit dem französischen Botaniker Bonpland antrat. Bis jetzt kann kein zweiter Reisender genannt werd?n, welche? mit einem so umfasienden Wisien ausgerüstet, ein derartiges Unternehmen übernommen hat. Dazu kam, daß hinsichtlich des Geldaus wandes ihm keine Schranken gesetzt wa ren und sein Forschungseifer bei so jugendlichem Alter in der Arbeitskraft und geistigen Ausdauer zwei Stützen fand, die ih:i in den Stand fetzten, allen Schwierigkeiten zu trotzen und den reichsten Gewinn aus der Expedition zu ziehen, deren Ergebnisie 1803 in den An sichten der Natur', niedergelegt '-wurden.
