Indiana Tribüne, Volume 6, Number 263, Indianapolis, Marion County, 10 June 1883 — Page 3
Haft rüstig tnUber gleichen foöte3
vor. Im deutschen Vaterland, wo stcy diese Wissenschaft vorerst nur spärlich
der Gunst reicher Privatleute er reut. In der zweiten 5)älfte deS SommerS kann man sich auf so großarNge Anlagen strömen im südlichen Colorado vomHimder Instrumente nicht einlassen. Wie mel schwere Regengüsse'herab. welche die
Scanner oer lienicgaii nopcn ua-, mir, oqb man ouxq cnn:run8 ver Camim wMS kuvA m ? f VBifliiiiAn I uu uuiuy 4 ib' der Qptikcr im Stande sem wird, die Lichtstarke zu steigern, durch die Dichtere Vemegllchlelt oer irumenle eine gro
ere rnigrni ucc coaaajiungen ja er deren Gipfel mit ewigem Schnee bedeckt kUn "nÖ l.Öie 4on!ungen ider BiIÖerlstnd, dahinzieht, sind da mit Lachen,
durö öle unruye oer Almo,pyare tn ,eyr groken Jnlttumemen zu vermelden. um 10 meyr yaoen wir oic neuere i . IO Icacyricyi als ein ersreuilcyes Jeiqen un serer Zeit zu verzeichnen, daß ein Pri vatmann in Dresden, Herr von Engel ,ui ii' o'm"' ul odi juguej gciuomi ujcioen. jju, die Gesammtkosten dieser Sternwarte trt . v . ry . crr rr r r r x I ' W IU.UUCI UUUCU. -üll 1U1IIICU Wunsch ausspkechen, daß Opfer entsprechend, auch den werbe, die Wiffenschast zu bereichern. und dadurch auch den Geist vleler reichen Männer anrege, in gleichem Sinn zu handeln. Sind sie auch selber, nicht Jünger dieser Wiffenschast, so können sie sich doch durch freimüthige Opfer, die sie bestehenden Sternwarten bringen, einen edlen Nachruhm erwerben. Eines deutschen Mannes haben wir hier noch ehrend zu gedenken, der .sich durch ein reiches Vermächtnis diesen Nachruhm erworben hat, der im Mai vorigen JaKres in Bamberg verstorbene ? xLmi'n Yl fcinc- 33at"tflaM 400.000 M. zur Anlegung einer Stern- - - a h A & &af V k A l.'X . a 1 ? A I9UUC y iiuciuicu. jlju uic -oetiuci: dung dieses Nachlasses den Dirkctoren der Sternwarten in München und in Leipzig anheimgestellt wird, und die Stadt Bamberg den Platz dazu herzugeben bereit ist, so hat man die begrün dete Hoffnung, daß die zu erbauende Sternwarte der Wiffenschast forderlich fein wird. Dankbar ist es anzuerkennen, daß die ceiQZreateruna der verueuuna einer vorzüglichen Sternwarte in Straßburg reiche Opfer gebracht hat. Der Bau ist wohl bedacht und zweckentsprechend vol lmdet. Die instrument'.iche Ausstattung verspricht eine vorzügliche zu werden. ii werden an leiden einige 3cucrtsngen eingeführt, aus die man von Selten Es werden an derselben einige Neuerun - , - . ntr VI ffrnn twntn tt tt nrnvtn xnnnytnneri I z ZI . X .i.. V'' 1k f fr Ck m m O A A C7. 4Ahlt9 ll klf4 I viiui. uBc "dvus '1 "U eyr geelgnel, eine uae in ocui ocoö achlungs'Tcrrain Zwischen Frankreich und Deutschland auszufüllen, und auch der Direktor der Sternwarte, Pros. Winnecke, gehört zu den tüchtigsten Männern seines Faches. -Ein neues Fernrohr, das in Paris aufgestellt werden soll, und ein Niesen Fernrohr nach amerikanischem Muster, das in Pulkowa bei Petersburg seine t)?... .vsf,, ntKr;Statte nnden soll, gewahren der Wlffen 1? auf ersreutiche schaft schöne Hoffnungen Fortschritte. Ein besonders erfreuliches Ereigniß ist die Verbindung, welche der Direktor der berliner Sternwarte, Prof. Forster, mit sämmtlichen großen Observatorien der Welt ins Leben gerufen hat, um sofort auf telegraphischem Wege jede neue Erfcheinung und Entdeckung sich gegen feitig mitzutheilen. Die Wissenschaft, die der Wahrheit dient, hat keinenGrund zur persönlichen oder gar zur nationalen ..W tXal Menschheit und soll stets getragen sein Don dem Stempel des Geistes, der erha den ist über alle Streitsragen, welche Nationen entzweien können. Zur rechten Zeit. Weinend tritt das Töchterchen de Herrn Professors Lapisius in das Zim mer ihrer Mutter: .Ach Gott, Mama, was für em Unglück mir eben pasnrt lst Eln Unglück, Strichen, Du erschreckst mich. Was denn .Ma rrt n tm nin in iinnn'2 iTntrsiTiin uu, iuj v4w t.t rMu a w"tsi'M Alles hub ch abstauben und da stove ich - . a mm. - . m. . unversehens an die große GSthe.Büste un u üui.ü, . uiiu üu uuuiuic n Z'Lfik ..jsv .f..ju v...c ..v . rx 1 i...r.St . r-Y . . . . mWmm mmm V m.m OT AV .MX VO V .. cT ! ium . auu) hic; yiiuu nu Mi ihiuuiiü Stucke zerbrochen. ..Das ist freilich recht fatal, Tinchen. Papa hält sehr viel k & i 1 1Ö" v J un; k 4uyu tuup uuu, jcucu iuciiblick nach Hause kommen. Es ist 4 Uhr I. Wii IUaII si litM IHM uuiuuu. nu, wvu, uu ii iuuii . doch,dieDecke stürzte über mir herunter. Ja. Papa, was war denn los, was aab es denn? Wir wiffen ja gar nichts. .Nun, Erdbeben war. Ja, ja, ein wirklicher Erdstoß. Ich will gleich in mein Zimmer gehen und denBerrcht dar über niederschreiben. 4 Uhr 10 Min. heftiger Erdstoß, Häuser wackeln, Möbel schwanken u. s. w. Wie e Worte mur melnd. verlädt der Herr Proseffor das Äimmer. kommt aber gleich wieder. .Denkt Euch nur, da hat mir der Erd stoß in meiner Stube die schöne Göthe Büste h entzwei nun schreiben Tinchen spricht die Frau Professorin, nicht wahr, der Erdstoß ist zur rechten Zelt gekommen? Mein Söhn malt selbst welche. Mr. und Mrs. Finnigan von "7 m, m, mm Chicago haben Europa bereist und sich unter Anderm auch zwei Stunden lang in München ausgehalten. .Nur zwei Stundenlang?- fragt nach ihrer Heimihr nah mtaaa eine ftwiinhin TOr m, W mww--m -w w - - " -j U 4Wt ' ' ' w Tllillliuaii. . vz;r Dann kaben S f a cii nicht eine de? berühmten Münchener Bildergallerlen sehen können?" .Oh, ich gebe- nichts um fremde Bilder er widert Mrs. Finnigan, .Sie wiffen ja. Ä ..J ' ' ' 1 welche.' Zeitbild. .Und nun noch eine Frage, gnädige! Frau. Sind Kinder vorhanden ?" -.Ja drei. Weshalb die Frage V .vm kann das nicht geändert wer den ?" '
Mit diesen Worten trMde? Herr Pro. dauerte nicht lange und wir chkster Büchse um und begab sich in ver Dr. Schmidt und Frau waren bereits feffor ln'S Zimmer. .Ihr fnd gewlk saßen in traulichem Gespräch am Tische schiedene Häuser, zuletzt in das Hotel, zum Bahnhofe gesahren und Rosa war .fehr erschrocken, ich auch. Dachte ich de 5otels bei einander : denn in ienen wo wir uns gegenwärtig befinden und allein in der Wobnuna. als eS klingelte.
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eravgeworsen uno ne m loiai icht viel gegeben. DaS munte der frü voroereiler muroe.
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. Wie schade: oaz .lq muß here Besitzer des vereinsamten 5)auses von ihm zuruckgk
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. Adieu, Kinder!" .Nun, all ersabren. Armer ttZeora ! Kr war anruckenden Hau
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V.nFrltz H.... auSgetroZnetenFlußbettewunderbar rasch auösüllen und kleine Bache, die sonst me M m , lanajonisl) langsam daymschl-.chen,- tn reißende Ströme verwandeln. Die in anderenJahreSzeiten so wasserarmehoch ebene, welche sich zwischen hohen Bergen, Pfützen und kleinen Seen übersäet. DiepISM enlstandenenGießbSche,stü n sich ÖOn den Anhöhen mit einer wah . 'T - ' . ren Wuth Allem entgegen, was sich ih nen hmdernd ln den Weg stellt. txtt n im nrtrttt ya cv icqi von enoet nach dem im südwe südwestlichen Winkel des Staates neu gegründeten wiuvmi v n 1 len di.WasiermsIen von dem mit grauen Städtchen Wurango reiste. Endlos it Wolken behangenen Himmel und schon ne Befürchtung, die sich nur zu sehr be wabrbeitete. Kaum hatten wir die Stadt Puedlo hinter uns, als der Zug gezwun aen war. lanasam ,u fahren, da das ganze Gelel e unter Wa ner stand. El ' : ' ' , I niste Ufeiien von nem 55 Nkla.ane - rw - ri . ni r i hielt der Zug plötzlich still. DaS wü thende Waffer hatte einen kleinen Bahn dämm hinweggeriffen und wir waren ge zwungen, so lange stille zu liegen, bis eine Schaar rasch heroelgeschaffterElsen bahnarbeiter den Schaden wieder ausgebessert hatten. Im Scheine der unter gehenden Sonne, die sich durch die dräu tn Wolken Bahn gebrochen hatte,klet terte die keuchende Lokomotive in zahl reichen Windungen den stellen Paß hin an. In Place? mußten wir längere Zeit anhalten, bis das Damvsrok von Neuem van bannen sausen konnte. Am nächsten Ta-e legten wir in einigenStunben'He gnifernunst fischen Placer und Antonito zurück. Das von dem Flecken Conejo ungefähr 2 Meilen entfernte Antonito hlek früher San Antonio, und ist eine der Zwillingsstädte, die ln jener Gegend so bausig sind. Gewöhnlich wird in der Nähe einer spanischen,, von rmr m . f. yjicriiancm bewoonlen Än ueoluna eine neue aearündet, deren Einwohner auS' schließlich Amerikaner, Deutsche u. s. w. pnb.. sieneue nstebluns il bie SÖan-n-.eisZenS au ftnh. - . v . . , rf J I r . -1 ' . v v . . t r .a ?! I yauiern, njaoreno IN oen aoiens iieqen . . .- . ... 1 Z) mexikanischenolonien die sogenann ten Dobbv" öaul vorherrschend Nnd. Dieselben werden auS eine? Art von an Ct I ' ' " I der Sonne getrockneten Lkhm ausaesührt. Antonito hat gerade 22 Häuser, die alle in einer Front stehen, auszuweisen. Der Bahnhof ist em kleines, innen und außen 9 . - m , t rf1 t. & . I scymutzlaes lklngevause, oas einen äußerst unheimlichen, abstoßenden Ein ruc? mackt i m,;,, r,. Um 12 Uhr Mittags langten wir in v c..x. r. Antonito an und erfuhren dort zu unseer unangenehmen Ueberraschung. daß wir ae,munaen seien, vielleickt 24 Stun. den in diesem elenden Neste unseren Auk. enthalt zu nehmen. Neugierig schien, derten die Reisende umher, um sich das Städtchen, ein Hotel und die Pra rie ' ' 7 ' ' 7 . ' I etwas näher zlu betrachten. Gleickaül. tia betracktete ick, die 22 5ol,bauser. als mir ein? davon ganz besonders auffiel; dli ttensikks.H.eiben Tiaren zerscklanen und die Reste derselben von einer (Stfrniufcrnifa finrnirnen. Hiier lifier M j eiV.IJPe ., den 'Zutritt verwehrend. Aus einem Schilde war in durch die Unbilden de Welters yaloverwilen Zügen nocy zu lesen: .George O'Connor". Ttäu meno lad iq das leerueyenoe Vaus an . 0 9 mp mr und bevölkerte es Mit allerlei, einer mußl gen Phantasie entsprungenen Gestalten, . . ' Blök m trat e n Mann u m r und sagte in englischer Sprache: '...: u l .Sie wundern sich wohl über das AuS sehen dieses Hauses, Fremder V Da ich an dem Accente den Deutschen erkannte, redete ich ihn rn meiner Mut . r & m . . I VI'M Ul I M W M V M I AI ft 1 IVUJI' rn hrrtMti iinn r stnh tni hrtfi o.,, sskinns s-k? !nt,r,MrKriMU I 9W mmr W wW V VI V I 0 schichte die Langeweile vertreiben könne, 1 1 7 7 . werde mir DaS äußerst angenehm fein, c6 lud sodann den sebr ininent spenden wettergebräunten Landsmann mit in das Hotel des Oertchens zu kommen und Mir bei einer Flasche Wein zu erzählen, was es mit dem verwüsteten y . . ' Hau e eigentlich für eine Bewandnik - . - öden Gegenden stehen die Menschen sich bedeutend näher, alZ irt dichtbevölkerten ' W Städten. 5)einriü Beraer. dies war der Name meines neuenBekannten.mählte mir.daß er in einer Person Schmied und Hilfs. Sheri des County sei. Berger war ein muskulöser untersetzter Mann mit dunk. lem Haar und dunklen Augen. Seine m ..t. t. . :.ic v:. .: . . a n..c.r auaiLiuujc umiciu uic cwii!- auiuci fcn. .Ja" begann er. .bei uns f.eht eS et was rauh her. Auf Formalitäten wird sonst em guter Zkerl, aber die verdamm te chlimme Ge chichte und der Leichtsinn. m ... . t-m rr . rvrv. viicuiuc j viunnor roar ein tiunuci von Geburt und Mit allen Lastern und Vorzügen eines solchen ausgestattet. Ge m . . . . , 5 . tt T T lernt hatte er mcht viel, doch besaß er K M inren vi i m m rs m m a m m u'" u,WHiü,iunu. Vor 5 Jahren wanderte er aus dem er ein, seme Frau, eme hübsche Tochter der grünen Insel, mit sich uhI . "X f . C . P 1 V ' hjvAitif mm hl 4amm " , iciuc veroiente er Lebensunterhalt mit harter Arbeit in den Minen Colorados. Wo eine neue Ader entdeckt wurde, wo ein neuesCamp entstand, da trieb es den jungen, bärenDie Gesellschaft, I .IX. ilJh IrtlA .XI rillt HilAmmiM. welche sich an solchen Orten zusammen sindet, ist sehr bunt durch einanderge würfelt. Da ist der fleißige, ehrliche Ar beiter, aber auch der Straßenräuber und der Mörder : der anständige Geschäfts mann, aber auch der Spieler und Gau ner und die lüderliche Dirne. Leute, deren Existenz im Osten vernich
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tet wurde, und Abenteurer aller Art, alle diese Menschen strömen sn solche Niederlassungen zusammen. Naub, Mord und Falschspiel sind solange an der Tagesordnung, bis endlich einmal der gerechte Zorn der arbeitenden Be völkerung erwacht, .einige der ärgsten Gauner herausgefangen und ohne viele Umstände als Baumzierden verwerthet werden. Dann fährt der Band? heil samer Schreck in die Glieder, und sie sucht sich einen anderen Wirkungskreis. O'Connor war ein junger Mann von leichtsinnigemTemperament,der sich nicht gerne ein - Vergnügen - versagte. WaS Wunder, daß seine ohnehin rauhen Ma nieren roh wurden, daß er oft mehr trank als er hätte sollen, und dann Sarah sein Weib mißhandelte. Bald zog er das bequeme Leben eines Falschspielers dem
eines täglich in Ltbensgklahr flehenden Bergarbeiters vor. Auf diese Weise erwarb er sich emiae Tausend Vouars. PMich zog er sich von dem Geschäfte zurua uno lausie ,ily yrr n umunwu an. damals war der Qtt noch mcyk so aogeiioroen, xoit zs ijcuic i : uic ..uynund Leben. Das Geld lag sozusagen auf der Straße. O'Connor eröffnete eine Wirthschaft und schien so recht in seinem Elemente m . mm zu sein. Alles ging gut. Aber die rv f - jl. . . ' & v i :xi - i - rT : . errillett oausti nmji cicia. jic vaunincac rouroc ooucnuci. mes a ges wurden die Zelte der Arbeiter ab gebrochen und der Bienenschwarm zog weiter westlich, Leben und Geschäft mit K... . s. . . yy v.i. r-:...a o- - l jiö) neuinenD. utitonno gewann em - . I ruhiges und friedliches Aussehen. O'Connor war nachgerade beliebt ge- - . V rv . v. nn:i r. z i i woroen. :vn oer öiionrn nimmi man es Nicht ja genau Mit der Vergangenheit eines Mannes. Der lustige Wirth, der ... v , I iur leoen ein sreunoncyes zori yaiie, . . i. . e -T - . .. I oem es nlcyr oaraus anram, seinen vsa sten hie und da Getränke vorzusetzen, ohne bezahlen zu lasten, wurde von S2U len gerne gesehen. Bei der Wahl eines Friedensrichters erhielt George die meisten Stimmen und alle Burger waren da von überzeugt, dak man für dieses Amt keinen Besseren hatte finden können. Je ne Zeit aber, wo er sein Amt antrat, fiel mit dem Abzüge der Geld unter die euie ormgenoen l,enoaynaroelier zu,ammen. j-uvxinor cwiano o gui. wie anoere )kicyaslsieule, oen viussau ... e ' rr , . v t x I an seinen Einnahmen hart und schwer. Unb ba urnforner, als er in der Zeit MbaerhienenS das leickt Rrrnor " ' " ' I . : i rr . v. : .v I ornr mi vvuui ajanuc roicuct roeaae - s-v . -.4, I worsen Hatte. Eine Zeit lang schien er mmaeUinmi zu sem und ' trank mebr ' ' - ' I als er hätte trinken sollen. Immer bru taler trat er gegen seine Frau und auch gegen andere Leute auf. Seme Frau Sarah trennte sich von ihm.und zog nach dem benachbarten Conejos hinüber. tfW . . m . vinioniio war, wie noa veule. eme Haltestation der Denver und Rio Gran de Eisenbahn. Aus einmal wurden wiederholte Klagen laut, daß Paffagiere in der Nacht wenige Schritte von d Bahnhofe weggelockt, rnedergeschlag dem gen und verauvl wuroen. eroachtige Gestalten ließen sich in unseremStädtchen seben und schienen ihr Haupiquartier bei onnor ausge cuiagen zu oaven. a eneymen oes ricoensrianers wuroe lr? ... ii f.? T " n rt r . W 1"! er mu isincn neuen ajicn Umgang pflog, tmmer abstoßender und roher gegen die Bürger unseres Gemeinwesen?, und vald wurde oer truuer 0 betlebte Mann von allen anstandigen Leuten gk' Mieden Wie die Pest. Natürlich erblthrt M tenenarit Gcatn s.in. f,fl. heren Freunde. Allerlei Gerüchte über feine Gäste mit den Gaunerphlsiognomren kamen rnUmlauf und bald hien es, daß die Herum lungere? die nächtlichen Räuber und Ge orge O'Connor, der Friedensrichter, ihr rZ. L f.! rn ?t. . v . .: aupimann ,ci. ei iym muroe oa gerauoie &m veriyan uno verpraß uno i.v n i. .t. . m I er eryaile oen owenanlyeii an oer Veu te. Im ganzen County erzeugte sich eine ielnoiicae llmmuna gegen inn. Eine Tages hatte er in dem benach bartenStädtchenAlomosa Geschäfte. Er l l. .11. .u k.:.vi:i... .i.l.ls. uanc üoii löicucr ui leuitiiüEiie nirouia e . rr r . . schastet und alS er mit dem Eisendahnzug 9 seiner 5icimstätte iueilte. da fielen dem I CV V , I rf- tf . . . . . ? . cvt - yaivlrunlenen ole ÄUgen zu. eron- , c . w ..... . oulleur oesJuges, oer oen rieoensriaz. ter kannte, weckte ihn auf, als Antonito in Sicht kam. Der gestrenge Herr nahm oas aver eyr uoei, lni.ulllrle oen cann uno llkv iyn, in Äkiionllo angekommen. verhasten. Sodann steckte er sich zwei m . ..... c... rr rf . o Revolver rn oen surrel. ying eine ZlN' yr wm vi v r &. mr w stieß Schmähworte und Todesdrohungen gegen oie urger aus. Voien wuroen I l mT 9 tfm zu oen yalvinoianiicyen ZAlrren uno ar mern der Umgegend gesandt. Und wah rend er aus emem Maulesel. vor den yauzern aul uno. Nleoerrill uno Mit m jm mm m W U. . oem evoioer in eer yano iroen zum Kamp e herausforderte, war sein Tod schon eine beschloffeneSache. Da sich ihm Diimfln'rt ntntnühnl'i fit r i Wvö..viw, wvaw . in seine Wirthschaft und stellte sich hin oen vazanllilq. cn ersuyr von einem 'aqvarn, was gegen ll'onnor -...,..' . w angu ljaiie lq miq izogen, da ich ader den en nicht wehren konnte uno ooq gerne ,n eoen geicyonr ge seyen yane, eine i zu iym uno ttep .George, um AlleS in der Welt, laste : . v n . i. . ..v n.ixt. . i viuts neuen uuu jitucu uuu uuiuic ui die Berge, sie wollen Dich lynchen. .Ab.bah. laß sie kommen.die verdamm' ten Hundesöhne, ich fürchte st? Mcht antwortete er. ,George, es ist Ernst Meinetwegen," stieß er heraus, in ein robes Lachen ausbrechend. Ich entscrnte mich. Zehn Minuten später war das öde Städtchen wie mit einem auberschlaae von sonnverbrann ten. mitleidslosen Gesellen atfüllt. Et' wa ein Dutzend begaben sich zu Q'Eon nor, der hinter seinem Schanktisch stand, I CTf ! . . k KAmiiiiiHA mlilu R 1(1 vj . XUlC UU VUUliuattUU IllUUd. Uf Xit JiZ volver. Zwölf Kugeln sausten durch die Luft und George O'Connor stürzte halb entseelt zu Boden. Nun schlugen die mm-, m n t c . ef m rw . Außenstehenden die Fenster ein, eine An zahlMenschen dränuten sich in die Wirth schaft und demolirten Alles, was zu rui niren var. Unter wüstem Geschrei mur
de der auf den Tod Getroffene nach ei nem alten Schuppen geschleppt und dort aufgehängt. Nun erst waren die Ra chedürstigen befriedigt und sie zerstreuten sich nach allen Richtungen, um wieder zu ihren Herden und Farmen zurückzu kehren. In wenigen Minuten war wie der Alle au?gestorben, öde und leer. Die Stille der Nacht wurde durch nichts unterbrochen als den scharfen Wind, der heulend über die Prairie zog und den gehängten Friedensrichter hin und her schaukelte."
Der KyrcttpoKar. Humoreske von . Citat labman. In der PotSdamerstrae Nr wa ren in der Wohnung des Dr. pliil. Schmidt dieser selbst, seine Frau und beider Nichte, genannt Rosa, eifrigst mit dem Packen von Reisekoffern belästigt. Plöhlich schreckten die drei Menschen aus. denn die Entreeklinael wurde mit UNak' heuerlicher Energie in Bewegung gesetzt NaÄ tlner lurnn Aaule ersck) en Ma Mädchen für Alles und meldete : err Doktor, eine Deputation will echen r Mich eine Deputation ?" frug Dr. Schmidt erstaunt, im nächsten Augenblick aber standen schon zwischen Reisekoffern und halbgepackten ökörben dreiMenschen, denen man es schon auf mehrere Kilo ieter Knlsernuna anseben konnte, hhh. . r - -I- -----i, , v e direkt aus der Provinz kamen. Sie befanden sich sämmtlich in höchster Gala, bestehend in schwarzen Jnexpressibles, xrad und weiter Binde, und menn diese I z-äcke auÄ tbe lmeise einen eradk,u antedlluvianischen Eindruck hervorriefen. sg wurde derselbe einerseits durck die . - ' n iinnTanh Aprp Xrm d iThT S f ...j3---"7- v xwvv hüte, andererseits durch die gemeffene z,rlickkeit überboten ,,s " - . ' 7- , KeNcktern der drei Männer laa. Der erste von ihnen war eine hochaufgeschos sene Gestalt mit gutmüthigem, glatt ra iriem vciiair, oer zioelle eine ininei r .r! i i . . ' 'ii große, behäbige Figur Mit leichtem, kurz gehaltenem Baaenbart, der dritte dage gen war weder dick noch dünn, weder grok noch klein, und fern Geucht, das aus Verschmitztheit und Gleichgültigkeit zusammengesetzt schien, erfreute sich eines fadenscheinigen, dünnen, dunkelrothen Schnurrbarts, der ihm eine Physiogno mic : hald Mephisto und yalv HarlequiN nah " Die drei fremden Männer verbeugten sich tief, dann räuSperte sich der längste L;.mM;n. t.il.i 'ctx , Vll lUVUtVIlllUlj lUUt I W t It 11 MJIUHV U U I . . ' 7 1 nö lOroa slllo : tV VtMVtf .Geehrter Herr Doktor! Ihre B:r m QnnhmlrtftJiTi.if Rnh V ! w WHVtVf MM I V V kannt. Nicht nur in den Gauen Deutsch lands, sondern auch über diese hinaus m Schon an dieser Stelle schien merk würdiger Weise dem ehrenwerthenSpre eher der Faden gerissen zu sem, denn er räuSperte sich emlgemale sehr verlegen. drehte den Hals ganz beängstigend nach nchts und links und fuhr dann fort: Nicht nur über die Gauen Deutschlands hinaus, sondern über die Gauen selbst, roie ebenso über' die Gauen hin aus, und über die Gauen Deutschlands, sowie in Deutschland und seinen Gauen." Nämlich, Herr Doktor, wir bringen Se änen Bokal " fuhr der behäbige Deputirte hier demSprecher in die Parade : Mer sem nämlich aus Oberwaldheem und haben Mit vielen Verknügen Ihre werthen Artikel über die Düngersrage und über den Kuano gelesen, und weil se nu in Niederwaldheem ihrem Vor sitzenden eenen Bo.kal geflistet haben, dachten mer uns, waS die können, können mer ooch." Dr. Schmidt war fast ebenso verlegen geworden, wie die beiden protestirenden Deputaten, er faßte sich aber und sprach in kurzen Worten seinen Dank aus und lud ste ,u einem Glase Wein ein. welches . ' - ' nach einigem sträuben angenommen wurde, und da d war eine nemllÄ ed haste Unterhaltung im Gange, während welcher die Mitglieder des Schmidt'schen ' . ' ttanShal ?s. nn die dermrs edende mtit denkend, wie auf Kohlen saßen. Aber endlich aina die Devutation.Dr. I ' " . . ' . . 1 ... ,. 1 ff V fcA Hl l I tlM " tshmtTt mmn m tint utit lnnn in rklamatkanen der Freude. wSbrend r P,hmt nd Nasa die Kaffer nack. I II W m Wt --mmw mml w r'w-w - - II 1 w ' . . j" ten und erstere d,r letzteren noch einmal 1. . . . ' das Programm wiederholte. Nack diesem mollten Dr. Sckmidt und Frau noch heut nach Norderney reisen. Rosa aber sollte zurückbleiben und die Ankunft der Tante aus der Provinz ad warten und nach zwei Tagen nach Nor - - ' " derney nachfolgen. - - Sie eilte zu öffnen. Vjrr STrti 5it fiist fi ? frtflt fl und erröthete ohne iegllche Beranlasl Utl t I I t " I " sung. .Guten Tag l antwortete der Vettir Affeffor. .ist Onkel zu Hause?Der ist verreist !" .Verreist!?- schrie Franz mit jenem furchtbaren Ausdruck im Ton, Mit wel chem im Trauerspiel der unglückliche Held gewöhnlich das -Wort .verrathen oder .verloren- auszustatten pflegt. .Verreist ' ? Aerreist ! ? O. daS ist ia I " 1-- ' . ,. " gradem um ra end zu werden ! . 5?ran, sckleuderte S)ut und Handschuhe auf einen kauteuil und begann imimmer auf und ad zu lausen. nnket hat sich gestern erst dazu ent schloffen, entgegnete schüchtern Nosa, i v x. v . o iin 7 i unni uiuui uu uu wuiyu de! Vetters war sie so verwirrt geworden. daß ihr das Weinen näher war als das Lachen. Fran, lief noch einige Zeit auf und ab, dann sah er nach der Uhr. warf einen Blick zur Stubcndecke und sich selbst rn einen Fauteuil. .Ist Dir denn etwas Unangenehme begegnet, lieber Vetter i Leider! Sehr Unangenehmes! On kel ist mit Erlaubniß meines PavaS mein Banquier. Ich selbst komme selten ge nug dazu, ihn in Anspruch zu nehmen, I V, . litin (rtiHml muH t 1 1 ff 8 n r I UUU U(U(il lUj;ilH uiuu cvwuiyi vkii Namen zu nennen, verbietet mir dieDis kretiop. in Verzweiflung zu mir: er hat leider eme Spielschuld zu zaylen uno kein Geld. Ich beruhige ihn, laste ihn in meiner Wohnung und eile hierher ä. m t. . i i et. rn : n UM JNIC1, oen icy riiqi irriic. jiun i o und so viel kostbare Zett verloren
und wenn mein Kollege iekt einen ver
zweifelten Schritt begeht, habe ich mu die ärgsten Vorwürfe zu machen V Wieviel beträat die Summe t' frug Rosa, die merkwürdig gefaßt erschien. c..Mv.-t M,.,, o,H-r;.! Aber yUHUlH lUlli UliuilVt r in bUfe Augenblick. n.n. schenleben werth, denn mein Kollege schießt sich eine Kugel durch den Kopf, wenn er nicht zahlen kann r Kann rch Du mit meiner Reisekasse aushelfen? frug Rosa, und Franz mußte trotz des Ernstes der Situation lachen, ah Rosa all ihre Schätze, beste hend ,n einigen sechöng Mark, hervorbrachte. Auch Franz musterte seine Baarschast, und schließlich stellte es Nch . vt V ? . r . C : O C I yerauv, vag oic ganze umme vt xx sechszehn Mark vorhanden fei! Verzweifelt blickte der Affessor um sich. Seine Blicke sielen auf den Pokal, den die Deputation erst vor kürzester Zeit überreicht hatte. Gerettet !" schrie der Affessor fast auf. e oer viueuor san aus. u thun?- slug Rosa ,l - nebenan ist ein it.si. rr:..-: ,W8: willst Du ängstlich.' ' .Hie? der: Pokal Leihamt !, Verzweifelte Situationen er fordern verzweifelte Mittel .Franz ! Um Himmelswillen, was wird der Onkel saen l" .Nichts, mein Schatz! Der erfährt nie etwas davon ! Es handelt sich ja nur um eine Stunde. Ich laste mir telegraphisch Geld senden, und morgen früh steht der Pokal wieder hier.. Adieu mein Liebchen! Auf Wiedersehen!" Der .verzweifelte" Assessor hatte rasch die sich nur schwach sträubende Cousine gekükt und war dann mit dem Prunk, gesäk hmausgesturmt. Rosa war durch den Kuß so verwirrt, daß sie längere Zeit brauchte, um sich wieder zu sammeln. Liebte sie der Bet. ter? Hatte er es gemerkt, daß ihm Nosa schon lange sehr von Herzen zugethan war? Glückseligkeit berauschte fast das & 2ftA CO 4& Vm lArjsXkMiAM I "vu, nimm i;h jiuiy vlt,uitttr,l Liede, hervorgerufen durch lenen Kuh. glühende Mädchen, da trat plöklich die vom Bahnhöfe zurückgekehrte Marie mit der entsetzlichen Meldung herein : M,lKunn htrt rn r ,Du Deputation lst oraußen und will Sie durchaus sprechen !" Unmittelbar dinier Mar , drängten ' - rj " auch schon die drei fremden Herren in r. r.:. . t.tZ . dac Zimmer, sie schienen es sehr eilig zu habln. . An ihrer Spitze schritt der Mephist' mit dem sächsischen Dialekt, maß lose Verlegenheit malte sich auf den Ge sichtern der beiden anderen Deputations Mitglieder. Entschuldigen Sie gütigst i" begann t. . V i. . . I oer lange Sprecher oer Deputation, .Ent chuldlgen Sie gütigst, es ,st uns Am & I seyr unangeneym. n der yat, wir Villen eyr um erzeiyung. .Nämlich, sagen mersch kradezu, mer haben uns geärrt!" schnitt Mephisto die Entschuldigung des Sprechers ab. Der Bokal kehärt nämlich nich 'n yerrn oiior, sonoern 'n andern yerrn ' ögmior, ver zwee yai er well von mer T W . ' r . aV . . mT wohnt." Rosa war wie vom Schlage getroffen, feie rang mühsam nach Fassung. Meine Herren l" entgegnete sie mit gepreßter Stimme, .ich bedaure das n " . r . r n 'llnver uanonln, aoer mein aniel , i nicht mehr hier, ist bereits abgereist, und yal oen Poral Mitgenommen. . .Va yamm mer ch tagte Mephisto, und die drei Deputirten sahen gradezu kläglich niedergeschlagen aus. .Die Uerrswast kommt m derDroswke vom Bahnhof zurück !" Wie eine Gra nate in einen Vorzellan.Laden siel diese Nachricht der hereinstürzenden Marie in die Gruppe. m - Leuchtende Freude lag auf den Gesich tern der drei harrenden Gesandten, die Blaffe des Heroismus auf dem Gesichte Rosas, als Dr. Schmidt und Gemahlin m das Zimmer traten. i u 3 iiutuiwfc iiutiii Wir haben den Abgang deS ZugeS . .-.. verpaß," sagte Ar. wchmidt lN sehr ärgerlichem Tone. . ' .. -- (7tMH i.iU in St Cn am .nÄM juuhu luij Juivumkiuu iuuiit ' Z. , . , . 1 vielen Entschuldigungen Ausklärung über ihr nochmaliges Erscheinen. am v"v Kn.mi noia hin I, untAK Dr. Schmidt schien sehr unangenehm berührt. Bitte, Nosa, gieb den Herren den Pokal wieder zurück!- sagte er. Rosa ader hatte sich an den Busen der Tante geworfen und schluchzte herzzerreißend, k.. (S.m c... rtf. l GZ nammn ia in ff off er ! interdellirte der V'j UUlit II Jll -ÜJ Ullll J. . " . - . fXn diesem Augenblicke trat der Astes sor ein und überreichte dem verwirrten Schmidt den Pokal. Die Deputation jubelte laut auf und verließ unter man - . .. . nigfachen Ent chuldlgungen das HauS. v. e. v . . " . . w .. öchmtoi tenoele lyr einen unrerorualen Fluch nach. Dann verlangte er fehr energisch Aufklärung. Der Assessor lachte ihn aber auS,- er klärte ihm mit kurzen Worten, was geschehen und daß er auf dem verzweifelten Wege zum Leihamt glücklicherweise einen Bekannten getroffen, der ihm. mit Geld aushelfen konnte. Dr. . Schmidt war aber nicht so leicht.zu versöhnen, er versuchte vielmehr, seinem Reffen noch eine Strafpredigt zu halten, t?aS dieser jedoch "... .' . - ' kurz m t der Erklärung ab chmtt, daß er J .? ' ' w . . . ... 111...-. . bei der morgen eintreffenden Mama der Frau Schmidt um die Hand Rosas an halten wolle. Dr. Schmidt nebst Frau Gemahlin MJK, wujmiw u niMM wwHuuuii waren sprachlos üb r diese Erklärung, m"c; JJi He U sar nict fitäubte, als ber SHor sie an seine Brust zog. Frau Schmidt vergoß Thränen der Rührung über diese Gruppe, und der Zorn des yausyerrn schmolz dahin wie Eis in der Feuers aluth. .Liebe Kinder " fühlte er sich innerlich zu reden gedrängt, .liebe Kinder, der heutige Tag ist reich an Ueberraschuu 6en . .Die Herren von der Deputation ! meldete Marie, und ehe der empörte Dr. Schmidt ihnen noch dle Thür weisen konnte, standen die drei. Unglücks-Män ner schon wieder im Zimmer und der längste von ihnen begann mit auffallender Hast: , .Geehrter Herr Doktor ! Ihre Ver dunste um die Landwirthschast sind bekannt. Nicht nur in den Gauen DeutschI lands " . . . .
biedere wachse den erstaunten Schmidt, aue emzuge gegen capoieon muge. r,M""-; wrlVsrrT vm " .3ch den Pokal im Koffer?" macht und viele Wunden daraus zurück- Brief und die Recepte des Dr 53. .Ra ja ! Das Freilein sagt's ja ! gebracht hatte ; der Kaiser unterhielt sich .Ach a i, rieh hg, Itebwu Sie waren. htf,m rtSUiirf tmt h,; mit ihm mit der aewobnten Leutfeliakeit schon gestern hier, ja ganz recht, entsinne
.Herr! Was soll die e Komödie?
schrie Dr. Schmidt. mSUa yarr'n se kehört ook für hab'n unö geärrt h f. ns rrt,s.f. tt. iw uasyyi, nuunuwv iivv rntn 6C nicht m ! Uff FraSverlegenhellen In emer kleinen Stadt sind zwei junge Affessoren angestellt, Amberl und Wamberl, intime Freunde, die jedoch den Fehler haben, kein Vermögen zu besitzen; ihr geringer Geaalt reicht nur aus. um anständig davon leben zu können. Da begibt es sich, daß d r m rr einen großen Bau die beiden Freunde Große Verlegenheit! Kein Geld und keinen Frack. Doch unsere Freunde wissen sich zu helfen. Sie schießen das Geld, was Beide noch besitzen, zusam"uu H JU,uui: men, uno o Wonne em raa kann davon angeschafft werdet?. Aber ein Frack und zwei Tänzer ?! Abschlagen dürfen sie die Einladung nicht, fönst ? , . ' ... ?..''J beleidigen sie ihren Vorqesekten. Da hat Amberl einen lli gen Einfall. Höre, Freund," sagt er, ich hab's. Du gehst um 8 Uhr zu Anfang des Balles hin, bleibst dort bis ungefähr um II Uhr, amüsirst Dich gut, und drückst Dich dann entweder französisch, oder schuhest Kopfschmerz vor. Wenn Du nach Hause kommst, werfe ich mich in den Frack, gehe stolz zum Ball, .entschuldige mich beim Präsidenten mit irgend wclüen Gründen und Alles ist gut." .Bravo ruft Wamberl, .herrlicher Einfall, fo geht's, so muß es geh'n Und es geht irklich Alles vortrefflich, Amberl geht um 11 Uhr fort und Wamberl erscheint, erhält gnädige Absolution wegen seines langen Ausbleibens und sängt als flotter Tänzer an zu val,en. Doch mit des Geschickes Mächten u. f. w. u. f. w. Ys f e M .. 1 f. r t a. Als ÄMveri zu yaui' emen freund er wartet, fällt es ihm ein. dak er unvo stcktiaer Weise die Tockter des SautS zum zweiten Contre enaagirt hat: wenn 5f fmm N.r:..... er nicht kommt und die Präsidententoch ter bleibt siken. so steht 'vielleicht se n ganzes Avancement auf dem Spiele. ,lnr rim.ifs ) vivia'vi uuu uivt Vfc lllklill Packträger den Au trag, in das HauS 5 . 1 ? z des Präsidenten zu ehen, Herrn Wam berl rufen zu lasten und ihm zu sagen, er möge vor Beginn des zweiten Contre herauskommen und ihm den Frack für diesen Tanz noch einmal geben. Zum Unglück wird der Packträger von keinem Menschen aeseben. er drinat also unaus gehalten bis in den Saal vor, wo bei " ' v seinem Erscheinen Alles still wird. " yf geht jedoch bis zu Herrn Wamberl, der ' i eben mit der schönen Pra idententochter in der Reihe der Tanzenden steht, und sagt Ziu ihm: ..5)err Wamberl. ob Sie nicht so aut sein wollten, und 5errn Amberl für den näcksten Tan, den ,rack , I v I J J noch einmal borgen möch'.en." Zuerst I . . . . M . i t Alles still, dann kann ri-Jü edock N e mand mebr Balten, die Scene ist aii ka misch, der Saal erdröhnt ton unauL löschllchem Gelächter, und Wamberl stürzt verzweiflunasvoll ,um Saal bin auS. Der Packträger, zufrieden, daß I . r.. ."j. ' verr Wamberl selbst den ffrack tor tra. gen will, geht mit seinen wohlverdienten 5 Sgr. ebenfalls ab. Gut herauSgewickelt Kaiser Franz ist bekannt wegen seiner launigen fragen, welche er an die or sicher der Aemter zu richten pflegte.wenn i Tt w . r . n c i - ' iti .:r r ihm dieselben auf feinen Reifen aufwar ten mußten und gar mancher hohe Be amte ging nur mit Zagen zu einer sol chen Vorstellung, ungewiß, ov er eme hrtffonh snfmnrt sinken nirrd?. N?!ni Ness einer Nran!n,!l . 5andtNadt I -1 - r j et i waren denn auch die Spitzen der BehörI ....V! .c.t.. 1 oen zur uoienz oeiayien ; oer jcaucc wenoeie iiaj an einen oer zerren mir oer I . . . m , . lernn VI I r fci tin n?r Wslmmpr i ' w-i" i " " I . i ou m.. t?r.:.nxi i nrnrnrn i nr w:iict 'jjluiciiiii uniiix thänigst auszuwarten, ja."- .Verlieren S' mir auch aste Procest', wie Ihre College?" .Eure Majestät, ich thue mein Möglichstes." DerMonarch sollte aber noch an dem m mt Lmxm- mt T . tbtn Tage wcicocnDcti yaoen, emen Beweis von semem scylagsertlgen Geiste zu geben, und zwar ,n folgender Welse : N, n, N,sce de ni,aIlk,nZ,s, I O I -w,wurde ihm ein Veteran vorgestellt, der I rr es v 1Y . . i und drückte ihm zum Abschied einen blanken Silberzwanziger in die Hand ; der drehte die Gabe bedächtig hm und t cv ic e i m her looqj oer ai,er sragre : via, I t .n v Ist rn. vo ... . Ou was vrnn, iji uu zu wenig Ja, Majestät, ein Zwanziger iS ge wiß nit z'viel für 30 Dienstjahre und 13 Blessuren." .Dummer Kerl, das is ja nur der erste von heut' an kriegst ja alle Tag emen. u u f r e i w i l l i g e r T r u m p f. Im Casino kneipt Abend für Abend eine gemüthliche Gesellschaft, zu welcher auch der Herr Proseffor Boxhorn gehört, .. . 'ii ; ctt..r. er v. - . . i oer mqi rm u,r oe,onoerer flo i p I fi.n fr: c t.v in. v . or -c . rr . iTBnr iTinrM '' rn nu i i nrr 'iirnirnnr v V . . v.. w 1 1 v der erste von der Tafelrunde. Darob verwundert fragt er den aufwartenden Jüngling : Ist denn noch keiner von v 0 rn. r. m de? Ochsen da ? - ..Nem, Herr Pro fe or. Sie sind der erste war dle ra c Antwort. . EigenthümlicherWein. ' W , UU3 l U w -Cj, Vll.il, Wlj sen S', so e wen'g säuerlich un nit z' :.M fr s o : rrr : .r -:cstark. un man eem Wort, zum Esten is er wohl z'trinken. aber nit zum Trinken. r ....... . . m - ..euerung Köchin:. Guten Morgen, ich möcht zwei Pfund Sauerkraut !" Krämer : .Kilo heißt es jetzt, mein Kind !" .iklio yeivr ee jcr, mem ictno r Köchin:.Kilo? nicht mehrSauerkraut? u de r G e m a ld e . G a ll eri e. Fremde (liest) : Weibliches Portrait, unbekannt. - Dresdnerin : Wech Gott ! Ich kenne
! JiU ls richtig ! V"IM."i"'" -" "'7' :;J Sie, der Bokal, mer Her, zwe, gute Freunde, wohnen nii iM I v . rr -i.. r-n strttnts;n in hin ttslnliaCN öslUir
tnti n nnnfTntrmrnini. i u"M 1
vkran na lik, zu Dn v- t ,v, '. ,.t :rn 1 - ina.labm' m.rd.n. s'"' "n i H-
un wenn mer recht was G salzteS V doctor, tz-ie können !z ,.n.
G'pfeffert's geffen hat, nachher kann wögllch den Brief und die Recepte voi
imo e iswoppe d'vun lrinke : mit -lt. jö. qcic cn yaden....
se ooq niq. L ,
Zwei gute Z7rtu::r.
. . . rrnsx. s SiefrsDaT
w s im t w " . . ' I m mp m T n r4 " . , laste evl toternoaaet am kv"v , " . . J f, . , ; ,nCTY : , t f, t !in"laantt krau in ibm. : SSerr von Sternbache?, e tut litii ii. vijuutt t-u y thut Mir 5eid aber vom nachsien Jlr I T --;- ma- .. tru.rt Mickaeli an müsien Sie mir 450 st. Nh len; ich muß Sie steigern, eö geht 7 -" . J . -.! anders bei der theuren Zeit und der dw erhöhten Steuern ! ' i Das verdrlekt L:vi Sternbacher ganz gewaltig ; er denkt und calculirt in vA cacc iaur iqj ziroer vas uunu juu9 ' tt :jc i : . t . wenn Sie's geben her um 80.000 fl., sl ist mir'S recht,, und heut' über 3 T.agew. geh ich mit Ihnen zum Notar und mach' . f , -h h ftnisfrail ist' v ; v' o T- c x 1 1 .-V. "hinbA Ä SuV. hr.Mfn m runVU,oi am - nacktten Moraen ,n aller 5,rua'. am nach len Morgen in aller tiniö aefjt er dtnanf ,u ft?rfA iTnnnÄhfer. im. nw"7 1 o er i v.. - , 3. ßtfiff und frnt nt ifrn ssntishffrJsiehst Du mit nichts an?" WaS soll ich Dir ansehen V sagt Hersch CanstSd-. -ter. .Daß ich bin was geworden, daß '. -mwmrwmr 0 W lcy vm geworren cm Hausherr, . sar Levi Sternbacher.. .Ich gratulir' Dir", sagt Hersch Canstädter. .Dan iü bm. geworden Dein Hausherr", sagt Levr ' sterndacher, .und dak ich Dich steigere und bslfe Du mir mußt zahlen vom näch ' sten Ziel Michaeli an um 100 fl. mehr! DaL Dich der Tcu el hol'! sagt Hersch Canflädter, aber erst, nachdem'
I nr TaVi? nnS MTt fnn T SflllS
G.r.ch.zp.sid.n. .rrsre , . .
et . . : ct i. t jl w . v das seine Nichtigkeit, sagen Sie Ml?z. Güte !" ..Ja-, sagt die Hauös'au' Hnc angini uno in ör es hat seine Nichtigkeit und ln La.en S???7.??:. Not und . zu'lK,: &uu)i in ; jic löiki i haißt? in acht lafl " vcn laoicr, un0 Q- . . . .. Om r l f. n rr . n v i . vi laiim" HT m "ne " XDtu ulc S3 ocrnnuai duäu : Iri. tC m f t rr r fia,U'l " 'Q?i ' Y ,? fonlftm eine tslrofrnfe tur tnnn sii?Ih. fe I U i J I"' " . I - hen Sie auf Ihren Hut und fahren Sie mit wir zum Notar, ich mach' die Sach' sogleich recht, mit Ihnen und geb' Ihnen 82.000 st. in Aaarem für daS Hau?, menn's Ihnen recht ist! Und der HauS frau ist's recht und sie fahren Beide. mit sammen zum Notar, und das Haus gehört dem Hersch Canstädter. Und zu Mittag.geh: Hcrsch Canstädter hinab zu Levi Sternbachec im 2. Stock und sagt zu ihm : .Sternbacher! Siehst Du mir nichts an?" .WaS soll ich Dir anseht?" sagt Levt Sternbacher. .Daß ich bm' auch was geworden, daßich bin geworden ein Hausherr l .Ich aratulir' Dir !" , sagt Levi Sternbacher. .Daß ich bin ge worden Dein HouLhe.-r." sagt Heisch Canstädter, .und daß ich Dich steigere. und daß Du mir mußt zahlen vom nächsten Ziel Michaeli an um 400 fl.mehr r Und dazu hat Hersch Canstädter ein lusti ges Gesicht gemacht, Levi Sternbachec aber gar kein'S. BerwecJSlung. Eine leidende Frau wird von ihrem Arzt I)r. B. zurKur nach einem berühm. ten Badeorte geschickt, und bekommt von demselben eine Empfehlung mit an den dortigen Collegen Dr. welchen sie auch bald nach ihrer Ankunft besucht, um ihm denBrief und die ihr bisher ver schriebenen Recepte des Dr. B. mitzu theilen. Der Badearzt, em vielbeschäftigter Mann, der mit seinen Patienten nicht i , ri - v. , r jr el Umstände macht, ist auch äugen. hltrflir nt Srhr in VlnVtiriiA nfnnmtrtrrt' 7 - y v; 7... v" 7 S rä" V I IX I hiUilti Kih. nn iIUiil nn Vii Vltm u,lt' "i I , , . ".. ... . rr. .v . n I ffiitf mir ntfr iu lQlien.fr tEfrnt nnm x - -w u i ' i - 7 nn'S (eine 3eU etlau fdhon d sie gezauigil wleoeriommen, oann wolle er ihr sagen, welchen Brunnen sie trinken solle. - . Nächsten Morgen kömmt dre Frauwieder, und nachdem ,"ie mit vielen an - dern Leidenden ziemlich lange warten r t i. . fmii", w it ritvttu, yuiucju ch. , rw r. Ts. . .uien morgen errocisr, iq war mich .Run Herr Doctor. den Brief und die Recepte des Dr. B.. vie ichJhnen. . Die Sie nur mitgebracht haben, ia.die habe ich gelesen, nun, dadurch ist ihr Zustand lleverau, durchaus undedenk lich." .Aber lieber Herr Doctor, verzeihen Sie, ich habe... . ; .Sie haben öfter Schmerzen ? Run das hat nichts zu sagen, das wird si5) schon geben. Fangen Sie vorerst mit fünf Becher .Schloßbrunnen' an; nach, her wollen wir seh'n." .Aber, werther Herr Doctor, ich muss fttn f rtntii 1. .. fr Sie bitten, Sie können ja unmöglich die iu...u. ..V m ' m.u.... I - n?-evifa s?. ... r t. 1 tr- t -ww umm, 1Uw UUni gut; Ihr bisheriger. Am bat hrZ vjii .111 1 iiil in iir sin 1 iim? . . . Zustand richtig beurtheilt; also sanken Sie nur mit Becher .Theresienbrnnn? ..uVv( r- - ' an. undkommen Sie m 5 - 6 Tagen wieder." Ibtt entschuldigenSie, geehrter Herr .ffn!M,iM. c:. I urEDTIf :(fnti I nMn V pi t u hii v . w mm. m . m.. - m3 II&UUk I vt vvu.tUMil, UllJ Wllh jkht gleich zur Gräsin I." V Tl .Nicht gelesen haben, wie. ? I cn . r s ' I V rl- ttB"ot' atil qtflttn in der Ctlc bic P-pie tetöeAi.i.'fi," be. 1 .Was? verwechselt ? . " J?k2. fritTt firifil r:.t cv. tbümIickerwkZs? n.. RecÄ7v!n vB mei?!!.' s.Pß hie. H ; t dlc ' .zTi.ru :rt -.gn.n urPaplere ! ..!.?nslchintt.schk"
cui üicinuua,cr orauzzen war vor oer Thür ; und steckt sich eine Cigarre an . und geht hinunter zur Hausfrau und : sagt : .Hausfrau sagt er. .der Herr Sternbacher hat gekaust Ihr Haus? Hat"
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auch seine Seele.
