Indiana Tribüne, Volume 6, Number 259, Indianapolis, Marion County, 6 June 1883 — Page 4

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Indianapolis, Ind., 6. Jum 1883. Lokales. tsr Unsere Office befindet ch jetzt im deutsch-englischen Schulgebäude, No. 120 y Maryland Straße. . . CivilstandSregifier. . Geburten. ("EU angeführten Namen sind die U Bat! der er vimm.j 9Tntt unh fflffcltlSbelflt nicht sbk pünktlich W dgai bei Gtburticertisicate beim Sesundhetttra' tbe sind. odurS e vorkommt, das die tttbeUuvg oft sehr oersoättt kommt, bitten nix, uns ron vor kommenden Fällen ,u unrerqn. Charles Harris, Mädchen, 3. Juni. Johnson, Knabe, 5. Juni. ThomaS Carden, Knabe, 3. Juni. Harry Round. Mädchen, 1. Juni. Charles PfarreS, Mädchen, 5. Juni. Heirathen. Jessie Edmonston mit Laura E. JZgrigg. Albert Streeter mit Etta LyonS. Corrr, Mull mit Jenny L. Bogert. Robert P. Goode mit Mary B. Ward. Henry Epsey mit Sophia Rupke. R.J.Johnson mit Louisa Brickenridge. William Hosmeister mit Mary Bosse. Adam C. VogleS mit Esfie I. Shaw. Chas. E.Holloway mitJennyB. Gordon. Todesfalle. Rhodia Feary, 48 Jahre. 4. Juni. Lemon Haskett, 6 Jahre, 2. Juni. Charles E. Smain, 9 Jahre, 4. Juni. Abagail Sughrue, G Jahre, 3. Juni. . . Masern 117 Benton Str. Lokales auf der dritten Seite. Schäfer'S Cigarrenladen befindet sich No. 80 Sud Welaware vtr. kS- Im Jahre 1832 sind in hiesiger Stadt 1486 Personen gestorben, gegen 1773 Personen im Jahr 1831. Im Jahre 1882 sind hier 81 Per fönen, durcd Verlekunaen. die sie auf die eine oder andere Weise erlitten, umS Leben gekommen. Aufgepaßt. Nervenschwäche. DySpepsta, Impotenz iurirt durch "Well's Health Renewer". $1.00. IS- Mary Bowman verklagte Frau Williams wegen proyoke und Frau Williams verklagte Mary Bowman we gen ZuHauenS. Wahrscheinlich straft sie der Squire Beide. Heute Abend inweibung des Lokales von CaSpar Hedderich No. 234 Ost Washington Ottaße. 3 D!e Gesundheitsbeamten konfts zirten heute Vormittag in mehreren Commissi)nshausern eine ganze Wagen ladung Erdbeeren, welche bereits in Säure übergegangen waren. Im Jahre 1882 betrug die GeburtSzahlin hiesigev.Stadt 1711 ; da von 793 weibliche und 791 männliche Weiße, 57 weibliche u. 61 männliche Far bige, bei 6 Weißen und 3 Farbigen ver säumte man es, das Geschlecht anzugeben. Alle welche sich für Kindergärten interessiren, Mitglieder und Freunde der Association und Diejenigen, welchen daS Wohl der Kinder am Herzen liegt, sind dringend ersucht' sich am Freitag, den 8. Juni. Nacbmittags 3 Uhr in No. 200 Nord Meridian Straße einzufinden. es- Die Voruntersuchung gegen die des Mordes angeklagten Hough und Cassidy wurde bis morgen verschoben. Der StaatSanwalt hat nach Michigan City telegraphirt, um Zeugen aus dem Zuchthaus kämmen zu lassen. Heute Abend große Eröffnung deS neu und elegant eingerichteten Lokales von Caspar Hedderich No. 233 Ost Washington Qtr. Jedermann ist eingeladen. X3 Die hiesigen' Jrländer hielten gestern Abend im Saale des Supreme 'Gerichts eine Versammlung ab, drückten ihre Mißbilligung über das päpstliche Zirkulär aus und beschlossen, zu dem Parnell Fund beizutragen. kS- Heute Abend sindet in English'S Opera House die jährliche Unterhaltung der 'School of Elocution and Oratory' statt. Ticketinhaber sind gebeten, sich schon vor acht ' Uhr AbendS einzustellen, , da Punkt acht Uhr die Thüren geschlossen werden. Aufgepaßt ! Heute Abend große (Arvffnung des neuen LokaleS von ?aSpar Hedderich, No. 23T st Washingtonstraße. Feine Kleider

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Anspruch aus unsere Achtunz.Denjenigen aber, elcher unter der MaSke der Freundschaft, durch Winkelzüge unsere Pläne zu vereiteln sucht, können xoxt rncht einmalachten. DieHerrenAldermen.welche vorgestern Abend für die verschiedenen AmendementS zur MetropolitanStraßen Ordinanz stimmten,mußten wissen u.wuß ten sicherlich auch, daß dieWirkung dersel ben die sein muß, daß' die Metropolitan Bahn nicht gebaut wird. Von den 3Rou ten ist die zweite ganz auSgestrichen.dle dritte Route kann jederzeit von der alten Compagnie gebaut werden.ehe die andere eine Gelegenheit dazu hat, so bleibt also nichts übrig von der ganzen Ordinanz, als die eine Route. Daß dies nicht ge. nügt um di: Compagnie zu veranlassen, sich hier niederzulassen, ist klar. Für Herrn Tucker mag eS unter dem Zwange parlamentarischer Ordnungsre geln angemessen gewesen sein, die Herren nicht direkt der Zweideutigkeit zu beschul digen, wir aber stehen durchaus nicht an zu sagen, daß die betr. Herreu die Absicht hatten daS Projekt der zweiten Straßenbahn'Compagnie zu tödten, und sich doch den Anschein zu geben, als wären sie zu Gunsten desselben. Sie tragen Wasser auf beiden Schultern, wollen es mit der öffentlichen Meinung nicht verderben und doch da? Monopol beschützen. WaS liegt den Herren, die ihre eigenen Fuhr werke haben, daran, ob das Publikum genügende StraßenbähnFacilitäten hat, ode: nicht ? Solche Heuchelei ist verwirf lich. Wir hätten mehr Achtung vor den Leuten, wenn sie direkt gegen die Ordi nanz gestimmt hätten. Ochul-Commissäre. Die Wahl von vier neuen Schul'Com miffären findet am nächsten Samstag statt. ES werden Vertreter für den 3., 4., 7. und 8. Distrikt gewählt. Diefe Distrikte wurden bisher durch die Herren H. G. Carev, George Merritt, E. P. Thompson und S. W. Stratförd vertreten und dieselben Herrn sind einer Wiederwahl durchaus nicht abgeneigt, haben aber mit folgenden Gegencandida ten zu rechnen: 3. Distrikt -Thomas E. Chandler. 4. Distrikt Thomas I. Morse. 7. Distrikt Jameö H. Keenan. 8. Distrikt Peter-Routier. VluS den Gerichtshöfen. Superior Court. Berksshire Life Insurance Co. gegen John C. Kellogg und A. Hypotheken klage. Kläger $502.18 zugesprochen. Franc!? M. Churchman und A. gegen Frank M. Lackey. Klage auf Zuerken nung von Besitztitel. Zu Gunsten der Kläger entschieden. Magareth Painter gegen die Jndu strial Life Jns.Co.. Klage aus eine Police. Zu Gunsten der Verklagten entschieden. Kriminalgericht. Frank ElliS wurde zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt. . MayorS'Tourt. ThomaS BridgeS war mit einem Wa gen über das Trottoir gefahren., mußte sich heute eine Strafpredigt gefallen las sen. Edward Smith und Frank Irwin, welche Skandal gemacht hatten, erregten die Sympathie deS MayorS und er ließ sie laufen. Mlcyel Mcarty wurde wegen "provoke" bestraft. Alle andern Fälle waren noch unwich ttger als die vorerwähnten. m i M, BauvermitS. Louisa TreeteS, Anbau an HauS No. 7 Lexington Avenue. $50. i Rogar Parry, FramehauS an Torbet Str. zwischen Brooks und Paine. $600. itneon Attamann. ttrameyaus an Ecke Ash und 8. Straße. $1500. JameS M.' Sinke, Anbau an HauS, No. 512 Nord Illinois Straße. $1200. P. Marien, Framtanbau an No. 22 Wyoming Straße. $300.. Plötzlich gestorben. Albert Bryant, ein alter Farbiger ist gestern plötzlich gestorben. Der Mann wohnt No. 32 West Market Straße und und der Coroner untersuchte den Fall. Er gelangte zu der Ansicht daß ein Herz schlag die Todesursache uar. DaS Executw Comite des Bier brauervereinS von Jndiana hatte heute im Grand Hotel seine JahreLversamm lung und erledigte seine nothwendigen Geschäfte. Die Wahl der Beamten für daS nächste Jahr findet heute Nachmittag statt, war aber zur Zeit, da wir zu Presse gingen, noch nicht geschehen. Heute Abend veranstaltet daS Comite zu Ehren der Mitglieder der früheren Anti.Prohi bitionS'Liga ein Bankett im Grand Hotel. Feiue Arbeit.

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JJW S- Die Beerdigung der Frau Emma Wachs fand heuteNachmittag unter zahl reicher Betheiligung der Verwandten und Freunde der Verstorbenen, sowie der Damensektion des Soz. Turnvereins statt. Herr Rappaport hielt, dem letzten Wunsche der Verstorbenen nachkommend. die Leichenrede und sprach, wie folgt : Geehrte Tr-auerversamm lung. ES giebt nichts Ewiges in der Natur, wie daS All. Im unendlichen All stoßen, drängen und verschieben sich die Formen. Das bedeutet Leben und Sterben. Wir müssen Alle sterben, der Gute und der Böse, der Weise und der Thor, der Glückliche und der Unglückliche. Alle. DaS Wann" ist das Einzige, .das unö verborgen ist. Der Eine stirbt jung, der Andere alt, daS ist der ganze Unterschied, wir müssend tragen, wie eS kommt. Wohl begreife ich den Schmerz der Hin bliebenen, wohl kann ich mit Dem fühlen, der erst vor Kurzem fein Kind begrub und nun dessen Mutter zu ihm bettet, wohl kann ich mir den Schmerz einer Mutter vorstellen, welche ihre Tochter in's Grab legt, aber der Mensch muß nicht bei dem Schmerze verweilen. Vielleicht könnte ich mit rührenden Worten, indem ich das Unglück in leb hasten Farben malte, Ihnen Thränen erpressen, aber was helfe es? Alle Thra nen in der Welt würden das Blut nicht wieder zum Kreisen in den Adern der Todtes bringen und man heilt nicht Wunden, indem man sie weiter aufreißt. Wohl läßt sich der Schmerz, den der Verlust eines geliebten Menschen verursacht, nicht mit einem Schlage verban nen, aber der Wille des Menschen kann ihn mildern. Es ist thöricht zu glauben, daß daS Andenken des Todten durch Hingäbe an dem Schmerz geehrt werde, es ist thöricht, die Tiefe der Empfindung nach der vergossenen ThrSnenmenge zu messen. Ich weiß, es ist ein großer Verlust, der Sie betroffen ; ihrer Mutter war sie eine liebende Tochter, ihrem Gatten eine treue Gefährtin, sie war eine guteSchwe ster, Alle die sie kannten, hatten sie lieb. Aber dieses Bewußtsein muß Ihnen zum Troste, nicht zum Schmerze gereichen. Es muß Balsam auf Ihre Wunde sein, daß sie ein beneidenswertheö Andenken hinterläßt, daß Alle, welche die Aerbli chene kannten, mit Ihnen trauern. In Momenten, wie dieser, ist der Mensch freilich nicht zum Philosophien aufgelegt, und doch bringt unS Nichts schneller über Kummer und Schicksals schläge hinweg, als vernünftige Lebens Weisheit. Des Menschen Leben ist ein Kampf vom Ansang bis zum Ende, der Tod ist Friede. Der Kampf deZ Lebens nimmt alle unfere Kräfte in Anspruch, wir müssen sie nicht nutzlos vergeuden. Darum ist es recht, daß der Mensch schaffe, wirke und strebe mit Hand, Kopf und Herz, so lange erden ihn bekämpfenden Mächten EtwaS abzuringen im Stande ist, fo lange er zum Besten der Menschheit wirken karm. aber eZ ist zwecklos, da kämpfen zu wollen, wo der Mensch ohnmächtig der Allmacht der Natur gegenüber steht. ES ist noch nicht sehr lange her, da stand ich ebensallZ an der Stätte des To des und sprach tröstende, beruhigende Worte. Und was ich sprach, klang ühn lich. wie meine heutigen Worte. Damals hörte mich Die, welche heute von der grausamen Hand des Todes von uns ge rissen, vor uns lmSarge liegt. Und in einer der letzten 'Stunden vor ihrem Scheiden aus dem Leben sprach sie, wie mir gesagt wurde, den Wunsch aus, daß ich ihre Leichenrede halten solle. - . Mir ist-eö, als wenn sie damit hätte zu mir sagen wollen: Sage. :oenn ich todt bin, meinem Manne,, meiner Mut ter. meinen Schwestern, au melnen Freunden und Freundinnen, daß sie nicht um mich weinen sollen, daß sie ein starkes Herz zeigen sollen, daß sie dem Schmerz keine Gewalt über sich einrüu men. daß sie alle Liebe, welche sie für mich fühlten, auf die Lebenden, auf die mir Theuren übertragen, daß ich, die Todte, derselben nicht Mehrbedarf, daß sie ihr Wirken und Streben dem Leben und nicht dem Tode zuwenden sollen."

ERBRICH,

Depot: CHRISTIAN WATERMAN. Und liegt darin nicht zugleich eine Mahnung für Sie? Wenn Sie den letz ten Worten einer Sterbenden Beachtung schenken wollen, müssen Sie Ihr Herz nicht dem öffnen, waS ich sage? Gewiß Sie müssen und Sie werden auch, und eS wird Ihrem Schmerze Heilung drin gen. Und lassen sie mich noch eins sagen. Mir und allen Freidenkern wird die Todte unvergeßlich bleiben. WaS sagen unS die Gläubigen ? Sie . sagen: Ihr Ungläubigen läugnet nur so lange ihr den Tod nicht herankommen seht, aber wenn Euer letztes Stündleln kommt, wenn Euch der grinsende Tod in' Auge blickt, dann fangt ihr an zu fürchten und zu glauben und Eure Sünde einzusehen. Wenn den Gläubigen alle anderen Ar gumente fehlgeschlagen sind, dann neh men sie ihre Zuflucht zur letzten Todes stunde. Ueber die, behaupten sie, kann ein Ungläubiger hinauskommen. Und hier haben wir ein Weib, das wenn es sckon die ftiMae des TvdeS über sich rauschen hört, daS schon daS Grab vor sich geöffnet sieht, das an der Schwelle jenes unbekannten Etwas steht, vor welchem die meisten Menschen ein Grauen erfaßt, das in dem Augenblicke, dem fast Alle mit Bangen entgegensehen, durch den Wunsch, daß der Freigeist, der Ungläubige ihr die Grabrede halte möge, sich als Anhängerin der Grund sätze des FreidenkertbümS bekennt. Er füllt von dem Gedanken der Freihei) schaut sie ruhig dem Tode in'S Angesicht. und nur mit Worten der Freiheit scheidet sie auS dem Leben. Wahrlich ihr Name verdient von allen Freidenkern im ehren den Gedächtniß für alle Zeiten behalten zu werden. Sie hat mehr für uns ge than, als mancher Mann der Wissen. schast. Mögen alle Freidenker sterben, wie sie gestorben ist, und die Nachwelt wird ihre Namen segnen. Wir aber wollen in diesem ernsten und feierlichen Momente im Angesichte dieser Todten, die als ächte Freidenkerin der schied, geloben alS ächte Freidenker zu leben, den Kultus wahrer Menschenliebe zu pflegen.unsere ganzeKraft dazu zu ver wenden Menschenglück zu fördern und die Fahne der Freiheit und Menschenwürde hochzuhalten. Und mit diesem Gelöbniß lasten Sie uns scheiden von der Todten. . ine deutsche Wirthschaft. Wer sich heute einen vergnügten Abend verschaffen und einem populären Wirth Ehre anthun will, solle sich zur Einwei hung des sehr schön hergerichteten Lokales des Herrn Caspar Hedderich einstellen. E5 wird wohl den meisten unserer Leser bereits bekannt sein, daß Herr Hedderich. der frühere Besitzer des VolkSgartenS nun eine Wirthschaft in No. 234 Ost Washing' ton Straße eröffnet hat, und seine vielen Freunde werden bei der offiziellen Ein weihungSfeier gewiß nicht fehlen. Herr Hedderich war stets ein liebenS würdiger Wirth und feine Gäste fühlten sich von jeher so recht zu Hause in seinem Lokale. So kam eS, daß man stets gute Gesellschaft dort antraf und wir bezweifeln nicht, daß daS in dem neuen äußerst gemüthlichen Lokale ebenso sein wird. Heute Abend wird eS selbstverständlich ganz besonders unterhaltend hergehen. darum fehle keiner der vielen Freunde deö Herrn Hedderich. m GW - Kommt Alle beute AKnd zu CaSvar Hedderich. Vorzüglicher Lunch und auSgezeichnete Getränke erwarten Euch dort. t3 Zu den besten Feuer' Verstche run'gS Gesellschaften deS Westens gehört unbedingt die .Franklin- von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie reprüsentirt die North Western National von Milwaukee. Ver mögen, $1,007,193.92 und die .German American- von Aork, deren Vermö gen über $3,094. 029.59 beträgt. Ferner reprüsentirt sie die Fire Association of London Vermögen $1.000.000 und die .Hanover of New Vork" mit einem Ver mögen von $2,700.000. , Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Ausschlag er folgt. Herr Herman T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Um gegend.

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tßr 3. 3. Söilfon, ein Angestellter der Pan Handle, zerquetschte sich gestern Abend während der Arbeit den Arm. 5 Richter Norton hat heute ange ordnet, dai der deS Morde? angeklagte John Jeter unter $10,000 Bürgschaft entlassen verde. Bis heute Nachmittag um 3 Uhr war die Bürgschaft noch nicht gestellt. ' ' . Politische Anzeige. Für Stadt.S chatzmeister: I. 9k. Pattison, Untermvlfen der Entscheidung der republikanischen No minationi'Evtntion a 14. Juli 1883. Für City.Cl erk: George T. Breunig, Untrorfen Ut Entscheidung der rtpublttanijche n NomtnattonkEnvention am 14. Juli 1853. JameS C. Wbeat, 'Unt?orsen er Entscheidung der republikanischen S.omtnationSConentton am 14. Juli u$3. Für Mayor: Marquis L. Jobnson, Unterrfkn der Entscheidung der republikanischen Nomwaiion,Tnvntion am 14. Juli 1883. CD Ha Z Die beste 5 Cent igarre in Amerika. Havanna Ftller. &CmXXJLtT KRG, Jndtan apolil.'. 2uku,ft wird gerne ertheilt. A. SCHMIDT'S Buch- u.ZeitungsAgentur. No, 113 Greor Strasoo. Jndia?lik. fTT S2t SiftiSae vcrdcu schnell und tSnktltä Äeföigt. OääfT billig nd schön gebunden.

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