Indiana Tribüne, Volume 6, Number 259, Indianapolis, Marion County, 6 June 1883 — Page 2

Zndiana Hribsme.',

FSgNcZe- und Sonntagsansgaöe. Ofssce: ILOO.Marylandstr. Indianapolis, Ind., 6. Juni 1833. Die deutsche Auswanderung. Gelegentlich ihrer Psingstbetrachtun gen kommt die .Frankfurter Zeitungauch auf das Wandcrsieber zu sprechen, welches die germanischen Völkerschaften zur FrüblingSzeit zu ergreisen pflegt. Am meisten drückt sich dasselbe natürlich in der Massenwanderung nach den Ver. Staaten au5, und über diesen Gegen stand macht nun das Blatt folgende zutreffende Bemerkungen: .Jammernd 'stehen Viele dieser Erscheinung gegen über und klagen über den ungeheueren Verlust an Arbeitskraft und Capital, über das kostbare Gescbenr. welches wir damit fremden Ländern durch die Star kung ihrer . Conkurrenzkraft ohne jede Gegenleistung machen, klagend steht der me die Ursache mt er r emuna in unseren inneren Zuständen, in der im mer schrofferen Ausbildung des Militär und Polizeistaates, der Andere im Cul turkamps, ein Dritter ln der n ver neuen mtrtfifnft8riTitt" in W,tt in hn

y wh inyviiti , ( -V v.. W fi ' n r 1 S. c ,nvTi7n l'!,. .;. ,!.rttt(t;.nnoB glich erhalte, meist solchen, dlt von

oder anderen Bitnlle fiaSin sie aewik Alle Recht, nur nicht in der Haupsiache, nlmlich daß die Auswanderung an und für HA ,.?fnn.sm.,n. mir. (.m!B I I M VkIUUVVV X W Li I sind die Arbeitskräfte und Capitalien der 9In8mstnfc,r,r ,.'n d,sNatZanalvtt. mögens ; sie haben aber als solcher nur wirthschastlichen Werth, wenn sie Stoss und Gelegenheit zu nützlicher Verwen dung finden. Wlr bestreiten nicht, daß für hirft nkckt auck Kinrkickend in Dkuttckland -sorat werden könnte. Eben o wenig läßt sich indeß destreiten, daß unter unseren jetzigen socialen Verhältnissen diese Verwendung häufig fehlt der dak dkeselb-n Srätte nickt nubrm. ntnhtr nk?w?t m ttrmnhn tnUrm I flutn die annesübrten Ursacken dkk AuZ Wanderung wollen wir gelten lassen,abe nur als fnfA. skknndärer . Redeutuna Die Lauptsache ist und bleibt der jähr lick e Ueberscbuk der Gebur

t e n über die Sterbesälle und die da sen schembar verschlossen, welche abdurck bewirkte natürlicke Nalksvermeb - gesehen von ihrer Höhe außerordent

run von über iSbrlick einer balben Mil lion Köpfe, die in Verbindung mit d alten aermaxiscken Wanderlust die bin reichende Erklärung, sür unsere außtr ardentlick starke. Ausmanderunä bildet.! dieselbe aber ,ualeick macbt u dem. wa sie ist, zu einer wichtigen und nothwendiaen kulturesckicktlt..sckeinun zu einem der vornehmsten BestandtheM des socialen Problems ' "d'- Beuülk, rminsufr Von diekMMSÄIiS. und , socialen EkliHZMMUrachlit verlier, die ZluWiKchde ihrW gelegten tzyaralrer. emes raniyells lymptomS und eichält ihre natürliche Bedeutung als ein berechtigter Faktor im Volksleben, mit dem zu allen Zeiten gerechnet werdend mußte, und mit , rSX n ;MMt iu üch vrr genöthig . Die Wndnunaen.'eristlren nicht dem sind nslng. ch.d.r UiSuS iUllACMltlUJC UHU VliUdt (lll IUIIU41U i?.s,..s.,. r l . S??J$& men. Wie rfchernung an und für sich !st etwas Beständiges, nur ihre Formen wechseln. Unsereige Auwand.run ist nicht? Anderes I eine neue Art der Völkerwanderung, nur in die Form der ,n,n,,N- luiln h hl in die Form des Individualismus und w v v v f des Eisen und DampszeltalterS über setzt. Gerade dieser .außerordentliche uuu uuuiiiu viiu uiiv vui r . e v;. m.ic rr.ci cm., v. m?. .. rWuy au, vir Ä)rrr,qa,l. oic VillUJlUJlC VUH UUllM VCIlUJlSilUlillC UU9 rj.rx xi. h.M v .r.K. a.r.i.iu,.Hit. ... betrachtender wird verstehen, warum die .tm;V. 1X1. c . : f ; i?. . germa ich mcijc unu rncyt u usvttuug uu Einfluß zugenommen haben, . der wird begreisen, weshalb sie die naturlichen Träger der Colonisation sind und wes halb nur die von ihnen gegründeten Co Ismen wirklich blühen und gedeihen. Aus Mexico. Eine der Erscheinungen, welche in der Hauptstadt Mexico die Aufmerksamkeit der Fremden besonders .aus nen lenren, ist das Werkabrender Woliunen. bei der aJ i . - - . . . mm . . . - t.:t..x .v.. nriunh , UnUlCiyCUUCUl UUIU Ul wi vu - Straßenkreuzungen Laternen auszustel In im V . . ImAtH 2? fifrr!n( sind. Der Verkehr . von Wagen ist am llll, ' WH Ul UUWH4 Wiuuum MM11! Abend nicht so bedeutend,? .daß er durch leneLaternen.w.esentlich erschwer: wurde; eme Beschädigung der Laternen- vurq Umsahren ist mit hoher Geldstrafe bedroht. Die Laternen haben den Zweck, den Leuten anzuzeigen, wo sie zur Nacht it sofort emenPoliziflen stnden können. verrathen aber gleichzeitig auch den Gc r i o - . , ' v. .11 - V- CT l V i lcBC5UDcuicicin oir.ociic vzi !vl, il, n . .'ort.?n rrjc. ftv - oenen iic vor oiiuiicn uujet inu. . Die Eisenbahnen und das m Mexico . angelegte amerikanische Capital haben die Aufmerksamkeit unternehmender sunger Leute m venBer.staalen aus slaol und Land gelenkt, alle aber, die bisher sich ohne Capital dort medergelajftn ya bin. .sind in ihren Erwartungen völlig getäuscht worden. In jedem anderen Lande sucht man dem Fremden, welcher V 0-V.sfk..X. -!Xi üXt! in m. X. uci cuuuiöiviuuji muyi uiuiyug ii,iuuylichst entgegen zu kommen, in der Haupt stadt Mexico wird lediglich und aus schließlich spanisch gesprochen, nicht ein mal in den HotelS kann man sich eng. m r t n v je rr . 1 ifjL. n ca veriianoiicu rnamen no Aioimci mer ,!t ff , ,. V s m vrt t sa(i. VSI av4 1 muu jouu uum, wuP- ui dünne Lust und das Klima eine so- an strengende Arbeit wie in den Ver. Staa ten verbieten, und daß die unglaublich ZXi1lJti XX1nayi'fll C?ril5rM Nüssen unX die allgemein Verveich. luujiiujt vymy a iuiim

blidmgi manischen Ö M .beenden schwarzen ;n . t Jfc. Augen, die Figur ist lang, starkknochig :rl?$A und ungebeugt, und ihr? Kleidung bedenn er verschafft ihnen das Uebergewicht ... r...,?. t.J?Äv-

4ls,xnS . lThrfrfiii& nTff ff I

lichung undEnergielostgkeit dieAnlömm

llnge der Gefahr aussetzt, ebenfalls in Unthätigkeit zu verfallen und zu ver kommen. Die in der Stadt vorherrschenden Krankheiten sind Wechselfieber und LunJenentzündung, zu denen im mittleren Mexico häufige Typhusfieber kommen. Einwanderer haben längere Zeit an Magenbeschwerden, Kopfschmerz, Schwe re in den Gliedern und Mattigkeit zu leiden, bis sie PH allmälig acclimatisi ren. Die Löhne sind etwas höher, als in den Ver. Staaten, abe? die Lebens weise ist unverhältnißmüßig theurer; Wohnung und Beköstigung ist, wenn Jemand daraus Anspruch macht, in einem anständigen Boardinghause -u wohnen, nicht unter $10 monatlich zu haben, und für diesen Preis wird nicht annähernd so viel geboten, wie in den Ver. Staaten. Ein Mann mit Capital, der des Spanischen völlig mächtig ist, wird je nach Umsicht und Geschick in Mexico Geld verdienen, oder verlieren, wie ir gendvo anders, auch. Ein Amerikaner, der vor 25 Jahren aus den NeuEnglandStaaten nach Mexico kam und dort ein blühendes Ge schüft betreibt, äußert sich über die Aus sichten, welche sich dort dem vom Capital nicht unterstützten unterneymungsgelfte bieten, wie folgt : .ES ist unglaublich, wie zahlreiche Briefe ich von jungen Leuten in den Neu-England Staaten d.r ungewöhnlich. Carriere, m mm gkwachl habe, gehölt haben. raufe Männer erlangen meinen Rath, b es sich Zur sie gegenwärtig empfehle, ihr Glück in TOkico ,u versu f Wff chen. Ich rathe Allen ab, hierher zu kommen; m den Ver. Staate? giebt es och unzählig besiere Plätze. Sonderdar Helttge - Dlt ttildt Und romantische Canwa Schlucht zieht sich vom Thale des oberen San Joaqum, der sich, aus der Sttrra Nevada entsprmgend, nach einem Lause von 54 2Men mit dem San Sacra mento vereinigt, an der Berakette der Pacificküste hinan, erweitert sich allmä' g und läuft in ein Plateau von großem Umfange auS, auf dem sich zahlreiche mächtige Eichen erheben. Der Zugang zudem Plateau lst durch drei hohe Fel liche Ähnlichkeit mit den egyptischen Pyramiden l haben,, sich in Größe und Formen mcht mehr gleichen könnten. wenn sie von Menschenhand gesormt wän; und an den Fundamenten zusam. menstoßen. Obgleich sich die Schlucht m so mehr erweitert, t Wer sie an steigt, so'sind ihre Wände doch so .viel j . öltet nnb zerrissen, daß sie Meilen lang von jenenFelsen aus nur auf schmalem Pfade von ffußgänaern oder Sum,hier.n paMt werden kann Aus "i. j ? i5f k Vh ' chende Bewohner des San Joaquin Thales, Männer, Frauen und Kinder, und ihre Zahl vermehrt sich täglich. Sie wohnen m Zelten oder Bretterhutten, frisches Quellwasser und Holz ist im Ueberfluß vorhanden, und au den re . Weidegründen der benachbarten 2,.. " .:5 " SLv.:: i"c "v Z.di.r.nchn M.. Äf ... V:..- OS!. ven, um als ?Zcahrung zu dienen. Die L.t. I.b.n nach Art d?r ersten Christe . m?......:rr. " 5 'l,, li mr&'n W Mrtb n" 'S ciB.f.fc. &,,b,n "!'cn,schen Saer.stane desDie Frau nennt sich die Wittwe deS einst berüchtigten Banditen Joaqum Murretta ; das lange, graue Haar um giebt ein hartes und strenges Gesicht mit i - v v!. r .iri. von arauem attun. da? um die üiten &MA; iUinmm,nn.nUn i v O.4..... .V! i- ........... , nuiöl ih Rosenkranz auS großen hölzernen Ku ' Au der B?ust trögt sie ein alterrc,nmTx ft,fftrm,a ... foiiu dfü 'end Äätige Rettqu : , der Sacristane seit länger als 25 Iah W?V V SW MV ren aus dem Plateau, und beide haben sich in dieser Zeit vom Betriebe der Vieh zucht ernährt. Der andere Sacripan ist erst vor zwei Monaten aus Hermostllo in Merico nach dem Plateau gekommen und bat den ersten Anstoß zu der Bewe gung gegeben, die sich gegenwärtig dort ab pielt. Alle drel Personen sind mi fnrr ttnrnhümVif an. unh n, I ' m , ct . vir t.iL ..n.ii.i rrs : - on:iiw. i 3ClCÖlUUllCU UUyCiUUCl. 3UIC ZUIUIOC spielt bei den gotteödienstlichenUebungen I SlZ. C.i.ki.fY. Jeden Mittaa setit sie sich, von den Ul( UUUIIUUUC beiden Mexikanern gefolgt, an die Spitze. einer aus Hunderten von Gläubigen und Neugierigen bestehenden Procession, welche sich vor den drei Felsen aus und abbeweat und eine eintöniae Hvmni an die "I'aäre Chri8tian()3" singk Dann beschwört sie die .Väter derttirche", wieder zu erscheinen und durch Zeichen . . . v . em ... r.i i... uno iwunoer oie lenicoyell oaoon zu v r . V':: uoerzeuaen. oan vie orer vvramloenaonHW' r w ' iiöen Felsen den Tempel bilden, den sich Gott selbst w seinem Ruhme errichtet hat. ' Aus einen Wink der Sprecherin wendet sich die ganze Versammlung mit den Gesichtern nach Westen, kniet nieder und spricht m murmelndem Tone em lanaeS Gebet. Dann schreitet die Frau, von den Sa cristanen begleitet, nach dem Platze, der I r i 't X. ... v. n. m.!C. V ncy zwiicyen oer rrnen jicigc uzt inicn den Versammlung und den Felsen be findet und gebietet, daß alle Kranken dort niedergelegt werden. , Während dies geschieht, verkündet der Mexikaner - ' ' l. . . . . aila nermosillo. dak im uni ein ZUadre . f t . rf m- . . cijcqiinhi uno vie a,gorc oes .empeia der drei Felsen den Gläubigen öffnen werde: der Eintritt in den Temvel be deute irdiscbeö Wohlergehen und evigi I .rt.a.'A ' en v. ki uiuaicii. !uun oeainni oer aemnurn I lichfte Theil der Farce. DieWittve beugt

I 11 V HUI ItlllU IWUUlUUtWIttl WlWUUUl

! sich über die Kranken und lispelt jedem ! v r.t r-A- . i

ocrjciocn einige vorie zu. )ann er hebt sie sich und ruft laut die Na men der Padres, die zur öeiluna der ?der jener Kcankheit erforderlich sind. Wett geöffnet und mit verzücktem AM t geöffnet und mit verzücktem Aus e starreu die großen Augen in das k, dann eilt sie den PadreS, die sie nen sieht, entgegen, begrüßt sie mit drucke Leere komm Verneigungen und lkniebeugungen und geleitet sie, lebhast gesticulirend, zu den - n ... i . ranien. Paniomlmen- ooer oauet artig wird hier der Verkehr'mit den imsichtbaren PadreS fortgesetzt, bis diese sich unter denselben Begrüßungen der Seherin wieder zurückziehen. Dann ruft die Alte: .Stehet auf und man delt, und' die Krank-n, mögen sie nun Betrüger sein oder willenlos unter dem Einflüsse des Weibes stehen, entsprechen der Aufforderung. Hid der Pöbel staunt und glaubt, und täglich mehren sich die Anhänger der alten Närrin und ihrer beiden Cumpane. ' Die chinesische Zeitung, welche unter dem Titel : 'Tlie Clirne3& Amei-Ican" halb in englischer,' halb in chinesischer Sprache alle 14 Tage in New York erscheint, hat in einer Besprechung der gelegentlich der Vorgänge in der Mottstraße gegen die Chinesen erhöbe, nen Anschuldigungen daS Interesse ihrer Landsleute wacker vertreten. Daß diese Anschuldigungen unbegründet waren, haben wir bereits erwähnt ; um die Sprache des Redacteurs Wong Chin Foo einigermaßen zu kennzeichnen, heben wir einzelne Stellen aus dem betr. Ar tikel hervor. Daß die Chinesen irgend welche Mädchen systematisch zum Opium, rauchen verleiten und hierdurch den Ruin derselben vorbereiten, ist eine absolut grundlose Lüge. Die Chinesen rauchen Opium und es kommt vor, daß sich er wachsene Frauen und Männer in ihre Rauchlocale drängen. Von einer 93 lockung derselben zu solchem Besuche oder zum Rauchen ist nie die Rede AlS kürzlich eme Weiße einen Farbigen heirathete, wurde die Eheals sehr re I spectabkl" bezeichnet. AlS gleich daraus eine Weiße einen durchaus achtungS l werthen Chinesen heirathete, fogten eir.ige Zeitungen, das verworfene Geschöpf" habe sich an einen Mongolen ! weggeworsen Ich wlll das Opium rauchen an sich nicht vertheidigen, aber I so vlel steht fest, da dasselbe erst dann verderblich wirkt, wenn es zur Gewöhn hkit, zum Laster wird. Sich dermaßen an den Opiumgenuß zu gewöhnen, er fordert Nicht nur übertriebenes Rauchen, sondern auch eine Zeit von 9 bis 12 Monaten. Viele Chinesen rauchen täg'I llch eine oder mehrere Pfeifen und wrrden hiervon nicht mehr beeinflußt, wie andere Leute, die täglich, aber müßig Listige Getränk genießen-" Vom Jnlandk. Eine sehr w e n i g a n g e n e hme üruhllngsaabe. namilch zahirelchk .. -1 , g . CV . , ... ..... k f . . . o.v Tramps, maqen zHr oie liemen no stüdtchen in Connecticut unncher. Von allen Seiten her werden Schandthaten orriluler, wei? me unnoroe vzwvun. In einem Häuschen nicht weit von New haven befanden sich drei Geschwister ganz allein, als zw?i Landstreicher vor sprachen und Eisen sarderten. le er hielten es und wurden dabei gewabr.daß keine Erwackienen im Haufe sich besän den. Die Schufte verlangten j tzi Geld und begannen die Ziasmer zu du:ch suchen; aber sie hatten dieNechiu'g ohne den Wirth gemacht. Das älteste tfrnd. ein Knabe von l'G Jahren, eranff ein Gewehr und j.igte die seig'n Krle in schleunige Flucht. Eine Stande später Uf. IIlHUfli .VV IVUlkl brach in dem Hause Feuer aus. w lches das ganze Gebäude bis aus den G.und verzehrte., Mn ist den Schuilcn auf der Spur. Der Frühling hat in zwei sungen Damen aus ungesehener Familie in Lcckport, Me., die Reiselust so mäch; tig erweckt, daß sie die erste beste Gele genheit benutzten und mit ,Drmmus per Dampf in die schöne Welt hinaus flogen. Nach kurzer Zeit stellten sich indessen bei beiden Madchen doch Gewis sensbisse ein, denn zuerst kehrte die Eine und ein wenig später die Andere in ihr elterliches Haus zurück. Geen den ei nen Drummer-, A. L. Williams, einen verheiratheten Mann, wurde ein Ver hastsbesehl erlassen und der Arrestant nach Lockport gebracht, aber sosort gegen N500 Bürgschaft in Freiheit aesettt. , cn ct r t n - ..D tt .N -N. Herald' ae.stau, VSSk .rk Vm;" -T t V l i ' East Rlvir u uderbruckkn und dadurch cr m 4 cr , , , IV" IT k" o : 5- D".?tLu 1 5 II 9lrnl. m wwqiimmu nch r,e, .kl Slt.r. und dach ,st .z b,S "Äund .. tiAÖ rValü.?; bU 6ai.al,r.o2; l IchIk'N. Forepaug H'S CirkuS be sitzt E"Phn..n, die an BSZattigkei. w!nig. slenS denen des aroken SbowmJn's Barnum m Nichts nachstehen. Als der Cirkus sich am letzten Montag in Boston besand, wurde der ILjÜhrige Patrick Co mer, welcher bei derFütterung derThiere für em Jrelblllet halt, von emem Ele

phanten angegriffen. Das Thier packte den Knaben mit seinem Rüssel, schleu. L , bl vom Sonftnent ntsttnltste derte ihn in die Luft, zerfleischte ihn mit M Gruppe Die fragliche Lmre seinen spitzen Zahnen und war eben im Begriff, den bewußtlos Daliegenden un- l b!! Mische Halbinsel mit Centralter seine Füße zu treten, al, es dem

Cirkusper onal gelang, die wüthende w vu i Bestie von ihrem Opser zu trennen. Co- ppi ! der Azoren, dizbißher pom Ze- ... .t fAmtrnribi.n s legraphenverkehr gänzlich auSaeschlol en

uiit m I v w ivi.iHHtitii wMvwtigetragen und wird, wenn Zc wirklich durchkommt, wohl sein Leben lang ein Krüppel bleiben. Der Elephant.welcher das Attentat vollbrachte, beginnt sich jenem gesährlichen Alter zu nühern.in wel. chem diesen bösarjigen und stets tücki schenThieren keinen Augenblick zu trauen ist. Das Freedmen's Hospital in Washington, ein sür Neger bestimm teS Institut, scheint nahe daran zu sein,

ein Seitenstück zu der Jsreedmen.'S Bank, sel. Andenkens, zu werden. Der erste Complroller des Schatzamtes entdeckte

kürzlich Unregelmaßlgknten in den Rech nungSadschlüssen und die von Sekretär Teuer angeordnete Untttfuchung hat ln? jetzt schon genügende Beweise sür grobe Mlßverwaltung geliesert. Die Anfangs mit großem Teuer angeordnete Untttfuchung hat blS Beifalle nsgenommene Versendung von frischem Fleisch in gefrorenem Zustinde L. ClC..ril!.. J.T...rx.!.. . i : ovllttuitlullrn nuu uropa iqelni olSllk? nicht lohnend gewesen zu sin. Nach dem Belichte wenigstens, welchen d!e austral. Gesellschaft über daS letzte Halbjahr er ftattet. ist ein Verlust von 3080 bei dem Geschäfte zu verzeichne gewesen, ES wurde das Fleisch von im Ganzen 21,041 Schafen ausgeführt. Der Ver lust war gröbtentheilS eine Folge der hohen Fleischpreise in Australien, welche durch die Trockenheit veranlaßt wurden ; hierdurch werden wohl auch die Preise vorerst derartig sein, daß eine reichliche Zufuhr zu den Unmöglichketten gehört. Ebenso standen die hohen Transportkosten einem vortheilhaften Betriebe sehr im Wege. Diese Umstände werden auf den amerikanischen Fleischexport einen günstigen Einfluß üben, Der Boston Globe- berich tet von einem Ehepaare. daS die .um. gekehrte Welt" eingeführt hat und sich hierbei vortrefflich befindet. Der Mann konnte früher in seinem Geschäfte nie recht vorwärts kommen und kam er auS dem Geschäfte nach Hause, so haperte es an allen Ecken und Enden. Jetzt be. sorgt die Frau daS Geschäft und der Mann die Wirthschaft, und beide werden auf's Beste verwaltet, In neuerer Zeit ist es häu siz vorgekommen, daß sür verschiedene Personen im Patentamte die nachgesuch ten Patente ausatsertigt wurden, welche nch wegen unr chtiger Bezeichnung der Erfindungen oder Verbesserungen, aus welche sie lauteten.alS völlig unbrauchbar erwiesen. Dies wird dadurch veranlaßt. daß diejenigen, welche sich um em Pa tent bewerben, den von ihnen mit Ein reichung des Gesuchs beauftragten Per sonen aus Mißtrauen falsche Angaden machen, und letztere somit die in Frage kommenden Erfindungen oder Verbesje rungen unrichtig beschreiben. Ein gewisser yawkinS in Lawrenceville, Ind., hatte gegen eines seiner Kinder einen so unerklärlichen Haß gesaßt, daß er, als dasselbe kürzlich starb, die kleine Leiche noch ,m Sarge mißhandelte. Seine Ehefrau, die ihn hieran zu hindern suchte,- mußte sich vor ihm flüchten.' Man fürchtet, daß in dem sonst vernünftigen Manne eme GeisteS krankheit in der Ausbildung begriffen ist. Die beiden Bluthunde, die bei der Aufführung von Onkel Tom'S Hütte" mitwirken und erst kürzlich einen Schauspieler anNeun, der schwere Ber letzungen davontrug, sind dieser Tage in Brooklyn, N. I , von der Bühne in das T f l A 4 fktaitM mV (k AM (llt tu' ii '"""""'. 'V?1" I slro Nermlrruna unter den Musikern anaicktet. die sich auch Lem Vublicum i n" 7"" " - i'-r w r mi.,k,;lt, Die rtiUnht Künnlera.sell. I ' 1 . 1----O-1 - schaft hat sich daraus hin endlich ent scklsi,n. sartan au? die Mitmirkuna die j beiden Acteure zu verzichten; waS auö b . cr Sorte amer kan cher .ttun cht werden soll, wenn derartige tars" von der Bühne verschwinden, läßt sich freilich schwer voraussagen. Dom Auslande. Amsterdam wird mit el an Spitlhöllk bedroht. Eine sranzöst sche Lctiengesellschast hatte geplant, auf dem Ausstellungsolade selbst einen Sa lon sür Hazqrdsviel einzurichten. Da ihr dort die Erlaubniß versagt wurde. . , ,. M , . 'chen .ihre Agenten nach emem geeigne. ten Etablissement innerhalb der Stadt, um das beabsichtigte Unternehmen im großen Slvl in's Leben zu rufen. Alle besseren Elemente Amsterdam? eben sich vorläufig noch der Hoffnung hin, daß daS Prs;e:t scheitern werd; Ein Pariser Advokat, Herr Vincent, hat der Academie Iran caise eine Rente von 1500 Francs cedirt. welche l:deS Jahr als Preis einer Per son zuerkannt werden soll, welche sich I durch ihre Kinderliebe besonders ausge zeichnet hat. Derselbe Herr Vincen bat sich schon einmal zum Wohlthäter der Pariser Kinder dadurch gemacht, daß er der Stadt Paris eine jährliche Rente I zum Ankaus von Spielzeug sür arme 1 Kinder zum Neuzahrötage schenkte. er. w k. I MJ K, i u u v w i v . m, vv vmnU b tlich um di. mit d.r Khl. .i..d. Jadupri. (asetjfuaung unb AuZnüjung itt m..h.n, ... uv uuivtvvuitti ivQb kvii V. 'st m1Z. Mai Is.m.m Landsike n b, GIa,am m 7t grt.iU,, .rf,;!. .5Dr. ?)ounflRa: .in intimer Ji.und Liingslue,. und St( ,z, erscholl. . !in. Ekp.di,in 'auf s.i. .ig.nm Nsl.n E Um mnmUtt-ä" tU . v" ä ' B s V. I j" fcji. uf vi 'i" den sein. Die an eine englische Gesell fchast verliehene Concession ist bereu auSgesertigt. Jene Punkte deS Ärchi pels, an denen daS Kabel gelandet wird sind : San Miguel, die bedeutendste und . r v - w , t ?ndern auch, da der Seeverkehr in hVVmri lebhafter ist, für die Sch'fzsahrt im . . In seiner alemannischen Heimath wird Johann Peter Hebel's Geburtstag immer noch.und zwar in sehr sinniger Weise gefeiert. In Hausen im Wiesenthal sammeln sich zum 10. Mai die Schopsheimer, die Zeller und die an gesehenen Männer der Umgebung zum

schönen Z?este. ünd es werden au? Den I

zur hundertjährigen Geburtstagsfeier 1860 gesammelten Gaben die Zinsen an fleißige Schulkinder, die schön aleman nische Gedichte auswendig gelernt haben und vortragen können, und an ein oder daS andere dir unbescholtenen jungen Ehepaare au Hausen. Preise vertheilt. Vor Allem aber kommen die Herren von Basel, wo Hebel geboren wurde, herüber und vertheilen Preise in ahnlichemwlnne unter aemüthvollen Widmungsworlen und Grüßen in heimischem, alemanni chem Dialekt, und am Schlüsse versam meln sich nun die Jestgöste der ältesten Männer von Hausen, um nach einem oft ausgesprochenen Gedanken Hebel's' mit emem Festmahl bewirthet zu werden. In Karlsruhe, wo Hebel von 1792 an als Schulmann und Geistlicher segens reich wirkte, wird sein Andenken von zwei Gesanjvireinen, .Sängerbundund .Liederkranz", treu gepflegt. Am Mor aen des Geburtstages versammeln sich die Mitglitdet dieser Vereine um da? Denkmal im Qchloßgarten und tragen alemannische Lieber vor. Auch der dies jährige ErinnerungStag ist in dieser Weise festlich begangen worden.. Wer Großherzog Halden Mannen deS nebenS würdigen Poeten durch die Fürsorge für daS Denkmal feme Huldigung erwiesen. Alsveruzrlnz und vre Prinzessin von Wales neulich daSGaity Theater in London verließen, empnng sie beim Ausgange em Individuum mit dem im r . 1 . ir m yyqe : .rer voazs sur oie engilazee publik ! Nieder mit der königlichen Fa mme r DaS Publikum beantwortete diesen Ruf mit demonstrativen Hochru sen aus die Königin und den Prinzen von WaleS. Der Rufer wurde von der Polizei vor den Polizeirichter gebracht und von diesem wegen Verursachung el neS StraßenauflausS zu einer Geldstrafe von 10 Schillingen verurtheilt. In Deutschland wäre der Mann wegenMa jestätöbeleidigung zu X Jahren Zucht Haus verurtheilt worden. Die Pariser .G-azette deS Tribuneau;" bekämpft den barbarischen Gebrauch, der auf der Prüfektur von Paris seit uralter Zeit noch immer be steht, daß nämlich jeder Verhastets bei der Emlitserung sich ganz nackt auLkler den und Mund, Ohren und andereKör verösfnunaen untersuchen lassen mun. ob er nichts bei sich versteckt habe. Selbst die unschuldigsten Personen müssen sich dieser Unwütdigkeit sügen, welche daher stammen soll, daß man vor Alters Ver dreier brandmarkte, um sie später als solche wiederzuerkennen, vielleicht aber auch daher, um das Mitnehmen vonJn strumenten zur Selbstbesreiung in's Ge fängniß zu verhindern. AnsächsischeHandluugS Häuser, schreibt die .Berliner Volks zta " welche ihr Absatzgebiet größten theils inAmerika finden, ist die bestimmte und verbürgte, Nachricht anher gelangt, daß die Äegierung der Ver. Staaten beabsichtigt, als Gegenmaßregel wegen des deutschen Zolles auf amerikanisches Schweinefleisch einen Einsuhrzoll von 60 Prolent deS Werthes auf deutsche Strumpfwaaren zu legen. Durch diese Maßregel würde die betreffende deutsche Jndustrit, welche ohnehin durch die ver gangenen flauen Winter seit mehreren Jahren nicht zu rechter Blüthe gelangt ist, eine schwere Schädigung erfahren. Allein aüS dem Consularbezirk Chemnitz sind im Jahre 1882 sür nahezu 17 Ml klonen Strumdflvaaren nach den Ver. Staaten abgesandt worden. Eine Reihe von Dörfern lebt geradezu ausschließlich oder doch hauptsächlich von- dieser Induflrie, die sich mit großer Mühe aus kleinen Ansängen zur jetzigen Bedeutung emporgearbeitet hat. Da Deutschland bekanntlich nur amerikanisches Schweine fleisch zu importiren verbietet, das aller anderen Länder dagegen hinein läßt, si wird jenetZoll von 60 p Ct. auch nui deutsche Strumpfwaaren treffen, so daß die Concurrenz mit der schweizerischer und englischen Waare fernerhin unmög lich ist. Sind aber die bisherigen Be Ziehungen auch nur für die Dauer einer einzigen Saison unterbrochen, so dürftt daS Geschäft sür alle Zeilen vernichtet sein, da die Concurrenz w diesem Artikel eine scharfe ist und namenrlich die engli schen Fabrikanten sich nur nach schwer stem Widerstande wieder verdrängen ließen. Ein Ersatz sür jene Weberdi. stricte findet sich so leicht nicht, vielmehr steht eine vermehrte Auswanderung in ihnen zu erwarten. (Man schürft draußen noch immer nicht zu wissen, daß die amerikanische Regierung keineZoll erhöhungen verfügen kann. Was aber der nächste Kongreß thun wird, läßt sich so wenig verbürgen, als daß Bis mank sich mit den Liberalen versöhnen ird. Die Red.) Deutst Lokal 5kac)riSten. München, IS. Mai. Ter Gast, virth WSHrer von Weng, i. R. erhielt aus dem Heimweg von St. Wolfgang unmittelbar vor seinem Hause van einem fremden Burschen mit einem Zaunpsahl einen derartigen Schlag über den Kopf, daß er todt zu Boden stürzte. Du Mörder entkam. Au Bayern. 13. Mal. Der ärztliche Perein des Kreise? Schwaben und Neuburg iy Baiern hat zu Gunsten der verwsttweten Mutter des Dr. med. Jeicke, der auf der.Cimbria- Schiffsarzt war und beim Untetgang deS Dampserö den Tod im Wellengrab sand,-eine Sammlung veranstaltet, deren Ertrag von 600 M. der ihrer einzigen Stütze beraubten Frau kürzlich eingehändigt wurde. Dr. Felcke war srüher als prak tischer Arzs in Ovsenbach bej Lindau am Bödensee änsässig. S ch v e i d n i j, 14. Mai. Der Va. ter des Preußischen Finanzministers Geh. SanitätSrath Dr. Scholz hat hier sein 60jährigeS Doktorjubilüum geseiert. Der Jubilar ist 82 Jahre alt und hat von Anbeginn seinerLausbahn an inSchweid Mt gtpzirft. Bon seinen drei Stzhnen hat einer gleich ihm den ärztliche. Beruf gewählt ; derselbe ist gegenwärtig Gene ralarzt beim schlesischen Armeecorps. Ein zweiter Sohn widmete sich dem Ossi.

zieröstande, ist aber bereits vor etwa 3

Jahren als Hauptmann gestorben. Der dritte Sohn, welcher im Jahre 1833 ge boren ist, ist der gegenwärtige Ches des preußischen FmanzressortZ. Kyritz, (Brandenburg) 15. Mai. Der 0jährige Bauer Gerloff auS Ro senwinkel hat seine 48 Jahre alte zweite rau, mit der er über 28 Jahre lang verheiratbet war, im Beisein ihrer Kna den von 0 und 9 Jahren erdroffelt. Er sucht das Verbrechen als in religiösem Wahnsinn begangen hinzustellen: seine ikmder sagen, es sei geschahen, weil die Frau den Verkehr deS Gerloff mit den . . .... Uienstmagoen zu scharf überwachte. Ger loff ist Vater von 11 Kindern, darunter' 5 unehelichen. P e st.1l. Mai. In aller Stille bat dkser Tage in der protestantischen Kirche zu Schützen in Ungarn die Vermählung von Jodann tzstrauk mtt Frau Adele Strauß stattgefunden. . Nach der Trau' ung fuhren die Neuvermählten in Begleitung der wenigen Traungszeugen und intimen Freunde des Eomponisten nach Oedenburg, wo in einem Hotel ein Festmahl bestellt war, ohne daß der Ho telier wußte, wer feine Gäste feien. Im Hotel spielte eine Zigeuner Capelle, deren Capellmeister den Wiener Maestro erkannt hatte. Er ließ den Strauß'schen Walzer .An der blauen Donau- intoni ren, und als Strauß sich zeigte, war bereits publik geworden, wer die Reuver mahlten seien. Die Gäste erhoben sich und riefen : "Eljen a Straussl" Die Zigeuner Capelle spielte die bekannte Offenbach'sche Melodie: .Die erste Frau, die starb mir Die zweite, die verdarb mir Die dritte :c Hannover, 15. Mai. Der ehe malige hannoverische Staatöminister Gras Borries ist gestern in Celle in Folge eines Schlaganfalls, 84 Jahre alt, gestorben. In der Geschichte sei nes engeren Vaterlandes Hannover hat der nun Verstorbene eine unheilvolle Rolle gespielt. Reaktionär vom Schei tel bis zur Sohle, bekämpfte er jegliche Resormbestrebung und war in den fünf. ziger Jahren als einflußreichster Minister eine Hauptsäule unter den Rück schrittlern Hannovers. Nur einmal war er selbst der Reaktion nicht reaktisnär genug. ES war dies bei der Frage we gen Einsührung eines gewissen KatechiS mus, der die alten Formeln wieder her stellte. Damals fiel BorrieS in Ungnade, doch daS Jahr 1805 brachte ibn wieder in die Höhe und als Präsident des StaatsratheS hatte er Gelegenheit, daS Jahr 1800 zu erleben, welches ihn und feine Genossen der Bildfläche der Tagesgeschichte fiirtfegte. Berlin, 15. Mai. Fräulein Ml. helmine R., eine kürzlich hier verstorbene alte Dame, hat ein eigenthümliches Testament hinterlassen, daS dem einen der Erben noch recht viel Kopfzerbrechen machen wird. DaS originelle alte Früu lein bestimmte nämlich durch letztwillige Verfügung : . Ihre . drei zurückblei benden Geschwister hätten ihren ziemlich bedeutenden Nachlaß zu gleichen Theilen zu erhalten. Nur bei dem einen Bruder, der noch in seinem sechzigsten LebenS jähre ein frischer, lebenslustiger Jung geselle ist, hat sie den vielsagenden Zu satz gemacht : Wenn Bruder Theodor aus seine alten Tage noch heirathet, so bekommter gar .nichts !" Nun ist bei dem guten- alten Theodor guter Rath theuer, denn sein Nechtsanwalt hat ihn belehrt, er habe vorläufig weder aus Capital, noch auf Zinsen irgend welchen Anspruch, da das Gericht bis zu seinem Ende abwarten muffe, ob er .aus seine alten Tage noch Heirathe-, oder nicht. Da.der Antheil, der aus den glücklichen Brüder Theodor fallen würde, etwa 50.000 Mark beträgt, so ist jener omi nöse Zusatz des Testaments in der That geeignet, ihn in gelinde Verzweiflung zu versetzen. Regensburg, 14. Mai. Unter außerordentlichen Feierlichkeiten, die von der DiSzesangeistlichkcit, der Stadt und den hiesigen katholischen Vereinen ver anstaltet waren, hat am 2. Mai Jgna tius von Senestrey sein 25jährigeö Bi schossjubiläum geseiert. Die Schmü es ung der Gebäude fand nicht blos in den Hauptstraßen statt, sondern erstreckte sich bis in kleine Gaffen ; auch viele Prote stauten und die Jsraeliten ohne Aus nähme schmückten ihre Häuser. S ch ö n g a u, (Bayern) 13. Mai. InSchwabniederhosen stürzte der Söldner Völk vom oberen Hausdoden Herabund war sosart todt. ' S p a r n e ck, (Bayern) 13. Mai. Aus bisher noch völlig ünausgekiSrte Weise ist der Gutsbesitzer Apel in Reinersreuth ermordet worden. Die Sektion ergab, daß dem Ermordeten durch eine Anzahl wuchtiger Hiebe mit einem flumpsen Werkzeug der Schade! zerschmettert war den ist. ' ' W einiger o d e, 16. Mai. Der in Mühlenthal und zuletzt in Hafferode- in guten Verhältnissen lebende, betagte,' früher als Maler renommirte Professor Kaiser hat seinem Leben durch Erl.üngen ein Ende gemacht. Lange körperliche Leiden die Folgen eines Beinbruchs, gelten als Motiv. . Eisleben, 16. Mai. Nachdem . in der am sünszigjährigen Todestage Fr. Königs abgehaltenen Versammlung des hiesigen Gewerbevereins' sich ein Comite sür Errichtung eines Denkmals des Ersinders der Buchdruck Schnellpresse ge bilde! hatte, ist nunmehr als Termin der Errichtung des Denkmals der 17. April 1886, der 112. Geburtstag Königs, end giltig festgesetzt worden. Osfenburg (Baden), 13. Mai. Vor der hiesigen Strafkammer kam die Anklage gegen Paul Mannhardt, Emil und Gustav Hindenlang (Beamten der Gewerbebank, eingelr. Genoffenschast) von Hornberg wegen Betrugs, Unter schlagung, Fälschung, von Privaturkun den und einfachen Betrugs zurBerhand lung. Der Erstgenannte (Director) wurde zu einer Zuchthausstrafe- von 0 Jahren, sowie zu? Hälfte derttosten der urtheilt. Emil Hinderlang erhielt drei Jahre Gesängnißstrase, Gustav'Hinden. lang li Jahr Gejängnißstrafe.