Indiana Tribüne, Volume 6, Number 235, Indianapolis, Marion County, 13 May 1883 — Page 2
31 i r fl? it n t st I liH erfaßt. Diese Anspielung auf eine Sie erhob ihr thrärenscuchteZ Gesicht Auf das, was nun Iommt,. ich gep K, K i) U l l, Gemahlin im Allgemeinen war deutlich - und sagte mit matter Stimme : faßt. Mein Schwiegersohn, dachte ich
?!ch dk Italienischen bei Ealvatore Zarin on B 51. rnouA. (2. Fortsetzung.) . Zwei Tage daraus richtete Jginio Curti schnstlich die Anfrage an mich, ob ich ihm frrtnh mti'.er nf?r ,s,. vnsf f?r ticra mir nickt, daü er GiTe s v j" ..... v UIVkII IVVIUi V I er in Unterhandlung mit dem Theater in - : ' ' - - " v" i Taganrog stehe, dem er vervflicktet sei. Ferner gab er mir Ausklärunaen über sei P :!. . t s r - t. I welche den Buffo. die Kaltin des Nun uno otc 'aculommen ckatt des Buno iv -- . . . 11 I . . Gatten in ein fremdes Land. V R. nack Taganrog. zu folgen. Meine Tochter", schlob ich, .wird seinerzeit mit der Zuftim mung ihres Vaters einen Gatten ihrer ' Neigung nehmen und thn Nicht unter den CTO .XCf.. . y. . ? e I neu zu ersparen, hatte ich ihr nichts von diesem Briefwechsel . mitaetbeilt. ' ?lck lajmeiajciie mir, oen yandek mit Geschick zu Ende geführt zu haben lindr fXainio ti. V - r ' . jy.' Eurti sür immer. loS zu. sein. Leider war das ein Irrthum. Der komische Baß kam mir mit einem vier Seiten - innntn Nr!,k in dem er mit unverschämter Scuckelei alle t -. er l memt Myauplungen widerlegtes. Viel leicht, meinte, er. .rr.eine o&ler sei nicht abgeneigt,, ihrem Gatten bis zu den Antipoden zu folgen, obgleich sie ih ren Bater vergöttere ; vielleicht könnte es sick dock einmal re!n,n Tochter einem Manne folae. den sie sick aus.oer ayl .öer .reisenden Männer" auserkoren. Die Eltern, meinte derGrün ... . ' I schnabel, müßten sich nun einmal in das Loos fügen, das Glück ihrer Kinder zu maazen, wäre es auch aus Koste ihrer ei gencn .Neigungen und Bequemlichkeiten. Er schloß dann mit der Seilten, : bahhir welcher übertriebenen Eif.r zeiae. das Glück seiner Kinder zu begründen, oft ein Egoist Zei. oder wenigstens sa ersckeine. pellire an mein väterliches Ser, n. f. w. kiW UU UlUll Ci44VillUV9 0j(M jj I ll I Da, lies !" saate ich zu meiner To0U -cuoj 1 - . - .. . . ' . ter, .lies und erkenne daraus, an was für mm iiw uuil ilu i i iiiniirr j 11:11 i einen Mann Du Dick fürs Leben sei? w wolltest! wolltest!" , . Es schien mir, als ls hätte'iü das SchickiastenS die Vernicktuna ,wlc ""rnuimiu isll oes una. wenianen d N-r:,tn seiner offnunaeit n ftnnhpn ' Nr. : . - ' ' öl----- -sä i theile selbst, wie viel dieser komische Ran werth ist, den Du Deinem Vater vor m . ' I Ziehst Weinend las sie unk tneint anfr no als sie gelesen hatte. i. 2 .v m vv i ifti'i Mfntmnrt -Ich weiß sehr wohl, daß' es ' Nicht wahr ist. Aber diese Komödie dauert mir zu lange. Herrn Curti wird nicht, ein mal die Ehre einer Antwort aus seine Un rx . if. . i . rt ver schämtheiten werden. Diesem Buffo rde ich beweisen, daß ein'Aater in Wirk werde lichkeit anders ist, als dieieniaen. die er in der komischen Ovcr darstellt ' Er kann mir gezogen bleiben und Du sprich . . . . IT l nicht mehr davon !" Sie. sprach nicht mehr davon, aber ich sah wohl, daß die Sache nicht zu Ende sei. Am Abend .vor. der Abreisenach c.ii. v cn..c:. V?. o ff i uguurvg ijimc ver v mir seine Vintenkarte, schicken. Darauf borte lang nichts mehr von ihm. ' Eines Taa:s kam mir eine Tbeater!. - V.:. r. - V . , . . 's. . w I Ich habe wohl nicht nöthig zu sagen. oav Serasina die Zeitung nicht zu sehen bekam nh weder uan ?aaanrnl?. nnck von Don Bastlio, noch von dem Applaus, . . I . , u a, j noch onfl etwas Hörte von mir wenig, , ' . . . I zienz Dar ue nicyis erxayren. Indessen prüfte ich die Mienen Benebmen meiner I'ockter. um zu ob sie sich mit dem Gedanken an den Ver. Mt ikre Männer vertraut nemackt bak.e. Es schien mir in der That, daß sie nicht mebr an ibn denke ? weniaskens weinte sie nicht öster, als sonst und ich fand sie , i . 1 . . . ' . . ' uoenos uno'coraens verelk.icriea mit oem Glaub im sinse jti knnren. Wirr bntte . rr w i . , . Außer diesen - Anzeichen bemerkte ich mchts weiter. Mein Haus war immer oaz tauberste unter allen Prosessorhau sern, mein Zimmer nicht unwerth, einen Wkltwcisen zu beherbergen, und an mei nem Tisch konnten sich sehr wohl ein paar tpikurä sche Philosophen sättigen. Dessen ungeatitet mußte man der iri Zimphirenden Nückkehr des Herrn Jginio Curtr vorbeugen. Warder Busso erst wieder in Viailand, so würde er ohne Zweifel meiner Tochter einen Berg aus', landischer Lorbeer zu Füßen legen wollen. Die Feindseligkeiten würden von Neuem beginnen. Meine 'Absicht war einsach die : meine Tochter zu verhcirathen ,hr emen Gatten nach meiner Neigung zu oeben, welcher ihr natürlich gleichfalls ge. fallen müßte, - denn ich wollte ja mein eigen leijch und Blut nicht opfern. Es mußte also mit anderen Worten ein Mann sein, der nicht zu reisen brauchte, der Pro scssor am Lyceum war und zu unserer Verwandtschaft geHorte. Ich 'dachte an den Direktor eines der Institute, an de. nen ich unterrichtete. Er war ein sehr wohl konservirter Mann, viel gediegener als die meisten jungkn . Leute, und hatte vor einiger Zeit zu mir über das Heirathen gesprochen. Mit sehr eigenthümlichen Lächeln hatte er von einer unbekannten Qröße X geredet, welche das Leben lang QN unserer Seite schreitet, bis sie uns plötz
, vv. Hlll, Vl tUUVIljUlllJVII I ' ' über ihn einzuneben. l?r sraae ' nickt Ritter mehrere? hoher Orden : derZkrc
Tii -..ttttiiip i nn nnr rntrn ir?,,, i uiiiiutii iiulu iiiiul vittniiivii, v
nack einer Mltaikt meiner 5o&ttr. ?m Italiens, sowie des St. Maurizius
dern verlasse sicd aa' aus die scköne stinnt. Lazarus'Ordeus, Mitglied von drei
ernähren solle binter den amnen be. zwar, aber, wie acsaat, sehr an ehnlich. von Thränen denken mu,en. ie betete er ram aus Pavia, wo lcu ouegen uno von niazl unangeneizmem Aeuern, mi cn unaragen raun, sitze er eine Gotteqabe die es ikim an Ach ! wenn meine Tochter ur ein Einse- mich an, daran zweifele ich nicht ; aber sie alte Schulkameraden hatte. Schon war gleichmäßiger Gemüthsstimmung wünscht Er kommt nch selbst wie em Schüler mchts fehlen lassen wür Also hcn gehabt hätte! ' hatte sich dem Busfo versprochen ver ich im Begriff, den Umschlag zu zerrelöen, sich mit einem Zungen Mädchen oder cmer vor, so frei, so ungebunden ,st ihm zu Meine Antwort war kur, und bündia Ich offenbarte ihr meine Gedanken, und sprachen auf Kosten des eigenen Friedens, als ich zu mir selbst sagte : .er könnte Wittwe welche das dreißigste Jahr nicht Muthe Seranna- schiieb ick dem Buna 5t fle weinte !- Nach dieser Einleitnng der eigenen Zukunft und des Friedens denn ans Pavm schreiben ? Der Prose,- Übertritten hat, aus guter Familie ljt Ergeht fort uno Nttt jedem Schritt st neunzehn abre alt ,.nd Wt nck sagte sie mir aerade heraus, daß sie nicht der eigenen Zukunst ihres VatcrZ. Aber sor Leonard? Nein, dessen Handschrist und natürliche Bescheidenheit besitzt, zu entfernt er sich immer mehr von der MeÄt warnm mußte sie halten, was sie verspro- mußte ich kennen. Oder Ponzio?Nem , vermählen. MiM armer Vater nur sie auf der Welt hat ber ich denke daran", erklärte ich. chen hatte?. anch Nicht Pnzw. 3 sah onds Gesall.ge Osterten und an Herrn I. E. Er erreicht den Park Sem alter v nur, ihn J.lrL "S.l' .ctfi werde nickt ewia leben, und kann Sie würde mich mit ihren Thränenge, genau aus die Adree und las : An Herrn, H. postlagernd Mailand zu richten.- rennd, der den Nachten m Ver u.
.Jlt es wahr, was dieser Mensch sagt, mcm Peiniger emen Brief, ir zeigte ;cn-. - ann re icu ,orr. -.daß Du geneigt wärest, ihm auch nach mir an, daß sein Entschluß, meine Tochter Es war stllllchwelgendes Ueberemkorn
Taniirtmn in irtiooti 7 .. wifm I IN neiratnl'17. bei inirt nom kmmr settttann? I men. oa lA oel meiner usreur mein
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i- ; s; CaSm ifh f;.-:.. I f.n Whr r turn mir iimur in5n Bankerott aeinamt : die Familie. ZU derlei:. Ässf ,?ZnrZckt niir i, Znrckt. einen Korb ZU bekommen. I
IH Vlb iVHUyfc ÜUIUJIIIC, UUh I v. Qr ..,.... v . , . 4' r v;---pr Jiu vlulu"l ' . " ,v " I - " - -v ' y- ' " . " " ' I V,,. Vrtft Vll-A ? m..v:,... I v;. SSnnh fnlfff nh Nlit d?m,-,tk:,- I ick Mich lnKost aeaeben.verilcktete aus den l k.Q. ,S qlst,r un "InKr in hfnn vrr 5. (v ft. wkrn dab?r N0N der I ven, vllij ver 4rv
tJU'J JUUlti UU1 WH UUtliUl IjllllU I " 1 ' " " I""" , ..... ivjv I ' ? V, ' ' 1 I O'V v., WVIIHI X tT ' " " 7 - " " I ff, 1 f ; , , 5c..,,: ...,:k..,tNf:. c?,kt.sf. I sie ' kleinen Nerdienii weil sie eine fffhliftrtfl I v. crn...f ni Qtnrf r;:. I QMtitnn hie in 9fniin ntfinif ! vgeieyriamieii
v,ttiti, vtt ittiuvkitii IttuKtl lliltruci wn ' l"iJW I r " -i" -,-,"'i"("i 1 uct z;Uwy tu I vi-yuir- viv,,""U' v....t . v.a n . -r?t?- r Ji. v.n ......... I Ofjs. t,: rr:. . rr:. tXi. : I nnirfit Tintt? hi WOrtiirrttirtMafirilf I a .1 M, f.! 11(1 AttiitiV I riTi,-n IJlrtrrrttfi iurTK.?rtTrt . I Vluoenl u
ves zijon -Ouiiio, irgeno ein lycii gegeoen i ow wihc ic, uuia wit uiuyi iu i v.... , , muy yuu jiwu vm vuuu, uvu tuj i uw" w guttiuvutiuit . - Tmfe Tii ?;,n mar h.t frrt nrn!" schienen mir All fettia: der kickte Wein k.-.s.s. ü die ttiickt meiner barrt fo Könnte ihm nickt, wenn es ein alücktt. llio war vor
v . m v i. t v m . V 1 viii bi v 4 1 It I V " I. . . ä 1 1 Uly V, vup w-m j-. , " - j -v- y-r ü r nrtrtT cu l . i . m c.r:. OTi t . : t-. I ctx, S - ft.t;- r,t . I irfiniirte mit hie Kekke 'iiilimmfit hr I n SASnrifi ftftrrTtrttt A mSC I fier iif-iiT fft fftrtte hie immo Crtm s,e. I VTC löUul ÖICIC
auuic iucfur jymitu amomo nuirit( i o1 u""l,i' i . i ' " o i luuuic jiv wuvuv V. .,....., 9 " ' i ia v i (v.v .tl r nrttu henirt nie hie Briefe nTA mi. I Bittp. lauen Sie Mi'ck ansinrecken schwere Wein machte mir Maaendrücken: ff-.r s,"!en. stlckiton'llaltiaen Nanrnn reits bekannt sein, welcke aeneiat wäre, v.uuo, eye er
r..r v.vv VVf IvtlUfV I W I - - 7 ""'l''" I ' ' . , , r !", f 11 O I ' - u - - - - jj - lhlVliIfr v rtfr hr Q;fn ,;A ..Uri.n nh sinken ßif miA nickt jurHrf. nhne Abends wunte ich Nicht, was mit der 5eit ...,s.;,,te ser eines Taaes wird sie kttck aus dem Weae der Anannmitat eine Kke aö" IPl5llc cc
.iv Dim vik jvitkii Mit tiiitu HiUftitvk - H -"-7 1- y -" -7 , . V 1 vtitMiv, i - - - " J ? -7- if (Tt .... U L.it. I ZA .s,? , s,s, nnn n.rV ;A I J1I flfdinNfN. denn das cksn,es ,1 I sm:ss, rtttmirn I , sckii,en ? k?se r tfir n?At k,? I lylgen VÄlgNer ly
Uttk, .1 UUVtvIyVlt jl jUVVIt, VUIIU IVVI VV iUf 10" s " - .miyt. .VM mjff (llCIllvIi U;iUIII lklUllliVII( IVIb lt I 0 1 H'(l lll)H I
slW,rmnrmMnV)wrt,wfe.Mt!nh erlaubte
... v "Myii " " " I ("... . r. . . r . o- . i st.! . I jiaj nicdt, ojjen aiir mcinciDQjicranjuiiJic len. Man mußte ihm dieSache leicht ma chen,ihm ans halbem Wege entgegenkam -n . .-VA- , . r . tl i . nien. Zireclor larll'll wareln:eyrgii.c Partie ; vielleicht vieruq. sünsundvierzig 2 " ' . . I Satire alt. ledenfalls aber man alter, r yatte ganz und aar die Wurde eines , ' , .. r ' i . . . , . . , llors, uno mu oem raainernaiiiajen koi leg verdiente er runde Funstauenö Xlirc. Wenn er wollte, konnte er mit Privat , , , hivSia ISrl ne und oder vier wmen,cha tlichen Akademien ; dazu Ci" ,u,)vlirr mann, grvp. Iiull, myi I j. cm - n. . t. ..f,f Dich nicht allein auf der Welt zurücklas. S Daraus antwortete sie, da a der Pro sessor auch nicht ewig lebe , und darin g. llC mcyl unrecy!. Gif( trttfy f? ,, hören oder ledig bleiben, So bleibe ledig !- sagte ich. 5C lieu 0C" ops iinicnj uy roanuic mich ab, um sie nicht weinen zu sehen. rr- s.... ..e . . . Vi. Kurze. Zeit darauf verbreitete sich die Nachricht, da die Cholera in Nuland ausaebrocken sei uud viel Opfer fordere. Wird die Cholera noch heftiger, dachte ich r v v fSmä i I nur, so wcrocn me runiscuen yealer geschloffen ; die Vorstellungen in Taaanlog werden vor der Zeit zu Ende gehen und in acht Tagen kann der Busfo Cuti wieder in der Gallcrie Villa; Emanuele späteren gehen. Aber Nachricht hatte auch eine angenehme Seite. rr . v' rr t 4 f t v . t . . vle yoiera ungesaur yunoerr zpier täglich forderte, und ich kein befondercs ÄZoy!gesa.uen an dem Busfo Curtt hatte, so durste ich, ohne dem Nächsten etwas Böses zu wünschen, doch immer hoffen. dctj der Buffo Curti die Stelle irgend et er Persönlichkeit einnehmen könne, vielleicht- eines Famil envaters. Versorgers v'kler Kinder, oder emeS achtZlgMrlgen Vaters. . Aber die Cholera ist eine Epidemie ohne v vv' 1 jede Bernunst. Sie kam wirklich nach . , v i r I -........ m - , Taganrog, war Schuld daran, daß die Theater gcschlo en wurden, spedirtemanchen verhciratheten, guten Menschen mit Nachkommen in die andere Welt und ließ Jginio Curti unversehrt. Nach vier.rL- r . p. . , , . .... .. . I wo oaen orenie oer Vimo lern ari chen im Ease Guocchi, indem er dabei von seinen eigenen und dcrCholeraTriumphen . M I im Styl eines Sängers und eines Ueber - . ,W, I lebenden erzählte. ' " . I N.cht lange dauerte es, so schrieb mir . I und daß ich mich im Interesse der guten Sache beeilen ' möge,' die Erlaubniß zur Heirath zu geben. Man wolle bald Hoch zeit machen, da man nach den Azorischen Jnzeln zu reij? gedenke, wohin man ein . I sechsmonatliches Engagement angenom men habe. Er bitte um baldige Ant. wort. Ich faltete den Brief zusammen und legte ihn zu den anderen in den Kasten. r . , , r ' rw . t. m n Zas inai jginio uni oaraus Er stellte sich inkognito an meine Haus thür, verlangte den Professor Abate zu sprecheir. ohne seinen Namen zu nennen i hi.wJi.) 11 , YY).f. TI.T. Tt.X. Philosophie mich verließ und daß ich nahe daran war, einen dummen Streich zum, X . u 0s Cm am m m.Im .. . von selbst aeben !" Er sah sich suchend nach einem Stuhl um. was mich äraerte. ÄUM Glück wa. w ' " . . - ren alle wtuhle IN meinIM Jlmmcr Mit - mr l 4. wuchern veiegl, uno er muie, oa ich lyal, 1 . ' T. f. CY1 . Hatte und fügte Hinzu, daß eZ garnicht feine Absicht sei, stets solches Vaaabundeiilcben zu sühren. Er sei nicht vomParterre aus die Bübne aesvrunaen. wie ds iefet Sitte sei, er habe im Eonservatorium zu Mai. I v n.v' i ..v - . 1 0(..o v l lano nuoin, unv rocuu rr un viuaiano haltt Unterricht aeben wollen, so . würden . . ...... . - . das Zimmer, ohne meine vtiiivp . ii Antwort abiu. mt warten Ich war sihen die Augen zu Thür hinter sich danke durch den Kopf, ob er nicht vielleicht mit Serastna im Vorzimmer zusammen käme ! Deshalb erhob ich mich schnell und kam aerade noch zur rechten Zeit, um meine Tochter nach der Küche eilen zu sehen. Serasina V ries ich mit strengem Ton. niifl (surft, welcher sich der Aus nftürtfitnfir näkerte. blie5 vlöklick sieben, " .Xj. . s-fc, Ää r . r Ich ruse meine oazier , lagie ill) lurz. . . ? t crr fand meine Tochter mit dem Gc ficht auf d?Q Holzkapen liegend, als wolle sie ihn umarmen. Ich lehnte mich an den Ofen und sagte rubia : .Serasina. der Augenblick l,t ge kommen, wo. Du zwischen Deinem Vater und Deinem Verführer wählen mußt. SerafinawaS bast Du soeben mit diesem Menschen gesprochen V ; I I Da meine Tochter mir mit ecuf3ern antwortete, so wiederbolte ich mit vereck) nender Langsamkeit meine Frage. ' . . eranna. was va i äju loeven wu diesem Menschen gesprochen V
UUO OIC itrfajuCll I IIW UllllUilllt aiiliu JVlUllUl UUU UCK IIUJ I 4,fcvwit ja yuvuyiiui. O" Hl I wiufc . Vuwt.i(u -ouiiuui vuii iiii'uu ojujuiya II J I . . . ' r ' i . I cyy! v. l J i)!k k, (.: if I .ff .. rr . -w v.--.
mit d t - ZU ZU Mir Niyren. Jen ioume aj miaj gar Niazr oarin zu 'mx, ozx zu, zul. wihv m, m gcucu. zi wiro oie Jeiiung an ver. tf KT U IV . . 1 mm wm I m f 4 t . .41 1 .... ft I I . .. m .u .
ich einen Monat Als Ich ihn sah, suhlte ich. dan meine rechtsinoen. )as Zkaneeyau, in dem Ich lern Ge uyl gevlieoen, Nllul rill : chiedene tunge Mädchen seiner Bekannt.
, 015 ocrncuic iu, icnic Bewegung Nlcql, ? ,1 v. ... . "7 könnte. ich sehe wie em iiuntunovler. und das stehenden Fußes mit Mir sprechen. Nun den Ehrenplatz am . 0pjiertiscr fanb unb f,; Das Saar, das mir
seben wiederbolt? er Alles. waS er aesckrieben mich des allabendlichen GezankS meines in sckmr,? mM..
qcblieben. ohne auch nur leryause oen Ruaen gelehrt hatte, betrach. nehmen, um cinöii zu ucnn, uqicn - Jetzt hört man Anna Maria kommen. . . . 7 . 1.1. ü r. r ' ra.n!...H itt mrnitithtt I -s. . . r, r? t . . rs. .
erheben. Als er aber die "IC lcv ilc l5 enotenc. 0) natjrn tiummunij ....m, 0 pi;a iji ic ajon. iie rau macyl ein
hatte, blitzte mir der Ge mir vor, an sie zu oenlen, . als wäre sie Ich wünsche, dem Die größtmögliche ganz ernsthastes Gencht und sie hat beide
i . , . , . . . V . . I
.a a ia er ruma iciner vcae.
ajic NUN soigenoe szene IN oer ZkUllie "V '1 v-"' ""V", Tttii Ztiltvri, un um vuütiit liiijiligc, spielte sich sehr rasch ab. Anna Maria die Ausschrist betrachtete, und genau die hat . die Verpflichtung, das Glück Wie sieht die zukünftige Gattin des war im Vorzimmer geblieben und wagte Postmarke von Bukarest prüfte, um den seiner Gesahrtin zu seiner Lebznsaufgabe Herrn I. C. H. aus? Süße Ungewiß. ni(M mir' entaeaen ü treten. 5Xdj daraus befindlichen Stempel zu entziffern zumachen. Er muß es nach streng ma hcit! Wo weilt sie? : : 0
, ----- i . I ... . . . i. rn I 7- ... n .... .t-.r..jf I
5lck babe ibm ae.ckworen. idn ewig zu
W-KJ T 1 ' U ' " w I V! .1 . I neuen. .Das hätte selbst einen Heiligen in Harnisch bringen müssen!" 1T..V !X f Js- V J.A Crtr. "v iuf , n.uivun. i-vin-lich. .daß ich nie meine Erlaubniß zu der . ft 4. T . M I Ueiraly geven weroe. lajworc , p . ' . . . . saate ,ch. midi noch immer eretterno, moau Du für immer aushörst, meine Tochter zu r . V : iv . v : . i iein, wenn )u gegen meinen oiucn w Jen heirathest Schwöre eS nicht, Papa, o schwöre eS nicht", stöhnte it. Ich ging hinaus, sie hinter mir her, im mer von Neuem stehlend : 4j Papa, schwöre eS nicht ! Ich habe oft an dies seltsame Gemisch tödtet haben und wäre nachher selbst vor Schmerz gestorben, um ihrem Schwur treu zubleiben. Ich kenne jene armen.kampfendenSeelen, welche keine andere Waffe, als ihre eiane - 7 . 11 ' . . ' y sind die ickwacken ' ' I iaren Seelen. Gedanke in den Sinn, da ick an die Schwäche rneiner Tochter glauben müßte zwei Tage später wurde ick davon überzeugt. Der Buno Eurtl schneb nur Folgen des: In dreiviertel Jahren wird Ihre Toch ter einundzwanzig Jahre alt und kann . . rriri-.v f. dann nach dem Gesetz felbstständlg über k! . ft...r.i..AM iFz 1. & i. u M a - V . a cq oer uaen. üie ani ne mwprcn, oic . ? -- .1 . V!.l Meine zu werden, und ich schwöre, ihr Gatte, Vater und Freund zu sem. Entscheiden Sie.:cn hatte icjiteu en tcliieoen. . sti veantwortete einfach den Brief gar nicht und erwartete von der Zukunst beffere Tage, Anfangs ichien es wirklich, als solle mein Wunsch ersüllt werden. . Meine Tochter wurde wieder heiterer, sie intonirte - aus U. rr rn i &. t. . I oem Piano oen Varvler uno oen rispln, alS ihres ner erwachte und Mit ganz rothen , Augen zu , , Augen zu ,'an dem.sie de. jginio Eurtl TiZch kam. teS war der Tag ei.tundzwanzlg Jahre alt wurde Einen Monat spater war Jg r "V 1 wieder in Mailand und holte sich das omsvj;... ... C- I , , i Madchen, um es zu , einer Frau zu macycn.. - Von dieser Nohheit, welche aus Grund des bürgerlichen Gesetzes begangen wurde, habe ich alle Einzelheiten behalten. rs:. t.:s.. iXh::jh:i. : f. rrs:. : r au uciuru vyiuuucucn er immer inchend, sie immer ; weinend wollten mir das Aergerniß erzparen und erwarteten . V t T . Yf f Ct von mir den Consens. . Aber ich wollte k cx . Nicht, daß sie Mich zu einem unnuken Äer M m . . . r. m . bot zwangen und gab schriftlich den ons a 1 f P A Haus leer sinden wollte. Während me! ner Abwesenheit heiratheten sie sich und reisten ab. Ich betrat vierzehn Tage spä ter mein verlassenes HauS, um mein Jung. ge,euenleven wleoer zu veginnen. r . r r .11. c ? , rtfina batte auf dm ffirpifiVinTt ein Blatt zurückgelassen, aus dem sie mich " " I "V v um Verzeihung anflehte und mir ihre Aorcnc angab fürs Ausland. Ich ' t t . 't cm . . .. - . . .. . . . tazrieo unier iare vorie nimis, weiter, als : .Ich habe keine Tochter-, und sandle das Blatt nach Bukarest. Ich gab mir Mühe, mich wieder an mein vor Tisch einen Wermuth zu mir zu neh. men und die Zeitung zu lesen pflegte, hatte I U n r.r r f finmrtt ni SuArntlf Xi nicht zu bezahlen und die Oper war mir ach oem wlreicy, oen sie mir gespielt, zuwider. 1 - 0. . i. . r'i . c . . cu oraucuie vle. eil uno vleiPylioso. I Itk.A Ah i mW JU. V m u a t Ä 1 JC? 0 w lll,lu; w" 1 aciüic" Mien I V V VliJ AM m.M SU t mmm . At.Xl 6. Kollegen über die italienischen Schriststel ler erfreuen lernte. ' Uebrigens muß ich gestehen : ich litt och Nicht so viel, wie ich mir vorgestellt hatte. Ich glaube, ein ebenso zärtlicher I I)rttf 1nit,i ntiStn in Cih vu, . uuut ju uuex uicui Herz ist stark, stark genug, um die Krän i 1 - "7 - r I ' " llchkeit. dan man es tödtet. wenn man eS 1 1 - - beielvlgt. vi is meme Tochter ihrem Va i. r v . .. c - . . . . todt. Es kamen v?n Serastna Briefe aus pi ..v rii. . . m ' , ich die Adrette. ,ah, empfand ich, um die I Tlrtflfioll 1f (tlA.tt WillAlt ' . .. . I Iu' I "öiirf 1 1 rf f i fr rinntv. ;.4 Sm groe Jarliliell. erinnere mich,oaö irf ert Wr'irf in S! CinX nflfirn' " ). .-. e - jt.t -i . . , . . aber, daß ich dann den Brief in Mkinen Kasten schloß uno zum Mittag essen ging. - 1 4 n-h . "I Nach Hause zurückgekehrt, war mein Gemüth wieder beruhigt; ich nahm den Brief meiner Tochter in die Hand, diesl ohnHcrzUopfen, strich die Adresse I Ml -1 . . C Ammmmm ( . . aus und schrieb mit eigener Hand daraus: 1 Tl . . . m m m.m U k V ! urullzuienven an vcn v,e,iv?r gimo urtl' 5" ei' "st" -ii;caiei:3 in I . , rvi i - . . . ularesl. I rrr . r . k ' X. V. ce.e c . Ebenso verfuhr ich mit dem Brief, der I M m s" mir ein ayi iuui uua ;uucioiia Augegeschickt wurde. -
I . - . . " . . . . I , m . ' , r 4 VI. AI , n. . I ..... I. L
Die naairichlen von ven; Triumphen ma oie iomiiw5 sjoer oeiuuuc yiuug, 0) den Preis für die Anzeige sollte sie
Geliebten ankamen, bis sie nach ei da stand es, daß im BolkZtheater oie vorher bezahlen. Wenn sie dort sehen
länaer alS wmt durchweinten Nackt Mlchmunttr. von , auro Aolli gegeoen mmde. daii man i. hm fin
I Öfitn , fiYnnhnn V vsf.n I wi1Ar rtrr!mWinp yttlt itmnnt I (aASi.ui m .tK.Zt va k. cx:.,c.
I 1 . . . v.s Uin i 1..: 1 cs..v. u a v rrx."....
oiilureil, ixuu iyuict aurn aus areeiona wanien oas iu ocr lujiuicuu ic Hunu. -anionio mu eiioas ziilernoer silmme. M.
an. Bei der erstenheirath ist dies fast unmog. Anna Maria hat es besorgt; sie zieht ausgegangen. Wie sehr ich mich auch gegen Gefühls lich. Man weiß noch nicht recht, was eine H,nd aus der Tascheund reicht, ihm . Als er nch endlich in femem Wallungen gewappnet hatte, so schlug dock notbwendia ist. waS wir zugestehen dür den Emvfanasschein bin. Sie bat 32 Zimmer einschließen konnte, um
mein Herz, als ich zum ersten Male ' die fen u. .. so daß die erste Ehe immer Lire 14 Cent, für das Einsetzen von vier, tung aus dem Tische vor sich au
Schriftuige meiner Tochter erblickte. Als ein Klücksiviel ist. an dem der Zufall den zebn teilen kür Sonntaa nk 3W,fi, und zu lesen: elrathsgeiuch"
oei mir, !wlrD mir eines Taaes emen
. . . . . , v , . i Kninim ihiTn trinlT.t ,, ii itnitl. ipum um, um imiv j jwigen, die weinerlichen Briefe seiner Gattin zu lesen ; aber er weiß nicht, daß ich nur Vnitrt Wr!f ,k rt Ji-f TttP .vk,,.ak v. mi, welche schreibe, und daß eS mir nicht rf. M - C ff -... ... ! V ! i CWTL V ..XTX . ia)loer auzn löiroijrc i zu ourtviau . . . - . cn, cio i wenn ic oic m nenn tvoni -tenor, vom Bariton, oder von der zweiten rv.rs:M r x . : c . .. I : . 7. . .. .. . X v. . . iivrn l.rc.i, nun; vuzu, luw sie mir vom Auslande kommen. ' Trotzdem wäre ich einmal beinahe in die Falle gegangen und nur dem echten Talent meines inquisitorischen Geistes verdanke ich, daß mir die Niederlage cr spart blieb. Eines Taaes erhielt ich einen Brief von ganz unschuldigem Aeußcren; Abate, Professor Marco Antonio, ganz )o, wie mir meine oHler vor ciien gcschrleoeil hatte und Mich der Busso lurtl auf den Aufschriften seiner Briefe ge nannt, so, wie mich weder vor, noch nach m lynen 'clemano ncnanni yalle. ' m . w r i !Xl I teic crenuim oer '.'lamen war nicgi so unschuldig, wie es scheinen konnte; ich erinnere mich genau, wie ein derartig ve schriebener Brief erst an seine richtige Adresse kam, nachdem er in der Stadt umhergesch!at worden und bet ememlzr würdigen Marc gewesen Tochter, beharrlich wie vor nicht unterlassen, ihre Brie Weise zu adressircn, obwohl ich sie darauf .(..ft AH. IHllIli uuiuuiinii gummii yuiu. Ohne Zelt zu verlieren, siegelte isij oie Ausjchrlst cm uno scyrlev emsacy oaraus .Zurückzusenden und das Ucbrige ganz wie irui er. Aber als dies geschehen, war, dachte ich wieder bei mir : Wenn nun der Brief doch nicht von meiner Tochter wäre: Daraus be'chlo'z ich, die neueste Ditint mer einer Theaterzeitung zu kaufen, um 1 X Vw M4.i a( Z r STi m miu, vuvvii zu vv w eleii uno oafc oem uno jginio von n ,elen unv ernfc oem iono gmio von oc Studenten große Ovationen gebracht seien. Eine Stimme in meinem Innern flüsterte fragend: Wie mag es Deiner ' - m . v . Tochter ergen ? J,t sie gesund, ist sie Mnrfsi4 2 flifirr irf htt mim. nur ili . . . , glücklich k Vtvcr icy vccme mlcq nur ,u aaroon n, oan Biiij b - ugehe, vaß meine ocyier eine verlorene, sür mich so gut wie todt sei. Von da ab erhielt ich keme Br.ese meh CXrrtTinn von Serasina. III. ; Meine Zukunft. (Aus Marc Antonio's Tagebuch.) Ach, wenn mein Leben auch wirklich , . :n r . ;n - o v Y. ... I reckt einiam ist. so ist es doch nicht meine chiiio: ; . ' I Der Anblick des menschlichen golö" - . m rm . muS hatte die Thore mrines Herzens ge. schlössen. Für langezeit kann Niemand dort eintreten. Manchmal betrübt mich der Gedanke, daß die Tugendhastigkeit der Manschen unter innen denselben Abstand ausrichtet. I - , , wie zwischen Thier und Menzch. fcs giebt Leute unter Meinesgleichen, welche i " . . . v. r untereinanoer ,azwasen wie oic operI it.. I." rtJL uf... flJs. t.fjt.. .. C nnge, weiaze, oie w junicn, iu ucjujnuiseln, sich anbellen wie die Hunde aus der Straße. Sie lieben, werden geliebt und fühlen sich glücklich, weit sie nicht senken denn der Gedanke izt ver Wurm, Ich habe soeben oder vielleicht auch ock nickt daS Mannesalter verlasien. I r ..t Ci ...lMi4it Im V ! . I.ri einen Vater und meinen Gronva. ter triumphirt hat. Es ist unsere Fami. lienkrankheit ! I " ech babe mich im Spiegel betrachtet f kJ " " "r . . ' b gefunden, daß ich mich selbst täuschen I ZJ I ' ' ' - ' ' ' 1 aeblieben hingegen wird weiß. Ich werde ihn also . ' .1 nicht mehr stehenlassen, sondern ihn jeden Morgen abrasiren. Ich fühle, daß ich noch im Stande bin, das Glück eines Weibes auszumachen, und habe beschlossen, es zu thun. Ich werde mir wieder eine Frau neh rvk r r Y!ll r f. . ti . men. jislch 10 langer Zillivericyasr wiro man mwi iu ich, un vi.ii.iii iiuui ucii . - V !Xl T . m 7 V f ilHAHl s Mmw, i ei , . r i . Gesühl folge nein, ich suge mich der 1 am. 1. . " 4. CT mW. mmmmTki m m A Ct 'oiywenoigleir. vjwu I cccy liV.t.i... v.rr.u Gleickailtiakeit deS Herzens mich bei der Wahl leite. Richtig beurtheilen und I n v r .r. n. er i aröntcn Antheil hat. Aber was beim I Ti CTTi - f .. Hfl ff t ff tTIMr TlItri . . .Yi.yv? r. I rjiell jjuu uiiüuuihw m v . I CsH . f .. ! V 4i(TiiTStrtn ?Iit zweiten Ä!al nicht zu eni,aiu:olgen sein, I '. '. ilw S . - iff Vn?.Vf trhirfttf tkcmatischen Regeln zu erfüllen suchen. kenne verschiedene. Mädchen, die tu heirathen wären, aber ich nehme an, daß r r .... ' . ... . i tf, . . ... . .f IC neu kitten ytoniaii gcrnuiyi yui'cii. ucj sen Held ich nicht sein könnte. Wahn, sinnige Wittwen, die zum zweiten Male zur Ehe schreiten wollen, kenne ich auch, QDer sie sind alt und häßlich-doch Aller I . . . d Häßlichkeit der Frau ist in keinem ...ij.t!.. -1garjc iiotfjujcnbiae Söcbingung zu eheli. chem Glück. Ich will mich nicht. selbst I . - ? , , v : ctäuschen : ich verlange, daß meine Frau I iung uno lmon .icu ayicuic jf muß auch unglücklich sein und ,n der Welt aU
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lein stehen, damit sie sich in meine Arme, wie in einen sicheren Hafen, flüchte. Aber wo und wie diese Gattin sinden? tV , Hier fehlt im Tagebuche des Marc Antonio eine Seite sicherlich herausge risse.!. Man liest nun nicht weiter da ritt. Diese Notizen, mit der festen Absicht begonnen. Beweise sür die außergcwöhnl'chen Falle zu liesern, aus welche unser
velo gesagt war, hatten das Echlckjal aller Memoiren sie blieben unvollendet. Auf ein anSgerisseneö Blättchen seines Tagebnchs hatte Marc Antonio folgende Aussorderung geschrieben : .H eira t h 5 g es uch. Ein Herr in den besten Jahren, wohlhabend, gesund, Er hatte mit lemcr besten Skrift ge. lajncocn, uno oogincn er von vornycrelN sehr aus Deutlichkeit Bedacht nahm, hatte er, nachdem er fertig war, nach der Weise Verliebter alle U'Häkchen und J.T'psel. ..... ' ' u)zn nacyzezogen. Ms. ... .k. - . I igrn ieocr oppklnnn aurCteimlO sen sch chien die Bosheit des Setzers abgerechnet steckte er das Blättchen in ei nen Umschlag und schickte das Ganze durch Anna Maria an die Anzeiaen Agentur des .Secolo". etwas dumm und etwas onensier:ia war. ! ,. . - ' oie rnei geit und Muhe um Lesen brauchte und nur schwer rathen koun e. Also: die Pedelle der Austalten-das gzg j weit sz. utn llnb qut rsltcn können. Der Portier? aleickf'lls nickt. weil er gar nicht lesen konnte. Blieb also nur Anna Maria. Auf dem Umschlag stand eS und Anna Maria mubte eZ im Nothfall wiederholen können: Sonntaas und omiM-ih während zweier Wochen zu inienren. bleiben, und wenn eine Tochter bleiben, und wenn eine Tochter Eva's agen sollte, wer daö einsetzen ließe, 0Qtt $t ruhig antworten; ein Sohn Adams. ' I ist nur ein Scherzi hatte ihr der m.-c.t:.- ? . rr.. -.' n " r - ' - ' -' Profor gefagt, .Du aber- kümmerst gj darum, sondern bleibst ernst. ht.- - Ja, Herr. .Und Du erzählst auch nicht, wer Dich 1 a I schickt..Nein, Herr..Dann nimmst Du die Quittung und kommst wieder nach Haus." ,Ja, yerr. hieraus entkernte fiA Wrinn Wnrin. ibr 5err iab sie über den Ihn? athm nh bewunderte ihrauneraemöhnlicheS Beneb ' n . I" .r'i a'T" I ' T 7 ' " v men. denn die dicke Verion waate nickt, - - ' ' I die Hand aus der Tasche zu nehmen, welche das Geheimniß des ProsessorS barg. Das war der Streich, den Marc An. tonio Abate ailSacfülirt balle. I 11 nh nun aut er rtmnn ; M " V " " iw. tu Mtitui seinem Zimmer umher, sich'von Zeit zu eil im Svieacl betrachtend, weil er noch i . ' ' ' nicht Zeit gehabt, zum Friseur und zum I . lr , . . .iqulzmacher zu geyen, und Anna Ma r'm ist noch nicht wieder nach Haus. Also der Herr I. E. H. geht aus und ab und denkt nach. Herr I. E. H. versprach sich einen be schast schicken, an welche er nicht wagen würde, eine Anfrage zu richten, aus I it f treten, sie studiren. ohne ihr jemals sein Innerstes zu entdecken? Nonnte erste nicht glauben lassen, daß ihr Versuch, aus der vierten Seite der Zeitung einen Gat ten zu sinden, sich in der Welt verloren habe, daß die Vorsehung ihr aber auf ei nem andern Wege einen anderen, weit besseren Gemahl gesandt habe? Herrn 3- E. H. mi&stel es gar nicht, feiner kunf I ! i fWüft. vl.r... tu - ligen zwellen ait oieie wiauven zu lassen, denn Herr I. E. H. ist keinEgoist. Ihn verletzt es Nicht, e ne Frau zu be sitzen, welche einen Gatten durch die Zei tung suchte; er verzichtet auf alle Jllu. siynen. Wenn er zum zweiten Male eine Gattin nimmt, so will er sie sür gut hal ten. und ihm scheint, daß, wenn cr ihr -" " I i w " ------ I ' m 0 m? . iwrhMmnm rennt ne .iner nnr mrtitÄ hnn i vf j. ,, - jjv. rf vvii ihm weiß, er über seine Frau mehr I " ' cacht habe. i . '. Hände unter der Schürze. .Hast Du eS besorgt?" fragte Marc I ;i . .-... .. tag bezahlt. Der Professor nimmt ' die Quittung, aber ibm ickläat das fteH.als I . r . ' " ' ob ihn oas Mädchen seiner Zukunstsge I S.hNh . i T . . ' ' Heute ist Mittwoch, morgen bringt das .Sccolo . Mark Antonio's HeiralbSae such in die Stadt, aus's Land, und eine i ... in Mf A .1 . ? A 1 . O.. u! . . u uuuuu ivuuui vmcc - luuncii' jrautigca unter die Augen, die darauf ' wartet, Marc Antonio erinnerte sich, daß, obwohl er in dem lije ud) auch Wittwen unter dreißig Jahren erwähnte, seiner Vhanta I. . . . ' tasie nur Mabchen von achtzehn bis zman , 7 " j - - - II zig Jahren vorgeschwebt hatten. Marc Antonio sieyt wieder in den. Spiegel I v : n . .ic ? : . . r-1 , . und ist gar nicht über seine Kühnheit er I r f C A . t . .1 uiuatu. vjt uenu, unu, roenn nn ami zehniährlges Madchen sich damit begnügt.
war. Meine Auch die Wahl des Boten bereitete ihm ? u mi - 5r P"W)r st heute vierzig
Zelten, yalle a..,-;. Schwierigkeiten. b?drste einer ayr alt! Zas bat er nut den anderen
se auf diese Nerso,,. s:,r sZ,s?-,',"f. Zehn gemacht?" .
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ihn zu nehmen, es damit nur von emerx gesunden nüchternen Verstände Zeugniß liefert. .Und wie haben sich die Leute in der ZeitungS - Expedition benommen ?" fragte der Professor. .Sie hab?n sich in den Bart gelacht ! Auch Anna Maria würde gern über irgend etwas gelacht haben, aber sie bleibt ernsthaft, VI. Wir übergehen einen langen Abend,
eme schlaflose Nacht. Es fängt ein endloser Donnerstag an. Heute hat Marc Antonio Ferien. Schon beim Morgengrauen legt er jene unbequeme Last,Philosophie genannt, ab, welche er in den anderen Wochentagen zum jkummer seiner Schuler an zwei Ly chunc; fuhrt, ist da. utcn .ag: .Ich wunschteJhnen tausend guteTage, wie diesen", erwidert er mit boshastem Lächeln. n- r.s rv . i er - Jt,uuzim mo roenig: iücrgrocrn mir ü. ct .f. . ' .. m s m. vie Jayi, wenn Mlcy aiuaiico wayn t. aber Du irrst Dich !" .Sie sind jung, Herr! .Ist das wahr?Jetzt sind Sie vierzia Jahr ! Kaum sah ich Sie um die Ecke kommen, so sagte Marc Antonio fühlte sich von dieser Be merkung geschmeichelt und hatte nicht die Kraft, es übe! zu nehmen. Der Andere suhr mit hartnäckiger Bosheit fort Was wird er mit den anderen zehn thun?" . ' Der Profeffor blickt sich um. Die Me taphysik und die Ethik sind verschwunden. Niemand steht er lacht. Es kam eine Versuchung über ihn, wie er sie noch nie ge,llyli i er wouie oem anen itreuno ein yiirfiojen QeDeji aöcr icyiieuiic itanö er oora oavon no. .Viel Gluck sagte er und entfernte sich . j . InmcTnn tuiiAvniw. ..öeynlau,eno Ä.age wie vle,er :.erwi' derte der Alte und machte sich hinkend au den Weg, um einer alten Dame entgsgei zu gehen, welche schon die Hand in di . öcuniauKno agc rote rnei:; -eno t ... r. t. ? GM M 11 114 1 ml, ft m. W...Vu..kgen dle i' s Tasche gesteckt baite. fllrtrr Wtttnnift hrf M . . oeu zrg, oer zu , einem , Zuyrie Es begegnete ihm ein alter Kollege, und er wich ihm aus. Er begegnete einem Schüler, dieser wich ihm aus. So ge. I A II A M M SlAUAIIHÜHi Aid A d A X langte er in dem Restaurant an, als es erst Zeit zum Frühstücken war. - Er speiste, nahm dann eme Zeitung. welche nicht das .Secolo- war; dann be odachtete er die Zungen Ossiziere und e5 belustigte ihn der Gedanke, zu sehen, mit welchem Wohlgefallen sie ihre Säbel ab '"ucn unv an uic jiicgci yaugen, roo fi...n. v ... ? I. r r ... t. p . i. I ne yin uno yer ,azanlein uno sorlwayreno . . ... .... . & - Ä K.. K m. ausstoyen, erst aus die Erde, baun an die Wand. Er fühlte eine t.eue Kraft in sich. Et waS, was weder Begeisterung, noch Ue vermuth, noch Sorglosigkeit war, was aber an alles daZ erinnerte. Alle Au I - - . . geuvlicke legte er die Zeitung nieder und warz ewige ii5one rn Die avgerij,ene un. i..L.fi v.. . ... rr . terhaltuna der inngen Osnnere. EZ war stets ein gut gewähltes .Wörtchen, das gewöhnlich seine Tischgenosien mit Er itaunen erfüllte uno t,e nöthigte, ein Bravo ! oder .Bravissimo ! ' auszuru sen. MM m mm um oic iejt tu verbringen, icuiua er ein Partiechen Schach oder Domino vor, oder wenigstens Billard und entschuldigte sich damit, daß er sagte : .Ich habe Fe neu." Aber die Osnziere verlangten kri. ne Entschuldigung. Sie waren zusric enor geruhte, aus seiner herauszutreten, um wie ein karamboliren. Marc Anto Zelten ein flotter Spieler. der Billardstöcke in der einen sür sich wählt; dann gewandt und seine großmu un Alles, um ihn seine Bescheide!,?!: bei Seite setzen zu lassen, Aber der Professor siegt mit Bescheidenheit m m T ST . uno erliarr, er ici nur vom viua vegun. stigt. Er ersucht den Kellner, ihm eine Ei garre ziu dringen ; es werden ihm von den Össizieren welche angeboten .Danke! Danke ! : er nimmt vom yerrn bleute nant eine Virginia und vom Herrn Lieu tenant.ein Zündhölzchen: den Andern dankt er verbindlich. Der Professor war so liebenswürdig, wie noch nie. . Endlich geht Marc Antonio an die Luft. Sofort kommt ein Bube vom Schicksal gesandt-dahergelausen, der ihm die soeben erschienene Nummer von. Seco lo" nb:etet. Herr I. K. H. kaust oie Zeitung, läuft davon, die Augen starr aus die vierte Seite gerichtet und liest sogleich .Heiraths. gesucht Er sieht nichts Anderes, verbirgt die - . r 0- v f Heilung in inner .ituc unu oimi um her. Zek)t fühlte er sich schwach, er weiß ? jT. 4. m mmam mmm A mm . T"l Schlaf die Zei szubreiten Mit alle dem, was folgt, war er wahrhastig so zu frieden, als wenn er. seine zweite Frau r t schon geseyen yalte. (Fortsetzung folgt.) ' Zarte Rüge. . .I wollt', Weib,' Du wärst d' Eoa gvea !" .Und warum dees ?" .Weil Du de Apfel g'wiß allo! gessa und net mit am Adam thoilt hättest Sparsam. .Aber, lieber Freund, wie kommt es denn, daß du immerfort rauchst V .Ja, weißt Du, um die Streichholzer z'l fpa . .. i. . ! u . ICl . ren, zunoe icy mir immet eine uiyuttc -w an der andern an." . '. Gründ! I . . . . .. . . r . . r. ich. Hauptmann: .WaS fehlt dem Mann? " . m i an .er gai einen oniun iia ici Nacken Hauptmann : Wie tief V
1 nimr rrrnr innrui i. mr iir i iriTi 11 rrr iir
LedenSVttAyeit.
Nicht immer die, die dienen. Sind gerade auch die Sklaven, Mancher Herr läuft mit zerstörte Minen, Und sein Diener geht ruhig schlafen. Jeder schlechten That wird werden' Jtzre Strafe schon auf Erden ; Aber die sind nicht am schlimmsten daran. Bei denen die Strafe schon b.'gann. Sondern sie haben am schwersten zu dußcn. Die Entdeckung und Strase noch fürchten muffen. Wem seine Arbeit so leicht wird. Ernte sich, daß er nicht seicht wird! Oft seh' ich, daß Jemand mehr wird. Gerade, wenn ihm die Arbeit schwer wird. Die Meisten sagen, va sie thäten. Wenn sie das und das hätten ; Aber die Wenigsten bedenken, weS sie hätten. Wenn sie daS und das thäten! . ES hat Mancher ein gezäumtes Nob, Das braucht er nur zu besteigen ; ES trüg' ihn zu einem gold'nen Schloß DaS gold'ne Schloß wär' sein Eigen. Da aber sieht er ein Steckenpferd, DaS hat er bestiegen in Schnelle, Und hat nachher sich noch beschwert : Er käme nicht von der Stelle. -Was Alles zu thun bei einem Ding. Das zu erkennen, ist nicht gering. Aber schwerer ist zu erfassen, WaS dabei zu unierlasien. Ein Lied nur möcht' ich singen. Um Ruhm nicht und Gewinn, Das Lied, das muse dringen' - In meines Volkes Sinn. Gern .legt' ich zur Ruh mich nieder. Scheidend von Glück und Lust, Wüfci' ich, daß eins meiner Lieder Fortlebt in der Menschen Vrust. Taö schönste Lied. c oina naefi Öau3 öon ber eoiree cvm -cr c-.. m:r flefsunflen. hn finrait: wie die Ieibbon I . . U ' " ' T l" l I irr. I J r Die .Lorelei" ge ungen. . w a m Sie sang so stark, sie sang so lind. gz. konnte die Welt betbören. In dunklem Zimmer ihr einsam Kind, DaS konnte davon Nicht hören; i .....- enl' ich i tfi tni achen Traume. Da hemmt meinen Gang ein leiser Se ana us einem Kellerraume; I . . ffir -inkack ist hl Mkld!e. ?!ch kenne sie so lanae h,nf, ,inh hM.slf,, rz, z.x.z mt schmucklosen Sänge ' DaS sSnNe Lied, das dem Weibe Ge lingt, DaS jede Kunst muß besiegen. ffl ht licce Mutter final o.uim tfjnMcin in der Wiegen. Crassuö. V on Pferde zu Tode m v 9m vr . t m m m g e i az i e l 1 1. aie man aus ooi kermarkt in Karnten schreibt, hat sich dort vor einigen Tagen ein Selbstmord ereignet, wie er grauenvoller nur von der Phantasie eines Wahnwitzigen üu5 geheckt werden kann. Der HzuSknecht Johann Ullirz hatte zu der WirthStoch ter Marie Sellentbaler eine Neiaung gefaßt und das Mädchen schien seine Liebe zu erwiedern. AlZ sich jedoch ein reicherer Freier meldete, war's mit ihrer flüchtigen Neigung vorbei und sie erklärte ihm, daß si? sich für alle Zu kunst 'molestirt zu werden" vnbitte. DieS versetzte den jungen Menschen in die leidenschaftlichste Au reguna, wel che ibm den Plan zu einem Selbstmord eingab, den die ungetreue WirlbStock ter in ihrem Leben nicht mehr vergkssen sollte. Ec band sich mit starken Strängen fest an ein Pferd und steckte diesem sodann emen glühenden Zunder ln die Nüstern. Von brennenoem Schmer gepeinigt, raste das Pserd nun durch die Straßen, hinter sich den unglücklichen I m m y . . .. iungen nca nn nach chleitend. biS es Mit zerjchmetterten Gliedern, au? tausend Wunden blutend verendete. Gefährliche Pädagogik. Präflct : Wie, eine Tabakspfeife ? Sie haben am Ende gar geraucht? Zögimg: :a. verr Prösect. Präfect: WaS? Ja! Und. Sie Wer. worfener, läugnen nicht einmal ?! . . . ra t m - . . ,in,vui v,awtu, Nichter : Warum sind Sie Ihrer ersten Frau durchgegangen?. , Anllaater: Weil st mein Leben ver. nistete. Richter: Wozu haben Sienach so traurigen Ersahrungen (in zweitkS Weib genommen ? Angeklagter : Als Gegengift. Denkspruch. J zem Frühling blübt auch dir I . Ein Blümchen, ist's auch noch so klein. Von jeder Wonne glüht auch dir Ein Schimmer in das Herz hinein. Nur mußt du dich zufrieden gebe .... Erzwingen läßt sich keine lai Was dir von selbst nicht giebt das Leben, Bleibt ev!g ferne deiner Brust. H.Seidel. Hausmittel. .Aber mein Fraulein, der Necenfent in dem Morgendlatt hat Sie wirklich schaudiihast heruntergersien l" O, ich werde dem Kerl gebSrig einmal daS Maul stopfen !" .Sie wollen ihn doch nicht prügeln lassen?" .Nein, ich werde ihn zum Nachtlsien einladen Necusation. Richter : .habt Ihr gegen den einen oder den'andern der Zeugen etwas ein zuwenden?" Angeklagter: .Ja,-ge gen den Thalhuber; .dem hab' ich vor zwei Jahren zu seiner Frau verholsen, und da? tragt er mir heut noch'nach
