Indiana Tribüne, Volume 6, Number 234, Indianapolis, Marion County, 12 May 1883 — Page 3

flfl irßfsillF H M tflSlt'llIi ilfl. ''' If'ÜV . X 7s s ') vsSS IW ÄMMM MMI'R iWii' ' ' MW'Ä 3;:M 'viK znZ'i i. ' ufäx V v -i f 1 J 4r- -r H .:u.r K'-Z - ---"r 't'W1 ; ' " ' W,ÄKM HNÄW siMNK ' W sZWMMM KU' UH sMM.

dcr große Schmerzenstiller bcilt Rheumatismus, Kückenschmerzen, Verrenkungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Gliederreißen, Jiournlgin, roMelil'cn, rüllungen, . Ocfcfuvulst. 490.vcnfciuif, Brandwnndcn, Schnittlvnnden, Berftanchnngen, Quetschungen, Hnstenleiden, Gelenkschmerzen. S Jakobs Oel heil! n2e Schmetten, welcbe ein mißerüches !Uiiul benotylgkn. Farmer und Bichziichtcr finden in dem St. IakobsOel einunübertrefsliches Heilmittel gegen die Gebrechen dS BieyftandeS. Tieder xlalU Zt. JaksbS CrI ist eine genaue C3e braucds.lnwcisttn., in Kutscher, englischer, franjiü fcber. spanischer. s.twediichr. dollandiser. Kinntfer, töbimsr. portugiesisch und itaücniichtr Sprache deiiegeden. Eine Flasche 2 t. Jakobs Oel kostet r0 Cents (fünf laichen für i-i.im üt in jeder Ävotheke'zu daden oder wird bei Bt'tUwnijen von nicht weniger als ".00 frei nach allen Tdeilen der bereinigten Staaten versandt. ' Man adressire : Tlu diarle. A. Yogeücr iai-'öl.jer von X. "iv.v,elcr Co.) Baltimore. Md. Schwcrc Ketten. Ckjädlunz vo r n s e l d t. ((Tüttil.unki.) Mir aus der Seele gesprochen," sagte der Präsident, sichtlich erfreut, indem er mit dem jungen Baron ein wenig abseits trat. (s mag, wenn man diese vor Entzü den trunkene Menge sieht, kühn sein, eine solche Behauptung aufzustellen. Ihnen gegenüber durste ich sie wagen, das habe ich Ihrem Gesichte während des Konzcrts angesehen." Sie lasen auf meinem Gesicht, was Ihre Seele bewegte, lieber Wenden, und Sie haben recht gesehen. Die musikalischen Leistungen des heutigen Abends ha ben das Urtheil bestätigt, welches ich mir über Signor Bcrnini gebildet habe, nachdem ich seine Zurüstungen für die heutige Aussühr.ing mit angesehen," fuhr der Prä sident fort. Wer derartiger äußerer 5)ilssmittel bedarf, hat einen sehr geringen Begriff von seiner , Kunst und ist ein Hartelin, aber kein Priester derselben, mag er seine Bilder unter Orgelllang und bei Beleuchtung ausstellen, oder wie Signor Bernini Mondesstrahl, Waldesrauschen und magisches Dunkel zu Bundesgenossen herbeirufen.Bei den wabrcn Kennern hat er mit dem heutigen Tage seine Rolle ausge-spielt,-versetzte Richard. .eren giebt es nicht viel, und bei den sogenannten Enthusiasten sängt er sie heute erst recht zu. spielen an. Sehen Sie nur, wie unsere Damenwelt sich um ihn drängt, meine Nichte Clara macht den Zcremonienmeister bei Seiner Hoheit. Ihre Schwester scheint besondere Gnade vor seinen Augen gefunden zu haben, er zeichnet sie durch eine längere Unterhaltung aus sügte der Präsident mit gutmüthigem Spott hinzu. Helene ist so exaltirt, man hat bei ibr stets die Furcht, sie könne eine Unbesonnenheit begehen," erwiderte Richard ich möchte mich lieber in ihre Nähe begeben. Noch eins, Herr Präsident, wissen Sie rtwaS Näheres über den sogenannten Signor Bernini ?" - Nichts. Man hat mir geschrieben, er sei ein ausgezeichneter Klavierspieler und wünsche, sich in Hallstadt bekannt zu ma chen. Dazu bin ich ihm behülflich gewesen und er hat es erreicht.

vnin Dursten tttrsttet mit emonDcrKitig sein lächelte der alte Herr, schüttelte seinem jungen Freunde die Hand und wandte sich anderen Gästen zu, während rt a. n. ' '

SiidjcirD von senden sich einen Weg nach oem oroergrunoe des Saales bahnte, . .. ! . n wo leine ckweiter nock immer im leb haften Gespräche mit dem Klavierspieler stand. Helene von Wenden war schon am Nachmittage in freudig erregter Stim mung ln Begleitung ihres Bruders und des Amtsraths von Spike nach Hallstadt gekommen. ' "licht wenig trug zur Erhöhung ihrer guten Laune der Umstand bei, daß sie die erwarteten Freuden ohne die Gegenwart der gehaßten - Gouvernante genießen konnte. Hertha hatte sich am Morgen pünktlich zum Frühstück eingesunken, ihren Unterricht an Nina ertheilt und jich in gewohnter Weise ihrem Zögling gewidmet. Ihr feines, geistvolles Gesicht war vielleicht noch um einen Schein blässer als gewöhn. Il'ch, das blaue Auge hatte einen matteren Ausdruck, sie betheillgte sich etwas weniger an der Unterhaltung, als es sonst ihre Art war. Im Uebrigen merkte man ihr aber von dem Unwohlieln des qeitrlgen Taaes nichts mehr an. Sie behauptete ' v. . " ff - . n.ffi . r ... - Uly, ivieoer vouig yergezieul zu jein; ais aber Richard daran die Aufforderung knüpfte, am Abend mit nach Hallstadt zum Konzert zu fahren, wies sie dieses Ansin' nen lebhaft und entschieden zurück und erklärte, doch noch zu angegrmen zu sein, um sich diese Anstrengung zumuthen zu dursen. Der Baron gab ihr Recht und lobte ih re Klugheit, im Vergleich zu der thörichten Bergnügungslucht leiner ältesten Toa)ter: Helene war aber so fröhlich, daß sie ihren Willen in allen Punkten durchgesetzt hat te, dak die väterlichen Stachelreden wirlungslos an ihr abprallten und sie Hertha beim Fortfahren sogar ein so freundliches Adieu zurief, wie diese während der ganzen Zeit, welche sie mit ihr unter einem Dache lebte, nicht von ihr gehört hatte. Auch unterwegs entfaltete sie eine glänzende Heiterkeit, so daß sie den Amtsrath von Spitzen völlig bezauberte. Je näher sie der Stadt kam, desto gehobener ward ihre Stimmung, und Clara Selten wußte durch geheimnißvolle Andeutungen Ihre Erwartungen aufs höchste zu steigern. In einem weißen Crepekleide, Granatblüthen im dunklen Haar, vor der Brust, und einem Strauß in derHand, betrat Helene an der Seite der ebenfalls weißgekleideten, mit einem Kranze von mattrofa Theerosen geschmückten Freundin,als eine der Ersten den Saal und nahm in der vordersten Reihe Platz. Das sie umgebende rosige Dämmerlicht, das Plätschern und Rauschen des Springbrunnens, der ganze klüglich ersonnene Apparat des Virtuosen wirkte mächtig aus ihre Phantasie; sie war eine der Naturen, die dergleichen Eindrücken wiederstandslos unterliegen, und das Erscheinen des Klavierspielers vollendete die Bezauberung. Er hätte mit weniger vollkommener Technik und .Bravour spielen können, und Fräulein von Wenden würde doch hingerissen gewe sen sein. Um sie aus den Gipsel des Entzückens zu erheben, glaubte sie zu bemerken, daß die blitzenden Augen des Klavierspielers, die unruhig forschend den Saal uberflo gen, immer wieder zu ihr zurückkehrten ,und mit dem Ausdruck der Bewunderung an ihrea Gestalt haften blieben. Sie hätte laut aufiubleln mögen bei dieser Ent .deckung, und lange ehe das Konzert zu Ende war, stand es der ihr fett : der schö ne, interessante Mann, der gottbegnadete Künstler, wie sie ihn nannt?, müsse ihr Unterricht ertheilen. Der Verkehr mit ihm sollte ihr Ersatz vielen sur das emför miae Leben, zu dem der Eigensinn ihres Vaters sie auf Wendenburg verurtheilte. Während Bernrnt die Phantalie iplel te, versank sie in eine süße, berauschende Träumerei, so daß sie beinahe erschrocken aunuhr, als das Podium wieder hell 'wurde, das Spiel verstummte und der 'Beiiallsiturm der Veriammluna los- ' iß brach. ! Komm !" flüsterte Clara, ihre Hand er 'greifend, ich will Dich ihm vorstellen. 'Schnell, ehe die herbeiitromcnden entzück 'ten Zuhörer eine lebendige Mauer um ihn bilden!" Aber Helene saß regungslos und konnte sich noch immer nicht wieder in die Wirk lichkeit zurückfinden, es bedürfte einer wiederholten Aufforderung der Freundin, um :)ie zu bewegen, dan sie nchvon ihrem Pla ltze erhob und ihr zu dem Künstler folgte, ider inzwischen von allen Seiten umringt war und mit Verbeugungen und schönen 'Worten snr die ihm gespendetenHuldigun gen dankte. ' Sein brennender Blick hatte dabei die ! reiben jungen Damen keinen Augen blick verlassen, er erwartete ihr Kommen, 'und als sie sich ihm genähert hatten, da , wußte er mit einer geschickten Wendung !seine Worte, die Allen zu gelten schie nen, doch ausschließlich an Helene zu richten. Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen," 'sagte sie mit bebenden Lippen, Sie ha ben mich der Erde entruckt und zu höherci 'Sphären erhoben." Wo Engel lauschen, erhält auch dac Lied des armen Sterblichen einen Aniklang von himmlischer Melodie," flüsterte .ernlNl und Iren sein schwarzes Auge .mit versengender Gluth aus ihr ruhen. .'Habe ich mich heute über mich selbst er- ' x. t. ; . . - : . i .yvvci,, iv lociii icy, wer mm) oazu ve .geistert hat. Nicht Sie haben mir zu dan ;ten, sondern ich Ihnen, gnädiges itein.i Helene stand verwirrt: ein unnennbare Bangen ergriff sie; ihr war, als solle sie X.m Dav.Srfl S I AI.. V.Üxau!rX.u Qf.... vuuw. vii uuiuumiujc.i iuucii .entfliehen, und doch hielten sie dieselben unentnnnvar gesei.i,eit. : Meine Freundin ist selbst eine vortreff'liche Klavierspielerin," mischte sich Clara Selten in die Unterhaltung. Das sah ich an der Art und Weise, wie r : . t. :i -i . .. ..r.i. i . 01 ' m ic jiiyuucu, vcicgic ocrnini.

"er jciou inuiicii zu reoen verney!,r- Die Mörder verbargen sich im Bade- ! mag sie so mit vollsterSeele aufzunehmen, ! zimmer Majlath's, und sobald Berecz ! wie Se es thaten." . .. seinen Herrn entkleidet hatte, ögneten sie

. t.icn :..02 - . p, .

ucm, ia) vermag Nlü)l ZU rcDcn, mir zu stammeln," cntgcgncte Helene, ich laxu des Meisters, der nur die Zunge löst, durste i$ hoffen, ihn gefunden zu f A iä Ci i i a . m m. t C 4. . m . . a u .

lilvul luülC 1 D"gyui uuo zvgnu yiu ZU. Es zuckte wie ein Blit; der Freude,' oder des Triumphes aus Bernini's Augen, in der nächsten Sekunde hatte er sie niedergeschlagen und .sagte in einem Tone, durch welchen eine tiefe, verhaltene Bewegung zu zittern schien : Darf ich diesen' Ausspruch zu meinen Gunsten deuten Wollten ie meine Schülerin sein V Wollten Sie mc;:i Lehrer werden ?" fragte Helene dagegen. Die Wonne, ihren Herzenswunsch ersüllt zu-erhalten, kaum, daß sie ihm Worte gegeben, entlockte ihr eine Thräne, die als glänzender Tropfen auf die Granatblüthe in ihrem Strauße fiel. Diese Perle ist mein !" . rief Bcrnini. Mit bc'.?llndern?:vürdigcr Gewandtheit nahm cr die Blume aus dem Strauße und befestigte sie in dem Knopfloch seines schwarzen Eammetrockcs von phantastischcln Schnitte, denn er hatte er verschmäht, im nüchternen Frack zu erscheinen. Der Vorgang war so schnell gewesen, daß Helene ihm nicht hätte wehren konnen, selbst wenn sie gewollt Hütte. Aber sie wollte es nicht; der sich so schnell und kühn über alles Herkommen hinwegsetzende Künstler riß sie mit sich fort. . Wann darf ich den Unterricht beginnen C fuhr Bennni fort. Sobald Sl'e.wolleik.'" (ftlH fefutii.t t I . t Deutsche !'üfi 1 ' Nach: tclHni. AuZ der Schweiz, 21. April. Ein Kaufmann Groh aus Berlin ver suchte am 17. dss., obwohl man ihn in Airolo vor dem zu dieser Jahreszeir-ge-fährlichen Wagniß warnte, allein den Gotthard zu betteigen. m-verirrtt ncy, stürzte über einen Felsen hinunter und blieb auf der Stelle todt. Man fand den Leichnam am folgendenTage. mne goldene Uhr und die Summe von 3000 Francs in Gold und Papieren fanden sich bei ihm. Es schont, daß dieser UN alücksfall die Ursache der Gerüchte war. die über Unfälle auf der Gotthardbahn in Deutschland und der Schweiz umliefen. Berlin, 20. April. Dre neuerdings mehrfach befürwortete Verwendung des Dampfes zum Feuerlöschen ist in einer Berliner Stahlsedersavrik schon vor tangerer Zeit in einer Weise zur Aussührung gekommen, die für ähnliche Zwecke um so mehr Aufmerksamkeit und Naa ahmung verdient, als die Einrichtung ihre Feuerprobe" bereits glänzend be standen hat. Der Besitzer der Fabrik hatte, durch mehrfach vorgekommene EntZündungen der in den Trockenkammern angehäuften Federhalterstlele :c. veranlaßt, in drei solche Räume schwache Dampsrobre geleitet, die mit demDampf keffel der Fabrik in Verbindung standen. Die Enden dieser Dampsrohre waren durch je ein kuzes Rohrstückchcn aus einer leicht 'ckmelzbaren Legiruna von Blei und Zinn geschloffen, das also bei einem entstehenden Feuer bald schmelzen und dann dem Wasserdampf den Austritt ge statten mußte. Damit der Dampf in nerhalb der Rohre das Schmelzen nicht bindere, waren die erwähnten kurzen Rohransätze noch mit Harz ausgefüllt, Kürzlich wurde nun der Heizer durch ein zischendes Geräusch darauf aufmerksam gemacht, daß aus einem solchen Rohre Dampf ausströmte. Es zeigte sich in der That, daß in der Trockenkammer unbemerkt Feuer ausgebrochen war, welches aber nur einen kleinen Theil des Inhalts zerstört hatte. Die übrigen brennbaren Stoffe, Hölzer, Gestelle, Wände und Fußböden, fanden sich nur stark durch näßt vor, und ein Theil der Halterstiele glomm noch. Die beim Ausbruch des Feuer entstandene Gluth hatte das an der Decke angebrachte vcohrende aoge schmolzen und so den Wafferdampf zum Ausströmen gebracht, der den Brand dann alsbald gelöscht hatte, ohne daß eine helfende oder rettende Menschenhand einzugreifen brauchte. Voraussichtlich wird die sinnreiche und einfache Vorrich tung, die für geschlossene Fabrikräume, Maaanne u. dgl. emer ausgedehnten Anwendung fähig ist, in naher Zukunft zu emem wichtigen neuen euerlöjchmit tel ausgebildet werden. Budapest, 27. Ap.il. Die Untersuchung hmnchtllch der Ermordung Mai laths hat über alle Details volle Klar heit gebracht: Der Leibhusar Berecz halte emeZ Tages vom Juclex Uunae einen strengen Verweis bekommen und war darüber im höchsten Grade irritirt. Er sagte später dem ihn besuchenden Sponga : Weiß Gott, ich werde den Ercellenzherrn noch erdrosseln." Spon ga, der es liebte, den Leibhusaren seine Supenorltät fühlen zu lassen, antwor tete : Du Feigling, er schlägt Dich ja mit einer Hand nieder!" Nach einer Weile fuhr Sponga fort : Uebngens, wenn Du wirklich beabsichtigst, die Ex cellenz zu ermorden, so mach' eö gescheit. damit Du ernen Nutzen davon hast. Ich will Dir helfen und bringe auch noch emige Kameraden dazu; mit dem Gelde, das wir in der Kasse finden, können wir Alle nach Amerika flüchten!" Die Kom . r i t rw plizen Bestimmten, oen utero um eine solche Zeit zu vollführen, wenn Majlath viel Geld beisammen haben werde. Am 28. März löste Majlath schon früher fallig gewesene Koupons im Betrage von 21.000 Gulden ein, und brachte diese Summe in Fünfziger- und Hun derternoten aus Pest in sein Palais zu Ofen. Berecz sah. wie Mailatb das Geld in der Wertheim'schen Kasse ver sperrte. Der Husar verständigte seine Genossen, daß der Tag der That ge kommen sei. Die Untersuchung konsta tirte,daß außer Berecz und Sponga au lener dritte Unbekannte theuge

Nur'nammen. der nock immer esuckt wird.

. iii"' : 7 -

lautlos die Tapetenthür des Badezimmers, sielen Majlath von rückwärts an, verstopften ihm den Mund mit einem Handtuch und warfen ihm eine lose Schlinge um den Hals. Dann hielten sie ihm ein Messer vor die Augen, und indem sie den Knebel aus dem Munde wieder entsernten,inquirirten sie den UeVerfallenen, wo die Kassenschlüssel verborgen seien. Majlath wollte anfangs den Ort nicht angeben, allein die Angreiser quälten, stießen und schlugen ihn so lange, bis er sagte, roo die Schlüssel verborgen seien. Kaum, daß der Ort bezeichnet war, knebelten ihn die Thäter abermals und eilten, nachdem sie Wöchter bei Majlath zurückgelassen, inö Ar beitskabinet. Allein die Thäter bemühten sich vergeblich mit den Schlüsseln, da sie das Geheimniß der Oeffnung nicht kannten. Sie kehrten wieder zu Maj lath zurück, um dieses Geheimniß zu erfahren. Bei diesem Anlaß zog einer der Komplizen die Schlinge fest an, daß der Jude curiae verschied. Sie begnügten sich daher mit der Brieftasche, die Sponga mit etwa 1200 fl. zu sich steckte, worauf er sich über den Erker flüchtete. G eis lin gen. 23. April. L Die Auswanderung nach dem fernen Westen

oroameriia's hat auch m hiesiger Ge gend wieder begonnen. Beinahe jeden Morgen reisen mehrere Personen-ab. Heilbronn, 23. April. Das württemberaische Handels . Emvorium zeigt, seit es jüngst die 1849 durch den aufrührerischen Geist seiner Bewohner verlorene Garnison wieder erhalten, ein ganz anderes Gepräge. Die Straken. Die zur neugebauten Kaserne führen, sehen viel lebhafter aus und auck der Kleinverkehr mit Wirthen, Bäckern, Metzgern :c. hat schon sichtlich zugenommen, ja die strammen Marssöhne wan-' dein am Arme der schaulustigen Käth chen" schon so traulich einher, als ob sie bereits Jahre laug hier lägen. Daß der Hauptmann a. D. Holland vom Landwehrbataillon am Tage des Einzu ges oer Gruppen sich zu entleiben versucht hat. wird auf verletiteS Ebraefübl zurückgeführt. LEBMOI lUun kommen die fchS.ien Kinder in b'adwalladcr'sphotographischeAnstalt und verlaneikn Pl)otoarxb-n von Lekanon. ES ist angenehia. ,n ein solch' hudicne frrundlichtS Atelier ,u o.hen, wo man lnB e'ne Trevre zu steigen hat. Liversviechen. tt sckönilen Phvtogrnvhl,n. Fra,e :ach. cttt v r?inba,e Lizung rer Teleph n. Z&ix -jtmi.'jtn uns solch ttilccr tu tnaiien. buk Jit ber man,, einer. 5:o j dNkltt setzt, sich vl Cadwallader pdrtog i diren lassen. ?as ?.'i.lier venudet fih an d'r BeeHine Ecke. ;rrrnv.sl iJe Äz'l:ttg:g.l und Meridian liahe.i S Kinr lrxvr yvo). Joliu Cadwsilloclor, Oder Photograph. Cluk's. Mayer Ä Co. empfehlen ihr reichhaltiges Lager iKIi Äilidirtväjzct,, Schattkcln, K i i b t r fi si b 1 1 ii Kvrbwaarcn, Äoclk ä fi c ii, Holz qa laute-rkr-Waaren, Bürsten, Staubbesen, ffiscligeratlie, Silberplattirte Waaren, Glas- ind Vorzelan-Artik'ln. VVliol!.! iiMl lScinil. 2! :U West WiNhingtottstr. Henry Coleinnn's AILW, Nv. 2:):i Tiid Telawarc Str. Jedkrieit di? b.'stcn (ktränke, guter LunZ, und jeden ii in f. o 0 Abend Musikaliscli ttuterhaltttüg. Ätt! No. 37 & !!9 Süd Telaware Etratze. Das aröhik,sch3nste und älteste Lokal in derTtadt ZV" KetrSnke aller Ärt. ssrvie kalte S?e,sen Vizüglichk edienuna. tK&" Die prachtvoll eingeiich'.ete Halle steht er einen, Logen uns Privaten zur Adialtung von BZl Itr, Sonzerten und Versammlungen unter liberalen Äkdiiigunoen zu.- Verfügung. JOHN BERNII1RDT, Eigenthümer. Arbeiter Zusauimcnkunst bei FUITX X'FLUlZGIZYt 11 c; 143 O st Washington Str. irisches ier. reine Liauör und Mnt Cigarren stets,, Hand Jeden Äorgen fetner Lunch. Zur Beachtung! Mi r.undrn und Bekanntkn. soi dem Pu blüum üdkrzzu.'t.j'ize ich hiermit an, laß ich m ine Wirthscheft an -äd Pennsylvania Straß aufge geben und eine Ncue Wirthschaft, in 029 Mudison.Avcnnc, eröffnet habe. Zum Sesnche de:selb,n lad.' ich trgebenfl ein und versrreche fr?unkliche Bedienung und gute (Setränke Moritz Schmidt. Dr. vngo 0. tyautx Ar;t, Wundarzt n. (Veburt belfcr, Ossice: . Dolnwnro St. S-rechstundcn: 10 11 llhr ofm; :t-4 UlrTiid). Wohnung: 423 Madiou A vo., Dr. n cheUe's frühere Ossi e. Sprechstunden: 9ttdr Z!orm ; 1 2 Udr Jiachrn ; 7 H lllzr bend. ttitt Telepbon.'k'etbinduna.

imil Mueller's

Kaffee Sür fcr 1 Pfd. urpnt g?rös!kteu Javo. 22c , t ., , La Gaahra 20t .. Golden ?!io. 22c f f ,. ., .. Golden Rio. l.r .. .. duvllrr Rio. 2tt0O. Washington Str. 'ekw Icrs?d Strdfce.) Zweig 'schärt : cllcsontailicstr. SST TelcvLStt.Verblndunq. Alle Arten Bauholz zu den pikdrigsien Preisen. Großer Verrath in Balken, Brettern, Stämnien, 9 und für G a r t c n z ä u n e. Gebr. FRÄSER & COLBOM, Ecke Ost WssZiingtonstraßk und Mickigan Tlvenue. ü 7m:wywCT Ä.SEISECKEj-r.J EnropäisiökS - ? tlJnkasso-Geschäst! Cincliiiiasi. VMmachtci! yvwu RaA Tit ii sAIjfih. P n gefertigt. sterreich und der ?chmei, ! &t?tHtiirtvisA n rww . , k! Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. .. m. roinpt und sicher etnk?strt. Wechsekund ostauszaykungtn CST Man rotr.be sich in JndiannpoliS an : Philip Nappaport, Advokat, ?!o. 67 Süd Delamare Straße. !i .".wrm vli remcM nach cHnveanapSlis 420. Gebrüder Frenzel, CckeWash!n.U?n Stre und Virginia Ave:cue.. lBance Block.) "Ü'"V T, X : - T- 1 ' V?. ütifl J .;-;. , Tti.-.!...!. , rj V MonitorPetrolcurnOofon Der e ini'oe unaesäbrlichePetroleum-Ofen. frei von allem Staub, Ravch und Geruch und garanti't als ungesährl'ch. Alaska Sigdehälter. (I'.ckrirawrs und (l.'.t' Jhots.) 9li'e Sotten Of n und ocköfn. aminnmie uns - ji enge Preize : Jvlinston 5T Benneti. ' 63 Ost Washington Ttrage. Hr. A. FELDER, Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer Office und Wohnung. Mo. U9 &ub Toi Sir. ( Von 8-10 Uhr Vorm. Sprechstunden i m l 8 m Mittags. ( 6 7 Abends. KF Telepho''. Verbindung. Dr.H.S. Cimninglmm (Es wird Tcut'ch gesprochen.) Wo)nm,g: ) 9!o. 354 Sud Meridian Straße. InIia,ni1i, Ind. Telephonire nach Ecorge F. Norst'S Apotheke. Dr. Ä. 3 -Smith, Arz: und Wund - Arzt 339 Süd Desawarestr., IXDIAXArOLI?, 1XD. Telerlzon in der O'ftee und Wohnung. ... 4. w..r. . w . vuurf cuiiiv uno CPgiliqj. Tcais mm may be sonnd mi at ueo. p. liOWELL. A t tt' Newspaper Advertiging Bureau 10 Spruce Vlsiiij? coutracts ütreei;, wiiere auverWittEl VOHIL vs xoaae lor

Store.

VONhVlS

A.

ß!ft

- ' 'i.

ASSäKS

- i 9 1000 im Gebrauch iii der Stast. Befriedigen allgemein. fiem Avbrennholz erforderlich ! Keine Kohlen zn tragen ! Keine Asche zu'entferren ! Preise von $2.(50 bis $16.00. Augzestkllt ,um Verkauf bei der GAS COMPAGNIE, Wo. 49 Züt Pennsylvaka traßk. Ö Skhkt die ftilllanfende Otta 3& Maschine ! Nail Noad $at Store. "si Ost Washington Str. FrühjahrsHüte und Kappen in großkr Aurlvahl sind bereit? ange kommen. Billige Preise, . Neelle Bedienung, Gute Waare. (gBEr MZWZ OUTE Iwavis a R)RITE Pl AEisinß SößHß'CChioajro, St. Loui and I?ittslui'g; I?aili-oad. ZeitTabelle für durchgehende und LokalZüge. Vom 1. April IS83 an: . Züge verlassen daUnion.Dexot,Jndxl..i, folgt: Station. iLchnlljg !Postzug.,Tchnll,g I eeom. nrfc e-vu..i avd llIVlUHUVk Kl 4:35Qai.tll:O0Q,6 :ldNm -i-4.lv :l 6:u. ni.H.axno'Sttit9 Richmond Dayton Piqua... .... m Urbana m Eo'umbul... 9ltmaf Eteubenville. Wheeling Ptttsdurg.... Harrisburg... 6:18 :mm ?:2v . , 9:26 . 10:24 . I 12:01 . l:2öNm i :"j 7:10 . 7:30 . 4:15Cnt ?: . . 70 . 11:15 . ! s:oom 2:00 5:20 4:8 5:1 7:SZ : - . " 0 :sa :l Om Kl :Z lt :2091tn a.i,more .. . Sastitngton. k P!,,iadeirhia New Zork.. . . Boston .nuim :23 - . .Joem Täglich, t Täglich, ausgenommen Sonntag. Pullnann'S i'alast., Echlaf. und Hotel.Wage durch bl Pittöbvrg. HarriSburg, Philadelxbia nb ew York, ohne zechiel. lo ein Waatnmtbil nach Baltimore, Washington und Boston. tf&T ab'farttn nach nUrn riTiw K,1H.n sin in allen Hauxt,?ahrkarten.Bureau4 bei Westen und in dem e-tadt.Äuk,au. sa nr ,nii nn Washington Straße und tm Union Depot Bureau, ,u aoen. la7wagen,atten köa nen tm orauS gesichert werden durch Applikation bet den Aaenten im Stakt.,, x.r , Depot ,u Indianapolis, Ind. Zame McSrea, Manager. Columdu. Ohia . . gorv, ent. Parjagter. undTlcker..?gtnt ittSdurg. ... südllich. SM&IRR . Tle kürz sie nud bkjte Bahn nach I.0lv!!le, XasIivNle, Meinpliis, Chati anooga, Atlanta, Savannali, Jackon rille, lobile arnl New Orleans. C iiZ doltheiihaft für Passagiere nach dem Süden, ei?e direkte Route zu nehmen. Palast, schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und Louiödille und St. Louil und Lonisville ohne Wagenwechfel. ' Comfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die Jess" tie alte zuverlZfitge . M. M. Robert Ernrnott, Dit. Pas3. Agt., Indianapolis, Ind. E. "V. McKexxa, Superintendent. II. Ii. Derikg, G. P. Agt. Louis ville. Wir seyen, Iyr öenützt dke LINE ! Warum? Weil sie die kürzeste und beste Linie über 8t. .Louis, Missouri, Ean , Iowa, IVeljraslta, Texas, A.rlaiisas, Colo -rado, New Mexico, De cota und Calirornia ist. Das Vahvbett ist von Stein und die Schien nen sind au Stahl. Die Wagen haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zna hat Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Lillete erster Klasse oder Emigranten.Billete haben, werden durch unsere Passagierzüge erster lasse befördert. Ob Sie nun ein Billet zu ermäßigten Prei. sen, ein Ercurf.önöbillet der irgend eine Gerte Eifenbahnbillete vollen, komme Sie, oder schreiben Sie an Robt. Ernrnott, Distrikt Passagier.Zlgen!. Office : Vandalia-G'baude, ein Squarewkft lich dem Union-Depot, Indianapolis ebenso an die Unterzeichneten : T. Hill, Gen'l Snpt. Et.Lonl,,Mo. E.A.Ford, Vn'lPass.'Agt., St.Loni,,Mo.

omu

fl

ÜOrrl

ipmy WA

j i i u r w m uLi an m

Mxrlra

i "V-tN. V J