Indiana Tribüne, Volume 6, Number 233, Indianapolis, Marion County, 11 May 1883 — Page 3

ÄVgeM 1 ' I V' i'!? VV iMWM M? 1l ."A "Äl tisi . TfKD MMMMW' -J s" Mi I f0ple gegen al(c $Mivft1 VUUII IMMaHH. Gczen Leberleiden. C$itn Magcnlcidett. Tie TsiaKie haiiibnrgrr Trapsen kos: et ' Cen'.Z. ett i'uit ,iaiii J'-J.tM : in aiai Ärotl'reu ; dl'!l vier Karten dci 2ouUuii von knoinei CaülIlCt tiwt Tln Uiurlo A. VoRcIcr Co., .Kja ioijcf vdii A. $oiUr V5o.) Baltimore, Md. JMMMM j-j.-. . ryw " Vf-'-V ' NMM .V3i. 'Btymv nnrw r,b. , rrr TT I t ) 1 11 ' u ix ticn nllc Krnnks)citcn dcr ?r. A'iqust Konig's Sambnrarr Brnsttkre tiirb mir in Or:ziucll-packtten. rcii t5fittr coer fünf Packe 5.' verkauft: in itücit Avotteken ; baden, oeer wird n,A Cmsutu des etraae frei jia allen IMltn der ereii.iztcil Stac.uu ver fantt. i'Jan acreifire : Tlic ( Iiarlcs A.Yo-elcr Co., ?:ich'cl.;-r so 31. T'zcler 1 Uo.) Baltimore, Md. Schwere Ketten. erjäblun v?n F. A rn feid t. (Trrsfi ti:Kc ti. Cbaleiif) eine größere liuahl von Mit Liedern der jcselljchast" noch nicht von Uzren Sommcrreisen zurückgekehrt war und trohdem die tropische hihe, welche während d?s TageS geherrscht, am Abend weit eher ins reie, als in einen gcjchlo senen. mit Menschen angefüllten Raum gelockt haben sollte, war der groc Mu siksaat im Hause des Präsidenten Selten in VaUstaot lauge vor der sur den' Be ginn des Konzertes angezeigten Stunde bis aus den letzten Platz von einem elcgan ten Publikum besekt. Wer au? den Krci sen jener Bevorzugten in Hattstadt oder aus den umliegenden audsitzen weilte uud mit einer Emladuna bedackt worden war, der hatte sich auch cingcsunden; ja, man hatte sich durch Müh? uud Anstrengungen, durch List und Schmeichelei eine solche Einladung zu verschaffen gcwus;t, wo sie aus dem geraden Wege dcs gesellschaftlichen Verkehrs mit der Scl-! ten'schen Familie nicht zu crlanacn gcwesen war. Signor Bernini hatte bisher die sehr schlaue Taktik beobachtet, sich nur wuiig öffentlich Mi zeigen und nur besonders Auserwählten Proben seines Talentes zu geben. Anscheinend zögernd hatte cr darein gewilligt, sich vor einem größeren Publi lum hören zu lassen," und als dies endlich geschah, die Bedingung gestellt, das Konzert müsse einen privaten Charakter tragen und dürfe nur vor einem eingeladenen Publikum stattsluden. Je weniger man von dem seltsamen Künstler gesehen uüd von seinem Spiel zu kören bekommen hatte, desto mehr ward üb.r seine Persönlichkeit wie über seine Leistungen gesprochen und man war viel leicht noch gespannter auf die erstere als auf die letzteren. Namentlich die Damen würden es als eine ihnen auferlegte sehr karte ntrehruug betrachtet haben, wären sie genöthigt gewesen, dem Konzerte seri? zu bleiben, das feit einigen Tagen das hauptsächlichste Gesprächsthema in 5allstadt gebildet hatte. ' er " t i .Der Präsident Selten, ein älterer öerr mit weißem Haar und feinem, intelligenjr. i. v : fjf.. m lern ciillzie, oer im iu)marzen nzuge,' mit Orden auf der Brust, die Gäste am

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Einenge zum Saale empfing, wuroe von allen lh:n Näherstehenden mit Fragen be

Üurmt. An isi war Sianor Bcrn!ni e rnbfüsi ' lcn, l'Ci ihm hatte er den ersten Besuch gemacht, "(?r gab seinen Saal zu der heuj lizen Mi'.silaussührunq her, folglich mußj te er auch über Herkunft und Lebens- ! schiclsale fco3 Virtuosen unterrichtet sein, t ' i I I I J . . - i Sie wahrheitsgetreue Bereicherung des Präsidenten, Signor Bernini sei ihm, dem Musikfreund und Kenner, lediglich in seiner (rigenschast als Musiker empfohlen - und cr wisse absolut nichts über dessen persönliche Verhältnisse, fand keinen Glau.! den. Je mehr es dem alten Herrn da rum zu thun schien, seine Beziehungen zu dem Klavierspieler als lediglich musikall scher Natur darzustellen, um so mehr befestiate sich die Ueberzeugung, er sei in dessen Vergangenheit eingeweiht und wolle darüber ein diplomatisches Schweigen be-, obachten. Die wunderlichsten Gerüchte durch.ickwirrten den Saal. .Nier veruckeite man, sür ganz gewiß gehört zu haben. Bern in i sei ein Prinz aus einem kleineren regierenden Hause, den ein nnbezwingli cher Hang zur Kunst und zum 5iünstler leben bewogen habe, inkognito als Kla vierspieler zu reisen. Dort trat mit ebenso großer Bestimmtheit die Behauptung auf, cr wäre ein Zigkuner. Es gab keine Nationalität, die als unmusikalisch verschrien? englische vielleicht ausgenommen, welcher man ihn nicht zugezählt hätte, keine Aeligion, die er nicht bekannt und abgeschworen, lein Abenteuer, das er nicht bestanden, keine Heldenthat, die er nicht verrichtet haben sollte. Äer, oder was Signor Bernini aber auch sein mochte, eins mußte ihm unbestritten zuerkannt werden: er verstand es, sich in Szene zu setzen. Das bewies die Einrichtung des Konzertsaales, die, wie Elara Seiten ihren Bekannten erzählt hatte, ganz seinen Anordnungen gemäß getroffen worden war. Mit Rücksicht auf die heiße Jahreszeit waren die Flügel der nach dem Garten gehenden Fenster ausgehoben und durch leichte Gazefenster von dnnkelrother Farbe ersetzt worden. Das Licht der Lampen ward gedämpft durch Schirme von feinein blaßrothen Papier, was ein ma gisches Halbdnnkcl bewirkte und die im Bordergrundc iitzenden lichten Geztalten mit einem rosigen Schein überhauchte. Der Künstler hatte nämlich Clara Selten zur Dolmetscherin seines Wunsches ge macht, die jüngere Damenwelt möchte in weißen Kleidern erscheinen, und man war demselben bis zur äußersten Grenze dieser Bezeichnung entgegengekommen. Allen Traditionen entgegen nahm die Jugend die vorderen Pläke ein, die dunkler gekleideten älteren Damen schloffen sich daran und den Hintergrund bildeten der schlrmrze Frack und .die Uniform der Herren. Der Flügel stand auf einem Podium in einem aus Lorbccrn, Myrthen, Grauaten und Eypressen gebildeten Hain, was man jedoch mehr errieth, als sah, denn dieser Theil des Saales war noch in Fin sternin gehüllt. Aus dem Garten vernahm man das Plätschern eines Springbrnnnens. Plötzlich verstummte daffclbe ; ein seine? Ambraduft durchzog den Saal, auf dem Podium flammten die Lichter aus und am Flügel stand der Künstler, ohne daß Jemand gesehen hätte, wie er dorthin gekommen war. Eine lautlose Stille legte sich über di: soeben noch so eifrig, flüsternde Berfammlang, man verschlang die mittelgroße, schlanke und. elegante Gestalt des etwa dreißigjährigen Virtuosen mit den Augen. Er warf den Kopmit dem langen fchwar zen Lockenhaar zurück, ließ das dunkle, brennende Auge durch den Saal schwelsen, verneigte sich nNd nabm "ii Flüael Platz. vcach wenigen Augenblicken erklangen die ersten Töne, das Notturno von Ehopin. Wie in der Einrichtung des Saales, so hatte der Künstler auch bei der Zusammensetzung des Programms eine wunderliche (Eigenart an den Tag gelegt. Er schien es daraus abgesehen zu haben, durch Ueberraschung zu wirken. Dem schwerwüthigen Notturno" folgten die Ungarischen Tänze" von Brahms, Liszt's Tarantella". ward durch die Sonate pathetique von Beethoven abgelöst. Dann kam der Husarenritt" von Spindler und der Krönungsmarsch" von Meyerbeer. Und nntt erlosch das helle Licht auf dem Podium, von unsichtbarer Hand war das dem Flügel zunächstgelegene Fenster gcöffnet worden, der Strahl des Vollmondes siel herein und tras mit seinem Silbcrlichte den ausdrucksvollen Kopf und das sein geschnittene Profil des Künstlers. Leise, ehcimnißvoll rauschten die Bäum?, von einem sansten Windhauche bewegt, geisterhaft erklang am Flügel die Mcloxii. .... n .jst . Mi n 1 1 .? i j X . S!a So I'IC lllll llllUJCIl -C-CliSUlW V, MIV Vfcfc Kunstler aufnahm und in freien Phantasien ausbildete zu Klagen und Jauchzen, zum sanften Liebesgeflüster, zum Nasen des Zornes, zum Toben der Schlacht, zum.Lobgesaug friedlicher Hirten, zur -ocheltshlimne und zur oolenliage. Was die Meuschenbrust bewegt, was die Natur im Grollen des Donners und im Säuseln des Zephyrs, im Summen der Bienen und im Gebrüll des Löwen aus drückt, das tönte vernehmlich, sinn- und herzberückend aus diesen bald wilden, bald sansten Phantasien, und dazwischen klang immer wieder die alte wohlbekannte. schwermuthigc Melodie des einfachen Lic des. Wie ein Rausch kam es über die Zuhörer. Man vergaß, wo man war, sah nichts, als das vom Monde beleuchtete, gelblich bleiche Gesicht des Klavicrsvielers. aus dem die schwarzen Augen beinahe übcrir disch hervorschauten. Schon mehrere Mi nuten hatte cr mit einem glänzenden Fina le geendet, und noch immer herrschte Todtenstille. . f Endlich ging es. wie ein leises Aufschluchzen durch den Raum, und löste sich der Bann ;, erst leise und allmählich. dann anfchwelluid, und brausend erhob .. . . . t . ' stch ocr Vcisallsnrm nno wollte Nichten den.

Die Lichter flammten wieder aus, im

gonzcnSaale ward' es tageshcll vom glän- t zcnocn ttcrzcnschimmcr und inmitten öer ihn umdrängenden, bewundernden, glück wünschenden, fccmicnöcn, nnvetenoen J;er n und Damen stand Signor Bernin! und nahm mit der Herablassung eines Fürsten die ihm dargebrachten Hnldigungen entgegen. . . wie mögen jagen, was le vuen, Präsident, er ist ein Prinz, dabei bleibe ich raunte eine stattlick gevuUe, etwas korvulents: Dame beim iiiaugci)e:i bcr.i Präsidenten zu. Sie baben so lauge am vc?e von S. gelebt, (5rccllcnz, das-, ich Ihrem auf (krfÄrung gestuften Urtheile nicht zu widersprechen wage," erwiderte der alte Herr mit feinem Diplomatenlächeln, (r ist ein Italiener, nur dieses Volk vermag so zu musizircn,- behauptete ein Anderer. Nein, er phantasirtc wie ein Zigeuner von der Puhta," behauptete eine jüngere " . ,. m jt. y . . O . . I 1 . -tmne. Ich möchte nicht gern glauben,, daß cr ein Deutscher sei," sagte eine Stimme dicht an des Piäjidentcn Ohr und nur diesem vernehmbar. Der alte .Herr wandte sich um und tauschte mit dem hinter ihm stehenden Richard von Wenden einen Blick iind einen Händedruck. 'Warum V fragte er luse. . Weit seinem glänzenden Spiel eins fehlt: da? Gemüth, die Seele. Signor Bernini ist ein Biituosc, ein Künster ist er nicht." (For scnui'g Zvt,',t j Dcntsclic &üfi?i Nachrichten. y o h e n st e i n E r n st t h a l (Sachsen). 32. April. In verschiedenen Ortschasten des Erzgebirges soll neuerdings wiederum der Spiritismus stark betrieben werden. Hier beschäftigen sich viele Leute außerordentlich lebhast damit und haben es bereits zu einigen Medien ge bracht, dieAlles zu weissagen wissen. Leider vermögen sich selbst gebildete Leute nicht ganz diesen Spukgeschichten zu verschließen. Fast jedes Dorf und jede Stadt der Umgegend hat ihr Medium". Eine sächsische Zeitung bemerkt dazu: Es dürste an der Zeit sein, daß Staatsund Kirchenbehörden dem Schwindel bei Zeiten auf den Leib rücken, sonst reichen bald unsere Irrenhäuser nicht mehr aus. L e n g e s e l d (Sachsen), 23. April. Die jüngst begangene Feier des 200jährigen Bestehens der hiestgenJleifcherInnung brachte der Stadt u. A. auch ein Bild MittelalterllchenJnnungslebens, nämlich einen malerifchen Festzug mit allen Prunrzelchen und Wurden. . Em prächtiges Meisterrind, umgehen von laut beuenoen uunoen uuo ae cnmual mit reichen Geschenken aller Art, zog mit durch die Straßen. Es verband sich mit diesem Hauptsest das 50jährige Meisterjubiläum des Fleischermeisters Carl Schettler, welcher spater, um zu oeweisen, dab er noch Krast im Arm habe, das Meisterrmo mit emem Schlag zu Boden streckte. . Wien, 22. April. Heute langte ein Erlaß des Justizministers wegen trssnachsichi ür die im Ämgtheaterprozeß Verurteilten em. Joner, Ge rmger und Nltfche wurden sofort aus der Hast entlassen. Gunzenhausen (Bayern), 21 April. Im Stadtwäldchen, dem sogen. Burgstall, hat sich der Schneidergefelle Friedlem erschossen, der kürzlich aus dem Zuchthaus entlasten worden war, wo er wegen Ermordung semer Geliebten eme fünfzehnjährige Freiheitsstrafe verbüßt hatte. Hof (Bayern), 23. April. Zum diesjährigen Trmitatsßste gelangten da hier Drillingsgeschwister zur Konsirma tion, gewiß ein seltenes Vorkommniß. Die Drillinge, ein Knabe und zwei Mädchen, sind Krnder des Bankdieners A. Hacker. Kulmbach (Bayern), 24. April Gasthosbesitzer Pohle ist in Folge eines Sturzes vom Pferde gestorben. Echterdinge .(Württemberg) 24. April. Der 33jährige Bauer Friedrich Stäbler von Musberg gebürtig, wurde hier im Stall seines Schwagers von ei nem ausschlagenden Pferd so getroffen, daß er nach wenigen Augenblicken eine Leiche war. D e s s a u, 21. April. Mit der Absicht der anhaltischen Regierung, das siskalische Salzbergwerk Leopoldshall an die preußische Regierung zu verkaufen, scheint' wirklich Ernst zu werden. In die Sache Eingeweihte glauben dies aus einer etwa dunkel gehaltenenAeußerung des Staatsministers v. Krosigk schließen zu können. Derselbe hat nämlich den Landtag mit der Begründung plötzlich vertagt, daß noch eine wichtige Vorlage im Rückstände sei, die erst in 814 Tagen spruchreif sein werde. Noch kurz zuvor hatte der Landtag zum Ablausen eines neuen Schachtes in Leopoldshall 300,000 M. bewilligt und u. A. auch 156,800 M. zum Bau dreier neuer Kir chen in Baalberge, Warmsdorf und Groß-Alsleben. Die Mutter des berühmten Sanskritsorschers Max Müller in Oxford, die Wittwe des bereits 1827 verstorbenen Dichters der weltbekannten Müller- und Griechenlieder, ist jetzt gleichfalls gestorben. , München, 21. April. Der Reichsrath erledigte die Nothstandsvorlage, lehnte nach langer Debatte die Regierungsvorlage ab, nahm einstimmig in namentlicher Abstimmung Mn Antrag des Prinzen Ludwig an,'wonach die Einzelbeschädigten 107,500 M.' an Distrikte und Gemeinden 500,000 M. und zur Herstellung der Rheindämme 110,000 M. zu bewilligen sei. Die Beiträge an die Einzelbeschäigten sollen unresun dirbar sein. ES entfallen auf Oberbayern 42.500, Niederbayern 168,500, die Pfalz 240,500, Oberpfalz 169,000 Obersranken 51,000, Mittelfranlen 15,. 500, Unterfranken 336,000, Schwaben 52,0Ü0 M. Ueberschüsse sind aus andere Distrikte übertraAbar.

Mainz, 22. April. In der abgelaufenen Woche verging fast kein Tag, n dem nicht ein oder mehrere Selbstmorde zu registriren waren. Gestern constatirten hiesige Blätter zwei Selbstmorde und einen Selbstmordversuch. In zwei Fällen waren es Frauen, die ihrem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht haben und im dritten Falle war der Lebensmüde ein Wollenwaarenhändler aus Jngolstadt, der sich an einer Thurmtreppe hier aufzuhängen versuchte. Bei Letzterem, wie auch bei einer der beiden Frauen, der Gattin eines hiesigen Postbediensteten, ist Geistesstörung con. statirt, während bei der anderen Frau Armuth das Motiv des Selbstmordes war. Eine jüngst ' stattgehabte Gerichtsverhandlung hat Veranlassung gegeben, daß der dabei als Vertheidiger thätige Rechtsanwalt Dr. Scherer sich gegen den Gerichtspräsidenten Landgerichlsdirektor Dr. Pauly beschwerdesührend an das Ministerium gewendet hat. In der betreffenden Verhandlung, der eine mit nicht wiederzugebenden Nebenumständen verknüpfte Anklage aus Unterfchlagung zu Grunde lag,- hatder Vorsitzende nach dem Verhörtem Angeklagten gegenüber die Bemerkunaoe.

macht: n der Verhandlung 'sind so schmutzige Dinge zu Tage gekommen, daß Ihr erster Vertheidiger die Vertretung niedergelegt hat. Pfui derSchande'.iee Vemerlung sate der Anwalt so auf, als habe der Vorsitzende hiemit indirekt gesagt, er vertrete Prozesse, die so r r.:. v . r c " " Ilnu ,clrlk, vaß lkln anoerer Anwalt sie annehmen würde. ' C e l l e. 23. Avril. Kroües Aus,'.. hen erregt hier die kürzlich erfolgte Ver. Haftung des Restaurateurs laus Oel. lerich, seit etwa 1j Jahren Besitzer des oeiannien ergnugngslokalS PeterS Burg". Derselbe, über dessen AermS. gen unlängst das Konkursverfahren er ossael woroen, i oes Betrugs zum Rachtheil der Hamelinger Aktienbrauerei, im Betrag von 3000 M., sowie der Beifeiteschafsung von Waaren angeu i nuyi. A n k l a m (Pommern). 22. Avril. Hier fand die Grundsteinlegung zum Hauptgebäude der -zu errichtenden Pommer'ichen Zuckerfabrik Anklam" statt. LEBM0I. ?;u:t .'ommkii die seinen 5i;iöei in ( adwalladcr'ö Photograph! schcA n st a l t ur.d verlangkil Phnsogrcph cn von Lktanon. ES ist ... . t.... .....'. 4. . . . i. . . . . . . v . : i cf t. - t : . antu'iuiii, ii' viii yuu nie o i ir im iiiim . .'ililtci tu a l)4i, n o man b'ß en 'Zttvte zu stklgkn hat. äijtr vüsvirckeii. ! schöustkn Phl0grarh.,n. Frag nclÄ. out v r?inba:e iung rer Telkpl,'. Wir dcmuhen uz solche i i t r j u mach, daß JedermrtM, .titt i i . i St.ii ttf it 4 fjt fCiKin.. l.k. I, Ui' V4iii V(l WJVWUilUiU pdo!cz a ljr.si. , lassen. 2.9 ?itc Her Deüuött si h an br Bik'Hive fftf, (irriweft f Äzdingl0:l und Äeridia irabe.) k!,'. .i.. ? . ., . Vivp 4fW yllf Toliu Csilvsillu4lii d e r . P !, o i o g r a p h. Clrn s. Mayer tSsCo. Größte Auswabl von Kindcr-Wögkn! im Wcstcn. söU Giin'iisttcn zu den niidiigsifn Preisen. VV1io1c:i1o siii1 Kotnil. 20 ttttd FS West WashittjZtoü Str. !Ittvv Coloin;nrs SAILaDÖDT, No. 2S3 2iib Tclttlvarc Str. Dedkr.cit bu biftcn l.trankc, guter Lanc!) und jcdcn Samstag Abend Musikalische ttuterhaltung. H5He! g. 37 & 39 l?d Teleware Ttraße. Das arößte,schönstt und älteste Lokal in drrStadt DiS, Getränke aller Art. sowie kalte Lxeisen Lorzüglich, Bedienung.ttr Tir xrachtvol inge.ichtete Halle steht Ler einen, Logen und Privaten zur Abhalrung von Bäl len, Conze:len und Berftlmmlungett u.iter liberalen öedinguncen zu? erfügung. JOIITS EIlISrilARüT, Eigenthümer. Arbeiter Zusammenkunft bei FUITZ PITLXJEGICll, N c. 14Z Q st WafhingtonStr. Z?ri,.t,eS itr. reine filauör und seine Eicarren sierZ an Hand Jeden orgen femer Lunch. Zur Beachtung! 1'Iein liunven und Bekannte.,, sowie dem Pu, blikuin überzaugt.zeize ich hiermit an. laß ich m.ine Wirrhschafr an oer -üd Pennsylvania Ltraße au'gegebrn und eine' Neue Wirthschaft, in 29 Madison Avcnuc, eröffnet habe. Zum Lesnche derselben lade ich ergebenst ein und versrrcche freun:liche Bedienung und gute Getränke Moriiz Schmidt. Dr.'Hugo O. Pautzrr Arzt. Wttndnrzt u. (YeburtS belser, Office: Ti . Delawaro St. S rechstunde-: ist 1 1 Uhr Vorm ; 3-4 UhrNachm. Wohnung: 4ÜI$ Xadiot A.v., Dr. io; Schellek'S frühere Offne. Sprechstunden: 8-9 Nbr Vorm.; I Z iihr Nachm; 7H Uhr Abend. ttttf Te',honBlbindung.

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