Indiana Tribüne, Volume 6, Number 232, Indianapolis, Marion County, 10 May 1883 — Page 2
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Indisna Hriöi'me.',
FägNHe- und Sssntsgsavsza5k. Ofssce: 02(5 Skfcnxur $3tr. Indianapolis, Ind., 10 Mai 1S83. Schule und ttüHe. In den Neu EnglandStaatt., geht nan daran, in ' einzelnen Schulen mit dem Unterrichte die Unterweisungen in praktischen BerusZthätigkeiten zu verb'mden. Einige Pensionen für Mädchen speciell haben Prospekte erlassen, in denen sie ankündigen, daß in ihnen nicht nur aus die wissenschastliche, sondern auch aus die Ausbildung der Schülerin-' nen im Kochen, Essen, Kleider und Putzmachen die größte Aufmerksamkeit verwendet werde. Das Kochen zerfällt, wie alle Wissenschaften, in den deinentaren und den höheren" Theil. Die Welt schreitet vorwärts; fo weit. ist sie noch nicht gekommen, daß sie als Gipfel un.d Blüthe der elementaren Kochkunst die deutsche Hausmannskost" allgemein ansähe, aber sie wird noch dahin kom men. Gute Suppe und saftige Beefsteaks bezeichnen die Prospecte als die höchsten Erzeugnisse der Primärklassen und sehr vernünftiger Weise fügen sie diesen noch das Brodbacken" hinzu. In der Anfertigung von PieS wird kein Unterricht ertheilt, und das ist wiederum sehr vernünftig, denn diese lernen in L!inerika die Mädchen von selber, gerade wie die Jungen das Rauchen. Auf den höheren Stufen werden alle die möglichen und unmöglichen Saucen, Ragouts, Fricassees, Pastete,.', Pastillages :c. gelehrt und aufgeführt, welche man nach sorgfältigster Zubereitung am besten direcr aus dem Fenster wirft, um den sonst unvermeidlichen Magenbeschwerden zu entgehen. Ein Prospect enthält die specielle Bestimmung, daß die ge sammle Beköstigung in der Anstalt nur in den Resultaten der praktischen' Seuchen-Experimente" bestehe. Die Wahl des Wortes Resultate" zeichnet sich durch Bescheidenheit und gleichzeitig durch Vorsicht aus, denn niemand kann wissen, ob diese Resultate" wirklich im mer Speisen, oder Nahrung, oder Gerichte genannt werden dürfen. Mehr aber noch als die Wahl des Ausdrucks ist in dieser Bestimmung deren erzieherischen Werth zu bewundern. Wenn die Stu dentinnen wissen, daß ihre Werke von ihnen selbst, von ihren Freundinnen, von Lehrerinnen und Lehrern verzehrt werden, und zwar ausschließlich, weil es nichts anderes giebt, wie wird das ihren Eifer, ihren Scharfsinn anregen ! Es dürste schwer sein, eine pädagogische Maßregel zu sinden, die so schnell, so eindringlich, so unmittelbar lehrt, daß jede Schuld sich rächt auf Erden, daß Pflichterfüllung die Quelle ist, aus der unser Glück und unsere Zufriedenheit am sichersten fließen. Nicht Rousseau, nicht Pistalozzi, nicht Diesterweg haben eine Maßregel von größerer'erzieherischer Be deutung entdeckt, und nicht einmal alle Mitglieder der amerikanischenSchulräthe haben Größeres für die Pädagogik geleistet. Am Ende jedes Halbjahres sindet bei Gelegenheit der Abgangsprüfungen eine Ausstellung der im Küchendepartement der Anstalt erzielten .Resultate" statt. Um diePrüfung der letzteren nicht gründlicher werden zu lassen, als diejenigen in allen anderen Disciplinen, werden dieselben nur .mittels "Theelösseln vorgenommen. Letztere. Instrumente haben die eingeladenen-Gönner der Anstatt mitzubringen, damit diese nicht etwa aus Versehen die dem Institute gehörigen Lösfe! einstecken, wie dies den Zeitungsberichterstattern mit den ihnen geliehenen Bleististen mitunter passiren soll. Das Rohmaterial für die praktischen KochÜbungen haben die Schülerinnen von dem Superintendenten , der Anstalt zu beziehen, der ihnen dasselbe zu den Selbstkouenprelsen liefern wird. Auch hierin offenbart sich wirkliche und pra! tische Lebensvhilojophie. Die ausge zeichnetsten Köchinnen müssen oft ansän aen, wieder zu lernen, 'wenn sie für die öcuche des eigenen Hausstandes sorgen. Sie sind so daran gewöhnt, aus dem Bollen zu schöpfen, daß sie es vergessen haben, wie e:nc Hausfrau auch mit We nigem vortrefflich kocht. Den Schäle rinnen jenes Pensionats wird dies nie passiren können. Während des ersten Monats in jedem Schulhalbjahre wohnt en Arzt in dem Institute. Drohmver JndianerNufstand. Auch in dem Territorium Washington droht ein Ausstand, der Indianer; über die Veranlassung zu solchem macht, der in Portland erscheinende Oregornan", folgende Angaben : Der schon seit Iahren unter der Herrschast des Häuptlings Moses stehende Jndianerstamm bewohnt den nordöstlichen Then des Territon ums Washington. Vor mehreren Iah ren lebten diese Indianer auf einer ihnen . im Norden des Territoriums unweit von der canadifchen Grenze angewiesenen Reservation. Häuptlina Moses und dessen Stamm willigten in den Fortgang von der letzteren Reserva tion, nachdem ihnen der Besitz der für solche einzutauschenden für alle Zukunft r-i.-t'x. r?jt-i v j jeienua zugrncyeri uno gieiqzeiilg ver sprachen worden war, daß anderen In dianern die Erlaubniß, sich auf jenem Lande niederzulassen, nur mit auSdrück licher Genehmigung des Moses, seiner Nachfolger und des Stammes ertheil werden würde. Nm.23. Februar d. I. hat die Regierung in Washington, ohne daß vorher irgend welche Verhandlung mit MoseS und dessen Stamme stattge funden hätte, die Anordnung erlassen, durch welche ein . Theil der Moses und dessen Stamme angewiesenen und ga rantirten Reservation als öffentliches Land erklärt wird.' Als diese Anordnung unter den Indianern bekannt wurde, eilte MoseS in größter Aufregung in daS Fort Svokane und sagte zu
dem dort commandirenden Col. Metriam: Ich kann es nicht glauben, daß die Regierung in Washington mir und i Ct-C .'.f V. a '
meinem lamme einen yeu vrs um zugewiesenen Landes nehmen will; wir haben das Wort des großen Häuptlings in Washington, und dieses ist heilig und unverbrüchlich wie ein Gesetz." Trotzdem . O-t-lf-jL. V . ' OV V. l es eine aaiiacye, vllß uie nnvruliung erlassen worden ist. Sollte' dieselbe durchgeführt werden und ein Indianeraufstand die Folge fein, so fällt die Ver- . . . .tt.'.. e antworttiqttil einzig uno auein aus oie Bundesregierung, die sich in diesem Falle eines flagranten Atttragsbruches schul big kracht. .Geners! Kherman hat zu? Eril'irung des Vor.zed'.ns der Regierung angesührt, daß die Indianer unter Mo ses lediglich vom Lachsfange m dem iio lumbia leben, durch ihre Fangmcthode den Jischbestand dieses Flusses vernichten, und die Erträge des Fanges schon jetzt so unbedeutend seien, daß sie sür die Ernährung der Indianer nicht mehr ausreichen. Diese Erklärung ist thatsächlich unrichtig. Das Land, welches Vertragswidrig zum öffentlichen erklärt worden ist, ist der von dem Columbia am weitesten entfernte Theil der Reservation und erstreckt sich westlich von dem Okonakon bis zum 44. Gr. westl. L. von Wash. ington. In diesem Streifen Landes werden werthvolle Erzlager vermuthet, und Personen, die an deren Ausbeutung ein Interesse haben, haben ledernaNS den unberechtigten Erlaß der Regierung veranlaßt. E. O. Koller von Glen Rock, Pa., ist in einem Gasthaus in Baltimore in Folge der Einathmung von Leuchtgas erstickt; er hatte das Gaslicht ausgeblasen, anstatt es abzu drehen. Gin Schritt zur ttnavyängigkelt. Bei der Besprechung der Hilfsquellen Australien'S hoben wir kürzlich hervor, daß diese englischen Colonien in der Sudsee zetzt schon besser befähigt wären. eine unabhängige Republik zu gründen, als es die amerikanischen Colonien im vorigen Jahrhundert waren, und daß ihre Losreiung wahrscheinlich m kurze ster Zeit erfolgen werde. Thatsächlich ist Australien kein abhängiger Theil des britischen Reiches mehr, denn es verfolgt sogar ane besondere Zollpolitik dem Mutterlande gegenüber. Die Angelegenheiten des letzteren interessiren die Australier nicht mehr, als etwa diejenigen der Ver. Staaten, während die einzelnen Colonien untereinander in leb haster Verbindung stehen und sich gegenseitig immer mehr zu nähern suchen. Sobald erst Eisenbahnen die einzelnen Theile des sogenannten Festlandes in gegenseitige innigere Beziehungen gebracht haben werden, dürfte der wirtb schastlichen Vereinigung auch bald die äußere politische folgen. Die Jnteres sengemeinschaft bedingt das mit Natur Nothwendigkeit. Von diesem Standpunkte aus tit es von großer Wichtigkeit, daß der Gouverneu? von Queensland kürzlich das gc genüberliegende Papua oder Neu-Gui-nea für Australien annectirt und den Beifall aller übrigen Gouverneure, sowie sämmtlicher Parlamente Australiens gesunden hat. Papua ist, wenn man Australien selbst als Insel betrachten will, die drittgrößte Insel der Welt. Es ist 1500 Meilen lang, 400 Meilen breit und enthält ein Areal von 300,000 Quadratmeilen, d. h. etwa ein Drittel mehr, als Frankreich. Sein Inneres ist wenig bekannt, doch weiß man, daß es groize Gebirgszüge, mächtige Ströme, gewaltige Wälder und einen sehr frucht baren Boden hat. Es hieß eine 'Zeit lang, dan Deutschland oder Frankreich die Insel zu annectiren beabsichtigten. die nur durch die verhaltmaßig schmale Torres-Straße vom australischen Fest lande" getrennt wird, und eben deshalb entschloß sich der Gouverneur von Queensland, die Annexion selbst vorzunehmen. Er bewirkte dieselbe auf voll kommen friedliche Weife und ersucht letzt Großbritannien, sie aufrecht zu erhalten. Daß England dieiem Wunsche nach kommen wird, ist kaum zwe'ifilhaft, denn die Festsetzung Deutschlands oderFrankreichs in der Sudsee läust englischen In teressen zuwider. Dagegen verhehlt man sich im Mutterlande nicht, daß der Schritt des Gouverneurs von Queens land als eine Vorstufe zur Losrcißuna Australiens aufzufassen ist.: Nicht im englischen, sondern im australischen Interesse wurde die Insel genommen, denn die zukünftigeRepublik mag in unmittel barer Nähe ihres Gebietes ebensowenig eine fremde Macht dulden, wie die Ver. Staaten .Spanien im Besitze Florida'S, oder Frankreich in der Herrschaft über, Louisiana.. belassen konnten. Sie muß vor allen Dmgen . die unbedingte Con trolle über die TorreZ'Straße haben, durch die sich der ganze Verkehr zwischen dem Stillen und dem Indischen Ocean zieht. An der Nordküste Queensland'ö, die an jener Straße liegt, wird sich wahrscheinlich ein großer VerkehrsmittelPunkt für den ganzen asiatischen Handel bilden, der vor Angriffen seitens europäischer Mächte absolut sicher sein muß. England sieht bereit ein, daß die Unabhängigkeit Australien'S nicht zu hintertreiben ist und wird sich die Freundschaft der zukünftigen Republik dadurch zu sichern suchen, daß es den jetzigen Colonien entgegenkommt. Theologische Studenten. Nach dem Bericht des nationalen SchulcommissärS gab eS im Jahre 1880 in den Ver. Staaten 142 theologische Seminare. Dieselben waren sämmtlich sehr schwach besucht, und fast ausschließlich von Leuten, die aus Kosten einer bestimmten Sektenkirche studirten. Ja, eine Mehrzahl dieser jungen Leute hatte selbst die dem akademischen CursuZ vorangehenden Studien nicht auf eigene Kosten bewerkstelligt, sondern war von Privatleuten oder Gemeinden ernährt, gekleidet, mit Büchern versehen und aus die Schule geschickt worden. HerrEliot, Präsident , der bekannten Harvard-Uni-
versität in New Haven,Conn., verurtheilt in der Princeton Review" diese Praxis auf das Entschiedenste. Mit wenigen Ausnahmen, sagt er, sollten nur Diejenigen Geistliche werden können, die entweder von ihren Eltern unterhalten werden, oder sich selbst bucchschlagen. Stipendien sollten, wie in anderen Fäden auch, nur als Belohnung für vesonderenJleiß an wirklich hilfsbedürftige und unterstützungswürdige Schüler vertheilt werden, nicht aber an alle Knc-en, die überhaupt nur versprechen, sich dcr Theologie widmen zu wollen. Denn erstens würden durch letztere Praxis viele wirklich fähige und aufgeweckte Schüler zurückJkstoßen, während umgekehrt die denltrögcn Ki'.aben, die zu anderen Prosessionen nichts taugen, zum Studium der Theologie angelockt werden,, und ferner sönnen die Theologcn, die aus Kosten einer bestimmten Sekte studirt
haben, die Lehren derselben später nicht verleugnen, ohne sich dem Vorwurf der Undankbarkeit auszusetzen. Sie müssen bäusig gegen ihre Neigung nicht nur Priester bleiben, sondern auch das prcdigen, was sie selbst nicht glauben. So füllen sich die amerikanisch-protestanti-schen Kanzeln einestheils mit Dummköpsen.andercnthcils mit Heuchlern. Die Berechtigung dieser Bemerkungen ist um so weniger zu bestreikn, als der Stand der Geistlichen in den amerikanischen Sellenkirchen unzweifelhaft nicht mehr als göttlicher Beruf, sondern als Geschäft gilt. An den göttlichen Beruf des Predigers glauben die m:isten Amerikancr gerade wenig, wie an göttliche 5):rrschkrrechte. Arme Gemeinden müssen sich mit unbedeutendes Pastoren bcgnü--gen, die reichen Gemeinden aber sehen sich nach populären", d. b. glänzenden, gewandten, inter'.ssanten .tanzelredncrn um. Unter dem jetzigen System der Seminare istGefahr vorhanden,oaß diese Classe von Geistlichen ausstirbt. Und es wäre doch schlimm, wenn die englisch atnrifanijchcn Zeitungen nit amMonjy 5pa!tenPredz'25cn drucken könrJi". . doopiration in dcr Lti!tldwirtl) söiaft. Als in unseren Mittelstaaten die B? völkerung noch wenig dicht undwesent lich weniger wohlhabend war, als ge penwärtig, bildete sich naturgemäß jenes Zusammenwirken und Lusammenstehen !der nächsten, wenn auch oft durch meilenweite Entfernungen getrennten Nach barn aus, welches der damaligen Lebensweise der Farmer ein charakteristi sches und anziehendes Gepräge aufdrückte. Galt es, ein Haus zu errichten, so strömten die Nachbarn zusammen, und unter ihren kräftigen Händen fügten sich die schweren Balken, die leichten Bretter zu dem einfachen, aber ausrel chenden Schutz gewährendenBaue. Diese vereinte, freiwillige, mit Bienenemsigkeit schaffende Hilfe war in gleicher Weise bei dem Aushülsen des Maises bereit, und jeder Tag fleißigster Arbeit endete unter der Theilnahme der Frauen und Mäd chen mit einer leckeren Mahlzeit und ge m v m r. lelllgen eiuttlgungen. ail es, cm neues Stück Land urbar zu machen, so .waren die Nachbarn mit ihren Gespan nen zur Hand, die Ernten wurden, je nachdem die Reife auf den einzelnenFarmen vorschritt, von einer großen Anzahl Sensen und Sicheln vom Boden getrennt, und bei der Errichtung von Getreideseimen und Heuschobern war der Fleiß der Nachbarn bald auf der einen, bald auf der anderen Farm thätig. Die Milch wanderte in wöchentlichem Wechsei in die verschiedenen Häuser, um dort in größeren Quantitäten mit besserem Nutzen in Käse verwandelt zu werden. Wenn ein Farmer ein 3!ind schlachtete,, so theilten die Nachbarn das Fleisch unter sich, zur Entfernung schwerer Baum stämme eilten dieGespanne aus der Um gebung herbei und die Erträge verschie schiedener Farmen erreichten in gemeinschastlichen Sendungen den Markt. Veränderte Verhältnisse haben zur Abschaffung dieser Art dcr gegenseitigen Unterstützung und der gemeinschaftlichen Arbeit geführt. Viele Farmer sind wohlhabend geworden und benutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, ihre Unabhängigkeit von nachbarlicher Hilfsleistung zu zeigen. Für. dauernde Dienstleistung gemiethete und vorübergehend angestellte Arbeiter verrichten alle nothwendigen Arbeiten, umfangreiche Landstrecken, die urbar zu machen wären. sind nicht mehr vorhanden, bessere Pflüge, Cultivatoren und sonstige Geräthe erleichtern die Arbeit, die Zahl der Zugthiere hat sich vermehrt, die Eisenbahnen durchziehen so vielfach das Land, daß beinahe jede Farm nur wenige Meilen von irgend einer Station entfernt ist, die Landstraßen und Communica tionswege befinden sich in besserem Stande, so daß der einzelne Farmer seine Frucht mit den eigenen Thieren zu Markte zu bringen im Stande ist. Die Farmgebäude werden entweder in derselben Weise zu contractlicher Aussührung vergeben, wie die Häuser in der Stadt,oder doch vonprosessionellenZimmerleuten und Maurern errichtet, die Jähe und Binde- und viele andere Maschinen machen es jetzt dem Einzelnen möglich. Arbeitsleistungen zu liesern, welche die früheren um das das Zwanzigfache übertreffen.- So ist in der That die frühere gemeinschaftliche Arbeit und gegenseitige Unterstützung nicht mehr erforderlich, hat sich dafür aber neuen Aufgaben zugewendet, neue Bahnen betreten und wird dies voraussichtlich in Zukunft in noch viel höherem Grade thun. Die Erfahrung hat bis jetzt schon gelehrt, daß die Farmer durch gemeinschastliche Verwerthung ihrer Producte, namentlich von Wolle, Vieh und Getreide, nicht minder durch den gemeinschaftlichen sw m . . . . . r . i . AN laus von i'xeuernngsmaierlat undProVisionen wesentliche Vortheile erlangen können. Sodann gibt es eine Menge kostspieliger Maschinen, für welche aus einer einzelnen Farm nicht Arbeit genug vorhanden ist. Maschinen zum Ziehen von Gräben, zur Herstellung von DrainirRöhren, zum Säen, Kartoffelpflan' zen, sowie die großen und schweren Wal zen werden zweckmäßig von mehreren Farmern gemeinschaftlich angeschafft und
venutzl. ?o oeneyen jajon zahlreiche Vereinigungen die ihren Mitgliedern eventuell auch Farmern, die nicht zu dem Vereine gehören, die Benutzung derartiger Maschinen gegen festgestelltes Entgelt ermöglichen und die sich ergeben den Einnahme zur Bestreitung von Neparaturen und zu Neu-Anschassungen denuZ.en. In vielen Gegenden wird der Gebrauch der Silos immer allgemeiner, derselbe macht die Benutzung einer Maschine zum Zerkleinern 'der Futtervorräthe wünschenswerth, die sür die Arbeit aus 20 Durchschnitts - Farmen völlig ausreicht. Dasselbe gilt von kleinen, trankportabeln' Dampfmaschinen, die billiger als Pferdekräfte arbeiten. Endlich bietet sich den Farmern noch außrordentlich günstige Gelegenheit zur CoOperation in der Anlegung von Teichen, Eishäusern, imWepflanzcn der Straßen und Wege mit Bäumen und in der Durchführung eines über größere Strek ken ausgedehnten Drainirsystems. Neue Exportartikel. Die Stadt Winnipeg in Canada macht öffentlich bekannt, daß sie einen unbegrenzten Vorrath von Katzen zu importiren wünsche. Für jede einzelne, ausgewachsene Katze wird $1. 00, sür ein Dukend junger Katzen der Betrag von $1000 osserirt. Alle großen Städte in den Ver. Stiaicn haben einen Ueberfluß an Katzen. Die. Gelehrten an unseren Hochschulen und Colleges zcrbre chn sich die Köpfe, was Winnipeg mit den vielen Katzen au th..n aedenle. Männer, die das Studium der Katze, zu iyrem Specialfache gemacht haben, weisen nach, daß, wenn Winnipeg etwa von Ratten und Mäusen überschwemmt sein sollte, die Katzcn nicht geeignet wären, Befreiung von diefer Plage zu verschaf fen. Die Katze geht blos, wenn sie vom Hunger angetrieben wird, aus die Jagd nach Ratten und Mäusen, und auch dann erlegt sie nicht mehr, als sie zur Befried!gung ihres HungerL braucht, also täglich ungefähr ein Stück Wild im Durchfchnitt. Wenn die Katzen Junge haben, brauchen sie allerdings auch Mäuse und später Ratten, um vermittels derselben die jungen Kätzchen in der Kunst des Mäuse- und Rattenfanges zu unterrichten. Auch in diesem Falle verfahren i doch die alten Katzen meist so i konomisch, daß ost ein Mäuslein oder eine Ratte für den Unterricht mehrerer Tage vorhält. Andere Gelehrte glauben daher, daß sich plötzlich eine ungewöhnliche Katzenliebhaberei der Frauen in Winnipeg bemächtigt habe. Auch dieser ?lnnahme steht die Thatsache entgegen, daß die Anzahl der weiblichen Bewohner von .Winnipeg viel kleiner ist., als diejenige der männlichen,und so ist man schließlich gezwungen, Denjenigen Gelehrten zuzu stimmen, welche die Nachfrage nach den Katzen damit erklären, daß die Männer daselbst, die keine Frauen kriegen können, sich Katzen anschaffen, um ihren Häuslichkeiten hierdurch einen gewissen geselligen und anheimelnden Anstrich zu verleihen. Als gutes Mittel, störrische Pserde einzubrechen, empfiehlt ein Fuhrwerksbesitzer, dieselben auszuschirren, an die lange Leine zu nehmen und im Kccise herumzujigen, bis si: schwindelia w?rden. , ' Asm Inls:l.se. U n s e r C o n s u l inBrüsse, berichtet, daß die Erzeuanisse der amcrikanischen Glasfabrikation in Belgien leichter und fchneller Eingang sinden könnten, wenn die Wasserkrüge rleiner und die Bierglüser größer hergestellt wurden. Unsere Glaslabrikanten joll ten sich das hinter die Ohren schreiben, sie brauchen nur das Material, was sie an den Wasjcrkrügen abzwacken, den Bierglasern zuzuwenden. S a l m i M o r se ist ik n v e rwüst lich. Von New Bork wird gemeldet. daß er nunmehr, nachdem alle seine Ver suche zur Concesstonirung '.seines Pas sionssvieles" durchaefallen sind, bei dem Mayor um eine Licenz für seinen Tem pcl" nachgesucht, um dort ein ganz neues Stück unter dem sonderbaren Namen A bastle ;xnong PeUicoats"(2arm unter Unterröcken) aufzuführen. Morse weigert sich. Näheres über das Stück selbst zu sagen, deutet aber an, daß so Etwas.' wie ein Ballet in Schleppklei dern" damit gemeint sei. Im Publikum heißt es mzwisch:n, daß Morse eine Bur leske aus die neuliche Weigerung, ihm eine Eoncesuon sur sein Panionsspiel zu geben, im Schilde führe. Jedenfalls scheint der Mayor geneigt zu sein, sich des. Näheren zu erkundigen, und ha! Morse in drei Tagen wiederbestellt. Der- Dampfer Afrika", welcheram 27. März von N.'w Jorl nach Lcith und Hamburg abging, und 'laut telegraphischer Meldung von Ham bürg dort als verloren betrachtet wird, stand unter Leitung des Capt. Buchholtz, eines allgemein als sehr tüchtig gerühmten Seemannes. Der Dampfer hielt 1500 Tonnen, wurde in Glasgow von A. StephenS & Söhnen gebaut und von Edward Carr in Hamburg geeignet. Seine Länge betrug 250, feine Breite 33, seine Tiefe 22 Fuß. Er war in 5 Compartements getheilt.. New Yorker Agenten der Linie sind Gebrüder Seager. Als er von New Jork abfuhr, hatte er 51,809 Faß Schmalz und vier Kisten Ackerbau - Gerätschaften, aber keine Passagiere an Bord. DaS lächerlich st eSchweineverbot ist wohl das .der Nachgeborenen des göttlichen Sauhirten". Die Einfuhr in Griechenland betrug im letzten Jahre circa $899,10;, die Ausfuhr $319,407. Unsere Einfuhren aus Griechenland bestanden fast ausschließlich aus Früchten und Nüsien, während die Ausfuhren dorthin aus folgenden Artikeln bestanden r Petroleum : $329,232 Mais 19,709 Holzwaaren 400 Zusammen..., $319,407 Da sind alle Artikel, die wir den
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Nachkommen der alten Griechen schickenden möge. Nellie war bei allen ScharAmerikanisches Schweinefleisch bekommen hutzeln von Mahclla ab anwesend und die neuen Griechen ebenso wenig zu Ge. betheiligte sich auch an der Erstürmung ficht, wie die alten. ,der Schanzen von Tel. el -Kebir. Die Wie bereits gemeldet' ; n Officierc und Mannschaften haben der zu New York auf Betreiben des Dr Chandler. des Präsidenten der Sani-täts-Commission" eine Quantität Th e bliUt ,b"? rps Admiralität ihm als gefälscht in Beschlag genommen vor gestatten die Medaille der Kömgm den. Es handelt sich dabei um nich, den Stern des Khed weniger als 3503 Kisten (200.000 Psd l be estigen. Die Admiralität durste dem sogenannten Pingsney-Thees. Eigen, gellen tsuche schwerllch thümer der Waare sind die Theehändl Qr fate 5 Gunsten Nellie'S eme AusJames Purdon und'Augustus Wiggin. "we gemacht werden, so konnte dem Verschiedene Theehändler und auch del Ahmten Pude des .57. InfanterieAnalytiker des Sanitätsamtes hab ' beschworen, daß der Thee ..gepudert" und btt ?"tedes Regiments den Zulumit schädlichen Minerals verseht ist. kneg mitmachte, ebenfalls eme Medaille aber ein Aussehen hat. durch welches da ""sagt erden zumal .er in der Publikum und auch die K!ei.ihändler be acht von Ginghilova zweimal schwer i . , irVnittt nPr tnitrn
trogen weroen tonnen. Ale Herren , i . . o Puroon und AZiggln trcht nach dem Ge sche von 1881 nicht allein der Verlust derWaare, sondern auch noch eine schwere Gelddutze. Die letzte Conserenz der Eisenwerkbesitzer mit dem Vorstande der Arbeiter in Pittsburg ist erfolglos ge wesen. und wenn erstere auf ihrem Beschlusse beharren, am 1. Juni die Löhne herabzufetzen, so werden mit einem Schlage 100,000 Leute arbeitslos. Alle Werkstätten und Gießereien werden feiern; in Pittsburg sieht man mit Bedenken den Folgen entgegen, die ein so nesiger Ausstand aus die dortigen Zustände haben muß. Seine bundertste Fahrt hat der Dampfer Colon" von der Pacisic Mail Linie,. der Ende vor. W. von Aspinwall in New Aork eintraf, zurück gelegt. Derselbe hat zehn Jahre zu diesen Fahrten gebraucht und dabei in run der Zahl 400,000 Meilen See durchfurcht. Seine erste Fahrt machte er im Mai 1873. 'Im Columbia -College in New Jork hielt Ende voriger Woche Prof. W. P. Trowbridge eine Vorlesung über die sanitären Grundregeln, die in der modernen Baukunst nicht außer Acht gelassen werden sollten. i,Zusuhr,und Unterhaltung von reiner Lust und reinem Wasier", so lauten diese Regeln. Die Wasserzusuhr ist das Problem, an dessen Lösung alle, besonders die großen Städte laboriren, und die meisten der-1 selben haben keine Kosten gescheut, um gutes, gesundes Wasser aus meilenweiten Quellen mittels Leitungen nach den Wohnhäusern zu bringen. Als allgemeine Regel gilt, daß in Städten 750,000 Gallonen Wasser auf die Quadratmeile kommen müssen ; die frische, gesune Luft ist von Natur da, wird aber in den großen Städten verdorben und vergiftet, und das Hauptaugenmerk muß darauf aericktet sein, dies? Nern?stnnk,
zu verhindern. Das durchgreifendste ! Leone und der Republik Liberia annecMittel zur Erreichunz dieses Zweckes ist t'tirt hat. Frankreich, meint das ge-
die Anlegung eines rationellenSewer Systems, das allen und jeden Unrath aus den Straßen und Häusern sofort und gleichmäßig abführt und aus dem Bereiche der Stadt entfernt. Die Kanalisation der Setters" nach den die Städte durchschneidenden Flüssen oder: Bächen ist ein durchaus zu verwerfendes System, insofern dadurch das Wasser auf eine weite Strecke hin ungesund gemacht wird. Das theilweise in England und in Brüssel, Belgien, ange wandte System der Verwerthung der Sewer"-Abflüsse zu Gunsten des Äckerbaues ist sehr empfehlenswerth. In Seestädten müßten aber jedenfalls diefe Abflüsse nach Plätzen abgeführt werden, die abseits vom Hasen liegen. In Newport, R. I., hat ein Rosenbusch von. der Marschall Neil Varietät im vorigen Jahre O,000 Blüthen getragen, von denen keine unter 10 CtS. verkaust worden ist. Die Abnahme in den Zolleinnahmen der ersten vier Monate dieses Jahres gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres beträgt 7.000,000 und die Abnahme im verflossenen Monat gegen April 1882 3.500,000. Im Zollamte ist man der Ansicht, daß der am 1. Juli in Krast tretende neue Tarif dies verur sacht hat, da die Importeure jetzt nur ihren dringendsten Bedarf von Europa beziehen und die nicht augenblicklich nöthigen Waaren in den Zollspeichern la'gern lassen, um auf diese Weise nicht zur Zahlung dcr gegenwärtigen höheren Zölle gezwungen zu sein. Bei manchen Artikeln fällt der Zoll ganz weg,wie z.B. bei Cafsta, Nelken,Muskatnüsfen,Pfefjer, Makkaroni und Früchten, für welche im vergangenenJahre über N.500,000Zoll entrichtet wurde. Die Einsuhr dieser Artikel ist natürlich so viel wie möglich beschränkt worden, wie dies auch bei anderen Artikeln, bei welchen die Zollgebühren nur ermäßigt wurden, der Fall ist. . Qom Auslande. Die Weltausstellung in Rom ist fast aufgegeben worden. Jetzt hat sich Mailand des Planes angenommen und will die Ausstellung hier im Jahre 1887 auf dem großen Waffenplatze einrichten. Es hat sich bereits ein Comite gebildet. Man kann nicht in Abrede stellen, daß, wenn überhaupt eine Weltausstellung in Italien sem soll, Mailand sich vor allen anderen italienischen Städten dazu eignet ; es ist in diesem Punkte weit mehr Hauptstadt wie Rom. Der Schweizer Bund esrath hat die Einladung zur Moskauer Kaiserkrönung definitiv abgelehnt und dies in einem schreiben an Herrn v. Hamburger, den russischen Gesandten in Bern, mit dem vom Bundesrathe von jeher geübten Gebrauche, bei derartigen Feierlichkeiten sich nicht vertreten zu lassen, motivirt, wobei er für die ihm zu Theil gewordene Ebre bestens dankt und dem kaiserlichen Paare feine Glückwünsche zu dem bedeutungsvollen Acte darbringt. Die eng lische See-Ar llllerle hat ein sonderbares Gesuch an die Admiralität gerichtet. Sie bittet nämlich, daß ihr LieblingShund Nellie, welcher sie während des ganzen Feldzuzes in Egyvten begleitete, decorirt wer-
verwundet wurde.
Die Heilsarmee inLonvon hielt am 10. April unter dem Vorsitze des Generals" Booth und seiner die Harse und Zugharmonika spielenden Töchter ihr Meeting ab, an welchem mehrere tausend Personen theilnahmen. Nachdem das vorgeschriebene HallelujahPelotonfeuer abgegeben worden war, nschdem man auf denKnieen exercirt und andere Kunststücke unter betäubendem Schreien, Quicken, Geigenfpiel und Tambourlnschlagen aufgeführt, sowie auch heilige Hymnen" nach populären Melodien, z. B. In Lindenau, in Lindenau", gesungen hatte, erstattete der General" nach einigen bitterbösen Ausfällen gegen die vom Teufel besessenen Gegner der Heilsarmee denJahresbericht. der einen deutlichen Beweis sür die merkwürdige Zunahme der religiösen Bewegung und der Prosperität des Boothsch? Unternehmens ablegt. Die Armee zählt jetzt 1200 Officiere, die 481 Bataillone" vertreten. Das Jahrescinlommen bezifferte sich auf 121,000 Pfd. St. Die Sitzplätze in den Kasernen betragen nahezu 500,000 an Zahl; die von der Armee gezahlte Miethe erreicht die nette Summe von 20,000 Pfd.-St. Das unbewegliche Eigenthum der Armee, dessen Werth vor drei Iahren nur 17,000 Pfd. St. erreichte, beträgt nunmehr 150.000 Psd.St., wovon 90,000 Psd. St. baar bezahlt wurden. Die am Schlusse des Meetings veranstaltete Sammlung trug 7150 Pfd. St. ein; darunter befanden sich mehrere Beiträze zu 1000 und 500 Pfd. St. In einem läng eren Arlikel beklagt sich das Parlement" über die Haltung der Londoner Journale, die sich über die angebliche EroberungsPolitik Frankreichs gerade in demselben Augenblicke aushalten, wo England, das bereits den sechsten Theil der gefammten Erdoberfläche besitzt, NeuGuinea und 'einen Landstrich zwischen der Sierra nannte Blatt, werde sich dadurch nicht abhalten lasten, im' kleineren Maßstabe das Beispiel zu befolgen, welches England ihm hinsichtlich der Colonien gcgeben hat. Es wisse sehr wohl, daß, wenn die Erweiterung seines Absatzgebietes und die Ausdehnung seiner Besitzungen in gewissen Kreisen Eifersüchteleien wecken, die 'sich, hinter der Maske einer geräuschvollen Philanthropie verbergen, ganz Europa in dem Erwachen der Colonisirungslust das beste Pfand der entschieden friedlichen Gesinnungen Frankreichs und die beste Bürgschaft für die allgemeine Sicherheit blickt. In der That läßt sich Frankreich durch die Angriffe der englischen Blätter nicht abhalten, von Annexion zu Annexion zu schreiten. Im deutschen Fischerei'Ler eine in Berlin erstattete neulich Proseffor MöbiuS aus Kiel einen Bericht über den Versuch die amerikanische Anster in der westlichen Ostsee anzusiedeln. In den letzten 40 Jahren 'sind wiederhat Versuche gemacht worden, die europäische Auster in der Ostsee anzusiedeln, alle oiese Versuche sind aber mißlungen, da die Austern verkümmerten und sich nicht fortpflanzten. Der neueste Ansiedeungsversuch ist nun mit Nordamerikanischen Austein angestellt, welche nach den Untersuchungen des Professor MSkZus eine ganz andere Austernart, als die europäische ist, bis zu einer Gröe von vierzehn Zoll wächst und auch viele physiologische Eigex'hümlichkeiten zeigt. Während beispielsweise die europäisch: Auster jährlich eine Million Eier produzirt, steigt diese Zahl )ei der amerikanischen Auster bis auf 9 Millionen ; letztere schützt auch nicht, wie es die europäische Auster thut, die Brüt so lange, bis sie umherschmimmen kann. Der Gedanke, amerikanische Austern in der Ostsee anzusiedeln, ist' von dem Ingenieur B. C. P. Meyer in Hadersleben ausgegangen, welcher eine Gesellschaft zusammengebracht und für diese die Erlaubniß erwirkt hat, Austern in der Ostsee auszusetzen. Herr Meyer ging Ende 1879 selbst nach Amerika, brachte 1.200,000 Stück kleine und 500.000 Stück größere Austern mit und legte sie an zehn verschiedenen Stellen der Ostsee aus beinahe von der dänischenGrenze im Norden bis südlich nsch dem Alsensund. Die - Untersuchung der Stellen, wo die Austern ausgelegt sind, hat zu den verschiedensten Resultaten gesührt. An einzelnen Stellen sind nur wenige Austern aufgefunden worden, an anderen mehr. Da, wo das Seegras wuchert, gehen die Austern zu Grunde, die besten Resultate wurden südöst lich von Alsen vorgesunden, wo günstizer, wandelbarer Boder.- vorhanden ist. Doch ist überall sehr wenig Brüt und zar keine kleinen Austern vorgesunden worden, auch sehen die Auflern wäfferig und mager au. Zweifellos sind diese Ansiedelungsversuche, die vielleicht Auslicht auf Erfolg haben, da die in die Ostsee geletzten Austern nun schon drei Winter iebend überdauert .haben, von der größten Wichtigkeit, und der Verein hat alle Veranlaffung. die verschiedenen Arten der amerikanischen Auster, ihre öebensbedingungen in Bezug auf Salzzehalt und Temperatur des Waffers geaau festzustellen und daraufhin ihre AnsikdelungSfähigkeit in Europa zu prüfen.
