Indiana Tribüne, Volume 6, Number 227, Indianapolis, Marion County, 5 May 1883 — Page 3

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' ,p - vi;j V . - !TSWAM? 'Ätai 'Ä - Lk ?MSA der große SchmerzenjNcr beilt Rheumatismus, RückeuZchmcrzen, Verreukuugen, Kopfschmerzeu, Zahuschmerzcn, Gliederreißen, älcurilljjia, Jrofttculen, Jtaiilumgcn, Bcc!ud, ijtwcnfcfui)), Brandwunden, Schnittwunden, Verstanchnngen, Qnetschnngen, Hüftenleiden, Gelenkschmerzen. Jakobs Ocl Kilt all ckmer;n, welcke ein öußerlichks - 4.'iml denötbigen. Farmer und Bichzuchtcr finden in dem ?t. JakobsOe! einunubkNrefslicheZ Heilmittel gegen die Gebrechen tS Viehstandes. Jeder Flasche Zt. IokobS Ctl ist eine genaue ttc branbs '.Inweinlnq i.i deutscher, englischer, französi fcr-er. svaniscder. scdwedis'er. dolläneisvber. dänischer, frobmiicbcr. portugiesischer und italienischer Sprache deiaeaeben. Eine Flasche (Zt. Jakobs Oel kostet 5 Cents (fünf Flaschen für S,.oo) ist in jeder Äxothete zu baden oder wird bei Bestellungen von nicdt weniger als $".00 frei n.U allen Tdeilen der Vereinigten Staaten versanrr. Man adrcssire : Tlic Charles A. Vogelcr Co., Olach'Vlger von 21. ?ozeler & Co.) Baltimore. Md. Das todte Hans. Roman von (farl wöllitz. (For.sedung und Schluß ) G::ade, Gnade!" stammelte er unv sän! halb bewußtlos zusammen. Als er wieder zu sich kam, waren ihm die Hände aus dem Rücken gesegelt und er befand sich vollständig in der Gewalt der PoJi Angelika schmiegte sich an Gerhard; neben ihnen stand eine ältere Frau und jener Mann, der amAbend in die Wohnung des Sanitätsraths.gekommen war. Aus seinen Mittheilungen hatte der Arzt und Gerhard vernommen, welch ern (-Mal Angelika gedroht hatte und wie sie gerettet worden war. Der sremde Mann war ein Fischer aus einem Dorse auf der Wiesen - Niederung beim Wall. In jener Mordnacht hatte er, in seinem Kahne sitzend, am Fuße des Walles Aalreusen gelegt. Dicht vor ihm war Angelika in das Wasser gestürzt,aber die langen, aus Weidenruthen geflachte nen Reusen hatten ihren Fall abgeschwächt und den Körper des besinnungslosen Mädchens aufgefangen. Mit geringer Mühe hatte der erschrockene Fischer die i)1erml in leinen (?slnn npjnncn ober 't 4lV4MIv .1. V..iV. ij j i) f V. V V i jiv blieb von tiefer Ohnmacht befangen. Er glaubte, daß ein versuchter Selbstmord vorläge, und ihm blieb nichts übrig, als die Besinnungslose mit nach Hause in sein Dorf zu nehmen. Auch dort unter der Pflege des Fischers und seiner menschen freundlichen Frau kam sie nicht wieder zu sich, sondern siel in Folge des gehabten Schreckes und des Sturzes in das Wasser in ein hitziges Rervensieber und schwebte längere Zeit zwischen Leben und Tod. . Die braven Jischersleute hielten den Gedanken an einen Selbstmordversuch ihres Pfleglings fest und unterließen deshalb jede Nachfrage bei den Behörden der Stadt. Sie hatten aus den Kleidern und der ganzen Persönlichkeit der Kranken ent nommen, daß sie vornehme? Leute Kind sein müsse, wenn sich auch kein Brief oder sonstiges Schriftstück bei ihr gesunden hatic, das ihren Namen verrathen konnte. Sie wollten dem jungen Mädchen,, sowie der Familie desselben den Schmerz und die Demüthigung ersparen, daß dieser vermeintliche Selbstmordversuch öffentlich bekannt würde, was bei einer Anzeige des Falls nicht verhindert werden' konnte.?

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ung ab und yomen bann ohneAussehen sie ihrer Familie wieder zuführen zu können. Wie aber erschraken sie, als diese Gene ung und mit derselben das Vewuntsein Angelika's wieder eintrat und sie nun vernahmen, welchem schändlichen Verbrechen das Mädchen beinahe zum Opfer gefallen wäre. Angelika kannte die Verhältnine im todten Hause letzt zu genau. um es nicht vorzuziehen, ihren Lebensretter zu dem ihr wohlaenemten Santltats rath zu schicken. So wie letzterer und Gerhard die zugleich erschütternde und doch freudige Nachricht von Angelika's Schicksale ersahren hatten, waren sie nach heimlicher Anzeige des beabsichtigten Mordes nach dem Fljcherdorse ymubergesegelt und hatten Angelika von dort abgeholt. Unter dem väterlichen Schutze des Sanitätrathes, unter liebender Vorsorge Gerhard's war sie beim Einbruch der Dunkelheit in 'die' Stadt zurückgekehrt. hr Erscheinen vor dem todten Hause war in Folge reiflicher Ueberlegung geschehen. Das Entietzen des Mörders bei ihrem Anblick war der Ansang seiner strafe gewesen und unter der Wucht die ses Entsetzens hatte er nicht zu leugnen vermöcht, sondern, indem er um Gnade flehte, sein Verbrechen im ersten Schreck eingestanden. Der durch alle diese Vorgänge entstanoene Tumult und Lärm ließ die Dienerschast des todten Hauses erwachen, und 'letzt wurde auch die Herrin deslelben geoeckt. Unbeschreiblich war die Ueberraschung der Frau Dreßler, als sie Alles erfuhr. Es entjetzte sie der Gedanke, dan ihr Haus so lange einen Mörder beherbergt habe. Armes Kind," jagte ne zu Angelika, indem sie dieselbe in ihre Arme schloß. das Bestreben meine? künftigen Leben soll sein. Dich Deine unerhörten Leiden vergessen zu machen ! Von heute an bist Du meine Tochter!Den Reit der Nacht mute Fräulein Angelika in dem Schlafzimmer ihrer Großtante zubringen; dieselbe ließ das junge Mädchen nicht mehr aus ihrer Nähe. Gerhard kehrte an Bord des Delphin" zurück, als er die Geliebte unter dem Schutze ihrer Großtante in Sicherheit wukte. Ein Zufall verzögerte das Auslausen der Flotte um einige Tage und Gerhard konnte wieder ans Land zurückkehren. Der 10 lange' und so schwer umwollt gewesene Himmel der beiden jungen Liebenden hatte sich für sie nun glänzend aufgehellt. In Frau Drevler's und des Sanltats raths Gegenwart fand am nächsten Tage die Verlobung des glücklichen jungen Paares statt: das erste freudige Ereigniß im todten Hause nach so vielen Jahren voll Ungemach und Trauer. Schluß. Der Sommer war vergangen und die klaren Strahlen der Herbstsonne beleuchteten sehrveränderteVerhültuisse im Dreßler'schen Hause, welches das Ephlteton todt" gewiß schon längst nicht mehr ver diente. Hinter den blank geputzten Fensterscheiben lachten freundliche und glücklich ausschauende Gesichter auf die Straße hinab, und die wuchtigen, eisenbeschlagenenThorwegflügel des alten Giebelhauses standen von früh bis spät weit offen. Frische Luft und Sonnenschein drangen in den breiten Hausflur und verbreiteten sich von da aus erwärmend und belebend durch alle Räume des Hauses. Gäste strömten unaufhörlich hinein, wie zu den Zeiten früheren Glanzes. Die liebliche Braut Angelika von Bartenstein war ein mächtiger Magnet, Gäste ans al len Ständen der alten Patrizierstadt anzuziehen, und Frau Dreßler, die ihre Trauer um die längst Dahingeschiedenen in das 5)eiligthum ihres Herzens zurückgedrängt hatte, verstand es, den Gästen ihr Haus lieb zumachen. In den Parterrezimmern wohnte ihr neuer Geschäftsführer, der Niemand anders war als ihr Neffe, Paul vonBartenstein, der Vater Angelika's. Jener, der in Amerika vergebens eine vörtheilhaste Verwerthung seiner Malkunst gesucht hatte und in weiter Ferne krank gelegen, war im Laufe des Sommers nach Europa zurückgekehrt. Bei Ankunft in der Rendenz war sein erster Weg nach der PensionSanstalt des Fräulein Sorau gewesen. Sobald ver nominell, daß seine Tochter nicht mehr dort weile sondern von der Vorsteherin zu Frau Dreßler geschickt worden sei, reiste er mit dem nächsten Znge nach dem Wohnort seiner Tante. Er wurde von derselben mit ausrichtiger Herzlichkeit, von seinem bräutlichen Töchterlein mit Jubel empsangen. Paul kam überdies seiner verwlttweten Tante äußerst gelegen, denn sie gebrauchte einen Mann, der ihr in geschäftI i- r l f cy i l ! u r. ucner innaji ocicrrouiiuiig ujrc gron Vermögens zuverlässig zur Seite stand, und wer war dazu geeigneter, als ihr Neffe Paul, dessen ehrenwerthen Charakter sie nie bezweifelt und deffen einstige, ihr anstößig gewesene Heirath sie nach Angelika's Anerkennung nun vergeben und vergeffen hatte. Jordan war von dem Schwurgericht für den mit Ueberlegung ausgeübten Mordversuch an Angelika zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurtheilt worden, was bei seinem Alter er stand in der Mitte der Fünfzig einem TodeZurtheil gleichkam. Dorothea ging k!i zimperlicher Verlegenheit im Haufe umher. Sie sürchtete, daß ihr Jedermann ansehen müsse, wie sie einen als Mörder verurtheilten jetzigen Zuchthäusler als Bräutigam und Ehemann erstrebt habe. Sie suchte durch unermüdliche Aufmerksamkeit gegen ihre Gebieterin und Angelika die Irrthümer ihrer eigenen Vergangenheit zu sühnen. Unter den Papieren Jordan's hatte Baron Paul auch den Brief seines Bruders Leopold gesunden, In welchem dieser an Jordan die zehn Prozent für seine )ienstlelttl:nqen bei ,zrau Lreler gebo

ten hatte. Panl war edel aenua gewesen.

diesen Brief, ohne daß ihn ein Dritter gelesen, seinem Bruder Leopold zurückzustellen. So blieb Leopold's sehr problematisches Geschäftsverhältniß mit dem jehigen Zuchthäusler Herrn Jordan aller Welt ohne Ausnahme verborgen, und auch Baron Leopold konnte, ohne zu errothen ausgenommen vor seinem Bruder zu der Hochzeit von dessen Tochter Angelika im Dreßler'schen Hause erscheinen. Diese Hochzeit wurde mit fürstlicher Pracht gefeiert, als der Marinekapitain Gerhard von Dewitz im Herbst mit dem Delphin" und den anderen Schiffen von den Uebungsfahrten zurückkam. Als an der glänzenden Hochzeitstafel, an der auch das von Frau Dreßler reich belohnte Fischerpaar, das Angelika gerettet, Theil nahm. Gerhard seiner ebeib angetrauten jungen Gattin immer wieder Worte des Entzückens in das Ohr flüsterte, rief plötzlich Frau Dreßler, die dem Braulpaare gegenüber saß, der myrtenbekränzten Braut zu : Angelika, das Bild meines Willibald hat Dir Glück gebracht!" (E n d e.) Dentscke Lokl e Nackriclitett. H am d u r g, 11. April. Eiren sehr schweren, nahezu unerser.lichen Verlust hat die Fortschrittspartei unserer Stadt erlitte,,. Der eiste Vorsitzende des Vorstandks der Fortschrittspartei für Hambürg, der allgemein hochgeachtete und geschätzte Relchstaqsabgeordnete fu-r den ersten Wahlkreis Hamburgs, Hr. Julius 1.1 ii "i t Vanormann, yai genern, wayriazeinncy in einem plötzlicken Anfall von Geistesstörung, seinem Leben ein Ende gemacht. Gestern suchte u,td fand JulluS Sandt mann bei der grünen Brücke in den Jluthen der Elbe seinen Tod. Die Trauer botschaft kiek auf der heutigen Böne Be stürzung und Sensation hervor. Der Name Sandtmann's seit langen Jahren mit allen Bestrebung' auf wohlthätigem Gebiete verknüpft und wo es galt, irgend ein humanes Institut in's Leben zu rufen, oder zu fördern. stand kr. weder persönliche noch finanzielle Opser scheuend, mit an der Spitze. y. ? v. c - v : . (&cine gewlnnenoc kieoensmuroigleii, sein Biedersinn und sein gutkS Herz sicherten ihm selbst bei seinen poli ischen Geanern die größte Hochachtung. Johann Friedrich Julius Sandtmann war zu Dargun m Mecklenburg geboren, aber in Hamburg erzogen; er stand in seinem 56. Lebensjahre. Ursprünglich lutherisch, trat er in der großen sreireligiösen Bewegung der vierziger Jahre in die freie Gemeinde. Später erklärte er sich für konfessionslos. In Hamburg bekleidete er eine Reihe von Ehrenämtern in der Armenverwaltung, derSparkassenverwaltung, der Oberschulbehörde . tw m i . - r r p i :c. )ic :ü5slDi im ftjiioocr 1&5L suyrle ihn in den Reichstag. Darmstadt, 11. April. Da die Provinz Oberhessen durch die fortmäh renden Verwüstungen der Nidder und Nidda den größten Schaden erleidet, sich einzelne Regulirungsarbeiten verschiede ner Gemeinden sogar als schädlich erwei sen, so haben eine Reihe oderhesilscher Abgeordneten den Antrag gestellt, eine einheitliche Regulirung der beiden Fluß läufe eintreten zu lasten. Die Nothwendigkeit dafür ist längst anerkannt, allein bisher hat sich Preußen nicht dazu verstehen wollen, hierbei, wie erforderlich, mitzuwirken. Die Kosten dieser einheitlichen Regulirung sind auf etwa 700800,000 Mark veranschlagt, und hofft unsere Regierung nunmehr, daß seitens Preußens der Sache kein Hinder niß mehr entgegengestellt werde. Unter diesen Umständen hat der erwähnte Antrag im Ausschuß zweiter Kammer bei fällige Aufnahme gefunden, eS wird be antragt, die erforderlichen Verhandlungen einzuleiten, eventuell aber auch ohne Mitwirkung Preußens vorzugehen, waS namentlich von der Regulirung der Nidda gilt, die aus 531.000 M. veranfchlagt ist. Ei sen ach. 11. April. Aus unserem Oberlande wird in diesem Frühjahr die Auswanderung nach Amerika wieder stärker, als in den Vorjahren. Erst vor gestern sind 50 Personen aus demStädtchen'Kaltennordheim, in der Vorderrhön gelegen, ausgewandert,denen in wenigen Wochen ein zweiter Zug nachfolgen wird. Diese Auswanderer gehören aber gar nicht zu den armen, sondern zu den bemittelten Leuten, und sind meist Jamilienverhältniffe und die Hoffnung auf Erlangung. größerer Wohlhabenheit die Motive zum Verlosten der Heimath. Bade nB den, 11. April. Zur Bestätigung der Meldung, daß die Km serin von Oesterreich aus 'einem Spa zierritt von einigen Knaben mit Steinen geworfen sei, wird mitgetheilt, daß heute früh in allen Schulen das Werfen, sowie das Betreten des Waldes auf 4 Wochen streng verboten ist. In der Michelbach hatten die Buben sogar Ketten über den Weg gekannt, um die Kaiserin am Durchreiten zu verhindern, und warsen mit Steinen. D o r t m u n d, 15. Apkll. DieOpfer, welche der Bergbau an Menschenleben fordert, sind entsetzlich bock. Von den Mitgliedern des Märkischen Knapp schaftsvereinS sind in den letzten fünf Jahren nicht weniger als 846 Mann derart verunglückt, daß der Tod inner halb 24 Stunden nach ersolgter Verunglückung eintrat. ES verunglückten 1878 von 48.201 Mitgliedern 144, 1879 von 49.761 Mitgliedern 138; 1880 von 52,313 166; 1881 von 55,201 153 und 1882 von 59,326 Mitgliedern 260 Mann. Dre Zahl derjenigen, die später als 24 Stunden nach ersolater Verun aluckung gestorben, läßt sich nichWenan feststellen. Ueberhaupt verletzt, so daß ärztliche Behandlung eintreten mußte. wurden von den Mitgliedern genannter Knappschastskassen in oben angeführtem Zeitraum 25,000 Personen.

Wien, 13. April. Vor ungefähr zwei Jahren hat ein auf dem flachen Lande ansäffiger Tischlermeister. Namens Michael Propst, der hiesigen Polizeibehörde die Anzeige erstattet, daß er in der Wechselstube zum Mercur" eine Pro messe aus ein halbes ungarisches Prämi' enloos gekauft und die Serie und Nummer derselben in ein Notizbuch eingetra gen habe. Vier bis fünf .Tage nach der Ziehung sei er in GeschästSangelegenheiten nach Wien gekommen und habe die Promesse in der Wechselstube zum Mercur" mit der Anfrage präsentirt, ob auf dieselbe ein Gewinnst entfallen sei. Man bedeutete Herrn Propst, daß er nichts gewonnen habe, und er ließ die seiner Ansicht nach nunmehr werthloS gewordene Promesse im Geschäftslokale zurück. In seine Heimath zurückgekehrt, siel Herrn Propst ein wiener Zeitungs dlatt in die Hand, in welchem sich ein Verzeichniß der gezogenen Serien und Nummern der ungarischen Prämienloose befand und zu seinem größten Erstaunen will er rmn die Wahrnehmung gemacht haben, daß auf seine Promesse,deren Serie und Nummer gezogen worden war, :in Gewinn von 100,000 Fl. entfallen sei. Auf Grund dieser Wabrnebmuna

erstattete Propst bei der Polizeibehörde die Anzeige ; sowohl Propst als auch Frau Eohn wurden einem eingehenden Verhöre unterzogen und die Protokolle an das Landesgericht geleitet. Dieses Gericht hat sich nunmehr nach fast anderthalbjahriger Untersuchung veranlaßt gefunden, die Jnhastnahme der Frau Charlotte Cohn zu verfügen. Sie war durch volle zwanzig Jahre allzemeine Inhaberin der Wechftlstub: zum Mer kur" und trat vor zwei Jahren, als das Geschäft in andere Hände kam, von der Leitung, des Geschäftes zurück. Frau Cohn ist aus Preßburg gebürtig, 55 Jahre alt und Wittwe. Michael Propst, wohnt bereits seit einigen Jahren in Wien, war ehemals Kutscher,zuletzt Gastwirth. Breslau. 10. April. Am 1. Juli v. I. erfolgte hier die schwurgerichtliche Verurtheilung der Clavierlehrerin Clara GeiSler zu zweijähriger Zuchthausstrafe wegen Anstiftung zur Beibringung von ffr. Am 13. September hob das Reichsgericht dieses Urtheil wieder auf, und gestern, nach abermaliger schwurgerichtlicher Verhandlung, wurde die Angeklagte vollständig freigesprochen. Die 18jährige Dienstmagd Theresia Langner, als einziger Belastungszeuge, hatte nämlich am 17. Januar 1881 unter der Anklage, ihrer Brotherrin, der Wittwe Hahn, Gift in die Getränke gemischt zu haben, vor Gericht ausgesagt, sie sei dazu von der Geisler verleitet worden. Dieses ist nunmehr als eine Lüge crwiesen. Dr. HugoO.Patttzer Är;t, Wundarzt n. Gcbttrts' belfer, Office: TXA . Dolnwaro St. 5' rechenden : lti lt Uhr Vorm; 3-4 UhrNschm. Wohnung: 4X!3 Mttdlson Ar., Ur. 4101 cheller'S frübere Office. Sp-echstunden: 8-SNbrorm.: l-Z U!,r achm; 7 Uhr Ader.dS. Keif TelerkonSerd.nduna Hilft) HP Alle Arten Bauholz zu den niedrigsten Preisen. Großer Vorrath in Äalken, Brettern, Stammen, und Holz sür G a r t e n z ä u n e. Gel-. FRÄSER & C0LB0RN, Ecke Ct Wasbingtonstraße und Michigan Avenue. Zur Beachtung! Meine Bekannten und dem Publikum im Allgemeinen diene zur Kenntniß, daß ich in meiner vorzuglich eingerichteten G r o e e r y, stet fiische und gute Waaren siihre und mich bemühen werde, meine .Üundei gut und billig zu bedienen. Philip Giieiither, Sk.-W. Ecke der MeCartystr. und Madison Ave. Dr. A. FELDER, Arzt, Wundarzt tlld Geburtshelfer. Office und Wohnung. Mo. 449 Sud Woi Äir. Von 8 1 Uhr Vorm. Sprechflunden n i 3 Mittags. 7 Abends Dr.n.S.CiinniHaliam (5s Wirt Tkt ch gklprochen.) N. 354 Süd Meridian Straße. IIin.iniol, Im1Tkleplzonire nach George F. Norst'Z Apotheke. Dr. A. J. Smith, Arzt und Wund - Arzt A. 339 Küd Dtlawarestr., INDIANAPOLIS, IND. tey Telephon in der Offlk und Wohnung. Spricht deu'lch und enzlifch.

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