Indiana Tribüne, Volume 6, Number 222, Indianapolis, Marion County, 30 April 1883 — Page 2

ZMaua Hriiiüne.',

FSgkZlZk' und Sesvkagsarsz fii j , Qfkkce: SS. DelüwareMtr Indianapolis, Ind., tt April 183. LuttgensHWittSsucht. Die Leser wollen, wenn sie die Ueberschrist erblicken, nicht sürchten, daß wir ein Thema behandeln, welches die lägliche Presse füZliÄ den Fachschristen zu überlassen hat. Wir begegneten aber in dem neuesten Hefte des populär Science Monthly" einem Aussah- des be rühmten ArzteS Dr. Felix S. Oswald, welcher den gefährlichsten Jcind der Mensöheit und das gegen denselben an--zuwendende Verfahren mit so wissen schaftlicher Bestimmtheit und warmer Ueberzeugung bespricht, fcaü wir die roe sentlichsten Punkte seiner Auseinandersetzung in Folgendem zusammenfassen: Erwirb heutzutage iiszumUeberdrusse behauptet, daß der Unmäßigkett im Genusse berauschender Getränke die vcrHZltnißmaßig meistenMenschenleben vorzeitig zum Opfer fallen. Keinem ver nünftigen Menschen wird 5 einsallen, die verheerenden Wirkungen der llnrnii ßigkeit verkennen oder unterschäken zu wollen, aber jene Behauptung ist unwahr und bleibt es selbst dann noch, wenn man den vorzeitigen Todesfällen durch Unmäßigkeit diejenigen durch Opiumgenuß hinzuzählt. An der Un Mäßigkeit und dem Opiumlaster und beider Folgen sterben nach den aenauesten Berechnungen im nördlichen Europa 3 und in Nordamerika 4 Personen, wenn in denselben Ländern der Lungenschwindsucht 10 zum Opfer fallen ; mit anderen Worten : die Tuberculose führt durchschnittlich den Tod von dreimal . mehr Menschen herbei, als Unmäßigkeit und Opium. Die Lungenschwindsucht forderte im Jahre 1SS1 in runden Summen in den Ver. Staaten 94.000, im europäischen Britannien 110,000, in Frankreich 105,000, im europäischen Rußland 105,000, in Deutschland 82,000 Menschenleben. In allen diesen Ländern wiederholt sich die Erscheinung, daß die Krankheit auf dem platten Lande am seltensten, hausiger in kleinen Stüdten, noch häufiger in großen Städten, am häusigsten in Fabrikdipricten die Todesursache bildet, und daß sie wiederum in den letzteren in den Bezirken der Spinner- und Weber-Branche weit häusiger vorkommt, cs in den Gegenden der (l!en-, Stahl und sonstiger Fabrikation. Im Norden und Süden, im Osten und Westen hängt das Vorkommen der 5?ranlheit nicht von dem Klima, nicht V. n T. ri ' von vrr größeren ooer geringeren cr änderlichkeit des Wetters, aup.erordent i ' vi-va v I lich wenig von Erkältungen, sondern fast o iz x. . . . , n. , uutajmiiiiüj oavon ao, weicuer geil der Bevölkerung in gezchlossenen Ar beltSläumen und welcher vorwiegend im Freien beschäftigt ist. Das fortgesetzte Einathmen verdorbener oder auch nur wiederholt zum Ein und Ausathmen benutzter Lust ist die beinahe ausschließliche Ursache der Entstehung und Besör derung der Lungenschwindsucht. Diese meine Ansicht steht mit der bekannten Parasiten-Theorie deS Dr. Koch durchaus nicht in Widerspruch. Die unreine Lust füllt die Lungen mit unverdaulichen" Stössen, welche die Bildung und Vermehrung der Parasiten begünstlgen. Hören wir auf, die Lungen mit sticklustigen azotischen Gasen z'u füllen, so werden jene unendlich kleinen Geschöpfe sterben und verschwinden, wie die Spulwürmer, wenn wir als regelmäßige Nahrung Sauerkraut und Speck mit Brot und Aepseln vertauschen. Zerstörte Lungentheile können nicht wiederersetzt.aber unendlich viele Erkrankungen an der Schwindsucht könnten gebeilt, zuverlässig wenigstens in ihrem Fortschreiten wesentlich aufgehalten werden, wenn die Leute nur der Wissenschast glauben oder vertrauen und sich diejenige Willenskraft aneignen wollten, die sich nicht m der Durchführung eines heroischen Entschlusses, fondern täglich l.nd stündlich bewährt. Auch Leute, die durch die Art ihres Erwerbs auf das Verweilen und Arbeiten in geschlossenen Räumen angewiesen sind, können einem Lungenkatarrh, in den micistrn Fällen Ausgangspunkt der Tubeulose,dadurch vorbeugen, daß sie nur eine einzige Stunde taglich darauf verwenden, den Schädlichkeiten entgegenzuarbeiten, mit denen ihre Lebensweise sie umgiebt. Kauft Euch einen Regenschirm und macht es Euch zur Pflicht, alle Eure Wege nach der Fabrik, dem Bureau, dem Comptoir, der Werkstatt, dem Markte, der Kirche zu Fuße zurückzulegen und zwar bei jedem Wette?. Ist der Weg zu weit, so legt wenigstens einen Theil desselben zu Fuße zurück, selbstverständlich auch dann, wenn Euch das erlegte Fahrgeld berechtigt, den ganzen Weg zu sahn. Am Abend geht wenigstens auf eine halbe Stunde außerhalb der Stadt oder in eine Vorstadt mit breiten Stra ßen und niedrigen Häusern; das Umherwandern in den Straßen der Städte ersetzt einen derartigen Spaziergang nicht. Schasst einen Eichen- oder Hickoryklotz in Euern Hof oder Euern Holzschuppen und bearbeitet ihn mit der Axt, auch wenn dieselbe nicht sonderlich scharf ist. Oessnet mehrere Male täglich in Eurem Arbeitsraume die Fenster. auch wenn es noch so kalt ist; Ihr könnt mzwljchen etwas kräftiger einheizen und einen Ueberrock anziehen. Vergeßt nie, daß keine künstliche V:ntilation das dlrecte Entströmen der atmosphärischen Lust entbehrlich macht. Zu Hause dringt ebenfalls aus wlederholteK Qesfnen der Fenster und wählt das größte Zimmer als Schlasraum. Wenn Ihr dabei Euch kräftig nährt, aber gepökeltes Fleisch, saure Gurken, ranugcs Fett, scharfe Ge würze, Käse und Uebermaß im Genusse geistiger Getränke vermeldet, so muslen und werden sich die Opfer der Tuberkll lose vermindern. Shalespearedchen

wunoeroarer azarsvlicr aue jusincii schafiZgebiete durchdringt, sagt : Gebt die Medicin den Hunden" würden wir dies in vielen Fällen thun und uns so viel im Freien bewegen, wie unsere vierbeinigcn Freunde, so würden diese krank, wir aber gesund werden."

Die Elnftthr OeS amerikanischen Schweinefleische wurde zuerst von der französischen Reierung verboten. Ihr folgte Oester-reich-Ungarn und neuerdings das deutsche Reich. Aber gleichzeitiq mit dem Erlasse des Verbotes in Deutschland hat sich in Frankreich die Opposition gegen das Gc'etz vom 18. Febr. 1881 geregt. Tie Handelskammern von Paris, Marseille, Bordeaux und Havre haben bei dem Ministerium des Handels die bedin gungslose Aufhebung des ilnfuyrver 1)013 beantragt. Xt Co. vl II n n n Tr VVLilUUH tVl Handelskammer in Havre führt speciell an, dav durch das Verbot dem ande em Ausfall an Schifssfrachten. Eisenbahnfracht und inländischer Commission in 5)öhe von 13 Millionen Francs erwach, sei und dah für dieVolksernährung eine Differenz von etwa 30 Procent zwischen dem Preise in den Ver. Staaten und den einheimischen Detailpreisen in Betracht komme. Weiter wird angeführt, daß trotz aller Untersuchungen durch die ÄZedicinalbehörden in Frankreich noch lein Fall von Trichinose in Folg: des (Genusses von amerikanischem Schweineslcischr conflalirt worden ist. Während man den Import amerikanischen gesalzenen Fleisches verbiete, feien z. B. im letzten Jahre auf den Markt von La Billette 36.000 Schweine direkt aus Deutschland gebracht worden, die alle mehr ode? weniger trichinös waren (?). Das Verbot habe vor Allem, indem es die arbeitenden Massen eines billigen Nahrungsmittels beraubte, eine Preiserhöhung und dementsprechend auch eine Steigerung in den Lohnsätzen zur Folge gehabt. Das Journal de Havre" schließt eine Besprechung des Gegenstandes mit den Worten: Man darf jetzt vollständig davon überzeugt sein, daß die Trichine durchaus nicht zu sürchten ist; daß das Einfuhrverbot der arbeitenden Bevölkerung den größten Schaden verursacht, und daß, wenn es erlassen worden ist. die? viel weniger zum Schutze der öffentlichen Gesundheit, als in Vertheidigung der Interessen einiger großer einheimischer Grundbesitze? geschah." Der Auösatz. In fast allen Culturländern ist e3 gelangen, den Ausftz, diese unfehlbar tödtlich endende Krankheit zu unterdrükken ; nur noch im Orient, in der Hei math der mongolischen Rasse, in Slandinavien und in dem Gebiete derBer. Staaten nimmt die Zahl der Aussätzigen zu. isur Zkenntnm der Wcrmato " loglcal Souety". m Rew York kamen. wie die N. Y. Ztg." berichtet, innerh1f y tUln 3 W U ' cik?M 4ww Wl4, s" ouv4t ina111 ttyj uwut von .leurosv . und dmelbe beab sichtigt, den Congreß zu ersuchen, ein nationales LazaretH für Aussätzige zu errichten und Quarantänebestimmungen zu beschließen, durch welche das Einwndern mit Anssatz behafteter Personen verhindert wird. Nur durch Abweisen solcher Einlaß begehrenden und durch Jsoliren solcher inländischen Patienten kann es gelingen, dieser unheimlichen Krankheit ein Ende zu bereiten. Da durch, daß sslchen Kranken das Recht der persönlichen Freiheit belassen bleibt, wird die sanitäre .Sicherheit einer großen Anzahl unserer Einwohner bedroht. Nach Ansicht von Dr. Sherwood in Brooklyn ist schon mit dem Vorhanden sein von nur 12 Aussatz'Fällen Gefahr vorhanden, daß ein großer Theil unserer Bürger inficirt werde. Nach Jahren erst treten du Folgen der Berührung mit einem Aussätzigen zu Tage. Inzwischen hat die betreuende Person keine Ahnung von dem schrecklichen Schicksale, das sie - i . i . r: . " v . i n r. erwarilij le grunoel iiaj einen eigenen Herd. Zusammengehalten mit der Thatsache, daß 75 Procent der Nach kommen von Aussäkiaen direkt der leprosy" erliegen, leuchtet daraus ein. wie viel öer Staat zur Sicherung der Ge unoheit seiner Burger unterläßt. wenn er nicht gesetzlich eine Jsolirung aller Aussätzigen verfugt. Da die Ge setze den Aerzten nicht einmal die Ge walt geben, aussähige Patienten in ih ren Anstalten zurückhalten zu dürfen, noch Patienten zum Eintritt in dieselben zu zwingen, so ist besonders in Hinsicht aus das Verhalten der .hier lebenden Chinesen in solchen Fällen ein baldige gesetzliche Regelung dieser Angelegen heit durch den Congreß sehr wünschenswerth. Eine große Anzahl der Aussätzigen in diesem Lande sind Chinesen. Anstatt daß dieselben ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, thun sie Alles, ihre Krankheit zu verheimlichen und leben ruhig weiter in den so schon gesundheitsschädlichen dichtbevölkerten chinesischen Spelunken. Vor nicht langer Zeit entfloh aus der Aussätzigen-Colonie in Molokoi auf den Gzyi-c-, r.f. . ! . o : i . v wuuuiviiyo'M1441 i"1 "puiicui UNU nep sich, ohne daß er daran irgendwie gehin dert wurde, in Salem, Mass., nieder. Derartigen Personen darf unter keinen Umständen der Eintritt in die Ver. Staaten gestattet werden. In New York wohnt ein 34jährige? Patient, der in Honolulu, wo er eine Plantage besaß, vom Aussatz befallen wurde. Dieser Herr verließ seine Heimath und wandte sich unbehelligt nach Philadelphia und von da nach New ork, wo er noch heute lebt, ein Beispiel oasür, daß begüterte Leute, welche von jener Krankheit befal Ien werden, ihre heimath, in welcher sie e r .r . . ' zur lmmer rn azaretyen ohtt werden, verlassen, um nach den Ver. Staaten zu geyen, wo ne oas 'ecyt haben, sret sich überall zu bewegen. Augenblicklich be herbergt daö Charity Hospital aus Black.m CV.STrtMX A m..r.. 's i - well'Z Island 4 Personen, welche an Aussatz leiden. ' LlusderNobvenzagd. Du erste Dampfer, welcher in diesem

Jahre mit reicher Beute von dem Nobbenfange zurückkehrte, war der Proteus" von St. Johns in Neufundland. Sein Capltän, Richard Pike, ist einer der bekanntesten Seeleute und commandirt eine auserleseneMaunschast von 295 Matrosen und Jägern. Der Proteus" wurde in Dundee in Schottland gebaut, hat einen Gehalt von 467 Tonnen, führt eine Maschine von 110 Pferdekraft und war vor zwei Jahren von der Bundesreqierung für Spccialdienste in den nörd-

lichen Gewässern geheuert. Die Geskhe von Neu-Jundland über den Robbenfang bestimmen, daß kein Schiss früher als am 10. März früh Uhr an irgend einem Hafen auf die Seehund? Jzgd auskaufen darf. Diesem Gesehe ist es. zu verdanken, daß der schnellen Abnahme der Robben, die sich früher bemerkbar machte, mit Ersolg vorg?beugt worden ist. In früheren J'lhrcn wurde der Fang zu einer Zeit begonnen, baß nicht nur die jungen und beinahe werthlosen Seehunde, fondern auch die trächtigen Weibchen ah Tausenden abgeschlachtet wurden. Mit dem Glockenschlage G Uh: verließ der Proteuö" am 10. v. Mt5. den Hasen. Da erste Eis, welches der selbe antraf, war körnig nnd brüchig und wurde von dem Schisse leicht durch brachen. Bei Cap Bonavista, hundert Meilen von St. JohnS, stellten sich com" pacte Eismassen der Fortse!)ung der Neise in den Weg. doch wurden dieselben in nordöstlichem Curse ohne Unsall pas sirt. Am I9.i Miz lamcn die ersten Heerden von Seehunden in Sicht, und von da ab gestaltete sich der Fang zu einem ungewöhnlich ergiebigen. Am 23. März wurden 1.C30 Thiere erlegt und an Bord gebracht und in den fol genden Tagen vermehrte sich die Jagd deute auf 2000, 3000 und schließlich über 40OO.Stück, sodsß an letzterem 11 Stink aus jedes einzelne Glied der aus 205 Mann bestehendenSchisssmannfchaft kamen. Das Schiss trat fodann die Heimreise an und landete mit 14.000 Robben im Gewichte von 086 Tonnen und im Werthe vcn $50.000 im Hasen von St. Johns. Am Tage vor der Heimreise trua sie) ein ergöhlicher Zwischensall zu. Eine Abtheilung der Mannschast kehrte über das Eis nach dem Schisse zurück. Schon von Weitem rief Dick, ein Matrose, mit lauter Stimme : Wir haben sie, Eaviidln, wir haben sie gesehen, die wirklich!: itf,3 lebendige Seeschlange". An Bord erzählten die sichtlich tief erregten Leute : Wir waren mit dem Erschlagen der Seehunde beschästiqt, als plötzlich auö einer Wasserspalte eine riesige See schlänge emvortauchte' und dicht vor unS Über das Eis dahm kroch, mindesten eine halbe Meile lang und. dreimal so dut wie unser Schornstein. Das Un gethüm schnaubte und schlug mit seinem Schwänze das

vis ü! -cuiciuicr, lvir!reckt,eit a :u warnen. Dar. d de Aus

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hätten das Ungeheuer gern getödtet, I lösbar ist, dürste kaum zu bezweiaber dasselbe war so grofc, bau unser eln sein. Schon der Umstand, daß sich ganzes Schin äussreren konnte", wonach der Weg des Sturmcentrums genau ver ist wieder emmal die .Seeschlange ge- fgn läßt, spricht für die Möglichkeit,

,eyen woroen, aoer wleoer nur o. oatz sie hierdurch dem Bereiche der Fabel und der Täuschung nicht entruckt itf. Zukunftsmusik. Ein englischer Vicar Namens Barham Zincke hat sich aus's Prophezeien über die Zu'unst der Menschheit verlegt, dasselbe aber, dem Eharactcr seines Landes ent sprechend, zahlenmäßig betrieben. Statt der Visionen, welche die dichterischen Propheten des Alterthums- in halbver. zückter Stimmung ihren staunenden ZuHörern beschrieben, entwickelt der moderne Prophet sein wunderbares Bild auf dem Hintergründe von Ziffern, die ihm der Nationalökonom Gifsen gelie sert hat. Lctzerer hatte bekanntlich be hauptet, daß' die Aer. Staaten in 25 Jahren überall so dicht besiedelt sein werden, wie jet t im Osten ; dann werde sich die Einwanderung aus BritischAmerika werfen, und auch dieses ansül len. Sobald aber die Bevölkerung eine gewisse Dichtigkeit erreicht und alles culturfähige Land in Besitz genommen habe, werde die Einwanderung ganz aufhören und die ausschließlich natürliche Volk zunähme beginnen. Da sich diese leicht berechnen läßt, so kam Gissen zu dem I Schlüsse, daß das, nordamenkanische Eontinent in 100 Jahren 00 Miuio nen Einwohner haben wird. Zincke greist diese Zahlen auf, ist aber mit Gisfen's Schlußfolgerung nicht zufrieden. Er zahlt zu den 800 Millionen Amerikanern noch 200 Millionen in England, Australien und sonstigen bri tischen Kolonien und nennt, diese 1000 Millionen, die sämmtlich englisch sprechen, die Englishru". Daö Merkmal dieser Rasse ist der Pflug und der Dollar. Freie Bauern cultiviren das ihnen gehörige Land zunächst in den Vereinig ten Staaten und Canada und erwerben Dollars genug, um ihre Söhn? in die Fremde senden zu können, wo dieselben sich gleichfalls unabhängig machen. Haben diese englisch redenden Menschen alles versügbare Land im Norden im Besitz genommen, so streiten sie zur friedlichen Eroberung Mexico's und Südamerika's. Von der amerikanischen Westküste, wie von Australien aus be Völkern sich nach und naö) die Südsee Inseln mit derselben Nasse, vom Mut terlande aus dringt sie in'sJnr.ere Asri ka'Z vor, überall auf der Erde müssen ihr die Nassen weichen, die nicht pflügen und keine Dollars zurücklegen. Geistig und politisch wird nachZinck's Ansicht diese neue Erobererrasse so hoch stehen, daß die Grundsätze der edelsten Moral die weiteste Verbreitung und An erkennung finden werden. Die Frauen werden eine bobe Stelluna einnehmen. Erziehung und Ausbttdung werden Ge meingut werden, sodaß der Fortschritt nicht mehr auf Wenige angewiesen ist, sondern von einer ungeheuren Masse gleichmäßig befördert wird. Die Presse v-' - ' v m'rt.r wuo einen yervorragenoen ilinun aus Üben und die einzigen Aristokraten werden die bedeutenden Geister sein. Der Ausführung dieses herrlichen Gemäldes dürsten sich einige nicht uner hebliche.Schwierigleiten . entgeZenstellen.

Zunächst besieht' die Englishry" schon I 5'utenicht mehr ausschließlich aus Leu-i

ich, ivuiye liuycu uuu zvuars zuruu legen, sondern sie zählt bereits ein sehr starkes ländliches und noch stärkeres städtisches Proletariat, welches letztere namentlich in überraschendem Grade zunimmt. Diese Erscheinung wird odne Zweifel zu gewaltigen inneren Kämpfen führen, zu Erschütterungen des ganzen socialen Gebäudes. Dadurch allein wird der Entwickelungsgang unterbrochen.den Zinck sich so schön ausmalt. Dann aber ist es noch keineswegs bewiesen, daß die Englishru" überall einig vorgehen und den Sieg stets auf friedlichem Wege erringen wird. Die Geschichte beweist, daß die- Cultur unendlich langsam fortfchreitet und ganze Rassen gerade dann verschwinden oder verfallen, wenn ihnen die Weltherrschaft gewiß zu sein scheint. Und endlich unterliegt die Englishry" den Einflüssen des Klima? gerade so sehr, wie jede andere Nasse. Die legten Tornados haben ganz ungewöhnliche Verheern::gen angerichtet und einü merkwürdig große Ausdehnung gehabt. Während sie am Sonntag, 22. April, ihre größte Stärke erreichten, machte sich schon einige Tage vorher ein Centrum niedrigen Drucks an der nördlichen Küste des Stillen Oceans bemerkbar. Von da be wegte sich dasselbe über die gclsengebirge in etwas südöstlicher Richtung und traf am Sonntag im südlichen Missouri ein. Sein Cours, die Jahreszeit und die in vielen Plätzen gerade vorherrschenden atmosphärischen Bedingungen waren der Entwicklung der furchtbaren Lustkräste äußerst günstig. Von den Großen Seen und dem eisigen Nordwesten ber rückten kalte Winde heran, die in Iowa mit warmen Strömungen aus dem Süd Westen zusammentrafen. Zum Glück für jenen Staat vollzogen sich die aus dem Zusammentreffen resultirenden Kämpfe zwischen den Winden größttnlheils aus dünnbesiedelten Prairien. Wenige Stunden spater brachte das vorrückende Centrum niederen Druckes die kalten nördlichen Winde in Misiis sippi mit den Luftströmungkn ans dem Golf von Mexico in Conflict. Furchtbare Tornados waren die Folge, welche die durch den Telegraphen ausführlich gemeldeten Verwüstungen anrichteten. Und während das Centrum nach der Küste vorrückte, entstanden durch die Vcgegnung ungleichmäßig erwärmter Luft schichten Cyclone in Georgia und NorthCarolina, die kaum minder verderblich waren, als die Tornados in Mississippi. Derartigen Naturerscheinungen vorzubeugen, liegt außerhalb des Bereiche der menschlichen Krast, aber je dichter die Gegenden besiedelt werden, in denen sie sich abzuspielen pflegen, um so noth- . ftipnfrnrtfT" tnirh S. hnr iknen hientnfle nCl " o "T .'S!" jh mindestens einige Stunden vorher zu bestimmen und telegraphische Warnungen ergehen zu laszen. Das kigenthum der Ansiedler könnte freilich auch dann nicht gesichert werden, aber die Menschen könnten sich in unterirdischen Zufluchtsorien vor der Wuth der E!e mente schüfen. o:n fUiUuDc. Herr D a r e st e b ? t l? ?. p e r i mente mit Eiern, die mit teö sknbabn alsFracht besörder: wcr?n sin,und mit solchen, welche i.t einer Maschine vielen Erschütterungen ausgesekt werden, ver anstaltct. Nur meniqe Eier blieben bei der Ausbrülung lcb.'n ; die meisten brachten keine Küchlein b:rvor. und die lebendig bleibenden meist alle Mißgeburten. CatharineBurneson, welche vor einiger Zeit zu Philadelphia die 12sährige Maqgie Curlett erscho und sich vor dem Criminalrichter des Mordes schuldig bekannte, ist.-wie ihr Arzt vor dem Nichter aussagte, einem Frauenleiden unterworsen, das ihren Geist trübt. Sie wurde von Kindern häufig gereizt und feuerte in einem Wuthanfalle den Schuv auf die neckischen Kobolde ab. der den Tod des kleinen Mädchens zurFolge hatte. Der Richter hat sich seine Ent scheidunq, aus die man wohl gefpannt sein darf, vorbehalten. Die Angeklagte bat eine gute Erziehung genossen und in New-Ittse-sii: stammt aus Trenton längere Zeit als Lehrerin sungirt. In S t a p l e t o n, S t a t c n Island, ist der Lehrer 'an einer Schule für sarbige Kinder, gleichsalls ein Far diger. krank geworden, und an seiner Stelle wurde eine weiße Dame als Substitut aeschickt. Darob große Indigna tion unter unseren dortigen schwarzen Mitbürgern, sie erhoben Protest bei den Vorltebcrn'und lienen die Kinder nicht mehr die Schule besuchen, so dak diese . . . l . . w jf . 1 iekt ae cnlo! en weroen mule uno mzn eher wieder geöffnet werden wird, bis die f ! .u AraMV jhA sarvlge eyrerin loieurr gejanii uuci in eben'.o dunkle Stell Vertreterin gesunden sein wird. RufusHatch, der bekannte New Norker Gcschästsmann, ist soeben von einer europäischenNeise zurückgekehrt. Er hat sich drüben dlc Dlnge sorgsam anaeschaut und erzählt nun, daß nach seiner Ansicht England politisch und rc liqiö bankerott sei. Während alle Pfründen und Renten in London und auf dem Continent verschleudert werden, werde der Bauern- und Pächterstand täglich ärmer und lasse Die Farmen im Stich. Dem aufmerksamen Beobach ler. der Geschäfts und Handelswelt, den gebildeten Ständen :c. sei -es klar, daß das Land übervölkert ist. Innerhalb der nächsten zwölf Monate würden 50C reiche Leute mit einem Capitale von 100.000,000 auswandern. In Irland sah Herr Hatch nicdts als Noth, in Frankreich greise die Noth um sich, und in Deutsmland gehe es nicht besser. Sparsamkeit sei keine Tugend sondern eine Pflicht. Die gane europäische Welt blies i nach Amerika. Bei dem voraussichtlichen schlechten Aussall der

Ernten, besonders in Lnaland', werde der Uedeifluß Amerikadrüben leichter ,

Absatz sindcn rr . r . , v 1 cr opsenoau lommr au mallg im Territorium Washington empor. Letztes Jahr wurden dort 1000 Acres mit Hopsen angepflanzt und cs wurden von dieser Fläche 1.000,000 Pfand Hopsen geerntet, welche den unternehmenden Pflanzern bei den damali? gen hohen Preisen -1Z1.V00.000 einbrach' ien. Für dieses Jahr steht in Aussicht, daß weitere 800 Acres mit Hopsen bebaut werden, und der Ertrag wäre dann bei gleicher AuZgiebigkcit aus 2.400,000 Psund zu schätzen. Die Hopsenbaucr versprechen sich für dieses Jahr einen Preis von 50 Cents aus's Psünd. Nach Dakota wendet sich dieses Jahr der größte Strom neuer Ansiedler, besonders nach dem südlichen Theile des Territoriums. Von Chicago gehen täglich zwei Durchzüge mit dorthin bestimmten Ansiedlern ab, und es sollen volle neun Zehntel derselben ge borene Amerikaner sein. Man erwartet. die Bevölkerung werde heuer :00,üö() Seelen erreichen. James Park, der soeben in Pittsburg am Schlagfluß starb, war der bedeutendste Stahlwaarer.fabrikant der Welt. Er hinterläßt ein Vermögen von drei Millionen Dollars und hatte auverdem sein Leben um 200.000 versichert. Seine Söhne, welch: er srüher schon zu Theilnehmern des Geschäftes gemacht hatte, werden dasselbe sortseken. In 9!ew Bork machte die Anzeige, daß der Dampfer Werra", welcher am 2. Mai Bremen verlassen sollte, zurückgezogen sei, einiges Aufsehen. Herr Gustav Schwab, Chef der General-Agentur der Linie, theilt mit. daß die Zurückziehung dadurch verursacht worden sei, daß einige Aenderungen an der Maschinerie nöthig sind. Die Sl azeryeik oes )ampserö werde mau im Geringsten in Zweifel gezogen, und der felbe am 16. Mai seine Fahrten wieder beginnen, nachdem die Aenderungen in Bremen vorgenommen woroen seien? Die im Voraus gelösten Billete für die Werra" sind auf verschiedene andere Dampsc? der Linie vertheilt worden. jedoch können die Inhaber dieser Billete, wenn sie Mit der Transferirung nicht einverstanden sind, dieselben wieder gegen den von ihnen bezahlten Preis zu rückgeben. O b e r st L i e u t e n a n t G a i d c Jlges vom 18. regulären Infanterie Regiment, der deutsch - amerikanische Kriegsheld, dem die endliche Untern?er fung Älttmg Auu's yauptjachiich zu verdanken ist, bat dem General Terrn. dem Befehlshaber des Dalota-Militär kreises, zu welchem auch Montana ge hört, ein Gesuch um Verabschiedung aus dem Dienste uberschmt. Warum ? wird nicht gemeldet. In M a n g a n o, New Mexico starb vorige Woche Pablina Garcia im Alter von 105 Jahren. Sie war viermal verheirathet und die Mutter von 22 Kindern. In den Farmen der Ver. Staaten ist ein Capital von $12,210, 253,302 investirt; diese Summe umsaßt den Werth des Bodens, der Gebäude, Hausthlere, der Maschinen und Geräthe, des Düngers und der Fenzen. M.a n m e l d et, daß unsere Negierung bei'm Krönungsfeste des Czarm ebenfalls durch einen außerordentlichen Gesandten vertreten werden soll, obwohl wir einen Gesandten in St. Petersburg haben, welcher das Geschäft, wenn es eines dabei zu verrichten gi.edt, besorgen könnte. Admiral Baldwin ist zu dieser Mission auserschen worden. Die ,X. Z). Volksztg." frägt : Wir möchten wissen, woher die Regierung ein Necht dazu nimmt ?" In New Vork hat d?r Mayor Einwand gegen die Verfüguna Der Verwalter der großen Brücke zwischen New tyozt und Broollyn erhoben, daß Fußgänger dieselbe frei benu hen können. Die Städte Broollyn und New ork hatten das Geld zum Baue der Brücke gegeben, und ihnen stehe al lein der Entscheid über die Sache zu. Man holt jetzt Nechtsgutachten ein. Frederick Gisborne, der zuerst die Idee zur Legunq eines 'Überseeischen Kabels anregte, ist zur Zeit Elek triker der kanadischen Negierung. Charles N eed, srü herV e r -theidiger Gu'lteau's, ist von dem der Be theiligung an den Sternpost-Schwindc-leien angeklagten Er-Senator William Pitt Kellogg als Anwalt engagirt worden. . I a s. E u i s i n, Postmeister zu Worlhington, Ja., ist wegen Bri:sdiebstahl vrhaslet worden Tm ?!ttSlan). Die A i'. h l der Wahlberechtigten ist in England und Wale 2.032,223, wovon in den L'andbezirken 966.631 und in den Städten 1.651.761 wohnen, endlich auf den Universitäten 13.831. In Irland gibt es nur 226.511 Stimmberechtigte, wovon 164.679 in den ländlichen Wahlkreisen. 57.781 in den Städten und 4.018 aus der Dubliner Universität wohnen. In Schott land dürfen 322.967 Personen wählen, auf dem Lande 99,346. in den Städten 210.858 und aus den Universitäten 12,763. Gesammtzahl im Ver. Königreiche 3.181,701, oder eine Person .auf 12 Seelen, (während in den Ver. Staaten eine Person auf sünf Seelen Wähler ist.) ' Man geht jetzt seitens der italienischen Regierung allen Ekn stes an die Entwänerung und uZvar maüuna der römiiSen Camvaane, d. h. der Ebenen um die Stadt Rom, welche

als sumpfiges Weideland unbewohnt zieren Tage einer der revidirenden sind (auer von etwa 4000 Hirten) uni 'Gendarmen nach Warschau. Wahr gefährliche Fieber brüten. Zweimal schemlich in Folge der bevorstehenden schon in der Geschichte waren sie frucht- Kkönung verfährt man jet sehr streng bares Ackerland und beherbergten ein 2n der Grenze. Insbesondere ist es paar Millionen Bauern zurzeit ocrboten, , Zeitungen mit sich zu sühren, römischen Republik von etwa 510 bis ylt Entdeckung derselben kann dem 100 vor Chr. -und dann vieder unter jarmlosesten Reisenden dU orößten Un. Kaiser AugustuS. Unter semen Nach. Annehmlichkeiten bereiten." " folgern aberganz besonder? unter der ,

bftfcmrtaaii' Durd Weideland brauchbar

wurden sie blo noch als und dem Menscbenleben verderblich. !icses Gebiet ist etwa wie der ' ' - etwa 77.Ui.'0 UZtz crov. Staat Nhode Island. v Von den Studenten, wc!che sich an dem Frankfurter Atteniate am 3. April 1833 betheiligtcn, sollen nach dem Schwäbischen Mcrlur" noch süns leben : Dr. Eimer. Bezirksarzt a. D. in Lahr, Wilhelm Qbermüllcr in Wien, Dr. med. Ernst Matthiä aus Frankfurt. Arzt in Wülflingen bei Wintcrthur, Dr. jur. Gustav Körner aus Frankfurt, in Amerika, vor einigen Jahren Gesandter der Ver. Staaten in Madrid, und endlich Dr. jur. Gärth in London. Ein weiterer Theilnchmer, noch unter t:n Lebenden, ist ein Schwabe, welcher, damal Gartner.den Sturm mitmacht: und nach dem Mißlingen längere Zeit in Frankfurt in einem sehr sicheren und vornehmen Versteck sich befand, nämlich im österreichischen Gefandtschaftshotel selbst, nachher aber, wegen d.'? Demagogen.? ichlchtcn in Würtrcmberq. die Bekanntschast des Hohencrsperg machte. Der Be tretende bot lange Jahre später in der Ächwelz seinen deutschen und besonders schwäbischen Landsleuten am Gicßbach und in Jhun ein trauliches Heim dar. Wahrscheinlich dürste auch noch der eine oder andere der Hanauer Turner leben. welche, den Turnmeister Lelonz an der Spitze, beim Slurm mit dabei raren. Dr. Eimer soll ncch dem genannten Blatte mit einer Geschichte deA!teatates beschäftigt sein. N i k o l a s Bernardini in Lecco arbeitet an einem Zeitungslexicon, welches alle Zeitungen der Welt, deren Geschichte, die Namen der Ncdalteure, Mitarbeiter und Verleger, Format, Er-' scheinungstagAöonneme'ntsprcis.Seitenzahl, Zeichnungen, Gewicht jeder Num mer, 'serner Preis der Einzelnummer, Abonncmentsdaucr, Parteisteüung, Biographie der vornehmsten Journaliztcu und noch andere nützlicheDaten enthalten soll. Der Herausgeber bittet alle Nedacteure um Zusendung einer Nummer ihres Blatte? und Mittheilung der wünschenswerthn Angaben, wie um Abdruck dieser NolU unter der Adresse : Signor Nikolas Bernardini, Via della Bombarde 27, Lecco (Jtalien). Unter d e n Persönlichleiten, welche der Krönung des Ciaren in Moskau beiwohnen werden. b:sind:n sich auch zwölf Rabbiner, welche eine Einladung cchiellen, der )i noiens volens nachkommen müssen. Wie neu" Die N e u i g k c iten sind, welch: eine unter Eenzur sich befindende Zeitung in Rußland ihren Lesern bringt, ist aus Nachstehendem ersichtlich: D:r Donskoi Golds", welcher einer neueren Aersügung zufolge vom Moskauer Eensurcomite ccnsiri wird, bringt in der lektcrschienenen Nummer eine Bekanntmachung der. Ncdaktion, welche en Leser über die Dauer der Herstellung einer Nummer unter den gegebencn Verhältnissen ausklärt. Zuerst werden die Manuscripte und dann di: fertig gestellte Nummer zur Censur nach Moskau geschickt ; die zweimalige Besörderung LerPost hin und zurück nimm! zehn Tage, die Censirung und der Druck der Zeitung sechs Tage in Anspruch, so daß im günstigsten Falle 16 Tage vergelc::. ehe tlm Nummer fertig gestellt ist. Für unsere Zeit der Telegraphen ist dieser Hcrstellungsmodus allerdings ein ctwak langsamc7. Italien hat jetzt viel mehr Fremdenbesuch als sonst, weil die Lungen- und Ncrvenlranken,welche sonst nach Egypten gingen, sich nicht mehr dorthin getrauen und das nächstbeste Klima, das italienische, aussuchen. Des Einen Nutzen ist des Andern Schaden. D i e Regelung der deutjchen Entschädigungsansprüche in Egyöttn geht rasch von Statten. BisjeZtt sind 60 deutsche Beschwerden erledigt, deren Summe sich aus 7!)0.328 Franken beläust. Unter den Persönlichkeiten, welche die Forderungen aller National!täten zu prüsen.zu sichten und zu beurtheilen haben, befinden sich drei Deutsche. Es sind dies drei deutsche Qjficiere, welche im cgyptischen Staatsdienst ange stellt und ausdrücklich für den Posten als Delegirt: der Ncgierung für die Borarbeiten von ihren betreffenden Behörden auserschen worden sind, nämlich dcr frühere preußische ArtilleriehauptmannWil Helm Ahlers, der frühere fächstfche Prenierlieutenant Ernst Weber und ein z)err Spüller, der in Stuttgart seine Studien gemacht, erst vor Kurzem in Egypten eingetroffen, aber sofort für seinen augenblicklichen Posten auscrsehen Aurde. Als Curiosum theilt die deutsche St. Peterburger Zeitung" aus Lender (Bessarabien) mit, daß in der örtlichen Polizeistube dasi'lbst das Thor und die Thüre der Wachstube gestohlen worden seien. Die Thäter seien bisher nicht ermittelt worden. B t vü g l i ch des Reifens nach und in Rußland schreibt man der .Wes. Ztg." : Vor einigen Tagen hatte ich geschäftlich in Warschau p thu und vassirte bei Mlama die russische Grenze. Obgleich mir mein Paß ordnungsgemäß oom Generalkonsul in Danzig visirt war, wurde, ich von der in Mlawa stationirten russischen Gendarmerie einer gründlichen Revision unterworfen; meine Kleider wurden ganz ausgezogen und Alles bis in die kleinsten Details untersucht. Nachdem man nichts Verdächtizes gefunden hatte, mußte ich genau? Auskunst über den Zweck meines Aufenthalt in Warschau geben, sowie die Adresfen derer nennen, die ich zu besuchen beabsichtigte. Um die Wahrheit meiner !uösaaen ,u konstatiren. kealeitet? m?A