Indiana Tribüne, Volume 6, Number 218, Indianapolis, Marion County, 26 April 1883 — Page 2
Judiana Hriöiwe.
FSgülZe- und SoQRtsgsapsza9. ctfflcc: Dclaware Ztr. Indianapolis, Ind., April 1883. WasUsoLtr Znviu, Ein Korrespondent, welcher nach L:?sicherung der ft. Y. Trio." die politi. schen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Bundeshauptstadt genau und feit Jawn kennt, beschreibt das Leben und die Knisse zahlreicher problematischer Ezistenzen, sür deren Thätigkeit selbst die größte Stadt der Erde nicht Raum ge nug bieten würde, sondern die nur da ihr Dasein und häufig sehr glänzend fristen können, wo die Repräsentanten und Organe einer ganzen Nation con centrirt sind. Birgt schon die im Gro ßen und Ganzen immer noch ehrenwertde und anständigeWafhingtoner Gesellschast
m lyrer Mitte genug oeZ bchmuje, so- allen großen Städte Europa's. Nir wohl der inneren Verworfenheit und gends stehen alle Sehenswürdigkeiten Corruption, als auch der äußerlichenGe-,so liberal dem Publikum offen, als in meinheit und Rohheit noch, so kann tt Washington, aber die absolut überflüisi nicht aussallen, daß um diese Gesellschaft gen Führer machen trotzdem gute Geeine Bande von Abenteurern sich zusam ; schzste. Stereotup ist ihr Verfahren, mendrängt,die,zufrieden mit denBrocken, Gesellschaften, die sich ihrer Leitung an die von des Volkes Tische fallen, alsPa vertraut haben, zu versichern, das Weiße rasiten auf . und von Parasiten leben. ' HauS sei an dem fraglichen Tage gerade Da erblicken wir zunächst in den ver j eschlossen, aber für 50 Cents pro Ver
schiedenen Hotels der Stadt, in den sei neren Restaurationen, mitunter auch in ; den Lodbieö M Capitals und in den ' u . v v . tjl:.v oi . I iXifDiinorn Dtr nmmiromrn ininiiTuna' Departements höchst respektabel aus sehende Herren, die sich an solche Fremde herandrängen, - welche durch Geschäfte nach der Bundeshauptstadt geführt wer den. Mögen diese sich um ein Amt de werben.bei einer ConcessionS-Ertheilung, Landschenkung oder Patent-Verleihung interessirt sein, oder sonst irgend einen Vortheil von Onkel Sam's Vertretern oder Beamten sür sich oder Andere zu erlangen suchen, immer finden sie in die sen respectabeln Herren Männer, deren politischer und gesellschaftlicher Einfluß ! angeblich in alle Zweige der Regierung und Gesetzgebung, ja bis in das Aller heiligste des Weißen Hauses hineinragt. Diese Herren zehren, wie sie ihren neuen Bekannten und Schützlingen ver sichern, von ihren großen Verdiensten um diese oder jenePartei, um diesen oder jenen hoben Beamten und sind mit den meisten Senatoren und Congreß-Reprä sentanten so besceundet, daß ein Wort von ihnen ' hinreicht, irgend Jemandem, der den Einfluß solcher Größen braucht, zum Erfolge zu verhelfen. In der That haben es diese Ke:le im LaUse der Jahre verstanden, sich in maßgebenden Kreisen zu einer geduldeten Stellung emporzu schwingen, und der Umstand, daß sie mitunter in solchen Kreisen gesehen wer den, oder daß man es ihnen auch nach sieht, von ihnen Empfohlene bei Beam len ooer kvraientanten verionilcn vor zustellen und einzuführen, macht es ihnen leicht, bei den Fremden, deren sie sich annehmen, den Glauben an ihre werth vollen Dienste zu erwecken. DieseDienste müssen natürlich bezahlt werden und der Preis richtet sich nach der Erheblichkeit des Zweckes oder ProjecteS, dessen rr i"f v in. i. urcyiuyrung orr neue eiannie uno
Freund versolgt. Wirklichen Einfluß , u. A., wann und wo der Congreß statthaben diese respectable Herren, diese zufinden hat. Die einzelnen socialdemo-
.Bauernfänger par Excellence".nur in . den Fallen, m denen sie mit korrupten Repräsentanten oder Beamten zusam men arbeiten; diese Art der Gaunerei hat mitunter Erfolg, muß aber auch na türlich entsprechend theuer bezahlt werden. Während diese respectable Bauern länger ein Interesse daran haben, sich : z: !:.. . v f . f r r r öffentlich zu zeigen und möglichst ost in r .r .rtr a r ev rv 1 sitü cgaii emnunreimer Per onen ae sehen zu werden, liegt eS im Interesse einer andern Kategorie von Gaunern, still aber erfolgreich in der Verborgen heit zu arbeiten und zu wühlen. Das sind die Correspondenten, welche unter dem Vorwande, ZeitungScorrespondenten zu sein, von den Bankiers, Maklern, Börsenspeculanten der New Vrker Wallstraße angestellt sind und bezahlt werden. ES kommt natürlich sehr häusig vor, daß der Beschluß irgendeines Congreß comites oder eines der beiden Häuser, oder daß irgend eine Maßregel de3 Schatzamts Departements, mitunter auch irgend welcher anderen Abtheilung der Reaierun. inen hirtettn fftnfsnfe auf den Geldmarkt hat, fodaß selbst ein n lM l , unbedeutender Vorsprung in der Kennt niß derartiger Beschlüsse und Maßregeln den Betreffenden in den Stand setzt, profitable Geschäfte abzuschließen. Diese Correspondenten haben nun in erster Linie die Ausgabe, von Comitemitgliedern, Beamten oder sonstigen Personen möglichst genaue Auskunft zu erlangen und solche ihren Kunden in New Z)ork in chiffrirten Depeschen mitzutheilen. Diese Leute werden sehr gut bezahlt und ,!,!.' v 6.:.. o tn 1. ? fti??hlrf gen Berichte, um sich hierdurch eme Art ossicieller Stellung als ZeitunaScorre spondenten zu sichern. Handelt es sich um die Mittheilung von Beschlüssen und Maßregeln, welche den Zeitungen nicht vorenthalten werden können, dann gilt eS, dem oder den Kunden in der Wall straße die erforderliche Kenntniß doch noch früher und sei der Vorsprung auch noch so unbedeutend, zu ver schaffen, und gerade hierin hat dieseSorte von Correspondenten die beste Gelegen heit, werthvolle und natürlich gut bezahlte Dienste zu leisten. Auch diese Herren stehen mitunter mit Congreßmitgliedern oder Beamten in directer Ver bindung. Harmloser sind die Händler mit Re gierungZ'Urkunden. Diese Sorte von Geschäftsleuten giebt es absolut nur in Washington. ES ist bekannt, welche endlose Masse Maculatur alljährlich in unserer BundeSdruckerei gedruckt wird ; dieselbe wird sofort nach ihrer Fertigste!. luna inder liberalsten Weise vertheilt.
, resp. verschleudert und die e'.wa in den
Archiven verbleibenden Reste werden von Zeit zu Zeit an die Papiermühle verkauft. Die erwähnten Händler ver schassen sich nun von allen und jeden Er Zeugnissen der Bundesdruckerei so große Verrathe, als sie nur unter den verschiedensten Vorwanden erlangen können, sammeln solche aus und führen über ihr Waarenlager genissenhast Buch und Rechnung. ES kommt nicht selten vor, daß nach längerer oder kürz:rer Zeit Nachfrage nach irgend welchen Berichten oder sonstigen Druckwerken entsteht und die letzteren hierdurch einen Acarltwerty ' erlangen, unmey? osfnel oer anoier ..sein Waarenlager und macht mitunter ein glänzendes Geschäft. Rlsiko ,st hier. mit nicht verbunden, denn die Bestand, theile seines Lagers, die niemals bezahlt werden, behalten immer noch ihrenWerth als Lumpen. Anr tiefsten auf der Stufenleiter ge .sellschaftlicher Rangordnung stehen die ..Führer" in Washington, die es auf die Ausbeutung der Fremden abgesehen haben. Dieselben verstehen ihr Geschäft mindestens ebensogut, wie die Führer früher in der Schweiz und jetzt noch in jon könne der Führer durch eine Hinter tbüre Einaana verschossen. Das Geschast blüht trolz zahlreicher öffentlicher . - r . . r . Anschläge, die versichern, daß in allen össentlichen Gebäuden Führer völlig überflüssig seien. Organisation der dtuifOjeu 3c-.? listen. Ueber den letzten soc:aldemokrc.-:7. Congreß qehen der Köln. Vo!k?ztg." folgende Notizen zu : Was zunächst die Oraanisation der Socialdemokratie im Allgemeinen betrifft, so ist hervorzuhe ben, daß die International:", wie sie Karl Marx im Jahre 18G4 gegründet hatte, und zu welcher früher auch die deutsche Socialdemokratie gehörte, als solche heute nicht mehr besteht. Sie ging zu Grunde an den Versuchen Bakunin'5, der ihr Anarchisten, Nihilisten :c. einver leiben wollte, sowie an den diktatorischen Bestrebungen von Marx, und der auf dem Congreß zu Gens im Jabre 1877 gemachte Versuch, sie wieder aufleben zu lassen, scheiterte an der Uneinigkeit der Betheiligten. Seitdem hielten die deutschen Socialdemokraten ihre gesonderten Congresse (in der Schweiz) ab, auf wel chen sie u. A. ihre anarchistisch gesinnten und disciplinlosen Mitglieder Most und Hasselmann au? ihrem Verbände aus stießen. Internationale Beziehungen unterhalten sie jetzt nur noch insosern, als ihre Congresse von Deutschen, welche in Pari, London :c. leben, besucht wer den. Aus jedem Socialisten Con gresse wird ein Vorstand gewählt lresp. es wird der früher gewählte Vor stand bestätigt), der wiederum ein Executiv'Comite" einsetzt, welchem die oberste Parteileitung zusteht, dessen Mitglieder aber den Parteigenossen unbekannt blei ben. Dieses Executiv'Comite, welches im Auslande zusammentritt, bestimmt kranschen Vereine wählen bekanntlich die Delegirten zum Congresse, und diesen wird erst unmittelbar vor dem Zufammentritt hü Kongresses durch geheimes Cirkular mitgetheilt, wo sie sich zu dem selben einzusinken haben. So sind diesmal z. B. die Delegirten zu einer bestimmten Zeit nach Kiel beschicken wor--den, woselbst sie erst erfuhren, daß das Ziel ihrer Reise Kopenhagen sei. Ein v v . ot r v . sr v . ähnliches Verfahren wurde anläßlich des letzten m Wyden m der Schweiz statt gehabten Congresse eingeschlagen. Man gebraucht diese Vorsichtsmaßregel, damit nicht durch längeres Bekanntsein des Versammlungsortes der letztere durch beabsichtigtigtes oder unbeabsichtigtes Ausplaudern bekannt und der Polizei Veranlassung zu Gegenmaßregeln gegeben werde. So tagte denn auch der Kopenhagener Congreß zwei Tage lang, ohne daß die dänische Polizei Kenntniß von demselben hatte, und während der letzten der vier Congreßtage beschränkte sich die Polizei darauf, die Versammelten zu bitten, nach Außen keine Störung zu ! machen und nicht zu lange in Kopen yageN ZU verweile. AUS Allem tX giebt sich, daß die deutsche Socialdemo kratie mit großer Vorsicht und großer Mäßigung bei vorzüglicher Organisation opmrt, und daß das Socialistengesetz ihr den'GaranS nicht gemacht hat. emtinsamt Jndianervekämpfung. Zu Beginn der Verwaltung des Präsidenten HayeS drohten bekanntlich Feindseligkeiten zwischen Mexico und ic" ". lullien. ajicxuaniicuc w und Mescalero - Indianer über den Ver. Staaten. PJC . tk? schritten häufig den unteren Rio Grande und unternahmen Raub und Verhee rungözüge auf der texanischen Seite. Allerdings erboten sich die mexikanischen Behörden, dieses Gesinde! durch Trup pen verfolgen zu lassen, aber die ameri konische Regierung schlug nicht nur die seö Anerbieten ab, sondern erhob auch den Vorwurf, deß den Plünderern von den auf dem mexikanischen Ufer gelege nen Ortschaften geradezu Vorschub ge leistet werde. In Folge dessen über schritten amerikanische Truppen sehr häusig die Grenze, obwohl Mexico wie verholt Einspruch erhob und sich auf die bestehenden Verträge berief. Die mexikanischen Behörden sahen wohl ein, daß c9 sehr gefährlich sein würde, Vttwicktlun'gen mit den Ver. Staaten herbeizuführen. Sie fürchte ten nicht mit Unrecht die baustauchenden Gelüste nach den Provinzen Chihuahua und Sonora und beschlossen daher, UN Iseren Trupsen, keinen gewaltsamen Wi
ZlmZ 1 ?uch 'd' Vrwad zur Uk richrk.Iung
der Grenze öMtn triS Z 3k 1 Erffl einen ener berischen Indianer. General Trevino schlug die Lipans und Mescaleros in verschiedenen Schlachten, rottete sie fast vollständig aus und sicherte den Texanern den Frieden, den sie Jahre lang entbehrt hatten. Dann wandten sich die merilanis5)en Linien und Miliztruppen gegen die verschiedenen Apachenbanden, die aus ihren Reservationen in den Ver. Staaten ausgeorochen und nach Mexiko geflüchtet waren. Victorio's und Na na's Banden wurden geschlagen und die Fuhrer selbst getoötet. Daraushln nahm nicht nur die Bundesregierung ihren Be schl an unser,Truppen zurück, Indianer über di: Grenze zu v'rfolgen. londern lud auch die Mcxlcaner ein, sich an der Ausrottung ker Apachen an der Grenze von Arizona-ju betheiligen. Mexico wollte jedoch ohne einen Ge genseitlgkeitSvertrag hieraukiicht einge hin. Im Juli vorigen Jahres wurde daher das Abkommen getroffen, daß Truppen beider Länder die Grenze in den unbevö'.kerten oder wüsten Landes theilen" überschreiten dürsken, um wilde und feindselige Indianer zu verfolgen." Dieser Vertrag wurde im September dahin abgeändert, daß er nur bis zum August dieses Jahres in Kraft bleiben soll. Jetzt erst war ein gemeinschastlicher Feldzug gegen die Apachen möglich geworden, und ein solcher ist vor einigen Taaen begonnen worden. General Crook versolgt die Wilden 'nach Merico i I J I
hinein, die vor einiger Zeit Ari an welcher ve leidek.zu yeuen, ve,cya,tigt zona unsicher machten, und zwar wird noch immer die Aufmerksamkeit oer gander älteste mexikanische Ossicier den zen Stadt. Neuerdings hat sich ihm Oberbesehl sowohl über die ameri'jein weiterer Fall hysterischer Em kanischen als über die mexikani- bildung und Selbsttäuschung zugesellt, schen Truppen übernehmen. Umgekehrt an deren Beseitigung zahlreiche Aerzte wird der älteste amerikanische Ossicier seither vergebens ihre Kunst versucht ha. gemeinschaftliche Unternehmungen auf ben. Eme in leder anderen Beziehung dieferSeite der Grenze befehligen. Durch klar und vernünftig denkende Frau lel-
;r2 frmn r. ,,rst. k . . t W 1 V W MMMfcl b 4WVUVl nterwersunz de? Apachen in kürzester cist ermögli H nsrden. Artesischer Vrttttue im Theater. Die artesischen Brunnen waren sötez vor Beginn unserer Geschichte in CH&' bekannt und gebräuchlich, wurden ta Europa zuerst in Ober Italien ttft führt und kamen in der franzSMen Grasschast ArtoiS zuerst, und zsar U WiitthtS 1R rtfcrsninWlji in - yj. -, meine Nerbreiiuna. l;es?rn mitunter reines, klares, gesundes Trink wajser, mitunter aber auch in Folge der mineralischen Bestandtheile, die sie ent halten, nur Wasser, das lediglich sür Bewässerunqs- und technische Zwecke verwendbar ist. Daß man durch diesel ben Ländereien, die wegen absoluter Dürre unbewohnbar waren, culturfähig machen kann, haben zuerst die Franzzsm in oer noroairilanliHen iujut?, imw halb der Ver. Staaten die Bohrungen in Colorado, sowie in einzelnen Land strichin von.Kansas und Feu-Mexico bewiesen. V!an nahm bisher an, das; die Möglichkeit, artesische Brunnen aus einer bestimmten Stelle anzulegen, von der Beschaffenheit und Lage oder Nei l. r W M gung der daselbst vorhandenen Gebirge schichten abhängig sei, mit anderen Wor ten. daß die genannten Brunnen lediglich eine Bethätigung des Gesetzes der Hydrostatik seien, nach dem das Wasser in zwei miteinander verbundenen Röhren stets dasselbe Niveau einnimmt; einzelne Bohrungen haben jedoch dewiesen, daß solche Brunnen auch unabhän gig von dem geognostischen Bau einer Gegend gesunden werden, sonach ihre Entstehung von der Statik, unabhängigen Verhältnissen, z. B. dem Drucke auf Wasserläuse oder Wassermassen verdan ken, welche innerhalb der Erde vorhanden sind. Zu den Brunnen der letzteren Art scheint deijenige zu gehören, der seit Kurzem in dem Souterrain des OpernHauses in Denver, Col., im Betriebe ist. Auch in Ansehung der geognostischen Erscheinungen, welche zu Tage traten, während dieser Brunnen gebohrt wurde,' ist derselbe von ungewöhnlichem Inte resse. Die Bohrungen wurden in dem unter dem Zuschauerraume des Theaters befindlichen Theile des Kellers vorge nommen. In einer Tiese von 30 Fuß ifand man eine Quelle, welche jedoch nur : ... . r. v: co . .".C :rr. v. einen geringen, sur vlr cutiiin- es Theaters nicht ausreichenden Vorrath lieferte. Da die Bodenschicht aus losem und leicht einstürzendem Material bestand, so erweiterte man das Bohrlochs ;u einem gewöhnlichen Brunnenschachte. zimmerte denselben aus uno vegann von! der Sohle aus die weitere Bohrung. In. . . einer Tlese von 20 Fuß von letzterer . , ! . ... v.i r . F uno von öü-von oer suocruaoje xray; man auf Wasser, das nach Entfernung des Bohrers im Anfang über die Sohle des Brunnenschachtes fontänenartig em! pors.''rang, gleich daraus aber sich in ei nen'futigen Zufluß verwandelte, welcher seitdem den Brunnenschacht stetig im Verlause emer Stunde mit Waffer an süllt, von da ab stationär verbleibt, aber iede Wasserentnahme sofort ersetzt. Das Gewicht des lm tzscyacyte angesammelten, WäszerS muß fonacy dem Vruae, mit dem das unterirdische Waffer m den Schacht eindringt, ganz genau entspre cben. sodaß sich die Füllung des Bassins in einer Weise regulirt, wie sie von der Technik nicht vollkommener ausgeführt werden könnte. Das Wasser ist als Trinkwasser we gen seiner mineralischen Beimischungen nickt iu verwenden und hat eine .niedri aere Temperatur als man bei der Tiese. aus der es heraussteigt, voraussetzen sollte. VonJnteresse .schließlich von im menser Bedeutung sind dieEnthüllungen, welche der Bohrer bei seinem Eindringen i rr ! . .XI. CTS!. Cl .t . v . in oas roreill? rnuuyii. mjw. voie oes Brunnenschachtes bestanir aus felsigem Gestein, auf welches angeschwemmtes L2nd, Gerölle und ein Sandlager folgten. Durch Alaun- oder Thonerde gelangt man auf Thonschlefer, in einer Tiefe von 187 Fuß aus Sandstein, und bei 240 Fuß entdeckt man in den Bohr spähnen erbsengroße Stücke von Stein kohlen. Die Anregung, welche dies hervorrief, legte sich schnelles dieSchicht,
Me oll ttlen, nur .n,g. AJmimh . Nach einer weiteren
Bohrung von 8 bis 9 Fuß föthette der BHrer wiederum S,ein,h,e ,u Tage. und zwar war die angebohrte Schicht wesentlich dicker als die erste, und kurz darauf hatte man das Wafserbasin er reicht.dessenJnhalt-wie schon erwähnt i dem Bohrloche mir großer Gewalt ent- ! strömte. Um die Quantität deSWasserS, welches der Brunnenschacht enthält und j die Stärke des Zuflusses genau zu er- ' Mitteln, ist der Schacht wiederholt au? gepumpt worden, und hierbei hat sich ergeben, daß der letztere 4,405 Gallonen saßt und sich im Verlaufe einer Stunde genau füllt, ohne jedoch jemals überzu fließen. Die Tiefe, in welcher dasWaf ser erbohrt wurde, schließt die bisherige Annahme, daß alles unter der Stadt Denver' vorhandene Wasser mit dem I MV. Sloan's See in Verbindung stehe und daß dieseöWasser, demGesetze derHydrostatik folgend, an die Oberfläche emporsteige, völlig aus. Die Kohlenentdeckung hat seither zu weiteren Bohrungen in dem nördlichen Stadttheile geführt und man hofft, in nächster Zeit schon constatiren zu können, ob dort oder in derUm gebung abbauwürdige Kohlenlager vor Handen sind, oder nicht. Slbsttüusynng, Der Fall des Frl. Gannon inBoston, welche zwei' gewöhnliche Papierstücke sür Enael dält. die ibr von Gott direct ,ugesandt seien, um sie von der Krankheit. .s " w & P t m a oer an oer lnviiouna. oai! na, IN oem Augenblicke, in dem der Tropsen irgend einer Flüssigkeit ihren Mund berührt. em schwammiger Ball eine Art Geschwulst in ihrer Nachenhöhle bilde, selche . den ganzen Schlund hermetisch erschließt. D Frau verweigert es in Folge dessen arwückig, Flüssigkeiten Z'l sich zu nehme. "Ad solche müssen ihr .'.Her Anwendung einer Röhre künstlich gebracht werden. Die Beschaffenheit des Schlundeö und der benachbarten Organe ist völlig normal und die Aerzte , . . . , , , . ( versichern, daß die Frau Nicht etwa durch irgend welche Schmerz.Empsindung oder schwache MuSkel-Concentration zu jener Einbildung veranlaßt sein könne. Man hat versucht, die Frau durch den Spiegel und durch Einsührung von Jnstrumen ten zu überzeugen, daß ihr Schlund normal gebildet sei und bei der-Berührung mit Flüssigkeiten keinerlei Veränderung erleide, ber die Kranke ' beharrt hartnäcklq in ihrem Wahne. Da bieselbe in jeder anderen Bezie hung ganz vernünstig ist, so neigt jetzt auch ihre ganze Familie dem Glauben zu, daß es sich um eine geheimnißvolle. von den Aerzten nicyt zu enennenoe Krankheit handle, von welcher die Frau einzig und allein durch den Glauben und Gebete geheilt werden könne. Dieser Tage h st sich ein jähriger farbigerPrediger in Orangebürg, S. C-, mit emem' 14;ahrlgen ?5Ic',oen rer'vctraiJkt. Vom Jn!ad5. T a m u e l P a s s i r o n in Aata His, . I , starb Ende, voriger Woche an einer den Aerzten und:lann'en uno unerklärlichen .?rankbeit. Seine Zunge begann, ohne daß sich irgend eine Entzündung oder Verletzung an derselben gezeigt hätte, anzuschwellen wurde trotz aller Gegenmittel größer und c.rößer, so daß im Verlaufe von 43 Stunden der Tod durch Erstickung eintrat. Die tiefste Kohlengrube auf diesem Continente befindet sich bei Pottsrille, N. Y. Der Forderschacht ist 1576 Fuß ziemlich $ Meile tief und der Fahrstuhl, der zur Zurücklegung der Strecke durckscknittlicd eine Minute braucht, fördert tazlich 200 Wagenla düngen zu je 4 Tonnen zu Tage. Sechzig Mormonen-Mis Nonäre sind von Salt Lake City in New tyoxt eingetrosfen und werden sich in den nächsten Tagen nach Europa einschiffen. Sie sind sür England, Deutschland, die Schweiz und Norwegen bestimmt und reichlich mit Geldmitteln versehen. Von einer altenMexicanerin in St. John, Apache Co., Ar., wird versichert, daß sie 115 Jahre alt sei; die Frau ist seit Jahren völlig kindisch und lebt ausschließlich von örucyen und cker. Erdbeeren-Anpflanzungen bei Little Rock. Ark.. dringen durch schnittlich einen Jahresertrag von .$154: pro Acker. Ein p aar Me i len nördlich von Cathlamat in Oregon ist em Koh lenlager von durchschnittlich 6 Fuß Mächtigkeit entdeckt worden; die räum llche Ausoeynuna wuroe noa? man er mittels. D er jn. Y. HeraldVbehaup tete kürzlich, daß Nahrungsmittel, die in Blechbüchsen eingeschlossen werden, durch das sie umgebende Metall vergistet oder wenigstens ungesund gemacht werden. Die dadurch ausgeworfene Frage ist nicht allein von großer Wichtigkeit für die vie len Einmacher, die hier ihr Geschäft be treiben, sondern auch sür die vielenhun derttauende von Familien, die in Blech büchsen conservirte Früchte, Fische, Austern u. s. w. genießen. Das Einmachen der Früchte und Fische ist für die Stadt Baltimore eine überaus wichtige In dustrie, und der dort erscheinende Deutsche Corr schließt eine Besprich chung der Aeußerung des Herald" mit solgender Bemerkung von allgemeinem Interesse : Die Behauptung, daß daS Löthmaterial die Früchte und daS Fleisch in den Büchsen vergifte, ist lächerlich. Das Löthmaterial besteht vorzugsweise auS Zinn, und dieses-kann, so lange die Luftlbgkschlossen ist, mitden .Flüssig-
I leiten in den Vüchien 'eine iqaollqe
Verbindung, eingehen. Sind wirklich Vergistungen durch so conservirte Le benSmittel vorgekommen, jo war das Schuld der betreffenden Consumenten. Unzweifelhaft haben sie, und wir machen unsere Leser besonders hierauf aufmerk sam, die Büchsen längere Zeit offen sie hen lassen, ehe sie den Inhalt derselben Neael. nie eine Blechbüchse ni öffnen, ehe man sie wirklich braucht, und man wird keine Vergiftung zu befürchten haben." DerTabaösarbeiter.AuL stand in Lynchbur, Va., ist zu Ende und ,U Künsten der Ardeiter auSaefallen. in dem dieselben den verlangten Lohn er niten-nnrnmpn itn Netresf htr ö"' - " . Nebenarbeiten, sür welche die Arbeiter ' jetzt noch thuinrnje bezahlen muszen. Die meisten Arbeiter sind zur Arbeit zu ?ükfekebrt. AIs Vermittler wnairten Ban
benutzten, und unter dem Einflute der itaroen vertreten sicherlich d:e Stelle die. Luft mußte sich essigsaures Zink entwik ' ses Thaues ; denn viele dieser Schulen keln. Man halte sich deshalb an die sind nicht über fünf Jahre alt und die
kpräsident Spencer für die Fabri-j hi, und Richter Latham. .Read-WarS '
kanten juster", für die Arbeiter. In einerSchule NewJarks fragte ein Lehrer einen Ljährigen Schüler, was der Zenith" sei. Derjenige Punkt am Himmel lautete die prompte Antwort welcher gerade über dem Kopse des Beobachters steht." Kon nen fragte der Lehrer weiter zwei Leute gleichzeitig denselben Zenith ha den?'' Sehr leicht." Das ist aber doch nicht gut möglich ?" .O ja, eS x.l eiju .. rc : . s . cs v . c Z """"" uui iiuvi I. l JnNew Orleans w u r d e n im Laufe des vorigen Jahres 300 Hauser mit emem Auswande von !Z,L00.000 gebaut ; in diesem Jahr: wird eine noch größere Bauthätlgkeit und die Veranla, gung eines noch bedeutenderen Capitals erwartet. Im Keller nneöunbcwohnten Hauses an der Ludlow-Straße zu Danton, 0., wurde die halb verweste Leiche eines jungen Frauenzimmers entdeckt. Das Weib hat jedenfalls Selbstmord verübt, da man neben ihr eine leere Flafche mit der ominösen Etikette Opium" vorfand. Niemand konnte die Leiche identificiren, und so ist sie denn der Erde übergeben worden.' Zu Jersey City. N. I , fand vorige Woche unter den Auspicien der .Prisoners' Sustentation Fund - So ciety" eine Versammlung statt, die offen mit den irischen Dynamiterichen und Msserhelden sympath'.sirte. Ihr Haupt redner. Herr J.H. Aaggs. bemerkte u.A., daß Freiheit für Irland nur durch das Schwert gesichert werden könnte, und daß das beste und schärsste Schwert daSDynamit sei. Die ausschließlich von Jrlän dern besuchte Versammlung vertagte sich, nachdem sie folgende schöne Resolution angenommen hatte: .Beschlosien, daß! diese Versammlung das Versahren der irischen Jnvincibles" als das einzige anerkennt, durch das sür Irland die Freiheit errungen werden kann, und daß wir ds Dynamit als die höchste Gabe betrachten, welche die Wissenschaft je noch dem Volke gemacht, da sie in die Hände desselben eine Waffe gelegt, welche die Macht der Regierungen zu vernichten im Standeist.-" Vorige Woche ist derbe kannte Thierhändler Carl 'Hagenbeck von Hamburg mit dem Dampser Elbe" in New Vork gelandet, hagenbeck hat den Handel mit wilden Thieren zu einem Umfange gebracht, von dem man früher keine Ahnung hatte. Er sendet im September jeden Jahres Expeditionen nach Nubien, Indien, Süd-Amerika, Algier und Sumali und diese Pflegen im Juli des nächsten Jahres mit ihren Acqitisitionen zurückzukommen.' In seinem Etablissement in Hamburg enthält ein HauS. 12 Fuß breit und 50 Fuß tief, die Löwen, Tiger und Leoparden, ein anderes, 150 Fuß breit und 40 Fuß tief, die Elephanten, Dromedare und Strau ße, zwei weitere Gebäude die' Alligato ren, Schlangen und kleine Thiere, 12 Vogelhauser die Aögel und 2 große
Wasserbassms die Seehunde und dergl. 'Glückwunschschreiben, da? ihm der deutZur Zeit befinden sich daselbst? indische Zche Kronprinz zu seinem .Geburtstage .nid 2 afrikanische Elephanten, 24 sendete, mit einem Briefe beantwortet Strauße, 24 Behälter mit Schlangen, 2 $aöen worin er sagt, er werde den Rest Zebras,- 55 Alligatoren, 33 Giraffen, feinrs Lebens besonders dazu anwenden, l doppelgehörntes Nashorn, 15 Kameele die inainen des deutscken Reickeö in
und Hunderte von Vögeln. Hagenbeck bat mindestens i aller in den Ver. Staaten vorhandenen wilden Thiere ge liesert, sein bester Kune ist Barnum. In Alabama giebt eö 17,247 mehr Frauen als Männer. Von allen Staaten und Territorien hat Minnesota die stärkste scandinavische Bevölkerung : 2,521 Norweger, 39,176 Schweden und 6071 Dänen. Bom AuSlansc. Die Nihilisten haben eine ln rothen Lettern gedruckte Proclamation erlassen, worin sie ihre Vorbereitungen, für die Krönung als abgeschlossen er, klären und ihrer Hoffnung aus vollen Erfolg Ausdruck geben. Im Weiteren warnt dje Proclamation Jedweden, dem h'mt Sickerbeit lieb ist. fick während der . w rr., 5(iKlut mm in t k ate 6 5 bat! rtf, HhftUtrt. uno ImliCRt rnti Den War auszuhalten, und schließt mit den Wor ten : Wir werden noch einmal sürRuß lands Freiheit kämpfen und fordern alle moblaesinnten Russen auf. uns m bel ! di..Lst"n V.rwbnib und cyfcfc.: ;..k.. . UUlluyifcii yittiwvui.i.ii, iwwmiivv vua Land gegenwärtig seufzt." Öerr v. S a l i e i s. Secretär der höheren Gewerbeschulen, welcher von der französischen Regierung nach r...lr.i!' LV m..w.- .r:t Deutschland und Norwegen geschickt wurde, um dort den Gewerbeunterncht zu studiren, erstattete seinen Bericht in äußerst anregender Weise ab. Er zeigt seinen Landsleuten, wie viel sie noch zu thun hätten, um ihre Gewerbeschulen aus die Höhe der deutschen Ziu bringen und weist darauf hin, in welch' mustergilti ger, in Frankreich unerreichter Weise die weiblichen Handarbeiten in denMädchen schulen gelehrt werden. Man wiederholt oft," so schließt Herr de SaliciS sein Lob aus die deutschen Voll?' undAbend'
schulen, unsere fünf Milliarden hZtte'n dazu gedient, den Kri??sschzh der Fne drich: j'j bereichern. Dies ist ein Irrthum. Wenn man überall in Deutschland auf neue Schulhäuser stößt, so ist die Vermuthung berechtigt, daß sie Dank einem besruchiendcn Tbau aus dem Bo den emporstiegen. Unsere fünf
ersten Jahre nach dem Kriege sind also offenbar dazu benützt worden, die Pläne auszuarbeiten undGebäude zu errichten." Sehr naiv ist allerdings die Meinung, ?ß da?deut,che Volk aus die sranzösi. chen Milliarden gewartet habe um fcltt unierriqwesen zu emer höheren tufe emporzuvrlNgen. i r - .. . . Irf .. D VT ' . V1.119 jt.l3iß ,7- vom 4. l1, l.iHä a:m S KS ; ' klrche ergriff die Flam die m ihrer Zzahe Hangenden . . cx tiaH.Mu . aCaa r je tj '" w""" l " luwuijcu -Aviuwiicu. vuu(i cijaiuuen Feuerrufe, es vemachtlgte flch ein pani scher Schrecken der iu der Kirche in der Zahl von etwa 300 anwesenden Perso nen, und Alle drängten nach der Aus gangsthür. Die Ersten, welche die kurze, nach dem JesuSplatz gehende Treppe er reicht hatten, wurden von der Menschen masse, die sich auS dem inneren Raume der Kirche hinunterstürzte, umgeworfen iund mit Füßen getreten. Die. Kunde von dem Feuer datte sich mit BlikeS MntUt in diesem Stadtviertel verbreitet. worauf die Leute fchaarenweise nach der Kirche strömten und in dieselbe ein dringen wollten. Es entstand nun eine schreckliche Verwirrung: während Jene aus der Kirche hinauswollten, suchten Diese in dieselben einzudringen. In dem fürchterlichen Gedränge sind 17 Personen schwer verwundet und 2 5kinder ge tödtet worden. lieber den Congreß der Socialisten in Copenhagen wird nachberichtet : Es nahmen 77 Delegirte daran Theil, besonders zahlreich waren Badenser und Württemberger anwesend. Das Banket, welches die dänischen Socialisten am Sonnabend Abend nach Abschluß der Berathungen gaben, war von vierhundert' -Personen b:sucht. darunter viele Studenten, die sich auch oratorisch bemerkbar machten. Der König soll die schleunigste Entfernung der Delegirten aus feiner Hauptstadt gewünscht haben. In Norwegen ist, w i e schon telegraphisch gemeldet, der ersten Kammer zu Christian! der Bericht der Protocollcommission, betreffend dieMiniste? anklage, vorgelegt worden Derselbe schließt mit folgendem Majoritälsantrage : 1) Nachbenannte Mitglieder des Staatsrathes (Minister) werden ange klagt, nämlich : Selmar, Kierulf, Vogt, Holmboe, Helmliesen, Jensen und Munthe, a. weil sie dem König angerathen haben, dem vom Storthing 1L60 gesaßten Beschluß in Betreff derTheilnähme der StaatSräthe an den Ver Handlungen des Things die Sanktion zu verweigern und zudem unterlassen haben, den Bestimmungen darüber die denselben nach dem Grundgesetze zukammende Giltigkeit beizulegen"; i. wegen des Beschlusses der Regierung in Betreff der vom Storthing bewilligten Mittel zur Unterstützung der Volksbewaffnungsvereine"; sowie c. weil sie die Sanktion nur sür gewisse Theile des Storthingsbeschlusses in Betreff der Organisation der .Staatseisenbahnver waltung ongerathen, dagegen aber un beachtet gelassen haben, was das Stor thing in Bezug aus da? Recht nachge tragen hat, an der genannten Verwaltung durch vom Thing gewählte Mitglieder theilzunehmen. StaatSrath Bachke wird angellagt, bei den Maß nahmen unter u. und c. mitgewirkt zu haben, und die Staatsnithe Johansen, Schweigaard und Herzberg werden an gellagt, weil sie bei den unter b. und c. genannten Maßnahmen mitgewirkt ha den. 5? ü r it Bismarck soll das festigen. Die Kölnische Zeitung bemerkt zu dieser Aeußerung : Diese Aufgabe, wie der Reichskanzler sie meint, ist keine geringe. . Man weiL, daß der Reichskanzler feit lange überzeugt ist, es sei des Reiches unwürdig, dci den einzelnen Staaten Matricular-Beiträge zu betteln, vielmehr müßten durch Reichssteu ern die Kassen des Reiches so gesüllt werden, daß die einzelnen Staaten daraus ausgestattet werden könnten. In dessen 145 Millionen neuer Steuern sind schon bewilligt, und der Reichskanzler izhft der Erreichung seines Endzieles so fern als j?, und da jetzt, wie es heißt,das H:::wcsen bald neue Summen ersorder llch machen w'.rd, namentlich auch sür Umgestaltung der Artillerie, so ist es klar, daß die Losung des Reichskanzler noch aus lange Zeit sein wird : Mehr Geld : Mehr Steuern !" Der sür'Bayern eingeoramie yioiguanüs-ijjc chciuroui cni h,lt ,lg.nde Bestimmung'. : Es ill.n 7 1 . 1 .. , . brachte Nothstands-Geietzentwurs ent i,duuwu wcan ais Veiyiise gewahrt werden, und zwar 1,300,(00 M. an Einzelbeschädigte 500,000 M. zur Wie' ZTtrt nmllO . zeroaulen. fernere iiu.uuj derherstellung der Straßen- und WasM. sind zur Beihilfe sur die Rhemdamme be stimmt, und durch aus StaatösondS zu versicherndes Anlehen ausgebracht wor z'-.Z ! Oberbalern 370, lN der Obervfal, 2 den.. In d P all T a 1 k . I . . V 111. I und m Nlederbaiern 120 einaesturtte : ent . . , v n . Häuser gezählt. Es sollen erhalten Oberbaiern 0.000 Mark, Niederbaiern 188,000, Psalz 330.000, Oberpsalz 188,000, Obersranken 58,000, Mittel franken 17,000, Untersranken 373,000, Schwaben 77,000. Die bisherige Hilfe ist sehr groß. Der König zahlte 40,000, der Reservefond 200.000, der Reichsfond 300,000 und eine Hauskollkkte in München ergab 120.000 Mark. Die ein stimmige Bewilligung des Gefetzentwur tl seitens der Kammer wird erwartet.
