Indiana Tribüne, Volume 6, Number 214, Indianapolis, Marion County, 22 April 1883 — Page 7
Aer gefäyrNche ZZrief.
Horeke !D. Cito? VlthRl.
.WeisU Du da Allerneueste, liebe
den. dem zvei Mann erlagen, der dritte starb an seinerVervundung. Nun wurde daS Boot'gtkapert und unser Gastfreund bot es uns zum UeberskKkn an. ES sei daS, bemerkte Redner. ajar eine aai
eigenthümliche Art.aber vielleicht nöthig, Paula V
um sich Gehorsam zu verschaffen. Herr .Nun?' Dr. Pogge ging nun zurück. Er ist bis ES war
letzt noch nicht an die uste gekommen, von unS, dafr
aber es ist lein Grund zu Befürchtungen aen aebeiratkct haben!'
vorhanden. Wißmann glaubt, daß an .Du guter Mann !" dere Verhältnisse ihn zurück gehalten ha .Du süßeS Weibchen !" den. Er selbst (Wlßmann) entschloß l?uß Umarmung Tableau. ... fich nun, allein vorzugehen mit 20 Skla In diesem GeleiS bewegten sich nun tzkn und 10 Gewehren. Die ersteren ent schon seit zwei Wochen alle Unterhaltun lieh er sich von dem Araber.- Dieselben gen, die der Oberlehrer Emil Stricke mit
w?ren eine ganz unbändige Bande
plünderten jeden, der ihnen begegnete
aus. In ttafougo, emer arabisch
Nlederlassung. lieferten sie sogar ande es ein emzigeS ununterbrochenes Türkei
ren Sklaven ein Gefecht, so daß er sich tauben'Gezmitscher ein ruheloseöDuett sagen mußte, mit diesen Leuten habe er der Liebe und Zärtlichkeit, dessen Kehr keine Aussicht, an den Tanganika zu reim nicht den mindesten Anspruch auf kommen. Er sandte deshalb einen Bo Geist und Originalität machen konnte, ten an den Eigenthümer der Sklaven aber für die Liebenden eine ganze Welt mit einem Briefe, worin er ihm den von Freuden einschloß : Sachverhzlt mittheilte. Dieser ließ ihm .Du guter Mann l" Zagen, er schenke gtn die Leute, er könne .Du JüßeS Weibchen !" mit hnen machen, was er wolle. Den Unsere Neuvermählten wurden gar Leuten wurde der Wechsel der Verhält nicht begriffen haben, daß man überhaupt
.Nun also !" ' Deine Paula. Nachschrift : Die Ei
.Aber doch nicht zu Hause, voch nicht garrentasche, die ich für Dich picke, ist Dir gegenüber, wo ich für Alles schon im beinahe fertig !" ' . Voraus Absolution ertheile." Immer wieder laS und las Emil diese
Und dennoch lst eS ttN höchst been eilen. War ei htnn mir menlcken.
aendes Gefühl, sich immer sagen zu müs möglich ! Vierzehn Tage vor der Hoch, sen : Wenn Du iedt nicht seine Frau ,.it mit ibm haltt Naul Rriek
ein ausgezeichneter Einfall Indern seine Schülerin wärst, müßtest sln ihren Cousin gerichtet und heute erst, ß wir uns vor vierzehn Ta. sofort ein Stunde natWetfien ober heute erst hatte er ihn gefunden : Vor . - T fe.fXmt Mi V . Ct.1 V.l! TZ. AT Alls . . . . 1 . m . m
v4uuii um ycu uuiwymm , einer naiven mnoe an ver lenlyur, die Fingerspitzen.' wo ihn Paula hatte fallen lassen.
Und dabei zog sie die Fmgerspltzen Freilich." monoloaiNrte Emil. -58
zurück, als wenn das Lineal .schon dar giebt Eheleute genug, die sich über der, über schwtbte. gleichen hinwealeken. Die retrolvektive
Emil lacyte. EiferluSt wird ia alt belnSttelt. Aber
.Welche überflüsngen Besorgnisse ! och vierzehn Tage vor der Hochzeit mit
z. 2 . ( . -r r. w m . .
I t .
, und seme? tungen Frau fahrte. Die beiden "" Vm mir onz giuoenoen xöom an einen
. Glücklichen ergänzten sich, wie Ton und 1B. nan9D" L ?.ama, ouftn ! Und keme Silbe von dieser
en ftrno. w e Elan, und Abalan,. Da aab """" aüU ossa un Neigung agen.uno immer Dabei eme arg
, , w ---- v u lm- u I f iii.n I M I
lose Miene ! Falschheit, Dein Name ist Weib !
Und wieder begann der athemlose
Sturmlauf und wieder wurde daöDienst
maochen yeremcltlrt. und wieder ent
nme
einige
mitgetheilt, und nachdem ihnen
Mal eneralscb aedrobt wor
hättest!
.DaS sagst Du so, aber ich möchte eS wahrhaftig nicht daraus ankommen las sen ! .O, daS könntest Du unbesorgt !
Doch nun ist eS Zeit für'S Gymnasium, spann sich daS frühere Zwiegespräch : MC V:... I :rxti.X 1. C . I . rrr ' . R, .
iju ttuicu, man Vugkn, IU, uiua y-WO nur meine ytstu OUIDX f
yen, um Die ütl'.chen pseagogijcyen ie ist auf dem Markt.
Schubkarrendlenste zu erledigen. In .Aber d r Markt kann doch nicht ewig
einer vlunoe ein iq aser wleoer ori sauern. Dir. In einer Stunde ! Adieu, Du - .Das ist wahr
Suke!
etwas Geistreicheres und Gehaltvolleres übe 5??' m"ne ürstu saaen knnn iinS hA mT . Im i Paula blieb allein und harrte auf BlS hierher war Emil aekommen. als
" D 17 V f " M, V VM m mm . ' , V ' den war. zeigten sie sich gefügig. Man Wie schön hätte Emil sein Herz mit knoustn. eö draußen klingelte, gelangte so nach dem Tanganika und einem liefen See und Paula's Augen .??.??',r t1 .Das wird sie sein. Schnell aufge Wißmann war gleichwohl so glücklich, mit'zwei strahlenden Sternen vergleichen UlchtS ttsahrt! seufzte sie vor sich hm, macht l" die Sklaven ihrem früheren Eigenlhü. wie passend hätte er etwas von einem und die Beklommenheit legte sich um ihr Es ist Herr Altenberg meldete das 1 ' 7 ' 1 ? M . s C M. I m. I m.-m CT .!ElM CZ. m m CtW i. . 1. V fW rfft . r
ucica raic cm cijcin yieijc. 'laocyen, uno oer Angemeioete trat auch war fo kleinmüthig, so verzagt ! sofort in? Zimmer. Zum Glück brauchte sie nicht lange zu .Welche Dreistigkeit dachte Emil, warten. Nch kurzer Zeit trat ihr Cousin während Altenderg mit der unbefangen T l V! OYfl. . V l. t . n rm r . I B
uvvi aiunviiQ gticin unu utuuic i tten !L(iene lagle :
emen tqneidlgen Froflhauch Mit m die Guten Tag. lieber Doktor. Eine
Stube. Es war draußen bitter kalt, angenehme Nachricht: Ein Geschäfts
Die Wagenräder, in welchen der Tyeer freund war soeben bei mir und fragte
- ! . i T U r vf.t . . .
mer vouzianoig zurua enoen zu ivnnen. moiirnlozen. ouileyaucyenoen ommer Von da ging es zu dem bekannten tag reden können, oder von RosenknosMirambo. Wißmann mußte sich oft v:n und Morzentlau, von Himmels mit seinem Gewehre den Weg bahnen, bläue und Sonnenglanz. von ParodieMan gelangte zu dem ersten Hirtenvolke, seZwonnen und Eagelöseligkeit. Aber daS Tausende von Menschen und Hun alle diese nothwendigen Ingredienzen
derte von Gewehren bentzt und vor de für ein lyrisches Gedicht wurde ein Lau
scher in den Gesprächen der Beiden ver
tyn mnn fitfr n r i flffii
tibt ui ui4 itu wüt fck uvfc ' k(iuufi vw. viivvii v v - t . - tJLf. ff J Tibbu Tib, der ost mit Stanley gereist mißt haben. Hier wurde kein Heer von tm' narrten gaWüon mch ob lch keinen sranzöllschen Lehrer war. hatte namentlich vor einigen Mo- schönen Gleichnissen mobil gemachthier üb daS Straßen - m die Jen. für semen Jungen wüßte. Natürlich
aten daS Gebiet derselben verwüstet wurden keine kostbaren Redeblumen aus ; nn 1 nan1; 7 jo jagen ic oazuf und sie alaubten nun. das entaelten ,u den voetischen Gewäcksbäulern entlieben lryitallenen Blumen. . .Ich sage dazu nef Emil voller Er
nnrtpn SSint rhnU rniirh,n ntUni n kikk War nur h etnfslA frfirnntflofe "aNk, VNk, datz WU gekommen
i " - w-... i - w . r-riijf -" c m f v m.-L v &
" iaa . nur i rif i wi k n Mi t rw r m ttw it wrtTrmTmrwrtwTW v n i
ül7? nernekmkar. und "l ViM hihihwwi
dicht vor den Augen der Reisenden das Ursprache des Glückes vernehmbar, und
Weib eines Trägers geraubt. Fast täg wenn Emil seine Paula in den Himmel lich hatte Wißmann Unannehmlichkeiten, beben wollte, so nannte er sie nicht nach Zogen sie durch Dörfer, so wurden sie Dichterart .mein Mäuschen!" ach. ausgehöhnt und die Zahl ihrer Gewehre er kennt nicht all' diese beglückenden gezählt und höhnend ihnen dieselbe zu Albernheiten auS dem Lexikon der Zärt gerufen. Eines Mittags schlief er in lichkeit! seinem Zelte; als er erwachte, hörte er Und doch wer weiß, ob er so zärt ein furchtbares Gebrülle und das Zelt lich gewesen wäre, wenn er geahnt hätte, stürzte über ihm zusammen. Er trat daß Paula bereits ein Geheimniß vor
heraus und sah 50 bis 60 betrunkene ihm hatte. Erst vierzehn Tage verhei
gegen. .Ei, Teufel, eS war auch schwierig ge
nug. Mitten in den G:schSflSstunden,
und bei der arimmiaen Kälte ! Aber
wer sollte einem solchen Alarmrus wider stehen ?'
.Du bist em guter tfettr
regung, .dab jeder verkehr zwischen unS
au hören mud.
Aufboren ? Ja, aber warum denn
das?"
.Kennen Sie diesen Brief?"
Altenberg sah den Brief an. .DaZ hat
jaCousine Paula recht geschickt gemacht.
murmelte er vor sich hm.
.Kennen Sie diesen Brief?" frug
.Das ist man immer, weun man Euch Emil zum zweiten Male mit erhöhter . nrr rt . . . . , .c ? I . " . ' '
den Willen thut, natürlich. Im Uebri
gen habe ich über die Dringlichkeit Dei
ltUU9 UilW I U tff V13 JS VlllUllllill .f. 7,.... .. V...0Mi. M.Z.r.M e.... lF. I ?i'Ps'i.n und g.,pnn.m B. .a'h.t und schn .in G.h.imni! Kann 'ms s ' ch n mu.n
Als wenn Ehemänner nicht schon viel
schlimmere Dinge ihren Frauen hätten
verzeihen müssen ! Du kennst Emil nicht
v.- 'juuiiu uju i uis wind? -uüiuuiwy u-'a -cv s ,.kA,. Q:.,. s.i er ..n.. '. t . . . , . " schützte, der sie verantwortlich machen den, und Leute, denen diese Fähigkeit "nc besondere Sorte sein. Das verstehe Ader lch habe kem Talent zu einem Ehe. rde für das, das sie ihm thäten. Mi- mangelt, fühlen sich in jedem Augen- . ,,h,,Ä,i, c, n M. mann ir ewii 3)uubo ist der Schreck des Landes, daö er blicke wie Delinquenten errathen und .Dle Hauptsache. Hast Du die maS und Feuillet . , . ' - 7 t f f . m 'li Y9T& I Cmmm M . I O m I.C Wlt.tL..
gen. die ihn um;inaelt hielten: hätte er es denn kem Eden ohne Schlange
geschossen, so wäre er im nächsten Mo- ben? Ach, die Weiber! Aber da mente mit Pfeilen gespickt gewesen ; es Geheimniß drückte auch felsenschwer aus gelong ihm, sich dadurch zu retten, daß Paula's Gewissen, denn sie besaß gar i r. j - r. WU cm- U,k VI. X C ' 1. ITT - ... -
er reunoscyuir oes omas 'c:ramoo vV'ött, icyrimniiie zu qa . i . ... , I c.u V. v v ! . r . -1 ! . . r
vorsa würd
rambo
erst kurz vorher erobert und verwüstet durchschaut. Sie hören aus dem harmc rr ? , r . I frna m .Im. tx..n:...s. kk!.
qane, m roige oessen scyweoen sie m jwu u cungniacnüc nipic großer Angst vor ihm. Dieser Kniff lung heraus, sie haben ein Gefühl, wie gelang. Am Abende vorher verlangten etwa ein Mensch, der einen zu engenPa sie noch als Bezahlung für freie Passage pierkragen tragt, und in fedem Moment cc fers... . C ?ZF m.; q .... hfilrAfm rnnto hnti r in ir Il?tH
XJJ Ullt I U fcUli. UUUlll IIUJ U1U O SU I - I ; 4 C-.. (..- ... a 0 durArfifct in. Sms-,ndn mcht früher ruhig werden
Itikvlti . . y . w... f. iivHiig jy n f n?;r,T,rt ,,rS Tfi Vr s?.- sie nickt, die der Kksnentterkurckt aknlick .nun, vier yas! AJU Xt.
Ostasrikas bezeichnet. Man erzählt sich, ist sie stehen unter der unauSgesetz'en er sei der Träger eines Arabers gewesen polizeilichen Ueberwachung ihres schlech-
und von die em. weil er geschlagen wor len iszewiszens.
Stimme.
.Nun ja, ich kenne ihn."
.Also doch. Und was haben Sie zu . v r . r r
meiner oeicgroicoiigung anzusuyren z Art .
.Aver wollor, k?le werden vom eme
solche Bagatelle nicht ernst nehmen?"
Nun. das tst stark. Sie scheinen viel
Freilich, diese Schulmänner mögen französische Sittenkomödie zu besuchen.
Briefe?" .Herr des Himmels rief Altenbera
,a. nun, von einem plöhlichen Gedanken er
r . n.c. v ., m i . .. ' .
ttuc iicucnunoanzig t fatzt tote sind woyi am vnde gar
Alle." eiserlücktia auf mich? Eilersücktia. weil
.Mir fällt eine Felsenlast vom Herzen. Paula diesen Brief an mich geschickt
rt r . tv
Wleo, gieo oie Pariere ycr : zm rann hat ?
? . r t w . . .
Und dos fragt der ceusch noch!"
Nummer
Eins, Zwei, Drei, Vier bis Siebenund
zwanzig. Weißt Du, daß ich mich un
gern von ihnen trenne? In melancho
uno von vle em, wkii er ge lagen wor i c:..s. ;a bcn. enlflow. hab eine Räuberbande So ging t$ Paula, und darum ha. SLM? gebildet und ang.fang.n. die Karawanen sie auch telchloffen. so rasch wie möglich uf'S' !umo flt. 3Jt Srou- . fiTrtSat. cttt ist r sr ttnZ. dem veinlicken 5anaen und Rannen ein en . 5, 5yr seil) iisilg .
u vlündern. deute ist er der Könia dem peinlichen Hangen und Bangen ein
eines großen Königreichs, er erobert Ende zu machen, und zu diesem Zweck jährlich neue Territorien hinzu. Stan hatte sie gestern ihrem Cousi-l er hieß tky focht bei seinem Besuche Ostasrikas Adolf Altenberg geschrieben, er möge auch gegen Mirambo, mußte sich jedoch beute zwischen zehn und elf Uhr, wo ihr vor ihm zurückziehen ; gleich daraus zer. Gatte auf dem Gymnasium unterrichte, störte dieser auch die arabische Niederlas. M Briefe zurückbringen". Bevor die sung Tabora. Mirambo wird von dem Briefe nicht m ihren Händen wären. Redner als ein ruhiger, stiller Mann ge hätte sie keinen ruhigen Augenblick; sie schildert, der Alles hört und überlegt,ehe mükte die Briefe eigenhändig verbrannt er antwortet; ein großer hagerer Mann, haben, wenn sie wieder einen freien erlö. an welchem nichts anderes als eine große senden Athemzug thun wollte.... Zornader auf der Stirne auffällt. Mi Wie ost mag schon em solches Schrei rambo empstng Wißmann sehr liebens. ben von vierzehntägigen Ehefrauen an würdig, er gab ihm zwei Flaschen Sekt einen entfernten Cousin gerichtet worden und zwei Schlachlochsen. Den Cham sei! Doch Paula's Gatte hatte zum pagner mochte er wohl bei einer seiner Glück keine Ahnung davon und erging NazziaZ erobert haben. Seine Leute sich auch heute berm Morgenkaffee wieder . . . . . w...c r "!-.- rn .
hatten nämlich früher auch eine europäi. ruöerungrn ,emes msinnigucn e
zche Zkaravane geplündert, bei welchem agens.
TinS ift fCnfilfsfi hft8 ift iinhirtfT.
0 9 M f V I bar! Nehmen Sie es mir nicht übel, Doktor, aber die Sache ist doch gar zu komisch." .Ja, was heißt da?? .Daß Sie zur Eifersucht nicht den mindesten Grund baben. nickt den aller
. i i tu rr . I I ' '
.uno nun mupl ZU M'.r nocy Eins mindesten."
Anlaste zwei belgische Reisende ihrenTod
fanden. Mirambo hat sich inzwischen geändert. Erhalte von dem Kaiser: von Deutschland und ten Siegen Deutschlands gehört, er glaubte nun. da er unsere Verhältnisse nach den seinigen sich zurecht legte, der Kaiser wäre auch ein solcher Fürst wie er, der nach allenseiten hin sich ausdehne. In Folge dessen sagte er dem Reisenden, er möchte seinen tiefsten Salem dem Kaiser melden und ihm zu wisten thun.
Ist es denn überhaupt menschenmög-
lich srug er, .daß sich Eheleute zanken können ?" Ach doch !" seufzte Paula beklommen. .Gelesen habe ich'S allerdings auch, aber ich Halle solche Geschichtchen für sa genhaste Ueberlieferungen. Wie wäre es denn nur denkbar, daß ich Dich je durch ein hartes Wort, einen zornigen
na verieyie
.Und doch
versprechen.
.Nämlich V
.Daß Du keinem Menschen jemals unser Brufgeheimniß verräthst keinem, ohne Ausnahm'." .Da ist selbstverständlich V
.Ich muß Dein Ehrenwort haben." .Kann ich Dir nicht da Ehrenwort Meines Compagnons geben ? Mein eige nes flrapazire ich nicht gern durch zu häufigen Gebrauch .Keine Scherze, Vetter. Mir ist's bitterer Ernst." .Gut. So schwöre ich denn bei den vermoderten Gebeinen meines Urgroß vaters .Aber Adolf! .Nun denn, wenn Du'S durchaus ha-
ben willst: mein Ehrenwort! Ich werde unler Bliesgeheimniß bewahren! Im Uebrigen wird eS mir auch eine stille Freude sein, ein Geheimniß mit Dir zu . t Tv . m . e
lyklien. jvai ii ein unslqloares Vano,
.Und wie erklären Sie dann diesen
Brief V
.Den erkläre ick gar nicht l" .Warum nicht? .Weil ich Cousinchen Paula das Ch
renwort gegeben habe, das Geheimnis
dieses Briefes nicht zu lüften.-
.Also ein förmliches Complott ! Aber
einige fragen werden die mir nocy oe-antworten."
Bitte." .Hat Ihnen Paula in den letzten Wo
chrn vor ihrerVerheirathung öslerSBriefe geschickt?'
.Ja." . .Wie oft?" Täglich " .Und wieviel?' .Siebenundzmanzig." .WaS täglich siedenundzwanzig? .Unsinn ! Im Ganzen siebenundzwan-
zlg. .... .
.Und diese Briefe enthielten glühende
das uns in Zukunft verknüpft. Ach Liebeöbelheuerungen ?
Paula, warum hast Du mich nicht ge-
heirathet V .Ungezogener! als wenn Du mich je hättest haben wollen." Der lust'.ge Cousin machte noch einige
hast Du eine Eigenschaft scherzhaste Erwiderungen, dann trollte
er möchte ihm eine solch Büchse scheu- die mich über die Maßen verzagt macht!- 1 8 "n aurn nun ihre i uiwutv vuf M" I I"" I va tn?j v . . - I Sifuri itiinrnrnin rnrtrf nt vRviii hin
n:& i tcu ujini jjjn vanrt i rrtrr i ww , wtn i. uiti
' . " I m. an - a in. v -. v. ?.. . tn tinh Inirtr hnr hrrn rtFfn ni)r um
um. . . . UQ3 I I nenn oas mr eine vr.it ' ' t w, ...
j - - - I w gensckast "
.Daö Du so schrecklich gebildet bist ! TO tn;ir n4Ht Ist I
eine
ken, wie Wißmann
mann gelangle nun nach Tabora, vo
ine französische Mlsnonsstation sich be sindet und wo er freundliche Ausnahme fand und mit vier Reisenden, darunter Herr Dr. ttayser, der inzwischen verstor ben ist. zusammentraf. Im Anschluß an
M,nn'S ntUr mft 8 ist I TaA.
0 m uy iw Emil. .DaS läßt sich halten. Es ge-
hört einmal zu meinem Beruf als Ober
den Araber Tidba Tib gelangte er nach lehrer. Und ich bilde mir wahrlich nichts
der englischen Mission, wo er nächtlicher oaraus ein : Weile einen Löwen anschoß und nahm ber Znich beängstigt S!
hierauf feinen Weg nördlich nach der .u sues arrcyen :
sie zu verbrennen. Zu dem Augenblicke
klingelte eS. Ein schneller Griff und
die Artete prastelten rn den hellen Flam
men. Paula eilte hinaus, um zu hören.
ob nicht am Ende ihr Gatte gekommen
war.
.Enthielten glühende Liebeöbetheue-
rungen.
Und dennoch soll ich zur Elfersucht
keinen Grund haben V
.Dennoch r .Das glaube Ihnen, wer keinen Ver
stand hat! Doch halt! Da klin
gelts ja wieder. Hoffentlich ist eSend-
lich Paula."
Paula war eS. .Endlich " athmete Emil auf. .Aller
dingS der Markt konnte doch nicht ewig
dauern V
Als Paula in dieStube trat, bemerkte
aber es war nur ein aielchglltiaer n. ;?,, fin ,in Gekübl unbebaalicker
Bote US irgend einer Buchhandlung. Überraschung ihren Cousin, der mit I ... r .. .. . .w ...n;fi.r
verscyranlren Armen, ein iauiiqcs a Eine Stunde später ging der Ober- cheln auf den Lippen, am Fenster stand rr ? ttt m . . I . c . mr itt !
.Laß mich ! ES ist au, mit unS !" .Aber U fürchterlich ernst kannst Du
doch die Sache" nicht' nehmen, Emil,
Emil!"
Altenberg trat jetzt dazwischen. Lasten wir eö nun genug fein des
grausamen Spiels," begann er. .Denke Dir. Paula, er ist eifersüchtig."
.Eisersüchtig?" fragte Paula, wäh.
rend ein steinernes Erstaunen ihre Züge
gefangen hielt. .Eifersüchtig?" Sie
fragte daS in so verwundertem Tone, als
gehörte das Wort etwa der chinesischen
Sprache an.
.Ja, eisersüchtig." wiederholte Alten-
berg, .und zwar'auf mich, und warum ? Weil dieser Brief" er nahm ihn Emil
aus der Hand .an mich adressin ist"....
.Dann hattest Du doch aber Emu fo-
fort ausklären sollen !" rief Paula .nach einer Pause der Ueberraschung.
.Konnte ich 's denn ? erwiederte AI tenberg, denke an das Ehrenwort." .Also, was ist'S mit dem Briefe? Kurz und bündig !" frug Emil. .Das Couvert beweist, daß er für Sie bestimmt war." .Bestimmt für mich, dos ist wahr, aber gerichtet an einen ganz Anderen." .Und an wen V An einen Mann, der solche Briefe durchaus nicht verdient. An einen Mann, der nach vierzehntägiger Ehe sich bereits auf einen Othello hinaus spielte. An einen Mann " .Kurz, an Dich !" unterbrach Paula
und faßte zärtlich Emil'S Hand. - .Du
mußt den Brief doch kennen !"
.Ja, aber auS welchem Grunde wurde er denn an Sie geschickt?" frug Emil
werter. Paula schlug die Augen nieder. .AuS einem sehr einfachen Grunde,
sagte Altenberg. .Paula, darf ich'S
verrathen?-
.Nun, thu'S nur," erwiderte sie recht
klemlaut.
.Ich mußte Paula'S Briefe an ihren
Bräutigam stets in'S Orthographi
sche übersetzen, damit der grammatische
Forscherbl ck des gestrengen Herrn Pa
dagogeu keine Unebenheiten darin sindet.
Und dann schickte ich Paula die korrekten
Abschriften wieder zu und die reizend un
orthographischen Originale behielt ich bis heute Morgen. Und das ist denn des Räthsels simple Lösung! AuS die sem Grunde erhielt ich während Ihrer BrSutigamSepoche Briefe voll glühender Liebesbetheuerungen, und wie ost? täglich und wieviel ? siebenundzmanzig. . . . wovon sechSundzwanzig des unverdienten Feuertodes gestorben sind, während der siebenundzmanziqste in das Familienarchiv deS Herrn Oberlehrers wandern möge, als Grabdenkmal seiner ersten Eifersucht."
.und iq yave mich wegen meiner Schreibfehler vor Dir so geschämt!" fügte Paula hinzu, indem sie sich an Emil's Seite schmiegte ES dauerte eine lange Zeit, ehe sich Emil von der Ueberraschung erholte. Sein erstesLebenszeichen war einDutzend grober Verbalinjurien, die er sich selbst an den Kops warf. .Ich Tölpel! Ich Dummkopf! Ich Sausewind!" So ging's eine ganze Weile. Und an Altenberg sich wendend, srug er immer wieder : Ist Ihnen jemals ein so hitziger, dremSgestochkner Thor begegnet?' Worauf Altenberg trocken erwiederte : .Selten." .Ja, daS glaub' ich wohl ! bestätigte Emil in demüthigender Selbsterniedri gung: .Und nun möchte ich nur Ein noch wissen," fuhr Adolf fort.... Nun?"
. .Wie es möglich gewesen ist, Herr
Oberlehrer, daß Ihnen in dem elgentll chen corpu3 delicti. dem siebenund zwanzigsten Brief, die zahllosen ortho
graphischen Fehler nicht aufgefallen sind!
Die Briefe Paula's waren doch sonst
immer fehlerfrei "
.Du Boshafter!" unterbrach Paula
ihn.
.Ja, sehen Sie," antwortete Emil.
.Die Leidenschaft stiez mir gleich beim ersten Wort: .Jnnigstgeliebt'r !" so zu Kopf, daß ich in dem Augenblick selbst nicht gewußt hätte, wie Liebe geschrieben wird..Ein Schulmeister, der die Orthographie vergißt !" lachte Adolpb. .Und da behaupte man noch, daß Eifersucht nicht blind macht !" Und als sich der Cousin endlich lachend entfernt hatte, schlich Emil kleinmüthig zu Paula und fragte : .Kannst Du verzeihen, daß ich einen so häßlichen, schwarzen Verdacht gehabt Haie? .Ich bin ja froh," erwiderte Paula, .daß mir das Geheimniß endlich von der Seeie genommen ist m .Und nun nicht roahr? leben wir wieder in ewiger Eintracht zusam men?-
.Du guter Mann!" .Du süßes Weibchen!"
ffrauendienst im Kloster. l Damen von Fontrevauld. ar dies
Bs SchrZZch.
tmm. i m mxhti inrn uiiw
em oroen, oer u -""'""S,.. weiblichen Mitgliedern. auS Mönchen ....t n ........ f..niX Wir aber fUQl, wie
E.II.N S,t h, .in Man lo alcl Ck'.; .iioftaM!.
d.n grauen u,ust,hen g.hab,, als . " , i ümtibw Kloster b rof B.ka.d dn 5ntrauU 6r rt. on : . Ubtt allerding, in einer 3t, in eich er afIiä.tIn naain!tea Die Nonnen wa die rilkrlichen MSnn.r b.gimmt ,e, " j S'fasjlwtn, ähda, Weib unler allen UmkZiden u er .,?.:,!. htt
gtt.rn. und di. Damm ftch in'.,, tai w S. d'llen gegenseitig an Launen und Hoch. MSnöe muklen auker den a,hnlichen 2 U?. lJ. Lüf LZJ!2g$Z &ÄeV rtW-.. den
Tr1u!dur.r.einW!Mll toÄ M.n.n , 1 1 - faTO leich'lnem Wild. m. ,rt , ,i UuU eun?d" en' 6." ' 'SV l!?.Vinifc Jrl, der ein Einbürgerung der rillerßHf.!? S "chen Anschauungen inn.idalb derEIau. $tn&iJflte. w. und der Jrauendienst im Kloster lieg ; aber s arg wie dem Grasen Ber m . . fllrinflen m. alt sß,rhalb ?6atlÄ,,"ilt,Srn S!ttfi, dess.Ibm. Nich. nur edle Damen, auch V- 5 . Ä. r Serren arz den besten Geschlechlern ben hindurch mit auigtsuchltt BSbe,t. u v , v;! ,,, i.Knni..
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giutc, vctymi ciuc iuuucuyuit mi-
HAX inXtmllm Xaiii mm m fort IN YrT
7 .. v Crt it. tt n. 0,. "UiV IUUJ(U( UUIU. II VU IV l '- Ä'ÄS?.!. SriftJ' W-ldnib , Mischen ei.en Daumen. 2351Ä ix
f V x, T ? ? m .i i Wurzeln und Kräutern ,u nöhren. Nach Ä '.T AlL Ä und nach traten sein. Absichten' erst llar
viuu,4vB "4. ttv MU ,u unh mruu wonl Nie
mand mehr daran, daß der Orden der Damen von Fontevrauld sogar jenen der Trappisten in Schotten stellte. ES war seinem Stifter gelungen, die härteste Regel auszust'llen ; denn könnte eö noch ein ärgeres Gelübde geben, als daS deS ftftnhatt itnftVit-aUh ?tk nlt
haber seinen Nebenbuhler todten wollte, l4UU43 BSaC äTÄÄWSt zuruilakichen mußten. . . i r.m m;t ft.rmriit. t,.rfti,n nh ne.
Ew. endere schöne Frau ,e,g,e sich er- .. -. -,1,r V. ;? . .b.
bis zum Morgen zwischen Himmel und Erde hängen zu lasten und dem Gespötte ihrer Frauen und Dienstleute Preiszuge ben. Die Grüsin Lentadour zog ihm nach kurzerWonnezeit den hübschen Edel knecht vor, der ihr regelmäßig seineBriese
überbrachte, und als der betrogene Lieb
finderisch, seine Liebe auf die härtesten Proben zu stellen; er erfüllte willig Alles, was sie von ihm begehrte, stets von der holden Hoffnung erfüllt, endlich von ihr in Gnaden ausgenommen zu werden. Als sie aber eines Tagcs daS
Ti mmt t m ft.ffla mm Mla im l n . A I
3'. : ohne Nachsicht zu üden. Die
" "vä7V"'vu'l7 urZ w" öouiS bc anoen, ehe sie
po ueua wauiayrttn, emo aoi er hoj au n.tm ;M Q-,,. :s.
, IWIJM, M. WIUIV fkl O1 V
daS artigste und verschwand.
Als der edle Graf sich aber, all' der Bitternisse, welche ihm die vornehmen
daS goldene Kreuz auf der Brust, durch
das loster. Es war ein Weib, gefchasfen, zugleich die unerbittliche Klosterzucht und die fürchterlichen Rech'.e eines fouveränen Fürsten jener Tage, die ihr ein
geräumt waren, ohne Bedenken uns
Trouba
den Schleler
Nofenlip-
pen, ihr aar, daS wie Sonnenaold
glänzte, ihre weiße Haut, die dem Her
gmm, mm 19 0 melin glich, aber der Chronist von IonFrauen und ihre Gunst bereitet hatten, j der überdrüssig, von denselben abwandte, mm n Hunq und ihren kalten mutzte er leider die Erfahrung machen. Hutn Renaten, daß bel mutwilligen Burgeröfrauen ie Damen von Fontevrauld hatten
uno rulliiazen auerinnen aua, mi aus mriia 0n ber Aehzissin zu leiden, um so Rosen gebettet war. vllandZkr ttak ht mttrtoti dieier
AiH die armen Mönche preis, und nicht der - ZU vermahlen, und uhrte Äbtissin allein, die Klosterbrüder waren wirklich mcht lange danach die schöne hi. h.mslth:0.n t il.
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und kluge Tochter des Herrn v. Croix beim, mit der ihm eine reiche Mitgift von Landereien zu Theil wurde. Jetzt be
gann txt leine eigentliche eivensge
lenlosen Werkzeuge der vornehmen Non nen, welche, gleich denBeguinen, in :iche mit edlem Pelzverk gebrämte Gewänder
gehüllt, sich als ebensoviel souveräne
schichte. Gräsin Jsabeau v. Fontevrauld derrscbkr nnen aeberdeten und die scom-
war eme echte Tochter ihrer Zeit unv .demüthigen Ordensbrüder wie ihre ttX? "Q dttHochzM die Herr- kloven behandelten, lichsten Anlagen, um alle ihie vornehmen enn dieDamen auf sammtgepolsterSchwestern in Bezug aus Uebermuth, Un Stühlen in der Kirche soßin, mußLaunen, Tyrannei und galante Aden- ten die Mönche, aus denSteinen knieend. 4 m b Mi aIIm 4s a!( Ul4ü m m a w . .
teuer in Schatten zu stellen. Der arme Graf beging die in jenen Tagen unver zeihliche Thorheit, sich in seine Frau lei
denschastllch zu verlieben, und die noch
beten, ks war ihre Pflicht, die Nonnen mit demüthigem Handkuß zu begrüßen, vorder Atbtisiin aber sich auf die Knie
niederzuwerfen und ihr den fammtenen
m m m mt g W1 V IIVII MtW f Swt, auf die Gunstbezeugungen, anicm ' küsten. den sie ihnen gnädig
wezcoe anm anomn annn - u, prf,e Jede der Damen hatte einen l 1 . 9 i(a.IiiAIiA L.A lim-m I 1 .
wie a, uji:uuiiy (iw. mJu uiyc er sie in ihrenAmusements nicht hinderte, dienten seine Leiden, seine Eiferfucht nur noch dazu, ihr das Vergnügen an ihren standesgemäßen Abenteuern zu erhohen;
, , , .ZI V t y 0 m v w als er lhr ader unbequem wurde, machte m&t im Kloster gab. Sie besorgten
nciurzn ben Garten, die Pferde, die Köche und dem Lttbeshof Die edlen Richtermnen die Wäsche; sie trugen Waster, spalteten verurtheilten den unartigen Ehemann u melkten die Kühe; sie waren und Jsabeau lelbst vollzog lm Austrage ofjer unb Tischler, Schuhmacher und des Liebeshofes die über ihn verhangle Schneider. Dabei mußten .sie, sich in im, .m m m mmT m mmm A Vl! ) A A 4 ' .
uajc, inucm n iV ciucu anuiiui yiu- .v.- ra.. .cnö ?aste en. tasten lind lf
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der Brüder als ihren persönlichen und
ergebenen Diener, der stetZ ihren Besehlen zu gehorchen s-.atte, zur Verfügung. Alle Arbeiten wai .n ausschließlich Sache
der Mönche, da eö weder Knechte noch
durch in einen großen Käfig sperrte und, um eine mildere Denkungsart bei ihm zu wecken, ausschließlich mit Obst und Ho nig sütterte. Seither gab eS zwischen dem Grasen und seiner schönen bösen Frau unaufhörliche Kämpfe und der Arme trug in seiner Ehe mehr Wunden davon, alS in allen Schlachten, Gesech len und Turnieren, bei denen er mitge
ten, darfuV gehen uno ihre gejazorenen Scheitel der Sonne wie -dem Winde preisgeben, und zum Uebeifluste legten ihnen die Damen noch allerhand Fall stricke, und wenn Einer der Versuchung erlag, diktirten sie ihm eine schwereBuße. Auch Widerspänstige wurden aus daS härteste bestraft, uns so fanden die Da. . . I V . j . I
men von ttonlevrauio leoerzeu ivaenoe
tt.-.n. czn r.: w znn ; .Nein, nein ich bin einfacher Leute lehrer Emil Gericke im Zimmer auf und und sich an der voraussichtlichen Scene
i" ' ; r:v r... kk. c.r.fc v..arn.ic I u w,:. !.. aR c-- ... w..:s.n k:. m..f
,vit, kkr,n hil er lur Wurcvkreuiuna tll, mupic mvii iuiy iu uiwuiy uw, tuiv iui .u. uiig uiu uuyui iu iir.i au ivciucu ufn . - . "J"" cjtÄt rr ;ri ..nAr..f.f: I CAriH trsttsn :.. ... I k,.: ...k ttitt. , t4v1 nist
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Offenherzig
Fräulein : .Aber sage mir nur, chere PknsionatSzSglinge.
Amelik, warum hast Du denn Deinen Mann nicht schon vor zehn Jahren ge nornrnen? Frau : .Damals, meine Liebe, war er mir zu alt !" AuS einem Sensation 3 Roman.
Thränen, itt
sie
Theodor
Tone
D i e E m p f i n d l i ch e. .Ach. bitte. Leonie, richte es so ein.
dad ich bei Ti,ch nicht neben demchlsfs
verkrüppelte Naivetät und Herzenöwahr heit unendlich lieber ist, als die Geist
reichiyuerel und daS kokette BlldungSge flunker aller .höheren Töchter" und
Aber was ist denn passtet?
Hier, sieh diesen Brief ! Ich habe
.Aber daS hindert nicht, daß Du mich
immer verbesterfl, wenn tch em Fremdwort falsch gebrauche oder mich ab und zu in den Fällen vergreife. Und daS
Wo nur meine Frau bleibt?
.Sie ist auf dem Markt.
.Aber der Markt kann doch nicht ewia ihn aelesen. Gelesen, hörst Du.
dauern." .Herrgott!" rief Paula mit naivem .DaS ist wahr Erschrecken. .Den muß ich am Ofen
.Sobald meine rau kommt, saaen baben fallen lasZen.
Sie ihr also, daß ich sie hier erwarte." .Wo Du die andern verbrannt hast
Und dann begann wlederder wüthende sehr schlau !"
Sturmlauf durch die Zimmer, bis der .Emil, verzeih' mir !" sagte Paula
macht mich dann gleich so schüchtern, so erregte Ehemann sich ermüdet in einen und schlang die Arme bittend um seinen
süamroth !' Sessel wart uno einen Brief aus dr als.
.Mein Gott, das sind eingewurzelte Rocktasche zog. Die Adresse lautete: .Verzeihen ?" rief er, indem er sich ihr
Schulmeistergrillen. auf die Du keinen .An Herrn Adolf Altenberg, Berlin, entzog. .Verzechen, nachdem Du mir Werth legen mußt. Wenn Du wüßtest, Zimmerstraße 20" und der Brief das Geheimniß so lange verborgen, fo
Wortlaut : lanae eine aralo e luciene erheuchelt
! Deine Zeilen ha. hast !
gefreut. Immer von ES aesäzah ia nur aus Furcht vor
Dein unschuldsvoller ängstlicher Blick in Neuem lese ich mit Entzücken, wle gut Dlr !"
die Seele leuchtet !" Du mir bist ! Wenn Du wüßtest, wie ich .Und die Furcht vor mir war begrün .Aber mich beschämen solche Vorsälle Deine Gesühle erwidere, wie ich Dich det, denn Du hast mich in's Herz ge
C.rX2... : X. Zlo ..nt.ri.tl. I I ..fr. rrfni irrnnrtl I vm I 4.kk..
CIIIJUUIC.I liUUJ UUI VlUUUUimiC i l UUUU W(.u..uu4 miuu.u JJV.. U" 1 lülltu.
lavituN m sitzen komme ich werde sonst Zumal mir alle Schüler von Dir sagen, klopfen sehe ich dem Tag entgegen, wo ' .Aber Emil," rief Paula, während seekrank wenn ich neben einem Ma daß Du so erbarmungslos streng bist !" ich Dich wieder in meine Arme schließen ihre Blicke hilflos.zu ihrem Cousin hin Nne'Osfizkr sitze " .In der Schule, das ist wahr " kann und bleibe mit tausend Küstn. ! übcrstehten.
ES ist Zeit genug, über seinen eigenen Witz zu lachen, wenn die Andern damit fertig sind. Etikette beiden ESkimoS. Eine eigenthümliche HöflichkeitSformel finden wir bei den Eskimos, die ihnen ebenso gute Dienste zu leisten scheint, wie etwa unserer fashionablen Welt die Zauberformel .nicht zu Hause", die sie jedem Fremden entgegenhält, mit dem
sie nichts zu thun haben will, und der
auch höchst erstaunt varuver ist, Herrn X. oder Madame N. gar nie .zu Hause'
zu treffen. Wenn man an emen ESkimo
. - - c i i'i. v . r.
Mir oer Jumuiyung qcranicui, oap er
eine aroße Reise unternehmen oder eine
bedeutende Arbeit verrichten soll, die er
nicht liebt, so entschuldigt er sich nicht et wa mit der Formel .nicht zu Hause"
sagt auch nicht, daß er nicht geneigt sei.
die Reise oder die gewünschte Besorgung
zu unternehmen, oder daß ihm die dasür
gebotene Entschädigung nicht genüge.
sondern erklärt einfach, .er habe keine
Stiesel". Dies ist nicht etwa als zarter
Wink aufzufassen, daß ein paar Stiesel
als acceptables Geschenk betrachtet wer
den wurden, tonoern rn niHis als em
höflicher RefuS. welcher nach Begriffen . 1 . !-;. 1. c.t ? et
oer oorllgeu iiitiic ux coenfu vou an
fochten. Sie stritten so lange, bis ihn Gelegenheit, ihren Witz iu derE:findung C r .kA. m m 9 C A A A i 9 A A I ' w m mm
ojuutuu cm -tuvj uMuiv uu slti Q.c aroitcrrönnc IVL üben.
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dem Schlöffe jagte. Sie freute sich schon darauf, mit ihrem Manne allen
Ernstes Krieg zu führen. Die Sache
war neu und versprach mannigfache Ab
wechslung; aber vergebens problrte sie vor dem großen venetianischen Spiegel da? silberne Panzerhemd, daS sie sich
haj!e anfertigen lassen, und ebenso un nölhig bereitete sie Schloß und Stadt für eine Belagerur.g vor. Der Graf
dachte nicht daran, vt zu befehden. Er
Von Zeit zu Zeit erschien Graf Ber?
nard im Kloster, und nachdem er sich an dem Schicksal der Klofletbrüder gelabt hatte, kehrte er froh und leichten HerzenZ. in seine Einsiedlerhütte zurück. Der Orden der Damen von Fönte vrauld bestand über zweihundert Jahr? Im Ansänge wurde die Regel so er barmungslos gehandhabt, daß, die B's schöfe strasbare Geistliche und Mönche
mit Vorliebe nach Fontevrauld sandten
war in den tiefen Wald gegangen und nd der Zucht der srommen-Schvestttn
yatte xo) swiiünitt ui injicui überantworteten. auS der lie ltetL aebs.
niedergelassen. Hier suhlte er sich zum hervorgingen. Später, trat eint ersten Male m semem .Leben wabrhast laxere Praxis eia. Mit dem.. Aushören
gzuu.zu, unu ua uu yiöujt, des r lterl chen ffrauenbievZteS nah d e
Sommer und Wmter über das men ch. s.,,:, d Männer ad- nnd d
lich l Elend und die Art und Weise aus itne der Fraueu zu. Schließlich gebe?. wtLc blt6anse 2JlenItjeit bcS lutfcS deten sich die Damen von Fontevrauld und des rledens,welche er genos. theil. mtx alz Splianinnen devnals Nonnen haftlg werden könnte. Er kam endllch d machten die Mönche mehr und ehr zu dem Schluffe. daß alles Böse von dem ,u Sklaven ihrer Launen, bis die Aus.
Weibe auögehe. und der Teufel sich des Hebung des Ordens durch den Papst dem cm V.. KiKKnu nn.. ... 12. . . w .
im3u vu, viu,, 5u Aergernitem inde bereitete.
UUriT unu g uciucivii ui(. uuii uuiuy die verschiedenartigsten Qualen und
Prüsungen zu lautern und gegen semen Die. F ar b e. V e WQ.s lere.
Willen der ewigen Freude und Seligkeit In einer Sitzung der delgischsuAkademie zuzusühren. der Wiffenschasten theilt W. Spring die
Der Ruf seiner Frömmigkeit, wie sei- Ergebnisse semer Untersuchungen über ner seltsamen Lebensweise verbreitete sich 1 die Farbe des Wassers . mit. Bollkom
mehr und mehr, und endlich fanden sich men reines Waffer befitz.inzeluem Rohre
nicht veniger als fünf Bischöfe und von zehn Metern Länge- deutlich blaue Aebte, die ohne sein Wissen bei seiner Farbe, während eS nach der. Theorie von Frau zu seinen Gunsten, vermittelten. Tyndall, da die blae Farbe vom re
ES kam ,n der That eia Bertrag ; ; flectirten sichte herrühre und durchgeStande, in Folge dessen die Schloffer hendeö Licht rothe Farbe erzeuge, roth und Städte und Länderei: zwischen den erscheinen müte. Spring zeigte ferner, Gatten getheilt wurden. Diese machten daß die im Waffer gelösten Salze und jedoch einen sehr verschiedenen Gebrauch in ihm suspendirten Mineralpulver dem davon. Die schöne Gräfin Jsabsau Durchgange des Lichtes bedeutenden stiftete einen Liebeshof. dessen viilbe Widerstand leisten. Die rothen und gehrter und vielbesullgener Mittelpunkt violetten Strahlen. werden absorbirt und sie wurde, während Gras Jernaid den da3 gelbe Lichi dringt durch. Indem Entschluß faßte, in Fontevrauld ein eS sich minder dem reinen Wasser eigen Kloster zu gründen. Er grübelte lange thümlichm blauen Farbe vereinigt, ent Zeit nach, um etwas Neues, eine noch fiehen die verschiedenen Nuancen vou nicht dagewesene strenge R:ge1 zu finden Grün. t nach der Menge der sremdar und endlich konnte er sich eiueS Abends tige Beimengungen und nach der Wasmit inem glücklichen Lächeln auf seinem serttese. So sind das Mittelmeer mdi r ... . or v f.."s..L . . ((. yv
xsagcr von coos uno ,crauiern aus- Joviau, oer idjenfcrlee azuruu,
ftrccken, das schwierige Problem war ge
genommen werden muß, toi unser, .nicht 1 löst, das große Werk war gelungen.
Izu Hause". ----- -1 Graf Bernard Wcte den Oldener
ft,vf v. x-v v i - j 1 V. densee und Vierwaldstädter. See und der Rhein, chromgrün, die Nordsee Himmel, blau u. f. w.
