Indiana Tribüne, Volume 6, Number 213, Indianapolis, Marion County, 21 April 1883 — Page 3

rnWi gegen alle-:-Blutkrankheiten. Geaen Leberleiden Wco.cn Magcnleiden. i ,-l.vr nuibilrqkr Iropk'kN foüf S Cent?, v&ci fünf ,lajtiii-!.M: in a'in '.1 vollsten ui dadeit ur tucftoci: 'J?!i'iiui.ju von i.w fvitctifui ttiian;t imi 't'lie CIiiirl Verlor Co., r:alr!jr von Jl. "i'-ojeler Jt iii Baltimore, Md. y.n nlic Knttlkhcitctt iti Br - Ki sn 4 ?r. gust Kanig's ambnrnrr Vrnstibkk wird nur in Oiiginil'-pvtktc!i. 'rci Htm, ottv fätij 45atft $i.tt, vtrtiuttt; in tü!tn Axoldkken ;,l dden. our tuirs naO) ji:tvnini d4 ttraqe4 iri iS allen ?tilkn 'Zirreittgtn taattii vr sitil. lK.ni löiiiiiif : Tlu- luirlt l.Vo-eler ,.. I .'avV'i-5rr ven ;1. Vogeler Jt Co.) Baltimore Md. Das todtc Hans. Ni' man von (ai'l töiMliß. lgor.seduk'.g ) CWeid) darauf wurde da? Hausthgr durch Jordan geöffnet, dcr als echter ('erderu4 wie stets so auch jekt in seinem jiiniuii u ii uci iu;ci uu;, I fr A i.llii I . itiain erstaunt prallte er zuerst zuriick. als er Josef vor sich stehen sah, dann verfinsterte sich sein Gesicht, und eine Fluch von Schmähungen war im Begriff über den (Gärtner loszubrechen, weil er seinen Posten im Park verlassen hatte, als dieser ihm wie klnen allsman die gesunde ne Visiteukartcutasche vor die Augen hielt und diCK ihm dann hinreichte. Als beide Männer darauf in das Hau, getreten waren und der Thorweg fich hin ter ihnen wieder geschlossen hatte, theilte der Gärtner dem Anderen alles mit, wag er aesehen nnd wie er das Fräulein belauscht habe. Diese urjagniKij Partners lm, t der gefundenen . Ta,che licj t - ... , c , .. . i. V!N mll oer gefunocnen .lasche lieij I fierrn Jordan mit seiner Kombination m - - gäbe schnell folgern, was sich zugetragen Halle. Als der Gärtner fortgegangen und Jordan wieder allein war, brauchte er sich nicht mehr zu beherrschen. Ein haßliches Lächeln flog über sein Geficht und die Bisitenkartentasche hochhaltend murmelte er triumphirend: Nun habe ich wie der das Spiel in Händen ! . Sie soll mit Schimps und Schande aus dem Hause gejaqt werden: diesen Skandal vergilbt ihr die Alte nie. denn als Skandal soll es ihr aufgetischt werden, und wenn die dabei unvermeidliche Aufregung ihr fchadcn sollte, um so besser, dann habe ich doppelten Vortheil davon, (iine kranke Herrin ist mir lieber als eine gesunde, je schwächer sie ist, je leichter wird'sic von mir zu leiten sein !" 10. Jordan begab sich in der Dämmerunas stunde dieses Tagcwie er es allabendlich zu thun pflegte, zu Dorothea. Er hatte fich inzwischen einen vollständigen Plan zurecht gelegt, wie Angelika am schnellsten wieder aus dem Hause zu treiben sei. und wollte denselben seiner al ren Vertrauten mittheilen. . Als er in deren Zimmer trat, war er

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überrascht, dasselbe nicht nach gewohnter Weise eingerichtet zu finden. Weder der Theetisch war arrangirt, noch der kleine Zisch, an dem er bisweilen mit Dorothea eine ätartenpartie machte oder zufah,nenn sie eine Patience legte, deren Orakel stets die'Jrage beantworten sollte, ob der Tag ihrer Hochzeit noch lange aus sich warten lassen würde. Jordan glaubte, das; Dorothea walz?' scheiulich zur Frau Dreier gegangen sei, und setzte sich deshalb ans das Sopha,um ihre Rückkunft hier abzuwarten. Er brannte vor Begierde, ihr mitzutheilen, daß Ange lika am Pavillon mit ihrem Neisegefährten, den er nur zu gut kannte, ein heimli chcö Rendezvous gehabt. Hatte jener jun ge Mauu vor einigen Tagen doch bei ihm wenn auch vergeblich EinlaK in das HauS gefordert und heute am Pavillon zur Zeit. von Angelika's Anwesenheit da selbst sein Täschchen mit den Visitenkarten verloren, daZ nun in Jordan'Z Händen war. Diese" augenscheinlichen Beweise von Angellka'Z LeichtMn mutenrau Dreler aus das Höchste erzürnen, wenn ihr die

ganze Skandalgeichichtc nut recht gejchlck- den letzten vierzehn agen, das die iahter Malice hinterbracht würde. Das sollte relange Ruhe und die im Dreßler'schen

nun das Amt Dorotbea's lern und sie würde dann gewiß von ihrer 5)crrin den

Beseht erhalten, das leitsinnige Mädchen Frau Dreßlcr wurde hierdurch aberaus dem alten ehrbaren Hause, in da? sie mals von ihrer Trauer, die Jordan im ei-

nicht pate, so bald wie möglich wieder zn genen nteree durch dumpfe Einförmigentfernen. leit der 5?ausordnnng genährt hatte, ge-

In ihrer Entrüstung über das skandatöse Betragen derKomödiantentochter würde Frau Dreßler dann jedenfalls leicht zur Absanung iene Testaments zu veranlas sen sein, das Leopolo zum Universalerben einsetzte und dessen Zustandekommeil nur dnrch Angelika's plökllche Ankunst verhindert worden war. Während der schlau berechnende Jntrigant sich in angenehmen .Hossnungen wieg te, wurde die Thür geöffnet und statt Doroth.ea's trat Angelika herein. Es ist gut," sagte jene, daß ich Sie hier finde, Herr Jordan, ich wollte Sie soeben aufsuchen." Wich ? Xch wollte Sie bitten, io schnell wie möglich zn einem Arzt zu senden, die arme Dorothea scheint recht bedenklich erkrankt zu sein." Jordan konnte kaumeinen Fluch unterdrücken; diese Krankheit Dorothea's kam ihm sehr ungelegen. v sie kam," ipram Anaeuka weiter, vorher in mein Zimmer, um mir vorznschlagen, daß ich mir heute den Thee allem serviren lauen möchte, da sie von unerträglichem Kopfschmerz und starker Jie berhitze geplagt sei. Ich fand-sie aber so leidend, ian ich ihr zuredete, nch zu Bett zu legen, und ich konnte mich dann nichts entschließen, sie zu verlassen, da ihr Be nnden mit icder Minute schlimmer mix de." , Jordan mußte gute Miene zum böseu piel machen. ix druckte seine Thellnad me für oie Kranie aus uns jagu, can er sogleich eins der Dienstmädchen zum Bei stände des Fräuleins in der Pflege Don) thea's heraussenden und dann gleich zum Ar,it schicken wurde. Angelika kehrte an das Bett Do?othea s zurück. Nichts bewies Angelika liebenswürdigen und menzchemreundllwennauch aus Herrn Jordan'S Befehl 10 hall nno imiMlg enlgegengekrettn r , P . - m' . ii war. Als Angelika wieder in da Schlatka- . . . . . , bmet Dorothea's trat, drang ein leises Röcheln an ihr Ohr. Da es mx Nacht ging, nahm das Fieber der Kranken z,l. i s) r. j. ; . . r:. c s. . r,.r;u 4..,. I OVl lUJllU UUIU IC UU iCU ITUB y.BUl z oem cxic yin oen wenigen inuten, wahrend Angela mit Jordan ge. !I2 ? :10 ÄL ... . ni.ü. v... ; stS" , ..... ,miirr .vvlvru. im ixTV WW"T" . s .i N(.Wf.SA .f I miujirjuiujuu m uuMcniviugtnoi a.mu i s Vi, ?. lc 3 r rivu danke besiegte ihr lr,chrecken: ste tra dicht an das Bett und. ergrns Dorothea s neberheiße Hand. .Ich bin es," sagte sie sanft, .Ange lila !" Dorothea wandte den Kopf. .Wünschen Sie etwas ?" Waner!" stöhnte die Kranke, .in meinem 5alse brennt es wie Feuer." Angelika reichte ihr das Verlangte und rückte ihr dann das Kopfkissen zurecht, worauf ichDorothea ichwach und theilnahm les wieder zurückgleiten ließ. Bald daraus kam das von Herrn JorMädch.: das ich i mtah ran' ft. W r . m t. ys . mm an lierauiaeiWiale 'caomer nun mit Angelika in die Pfleg kcn theilte Ein Ant kam nicht, denn öerr Jordan ., , ' , t T hatte nach einem folchen gar Nicht ge- . . . . - fr v fv c rntrtt (Vr itt' itttnrn h5rmA itt TtS H.z-zbst den Arzt betrachtete er mit Antrauen. - (5r hatte sich gesagt, daß auch 'u uviiivv. in viiv am nachlien age noa) nr genug wäre, .. r . .. ärztliche Hille holen zu laen, wenn in dahm Dorothea nicht bereits wleder gesund sein sollte. An eine ernstliche und langwierige Krankheit derselben glaubte er "icui. Um zehn Uhr erscholl im Nebenzimmer . . , . , , . Y 7rv u bic Klmge, welche durchritten Draht um. uui wcuiuiycni, uic o r)u bewohnte, in Verbindung stand. Der on dieier Klingel riß die Kranke aus ihrer scklumm-rt'.n,., ,t.ii,s.na aus : langjährige Gewohnheit machte ihre Rechte aeltend - j in w. Die gnädige Frau läutet mir rief sie mit hei erer Stimme, es ist Zeit sür ihre Nackttoilctte " ' n tirini. ij. T,A ... ..s..s'. nf,r sie sank soolkick wieder sckmack in die' Kis. I" I , 5) " V ' ' l m .. ' ' 1 tn zurück i " . vieaen Sie sich n cbt aus. me ne L e ht" Zuckte Anaelika die UUrUnnfpv ' f 1 beruhigen, Betty wird für heute Ihre -r i " j ' u .. n Stelle bei der gnädigen Frau einneh. 111s 11 """ Bettn war der Aam d,z jna,n Dienstmädchens, das durch Jordan her aufgeschickt worden war. Dorothea wi versprach dieser Anordnung nicht; siehatte sie in idrem KiebernrNande vielleickt nur nicui vernommen. .Das Dienstmädchen ' - - - . . '

chen Charakter wohl mehr, als oa)it vch Frall Dreier uur kurze

mit lolcher Vereltwilligleit der Pflege der- liche Antworten gab, fo jenigen widmete, die ihr bis jetzt endlich an Anae'lika, d:

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1 4K4 ifrn rti?ftt niMrbtf tnnr nÄh VW tftfM Y)hVVftU w. v v v begab fick. wenn auch mit geheimerScheu. ZU Virau Dressier. Als ktztere nit Dorothea, londern die sonst sremde Dieneri,, eintreten sah, fragte sie schnell und ziemlich ungehalten, warum ihre alle Kammerfrau nicht käme. .Mamsell Dorothea ist heftig erkrankt," lautete die schüchterne Antwort. .Erkrankt? Was sehlt ihr?" Betty zuckte die Achseln und wusste über da 2Üesen von Dorothea' Krankheit sei ne Auskunft zu geben. Frau Dreüler war so viele Jahre hin durch ausschließlich nur von Dorothea be dient worden, das; sie für dieselbe minde ftenS die Zuneigung der (Gewohnheit empfand; es lag darin zwar ein gewisser Egoismus, aber gerade deshalb war diese Zuneigung um so auslichtiger. FrauDreßler erhob sich und beschloß inihrcr Besorg niß, selbst nachzusehen, wie es um ihre alte Dienerin stände. Sie ging lelbft nach dem Schlafzimmer Dorothea's. Die Krankheit derselben war das zweite unqewodnllche Urreiqrnn w käme bemchenden (ewobnhelten vollständig änderte. waltiam abgezogen. Die bedanken der jo lange in ihrem Schmerz versunken aewesenen Wittwe bekamen nothqedruuneu eine andere Richtung. Der Korridor, den ,rau Dremer über' schritt, war durch eine Wandlampe, deren Flamme sich dllrch einen dahinter ange brachten Mcssingreflettor in ihrem Schein vervielfältigte, hell erleuchtet. Sie konnte deshalb dieGegenstände in dem halbdunk len Schlafzimmer Dorothea s,' als ne in dasselbe eintrat, nicht gleich genau unter scheiden. Das Bett stand im Schatten eines Schirmes, den man vor eine, auf einem Seitentisch brennende Astrallampe gestellt hatte. Ans einem Stuhle neben dem Bett saß eine weibliche Gestalt. Es war Angelika. Dieselbe erhob sich sofort und trat erschreckt bei Seite.als sie die hochgewachsene, schwarzgekleidete Dame von so majestätischer, ehrfurchtgebieteuderErschei nung sich dem Beti nähern sah. Sie konnte leinen Auaendlia oaruver iin-jwel-scl sein, daß sie ihre (Großtante, die gefürchtete Herrin des todten Hauses, vor nch hatte. Du bist krank, Dorothea ?" srgte Frau Dreßler. was sehlt Dir?" Dabei ,et-.te ste stch aus den Stuhl, den Angelika soeben verlassen hatte, ohne von derselben irgendwie Notiz zu nehmen, ohne dap, es ihr auch nur eingefallen wäre, dar über naänudenken.- wer da iveniae Sckrit lc von ihr entfernt stand. Sie war in ih ren ttedanlcn nur nut der .Kranken de jchästigt. Dorothea hatte sogleich die stimme ihrer Herrin erkannt. .Die gnädige t,ran !" flüsterte sie, aber o leie, dan es kaum zu verstellen war augenscheinlich wurde ihr das Sprechen ichwer. Da iic auch ans weitere Fraaen der und Unverstand wandte sich diese ' vollständia im Schatten stand und von welcher sich nur . ' - ' ' die Umriffe ihrer Gestalt marklkten lort enuna kolat.) " .-... Deut scl) c Lokal - Nachi icbtctt. , . h - - . f r . o, cnis, ,,,. Jl I 1 4i, ui, ju'kuii. nvitv uv ngittüngsblatt bring die Grundsätze über . m 5eilung der.duch L Ueberschwemmungln ver? anlaßten Gebäudebe chädigungen aus MZZit.ln tut nUmmtlntn enntniB. H ernach sollen aus den von Mitteln Bei0 a - stn 5äuserbesitzer gewahrt werden, deren wirthfchastliche Existenz, b . ne Schäden ohne solche Beihilfe .s,.. . .-.V. .ik.'ss. gefährdet sein würde. Die Beihilfen werden zur Wiederbeschasfung der noth wendigen Wohn? undWirthschaftsräume gewährt und zwar nur insoweit, alS die Besitzer die Wiederherstellung oder die Reparaturen nicht bestreiken können, ohne Z m ntMXAt!iiriitiint tt fr in ;i(uiviiijvtiutiuiijj ju ltuyv" AuLaescklossen bleiben Beihilfen aus Staatsmitteln, wo die Vermögender Hältnisse trotz der Ueberschwemmungs schäoen immer noch haltbar geblieben sind oder wo eine Vermögenszerrüttung di.Hchwaff.r. wd.rndurch ff S. Än.bm ',1:7 Vki PlUiuug uci -ocimuüuiöfiyuuuic der Betroffenen werden die Einkommen n..,..;,,:. , ir,.n.. n-s,r c, I MHVMfl4llWl Vii4Hfc vjvjvy. vihiiii xz. wlrtksckastlicke risten, eines Bei - - v ' i 7 - t i iß I . r y r . . i trnrrnri irnnn nitrm inmnnn na rinra troffenen schon durch Gewährung eines Darlehens mit schonender Bemessung rtr N-rn!unas- und NuckkablunaSbe i ' --ii'"i"--n- j 7 a dinaimaen aesickert werden, so wird nur em" Darlehen gemährt. Neben einem Darlehen kann auch eine Beihilfe ohne Ai.flank der ück.akluna bemilliat wer. Die Darlehenszinsen sind aus 3 ct. ii ht rnrnen. lm XaUt des Be dürfnin, ?nn ? di-s-lb-n nnni nd--wi tu . " i i - a"J m Theil verzichtet werden. - , . fr- et M u n ch e n, 2. April. Eme Skan u ,'r cn rri,ru oel zur ell aus cyilekiicy das s!avlge spräch in der bairischen Residenz. Es 1 ijanucii um ein juuiu, jyctuici wi i . m . . rt t. . 5ln ? Premier neu enanr wqi v uraym. vem oisyrrlgen vo,mar,qui oes Prmzen Arnms, uno oem . Prm iu .r t i i ff. . zen VUNUlT 1(101 slU5sltT0CQln werden sollte, aber vom König Ludwig Verbote 1 r v fr I ((7A 11 X AJA UA I Ivlllvr. -J ituiuiiujiw uiuu uuui &iu I e. rr ."..jt v m -ff lkn urayrrm aus, uno eran.uung i . w " . w r r dazu vor ein von tym .'auigeiangtne i . . - - rt-i . Mizr inKioiiicr- vtxt oe. Prinzen an lktne, urayelm, emayiln. AUL I m ftt ff t t Aliiinl nv IM v t 4 fr fr m fr I UVWI UIUUV4V V V ViUl (.llilWtiiVII I As m m m . . a.. zu munen, datz eme Gattm das Inte sie des Prmzen mehr in Anspruch nehre, wie lhm als Ehemann lieb fein konnte. Daö Duell sollte Mit Pistolen stattfinden und Sekundant des Prinzen m'.- o." n cm.v. r n.i.i I l aior 5ur,l vreoe t,n. xtymu

&u Theilnahme am Duell zu erwirken, die Sache seinem Vorgesetzten, Generallieu tenant Prinz Luitpold, dem Vater des Prinzen Arnulf, melden. Prinz 2uit pold snhr noch Nachts 1 Uhr in die Re sidenz und theilte dem König den Vor sall mit. Der König soll sehr entrüste! über den Skandal gewesen sein, er sprach sofort das Verbot des Duells aus und beförderte denGrafenDürkheim zu feinem Flügel-Adjutanten. Fürst Wrede rückt in die bisherige Stellung Dürckheim's ein. Damit ist die Sache offiziell erte digt. ' Wien, X, April. Gegen die Be. .schuldigung ungarischer Blätter, daß bei Judex curiae Georg v. Majlatb daß Opfer verwandtschaftlicher Nachsucht sei. und daß ein armer'Sprsß einer Seiten linie, Graf Koloman Majlath, .wegev jeines fehlgeschlagen? ErbfchastSprozes fes mit dem Ermordeten vielleicht die That angestiftet haben könne gegen diefe Behauptung protestirt nun ge nannter Gras Koloman Majlath in sehr entschiedener Weise. Er weist die Ver dächtigung mit tiefster Entrüstung öffent liä) zurück und sagt.. A. in einem an österreichifche Zeitungen gerichteten Briefe: Ob der Judex curiae gegrn mich ein Unrecht begangen odel nicht, gehört nicht vor das Forum dn Publizität. Thatsache ist, daß wir Beide gerade in der jüngsten Zeit zu einander n persönlich treundjchastllcher Beziehung landen und daß ich hier den Besuch seines Sohnes Georg und Briefe von dem selben empfing. Geheimnisse giebt es m unserer Familie nicht, denn das tragische Ende meines Batersund meiner Schwester ist sammt der Ursache desselben kein Geheimniß. Der Schlüssel zu demsel den liegt darin, daß ich von der Familie, deren Vermögen nach Millionen zu rech nen war, nicht 500) Fl. erbitten konnte, ie Beide zu retten. Bekanntlich er ränlte fich der Historiker Joseph Gras Majlath am 3. Januar 1855 im Star' bergersee gemeinsam mit seiner Tochter Henriette, nachdem sie lange Zeit den Kampf mit Armuth und Elend ertragen. Da übrigens diese Verhältnisse bereits zu so vielen bösen Gerüchten Anlaß ge geben haben, werde ich demnächst die Angelegenheit in einer kurzen Broschüre zur Kenntniß der Welt bringen." Frankfurt a. M. 26. März. Ge lern, am ersten Osterfeiertaqe, erschoß sich der Lehrer an der Franksurter Seleltenzchule, Herr Dr. Brenlano. Kavveln, 24. März. Vor einiger Zeit erschoß sich hier der Kassirer der Noester-Spar und Leihkasse, der ehe malige Provlnuallandtags'Abaeordnete Johannsen-Grimsberg. Die von ihm unterschlagene Summe soll nch aus 200, 000 M. belaufen. Der Besitz des Io hannsen foll mit 23,000 Thlr. belastet sein, welche Summe beim Verkauf nicht emmal herauskommen durste. Inventar und Mobillen, wie eine Versicherung Police über 30.000 M. find der Spar lasse übergeben. Letztere dürste aber wohl wenig Werth haben. Für die fehlenden Gelder hasten 72 Mitglieder. Dieze können aber mit ihrer gesammten Habe lange nicht den Schaden decken. ES herrscht hier groe Trauer unter den Leuten; es kann ein förmlicher Nothstand werden, der die Betreffenden här ter trifft, als die Sturmsluth von 1872, denn damals behielten sie doch wenigstenS ihr Land. W o r m S, 29. März. Die bekannte Brauerakaderrie des Herrn Dr. Schnei der endigte mlt März ihren Wmterkur sus. Derselbe war von 37 Bierbrauern der verschiedensten Länder besucht. Eine sehr ansehnliche Zahl derselben gelangte zu hervorragenden Braumeisterstellen. Mit der Anstalt i nun auch eine Brau erei verbunden worden, so daß für die Schüler die Gelegenheit geboten ist, daS Bierbrauen praktlscn zu erlernenF Ra!l Road' Hat Store. 7! O st W a Ih in on k? t r. Frühjahrs, Hute und Kappen :n grorr kommen. Attwalzi sind dereitö. .'lge Billige Preise, Neelle BedienuttzZ, Gute Waare. Dr. Hugo O.Pstttzcr 'Ar;t. Wundarzt n. GeburtS belfer, Office: Z7 H. DolinvaroSt. 6"t4limfcf: I Uhr SBom; 3-4 Ubrllachni. Wobnuna: RlmliNou Avw. Dr. 4,'ar 34fUerS fiü'jre Oksi k. Ev??chftunden: Vdr Vortt : i-Ndrachm; 7 dd S&f T!eo!,k'krdidua. A. J. Sinitli; Arz: und Wund - lrzt W.) Küd Desawareflr., IXDIAVAP0LIS, IND. US- Telephon in der O'sice und Wohnung. SorlSl du,ID nd engNich. WLwjsAivt - ESa8S rk u . No. 37 & r.O Süd Tklakare Straee. Dai größtk.schönste und älteste Lokal in derStadt tgm etränte aller Art. forcie kalt, xeisen Vo'tüjil'Ä Bedienung. TW- Die xrachtsoll eingeiichtete Hklle steht Vcx einen. Logen und Privaten ,ur Abhaltung von Bäl len.Eonzetttn und Lersammluaen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. JOIIIV BKUNIIAKDT, iZicientbümer. Arbeiter Zusammenkunft fcei - iritiTz iLuicaici, m 0. U:l O st Washington Str. frische.; ier. reine Liquöre und seine Sigarren fter an Hand. Qä(- Jeden orgen ieiner Xiunch.

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