Indiana Tribüne, Volume 6, Number 213, Indianapolis, Marion County, 21 April 1883 — Page 2

Maua Hriöüne.', T At y Fägllche nd SonntagSüvsgsS,. fssce: 2S. DelawareStr. Indianapolis, Ind., 21 April 18S3. Säuiijöc a'.ö ttnst. Nicht, nur der Beruf des Einbrechers, sondern auch, dlrjenige des Schmugg. lers hat sich in unsern Tagen zu einer förmlichen Kunst ausgebildet. Die Zei; ten, in denen die Schmuggler die Waaren an einsamen. Punkten der Küste lan; deten und hierbei, sowie bei dem Weiter-' transporte der zollpflichtigen Artikel auf Kämpfe mit den Zollwächtern gefaßt sein mutzten, in denen ihr Gewerbe mit dem derZSeeräuber eine gewisse Ähnlichkeit, hatte, sind, langst vorüber ; das Verbre, eben ija't jdeSpur' von romantischem, Nimbus verloren, e3 wird mit förmlicher Eleganz betrieben, wesentlich, gefahrloser und wesentlich ergiebiger. Eine Methode ist es namentlich, welche. gegenwärtig fast regelmäßig zur Uebervortheilung der Negierung führt, die stm Schatzamte ungeheure Summen entzieht, die den Zollbeamten bekannt ist, der aber bei den gegenwärtigen Einrichtungen bei nabe nicht vorgebeugt werden kann. Ein Beispiel wird dieses Verfahren am besten anschaulich machen. Ein europäischer Fabrikant schickt an seinen Agenten oder Consignatär in New )ork eine. Anzahl' Waaren sagen wir : Handschuhe. Die Kisten sind mit den laufenden Nummern bezeichnet. Der Hafencollector. oder dessen Deputy nimmt die Kisten zunächst äußerlich in Augen schein und vergleicht deren Zahl und Signaturen mit den Angaben der in seinem Besitze befindlichen Factur. Hieraus bezeichnet er einen Theil der Kisten von je zehn immer mindesten eine, mitunter mehr als diejenigen, welche nach dem Theile des Zollamtes gebracht werden sollen, in dem die Feststellung des Werthes der Waaren in den einzelnen Departements durch Sachverständig ermittelt wird. Dieses Markiren geschieht dadurch, daß der Zollbeamte aus für die Untersuchung bestimmte Colli die Buchstaben P. S. Public Storo schreibt. Um sich schnell in den Besitz der für ihn angekommenen Güter zu setzen, erlegt der Consignatär eine Caution im doppelten Betrage der von den sämmtlichen Waaren zu entrichtenden Steuer. Bei der Festsetzung dieser Eaution nimmt der Beamte natürlich an, daß der Werth der Waaren den Angaden in seine? Factur entspricht. Nach Bezahlung dieser Caution kann der Consignatär über die Waaren verfügen, mit Ausnahme derjenigen, die zur Prüfung beordert wurden. Demselben ist von seinem Hquse in Europa mitgetheilt worden, daß die eine Hälfte Kisten Waaren enthält, die den Angaben der Factur entsprechen, die andere dagegen solche, die einen weit höheren Werth haden ; der Agent kennt natürlich dieNummern der betr. Kisten. Im Trubel des Ausladens weiß er eS so einzurichten,daß die Kisten mit den richtig declarirten Waaren so postirt werden, daß sie dem Zollbeamten am besten . zur Hand sind, und so werden in der Regel die mit IS. bezeichneten Colli aus der Zahl der richtig declarirten Waaren genommen. Ist dies geschehen, so läßt der Agent die übrigen Waaren in sein Geschäftslokal schassen und dieselben dort unerösfnet steh;n, bis ihm das Zollamt die Mittheilung macht, die Probekisten seien in Uebereinstimmung mit der Factur gesunden worden und ihm hierbei denjenigen Betrag seiner Cautionurückbezahlt, welcher die in Gemäßheit der Declaia tion berechnete Steuer übersteigt. Bei diesem einfachen und factisch am häusigsten vorkommenden Verlause der Sache hat der Importeur denjenigen Jollbetrag in der Tasche, den er sür den Mehrwerth der Waaren in sagen wir der Halste der Kisten zu entrichten haben würde. Bei vielen Artikeln belaust sich die ohne Zwischensall sich vollziehende Hinterziehung auf Tausende vonDollars bei einer einzigen Sendung. Doch es kommt auch vor, daß der Zollbeamte zufällig eine oder mehrere Kisten, die werthvollere, als die decla rirte Waare enthalten, mit seinen P. L. bezeichnet. In diesem Falle erlegt der Agent ebenfalls di erwähnte Caution, läßt aber die übrigen Kisten nicht in sein Geschästslocal, sondern in das Lagerhzus bringen. Bei der Untersuchung der Waaren im Zollamte stellt sich heraus, daß dieselben einen viel höheren Werth haben, als in der Factur angegeben ist. Der Collector läßt nun die - unter Zollverschluß lagernden Waaren zur Untersuchung in das dessallsige Departement des Zollhause? schassen; von ihnen ist aber, nur noch ein Theil vorhanden, über die übrigen hat der Agent aegen Bezahlung deS Zolles versügt. Es ist eine unbegreifIiche, aber zu Recht bestehende gesetzliche Bestimmung, daß ein Importeur oder der Consignatär eines. Exporteurs über Waaren, die er in sein Geschästslocal schaffen ließ, nicht vor der vorher erwähnten Mittheilung des Zollamtes über den Befund der Untersuchung, über Waaren im Lagerhause aber auch schon vorher verfügen kann. Daß die nicht mehr im Lagerhause befindlichen Kisten diejenigen Waaren enthalten, welche einen wesentlich höheren als den declarirten Werth besitzen, liegt aus der Hand, die noch vorhandenen Kisten dagegen sind mit Waoren gefüllt, die ganz genau den Angaben der Factur entsprechen. Den Beweis zu führen, daß die Zollhinterziehung sich nicht anf die zufällig untersuchten Kisten beschränkt habe, wird an sich schon schwierig , genug sein, ist aber bei dem verworrenen Gesetzesmaterial, bei den sich widersprechenden Ent scheidungen der Gerichte in Zoll'Angelegenheiten und bei dem an sich berech tigten Streben der Gerichte, durch Entfcheidungen gegen die Regierung die letztere zu Schritten behufs einer besseren

K

Gesetzgebung zu veranlassen, geradezu unmöglich. So endigt in gar manchem, dem porteur ungünstigen Falle das Verfahren gegen den letzteren mit einem Compromisje, nach dem eine Hinterziehung des Zolls nur in Betreff des InHalts der untersuchten Kisten angenommen und mit iner äußerst mäßigen Strafe geahndet wird. Jedenfalls bleibt dem Importeur auch im ungünstrgsten Falle immer noch ein Prosit von seiner betrügerischen Manipulation. Diesem zur Regel gewordenenSchwindel vorzubeugen, müßten sämmtliche eingehende Waaren untersucht werden, dies würde aber eine solche Vermehrung der Zollbeamten - Armee voraussetzen, daß gar nicht daran gedachr werden kann. ES ist daher auch aus diesem Grunde die Umgestaltung der Zollgesetzgebung und des Zollamtes ein dringendes Bedürfniß. Im ganzen Import - Geschäfte macht sich in New Bork eine sür uns sehr ungünstige Veränderung bemerklich ; der Geschäftshäuser, welche aus eigene Rechnung importiren, werden immer weniger) und an ihrer Stelle treten mehr und mehr die Agenten oder Consignatäre der europäischen Fabrikanten. Diese Leute beziehen feste Gehälter oder arbeiten auf Commission, und die Prosite, welche die amerikanischen Importeure früher machten, bleiben zum größten Theile in den Taschen der Exporteure. Viele der letzteren beschränken sich nicht einmal auf 9!ew Bork oder sonstige Einfuhrhäfen, sondern lassen von dort aus das ganze Land bereisen. So sind die amerikanischen Geschäftsleute nicht blos von jedem Verdienste am Transporte, sondern vielfach auch von demjenigen Nutzen auSgeschloffen, der bei dem Verkaufe der im-

portirten Waaren im Jnlande erzielt wird. Unsere Lüudsrage. Während noch vor wenigen Jahren die Behauptutzg allgemein Glauben sand, daß sich eine Landsrage in absehbarer Zukunft in den Ver. Staaten nicht entwickeln könn?, neigen sich die schärfsten Beobachter jetzt der Ansicht zu, daß sie sich thatsächlich schon gebildet hat. Land sängt an, selten zu werden, sich zum Mo nopol zu gestalten, mittels dessen die Landlosen in vollständige Abhängigkeit gebracht werden. Als die EisenbahnGesellschaften mit ganzen Königreichen beschenkt wurden, erblickte man darin keine Gefahr, weil man den größten Theil der verschenkten Ländereien sür werthlos hielt und der Meinung war, daß die wirklich werthvollen Stücke in kleinen Farmen an taufende von Ansiedlern verkaust werden würden. Man nahm an, daß es im Interesse der BahnGesellschaften selbst liegen würde, das an ihre Strecke angrenzende Land möglichst dicht zu besiedeln, um den Verkehr zu heben, und anfänglich schien sich auch diese Theorie zu bewahrheiten. Doch neuerdings sind die Bahnen von ihrer früheren Praxis abgekommen. Sie haden ungeheure Komplexe in Landeötheilen zugesprochen erhalten, die nicht erst aus die Bahn warteten, um sich zu entwickeln. Die Northern Pacific z. B. hatte ihre Strecke noch lange nicht vollendet und ihre Schenkung bereits verwirkt, als die riesige Einwanderung nach dem Nordwesten begann. Dennoch wurden ihr Gebiete zugesprochen, die ihr rechtlich nicht gehörten und ohne ihr Zuthun werthvoll geworden waren. Wag der Congreß nicht direct that, das thaten die Gerichte und die Regierung, indem sie die versallenen Landansprüche dieser und mehrerer anderer Gesellschaften aufrecht erhielten. Natürlich fällt eS aber jetzt den Bahnen nicht ein, trotz der gewaltigen Nachfrage nach Farmen ihr Besitzthum" zu verschleudern. Sie verkaufen es in Abschnitten vvn' vielen tausend Acres, von ganzen Quatdratmeilen sogar,an reiche Speculanten,oder sie .häusen es aus", wie der Abgeordnete Holman von Jndiana sich ausdrückt, d. h., sie halten es für Speculationszwecke zurück. Wiederkommt ihnen darin eine gerichtliche Entscheidung zu Hilfe, denn solange sie das Land nicht vermessen, brauchen sie keine Steuern an den Einzelstaat zu zahlen, in dessen Gebiete es liegt, und somit kostet sie die Speculalion keinen Cent. Sie können ruhig abwarten, bis der Grund und Boden zehnfach so hoch bezahlt wird, als jetzt. 164,000,000 Acres, die von Rechtswegen an den Bund zurückfallen sollten, weil die Bahngesellfchaften die Bedingungen ihrer Contracte.nicht ersüllt haben, werden von diesen .Monopolisten dem Publikum auf die eine oder die andere Weise vorenthalten, bis sie zu Wucherpreisen losgeschlagen werden können. Das ist eine Folge der übereilen Landschenkungen und ihrer rechtswidrigen Ausrechtnhaltung, deren ganzer Umfang sich noch gar nicht übersehen läßt. Und nicht minder gefährlich ist der Uebergang ungeheurer Landcomplexe an reiche Syndikate und Privatpersonen, namentlich englische LordS. Die Zahl derartiger Verkäufe ist bei Weitem größer, als im Allgemeinen angenommen wird ; es scheint wirklich, daß die englische Aristokratie die baldige Abschaffung deös heimischen LandsystemS voraussieht und sich hierzulande festsetzen will. Außer einem städtischen Proletariat kann aber nichts unsere Einrichtungen so sehr untergra ben, als die Bildung einer abhangigen Püchterclasse. Zum politischen ScheidungSpunkte ist diese Frage bisher noch nicht gemacht worden, doch beginnen Politiker aus beiden Parteien, sich eingehend mit ihr zu befchastlgen. Mehrere Abgeordnete wollen in der nächsten Sitzung des Congresses eine Bill einbringen, deren Passirung dem Bunde angeblich 96,000,000 Acres retten würde. Da nämlich das Obergericht entschieden hat, daß eine durch Nichterfüllung des ContracteS verwirkte Landschenkung erst dann wieder an den Bund zurückfällt, wenn der Congreß sie ausdrücklich für verfallen erklärt, so soll durch besagte Bill die Verfallserklärung ausgesprochen werden. Kein Minister könnte dann Besitztitel aus verfallene ,Ländereien unter dem Vormunde

ausstellen, daß der Congreß sie nicht ausdrücklich zurückgenommen habe. Noch weiter geht der Abgeordnete Townfhend von Illinois. Der behauptet nämlich, daß alle bisher ausgestellten Besitztitel u n g i l t i g sind, welche die Regierung ausstellte, obwohl die Bahnen, die sie beanspruchten, die Bedingungen des Schenkungscontractes nicht ersüllt hatten. Auf Grund des Gesetzes, sagt Townsbend, kann eine Gesellschaft gewifse Landstrecken nur unter bestimmten Bedingungen erwerben, und kein Executivbeamter der Regierung darf die Nichterfüllung dieser Bedingungen ignoriren. Thut er es dennoch, so liegt darin noch keine rechtliche Anerkennung des EigenthumörechtS der Bahn. Der Besitztitel bleibt ungiltig. ohne Rücksicht auf die feit seiner Ausstellung verflossene Zeit, denn der Regierung gegenüber gibt es keine Verjährung. Sie kann das Land zurücknehmen, wenn es inzwischen auch auf andere Besitzer übergegangen ist. Theoretisch mag das auch richtig sein, doch wird der Bund sicher nicht Ansiedle? büßen lassen, die in gutem Glauden den Bahngesellschasten rechtswidrig zugesprochenes Land abkauften und dasselbe cultivirten. Ein solches'Heilmitlel wäre schlimmer als das Uebel, gegen das es angewendet werden soll. Immerhin kann der Congreß viele Millionen von Acres zurücknehmen, die noch nicht verkaust sind, und es ist Zeit, daß er es thut. Da Interesse der Bahngesellschasten ist schon viel zu lange in den Hallen der Gesetzgebung, in Re gierungskreisen und selbst in den Gerichtshösen maßgebend gewesen. Ihr frecher Mißbrauch aller ihnen erwiesenen Vergünstigungen hat einen Haß gegen sie herauSgesordert, der sich Lust machen muß Und wird. Und abgesehen von allen seindseligen Gefühlen gegen die Bahnen ist eS wichtig für den Bund, gerade jetzt, wo die Einwanderung unge-

wöhnlich stark ist, b i l l i g e S Land sür neue Ansiedler zur Verfügung zu haben. Massenansammlungen in den Städten sind höchst gefährlich. som Staatsmann zum Spieler. Vor einigen Tagen starb in Washington ein Mann, dessen Lebenslaus ei nen neuen Beleg dafür bietet, daß geis tig Jahlgletten nicht zum Erfolge suyren, wenn sie nicht mit Willensstärke verbunden sind. Vielleicht könnte man den Fall auch als Beweisgrund dasür ansehen, daß die amerikanische Politik" den Charakter verdirbt, doch muß das dem Urtheile des Einzelnen überlassen werden. SeleucuS Garsielde wurde vor Gl Jahren in Vermont geboren, kam schon als Knabe nach Kentucky, graduirte vom Augustin College in jenem Staate und ließ sich als Advokat nieder. Im Alter von !!0 Jahren wurde er in die Staatslegislatur gewählt, und p bedeutend waren seine juristischen Kenntnisse, daß er schon ein Jahr später einer Commission angehörte, welche die Staatsgesetze zu codisiciren hatte. Doch der fähige junge Mann hatte große Neigung zum Kartenspiele; seine Umgebung war nicht dazu angethan, ihn von dieser Leidenschast zu heilen, denn in den Tagen der Sklaverei waren die vornehmen" Kentuckier dem Spiele noch viel mehr ergeben als jetzt, und um gewaltsam mit seinem Laster zu brechen, wanderte der junge Garsielde nach dem damals noch nahezu unbekannten Territorium Washington auö. Auch dort machten sich seine Fähigkeiten geltend. 1860 wurde er zum Einnehmer öffentlicher Gelder für das Territorium ernannt, dann diente er drei Jahre als General-Ver-messer, und im Jahre 1869 sandte ihn das Territorium als Delegat in den Congreß. Dies war Garsielde's Verderben. , In dem lustigen Leben, das zu Washington während der Präsidentschast Grant'S herrschte, in den Zeiten gesetz geberischer Cveculation und Corruption, konnte Garsielde seine guten Vorsätze nicht ausrecht erhalten. Er verfiel wieder seiner alten, Neigung, spielte Poker mit den Staatsmännern" und sank so tief, daß er sich nach seinem Austritt aus dem Congreffe, der im Jahre 1873 erfolgte, als gewerbsmäßiger Spieler in der Bundeshauptstadt niederließ. Der Mann, der einst als einer der besten Rechtskenner Kentucky'S gegolten und zu den größten Hoffnungen berechtigt hatte, verkehrte nur noch mit den niedrigsten Charaktern. Jahre lang hatte er nicht einen Freund, der nicht zu den gefähr lichen Elementen der Gesellschaft ge .hörte. Aber selbst nach seinem Falle be hauptete er noch ein gewisses Ansehen,wenn auch -nur unter Verbrechern. Er war der einzige unter ihnen, der dem Congreffe angehört hatte, er' konnte ihnen oft als werthvoller Rechtsbeistand dienen. Die Bestechung der Polizei fiel ihm stets zu und wurde ihm abermals übertragen, als vor einigen Wochen sämmtliche Spielhäuser ausgehoben wurden. Doch diesmal hatte er keinen Ersolg ; die Commiffüre weigerten sich, seinen Candidaten mit der Aussicht über die Polizei zu betrauen. Kurze Zeit darauf erkrankte Garsielde und' lag fast hilflos in einem ärmlichen kleinen Zimmer über einem Cigarrenladen. Von allen seinen ehemaligen Freunden ver lassen, starb er endlich in den Armen einer Frau, die er in den Tagen des Glanzes zu sich genommen hatte. Das Pokerspiel oder die Politik, oder beide zusammen, hatten ihn rmn:rt. Utverfluö an VlussteNungen. oafl alle europäischen Länder treffen in diesem Jahre großartige VorbereitunAM ? . t . . . k-l . U"! ju iniernallonalkn AllSlieuungen. Sowohl der Zahl als der Mannichfaltlgkeit nach hat die Welt derlei noch nicht erlebt, obwohl einige frühere Weltaus stellungen ohne Zweifel großartiger wa ren. Wer in diesem Sommer nach Eu ropa reist, kann unter allen Umständen seine Schaulust desriedigen, gleichviel, was sein Geschmack ist. Jnteressirt er sich für Mineralogie und Metallurgie, so findet er eine derartige Ausstellunfl

in Madrid. Findet er aucy an der Weincultur Geschmack, so braucht er von Madrid aus nur in'S benachbarte Portugal zu reisen, denn die Winzer veranstalten in Lissabon eine Ausstellung. Falls es ihm aber dort zu heiß wird und er nach dem Norden zu gehen wünscht, so erwartet ihn in München eine BilderauSftellung, die- alle früheren in den Schatten zu stellen bestimmt ist. Und wenn er ein Freund der Wärme ist, aber doch Bilder fehen will, so bietet sich ihm hierzu durch die fast gleichzeitig in Rom stattfindende Ausstellung Gelegenheit. Wer sich mit den neuesten Erfindungen auf dem Gebiete der neuen Kraft" bekannt zu machen wünscht, gehe nach Wien, wo vom 1. August ab alle die wundervollen elektrischen Apparate ausgestellt sein werden, welche der allerneuesten Zeit ihre Entstehung. verdan-

len. Der Mittelpunkt für die Ausstellungslustigen wird jedoch Amsterdam sei, wo eine der altmodischen Weltausstellungen" veranstaltet wird, die Produkte aller Nationen und Erdtheile vorsührend. An dieselbe schließt sich ein groß artiges Musiksest an, das der Beachtung aller Musikfreunde werth fein dürste. Diejenigen aber, die sich an stummen Fischen mehr ergötzen, als an den klangreichsten Instrumenten, haben sich nur nach London zu begeben, deffen Fischereiausstellung noch interessanter werden soll, als die Berliner. Blumenliebhaber können, falls keine Dynamitexplosion störend einwirkt, ihrer Neigung schon vom nächsten Monat an in Petersburg fröhnen, während die Alpenbesucher in Zürich eine allgemeine Weltausstellung den ganzen Sommer hindurch im Gange finden werden. Europa monopolisirt indessen die Ausstellungen nicht. Abgesehen von der in Boston, über die es wieder merkwürdig still geworden ist, soll eine Ausstellung in San Diego stattfinden, zur Feier des dreihundertjährigen Landes - Geburtstages". Venezuela will den hundertsten Geburtstag seines Befreiers Bolivar aus ähnliche Weise feiern, und Calcutta beadsichtigt, am Jahresschluffe eine .Fair" zu veranstalten, die der australischen ähnlich werden soll. Von Caracas nach Calcutta, von St.'Diego nach St. Petersburg giebt es also die verschiedenartigsten Ausstellungen, und wer Geld genug haUmd vom vielen Fahren, Laufen und Schauen nicht müde wird, kann den Schatz seiner Kenntnisse und Erfah rungen ungemein bereichern. Es scheint übrigens, daß die Alles umfaffenden Weltausstellungen aus der Mode zu kommen ansangen und kleineren Specialauöstellungen Platz machen, die leichter zu überblicken sind. Im Jahre 1 7 i) 0 w o h n t e n in den Ver. Staaten in Städten I 3 vCt. der Bevölkerung, während die StädteBewohner gegenwärtig 25 vCt. der gesammten Einwohnerschaft bilden. Der Proceß der Zunahme des städtischen Elementes hat nch allmällg vollzogen, ist aber in dem Jahrzehnt zwischen 1840 und 1850 am meisten in die Augen fal lend. Innerhalb dieser zehn Jahre stieg die städtische Bevölkerung von 8.5 aus 12.5 der Einwohner. Die Statistik weist serner eine allmälige Abnahme der durchschnittlichen Anzahl der Mitglieder der Familien nach und diese Abnahme macht sich im Osten wesentlich mehr bemer'ba?. als in den neudesiedeüen Di? triclen des Westzns. Vom Jnlande. In Detroit, Mich., trifft, man Vorbereitungen zu dem nach dort auf den 15. Mai berufenen Brauer Convent. DieGesehgebung von Rhode Island hat ein SchulzwangsGesetz passirt. Um nicht arbeiten zu müssen, haben sich letzter Tage mehrere Sträflinge im Zuchthause zu ColumbuS, O., verstümmelt. Zwei, Frank Summers und Wesley Allman, gingen dabei jedoch ein wenig zu weit, sie ließen in der Gießerei geschmolzenes Eisen aus ihre Füße tropsm, und ihre Beine werden höchst wahrscheinlich amputirt werden müssen. In einem Hause in Pawtucket, R. I.. sprach dieser Tage ein Mädchen im Alter von 12 bis 13 Iahren vor und bat um die Erlaubniß, einige Eier, die sie in einem Taschentuchlein bei sich trug, kochen zu dürfen. Dem Kinde wurde der Kochofen sowie heißes Wasser zur Versügung gestellt und dasselbe kochte die 1'2 Eier, die eS mitgebracht hatte, bis sie völlig hart waren. Dann bat eS um etwas Salz und verzehrte , das Dutzend hartgesottene Eier mit großem Appetite. Die Frau des Hauses erfuhr aus ihrBefragen, daß das Kind von Olneyville nach Valley Falls unterwegs sei, von seiner Mutter zehn Cents als Weaiebruna erhalten und aeglaubt habe, e könne dieses Geld zu. li! v rs v c i : : x l leinet Ulügung unv 4tiuu(juiiy imyi besser verwenden, als wenn es em Wutzend Eier kaufe, diese koche und verzehre. An Dyspepsie leidet der kleine Vielfraß jedenfalls nicht. ''Einsiedler. Eremiten, Leute die sich von der Gesellschaft zurückgezogen haben und in einsamen, verlassenen . v . :.. ci n Ti . rxcr. ....v. m . igcgcnucn, in uujicii, yuyiui uuu im r-v w ci . t nen vegeilren, nno in oer legei meriylos sür die Gesellschaft. Eine AuLnahme bildet der amerikanische Einsiedler, der aus der letzten Poststation vor Eheyenne in trostloser, wasserarmer Einöde seit Jahren daS für die Gespanne der Postkutschen erforderliche Futter und Wasser aus weiter Entfernung herbeischafft. Auch ihn hatte ursprünglich die MeksteSkrankbeit der AScele und reuebedürstiges Leben seinen Ausenthalt wüh len lassen, aber der tägliche Verkehr der Postkutsche hat ihn zu einem nützlichen Mitgliede der menschlichen Gesellschaft gemacht und den in ihm schlummernden Humor an die Stelle unvernünftigen Müßigganges gesetzt. So nennt, er jetzt das Blockhaus, das er sich sür beschauliche Faulenzerei errichtete, das Hotel zum Verhungern" und weitere Jnschriften besagen, daß der Weg .von diesem

ftnl! turn ntfärifir HWaHir in ju

Brennmaterial. 25 Meilen, zur Höllesalter Attorney of law (Notars hatte

aber nur 7 Zoll entfernt sei. Während arone BuSstaben der einsamen Qbstatt den Seaen GotteS erbitten, sucken anhtrt zur Vervollständigung deS Glücks des Eremiten ein hübsches junges Mädchen zur Führung des Haushaltest Der Einsiedler sckan't den aamen 9 fcin. durch Futter und Wasser rastlos zur Trs. t.".. nrr . I Wort derieniaen 5eiterkeZt in vu ilui. uui uuii ui icucu UMiiiunipr r n sckalt. we cke, nur ds N.wnkttki,,. in , S c irgend einer nützlichen Beziehung thätig zu sein, verleiht. Ein junger Spanier, NamenS Sanchez, in San Francisco erschoß vorige Woche seine Geliebte, die AusWärterin in einem Restaurant war, in cw t Y . rr'e t . . .1 . lllHiftll. hlMt IEi(l.(li.l( mk .( I rl Z rT.1"1' """" , u, chuuu, chic iugci ui : Hu tyci .10 ur ver oirccic vioiumurnna oer j . . v : i . nrLii : v l r , o, c e tv I spanischen Familie die es Namens, welche dereinst daS Land eignete, aus dem sich s. s. uxn.n GXfMfc.;i. X cy '"'tV1 - I von San Francisco erhebt. Hatte die Me nur den zehnten Theil ihres v 0DeT-f ,l? IT ""V,r zu den reichsten des Staates (5ali ornlen . .. v r f t t w gehören, während sie denselben gleich nach der Gründung der Stadt zu Schleuderpreisen verkaust hat. Der tcsic Nkyez war em oegao er v üutz. etst skln Lebensunterhalt nur durch Claviersplel m den berüchtigten Häu ern der Stadt verdiente. Die . . , f 1 meisten alten spanischen Familien enden zer nicht in so lragischtt ifc .1 s, alle, sind nicht im Stande, im Kampfe nn....,.,.:n. Uf UUHtlHI II WU) MlllttiiUMIUHHUlt k ' eine auch nur leidliche Stellung zu bef.rtMhl.n ,M44Vt. nrVs., : n . .1 i oi. oi. V!- -i-. rr.A.?x. m.t. 2,tivcvwius4 wuujt uiuivi in Mroyoii üic ciixc0Henuicne yioot ..? czl (ini sii..n..

u. w. ,u., ,. " genommen, um so mehr, als Mme. Cailund emererclrten Lebensrettungs-CorpS ; ,r Kmu crt;.,;ä

4 t 1t TV t Tl m gehalten. Die Leistungen der Mannschast haben allgemeinste Befriedigung u m der Anfechtung v o n Testammten aus Grund der Unzurechnungsfähigkeit deS Testators vorzubeugen, ist m der Legislatur von Mlchigan ein Gesetzentwurf eingebracht worden, welcher es möglich macht, die Fähigkeit des Testators zur Errichtung eines Ten a r - . i r r uamenis oci cinen cozeiien ein ui ai lemal festmstellen. Zu diesem Zwecke soll Jeder, der ein Testament gemacht hat, berechtigt sein, dieses Testament dem Cireuit-Gerichte oder Probate-Gerichte vorzulegen, ohne dessen Inhalt kundgeben zu müssen, und gleichzeitig alle Perfönen, die als Erben bei der Errichtung semes Testaments mteresurt sem mögen, vorladen zu lassen, um Einwendungen aeaen leine ZlSpomlonskaylgrei: zu er m .4-. . . . heben. Das Gericht hat dann auf Ver lanaen die Disvositionssähiakeit deS Testators zu prüfen, Zeugen zu verneh men u. f. w., und entscheidet eS sür die Testirsahigkelt, so M damit zede spatere, auf Grund des gestörten Geisteszustandes fußend: Einwendung gegen die Giltigkeit des gemachten Testamentes ausgeschlossen. Mit einem Gesetze, dieser Art würde dem überhandnehmenden Unfug, die Testamente reicherErblasser nach 'r t r .

ryrem ooe wegen angeonazer urni. haben auch Arrangements für ei.ie Reihe störung des Testators anzugreisen, und von Experimenten in der Ballon-Pho-den daran sich knüpfenden widerlichen tographie getroffen, und man hofft, eine

vcsnoaikn aueromgs em siarier Siegel Anzahl von Ansichten der Erde, ausgevorgeschoben. nommen von der Gondel eines Ballons,

Ein 2500 Jahre alter Zie-

gelstein. Herr I. M. Alsord in Balti- Ei n e n e u e l e rd e rreformmore, welcher lange Jahre hindurch im Gesellschaft ist dieser Tage in London Telegraphen Dienste in Ost Indien gearündet worden. Bisher -that die

thätig gewesen, ist der Besitzer eines

höchst merkwürdigen Zlegzlftelns, der in bekanntlich ver geschlitzte unterroa (Meiner uralten Ruine zwölf Meilen von viäeä skhi) ausgeheckt worden ist, die

der jetzigen Stadt Jb-i-Bonshair am persischen Golf und etwa 200 Meilen II - . von den Rumen von Persepolls entfernt, aufgefunden worden ist. Der Stein enthält folgende von Dr. Birch vom ' Britischen Muieum" uberfttzte Infchrift : Ich bin Silhack, Susiana'S Könia lSusiana. altversische Landschaft, das setzige Khuststan mit der Hauptstadt Sufa, einst Winter-Residenz der persischen Könige), Sohn von Sutruk-Nak-Hunte, des gewaltigen Herrfchers,KaiferS und Susiana's König. Ich erbaute auf dem Berge eine Mauer und zerstörte die alte. Ich habe sie dem Ruhme des Snsiana.Königs, des Slaven der Götter, geweiht. Möge dieSHauS der SusianaKönige stets in Ehren bestehen.und möge ich niemals die Gottheit verleugnen." Silhack war König von Sua um da? Jahr 700 v. Ehr. Geburt. Die kürzlich.eröffnetenKoh lenlager in Pocahontas County in West Sirginien können laut deS Befundes der inaettellten Bobrunoen den aamen Koblenbedarf der östlichen und nördlichen Staaten für länger als 200 Jahre zecken. Dom Auslande. ttrHA- R lu m e n. Ver belgische Gelehrte Mr. CorneliS hat ein neues Verfahren erfunden, welches es ermöglicht, natürliche Blumen in ihrer Farbenpracht und Frische durch lange Jahre zu konserviren. Die Procedur ist recht einfach. Man steckt die Blumen in ' ' - m v v .

ein mit feinem Sande gefüllte Papier ayrung ausrrlqeno ver,ryen j unu säckchen und setzt sie dann einer Tempe- Wohnhäuser sind geräumig und lassen ratur von 35 bis 40 Grad Reaumur nichts zu wünschen übrig. Unsere Kinder auö. Roch besser ist eS, die Söckchen beabsichtigen wir die englische Stadtmit ihrem Gehalte in einem lustleeren schule besuchen zu lassen, und wir selbst Raum unterzubringen, dem man Schwe- lernen Englisch. Wir werden ein glückfelsäure oder eine andere das Wasser an licheö Leben führen.sich ziehende Materie zuführt. Nach acht- Dieirifche Sprache, die oder zehntägigem Aufenthalte im Sande. zu Anfang diefes Jahrhunderts auf den sind die Blumen trocken; man reinigt sie Aussterbeetat gesetzt schien, ist unter dem sorgfältig vom Staube und gibt sie in Einflüsse der nationalen Bewegung in hermetisch verschlossene Flacons, deren Irland stark in Ausnahme gekommen. Grundflache man mit ein wenig Kalk be- Vor 80 Jahren konnten kaum 400 Perstreut. Mr. CorneliS hat mit den zar. sonen irisch schreiben und lesen, im Bor. testen und fein nüancirtesten Blüthen iahre wurden von der Gesellschaft zur Versuche anaestellt. die stets vom besten Erhaltung der irischen Svrache- über

Erfolge gekrönt waren. , i Eine unerhörte Schand that wird aus Somerset Est im, Capland berichtet. Ein Mann aus den bej' seren Ständen hat seine Frau im wahren Sinne des Wortes todtgeprügelt. Die Feder sträubt sich, die Einzelheiten dieses abscheulichen Verbrechens mitzutheilen. Mr. Leppau, m etliche dreißig Jahre

)ne ü" Aersa.?z: oer umreue uns verlangte den Schlüssel zu ihrem Schreib-

tisch, um ihre Briefe durchzufehen. Da ihm dieser verweigert wurde, schlug er mit einem Sjambot (singerdicke Peitzche aus Ochsenhaut) aus seme Frau em. Dann brach er den Schreibtisch auf, und da er angeblich seinen Verdacht bestätigt fS rinn r Wiithtr nrr stuf sktN UN unvj imu i alücklicdeS Qvfer loszuschlagen. ES muß r ... . r" , ' . .t Ivük AvendS aeweien ,ern, als cr nauj Hause kam. Gegen Morgen um 4 Uhr eiwa ram er zumArzr geiausen, in uivu Hemdärmeln, und bat ihn, mitzukommen, da seme Frau stürbe. Wer Arz: fand die Unglückliche todt und machte . rf-v a ? aus den Wunsch .'eppau'S ooxi cic WniMrt (trnthniir hr irilftÄ-TT MiviM vu uinn vu vjvwi V " Untersuchung war: Die Frau ist zu cyfnnx ...sckiaaen. Aus den Be . ' j m I u - i , nn.in tmtrh.n tm isn 5.?.!., v iivm w v1" M ,s,. e:Tnft Ujuf m d Rücken konnte die Zahl UJ "c,fc"1 M" 11 . . " nicht mehr ermittelt werden, doch wurden 5. 6Al&at slllf htm aamtn öÖTlJ.r aut Eine andere Todesursache wurde nicht ermittelt. - Die Unm: iA.. 1.1:, 5?. ,:n. w U ttt sten in der Colonie, und wird die Ht,r,,1fTm ,,s.,n n! htr fthnAt v.. ß n-n hi. 9irm, n.r.t. fcit t war. Er erwartet im Gefängniß SchwurgerichtLverhandlung. Sein Benehmen in der Voruntersuchung soll wM mh fRM nlnfr, f.;' wMfvMiw.-f ' 1 ,1 a r rT - . 17 II .1 die sich im Besitz emeö ZauberrmgeS I , , , . , L . . T, . , , . I nlnuhU Iti. ihn A IV.nnfn.lrt Hrrt-n-WUV":XW" T sc bx " :c2 ornrr traute üciimyc luuuc, vquu- . . . " . sllA 1 C . . kX'.-l. VI. vtu.m. n?ftrnmt Ml.rtl-r i?,s,. In tn r hrt. hM uMv vi htn r an der seltsamen Dame Not!, I -" ' ' . MMVM V VM.fWMV VWI VHIU-tlU Sphäre Schätze verborgen glaubte, zu n Hebung sie mit der französischen ?i?ealeruna damals einen sörmllcken l5on trakt schloß. In diesem Kontrakt war . www-mw-w-w--rß " ------ I " w " " stipulirt worden, daß Mme. Cailhava von den zu sindenden Schätzen ihren Antheil erhalten sollte, der aber Nicht den Werth von 500,000 Francs übersteigen dürse. Durch die Spöttereien der Pariser Presse eingeschüchtert, hat I ? . ? , V ! r Jt. , & , . nun oic icgiciung uic jajon uegonucnen vebunasarbeiten plötzlich einstellen las. sen. Damit ist nun aber Mme. Eailhava ganz und gar nicht zufrieden und hat vielmehr die französische Negierung aus Schadenersatz m der Höhe von .00, 000 Francs auf civilrechtlichem Wege verklagt. Man darf aus den AuSgang dieses seltsamen ProzeszeS mit Recht ge spannt sem. Der Luftschiffe?- Hapitän Morton hat einen Ballon für die Eigenthümer deS Londoner illustrirten Journals Piciorial World" gebaut.. ES wird beabsichtigt, eine Reihe , von Ballonfahrten in dem :tcii in dem Ver. Köniareick nd im Auslande zu machen, wobei den Luftschiff erfahrene Artisten begleiten werden, und die Resultate ihres Werkes, sowie eine detaillirte Schilderung einer jeden Reise werden in der Pictorial World" erscheinen. Die Eigenthümer 'j: . . . ZU erlangen. "Ifcuunial Uress Association", too Reformarbeit allein. Diese Gesellschaft litt jedoch an einem großen Fehler. Da? yr. m . . w , männliche vZchlecht wurde Nlcdt nur von der Inspektion der delicalen Kleidungstucke. , sondern auch von der Mitgliedl m m . w A t schast auSgeschlonen. MrS. Zklng, eme enthuuastische Resormerin, hat deshalb eine Rivalgesellschaft gegründet, zu welcher Männer sowohl als Frauen Zutritt haben. Viele Mäiiner wünschen, sich un? anzuschließen, um ihre eigene Kleidung abzuändern und uns zu helfen" sagt die Dame. Auch hosst sie von dem Anschluß des männlichen Geschlechts sür sich und ihre Freundinnen größeren Einfluß zu erhalten, die gewünschten Resormen in der Gesellschaft durchzuführen. Bis heute ist aber nicht ein einziger Seidenlzut weniger fabricirt worden. Und dlermoletle in; noch immer eu vogue. ArablPascha und die an deren mit ihm krilirten Rädelsführer der letzten Revolution inZegupten haben von Ceylon aus Briefe an ihren Vertheidiger Mr. Broadley gerichtet, in welchen sie sich von ihrem neuen Ausenthaltssrte und der für sie getroffenen Obsorge sehr befriedigt erklären. Aradl sagt.daß ihm und semen (öenoszen ein sehr herzlicher Empfang bereitet worden sei, und ist namentlich sür die Achtung uad Freund lichkeit dankbar, welche die englischen lichkeit dankbar, welche Behörden ihm gegenüber an den Tag gelegt haben. Die Stadt," schreibt er unter Anderm, .das Klima und das Aussehen des Landes sagen unS vortrefflich zu. Wir werden mit kräftiger Ct . Jf V f - lC - . - ..f. i . . &8.0Q0 . Elementar-Lehrbücher dieses Idioms abgegeben. Im Jahre 1872 wurde die irische Sprache in Irland von 818,000 Personen gesprochen ; obzwar jich die Bevölkerung seitdem um rund k52.00(Köpse verminderte, so hat die Zahl der irisch Sprechenden doch um 132,000 zugenommen,so daß dieSprache letzt in Irland allein von 950,000 Pericnen gesprochen wird.